<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://de.duckipedia.org/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Richypileser+III.</id>
	<title>Duckipedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://de.duckipedia.org/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Richypileser+III."/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Richypileser_III."/>
	<updated>2026-10-08T14:48:22Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_535:_Rezension&amp;diff=172235</id>
		<title>LTB 535: Rezension</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_535:_Rezension&amp;diff=172235"/>
		<updated>2022-02-28T08:10:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Richypileser III.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{LTB Rezension|535|LTB-535.jpg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cover ==&lt;br /&gt;
Das Cover wirkt leider so, als ob auch Zeichner [[Andrea Freccero]] etwas planlos beim Zeichnen war. Da ist es auch ein schwacher Trost, dass mit [[Dussel]] mal eine eher selten auf einem LTB-Titelbild zu findende Figur vertreten ist. Zudem bezieht sich der Titel zwar auf die erste Geschichte, aber das Cover hat außer der Figurenkonstellation keinen echten Bezug zum Inhalt selbiger. --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planlos im Paradies ==&lt;br /&gt;
{{I|Code=I TL 3316-2}}*Story: [[Carlo Panaro]]&lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Libero Ermetti]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 30&lt;br /&gt;
[[Bild:Planlos im Paradies.jpg|mini|rechts|Sprachverwirrung (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
{{gut}} Die Titelstory ist ein fluffiges Etwas, das aber gut in den Sommer passt: [[Dagobert Duck]] (begleitet von [[Donald]] und [[Dussel]]) will sich in den Tropen das Exklusivrecht an einer besonders schmackhaften Ananas sichern. Dann allerdings geschieht das Unfassbare: Nach einem Zusammenprall gibt er plötzlich nur noch unverständliches Zeug von sich! Ein Arzt konstatiert eine Linguakonfusio, also eine Sprachverwirrung. Nicht gut für seine Geschäftsverhandlungen, aber zum Glück kann er sich ja noch schriftlich ausdrücken. Dann jedoch wird er entführt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchaus gute und in Maßen spannende Eröffnung, mit einem altbekannten Bösen, der sich neue Unterstützung gesucht hat. Negativ: Man hätte aus der Situation mit der Sprachvernudelung noch mehr machen können. So gibt es zwar ein paar echte Lacher durch die Verbindung von Dagoberts Mimik/Gestik mit den völlig unverständlichen Texten („Zunka, Zanka ditta grotunka“), aber ein [[Rodolfo Cimino]] – der wohl Pate für die Geschichte stand – hätte da sicher noch mehr herausgeholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnungen von [[Libero Ermetti]] bringen frischen Wind ins LTB-Universum, allerdings sieht mir Dagobert besonders am Ende (ohne Gamaschen und Zylinder) dann doch etwas zu jugendlich aus. &#039;&#039;&#039;GUT&#039;&#039;&#039; --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ganz großer Sport: Immer am Ball ==&lt;br /&gt;
{{I|Code=I TL 2615-01}}*Story: [[Roberto Gagnor]]&lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Giampaolo Soldati]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dussel-Einseiter mit schwacher Pointe. --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Land der Gorillas ==&lt;br /&gt;
{{I|Code=I TL 3323-2}}*Story &amp;amp; Zeichnungen: [[Giuseppe Zironi]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Expedition genau dorthin, mit [[Micky]] und [[Minnie]]. Und [[Kater Karlo]]. Was? Genau, und was der in Afrika sucht, wird bis zum Schluss nicht klar. Aber die Touristengruppe hat einige sehr nahe Begegnungen mit den respekteinflößenden Menschenaffen. Deutlich zu nah für Micky…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, dass die Geschichte weitgehend durchgefallen ist, aber mich hat sie eigentlich recht gut unterhalten. Dass [[Giuseppe Zironi]] hier als Autor und Zeichner in Personalunion tätig war, sorgt für eine konsistente Atmosphäre. Im Prinzip ist das die Art Geschichte, wie sie auch in der klassischen LTB-Ära gerne mal auftauchte… aber dann eben als Zweit- oder Drittmaus. Durch die heutige Produktformel ist es leider so, dass eine humoristisch angelegte Geschichte wie diese als einziger Auftritt Mickys ungenügend wirkt. &#039;&#039;&#039;GUT-&#039;&#039;&#039; --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich war das eine der schwächsten Geschichten, die ich jemals in einem LTB gelesen habe (und es gab wahrlich mehr schlechte als gute in den letzten 20 Jahren). Aber hier fehlt einfach alles, insbesondere ein Plot, der auch nur den Hauch von einem Sinn hat oder zumindest ein Ziel verfolgt. Urteil: Grottig, &#039;&#039;&#039;Note 6&#039;&#039;&#039;. [[Benutzer:Richypileser III.|Richy]] ([[Benutzer Diskussion:Richypileser III.|Diskussion]]) 19:54, 27. Feb. 2022 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Phantomias in modernen Zeiten]]: Pension Phantomias ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[LTB 544: Rezension#Phantomias in modernen Zeiten: Aller Anfang ist schwer|← Vorherige Episode]] | [[LTB 547: Rezension#Phantomias in modernen Zeiten: Gerangel um die Villa Rosa|Nächste Episode →]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=== Teil 1: Gäste und Geister ===&lt;br /&gt;
=== Teil 2: Kabale und Hiebe ===&lt;br /&gt;
{{I|Code=I TL 3324-1P}}*Story: [[Marco Gervasio]]&lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Marco Gervasio]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 44&lt;br /&gt;
[[Bild:Pension Phantomias.jpg|mini|links|Phantomias spielt Gespenst (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
{{gut}} [[Donald]] ist erbost: Sein Onkel hat doch tatsächlich mal eben Donalds Haus zum B&amp;amp;B, also zur „Bed &amp;amp; Breakfast“-Pension, umfunktioniert. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, kam die Idee dazu auch noch von Vetter [[Gustav]]. Um die ungeliebten Gäste wieder loszuwerden, fantasiert Donald mal eben eine Spukgeschichte zusammen und plant, [[Phantomias]]’ Zubehör dazu zu nutzen, um der Geschichte eine glaubhafte Basis zu verpassen. Doch zu seinem Auftritt kommt es gar nicht, denn jemand Anderes geistert bereits durch den Garten. Und Klaas Klever hängt auch mit drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss zugeben, dass ich skeptisch war, als ich davon hörte, dass [[Marco Gervasio]] für das &#039;&#039;[[Topolino]]&#039;&#039; [[Phantomias in modernen Zeiten|eine neue Serie von Geschichten]] schreiben würde, in der Phantomias wieder so wie einst bei [[Guido Martina]] auftreten sollte. Hatten wir das nicht alles schon zur Genüge durchgekaut? Und ist der eigensinnige Rächer überhaupt noch zeitgemäß? Nun, zumindest Letzteres kann man nach der Lektüre der Geschichte klar mit Ja beantworten, auch wenn das Verhalten von Dagobert und besonders Gustav schon ein wenig fremd wirken kann, wenn man die meist deutlich freundlichere Charakterisierung in anderen neueren Geschichten danebenhält. Ansonsten ist das Ganze natürlich schon irgendwie vertraut, wenn auch in der Kombination neu. Dass Donald unvorsichtig vorgeht und Polizisten beleidigt, hat man so schon lange nicht mehr gesehen. Negativ ist einzig der Logikfehler rund um das Gespensterkostüm.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auch zeichnerisch überzeugt Gervasio: Deutlich an [[Cavazzano]] (und auch ein bisschen an [[Corrado Mastantuono|Mastantuono]]) angelehnt, aber immer mit einem eigenen Anstrich und mit ein paar herrlich schrägen Gesichtsausdrücken kommen seine Zeichnungen lebendig und ausdrucksstark daher. Aufgewertet wird das Ganze zudem durch schöne Schattierungen. Optisch ist der Unterschied zur &#039;&#039;[[Die Legende des ersten Phantomias|Legende des 1. Phantomias]]&#039;&#039; dabei immer gegeben. &#039;&#039;&#039;GUT+&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Serie allerdings nicht mit der chronologisch ersten Geschichte &#039;&#039;Paperinik, tutto cominciò così&#039;&#039; (welche zu Phantomias’ 50. Jubiläum erschienen ist und dessen Ursprünge näher beleuchtet. Anmerkung: Mittlerweile als &#039;&#039;Aller Anfang ist schwer&#039;&#039; in [[LTB 544]] erschienen) begonnen wurde und im [[LTB 536|nächsten LTB]] mit der überübernächsten Geschichte fortgesetzt wird, bei der zudem auch noch eine konzeptionell sehr wichtige Seite einfach weggelassen wurde, ist mehr als nur suboptimal. Nicht zum ersten und leider wohl auch nicht zum letzten Mal hätte die Redaktion solche Fehler vermeiden können, wenn man einfach die Topolino-Rezensionen im Comicforum regelmäßig verfolgen würde. --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Erfindermesse ==&lt;br /&gt;
{{I|Code=I TL 3314-3}}*Story: [[Gabriele Mazzoleni]]&lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Alessandro Gottardo]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 25&lt;br /&gt;
[[Bild:Die Erfindermesse.jpg|mini|rechts|Düsentriebs Erfindung wurde abgelehnt (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
{{gut}} [[Daniel Düsentrieb]] fällt aus allen Wolken, weil seine Erfindung nicht zum Erfinderwettbewerb zugelassen wurde. Fortan fühlt er sich als Versager und hat eine echte Sinnkrise. Da muss ein anderes Genie ran – [[Primus von Quack]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gabriele Mazzoleni]] fällt mir schon seit einiger Zeit positiv auf, da er recht interessante Charakterstudien mit teils herrlich ironischen Dialogen schreibt, und als eine solche würde ich diese vorliegende Geschichte auch bezeichnen. Die Einheit von Anfang und Schluss und Düsentriebs großmütiges Verhalten am Ende werten die Geschichte ebenfalls sehr auf. Ansonsten muss man eben damit leben, dass Daniel Düsentrieb in der italienischen Version für einen Gehirnmenschen erstaunlich emotional ist, aber das kennt man ja auch schon z.B. von [[Corrado Mastantuono]] so ähnlich. Mit dem exzentrischen Sonderling, wie ihn [[Carl Barks]] einst einführte, hat das alles wenig zu tun, aber außer Barks haben nur sehr wenige Autoren die Figur ähnlich gut beherrscht (mir fällt spontan nur [[Carlo Gentina]] ein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnungen von [[Alessandro Gottardo]], der eigentlich nicht zu meinen Lieblingskünstlern zählt, gefallen mir hier auch recht &#039;&#039;&#039;GUT&#039;&#039;&#039;. --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Sommermuffel ==&lt;br /&gt;
{{I|Code=I TL 3325-1}}*Story: [[Tito Faraci]]&lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Giorgio Cavazzano]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 24&lt;br /&gt;
[[Bild:Der Sommermuffel.jpg|mini|links|Goofy und Niesel (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
{{hl}} [[Goofy]] ist sowieso immer fröhlich, aber im Sommer gilt das auch für seine Mit-Entenhausener. Alle? Nein, einer nicht: Er heißt Niesel und hat ausgesprochen schlechte Laune, weil ihm der Sommer auf die Nerven geht. Goofy hat nun nur noch ein Ziel: Seinem griesgrämigen Mitbürger die Freuden der heißen Jahreszeit nahezubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Geschichte aus dem Maus-Universum ist klar die stärkere. Interessant ist, dass hier Goofy alleinige Hauptfigur ist, während er bei der Gorilla-Geschichte gar nicht vorkommt – ein seltener Fall von gelungener Kombination zweier eigentlich unabhängiger Geschichten. Eigentlich hätten die beiden Comics zusammen prima in eine Rahmengeschichte gepasst: Erst erzählt Micky, was er im Urlaub mit den Gorillas erlebt hat, dann kontert Goofy mit seiner Geschichte… aber ich schweife ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls überzeugen mich [[Tito Faraci]] und [[Giorgio Cavazzano]] mit ihrem zweiten LTB-Auftritt in Folge wieder deutlich mehr als bei &#039;&#039;Der steinige Weg zum Glück&#039;&#039; ([[LTB 534]]). Das ist das Dream-Team, wie ich es liebe: Faraci liefert mit Herrn Niesel einen echten Charakterkopf, der sich durch seinen beißenden Sarkasmus mehr als einmal an Goofys unerschütterlichem Optimismus reibt, aber neben den wie immer bei Faraci genialen Wortgefechten gibt es auch eine Vielzahl an unterhaltsamen bis skurrilen Situationen, die von Giorgio Cavazzanos Zeichnungen perfekt umgesetzt werden. Alleine Niesels Gesichtsausdruck auf S. 148: herrlich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleiner Wermutstropfen: So dermaßen viel kann man an einem einzigen Tag schlicht nicht erleben bzw. unternehmen. Trotzdem &#039;&#039;&#039;TOP-&#039;&#039;&#039; --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alleine die Tatsache, dass es eine Geschichte mit Goofy in der Hauptrolle gibt, die mehr als 3 oder 5 Seiten umfasst, gibt einen Bonus. Das ist eine gelungene Abwechslung zu den sich endlos wiederholenden Storys aus dem Duck-Universum. Nur das Ende ist etwas abrupt und nicht ganz stimmmig. &#039;&#039;&#039;Note 2+&#039;&#039;&#039; [[Benutzer:Richypileser III.|Richy]] ([[Benutzer Diskussion:Richypileser III.|Diskussion]]) 09:10, 28. Feb. 2022 (CET)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Die millionenschwere Banknote ==&lt;br /&gt;
{{I|Code=I TL 3259-6}}*Story &amp;amp; Zeichnungen: [[Marco Meloni]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Frei nach Mark Twain: Was wird aus einem bettelarmen Kerl, wenn man ihm eine Million Taler gibt, die er aber nicht ausgeben darf? Dieses Experiment ist Kern einer Wette zwischen zwei reichen Engländern. Das Testsubjekt ist der mittellose [[Donald]], der nach einem Malheur aus San Francisco fliehen musste. Wie schlägt er sich nun also als Millionär, der kein Geld ausgeben darf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Prinzip ist die Geschichte gar nicht so beeindruckend, aber sie ist in sich geschlossen und mit gutem Sinn für Dramaturgie geschrieben, zudem sind Geschichten mit historischem Setting (Ende des 19. Jahrhunderts) zumindest in der LTB-Hauptreihe eher selten geworden. [[Marco Meloni]] überzeugt als Texter genau wie als Zeichner, auch wenn seine Bilder etwas blass wirken und Donalds Hand auf S. 182 merkwürdig aussieht. &#039;&#039;&#039;GUT+&#039;&#039;&#039; --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Schnellkurs: Solo mit Biegen und Brechen ==&lt;br /&gt;
{{I|Code=I TL 3259-3}}*Story: [[Augusto Macchetto]]&lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Daniela Vetro]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Fünf Seiten mit [[Dussel]], die ich wirklich nicht schmerzlich vermissen würde, wenn sie nicht da wären. Im Gegenteil, es bereitet eher Schmerzen, diesen Schmarrn zu lesen. Ungut. --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eine Insel voller Halunken ==&lt;br /&gt;
{{I|Code=I TL 3329-5}}*Story: [[Roberto Masato]]&lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Donald Soffritti]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Irre: [[Dagobert Duck]] verfolgt die [[Panzerknacker]], die ihn beraubt haben, bis nach Halunkien – ein Inselstaat, der Verbrechern Unterschlupf gewährt. Dagobert und Donald wandern sofort ins Gefängnis, aber auch die Panzerknacker sind nicht zufrieden, denn sie wollen gerne den Staatsschatz stehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich schon sehr mit dem absurden Szenario anfreunden können, um die Geschichte zu goutieren. [[Donald Soffritti]]s etwas auf links gedrehter Zeichenstil passt dann auch ganz gut dazu. Dass zwei Panzerknacker annehmen, der dritte wolle sie ausbooten, finde ich etwas unglaubwürdig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtig schlecht finde ich die Geschichte nicht – immerhin gab es so etwas bislang nur selten – aber von einem Highlight würde ich auch nicht sprechen. &#039;&#039;&#039;GUT-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut ist, dass die scheinbare Deus-ex-Machina-Lösung des Problems (wie Donald und Dagobert aus dem Gefängnis befreit werden) in Wahrheit gut vorbereitet wurde, was mir beim ersten Lesen gar nicht aufgefallen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falsch ist das Latein: „Hic sunt scelesti“ müsste es eigentlich heißen, aber ob das an der Übersetzung liegt? --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Riesennugget ==&lt;br /&gt;
{{I|Code=I TL 3322-5}}*Story: [[Carlo Panaro]]&lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Valerio Held]]&lt;br /&gt;
*Seitenzahl: 30&lt;br /&gt;
[[Bild:Das Riesennugget.jpg|mini|rechts|Auch Donald lacht mal das Glück (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
{{mm}} Es endet, wie es begann, nämlich mit einer Story von [[Carlo Panaro|Carlo „Vielschreiber“ Panaro]]. [[Donald]] ist frustriert, weil sein reicher Onkel ihm kein Darlehen geben will und ihm stattdessen eine Moralpredigt hält, dass er doch selbst etwas erreichen soll. Donalds Neffen sehen das erstaunlicherweise genauso, und so reift in Donald der Entschluss, die Erfahrung von unzähligen Schatzsuchen zu nutzen, um selbst einen wertvollen Fund zu heben. Seine Wahl fällt auf ein der Legende nach riesiges Nugget, das im Ort Blumwies versteckt sein soll. Dann gibt es einige Überraschungen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal hab ich bei Carlo Panaro das Gefühl, dass die Einzelteile nicht so recht zusammenpassen; das ist auch leider hier der Fall. Die Geschichte mäandert etwas unschlüssig vor sich hin und weiß nicht, ob sie Selbstfindung, Schatzsuche oder Krimi sein will, und der Schluss wirkt dann auch etwas weit hergeholt. Trotzdem: kein Totalausfall, und [[Valerio Held]]s Zeichnungen sind angenehm klassisch, ohne dabei an Lebendigkeit einzubüßen. &#039;&#039;&#039;MITTELMÄßIG+&#039;&#039;&#039; --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
LTB 535 hat einen höheren Unterhaltungswert als [[LTB 534|der Vorgänger]], aber trotzdem bleibt das flaue Sommerloch-Gefühl. Und das ist schade, denn 2017, 2018 und 2019 gab es teils deutlich ansprechendere LTBs in den Sommermonaten. Wäre eine echte Topgeschichte dabei, meine Wertungen würden wohl negativer ausfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig sind zwei Dinge: Mit &#039;&#039;Im Land der Gorillas&#039;&#039;, &#039;&#039;Pension Phantomias&#039;&#039; und &#039;&#039;Die millionenschwere Banknote&#039;&#039; sind gleich drei Comics enthalten, bei denen Autor und Zeichner ein und dieselbe Person sind ([[Giuseppe Zironi|Zironi]], [[Marco Gervasio|Gervasio]] und [[Marco Meloni|Meloni]]). Und was es auch in letzter Zeit selten (oder überhaupt nie seit… LTB 300?) gab: Im LTB befinden sich diesmal ausschließlich Produktionen aus Italien. Ob das daran liegt, dass im Vorgänger-LTB zwei (&#039;&#039;Der Schatz des Meeres&#039;&#039; und die [[Rahmengeschichte]]) dänische Produktionen waren? --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LTB Rezension|535]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Richypileser III.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Richypileser_III.&amp;diff=172234</id>
		<title>Benutzer Diskussion:Richypileser III.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Richypileser_III.&amp;diff=172234"/>
		<updated>2022-02-28T08:05:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Richypileser III.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hallo}}&lt;br /&gt;
Herzlich Wilkommen in der Duckipedia! Wir freuen uns dich zu sehen! Wenn du fragen hast kannst du dich gerne an die [[Duckipedia:Administratoren| Admins]] wenden. Viel spaß weiterhin! --[[Benutzer:DarSax208|DarSax]] ([[Benutzer Diskussion:DarSax208|Diskussion]]) 13:44, 6. Dez. 2021 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dankeschön:) [[Benutzer:Richypileser III.|Richy]] ([[Benutzer Diskussion:Richypileser III.|Diskussion]]) 09:05, 28. Feb. 2022 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Richypileser III.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_535:_Rezension&amp;diff=172207</id>
		<title>LTB 535: Rezension</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_535:_Rezension&amp;diff=172207"/>
		<updated>2022-02-27T18:54:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Richypileser III.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{LTB Rezension|535|LTB-535.jpg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cover ==&lt;br /&gt;
Das Cover wirkt leider so, als ob auch Zeichner [[Andrea Freccero]] etwas planlos beim Zeichnen war. Da ist es auch ein schwacher Trost, dass mit [[Dussel]] mal eine eher selten auf einem LTB-Titelbild zu findende Figur vertreten ist. Zudem bezieht sich der Titel zwar auf die erste Geschichte, aber das Cover hat außer der Figurenkonstellation keinen echten Bezug zum Inhalt selbiger. --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planlos im Paradies ==&lt;br /&gt;
{{I|Code=I TL 3316-2}}*Story: [[Carlo Panaro]]&lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Libero Ermetti]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 30&lt;br /&gt;
[[Bild:Planlos im Paradies.jpg|mini|rechts|Sprachverwirrung (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
{{gut}} Die Titelstory ist ein fluffiges Etwas, das aber gut in den Sommer passt: [[Dagobert Duck]] (begleitet von [[Donald]] und [[Dussel]]) will sich in den Tropen das Exklusivrecht an einer besonders schmackhaften Ananas sichern. Dann allerdings geschieht das Unfassbare: Nach einem Zusammenprall gibt er plötzlich nur noch unverständliches Zeug von sich! Ein Arzt konstatiert eine Linguakonfusio, also eine Sprachverwirrung. Nicht gut für seine Geschäftsverhandlungen, aber zum Glück kann er sich ja noch schriftlich ausdrücken. Dann jedoch wird er entführt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchaus gute und in Maßen spannende Eröffnung, mit einem altbekannten Bösen, der sich neue Unterstützung gesucht hat. Negativ: Man hätte aus der Situation mit der Sprachvernudelung noch mehr machen können. So gibt es zwar ein paar echte Lacher durch die Verbindung von Dagoberts Mimik/Gestik mit den völlig unverständlichen Texten („Zunka, Zanka ditta grotunka“), aber ein [[Rodolfo Cimino]] – der wohl Pate für die Geschichte stand – hätte da sicher noch mehr herausgeholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnungen von [[Libero Ermetti]] bringen frischen Wind ins LTB-Universum, allerdings sieht mir Dagobert besonders am Ende (ohne Gamaschen und Zylinder) dann doch etwas zu jugendlich aus. &#039;&#039;&#039;GUT&#039;&#039;&#039; --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ganz großer Sport: Immer am Ball ==&lt;br /&gt;
{{I|Code=I TL 2615-01}}*Story: [[Roberto Gagnor]]&lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Giampaolo Soldati]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dussel-Einseiter mit schwacher Pointe. --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Land der Gorillas ==&lt;br /&gt;
{{I|Code=I TL 3323-2}}*Story &amp;amp; Zeichnungen: [[Giuseppe Zironi]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Expedition genau dorthin, mit [[Micky]] und [[Minnie]]. Und [[Kater Karlo]]. Was? Genau, und was der in Afrika sucht, wird bis zum Schluss nicht klar. Aber die Touristengruppe hat einige sehr nahe Begegnungen mit den respekteinflößenden Menschenaffen. Deutlich zu nah für Micky…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, dass die Geschichte weitgehend durchgefallen ist, aber mich hat sie eigentlich recht gut unterhalten. Dass [[Giuseppe Zironi]] hier als Autor und Zeichner in Personalunion tätig war, sorgt für eine konsistente Atmosphäre. Im Prinzip ist das die Art Geschichte, wie sie auch in der klassischen LTB-Ära gerne mal auftauchte… aber dann eben als Zweit- oder Drittmaus. Durch die heutige Produktformel ist es leider so, dass eine humoristisch angelegte Geschichte wie diese als einziger Auftritt Mickys ungenügend wirkt. &#039;&#039;&#039;GUT-&#039;&#039;&#039; --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich war das eine der schwächsten Geschichten, die ich jemals in einem LTB gelesen habe (und es gab wahrlich mehr schlechte als gute in den letzten 20 Jahren). Aber hier fehlt einfach alles, insbesondere ein Plot, der auch nur den Hauch von einem Sinn hat oder zumindest ein Ziel verfolgt. Urteil: Grottig, &#039;&#039;&#039;Note 6&#039;&#039;&#039;. [[Benutzer:Richypileser III.|Richy]] ([[Benutzer Diskussion:Richypileser III.|Diskussion]]) 19:54, 27. Feb. 2022 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Phantomias in modernen Zeiten]]: Pension Phantomias ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[LTB 544: Rezension#Phantomias in modernen Zeiten: Aller Anfang ist schwer|← Vorherige Episode]] | [[LTB 547: Rezension#Phantomias in modernen Zeiten: Gerangel um die Villa Rosa|Nächste Episode →]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=== Teil 1: Gäste und Geister ===&lt;br /&gt;
=== Teil 2: Kabale und Hiebe ===&lt;br /&gt;
{{I|Code=I TL 3324-1P}}*Story: [[Marco Gervasio]]&lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Marco Gervasio]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 44&lt;br /&gt;
[[Bild:Pension Phantomias.jpg|mini|links|Phantomias spielt Gespenst (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
{{gut}} [[Donald]] ist erbost: Sein Onkel hat doch tatsächlich mal eben Donalds Haus zum B&amp;amp;B, also zur „Bed &amp;amp; Breakfast“-Pension, umfunktioniert. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, kam die Idee dazu auch noch von Vetter [[Gustav]]. Um die ungeliebten Gäste wieder loszuwerden, fantasiert Donald mal eben eine Spukgeschichte zusammen und plant, [[Phantomias]]’ Zubehör dazu zu nutzen, um der Geschichte eine glaubhafte Basis zu verpassen. Doch zu seinem Auftritt kommt es gar nicht, denn jemand Anderes geistert bereits durch den Garten. Und Klaas Klever hängt auch mit drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss zugeben, dass ich skeptisch war, als ich davon hörte, dass [[Marco Gervasio]] für das &#039;&#039;[[Topolino]]&#039;&#039; [[Phantomias in modernen Zeiten|eine neue Serie von Geschichten]] schreiben würde, in der Phantomias wieder so wie einst bei [[Guido Martina]] auftreten sollte. Hatten wir das nicht alles schon zur Genüge durchgekaut? Und ist der eigensinnige Rächer überhaupt noch zeitgemäß? Nun, zumindest Letzteres kann man nach der Lektüre der Geschichte klar mit Ja beantworten, auch wenn das Verhalten von Dagobert und besonders Gustav schon ein wenig fremd wirken kann, wenn man die meist deutlich freundlichere Charakterisierung in anderen neueren Geschichten danebenhält. Ansonsten ist das Ganze natürlich schon irgendwie vertraut, wenn auch in der Kombination neu. Dass Donald unvorsichtig vorgeht und Polizisten beleidigt, hat man so schon lange nicht mehr gesehen. Negativ ist einzig der Logikfehler rund um das Gespensterkostüm.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auch zeichnerisch überzeugt Gervasio: Deutlich an [[Cavazzano]] (und auch ein bisschen an [[Corrado Mastantuono|Mastantuono]]) angelehnt, aber immer mit einem eigenen Anstrich und mit ein paar herrlich schrägen Gesichtsausdrücken kommen seine Zeichnungen lebendig und ausdrucksstark daher. Aufgewertet wird das Ganze zudem durch schöne Schattierungen. Optisch ist der Unterschied zur &#039;&#039;[[Die Legende des ersten Phantomias|Legende des 1. Phantomias]]&#039;&#039; dabei immer gegeben. &#039;&#039;&#039;GUT+&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Serie allerdings nicht mit der chronologisch ersten Geschichte &#039;&#039;Paperinik, tutto cominciò così&#039;&#039; (welche zu Phantomias’ 50. Jubiläum erschienen ist und dessen Ursprünge näher beleuchtet. Anmerkung: Mittlerweile als &#039;&#039;Aller Anfang ist schwer&#039;&#039; in [[LTB 544]] erschienen) begonnen wurde und im [[LTB 536|nächsten LTB]] mit der überübernächsten Geschichte fortgesetzt wird, bei der zudem auch noch eine konzeptionell sehr wichtige Seite einfach weggelassen wurde, ist mehr als nur suboptimal. Nicht zum ersten und leider wohl auch nicht zum letzten Mal hätte die Redaktion solche Fehler vermeiden können, wenn man einfach die Topolino-Rezensionen im Comicforum regelmäßig verfolgen würde. --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Erfindermesse ==&lt;br /&gt;
{{I|Code=I TL 3314-3}}*Story: [[Gabriele Mazzoleni]]&lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Alessandro Gottardo]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 25&lt;br /&gt;
[[Bild:Die Erfindermesse.jpg|mini|rechts|Düsentriebs Erfindung wurde abgelehnt (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
{{gut}} [[Daniel Düsentrieb]] fällt aus allen Wolken, weil seine Erfindung nicht zum Erfinderwettbewerb zugelassen wurde. Fortan fühlt er sich als Versager und hat eine echte Sinnkrise. Da muss ein anderes Genie ran – [[Primus von Quack]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gabriele Mazzoleni]] fällt mir schon seit einiger Zeit positiv auf, da er recht interessante Charakterstudien mit teils herrlich ironischen Dialogen schreibt, und als eine solche würde ich diese vorliegende Geschichte auch bezeichnen. Die Einheit von Anfang und Schluss und Düsentriebs großmütiges Verhalten am Ende werten die Geschichte ebenfalls sehr auf. Ansonsten muss man eben damit leben, dass Daniel Düsentrieb in der italienischen Version für einen Gehirnmenschen erstaunlich emotional ist, aber das kennt man ja auch schon z.B. von [[Corrado Mastantuono]] so ähnlich. Mit dem exzentrischen Sonderling, wie ihn [[Carl Barks]] einst einführte, hat das alles wenig zu tun, aber außer Barks haben nur sehr wenige Autoren die Figur ähnlich gut beherrscht (mir fällt spontan nur [[Carlo Gentina]] ein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnungen von [[Alessandro Gottardo]], der eigentlich nicht zu meinen Lieblingskünstlern zählt, gefallen mir hier auch recht &#039;&#039;&#039;GUT&#039;&#039;&#039;. --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Sommermuffel ==&lt;br /&gt;
{{I|Code=I TL 3325-1}}*Story: [[Tito Faraci]]&lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Giorgio Cavazzano]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 24&lt;br /&gt;
[[Bild:Der Sommermuffel.jpg|mini|links|Goofy und Niesel (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
{{hl}} [[Goofy]] ist sowieso immer fröhlich, aber im Sommer gilt das auch für seine Mit-Entenhausener. Alle? Nein, einer nicht: Er heißt Niesel und hat ausgesprochen schlechte Laune, weil ihm der Sommer auf die Nerven geht. Goofy hat nun nur noch ein Ziel: Seinem griesgrämigen Mitbürger die Freuden der heißen Jahreszeit nahezubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Geschichte aus dem Maus-Universum ist klar die stärkere. Interessant ist, dass hier Goofy alleinige Hauptfigur ist, während er bei der Gorilla-Geschichte gar nicht vorkommt – ein seltener Fall von gelungener Kombination zweier eigentlich unabhängiger Geschichten. Eigentlich hätten die beiden Comics zusammen prima in eine Rahmengeschichte gepasst: Erst erzählt Micky, was er im Urlaub mit den Gorillas erlebt hat, dann kontert Goofy mit seiner Geschichte… aber ich schweife ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls überzeugen mich [[Tito Faraci]] und [[Giorgio Cavazzano]] mit ihrem zweiten LTB-Auftritt in Folge wieder deutlich mehr als bei &#039;&#039;Der steinige Weg zum Glück&#039;&#039; ([[LTB 534]]). Das ist das Dream-Team, wie ich es liebe: Faraci liefert mit Herrn Niesel einen echten Charakterkopf, der sich durch seinen beißenden Sarkasmus mehr als einmal an Goofys unerschütterlichem Optimismus reibt, aber neben den wie immer bei Faraci genialen Wortgefechten gibt es auch eine Vielzahl an unterhaltsamen bis skurrilen Situationen, die von Giorgio Cavazzanos Zeichnungen perfekt umgesetzt werden. Alleine Niesels Gesichtsausdruck auf S. 148: herrlich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleiner Wermutstropfen: So dermaßen viel kann man an einem einzigen Tag schlicht nicht erleben bzw. unternehmen. Trotzdem &#039;&#039;&#039;TOP-&#039;&#039;&#039; --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die millionenschwere Banknote ==&lt;br /&gt;
{{I|Code=I TL 3259-6}}*Story &amp;amp; Zeichnungen: [[Marco Meloni]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Frei nach Mark Twain: Was wird aus einem bettelarmen Kerl, wenn man ihm eine Million Taler gibt, die er aber nicht ausgeben darf? Dieses Experiment ist Kern einer Wette zwischen zwei reichen Engländern. Das Testsubjekt ist der mittellose [[Donald]], der nach einem Malheur aus San Francisco fliehen musste. Wie schlägt er sich nun also als Millionär, der kein Geld ausgeben darf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Prinzip ist die Geschichte gar nicht so beeindruckend, aber sie ist in sich geschlossen und mit gutem Sinn für Dramaturgie geschrieben, zudem sind Geschichten mit historischem Setting (Ende des 19. Jahrhunderts) zumindest in der LTB-Hauptreihe eher selten geworden. [[Marco Meloni]] überzeugt als Texter genau wie als Zeichner, auch wenn seine Bilder etwas blass wirken und Donalds Hand auf S. 182 merkwürdig aussieht. &#039;&#039;&#039;GUT+&#039;&#039;&#039; --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Schnellkurs: Solo mit Biegen und Brechen ==&lt;br /&gt;
{{I|Code=I TL 3259-3}}*Story: [[Augusto Macchetto]]&lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Daniela Vetro]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Fünf Seiten mit [[Dussel]], die ich wirklich nicht schmerzlich vermissen würde, wenn sie nicht da wären. Im Gegenteil, es bereitet eher Schmerzen, diesen Schmarrn zu lesen. Ungut. --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eine Insel voller Halunken ==&lt;br /&gt;
{{I|Code=I TL 3329-5}}*Story: [[Roberto Masato]]&lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Donald Soffritti]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Irre: [[Dagobert Duck]] verfolgt die [[Panzerknacker]], die ihn beraubt haben, bis nach Halunkien – ein Inselstaat, der Verbrechern Unterschlupf gewährt. Dagobert und Donald wandern sofort ins Gefängnis, aber auch die Panzerknacker sind nicht zufrieden, denn sie wollen gerne den Staatsschatz stehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich schon sehr mit dem absurden Szenario anfreunden können, um die Geschichte zu goutieren. [[Donald Soffritti]]s etwas auf links gedrehter Zeichenstil passt dann auch ganz gut dazu. Dass zwei Panzerknacker annehmen, der dritte wolle sie ausbooten, finde ich etwas unglaubwürdig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtig schlecht finde ich die Geschichte nicht – immerhin gab es so etwas bislang nur selten – aber von einem Highlight würde ich auch nicht sprechen. &#039;&#039;&#039;GUT-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut ist, dass die scheinbare Deus-ex-Machina-Lösung des Problems (wie Donald und Dagobert aus dem Gefängnis befreit werden) in Wahrheit gut vorbereitet wurde, was mir beim ersten Lesen gar nicht aufgefallen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falsch ist das Latein: „Hic sunt scelesti“ müsste es eigentlich heißen, aber ob das an der Übersetzung liegt? --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Riesennugget ==&lt;br /&gt;
{{I|Code=I TL 3322-5}}*Story: [[Carlo Panaro]]&lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Valerio Held]]&lt;br /&gt;
*Seitenzahl: 30&lt;br /&gt;
[[Bild:Das Riesennugget.jpg|mini|rechts|Auch Donald lacht mal das Glück (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
{{mm}} Es endet, wie es begann, nämlich mit einer Story von [[Carlo Panaro|Carlo „Vielschreiber“ Panaro]]. [[Donald]] ist frustriert, weil sein reicher Onkel ihm kein Darlehen geben will und ihm stattdessen eine Moralpredigt hält, dass er doch selbst etwas erreichen soll. Donalds Neffen sehen das erstaunlicherweise genauso, und so reift in Donald der Entschluss, die Erfahrung von unzähligen Schatzsuchen zu nutzen, um selbst einen wertvollen Fund zu heben. Seine Wahl fällt auf ein der Legende nach riesiges Nugget, das im Ort Blumwies versteckt sein soll. Dann gibt es einige Überraschungen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal hab ich bei Carlo Panaro das Gefühl, dass die Einzelteile nicht so recht zusammenpassen; das ist auch leider hier der Fall. Die Geschichte mäandert etwas unschlüssig vor sich hin und weiß nicht, ob sie Selbstfindung, Schatzsuche oder Krimi sein will, und der Schluss wirkt dann auch etwas weit hergeholt. Trotzdem: kein Totalausfall, und [[Valerio Held]]s Zeichnungen sind angenehm klassisch, ohne dabei an Lebendigkeit einzubüßen. &#039;&#039;&#039;MITTELMÄßIG+&#039;&#039;&#039; --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
LTB 535 hat einen höheren Unterhaltungswert als [[LTB 534|der Vorgänger]], aber trotzdem bleibt das flaue Sommerloch-Gefühl. Und das ist schade, denn 2017, 2018 und 2019 gab es teils deutlich ansprechendere LTBs in den Sommermonaten. Wäre eine echte Topgeschichte dabei, meine Wertungen würden wohl negativer ausfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig sind zwei Dinge: Mit &#039;&#039;Im Land der Gorillas&#039;&#039;, &#039;&#039;Pension Phantomias&#039;&#039; und &#039;&#039;Die millionenschwere Banknote&#039;&#039; sind gleich drei Comics enthalten, bei denen Autor und Zeichner ein und dieselbe Person sind ([[Giuseppe Zironi|Zironi]], [[Marco Gervasio|Gervasio]] und [[Marco Meloni|Meloni]]). Und was es auch in letzter Zeit selten (oder überhaupt nie seit… LTB 300?) gab: Im LTB befinden sich diesmal ausschließlich Produktionen aus Italien. Ob das daran liegt, dass im Vorgänger-LTB zwei (&#039;&#039;Der Schatz des Meeres&#039;&#039; und die [[Rahmengeschichte]]) dänische Produktionen waren? --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LTB Rezension|535]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Richypileser III.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_520:_Rezension&amp;diff=156861</id>
		<title>LTB 520: Rezension</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_520:_Rezension&amp;diff=156861"/>
		<updated>2021-11-01T15:40:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Richypileser III.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{LTB Rezension|520|LTB 520.jpg}}&lt;br /&gt;
== Cover ==&lt;br /&gt;
Das Cover ist nicht mein Fall. Durch den Motivausschnitt ist Donald ja kaum noch erkennbar, und man sieht auch jeden Wackler im Tuschestrich (wie wäre es mit digital nachziehen gewesen?!). Ehrlich gesagt, hätte mir das Motiv der beigelegten Postkarte besser als Cover gefallen… schön nur die Glanzfolie, ich mag Glitzercovers. --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der etwas andere Geburtstag ==&lt;br /&gt;
{{I|D 2018-089}}&lt;br /&gt;
* Story: [[Pat McGreal]] &amp;amp; [[Carol McGreal]]&lt;br /&gt;
* Zeichnungen: [[Giorgio Cavazzano]]&lt;br /&gt;
* Seitenanzahl: 35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} *grmpf*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ächz, stöhn, grummel, grumpf. Warum dürfen die McGreals in letzter Zeit so viele Geburtstagsgeschichten schreiben? Kaum eine davon hatte Hand und Fuß, und so ist es auch mit dieser. Eigentlich ist es nur eine arg bemühte Fortsetzung von &#039;&#039;Reise ins Ich&#039;&#039; ([[LTB 416]]). Das war damals eine innovative Geschichte, bei der besonders Zeichner [[Massimo Fecchi]] glänzen durfte und verschiedene Zeichenstile einbringen konnte. Zwar habe ich es öfters gelobt, dass Pat &amp;amp; Carol McGreal einen Sinn für Kontinuität haben und ihre eigenen Geschichten gerne mal fortsetzen. Aber hier ist schon mal die Konstruktion sehr wackelig (wie der Memoflott bei der Fernsehsendung landet, ist schon ziemlich haarsträubend, und die „Farben“-Trilogie hatte eine ähnliche Wendung). Einige der aufgeschlagenen Erinnerungen sind, wie in der ersten Memoflott-Geschichte, klar an Klassiker von [[Carl Barks]] angelehnt, andere aber eher emotionale Entgleisungen, die man so v.a. von Egmont kennt. Apropos: Was bitte erlauben sich die Eheleute McGreal eigentlich, mit Donalds Freunden und Verwandten so umzugehen? Seit wann trampeln die denn dermaßen gleichgültig auf Donalds Gefühlen herum? Unglaublich und völlig „out-of-character“!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Epilog (bzw. die Überleitung ins nächste LTB) ist zwar recht nett gemacht und auch logisch, aber auf der vorletzten Seite findet sich ein richtiger Affront gegen alle Fans der italienischen Disney-Geschichte. Ich sage wenig dazu. Einfach anschauen, den Kopf schütteln und sich blau und grün ärgern. Unfassbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussendlich enttäuscht auch [[Giorgio Cavazzano]]. Seine Umsetzungen dänischer Geschichten waren immer von wechselvoller Qualität. Nach einer grandiosen Leistung in [[LTB 516]] scheint er hier genauso wenig von der Handlung gehalten zu haben wie ich, denn seine Zeichnungen wirken blass, uninspiriert und teilweise sogar mit kleinen Zeichenfehlern. Anders als Fecchi scheint er auch wenig Spaß daran gehabt zu haben, Barks’ Zeichenstil bei den Erinnerungen zu imitieren. &#039;&#039;&#039;MITTELMÄßIG-&#039;&#039;&#039; --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Agent [[DoppelDuck]] (*): Notlösung==&lt;br /&gt;
{{I|I TL 2984-01}}&lt;br /&gt;
*Story: [[Marco Bosco]]&lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Alessia Martusciello]]&lt;br /&gt;
*Seitenanzahl: 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einseiter sind immer Notlösungen. *ähem* Die Reducktion scheint es mit DoppelDuck wirklich ernst zu meinen – neben fünf Kurzgeschichten, von denen in [[LTB 521]] die dritte erscheinen wird, sind eben auch zwei Einseiter „abzuarbeiten“, bevor es mit „Reboot“ weiter gehen kann. Das hier ist der erste und er ist zumindest für einen Schmunzler gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Der [https://inducks.org/story.php?c=I+TL+2984-02 zweite Einseiter] hätte übrigens auch wunderbar in LTB 521 gepasst. Aber nein…) --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zauberhafte Auszeit==&lt;br /&gt;
{{I|I TL 2842-1}}&lt;br /&gt;
*Story &amp;amp; Zeichnungen: [[Enrico Faccini]]&lt;br /&gt;
*Seitenanzahl: 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hl}} Von den vier bislang auf Deutsch veröffentlichten Comics der Serie &#039;&#039;[https://inducks.org/subseries.php?c=Topolino+ch%C3%AB+risate Topolino chë risate]&#039;&#039; (die keinen deutschen Titel hat), bei der italienische Künstler moderne Comic-Remakes von alten Disney-Trickfilmen angefertigt haben, ist das hier der mit Abstand lustigste. Es ist außerdem die erste von insgesamt vier Crossover-Geschichten in diesem Band – in drei davon tritt das klassische Trickfilm-Trio Donald/Micky/Goofy auf. Für diesem Kniff der Reducktion kann es nur Lob geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls wollen [[Donald]], [[Micky]] und [[Goofy]] ein Wochenende in einer Hütte in den Bergen verbringen. Allerdings geschehen bald seltsame Dinge. Sehr seltsame Dinge. Extrem seltsame Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte meinen, nach 50 Jahren LTB müsste doch mal jede Idee ausprobiert sein. Obwohl ein paar Szenen tatsächlich an andere Faccini-Geschichten erinnern (z.B. den „magischen Gumburumbu“ aus [[LTB 490]] oder die Zusammenarbeiten mit [[Casty]]), bin ich aus dem Staunen nicht herausgekommen, denn hier sitzt praktisch jeder Gag perfekt. Und diesmal kann ich sogar Faccinis Zeichnungen etwas abgewinnen, denn sie passen einfach. (Gerade bei Goofy stimmen die Proportionen oft nicht so richtig, aber irgendwie stört es mich diesmal nicht.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer sehr schwachen Auftaktgeschichte und einem Einseiter der eigentliche Anfang der Feierlichkeiten: &#039;&#039;&#039;TOP!&#039;&#039;&#039; --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein ganz exklusives Geschenk== &lt;br /&gt;
{{I|I TL 3054-04}}&lt;br /&gt;
*Story: [[Massimo Marconi]]&lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Massimo De Vita]]&lt;br /&gt;
*Seitenanzahl: 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Massimo De Vita hat viele tolle Geschichten mit Donald gezeichnet, nicht nur in seiner Rolle als Phantomias. Dennoch wollte er irgendwann keine Ducks mehr zeichnen und hat sich seitdem ausschließlich auf Maus-Geschichten konzentriert – mit ein Grund, weshalb seine Auftritte im LTB mittlerweile sehr rar geworden sind. Aber zu Donalds 80. Geburtstag vor fünf Jahren ließ er sich breitschlagen, zumindest ein paar Crossover-Einseiter zusammen mit dem ebenso altgedienten Autoren Massimo Marconi zu produzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltlich ist der Einseiter nicht mehr als nett, aber alleine die Tatsache, mal wieder einen von De Vita gezeichneten Donald sehen zu dürfen, ist Grund genug, ihn abzudrucken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ärgerliche: In Topolino 3054 sind mehrere weitere Geburtstags-Einseiter desselben Teams erschienen, die man auch hätte berücksichtigen können. Besonders um den Einseiter, in dem [https://inducks.org/s.php?c=I+TL+3054-02 Supergoof Phantomias gratuliert], ist es schade… --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der strahlende Schatten==&lt;br /&gt;
{{I|I TL 3248-2}}&lt;br /&gt;
*Story &amp;amp; Zeichnungen: [[Blasco Pisapia]]&lt;br /&gt;
*Seitenanzahl: 20&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Apropos Phantomias: Hier mal wieder eine sehr aktuelle italienische Geschichte von Blasco Pisapia…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Dussel]] sich mit UFO-Freunden trifft, ist [[Daniel Düsentrieb]] bei einem Erfinderkongress. Als ein Außerirdischer gesichtet wird, will [[Phantomias]] den Berichten zunächst nicht glauben. Dann steht er dem Monster selbst gegenüber. Es leuchtet, saugt Energie ab und ist scheinbar unangreifbar…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht schlecht. Besonders die ironischen Dialoge gefallen mir, ebenso Pisapias lebendige Zeichnungen. Dass Düsentrieb am Ende weder für den Schaden haftbar gemacht wird noch den tatsächlichen Hergang der Katastrophe versteht, will mir aber nicht so zusagen. &#039;&#039;&#039;GUT+&#039;&#039;&#039; --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rasante Radtour==&lt;br /&gt;
{{I|I TL 3255-5}}&lt;br /&gt;
*Story: [[Bruno Sarda]]&lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Nicolino Picone]]&lt;br /&gt;
*Seitenanzahl: 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Donald]], [[Dussel]] und [[Gustav]] als Trio unterwegs. Auf einem Tandem. Durch Holland. Muss man nicht erklären. Die Geschichte hat schon ein paar witzige Szenen, die Verwechslungsgeschichte ist aber recht vorhersehbar. Und mit dem Schluss will ich mich gar nicht anfreunden. Immerhin war die ganze Reise Gustavs Idee! Andere Geschichten wie &#039;&#039;Gustav Gans’ Grandhotel&#039;&#039; ([[LTB 506]]) oder einige aus [[LTB Enten-Edition 57]] haben für meinen Geschmack mehr aus der Konstellation Donald/Dussel/Gustav gemacht und gezeigt, dass die drei Vettern durchaus miteinander klar kommen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nicolino Picone]]s Zeichnungen erinnern an die von [[Stefano Intini]], wirken aber noch deutlich unbeholfener (Gustav hat Beine wie Baumstämme). Alleine diese offenen Schnäbel… überhaupt nicht mein Fall. &#039;&#039;&#039;MITTELMÄSSIG+&#039;&#039;&#039; --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auf Härte und Niere geprüft== &lt;br /&gt;
{{I|I TL 2414-2}}&lt;br /&gt;
*Story: [[Carlo Chendi]]&lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Giulio Chierchini]]&lt;br /&gt;
*Seitenanzahl: 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Es gibt kaum einen größeren Kontrast: Nach Picones verzerrtem Stil die klassischen, immer etwas steif wirkenden Zeichnungen von [[Giulio Chierchini]], den ich aber immer recht gut fand und der 2002 auch noch etwas sauberer gezeichnet hat als heute – was ich ihm angesichts seines Alters aber kaum vorwerfen kann! Immerhin feiert der Altmeister einen Tag nach VÖ-Termin des LTBs seinen 91. Geburtstag. Zufall oder ein kleines Geburtstagsgeschenk?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich legendär ist im Übrigen auch Autor [[Carlo Chendi]], den man vorwiegend von seinen Zusammenarbeiten mit [[Luciano Bottaro]] kennen dürfte und der bereits in den 1950ern mit [[Carl Barks]] korrespondierte (als dessen Name noch kaum jemandem ein Begriff war). Und die Geschichte hat auch etwas Klassisches: [[Dagobert]] will sich ein Beispiel an [[Klaas Klever]] nehmen und einen Leibwächter anschaffen. Da die Bewerber aber zu viel Geld wollen, will er es stattdessen mit einem Roboter versuchen. (Der erinnert übrigens entfernt an die Rüstung von Fenton Crackshell alias Dingsbums Duck alias [[Krach-Bumm-Ente]] alias Roboduck.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Roboter zu testen, heuert Dagobert nun Donald an und verspricht ihm eine Belohnung. Donald kommt auf keinen grünen Zweig, seine Neffen dagegen haben eine Idee…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fühlt sich in eine andere Ära zurückversetzt. Chierchinis Zeichnungen mit ihren typischen Bewegungslinien und Schraffuren sind einfach mit nichts anderem vergleichbar, und alleine der abstrus aussehende Roboter ist eine Augenweide. Auch das moralisch reichlich fragwürdige Verhalten von sowohl Dagobert als auch Donald reicht in die Zeit der frühen LTBs zurück. Aber viele Gags zünden einfach, und die Lösung des Problems ist sehr pfiffig. Vor einer Topwertung schrecke ich zurück, aber sicher &#039;&#039;&#039;GUT+&#039;&#039;&#039; --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Reise um die Welt in 80 Klicks==&lt;br /&gt;
{{I|I TL 2960-5}}&lt;br /&gt;
*Story: [[Stefano Ambrosio]], [[Roberto Gagnor]] &amp;amp; [[Alessandro Pavanelli]]&lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Marco Mazzarello]]&lt;br /&gt;
*Seitenanzahl: 20&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Hier wieder das klassische Trio in Aktion. Goofy entdeckt auf seinem Dachboden ein E-Gook, eine Art Vorläufer des E-Books. Nur dass dieses Teil Donald und Micky in die Geschichte „In 80 Tagen um die Welt“ hineinversetzt und Goofy seinen Freunden nur durch Weiterblättern aus diversen Situationen helfen kann…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albern, aber zumindest kurzweilig. Die Grundsituation erinnert zwar ein wenig an die Raubbücher aus &#039;&#039;[[Micky X]]&#039;&#039;, aber sie ist hier längst nicht so düster umgesetzt. [[Marco Mazzarello]] wird nie einer meiner Lieblingszeichner sein, seine Bilder werden hier aber durch eine ungewöhnliche Kolorierung aufgewertet. (Das kann allerdings über den abstrusen Zeichenfehler auf S. 172 oben links nicht hinwegtäuschen…) &#039;&#039;&#039;GUT&#039;&#039;&#039; --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schön zu sehen, wie unterschiedlich Meinungen sein können. Ich finde diese Geschichte maximal mittelmäßig mit Tendenz zu &amp;quot;schlecht&amp;quot;. Es fehlt jegliche Kompositionsstruktur, vielmehr findet sich eine Ansammlung von Kurzereignissen, ein (tieferer) Sinn ist nicht vorhanden. [[Benutzer:Richypileser III.|Richy]] ([[Benutzer Diskussion:Richypileser III.|Diskussion]]) 16:39, 1. Nov. 2021 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Um eine Erfahrung reicher==&lt;br /&gt;
{{I|I TL 3143-1}}&lt;br /&gt;
*Story: [[Carlo Panaro]]&lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Valerio Held]]&lt;br /&gt;
*Seitenanzahl: 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Irgendwie merkwürdig, diese Geschichte. Dabei ist die Ausgangslage recht unverbraucht: Donald will seine Fähigkeiten als Begleiter von Schatzsuchen zu Geld machen, was ihm sein Onkel Dagobert übelnimmt. Zwei Gestalten namens Karl und Horst Pital (!) melden sich auf Donalds Anzeige und wollen einen Schatz auf einer Insel finden, den Horst dort gefunden hat, an dessen genaue Lage er sich aber nicht mehr erinnern kann. Im Laufe der Zeit werden die Beiden Donald immer suspekter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt sie, die unerwartete Wendung. Zwar ist sie nicht ganz so unpassend wie bei &#039;&#039;Von Pelikanen und Preziosen&#039;&#039; ([[LTB 519]]), trotzdem ist man ein wenig enttäuscht. Immerhin sind [[Valerio Held]]s Zeichnungen ganz nett und verbreiten klassisches Flair. &#039;&#039;&#039;MITTELMÄßIG+&#039;&#039;&#039; --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Kamele des Königs==&lt;br /&gt;
{{I|I TL 2536-7}}&lt;br /&gt;
*Story: [[Rodolfo Cimino]]&lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Luciano Gatto]] &amp;amp; [[Michele Mazzon]]&lt;br /&gt;
Seitenzahl: 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hl}} Von der ersten Seite an ganz klar „ein Cimino“ (wobei Zeichner [[Luciano Gatto]] auch sofort an seiner Signatur, der Katze – italienisch „gatto“ – erkennbar ist). [[Rodolfo Cimino]] war ein unglaublich produktiver Autor, sodass wir wohl noch lange Geschichten von ihm lesen werden. Alleine zwischen 1987 und 1994 wurden ca. 35 Storys von ihm in Italien veröffentlicht, die bei uns noch nicht erschienen sind… diese hier ist sicher nicht die schlechteste, auch wenn sie aus seiner „späten Phase“ stammt (und gerade um die Jahrtausendwende das LTB von ihm geradezu überflutet wurde, die Storys waren teilweise deutlich schlechter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier geht es um Salzkamele. Figuren, die angeblich ein asiatischer Herrscher namens Steppolione anfertigen ließ, weil sie ihm gefielen. Dagobert merkt schnell, dass da mehr dahinter ist. Es beginnt eine Schatzsuche mit mehr Irrungen und Wirrungen als gewohnt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist hier so einiges: Donald ist außergewöhnlich selbstbewusst, Dagobert schläft während eines Vortrags ein (!) und das für die Schatzsuche gedachte Spezialfahrzeug wird nach kurzer Zeit wieder stillgelegt, weil Dagobert (!) das Schaukeln nicht erträgt. (Immerhin darf es in der Cimino-Hommage &#039;&#039;Fahrendes Fiasko&#039;&#039; aus [[LTB 502]], ebenfalls von Luciano Gatto gezeichnet, noch mal kurz auftauchen.) Auch der Tunnel ist ein schöner Einfall. Insgesamt sicher eine der besten und inspiriertesten Cimino-Geschichten, die ich in letzter Zeit lesen durfte. Einzig, was die tatsächliche Natur der Kamele angeht, will ich Zweifel anmelden: Das ist eine etwas unrealistische Erklärung. Davon mal abgesehen &#039;&#039;&#039;TOP-&#039;&#039;&#039; --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Mickys Kunstgeschichte]]: Destino – Zwischen Traum und Fantasie== &lt;br /&gt;
{{I|I TL 2861-1}}&lt;br /&gt;
*Story: [[Roberto Gagnor]]&lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Giorgio Cavazzano]] &amp;amp; [[Sandro Zemolin]]&lt;br /&gt;
*Seitenzahl: 20&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hl}} Ganz speziell dann der Abschluss. Erneut treffen wir Micky, Donald und Goofy (dazu noch [[Kater Karlo]]), diesmal aber von [[Giorgio Cavazzano]] stilecht im frühen [[Floyd Gottfredson|Gottfredson]]-Stil gezeichnet (ähnlich wie schon vor Jahren bei &#039;&#039;[https://inducks.org/story.php?c=I+TL+1672-B Wie in alten Zeiten…]&#039;&#039;). Alleine wie Cavazzano den frühen Knopfhosen-Micky zeichnet, ist einfach nur zum Dahinschmelzen und mit der dänischen Kurzhosenmaus gar nicht zu vergleichen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch viel außergewöhnlicher ist aber die Story, denn unsere drei Comichelden sind hier tatsächlich gemeinsam mit ihrem Schöpfer [[Walt Disney]] (!) unterwegs und treffen den Meister des Surrealismus, Salvador Dalí! (Das Treffen gab es übrigens wirklich; Micky, Donald und Goofy waren aber wohl eher nicht dabei…) Als unsere drei Helden ins Studio eindringen, landen sie auf einmal mitten in Dalís surrealer Welt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Roberto Gagnor]] ist mittlerweile als Kunstexperte bekannt, zu diesem Zeitpunkt war die Geschichte aber „nur“ eine einmalige Sache, die Kunstgeschichten-Serie entwickelte er erst später. Aber die Ähnlichkeiten sind offensichtlich. Wie Gagnor hier Disney-Stil und Avantgarde aufeinandertreffen lässt, hat schon Charme. Ebenso der „deus ex machina“ 🙂&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon in [[LTB 508]] ist der Unterschied zwischen Giorgio Cavazzanos Zeichnungen für Egmont und Panini (bzw. damals noch Disney Italia) beträchtlich. Wo er bei der Eröffnungsstory kaum mehr als „Dienst nach Vorschrift“ abliefert, kann er sich hier richtig austoben. Eine wunderbar zarte, dennoch ausdrucksstarke Kolorierung verstärkt den Lesegenuss noch beträchtlich. Trotz der Kürze &#039;&#039;&#039;TOP&#039;&#039;&#039; --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
Man kann nicht behaupten, dass die Reducktion einfach ein weiteres LTB zusammengestellt hat, denn Band 520 bricht mehrfach aus gewohnten Schemata aus. Auffällig neben den vielen Crossovers (Micky bekommt hier kurioserweise mehr Raum als z.B. in [[LTB 519]], nicht dass es mich stören würde!): Die Mehrzahl der Geschichten kommt eher modern daher, aber mit Chendi/Chierchini und Cimino/Gatto (und vielleicht auch Panaro/Held) wird auch der klassische Stil repräsentiert. Die Mischung ist für meinen Geschmack gelungen. Was aber nicht ganz stimmt, ist das Verhältnis zwischen langen und kurzen Geschichten, denn die längeren fehlen leider mal wieder deutlich. Nicht in allen Geschichten kommt Donald so gut weg wie in der Cimino’schen Schatzsuche. Dennoch würde ich von einem unterm Strich gelungenen Jubiläumsband sprechen, an [[LTB 513]] reicht er aber nicht heran. --[[Benutzer:Spectaculus|Spectaculus]] ([[Benutzer Diskussion:Spectaculus|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LTB Rezension|520]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Richypileser III.</name></author>
	</entry>
</feed>