Duckenburgh: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Hund der Whiskervilles
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===Entwicklung bei Carl Barks===
===Entwicklung bei Carl Barks===
[[Datei:Duckenburgh-Barks.jpg|mini|400px|links|Die Duckenburgh bei Barks (© Egmont Ehapa)]]
[[Datei:Duckenburgh-Barks.jpg|mini|400px|links|Die Duckenburgh bei Barks (© Egmont Ehapa)]]
Die Duckenburgh ist der Handlungsort der zweiten Geschichte mit Onkel Dagobert. Zu Beginn des Klassikers ''[[Das Gespenst von Duckenburgh]]'' von Carl Barks lassen sich die Umrisse der Burg im dichten Nebel zuerst nur schwer erkennen. Erst, als sich der Nebel zu lichten beginnt, werden die Konturen der Burg sichtbar, einem alten, von unzähligen Schlachten gezeichnetem Bauwerk mit einer hohen Ringmauer, runden Türmen und einem dominierenden Palas-Bau im Zentrum der Anlage. Teile der Mauer sind eingestürzt, das Dach hat ein großes Loch und ein Turm ist längst in sich zusammengefallen.  
Die Duckenburgh ist der Handlungsort der zweiten Geschichte mit Onkel Dagobert aus dem Jahr 1948. Zu Beginn des Klassikers ''[[Das Gespenst von Duckenburgh]]'' von Carl Barks lassen sich die Umrisse der Burg im dichten Nebel zuerst nur schwer erkennen. Erst, als sich der Nebel zu lichten beginnt, werden die Konturen der Burg sichtbar, einem alten, von unzähligen Schlachten gezeichnetem Bauwerk mit einer hohen Ringmauer, runden Türmen und einem dominierenden Palas-Bau im Zentrum der Anlage. Teile der Mauer sind eingestürzt, das Dach hat ein großes Loch und ein Turm ist längst in sich zusammengefallen.  


Die Darstellung der Duckenburgh ist bei Barks bereits auf der ersten Seite der Geschichte nicht gänzlich konsistent. Er erlaubte sich künstlerische Freiheiten und hatte offensichtlich keine direkte Vorlage zur Hand. Aus der Ferne betrachtet hat die Duckenburgh mehr Türme als aus der Nähe, auch die Lage des höchsten Turms neben dem Palas variiert. Der [[D.O.N.A.L.D.|Donaldist]] Daniel Veith kommt in seiner Untersuchung über den Grundriss der Duckenburgh zu dem Schluss, dass die „Turmerscheinungen usw. auf im Nebel vorkommende Luftspiegelungen oder Nebelgebilde zurückzuführen“<ref>Veith, Daniel: „Das unheimliche alte Schloß in den Hochmooren Schottlands gibt sein Geheimnis preis: Der Grundriß der Duckenburgh“. aus [[Der Donaldist]] Nr. 93, Seite 7</ref> seien. Er fertigte auf Grundlage der einzelnen Comicgeschichte ''Das Gespenst von Duckenburgh'' einen detaillierten Grundriss der Duckenburgh an und beschrieb die Räumlichkeiten der Burganlage genau.
Die Darstellung der Duckenburgh ist bei Barks bereits auf der ersten Seite der Geschichte nicht gänzlich konsistent. Er erlaubte sich künstlerische Freiheiten und hatte offensichtlich keine direkte Vorlage zur Hand. Aus der Ferne betrachtet hat die Duckenburgh mehr Türme als aus der Nähe, auch die Lage des höchsten Turms neben dem Palas variiert. Der [[D.O.N.A.L.D.|Donaldist]] Daniel Veith kommt in seiner Untersuchung über den Grundriss der Duckenburgh zu dem Schluss, dass die „Turmerscheinungen usw. auf im Nebel vorkommende Luftspiegelungen oder Nebelgebilde zurückzuführen“<ref>Veith, Daniel: „Das unheimliche alte Schloß in den Hochmooren Schottlands gibt sein Geheimnis preis: Der Grundriß der Duckenburgh“. aus [[Der Donaldist]] Nr. 93, Seite 7</ref> seien. Er fertigte auf Grundlage der einzelnen Comicgeschichte ''Das Gespenst von Duckenburgh'' einen detaillierten Grundriss der Duckenburgh an und beschrieb die Räumlichkeiten der Burganlage genau.
In ''Der Hund der Whiskervilles'' aus dem Jahr 1959 schickte Carl Barks Onkel Dagobert, Donald und Tick, Trick und Track ein weiteres Mal nach Schottland, wo sich die Ducks abermals auf Spurensuche in die Vergangenheit ihres Clans begeben. Onkel Dagobert erzählt seinen Neffen von den schaurigen Begebenheiten um den dämonischen Hund, der die McDucks einst aus Schottland vertrieben hat. Nun sind Dagobert und die Neffen wieder im schottischen Hochmoor unterwegs, um in den Ruinen der Duckenburgh nach dem verschwundenen [[McDuck#Tartan|Tartan der McDucks]] zu suchen. Keiner der Ducks erwähnt die Geschehnisse aus ''Das Gespenst von Duckenburgh'', sodass die beiden Geschichten in keinem Bezug zueinander stehen und – wie bei Barks üblich – keine Chronologie bilden. Im Gegensatz zu dem Abenteuer aus dem Jahr 1948 ist die Duckenburgh keine begehbare Burg mehr, sondern es stehen nur noch karge Überreste verfallener Mauern im dichten Nebel der Highlands. Insofern könnte es sich auch um eine andere Burg der McDucks handeln.


===Entwicklung bei Don Rosa===
===Entwicklung bei Don Rosa===
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An den Außenseiten der Duckenburgh sind die mit schlammigem Wasser gefüllten Reste des Burggrabens, in dem die Burgbewohner vermutlich auch ihre Fäkalien entsorgten, noch immer gut zu erkennen.  
An den Außenseiten der Duckenburgh sind die mit schlammigem Wasser gefüllten Reste des Burggrabens, in dem die Burgbewohner vermutlich auch ihre Fäkalien entsorgten, noch immer gut zu erkennen.  


Zudem ist um die Burg herum viel Treibsand vorzufinden, aber auch ergiebige Torffelder erstrecken sich über die karge Landschaft. Das Gebiet ist wie in der Realität durch unzählige Torfsümpfe, Wasserläufe, Tümpel und Seen geprägt und daher für die Landwirtschaft gänzlich ungeeignet. In und um die Duckenburgh herum haben sich viele Tiere wie Adler und Auerhühner eingenistet. Nicht weit entfernt der Burganlage liegt das Dorf MacDuich, das vor langer Zeit vom Clan der Ducks gegründet wurde. In der Nachbarschaft der McDucks sind schon seit langer Zeit die Clans der Whiskervilles und der McTerriers beheimatet.
Zudem ist um die Burg herum viel Treibsand vorzufinden, aber auch ergiebige Torffelder erstrecken sich über die karge Landschaft. Das Gebiet ist wie in der Realität durch unzählige Torfsümpfe, Wasserläufe, Tümpel und Seen geprägt und daher für die Landwirtschaft gänzlich ungeeignet. In und um die Duckenburgh herum haben sich viele Tiere wie Adler und Auerhühner eingenistet. In ''Der Hund der Whiskervilles'' stürzt Onkel Dagobert in eine der im Moor so gut wie unsichtbaren Fallgruben, die die McDucks einst ausgehoben haben, um den Dämonenhund zu fangen. Nicht weit entfernt der Burganlage liegt das Dorf MacDuich, das vor langer Zeit vom Clan der Ducks gegründet wurde. In der Nachbarschaft der McDucks sind schon seit langer Zeit die Clans der Whiskervilles und der McTerriers beheimatet. In ''Der Hund der Whiskervilles'' stellt Onkel Dagobert seinen Neffen auch die schottischen Nachbarn aus den Clans der McGoose und der McElks vor.


In der Geschichte ''Der Dudelsack der McDucks'' ([[LTB 465]]) befindet sich die Duckenburgh in der Nähe der Ortschaft Duckness, die an den Ufern des Loch Duck, im Schatten des Berges Ben Lost liegt.  
In der Geschichte ''Der Dudelsack der McDucks'' ([[LTB 465]]) befindet sich die Duckenburgh in der Nähe der Ortschaft Duckness, die an den Ufern des Loch Duck, im Schatten des Berges Ben Lost liegt.  
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Es ist somit nicht verwunderlich, dass die große Haupthalle der Duckenburgh sehr stark an den geräumigen Palas von Schloss Camelot aus ''Prinz Eisenherz'' erinnert. Palas bezeichnet den Wohn- oder Saalbau mittelalterlicher Burgen, hervorgegangen aus der germanischen Königshalle.
Es ist somit nicht verwunderlich, dass die große Haupthalle der Duckenburgh sehr stark an den geräumigen Palas von Schloss Camelot aus ''Prinz Eisenherz'' erinnert. Palas bezeichnet den Wohn- oder Saalbau mittelalterlicher Burgen, hervorgegangen aus der germanischen Königshalle.
[[Datei:Duckenburgh Prinz Eisenherz.jpg|thumb|x200px|links|Die Große Halle von Camelot aus Hal Fosters ''Prinz Eisenherz'']]
[[Datei:Duckenburgh Prinz Eisenherz.jpg|thumb|x250px|links|Die Große Halle von Camelot aus Hal Fosters ''Prinz Eisenherz'']]
[[Datei:Duckenburgh-3.jpeg|thumb|x250px|rechts|Donnerbold zeigt Dagobert die beeindruckenden, aber zu dieser Zeit auch ziemlich heruntergekommenen Innenräume der Duckenburgh (© Egmont Ehapa)]]
[[Datei:Duckenburgh-3.jpeg|thumb|x350px|rechts|Donnerbold zeigt Dagobert die beeindruckenden, aber zu dieser Zeit auch ziemlich heruntergekommenen Innenräume der Duckenburgh (© Egmont Ehapa)]]
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