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{{gut}} Ich finde dieses Cover recht schön, wobei die Kolorierung dann doch recht standardmäßig ist. Schön dargestellt sind die beiden Phantomiasse jedoch trotzdem, mit einer fast exakten Trennung der beiden Körper in der Mitte. Die Blitze im Hintergrund, die wohl irgendwie so ein Zeitreise-Feeling wecken sollen, passen auch gut in dieses heroische und eher dunkel gehaltene Motiv. Entenhausen bei Nacht, bzw. was der Hintergrund auch immer darstellen soll, besitzt meiner Meinung nach aber ein paar wenige Details. Das Motiv passt auf jeden Fall, der maskierte Rächer und der Gentlemandieb sind ja beide ganz klar nachtaktiv. Die Detailarmut im Hintergrund stört zugegeben nun auch nicht so sehr. Miserabel finde ich stattdessen aber die gelbe Färbung, welche wohl als Hintergrund für den Titelschriftzug dienen soll. Es mag ja sein, dass es zu dem gelben Licht des Blitzes passt, aber dieses Senfgelbe gefällt mir persönlich einfach nicht. Die Titelgebung ist eine recht gute und passende Idee, die Verknüpfung mit einem deutschen Sprichwort funktioniert in diesem Fall wirklich relativ '''gut '''. [[Benutzer:Sammyg|Sammyg]] ([[Benutzer Diskussion:Sammyg|Diskussion]]) 14:07, 15. Okt. 2023 (CEST)
{{gut}} Ich finde dieses Cover recht schön, wobei die Kolorierung dann doch recht standardmäßig ist. Schön dargestellt sind die beiden Phantomiasse jedoch trotzdem, mit einer fast exakten Trennung der beiden Körper in der Mitte. Die Blitze im Hintergrund, die wohl irgendwie so ein Zeitreise-Feeling wecken sollen, passen auch gut in dieses heroische und eher dunkel gehaltene Motiv. Entenhausen bei Nacht, bzw. was der Hintergrund auch immer darstellen soll, besitzt meiner Meinung nach aber ein paar wenige Details. Das Motiv passt auf jeden Fall, der maskierte Rächer und der Gentlemandieb sind ja beide ganz klar nachtaktiv. Die Detailarmut im Hintergrund stört zugegeben nun auch nicht so sehr. Miserabel finde ich stattdessen aber die gelbe Färbung, welche wohl als Hintergrund für den Titelschriftzug dienen soll. Es mag ja sein, dass es zu dem gelben Licht des Blitzes passt, aber dieses Senfgelbe gefällt mir persönlich einfach nicht. Die Titelgebung ist eine recht gute und passende Idee, die Verknüpfung mit einem deutschen Sprichwort funktioniert in diesem Fall wirklich relativ '''gut '''. [[Benutzer:Sammyg|Sammyg]] ([[Benutzer Diskussion:Sammyg|Diskussion]]) 14:07, 15. Okt. 2023 (CEST)
{{hl}} Das Cover finde ich sehr gelungen! Zwei Helden mit einem Gewitter, mit einem siegessicheren Lächeln und einen mitreißenden Titel! Ich finde nur diese gelbe Farbe unter den Helden ein wenig unpassend, weil nicht gezeigt wird, wo sie stehen... Doch das ändert nichts daran, dass das Cover gelungen ist. Außerdem wurde das Cover einmal von [[Marco Gervasio]] gezeichnet, welcher natürlich auch die Titelgeschichte zeichnete und schrieb! Das Gewitter im Hintergrund macht richtig Lust auf den Inhalt, der hoffentlich auch toll ist! Der Titel passt zu dem Cover und zur Geschichte, die gleich kommt! Man darf gespannt sein!           
'''Note: sehr gut''' [[Spezial:Beiträge/79.236.192.28|79.236.192.28]] 15:26, 31. Jul. 2025 (CEST)


==[[Die Legende des ersten Phantomias]] (Teil 22): Doppelt HELD besser==
==[[Die Legende des ersten Phantomias]] (Teil 22): Doppelt HELD besser==
'''[[LTB 573: Rezension#Die Legende des ersten Phantomias (Teil 21): Die Nacht der Kronjuwelen|← Vorherige Episode]]''' | ''Teil 23, ''La settima arte'', noch nicht auf Deutsch veröffentlicht''
'''[[LTB 573: Rezension#Die Legende des ersten Phantomias (Teil 21): Die Nacht der Kronjuwelen|← Vorherige Episode]]''' | ''Teil 23, ''La settima arte'', noch nicht auf Deutsch veröffentlicht''
{{I| I TL 3275-1P}}
{{I| I TL 3275-1P}}
*[[Autor|Story]] & [[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Marco Gervasio]]
*[[Comicautor|Story]] & [[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Marco Gervasio]]
*Seiten: 52
*Seiten: 52


Eines Nachts bekommt [[Donald]] unerwarteten Besuch: Es handelt sich um Lord John Quackett, [[Urphantomias|den ersten Phantomias]]. Mithilfe einer von [[Darendorf Düsentrieb]] erfundenen Zeittaschenuhr ist er seiner Verlobten [[Detta von Duz]] ins heutige Entenhausen gefolgt, in das erstere versehentlich versetzt wurde. Augenscheinlich wurde Detta entführt und der Entführer verlangt als Lösegeld das legendäre Straußenei-Nugget von [[Dagobert Duck]]! Lord Quackett bittet seinen Nachfolger nun, ihm zu helfen, in den [[Geldspeicher]] einzubrechen und anschließend seine Verlobte zu befreien.
Eines Nachts bekommt [[Donald]] unerwarteten Besuch: Es handelt sich um Lord John Quackett, [[Urphantomias|den ersten Phantomias]]. Mithilfe einer von [[Darendorf Düsentrieb]] erfundenen Zeittaschenuhr ist er seiner Verlobten [[Detta von Duz]] ins heutige Entenhausen gefolgt, in das erstere versehentlich versetzt wurde. Augenscheinlich wurde Detta entführt und der Entführer verlangt als Lösegeld das legendäre [[Straußenei-Nugget]] von [[Dagobert Duck]]! Lord Quackett bittet seinen Nachfolger nun, ihm zu helfen, in den [[Geldspeicher]] einzubrechen und anschließend seine Verlobte zu befreien.


{{hl}} Marco Gervasio hat es sich in den letzten Jahren zur Aufgabe gemacht, die Figur Phantomias und ihr Vermächtnis tiefgehender zu beleuchten und zu ergänzen. Zu diesem mittlerweile unter Fans [[Gervasioverso]] bekannten Prinzip gehören vor allem die Reihen ''Die Legende des ersten Phantomias'', in der es um den Gentlemandieb Lord John Quackett, Donalds Vorgänger als Phantomias, geht sowie die inoffizielle Serie ''[[Phantomias in modernen Zeiten]]'', in der er den heutigen Phantomias im Sinne seines geistigen Vaters [[Guido Martina]] wieder eher als Rächer als als Superhelden auftreten lässt. Hier nun treffen beide Handlungsstränge zusammen.
{{hl}} Marco Gervasio hat es sich in den letzten Jahren zur Aufgabe gemacht, die Figur Phantomias und ihr Vermächtnis tiefgehender zu beleuchten und zu ergänzen. Zu diesem mittlerweile unter Fans [[Gervasioverso]] bekannten Prinzip gehören vor allem die Reihen ''Die Legende des ersten Phantomias'', in der es um den Gentlemandieb Lord John Quackett, Donalds Vorgänger als Phantomias, geht sowie die inoffizielle Serie ''[[Phantomias in modernen Zeiten]]'', in der er den heutigen Phantomias im Sinne seines geistigen Vaters [[Guido Martina]] wieder eher als Rächer als als Superhelden auftreten lässt. Hier nun treffen beide Handlungsstränge zusammen.
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{{hl}} Ich habe die Geschichte letztens nach ein paar Wochen wieder gelesen (um Verwirrung vorzubeugen, ich schreibe diese Rezension ca. 2 Monate nach Erscheinen des LTBs) und sie ist immer noch ein Meisterwerk. Ich zähle auf jeden Fall mal viele Dinge auf, die ich gut finde, und wenn sie mir wichtig sind, gehe ich näher darauf ein. Da wäre zum Beispiel erst einmal die grundlegende Dynamik zwischen den beiden Hauptcharakteren. Der erste und der zweite Phantomias funktionieren wirklich sehr gut zusammen, wobei hier noch dazu eine freundschaftlich entspannte Stimmung geschaffen wird. Die beiden so zu sehen war auf jeden Fall ein schönes Gefühl, was der Geschichte nicht nur Humor, sondern auch ein wenig Lockerheit gebracht hat. Klar wird der erste Phantomias hier meiner Meinung nach vielleicht etwas zu locker dargestellt, für diese eine Geschichte geht das aber meinetwegen in Ordnung. Die gesamte Grundstimmung der Geschichte ist auch toll, es startet mit einem wirklich gruseligen Gewitter und die ganze Story spielt nachts. Das lässt die nötigen Effekte auch hochkommen, vor allem der Prolog, in der sich der erste Phantomias Donald vorgestellt hat, wäre ohne diese Effekte und die Grundstimmung sicherlich nicht so gut gelungen, wie er eben jetzt ist. Das erste Panel der richtigen Geschichte bietet auch noch einmal einen kurzen Reminder der originalen Martina-Story aus [[LTB 41]]. Zwar wurde die Zerstörung in ebendiesem Reminder schon gezeigt, dass die Villa Rosa tatsächlich auch zerstört ist, als die beiden Adeligen dort landen, hat mich aber gefreut. Auch Anspielungen an [[Don Rosa]] und [[Carl Barks]] werten eine Geschichte meiner Meinung nach immer auf. So auch das Straußenei-Nugget, das hier eine zentrale Rolle spielt, obwohl ich ehrlich gesagt nicht mit Sicherheit sagen kann, ob das eine Barksche Erfindung ist oder bei Don Rosa das erste Mal vorkam. Auf jeden Fall ist das Panel, in welchem sich Dagobert an [[Nelly]] zurückerinnert, sehr schön. Ganz so originalgetreu ist dieses Panel aus „Die Gefangene am White Agony Creek“ natürlich nicht, einerseits hat Dagobert weder sein Straußenei-Nugget in der Hand noch steht er in die Richtung von Nelly abgeneigt und schaut grimmig, stattdessen liegt er auf dem Boden, nachdem Nelly ihm seine Bezahlung ins Gesicht geworfen hat, hat nichts in der Hand und lacht bzw. wird trauriger, je länger er Nelly hinterherschaut. Das Straußenei-Nugget passt natürlich zu dieser Story und kommt in Don Rosas Werk ja auch vor, deswegen werde ich dies ebenfalls nicht in die Bewertung einfließen lassen. Das Nelly immerhin ein wenig weint (im Original weint sie ja sichtlich wirklich) und ihr Outfit dem Original bis auf die gelben Schuhe, die in Wahrheit pink sind ebenfalls gleicht, sehe ich dieses gesamte Panel sogar eher als einen Pluspunkt. Detta’s Schlagfertigkeit hat mich auch wirklich erfreut und dann die gesamte Romantik, die vom Adelspärchen ausgeht, war natürlich auch sehr schön. Vom Cliffhanger weiß ich tatsächlich eher nicht, was ich davon halten soll, dieses Buch wurde ja noch nie erwähnt, aber vielleicht spielt es ja noch eine wichtige Rolle im zukünftigen Gervasioverso. Kurzum, diese Geschichte hat so viel Lesespaß gebracht, dass ich mir eine ähnliche Geschichte mit dem gleichen Figurengespann wünsche. Ob diese auch wirklich kommt, ist aber zugegebenermaßen eher unwahrscheinlich. Auf jeden Fall ein '''Highlight''' [[Benutzer:Sammyg|Sammyg]] ([[Benutzer Diskussion:Sammyg|Diskussion]]) 14:07, 15. Okt. 2023 (CEST)
{{hl}} Ich habe die Geschichte letztens nach ein paar Wochen wieder gelesen (um Verwirrung vorzubeugen, ich schreibe diese Rezension ca. 2 Monate nach Erscheinen des LTBs) und sie ist immer noch ein Meisterwerk. Ich zähle auf jeden Fall mal viele Dinge auf, die ich gut finde, und wenn sie mir wichtig sind, gehe ich näher darauf ein. Da wäre zum Beispiel erst einmal die grundlegende Dynamik zwischen den beiden Hauptcharakteren. Der erste und der zweite Phantomias funktionieren wirklich sehr gut zusammen, wobei hier noch dazu eine freundschaftlich entspannte Stimmung geschaffen wird. Die beiden so zu sehen war auf jeden Fall ein schönes Gefühl, was der Geschichte nicht nur Humor, sondern auch ein wenig Lockerheit gebracht hat. Klar wird der erste Phantomias hier meiner Meinung nach vielleicht etwas zu locker dargestellt, für diese eine Geschichte geht das aber meinetwegen in Ordnung. Die gesamte Grundstimmung der Geschichte ist auch toll, es startet mit einem wirklich gruseligen Gewitter und die ganze Story spielt nachts. Das lässt die nötigen Effekte auch hochkommen, vor allem der Prolog, in der sich der erste Phantomias Donald vorgestellt hat, wäre ohne diese Effekte und die Grundstimmung sicherlich nicht so gut gelungen, wie er eben jetzt ist. Das erste Panel der richtigen Geschichte bietet auch noch einmal einen kurzen Reminder der originalen Martina-Story aus [[LTB 41]]. Zwar wurde die Zerstörung in ebendiesem Reminder schon gezeigt, dass die Villa Rosa tatsächlich auch zerstört ist, als die beiden Adeligen dort landen, hat mich aber gefreut. Auch Anspielungen an [[Don Rosa]] und [[Carl Barks]] werten eine Geschichte meiner Meinung nach immer auf. So auch das Straußenei-Nugget, das hier eine zentrale Rolle spielt, obwohl ich ehrlich gesagt nicht mit Sicherheit sagen kann, ob das eine Barksche Erfindung ist oder bei Don Rosa das erste Mal vorkam. Auf jeden Fall ist das Panel, in welchem sich Dagobert an [[Nelly]] zurückerinnert, sehr schön. Ganz so originalgetreu ist dieses Panel aus „Die Gefangene am White Agony Creek“ natürlich nicht, einerseits hat Dagobert weder sein Straußenei-Nugget in der Hand noch steht er in die Richtung von Nelly abgeneigt und schaut grimmig, stattdessen liegt er auf dem Boden, nachdem Nelly ihm seine Bezahlung ins Gesicht geworfen hat, hat nichts in der Hand und lacht bzw. wird trauriger, je länger er Nelly hinterherschaut. Das Straußenei-Nugget passt natürlich zu dieser Story und kommt in Don Rosas Werk ja auch vor, deswegen werde ich dies ebenfalls nicht in die Bewertung einfließen lassen. Das Nelly immerhin ein wenig weint (im Original weint sie ja sichtlich wirklich) und ihr Outfit dem Original bis auf die gelben Schuhe, die in Wahrheit pink sind ebenfalls gleicht, sehe ich dieses gesamte Panel sogar eher als einen Pluspunkt. Detta’s Schlagfertigkeit hat mich auch wirklich erfreut und dann die gesamte Romantik, die vom Adelspärchen ausgeht, war natürlich auch sehr schön. Vom Cliffhanger weiß ich tatsächlich eher nicht, was ich davon halten soll, dieses Buch wurde ja noch nie erwähnt, aber vielleicht spielt es ja noch eine wichtige Rolle im zukünftigen Gervasioverso. Kurzum, diese Geschichte hat so viel Lesespaß gebracht, dass ich mir eine ähnliche Geschichte mit dem gleichen Figurengespann wünsche. Ob diese auch wirklich kommt, ist aber zugegebenermaßen eher unwahrscheinlich. Auf jeden Fall ein '''Highlight''' [[Benutzer:Sammyg|Sammyg]] ([[Benutzer Diskussion:Sammyg|Diskussion]]) 14:07, 15. Okt. 2023 (CEST)
{{hl}} [[Marco Gervasio]] hat die Legende des ersten Phantomias um einiges näher und detailreicher dargestellt und uns allen gezeigt, wie der heutige Phantomias zu dem wurde, der er heute ist. Diese  Geschichte nimmt eine überraschende Wendung, wo der erste Phantomias bei einem stürmischen Gewitter [[Donald]] aufsucht und ihm zu einer Zusammenarbeit überredet. Die Story ist wirklich sehr gelungen und mitreißend, vor allem, weil das Verhältnis zwischen Phantomias und dem ersten Phantomias ganz locker und freundlich ist. Außerdem kommen viele Figuren vor, die den ersten Phantomias schon kannten und in gewisser Weise begegnet waren, wie [[Dagobert Duck]] und [[Mac Moneysac]]. Außerdem ist die Geschichte mit vielen Seiten ausgestattet, sodass nichts zusammengequetscht wurde und  die Geschichte sich ausbreiten konnte. An Spannung, Spaß und Verständlichkeit mangelt es nichts! Die Geschichte ist ein wahres Highlight! '''Note: sehr gut''' [[Spezial:Beiträge/79.236.192.28|79.236.192.28]] 15:26, 31. Jul. 2025 (CEST)


==Das Pelikan-Protokoll==
==Das Pelikan-Protokoll==
{{I|I TL 3132-1}}
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*[[Autor|Story]]: [[Fausto Vitaliano]]
*[[Comicautor|Story]]: [[Fausto Vitaliano]]
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Michele Mazzon]]
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Michele Mazzon]]
*Seiten: 20
*Seiten: 20
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[[Dagobert]] verdient ziemlich gut an dem neuen Bestseller "Pelikan de luxe", jedoch ergeben sich Schwierigkeiten, als der Autor es ablehnt, vor die Presse zu treten. Da aber keiner weiß, wie der Schriftsteller aussieht, soll [[Donald]] sich als dieser ausgeben. Doch nicht nur, dass Donald sich etwas dusselig bei der Sache anstellt, da taucht auch noch [[Klaas Klever]] auf und will den vermeintlichen Autoren exklusiv unter Vertrag nehmen. Und auch [[Dussel]], der zuvor ein Gespräch zwischen Donald und Dagobert belauscht, aber missverstanden hat, mischt mit in dem entstehenden Chaos.
[[Dagobert]] verdient ziemlich gut an dem neuen Bestseller "Pelikan de luxe", jedoch ergeben sich Schwierigkeiten, als der Autor es ablehnt, vor die Presse zu treten. Da aber keiner weiß, wie der Schriftsteller aussieht, soll [[Donald]] sich als dieser ausgeben. Doch nicht nur, dass Donald sich etwas dusselig bei der Sache anstellt, da taucht auch noch [[Klaas Klever]] auf und will den vermeintlichen Autoren exklusiv unter Vertrag nehmen. Und auch [[Dussel]], der zuvor ein Gespräch zwischen Donald und Dagobert belauscht, aber missverstanden hat, mischt mit in dem entstehenden Chaos.


{{mm}} Fausto Vitalianos Geschichten zeichnen sich oft durch ihren übertriebenen Humor und sehr verworrenen Habdlungsstränge aus, hier schießt er aber für meinen Geschmack deutlich übers Ziel hinaus. Das Ganze wird schnell zu abgedreht und strotz zudem vor Unlogik (wieso wird Klaas Klever trotzdem verhaftet, nachdem klar wird, dass Dagobert ihn offenkundig hereingelegt hat? Selbst wenn die Polizei das nicht mitbekommen hat, warum wehrt Klever sich nicht oder versucht, es aufzuklären?). Die Handlung um Donald als falschen Schriftsteller ist schon abgedroschen genug (und lässt leider zumindest in meinen Augen auch an echtem Witz missen), warum man dann noch Dussel ins Geschehen werfen muss (der Gag mit dem als Pelikan verkleideten Truthahn zündet für mich auch nicht). Auch ein Auftritt des von mir eigentlich sehr geschätzten [[Habakuk]] kann da nicht viel ändern - und wirkt auch eher fehl am Platz. Das Ende ist in meinen Augen dann komplett überdreht. Naja. Positiv fallen aber auf jeden Fall die Zeichnungen von Michele Mazzon auf. '''Mittelmäßig-'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 08:46, 25. Aug. 2023 (CEST)
{{mm}} Fausto Vitalianos Geschichten zeichnen sich oft durch ihren übertriebenen Humor und sehr verworrenen Handlungsstränge aus, hier schießt er aber für meinen Geschmack deutlich übers Ziel hinaus. Das Ganze wird schnell zu abgedreht und strotz zudem vor Unlogik (wieso wird Klaas Klever trotzdem verhaftet, nachdem klar wird, dass Dagobert ihn offenkundig hereingelegt hat? Selbst wenn die Polizei das nicht mitbekommen hat, warum wehrt Klever sich nicht oder versucht, es aufzuklären?). Die Handlung um Donald als falschen Schriftsteller ist schon abgedroschen genug (und lässt leider zumindest in meinen Augen auch an echtem Witz missen), warum man dann noch Dussel ins Geschehen werfen muss (der Gag mit dem als Pelikan verkleideten Truthahn zündet für mich auch nicht). Auch ein Auftritt des von mir eigentlich sehr geschätzten [[Habakuk]] kann da nicht viel ändern - und wirkt auch eher fehl am Platz. Das Ende ist in meinen Augen dann komplett überdreht. Naja. Positiv fallen aber auf jeden Fall die Zeichnungen von Michele Mazzon auf. '''Mittelmäßig-'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 08:46, 25. Aug. 2023 (CEST)


{{mm}} Skurrile und bis zu einem gewissen Grad vielleicht auch unlogische Geschichten können sehr witzig sein, hier ist das jedoch nicht der Fall. Die Story bemüht sich zwar, lustig zu wirken, allerdings eher krampfhaft, überdies wird dabei auch eine sinnvolle Handlung vernachlässigt. Was mir auch nicht gefällt, ist, dass Dagobert den armen Donald so schamlos ausnutzt, obwohl dieser sich extra bereiterklärt, ohne Gegenleistung für ihn zu arbeiten. Dass er ihn dann so fies behandelt und es ihm sogar egal ist, dass Donald festgenommen wird, ist wirklich einfach nur unlustig. Auch die eingestreuten Gags mit dem Truthahn und Habakuk verfehlen ihr Ziel. Auch der Schluss will mir nicht gefallen. Mazzon Zeichnungen jedoch sind wirklich schön anzuschauen. Gerade noch so ein '''Mittelmaß-'''. [[Benutzer:Darkenblot|Darkenblot]] ([[Benutzer Diskussion:Darkenblot|Diskussion]]) 22:26, 27. Aug. 2023 (CEST)
{{mm}} Skurrile und bis zu einem gewissen Grad vielleicht auch unlogische Geschichten können sehr witzig sein, hier ist das jedoch nicht der Fall. Die Story bemüht sich zwar, lustig zu wirken, allerdings eher krampfhaft, überdies wird dabei auch eine sinnvolle Handlung vernachlässigt. Was mir auch nicht gefällt, ist, dass Dagobert den armen Donald so schamlos ausnutzt, obwohl dieser sich extra bereiterklärt, ohne Gegenleistung für ihn zu arbeiten. Dass er ihn dann so fies behandelt und es ihm sogar egal ist, dass Donald festgenommen wird, ist wirklich einfach nur unlustig. Auch die eingestreuten Gags mit dem Truthahn und Habakuk verfehlen ihr Ziel. Auch der Schluss will mir nicht gefallen. Mazzon Zeichnungen jedoch sind wirklich schön anzuschauen. Gerade noch so ein '''Mittelmaß-'''. [[Benutzer:Darkenblot|Darkenblot]] ([[Benutzer Diskussion:Darkenblot|Diskussion]]) 22:26, 27. Aug. 2023 (CEST)


{{gut}} Zum Runterkommen haben wir nach der Topstory von gerade eben mal eine Gagstory, die mich teilweise zu überzeugen weiß. Zwar ist mir nicht wirklich schlüssig, warum Dagobert Donald nicht einfach mit seiner Schuldenliste bedroht, und Donalds Einsicht macht für mich noch weniger  
{{gut}} Zum Runterkommen haben wir nach der Topstory von gerade eben mal eine Gagstory, die mich teilweise zu überzeugen weiß. Zwar ist mir nicht wirklich schlüssig, warum Dagobert Donald nicht einfach mit seiner Schuldenliste bedroht, und Donalds Einsicht macht für mich noch weniger  
Sinn. Lustige Unschlüssigkeiten sind aber zum Beispiel Dussel, der mit seinem Verhalten für den ein oder anderen Schmunzler sorgt. Am lustigsten fand ich aber dann doch den Polizisten, der einen nach dem anderen festgenommen hatte, selbst Habakuk und den Truthan. Dieser Gag traf eben genau meinen Humor. Natürlich verstehe ich, wenn man die Story als mittelmäßig bewertet, dank der unlogischen Handlung zu Anfang und dank Dagoberts Verhalten, hätte ich wahrscheinlich ähnlich bewertet. Bei mir erhält sie aber wegen dem aus meiner Sicht gut gelungenen Gags ein '''Gut-''' [[Benutzer:Sammyg|Sammyg]] ([[Benutzer Diskussion:Sammyg|Diskussion]]) 14:07, 15. Okt. 2023 (CEST)
Sinn. Lustige Unschlüssigkeiten sind aber zum Beispiel Dussel, der mit seinem Verhalten für den ein oder anderen Schmunzler sorgt. Am lustigsten fand ich aber dann doch den Polizisten, der einen nach dem anderen festgenommen hatte, selbst Habakuk und den Truthahn. Dieser Gag traf eben genau meinen Humor. Natürlich verstehe ich, wenn man die Story als mittelmäßig bewertet, dank der unlogischen Handlung zu Anfang und dank Dagoberts Verhalten, hätte ich wahrscheinlich ähnlich bewertet. Bei mir erhält sie aber wegen dem aus meiner Sicht gut gelungenen Gags ein '''Gut-''' [[Benutzer:Sammyg|Sammyg]] ([[Benutzer Diskussion:Sammyg|Diskussion]]) 14:07, 15. Okt. 2023 (CEST)
 
{{mm}} [[Fausto Vitaliano]] ist für seinen Humor ja bekannt, aber bei dieser Geschichte hat er es schon sehr übertrieben. Dass gleich alle Figuren verhaftet werden, finde ich eher abstrus. Außerdem passen [[Dussel]] und [[Habakuk]] in dieser Geschichte nicht. Außerdem ist mir unverständlich, warum [[Dagobert]] einen Schauspieler anheuert, den Schriftsteller zu spielen. Ja, er wollte damit [[Klaas Klever]] eins auswischen, aber brachte auch [[Donald]] im Gefängnis. Außerdem finde ich die Charaktere egoistisch. (z. B., als Donald Dagobert vor der Tür setzt, als Dagobert Donald im Gefängnis brachte und als Dagobert die Kaution nur für sich selbst bezahlte. Ja, er ist ein Geizkragen, aber so weit muss es nicht kommen!) Und ich finde, die Polizisten verurteilen zu rasch. Außerdem wurden die Angeklagten nicht vor Gericht gestellt. Die Geschichte macht mir ehrlich gesagt wenig Sinn und sie ist (wieder mal) zu kurz, um sich richtig ausbreiten zu können. Die Zeichnungen von [[Michele Mazzon]] können sich wenigstens angemessen sehen lassen. '''Note: ausreichend+''' [[Spezial:Beiträge/79.236.192.28|79.236.192.28]] 20:30, 31. Jul. 2025 (CEST)


==Falsche Nachbarn==
==Falsche Nachbarn==
{{I| I TL 3293-3}}
{{I| I TL 3293-3}}
*[[Autor|Story]]: [[Gabriele Panini]]
*[[Comicautor|Story]]: [[Gabriele Panini]]
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Luca Bonardi]]
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Luca Bonardi]]
*Seiten: 8
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{{mm}} Für eine Gagstory hat sie mich ehrlich gesagt eher wenig unterhalten, auf den 8 Seiten fand ich allerdings keine Logikfehler o. ä. weswegen ein '''Mittelmaß''' das aus meiner Sicht angemessenste ist. [[Benutzer:Sammyg|Sammyg]] ([[Benutzer Diskussion:Sammyg|Diskussion]]) 14:07, 15. Okt. 2023 (CEST)
{{mm}} Für eine Gagstory hat sie mich ehrlich gesagt eher wenig unterhalten, auf den 8 Seiten fand ich allerdings keine Logikfehler o. ä. weswegen ein '''Mittelmaß''' das aus meiner Sicht angemessenste ist. [[Benutzer:Sammyg|Sammyg]] ([[Benutzer Diskussion:Sammyg|Diskussion]]) 14:07, 15. Okt. 2023 (CEST)
{{mm}} Ich muss meinen Vorrednern nur zustimmen. Die Grundidee ist interessant, doch  eben nicht gut genug umgesetzt. Die Geschichte ist außerdem sehr kurz mit acht Seiten und sie hat mich teilweise unterhalten, obwohl, vielleicht sogar gar nicht! Die Zeichnungen gefallen mir nicht besonders. '''Note: ausreichend''' [[Spezial:Beiträge/79.236.192.28|79.236.192.28]] 20:30, 31. Jul. 2025 (CEST)


==Der Nachwuchs-Ingenieur==
==Der Nachwuchs-Ingenieur==
{{I|I TL 3462-2}}
{{I|I TL 3462-2}}
*[[Autor|Story]] & [[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Corrado Mastantuono]]
*[[Comicautor|Story]] & [[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Corrado Mastantuono]]
*Seiten: 24
*Seiten: 24


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==[[Phantom-Saga]] (Teil 3): Albtraum auf der Koralleninsel==
==[[Phantom-Saga]] (Teil 3): Albtraum auf der Koralleninsel==
{{I|I TL 3478-1P}}
{{I|I TL 3478-1P}}
*[[Autor|Story]]: [[Marco Nucci]]
*[[Comicautor|Story]]: [[Marco Nucci]]
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Casty]] (Bleistift), [[Michele Mazzon]] ([[Inker|Tusche]])
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Casty]] (Bleistift), [[Michele Mazzon]] ([[Inker|Tusche]])
*[[Kolorist|Farben]]: [[Manuel Giarolli]]
*[[Kolorist|Farben]]: [[Manuel Giarolli]]
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{{hl}} Ganz klar, ein absolutes Meisterwerk. Wie in den vorherigen Teilen bleiben die Qualitätsstandards dieser Serie sehr hoch. Der Prolog lässt schon eine geheimnisvolle Stimmung eintreten. Der Anfang der Hauptgeschichte verstärkt diese dann noch, denn das Phantom wird hier meiner Meinung nach wirklich stilvoll, wie es sich für einen Superschurken seines Kalibers eben gehört, dargestellt. Die ganze Geschichte fühlt sich für mich außerdem wie eine Horrorstory an. Dies hat wahrscheinlich einerseits mit dem geheimnisvollen, magischen Brief und dessen Verkäufers zu tun, die man nicht in einer normalen Story erwarten würde. Normalerweise ist [[Gundel Gaukeley |Gundel]] schon das magischste, das einem in den meisten Geschichten begegnet. Der Umstand, dass wir die ganze Zeit den echten Micky sehen, jeder andere aber eben nicht, macht das ganze natürlich noch magischer und somit mysteriöser. Mickys Flucht fand ich ebenfalls sehr episch. Das in der Endsequenz verwendete Panel aus dem Prolog bietet außerdem einen runden Abschluss, und generell das Ende schließt die Story so ab, wie sie die ganze Zeit war: mysteriös, magisch, etc.. Das schwarze Phantom als Superschurke ist einfach so ein schönes Konzept, das mir quasi jede Geschichte, die in diesem Punkt etwas richtig macht, gefällt. Minnies und Mickys Romanze ist hier wirklich schön charakterisiert, da kann ich meinem Vorredner nur zustimmen, so etwas tiefgehendes sieht man nur selten. Zum Schluss gehe ich noch auf [[Casty]]s Zeichnungen ein, die diese ganze Atmosphäre, die ich gerade ja gelobt und gepriesen habe, erst möglich gemacht haben. Das schwarze Phantom gefällt mir vor allem in der Schlusssequenz sehr gut. Die Panelaufteilung und die gute Einsetzung von stummen Panels sind ein weiterer der vielen Pluspunkte. Es freut mich, dass diese Geschichte die Reihe sowohl die Reihe an Top-Casty als auch die Reihe an Top-Nucci-Storys fortführt. Die beiden geben eine wirklich gute Kombination ab, wie durch ebendiese Story bewiesen wird. Ein traumhaftes '''Highlight'''. [[Benutzer:Sammyg|Sammyg]] ([[Benutzer Diskussion:Sammyg|Diskussion]]) 14:07, 15. Okt. 2023 (CEST)
{{hl}} Ganz klar, ein absolutes Meisterwerk. Wie in den vorherigen Teilen bleiben die Qualitätsstandards dieser Serie sehr hoch. Der Prolog lässt schon eine geheimnisvolle Stimmung eintreten. Der Anfang der Hauptgeschichte verstärkt diese dann noch, denn das Phantom wird hier meiner Meinung nach wirklich stilvoll, wie es sich für einen Superschurken seines Kalibers eben gehört, dargestellt. Die ganze Geschichte fühlt sich für mich außerdem wie eine Horrorstory an. Dies hat wahrscheinlich einerseits mit dem geheimnisvollen, magischen Brief und dessen Verkäufers zu tun, die man nicht in einer normalen Story erwarten würde. Normalerweise ist [[Gundel Gaukeley |Gundel]] schon das magischste, das einem in den meisten Geschichten begegnet. Der Umstand, dass wir die ganze Zeit den echten Micky sehen, jeder andere aber eben nicht, macht das ganze natürlich noch magischer und somit mysteriöser. Mickys Flucht fand ich ebenfalls sehr episch. Das in der Endsequenz verwendete Panel aus dem Prolog bietet außerdem einen runden Abschluss, und generell das Ende schließt die Story so ab, wie sie die ganze Zeit war: mysteriös, magisch, etc.. Das schwarze Phantom als Superschurke ist einfach so ein schönes Konzept, das mir quasi jede Geschichte, die in diesem Punkt etwas richtig macht, gefällt. Minnies und Mickys Romanze ist hier wirklich schön charakterisiert, da kann ich meinem Vorredner nur zustimmen, so etwas tiefgehendes sieht man nur selten. Zum Schluss gehe ich noch auf [[Casty]]s Zeichnungen ein, die diese ganze Atmosphäre, die ich gerade ja gelobt und gepriesen habe, erst möglich gemacht haben. Das schwarze Phantom gefällt mir vor allem in der Schlusssequenz sehr gut. Die Panelaufteilung und die gute Einsetzung von stummen Panels sind ein weiterer der vielen Pluspunkte. Es freut mich, dass diese Geschichte die Reihe sowohl die Reihe an Top-Casty als auch die Reihe an Top-Nucci-Storys fortführt. Die beiden geben eine wirklich gute Kombination ab, wie durch ebendiese Story bewiesen wird. Ein traumhaftes '''Highlight'''. [[Benutzer:Sammyg|Sammyg]] ([[Benutzer Diskussion:Sammyg|Diskussion]]) 14:07, 15. Okt. 2023 (CEST)
{{hl}} Ohne Zweifel ist diese Geschichte ein Highlight. Ich könnte jetzt viele Worte verlieren, warum, und welche Elemente, Erzählweisen und Ideen Casty hier wirklich toll einarbeitet, um für ein unbehagliches, unangenehmes und teilweise auch beängstigendes Gefühl beim Lesen zu sorgen, so zum Beispiel der Prolog, bei dem man
von Anfang an weiß, dass er noch eine Rolle spielen würde und wird, zumindest ich aber nicht genau beschreiben konnte, welche genau. Auch seien die eine tickende Uhr zeigenden Sequenzen während der Ausarbeitung des Plans und der wirklichen Flucht Mickys erwähnt, in welchen Casty hier wirklich sehr subtil Spannung und eine hektische, angespannte Atmosphäre, einzig und allein durch diese Metapher für die Zeit, erzeugt, ebenso der stumme Part in Mickys Haus, dessen Platz als Minnies Geliebter nun vom schwarzen Phantom übernommen wurde. Obgleich Minnie diesen oberflächlich als Micky zu erkennen scheint, merkt man ihr doch deutlich ein gewisses Unbehagen, eine gewisse Trauer an. Auch, dass Casty hier mystische , mit dem Körpertausch sogar Horrorelemente eingewoben hat, kommt der Geschichte zugute, erzeugt es doch einen Schock und wirft die Frage auf, wie sich das alles erklären lässt, wie das überhaupt möglich ist. Das waren natürlich längst nicht alle Stärken der Geschichte, doch dieser teil wurde von meinen Vorrezensenten schon sehr gut und sehr ausführlich behandelt, sodass ich hier wenig Neues einbringen könnte. Ich habe mich daher entschlossen, mit den Schwächen der Geschichte fortzufahren (ich hoffe, das stellt kein unverzeihliches Vergehen gegenüber Casty dar : ) ). Von diesen besitzt die Geschichte m.E. nämlich auch ein paar, auch wenn sie eher wenig den Lesefluss im Allgemeinen störe, als vielmehr die Ästhetik der Geschichte an einigen Stellen. So ist mir zum Beispiel aufgefallen, dass Casty seine Zeichnungen teilweise durch digitale Vorlagen (Palmen, Betonrisse) oder Formen (Augen, Sonne) ersetzt hat. Nicht, dass Casty das nicht dürfte, es geht mich ja auch wenig an, wie er die Geschichten illustriert, ich empfinde es nur leider als weniger schön als seine „echten“ Zeichnungen. Die Bilder sehen einfach seelenloser, künstlicher aus, wenn die Palmen im Hintergrund alle die gleichen Umrisse haben oder wenn die Augen diverser Personen perfekte und makellose Ovale oder Kreise sind, als wenn alles von Hand, auf Papier oder digital, gezeichnet wird und dafür dann eben einmal einen Fehler beinhaltet, gleichzeitig aber einen viel weicheren, natürlicheren Strich aufweisen können. Auch frage ich mich, ob das schwarze Phantom von der Fluchtmöglichkeit von der Insel wusste. Wenn ja, wirft sich die Frage auf, aus welchem Grund es ihn nicht selbst genutzt hat. War ihm bewusst, dass er nicht durch die Gänge und Fluchttunnel passen würde? ''Achtung, Spoiler!'' Wollte es Micky schikanieren, indem es durch ihn entkommt? Oder einfach seine Macht beweisen, indem es entkommt, ohne sich selbst anzustrengen oder sich die Hände schmutzig zu machen? Dass es dass Rätsel um die Fluchtmöglichkeit, kannte, aber nicht lösen konnte, weil es ihm zu schwer war, schließe ich aufgrund der Genialität des schwarzen Phantoms einmal aus. Diese Fragen in einem Epilog oder ähnlichem geklärt zu sehen, hätte ich schön gefunden. Das klingt jetzt vielleicht so, soll aber nicht bedeuten, dass die Geschichte in irgendeiner Form schlecht wäre, nein, sie ist im Gegenteil eine großartige Erzählung, hat meiner Meinung nach im Vergleich zu den beiden Vorgängergeschichten aber eben auch ein paar Mängel, auch wenn diese im Vergleich kaum ins Gewicht fallen. '''Highlight'''. [[Benutzer:Darkenblot|Darkenblot]] ([[Benutzer Diskussion:Darkenblot|Diskussion]]) 18:15, 30. Apr. 2024 (CEST)


==Nur die Lüge zählt==
==Nur die Lüge zählt==
{{I|I TL 3105-6}}
{{I|I TL 3105-6}}
*[[Autor|Story]] & [[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Blasco Pisapia]]
*[[Comicautor|Story]] & [[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Blasco Pisapia]]
*Seiten: 28
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{{gut}} Eine nicht wirklich spannende, dafür aber relativ schöne Geschichte wird uns hier präsentiert. Das hin und her der Internetpostings war so gut dargestellt, dass es mich tatsächlich ein wenig traurig gestimmt hat. Die Handlungswende war auch wirklich romantisch, die Panels ohne Sprechblasen waren hier auf jeden Fall eine gute Wahl. Der Endgag war doch ein wenig billig, wie ich finde, das lasse ich aber noch mal durchgehen. Kurz und bündig war dies ein akzeptables Füllmaterial. '''Gut-''' [[Benutzer:Sammyg|Sammyg]] ([[Benutzer Diskussion:Sammyg|Diskussion]]) 14:07, 15. Okt. 2023 (CEST)
{{gut}} Eine nicht wirklich spannende, dafür aber relativ schöne Geschichte wird uns hier präsentiert. Das hin und her der Internetpostings war so gut dargestellt, dass es mich tatsächlich ein wenig traurig gestimmt hat. Die Handlungswende war auch wirklich romantisch, die Panels ohne Sprechblasen waren hier auf jeden Fall eine gute Wahl. Der Endgag war doch ein wenig billig, wie ich finde, das lasse ich aber noch mal durchgehen. Kurz und bündig war dies ein akzeptables Füllmaterial. '''Gut-''' [[Benutzer:Sammyg|Sammyg]] ([[Benutzer Diskussion:Sammyg|Diskussion]]) 14:07, 15. Okt. 2023 (CEST)
{{gut}} Eine ebenfalls gelungene Geschichte haben wir hier. Nicht nur, dass hier ein sehr aktuelles Thema und auch Problem angesprochen und verfolgt wird, gefällt mir, sondern auch, dass Donald und Daisy sich hier einmal streiten. Das mag jetzt vielleicht seltsam klingen und von dem Ein oder Anderen als unangebracht angesehen werden, tatsächlich nervt es mich jedoch v.a. in älteren Storys ziemlich, wenn Daisy Donald beschimpft, schlechtmacht oder beleidigt, es dann aber nicht akzeptiert, wenn dieser Kritik an ihr ausübt. das wurde hier m.E. sehr gut gemacht und kommt auch realistisch rüber (wenn vielleicht auch etwas kindisch). Auch Pisapias Zeichnungen gefallen mir hier sehr gut. Durch und durch eine '''gut'''e Geschichte. [[Benutzer:Darkenblot|Darkenblot]] ([[Benutzer Diskussion:Darkenblot|Diskussion]]) 19:00, 1. Feb. 2024 (CET)


==Der ewige Zweite: Ranglisten==
==Der ewige Zweite: Ranglisten==
{{I|I TL 3196-01}}
{{I|I TL 3196-01}}
*[[Autor|Story]]: [[Massimiliano Valentini]]
*[[Comicautor|Story]]: [[Massimiliano Valentini]]
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Giorgio Di Vita]]
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Giorgio Di Vita]]
*Seiten: 1
*Seiten: 1
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==[[O.M.A.]]: Der Raubobot kehrt zurück==
==[[O.M.A.]]: Der Raubobot kehrt zurück==
{{I|D 2022-095}}
{{I|D 2022-095}}
*[[Autor|Story]]: [[Peter Snejbjerg]]
*[[Comicautor|Story]]: [[Peter Snejbjerg]]
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Flemming Andersen]]
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Flemming Andersen]]
*Seiten: 25
*Seiten: 25
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{{mm}}-{{schlecht}} Die Geschichte wäre eigentlich ganz gut, vor allem die Location bzw. das Setting und die Charaktere gefallen mir wirklich gut. Die Geschichte ist relativ spannend, die vorherige Story aus MM 20/2003 kenne ich zudem nicht. Da gibt es nur ein paar Punkte, die einfach keinen Sinn ergeben. Warum wollte [[Vidugugsch Vegdrdreg|Vegdrdreg]] unbedingt, dass Donald nach Mijellium-5 kommt. Hat er ihn gebraucht, um den Laser zu bekommen? Mitnichten, ein hochrangiger und angesehener Polizist der Raumpolizei hätte ebenfalls gehen können. Die Raumpolizei hätte ihn auch nicht gebraucht, denn wie wir später erfahren, wurde Donald nur auf Bitte Vegdrdregs mit der Unterstützungsmission beauftragt. Selbst nach mehrmaligem Durchlesen verstehe ich diese Handlung Vegdrdregs einfach nicht. Zweiteres ist die dreiste Offensichtlichkeit, mit der Vegdrdreg hier operiert. Das Donald an keiner Stelle misstrauisch wird, selbst nicht, als Vegdrdreg will, dass er komischerweise nochmal von seiner Heldentat erzählt und dass die Kommandeurin der Raffinerie (oder was auch immer ihr Titel sein mag) ebenfalls nicht misstrauisch wird, als Vegdrdreg den Laser holen will, erstaunt mich zutiefst. Sie hätte wenigstens mehr Streitkräfte zum Schutz des Lasers mitschicken sollen bzw. sie hätte einfach Vegdrdreg nicht mitschicken sollen. Warum vertraut sie Vegdrdreg überhaupt so absolut, dass sie ihm den streng geheimen und hochgesicherten Raumlaser anvertraut. Na ja, dieses alles macht die Story für mich schon mal unverständlich, immerhin hat mich Dussels Verhalten unterhalten. Leider zum Schluss noch ein '''Mittelmaß-Schlecht''' [[Benutzer:Sammyg|Sammyg]] ([[Benutzer Diskussion:Sammyg|Diskussion]]) 14:07, 15. Okt. 2023 (CEST)
{{mm}}-{{schlecht}} Die Geschichte wäre eigentlich ganz gut, vor allem die Location bzw. das Setting und die Charaktere gefallen mir wirklich gut. Die Geschichte ist relativ spannend, die vorherige Story aus MM 20/2003 kenne ich zudem nicht. Da gibt es nur ein paar Punkte, die einfach keinen Sinn ergeben. Warum wollte [[Vidugugsch Vegdrdreg|Vegdrdreg]] unbedingt, dass Donald nach Mijellium-5 kommt. Hat er ihn gebraucht, um den Laser zu bekommen? Mitnichten, ein hochrangiger und angesehener Polizist der Raumpolizei hätte ebenfalls gehen können. Die Raumpolizei hätte ihn auch nicht gebraucht, denn wie wir später erfahren, wurde Donald nur auf Bitte Vegdrdregs mit der Unterstützungsmission beauftragt. Selbst nach mehrmaligem Durchlesen verstehe ich diese Handlung Vegdrdregs einfach nicht. Zweiteres ist die dreiste Offensichtlichkeit, mit der Vegdrdreg hier operiert. Das Donald an keiner Stelle misstrauisch wird, selbst nicht, als Vegdrdreg will, dass er komischerweise nochmal von seiner Heldentat erzählt und dass die Kommandeurin der Raffinerie (oder was auch immer ihr Titel sein mag) ebenfalls nicht misstrauisch wird, als Vegdrdreg den Laser holen will, erstaunt mich zutiefst. Sie hätte wenigstens mehr Streitkräfte zum Schutz des Lasers mitschicken sollen bzw. sie hätte einfach Vegdrdreg nicht mitschicken sollen. Warum vertraut sie Vegdrdreg überhaupt so absolut, dass sie ihm den streng geheimen und hochgesicherten Raumlaser anvertraut. Na ja, dieses alles macht die Story für mich schon mal unverständlich, immerhin hat mich Dussels Verhalten unterhalten. Leider zum Schluss noch ein '''Mittelmaß-Schlecht''' [[Benutzer:Sammyg|Sammyg]] ([[Benutzer Diskussion:Sammyg|Diskussion]]) 14:07, 15. Okt. 2023 (CEST)
{{mm}} Ich will O.M.A.-Episoden wirklich mögen, doch leider tendieren die Storys m.E. mangels durchdachter, anspruchsvoller und kreativer Handlungen und Spannung oft zum Negativen. Leider überzeugt mich auch diese Geschichte nicht vom Gegenteil. Ebenso wie Professor von Quack verstehe ich den Handlungsanreiz der Verleger nicht, diese Geschichte als Fortsetzung abzudrucken, bedenkt man das durchschnittliche Alter der Zielgruppe des LTBs wird wohl kaum einer die vorangegangene Geschichte kennen. Die Fortsetzung ist zudem nicht gerade spannend gestaltet. Nicht nur ist der Raubobot ein extrem austauschbarer Gegner, es erschließt sich mir zudem nicht, warum er, wenn er offenbar ein eigenes Bewusstsein hat, um mehr von seiner Sorte zu erschaffen, noch eine eingebaute manuelle Steuerung hat. Auch Vegdrdreg, der Bösewicht, bleibt in dieser Geschichte überaus farblos, außerdem ist sein Motiv mehr als nur langweilig und ausgelutscht. Wie er es geschafft hat, Raffinerieleiterin Moss von seiner Ehrbarkeit zu überzeugen, welche bestimmt nicht wegen ihrer Naivität in dieser hohen Position gelandet ist, bleibt mitsamt einigen anderen Logikfragen ebenfalls unbeantwortet. Wieso z.B. lässt sich Astropol nur von der Aussage Vegdrdregs beeinflussen, die O.M.A., respektive Donald und Dussel mit ins Boot zu holen, obwohl sie als Weltraumpolizei in solchen Angriffen geschult sein sein müsste? Wieso weiß Vegdrdreg von dem Laserbohrer in der Mine, obwohl dieser so stark ist, dass er bestimmt unter strengster Geheimhaltung steht? Und wieso schafft er es, Donald, der von allen hier vermutlich noch mit dem meisten Verstand handelt und somit misstrauisch bleibt, so einfach zu übertölpeln, noch dazu mit einen 08/15-Trick, der mittlerweile von jedem durchschaut werden müsste. Auch verhält sich v.a. Dussel selbst für seine Verhältnisse selten dämlich und uneinsichtig, sodass er hier als wirklicher Unsympath herüberkommt. Andersen Zeichnungen sind zwar durchaus schön anzusehen und lassen durchaus einige sehr atmosphärische Panels entstehen, gerade im Hinblick auf den Mijellium-5 sowie die Außerirdischen hätte ich mir jedoch etwas mehr Kreativität und Variation gewünscht. Schlussendlich bleibt hier leider nur ein '''mittelmaß-'''. [[Benutzer:Darkenblot|Darkenblot]] ([[Benutzer Diskussion:Darkenblot|Diskussion]]) 14:57, 30. Dez. 2023 (CET)


==Fazit==
==Fazit==
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{{hl}} Wie mein Vorredner nutze ich diesen Raum einmal für einen kleinen Zwischenjahresrückblick. [[LTB 572]] war bodenlos, einzig annehmbare war hier die Fieselschweif-Story. [[LTB 568]], [[LTB 571]] und vor allem [[LTB 573]] konnten sich wegen der Legenden-Storys noch relativ okay behaupten. [[LTB 568]] schaffte dank der Legenden-Story doch noch den Sprung ins Mittelfeld, [[LTB 573]] konnte sich fast ausschließlich wegen der Legenden-Story noch oben halten, in [[LTB 571]] gab es immerhin noch die wundervolle Ziche-Story. [[LTB 569]] hat mir dank der Phantomias-Story noch ganz gut gefallen und [[LTB 570]] hatte eine 126-seitige Jumbo-Story, die das LTB nach vorne katapultiert hat. Im letzten LTB war die Nemo-Story eine schöne und seltene, dazu noch gut unterhaltende. Bleibt nun noch LTB 567, das nicht nur für mich als das Beste [[LTB]] des Jahres gilt. Das jetzige kommt dank der supertollen Legenden-Story und dem nächsten Teil der Phantom-Saga, die ich nach diesem LTB zu meinen Lieblings-Maus-Serien zähle, mindestens auf Platz 2. Ich würde sogar noch weiter gehen und sagen, dass dieses hier eher auf der gleichen Stufe ist, aufgrund des besseren Füllmaterials in LTB 567 ist das aber eine schwierige Entscheidung. Dieses LTB ist auf jeden Fall, wie ich bei der [[LTB 574: Rezension| letzten Rezension]] vorausgesagt habe, ein absolutes Brett und zumindest eines der besten des Jahres 2023 und sein Geld meiner Meinung nach wert (zugegeben, meine Erwartungen wurden hier etwas untergraben, ich hatte mich schon auf das beste LTB des Jahres gefreut). '''Highlight''' [[Benutzer:Sammyg|Sammyg]] ([[Benutzer Diskussion:Sammyg|Diskussion]]) 14:07, 15. Okt. 2023 (CEST)
{{hl}} Wie mein Vorredner nutze ich diesen Raum einmal für einen kleinen Zwischenjahresrückblick. [[LTB 572]] war bodenlos, einzig annehmbare war hier die Fieselschweif-Story. [[LTB 568]], [[LTB 571]] und vor allem [[LTB 573]] konnten sich wegen der Legenden-Storys noch relativ okay behaupten. [[LTB 568]] schaffte dank der Legenden-Story doch noch den Sprung ins Mittelfeld, [[LTB 573]] konnte sich fast ausschließlich wegen der Legenden-Story noch oben halten, in [[LTB 571]] gab es immerhin noch die wundervolle Ziche-Story. [[LTB 569]] hat mir dank der Phantomias-Story noch ganz gut gefallen und [[LTB 570]] hatte eine 126-seitige Jumbo-Story, die das LTB nach vorne katapultiert hat. Im letzten LTB war die Nemo-Story eine schöne und seltene, dazu noch gut unterhaltende. Bleibt nun noch LTB 567, das nicht nur für mich als das Beste [[LTB]] des Jahres gilt. Das jetzige kommt dank der supertollen Legenden-Story und dem nächsten Teil der Phantom-Saga, die ich nach diesem LTB zu meinen Lieblings-Maus-Serien zähle, mindestens auf Platz 2. Ich würde sogar noch weiter gehen und sagen, dass dieses hier eher auf der gleichen Stufe ist, aufgrund des besseren Füllmaterials in LTB 567 ist das aber eine schwierige Entscheidung. Dieses LTB ist auf jeden Fall, wie ich bei der [[LTB 574: Rezension| letzten Rezension]] vorausgesagt habe, ein absolutes Brett und zumindest eines der besten des Jahres 2023 und sein Geld meiner Meinung nach wert (zugegeben, meine Erwartungen wurden hier etwas untergraben, ich hatte mich schon auf das beste LTB des Jahres gefreut). '''Highlight''' [[Benutzer:Sammyg|Sammyg]] ([[Benutzer Diskussion:Sammyg|Diskussion]]) 14:07, 15. Okt. 2023 (CEST)
{{hl}}-{{gut}} Insgesamt ist dieses LTB ein definitiv sehr gelungener Band mit gleich drei Highlights, die man gelesen haben sollte. Auch wenn es einige nur mittelmäßige Geschichten gab, ist der Löwenanteil dieses LTBs mehr als lesenswert. Im direkten Vergleich mit den Vorgängerbänden, bei welchen zwar nicht alle, aber doch einige mittelschwer bis stark enttäuschend waren, sticht dieser Band hier definitiv stark heraus. Der einzige Band 2023, der m.E. mit diesem Band eindeutig auf Augenhöhe, vielleicht sogar noch ein kleines bisschen besser ist, ist [[LTB 567]], ebenfalls mit einer Nucci-Story versehen. Das tut der Qualität der hier veröffentlichten Geschichten und erst recht dem Lesespaß aber keinen Abbruch. '''Highlight- Gut'''. [[Benutzer:Darkenblot|Darkenblot]] ([[Benutzer Diskussion:Darkenblot|Diskussion]]) 18:24, 30. Apr. 2024 (CEST)


[[Kategorie: LTB Rezension|575]]
[[Kategorie: LTB Rezension|575]]