Weihnachten in Entenhausen (Publikation): Unterschied zwischen den Versionen
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*[[Übersetzung]]: [[Peter Daibenzeiher]] | *[[Übersetzung]]: [[Peter Daibenzeiher]] | ||
*Erstveröffentlichung: Oktober 1985 | *Erstveröffentlichung: Oktober 1985 | ||
*Figuren: [[Donald Duck]], [[Daisy Duck]], [[Gustav Gans]], [[Fähnlein Fieselschweif]] | *Figuren: [[Donald Duck]], [[Daisy Duck]], [[Tick, Trick und Track]], [[Gustav Gans]], [[Fähnlein Fieselschweif]] | ||
*Seiten: 12 | *Seiten: 12 | ||
*Erstveröffentlicht in: [[Mickyvision]] 25/1990 | *Erstveröffentlicht in: [[Mickyvision]] 25/1990 | ||
*Weitere Abdrucke: [[Weihnachtsalbum 1]] (1996), [[TGDDS 2]] (2003), [[Die schönsten Weihnachtsgeschichten von Walt Disney]] (2012) | *Weitere Abdrucke: [[Weihnachtsalbum 1]] (1996), [[TGDDS 2]] (2003), [[Die schönsten Weihnachtsgeschichten von Walt Disney]] (2012) | ||
*Anmerkung: seitwärts gedruckt | *Anmerkung: seitwärts gedruckt | ||
[[Datei:Ein Truthahn für den Damenverein-1.jpg|300px|mini|rechts|Daisy ist Feuer und Flamme (© Egmont Ehapa)]] | |||
Der Entenhausener Damenverein hat zusammen mit Vertretern der Stadt eine Tombola organisiert, die am Nachmittag auf dem Weihnachtsmarkt stattfinden soll. Die gutbürgerliche Vorsitzende des Vereins, der konservative Bürgermeister sowie dessen betuchte Gattin freuen sich darauf, einer „armen Seele“ etwas Gutes zu tun. Dem glücklichen Gewinner winkt nämlich ein schmackhafter Truthahn, der zu Weihnachten bekanntlich als Festtagsbraten auf dem Gabentisch landen soll. Für die Beschaffung des Truthahns war eigentlich Daisy Duck zuständig, doch diese hat den Auftrag an ihren Freund Donald weiterdelegiert. Die Vorsitzende des Damenkränzchens verlangt von Daisy umgehend, dass der versprochene Truthahn alsbald geliefert wird, anderenfalls nimmt ihr guter Ruf im Verein Schaden. | |||
In heller Aufregung läuft Daisy zum Haus von Donald, wo sie im verschneiten Garten auf die Pfadfinder Tick, Trick und Track trifft, die sich gerade intensiv auf eine Prüfung des Fähnlein Fieselschweifs vorbereiten und zu Fieselschweiflingen mit Doppelstern aufsteigen wollen. Doch von derlei Geschwätz will Daisy nichts wissen, da sie in regelrechte Panik verfallen ist. Als Tick, Trick und Track Reißaus genommen haben, werden sie von Donald entdeckt. Die Neffen erzählen ihm von Daisy übler Laune, woraufhin Donald sein damaliges Versprechen wieder einfällt. Nun rechnet er vor, dass ein Truthahn gut und gerne zwanzig Taler kosten dürfte und unterbreitet den Vorschlag, dass Tick, Trick und Track die Hälfte von zehn Talern beschaffen sollen, in dem sie bei reichen Leuten Schnee schippen. | |||
Donald dagegen will sich um die andere Hälfte kümmern und hilft der Gattin des Bürgermeisters mit ihren schweren Einkäufen. Als sie bei der Villa des Bürgermeisters angekommen sind, bemerken sie, dass Tick, Trick und Track fast das ganze Anwesen vom Schnee befreit haben und aus dem angehäuften Schneeberg ein widerstandsfähiges Iglu gebaut haben, wie es von angehenden Fieselschweiflingen mit Doppelstern verlangt wird. Dem Bürgermeister ist das Iglu im Vorgarten jedoch ein Dorn im Auge, sodass er die Jungs ohne Bezahlung auf die Straße setzt. Donalds rüpelhafte Art veranlasst auch die Ehefrau des Bürgermeisters dazu, ihm den von Donald erwarteten Lohn zu verweigern. | |||
Nun stehen die Ducks genau so da wie am Anfang. Tick, Trick und Track machen nun erfolgreich Jagd auf einen besonders hässlichen Truthahn, der auf einem Brachland sein Unwesen treibt und die Anwohner terrorisiert. Es gelingt den Pfadfindern, das Tier zu bändigen und in einen Käfig zu sperren. Donald dagegen hat nach einer schwierigen Abwägung seines Gewissens die beiden verpackten Truthähne des Bürgermeister-Ehepaars mitgehen lassen, die eigentlich für deren Hunde gedacht waren. | |||
[[Datei:Ein Truthahn für den Damenverein-2.jpg|300px|mini|links|Tumult um einen Truthahn (© Egmont Ehapa)]] | |||
Wenig später treffen sich alle Beteiligten auf dem Gelände der Tombola wieder. Daisy ist froh, dass Donald und die Jungs ihr doch noch aus der Patsche helfen konnten und Donald ist sichtlich stolz auf seinen Fang. Als der Bürgermeister bemerkt, dass seine beiden Truthähne verschenkt werden sollen, protestiert er, wird aber von der strengen Vorsitzenden des Damenvereins zur Mäßigung aufgerufen. | |||
Als das Siegerlos gezogen wird, stellt sich niemand anderes als Gustav Gans als glücklicher Sieger vor. Die Damenverein-Vorsitzende protestiert, weil Gustav immerhin der Vetter von Daisy ist, da sie eine Verschwörung wittert. Auch der Bürgermeister ist wütend, weil ihm seine Truthähne durch die Lappen gegangen sind. Um Daisy vor dem Vorwurf der geheimen Absprache zu verteidigen, mischt sich nun auch Donald ein und es kommt zu einem wilden Handgemenge, das von herbeibeorderten Streifenbeamten aufgelöst werden muss. | |||
Am Ende können sich Donald, Daisy, Gustav Gans und Tick, Trick und Track doch noch über einen zünftigen Festschmaus in einer behaglichen Behausung freuen, während der Bürgermeister und seine Frau in die Röhre gucken und sich mit einem kargen Mahl zufriedengeben müssen. | |||
==Sammelschuber== | ==Sammelschuber== | ||