Der Schwarze Mittwoch: Unterschied zwischen den Versionen

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| TITEL = Der Schwarze Mittwoch
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[[Datei:DerSchwarzeMittwoch1.jpg|thumb|340px|left|Der erste Mittwoch im September…<br>Panel aus [[Entenhausen-Edition 39]] (© Egmont Ehapa)]]
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Seit über dreißig Jahren kommt es in [[Entenhausen]] an jedem ersten Mittwoch im September zu mysteriösen Vorfällen. Ein moderiger Gestank liegt in der Luft, der so intensiv ist, dass den Leuten davon sogar die Haare ausfallen. Daher ist es Brauch, dass alle Bürger samt Polizei und Feuerwehr die Stadt rechtzeitig verlassen. Donald und seine Neffen haben beschlossen, dieses Jahr in Entenhausen zu bleiben. Da sie keine Haare sondern Federn haben, kann ihnen nichts passieren. Donald möchte das Geheimnis des Schwarzen Mittwochs, wie man in Entenhausen sagt, endlich lösen.
Seit vielen Jahren kommt es in [[Entenhausen]] an jedem ersten Mittwoch im September zu mysteriösen Vorfällen. Ein moderiger Gestank liegt in der Luft, der so intensiv ist, dass den Leuten davon sogar die Haare ausfallen. Daher ist es Brauch, dass alle Bürger samt Polizei und Feuerwehr die Stadt rechtzeitig verlassen. Donald und seine Neffen haben beschlossen, dieses Jahr in Entenhausen zu bleiben. Da sie keine Haare sondern Federn haben, kann ihnen nichts passieren. Donald möchte das Geheimnis des Schwarzen Mittwochs, wie man in Entenhausen sagt, endlich lösen.


{{Zitat|Höchste Zeit, die Stadt zu verlassen!“<br>„Jeden Augenblick kann's losgehen!“<br>„Es riecht schon wieder so merkwürdig.“<br>„Hilfe! Hilfe! Der Schwarze Mittwoch ist da!|Die Bürger von Entenhausen}}
{{Zitat|Höchste Zeit, die Stadt zu verlassen!“<br>„Jeden Augenblick kann's losgehen!“<br>„Es riecht schon wieder so merkwürdig.“<br>„Hilfe! Hilfe! Der Schwarze Mittwoch ist da!|Die Bürger von Entenhausen}}


[[Datei:DerSchwarzeMittwoch2.jpg|thumb|340px|right|Onkel Dagobert kennt das Geheimnis…<br>Panel aus [[Entenhausen-Edition 39]] (© Egmont Ehapa)]]
[[Datei:DerSchwarzeMittwoch2.jpg|thumb|340px|right|Onkel Dagobert kennt das Geheimnis…<br>Panel aus [[Entenhausen-Edition 39]] (© Egmont Ehapa)]]
Bei einem Rundgang durch die Stadt, bemerken die Ducks schließlich, dass sich außer ihnen selbst und den Zootieren noch jemand in der Stadt befindet. Onkel Dagobert nutzt schon seit Jahzehnten den Schwarzen Mittwoch für seine persönlichen Zwecke aus. Da die Stadt einsam und verlassen ist, kann er gefahrlos alle Luken in seinem Geldspeicher öffnen und einmal im Jahr gründlich durchlüften. Außerdem kann er seinen Neffen auch erklären, was es mit diesem Tag auf sich hat. Es handelt sich laut seiner Erzählung um den Fluch eines indianischen Medizinmannes. 1938 hatte er in Kanada Haarwuchsmittel an die Drahthaar-Indianer verkauft. Da diese den Geruch nicht mochten, experimentierte Dagobert ein wenig und panschte ein stinkendes Gebräu zusammen.
Bei einem Rundgang durch die Stadt, bemerken die Ducks schließlich, dass sich außer ihnen selbst und den Zootieren noch jemand in der Stadt befindet. Onkel Dagobert nutzt schon seit Jahzehnten den Schwarzen Mittwoch für seine persönlichen Zwecke aus. Da die Stadt einsam und verlassen ist, kann er gefahrlos alle Luken in seinem Geldspeicher öffnen und einmal im Jahr gründlich durchlüften. Außerdem kann er seinen Neffen auch erklären, was es mit diesem Tag auf sich hat. Es handelt sich laut seiner Erzählung um den Fluch eines indianischen Medizinmannes. 1928 hatte er in Kanada Haarwuchsmittel an die Drahthaar-Indianer verkauft. Da diese den Geruch nicht mochten, experimentierte Dagobert ein wenig und panschte ein stinkendes Gebräu zusammen.


{{Zitat|Mächtig guter Geruch! Häuptling Braver Büffel ist zufrieden.|Die Drahthaar-Indianer}}
{{Zitat|Mächtig guter Geruch! Häuptling Braver Büffel ist zufrieden.|Die Drahthaar-Indianer}}
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== Hintergrund ==
== Hintergrund ==
[[Datei:DerSchwarzeMittwoch3.jpg|thumb|340px|right|Eine große Ehre wird Donald zuteil…<br>Panel aus [[Entenhausen-Edition 39]] (© Egmont Ehapa)]]
[[Datei:DerSchwarzeMittwoch3.jpg|thumb|340px|right|Eine große Ehre wird Donald zuteil…<br>Panel aus [[Entenhausen-Edition 39]] (© Egmont Ehapa)]]
In dieser Geschichte erzählt Dagobert in einer Rückblende aus seiner Vergangenheit. 1938 war er als zwielichtiger Handelsvertreter in Kanada unterwegs. Ein Bezug auf diese Geschichte findet sich in einer später erweiterten Version von [[Don Rosa]]s ''[[Der Einsiedler der Villa Duck]]''. Man sieht den Totempfahl und einen Drahthaar-Indianer auf einem Bild an der Wand.
In dieser Geschichte erzählt Dagobert in einer Rückblende aus seiner Vergangenheit. 1928 war er als zwielichtiger Handelsvertreter in Kanada unterwegs. Ein Bezug auf diese Geschichte findet sich in einer später erweiterten Version von [[Don Rosa]]s ''[[Der Einsiedler der Villa Duck]]''. Man sieht den Totempfahl und einen Drahthaar-Indianer auf einem Bild an der Wand. Das entsprechende Panel gab es in der Originalversion der Geschichte noch nicht.


Bei Carl Barks ist die Rückblende übrigens im Jahr 1908 angesiedelt, was auch von Details her auch besser zu Dagoberts Lebenslauf passt. Erika Fuchs verlegte das in ihrer Vertextung ins Jahr 1928 (z.B. im [[DDSH 127]]). Die Version in der [[Entenhausen-Edition 39]] ist abweichend vertextet (eventuell eine spätere Fuchs-Übersetzung oder nur redaktionelle Änderungen), hier spielt die Rückblende im Jahr 1938.
Bei Carl Barks ist die Rückblende im Jahr 1908 angesiedelt, was auch von Details her auch besser zu Dagoberts Lebenslauf passt. Erika Fuchs verlegte das in ihrer Vertextung ins Jahr 1928 (z.B. im [[DDSH 127]]). Die Version in der [[Entenhausen-Edition 39]] ist davon abweichend vertextet (eine spätere Fuchs-Übersetzung oder nur redaktionelle Änderungen), hier spielt die Rückblende im Jahr 1938.


== Trivia ==
== Trivia ==