LTB 280: Unterschied zwischen den Versionen
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Donald | Der strenge Erziehungsberechtigte Donald Duck macht seinen drei Neffen Tick, Trick und Track Vorwürfe, weil sie Superhelden-Comics lesen, anstatt ihre Hausaufgaben zu machen. Die Jungs entgegnen nicht nur, dass Comics eine mehr als respektable Form der Unterhaltung seien, sondern auch, dass der Autor ihres Lieblingshelden Mega-Mann ein etablierter Künstler mit eigener Villa sei und sich mit seiner Tätigkeit ein finanzielles Imperium aufgebaut habe. | ||
Donald überlegt sich daraufhin, sich selbst dem Schreiben von Comics zu widmen, in der Hoffnung, ebenso reich zu werden. Entschlossen macht er sich, ausgerüstet mit einem Zeichentisch, an die Arbeit. Doch die Sache ist keineswegs so einfach, wie er dachte: Tatsächlich fällt ihm an einem ganzen Arbeitstag keine einzige Idee ein, außer der eines Superhelden, der die Erde vor außerirdischen Angriffen rettet – eine Idee, die vollständig von Mega-Mann kopiert ist. Am Abend vertraut er sich seinen drei Neffen an, die bestätigen, dass seine Idee keinerlei Originalität aufweist. Tick, Trick und Track raten ihm, gegebenenfalls in den Comics von realen Welten zu erzählen, mit denen er schon direkte Erfahrung hat. | |||
Am nächsten Tag ändert Donald seine Pläne und beschließt, sein Leben als unglücklicher Pechvogel in Comics darzustellen. Er selbst wird also zum Antihelden, der sich mit Missgeschicken aller Art auseinandersetzen muss: Doch regelmäßig greift der heroische Talis-Mann ein, ein Muskelpaket mit Superkräften, der die Situation wieder ins Gleichgewicht bringt. Donalds Superheld zeigt sich als Rächer der ungerecht Behandelten und der Glücklosen, indem er Glückskindern wie Gustav Gans ein bisschen Glück stibitzt, das ihm das Schicksal gewährt. Irgendwann begibt sich Talis-Mann persönlich zur Glücksgöttin namens Dusela und fordert sie auf, die Augenbinde abzunehmen und das glückliche Schicksal, das sie den Sterblichen bestimmt, wieder ins Gleichgewicht zu bringen. | |||
Nachdem das Werk fertiggestellt ist, zeigt Donald es Tick, Trick und Track, die jedoch nicht so sehr von den ziemlich groben und ungenauen Zeichnungen angetan sind. Aber Donald lässt sich nicht entmutigen und versucht, seinen Comic-Helden allen Verlegern in Entenhausen anzubieten, woraufhin er nur schroffe Ablehnungen erntet. Endlich scheint es, als hätten seine Mühen ein Ende, als ihm ein Verleger einen Vertrag anbietet und vorschlägt, gleich 100.000 Exemplare des Comics drucken zu lassen. | |||
Alles scheint unter Dach und Fach zu sein, doch Donald hat die genauen Vertragsbedingungen nicht beachtet, die vorsehen, dass der Autor verpflichtet ist, alle unverkauften Exemplare des Werks aufzukaufen. Damit bleibt er auf 100.000 Comicheften sitzen, die niemand haben will und die von den Kindern auf der Straße abgelehnt werden – genau wie das selbstverfasste Buch von Vetter Dussel Duck, das zwar Erfolg verspricht, aber keinesfalls garantieren kann. | |||
=== Der verhinderte Urzeitforscher === | === Der verhinderte Urzeitforscher === | ||