Duckipedia:Werkstatt/An Informal Biography of Scrooge McDuck: Unterschied zwischen den Versionen

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'''An Informal Biography of Scrooge McDuck''' (manchmal zu ''Informal Biography of Scrooge McDuck'' abgekürzt) ist eine englischsprachiges Softcover-Buch (''Chapbook'') von Jack L. Chalker, in dem er [[Dagobert Duck|Dagoberts]] Erzählungen aus seiner Vergangenheit zu einer einheitlichen Biografie zusammenfasste, die Dagoberts Weg, Reichtum zu sammeln, sowie seine Zeit, in der er diesen schützt, beschreibt. Als Grundlage dienen ausgewählte [[Liste aller Comicgeschichten von Carl Barks|Barks-Comics]]. Das Buch erschien 1974 bei ''Mirage Press'', Chalkers eigenem Verlag, und kostete $3.50. Die ISBN ist 9780883585023 / 0883585022.
'''An Informal Biography of Scrooge McDuck''' (manchmal zu ''Informal Biography of Scrooge McDuck'' abgekürzt) ist eine englischsprachiges Softcover-Buch (''Chapbook'') von Jack L. Chalker, in dem er [[Dagobert Duck|Dagoberts]] Erzählungen aus seiner Vergangenheit zu einer einheitlichen Biografie zusammenfasste, die Dagoberts Weg, Reichtum zu sammeln, sowie seine Zeit, in der er diesen schützt, beschreibt. Als Grundlage dienen ausgewählte [[Liste aller Comicgeschichten von Carl Barks|Barks-Comics]]. Das Buch erschien 1974 bei ''Mirage Press'', Chalkers eigenem Verlag, und kostete $3.50. Die ISBN ist 9780883585023 / 0883585022.


Als Dagobert-Biografie kam Chalker späteren offiziellen Disney-Werken desselben Themas wie der [[DuckTales – Neues aus Entenhausen|DuckTales]]-Folge „[[Reise in die Vergangenheit (DuckTales)|Reise in die Vergangenheit]]“ und ''[[Sein Leben, seine Milliarden]]'' von [[Don Rosa]] voraus. Inwiefern sein inoffizielles Werk die späteren Biografien beeinflusste, ist nicht bekannt.  
Als Dagobert-Biografie kam Chalker späteren offiziellen Disney-Werken desselben Themas wie der [[DuckTales – Neues aus Entenhausen|DuckTales]]-Folge „[[Reise in die Vergangenheit (DuckTales)|Reise in die Vergangenheit]]“ und ''[[Sein Leben, seine Milliarden]]'' von [[Don Rosa]] zuvor. Inwiefern sein inoffizielles Werk die späteren Biografien beeinflusste, ist nicht bekannt.  


== Entstehung ==
== Entstehung ==
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====Prämisse====
====Prämisse====
[[Datei:AlaskaKatastrophe-1.jpg|mini|right|(© Disney)]]
[[Datei:North of the Yukon.jpg|mini|right|(© Disney)]]
Chalker berichtet, dass es außerhalb der Comics vor seinem Text keine Biografie der reichsten Ente der Welt gibt. In „[[Alaska-Katastrophe]]“ ''(North of the Yukon)'' berichtet die Illustrierte ‚Komet‘ ''(Jolt)'' zehn Seiten lang über den Titelstar Dagobert Duck, aber außerhalb des Disney-Comic-Kosmos gibt nur nur einzelne Kommentare und Details in den Comics von Carl Barks. Chalker habe nun diese Sekundärquellen gesammelt und mit dem Hintergrund der damaligen Zeit in eine schlüssige, informative Biografie umgearbeitet.  
Chalker berichtet, dass es außerhalb der Comics vor seinem Text keine Biografie der reichsten Ente der Welt gibt. In „[[Alaska-Katastrophe]]“ ''(North of the Yukon)'' berichtet die Illustrierte ‚Komet‘ ''(Jolt)'' zehn Seiten lang über den Titelstar Dagobert Duck, aber außerhalb des Disney-Comic-Kosmos gibt nur nur einzelne Kommentare und Details in den Comics von Carl Barks. Chalker habe nun diese Sekundärquellen gesammelt und mit dem Hintergrund der damaligen Zeit in eine schlüssige, informative Biografie umgearbeitet.  


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====Persönlichkeit====
====Persönlichkeit====
Dagobert sei neben seiner Funktion als knauseriger alter Mann auch eine dreidimensionale Figur, aber nicht zwingend eine liebenswerte, so Chalker. Das sei auch notwendig: Bei dem Reichtum bedarf es keiner Sympathie, und man erreicht auch nicht so einen Reichtum, indem man ein liebenswerter Greis ist.  
Dagobert sei neben seiner Funktion als knauseriger alter Mann auch eine dreidimensionale Figur, aber nicht zwingend eine liebenswerte, so Chalker. Das sei auch notwendig: Bei dem Reichtum bedarf es keiner Sympathie, und man erreicht auch nicht so einen Reichtum, indem man ein liebenswerter Greis ist.  
[[Datei:DerGueldeneWasserfall-1.jpg|mini|right|Dagobert redet über seine Kindheit in „[[Der güldene Wasserfall]]“ ''(The Golden River)'' (© Disney)]]
[[Datei:The-Golden-River1.jpg|mini|right|Dagobert redet über seine Kindheit in „[[Der güldene Wasserfall]]“ ''(The Golden River)'' (© Disney)]]
Dagoberts grundlegende und offensichtlichste Schwäche ist es, dass er seine Wurzeln in der Armut nie überwunden hat. Ihm liegt das Geld am Herzen, da einem Armen das Geld immer wichtig ist. Je ärmer man ist, desto wichtiger wird einem auch Kleingeld. Diese Einstellung beobachtete Chalker auch bei Selfmademan und Showmaster Johnny Carson, der mehr als einmal schockiert über 25-Dollar-Füller war und stattdessen einen 19-Cent-Kugelschreiber verwendete, gerade im Vergleich zu John F. Kennedy, der als Sohn reicher Eltern nie kleinere Summen Geld mit sich trug und diese bei Bedarf oft borgte. Politisch seien Selfmademen eher konservativ und Reich-Geborene eher liberal.  
Dagoberts grundlegende und offensichtlichste Schwäche ist es, dass er seine Wurzeln in der Armut nie überwunden hat. Ihm liegt das Geld am Herzen, da einem Armen das Geld immer wichtig ist. Je ärmer man ist, desto wichtiger wird einem auch Kleingeld. Diese Einstellung beobachtete Chalker auch bei Selfmademan und Showmaster Johnny Carson, der mehr als einmal schockiert über 25-Dollar-Füller war und stattdessen einen 19-Cent-Kugelschreiber verwendete. Chalker kontrastiert den Selfmademan mit John F. Kennedy, der als Sohn reicher Eltern nie kleinere Summen Geld mit sich trug und sich solche bei Bedarf oft borgte. Politisch seien Selfmademen eher konservativ und Reich-Geborene eher liberal.  


Doch das Streben nach der Anerkennung der Reich-Geborenen sei bei allen Selfmademen gleich, so Chalker. Dagobert gebe zum Beispiel kein Geld für Zeitungen aus, sondern sucht lieber weggeworfene im Park, gibt aber dafür in „[[Die Spitzen der Gesellschaft]]“ ''(The Status Seeker)'' fast eine Million für eine Expedition zum rosa gestreifte Rubin aus, um weil dieser ein Statussymbol ist und ihn Einladungen zu Treffen von Snobs ermöglicht. Auch die Ausgaben des Abenteuers in „[[Der Hund der Whiskervilles]]“ ''(Hound of the Whiskervilles)'' entstanden Dagobert wegen des Bedürfnisses, seine adeligen Wurzeln und seine Zugehörigkeit zu den anderen schottischen Clans zu zeigen.  
Doch das Streben nach der Anerkennung der Reich-Geborenen sei bei allen Selfmademen gleich, so Chalker. Dagobert gebe zum Beispiel kein Geld für Zeitungen aus, sondern sucht lieber weggeworfene im Park, gibt aber dafür in „[[Die Spitzen der Gesellschaft]]“ ''(The Status Seeker)'' fast eine Million für eine Expedition zum rosa gestreifte Rubin aus, um weil dieser ein Statussymbol ist und ihn Einladungen zu Treffen von Snobs ermöglicht. Auch die Ausgaben des Abenteuers in „[[Der Hund der Whiskervilles]]“ ''(Hound of the Whiskervilles)'' entstanden Dagobert wegen des Bedürfnisses, seine adeligen Wurzeln und seine Zugehörigkeit zu den anderen schottischen Clans zu zeigen.  


Bei Dagobert sieht man auch noch den Aberglauben der Unterschicht, aus der er kommt, wenngleich Chalker eingesteht, dass der Aberglauben dort nicht exklusiv sei. Zum Beispiel kennt Dagobert sich in „[[Der magische Hammer von Walhalla]]“ ''(Mythtic Mystery)'' mit Magie aus, liest und hört in „[[Freitag, der 13.]]“ ''(Two-Way Luck)''  auf sein Horoskop, fürchtet sich vor Freitag dem 13ten, glaubt in „[[Der Fliegende Holländer]]“ ''(The Flying Dutchman)'' an Sagen und Flüche, besucht in „[[Wahrsagerschwindel]]“ ''(The Balmy Swami)'' Wahrsager und glaubt in „[[Das Kaffeeorakel]]“ ''(Faulty Fortune)'' an Kaffeesatz-Lesen.  
Bei Dagobert sieht man auch noch den Aberglauben der Unterschicht, aus der er kommt, wenngleich Chalker eingesteht, dass der Aberglauben dort nicht exklusiv sei. Zum Beispiel kennt Dagobert sich in „[[Der magische Hammer von Walhalla]]“ ''(Mythtic Mystery)'' mit Magie aus, liest und hört in „[[Freitag, der 13.]]“ ''(Two-Way Luck)''  auf sein Horoskop, fürchtet sich vor Freitag dem 13ten, glaubt in „[[Der Fliegende Holländer]]“ ''(The Flying Dutchman)'' an Sagen und Flüche, besucht in „Wahrsagerschwindel“ ''(The Balmy Swami)'' Wahrsager und glaubt in „Das Kaffeeorakel“ ''(Faulty Fortune)'' an Kaffeesatz-Lesen.  


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Bild:DerMagischeHammerVonWalhalla-1.jpg|Dagobert zeigt Kenntnisse über Magie...
Bild:Mythic Mystery.jpg|Dagobert zeigt Kenntnisse über Magie...
Bild:FreitagDer13-1.jpg|...liest sein Horoskop...
Bild:Two-Way Luck.jpg|...liest sein Horoskop...
Bild:DerFliegendeHollaender-2.jpg|...glaubt an Sagen...
Bild:The Flying Dutchman-2.jpg|...glaubt an Sagen...
Bild:Wahrsagerschwindel-1.jpg|...besucht Wahrsager...
Bild:The Balmy Swami.jpg|...besucht Wahrsager...
Bild:DasKaffeeorakel-1.jpg|...und liest sein Kaffe-Orakel.
Bild:Faulty Fortune.jpg|...und liest sein Kaffe-Orakel.
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Er ist erschreckend multilingual und zeigte schon Sprachkenntnisse in Spanisch, Niederländisch, Latein, Bengalisch, Chinesisch, Arabisch und weitere Sprachen. Vermutlich liegt diese Veranlagung an seiner Kindheit in Schottland, wo er schon von Kindesbeinen an Englisch und Gälisch lernen musste.
Er ist erschreckend multilingual und zeigte schon Sprachkenntnisse in Spanisch, Niederländisch, Latein, Bengalisch, Chinesisch, Arabisch und weitere Sprachen. Vermutlich liegt diese Veranlagung an seiner Kindheit in Schottland, wo er schon von Kindesbeinen an Englisch und Gälisch lernen musste.


Dagobert isst unregelmäßig, aber generell alles. Nun ja, laut „[[Das goldene Vlies]]“ ''(The Golden Fleecing)'' alles bis auf Pastinaken.  
Dagobert isst unregelmäßig, aber generell alles. Nun ja, laut „[[Das goldene Vlies]]“ ''(The Golden Fleecing)'' isst er alles bis auf Pastinaken.  


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Bild:EineWuerzigeGeschichte-1.jpg|Dagoberts Geschäftskenntnisse interessieren in „[[Eine würzige Geschichte]]“ ''(A Spicy Tale)'' keinen.
Bild:A Spicy Tale.jpg|Dagoberts Geschäftskenntnisse interessieren in „[[Eine würzige Geschichte]]“ ''(A Spicy Tale)'' keinen.
Bild:DasGoldDerInkas-1.jpg|Dagobert spricht Spanisch
Bild:The Prize of Pizarro.jpg|Dagobert spricht Spanisch
Bild:DerFliegendeHollaender-1.jpg|Niederländisch
Bild:The Flying Dutchman-1.jpg|Niederländisch
Bild:DerSteinDerWeisen-1.jpg|Latein
Bild:The Fabulous Philosophers Stone.jpg|Latein
Bild:DasGrosseOelgeschaeft-1.jpg|und Arabisch
Bild:Pipeline to Danger.jpg|und Arabisch
Bild:DasGoldeneVlies-1.jpg|Nur Pastinaken kommen ihm nicht in den Mund.
Bild:The Golden Fleecing.jpg|Nur Pastinaken kommen ihm nicht in den Mund.
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Bild:Der arme reiche Mann-4.jpg|Dagobert arbeitete hart für sein Geld...
Bild:Only A Poor Old Man-2.jpg|Dagobert arbeitete hart für sein Geld...
Bild:Der arme reiche Mann-5.jpg|...und liebt es!
Bild:Only A Poor Old Man-3.jpg|...und liebt es!
Bild:DerTeureSmoking-1.jpg|Dagobert bei alten Freunden.
Bild:Clothes Make the Duck.jpg|Dagobert bei alten Freunden.
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==== nichtkanonische Comics von anderen Zeichnern ====
==== nichtkanonische Comics von anderen Zeichnern ====
Dagobert wird ebenfalls in vielen Comics verwendet, die nicht von Barks sind. Chalker wertet diese als „in der Regel so offensichtlich widersprüchlich“ ab, dass er diese nicht beachte. <ref>S. xii: „Scrooge has also been the subject of many fictional pieces written by others than Mr. Barks. These are generally so obviously inconsistent as to be beneath notice.“</ref> Dennoch zitiert Chalker „Die Große Langeweile“ ''(Chairman of the Bored)'' von [[Tony Strobl]] in seinem Werk mit direkter Quellenangabe.
Dagobert wird ebenfalls in vielen Comics verwendet, die nicht von Barks sind. Chalker wertet diese als „in der Regel so offensichtlich widersprüchlich“ ab, dass er diese nicht beachte. <ref>S. xii: „Scrooge has also been the subject of many fictional pieces written by others than Mr. Barks. These are generally so obviously inconsistent as to be beneath notice.“</ref> Dennoch zitiert Chalker unter anderem „Die Große Langeweile“ ''(Chairman of the Bored)'', „[[Eine Seeschlange zuviel]]“ ''(The Beach Caper)'' und den in Deutschland noch unveröffentlichten Comic ''Everybody's Got a Whistle'' von [[Tony Strobl]] in seinem Werk mit direkter Quellenangabe.


=== ''Ancestry'' ===
=== ''Ancestry'' ===
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Bild:DerHundDerWhiskervilles-2.jpg|Der Tartan der McDucks
Bild:Hound of the Whiskervilles-2.jpg|Der Tartan der McDucks
Bild:DerHundDerWhiskervilles-1.jpg|Ein falscher Hund
Bild:Hound of the Whiskervilles-1.jpg|Ein falscher Hund
Bild:Reise in die Vergangenheit-4.jpg|Sir Dagobert und Bottervogel
Bild:Back to Long Ago.jpg|Sir Dagobert und Bottervogel
Bild:DerHundDerWhiskervilles-3.jpg|Dagobert über seinen Großvater
Bild:Hound of the Whiskervilles-3.jpg|Dagobert über seinen Großvater
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==== ''Part 1: Making it'' ====
==== ''Part 1: Making it'' ====
Als junger Mann hatte Dagobert fast nichts. Seine Familienerbstücke waren ein goldenes Gebiss, welches er später im Leben gegen eine Goldgräbersammlung eintauscht, und eine Taschenuhr, welche Sonnenfinsternisse vorhersagt. Als Sohn einer Arbeiterfamilie musste er selbst Geld verdienen, um über die Runden zu kommen. Mit einem selbstgebauten Schuhputzkasten setzte er sich dran, seinem ersten Kunden, einem Grabenbauer die Schuhe zu putzen. Der Kunde zahlte mit einer Münze, die laut Chalker auf dem ersten Blick wie 1860er Zwei-Penny-Stück aussah. Doch Dagobert war es gleich: Er hat das erste Mal etwas durch eigene Arbeit verdient. (Chalker gibt zu dieser Szene „Die Große Langeweile“ ''(Chairman of the Bored)'' von [[Tony Strobl]] als Quelle an statt einer Barks-Geschichte.) Ausgeben konnte Dagobert den US-amerikanischen Groschen in Schottland nicht, aber schon alleine die Berührung brachte ihm Glück und die notwendige Motivation, weiter zu arbeiten. Der Verlust des Zehners zeigt bei ihm katastrophale Folgen, wie in „[[Wunder der Tiefsee]]“ ''(Lost beneath the sea)'' zu sehen ist. Daheim beschloss Dagobert in seinem Kommoden-Bett, das in „[[Die Geschichte von Onkel Dagoberts Bett]]“ ''(The invisible intruder)'' zu sehen ist, dass er mehr Geld verdienen muss, weitaus mehr. Er schaffte es mit ein wenig Köpfchen, seine Arbeit beim Schuhputzen und später beim Baumfällen erheblich effektiver zu gestalten. In „[[Der güldene Wasserfall]]“ ''(The Golden River)'' erinnert er sich daran, wie er als kleiner Junge im Sommer Feuerholz sammelte, um es im Winter zu erhöhten Preisen zu verkaufen. In derselben Geschichte bezeichnet er sich in dem Alter als kleines Monster, das er lieber vergessen möchte.  
Als junger Mann hatte Dagobert fast nichts. Seine Familienerbstücke waren ein goldenes Gebiss, welches er später im Leben gegen eine Goldgräbersammlung eintauscht, und eine Taschenuhr, welche Sonnenfinsternisse vorhersagt. Als Sohn einer Arbeiterfamilie musste er selbst Geld verdienen, um über die Runden zu kommen. Mit einem selbstgebauten Schuhputzkasten setzte er sich dran, seinem ersten Kunden, einem Grabenbauer die Schuhe zu putzen. Der Kunde zahlte mit einer Münze, die laut Chalker auf dem ersten Blick wie 1860er Zwei-Penny-Stück aussah. Doch Dagobert war es gleich: Er hat das erste Mal etwas durch eigene Arbeit verdient. (Chalker gibt zu dieser Szene „Die Große Langeweile“ ''(Chairman of the Bored)'' von [[Tony Strobl]] als Quelle an statt einer Barks-Geschichte.) Ausgeben konnte Dagobert den US-amerikanischen Groschen in Schottland nicht, aber schon alleine die Berührung brachte ihm Glück und die notwendige Motivation, weiter zu arbeiten. Der Verlust des Zehners zeigt bei ihm katastrophale Folgen, wie in „[[Wunder der Tiefsee]]“ ''(Lost beneath the sea)'' zu sehen ist. Daheim beschloss Dagobert in seinem Kommoden-Bett, das in „[[Die Geschichte von Onkel Dagoberts Bett]]“ ''(The invisible intruder)'' zu sehen ist, dass er mehr Geld verdienen muss, weitaus mehr. Er schaffte es mit ein wenig Köpfchen, seine Arbeit beim Schuhputzen und später beim Baumfällen erheblich effektiver zu gestalten. In „[[Der güldene Wasserfall]]“ ''(The Golden River)'' erinnert er sich daran, wie er als kleiner Junge im Sommer Feuerholz sammelte, um es im Winter zu erhöhten Preisen zu verkaufen. In derselben Geschichte bezeichnet er sich in dem Alter als kleines Monster, das er lieber vergessen möchte.  
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Bild:The-Horseradish-Story1.jpg|Ein goldenes Gebiss...
Bild:Heirloom-Watch1.jpg|...und eine Taschenuhr.
Bild:Chairman-of-the-Bored1.jpg|Tagsüber harte Arbeit...
Bild:The-Invisible-Intruder1.jpg|...und abends ein hartes Bett.
Bild:The-Golden-River1.jpg|Schöne Kindheits-Erinnerungen...
Bild:The-Golden-River2.jpg|...und nicht so schöne.
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Doch die Ferne ruft ihn. Laut Chalker wird dem jungen Dagobert immer vom Land der unbegrenzten Möglichkeiten vorgeschwärmt, in das sein Onkel Diethelm reiste, und der abergläubische Junge sah seinen erstverdienten Groschen als ein Omen an. Kurzerhand schrieb er dem ausgewanderten Onkel und reiste dank positiver Antwort ungefähr 1879-1880 Richtung neue Welt. Er wird mit offenen Armen von der Familie seines Onkels aufgenommen. Dieser legt sich später im Jahr 1880 jedoch mit einem anderen Dampferfahrer an und es kommt zu einem Wettrennen, bei dem Dagobert einen Silbertaler verdient. Das Rennen wird in „[[Wettfahrt auf dem Mississippi]]“ ''(The Great Steamboat Race)'' thematisiert, der Silberdollar in „[[Die Königin der sieben Meere]]“ ''(Hall of the Mermaid Queen)'' erwähnt. Weil sich die Jahreszahlen in beiden Comics widersprechen (1880 in „Die Königin der sieben Meere“, 1870 in „Wettfahrt auf dem Mississippi“), geht Chalker von Dagoberts üblichen schlechten Gedächtnis aus, wie es auch in „[[Wiedersehn mit Klondike]]“ ''(Back to the Klondike)'' thematisiert wurde.
Doch die Ferne ruft ihn. Laut Chalker wird dem jungen Dagobert immer vom Land der unbegrenzten Möglichkeiten vorgeschwärmt, in das sein Onkel Diethelm reiste, und der abergläubische Junge sah seinen erstverdienten Groschen als ein Omen an. Kurzerhand schrieb er dem ausgewanderten Onkel und reiste dank positiver Antwort ungefähr 1879-1880 Richtung neue Welt. Er wird mit offenen Armen von der Familie seines Onkels aufgenommen. Dieser legt sich später im Jahr 1880 jedoch mit einem anderen Dampferfahrer an und es kommt zu einem Wettrennen, bei dem Dagobert einen Silbertaler verdient. Das Rennen wird in „[[Wettfahrt auf dem Mississippi]]“ ''(The Great Steamboat Race)'' thematisiert, der Silberdollar in „[[Die Königin der sieben Meere]]“ ''(Hall of the Mermaid Queen)'' erwähnt. Weil sich die Jahreszahlen in beiden Comics widersprechen (1880 in „Die Königin der sieben Meere“, 1870 in „Wettfahrt auf dem Mississippi“), geht Chalker von Dagoberts üblichen schlechten Gedächtnis aus, wie es auch in „[[Wiedersehn mit Klondike]]“ ''(Back to the Klondike)'' thematisiert wurde.
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Da sein Onkel ihm nun das Schiff überließ, wurde Dagobert der Job etwas langweilig. Von der Abenteuerlust angesteckt, reist er 1880 per Boot in den Norden bis Cairo in Illinois und dann in den Westen nach Ohio. Er machte es nach St. Louis als Heizer der ''Wabash Cannonball'', so sagt er in  „[[Der Rinderkönig]]“ ''(The Cattle King)'' <ref>Im englischen Text des Comics nennt Dagobert den Job ''cannon on the Wabash Cannonball''. Die ''Wabash Cannonball'' ist ein fiktiver Zug, der im gleichnamigen Lied besungen wird. (Siehe auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Wabash_Cannonball Wikipedia].) Da Dagobert wohl kaum als Kanone gearbeitet haben wird, hat Don Rosa aus dem ''cannon'' einen Heizer gemacht. Chalker zitiert hingegen Barks wörtlich, ohne zu erläutern, was er denn für einen Job vermutete. Für den Artikel wurde die Rosa-Interpretation übernommen.</ref>, bevor er nach Minnesota reist, um dort in einer Bank zu arbeiten. Dort überlistet er die James-Gang bei einer ihrer letzten Überfälle, so Dagobert in „[[Der arme reiche Mann]]“ ''(Only A Poor Old Man)'', woraufhin er auf dem ''Lewis and Clark Trail'' den Missouri rauf weiter reiste.
Da sein Onkel ihm nun das Schiff überließ, wurde Dagobert der Job etwas langweilig. Von der Abenteuerlust angesteckt, reist er 1880 per Boot in den Norden bis Cairo in Illinois und dann in den Westen nach Ohio. Er machte es nach St. Louis als Heizer der ''Wabash Cannonball'', so sagt er in  „[[Der Rinderkönig]]“ ''(The Cattle King)'' <ref>Im englischen Text des Comics nennt Dagobert den Job ''cannon on the Wabash Cannonball''. Die ''Wabash Cannonball'' ist ein fiktiver Zug, der im gleichnamigen Lied besungen wird. (Siehe auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Wabash_Cannonball Wikipedia].) Da Dagobert wohl kaum als Kanone gearbeitet haben wird, hat Don Rosa aus dem ''cannon'' einen Heizer gemacht. Chalker zitiert hingegen Barks wörtlich, ohne zu erläutern, was er denn für einen Job vermutete. Für den Artikel wurde die Rosa-Interpretation übernommen.</ref>, bevor er nach Minnesota reist, um dort in einer Bank zu arbeiten. Dort überlistet er die James-Gang bei einer ihrer letzten Überfälle, so Dagobert in „[[Der arme reiche Mann]]“ ''(Only A Poor Old Man)'', woraufhin er auf dem ''Lewis and Clark Trail'' den Missouri rauf weiter reiste.


In Montana angekommen ging sein Geld aus, weshalb er das goldene Gebiss seines Vorfahren verkaufen musste, um sich ein Schürfer-Set kaufen zu können. Dieser Verkauf wird ihn noch Jahre später in „[[13 Trillionen]]“ ''(The Horse-Radish Story)'' viele Sorgen machen. Doch um beim Schürfen reich zu werden, brauchte er Können, Glück und Wissen, was ihm noch fehlte. Also arbeitete er als Cowboy, wie er sich in „[[Der Rinderkönig]]“ ''(The Cattle King)'' erinnert. 1882 fand er eine Kupferspur während der Arbeit, wie er in „[[Der arme reiche Mann]]“ ''(Only A Poor Old Man)'' erzählt, gab seinen Job auf und lernte die Zeichensprache der dort lebenden Indianer. Aus seinem kleinen Claim wurde dank dem Verbreitung der Elektrizität und somit der Kupferkabel eine größere Firma, um deren Gewinne er sich ebenfalls laut „[[Der arme reiche Mann]]“ ''(Only A Poor Old Man)'' mit den Daltons anlegen musste, welche 1882 nach dem Tod von James die James-Gang übernahmen. 1884 reiste der vermögend gewordene Dagobert voll Heimweh wieder nach Schottland, wo er sich 1885 seinen ersten Zwicker holte, wie er 1958 in „[[Die Geldquelle]]“ ''(The Money Well)'' beim Kauf seines zweiten Zwickers schimpfte.  
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Bild:The-Great-Steamboat-Race1.jpg|War es 1870?
Bild:Hall-of-the-Mermaid-Queen1.jpg|Oder 1880?
Bild:Back-to-the-Klondike1.jpg|So ein mieses Gedächtnis!
Bild:The-Cattle-King1.jpg|Dagobert kennt Maschinen
Bild:Only-A-Poor-Old-Man1.jpg|Und auch die James- und Dalton-Gang.
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In Montana angekommen ging sein Geld aus, weshalb er das goldene Gebiss seines Vorfahren verkaufen musste, um sich ein Schürfer-Set kaufen zu können. Dieser Verkauf wird ihm noch Jahre später in „[[13 Trillionen]]“ ''(The Horse-Radish Story)'' viele Sorgen machen. Doch um beim Schürfen reich zu werden, brauchte er Können, Glück und Wissen, was ihm noch fehlte. Also arbeitete er als Cowboy, wie er sich in „[[Der Rinderkönig]]“ ''(The Cattle King)'' erinnert. 1882 fand er eine Kupferspur während der Arbeit, wie er in „[[Der arme reiche Mann]]“ ''(Only A Poor Old Man)'' erzählt, gab seinen Job auf und lernte die Zeichensprache der dort lebenden Indianer. Aus seinem kleinen Claim wurde dank dem Verbreitung der Elektrizität und somit der Kupferkabel eine größere Firma, um deren Gewinne er sich ebenfalls laut „[[Der arme reiche Mann]]“ ''(Only A Poor Old Man)'' mit den Daltons anlegen musste, welche 1882 nach dem Tod von James die James-Gang übernahmen. 1884 reiste der vermögend gewordene Dagobert voll Heimweh wieder nach Schottland, wo er sich 1885 seinen ersten Zwicker holte, wie er 1958 in „[[Die Geldquelle]]“ ''(The Money Well)'' beim Kauf seines zweiten Zwickers schimpfte.  
 
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Bild:The-Horseradish-Story1.jpg|Aus Gold wird Digger-Outfit.
Bild:The-Cattle-King2.jpg|Dagobert war Cowboy.
Bild:Only-A-Poor-Old-Man2.jpg|Mal eben auf der Arbeit eine Kupferspur gefunden!
Bild:Land-of-the-Pygmy-Indians1.jpg|Dagobert kennt die Zeichensprache der Indianer.
Bild:The-Money-Well1.jpg|Noch Jahre später nutzt Dagobert seinen ersten Zwicker.
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Von Schottland aus reiste Dagobert als Verkäufer durch ganz Europa. Als er gerade Wind beim Zuyder Zee verkaufte, wie er in „[[Der Fliegende Holländer]]“ ''(The Flying Dutchman)''  erzählt, erfuhr er vom Goldfund in Südafrika. Da er dank seiner Zeit in Montana ja schürfen kann, reist er tief in den Süden, die letzten Kilometer laut „[[Der Lockruf des Mondgoldes]]“ ''(The Loony Lunar Gold Rush)'' auf einem Ochenkarren. Das Schürfen war dort nicht einfacher als in Montana: Es es so heiß, dass die Sonne das Gold aus dem Felsen schmelzen ließ. Dagobert ließ sich davon nicht einschüchtern und fuhr in die Stadt für Asbesthandschuhe, um dennoch das Geld zu bergen, doch auf seiner Rückkehr kam ihm der Verkäufer der Asbesthandschuhe beim Schürfen voraus. <br>
Von Schottland aus reiste Dagobert als Verkäufer durch ganz Europa. Als er gerade Wind beim Zuyder Zee verkaufte, wie er in „[[Der Fliegende Holländer]]“ ''(The Flying Dutchman)''  erzählt, erfuhr er vom Goldfund in Südafrika. Da er dank seiner Zeit in Montana ja schürfen kann, reist er tief in den Süden, die letzten Kilometer laut „[[Der Lockruf des Mondgoldes]]“ ''(The Loony Lunar Gold Rush)'' auf einem Ochsenkarren. Das Schürfen war dort nicht einfacher als in Montana: Es es so heiß, dass die Sonne das Gold aus dem Felsen schmelzen ließ. Dagobert ließ sich davon nicht einschüchtern und fuhr in die Stadt für Asbesthandschuhe, um dennoch das Geld zu bergen, doch auf seiner Rückkehr kam ihm der Verkäufer der Asbesthandschuhe beim Schürfen voraus. <br>
Frustriert gibt Dagobert die Goldminen auf und macht sich an die nahe Stelle, wo Rhodes und seine Partner Diamanten fanden. Seine dortige Diamantenmine besucht Dagobert wieder in „[[Der reichste Mann der Welt (1959)|Der reichste Mann der Welt]]“ ''(The Money Champ)''. Dagobert war nun ein Millionär.  
Frustriert gibt Dagobert die Goldminen auf und macht sich an die nahe Stelle, wo Rhodes und seine Partner Diamanten fanden. Seine dortige Diamantenmine besucht Dagobert wieder in „[[Der reichste Mann der Welt (1959)|Der reichste Mann der Welt]]“ ''(The Money Champ)''. Dagobert war nun ein Millionär.  


Doch auch jetzt will Dagobert weiter reisen. Er reiste von Kapstadt über den indischen Ozean und sah dort laut „[[Der Lockruf des Mondgoldes]]“ ''(The Loony Lunar Gold Rush)'' eine Seeschlange, die zum Glück sein Schiff ignorierte. In Kalgoorlie stieß er auf einen weiteren Goldrausch. Obwohl er auf schnellstem Wege, laut „[[Der Lockruf des Mondgoldes]]“ ''(The Loony Lunar Gold Rush)'' nämlich in der Tasche eines Kängurus, zu den Schürfstellen kam, konnte er dort nur wenig Gold schürfen. Von Australien aus bahnte sich Dagobert seinen Weg in den Norden nach China und Indochina, wo er in den Perlenhandel einstieg. Dort entdeckte er seine Leidenschaft für Vögel und trainierte tausende von Kormorane, nachdem er ihre Sprache lernte, wie man in „[[Der arme reiche Mann]]“ ''(Only A Poor Old Man)'' erfährt. Hier verbindet Chalker kurz die Handlung mit der des Sherlock-Holmes-Buches ''The Whole Art of Detection''.


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Bild:The Flying Dutchman-1.jpg|Von Holland aus...
Bild:The-Loony-Lunar-Gold-Rush2.jpg|...unterwegs mit einem Ochsenkarren...
Bild:The-Loony-Lunar-Gold-Rush1.jpg|...zum Gold...
Bild:The-Money-Champ1.jpg|...und den Diamanten.
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Doch auch jetzt will Dagobert weiter reisen. Er reiste von Kapstadt über den indischen Ozean und sah dort laut dem Strobl-Comic „[[Eine Seeschlange zuviel]]“ ''(The Beach Caper)'' eine Seeschlange, die zum Glück sein Schiff ignorierte. In Kalgoorlie stieß er auf einen weiteren Goldrausch. Obwohl er auf schnellstem Wege, laut „[[Der Lockruf des Mondgoldes]]“ ''(The Loony Lunar Gold Rush)'' nämlich in der Tasche eines Kängurus, zu den Schürfstellen kam, konnte er dort nur wenig Gold schürfen. Von Australien aus bahnte sich Dagobert seinen Weg in den Norden nach China und Indochina, wo er in den Perlenhandel einstieg. Dort entdeckte er seine Leidenschaft für Vögel und trainierte tausende von Kormorane, nachdem er ihre Sprache lernte, wie man in „[[Der arme reiche Mann]]“ ''(Only A Poor Old Man)'' erfährt. Hier verbindet Chalker kurz die Handlung mit der des Sherlock-Holmes-Buches ''The Whole Art of Detection''. <br>
Das Erlebnis ließ Dagobert dem Perlenhandel abschwören und er ging laut „[[Der verhängnisvolle Kronenkork]]“ (''Tralla La'') zum Tibet, um dort als Yakkäufer die Sprache der alten Cathay zu lernen. Er überquerte die Wüste Gobi zur Mongolei, wo er laut „[[Der arme reiche Mann]]“ ''(Only A Poor Old Man)'' sein Geld durch einen kleinen Trick vor Räubern schützen konnte.<br>
Dann erfuhr Dagobert von einem weiteren Goldrausch und reiste 1898 durch die Mandschurei und Russland und überkreuzte von dort aus die Beringstraße nach Alaska.


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Bild:The-Beach-Caper1.jpg|Tierfreund Dagobert trifft Seeschlangen...
Bild:The-Loony-Lunar-Gold-Rush3.jpg|...reitet in Kängurus...
Bild:Only-A-Poor-Old-Man3.jpg|...spricht mit Komoranen...
Bild:Tralla-La1.jpg|...und andere Fremdsprachen.
Bild:Only-A-Poor-Old-Man7.jpg|Einen guten Trick kann man zweimal nutzen.
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Als Dagobert laut „[[Alaska-Katastrophe]]“ (''North of the Yukon'') in die aufstrebende Stadt Goldboom reiste, war er schon ein Millionär auf dem Weg zur ersten Milliarde. Um anders als am Transvaal schnell an seine Ausrüstung zu kommen, nimmt er einen Kredit bei [[Shandy Schofel]] auf und eröffnet seinen Claim am Frozenjaw River. Als Dagobert seine Schulden begleichen wollte, steigerte Schofel seine Zinsen von 10 auf 100%, die Dagobert nur mit Quittung und Faustschlag zahlte. Von Goldboom aus folgte er dem Frozenjaw-Fluss hinab bis zum Yukon, auf der Suche nach dem Gold die Kälte, Moskitos, Wölfe und andere Goldsucher bekämpfend, wie er in „[[Das Goldschiff]]“ (''The Golden Nugget Boat'') erzählt. In Chillbain erarbeitete er viel Gold, ebenso in Windy City.


Doch an den Klondike erinnert er sich am häufigsten. In „[[Der arme reiche Mann]]“ (''Only A Poor Old Man'') beschreibt er die anstrengende Arbeit, durch die er das Gold ans Sonnenlicht brachte. In „[[Die Quizsendung (1956)|Die Quizsendung]]“ (''The Colossalest Surprise Quiz Show'') jammert er, dass er das Gold aus dem gefrorenen Yukon kratzte. Den Yukon runter ging es nach Dawson, wo er einer ganz besonderen Dame begegnete.


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Bild:North-of-the-Yukon1.jpg|Dagoberts alte Schulden...
Bild:Only-A-Poor-Old-Man5.jpg|...und seine Anstrengungen...
Bild:The-Golden-Nugget-Boat1.jpg|...vielleicht etwas übertrieben.
Bild:The-Golden-Nugget-Boat2.jpg
Bild:The-Colossalest-Surprise-Quiz-Show1.jpg
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In „[[Wiedersehn mit Klondike]]“ (''Back to the Klondike'') erzählt Dagobert seiner Familie von [[Nelly]], dem Stern des Nordens und Besitzer des Blackjack Saloons in Dawson. Als Dagobert dort einen Kaffee trinken wollte, gab er mit seinem gewaltigen Goldfund (dem Straußeneinugget) an. Nelly betäubte ihn mit Kaffee und raubte ihn sein Gold inklusive Straußeneinugget, Gold im Wert von tausend Talern. Als Dagobert den Diebstahl bemerkte, kehrt er in den Saloon zurück, entführt Nelly und lässt sie das Gold abarbeiten, das sie nicht mehr bei sich hatte. Die beiden trennen sich im Streit und bald darauf verlässt auch Dagobert Dawson, nachdem er sich einen Notfallvorrat an Gold versteckte. Er eröffnete einen Kolonialwaren-Laden, wo er laut „[[Der Lockruf des Mondgoldes]]“ (''The Loony Lunar Gold Rush'') seine erste Milliarde verdiente. Der Bau einer Bank folgte, die er von 1899 bis 1902 führte, ohne laut „[[Der güldene Wasserfall]]“ (''The Golden River'') einen Bleistift oder Radiergummi zu verwenden, stattdessen nahm er mutmaßlich einen Walross-Zahn und einen Block Eis. Gegen Ende des Goldrausches lieh er Nelly hundert Taler, die er erst im hohen Alter wieder eintreiben wollte.
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Bild:Back-to-the-Klondike2.jpg|Dagobert als Womanizer...
Bild:The-Loony-Lunar-Gold-Rush4.jpg|...und als Händler.
Bild:The-Golden-River3.jpg|Das sind nur Gerüchte... oder?
Bild:Back-to-the-Klondike3.jpg|Für so ein gewaltiges Darlehen muss Nelly jemand besonderes sein
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1900 arbeitete Dagobert laut Strobls „Das Autogramm“ ''(Famous Figure)'' zusätzlich noch als Holzfäller, dann kaufte er einfach den ganzen Wald. 1902 wollte er wieder schürfen, doch der Goldrausch war vorbei. Er reiste nach Schottland zurück, wo er sich laut „[[Das goldene Vlies]]“ ''(The Golden Fleecing)'' seinen charakteristischen Bürofrack kaufte. Zurück in den USA reiste er in den Nordwesten nach Nugget-Town, wo er laut „[[Das Geheimnis der Eisenbahnaktien]]“ ''(Mystery of the Ghost Town Railroad)'' einen der letzten großen Goldräusche der USA beiwohnte. In Nugget-Town freundete er sich mit Katy Kukuruz und legte sich mit den Brantewiens an. Das Jahr, in dem Dagobert seinen von den Brantewiens durchschossenen Hut flicken musste, ist laut ihm 1898, was laut Chalker nicht stimmen kann, da er sich den Hut ja erst 1902 kaufte. Außerdem kaufte Dagobert damals Aktien der Nugget Town Eisenbahn AG.
Auf der Flucht vor den Brantewiens reiste Dagobert wieder umher und verkaufte laut „[[Die Stadt der goldenen Dächer]]“ (''City of Golden Roofs'') 1904 Aufnahmen von "The Baggage Coach Ahead" auf der Weltmesse.
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Bild:Famous-Figure1.jpg|Ein illustrer Lebenslauf - wortwörtlich
Bild:The-Golden-Fleecing1.jpg|Statt Bürofrack eher ein Bürowrack
Bild:Mystery-of-the-Ghost-Town-Railroad1.jpg
Bild:City-of-Golden-Roofs2.jpg
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Schließlich erreichte Dagobert die Gegend, die mal seine Heimat werden würde. In der Nähe stand laut „[[Moderne Zeiten]]“ (''Migrating Millions'') nur ein altes Fort, als er sein Grundstück absteckte. Er baute seinen [[Geldspeicher]], erst aus Holz, dann aus Beton, laut „[[Die Geldquelle]]“ (''The Money Well'') auf dem Fundament von [[Fort Entenhausen]], einer Siedlung aus der Zeit der Indianerkriege. Er kaufte als Fortbewegungsmittel laut „[[Rennen der Oldtimer]]“ (''Chugwagon Derby'') auch einen Wagen, den er aus Kostengründen dauerhaft in einer alten Scheune parkte: Zu Fuß gehen kam ihn billiger und schneller.
Er startete laut „[[Im Lande der Zwergindianer]]“ (''Land of the Pygmy Indians'') zahlreiche Fabriken in [[Entenhausen]], von dem ihm laut „[[Die Sieben Städte von Cibola]]“ (''The Seven Cities of Cibola'') auch noch etliche gehören. Er startete zudem eine kleine Romanze, als deren Quelle Chalker den in Deutschland unveröffentlichten Strobl-Comic ''Everybody's Got a Whistle'' angibt. Dafür litt er unter der großen Depression, auch wenn er diese laut Chalker in „[[Fragwürdiger Einkauf]]“ (''A Cold Bargain'') nicht mit dem richtigen Jahr verbindet: 1902 gab es historisch weder eine nennenswerte wirtschaftliche Depression noch hatte Dagobert seinen Recherchen nach einen Geldspeicher zu der Zeit.
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Bild:Migrating-Millions1.jpg|Das namenlose Fort...
Bild:The-Money-Well2.jpg|...entpuppt sich als [[Fort Entenhausen]].
Bild:Chugwagon-Derby1.jpg|Eine Abgasschleuder
Bild:Land-of-the-Pygmy-Indians2.jpg|Noch mehr Abgasschleudern
Bild:The-Seven-Cities-of-Cibola1.jpg
Bild:Everybody's-Got-a-Whistle1.jpg|Dagobert himmelhoch jauchzend...
Bild:A-Cold-Bargain1.jpg|...zu Tode betrübt
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1900 arbeitete Dagobert laut „[[Anschlag auf den Glückstaler]]“ ''(For Old Dime's Sake)'' zusätzlich noch als Holzfäller, dann kaufte er einfach den ganzen Wald. 1902 wollte er wieder schürfen, doch der Goldrausch war vorbei. Er reiste nach Schottland zurück, wo er sich laut „[[Das goldene Vlies]]“ ''(The Golden Fleecing)'' seinen charakteristischen Bürofrack kaufte. Zurück in den USA reiste er in den Nordwesten nach Nugget-Town, wo er laut „[[Das Geheimnis der Eisenbahnaktien]]“ ''(Mystery of the Ghost Town Railroad)'' einen der letzten großen Geldräusche der USA beiwohnte. In Nugget-Town freundete er sich mit Katy Kukuruz und legte sich mit den Brantewiens an. Das Jahr, in dem Dagobert seinen von den Brantewiens durchschossenen Hut flicken musste, ist laut ihm 1898, was laut Chalker nicht stimmen kann, da er sich den Hut ja erst 1902 kaufte. Außerdem kaufte Dagobert damals Aktien der Nugget Town Eisenbahn AG.
1910 boomte die Wirtschaft wieder und Entenhausen wuchs an. Dagobert ließ laut „[[Der teure Smoking]]“ ''(Clothes Make the Duck)'' die Kanalisation unter der Stadt bauen, nachdem er laut „[[Die Geldquelle]]“ ''(The Money Well)'' das Öl unter der Stadt abpumpte. Entenhausen war danach nur noch ein Zuhause für Dagobert und keine Herausforderung mehr.


In der Karibik tauchte Dagobert laut „[[Der arme reiche Mann]]“ ''(Only A Poor Old Man)'' nach Spanischen Flotten, was laut Chalker seine Sehnsucht nach Abenteuer wieder erweckte. Also reiste er wieder nach Asien. Er half bei der Rebellion von Putschistan, woran er sich in „[[Die Spitzen der Gesellschaft]]“ ''(The Status Seeker)'' erinnert, verkaufte laut „[[Die Stadt der goldenen Dächer]]“ ''(City of Golden Roofs)'' Ziehharmonikas an die Zarenkavallerie und lernte laut demselben Comic Bengalisch, aber laut Chalker wahrscheinlich nicht, als er Karten an Marco Polo verkaufte wie behauptet.


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Bild:Clothes Make the Duck2.jpg|Woher kommen nur die Höhlen unterhalb Entenhausens?
Bild:The-Money-Well3.jpg|Oh. Das erklärt es.
Bild:Only-A-Poor-Old-Man6.jpg|Bertel als Schatztaucher...
Bild:The-Status-Seeker1.jpg|...und als Rebell.
Bild:City-of-Golden-Roofs1.jpg|Stimmt, Dagobert, ''Der fröhliche Landmann'' klingt anders.
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Von dort ging er in den mittleren Osten, wo seine Bank in Bagdad überfallen wurde und er den Dieben seinen Trick zeigte, in Geld zu tauchen. Vom fehlgeschlagenen Versuch der Diebe, es ihm nachzumachen, erzählt Dagobert in „[[Der arme reiche Mann]]“ ''(Only A Poor Old Man)''. In Arabien verkaufte er laut „[[Die Goldgrube der Königin von Saba]]“ (''McDuck of Arabia'') in Aden Regenhüte, reiste daraufhin über das Rote Meer nach Ägypten, um in der Sahara Rasenmäher zu verkaufen, wo er auch Arabisch lernte, was Dagobert in „[[Die Schatzkammern König Salomos]]“ (''The Mines of King Solomon'') erzählt. In Ägypten arbeitete er laut „[[Schuster, bleib bei deinem Leisten!]]“ (''Pyramid Scheme'') im Salzhandel, in Kachunga entdeckte er Diamanten und eröffnete in Kooperation mit dem Stamm der Quack Quacks eine Mine. Zum Friedensvertrag bekam er eine Miniatur-Trommel des Stamms, die Dagobert laut „[[Die Trommel von Bugubu]]“ (''Bongo on the Congo'') in seinem dortigen Büro verwahrt.


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Bild:Only-A-Poor-Old-Man4.jpg|Dagoberts Trick
Bild:McDuck-of-Arabia1.jpg|Regenhüte...
Bild:The-Mines-of-King-Solomon1.jpg|...Rasenmäher...
Bild:Pyramid-Scheme1.jpg|...und Salz.
Bild:Bongo-on-the-Congo1.jpg|Und eine kleine Trommel.
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Etwa 1916 suchte er in Südamerika Nahe Smaragdville nach der Quelle, an der Edelsteine hervorsprudeln, doch laut „[[Freitag, der 13.]]“ ''(Two-Way Luck)'' fand er diese nicht. Er lernte laut „[[Eine würzige Geschichte]]“ ''(A Spicy Tale)'' dabei Amazonisch, den Indianerdialekt der Region. Laut „[[Das Geheimnis des schwarzen Kastens]]“ ''(The Swamp of No Return)'' ging er danach weiter in den Norden, um in Britisch-Guayana Geschäfte zu betreiben. Im Südpazifik tauchte er laut „[[Die Spitzen der Gesellschaft]]“ ''(The Status Seeker)'' auf der Insel Rippan Taro den rosa gestreifte Rubin gegen Handelsrechte ein. Von der unglaublichen Finanz-Situation der USA beeindruckt, reiste er nach New York, um mit Aktien zu handeln. Dies machte er laut „[[Grüner Salat]]“ ''(How green was my lettuce)'' mit dressierten Tauben. Er hielt sich laut Chalker vor dem ''Black Friday'' finanziell zurück, handelte während der Roosevelt-Jahren recht konservativ, konnte während des zweiten Weltkrieges sein Vermögen verdreifachen und in den späten 1940ern war es endlich soweit.


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Bild:Two-Way-Luck1.jpg|Manche Sagen entgehen selbst Dagobert Duck.
Bild:A-Spicy-Tale2.jpg
Bild:The-Swamp-of-No-Return1.jpg
Bild:The-Status-Seeker2.jpg
Bild:How-green-was-my-lettuce1.jpg|Erst mit Komoranen, dann mit Tauben sprechen...
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Dagobert hat es erreicht: Er besitzt drei Kubikhektar Geld und ein weltweites Wirtschaftsimperium. Zwar war er nun ein alter Mann, doch da er sich noch immer auf Trab hält, wirkt er körperlich dreißig Jahre jünger. Und den wird er auch brauchen, denn sein Imperium wird von vielen Seiten bedroht.
Dagobert hat es erreicht: Er besitzt drei Kubikhektar Geld und ein weltweites Wirtschaftsimperium. Zwar war er nun ein alter Mann, doch da er sich noch immer auf Trab hält, wirkt er körperlich dreißig Jahre jünger. Und den wird er auch brauchen, denn sein Imperium wird von vielen Seiten bedroht.
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Anders als beim Kapitel ''Making it'' ist die zeitliche Anordnung der Geschichten in diesem Kapitel in erster Linie grob in die verschiedenen Schurken eingeteilt, erst innerhalb der Kapitel kommt es wieder zu einer genaueren Chronik der Ereignisse.
Anders als beim Kapitel ''Making it'' ist die zeitliche Anordnung der Geschichten in diesem Kapitel in erster Linie grob in die verschiedenen Schurken eingeteilt, erst innerhalb der Kapitel kommt es wieder zu einer genaueren Chronik der Ereignisse.


Die letzten 25 Jahre waren laut Chalker die schwersten für Dagobert, wobei ein Ereignis sein Leben und das von Donald sowie den Drillingen verlängerte. In „[[Der Jungbrunnen]]“ ''(That's No Fable!)'' entdeckt Familie Duck beim Begutachten eines Grundstücks den legendären Jungbrunnen, von dem alle etwas trinken. Chalker mutmaßt, dass die Ducks deswegen auch in späteren Geschichten noch so aussehen wie Ende der 1940er, Dagobert mit über hundert Jahren noch fit bleibt und die Drillinge erheblich reifer sind, als sie aussehen.
===== ''The Beagle Boys, Inc.'' ([[Panzerknacker]]) =====
Als ersten Gegner Dagoberts behandelt Chalker die Panzerknacker.
Das Oberhaupt der Familie ist 186-802 ([[Opa Knack]], von Chalker fehlerhaft ''176-80Z'' geschrieben) und taucht das erste Mal in „[[Die Geldquelle]]“ ''(The Money Well)'' auf. Nach den Verbrechen, die er mit seiner Frau beging, versteckte er sich in seiner Ranch auf dem Land. Chalker vergleicht die Eheleute mit Bonnie und Clyde.


Chalker zählt zwanzig Versuche der Panzerknacker auf, wenigstens etwas von Dagoberts Vermögen zu erlangen.


Als erstes Abenteuer sortiert Chalker „[[Die Sieben Städte von Cibola]]“ (''The Seven Cities of Cibola'') ein. Dort werden die Panzerknacker nicht mehr von der Sozialhilfe unterstützt, die sie im Hohen Bogen herauswirft. Auf der Straße entdecken sie aber Dagobert auf Schatzsuche und folgen ihm, um ihn schließlich zu überwältigen. Gegen Ende der Geschichte verlieren alle ihr Gedächtnis, aber die Panzerknacker haben laut Chalker noch ihre Fixierung auf Dagobert behalten. Bald darauf treten sie dem ''Klub ehemaliger Piraten und Flibustier-Stellenvermittlung'' bei, die man in „[[Die Spitzen der Gesellschaft]]“ ''(The Status Seeker)'' sieht.


Das nächste Abenteuer brachte die Panzerknacker in Konkurrenz mit anderen Verbrechern: In „[[Das große Tauschgeschäft]]“ ''(All At Sea)'' möchte Dagobert Goldbarren von Gold-Town transportieren, und nur die Panzerknacker kombinieren, dass Dagobert dafür wohl den günstigsten Weg wählt, nämlich den über das Meer. Dagobert trickst die Panzerknacker dabei sogar beinahe aus, als er die Barren als Maiskörner tarnt. Nach dem erneuten Misserfolg fangen sie an, Dagobert hinterher zu spionieren. In „[[Die Perlen der Kuku Maru]]“ ''(Deep Down Doings)'' bekommen sie so mit, dass Dagobert Perlen aus einem alten Wrack bergen möchte. Für „[[Der Spuk vom Gumpensund]]“ ''(The Strange Shipwrecks)'' nahmen sie ein Darlehen auf und bauten sie ein Geisterschiff, um einzelne Schiffe von Dagobert auszurauben.
Laut „[[Der Fluch des Abbadon]]“ ''(The Doom Diamond)'' hatten sie danach eine erfolgreiche Methode: Sie schickten dressierte Blauhäher durch ein Loch in Dagoberts Fenster, um Geld zu stehlen. Wie bereits in „Das große Tauschgeschäft“ schätzte die Bande Dagoberts Geiz richtig ein: Die Reparatur der Fenster kostet ihn mehr als das Geld, das gestohlen wird, also hält Dagobert sie nicht auf. Erst die Aussicht auf den Abbadon-Diamanten, den Dagobert kaufte, brachte sie aus dem Trott heraus, wobei sie sich wieder Schulden machen. In „[[Die Spitzen der Gesellschaft]]“ ''(The Status Seeker)'' lassen sie sich wieder im ''Klub ehemaliger Piraten und Flibustier-Stellenvermittlung'' vermieten, wo sie von [[Borstinger]] wieder auf Dagobert angesetzt werden. Sie sollen ihm den rosa gestreiften Rubin abjagen, den Dagobert in Bonbons versteckte. Die Panzerknacker kennen den Trick schon aus ihrem Abenteuer in „Das große Tauschgeschäft“ und finden den Rubin schnell, auch wenn ihnen das nicht viel nutzte.
Nach diesem Abenteuer änderte sich das Ziel der Panzerknacker: Statt etwas von Dagoberts Vermögen zu erbeuten, wollen sie nun alles davon. Als erstes kaufen sie sich in „[[Der arme reiche Mann]]“ ''(Only A Poor Old Man)'' das Land neben Dagoberts Geldspeicher, um das Gebäude direkt anbohren zu können. Durch ein paar Tricks verlagert Dagobert sein Vermögen in einen nahen See, doch letztendlich landet es doch auf dem Grundstück der Panzerknacker, die es nur durch einen Trick Dagoberts verloren.
Dagobert änderte daraufhin seine Strategie gegen die Panzerknacker, da sein eigener Speicher nicht mehr sicher vor ihnen war. Für „[[Der neue Tresor]]“ ''(The Round Money Bin)'' änderte er die Form des Speichers zu einer Kugel, doch die Panzerknacker rollten diese einfach auf ihr Grundstück, ähnlich ihrer Methode in „Der arme reiche Mann“. Die Panzerknacker enden dafür endlich im Gefängnis, kommen aber dank der trainierten Gopher von 176-671 in „[[Grüner Salat]]“ ''(How green was my lettuce)'' wieder frei. Dagobert wechselt vom einen rollbaren Speicher zum anderen, diesmal einen fernsteuerbaren in „[[Der Kugeltank]]“ ''(Tricky Experiment)''. Diesmal wurden Panzerknacker und Dagobert beide Opfer von einem Verkehrspolizisten, wonach Dagobert die Idee von fahrbaren Speichern aufgab.
Als Alternative sah er, das Geld völlig vom Speicher wegzuschaffen. Als Spinat getarnt transportiert er seine Geldscheine in „[[Unternehmen Inselfrieden]]“ ''(The Menehune Mystery)'' auf eine ferne Insel, doch auch fern der Heimat können die Ducks mithilfe der lokalen Bevölkerung die Panzerknacker überwinden.
Nach dem nächsten Gefängnisausbruch wendeten sich die Panzerknacker wieder ihrer alten Berufung zu, der Piraterie, und reisten in „[[Die Kohldampf-Insel]]“ ''(The Mysterious Stone Ray)'' auf eine ferne Insel, auf der einige von ihnen überraschend versteinert werden. Durch die Ducks können sie aber befreit werden.
Chalker betont, dass in „Die Kohldampf-Insel“ erstmals alle fünfzehn Panzerknacker zu sehen sind. In den meisten Abenteuern seien es kleinere Gruppen, meistens die Gruppe um 176-176, wahrscheinlich durch die dressierten Gopher von 176-671.
Als nächstes Abenteuer nennt Chalker „[[Die Geldquelle]]“ ''(The Money Well)'', in dem die Panzerknacker mit einem Bohrturm den Geldspeicher anbohren wollen, aber wieder nur einen leeren Speicher vorfinden. Bedrückt ziehen sie sich wie beim letzten Mal in „Der arme reiche Mann“ zurück aufs Land, diesmal in das alte Versteck von [[Opa Knack]]. Da sich das Land dort extrem verformte, bohren sie dort auch mal - und entdecken das Geld von Dagobert, das er nur durch Trickserei wieder an sich bringen konnte. Mit dem Geld wieder im Speicher, infiltrieren die Panzerknacker in „[[Geschrumpfte Millionen]]“ ''(Billions in the Hole)'' das wissenschaftliche Team von Dagobert, klauen eine Verkleinerungsmaschine und verkleinern zum leichteren Transport den Speicher, aber leider auch die Ducks und sich selbst. Zu dem Zeitpunkt hatte Dagobert seinen [[Glückszehner|erstverdienten Zehner]] noch in seiner Tasche, was sich nach seinen ersten Abenteuern mit Gundel ändern sollte.
Für den nächsten Versuch der Panzerknacker, den Geldspeicher zu knacken, bauen sie in „[[Hans Hackebeil]]“ ''(The Paul Bunyan Machine)'' eine riesige mechanische Axt, doch Dagobert versteckt vorher wieder sein Geld. Um das in die Maschine Geld wieder reinzuholen, holzen sie einen Wald ab - der zufällig der ist, in dem Dagobert sein Geld versteckte. Ein vorheriger Einsatz von Falschgeld wird ihnen zum Verhängnis.
Bei einem weiteren Ausbruchversuch verwenden sie endlich in „[[Grüner Salat]]“ ''(How green was my lettuce)'' die Gopher, um Dagobert auszurauben. Da Dagobert sein Geld wieder tarnt, stehlen die Panzerknacker Dagobert stattdessen Salat, um die Gopher auf Dagoberts Grundstück zu füttern. Doch leider entpuppt sich der Salat als das getarnte Geld. Tierisch ist auch der Versuch in „[[Der geschenkte Löwe]]“ ''(Gift Lion)'', als die Panzerknacker Dagobert mit einem als Löwen verkleideten Panzerknackerkollegen bedrohen. Dagobert rächt sich aber mit einem echten Löwen.
Diesmal ging es für die Panzerknacker in ein modernes Gefängnis, zur ''Volkshochschule für unsere gestrauchelten Brüder'', wo sie sich fortbilden. Als sie frei kommen, hat Dagobert in „[[Die Schauergeschichte von Schloss Schauerstein]]“ ''(House of Haunts)'' sein Geld bereits versteckt, doch er bekommt das Bankiers-Jucken und geht zum Versteck, die Knacker insgeheim hinterdrein, aber da sie das Versteck nicht gut genug kennen, laufen sie in eine Falle. Ihr nächster Versuch zeigt wieder ihr mechanisches Können: Über einen gewaltigen Sauger entwenden sie über die Klimaanlage des Speichers Geld. Erst durch Donalds Kleber werden sie in „[[Die Panzerknacker gehen auf den Leim]]“ ''(The Case of the Sticky Money)'' überführt und landen wieder im Gefängnis. Beim nächsten mechanischen Raubzug übernehmen sie in „[[Die Riesenroboter]]“ ''(The Giant Robot Robbers)'' die namensgebenden Roboter und werden erst durch die Vorliebe für Pflaumenüberwältigt, die einer der Panzerknacker in „[[Die Kohldampf-Insel]]“ ''(The Mysterious Stone Ray)'' zeigte. Die letzte Auseinandersetzung zwischen Panzerknacker und Dagobert, die Chalker nennt, ist aus „[[Das Königsrennen]]“ ''(The Heedless Horseman)'', wo die Panzerknacker mit mechanischen Pferden ein Rennen gewinnen wollen. Am Ende der Geschichte wurden sie nicht geschnappt.


===== ''The Beagle Boys, Inc.'' ([[Panzerknacker]]) =====
===== ''Magica deSpell'' ([[Gundel Gaukeley]]) =====
===== ''Magica deSpell'' ([[Gundel Gaukeley]]) =====
Gundel Gaukeleys Name sei laut Chalker eindeutig ein Pseudonym. Sie arbeitete lange freiberuflich als Hexe am Fuß des Vulkans Vesuv, als sie auf einen Zauber stieß, mit dem man reich werden könnte, wenn man Münzen der reichsten Menschen der Welt einschmelze. Um das Material für diesen Zauber zu bekommen, kaufte sie Dagobert Duck einen Groschen für einen Taler ab. Als Dagobert diesen zurück haben möchte, weil er ihr versehentlich seinen [[Glückszehner]] mitgab statt irgendeine andere beliebige Münze. So wurde Gundel auf die für den Zauber besonders interessante Münze aufmerksam, die Dagobert mehr berührt haben muss als alle anderen. Am Ende von „[[Der Midas-Effekt]]“ ''(The Midas Touch)'' müssen die Drillinge sie am Vesuv erwischen und davon abhalten, das Geldstück einzuschmelzen. Dagobert geht dazu über, seinen Lieblingszehner in einer von [[Daniel Düsentrieb]] erfundenen, unzerbrechlichen Kette um den Hals zu tragen, als er danach in „[[Die Irrfahrten des Dagobert Duck]]“ ''(Oddball Odyssey)'' von Gundel auf eine Insel gelockt wurde, die nun Zaubersprüche von Zirze entdeckte. Nun verwahrt er den Zehner unter einem Glassturz in seinem Geldspeicher auf und lässt Gundel von seinen Detektiven überwachen. Als sie mit wilden Meteorenstürmen in „[[Anschlag auf den Glückstaler]]“ ''(For Old Dime's Sake)'' den Geldspeicher attackiert, nutzt sie noch die frisch entdeckten Zirze-Zauber.
Als nächstes treffen sich Gundel und die Ducks in „[[Der fliegende Teppich]]“ ''(Rug Riders in the Sky)'', wo Gundel hinter dem titelgebenden fliegenden Teppich her ist. Am Ende der Geschichte bewirft Dagobert sie mit einem Stein, der ihr die Zauberkräfte nimmt. In den Comics, die Chalker nach dieser einsortiert, ist Gundel auf mechanische Zauberhilfe angewiesen.
Zum Beispiel ist sie in „[[Die Insel der goldenen Gänse]]“ ''(Isle of Golden Geese)'' komplett auf die Hilfe chemischer Waffen und die Hilfe der [[Panzerknacker]] angewiesen. Nach „Anschlag auf den Glückstaler“ nutzt sie für „[[Die vielen Gesichter der Gundel Gaukeley]]“ ''(The Many Faces of Magica de Spell)'' wieder einen (diesmal chemischen) Zauber, der das Aussehen von Menschen verändert, doch als sie davon getroffen wurde, wurde sie hilflos. Zuletzt sieht Dagobert sie in „[[Glück und Glas]]“ ''(The Unsafe Safe)'', Dagobert mit Blitzen bewerfend, als ihrem elektrischen Apparat, der die Blitze schleuderte, der Strom ausgeht.
Gundel ist danach laut Chalker nicht mehr dieselbe Bedrohung wie am Anfang ihrer Auftritte.
===== ''Flintheart Glomgold'' ([[Mac Moneysac]]) =====
===== ''Flintheart Glomgold'' ([[Mac Moneysac]]) =====
Als dritte große Bedrohung für Dagoberts Vermögen wird Mac Moneysac genannt, der Wirtschaftsmagnat aus Afrika, welcher der reichste Mann der Welt sein will statt dem reichsten Mann der Welt. Anders als Dagobert geht er auch über Leichen, um diese Stelle zu erreichen, und er ist sich nicht zu schade, Dagoberts Geldspeicher weitgehend zu kopieren. Dreimal trafen die beiden reichsten Männer in den Barks-Comics aufeinander, bei denen Moneysac immer brutaler und der Comic immer länger wird.  
Als dritte große Bedrohung für Dagoberts Vermögen wird Mac Moneysac genannt, der Wirtschaftsmagnat aus Afrika, welcher der reichste Mann der Welt sein will statt dem reichsten Mann der Welt. Anders als Dagobert geht er auch über Leichen, um diese Stelle zu erreichen, und er ist sich nicht zu schade, Dagoberts Geldspeicher weitgehend zu kopieren. Dreimal trafen die beiden reichsten Männer in den Barks-Comics aufeinander, bei denen Moneysac immer brutaler und der Comic immer länger wird.  
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===== ''Lesser Villains'' =====
===== ''Lesser Villains'' =====
Anders als bei den anderen Schurken, deren Comic-Auftritte Chalker in eine chronologische Reihenfolge brachte, erzählt er bei den ''kleineren Schurken''  '''[[Shandy Schofel]]''' ''(Soapy Slick)'' aus „[[Alaska-Katastrophe]]“ (''North of the Yukon''), '''[[Schmu Schubiack]]''' ''(Chisel McSue)'' aus „[[13 Trillionen]]“ ''(The Horseradish Story)'', '''Glatznick''' ''(Scalpnick)'' aus „[[Eine haarige Geschichte]]“ ''(The Great Wig Mystery)'' und den '''Harpyien''' ''(Larkies)'' aus „[[Das goldene Vlies]]“ ''(The Golden Fleecing)''nur die Handlung des einzigen Auftrittes nach und setzt diesen nicht in Kontext zu anderen Geschichten. Nur beim Clan '''McViper''' aus „[[Das Geheimnis der Eisenbahnaktien]]“ ''(Mystery of the Ghost Town Railroad)'' und „[[Der Rinderkönig]]“ ''(The Cattle King)'' sowie beim '''brutopischen Konsul''' ''(The Brutopian Consul)'' nennt er zuerst den Auftritt in „[[Fragwürdiger Einkauf]]“ ''(A Cold Bargain)'' und dann den Auftritt des Nachfolgers in „[[Das Geheimnis des schwarzen Kastens]]“ ''(The Swamp of No Return)''.
===== ''Scrooge As Villain'' =====
===== ''Scrooge As Villain'' =====
Die Liste von Dagoberts Untaten ist lang. Chalker listet trotz der begrenzten Anzahl an Comics, die er sich ansah, etliche Beispiele auf:
*„[[Wiedersehn mit Klondike]]“ ''(Back to the Klondike)'': Dagobert ist bereit, der mittelosen Schuldnerin [[Nelly]] das letzte Geld abzunehmen, und ist nur in letzter Sekunde bereit, ihr doch noch seinen Goldvorrat zuzutricksen.
*„[[Onkel Dagobert geht zu weit]]“ ''(Outfoxed Fox)'': Um das Grundstück von [[Donald Duck]] und seinem [[Zorngiebel|Nachbarn Brummel]] zu gelangen, trickst Dagobert sie so aus, dass sie ihre eigenen Häuser und Gärten auf der Suche nach einem imaginären Schatz verwüsten. Erst, als die beiden auf Schatzsuche Dagoberts Haus zu zerstören beginnen, verrät er ihnen die Wahrheit.
*„[[Das Wiesenfest]]“ ''(The Tuckered Tiger)'': Für ein Wettrennen auf dem Wiesenfest bietet Dagobert als Hauptpreis sein Gewicht in Diamanten, da er sicher ist, selbst zu gewinnen. Als wider Erwarten der Maharadscha von Stinkadore gewinnt, pumpt er sich mit Wasserstoffgas voll, um 15 Pfund weniger als Nichts zu wiegen. Nun muss der Maharadscha ihm Diamanten zahlen.
*„[[Reise in die Vergangenheit]]“ ''(Back to Long Ago)'': Um einen Schatz zu finden, den die Vorfahren von Dagobert und Donald gerecht unter sich aufteilen wollten, trickst Dagobert Donald zu jeder Gelegenheit aus, um als Erstes den Schatz an sich nehmen zu können.
*„Magische Mahntinte“ ''(The Magic Ink)'': Dagobert schreibt über hypnotisierende Tinte seinen Schuldnern, dass sie sein Geld zurückzahlen sollen. Er zeigt weder Mitleid noch Gnade, als der hypnotisierte Schuldner Donald sich deswegen in den Ruin treibt.
*„Ein gutes Geschäft“ ''(Wheeling and Dealing'', von Strobl): Um auf seiner neu erworbenen Farm gratis Werbung auf die Scheune gemalt zu bekommen, müssen laut Werbemaler nur genug Autos an der Farm vorbei fahren. Das tun sie auch - nur sitzt an jedem Steuer Dagobert.
*„[[Rennen der Oldtimer]]“ ''(Chugwagon Derby)'': Dagobert und Donald haben ein Wettrennen ohne Regeln, was beide für jede Menge schmutzige Tricks nutzen.
*„[[Der Regatta-Spezialist]]“ ''(His Handy Andy)'': Er nimmt mit seinem Abschleppboot an einem Wettrennen teil, um dort regelwidrige Waffen an die Teilnehmer zu verkaufen und deren Boote abzuschleppen, wenn die Waffen zuschlagen.
*„[[Die Geldgeiß]]“ ''(Money Bag Goat)'': Er verschenkt Tiere, die schrecklich teuer in der Haltung sind, etwa einen Elefanten, der nur importierte Nüsse verspeist.
*„Dagobert, der Kavalier“ ''(Ducking Out'' von Strobl): Nach einem reichhaltigen Essen bei [[Oma Duck]] will er sie wegen alten Schulden behelligen, doch Donald hindert ihn. Dagobert hält sich zurück - und gibt Donald dafür seinen Blumenstrauß in Rechnung.
*„Eine Seeschlange zuviel“ ''(The Beach Caper'', von Strobl): Um Donald aus seinem Strandhaus zu ekeln, benutzt er ein Buch voller schmutziger Tricks, mit denen er zuletzt einen Eremiten aus seiner Höhle jagte, damit Dagobert darin Pilze züchten kann.
*„[[Der gesprenkelte Elefant]]“ ''(The Billion Dollar Safari)'': Dagobert bietet einen hohen Geldbetrag an jeden, der seinem Zoo ein bestimmtes Tier bringen kann. Wohlwissend, dass die Suche die größere Werbung ist und er den Preis nicht zahlen muss, wenn man das Tier nicht findet, fantasiert er sich ein unmögliches Wesen zusammen, welches nur mit Gustavs Glück zu finden ist.
Auch Beispiele für Dagoberts Gier findet Chalker zuhauf:
*„[[Der Stein der Weisen]]“ ''(The Fabulous Philosopher's Stone)'': Er verwendet den Stein der Weisen übermäßig, wohlwissend darüber, dass unverantwortlicher Umgang damit den Goldmarkt und somit das internationale Finanzsystem ruiniert.
*„[[Die Erbuhr]]“ ''(Heirloom Watch)'': Dagobert gibt ein kleines Vermögen aus, um seine Herkunft zu beweisen, für ein Erbe, das erheblich kleiner ausfällt als erwartet.
*„[[Die Quizsendung (1956)|Die Quizsendung]]“ ''(The Colossalest Surprise Quiz Show)'': Er drängelt sich zur Teilnahme bei einem Quiz vor, nur um zu bemerken, dass ein Gewinn ihn in eine höhere Steuerklasse bringt.
*„[[Im Lande der Zwergindianer]]“ ''(Land of the Pygmy Indians)'': Er kauft ein Stück Land, um aus dem Dreck der Großstadt zu entkommen. Als er sich dieses ansieht, verwertet er im Kopf direkt in seine Erdschätze. Selbst als die dort lebenden Zwergindianer sein Leben bedrohen, lässt er nicht von seiner Suche nach diesen ab.
*„[[Die Fuchsjagd]]“ ''(Yoicks! The Fox!)'': Seine Gier zwingt ihn dazu, bei einer Fuchsjagd zu mogeln, um den Hauptpreis, eine Motorfabrik zu gewinnen. Durch die Mogelei gewinnt er diese nur zum Teil.
*„[[Der teure Smoking]]“ ''(Clothes Make the Duck)'': Um nicht einen Anzug für eine förmliche Feier kaufen zu müssen, flieht er durch ganz Entenhausen.
*„Das Freizeitjacket“ (''The New Suit'', von Strobl): Er ist sich nicht zu schade, sich als Obdachloser zu verkleiden, um Spenden besorgter Mitmenschen zu erhalten.
*„[[Der geizige Verschwender]]“ ''(The Thrifty Spendthrift)'': Seine Liste an Weihnachtsgeschenke besteht aus einem Golfball für Donald und je eine Murmel für Tick, Trick und Track. Als Donald ihn hypnotisch dazu bringen möchte, seinen Geiz zu überwinden, schenkt er einem Hund die ganze Geschenkpalette des Weihnachtsliedes "Twelve Days of Christmas".
*„[[Schuster, bleib bei deinem Leisten!]]“ (''Pyramid Scheme''): In Ägypten wird er überredet, eine alte Pyramide zu bergen in der Hoffnung, den Pharaonenschatz darin zu bekommen. Nur ging der Schatz des Pharaos für den Bau der Pyramide drauf.
Chalker auch vereinzelte Beispiele, bei denen Dagoberts Geiz geradewegs unprofitabel war:
*„[[Heia Safari]]“ ''(So Far and No Safari)'': Dagobert ärgert sich über Gopher in seinem Geldspeicher, will aber keinen Kammerjäger bezahlen.
*„[[Der Fluch des Abbadon]]“ ''(The Doom Diamond)'': Von den Panzerknackern dressierte Vögel rauben Dagoberts Geld durch ein zerbrochenes Geldspeicher-Fenster, doch Dagoberts Plan besteht nicht darin, für die Reparatur des Fensters zu zahlen, sondern er will stattdessen genug Säcke voll Geld verdienen, dass diese das kaputte Fenster verdecken.
*„[[Die Geldquelle]]“ ''(The Money Well)'': Dagobert sparte sich das Geld für einen neuen Zwicker und verliert deshalb beinahe sein komplettes Vermögen.
Die Geschichte, die seinen Charakter am meisten geändert hat, dürfte laut Chalker „[[Der güldene Wasserfall]]“ ''(The Golden River)'' sein. Hier überdenkt er seine Motivation und seine Kindheit und gesteht sich ein, dass er sich selbst nicht so ganz leiden kann. Danach wäre Dagobert humaner geworden, zum Beispiel nutzte er in „[[Der Schatz des Marco Polo]]“ ''(Treasure of Marco Polo)'' den titelgebenden Schatz, um der verarmten Bevölkerung von Unstetistan zu helfen.
===== ''Other Features'' =====
===== ''Other Features'' =====






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'''''Hier bin ich'''''
46
[[Wunder der Tiefsee]]
50
[[Der fliegende Teppich]]
6
[[Der verhängnisvolle Kronenkork]]
68
[[Die Königin der sieben Meere]]
54
The Cookie Jar Caper
(nicht Barks) https://inducks.org/story.php?c=W+US+++54-05
15
Moderne Zeiten
52
Everybody's Got a Whistle
(nicht Barks) https://inducks.org/story.php?c=W+US+++52-04
41
[[Die Spitzen der Gesellschaft]]
11
[[Die goldene Nase]]
31
[[Das große Tauschgeschäft]]
38
[[Glück und Glas (1962)|Glück und Glas]]
2
Faule Fische
40
Chef für einen Tag!
(nicht Barks) https://inducks.org/story.php?c=W+US+++40-05
7
[[Die Kunst, reich zu werden]]
23
Das gibt es nur in Texas
6
[[Der verhängnisvolle Kronenkork]]
6
22
[[Der verhängnisvolle Kronenkork]]
[[Der güldene Wasserfall]]
19
[[Die Schatzkammern König Salomos]]
62
[[Das Kind der Wildnis]]
33
[[Die Trommel von Bugubu]]
19
[[Die Schatzkammern König Salomos]]
62
[[Das Kind der Wildnis]]
37
[[Zauber des Orients]]
28
Die Wünschelrute
60
[[Das Münstermännchen]]
31
[[Freitag, der 13.]]
14
Das Kaffeeorakel
44
[[Die Geschichte von Onkel Dagoberts Bett]]
39
[[Eine würzige Geschichte]]
34
[[Der magische Hammer von Walhalla]]
13
[[Land unter der Erdkruste]]


5
[[Der verlorene Zehner]]


14
[[Die Krone des Dschingis Khan]]


25
[[Der fliegende Holländer]]


26
[[Das Gold der Inkas]]


'''''TO DO: Weitermachen, Quellen angeben, Lemmas mit McDucks Barks-Liste abgleichen'''''
71
[[Der Erbe des Dschingis Khan]]
 
65
[[Besuch vom Planeten Diana]]
 
30
[[Das große Ölgeschäft]]
 
55
[[Die Goldgrube der Königin von Saba]]
 
26
[[Eine windige Geschichte]]
 
43
Das Autogramm
(nicht Barks) https://inducks.org/story.php?c=W+US+++43-04
 
11
[[Wettfahrt auf dem Mississippi]]
 
66
[[Das Königsrennen]]
 
44
[[Die Krone der Mayas]]
 
8
[[Wundersamer Wahlkampf]]
 
29
[[Der Hund der Whiskervilles]]
 
35
[[Das Goldschiff]]
 
20
[[Die Stadt der goldenen Dächer]]
 
49
[[Der Lockruf des Mondgoldes]]
 
24
[[Verlorenes Mondgold]]
 
53
[[Weltraum-Briefträger]]


29
[[Die Insel im All]]


46
[[Die Prüfung (1963)|Die Prüfung]]




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'''''TO DO: Weitermachen, Quellen angeben, Lemmas mit McDucks Barks-Liste abgleichen'''''


=== ''APPENDIX: A Bibliography of Carl Barks' Writings about Scrooge McDuck'' ===
=== ''APPENDIX: A Bibliography of Carl Barks' Writings about Scrooge McDuck'' ===