Die Linsen aus Babylonien: Unterschied zwischen den Versionen
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In seiner schier grenzenlose Freude wird Onkel Dagobert von seinen Neffen darüber in Kenntnis gesetzt, dass die Panzerknacker selbst die Werbekampagne torpediert und Dagobert damit hintergangen haben. Der ehemals reichste Mann der Welt kann nicht verstehen, aus welchem Grund die stadtbekannten Gauner dies hätten tun sollen, doch nun kommt es ihm auch merkwürdig vor, dass die Panzerknacker die Produktionskapazitäten nicht einfach erhöhen wollten. Am Telefon bekommt Onkel Dagobert von dem Lieferanten der Linsen die Nachricht, dass er keine einzige Linse aus Babylonien mehr importieren kann. Niedergeschlagen und wütend zugleich äußert Onkel Dagobert, dass er auch einfach andere Linsen hinzukaufen könne, da niemand den Unterschied zu den babylonischen Linsen bemerken würde. Doch Tick, Trick und Track erinnern ihren Großonkel mit mahnenden Worten daran, ein ehrlicher Geschäftsmann zu bleiben und Donald beendet den Disput kurzerhand, indem er das Telefonkabel von Onkel Dagoberts Telefon entzwei schneidet. | In seiner schier grenzenlose Freude wird Onkel Dagobert von seinen Neffen darüber in Kenntnis gesetzt, dass die Panzerknacker selbst die Werbekampagne torpediert und Dagobert damit hintergangen haben. Der ehemals reichste Mann der Welt kann nicht verstehen, aus welchem Grund die stadtbekannten Gauner dies hätten tun sollen, doch nun kommt es ihm auch merkwürdig vor, dass die Panzerknacker die Produktionskapazitäten nicht einfach erhöhen wollten. Am Telefon bekommt Onkel Dagobert von dem Lieferanten der Linsen die Nachricht, dass er keine einzige Linse aus Babylonien mehr importieren kann. Niedergeschlagen und wütend zugleich äußert Onkel Dagobert, dass er auch einfach andere Linsen hinzukaufen könne, da niemand den Unterschied zu den babylonischen Linsen bemerken würde. Doch Tick, Trick und Track erinnern ihren Großonkel mit mahnenden Worten daran, ein ehrlicher Geschäftsmann zu bleiben und Donald beendet den Disput kurzerhand, indem er das Telefonkabel von Onkel Dagoberts Telefon entzwei schneidet. | ||
Nun kommt Onkel Dagobert langsam zur Besinnung und schlägt im Handelsregister nach, um herauszubekommen, woher die Panzerknacker in Entenhausen die Linsen | Nun kommt Onkel Dagobert langsam zur Besinnung und schlägt im Handelsregister nach, um herauszubekommen, woher die Panzerknacker in Entenhausen die Linsen importiert haben. Schnell wird er fündig und findet heraus, dass die Linsen von einem Importeur von Linsenkonserven aus dem afrikanischen Kosta Kwanta stammen. Am Flughafen teilen sich die Ducks auf: Während Onkel Dagobert direkt nach Babylonien fliegt, sollen Donald und die Drillinge in die genau entgegengesetzte Richtung aufbrechen und an der Knickebeinküste herauskriegen, warum der Lieferant keine Linsen mehr bereitstellen kann. Bei seinem Flug erweisen sich die Linsen aus Babylonien für Onkel Dagobert mehrfach als äußerst nützlich. In Kosta Kwanta angekommen finden Donald und Tick, Trick und Track heraus, dass die dortigen Bewohner die Linsen auch nur vorübergehend gekauft und sofort wieder an ein angrenzendes Nachbarland weiterverkauft haben. Gegessen haben sie de Hülsenfrüchte noch nie, jedoch bezahlen sie die Lieferung stets mit feinem Goldsand. Als sie hören, dass Familie Duck gar keine Linsen für sie dabei hat, werden sie zornig und zwingen Donald und die Jungs zur Flucht. | ||
Nach einigen weiteren | Nach einigen weiteren Zwischenstopps landen sowohl Onkel Dagobert als auch Donald und Tick, Trick und Track zeitgleich auf dem Boden von Babel, denn sie haben mittlerweile alle die gleiche Anschrift des Ursprungshändlers erhalten. Da sie vor Ort niemanden antreffen, tut Onkel Dagobert so, als würde er sich geschlagen geben und wieder zurückziehen. Mit dieser Aktion will er lediglich die Panzerknacker provozieren, die sich nun in Sicherheit wiegen und sich zur versteckten Kammer des Balsazar begeben, um dort ihre Spuren zu verwischen. Die Ducks nehmen heimlich die Verfolgung auf und es gelingt ihnen schließlich dank viel körperlichem Einsatz, die Panzerknacker zur Kapitulation zu zwingen. Die Ganoven erläutern nun ihr verworrenes Geschäftsmodel, welches darin besteht, sich selbst die eigenen Linsen über verschiedene Händler, die überall in Afrika verstreut sind, zu verkaufen, um von den Umtauschkursen zu profitieren. Durch die Bezahlung in Goldsand erlangten sie schnellen Reichtum, bis Onkel Dagobert auf die Linsen aus Babylonien aufmerksam wurde und mit seinen Investitionen damit drohte, ihren kleinen Kreislauf auffliegen zu lassen. Allerdings schwören die Panzerknacker darauf, gegen keinerlei Gesetze verstoßen zu haben und immerhin habe Onkel Dagobert sein Vermögen freiwillig an sie übertragen. | ||
[[Bild:Die Linsen aus Babylonien-8.jpg|mini|rechts|x200px|Dagobert verarmt und fast obdachlos (© Egmont Ehapa)]] | [[Bild:Die Linsen aus Babylonien-8.jpg|mini|rechts|x200px|Dagobert verarmt und fast obdachlos (© Egmont Ehapa)]] | ||
Die Panzerknacker sind sich ihrer Sache so sicher, dass sie mit Onkel Dagobert eine Wette abschließen: Er erhält seine Fantastilliarden zurück, wenn es ihm gelingt, nur eine einzige der steril gewordenen Linsen auszusäen und wieder neue Linsen zu ernten. Von einem Botaniker haben die Panzerknacker gehört, dass es fast unmöglich sei, die Linsen wieder zum Keimen zu bringen. Da ihm nichts anderes übrig bleibt, willigt Onkel Dagobert in die Wette ein. | Die Panzerknacker sind sich ihrer Sache so sicher, dass sie mit Onkel Dagobert eine Wette abschließen: Er erhält seine Fantastilliarden zurück, wenn es ihm gelingt, nur eine einzige der steril gewordenen Linsen auszusäen und wieder neue Linsen zu ernten. Von einem Botaniker haben die Panzerknacker gehört, dass es fast unmöglich sei, die Linsen wieder zum Keimen zu bringen. Da ihm nichts anderes übrig bleibt, willigt Onkel Dagobert in die Wette ein. | ||
Zusammen mit seinen Familienangehörigen versucht Onkel Dagobert, überall auf der Welt die | Zusammen mit seinen Familienangehörigen versucht Onkel Dagobert, überall auf der Welt die geeignetste Stelle für den Anbau der Linsen aus Babylonien zu finden. Doch es scheint, als würden die Panzerknacker recht behalten, sodass Onkel Dagobert klein beigeben will und sich in das ihm gebliebene Zimmer im ehemaligen Duck-Turm zurückzieht. Dagegen sind sich Donald und Tick, Trick und Track sicher, dass es der alte Haudegen Dagobert noch immer schaffen könnte, sich ein neues Vermögen aufzubauen und mit seinem beneidenswerten Geschäftssinn ein zweites Mal der reichste Mann der Welt zu werden. Onkel Dagobert hört diese Worte mit und schöpft neuen Lebensmut daraus. Als er sich schlafen legt, weiß er noch nicht, dass in der obersten Etage des Duck-Turms eine Linse aus Babylonien in einen Blumenkübel geweht wurde und dort in luftiger Höhe zu sprießen begonnen hat – so, wie es bei den berühmten Hängenden Gärten von Babylon der Fall gewesen sein soll. | ||
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{{Zitat|Ich habe versucht und versuche, starke, etwas bittere Enden auszuarbeiten. Mir gefallen jene mit Suspense, mit Spannung, so wie in ''Die Linsen aus Babylonien''. Die Geschichte scheint damit zu enden, dass Dagobert zum Betteln gezwungen ist, weil die Panzerknacker ihm alles genommen haben. Aber im letzten Panel erblühen die Linsen ganz zufällig in einer Blumenvase. Dagobert hatte mit allen Mitteln versucht, dies zu erreichen, d. h. er musste aus alten, in Babylonien gefundenen Linsensamen Pflanzen wachsen lassen, was notwendig war, damit die Panzerknacker dem Vertrag nachkommen würden, der unter diesen Bedingungen eine Rückgabe des Vermögens an Dagobert vorsah. Nun, dieses letzte Panel macht ohne Kommentar deutlich, dass die Geschichte mit einem grafischen Stichwort immer noch zugunsten des „Geizhalses“ gelöst wird.|Romano Scarpa<ref>Fiorello Zagrando: Interview mit Romano Scarpa. In: If Anno II, Nr. 6 (1974), [http://www.romanoscarpa.net/articoli/intervista-romano-disney-scarpa/ Link (italienisch)]</ref>}} | {{Zitat|Ich habe versucht und versuche, starke, etwas bittere Enden auszuarbeiten. Mir gefallen jene mit Suspense, mit Spannung, so wie in ''Die Linsen aus Babylonien''. Die Geschichte scheint damit zu enden, dass Dagobert zum Betteln gezwungen ist, weil die Panzerknacker ihm alles genommen haben. Aber im letzten Panel erblühen die Linsen ganz zufällig in einer Blumenvase. Dagobert hatte mit allen Mitteln versucht, dies zu erreichen, d. h. er musste aus alten, in Babylonien gefundenen Linsensamen Pflanzen wachsen lassen, was notwendig war, damit die Panzerknacker dem Vertrag nachkommen würden, der unter diesen Bedingungen eine Rückgabe des Vermögens an Dagobert vorsah. Nun, dieses letzte Panel macht ohne Kommentar deutlich, dass die Geschichte mit einem grafischen Stichwort immer noch zugunsten des „Geizhalses“ gelöst wird.|Romano Scarpa<ref>Fiorello Zagrando: Interview mit Romano Scarpa. In: If Anno II, Nr. 6 (1974), [http://www.romanoscarpa.net/articoli/intervista-romano-disney-scarpa/ Link (italienisch)]</ref>}} | ||
In dieser Weise erinnert das Ende, das den Konflikt bewusst in der Schwebe hält und nicht eindeutig auflöst, an die Barks-Geschichten ''[[Der Selbstschuss]]'' und ''[[Eingefrorenes Geld]]'', in denen Dagobert am Ende der Geschichte von den | In dieser Weise erinnert das Ende, das den Konflikt bewusst in der Schwebe hält und nicht eindeutig auflöst, an die Barks-Geschichten ''[[Der Selbstschuss]]'' und ''[[Eingefrorenes Geld]]'', in denen Dagobert am Ende der Geschichte von den Panzerknackern bestohlen wird. Auch in ''[[Weihnachten für Kummersdorf]]'', das ebenfalls den drastischen Verlust von Onkel Dagoberts Barvermögen zeigt, offenbart der Autor ebenfalls nur eine Möglichkeit, wie Dagobert sein Geld wiedererlangen kann. Ob dieser Prozess wie geschildert oder in sonstiger Art und Weise erfolgt, bleibt der Fantasie des Lesers überlassen. Fest steht jedoch nur, dass in der nächstfolgenden Geschichte Dagobert wieder der gewohnte reiche Fantastilliardär ist. | ||
Scarpa baut hier die gesamte Geschichte um ein einfaches Produkt herum auf: Linsen, die das Geschehen und die Gedanken der Charaktere vom Anfang bis zum Ende dominieren. Die beiden Prologe drehen sich bereits um die bald von allen begehrte Hülsenfrucht, aber offenkundig wird es, als die Haupthandlung mit einem beinahe alltäglichen Ereignis einsetzt, einem Wettessen zwischen Donald und seinen Neffen, bei dem es um das Verspeisen von Linsen geht. Dieses Ereignis setzt | Scarpa baut hier die gesamte Geschichte um ein einfaches Produkt herum auf: Linsen, die das Geschehen und die Gedanken der Charaktere vom Anfang bis zum Ende dominieren. Die beiden Prologe drehen sich bereits um die bald von allen begehrte Hülsenfrucht, aber offenkundig wird es, als die Haupthandlung mit einem beinahe alltäglichen Ereignis einsetzt, einem Wettessen zwischen Donald und seinen Neffen, bei dem es um das Verspeisen von Linsen geht. Dieses Ereignis setzt letztendlich die Machinationen in Gang, die zum Verlust von Dagoberts Vermögen und zu einem beispielslosen Abenteuer für die gesamte Familie Duck führen. Geschichten an solch kleinen Details aufzuhängen und um diese herum die Handlung zu konstruieren, ist auch eine für viele Barks-Comics typische Herangehensweise. Ebenso erscheint es auffallend, dass Scarpa hier zunehmend absurdere Wege beschreitet, genau wie Barks, der von Alltäglichem bisweilen zur immer raffinierter gesteigerten Komik überleitet. | ||
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Zudem erscheint es bedeutsam, dass Onkel Dagobert nur an seinem manisch-depressiven Tiefpunkt (nachdem er gerade all sein Geld den Panzerknackern überschrieben hat) ohne größere Überlegungen dazu bereit scheint, unlautere Geschäftspraktiken anzuwenden und seine Kunden mit falschen Linsen zu betrügen. In diesem Moment aber wird er von seinen Neffen daran gehindert und mit dem Hinweis, dass er sein Geld jederzeit auf ehrliche Art und Weise durch harte Arbeit verdient hat (was Guido Martinas Comics um Dagobert widerspricht), zur Räson gerufen. Während Tick, Trick und Track symbolisch Onkel Dagoberts personifiziertes Gewissen darstellen und ihn zu eigenen Handlungsanweisungen verleiten wollen, inszeniert Scarpa Donald Duck als fortschrittlichen Mann der Tat, der selbst Hand anlegt, indem er ohne das Zutun seines Erbonkels kurzerhand das Telefonkabel zertrennt. Donald firmiert als hilfsbereiter Familienmensch, der das Wohl der Familie über seine eigenen Ansprüche stellt und trotz eigener knapper Mittel bereit ist, Onkel Dagobert zum Essen einzuladen. | Zudem erscheint es bedeutsam, dass Onkel Dagobert nur an seinem manisch-depressiven Tiefpunkt (nachdem er gerade all sein Geld den Panzerknackern überschrieben hat) ohne größere Überlegungen dazu bereit scheint, unlautere Geschäftspraktiken anzuwenden und seine Kunden mit falschen Linsen zu betrügen. In diesem Moment aber wird er von seinen Neffen daran gehindert und mit dem Hinweis, dass er sein Geld jederzeit auf ehrliche Art und Weise durch harte Arbeit verdient hat (was Guido Martinas Comics um Dagobert widerspricht), zur Räson gerufen. Während Tick, Trick und Track symbolisch Onkel Dagoberts personifiziertes Gewissen darstellen und ihn zu eigenen Handlungsanweisungen verleiten wollen, inszeniert Scarpa Donald Duck als fortschrittlichen Mann der Tat, der selbst Hand anlegt, indem er ohne das Zutun seines Erbonkels kurzerhand das Telefonkabel zertrennt. Donald firmiert als hilfsbereiter Familienmensch, der das Wohl der Familie über seine eigenen Ansprüche stellt und trotz eigener knapper Mittel bereit ist, Onkel Dagobert zum Essen einzuladen. | ||
Donald sowie Tick, Trick und Track erweisen sich in der Geschichte als hilfsbereit und unterstützen ihren Onkel. Besonders Donald, der sich in der Werbekampagne für die Linsen ins Zeug legt, stellt sich als wertvoller Vertrauter von Onkel Dagobert heraus. Somit erscheint es folgerichtig, dass Onkel Dagobert ihn und seine Neffen mit einem Flugzeug ausschickt, um den | Donald sowie Tick, Trick und Track erweisen sich in der Geschichte als hilfsbereit und unterstützen ihren Onkel. Besonders Donald, der sich in der Werbekampagne für die Linsen ins Zeug legt, stellt sich als wertvoller Vertrauter von Onkel Dagobert heraus. Somit erscheint es folgerichtig, dass Onkel Dagobert ihn und seine Neffen mit einem Flugzeug ausschickt, um den Linsenimporteuren auf die Spur zu kommen. Tick, Trick und Track sind nicht so leichtgläubig wie ihr Onkel Donald und überwinden ihre Angst vor dem angeblichen Geist des babylonischen Königs. Sie sind ausgesprochen hartnäckig und intelligent, verfügen über kombinatorische Fähigkeiten und einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. In der direkten Konfrontation mit den Panzerknackern können sie aber auch handgreiflich werden und gehen von einer reinen Verteidigung in eine offensive Taktik über, um die Schurken zur symbolischen Kapitulation (weiße Fahne) zu zwingen. | ||
Die Panzerknackerbande besteht in dieser Geschichte aus sieben Mitgliedern, von denen sich vier in Entenhausen und drei in Babylonien aufhalten und in ständigem Kontakt stehen. Ihre Sträflingsnummern setzen sich aus den Ziffern 1, 3 und 8 zusammen. Bereits Carl Barks hatte die Panzerknacker zu einer Aktiengesellschaft gemacht, ohne dass dies allerdings für seine Comics eine Relevanz gehabt hätte. Scarpa denkt diesen Gedanken logisch zu Ende und lässt Dagobert – einmalig in der Geschichte der Disney-Comics – alle Aktien seiner Kontrahenten aufkaufen und somit am Höhepunkt der Geschichte Kontrolle über das Geschäftsgebaren seiner Erzfeinde erringen. | Die Panzerknackerbande besteht in dieser Geschichte aus sieben Mitgliedern, von denen sich vier in Entenhausen und drei in Babylonien aufhalten und in ständigem Kontakt stehen. Ihre Sträflingsnummern setzen sich aus den Ziffern 1, 3 und 8 zusammen. Bereits Carl Barks hatte die Panzerknacker zu einer Aktiengesellschaft gemacht, ohne dass dies allerdings für seine Comics eine Relevanz gehabt hätte. Scarpa denkt diesen Gedanken logisch zu Ende und lässt Dagobert – einmalig in der Geschichte der Disney-Comics – alle Aktien seiner Kontrahenten aufkaufen und somit am Höhepunkt der Geschichte Kontrolle über das Geschäftsgebaren seiner Erzfeinde erringen. | ||
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*Die Geschichte zählt zu den wenigen Comics, zu denen [[Don Rosa]] Titelbilder für Hefte angefertigte, deren enthaltene Geschichten jedoch weder von ihm selbst noch von Carl Barks stammen. Die Cover erschienen im Jahr 1995 für die Ausgaben von ''Uncle Scrooge Adventures'' #31 und #32. Die amerikanische Version des Abenteuers begann allerdings schon in Ausgabe #30, ist also in drei anstelle der ursprünglichen zwei Teile aufgeteilt. | *Die Geschichte zählt zu den wenigen Comics, zu denen [[Don Rosa]] Titelbilder für Hefte angefertigte, deren enthaltene Geschichten jedoch weder von ihm selbst noch von Carl Barks stammen. Die Cover erschienen im Jahr 1995 für die Ausgaben von ''Uncle Scrooge Adventures'' #31 und #32. Die amerikanische Version des Abenteuers begann allerdings schon in Ausgabe #30, ist also in drei anstelle der ursprünglichen zwei Teile aufgeteilt. | ||
*Ein weiterer prominenter Zeichner, der ein Cover zu der Geschichte schuf, ist [[Casty]]. Sein Cover erschien 2023 auf der italienischen Publikation ''Topo Gold'' #10 (Nachdruck der Originalstory, passend zur Veröffentlichung von „Das Spiel des Schicksals“) und es ist das erste Casty-Cover, welches nur Ducks zeigt. | *Ein weiterer prominenter Zeichner, der ein Cover zu der Geschichte schuf, ist [[Casty]]. Sein Cover erschien 2023 auf der italienischen Publikation ''Topo Gold'' #10 (Nachdruck der Originalstory, passend zur Veröffentlichung von „Das Spiel des Schicksals“) und es ist das erste Casty-Cover, welches nur Ducks zeigt. | ||
*Die Geschichte ''Sein Ein und Alles'' ([[LTB 446]]) von [[Angelo Palmas]] und [[Alessandro Gottardo]] enthält eine Hommage an diese Geschichte. Onkel Dagobert beschließt, sich in einem Restaurant einen Teller Linsensuppe zu bestellen, welches „Linsen aus Babylonien“ anpreist und neben dessen Eingang eine Statue eines als Babylonier verkleideten Panzerknackers steht. | |||
*Auch ''Zurück auf Anfang'' (2013, [[LTB Sonderedition 2/2016]]) von [[Riccardo Pesce]] und [[Lucio Leoni]] enthält sprachliche Anspielungen auf die Linsen aus Babylonien. In einer alternativen Vergangenheit legen die Panzerknacker mit ihrem Trick Klaas Klever herein, aber auch der verjüngte Onkel Dagobert ist auf den Geschmack des antiken Linsengerichts gekommen. | |||
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