Disneys beste Comics 8: Unterschied zwischen den Versionen

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Die an der Riviera urlaubende Minni erzählt Micky am Telefon den Inhalt des Romans ''Der Kurier des Zaren'', den sie soeben fertig gelesen hat. Micky versetzt sich so sehr in die Romanhandlung, dass er selbst zur Hauptfigur von Jules Vernes Buch wird.
Die an der Riviera urlaubende Minni erzählt Micky am Telefon den Inhalt des Romans ''Der Kurier des Zaren'', den sie soeben fertig gelesen hat. Micky versetzt sich so sehr in die Romanhandlung, dass er selbst zur Hauptfigur von Jules Vernes Buch wird. Micky übernimmt als Michael Mausoff die Rolle des Michael Strogoff.


Russland im 19. Jahrhundert. Während der Zar in St. Petersburg tanzt, fallen aufständische Tatarenhorden unter Kommanmdo des gefürchteten und grausamen Kater Karlo Khan in Sibirien ein. Der Bruder des Zaren, der Großfürst, versucht in Irkutsk den Krieg gegen die Tataren zu leiten. Sämtliche existierenden Nachrichtenwege in die Stadt sind abgebrochen, die Telegrafenleitungen zerstört. Der Polizeichef des Zaren befürchtet, dass sich der Verräter Oberst Plattnasereff, der sich den Tataren angeschlossen hat, beim ahnungslosen Großfürsten einschleichen und diesen hintergehen könnte. Um den Großfürsten zu warnen, senden Zar und Polizeichef den Offizier des Leibkurierkorps Michael Mausoff mit einer Depesche aus. Getarnt als Kaufmann Nikolaus Suamoff soll er nach Irkutsk vorstoßen und den Großfürsten vor der Gefahr warnen.
Russland im 19. Jahrhundert. Während der Zar in St. Petersburg tanzt, fallen aufständische Tatarenhorden unter dem Kommando des gefürchteten und grausamen Kater Karlo Khan in Sibirien ein. Der Bruder des Zaren, der Großfürst, versucht in Irkutsk den Krieg gegen die Tataren zu leiten. Sämtliche existierenden Nachrichtenwege in die Stadt sind abgebrochen, die Telegrafenleitungen zerstört. Der Polizeichef des Zaren befürchtet, dass sich der Verräter Oberst Plattnasereff, der sich den Tataren angeschlossen hat, beim ahnungslosen Großfürsten einschleichen und diesen hintergehen könnte. Um den Großfürsten zu warnen, senden Zar und Polizeichef den Offizier des Leibkurierkorps Michael Mausoff mit einer Depesche aus. Getarnt als Kaufmann Nikolaus Suamoff soll er nach Irkutsk vorstoßen und den Großfürsten vor der Gefahr warnen.


[[Bild:LTB_017-4.jpg|left|x250px|thumb|Minni als zauberhafte Russin Minuschka (© Egmont Ehapa)]]
[[Bild:LTB_017-4.jpg|left|x250px|thumb|Minni als zauberhafte Russin Minuschka (© Egmont Ehapa)]]
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*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Giulio Chierchini]]
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Giulio Chierchini]]
*Erstveröffentlichung: 29.01.1967
*Erstveröffentlichung: 29.01.1967
*Genre:  
*Genre: Wirtschaftskampf
*Figuren: [[Klaas Klever]], [[Primus von Quack]], [[Daniel Düsentrieb]], [[Rita Rührig]], [[Onkel Dagobert]]  
*Figuren: [[Klaas Klever]], [[Onkel Dagobert]], [[Primus von Quack]], [[Daniel Düsentrieb]], [[Rita Rührig]]
*Seiten: 31
*Seiten: 31
*Nachdruck aus: [[LTB 20]] (dort ''Onkel Dagobert im Kampf mit den UFOs'')
*Nachdruck aus: [[LTB 20]] (dort ''Onkel Dagobert im Kampf mit den UFOs'')
[[Bild:LTB_020-1.jpg|left|thumb|x250px|Jede große Vision braucht einen Geschäftstüchtigen, der sie ausnützt (© Egmont Ehapa)]]
Durch einen Trick gelingt es Onkel Dagobert, Klaas Klever ein hochdefizitäres Hotel in den Bergen teuer zu verkaufen. Rasend vor Wut will es Klever seinem Konkurrenten im Geldspeicher heimzahlen und platzt mitten hinein in ein Gespräch zwischen Dagobert und dessen Vetter Primus von Quack. Der Gelehrte Primus möchte Dagobert nämlich die UFO-Forschung schmackhaft machen, doch dieser hat dafür gar nichts übrig. Aber Klever erkennt seine Chance und nutzt nun die UFO-Begeisterung des Professors aus, um zum Gegenschlag auszuholen: Er erzählt Primus von einer geheimnisvollen Leuchtkugel, die er gelegentlich von der Dachterrasse des Hotels beobachten könne. Er lässt eine solche Kugel in Windeseile konstruieren und täuscht damit den im Hotel einquartierten Primus. Schon am nächsten Abend ist das Hotel voll von Wissenschaftlern, Presse und einfach Neugierigen und Klever wiederholt seine Show. Dagobert kommt die Sache spanisch vor, denn früher hatter nie ein UFO vom Hotel aus gesehen. Er beschließt, sich dort unauffällig umzusehen und bedobachtet Klever bei seiner UFO-Betrügerei. Er klärt den empörten Primus auf und lässt nun seinerseits durch Daniel Düsentrieb ein Raumschiff bauen, das am nächsten Abend Klevers kleine Leuchtkugel schluckt. Dagobert, Düsentrieb und Primus, als Aliens verkleidet, jagen Klever so viel Angst ein, dass er am nächsten Tag bei Dagobert vorstellig wird, um das Hotel wieder an ihn zurück zu veräußern. Dagobert greift gerne zu, für wesentlich weniger Geld, als er Klever damals abgeluchst hat. Dass es gar keine UFOs in der Nähe des Hotels gibt, schreckt ihn nicht: „Die Attraktion ist jetzt in aller Welt bekannt. Denken Sie an das Wunder von Loch Ness. Das hat auch noch nie einer gesehen und dennoch strömen die Touristen nur so!“


=== Kleine Ursache große Wirkung ===  
=== Kleine Ursache große Wirkung ===  
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*Erstveröffentlichung: 19.11.1967
*Erstveröffentlichung: 19.11.1967
*Genre: Dagobert in Not
*Genre: Dagobert in Not
*Figuren: [[Onkel Dagobert]], [[Tick Trick und Track]], [[Panzerknacker]], [[Donald Duck]]  
*Figuren: [[Donald Duck]], [[Onkel Dagobert]], [[Tick, Trick und Track]], [[Panzerknacker]]
*Seiten: 43
*Seiten: 43
*Nachdruck aus: [[LTB 24]] (dort ''Die Platinquelle'')
*Nachdruck aus: [[LTB 24]] (dort ''Die Platinquelle'')
Mit allen möglichen Methoden versuchen die urlaubbedürftigen Kinder Tick, Trick und Track ihrem Erziehungsberechtigten und Onkel klarzumachen, dass sie am liebsten ans Meer fahren würden. Ihre recht aufdringlichen Aktionen erwecken allerdings nur Donalds besonderen Unmut und als er in der Nacht davon träumt, am Meer Schiffbruch zu erleiden, ist sein Entschluss endgültig gefasst: Sie fahren ins Gebirge, egal, ob die Kinder wollen oder nicht. Das Geld für diesen Urlaub will er hingegen von Onkel Dagobert bekommen, der ihn als Vertrauensperson angestellt hat. Donald stellt sich alle möglichen hochtrabenden Tätigkeiten vor, darf aber nur putzend tätig werden und Dagoberts Rechenmaschine ölen. Kaum ist Donald damit fertig, nimmt Dagobert seine zuverlässige Maschine in betrieb und gibt die letzten Ergebnisse seiner Firmen ein – um erschrocken festzustellen, dass seine Brauerei einen horrenden Verlust eingefahren hat. Dabei lief diese bislang so gut. Die rotgeschriebene Zahl ist allerdings eindeutig.
Die Panzerknackerbande hat andere Sorgen. In der Rangliste der Filialen ist die aus Entenhausen erschreckend weit unten. Um Abhilfe zu schaffen, wollen sie mal wieder versuchen, Dagobert hereinzulegen und ihm das Geld aus der Tausche zu ziehen. Einer von ihnen verkleidet sich als angeblicher Getränkefabrikant Bruno Brause und spricht so bei Dagobert vor. Der angebliche Brause  bietet Onkel Dagobert die Übernahme seiner Mineralwasserquelle im Gebirge an, der Platinquelle. Dagobert ist skeptisch und will erst eine Probe der Quelle auf ihren Mineraliengehalt untersuchen lassen. Deswegen schickt er Donald los, der mit den Kindern ins Gebirge und zur vermeintlichen Quelle fährt. Donald ahnt nichts, als er das Wasser schöpft, das die Panzerknacker bereits vorbereitet haben. Die Kinder aber sind zu Recht misstrauisch, da ihnen die brandneuen Hinweisschilder an der Quelle und der üble Geruch auffallen sowie, dass Donald mit der kurzen Leine unmöglich bereits den Boden des tiefen Lochs erreicht haben kann. Aber Donald lässt sich von ihren vorsichtigen Einwänden nicht beirren und bringt die Wasserprobe rasch zu seinem Onkel. Die Probe enthielt nicht die gewünschten Mineralien, aber dafür Platin. Dagobert ist begeistert und will sofort die Quelle kaufen. Donald, der meint, besonders trickreich zu sein, rät seinem Onkel, die Quelle gegen die marode Brauerei zu tauschen. So geschieht es.
Nun will sich Dagobert die neuerworbene Quelle anschauen und natürlich kommt er hinter den Schwindel. Entsprechend sauer ist er auf Donald. Seine Wut steigert sich noch weiter, als er zurück im Geldspeicher erkennt, dass Donald die Farbbänder der Rechenmaschine vertauscht hat und diese nun Gewinne in rot, Verluste in schwarz schreibt. Also hat Dagobert seine florierende Brauerei gegen die stinkende Schlangengrube der Panzerknacker getauscht. Glücklicherweise haben Tick, Trick und Track dafür gesorgt, dass die Unterschriften nur mit Geheimtinte geleistet wurden und jetzt wieder verschwunden sind. Dagobert ist glücklich und lädt seine Großneffen zu einem Urlaub am Meer als Belohnung ein, während Donald zur Strafe als Bademeistewr arbeiten muss.


=== Hehre Ziele und niedere Instinkte ===  
=== Hehre Ziele und niedere Instinkte ===  
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*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Giorgio Bordini]]
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Giorgio Bordini]]
*Erstveröffentlichung: 19.02.1967
*Erstveröffentlichung: 19.02.1967
*Genre:  
*Genre: Wettkampf, Wirtschaftskampf, Düsentrieb'sche Erfindungen
*Figuren: [[Tick, Trick und Track]], [[Daniel Düsentrieb]], [[Klaas Klever]], [[Onkel Dagobert]]  
*Figuren: [[Onkel Dagobert]], [[Klaas Klever]], [[Tick, Trick und Track]], [[Daniel Düsentrieb]]
*Seiten: 33
*Seiten: 33
*Nachdruck aus: [[LTB 20]] (dort ''Onkel Dagobert und die Grips-Pille'')
*Nachdruck aus: [[LTB 20]] (dort ''Onkel Dagobert und die Grips-Pille'')
Daniel Düsentrieb erfindet eine „Grips-Pille“, mit denen man die Gedanken seines Gegenübers lesen kann. Der gutmeinende Erfinder möchte, dass seine Pillen zum Wohl der Menschen dienen und etwa Kriege verhindern. Doch Onkel Dagobert, dem er das Wunderwerk zeigt, hat ganz andere, eigennützige Pläne damit. Er entwendet dem Ingenieur die Pillendose und lässt ihn eingesperrt in seinem Geldspeicher zurück. Mit diesem Mittel sticht Dagobert Klaas Klever beim Wettbieten um einen See aus. Kein Wunder, kennt er doch seit einem Besuch bei seinem Rivalen, wo er dessen Gedanken liest, genau die Kaufsumme, die Klever bietet. Auch im anstehenden Grand Prix will Dagobert die „Grips-Pille“ zu seinem Vorteil gegen Klever einsetzen. Inzwischen kann sich allerdings Daniel Düsentrieb mithilfe der Kinder befreien, die ihm mit ihrem Modellflugzeug eine Feile hochschicken, womit er die Gitterstäbe im Fenster durchfeilt. Wieder frei, ist der mit großem moralischen Kompass ausgestattete Ingenieur und die genau auf Gerechtigkeit pochenden Kinder sich einig, dass auch Klever eine Pille bekommen sollte, um zwischen den Kontrahenten Waffengleichheit herzustellen. Als Dagopbert zum Geldspeicher zurückkehrt, mopst Herr Düsentrieb ihm die widerrechtlich angeeignete Pillendose. Die Kinder sorgen schließlich dafür, dass Klever die Pille in seiner Abendmilch gelöst schluckt. Nun wissen beide Konkurrenten voneinander, was der jeweils andere für den Grand Prix vorhat. Doch beim Autorennen hilft ihnen die Pille nichts mehr, behindert sie vielmehr, da sie sich so stark aufeinander konzentrieren. Auch den restlichen Pillenvorrat erhalten beide nicht: Um einem weiteren Missbrauch seiner Erfindung zuvorzukommen, wirft Düsentrieb sie in das Feuer, in das einer der Rennwagen aufgegangen ist.


[[Kategorie:Disneys beste Comics|08]]
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