LTB Entenhausen Stars 8: Unterschied zwischen den Versionen
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*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Andrea Ferraris]] | *[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Andrea Ferraris]] | ||
*Erstveröffentlichung: 27.03.2001 | *Erstveröffentlichung: 27.03.2001 | ||
*Genre: | *Genre: Gagstory | ||
*Figuren: [[Goofy]], [[Micky Maus]] | *Figuren: [[Goofy]], [[Micky Maus]] | ||
*Seiten: 32 | *Seiten: 32 | ||
*Nachdruck aus: [[LTB Spezial 48]] | *Nachdruck aus: [[LTB Spezial 48]] | ||
Die beiden Freunde Micky und Goofy machen gerade Urlaub im verschlafenen Nest Villaflora an der südamerikanischen Atlantikküste. Doch plötzlich verschwindet ihr Auto. micky vermutet zunächst, dass es aus dem Parkverbot abgeschleppt wurde, doch auf der Polizeiwache weiß man nichts davon. Daher melden die beiden das Fahrzeug als gestohlen. Sargento Gomez will die Daten der beiden erheben, findet sie aber nicht im Entenhausener Register. Als er einen Schlüssel holt und Micky und Goofy bittet, derweil vor einer Gefängniszelle auf ihn zu warten, denkt Micky sofort, dass der Sargento die beiden einsperren will. Eilends ergreifen er und Goofy die Flucht. | |||
Micky mutmaßt, dass das Schwarze Phantom am Werk war und alles eingefädelt hat, um seinen Erzfeind hinter Gitter zu bringen. Dass die Polizei Villafloras nun eine Fahndung nach den beiden Flüchtigen einleitet, bestätigt seine Theorie. Um den Polizisten zu entkommen, müssen sie sich verkleiden. Mit dem wenigen Bargeld, das sie noch haben, kaufen sie sich zwei gebrauchte Mariachi-Kostüme und Gitarren. Goofy erzählt, dass sein Urgroßonkel selbst Mariachi war und ihm die Lieder der Musiker, wenn auch nicht deren Texte, beigebracht hat. Diese Kenntnis ist auch bitter nötig, denn kurz darauf werden die beiden angesprochen und für einen Auftritt engagiert. | |||
Wider Erwarten klappt der Gig gut und mit ihren romantisch-komischen Liedern kommen die beiden beim Publikum super an. Schon kommen die nächsten Auftrittsanfragen und bald tingeln die beiden unter ihren Künstlernamen El Lungo und El Kurzo durch die Gegend und feiern rauschende Erfolge. Schließlich wird Sargento Gomez auf die beiden Mariachi aufmerksam und engagiert sie zu seiner Hochzeit. Micky ist beunruhigt, doch Goofy meint, nach der Hochzeit wird der Sargento auf Hochzeitsreise gehen und damit die Fahndung nach den beiden einschlafen. | |||
Unglückseligerweise büßt Goofy auf dem Fest seinen falschen Schnurrbart ein. Gomez erkennt die beiden und Flucht ist nun zwecklos angesichts der vielen Polizisten. Das Schlamassel klärt sich aber schnell auf, Schuld war lediglich Gomez fehlerhafter Computer und er hatte nie vor, Micky und Goofy zu verhaften. Die beiden können ihre Mariachihüte an die Haken hängen und zufrieden nach Entenhausen zurückkehren. | |||
=== Der rasende Goofy === | === Der rasende Goofy === | ||
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*Seiten: 48 | *Seiten: 48 | ||
*Nachdruck aus: [[LTB Spezial 81]] | *Nachdruck aus: [[LTB Spezial 81]] | ||
An einem kühlen Frühlingstag besucht Micky Maus seinen alten Freund Goofy, um diesen zu einem Spaziergang zu bewegen. Beim Eintreten bemerkt Micky jedoch, dass Goofy sich im Keller befinden muss, wo er die vielen Andenken an seine Urahnen aufbewahrt. Tatsächlich stöbert Goofy mal wieder in Tand und Trödel seiner Verwandten aus längst vergangenen Zeiten. Dabei stößt er auf einen ledernen Sattel, der zu einem ungewöhnlichen Pferd gehört hat. Daraufhin möchte Goofy unbedingt die Geschichte hinter dem Sattel erzählen und beginnt, Micky von den ruhmreichen Taten des Ritter Sir Goofy zu berichten. | |||
Der stolze Ritter Sir Goofy lebte in dem beschaulichen Städtchen Antenstein und wurde stets von seinem treuen Knappen Micky begleitet. Am Markttag schlenderten die beiden durch die gut besuchten Gassen. Aber überall, wo Sir Goofy auch auftauchte, wurde er von den Einwohnern mit Hämen und Spott überzogen. Grund dafür war, dass Sir Goofy im Gegensatz zu den anderen Rittern kein eigenes Schlachtross besaß – und in den Augen der einfachen Leute war ein Ritter ohne Pferd nichts wert. Wütend über die Pöbeleien machte Sir Goofy seinem Unmut Luft. | |||
Eine alte Frau, die plötzlich auftauchte, hatte Mitleid mit Sir Goofy und riet ihm, sich an den alten Alchemisten Athanasius zu wenden. Nur dank eines Hinweises der Greisin fanden Sir Goofy und Micky den geheimen Eingang zum unterirdischen Laboratorium des wissbegierigen Alchemisten. Dieser hatte zuvor nicht nur eine quicklebendige Ritterrüstung namens Jolanda erfunden, sondern auch ein mechanisches Pferd, das sogar Flügel besaß. Bei dem Pegasus saß allerdings sprichwörtlich eine Schraube locker, die zu einer Fehlfunktion führte. Erst nachdem Sir Goofy und Micky den Schaden beheben konnten, gelang es Sir Goofy, das Pferd zu zähmen. Aus Dankbarkeit überließ Athanasius Ritter Goofy das mechanische Ross, da er sowieso keine Verwendung dafür hatte. | |||
Nun war es für Sir Goofy an der Zeit, eine waschechte Heldentat zu vollbringen, wie es sich für richtige Ritter ziemt. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten setzte er sich in den Kopf, die Horden des barbarischen Räuberhauptmanns Karlho aufzuhalten, die den Frieden in Antenstein bedrohten. Um ein Mittel gegen den Schurken zu finden, empfahl Athanasius seinen Freunden, auf dem Mond Ausschau zu halten. Mit seiner selbstgebauten Kanone schoss der Erfinder die beiden Freunde Sir Goofy und Micky tatsächlich auf den Erdtrabanten, wo es allerlei zu entdecken gab. | |||
In einem Mondkrater fanden Sir Goofy und Micky schließlich ein kleines Mädchen, das in Windeln gewickelt auf Hilfe wartete. Sir Goofy beschloss, das arme Kind mit zu sich zu nehmen und es fortan aufzuziehen. Glücklicherweise hatte Athanasius wieder einen Rat parat, um das schreiende Kleinkind zu besänftigen. Das Gezeter des kleinen Mädchens schlug sogar den erbosten Räuberhauptmann Karlho in die Flucht. Fortan wurde Sir Goofy von allen als echter Ritter und Retter von Antenstein gefeiert. | |||
===[[Reporter Goofy]]: Reporter aus Zufall=== | ===[[Reporter Goofy]]: Reporter aus Zufall=== | ||
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*Nachdruck aus: [[LTB Sommer 6]] | *Nachdruck aus: [[LTB Sommer 6]] | ||
[[Bild:Reporter Goofy.JPG|thumb|right|(© [[Ehapa]])]] | |||
Irgendwo in den Vereinigten Staaten von Amerika wird im Jahr 1933 ein zwielichtiges Telefonat geführt. Der mysteriöse Herausgeber der bedeutendsten Zeitung der Stadt trägt seinen Handlangern auf, am nächsten Morgen am Bahnhof bestimmte Dokumente verschwinden zu lassen. Die skurrile Verbrecherbande besteht aus dem selbstherrlichen Kater Karlos, dessen cleveren Vetter Kraller, dem hinterhältigen Augur Aurelio, dem trotteligen Danni Dümmer, dem trickreichen Freddy Füchsle und dem für Verkleidungen zuständigen Rick Schick. Die Vorbereitungen für die Ausführung der Mission sind nahezu abgeschlossen. | |||
Am nächsten Morgen wird der gerade aus einem Zug aussteigende Bürgermeister Rudi Rossler von Kater Karlos‘ Bande bestohlen, die offenbar den Auftrag erhalten hat, streng geheime Dokumente aus dem Aktenkoffer des Bürgermeisters zu beseitigen. Da sie jedoch nicht finden, wonach sie suchen, lassen sie das gerade gestohlene Gepäck im Sperrmüll an einem Hauseingang zurück. Jedoch handelt es sich mitnichten um Müll, sondern um das Hab und Gut von Goofy, dem Reporter, der gerade seinen Umzug in die Großstadt durchführt. Goofy stolpert auf der Treppe und landet in den Armen seiner Nachbarin, der liebenswürdigen Minnie, die ihn hereinbittet und sich von ihm erzählen lässt, wie er trotz fehlender Erfahrung den Job als Reporter bekommen hat. | |||
In Wahrheit war Goofy auf der Suche nach einer Pizzeria, doch aufgrund einiger ungewollter Pannen landete er schließlich in der Redaktion des „Phantompost“, einer auflagenstarken Zeitung. Da er weiterhin davon überzeugt war, dass dies die Pizzeria sei, wurde er vom Herausgeber Herrn Plattnase gerade wegen seiner Unfähigkeit. Der durchtriebene Medienmogul wollte damit verhindern, dass jemand die Nase in dessen zwielichtige Geschäfte stecken könne. Als die Geschichte zu Ende ist, bittet Minnie Goofy um Rat, was sie an ihrem ersten Arbeitstag als Sekretärin im Büro des Bürgermeisters anziehen soll. Als Goofy bemerkt, dass ihr noch etwas fehlt, schenkt er ihr eine seiner geringelten Socken, die Minnie beschließt, als Schal umzufunktionieren. | |||
Am nächsten Tag bemerkt Minnie, dass der Bürgermeister seit einigen Tagen sehr traurig ist und wendet sich daher an die Wahrsagerin Klara Labella. Ihre Freundin vermutet, dass der Bürgermeister auf eine gesunde Ernährung umsteigen sollte, um glücklicher zu sein. Minnie beschließt daraufhin, den Bürgermeister zum Abendessen einzuladen und lädt bei dieser Gelegenheit auch ihren Verlobten sowie ihren Nachbarn Goofy ein. | |||
An jenem Abend findet Goofy beim Auspacken seiner Koffer einen Stoff-Teddybären, der gar nicht ihm gehört, und nimmt ihn mit zu Minnie. Als sie vor Minnies Haustür stehen, bemerkt der Bürgermeister, dass Goofy seinen kostbaren Teddybären, den er in den gestohlenen Koffern verloren hatte, fest in den Händen hält. Er bedankt sich bei Goofy und lässt sich auf Minnies Vorschlag hin von Goofy interviewen, um sich zu revanchieren. Nachdem Minnie mitteilt, dass ihr Freund nicht zum Abendessen kommen kann, beginnt Goofy, den Bürgermeister mit allerlei lapidaren Fragen aus dessen Alltagsleben zu löchern. | |||
Am nächsten Tag sind zur großen Überraschung des Herausgebers alle Exemplare der Zeitung ausverkauft. Als Herr Plattnase das Interview von Goofy genauer liest, entdeckt er, dass sich die Dokumente, die er zu stehlen versuchte, genau in diesem Teddybären des Bürgermeisters befanden. Demzufolge besteht doch noch Hoffnung für ihn, seinen fiesen Plan weiterzuverfolgen. | |||
=== Alte Freundschaft rostet nicht === | === Alte Freundschaft rostet nicht === | ||
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*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Massimo De Vita]] | *[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Massimo De Vita]] | ||
*Erstveröffentlichung: 10.02.2004 | *Erstveröffentlichung: 10.02.2004 | ||
*Genre: Gagstory | *Genre: Agenten-Story, Gagstory | ||
*Figuren: [[Goofy]], [[ | *Figuren: [[Goofy]], [[Micky Maus]], [[Kommissar Hunter]] | ||
*Seiten: 33 | *Seiten: 33 | ||
*Nachdruck aus: [[LTB Ostern 1]] | *Nachdruck aus: [[LTB Ostern 1]] | ||
In Entenhausen befinden sich die Büros einer streng geheimen Spionageabwehrbehörde, die so geheim ist, dass ihre Mitglieder sich nur mit Nummern ansprechen und Masken tragen. Jede noch so kleine Information ist streng geheim, sogar die Frage nach der Uhrzeit. Da er diese übertriebenen Regeln satt hat, beschließt der blonde Agent 228, die Agentur zu verlassen, obwohl das noch niemand zuvor getan hat, und flieht mit dem Auto. | |||
Aus Angst, von seinen ehemaligen Kollegen gefasst zu werden, muss er einen Unterschlupf finden und hält zufällig vor dem Haus von Goofy, der ihn erkennt. Wie sich herausstellt, ist 228 nämlich Goofys alter Schulfreund namens Heini Heimliger. Für diesen bewahrt Goofy noch vier Sammelbilder auf, die er ihm schuldete, um ein Album zu vervollständigen. Heini ist überrascht, dass Goofy sich noch an ihn erinnert, nimmt aber seine Gastfreundschaft an und erzählt ihm, dass er Handelsvertreter ist. Kurz darauf kommt auch Micky vorbei, und nach der gegenseitigen Vorstellung ist Heini besorgt darüber, dass Micky ein Detektiv ist. Nun erzählt Goofy von einer Begebenheit, bei der Heini ihn vor einem Tyrannen namens Bulli verteidigte, der es sich zur Gewohnheit gemacht hatte, den anderen Kindern die Quarktaschen zu stehlen. Sowohl Micky als auch Goofy bemerken, wie sehr sich Heini um jede Kleinigkeit und jedes Geräusch sorgt. | |||
Am nächsten Tag ruft Goofy Micky an und erzählt ihm, dass Heini verschwunden ist. Als sie sein Zimmer durchsuchen, finden sie eine Maske und einen Zeitungsartikel, in dem von einem Dieb namens „Der Unfassbare“ die Rede ist, der auf der Flucht ist und von der Polizei gesucht wird. Micky gesteht Goofy, dass er Nachforschungen über Heini angestellt hat, aber keine Dokumente gefunden hat, die zu ihm führen. Er glaubt, dass der Gesuchte nach dem Lesen des Artikels geflohen ist. Goofy glaubt absolut nicht, dass Heini der Gesuchte ist, hat aber eine Idee, wo er sich versteckt hat. Heini ist nämlich in ihr geheimes Versteck aus Kindertagen gegangen, eine alte Scheune. | |||
Micky und Goofy verlieren keine Zeit, aufs Land zu der verlassenen Scheune zu fahren, die auf einmal gar nicht mehr so verlassen erscheint. Dort treffen die Freunde auf einen alten Bekannten und geraten ganz schön in die Klemme. Zum Glück ist Heini zur Stelle und rettet Micky und Goofy. Am Ende obsiegt doch noch die Wahrheit, aber Goofy und Heini besiegeln ihre Freundschaft trotz aller Umstände von Neuem. | |||
=== Die Rückkehr der zwei Mariachi === | === Die Rückkehr der zwei Mariachi === | ||
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*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Andrea Ferraris]] | *[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Andrea Ferraris]] | ||
*Erstveröffentlichung: 26.10.2004 | *Erstveröffentlichung: 26.10.2004 | ||
*Genre: | *Genre: Gagstory, Kriminalgeschichte | ||
*Figuren: [[Goofy]], [[Micky Maus]] | *Figuren: [[Goofy]], [[Micky Maus]] | ||
*Seiten: 36 | *Seiten: 36 | ||
*Nachdruck aus: [[LTB Spezial 48]] | *Nachdruck aus: [[LTB Spezial 48]] | ||
Micky und Goofy haben die Einladung ihres nunmehrigen Freundes Sargento Gomez angenommen und kehren zurück nach Villaflora. Anlässlich eines Fests, das der Sargento veranstaltet, lernen die beiden den etwas älteren Mariachi Paco Plektro kennen und treten mit ihm gemeinsam auf – Goofy hat nämlich in weiser Voraussicht und zu Mickys Verärgerung ihre Mariachi-Kostüme mit eingepackt. Nach dem Fest, als sie sich eigentlich draußen von Paco verabschieden und sich bei ihm bedanken wollen, wird er vor ihren Augen entführt. Sargento Gomez lässt Straßensperren errichten, doch die Entführer, die die Leibwächter des reichen Bankiers Don Mirko di Skonto sind, entgehen den Kontrollen der Polizei, die es nicht wagt, ihren Kofferraum zu kontrollieren. Derweil beschließen Micky und Goofy, dem Fall auch ohne Einwilligung von Gomez nachzugehen, da sie Paco nicht im Stich lassen können. In seinem Heimatort Villacantata öffnet ihnen die Erinnerung an Goofys Urgroßonkel alle Türen und sie erfahren, dass Paco einst, um Schulden zu bezahlen und nicht das Haus seiner Eltern einbüßen zu müssen, eine Bank überfallen wollte. Hierzu verwendete er einen bestimmten Akkord, der Menschen augenblicklich in tiefen Schlaf sinken lässt. Doch im letzten Moment verhinderte der Bankdirektor Don Pablo di Skonto den Überfall. Micky erkennt hieraus, dass di Skonto hinter der Entführung steckt, weil er von Paco den magischen Akkord erfahren möchte. Goofy und er schleichen sich auf Mirkos Anwesen ein, werden aber ertappt. Es gelingt Paco und Goofy gemeinsam, den betreffenden Akkord zu spielen und die Schurken einzuschläfern. | |||
=== Hokuspokus Verschwindibus === | === Hokuspokus Verschwindibus === | ||
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*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Marco Gervasio]] | *[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Marco Gervasio]] | ||
*Erstveröffentlichung: 07.11.2006 | *Erstveröffentlichung: 07.11.2006 | ||
*Genre: | *Genre: Mystery, Science-Fiction | ||
*Figuren: [[ | *Figuren: [[Micky Maus]], [[Goofy]], [[Kater Karlo]], [[Das schwarze Phantom]] (Roboter), Vetter Magoof | ||
*Seiten: 38 | *Seiten: 38 | ||
*Nachdruck aus: [[LTB 412]] | *Nachdruck aus: [[LTB 412]] | ||
In Entenhausen findet eine Vorstellung des allseits beliebten Zauberkünstlers Magoof statt, der mit seinen Tricks das Publikum zu unterhalten weiß. Auch Micky und Goofy haben sich Karten für das Spektakel besorgt, denn immerhin handelt es sich bei Magoof um einen Vetter von Goofy, sodass nicht immer alle Zaubertricks einwandfrei funktionieren. Als zwei Freiwillige aus dem Publikum gesucht werden, melden sich Goofy und Micky freiwillig, um dem Meister der Magie bei einem Kunststück zu assistieren. Magoof lässt die beiden Freiwilligen in einen Tresor steigen, aus dem sie angeblich auf offener Bühne verschwinden werden. Goofy aber kennt den Trick bereits aus den Proben und weiß, dass der Tresor unter einem Gestell unterhalb der Bühne nach unten verschwindet und leer wieder nach oben gefahren wird. | |||
Genauso verhält sich der vermeintliche Zaubertrick auch: Allerdings staunen Micky und Goofy nicht schlecht, als sie mit dem Tresor wieder nach oben gezogen werden und auf der Bühne Magoof selbst verschwunden ist. Doch nicht nur der Zauberkünstler ist fort, auch vom gesamten Publikum im Saal fehlt jede Spur. Zuerst vermuten Micky und Goofy, dass alles nur Teil der Show ist und sie einem Scherz auflaufen. Als sie aber auf die Straße treten und dort ebenfalls keine Menschenseele antreffen, beginnen sie, an ihren Sinnen zu zweifeln. Die gesamte Stadt Entenhausen scheint wie ausgestorben zu sein. Überall stehen leere Autos, in den Restaurants stehen die Teller noch auf dem Tisch und die einzigen menschlichen Geräusche macht ein mechanischer Marketing-Clown. | |||
Im Stadtpark legen sich Micky und Goofy am Abend schlafen und decken sich mit einigen alten Zeitungen zu. Die Freunde sind froh, sich wenigstens noch gegenseitig zu haben. Sie ahnen nicht, dass sie mittlerweile gesucht werden. Am nächsten Morgen glaubt Micky voller Schrecken, dass nun auch Goofy verschwunden sei, doch dieser ist durch ein merkwürdiges Geräusch bereits munter geworden. In der Nähe der Stadtbank hören die Freunde ein seltsames Klopfzeichen, das aus dem Inneren zu kommen scheint. Tatsächlich stoßen Micky und Goofy im zugefallenen Tresorraum ausgerechnet auf ihren alten Bekannten Kater Karlo! | |||
Karlo wurde bei einem Einbruch versehentlich im Tresor eingesperrt und hat dort die Nacht verbracht. Allerdings glaubt er Mickys und Goofys Geschichte nicht, er will sich lieber selbst ein Bild von der Lage machen. Draußen sieht Karlo hinter einer Häuserecke nun doch einige Leute, die ihrem Alltag nachgehen. Es vergeht nicht viel Zeit, bis Micky, Goofy und Karlo feststellen, dass trotzdem irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Die Menschen erkennen sie nicht wieder und zwei bräsige Polizisten halten Kater Karlo für einen unbescholtenen Bürger. Plötzlich taucht das Schwarze Phantom auf, entführt Micky und Goofy, sperrt sie in eine unterirdische Folterkammer und lässt sie nur Minuten später wieder frei. | |||
Micky, Goofy und Karlo wollen nun aus der Stadt und befahren eine lange Brücke, um zur Stadtgrenze zu kommen. Doch auf der Brücke geraten sie inmitten in eine bewaffnete Legion des Römischen Reiches. Jetzt verstehen die Freunde die Welt erst recht nicht mehr. Wie aus dem Nichts erscheint im nächsten Augenblick ein windiger Wissenschaftler, der sich als Bodo Bossko vorstellt, seines Zeichens Chef des Replirama-Freizeitparks. So klärt sich doch noch alles auf. Kater Karlo, der versucht hat, aus der Situation noch Kapital zu schlagen, kommt mit einem blauen Auge davon und auch Micky und Goofy sind froh, endlich wieder zuhause zu sein. | |||
=== Ein Goof unter Ganoven === | === Ein Goof unter Ganoven === | ||
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*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Ottavio Panaro]] | *[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Ottavio Panaro]] | ||
*Erstveröffentlichung: 12.01.2016 | *Erstveröffentlichung: 12.01.2016 | ||
*Genre: Gagstory | *Genre: Kriminalgeschichte, Gagstory | ||
*Figuren: [[ | *Figuren: [[Goofy]], [[Micky Maus]], [[Kommissar Hunter]], [[Das Schwarze Phantom]], [[Schnauz]] | ||
*Seiten: 28 | *Seiten: 28 | ||
*Nachdruck aus: [[LTB 482]] | *Nachdruck aus: [[LTB 482]] | ||
Beim Aufräumen auf Goofys Dachboden stoßen Goofy und Micky regelrecht durch Zufall auf einen verschlossenen Koffer, den Goofy noch nie zuvor entdeckt hat. Die beiden Freunde sind neugierig darauf zu erfahren, was sich im Inneren des Kiffers befindet. Sie staunen nicht schlecht, als sie darin die Bonbondose von Goofys Ururonkel Goofnick sowie einige Zeitungsausschnitte finden. Diese deuten darauf hin, dass Goofnick bei einen Einbruch in der Entenhausener Landesbank im Jahr 1924 beteiligt gewesen sein soll. Micky und Goofy beschließen, in der Bibliothek Nachforschungen anzustellen. Alles deutet darauf hin, dass Goofnick zusammen mit einem Komplizen in die Bank eingebrochen ist und einen wertvollen Diamanten gestohlen hat, der bis heute nicht wieder aufgefunden wurde. | |||
Doch Goofy und Micky ahnen nicht, dass ihr Gespräch von dem einfältigen Schnauz belauscht wurde, der sofort zu seinem neuen Boss rennt. Schnauz steht jetzt nämlich in den Diensten des Schwarzen Phantoms und dient dem Schurken als Handlanger. Das Phantom verlangt, Goofy zu entführen, um mehr Informationen aus ihm herauszuquetschen. Allerdings kann Goofy nur wenig zum Sachverhalt beitragen. Das Schwarze Phantom erklärt, dass sein eigener Vorfahre Platti Di Nase mit Goofnick zusammengearbeitet hat und sich von Goofnick betrogen gefühlt hat. Das Phantom glaubt, dass Goofys Urahn ihm einen Hinweis auf den Aufenthaltsort des Diamanten hinterlassen hat. | |||
Derweil hat Micky Maus überall nach seinem Kumpel Goofy gesucht und dabei die Bonbondose aufgestöbert, die Goofy aus der Tasche gefallen sein muss. Für Micky steht nun fest, dass Goofy entführt worden sein muss, daher wendet er sich an Kommissar Hunter, der ihn ins Entenhausener Polizeiarchiv führt. Der Kommissar und Micky decken auf, dass das Schwarze Phantom eine Verbindung zu dem damaligen Diebstahl in die Bank hat. Sie können Goofy aus den Händen der Schurken befreien, die sich freiwillig ergeben. Nur von dem Diamanten fehlt weiterhin jede Spur, doch möglicherweise liegt dieser immer noch auf Goofys Dachboden versteckt. | |||
===[[Mittwochs bei Goofy]]: Das Tor von Elfenheim=== | ===[[Mittwochs bei Goofy]]: Das Tor von Elfenheim=== | ||
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*Seiten: 31 | *Seiten: 31 | ||
*Nachdruck aus: [[LTB Maus-Edition 9]] | *Nachdruck aus: [[LTB Maus-Edition 9]] | ||
Am heutigen Mittwoch hat der kreative Kopf Goofy seinen Freund Micky Maus zu einem geselligen Picknick eingeladen. Auf einer Lichtung im Wald scheint ihm der ideale Ort zu sein, um Micky seinen neuesten Roman zu präsentieren. Dabei handelt es sich – passend zur Kulisse – um ein modernes Märchen. Obwohl Micky zugegebenermaßen nicht viel mit Märchen anfangen kann und sich wie so oft ins Geschehen einmischt, um Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten, lauscht er gespannt den Ausführungen von Goofy. | |||
Die vertrackte Geschichte handelt von Professor Goof, seines Zeichens ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Elfologie. Der Gelehrte kennt sich bestens aus mit der Welt der Elfen und verfügt in seinem Keller sogar über ein jahrhundertealtes Dimensionsportal, das den magischen Zugang zur Elfenwelt gewährt. Die neugierigen Freunde Micky und Rudi sind in eine Falle des Professors getappt und sehen sich folglich gezwungen, den schrulligen Bücherwurm bei seiner märchenhaften Reise zu begleiten. | |||
Nach ihrer Ankunft im Elfenland stellen die drei Kameraden schnell fest, dass die friedlichen Lichtelfen und die bösen Düsterelfen seit jeher miteinander verfeindet sind. Rudi verschwindet plötzlich durch eine Falltür im Erdreich und ist fortan auf sich alleine gestellt. Währenddessen erleben Professor Goof und Micky einige Abenteuer und legen sich mit einem Riesen an. Als sie erfahren, dass der König der Lichtelfen entführt wurden ist, machen sie sich schnurstracks auf die Suche. | |||
Bedauerlicherweise wird Micky von einer Hexe mit einem magischen Bann belegt und muss seitdem mit einem Krötenkopf herumlaufen, was ihm gar nicht gefällt. Auch die anderen Märchenfiguren können ihm zunächst nicht weiterhelfen. In all dem Trubel haben Professor Goof und Micky völlig vergessen, dass sie ja einerseits den Elfenkönig und anderer Rudi finden wollten. | |||
Zum Glück wendet sich – wie in richtigen Märchen üblich – am Ende alles zum Guten. Der glückliche Professor Goof entscheidet sich dafür, von nun an für immer im Elfenland zu bleiben. Micky und Rudi aber kehren in die Realität zurück und sind froh, dass das Abenteuer doch noch ein gutes Ende genommen hat. | |||
=== Das Geheimnis der Oboe === | === Das Geheimnis der Oboe === | ||
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*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Andrea Ferraris]] | *[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Andrea Ferraris]] | ||
*Erstveröffentlichung: 26.01.2010 | *Erstveröffentlichung: 26.01.2010 | ||
*Genre: | *Genre: Gagstory, Kriminalgeschichte | ||
*Figuren: [[Goofy]], [[Micky Maus]] | *Figuren: [[Goofy]], [[Micky Maus]] | ||
*Seiten: 34 | *Seiten: 34 | ||
*Nachdruck aus: [[LTB Spezial 48]] | *Nachdruck aus: [[LTB Spezial 48]] | ||
Wieder einmal besuchen Micky und Goofy Villaflora. Inzwischen wurde dort ein Mariachi-Museum aufgebaut und Paco Plektro zum Bürgermeister gewählt. Doch auch Don Mirko di Skonto treibt noch seine schmutzigen Geschäfte und ist dafür sehr interessiert, wo sich Goofys Urgroßonkel Goofonso Gonzales aufhält. Goofy schwindelt er vor, er wolle von Goofonso ein Stück Land erwerben, um dort eine Mariachischule zu bauen. Während Micky, Paco und der Sargente Gomez di Skonto nicht über den Weg trauen, fädelt der leichtgläubige Goofy schnell per Telefon das Geschäft ein. Bloß: Urgroßonkel Goofonso weiß nicht mehr, wo sich die Besitzurkunde befindet. Beim anschließenden Fest spielt Goofy die Oboe seines Urgroßonkels und stellt fest, dass darin ein Zettel feststeckt. Di Skonto ist davon überzeugt, dass dieses Papier die Besitzurkunde ist, die Goofonso immer bei sich (und das heißt, in seiner Oboe) aufbewahren wollte. Während er alle Hebel in Bewegung setzt und Goofy löchert, wo denn nun das Papier hingelangt ist, kümmern sich seine Handlanger um Bürgermeister Paco, der androht, eine geologische Untersuchung des Bodens durchführen zu wollen. Sie verfrachten ihn auf ein Schiff im Hafen, doch Micky, Goofy und Gomez können ihn dort befreien. Di Skonto liefert seine Handlanger aus und schützt vor, nichts mit der Entführung zu tun zu haben. Doch Micky und Goofy belauschen ihn, wie er zugibt, dass es ihm um Ölvorkommen auf dem Grundstück geht. Als sie ihn zur Rede stellen, entführt er sie in seine Bank, wo Gomez sie schließlich findet und befreit. Als dann Goofonso anreist, verrät er, dass sich die Besitzurkunde die ganze Zeit in seinem Sombrero befand und dass er das Grundstück der Stadt schenken will. | |||
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