Der große Zerstörer: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:DerGrosseZerstoerer2.jpg|thumb|340px|right|…und arbeitet maßgenau!<br>Panel aus [[Entenhausen-Edition 45]] (© Egmont Ehapa)]]
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In seinem neuesten Beruf ist Donald sehr glücklich. Er betreibt ein Abbruchunternehmen und ist ein wahrhaft talentierter Zerstörer. Bereits am frühen Morgen steigt er schnaubend vor Zerstörungswut aus seinem Bett und macht sich nach einem kräftigen Frühstück voller Tatendrang auf, um abzureissen, abzubrechen, abzubauen und abzustauben.
In seinem neuesten Beruf ist Donald sehr glücklich. Er betreibt ein Abbruchunternehmen und ist ein wahrhaft talentierter Zerstörer. Bereits am frühen Morgen steigt er schnaubend vor Zerstörungswut aus seinem Bett und macht sich nach einem kräftigen Frühstück voller Tatendrang auf, um abzureißen, abzubrechen, abzubauen und abzustauben.


Kostproben seines Können bekommt der Leser der Geschichte auch gleich ausgiebig vorgeführt. Erst reißt Donald die alte Scharnhorst-Schule ein, direkt danach ist eine ehemalige Ziehharmonika-Fabrik an der Reihe. Für Donald kein Problem, selbstsicher meistert er beide Aufträge mit Bravour. Doch dann kommt eine wahre Herausforderung: Der Meister soll das alte Fort Fliegentrutz an der Klippe abbreissen. Nach Möglichkeit soll der ganze Bau am Stück einfach ins Meer rutschen. Stunde um Stunde hämmert Donald mit seiner Abrissbirne gegen das scheinbar unzerstörbare Fort. Doch die Festung ist nicht klein zu kriegen – Donalds Birnen aber leider schon. Bereits zwei davon haben das Zeitliche gesegnet, es ist nur mehr ein erbsengroßes Stück davon übrig. Also verlegt sich Donald auf eine andere Taktik und untersucht Fort Fliegentrutz ein wenig genauer. Und siehe da, das stundenlange Bearbeiten hat anscheinend doch einen Effekt gehabt. Die alte Festung hängt nur noch minimal auf der Klippe fest. Was noch zu erledigen ist, stellt ein Kinderspiel dar. Donald erledigt die Sache stilsicher mit einem Blasrohr. Er pustet das erbsenartige Restlein seiner Abrissbirne gegen die richtige Stelle der Festung und gibt ihr so den Rest. Fort Fliegentrutz stürzt mit Karacho ins Meer, der Auftrag ist erledigt.
Kostproben seines Können bekommt der Leser der Geschichte auch gleich ausgiebig vorgeführt. Erst reißt Donald die alte Scharnhorst-Schule ein, direkt danach ist eine ehemalige Ziehharmonika-Fabrik an der Reihe. Für Donald kein Problem, selbstsicher meistert er beide Aufträge mit Bravour. Doch dann kommt eine wahre Herausforderung: Der Meister soll das alte Fort Fliegentrutz an der Klippe abreißen. Nach Möglichkeit soll der ganze Bau am Stück einfach ins Meer rutschen. Stunde um Stunde hämmert Donald mit seiner Abrissbirne gegen das scheinbar unzerstörbare Fort. Doch die Festung ist nicht klein zu kriegen – Donalds Birnen aber leider schon. Bereits zwei davon haben das Zeitliche gesegnet, es ist nur mehr ein erbsengroßes Stück davon übrig. Also verlegt sich Donald auf eine andere Taktik und untersucht Fort Fliegentrutz ein wenig genauer. Und siehe da, das stundenlange Bearbeiten hat anscheinend doch einen Effekt gehabt. Die alte Festung hängt nur noch minimal auf der Klippe fest. Was noch zu erledigen ist, stellt ein Kinderspiel dar. Donald erledigt die Sache stilsicher mit einem Blasrohr. Er pustet das erbsenartige Restlein seiner Abrissbirne gegen die richtige Stelle der Festung und gibt ihr so den Rest. Fort Fliegentrutz stürzt mit Karacho ins Meer, der Auftrag ist erledigt.


Für diese Meisterleistung wird Donald in Entenhausen fast schon wie ein Held gefeiert. Er kann sich vor Kundschaft kaum mehr retten, es werden ihm Unmengen an Aufträgen angeboten. Doch neben vielen Bewunderern hat er sich auch Feinde gemacht. Fort Fliegentrutz trug seinen Namen nicht zu Unrecht, denn der alte Bau war die Heimat vieler Tausend Stubenfliegen. Und eine davon ist leider ein wenig intelligenter als die anderen – und zudem sehr rachsüchtig. Als Donald den Auftrag erhält eine Villa in der Parkstraße 78 einzureissen, macht er sich sogleich ans Werk. Wie sich zeigt, handelt es sich um den [[Entenhausen]]er Herren-Klub, ein Gebäude, das eigentlich noch recht gut in Schuss ist. Doch das tut für den Abrissmeister nichts zur Sache – Auftrag ist Auftrag, also legt er los. Im Inneren des Klubs herrscht aber voller Betrieb. Die Mitglieder sind erschrocken und flüchten in den Keller, sie vermuten ein Erdbeben oder einen Angriff von Außerirdischen. Die Kunstwerke krachen aus den Regalen und die Jagdtrophäen fallen von den Wänden, allgemeines Chaos bricht aus. Nachdem Donald das Haus fertig zerlegt hat, ist die Verwunderung groß. Als er sich die Auftragsbestätigung noch einmal anschaut, schwirrt hämisch kichernd die Fliege davon – sie hatte sich auf das Formular gesetzt und aus der Hausnummer 18 eine 78 gemacht.
Für diese Meisterleistung wird Donald in Entenhausen fast schon wie ein Held gefeiert. Er kann sich vor Kundschaft kaum mehr retten, es werden ihm Unmengen an Aufträgen angeboten. Doch neben vielen Bewunderern hat er sich auch Feinde gemacht. Fort Fliegentrutz trug seinen Namen nicht zu Unrecht, denn der alte Bau war die Heimat vieler Tausend Stubenfliegen. Und eine davon ist leider ein wenig intelligenter als die anderen – und zudem sehr rachsüchtig. Als Donald den Auftrag erhält eine Villa in der Parkstraße 78 einzureißen, macht er sich sogleich ans Werk. Wie sich zeigt, handelt es sich um den [[Entenhausen]]er Herren-Klub, ein Gebäude, das eigentlich noch recht gut in Schuss ist. Doch das tut für den Abrissmeister nichts zur Sache – Auftrag ist Auftrag, also legt er los. Im Inneren des Klubs herrscht aber voller Betrieb. Die Mitglieder sind erschrocken und flüchten in den Keller, sie vermuten ein Erdbeben oder einen Angriff von Außerirdischen. Die Kunstwerke krachen aus den Regalen und die Jagdtrophäen fallen von den Wänden, allgemeines Chaos bricht aus. Nachdem Donald das Haus fertig zerlegt hat, ist die Verwunderung groß. Als er sich die Auftragsbestätigung noch einmal anschaut, schwirrt hämisch kichernd die Fliege davon – sie hatte sich auf das Formular gesetzt und aus der Hausnummer 18 eine 78 gemacht.


Familie Duck zieht es wieder einmal vor, Entenhausen fluchtartig zu verlassen. Am Ende sieht man, wie Donald in der Antarktis mit einem Eispickel Iglus einreisst. Die Pinguine sind begeistert von seinem großen Talent.
Familie Duck zieht es wieder einmal vor, Entenhausen fluchtartig zu verlassen. Am Ende sieht man, wie Donald in der Antarktis mit einem Eispickel Iglus einreißt. Die Pinguine sind begeistert von seinem großen Talent.


== Hintergrund ==
== Hintergrund ==
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* [[Barks Library 45]] (2000)
* [[Barks Library 45]] (2000)
* [[Barks Comics & Stories 15]] (2003)  
* [[Barks Comics & Stories 15]] (2003)  
* [[Carl Barks Collection 24]] (2006)
* [[Carl Barks Collection]] 24 (2006)
* [[Die tollsten Geschichten von Donald Duck - Sonderedition]] 4 (2009)
* [[Die tollsten Geschichten von Donald Duck – Sonderedition]] 4 (2009)
* [[Entenhausen-Edition 45]] (2017)
* [[Entenhausen-Edition 45]] (2017)