Pier Lorenzo De Vita: Unterschied zwischen den Versionen
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Ab 1938 arbeitete er für [[Mondadori]] und zeichnete für den Verlag anfangs unter anderem die Serie "Saturnino Farandola", eine Comic-Adaption eines obskuren, die Werke Jules Vernes parodierenden Romans von Albert Robida. Von 1949 bis 1955 war er einer der Zeichner von "Pecos Bill", einer Kreation [[Guido Martina|Guido Martinas]]. | Ab 1938 arbeitete er für [[Mondadori]] und zeichnete für den Verlag anfangs unter anderem die Serie "Saturnino Farandola", eine Comic-Adaption eines obskuren, die Werke Jules Vernes parodierenden Romans von Albert Robida. Von 1949 bis 1955 war er einer der Zeichner von "Pecos Bill", einer Kreation [[Guido Martina|Guido Martinas]]. | ||
Von 1955 bis 1980 schließlich zeichnete er 183 Disney-Comics, von denen gut die Hälfte in Deutschland in ''[[Donald Duck (Taschenbuch)|Donald Duck]]'' und den | Von 1955 bis 1980 schließlich zeichnete er 183 Disney-Comics, von denen gut die Hälfte in Deutschland in ''[[Donald Duck (Taschenbuch)|Donald Duck]]'' und den ''[[Lustiges Taschenbuch|Lustigen Taschenbüchern]]'' veröffentlicht wurde. Obwohl sein eigenwilliger Zeichenstil durchaus nicht nur Freunde hat, gelangen ihm im Team mit [[Guido Martina]] einige Klassiker im Bereich der [[Parodie|Parodien]], wie "Don Quichotte", "Donald und die drei Musketiere" oder "Reingold". | ||
Mit dem Entenabenteuer "Im Kielwasser der Schönen Leokadia" kehrte De Vita wieder zum Thema "Saturnino Farandola" zurück, was diesen Comic zu einem Kuriosum macht - eine Parodie einer Parodie. Ein "Pecos Bill"-Einfluss wiederum ist daran zu erkennen, dass auch seine Disney-Comics oftmals im Western-Milieu spielten. Mit [[Gian Giacomo Dalmasso]] schuf er sogar ein Sequel zu [[Carl Barks|Barks']] "The Sheriff of Bullet Valley", in dem auch Donalds damaliger Gegenspieler Blacksnake McQuirt wiederbelebt wurde: "Per un dollaro in meno" (1967). Die allerwichtigsten De Vita-Werke im Bereich Disney hat man mit den LTBs 60 und 66 (siehe unten). | Mit dem Entenabenteuer "Im Kielwasser der Schönen Leokadia" kehrte De Vita wieder zum Thema "Saturnino Farandola" zurück, was diesen Comic zu einem Kuriosum macht - eine Parodie einer Parodie. Ein "Pecos Bill"-Einfluss wiederum ist daran zu erkennen, dass auch seine Disney-Comics oftmals im Western-Milieu spielten. Mit [[Gian Giacomo Dalmasso]] schuf er sogar ein Sequel zu [[Carl Barks|Barks']] "The Sheriff of Bullet Valley", in dem auch Donalds damaliger Gegenspieler Blacksnake McQuirt wiederbelebt wurde: "Per un dollaro in meno" (1967). Die allerwichtigsten De Vita-Werke im Bereich Disney hat man mit den LTBs 60 und 66 (siehe unten). | ||