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*Erstveröffentlichung: 28.11.1982
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*Genre: [[Adaption]] des Reiseberichtes ''Il Milione'' von [[wikipedia:de:Marco Polo|Marco Polo]]
*Genre: [[Adaption]] des Reiseberichtes ''Il Milione'' von [[wikipedia:de:Marco Polo|Marco Polo]]
*Figuren: [[Onkel Dagobert]], [[Donald Duck]], [[Daisy Duck]], [[Tick, Trick und Track]], [[Oma Duck]], [[Primus von Quack]], [[Daniel Düsentrieb]], [[Micky Maus]], [[Minni Maus]], [[Klaas Klever]], [[Franz Gans]], [[Henriette Huhn]]
*Figuren: [[Onkel Dagobert]], [[Donald Duck]], [[Daisy Duck]], [[Tick, Trick und Track]], [[Oma Duck]], [[Primus von Quack]], [[Daniel Düsentrieb]], [[Micky Maus]], [[Minni Maus]], [[Klaas Klever]], [[Franz Gans]], [[Henriette Huhn]], [[Dussel Duck]]
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Als frischgebackener Eigentümer eines Fernsehsenders hat sich Onkel Dagobert in den Kopf gesetzt, für das Debut einen gewaltigen, mehrteiligen Kolossalfilm um das Leben und die Abenteuer des Handelsreisenden Marco Polo zu drehen. Statt bekannte Filmstars zu engagieren, die hohe Gagen fordern könnten, spannt Dagobert seine Freunde und Verwandte ein und verteilt bereits die Rollen. Während Daniel Düsentrieb als Ausstatter die Dreharbeiten mit technischen Spielereien ausrüsten soll, zeichnet Micky Maus als kostenlos arbeitender Drehbuchautor verantwortlich.  
Als frischgebackener Eigentümer eines Fernsehsenders hat sich Onkel Dagobert in den Kopf gesetzt, für das Debüt einen gewaltigen, mehrteiligen Kolossalfilm um das Leben und die Abenteuer des Handelsreisenden Marco Polo zu drehen. Statt bekannte Filmstars zu engagieren, die hohe Gagen fordern könnten, spannt Dagobert seine Freunde und Verwandte ein und verteilt bereits die Rollen. Während Daniel Düsentrieb als Ausstatter die Dreharbeiten mit technischen Spielereien ausrüsten soll, zeichnet Micky Maus als kostenlos arbeitender Drehbuchautor verantwortlich.  


Das erste Kapitel beginnt etwa Mitte des 13. Jahrhunderts mit der Heimkehr von Marco Polo, seinem Vater Nicolao und seinem Onkel Maffeo in die Lagunenstadt Venedig. Die Familie Polo wird weder von ihren Freunden noch von ihrem Hausdiener Bortolo erkannt, da die Polos längst als verschollen gelten und für geisterhafte Erscheinungen gehalten werden. Selbst die eigene Familie erkennt die Heimkehrer nicht sofort, erst die gutherzige Großmama lässt ein großes Fest ausrichten und die drei Abenteurer feiern. Um die letzten Zweifler zur Raison zu bringen, schlitzen die Polos ihre zerschlissenen Mäntel auf, aus denen prachtvolle Juwelen purzeln, die sie aus dem fernen Osten mitgebracht haben. Sie beabsichtigen, mit diesen einen Palast in San Giovanni Crisotomo zu errichten. Am Feuer sitzend beginnt Marco Polo, den Anwesenden von seinen Abenteuern zu berichten.
Das erste Kapitel beginnt etwa Mitte des 13. Jahrhunderts mit der Heimkehr von Marco Polo, seinem Vater Nicolao und seinem Onkel Maffeo in die Lagunenstadt Venedig. Die Familie Polo wird weder von ihren Freunden noch von ihrem Hausdiener Bortolo erkannt, da die Polos längst als verschollen gelten und für geisterhafte Erscheinungen gehalten werden. Selbst die eigene Familie erkennt die Heimkehrer nicht sofort, erst die gutherzige Großmama lässt ein großes Fest ausrichten und die drei Abenteurer feiern. Um die letzten Zweifler zur Raison zu bringen, schlitzen die Polos ihre zerschlissenen Mäntel auf, aus denen prachtvolle Juwelen purzeln, die sie aus dem fernen Osten mitgebracht haben. Sie beabsichtigen, mit diesen einen Palast in San Giovanni Crisotomo zu errichten. Am Feuer sitzend beginnt Marco Polo, den Anwesenden von seinen Abenteuern zu berichten.
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*Figuren: [[Onkel Dagobert]], [[Donald Duck]], [[Daisy Duck]], [[Dussel Duck]], [[Primus von Quack]], [[Daniel Düsentrieb]], [[Micky Maus]], [[Kater Karlo]], [[Klaas Klever]], [[Henriette Huhn]]
*Figuren: [[Onkel Dagobert]], [[Donald Duck]], [[Daisy Duck]], [[Dussel Duck]], [[Primus von Quack]], [[Daniel Düsentrieb]], [[Micky Maus]], [[Kater Karlo]], [[Klaas Klever]], [[Henriette Huhn]]
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[[Bild:LTB_119-1.jpg|left|thumb|500px|In und fern von Entenhausen: Ein Spiel mit den Erzählebenen (© Egmont Ehapa)]]


Marco Polo, Nicolao Polo und Maffeo Polo haben das Königreich Kerman erreicht, wo es riesige Türkis-Vorkommen geben soll. Sie entdecken in der Ferne eine gut bewachte Mine, in der Sklaven schuften müssen, um für den König nach den blau schimmernden Edelsteinen zu graben. Auf Anraten des gierigen Maffeo suchen nun auch die Polos nach Türkisen, werden jedoch von einer bärenstarken Wache überrascht, der sie nur dank des mutigen Einsatzes von Marco entkommen können. Nachdem sie eine Ebene voller großer Büffel mit Höckern durchzogen haben, rasten die Wanderer an den Ruinen einer einst prächtigen Siedlung, die von den blutgierigen Ischaren zerstört wurde, bevor sie die Große Wüste durchqueren wollen. Ein Wandereremit erklärt den Polos, was es mit dem schwarzen Brennöl auf sich hat, das sich für kriegerische Zwecke verwenden lässt. In der letzten Stadt vor der Wüste zeigt sich kein kundiger Führer bereit, Familie Polo zu begleiten, da die königliche Tafel Unheil voraussage. Daraufhin tauscht die Familie ihre Pferde gegen Kamele ein und rüstet sich mit Proviant.  
Marco Polo, Nicolao Polo und Maffeo Polo haben das Königreich Kerman erreicht, wo es riesige Türkis-Vorkommen geben soll. Sie entdecken in der Ferne eine gut bewachte Mine, in der Sklaven schuften müssen, um für den König nach den blau schimmernden Edelsteinen zu graben. Auf Anraten des gierigen Maffeo suchen nun auch die Polos nach Türkisen, werden jedoch von einer bärenstarken Wache überrascht, der sie nur dank des mutigen Einsatzes von Marco entkommen können. Nachdem sie eine Ebene voller großer Büffel mit Höckern durchzogen haben, rasten die Wanderer an den Ruinen einer einst prächtigen Siedlung, die von den blutgierigen Ischaren zerstört wurde, bevor sie die Große Wüste durchqueren wollen. Ein Wandereremit erklärt den Polos, was es mit dem schwarzen Brennöl auf sich hat, das sich für kriegerische Zwecke verwenden lässt. In der letzten Stadt vor der Wüste zeigt sich kein kundiger Führer bereit, Familie Polo zu begleiten, da die königliche Tafel Unheil voraussage. Daraufhin tauscht die Familie ihre Pferde gegen Kamele ein und rüstet sich mit Proviant.  


Die Durchquerung der Wüste gestaltet sich als strapaziöser als gedacht und vor Durst völlig erschöpft wird Marco Polo Opfer einer Sinnestäuschung. Zum Glück erreichen des Nachts berittene Eilboten des Großkhans Kublai das Lager der völlig ausgezehrten Venezianer. Gerettet und umfassend versorgt setzen Marco, Nicolao und Maffeo die Reise in Begleitung der Boten die Reise fort, erblicken beeindruckende Städte und kommen schließlich einen Monat später am Lager der Nomadenrebellen vorbei, die vom schrecklichen Caidu angeführt werden. Mit Mühe und Not erreichen die Reisenden einr gigantische Mauer, die das Kaiserreich Catai vor feindlichen Angriffen schützt und können damit den bedrohlichen Reiterhorden entkommen. Pai-Tan, der Zeremonienmeister des Großkhans, empfängt die Venezianer mit diplomatischen Ehren und verspricht, dass von nun an keine Gefahren auf der Weiterreise mehr drohen.
Die Durchquerung der Wüste gestaltet sich als strapaziöser als gedacht und vor Durst völlig erschöpft wird Marco Polo Opfer einer Sinnestäuschung. Zum Glück erreichen des Nachts berittene Eilboten des Großkhans Kublai das Lager der völlig ausgezehrten Venezianer. Gerettet und umfassend versorgt setzen Marco, Nicolao und Maffeo die Reise in Begleitung der Boten die Reise fort, erblicken beeindruckende Städte und kommen schließlich einen Monat später am Lager der Nomadenrebellen vorbei, die vom schrecklichen Caidu angeführt werden. Mit Mühe und Not erreichen die Reisenden eine gigantische Mauer, die das Kaiserreich Catai vor feindlichen Angriffen schützt und können damit den bedrohlichen Reiterhorden entkommen. Pai-Tan, der Zeremonienmeister des Großkhans, empfängt die Venezianer mit diplomatischen Ehren und verspricht, dass von nun an keine Gefahren auf der Weiterreise mehr drohen.


Erneut setzt Onkel Dagobert dem Bericht von Micky ein Ende und verweist auf seine Werbe-Chancen für Erdöl und die hohen Ausgaben für die Türkise, die Buckelrinder, ein mongolisches Zeltlager und vor allem die elend lange Mauer. Micky versteht zähneknirschend, worauf Onkel Dagobert hinauswill, und zerteilt das Skript für den zweiten Teil sinnbildlich in zwei Teile.
Erneut setzt Onkel Dagobert dem Bericht von Micky ein Ende und verweist auf seine Werbe-Chancen für Erdöl und die hohen Ausgaben für die Türkise, die Buckelrinder, ein mongolisches Zeltlager und vor allem die elend lange Mauer. Micky versteht zähneknirschend, worauf Onkel Dagobert hinauswill, und zerteilt das Skript für den zweiten Teil sinnbildlich in zwei Teile.


==== Die Abenteuer des Marco Polo – Episode 3: Mission in Saiafun ====
==== Die Abenteuer des Marco Polo – Episode 3: Mission in Saianfu ====
*Originaltitel: La storia di Marco Polo detta Il Milione - Missione a Saiangfu
*Originaltitel: La storia di Marco Polo detta Il Milione - Missione a Saiangfu
*[[Comicautor|Story]]: [[Guido Martina]], [[Romano Scarpa]]
*[[Comicautor|Story]]: [[Guido Martina]], [[Romano Scarpa]]
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Nach monatelanger Reise durch Freundesland gelangen Marco Polo und seine beiden Verwandten schließlich nach Chemenfu, wo sie von der Pracht der Paläste sichtlich beeindruckend sind und sich über den schieren Reichtum des Großkhans an Gold, Silber und wertvollen Edelsteinen wundern. Sie überbringen dem mächtigen Herrscher von Catai das venezianische Angebot für ein Treuebündnis und ein prachtvolles Juwel, das kurzerhand in der ausufernden Schatzkammer des Khans landet. Dieser führt die Abgesandten herum und erläutert, dass seine Macht auf allerlei goldenen Befehlstäfelchen (Païza) fußt, von denen die Tafel mit dem Jagdfalken darauf ihn als Herrscher legitimiert. Der Khan befiehlt seinem Großtebot Klever-Tschang, bei dessem Anblick Marco jedoch nichts Gutes schwant, für das Wohl der Gäste zu sorgen. Die Familie Polo lernt das Papiergeld kennen und erfreut sich an den langen Nudeln und den anderen Erfindungen des asiatischen Reiches, zum Beispiel dem Löffelkompass.  
Nach monatelanger Reise durch Freundesland gelangen Marco Polo und seine beiden Verwandten schließlich nach Chemenfu, wo sie von der Pracht der Paläste sichtlich beeindruckend sind und sich über den schieren Reichtum des Großkhans an Gold, Silber und wertvollen Edelsteinen wundern. Sie überbringen dem mächtigen Herrscher von Catai das venezianische Angebot für ein Treuebündnis und ein prachtvolles Juwel, das kurzerhand in der ausufernden Schatzkammer des Khans landet. Dieser führt die Abgesandten herum und erläutert, dass seine Macht auf allerlei goldenen Befehlstäfelchen (Païza) fußt, von denen die Tafel mit dem Jagdfalken darauf ihn als Herrscher legitimiert. Der Khan befiehlt seinem Großtebot Klever-Tschang, bei dessen Anblick Marco jedoch nichts Gutes schwant, für das Wohl der Gäste zu sorgen. Die Familie Polo lernt das Papiergeld kennen und erfreut sich an den langen Nudeln und den anderen Erfindungen des asiatischen Reiches, zum Beispiel dem Löffelkompass.  


Als die Goldtäfelchen und der Druckstpck für das Papiergeld aus dem Palast gestohlen werden, ist der Großkhan außer sich vor Sorge und bittet Marco Polo, die Ermittlungen aufzunehmen. Dieser entlarvt schnell Klever-Tschang als Täter, der sich aber bereits in eine entlegene Stadt Saianfu abgesetzt hat, die auf einer Bergkuppe gelegen als uneinnehmbar gilt. Nachdem die Polos Zeuge weiterer spektakulärer Brauchtümer der Asiaten geworden sind und das erste Falschgeld in Umlauf gebracht wird, schickt der Großkahn (nach der Befragung seines Hofmagiers) Marco Polo und dessen Diener Piedro los, um Klever-Tschang das Handwerk zu legen. Die beiden erklimmen den Berg, schleichen sich in die Festung und entkommen mit den Golftäfelchen und dem Druckstock gerade so den riesigen Saianfu-Ringern, in dem sie magisches Pulver ausstreuen und die Brücke zerstören. Auf ihrer Rückreise an den Hof des Khans werden Marco und Piedro allerdings von dem auf Rache sinnenden Caidu erwischt und gefangen genommen.
Als die Goldtäfelchen und der Druckstock für das Papiergeld aus dem Palast gestohlen werden, ist der Großkhan außer sich vor Sorge und bittet Marco Polo, die Ermittlungen aufzunehmen. Dieser entlarvt schnell Klever-Tschang als Täter, der sich aber bereits in eine entlegene Stadt Saianfu abgesetzt hat, die auf einer Bergkuppe gelegen als uneinnehmbar gilt. Nachdem die Polos Zeuge weiterer spektakulärer Brauchtümer der Asiaten geworden sind und das erste Falschgeld in Umlauf gebracht wird, schickt der Großkahn (nach der Befragung seines Hofmagiers) Marco Polo und dessen Diener Piedro los, um Klever-Tschang das Handwerk zu legen. Die beiden erklimmen den Berg, schleichen sich in die Festung und entkommen mit den Golftäfelchen und dem Druckstock gerade so den riesigen Saianfu-Ringern, in dem sie magisches Pulver ausstreuen und die Brücke zerstören. Auf ihrer Rückreise an den Hof des Khans werden Marco und Piedro allerdings von dem auf Rache sinnenden Caidu erwischt und gefangen genommen.


Den finanziellen Aufwand für die vielen Tiere, die Pagode und die weiteren Kulissen hält Onkel Dagobert für zu groß und entsorgt damit auch den dritten Teil trotz der Einreden von Tick, Trick und Track sowie Minnie Maus im Papierkorb. Micky kündigt Marcos Abenteuer mit der holden Weiblichkeit für den vierten und letzten Teil an.
Den finanziellen Aufwand für die vielen Tiere, die Pagode und die weiteren Kulissen hält Onkel Dagobert für zu groß und entsorgt damit auch den dritten Teil trotz der Einreden von Tick, Trick und Track sowie Minnie Maus im Papierkorb. Micky kündigt Marcos Abenteuer mit der holden Weiblichkeit für den vierten und letzten Teil an.
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*Erstveröffentlichung: 19.12.1982
*Erstveröffentlichung: 19.12.1982
*Genre: [[Adaption]] des Reiseberichtes ''Il Milione'' von [[wikipedia:de:Marco Polo|Marco Polo]]
*Genre: [[Adaption]] des Reiseberichtes ''Il Milione'' von [[wikipedia:de:Marco Polo|Marco Polo]]
*Figuren: [[Onkel Dagobert]], [[Donald Duck]], [[Daisy Duck]], [[Primus von Quack]], [[Micky Maus]], [[Minni Maus]], [[Klaas Klever]], [[Kater Karlo]], [[Trudi]], [[Klaas Klever]], [[Franz Gans]], [[Dolly Duck]], [[Henriette Huhn]]
*Figuren: [[Onkel Dagobert]], [[Donald Duck]], [[Daisy Duck]], [[Tick, Trick und Track]], [[Dussel Duck]], [[Primus von Quack]], [[Micky Maus]], [[Minni Maus]], [[Klaas Klever]], [[Kater Karlo]], [[Trudi]], [[Panzerknacker]], [[Franz Gans]], [[Dolly Duck]], [[Henriette Huhn]]
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Der auf Rache sinnende Caidu hat Marco Polo gefangen genommen und liefert ihn seiner wuchtigen Tochter Aigiaruc aus, die als erbitterte Kämpferin gilt und sich nur demjenigen unterwerfen wird, der sie im Kampf bezwingt, was bisher noch keinem gelungen sei. Caidu befiehlt, dass Marco im Duell gegen Aigiaruc antreten soll und sich ihm im unwahrscheinlichen Falle des Sieges zu Füßen werfen würde. Trotz ungleicher Waffen und der schieren Muskelkraft der Räubertochter kann Marco Polo den Sieg erringen, indem er auf Anraten seines Dieners Piedro den letzten Rest Zauberpulver gegen Aigiaruc verwendet. Wider Erwarten halten Caidu und Aigiaruc Wort, doch an eine Hochzeit denken beide Parteien nicht. Als der Großkhan in einer Karawane aus Elefanten auftaucht, ist Marco Polo hocherfreut und überreicht dem Herrscher die Goldtäfelchen und den Druckstock.  
Der auf Rache sinnende Caidu hat Marco Polo gefangen genommen und liefert ihn seiner wuchtigen Tochter Aigiaruc aus, die als erbitterte Kämpferin gilt und sich nur demjenigen unterwerfen wird, der sie im Kampf bezwingt, was bisher noch keinem gelungen sei. Caidu befiehlt, dass Marco im Duell gegen Aigiaruc antreten soll und sich ihm im unwahrscheinlichen Falle des Sieges zu Füßen werfen würde. Trotz ungleicher Waffen und der schieren Muskelkraft der Räubertochter kann Marco Polo den Sieg erringen, indem er auf Anraten seines Dieners Piedro den letzten Rest Zauberpulver gegen Aigiaruc verwendet. Wider Erwarten halten Caidu und Aigiaruc Wort, doch an eine Hochzeit denken beide Parteien nicht. Als der Großkhan in einer Karawane aus Elefanten auftaucht, ist Marco Polo hocherfreut und überreicht dem Herrscher die Goldtäfelchen und den Druckstock.  


Marco hat von nun an nur noch Augen für die schöne Prinzessin Cocacin, die als „Perle des Catai“ gerühmte Nichte des Großkhans. Cocacin ist allerdings bereits dem König vonn Persien versprochen und soll die Reise dorthin auf dem Landweg antreten, sodass ihr und Marco nur eine kurze Zeit vergönnt ist. Zurück in der Hauptstadt machen Nicolao und Maffeo Polo Marco mit ihren neusten Erkenntnissen vertraut und bejubeln die Heldentaten des jungen Venezianers. Doch nach vielen Jahren haben die drei Polos genug vom Land im Osten und wollen zurück in die Heimat reisen, was ihnen der Großkhan zunächst verwehrt. Erst als die völlig erschöpfte Cocacin auftaucht, von Marco Polo in den Palast gebracht wird und von dem Überfall einer Räuberbande auf dem Weg nach Persien berichtet, besinnt sich der Großkhan eines Plans. Marco, Nicolao und Maffeo Polo sollen die schöne Cocacine mit reich beladenen Dschunken auf dem Seeweg nach Persien begleiten und anschließend heimkehren dürfen.  
Marco hat von nun an nur noch Augen für die schöne Prinzessin Cocacin, die als „Perle des Catai“ gerühmte Nichte des Großkhans. Cocacin ist allerdings bereits dem König von Persien versprochen und soll die Reise dorthin auf dem Landweg antreten, sodass ihr und Marco nur eine kurze Zeit vergönnt ist. Zurück in der Hauptstadt machen Nicolao und Maffeo Polo Marco mit ihren neusten Erkenntnissen vertraut und bejubeln die Heldentaten des jungen Venezianers. Doch nach vielen Jahren haben die drei Polos genug vom Land im Osten und wollen zurück in die Heimat reisen, was ihnen der Großkhan zunächst verwehrt. Erst als die völlig erschöpfte Cocacin auftaucht, von Marco Polo in den Palast gebracht wird und von dem Überfall einer Räuberbande auf dem Weg nach Persien berichtet, besinnt sich der Großkhan eines Plans. Marco, Nicolao und Maffeo Polo sollen die schöne Cocacine mit reich beladenen Dschunken auf dem Seeweg nach Persien begleiten und anschließend heimkehren dürfen.  


Auf der Fahrt weiß sich Marco gegen anrückende Piraten und die Naturgewalten durchzusetzen; er erkennt gleichwohl, dass er und Cocacin nicht zusammenkommen können, da für sie unterschiedliche Schicksalswege vorbestimmt sind. Wohlbehalten erreicht die Gesandtschaft Persien, wo ein rauschendes Fest gefeiert wird. Beschützt von einer schwer bewaffneten Eskorte des Königs treten die venezianischen Edelleute ihre Rückreise über Galiläa an, wo sie sich zum eigenen Schutz als Bettler verkleiden. Ohne ihren Kompass völlig aufgeschmissen wirft Marco Polo wütend ein goldenes Täfelchen weg, das er vom Großkhan zum Abschied erhalten hat. Ein mysteriöser Lichtschein weist den Polos in diesem Augenblick den Weg zum Meer, wo sie auf ein venezianisches Handelsschiff stoßen. Zurück in Venedig werde sie von ihrer Familie und ihren Freunden als Helden gebührend in Empfang genommen.
Auf der Fahrt weiß sich Marco gegen anrückende Piraten und die Naturgewalten durchzusetzen; er erkennt gleichwohl, dass er und Cocacin nicht zusammenkommen können, da für sie unterschiedliche Schicksalswege vorbestimmt sind. Wohlbehalten erreicht die Gesandtschaft Persien, wo ein rauschendes Fest gefeiert wird. Beschützt von einer schwer bewaffneten Eskorte des Königs treten die venezianischen Edelleute ihre Rückreise über Galiläa an, wo sie sich zum eigenen Schutz als Bettler verkleiden. Ohne ihren Kompass völlig aufgeschmissen wirft Marco Polo wütend ein goldenes Täfelchen weg, das er vom Großkhan zum Abschied erhalten hat. Ein mysteriöser Lichtschein weist den Polos in diesem Augenblick den Weg zum Meer, wo sie auf ein venezianisches Handelsschiff stoßen. Zurück in Venedig werde sie von ihrer Familie und ihren Freunden als Helden gebührend in Empfang genommen.
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*Nachdruck aus: [[Panzerknacker & Co 13]]
*Nachdruck aus: [[Panzerknacker & Co 13]]


Ein neues Abenteuer mit der Zeitmaschine harrt Mickys und Goofys: Professor Zapotek und Professor Marlin erzählen ihnen im Archäologischen Museum von den Amazonen, den sagenumwobenen Kämpferinnen, die es mit jedem Mann aufnehmen konnten. Sie galten als unbesiegbar und ihre Königin hatte der Legende nach Bärenkräfte. Wenn Männer in ihr Territorium eindramgen, wurden diese von ihnen versklavt und mussten für sie schwer schuften. Zwar gibt es keinen Beweis, dass die Amazonen wirklich existierten, doch Professor Zapotek wurde ein merkwürdiges Artefakt zugespielt, das bei einer Ausgrabung in Kleinasien gefunden wurde. Es handelt sich um einen gewaltigen Bogen, mit dem umzugehen ungeheure Kräfte erfordert. Zapotek glaubt, dass er von den Amazonen stammen könnte. in jedem Fall sollen Micky und Goofy in die Vergangenheit reisen und herausfinden, was es mit der Legende tatsächlich auf sich hat.
Ein neues Abenteuer mit der Zeitmaschine harrt Mickys und Goofys: Professor Zapotek und Professor Marlin erzählen ihnen im Archäologischen Museum von den Amazonen, den sagenumwobenen Kämpferinnen, die es mit jedem Mann aufnehmen konnten. Sie galten als unbesiegbar und ihre Königin hatte der Legende nach Bärenkräfte. Wenn Männer in ihr Territorium eindrangen, wurden diese von ihnen versklavt und mussten für sie schwer schuften. Zwar gibt es keinen Beweis, dass die Amazonen wirklich existierten, doch Professor Zapotek wurde ein merkwürdiges Artefakt zugespielt, das bei einer Ausgrabung in Kleinasien gefunden wurde. Es handelt sich um einen gewaltigen Bogen, mit dem umzugehen ungeheure Kräfte erfordert. Zapotek glaubt, dass er von den Amazonen stammen könnte. in jedem Fall sollen Micky und Goofy in die Vergangenheit reisen und herausfinden, was es mit der Legende tatsächlich auf sich hat.


Die Landung im Jahr 2000 v. Chr. ist wie üblich eine äußerst unangenehme. Diesmal ist sie sogar besonders schmerzhaft, denn die beiden landen mitten in einem Dornbusch. Als sie sich herausgekämpft haben, sehen sie ein Lämmchen, das sich ebenfalls in den Dornen verfangen hat. Sie retten das unvorsichtige Tier, sehr zur Freude des Schäfers. Als sie diesen nun nach den Amazonen fragen, packt ihn die Furcht vor den streitsüchtigen Frauen, die mit jedwedem Mann kurzen Prozess machen. Die Amazonen leben jenseits einer Hängebrücke, die die einzige Verbindung zwischen ihnen und der Außenwelt ist, und kommen nur einmal im Jahr hinüber, um Handel zu treiben. Trotz der eindringlichen Warnung des Schäfers, mit den Amazonen sei nicht gut Kirschen essen, machen sich Micky und Goofy auf den Weg über die Brücke. Goofy ist ganz aufgekratzt und meint, dass die Amazonen doch unmöglich so wild sein können. Weit gefehlt. Schon das Betreten der Brücke hat ein Alarmsignal ausgelöst, sodass sich die Amazonen ihnen sofort kampfbereit entgegenstellen können. Die Wächterinnen nehmen Micky und Goofy gefangen und führen sie zur Amazonenkönigin. Unterwegs beobachtet Micky, dass die Amazonen schwere Feldarbeit leisten, wagenradgroße Steine stemmen oder gewaltige Bogen in Händen halten. Ihm fällt aber auch auf, dass sie recht ärmlich leben und nirgendwo ein Mann zu sehen ist. Die Königin erweist sich zwar zunächst als recht freundlich, verurteilt die beiden aber trotzdem den Gesetzen entsprechend zu Gefängnis und schwerster Fronarbeit.
Die Landung im Jahr 2000 v. Chr. ist wie üblich eine äußerst unangenehme. Diesmal ist sie sogar besonders schmerzhaft, denn die beiden landen mitten in einem Dornbusch. Als sie sich herausgekämpft haben, sehen sie ein Lämmchen, das sich ebenfalls in den Dornen verfangen hat. Sie retten das unvorsichtige Tier, sehr zur Freude des Schäfers. Als sie diesen nun nach den Amazonen fragen, packt ihn die Furcht vor den streitsüchtigen Frauen, die mit jedwedem Mann kurzen Prozess machen. Die Amazonen leben jenseits einer Hängebrücke, die die einzige Verbindung zwischen ihnen und der Außenwelt ist, und kommen nur einmal im Jahr hinüber, um Handel zu treiben. Trotz der eindringlichen Warnung des Schäfers, mit den Amazonen sei nicht gut Kirschen essen, machen sich Micky und Goofy auf den Weg über die Brücke. Goofy ist ganz aufgekratzt und meint, dass die Amazonen doch unmöglich so wild sein können. Weit gefehlt. Schon das Betreten der Brücke hat ein Alarmsignal ausgelöst, sodass sich die Amazonen ihnen sofort kampfbereit entgegenstellen können. Die Wächterinnen nehmen Micky und Goofy gefangen und führen sie zur Amazonenkönigin. Unterwegs beobachtet Micky, dass die Amazonen schwere Feldarbeit leisten, wagenradgroße Steine stemmen oder gewaltige Bogen in Händen halten. Ihm fällt aber auch auf, dass sie recht ärmlich leben und nirgendwo ein Mann zu sehen ist. Die Königin erweist sich zwar zunächst als recht freundlich, verurteilt die beiden aber trotzdem den Gesetzen entsprechend zu Gefängnis und schwerster Fronarbeit.
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Der muntere Geselle Dolliver wird von seinem reichen und hartherzigen Onkel Daglinbert an den Hafen gelockt, wo ein großes Handelsschiff vor Anker liegt, dass im Namen des Kaufmannes nach Indien segeln soll. Durch einen üblen Trick schafft es Daglinbert, den aufmüpfigen Dolliver unfreiwillig an Bord zu bringen, von wo aus er nicht mehr fliehen kann, da sich das Schiff bereits auf dem Ozean befindet. Um den niederen Tätigkeiten zu entgehen, versteckt sich Dolliver in eine Rettungsboot. Als ein verhängnisvoller Sturm aufzieht und sich über dem Meer entlädt, wird Dolliver mitsamt dem Rettungsboot fortgerissen und aufs Meer geschleudert. Wie durch ein Wunder hat er die Aktion überlebt und strandet an einer ihm unbekannten Insel. Ehe er es sich versieht, wird Dolliver von zwergengroßen Bewohnern am Strand festgezurrt und mit Speeren gepiesackt. Dolliver gelingt es, die Zwerge davon zu überzeugen, dass er ihnen nichts Böses will und großen Hunger leidet.  
Der muntere Geselle Dolliver wird von seinem reichen und hartherzigen Onkel Daglinbert an den Hafen gelockt, wo ein großes Handelsschiff vor Anker liegt, dass im Namen des Kaufmannes nach Indien segeln soll. Durch einen üblen Trick schafft es Daglinbert, den aufmüpfigen Dolliver unfreiwillig an Bord zu bringen, von wo aus er nicht mehr fliehen kann, da sich das Schiff bereits auf dem Ozean befindet. Um den niederen Tätigkeiten zu entgehen, versteckt sich Dolliver in einem Rettungsboot. Als ein verhängnisvoller Sturm aufzieht und sich über dem Meer entlädt, wird Dolliver mitsamt dem Rettungsboot fortgerissen und aufs Meer geschleudert. Wie durch ein Wunder hat er die Aktion überlebt und strandet an einer ihm unbekannten Insel. Ehe er es sich versieht, wird Dolliver von zwergengroßen Bewohnern am Strand festgezurrt und mit Speeren gepiesackt. Dolliver gelingt es, die Zwerge davon zu überzeugen, dass er ihnen nichts Böses will und großen Hunger leidet.


Als der strenge Regent, der sich Dolliver als Kaiser Dagobert Mully Ully Gue von Liliput vorstellt, verinnerlicht, welchen Nutzen der große Dolliver für ihn hat, erteilt er ihm einen Auftrag. Bereitwillig gräbt Dolliver einen Graben um die befestigte Stadt und setzt eine Schleuse an, mit welcher man den Graben im Nu fluten kann. Tatsächlich greifen die Piraten der Liliknackbande an, tappen in die Falle und werden von den Fluten weggespült. Einige von ihnen können allerdings von ihren Schiffen aus die Stadt mit brennenden Pfeilen in Brand stecken. Der gutmütige Dolliver will den Brand löschen und befördert einige Eimer voll Wasser hinter die Stadtmauer. Mit dieser unüberlegten Tat hat er jedoch die komplette Stadt überflutet und quasi unbewohnbar gemacht. Die verärgerten Bewohner unter ihrem Kaiser schlagen Dolliver in die Flucht, der mit den Booten der Liliknacker davonfährt und entkommt.
Als der strenge Regent, der sich Dolliver als Kaiser Dagobert Mully Ully Gue von Liliput vorstellt, verinnerlicht, welchen Nutzen der große Dolliver für ihn hat, erteilt er ihm einen Auftrag. Bereitwillig gräbt Dolliver einen Graben um die befestigte Stadt und setzt eine Schleuse an, mit welcher man den Graben im Nu fluten kann. Tatsächlich greifen die Piraten der Liliknackbande an, tappen in die Falle und werden von den Fluten weggespült. Einige von ihnen können allerdings von ihren Schiffen aus die Stadt mit brennenden Pfeilen in Brand stecken. Der gutmütige Dolliver will den Brand löschen und befördert einige Eimer voll Wasser hinter die Stadtmauer. Mit dieser unüberlegten Tat hat er jedoch die komplette Stadt überflutet und quasi unbewohnbar gemacht. Die verärgerten Bewohner unter ihrem Kaiser schlagen Dolliver in die Flucht, der mit den Booten der Liliknacker davonfährt und entkommt.  


==== Dollivers Reisen – Im Reich der Riesen ====
==== Dollivers Reisen – Im Reich der Riesen ====