LTB 372: Unterschied zwischen den Versionen
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| BES = '''Preiserhöhung:'''<br>D: 50 Cent mehr<br>A: 60 Cent mehr<br>CH: 1.10 Franken mehr | | BES = *Cover in 3D-Optik | ||
* Ähnliches Cover gab es schon in [[LTB 102]] | |||
*'''Preiserhöhung:'''<br>D: 50 Cent mehr<br>A: 60 Cent mehr<br>CH: 1.10 Franken mehr | |||
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Als Micky auf Einkaufstour ist, muss er überall, wo er etwas kaufen will, einen Wucherpreis bezahlen. Alle Verkäufer behaupten, er hätte am Tag zuvor etwas gestohlen. Zum Überfluss der ganzen Sache kommt am, nächsten Tag Kommissar Hunter zu Micky und verhaftet ihn. Denn der Mäuserich ist klar und deutlich auf einem Überwachungsvideo zu sehen, auf dem er ein Juweliergeschäft ausraubt. Wenig später passiert Goofy das gleiche, ebenfalls Kommissar Hunter. Den dreien ist klar, dass ein äußerst gewievter Gauner sein Unwesen treiben, der sich nach Belieben in andere Personen verwandeln kann. Ausgerechnet vom eher unfähigen Inspektor Issel, der nun die Ermittlungen leitet, erhält Micky aber den ersten echten Hinweis: Auf allen Überwachungsvideos sind Elektroskope zu sehen. Diese Geräte werden in Entenhausen nur von Dimitri Dietrich, dem Fachladen für Einbruchsbedarf, vertrieben. Micky bricht aus dem Gefängnis aus und schleicht sich in Dietrichs Laden ein, wo er Einblick in die Akten nimmt und so den Käufer der Elektroskope ausfindig macht. In der folgenden Nacht ertappt er Kralle und Karlo auf frischer Tat, wie sich letzterer dank Kralles Erfindung in den Bürgermeister verwandelt, um einen neuen Einbruch zu begehen. Micky setzt Kralle kurzerhand außer Gefecht. Dann wendet er sich Karlo zu, der sich in einige gefährliche Tiere verwandelt, bis es Micky endlich schafft, den Gestaltwandler in seine Hände zu bekommen und Karlo als harmlose Schildkröte außer Gefecht zu setzen. | Als Micky auf Einkaufstour ist, muss er überall, wo er etwas kaufen will, einen Wucherpreis bezahlen. Alle Verkäufer behaupten, er hätte am Tag zuvor etwas gestohlen. Zum Überfluss der ganzen Sache kommt am, nächsten Tag Kommissar Hunter zu Micky und verhaftet ihn. Denn der Mäuserich ist klar und deutlich auf einem Überwachungsvideo zu sehen, auf dem er ein Juweliergeschäft ausraubt. Wenig später passiert Goofy das gleiche, ebenfalls Kommissar Hunter. Den dreien ist klar, dass ein äußerst gewievter Gauner sein Unwesen treiben, der sich nach Belieben in andere Personen verwandeln kann. Ausgerechnet vom eher unfähigen Inspektor Issel, der nun die Ermittlungen leitet, erhält Micky aber den ersten echten Hinweis: Auf allen Überwachungsvideos sind Elektroskope zu sehen. Diese Geräte werden in Entenhausen nur von Dimitri Dietrich, dem Fachladen für Einbruchsbedarf, vertrieben. Micky bricht aus dem Gefängnis aus und schleicht sich in Dietrichs Laden ein, wo er Einblick in die Akten nimmt und so den Käufer der Elektroskope ausfindig macht. In der folgenden Nacht ertappt er Kralle und Karlo auf frischer Tat, wie sich letzterer dank Kralles Erfindung in den Bürgermeister verwandelt, um einen neuen Einbruch zu begehen. Micky setzt Kralle kurzerhand außer Gefecht. Dann wendet er sich Karlo zu, der sich in einige gefährliche Tiere verwandelt, bis es Micky endlich schafft, den Gestaltwandler in seine Hände zu bekommen und Karlo als harmlose Schildkröte außer Gefecht zu setzen. | ||
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*Nachgedruckt in: [[Onkel Dagoberts Sparbuch]] | *Nachgedruckt in: [[Onkel Dagoberts Sparbuch]] | ||
[[Datei:LTB 372-2.jpg|mini|rechts|x250px|(© Egmont Ehapa)]] | |||
Die chronische Angst vor dem Schwinden seines Geldes treibt bei Onkel Dagobert die seltensten Blüten. Er beginnt, mit harter Hand alle Schulden und Außenstände einzutreiben und droht an, alle notorischen Schuldner auf die Straße zu setzen, Donald inbegriffen. Es folgt ein kapitaler Kurssturz der Börse und ökonomische Unsicherheit greift um sich. In der Nacht träumt der psychisch labile Dagobert von seinem Idol König Midas, der ihm rät, lieber Hilfe in seinen alten Büchern zu suchen. In diesen findet er den Hinweis auf einen Weisen in Silbirien, der eine Formel besitzt, welche Wertgegenstände vervierfachen kann. Dagobert und seine Neffen brechen nach Silbirien auf, um den Nachfahren des Weisen zu finden. | Die chronische Angst vor dem Schwinden seines Geldes treibt bei Onkel Dagobert die seltensten Blüten. Er beginnt, mit harter Hand alle Schulden und Außenstände einzutreiben und droht an, alle notorischen Schuldner auf die Straße zu setzen, Donald inbegriffen. Es folgt ein kapitaler Kurssturz der Börse und ökonomische Unsicherheit greift um sich. In der Nacht träumt der psychisch labile Dagobert von seinem Idol König Midas, der ihm rät, lieber Hilfe in seinen alten Büchern zu suchen. In diesen findet er den Hinweis auf einen Weisen in Silbirien, der eine Formel besitzt, welche Wertgegenstände vervierfachen kann. Dagobert und seine Neffen brechen nach Silbirien auf, um den Nachfahren des Weisen zu finden. | ||
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*Nachgedruckt in: [[LTB Enten-Edition 49]], [[Donald Duck & Co 77]] | *Nachgedruckt in: [[LTB Enten-Edition 49]], [[Donald Duck & Co 77]] | ||
[[Datei:LTB 372-3.jpg|mini|rechts|(© Egmont Ehapa)]] | |||
Die tatendurstigen Fieselschweiflinge freuen sich auf einen tollen Ausflug mit dem Oberstwaldmeister in einen Naturpark. Donald freut sich auf eine gemütliche Zeit in seiner Hängematte, auch wenn er nicht umhin kann, die Begeisterung seiner Sprösslinge für den Oberstwaldmeister nicht nachvollziehen zu können und zu meinen, was dieser kann, könne er auch. Das war unvorsichtig. Der Oberstwaldmeister ist nämlich aufgrund einer anderen Verpflichtung als Fähnleinführer verhindert und als er von Tick, Trick und Track hört, dass Donald das Ausflugsgebiet gut kennt und mit der Aufgabe keinerlei Probleme hätte, ernennt er ihn kurzerhand zum Generaloberstwaldwedel ehrenhalber. Donald ist fassungslos, aber er kann nicht mehr zurück, seine Neffen haben ihn in der Mangel. So fügt er sich in sein Schicksal, verfranst sich aber schon bei der Anfahrt gehörig. Das ist jedoch von Vorteil, denn so entdecken die Fieselschweiflinge einen wunderschönen Bauernhof. Auch im Folgenden macht Donald eine Menge gravierender Fehler, die sich aber jedes Mal als Glücksfall herausstellen und ihm so die Möglichkeit geben, so zu tun, als ob alles geplant gewesen wäre. Lügen kann Donald nämlich gut. Und so können die Fieselschweiflinge starke Ameisen im Einsatz und Tiere bei der nächtlichen Tränke beobachten. Die Fieselschweiflinge sind begeistert und kaufen Donald (bis auf Tick, Trick und Track) seine Notlügen ab. Als das Fähnlein aber dann von einem kapitalen Gewitter überrascht wird, müssen sie sich in ein Hotel flüchten. Dort begegnen sie Fernsehmoderatoren, die ganz begeistert von den Naturfotografien der Fieselschweiflinge sind und sie als Gast in ihre Sendung einladen. Als sie alle endlich nach Entenhausen zurückkehren und Donald sich schon auf das Ende der Tortur freut, ernennt ihn der Oberstwaldmeister aufgrund der Begeisterung der Kinder gleich zum Ersatzwaldmeister und überträgt ihm die Leitung weiterer Touren. | Die tatendurstigen Fieselschweiflinge freuen sich auf einen tollen Ausflug mit dem Oberstwaldmeister in einen Naturpark. Donald freut sich auf eine gemütliche Zeit in seiner Hängematte, auch wenn er nicht umhin kann, die Begeisterung seiner Sprösslinge für den Oberstwaldmeister nicht nachvollziehen zu können und zu meinen, was dieser kann, könne er auch. Das war unvorsichtig. Der Oberstwaldmeister ist nämlich aufgrund einer anderen Verpflichtung als Fähnleinführer verhindert und als er von Tick, Trick und Track hört, dass Donald das Ausflugsgebiet gut kennt und mit der Aufgabe keinerlei Probleme hätte, ernennt er ihn kurzerhand zum Generaloberstwaldwedel ehrenhalber. Donald ist fassungslos, aber er kann nicht mehr zurück, seine Neffen haben ihn in der Mangel. So fügt er sich in sein Schicksal, verfranst sich aber schon bei der Anfahrt gehörig. Das ist jedoch von Vorteil, denn so entdecken die Fieselschweiflinge einen wunderschönen Bauernhof. Auch im Folgenden macht Donald eine Menge gravierender Fehler, die sich aber jedes Mal als Glücksfall herausstellen und ihm so die Möglichkeit geben, so zu tun, als ob alles geplant gewesen wäre. Lügen kann Donald nämlich gut. Und so können die Fieselschweiflinge starke Ameisen im Einsatz und Tiere bei der nächtlichen Tränke beobachten. Die Fieselschweiflinge sind begeistert und kaufen Donald (bis auf Tick, Trick und Track) seine Notlügen ab. Als das Fähnlein aber dann von einem kapitalen Gewitter überrascht wird, müssen sie sich in ein Hotel flüchten. Dort begegnen sie Fernsehmoderatoren, die ganz begeistert von den Naturfotografien der Fieselschweiflinge sind und sie als Gast in ihre Sendung einladen. Als sie alle endlich nach Entenhausen zurückkehren und Donald sich schon auf das Ende der Tortur freut, ernennt ihn der Oberstwaldmeister aufgrund der Begeisterung der Kinder gleich zum Ersatzwaldmeister und überträgt ihm die Leitung weiterer Touren. | ||
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=== Magische Wasserspiele === | === Magische Wasserspiele === | ||
[[Datei:LTB 372-4.jpg|mini|rechts|400px|(© Egmont Ehapa)]] | |||
{{I|I TL 2653-5}} | {{I|I TL 2653-5}} | ||
*Originaltitel: Paperino e la cascata magica | *Originaltitel: Paperino e la cascata magica | ||
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Die Agenten der O.M.A. sind auf dem Rückweg von Hujas Heimatplaneten Botch, wo sie ihre letzte Mission erfolgreich zu Ende gebracht haben. Die lange Flugdauer durch das All zehrt allerdings gehörig an Donalds Nerven und dass Dussel neuerdings unter die Psychologen gegangen ist und ihn mit halbgaren Weisheiten und Erkenntnissen traktiert, trägt nicht zu seinem Seelenfrieden bei. Er wollte, er wäre schon früher zuhause und bei Daisy. Deswegen kommt er auf den Einfall, den im Bordcomputer eingegebenen Kurs etwas zu korrigieren, um so die Flugdauer zu verkürzen. Ein schwerer Fehler! Das Raumschiff wird von Kometen getroffen, schwer beschädigt und stürzt ab. Sie landen auf dem gefürchteten Planeten Zartac 2, auf dem die schlimmsten Straftäter des Universums leben müssen und von dem es kein Entrinnen gibt. Zum Glück wird sofort die ehemalige O.M.A.-Mitarbeiterin Mecha Nikerin, die aufgrund eines Vergehens bei Astropol auf dem Planeten ihre Strafe abbüßen muss, auf sie aufmerksam und hilft ihnen, sich auf diesem Planeten voller Gefahren zurechtzufinden. Das ist bitter nötig, denn O.M.A.-Agenten werden hier gehasst wie sonst kaum jemand. Zudem setzt der brutale Sternenkrieger Hrongar Mecha Nikerin unter Druck, damit sie einen Fluchtweg ertüftelt, mit dem er auf die Erde gelangen und diese unterjochen kann. Das Problem ist nur: Eine Flucht von Zartac 2 ist nicht möglich. | Die Agenten der O.M.A. sind auf dem Rückweg von Hujas Heimatplaneten Botch, wo sie ihre letzte Mission erfolgreich zu Ende gebracht haben. Die lange Flugdauer durch das All zehrt allerdings gehörig an Donalds Nerven und dass Dussel neuerdings unter die Psychologen gegangen ist und ihn mit halbgaren Weisheiten und Erkenntnissen traktiert, trägt nicht zu seinem Seelenfrieden bei. Er wollte, er wäre schon früher zuhause und bei Daisy. Deswegen kommt er auf den Einfall, den im Bordcomputer eingegebenen Kurs etwas zu korrigieren, um so die Flugdauer zu verkürzen. Ein schwerer Fehler! Das Raumschiff wird von Kometen getroffen, schwer beschädigt und stürzt ab. Sie landen auf dem gefürchteten Planeten Zartac 2, auf dem die schlimmsten Straftäter des Universums leben müssen und von dem es kein Entrinnen gibt. Zum Glück wird sofort die ehemalige O.M.A.-Mitarbeiterin Mecha Nikerin, die aufgrund eines Vergehens bei Astropol auf dem Planeten ihre Strafe abbüßen muss, auf sie aufmerksam und hilft ihnen, sich auf diesem Planeten voller Gefahren zurechtzufinden. Das ist bitter nötig, denn O.M.A.-Agenten werden hier gehasst wie sonst kaum jemand. Zudem setzt der brutale Sternenkrieger Hrongar Mecha Nikerin unter Druck, damit sie einen Fluchtweg ertüftelt, mit dem er auf die Erde gelangen und diese unterjochen kann. Das Problem ist nur: Eine Flucht von Zartac 2 ist nicht möglich. | ||
[[Datei:LTB 372-5.jpg|mini|rechts|Düstere Aussichten (© Egmont Ehapa)]] | |||
Die O.M.A.-Agenten ziehen sich in Mechas Unterschlupf zurück. Dort fällt ihnen auf, dass die Waffenarmbänder noch funktionieren. Mecha ist begeistert. Denn während bestimmte Signale auf Zartac 2 alle Elektronik außer Gefecht setzen, ist die Energiequelle der Waffenarmbänder nicht beeinflussbar und extrem stark. Wenn man mehrere dieser Bänder zusammenschmiedet, sollte sich ein genügend großes Energiefeld bilden, um Zeit und Raum durchqueren zu können. Das Problem ist nur, wenn die Raketen, die alle Elektronik lahmlegen, abgefeuert werden, bevor das Kraftfeld steht, ist die ganze Arbeit umsonst. Die einzige Chance ist, dass jemand in den extrem gut geschützten Kontrollraum der Raketen sich einschleicht und die gesamte Anlage mit einem Zeitverzögerer außer Betrieb nimmt. Donald, durch seinen kolossalen Fehler von einem heftigen Schuldgefühl gepackt, meldet sich zur Überraschung aller freiwillig. Dussel und Huja begleiten ihn ebenfalls. | Die O.M.A.-Agenten ziehen sich in Mechas Unterschlupf zurück. Dort fällt ihnen auf, dass die Waffenarmbänder noch funktionieren. Mecha ist begeistert. Denn während bestimmte Signale auf Zartac 2 alle Elektronik außer Gefecht setzen, ist die Energiequelle der Waffenarmbänder nicht beeinflussbar und extrem stark. Wenn man mehrere dieser Bänder zusammenschmiedet, sollte sich ein genügend großes Energiefeld bilden, um Zeit und Raum durchqueren zu können. Das Problem ist nur, wenn die Raketen, die alle Elektronik lahmlegen, abgefeuert werden, bevor das Kraftfeld steht, ist die ganze Arbeit umsonst. Die einzige Chance ist, dass jemand in den extrem gut geschützten Kontrollraum der Raketen sich einschleicht und die gesamte Anlage mit einem Zeitverzögerer außer Betrieb nimmt. Donald, durch seinen kolossalen Fehler von einem heftigen Schuldgefühl gepackt, meldet sich zur Überraschung aller freiwillig. Dussel und Huja begleiten ihn ebenfalls. | ||