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Tief im Dschungel entdeckt [[Dagobert]]s Filmteam um den Kassenschlager "Dschungel-Joe" einen antiken Tempel, welchen es auf Geheiß ihres Arbeitgebers auskundschaften sollen. Zur gleichen Zeit ist [[Donald]] in [[Entenhausen]] unglücklich, da [[Daisy]] seit Tagen nur noch Augen für „Dschungel-Joe“ hat und sich sogar in ihrem Haus verbarrikadiert, um seine Filme zu sehen. Um diesem Wahnsinn zu entkommen, nimmt Donald den Auftrag Onkel Dagoberts an, ebenjenen Tempel zu suchen, der von dem Filmteam gefunden wurde. Auf seinem Weg dorthin trifft Donald auf den Schauspieler, der „Dschungel-Joe“ verkörpert und als einziger aus dem Tempel zurückgekehrt ist... Als sich die beiden auf den Weg machen, um das restliche Team aus dem Tempel zu retten, stellt sich heraus, dass dieser gefährlicher ist als angenommen. Und das plötzliche Auftauchen der Panzerknacker macht die Sache auch nicht einfacher...  
Tief im Dschungel entdeckt Onkel Dagoberts Filmteam um den Kassenschlager „Dschungel-Joe“ einen antiken Tempel, welches das Team auf Geheiß ihres Arbeitgebers auskundschaften soll. Zur gleichen Zeit ist Donald in Entenhausen unglücklich, da Daisy seit Tagen nur noch Augen für den Filmhelden „Dschungel-Joe“ hat und sich sogar in ihrem Haus verbarrikadiert, um dessen Abenteuerfilme zu sehen. Um diesem Wahnsinn zu entkommen, nimmt Donald den Auftrag von Onkel Dagobert an, den geheimnisvollen Tempel zu suchen und das verschwundene Kamerateam zu retten. Auf seinem Weg dorthin trifft Donald auf den Schauspieler, der „Dschungel-Joe“ verkörpert und als Einziger aus dem Tempel zurückgekehrt ist... Als sich die beiden auf den Weg machen, um die restliche Crew aus dem Tempel zu retten, stellt sich heraus, dass dieser gefährlicher ist als angenommen. Und das plötzliche Auftauchen der Panzerknacker macht die Sache auch nicht einfacher...  


{{gut}} Seit einiger Zeit fällt mir persönlich gerade Sune Troelstrup unter all den Egmont-Autoren zunehmend positiv auf, der wirklich solide, runde Stories abliefert. Er erfindet dabei das Rad natürlich keineswegs neu und auch diese Geschichte verläuft in altbekannten und konventionellen Bahnen, das ist mir aber lieber als irgendwelche abgedrehten Brutalo-Blödel-Plots wie sie beispielsweise [[Mark und Laura Shaw|die Shaws]] oft abgeliefert haben. Zudem verzichtet Troelstrup auch hier auf platte Egmont-Einschübe wie wildgewordene Roboter und Aliens als Erklärung/Lösung für alles, stattdessen bietet sich hier ein recht klassisches Schatzsuche-Abenteuer, bei dem ganz traditionell auf klassische "Booty Traps"  sowie die Panzerknacker als Gegenspieler gesetzt wird. Das ist alles recht charmant, und Donald darf hier mal wieder als Held glänzen. Das ist alles recht nett, nur der Schauspieler Bob Bogbieger alias"Dschungel-Joe" bleibt blass und eindimensional. Daisy hat hier auch eine nur kleine Rolle, die insgesamt eher überflüssig erscheint. Alles in allem eine runde Sache, Fecchis Zeichnungen wissen wie gewohnt komplett zu überzeugen. Als [[Indiana Jones]]-Parodie taugt die Geschichte allerdings nicht wirklich, die Anspielungen beschränken sich auf ein Minimum ("Dschungel-Joe" erinnert zumindest mich insgesamt eher an "Crocodile Dundee" als an Indy), Fans kommen da bei [[Indiana Goof]]s Erstauftritt in [[LTB 144]] oder bei ''Der indische Tempel'' ([[LTB 158]]) eher auf ihre Kosten. '''Gut'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 14:50, 29. Mai 2023 (CEST)
{{gut}} Seit einiger Zeit fällt mir persönlich gerade Sune Troelstrup unter all den Egmont-Autoren zunehmend positiv auf, der wirklich solide, runde Stories abliefert. Er erfindet dabei das Rad natürlich keineswegs neu und auch diese Geschichte verläuft in altbekannten und konventionellen Bahnen, das ist mir aber lieber als irgendwelche abgedrehten Brutalo-Blödel-Plots wie sie beispielsweise [[Mark und Laura Shaw|die Shaws]] oft abgeliefert haben. Zudem verzichtet Troelstrup auch hier auf platte Egmont-Einschübe wie wildgewordene Roboter und Aliens als Erklärung/Lösung für alles, stattdessen bietet sich hier ein recht klassisches Schatzsuche-Abenteuer, bei dem ganz traditionell auf klassische "Booty Traps"  sowie die Panzerknacker als Gegenspieler gesetzt wird. Das ist alles recht charmant, und Donald darf hier mal wieder als Held glänzen. Das ist alles recht nett, nur der Schauspieler Bob Bogbieger alias"Dschungel-Joe" bleibt blass und eindimensional. Daisy hat hier auch eine nur kleine Rolle, die insgesamt eher überflüssig erscheint. Alles in allem eine runde Sache, Fecchis Zeichnungen wissen wie gewohnt komplett zu überzeugen. Als [[Indiana Jones]]-Parodie taugt die Geschichte allerdings nicht wirklich, die Anspielungen beschränken sich auf ein Minimum ("Dschungel-Joe" erinnert zumindest mich insgesamt eher an "Crocodile Dundee" als an Indy), Fans kommen da bei [[Indiana Goof]]s Erstauftritt in [[LTB 144]] oder bei ''Der indische Tempel'' ([[LTB 158]]) eher auf ihre Kosten. '''Gut'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 14:50, 29. Mai 2023 (CEST)
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[[Gitta Gans]] und [[Kuno Knäul]] haben ein neues Geschäftsprojekt, bei der sie ihren Kunden individuell gedruckte Speisen auf Basis eines Grundrezeptes von [[Oma Duck]] anbieten. Das ist so erfolgreich, dass eine Geschäftspartnerin von [[Dagobert]] ihn vor einem Vertragsabschluss genau in Gittas Restaurant zu einem individuellen Essen zu zweit nötigt.
Gitta und Kuno haben ein neues Geschäftsprojekt, bei der sie ihren Kunden individuell gedruckte Speisen auf Basis eines Grundrezeptes von Oma Duck anbieten. Das ist so erfolgreich, dass eine Geschäftspartnerin von Onkel Dagobert ihn vor einem Vertragsabschluss genau in Gittas Restaurant zu einem individuellen Essen zu zweit nötigt.  


{{gut}} Die gemeinsamen Geschäfte von Gitta Gans und Kuno Knäul sind in der Regel recht unterhaltsam und amüsant. Die meisten davon wurden von der Autorin [[Gaja Arrighini]] geschrieben und sind in der Reihe [[Gittas Geschäfte]] erschienen. Es gibt aber auch ähnlich gelagerte Geschichten außerhalb der Reihe, wie diese von Marco Bosco. Es verläuft zwar alles recht harmlos und wenig spektakulär, dennoch ist die Idee mit dem 3-D-gedruckten Essen ein recht schöner Einfall. Auch die Episode um Dagobert und seine Geschäftspartnerin liest sich ganz nett. Das versöhnliche Ende ist ebenfalls ganz schön, besonders Kuno erweist sich hier als echter Freund gegenüber Gitta. Soldatis Zeichnungen sind ebenso solide. '''Gut'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 14:50, 29. Mai 2023 (CEST)
{{gut}} Die gemeinsamen Geschäfte von Gitta Gans und Kuno Knäul sind in der Regel recht unterhaltsam und amüsant. Die meisten davon wurden von der Autorin [[Gaja Arrighini]] geschrieben und sind in der Reihe [[Gittas Geschäfte]] erschienen. Es gibt aber auch ähnlich gelagerte Geschichten außerhalb der Reihe, wie diese von Marco Bosco. Es verläuft zwar alles recht harmlos und wenig spektakulär, dennoch ist die Idee mit dem 3-D-gedruckten Essen ein recht schöner Einfall. Auch die Episode um Dagobert und seine Geschäftspartnerin liest sich ganz nett. Das versöhnliche Ende ist ebenfalls ganz schön, besonders Kuno erweist sich hier als echter Freund gegenüber Gitta. Soldatis Zeichnungen sind ebenso solide. '''Gut'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 14:50, 29. Mai 2023 (CEST)
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[[Anwantzer]] kann keine Melonen, die [[Klaas Klever]] nach geplatzten Geschäften bekanntlich gerne verspeist, mehr auftreiben und lässt besser verdauliche Melonen in Tortenform anfertigen. Doch die liegen Klever aus ganz anderen Gründen schwer im Magen...
Anwantzer kann keine Melonen mehr für seinen Chef auftreiben und lässt daher besser verdauliche Melonen in Tortenform anfertigen. Doch die liegen Klaas Klever aus ganz anderen Gründen schwer im Magen...  


{{schlecht}} Obwohl ich normalerweise Fan solcher Kurzgeschichten, die ohne Sprechblasen auskommen, bin (gerade [[Enrico Faccini]] beherrscht dieses Genre bis zur Perfektion), kann diese mir mich gar nicht überzeugen. Die Grundidee ist albern und auch sonst finde ich die Gags inklusive der Tortenschlacht zwischen Klever und Anwantzer finde ich nur mäßig witzig. Leider gefallen mir auch die Zeichnungen nicht wirklich, das ist bei solchen Geschichten, die aufgrund des Fernbleibens von Wortwitzen natürlich vornehmlich vom visuellen Witz leben, extrem ungünstig. Kurios zudem, dass Klever und seine Melonen nun gleich zwei Bände hintereinander im Vordergrund stehen dürfen. '''Schlecht'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 14:50, 29. Mai 2023 (CEST)
{{schlecht}} Obwohl ich normalerweise Fan solcher Kurzgeschichten, die ohne Sprechblasen auskommen, bin (gerade [[Enrico Faccini]] beherrscht dieses Genre bis zur Perfektion), kann diese mir mich gar nicht überzeugen. Die Grundidee ist albern und auch sonst finde ich die Gags inklusive der Tortenschlacht zwischen Klever und Anwantzer finde ich nur mäßig witzig. Leider gefallen mir auch die Zeichnungen nicht wirklich, das ist bei solchen Geschichten, die aufgrund des Fernbleibens von Wortwitzen natürlich vornehmlich vom visuellen Witz leben, extrem ungünstig. Kurios zudem, dass Klever und seine Melonen nun gleich zwei Bände hintereinander im Vordergrund stehen dürfen. '''Schlecht'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 14:50, 29. Mai 2023 (CEST)


{{schlecht}} Puh, was ist das denn. Teilweise unterhalten mich stumme Geschichten ganz gut, vor allem wenn sie von [[Faccini]] stammen. Dies ist jedoch beides hier nicht der Fall. Die Geschichte ist weder originell, noch hat sie ein paar witzige Gags zu bieten. Und wie man unbeabsichtigt an einem Online-Meeting teilnehmen und dies dann nicht bemerken kann, verstehe ich auch nicht. Diese zehn Seiten hätte man besser mit einer Faccini-Kurzgeschichte gefüllt. '''Schlecht+'''. [[Benutzer:Darkenblot|Darkenblot]] ([[Benutzer Diskussion:Darkenblot|Diskussion]]) 16:36, 29. Mai 2023 (CEST)
{{schlecht}} Puh, was ist das denn. Teilweise unterhalten mich stumme Geschichten ganz gut, vor allem wenn sie von [[Enrico Faccini]] stammen. Dies ist jedoch beides hier nicht der Fall. Die Geschichte ist weder originell, noch hat sie ein paar witzige Gags zu bieten. Und wie man unbeabsichtigt an einem Online-Meeting teilnehmen und dies dann nicht bemerken kann, verstehe ich auch nicht. Diese zehn Seiten hätte man besser mit einer Faccini-Kurzgeschichte gefüllt. '''Schlecht+'''. [[Benutzer:Darkenblot|Darkenblot]] ([[Benutzer Diskussion:Darkenblot|Diskussion]]) 16:36, 29. Mai 2023 (CEST)


{{schlecht}} Die Schlusspointe der Kurzgeschichte konnte mich nicht überzeugen. Da alles darauf hinarbeitet, konnte mich deswegen die gesamte Geschichte nicht begeistern. Außerdem finde ich es schade, wenn in einer Geschichte, die ohne gesprochenes Wort auskommt, die Gags schlussendlich doch durch Text (Chat, Messengernachricht) aufgelöst werden. '''Schlecht''' [[Benutzer:Lagoon|Lagoon]] ([[Benutzer Diskussion:Lagoon|Diskussion]]) 11:31, 5. Jun. 2023 (CEST)
{{schlecht}} Die Schlusspointe der Kurzgeschichte konnte mich nicht überzeugen. Da alles darauf hinarbeitet, konnte mich deswegen die gesamte Geschichte nicht begeistern. Außerdem finde ich es schade, wenn in einer Geschichte, die ohne gesprochenes Wort auskommt, die Gags schlussendlich doch durch Text (Chat, Messengernachricht) aufgelöst werden. '''Schlecht''' [[Benutzer:Lagoon|Lagoon]] ([[Benutzer Diskussion:Lagoon|Diskussion]]) 11:31, 5. Jun. 2023 (CEST)
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Das [[Fähnlein Fieselschweif]] fährt zusammen mit [[Dieter Düsentrieb]]  in die Tropen, wo es unter anderem eine Krokodilart zu bestaunen gibt. Doch es gibt einen Bösewicht namens Hoss Hippo, der ohne Rücksicht auf die Umwelt investieren will...
Das Fähnlein Fieselschweif fährt zusammen mit ihrem neuen Mitglied Dieter Düsentrieb in die Tropen, wo es unter anderem eine Krokodilart zu bestaunen gibt. Doch es gibt einen Bösewicht, der ohne Rücksicht auf die Umwelt investieren will...  


{{mm}} Die längste Geschichte des Bandes stellt eine neue Episode des für die Topolino überarbeiteten Fähnlein Fieselschweif dar. Mich mag diese Geschichte trotz der Länge nicht ganz überzeugen. Die Fieselschweiflinge verhalten sich teilweise ungewollt unsympathisch: Dieter Düsentrieb, der in letzter Zeit oft in eigenen Geschichten glänzen durfte und der zumindest mir gerade in der Reihe ''[[Hitzkopf gegen Schlaukopf]]'' gefällt, nervt mich hier mit seiner übertriebenen Erfindungs-Wut und seiner Naivität (den "Korokdilabwehrer" finde ich beispielsweise nicht wirklich witzig) und auch Beas übertriebener Aktivismus ist eher nervtötend als wirklich spannende Charakterentwicklung. Storytechnisch haut mich der Aufhänger von den Krokodilen nicht vom Hocker und obwohl ich Hoss Hippo einen eigentlich ganz passablen Bösewicht finde, geht mir die Abwicklung des Kriminalfalls etwas schnell. Natürlich ist es gut, auf Themen wie Rohstoffausbeutung und Umweltschutz aufmerksam zu machen, das gelang aber schon mal besser. Schade eigentlich, Mario Ferracina setzt das Ganze wirklich sehr schön um, auch seine Krokodile wissen zu gefallen. Besonders gelungen finde ich auch das einseitige Anfangspanel mit einer Titelseite des [[Entenhausener Kurier]], auf der es einiges zu entdecken gibt. '''Mittelmäßig'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 14:50, 29. Mai 2023 (CEST)
{{mm}} Die längste Geschichte des Bandes stellt eine neue Episode des für die Topolino überarbeiteten Fähnlein Fieselschweif dar. Mich mag diese Geschichte trotz der Länge nicht ganz überzeugen. Die Fieselschweiflinge verhalten sich teilweise ungewollt unsympathisch: Dieter Düsentrieb, der in letzter Zeit oft in eigenen Geschichten glänzen durfte und der zumindest mir gerade in der Reihe ''[[Hitzkopf gegen Schlaukopf]]'' gefällt, nervt mich hier mit seiner übertriebenen Erfindungs-Wut und seiner Naivität (den "Korokdilabwehrer" finde ich beispielsweise nicht wirklich witzig) und auch Beas übertriebener Aktivismus ist eher nervtötend als wirklich spannende Charakterentwicklung. Storytechnisch haut mich der Aufhänger von den Krokodilen nicht vom Hocker und obwohl ich Hoss Hippo einen eigentlich ganz passablen Bösewicht finde, geht mir die Abwicklung des Kriminalfalls etwas schnell. Natürlich ist es gut, auf Themen wie Rohstoffausbeutung und Umweltschutz aufmerksam zu machen, das gelang aber schon mal besser. Schade eigentlich, Mario Ferracina setzt das Ganze wirklich sehr schön um, auch seine Krokodile wissen zu gefallen. Besonders gelungen finde ich auch das einseitige Anfangspanel mit einer Titelseite des [[Entenhausener Kurier]], auf der es einiges zu entdecken gibt. '''Mittelmäßig'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 14:50, 29. Mai 2023 (CEST)
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[[Daniel Düsentrieb]] möchte nach der erfolgreichen Reparatur eines Heißluftballons picknicken, hebt dabei aber selbst mitsamt Picknickrucksack ab.  
Daniel Düsentrieb möchte nach der erfolgreichen Reparatur eines Heißluftballons picknicken, hebt dabei aber selbst mitsamt Picknickrucksack ab.  


{{mm}} Ein typischer, immerhin recht ansehnlich gezeichneter Lückenfüller rund um Ingenieur Düsentrieb und eine gescheiterte Erfindung. Nicht wirklich der Rede wert, weshalb ich ihn auch nicht weiter besprechen muss. '''Mittelmäßig'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 14:50, 29. Mai 2023 (CEST)
{{mm}} Ein typischer, immerhin recht ansehnlich gezeichneter Lückenfüller rund um Ingenieur Düsentrieb und eine gescheiterte Erfindung. Nicht wirklich der Rede wert, weshalb ich ihn auch nicht weiter besprechen muss. '''Mittelmäßig'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 14:50, 29. Mai 2023 (CEST)
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[[Micky]] und [[Goofy]] sind massiv zerstritten: Goofy musste für längere Zeit bei Micky einziehen, doch die fundamentalen Unterschiede zwischen den beiden machen ihnen schnell zu schaffen.
Micky und Goofy sind massiv zerstritten: Goofy musste für längere Zeit bei Micky einziehen, doch die fundamentalen Unterschiede zwischen den beiden machen ihnen schnell zu schaffen.


{{gut}} Eine eher ungewöhnliche Maus-Story - und damit meine ich nicht nur die extrem gewöhnungsbedürftigen Zeichnungen von Luca Usai. Statt eines Kriminalfalls oder einer längeren Abenteuergeschichte wird uns hier eine Gagstory präsentiert, die die Freundschaft zwischen Micky und Goofy in den Fokus rückt und dabei auf witzige Weise die Gegensätzlichkeit der beiden zelebriert. Das srogt doch für einige gelungene Gags, sehr schöne Einfälle sind auch die Rahmenhandlung, in der [[Minnie]] versucht, die beiden zerstrittenen besten Freunde zu versöhnen, indem sie sich das ganze Chaos von den beiden erläutern lässt sowie der Kurzauftritt von [[Onkel Wombat]], den man eher selten in modernen Comics antrifft. Hat man sich mit den wie erwähnt nicht wirklich schönen Zeichnungen einmal abgefunden, so bleibt eine wirklich lustige sowie zum Ende herzige Gagstory über den Wert der Freundschaft. '''Gut'''- [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 14:50, 29. Mai 2023 (CEST)
{{gut}} Eine eher ungewöhnliche Maus-Story - und damit meine ich nicht nur die extrem gewöhnungsbedürftigen Zeichnungen von Luca Usai. Statt eines Kriminalfalls oder einer längeren Abenteuergeschichte wird uns hier eine Gagstory präsentiert, die die Freundschaft zwischen Micky und Goofy in den Fokus rückt und dabei auf witzige Weise die Gegensätzlichkeit der beiden zelebriert. Das srogt doch für einige gelungene Gags, sehr schöne Einfälle sind auch die Rahmenhandlung, in der [[Minnie]] versucht, die beiden zerstrittenen besten Freunde zu versöhnen, indem sie sich das ganze Chaos von den beiden erläutern lässt sowie der Kurzauftritt von [[Onkel Wombat]], den man eher selten in modernen Comics antrifft. Hat man sich mit den wie erwähnt nicht wirklich schönen Zeichnungen einmal abgefunden, so bleibt eine wirklich lustige sowie zum Ende herzige Gagstory über den Wert der Freundschaft. '''Gut'''- [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 14:50, 29. Mai 2023 (CEST)
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[[Donald]] wird beim Nickerchen in der Hängematte von einem Vertreter eben für solche gestört, der ihn eine fliegende Hängematte ausprobieren lässt, die an Ballons schwebt. Risiko: Keines, es werden ja nicht alle Ballons auf einmal platzen. Auf einmal nicht, aber wenn man Donald ist...
Donald wird beim Nickerchen in der Hängematte von einem Vertreter gestört, der ihm eine fliegende Hängematte ausprobieren lässt, die an Ballons schwebt. Risiko: Keines, denn es werden ja nicht alle Ballons auf einmal platzen. Auf einmal nicht, aber wenn man Donald ist, geht so einiges schief.  


{{mm}} Man muss sich etwas wundern, wie wenig abwechslungsreich die LTBs teilweise gestaltet sind: Schon [[LTB 571|im letzten Band]] gab es eine Kurzgeschichte mit Donald, einem Vertreter sowie einer Hängematte. Diese hier ist zumindest leicht besser, was auch an Carlo Limidos gewohnt sehr schönen Zeichnungen liegt. Die Geschichte an sich ist lediglich eine Aneinanderreihung von Gags - auch das erschiene vielleicht wesentlich origineller, wenn Donald nach [[Daniel Düsentrieb]] nicht schon die zweite Figur wäre, die in einer in diesem Band enthaltenen Gaggeschichte mit einem ungewöhnlichen Fluggefährt haarsträubende Situationen in der Luft erlebt. Abwechslung sieht wahrlich anders aus. '''Mittelmäßig'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 14:50, 29. Mai 2023 (CEST)
{{mm}} Man muss sich etwas wundern, wie wenig abwechslungsreich die LTBs teilweise gestaltet sind: Schon [[LTB 571|im letzten Band]] gab es eine Kurzgeschichte mit Donald, einem Vertreter sowie einer Hängematte. Diese hier ist zumindest leicht besser, was auch an Carlo Limidos gewohnt sehr schönen Zeichnungen liegt. Die Geschichte an sich ist lediglich eine Aneinanderreihung von Gags - auch das erschiene vielleicht wesentlich origineller, wenn Donald nach [[Daniel Düsentrieb]] nicht schon die zweite Figur wäre, die in einer in diesem Band enthaltenen Gaggeschichte mit einem ungewöhnlichen Fluggefährt haarsträubende Situationen in der Luft erlebt. Abwechslung sieht wahrlich anders aus. '''Mittelmäßig'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 14:50, 29. Mai 2023 (CEST)
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[[Dagobert]] ist auf Schatzsuche mit [[Dussel]], der sich ungeschickt anstellt.
Onkel Dagobert ist zusammen mit Dussel Duck auf Schatzsuche, wobei der sich in den Augen von Onkel Dagobert mehr als ungeschickt anstellt.  


{{mm}} Gleich noch eine belanglose, mäßig witzige Kurzstory hintendrein: Die Idee, dass Dagobert statt [[Donald]] und [[Tick, Trick und Track]] mal Dussel mit auf Schatzsuche nimmt, ist an und für sich recht reizvoll und mit einer vernünftigen Seitenlänge von 20-40 Seiten hätte man daraus sicher etwas Interessantes basteln können. Doch so bleiben auf vier Seiten nur einige vorhersehbare Gags sowie ein recht müder, weil voraussehbarer Schlussgag. Da können auch die auf positive Weise altmodisch anmutenden Zeichnungen von Luciano Gatto nichts ändern. '''Mittelmäßig'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 14:50, 29. Mai 2023 (CEST)
{{mm}} Gleich noch eine belanglose, mäßig witzige Kurzstory hintendrein: Die Idee, dass Dagobert statt [[Donald]] und [[Tick, Trick und Track]] mal Dussel mit auf Schatzsuche nimmt, ist an und für sich recht reizvoll und mit einer vernünftigen Seitenlänge von 20-40 Seiten hätte man daraus sicher etwas Interessantes basteln können. Doch so bleiben auf vier Seiten nur einige vorhersehbare Gags sowie ein recht müder, weil voraussehbarer Schlussgag. Da können auch die auf positive Weise altmodisch anmutenden Zeichnungen von Luciano Gatto nichts ändern. '''Mittelmäßig'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 14:50, 29. Mai 2023 (CEST)
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In [[Entenhausen]] hat sich ein neuer Milliardär, Richard Reibach, niedergelassen. Unter seiner Führung wird in Windeseile ein Unternehmen nach dem anderen gekauft, bei denen dann die Preise erhöht werden. Laut [[Dagobert]] kann es da nicht mit rechten Dingen zugehen, zudem soll Reibach in illegale Geschäfte verwickelt sein. Zeit für [[Phantomias]], in Aktion zu treten.
In Entenhausen hat sich ein neuer Milliardär namens Richard Reibach niedergelassen. Unter seiner Führung wird in Windeseile ein Unternehmen nach dem anderen gekauft, bei dem dann kräftig die Preise und die aufzubringenden Zinsen erhöht werden. Laut Onkel Dagobert kann es da nicht mit rechten Dingen zugehen, da Reibach zu alledem in illegale Geschäfte verwickelt sein soll. Es ist daher Zeit für Phantomias, in Aktion zu treten.  


{{mm}} Auch der obligatorische Einsatz des Maskierten Rächers weiß nicht zu überzeugen - auch das könnte wieder an einer sehr geringen Seitenzahl liegen. Spannung kommt hier nicht wirklich auf. So ganz erschließt sich mir zudem nicht, wozu Reibach eigentlich die [[Panzerknacker]] benötigt. Marinis Zeichnungen sind auch eher ungeschickt. Richard Reibach sieht komplett albern aus. Dass dieser am Ende mit einem Rückschlag droht, macht nicht gerade Lust auf mehr - für meinen Geschmack hat Dagobert mit [[Klaas Klever]], [[Mac Moneysac]] und [[Marc Enclauh]] schon mehr als genug kriminelle Gegenspieler. '''Mittelmäßig'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 14:50, 29. Mai 2023 (CEST)
{{mm}} Auch der obligatorische Einsatz des Maskierten Rächers weiß nicht zu überzeugen - auch das könnte wieder an einer sehr geringen Seitenzahl liegen. Spannung kommt hier nicht wirklich auf. So ganz erschließt sich mir zudem nicht, wozu Reibach eigentlich die [[Panzerknacker]] benötigt. Marinis Zeichnungen sind auch eher ungeschickt. Richard Reibach sieht komplett albern aus. Dass dieser am Ende mit einem Rückschlag droht, macht nicht gerade Lust auf mehr - für meinen Geschmack hat Dagobert mit [[Klaas Klever]], [[Mac Moneysac]] und [[Marc Enclauh]] schon mehr als genug kriminelle Gegenspieler. '''Mittelmäßig'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 14:50, 29. Mai 2023 (CEST)
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*[[Kolorist|Farben]]: [[Nicole Serra]]
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[[Oma Duck]] stellt Franz eine neue Aushilfe vor, die deutlich motivierter und effektiver arbeitet als [[Franz]]. Keine Frage: Franz soll ersetzt werden. Er stellt sich dem Problem und will sich verändern, also „Franz 2.0“ werden...
Oma Duck stellt Franz eine neue Aushilfe vor, die deutlich motivierter und effektiver arbeitet als Franz. Für Franz ein klarer Fall: Er soll durch den Superhelfer ersetzt werden. Franz stellt sich dem Problem und will sich so richtig ins Zeug legen, um Oma Duck zu beeindrucken.  


{{mm}} Eine im Grunde nette, aber eben nicht sonderlich spannende oder witzige Geschichte liefert Carlo Panaro hier ab. Im Grunde passiert hier nichts, außer dass Franz sich anstrengt, um nicht ersetzt zu werden. Dass das nicht passiert, ist wohl jedem außer Franz selbst klar. Herbert ist ein sympathischer, aber eben eindimensionaler Charakter. Palazzis Zeichnungen sind schön anzusehen. '''Mittelmäßig'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 14:50, 29. Mai 2023 (CEST)
{{mm}} Eine im Grunde nette, aber eben nicht sonderlich spannende oder witzige Geschichte liefert Carlo Panaro hier ab. Im Grunde passiert hier nichts, außer dass Franz sich anstrengt, um nicht ersetzt zu werden. Dass das nicht passiert, ist wohl jedem außer Franz selbst klar. Herbert ist ein sympathischer, aber eben eindimensionaler Charakter. Palazzis Zeichnungen sind schön anzusehen. '''Mittelmäßig'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 14:50, 29. Mai 2023 (CEST)
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Nach einer Gastvorlesung wird [[Indiana Goof]] samt dem befreundeten Professor Stryx nach Schottland verschleppt, wo sie für einen unbekannten Hintermann die legendären Edelsteine von McGuffin suchen sollen, eine Karte liefert der Hintermann gleich mit.
Nach einer Gastvorlesung wird Indiana Goof zusammen mit einem unscheinbaren Professor nach Schottland verschleppt, wo sie für einen unbekannten Hintermann den verloren geglaubten Schatz eines angesehenes Alchemisten ausfindig machen sollen. Die Schatzsuche wird für Indiana Goof zum verhängnisvollen Auflug in die Botanik.  


{{mm}} In einem Band, der [[Indiana Jones]] gewidmet zu sein scheint, darf dessen von [[Bruno Sarda]] erdachte Disney-Version Indiana Goof natürlich nicht fehlen! Doch die Freude wehrt nur kurz, denn zu Indianas besten Abenteuern darf sich diese Suche nach dem Schatz des Botanikers Beatus Beikraut sicher nicht zählen. Statt [[Micky Maus]] oder Indys Vetter [[Goofy]] darf hier ein gewisser Professor Stryx als Indianas Begleiter herhalten - besonders geschickt stellt er sich nicht an. Obwohl ich zugeben muss, dass ich den Twist um die Identität des Entführers echt überraschend und gelungen fand, kann mich der Rest der Geschichte nicht überzeugen - die meisten Gags kommen dem geneigten Leser mehr als bekannt vor und zeichnerisch bleibt diese Geschichte ebenso hinter einigen der besser in Szene gesetzten Indiana-Schatzsuchen zurück. So erzielen auch die antromorphen Pflanzen aufgrund schludrig umgesetzter Gesichter nicht ganz die Wirkung, auf die Autor Panini eventuell gesetzt hat. Schade, so bleibt diese Geschichte '''Mittelmäßig'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 14:50, 29. Mai 2023 (CEST)
{{mm}} In einem Band, der [[Indiana Jones]] gewidmet zu sein scheint, darf dessen von [[Bruno Sarda]] erdachte Disney-Version Indiana Goof natürlich nicht fehlen! Doch die Freude wehrt nur kurz, denn zu Indianas besten Abenteuern darf sich diese Suche nach dem Schatz des Botanikers Beatus Beikraut sicher nicht zählen. Statt [[Micky Maus]] oder Indys Vetter [[Goofy]] darf hier ein gewisser Professor Stryx als Indianas Begleiter herhalten - besonders geschickt stellt er sich nicht an. Obwohl ich zugeben muss, dass ich den Twist um die Identität des Entführers echt überraschend und gelungen fand, kann mich der Rest der Geschichte nicht überzeugen - die meisten Gags kommen dem geneigten Leser mehr als bekannt vor und zeichnerisch bleibt diese Geschichte ebenso hinter einigen der besser in Szene gesetzten Indiana-Schatzsuchen zurück. So erzielen auch die antromorphen Pflanzen aufgrund schludrig umgesetzter Gesichter nicht ganz die Wirkung, auf die Autor Panini eventuell gesetzt hat. Schade, so bleibt diese Geschichte '''Mittelmäßig'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 14:50, 29. Mai 2023 (CEST)


{{mm}} Nun ja, so richtig will mir dieser zweite Auftritt aus dem [[Maus-Universum]] nicht zusagen. Weder haben wir hier eine spannende Handlung, noch eine interessante Charakterisierung des Bösewichts, Sören Sondler. Meiner Meinung hatte man hier auch einfach [[Professor Krantz]] als Gegenspieler nehmen können. Die Geschichte ist zudem ziemlich vorhersehbar, so weiß man spätestens ab Seite zehn, wer sich hinter Sören Sondler verbirgt. Auch, dass in einem Krater ein eigenes Mikroklima herrscht, mag zwar Stimmen, dass sich dieses im gemäßigten Schottland aber zu einem eindeutig tropischen Klima verändert, wage ich zu bezweifeln. Auch mit Ettore Gulas Zeichnungen kann ich ehrlich gesagt wenig anfangen. So ergibt sich leider die Wertung '''mittelmaß-'''. [[Benutzer:Darkenblot|Darkenblot]] ([[Benutzer Diskussion:Darkenblot|Diskussion]]) 16:36, 29. Mai 2023 (CEST)
{{mm}} Nun ja, so richtig will mir dieser zweite Auftritt aus dem [[Maus-Universum]] nicht zusagen. Weder haben wir hier eine spannende Handlung, noch eine interessante Charakterisierung des Bösewichts, Sören Sondler. Meiner Meinung hatte man hier auch einfach [[Doktor Krantz]] als Gegenspieler nehmen können. Die Geschichte ist zudem ziemlich vorhersehbar, so weiß man spätestens ab Seite zehn, wer sich hinter Sören Sondler verbirgt. Auch, dass in einem Krater ein eigenes Mikroklima herrscht, mag zwar Stimmen, dass sich dieses im gemäßigten Schottland aber zu einem eindeutig tropischen Klima verändert, wage ich zu bezweifeln. Auch mit Ettore Gulas Zeichnungen kann ich ehrlich gesagt wenig anfangen. So ergibt sich leider die Wertung '''mittelmaß-'''. [[Benutzer:Darkenblot|Darkenblot]] ([[Benutzer Diskussion:Darkenblot|Diskussion]]) 16:36, 29. Mai 2023 (CEST)


{{mm}} Über das Wiedersehen mit Indiana Goof in einer klassischen Abenteuergeschichte freue ich mich, obwohl mir die Geschichte kaum im Gedächtnis bleiben wird. Dafür tritt sie zu sehr auf ausgetretenen Pfaden, sowohl den Handlungsverlauf als auch das Setting eines Mikroklimas betreffend. Weiterhin ist die Identität des Antagonisten vorhersehbar und wird platt offenbart, ohne sie für Wendungen oder ähnlich Spannung Erzeugendes zu verwenden. Dahingegen konnten mich die Actionszenen dank ihrer Inszenierung überzeugen, vor allem die Fluchtsequenz sticht mit einer Vielzahl an dynamischen Perspektiven positiv hervor. '''Mittelmaß''' [[Benutzer:Lagoon|Lagoon]] ([[Benutzer Diskussion:Lagoon|Diskussion]]) 11:31, 5. Jun. 2023 (CEST)
{{mm}} Über das Wiedersehen mit Indiana Goof in einer klassischen Abenteuergeschichte freue ich mich, obwohl mir die Geschichte kaum im Gedächtnis bleiben wird. Dafür tritt sie zu sehr auf ausgetretenen Pfaden, sowohl den Handlungsverlauf als auch das Setting eines Mikroklimas betreffend. Weiterhin ist die Identität des Antagonisten vorhersehbar und wird platt offenbart, ohne sie für Wendungen oder ähnlich Spannung Erzeugendes zu verwenden. Dahingegen konnten mich die Actionszenen dank ihrer Inszenierung überzeugen, vor allem die Fluchtsequenz sticht mit einer Vielzahl an dynamischen Perspektiven positiv hervor. '''Mittelmaß''' [[Benutzer:Lagoon|Lagoon]] ([[Benutzer Diskussion:Lagoon|Diskussion]]) 11:31, 5. Jun. 2023 (CEST)
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[[Dagobert]] lässt verlorene Zeit mithilfe einer Erfindung von [[Daniel Düsentrieb]] in Parfümflaschen abfüllen und verkauft sie an Gestresste.  
Onkel Dagobert lässt mit einer Maschine von Daniel Düsentrieb verschwendete Zeit in Parfümflaschen abfüllen und verkauft diese an gestresste Käufer, die für ein bisschen zusätzliche Zeit dankbar sind und tief in die Tasche greifen. Auch die Panzerknacker wollen den „Duft der Zeit“ für sich ausnutzen. Am Ende müssen alle Beteiligten feststellen, dass ein Spiel mit der Zeit ungeahnte Konsequenzen haben kann.  


{{mm}} Die letzte Geschichte enthält ebenfalls nichts Neues: Dagobert hat schon öfter mit der zeit herumgspielt und dafür seine Quittung erhalten. So auch hier. Der Raubzug der Panzerknacker hätte eigentlich für Spannung sorgen können, wird aber sehr schnell und routiniert abgehandelt und verhindert, sodass er nur wie eine kleine Nebenanekdote in einer ansonsten faden und vorhersehbaren Geschichte wirkt. Schade, so kommt keine Spannung aus und sicher hätte man auch wesentlich kreativer an die Nutzung des Zeitparfüms sowie an das entstehende Zeitchaos hernagehen können. So bleibt das alles recht handzahm und vorhersehbar. Ferraris' Zeichnungen gefallen mir hier aber um eingies besser als bei seinen Egmont-Zeichnungen in letzter Zeit, aber das nur am Rande. '''Mittelmäßig'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 14:50, 29. Mai 2023 (CEST)
{{mm}} Die letzte Geschichte enthält ebenfalls nichts Neues: Dagobert hat schon öfter mit der zeit herumgspielt und dafür seine Quittung erhalten. So auch hier. Der Raubzug der Panzerknacker hätte eigentlich für Spannung sorgen können, wird aber sehr schnell und routiniert abgehandelt und verhindert, sodass er nur wie eine kleine Nebenanekdote in einer ansonsten faden und vorhersehbaren Geschichte wirkt. Schade, so kommt keine Spannung aus und sicher hätte man auch wesentlich kreativer an die Nutzung des Zeitparfüms sowie an das entstehende Zeitchaos hernagehen können. So bleibt das alles recht handzahm und vorhersehbar. Ferraris' Zeichnungen gefallen mir hier aber um eingies besser als bei seinen Egmont-Zeichnungen in letzter Zeit, aber das nur am Rande. '''Mittelmäßig'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 14:50, 29. Mai 2023 (CEST)