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*[[Comic-Skript|Skript]] & [[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Kari Korhonen]]
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[[Datei:DDSH 438-1.jpg|thumb|left|580px|Donald trifft auf mehrere echte Monster. (© Egmont Ehapa)]]
[[Onkel Donald]] hat sich von [[Daisy]] dazu überreden lassen, bei der Halloweenaufführung an [[Tick, Trick und Track]]s Schule ein Monster zu spielen. Das sorgt bei ihm nicht gerade für Begeisterung. Halloween sei schließlich eines der dämlichsten Feste im ganzen Jahr und werde von Laien, die von sich behaupten, sie wären die perfekten Schauspieler fürs Theater, nur noch mehr ins Lächerliche gezogen. Donald bleibt aber keine andere Wahl. Als er gerade durch die Stadt zur Vorführungsstätte geht, sagt er probeweise schon einmal den Text auf, den er gleich zahlreichen Zuschauern präsentieren darf. Plötzlich erscheint hinter einer Ecke ein weiterer verkleideter Schauspieler. Hugo ist ebenfalls auf dem Weg zu Daisy. Zusammen gehen die beiden durch [[Entenhausen]] und treffen dabei auf noch mehr Kollegen. Alle erzählen stolz davon, wie sie mit dem Bus gefahren sind oder in einem Supermarkt eingekauft haben. Donald freut sich, dass er nur einen Tag mit den anderen Schauspielern verbringen muss, die offensichtlich einen an der Waffel haben. Doch bis zum Theatersaal ist es noch eine weite Strecke, und die könnte zu einer echten Herausforderung werden, denn Donalds wirre Partner sprechen fast jeden auf der Straße an…
[[Onkel Donald]] hat sich von [[Daisy]] dazu überreden lassen, bei der Halloweenaufführung an [[Tick, Trick und Track]]s Schule ein Monster zu spielen. Das sorgt bei ihm nicht gerade für Begeisterung. Halloween sei schließlich eines der dämlichsten Feste im ganzen Jahr und werde von Laien, die von sich behaupten, sie wären die perfekten Schauspieler fürs Theater, nur noch mehr ins Lächerliche gezogen. Donald bleibt aber keine andere Wahl. Als er gerade durch die Stadt zur Vorführungsstätte geht, sagt er probeweise schon einmal den Text auf, den er gleich zahlreichen Zuschauern präsentieren darf. Plötzlich erscheint hinter einer Ecke ein weiterer verkleideter Schauspieler. Hugo ist ebenfalls auf dem Weg zu Daisy. Zusammen gehen die beiden durch [[Entenhausen]] und treffen dabei auf noch mehr Kollegen. Alle erzählen stolz davon, wie sie mit dem Bus gefahren sind oder in einem Supermarkt eingekauft haben. Donald freut sich, dass er nur einen Tag mit den anderen Schauspielern verbringen muss, die offensichtlich einen an der Waffel haben. Doch bis zum Theatersaal ist es noch eine weite Strecke, und die könnte zu einer echten Herausforderung werden, denn Donalds wirre Partner sprechen fast jeden auf der Straße an…


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== Berechtigter Zweifel ==
== Berechtigter Zweifel ==
{{sc|D 2015-119}}
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*Skript: [[Lars Jensen]]
*Skript: [[Lars Jensen]][[Datei:DDSH 438-2.jpg|thumb|right|380px|Hilfe! (© Egmont Ehapa)]]
*Zeichnungen: [[Fabrizio Petrossi]]
*Zeichnungen: [[Fabrizio Petrossi]]
*Seitenanzahl: 4
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Als [[Donald Duck]] mit einem Eis in der Hand durch Entenhausen schlendert, muss er mit ansehen, wie [[Onkel Dagobert]] aus dem [[Klub der Milliardäre]] rausgeworfen wird. Dabei handelt es sich nicht um ein Versehen – im Gegenteil. Seit [[Klaas Klever]] eine Buchhaltungsfirma aufgekauft hat, ist man der Meinung, dass Dagobert ein unehrlicher Geschäftsmann sei. Denn unter den Unterlagen, die Klever nun gehören, war auch eine nie bezahlte Rechnung des Milliardärs. Vor 40 Jahren soll Dagobert Duck im Hotel Felton in Neuseeland übernachtet haben, ohne die Kosten für sein Zimmer zu begleichen. Dagobert entgegnet im Klub zwar, dass er bis heute davon ausging, dass das Hotel einem Erdrutsch zum Opfer gefallen wäre, aber die Mehrheit richtet sich gegen ihn. Donald behauptet, der Milliardärsklub sei nicht der einzige Ort, um Geschäfte zu machen, aber für Dagobert hat er eine wichtige Bedeutung: Wenn er künftig kein Mitglied mehr ist, hat er keine geschäftlichen Kontakte mehr und wäre in 700 Jahren bankrott. Die einzige Lösung besteht darin, nach Neuseeland zu reisen, um die Rechnung zu bezahlen und Onkel Dagoberts guten Ruf wieder herzustellen. Bald darauf sind Donald, [[Tick, Trick und Track]] sowie Dagobert im fernen Land angekommen. Doch wo anfangen zu suchen? Das Hotel litt schon zu Dagoberts Zeiten unter Besuchermangel – eigentlich undenkbar, dass es bis heute überlebt hat. Die Ducks mieten einen Wagen und fahren los. Aber schließlich kommt alles ganz anders…
Als [[Donald Duck]] mit einem Eis in der Hand durch Entenhausen schlendert, muss er mit ansehen, wie [[Onkel Dagobert]] aus dem [[Klub der Milliardäre]] rausgeworfen wird. Dabei handelt es sich nicht um ein Versehen – im Gegenteil. Seit [[Klaas Klever]] eine Buchhaltungsfirma aufgekauft hat, ist man der Meinung, dass Dagobert ein unehrlicher Geschäftsmann sei. Denn unter den Unterlagen, die Klever nun gehören, war auch eine nie bezahlte Rechnung des Milliardärs. Vor 40 Jahren soll Dagobert Duck im Hotel Felton in Neuseeland übernachtet haben, ohne die Kosten für sein Zimmer zu begleichen. Dagobert entgegnet im Klub zwar, dass er bis heute davon ausging, dass das Hotel einem Erdrutsch zum Opfer gefallen wäre, aber die Mehrheit richtet sich gegen ihn. Donald behauptet, der Milliardärsklub sei nicht der einzige Ort, um Geschäfte zu machen, aber für Dagobert hat er eine wichtige Bedeutung: Wenn er künftig kein Mitglied mehr ist, hat er keine geschäftlichen Kontakte mehr und wäre in 700 Jahren bankrott. Die einzige Lösung besteht darin, nach Neuseeland zu reisen, um die Rechnung zu bezahlen und Onkel Dagoberts guten Ruf wieder herzustellen. Bald darauf sind Donald, [[Tick, Trick und Track]] sowie Dagobert im fernen Land angekommen. Doch wo anfangen zu suchen? Das Hotel litt schon zu Dagoberts Zeiten unter Besuchermangel – eigentlich undenkbar, dass es bis heute überlebt hat. Die Ducks mieten einen Wagen und fahren los. Aber schließlich kommt alles ganz anders…
 
[[Datei:DDSH 438-3.jpg|thumb|left|560px|Wie recht Dagobert hat... (© Egmont Ehapa)]]
{{hl}} Mit Erlebnissen aus Dagoberts Jugend lassen sich gute Geschichten erzählen, wie [[Don Rosa]] in ''[[Sein Leben, seine Milliarden]]'' oder [[Kari Korhonen]] in ''[[Damals]]'' unter Beweis gestellt haben. Dass sich auch Olaf Moriarty Solstrand an diesem Genre versucht, unterstreicht einerseits, dass es beliebt zu sein scheint, ist zum anderen aber auch ein Qualitätsmerkmal für diesen Zehnseiter. Gut umgesetzt erscheint mir vor allem die Charakterisierung Dagoberts: Er hat Ecken und Kanten, die zur Würze der Handlung beitragen. Wie später herauskommt, hat er es nicht für nötig erachtet, nach einem Erdrutsch noch einmal zum Hotel zurückzukehren, um festzustellen, ob der Erdrutsch das Hotel auch wirklich getroffen hat. Dieser Leichtsinn kostet Dagobert jetzt das Geld der Rechnung plus Zinsen von 40 Jahren. Es wird also klar aufgezeigt, wie Dagobert zu seinen Erkenntnissen beziehungsweise seinem Geschäftsinstinkt gelangt ist: Er hat Fehler gemacht und daraus gelernt. Ebenfalls schön ist, dass Dagobert in dieser Geschichte Emotionen zeigt, die [[Marco Rota]] gut herüberbringt. Und auch, dass sich Rota an echten Landschaften orientiert (S. 24, Panel 7), möchte man als Pluspunkt verbuchen. Insgesamt eine sehr stimmige Geschichte, die aus vielerlei Hinsicht lesenswert ist. Note: '''1-'''. [[Benutzer:Glückstaler|Glückstaler]] ([[Benutzer Diskussion:Glückstaler|Diskussion]]) 12:47, 31. Dez. 2023 (CET)
{{hl}} Mit Erlebnissen aus Dagoberts Jugend lassen sich gute Geschichten erzählen, wie [[Don Rosa]] in ''[[Sein Leben, seine Milliarden]]'' oder [[Kari Korhonen]] in ''[[Damals]]'' unter Beweis gestellt haben. Dass sich auch Olaf Moriarty Solstrand an diesem Genre versucht, unterstreicht einerseits, dass es beliebt zu sein scheint, ist zum anderen aber auch ein Qualitätsmerkmal für diesen Zehnseiter. Gut umgesetzt erscheint mir vor allem die Charakterisierung Dagoberts: Er hat Ecken und Kanten, die zur Würze der Handlung beitragen. Wie später herauskommt, hat er es nicht für nötig erachtet, nach einem Erdrutsch noch einmal zum Hotel zurückzukehren, um festzustellen, ob der Erdrutsch das Hotel auch wirklich getroffen hat. Dieser Leichtsinn kostet Dagobert jetzt das Geld der Rechnung plus Zinsen von 40 Jahren. Es wird also klar aufgezeigt, wie Dagobert zu seinen Erkenntnissen beziehungsweise seinem Geschäftsinstinkt gelangt ist: Er hat Fehler gemacht und daraus gelernt. Ebenfalls schön ist, dass Dagobert in dieser Geschichte Emotionen zeigt, die [[Marco Rota]] gut herüberbringt. Und auch, dass sich Rota an echten Landschaften orientiert (S. 24, Panel 7), möchte man als Pluspunkt verbuchen. Insgesamt eine sehr stimmige Geschichte, die aus vielerlei Hinsicht lesenswert ist. Note: '''1-'''. [[Benutzer:Glückstaler|Glückstaler]] ([[Benutzer Diskussion:Glückstaler|Diskussion]]) 12:47, 31. Dez. 2023 (CET)


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[[Datei:DDSH 438-4.jpg|thumb|right|350px|Die Begeisterung an sich: (© Egmont Ehapa)]]
== Ein Foto aus den Fünfzigern ==
== Ein Foto aus den Fünfzigern ==
{{sc|H 2021-287}}
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[[Datei:DDSH 438-5.jpg|thumb|left|360px|Moment, wie bitte? (© Egmont Ehapa)]]
== Härter auf Hart ==
== Härter auf Hart ==
{{sc|D 2021-145}}
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{{gut}} Dass die Panzerknacker bei ihrem Versuch, Dagoberts Geld zu klauen, neue Wege beschreiten können, sorgt für immer wieder neue Plotmöglichkeiten. Jaakko Seppälä lässt sich von der Idee anstecken, nicht mehr die Gauner als Außenseiter stehenzulassen, sondern die Rolle auf Dagobert zu übertragen, was meiner Meinung nach gut aufgeht. Somit ergibt sich immerhin eine Phase, in der Dagobert überlegt statt handelt, womit die Geschichte eine tiefere Wirkung bekommt. Andersens Zeichnungen passen gut zu den vielen Bewegungen, sind aber – wie das Ende – nichts Besonderes. Note: '''3'''. [[Benutzer:Glückstaler|Glückstaler]] ([[Benutzer Diskussion:Glückstaler|Diskussion]]) 12:47, 31. Dez. 2023 (CET)
{{gut}} Dass die Panzerknacker bei ihrem Versuch, Dagoberts Geld zu klauen, neue Wege beschreiten können, sorgt für immer wieder neue Plotmöglichkeiten. Jaakko Seppälä lässt sich von der Idee anstecken, nicht mehr die Gauner als Außenseiter stehenzulassen, sondern die Rolle auf Dagobert zu übertragen, was meiner Meinung nach gut aufgeht. Somit ergibt sich immerhin eine Phase, in der Dagobert überlegt statt handelt, womit die Geschichte eine tiefere Wirkung bekommt. Andersens Zeichnungen passen gut zu den vielen Bewegungen, sind aber – wie das Ende – nichts Besonderes. Note: '''3'''. [[Benutzer:Glückstaler|Glückstaler]] ([[Benutzer Diskussion:Glückstaler|Diskussion]]) 12:47, 31. Dez. 2023 (CET)
[[Datei:DDSH 438-6.jpg|thumb|right|280px|...bis zum Schatz? (© Egmont Ehapa)]]




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{{mm}} Ich bin kein Fan von Kurzgeschichten, deren Gag man eigentlich auf die Länge eines [[Einseiter]]s herunterbrechen könnte. Nimmt man sich dann mehr als die eine Seite, auf der wirklich etwas passiert, fühlt sich die Story schnell in die Länge gezogen und fad an. Noch dazu verschwendet man Platz, der sich bei mehreren solcher Kurzgeschichten schnell summieren kann. Zudem ist der Gag dieser Geschichte nicht wirklich lustig. [[Cèsar Ferioli]] zeichnet zwar die Panzerknacker gut, die Ducks sehen bei ihm aber nicht ganz so schön aus. Pures ''Mittelmaß'', für das ich nur eine '''3-''' vergebe. [[Benutzer:Glückstaler|Glückstaler]] ([[Benutzer Diskussion:Glückstaler|Diskussion]]) 12:47, 31. Dez. 2023 (CET)
{{mm}} Ich bin kein Fan von Kurzgeschichten, deren Gag man eigentlich auf die Länge eines [[Einseiter]]s herunterbrechen könnte. Nimmt man sich dann mehr als die eine Seite, auf der wirklich etwas passiert, fühlt sich die Story schnell in die Länge gezogen und fad an. Noch dazu verschwendet man Platz, der sich bei mehreren solcher Kurzgeschichten schnell summieren kann. Zudem ist der Gag dieser Geschichte nicht wirklich lustig. [[Cèsar Ferioli]] zeichnet zwar die Panzerknacker gut, die Ducks sehen bei ihm aber nicht ganz so schön aus. Pures ''Mittelmaß'', für das ich nur eine '''3-''' vergebe. [[Benutzer:Glückstaler|Glückstaler]] ([[Benutzer Diskussion:Glückstaler|Diskussion]]) 12:47, 31. Dez. 2023 (CET)
[[Datei:DDSH 438-7a.jpg|thumb|left|260px|Klaas Klever macht krumme Geschäfte! (© Egmont Ehapa)]]




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Schon wieder hat [[Dagobert Duck]] seinen Erzrivalen [[Klaas Klever]] ausgebootet. Er hat sich die Lizenz zur Herstellung gelber Gummibärchen gesichert und kontrolliert ab sofort den gesamten Gummibärchenmarkt. Klever tobt vor Wut und schwört Rache. Nachdem er wieder in seinem Büro angekommen ist, beauftragt er seinen Sekretär damit, alle möglichen Informationen über Dagobert ausfindig zu machen. Dabei kommt es ihm besonders an auf die Dinge, die bislang im Dunklen liegen. Wie sich herausstellt, liegt Dagobert mit dem Kalifen von Kapuzistan im Clinch. Außerdem lässt er keine Gelegenheit außer Acht, die ihm einen Schatz bescheren könnte. Klaas Klever weiß genug. Er schmiedet einen Plan und bestellt sich dafür die benötigten Materialien – koste es, was es wolle. Auf ein Stück Pergament aus dem 17. Jahrhundert malt er nachträglich eine Schatzkarte, die zu einem nicht existierenden Schatz in der Krakenbucht verweist. Über einen Seemann, der mit 250 Talern angeschmiert wird, gelangt die Karte schließlich in den Besitz von Onkel Dagobert, der nicht lange fackelt und ins weit entfernte Kapuzistan reist. Jetzt ist es amtlich! Klaas Klevers Plan ist aufgegangen: Wie er vermutet hatte, folgt Dagobert seinem Instinkt und missachtet dabei völlig, dass er im Kalifat als gesucht gilt und sofort im Gefängnis landet, sollte er entdeckt werden…
Schon wieder hat [[Dagobert Duck]] seinen Erzrivalen [[Klaas Klever]] ausgebootet. Er hat sich die Lizenz zur Herstellung gelber Gummibärchen gesichert und kontrolliert ab sofort den gesamten Gummibärchenmarkt. Klever tobt vor Wut und schwört Rache. Nachdem er wieder in seinem Büro angekommen ist, beauftragt er seinen Sekretär damit, alle möglichen Informationen über Dagobert ausfindig zu machen. Dabei kommt es ihm besonders an auf die Dinge, die bislang im Dunklen liegen. Wie sich herausstellt, liegt Dagobert mit dem Kalifen von Kapuzistan im Clinch. Außerdem lässt er keine Gelegenheit außer Acht, die ihm einen Schatz bescheren könnte. Klaas Klever weiß genug. Er schmiedet einen Plan und bestellt sich dafür die benötigten Materialien – koste es, was es wolle. Auf ein Stück Pergament aus dem 17. Jahrhundert malt er nachträglich eine Schatzkarte, die zu einem nicht existierenden Schatz in der Krakenbucht verweist. Über einen Seemann, der mit 250 Talern angeschmiert wird, gelangt die Karte schließlich in den Besitz von Onkel Dagobert, der nicht lange fackelt und ins weit entfernte Kapuzistan reist. Jetzt ist es amtlich! Klaas Klevers Plan ist aufgegangen: Wie er vermutet hatte, folgt Dagobert seinem Instinkt und missachtet dabei völlig, dass er im Kalifat als gesucht gilt und sofort im Gefängnis landet, sollte er entdeckt werden…
 
<br>[[Datei:DDSH 438-7b.jpg|thumb|center|620px|Für die Reise hat Onkel Dagobert das Flug-Ei von Herrn Düsentrieb gechartert. (© Egmont Ehapa)]]<br>
{{hl}} Dass [[Tony Strobl]] eine Geschichte mit Klaas Klever zeichnet, hat einen gewissen Seltenheitswert, und auch, wie ausgiebig hier auf die Handlungen des Geschäftsmannes eingegangen wird, ist eher selten. Obwohl zur Genüge Geschichten mit Dagobert und Klever in den Hauptrollen entstanden sind, versprüht diese Story keine Langeweile. Über mehrere kleine Zwischenhandlungen, während denen wiederholt Gags gezündet werden, entwickelt sich das Abenteuer auf angenehmen 12 Seiten in eine spannende Richtung. Der hier unbekannte Autor (bzw. der Übersetzer [[Dr. Reinhard Schweizer]]) geht sogar darauf ein, dass Dagobert Pastinakenpudding verabscheut, was Barks-Fans aus der Geschichte ''[[Das goldene Vlies]]'' von 1955 bekannt sein dürfte. Wiederum interessant ist, dass Schweizer sowohl den Sekretär in dieser Geschichte als auch die Putzkraft in ''Berechtigter Zweifel'' als Herr und Frau Klawikowski übersetzt hat. Das würde eigentlich nicht auffallen, aber durch den gemeinsamen Abdruck dieser Geschichten in einem Heft kommt es zur Dopplung. Das ist jedoch überhaupt nicht schlimm – ebenso wenig wie die Tatsache, dass Strobls Zeichnungen von Landschaften (S. 61, Panel 3) nicht wirklich maßstabsgetreu sind und ein bisschen kindlich aussehen. Insgesamt eine super Geschichte, die lesenswert ist. Note: '''1-'''. [[Benutzer:Glückstaler|Glückstaler]] ([[Benutzer Diskussion:Glückstaler|Diskussion]]) 12:47, 31. Dez. 2023 (CET)
{{hl}} Dass [[Tony Strobl]] eine Geschichte mit Klaas Klever zeichnet, hat einen gewissen Seltenheitswert, und auch, wie ausgiebig hier auf die Handlungen des Geschäftsmannes eingegangen wird, ist eher selten. Obwohl zur Genüge Geschichten mit Dagobert und Klever in den Hauptrollen entstanden sind, versprüht diese Story keine Langeweile. Über mehrere kleine Zwischenhandlungen, während denen wiederholt Gags gezündet werden, entwickelt sich das Abenteuer auf angenehmen 12 Seiten in eine spannende Richtung. Der hier unbekannte Autor (bzw. der Übersetzer [[Dr. Reinhard Schweizer]]) geht sogar darauf ein, dass Dagobert Pastinakenpudding verabscheut, was Barks-Fans aus der Geschichte ''[[Das goldene Vlies]]'' von 1955 bekannt sein dürfte. Wiederum interessant ist, dass Schweizer sowohl den Sekretär in dieser Geschichte als auch die Putzkraft in ''Berechtigter Zweifel'' als Herr und Frau Klawikowski übersetzt hat. Das würde eigentlich nicht auffallen, aber durch den gemeinsamen Abdruck dieser Geschichten in einem Heft kommt es zur Dopplung. Das ist jedoch überhaupt nicht schlimm – ebenso wenig wie die Tatsache, dass Strobls Zeichnungen von Landschaften (S. 61, Panel 3) nicht wirklich maßstabsgetreu sind und ein bisschen kindlich aussehen. Insgesamt eine super Geschichte, die lesenswert ist. Note: '''1-'''. [[Benutzer:Glückstaler|Glückstaler]] ([[Benutzer Diskussion:Glückstaler|Diskussion]]) 12:47, 31. Dez. 2023 (CET)
[[Datei:DDSH 438-V.jpg|thumb|left|170px|Das Weihnachts-Special: (© Egmont Ehapa)]]
[[Datei:DDSH 438-V.jpg|thumb|left|170px|Das Weihnachts-Special: (© Egmont Ehapa)]]