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	<title>Duckipedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-06-09T01:57:02Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_82:_Rezension&amp;diff=309497</id>
		<title>LTB 82: Rezension</title>
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		<updated>2026-06-01T15:21:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{LTB Rezension|82|LTB_082_BV.jpg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cover ==&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Donald, in Trikots und Hosen der international seltenen Farbkombination rot-hellblau, kickt einen Ball mit seiner rechten Klebe senkrecht ins obere Bilddrittel. Der Ball ist mit den Flaggen von Teilnehmern der Fußball-WM von 1982, Spanien, Italien, Argentinien, Brasilien und Peru, bestückt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem gewohnheitsmäßig leeren Blick von [[Giancarlo Gatti]]s Donald gehen hier noch ein paar weitere Dinge schief: kein Hintergrund (nicht einmal ein „Untergrund“), keine Dynamik. Auf dem italienischen Originaltitel konnte zumindest noch die Idee gefallen, das „o“ in „Paperino“ durch den in die Luft geschossenen Fußball bilden zu lassen. Das von [[Marco Rota]] gestaltete Cover des I Classici 54 der „Prima Serie“ von 1974, von dem dieser Band hier eine Neuauflage ist, zeigte Donald, Goofy und Micky im spielerischen Kampf um den damals neuen FIFA World Cup und war deutlich besser. (4/15 - Poor) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das erste Fußballspiel der Welt ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich weiß was viel Besseres! Wie wär’s mit einem lustigen Kürbisspiel für beide Clans?“&#039;&#039; (eine Hexe aus dem schottischen Hochland revolutioniert das Fehdewesen aka die Sportwelt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_082-1.jpg|left|thumb|Von Romano Scarpa in seinem 1974 ersterschienen &amp;quot;Ersten Fußballspiel der Welt&amp;quot; auch verarbeitet: der damals neu gestiftete FIFA-Pokal (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hl}} [[Dagobert Duck]] und [[Klaas Klever]] sprechen beim einflussreichen Fußball-Funktionär Heuberger vor, um die Übertragungsrechte für die anstehende Fußball-WM zu ergattern. Im Gepäck haben beide, um ihre Ansprüche zu untermauern, je einen spektakulären Fußball-Film: Doch während Dagoberts Film-Opus, das die Erfindung des Fußballspiels in den schottischen Highlands imaginiert, bei Heuberger durchfällt, gefällt ihm Klevers Streifen „Ein Tag im Leben des Franz Dribbelbauer“ ganz vorzüglich. Doch wie groß die Überraschung bei Heuberger und Dagobert, als Klever verkündet, diesen Dribbelbauer, der mit seinen Fußballkünsten die ganze jodlersteinische Nationalmannschaft vernascht, gebe es wirklich! Und Klever ist nur zu bereit, gegen Einräumung der Fernsehrechte seinen neuen Star an die hiesige Nationalmannschaft zu „verleihen“. Der verzweifelte Dagobert weiht seine Verwandten in den Sachstand ein, und es sind natürlich die [[Tick, Trick und Track|Kinder]], die als erstes merken, dass mit diesem „Franz Dribbelbauer“ etwas nicht stimmt. Und tatsächlich: Er ist, wie uns [[Scarpa]] zeigt, ein Instrument von dessen Bruder Hans, einem Elektronikgenie, der Franz mittels eingesetzter Elektroden nach Belieben aus einem hohlen Berg heraus fernsteuerbar gemacht hat. Währenddessen hat [[Gundel Gaukeley]] Dagobert ausspioniert und einen Hebel erahnt, mit dem sie endlich den Glückstaler ergattern könnte: Sie verspricht, [[Donald]] zum Super-Torwart zu machen, und tatsächlich bekommt der ehemalige Fußballstar Uli Seiler keinen Ball mehr an Donald vorbei in die Maschen. Sodann werden Hans und Franz, in Wahrheit beides keine schlechten Menschen, von den Kindern, Dagobert und Heuberger enttarnt. Dennoch will der Fußball-Funktionär an dem Vertrag mit Klever festhalten. Obwohl Dagobert unter diesen neuen Bedingungen nur noch wenig Lust verspürt, Gundel seinen Glückstaler auszuliefern, legt er ihn wie verabredet eines Abends an sein offenes Fenster. Doch Klever, weiterhin im Wettkampfmodus, tauscht den Glückstaler gegen einen alten schottischen Pechpenny von seinem Speicher aus. Gundel sieht sich verraten und entzieht Donald seine Superkräfte, der daraufhin in einer eigens organisierten Demonstration seiner Fähigkeiten eben doch von den durch alle Spieler der Nationalmannschaft gleichzeitig abgefeuerten Fußbällen über den Haufen geschossen wird. Dagobert verdonnert den Versager dazu, Klevers Fernmeldesatelliten zu sabotieren – wenn er die Übertragungsrechte für die Fußball-WM nicht bekommt, soll sie eben keiner sehen. Doch nebenbei demoliert Donald auch Dagoberts eigenen Satelliten und geht sodann „als erster lebender Satellit in die Geschichte des Fernsehens“ (S. 95)…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_082-2.jpg|right|thumb|&amp;quot;Geht&#039;s raus und spielt Fußball&amp;quot;: Scarpas Figur Franz Dribbelbauer vernascht das jodlersteinsche Nationalteam (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nebel wabert mystisch über das Kürbisfeld zwischen den beiden Burgen zweier verfeindeter schottischer Clans… Die Gewitterhexen – ganz offenbar Shakespeares „Macbeth“ entlehnt, obwohl es hier vier statt drei sind – machen sich einen Spaß: Die der Kürbiskost überdrüssigen McDuckleys und die hungrigen McClevers sollen ihr Anrecht über die Anbaufläche ausspielen. Und da die Hexen einige Kürbisse vergiftet haben und die Clan-Angehörigen höllische Angst, sie zu berühren, soll der Kampf eben mit den Füßen erfolgen. Wer den Kürbis mit dem Pechpenny am Ende hinter seinem Burgtor liegen hat, ist Verlierer. So kam also das Fußballspiel in die Welt, und wahrscheinlich wäre die Geschichte von Romano Scarpa bereits dann unter seinen Top-Werken zu listen, wenn es dabei sein Bewenden gehabt hätte. Aber es ist ja nur der „Vorfilm“ für die weiteren Geschehnisse, die der bunten, verrückten Welt des „Calcio“, wie der Sport in Italien heißt, ein bleibendes Disney-Denkmal setzt. Die Erzählstruktur, hier offenbar nur einer Filmvorführung beigewohnt zu haben, welche Teil eines Geschäftskampfes zwischen Dagobert Duck und Klaas Klever ist, kann auch diejenigen Scarpa-Fans vollends begeistern, welche den späteren Scarpa immer etwas zu routiniert und überraschungsarm fanden. Auch die deutschen Übersetzer muss das initiierende Filmopus derart berauscht haben, dass sie die anschließenden drei Viertel der Handlung glatt übersahen und gleich die ganze Geschichte „Das erste Fußballspiel der Welt“ tauften (ital. schlichter und treffender „Paperino ai Mondiali di Calcio“, also „Donald bei den Fußball-Weltmeisterschaften“). Glänzend die Idee Scarpas, gegen Ende des Comics den ursprünglichen Clan-Wettkampf in einer entzückenden Verschiebung der Erzählebenen wieder in die Handlung zurückzuholen und Klever mit genau jenem „schottischen Pechpenny“ hantieren zu lassen, den sein Vorfahr McClever – aber schließlich ja nur in einem von Dagobert produzierten Film – zu seinem Verdruss einst hinter seinem Burgtor fand. Dass überhaupt Gundel Gaukeley eine Rolle bekommt und somit den mittelbaren Wettstreit der Fußball-Superstars Franz Dribbelbauer und Donald Duck forciert, ist ebenfalls ein überaus glücklicher Einfall zu nennen. Und was ist ihr Gegenspieler, der technisch begnadete Fußballer-Bruder Hans Dribbelbauer, eigentlich anderes als ein Vorläufer jener heutigen „E-Sportler“, die seltsame Avatare tatsächlicher Superstars durch ihre Fußballsimulationen wie die der bekannten FIFA-Reihe schicken? „Franz Dribbelbauer“ erinnert übrigens nur in der deutschen Übersetzung an den deutschen Fußballer-Prototypen Franz Beckenbauer, der kurz vor dem Erscheinen des LTB 82 mit dem Hamburger SV seine fünfte deutsche Meisterschaft feiern und sein Abschiedsspiel bestreiten durfte. Scarpa hatte ihn im italienischen Original als „Franz Paperott“ stärker in die „Paperi“, also die Gattung der Disney-Enten eingeordnet, und ihm darüber hinaus eine allgemeiner gehaltene deutsche Namensendung zugewiesen. Es macht auch Spaß zu sehen, wie mit den anderen Namen aus der Handlung verfahren wurde: Aus dem ehemaligen Meisterspieler Rolf Ball wird ein Uli Seiler, aus dem Funktionär „Mister Stopper“ ein „Herr Heuberger“, darin den damaligen DFB-Präsidenten Hermann Neuberger assoziierend. Auch im italienischen Original scheint die Figur – trotz des englischen Namens – für Fußball-Italien zu sprechen, träumt er doch von einem Titel für sein Heimatland – „noi – campioni del mondo!“ (S. 41). So kann interpretiert werden, dass Scarpa den Bergmenschen „Franz Paperott“ als Südtiroler avant la lettre konzipiert hatte, welcher den Italienern zum Titel verholfen hätte. In der Realität schafften es die Azzurri 1982 auch ohne einen Franz Paperott, den FIFA-Pokal aus Spanien mit nach Hause zu nehmen. Freilich war, wie man dabei bedenken muss, Scarpas Geschichte erstmals bereits 1974 erschienen, und zwar anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland, was die vielen deutschen Bezüge erklärt. So finden auch die Verhandlungen um die WM-Übertragungsrechte offenbar in München statt (S. 30, 43). Immerhin wird von der deutschen Übersetzung auch nicht behauptet, dass man sich der Zwiebeltürme der Münchner Frauenkirche zum Trotz in Madrid befinde. (15/15 – Outstanding) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Donald, der Libero ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Tormeier, Rasenhauer, Knochenbrecher, Stoppauer, Flankenberger, Schussinger, Lachberger, Dribblinger, Donald Duck, Kopfinger, Treffauer“&#039;&#039; (die Mannschaftsaufstellung des FC Entenhausen im „Spiel des Jahres“ gegen den 1. FC Bolzenhausen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_082-3.jpg|left|thumb|500px|Dalmasso/Rotas &amp;quot;Donald, der Libero&amp;quot; als echter Instinktfußballer (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Kochend vor Wut schießt [[Donald]], als er an einem Fußballplatz vorbeikommt, den Holzstreben eines Fangnetzes entzwei. Die dort trainierenden Spieler des FC Entenhausen glauben, einen kommenden Mitspieler gesehen, zu haben, und lassen ihn im Büro ihres Präsidenten einen Vertrag unterschreiben. Zunächst müssen ihn die [[Tick, Trick und Track|Kinder]] noch durch allerlei Tricks und Hilfsmittel unterstützen, doch die merken bald, dass er auch ohne sie dabei ist, sich zu einem echten Fußballstar zu entwickeln. Das sieht auch der fiese Präsident von Rot-Blau Gänsebach so, der nicht einmal vor einer Entführung zurückschreckt, um Donald zu seinem Club zu lotsen. Meister wird aber doch der FC Entenhausen, und der rechtzeitig wieder eingetroffene Donald ist Held des Tages. Gemeinsam mit dem ehemaligen Helfershelfer des Gänsebacher Präsidenten, [[Hanno]], der sich ebenfalls als Könner am Ball erweist, bricht der FC Entenhausen samt Donald, den die Kinder begleiten, zu einer Tournee rund um die Welt auf. In Australien spielen sie mit Bumerang-„Bällen“, in Indien wird Hanno als Gottheit Rhamatrucha verehrt, in Grönland finden die Partien unter Einsatz von Schnee- statt Fußbällen statt. Nach Rückkehr in die Heimat erfährt Donald, wie schnell der Ruhm der Welt verblasst: Hanno ist jetzt der angesagtere Fußballstar und wird von den Entenhausenern auf Händen getragen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vorlage von LTB 1982, „Paperino ai Mondiali“, CWD SS 65 (Mai 1982) hatte es, wie in dessen Erstauflage zur WM in Deutschland, CWD PS 54 (Mai 1974), nur zwei Comics gegeben: Neben Scarpas „Paperino ai Mondiali di Calcio“ dieses ebenfalls extrem lange Werk „Paperino Calciatore“, das bei den jungen Fußballfans ähnliche Hochstimmung ausgelöst haben dürfte. Sowohl Erst- als auch Zweitauflage enthielten darüber hinaus Informationen zu den unmittelbar anstehenden Fußball-Weltmeisterschaften: Spielpläne, Mannschaftsporträts, Steckbriefe der Stadien, WM-Historie. Anders als bei den I Classici üblich, waren beide Comics vorher nicht im „Topolino“ erschienen, sondern Maßanfertigungen für den dem größten Sportereignis der Welt gewidmeten Band. Vielleicht noch bemerkenswerter ist, dass die deutsche Übersetzung erstmals mit nur geringem zeitlichen Verzug von etwa einem Monat gegenüber dem italienischen Original erschien: Disney-Europa begann damals enger zusammenzuwachsen. Gewiss kein Zufall ist, dass „Paperino Calciatore“ – also „Donald, der Libero“ – von [[Gian Giacomo Dalmasso]] und [[Marco Rota]] stammten, die als Texter und Illustrator besonders eng in das I Classici-Tagesgeschäft eingebunden waren und eine naheliegende Wahl waren, eine solche Sonderausgabe zu gestalten und zu füllen. Der flotte Fußballtrubel zeigt Rota gerade erst auf dem Weg zu seinem zeichnerischen Zenit, und gewiss kein Scarpa ist Dalmasso, der sich sichtlich schwertut, dramaturgisch plausibel einen roten Faden durch pralle 80 Comic-Seiten zu legen. Dennoch gibt es genügend unvergessliche Momente: Donald mit verknoteten Beinen im Strafraum (S. 101), als verschämter Nackedei und im Frack einer Vogelscheuche (S. 129), das Fußballspiel zweier Fakirmannschaften (S. 150) und die Inder, die zu Ehren Hannos den Ball in das eigene Tor tragen: „Juhuu! Die Mannschaft Rhamatruchas hat gewonnen! Bravo!“ (S. 160). Gerade aufgrund seiner Bruchstückhaftigkeit hat manches an diesem Werk eine ganz erfrischende Comic-Strip-Anmutung – mal ganz abgesehen davon, dass wohl viele Jungens davon geträumt haben mögen, ohne Erfahrung, ohne Talent und ohne Training vom Fleck weg als quasi „geborener“ Fußballstar erkannt und verehrt zu werden. (12/15 – Really Good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Donald und der Traumjob ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} [[Donald]] ist gerade dabei, einen Bettelbrief an [[Onkel Dagobert]] abzufassen, als ihn [[Ahörnchen und Behörnchen]] zu nerven beginnen und er ihnen, auf das Hausdach kletternd, in ihrem Astloch mit der Baumsäge zu Leibe rückt. Gerade in diesem Moment kommt Onkel Dagobert vorbei und liest den auf dem Schreibtisch liegenden, angefangenen Brief…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Ehapa]] im Mai 1982 begann, das CWD SS 65 für den deutschen Markt zu bearbeiten, verzichtete man wohlweislich auf den redaktionellen WM-Teil der Italiener. Das LTB war nun mal eine reine Comic-Publikation und wollte es auch bleiben. Deshalb griff man auf andere Quellen zurück, so auf ältere Topolino-Bände, denen unter anderem diese dröge, trotz ihrer nur 6 Seiten völlig disparate [[S-Code-Geschichte]] entstammt. (2/15 – Terrible) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Donald, der Schrecken aller Hunde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Donald]] fürchtet sich als Vertreter für Fältchen-Balsam vor allem vor den Hunden, die vor den Einfamilienhäusern, an deren Türen er klingelt, Wache schieben. Vom Verkaufsdirektor erhält er einen elektronischen Pieper, der ihm selbst die schärfsten Köter des Viertels vom Halse hält. So sehr der Fältchen-Balsam ein Ladenhüter bleibt, erweckt „dieses Wundergerät“ (S. 188) das Interesse von Zeitungsjungen und Briefträgern… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solide, gut gezeichnete und leidlich humorvolle [[S-Code-Geschichte]] aus dem Hause [[Tony Strobl]]. (8/15 – Satisfactory) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_082-4.jpg|right|thumb|500px|In Siegel/Gattos &amp;quot;Zuviel Geld ist ungesund&amp;quot; lehnt sich eine Stadt gegen ihren Ausbeuter auf (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuviel Geld ist ungesund ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Auch wir wollen Ihnen zu Ihren großen Verlusten…“ – „…herzlich gratulieren!“&#039;&#039; (zwei Polizisten wissen, was sich gehört)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Weil er sich von den weißen Doktoren des Medico-Centers ausgebootet sieht, verflucht Humba-Humba, Medizinmann der Plattfußindianer, deren Arbeitgeber [[Dagobert Duck]]: Von nun an solle dieser „immer reicher“ werden. Zunächst frohlockt der reichste Mann der Welt, er wisse nicht, was daran schlimm sein soll, doch Stück für Stück begreift er es: Mitmilliardäre, Bürger, Journalisten, bald sogar die öffentliche Ordnung und die eigenen Mitarbeiter wenden sich von ihm ab, weil allein er profitiert und alle anderen immer ärmer werden. Nicht einmal Asyl erhält er – selbst ins Ausland ist ihm sein schlechter Ruf bereits vorausgeeilt. Dagobert bleibt nichts anderes übrig, als bei Humba-Humba zu Kreuze zu kriechen. Dessen brennende Hütte rettet er mithilfe seines Glückstalers, worauf Humba-Humba den Fluch löst. Zurück in Entenhausen, laufen die Geschäfte wieder, wie sie sollen: „normal“… (S. 219)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schon ein kleines Mystery-Meisterstück von [[Jerry Siegel]], der die gängigen Sorgen Onkel Dagoberts einfach mal kräftig gegen den Strich bürstet. So ganz glauben wir es zwar noch nicht, dass die Akkumulation märchenhaften Reichtums diese gesellschaftlichen Nachteile nach sich zöge. Zumindest lohnt es sich auch heutzutage, darüber zu philosophieren, was wohl passieren würde, wären Elon Musk, Bill Gates, Jeff Bezos und Mark Zuckerberg ein- und dieselbe Person. Wie dem auch sei: Es ist schon schön schauderhaft, Dagobert dabei zuzuschauen, wie er von einem Fluch verfolgt wird, der von dem Medizinmann bis ins kleinste Detail durchdacht wurde. Es gelingt Dagobert, als es ihm dämmert, dass ihm ein Restleben als Parias droht, nicht einmal, die erworbenen Firmen wieder abzustoßen, weil die Zauberhand auch die Kaufverträge hatte verschwinden lassen. Der interessante Stoff hätte allerdings einen [[Scarpa]] verdient gehabt, der Humba-Humba vermutlich noch bedrängendere Züge verliehen hätte, als [[Luciano Gatto]] in seinem eher statischen Stil es vermag. Die Figur, gerade in den Momenten ihrer spukhaften Erscheinung, hätte mehr sein können als ein halbnackter, zynisch grinsender Nussknacker. (11/15 – Pretty Good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die versteinerte Ananas ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Heißt dieser ohnmächtige Herr Donald Duck?“&#039;&#039; (Bob Aloha trifft gerade ein, als Donald eine umwerfende Bekanntschaft mit Schlangen geschlossen hat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Die Früchte auf den hawaiianischen Ananasplantagen [[Onkel Dagobert]]s, des größten Ananaskonservenfabrikanten der Welt, scheinen von einer geheimnisvollen Krankheit befallen. Davon können sich [[Donald]], [[Tick, Trick und Track]], in dessen Auftrag unterwegs, mit eigenen Augen überzeugen: des Nachts versteinern die Früchte auf den Feldern. Die eingeborenen Beschäftigten glauben an das wirken eines bösen Berggeists und laufen in Scharen davon – nur der Vorarbeiter Bob Aloha hält die Stellung. Tick, Trick und Track bekommen heraus, dass der fliegende Totempfahl, der die versteinernde Flüssigkeit versprüht, ein getarntes Flugzeug ist. Hinter der Sabotage steckt ein übler, der [[Carl Barks|Carl-Barks-Schöpfung [[Borstinger]] nachgebildeter Geschäftsmann, der die Leute durch diese Nummer versucht als Kunden für sein Apfelmus zu gewinnen. Nach der Enttarnung durch die Kinder landet er im Krankenhaus (aka Irrenhaus), in dem er fürderhin mit einer Spielzeugpistole auf künstliche Ananas zu schießen pflegt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sympathisch die italienische Wiederbelebung Borstingers auch sein mag: [[Osvaldo Pavese]] und [[Giulio Chierchini]] gelingt in diesem Comic ansonsten nicht viel. Allzu routiniert, ja dröge ist Paveses Storytelling, während Chierchini das Hawaii-Flair misslingt. Kulturhistorisch interessant ist, dass der Entenhausener Heißhunger auf Ananas lediglich den Konserven, nicht frischen Ananas gilt. Vermutlich war es auch in Italien 1973 noch eine Seltenheit, in den Obst- und Gemüsegeschäften die frischen Früchte zu finden. Noch in meiner deutschen Jugend der 80er Jahre war es gängig, die überzuckerten Ananasstückchen aus den Dosen zu verarbeiten und zu „genießen“. Dennoch verkörpert die tropische Frucht in dem Werk offenbar die kulinarische Moderne, während Borstingers Apfelmus für das Altbackene und deshalb Unrentable steht. (3/15 – Rubbish) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmengeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Ja, so etwas gibt es auch hier, sei aber diskret an das Ende dieser Rezension verbannt. Der überflüssige zweiseitige Rausschmeißer aus der Geschichte „Die versteinerte Ananas“ wurde wie diese dem Band „Paperparade“, CWD SS 34 (Oktober 1979) übernommen. So etwas muss man zum Glück nur selten sagen: Besser, wenn die Seiten 253 und 254 dieses eigentlich sehr schönen LTBs 82 weiß geblieben wären. (1/15 – Abysmal) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In wenigen Wochen startet die Fußball-WM 2026 in Kanada, den USA und Mexiko. Tatsächlich habe ich mir die Rezension des legendären LTB 82 für einen solchen passenden Moment aufgespart. Wer wie ich als 11-jähriger im Jahr 1982 Fußballfan und LTB-Leser war, für den war „Donald vor! Noch ein Tor!“ wie der Eingang in das irdische Paradies. Die Ducks waren meine Popstars, und die in Spanien auflaufenden Männer der 24 Nationalteams waren nicht einfach nur Spieler, sondern Helden, manche auch, wie die Brasilianer, echte Künstler. Man kann sich kaum meine Zerknirschung ausmalen, als sich die Halbgötter in den weiß-schwarzen deutschen Nationaltrikots in der „Schande von Gijon“ als gewöhnliche, ja verachtenswerte Betrüger erwiesen, die sogar mich, der ansonsten alles anschaute, vom Fernseher fliehen ließen. Dann doch lieber, viel lieber Franz Dribbelbauer und Donald, der Libero. Weltmeister wurden dann die Italiener und der Torschützenkönig Paolo Rossi und der enthemmt jubelnde Marco Tardelli des Finals gegen die hässlichen Deutschen ihre Fußball-Ikonen. Wehmütig wird mir beim Gedanken, dass die damaligen Champions, die sich comic-technisch mit so viel Liebe den Weltmeisterschaften 1974 und 1982 widmeten, 2026 nun schon zum dritten Mal in Folge zuschauen müssen. Es ist nur Spekulation, dass so ein Schicksal vor 30 Jahren noch deutlich mehr dicke italienische Tränen hätte rollen lassen als in der heutigen durchkommerzialisierten Fußball-Moderne. [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LTB Rezension|082]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Onkel_Mortimer&amp;diff=309414</id>
		<title>Onkel Mortimer</title>
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		<updated>2026-05-30T17:31:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: Ergänzung zu McMousy&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Stub}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Onkel Mortimer.GIF|right|thumb|Mortimer (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mortimer Maus&#039;&#039;&#039;, meist &#039;&#039;&#039;Onkel Mortimer&#039;&#039;&#039; genannt (engl. orig. &#039;&#039;Uncle Mortimer&#039;&#039;), ist ein reicher Onkel oder Großonkel von [[Minnie Maus]]. Er besitzt eine Ranch, auf der er Kühe hütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Als [[Walt Disney]] seine Kreation [[Micky Maus]] im Jahr 1928 schuf, sollte die Figur ursprünglich Mortimer Maus heißen, doch seine Frau [[Lillian Disney]] redete ihrem Mann ein, dass Micky als Name kinderfreundlicher wäre.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später wurde jedoch ein gewisser Mortimer als Onkel für [[Minnie Maus]] erschaffen. Im Jahr 1936 folgte schließlich ein weiterer und heute wesentlich bekanntere [[Mortimer Maus]] als Rivale für [[Micky Maus]]. Diese zwei Mortimer sorgen seitdem immer wieder für Verwechslungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auftritte==&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal erschien Minnies Verwandter in &#039;&#039;[[Micky Maus im Tal des Todes]]&#039;&#039; (1930) in den amerikanischen Zeitungs[[Strip|strips]], die von [[Floyd Gottfredson]] (Story, Bleistiftzeichnung, Tuschezeichnung), [[Walt Disney]] (Story), [[Jack King]] (Bleistiftzeichnung), [[Win Smith]] (Bleistiftzeichnung, [[Tuschezeichnung]]), [[Hardie Gramatky]] (Tuschezeichnung) und [[Roy Nelson]] umgesetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Onkel Mortimer tritt weiterhin in den Klassikern &#039;&#039;[[Kampf gegen die Viehdiebe]]&#039;&#039; (1933) und &#039;&#039;[[Der Fledermausbandit von Inferno Gulch]]&#039;&#039; (1934) auf. Er besitzt sowohl die &#039;&#039;Inferno Gulch&#039;&#039; als auch eine weitere Ranch in Australien. Sein treues Pferd namens &#039;&#039;Steamboat&#039;&#039; (eine frühere Form von Tanglefoot/[[Schlenkerbein]]) lässt niemanden auf sich reiten – mit der Ausnahme des Tierfreundes Micky Maus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das italienische Künstler-Duo [[Guido Martina]] und [[Sergio Asteriti]] griffen die Figur des eigenwilligen Onkels 1972 in &#039;&#039;Geheimnisvolle Viehdiebstähle&#039;&#039; ([[DD 28]]) wieder auf. In der Geschichte intrigiert eine Reihe zwielichtiger Desperados gegen Onkel Mortimers Anwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingegen handelt es sich bei den beiden Onkelfiguren aus &#039;&#039;Das Postkutschenrennen&#039;&#039; (1967, [[LTB 90]]) und &#039;&#039;Der Palast des großen Plunka&#039;&#039; (1978, [[LTB 109]]), beide ebenfalls von Asteriti gezeichnet, um andere, nicht mit Onkel Mortimer identische Figuren. Die [[Barosso]]s nannten im „Postkutschenrennen“ ihre (neue) Figur Procopio McTopy, auch er Rancher. Auch die deutsche Übersetzung behauptet hier im Übrigen nicht, dass es sich um Onkel Mortimer handelt, sondern nennt sie &amp;quot;McMousy&amp;quot;. Im zweitgenannten Abenteuer passt hingegen bereits die Rolle nicht: Die Figur wird als Archäologe eingeführt und tritt später als  verrückter Gegenspieler seines Neffen Micky auf. Guido Martina gab dieser Gestalt im italienischen Original zwar in der Tat den Namen &amp;quot;Zio Mortymer&amp;quot;, doch ist zu berücksichtigen, dass derselbe Autor &amp;quot;Onkel Mortimer&amp;quot; für die italienischen Comics schon Jahrzehnte zuvor abweichend &amp;quot;Zio Martino&amp;quot; getauft hatte. Er hätte auch die Figur aus dem Comic von 1978 zweifelsohne wieder so benannt, wenn er sie gemeint hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kurzgeschichte &#039;&#039;Ausgefuchst!&#039;&#039; ([[Micky Maus-Magazin|Micky Maus]] 48/1994) ist er wieder ein harmloser Ranch-Besitzer und deutlich fülliger. Einen kleinen [[Cameo]]-Auftritt hat er in einer [[Rahmengeschichte]] von [[David Gerstein]] aus dem Jahr 1998 (erschienen in [[Micky Maus präsentiert 24]]). Zudem tritt Onkel Mortimer in &#039;&#039;Das Rodeo an der Teufels-Schlucht&#039;&#039; ([[LTB 310]]) wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen ==&lt;br /&gt;
Während Onkel Mortimer in „[[Mickey Mouse in Death Valley]]“ noch ziemlich mager war und einen Schnurrbart hatte, trug er in der Geschichte &#039;&#039;[[Kampf gegen die Viehdiebe]]&#039;&#039; von [[Ted Osborne]] (Story), [[Floyd Gottfredson]] (Bleistiftzeichnung), [[Al Taliaferro]] (Tuschezeichnung) und [[Ted Thwaites]] (Tuschezeichnung) einen ziemlich prallen Bauch mit sich, und einen Backenbart, der den dort weggelassenen Schnurrbart ersetzte. Außerdem bekam er eine Brille aufgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während er in den italienischen Geschichten eher von schlanker Statur ist, spannt sich sein Bauch in den Egmont-Abenteuern und auch der buschige Backenbart ist wieder zu sehen. Meistens trägt er einen großen Cowboy-Hut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Figur (Maus-Universum)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_109&amp;diff=309413</id>
		<title>LTB 109</title>
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		<updated>2026-05-30T17:23:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: Angabe zu &amp;quot;Onkel Mortimer&amp;quot; ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rezi}}&lt;br /&gt;
{{Infobox LTB &lt;br /&gt;
| LTBNR = 109&lt;br /&gt;
| LTBTITEL = Das Lied der Prärie&lt;br /&gt;
| NEU = Das Lied der Prärie&lt;br /&gt;
| EDATUM = 10. Januar 1986&lt;br /&gt;
| CRED = [[Dorit Kinkel]]&lt;br /&gt;
| UEB = [[Gudrun Penndorf]] M. A.&lt;br /&gt;
| BES = &lt;br /&gt;
| NRGESCH =  8&lt;br /&gt;
| PREIS = D: DM 6,20&amp;lt;br&amp;gt;A: öS 48&amp;lt;br&amp;gt;CH: SFR 6.20 &lt;br /&gt;
| BILD = Datei:LTB 109 or.jpg&lt;br /&gt;
| NEU-BILD = Datei:LTB-AK-300-109.jpg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Original ==&lt;br /&gt;
Die LTB-Bände 1 bis 116 sind bis auf wenige Sonderfälle Übernahmen aus der italienischen Reihe &#039;&#039;I Classici di Walt Disney&#039;&#039;. Die Vorlage für das LTB 109 ist der Band &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;L‘Allegro Far West&#039;&#039;&#039; I Classici di Walt Disney, Seconda Serie # 98&#039;&#039; (Feb. 1985).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden alle Geschichten des Original-Bandes übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom I Classici der Seconda Serie # 58 an (Okt. 1981) gab es im italienischen Original keine Rahmengeschichte mehr, was es ermöglichte, die Geschichten im LTB in veränderter Reihenfolge abzudrucken, so auch in LTB 109.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem erschien vom I Classici der Seconda Serie # 73 an (Jan. 1983) die italienische Vorlage mit nur noch 244 statt 260 Seiten, eine Entscheidung des italienischen Verlags Mondadori, die Ehapa für das deutsche LTB nicht nachvollzog. Deshalb wurde von nun an immer mit Kurzgeschichten aufgefüllt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nicht in der italienischen Vorlage von LTB 109 enthalten waren „Stadträuber auf dem Lande“ und „Der Schilderstreich“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== [[Es war einmal im Wilden Westen]]...: Fliegende Nuggets ===&lt;br /&gt;
{{I|I TL 1131-A}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Paperino e le pepite di don Pepito Paperon&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Guido Martina]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Guido Scala]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 31.07.1977&lt;br /&gt;
*Genre: Western&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Daisy Duck]], [[Panzerknacker]], [[Donald Duck]], [[Dussel Duck]], [[Gustav Gans]], [[Klaas Klever]], [[Onkel Dagobert]], [[Tick, Trick und Track]], [[Till]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 44&lt;br /&gt;
*Nachgedruckt in: [[Enthologien 4]], [[LTB Spezial 130]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der etwas träge Pionier Donald wurde mitsamt seiner Neffen Tick, Trick und Track irgendwann im 19. Jahrhundert von ihrem reichen Onkel Dago in die Stadt beordert. Sie treten daher die beschwerliche Reise durch ein völlig ausgetrocknetes Gebiet an, wo es kaum Wasser gibt und zudem verfeindete Indianerstimme ihr Revier verteidigen wollen. Nachdem die Ducks endlich Wasser gefunden haben, müssen sie feststellen, dass dieses ein Schlafmittel enthält. Die gerissenen Schleichfußindianer, welche die Eindringlinge schon ausgiebig beobachtet haben, wollen sich nun doch mit Donald verbünden. Bei einem Angriff auf die Postkutsche werden die herannahenden Indianer des anderen Stammes glücklicherweits von Banditen abgelenkt und in die flucht geschlagen. Donald und die Jungs erreichen die Stadt, wo sie Bekanntschaft mit den dortigen Bewohnern machen. Donalds Cousine Daisy bändelt sofort mit Gustav an, was Donald ganz und gar nicht gefällt. Um sich zu bei ihr in Stellung zu bringen, nimmt er doch noch einen Auftrag seines knickerigen Onkels an. Er soll des nachts die Fensterscheiben des Rivalen Clay Clever mit Steinen einwerfen, die Dago vor einer alten Hütte aufgeschüttet hat. Als es dunkel ist, kommt Donald der Aufgabe zwar nach, verwendet aber die schmutzigen Steine, die er im Inneren der Hütte gefunden hat. Nach einigen Nächten und Tagen stellt sich nun heraus, dass es sich mitnichten um Steine gehandelt hat, sondern um angemalte Goldnuggets, die Donald bereitwillig an Onkel Dagos Erzfeind abgetreten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Es war einmal im Wilden Westen]]...: Der Saloon-Star ===&lt;br /&gt;
{{I|I TL 1133-B}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Paperino e la bella del saloon&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Guido Martina]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Guido Scala]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 14.08.1977&lt;br /&gt;
*Genre: Western&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Anwantzer]], [[Daniel Düsentrieb]], [[Panzerknacker]], [[Donald Duck]], [[Dussel Duck]], [[Gustav Gans]], [[Helferlein]], [[Klaas Klever]], [[Onkel Dagobert]], [[Tick, Trick und Track]], [[Daisy Duck]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 44 &lt;br /&gt;
*Nachgedruckt in: [[LTB Spezial 56]], [[LTB History 5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Saloon-Besitzer Don Dago Duck macht in ganz Duck-Town Werbung für den Aufsehen erregenden Auftritt der wunderschönen Sängerin Lilly, die in seinem Saloon am nächsten Abend die Herzen der anwesenden Cowboys höher schlagen lassen soll. Der Unternehmer hofft, gut an den ausgeschenkten Getränken zu verdienen und knausert bei der Gage der Sängerin. Wohl auch aufgrund des Zutun von Clay Clever und dessen Handlanger Lusky staunt Onkel Dago nicht schlecht, als sich in der Postkutsche nur ein einfacher Priester befindet. Von der Diva fehlt jedoch jede Spur, da ihr offensichtlich die angebotene Gage deutlich zu gering war. Mangels einer Alternative muss Donald seine Freundin Daisy fragen, ob diese in die Rolle der Saloon-Sängerin schlüpft und für die Männer das Tanzbein schwingt. Doch die emanzipierte Daisy lehnt mit schlagkräftigen Argumenten ab. Aus diesem Grund verpflichtet Onkel Dago ausgerechnet Donald, in ein abgenutztes Damenkleid zu steigen. Weiterhin bekommt Donald eine aus Pferdehaar gemachte Perücke. Da er nicht singen kann, kommt das von Danny Rushhoure erfundene Vociphon hinter der Bühne zum Einsatz. Zuerst sieht es so aus, als könnte der Schwindel funktionieren, doch die von Clay Clever angestiftete Bamberos-Bande taucht auf und entführt die vermeintliche Musikerin. Tick, Trick und Track machen sich auf, die dreisten Entführer aufzuspüren und Donald zurückzubringen, bevor die echte Lilly in Duck-Town einkehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Es war einmal im Wilden Westen]]...: Ein wirksames PR-Mittel ===&lt;br /&gt;
{{I|I TL 1138-B}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Paperino e la favolosa R.C.&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Guido Martina]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Guido Scala]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 18.09.1977&lt;br /&gt;
*Genre: Western&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Anwantzer]], [[Daniel Düsentrieb]], [[Donald Duck]], [[Dussel Duck]], [[Klaas Klever]], [[Onkel Dagobert]], [[Tick, Trick und Track]] &lt;br /&gt;
*Seiten: 38&lt;br /&gt;
*Nachgedruckt in: [[LTB Spezial 41]] (unter dem Titel &#039;&#039;Ein wirksames Prachthaarmittel&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Duck-Town soll eine Schank-Lizenz neu vergeben werden und sowohl Don Dago Duck als auch Clay Clever würden alles dafür geben, ihren eigenen Saloon eröffnen zu dürfen und ihre jeweiligen Limonaden an den Mann zu bringen. Dafür greifen beide Unternehmer zu unlauteren Mitteln und bestechen insgeheim den Stadtkämmerer Don Pedro, der den genauen Betrag kennt, den der Bürgermeister der Stadt für die Lizenz angesetzt hat. Am Tag der Vergabe stellt sich nun heraus, dass beide Konkurrenten den exakt gleichen Betrag angesetzt haben und somit keiner von beiden die Oberhand hat. Der Bürgermeister entscheidet salomonisch, dass beide eine halbe Schank-Lizenz und quasi einen halben Saloon erhalten, der mit einer dicken weißen Linie räumlich voneinander getrennt wird. Dago und Clay Clever überbieten sich folglich mit ihren immer preiswerteren Angeboten und wollen sich gegenseitig ausstechen, bis der andere aufgibt. Um den Geschmack seiner billigst hergestellten Limo zu verbessern, verwendet Don Dago ein Haarwuchsmittel von Danny Rushhoure und rührt dieses unter die Zutaten. Es dauert nicht lange, bis allen Besuchern des Saloons lange Haare wachsen und sich sogar die weiblichen Stadtbewohner über Bartwuchs beklagen. Daraufhin kauft Clay Clever auf Drängen des Bürgermeisters Dagos Hälfte der Kneipe und macht daraus den ersten Friseur der Stadt. Die abgeschnittenen Haare verschenken Tick, Trick und Track sowie Donald an ihre Freunde vom Stamm der Seufzerindianer, wo Haarwuchs eine echte Seltenheit ist. Es entwickelt sich ein durchaus lohnendes Geschäft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadträuber auf dem Lande ===&lt;br /&gt;
{{I|S 79213}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Junior Woodchucks Riding Dynamite&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Ed Nofziger]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Tony Strobl]]&lt;br /&gt;
*[[Inker|Tusche]] [[Steve Steere]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 25.07.1982&lt;br /&gt;
*Genre: Kurzgeschichte&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Panzerknacker]], [[Tick, Trick und Track]], [[Oma Duck]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fieselschweiflinge Tick, Trick und Track verbringen die Sommertage bei ihrer Oma Duck auf dem Land. Die Jungen sind ganz vernarrt in das Pony Blizzard, das gemeinsam mit dem bulligen Stier Siggi auf einer Koppel glücklich und zufrieden lebt. Als die Panzerknacker auf dem Land Schutz vor der Polizei suchen, wollen sie unter die Viehdiebe gehen und Blizzard stehlen. Dabei haben sie die Rechnung allerdings ohne Siggi und die Fieselschweiflinge gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Schilderstreich ===&lt;br /&gt;
{{I|S 71223}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Rush Job&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: &#039;&#039;unbekannt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Jack Bradbury]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 02.12.1973&lt;br /&gt;
*Genre: Kurzgeschichte&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Goofy]], [[Micky Maus]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goofy erleidet beim Versuch, ein Schild über der Tür aufzuhängen, so einige Arbeitsunfälle und ruft schließlich Micky zu Hilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die Legende von Micky-Kid]]: Goldschuß-Goofy gegen Dampfroß-Danny === &lt;br /&gt;
{{I|I TL 1044-A}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Topolino Kid contro &amp;quot;Jack la vaporiera&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Das Lied der Prärie&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]] &amp;amp; [[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Giovan Battista Carpi]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 30.11.1975&lt;br /&gt;
*Genre: Western&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Goofy]], [[Micky Maus]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 37&lt;br /&gt;
*Besonderheit: Fortsetzung mit &#039;&#039;Topolino &amp;amp; Pippo e i misteri di Gold City&#039;&#039; (auf Deutsch bisher unveröffentlicht)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die beiden Cowboys Goldschuss-Goofy und Micky Kid sind unterwegs im Wilden Westen. Eines Tages werden sie Zeuge, wie ein maskierter Bandit auf einem stählernen Ross eine Postkutsche ausraubt und fette Beute macht. Obwohl sich die Cowboys unerschrocken gegen den Schurken zur Wehr setzen und ihre Pistolen auf den Unhold richten, sind sie in wenigen Augenblicken unterlegen. Das mechanische Pferd steckt voller trickreicher Überraschungen und bringt seinen Besitzer in Windeseile in Sicherheit. Später erfahren Micky und Goofy in der Stadt, dass es noch niemandem gelungen sei, das Versteck von Dampfross-Danny ausfindig zu machen. Der Sheriff erklärt, dass die Identität des Schurken noch immer unbekannt sei und deswegen eine hohe Belohnung auf ihn ausgesetzt ist. Micky vertritt die Auffassung, dass Dampfross-Danny einen gut informierten Komplizen haben muss oder sogar selbst inkognito in der Stadt ist. Mit seiner Vermutung liegt Micky-Kid goldrichtig, doch die beiden Hilfssheriffs müssen noch einige Fehlschläge erleiden, bis sie hinter das Geheimnis von Dampfross-Danny kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Topolino Kid |Die Legende von Micky Kid]]: Besser sehen – Besser dastehen === &lt;br /&gt;
{{I|I TL 1105-C}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Topolino Kid e la miniera Pippolini&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Onkel Gildos Goldmine&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Giorgio Pezzin]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Massimo De Vita]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 30.01.1977&lt;br /&gt;
*Genre: Western&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Goofy]], [[Micky Maus]] &lt;br /&gt;
*Seiten: 36&lt;br /&gt;
*Nachgedruckt in: [[LTB Sonderedition 2/2010]], [[LTB Spezial 87]] (unter dem Titel &#039;&#039;Onkel Gildos Goldmine&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Micky-Kid und Goldschuss-Goofy reisen mit dem Zug gen Westen nach Kalifornien, wo ein wahrer Goldrausch ausgebrochen ist. Der muntere Goofy soll im Auftrag seiner Tante Gila ihren verschwundenen Ehemann Gildo wiederfinden, der vor zwei Jahren aufbrach, um eine Zeitung zu kaufen und dabei leider seine Brille vergaß. Nun soll sich der schlecht sehende Onkel Gildo als Goldsucher einen Namen gemacht haben. Nur wenige Tage später haben Micky und Goofy Glück und treffen tatsächlich auf Onkel Gildo, der sich über das Wiedersehen freut und endlich seine Brille zurückhat. Allerdings baut er in seiner Mine kein glänzendes Gold ab, sondern lediglich schwarze Kohle, die er bei einem windigen Händler in der Stadt verkauft. Der clevere Micky und der unerschrockene Goofy entdecken, dass in der Mine von Onkel Gildo mitnichten ein Gespenst umgeht, sondern ein unbekannter Gauner eine riesige Goldader ausbeutet. Der Ganove kann jedoch entkommen und seinem Boss Bericht erstatten. Dieser lässt alle verfügbaren Männer zusammenziehen und Onkel Gildos Goldmine belagern. Mit vereinten Kräften gelingt es den Helden, die Angreifer in die Flucht zu schlagen, indem sie einen Brand in der Mine entfachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Palast des großen Plunka ===&lt;br /&gt;
{{I|I TL 1192-B}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Topolino e il segreto del grande Plunka&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Guido Martina]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Sergio Asteriti]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 01.10.1978&lt;br /&gt;
*Genre: Abenteuer&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Goofy]], [[Kommissar Hunter]], [[Micky Maus]] &lt;br /&gt;
*Seiten: 35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der angesehene Archäologe Professor Mortimer Maus ist seit einiger Zeit im Höcker-Gebirge verschollen und für die Rettungskräfte unauffindbar. Auf Anraten von Kommissar Hunter und ausgestattet von der Geographischen Gesellschaft fliegen Micky und Goofy in die Wüste, um Mickys Onkel aufzuspüren. Mit der fremden Kultur und den religiösen Vorstellungen kommt vor allem Goofy nicht wirklich zurecht, doch schon bald stoßen die beiden Entenhausener auf einen einheimischen Führer, der sich ihnen bei der Suche nach Onkel Mortimer anbietet. Allerdings spielt der nie um einen Spruch des Propheten verlegene Fremdenführer din doppeltes Spiel und lockt Micky und Goofy in eine Falle. In einem unterirdischen Palast werden sie von dem großen Plunka gefangen genommen. Als Micky diesem verrückten Anfährer den Schleier vom Gesicht reißt, entdeckt er, dass niemand anderes als sein Onkel Mortimer sich zum Alleinherrscher aufgeschwungen hat. Nur unter Anstrengungen können Micky und Goofy fliehen, wollen aber den Professor nicht zurücklassen und suchen verzweifelt einen Ausweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Bei der in der deutschen Übersetzung &amp;quot;Mortimer Mouse&amp;quot; benannten Figur handelt es sich nicht um [[Onkel Mortimer]], sondern um eine andere Figur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Lustiges Taschenbuch|Hauptartikel der Reihe]]&lt;br /&gt;
*[https://inducks.org/issue.php?c=de%2FLTB+109 LTB 109 im Inducks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lustiges Taschenbuch|109]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_90&amp;diff=309410</id>
		<title>LTB 90</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_90&amp;diff=309410"/>
		<updated>2026-05-30T17:20:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rezi}}&lt;br /&gt;
{{Infobox_LTB&lt;br /&gt;
| LTBNR = 90&lt;br /&gt;
| LTBTITEL = Mickys Mondfahrt&lt;br /&gt;
| NEU = Mondbasis in Gefahr!&lt;br /&gt;
| EDATUM = 11. Juli 1983&lt;br /&gt;
| CRED = [[Dorit Kinkel]]&lt;br /&gt;
| UEB = [[Gudrun Penndorf]] M.A.&lt;br /&gt;
| NRGESCH = 12&lt;br /&gt;
| PREIS = D: DM 5,30&amp;lt;br&amp;gt;A: öS 42&amp;lt;br&amp;gt;CH: SFR 5.30 &lt;br /&gt;
| BES =&lt;br /&gt;
| BILD = Datei:LTB 90.jpeg&lt;br /&gt;
| NEU-BILD = Datei:LTB 90 neu.jpg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Original ==&lt;br /&gt;
Die LTB-Bände 1 bis 116 sind bis auf wenige Sonderfälle Übernahmen aus der italienischen Reihe &#039;&#039;I Classici di Walt Disney&#039;&#039;. Die Vorlage für das LTB 90 ist der Band &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Stratopolino&#039;&#039;&#039; I Classici di Walt Disney, Seconda Serie # 74&#039;&#039; (Feb. 1983).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden alle Geschichten des Original-Bandes übernommen, aber das [[Cover]] ausgetauscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom I Classici der Seconda Serie # 58 an (Okt. 1981) gab es im italienischen Original keine Rahmengeschichte mehr, was es ermöglichte, die Geschichten im LTB in veränderter Reihenfolge abzudrucken, so auch in LTB 90.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem erschien vom I Classici der Seconda Serie # 73 an (Jan. 1983) die italienische Vorlage mit nur noch 244 statt 260 Seiten, eine Entscheidung des italienischen Verlags Mondadori, die Ehapa für das deutsche LTB nicht nachvollzog. Deshalb wurde von nun an immer mit Kurzgeschichten aufgefüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der italienischen Vorlage von LTB 90 enthalten waren „Frühlingsgefühle“, „Frisch gekauft ist schnell gefangen!“, „Goofy und der Pferdesattel“ und „Die Einladung zum Abendessen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== Die Landung auf dem Mond === &lt;br /&gt;
{{I|I TL 1001-A}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Topolino e il mistero della base lunare&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Mondbasis in Gefahr!&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Franco Asteriti]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Sergio Asteriti]] &lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 02.02.1975&lt;br /&gt;
*Genre: Kriminalgeschichte, Science-Fiction, Weltraum&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Micky Maus]], [[Mack und Muck]], [[Käpt’n Dobermann|General Lunas]], [[Minni Maus]], [[Pluto]], Professor Robbe, Professor Zenit, Professor Nadir&lt;br /&gt;
*Seiten: 30&lt;br /&gt;
*Besonderheit: Die Namen der Astronomen Zenit und Nadir spielen auf die Lotpunkte in der Himmelsnavigation an (Zenit der höchste Punkt über einem, Nadir der tiefste Punkt unter einem)&lt;br /&gt;
*Anmerkung: Käpt’n Dobermann ist hier als General Lunas übersetzt und steht dem Raumfahrtzentrum vor. In der Geschichte [[#Micky und die fliegende Kiste|Micky und die fliegende Kiste]] ist er hingegen ein unbenannter Mitarbeiter der Flughafenverwaltung. Wahrscheinlich hat Übersetzerin Gudrun Penndorf, die auch die Gottfredson-Geschichten mit der Figur nicht kannte, nicht erkannt, dass es sich beide Male um die gleiche Figur handelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade, als er mit seinen Neffen Mondlandung spielen will, erhält Micky Besuch von General Lunas, der ihm eine echte Mondreise anbietet. Das Entenhausener Raumfahrtzentrum hat auf dem Mond eine Basis, von dieser aber vor einiger Zeit einen SOS-Ruf erhalten. Seitdem haben sie keine Nachricht mehr von den Wissenschaftlern in der Basis erhalten und auch der Rettungstrupp, den General Lunas ausgeschickt hat, ging spurlos verschwunden. Der General sieht daher keine andere Möglichkeit, als Micky in einer geheimen Mission dort hinaufzuschicken. Zufällig hören auch die abenteuerlustigen Neffen Mack und Muck, was Micky und der General zu bereden haben und sind gleich Feuer und Flamme, ebenfalls auf den Mond zu fliegen. Micky ist strikt dagegen, doch der General, der um die Geheimhaltung der Mission fürchtet, wiegelt ab und erlaubt den Kindern, das Raumfahrtzentrum zu besuchen und Micky auch am nächsten Tag, als es an den Abflug geht, zuzuwinken. Die pfiffigen Zwillinge schleichen sich jedoch heimlich vor dem Start an Bord der Rakete, die Lunas ihnen tags zuvor gezeigt hatte. Erst als sie alle im All sind, wollen sie sich ihrem Onkel zeigen. Gerade, als sie aus ihrem Versteck kommen, fällt ihnen ein Meteorit auf, der sich auf die Rakete zubewegt. Sie warnen Micky, der dem fatalen Hindernis gerade noch rechtzeitig ausweichen kann. Micky verzeiht seinen Neffen, dass sie sich über seinen Befehl hinweggesetzt haben, da sie ja nun ihn gerettet haben. Bald darauf landen sie bereits auf dem Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mondbasis werden sie von den beiden Wissenschaftlern begrüßt. Sie versichern Micky, dass alles in Ordnung ist und ihr Problem sich selbst gelöst hat, dass aber leider ihre Funkverbindung ausgefallen ist. Gerade Mack und Muck fallen aber einige Verdachtsmomente auf. Die Stühle unter den Professoren biegen sich durch und in der Station gibt es nichts Essbares, nur leere Dosen. In der Nacht wollen sich die beiden näher umsehen, werden jedoch von einem der Professoren entdeckt. Als er sie verfolgt, klettern die Kinder blitzschnell eine Leiter empor. Der Verfolger kracht hingegen von der Leiter hinunter, da er glatt eine Sprosse durchbricht. Dabei geht er zu Bruch – es handelt sich nämlich gar nicht um den echten Professor, sondern um einen als dieser getarnten Roboter. Schnell alarmieren die Kinder ihren Onkel, der ans Raumfahrtzentrum funken will. Doch der andere Roboter hat inzwischen die Funkanlagen komplett zerstört. Die drei entschließen sich, dem Roboter, der bereits außerhalb der Station ist, hinterherzufahren und zu verhindern, dass dieser Verstärkung holen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Fahrt, in der sie von zahlreichen optischen Täuschungen aufgehalten werden, gelangen sie mitten in die geheime Basis des verrückten Professors Robbe. Er hat zahlreiche Roboter konstruiert und mit ihrer Hilfe die Macht über die Mondbasis errungen. Sein eigentlicher Plan ist es aber, sich auch noch die Erde untertan zu machen. Er sperrt zunächst die Eindringlinge zu den beiden gefangenen Professoren. Dann jedoch lässt er Micky holen und überträgt dessen Abbild auf einen weiteren Roboter. Als er diesen zu den Gefangenen schickt, erkennen Mack und Muck, dass es sich nicht um ihren echten Onkel handelt. Gemeinsam setzen sie den Roboter außer Gefecht, befreien den echten Micky und stürmen das Labor von Professor Robbe. Der jedoch kann getarnt durch weitere Luftspiegelungen entkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühlingsgefühle === &lt;br /&gt;
{{I|ZM 69-12-07}}&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Sonntagsseiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Del Connell]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Manuel Gonzales]] &lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 07.12.1969&lt;br /&gt;
*Genre: Kurzgeschichte&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Micky Maus]], [[Minni Maus]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Micky hat viel Hausarbeit zu erledigen, später überlegt er es sich anders und beschließt, an einem so herrlichem Frühlingstag spazieren zu gehen. Auf dem Spaziergang sieht er zahlreiche Tiere in Frühlingsstimmung: Vögel, Hunde und Katzen. Von der Inspiration geweckt, kauft er einen Strauß roter Rosen. Kurze Zeit später klingelt er bei Minni und überreicht ihr den Strauß. Im Überschwang der Gefühle umarmt und küsst Micky sie so gewaltig, dass beide auf dem Gehweg landen, wobei die Haustür zuschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Micky und die Raumstation === &lt;br /&gt;
{{I|I TL  648-A}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Topolino e la base orbitale&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Kampf um die Raumstation&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Osvaldo Pavese]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Luciano Bottaro]], [[Giorgio Rebuffi]]&lt;br /&gt;
*[[Inker|Tusche]]: [[Luciano Bottaro]]  &lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 28.04.1968&lt;br /&gt;
*Genre: Kriminalgeschichte, Science-Fiction, Weltraum&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Micky Maus]], [[Goofy]], [[Kater Karlo]], Ratze, Professor Spiegelmann&lt;br /&gt;
*Seiten: 30&lt;br /&gt;
*Besonderheit: Karlos Komplize Ratze stammt aus dem [[Carl Barks|Barks]]-[[Zehnseiter]] &#039;&#039;[[Der geheimnisvolle Professor]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Micky und Goofy sind dazu eingeladen worden, beim Start einer Raumfähre dabei zu sein. Eingeladen hat sie Professor Spiegelmann, ein alter Freund Mickys, der mit einer neuen Mannschaft ins Weltall zu einer Raumstation fliegen will, wo er die nächsten zwei Jahre verbringen wird. Als Micky und Goofy diesen jedoch in seinem Büro aufsuchen wollen, um ihm Adieu zu sagen, finden sie ihn in aufgelöster Stimmung vor. Kater Karlo und dessen Komplize Ratze sind nämlich zuvor in das Büro eingedrungen und haben den Professor gefangengenommen. Auch Micky und Goofy nehmen sie gefangen und zwingen sie unter Waffengewalt, den Professor in die Rakete zu begleiten. Alle zusammen fliegen sie zur Raumstation, die Karlo und Ratze ebenfalls unter ihre Kontrolle bringen können. Nun enthüllen die beiden Schurken ihren gemeinen Plan. Sie wollen den Laser der Raumstation dazu benutzen, auf der Erde alles mögliche in Brand zu stecken. Auf diese weise möchte Karlo Millionen erpressen. Als Micky lacht, weil Karlos flammende Kostprobe zwar einleuchtet, aber an Rechtschreibfehlern gesegnet ist, verbannt Karlo ihn und Goofy in die Küche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Micky will nun einen Plan austüfteln, die beiden Gauner außer Gefecht zu setzen. Wie gerufen kommt ihm da der Fischleim, der in der Küche vorrätig ist. Micky und Goofy kochen daraus einen Brei, den sie versuchen Karlo und Ratze ins Gesicht zu kippen. Während es bei Karlo klappt, schaltet der durchtriebene Ratze blitzschnell und pfeffert den klebrigen Brei stattdessen Goofy um die Ohren, der schließlich niederfällt und deswegen am Boden festpickt. Karlo und Ratze verfolgen nun Micky. Dieser erreicht die Anlage, die die Schwerkraft der Raumstation regelt und setzt sie außer Betrieb. Karlo und Ratze schweben nun, während Micky, der sich geistesgegenwärtig Magnetschuhe übergezogen hat, am Boden und damit handlungsfähig bleibt. Mit einer Luftpistole schießt er die beiden Gauner aus einer Luke hinaus ins All, um sie dort dann einzufangen und zu fesseln. Doch das geht schief. Stattdessen bringen nach einigem Kampf Karlo und Ratze Micky wieder unter ihre Kontrolle und schleppen ihn als Gefangenen nach drinnen. Sie haben nicht mit Goofy gerechnet. Als die Schwerkraft aufgehoben war, klebte dieser dank des Breis immer noch bei jedem Schritt am Boden. Trotzdem war er nun handlungsfähig und konnte den Professor befreien, der die Schwerkraft wieder einschaltete. Nun kann Goofy Karlo und Ratze endgültig außer Gefecht setzen, als diese die Raumstation betreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frisch gekauft ist schnell gefangen! === &lt;br /&gt;
{{I|ZM 76-06-13}}&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Sonntagsseiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Del Connell]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Manuel Gonzales]] &lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 13.06.1976&lt;br /&gt;
*Genre: Kurzgeschichte&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Micky Maus]], [[Goofy]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goofy fischt eine Menge Müll aus dem Meer. Micky bedauert seinen Freund, dass er so ein Pechvogel im Angeln ist, doch dieser will das nicht gelten lassen. Immerhin kann er den Trödel für gutes Geld an den Mann und die Frau bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Überraschungsei === &lt;br /&gt;
{{I|I TL  672-B}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Topolino e l&#039;uovo fuori stagione&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Gerangel um ein Überraschungsei&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Abramo Barosso]], [[Giampaolo Barosso]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Luciano Capitanio]] &lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 13.10.1968&lt;br /&gt;
*Genre: Kriminalgeschichte&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Micky Maus]], [[Goofy]], [[Kater Karlo]], [[Kommissar Hunter]], [[Inspektor Issel]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 31&lt;br /&gt;
*Nachgedruckt in: [[LTB Ostern 10]] (als &#039;&#039;Ein wahrer Eiertanz&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Westernstadt Old-Time-City entdecken Micky und Goofy einen Laden, der Ostereier feilbietet. Das wundert beide sehr, ist Ostern doch schon drei Monate her. Sie erfahren, dass das Geschäft Kunden die Möglichkeit bietet, Ostereier mit bestimmten Überraschungen zu füllen und dann zu verschenken. Die Eier, die nicht zu Ostern abgeholt werden, gehen schließlich in Besitz des Ladens über und werden vom Ladeninhaber regulär verkauft. Micky und Goofy gefällt die Idee, ein Ei mit einer Überraschuzng zu kaufen, sehr und sie schlagen gleich zu. Kaumsind die beiden gegangen, halten Kater Karlo und dessen Komplize Jockel mit dem Auto vor dem Ostereiergeschäft. Karlo ist nämlich der Kunde, der das Osterei nicht rechtzeitig abholen konnte, da er ins Gefängnis gewandert ist. Nun aber will er es sich holen. Verärgert erfährt er, dass das Ei soeben verkauft wurde und ausgerechnet an Micky. Er schickt seinen Kumpel, den Micky und Goofy noch nicht kennen, mit einem weiteren Ei los, um das fragliche Stück auszutauschen. Das klappt auch, doch haben Micky und Goofy zwei Eier gekauft und Jockel dummerweise das falsche erwischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Versuche, mit diversen Tricks und Überfällen das corpus delicti an sich zu bringen, schlagen fehl. Micky und Goofy kehren samt Ei nach Entenhausen zurück. Als Karlo auch noch in Mickys Haus einbricht, erkennt Micky, dass sein altbekannter Widersacher es auf das Ei abgesehen hat. Er vertieft sich in den Fall, da ihn interessiert, aus welchen Gründen Karlo hinter ebendiesem Ei her ist (welches sich momentan bei Goofy befindet). Micky findet heraus, dass vor drei Monaten ein wertvoller Saphir gestohlen worden war. Karlo galt als Hauptverdächtiger, man konnte seine Schuld aber nicht nachweisen. Schließlich wurde er nur wegen unerlaubten Waffenbesitzes eingesperrt. Micky schlussfolgert korrekt, dass Karlo das Beutestück nach dem Diebstahl schnurstracks zum Ostereiergeschäft spediert hat, um es sich dort einpacken und später zuliefern zu lassen. Die ungeplante Gefangennahme kam ihm allerdings dazwischen. Bei einem weiteren Versuch, sich das Osterei zu holen, können sie Karlo schließlich dingfest machen und dann, nach weiteren Verwicklungen, auch die Beute sicherstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Postkutschenrennen === 	&lt;br /&gt;
{{I|I TL  630-A}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Topolino e la corsa delle corriere&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Abramo Barosso]], [[Giampaolo Barosso]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Sergio Asteriti]] &lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 24.12.1967&lt;br /&gt;
*Genre: Western&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Micky Maus]], [[Goofy]], [[Kater Karlo]], [[Minni Maus]], McMousy, Krocker&lt;br /&gt;
*Seiten: 29&lt;br /&gt;
*Nachgedruckt in: [[LTB Spezial 84]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Micky, Goofy und Minni sind zu Gast auf der Farm von Minnis Onkel McMousy und genießen zunächst das Leben in vollen Zügen. Doch die Ruhe wird jäh durch einen Streit McMousys mit dessen Nachbarn, dem verschlagenen Rancher Krocker, durchbrochen. Krocker fordert McMousy heraus, beim nächsten Rennen mit historischen Postkutschen gegeneinander anzutreten. Im Wortgefecht wirft McMousy, da er nicht genug Geld als Wetteinsatz hat, glatt seinen preisgekrönten Zuchtstier Alfi in die Waagschale. Dennoch ist er siegesgewiss, da seine Postkutsche bisher noch nie ein Rennen verloren hat. Er ahnt nicht, dass Krocker Karlo und dessen Bande angeheuert hat, um dem fiesen Rancher mit üblen Tricks zum Sieg zu verhelfen. Während des Rennens sabotieren Karlo und seine Komplizen alle Kutschen, sodass bald nur noch die von Krocker und McMousy unbeschädigt übrig sind. Zudem sorgt einer der Gauner dafür, dass McMousys bewährtes Duo einen Alkoholrausch erleidet und nicht starten kann. Kurzentschlossen übernehmen es Micky und Goofy, McMousys Kutsche zu steuern. Minni, die mitkommen möchte, der es aber von Micky verboten wurde, versteckt sich ebenfalls in der Kutsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Los geht die Fahrt. Dass McMousys Kutsche trotzdem noch fahrfähig ist, überrascht Karlos Bande, die auf Krockers Kutsche mitfährt. Doch hat Karlo auch für diesen Fall vorgesorgt. Erst will er die Pferde mit Johannisbrot ablenken, dann nebelt er die  gegnerische Kutsche in eine Staubwolke ein. Infolge des Staubs muss Minni niesen und kommt so aus ihrem Versteck. In der Nacht biwakieren die Postkutschenfahrer an einem geschützten Ort, Micky und Goofy außer-, Minni innerhalb des Wagens. Da kommt Karlo aus der Deckung und schiebt die Kutsche den Abhang hinunter. Damit, denkt er, hat er Micky und Goofy ausreichend Zeit gekostet, dass sie das Rennen nie und nimmer mehr gewinnen können. Er hat allerdings nicht damit gerechnet, dass Minni alles mitbekommen hat und Micky über Karlos Schurkereien informieren kann. Micky stellt seinem Gegner nun selbst eine Falle, indem er vorausreitet und Krockers Kutsche unter seine Kontrolle bringt. So können Micky, Goofy und Minni das Rennen für McMousy gewinnen und zugleich Krocker öffentlich stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goofys verkehrte Welt === &lt;br /&gt;
{{I|I TL  699-A}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Topolino e l&#039;evaso al limone&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Guido Martina]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Giulio Chierchini]] &lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 20.04.1969&lt;br /&gt;
*Genre: Kriminalgeschichte&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Micky Maus]], [[Goofy]], [[Kommissar Hunter]], Gauner-Gully&lt;br /&gt;
*Seiten: 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der verpeilte Goofy ist ins Druckereigewerbe eingestiegen und hat sogleich zwei wichtige Aufträge von der Stadt erhalten: Zum einen soll er Steckbriefe mit dem Konterfei des entlaufenen Verbrechers Gauner-Gully drucken und in der ganzen Stadt affichieren. Zum anderen wurde ihm die Verantwortung zum Druck von Willkommensplakaten für einen ausländischen Milliardär übertragen. Dass allerdings alles, was gedruckt wird, zunächst spiegelverkehrt gesetzt werden muss, hat unerquickliche Auswirkungen auf Goofys Gedankenwelt. Er dreht nun auch im Kopf alles um. Wenn er sich den Kopf anschlägt, jammert er, ihm würden die Füße wehtun, zudem verwechselt er unten mit oben. So kommt es, dass er das Porträt des Milliardärs auf den Strafzettel druckt und das des Gauners auf den Willkommensgruß. Mitten in der Nacht zieht er los, um die Plakate überall aufzuhängen. Vor der Bank meint er, dies sei ein guter Ort für das Plakat mit dem vermeintlichen Milliardär – und stößt prompt mit diesem, in Wahrheit natürlich Gauner-Gully, zusammen. Der Gauner begreift, was für ein seltenes Geschenk ihm der trottelige Drucker da gemacht hat. Er überzeugt Goofy, das Aufkleben der Plakate sein zu lassen und begleitet diesen zurück zur Druckerei, wo er ihn außer Gefecht setzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen setzt Kommissar Hunter zur Auffindung des entflohenen Gauner-Gully zwei erstklassige Polizeispürhunde ein. Sie verfolgen die Spur bis zur Bank, wo Goofy nachts zuvor mit dem Ausbrecher zusammengestoßen war. In der Bank erfahren Micky und der Kommissar bestürzt, dass die Bankangestellten dem Gauner eine Menge Geld ausgehändigt haben. Kein Wunder, hatten sie ihn doch aufgrund des einen, von Goofy aufgehängten Plakats für den Milliardär gehalten. Sie folgen der Spur weiter zu einem Parfumladen, wo sich der trickreiche Gauner-Gully mit Duftwasser eingedeckt hat, um seinen Geruch zu übertünchen. Während der Kommissar nun mit den Hunden weiterzieht und alles abgrast, was irgendwie nach Zitronenparfum riecht, geht Micky lieber zu Goofy. Er will seinen Freund fragen, was genau in der Nacht passiert ist. In der Druckerei lauert allerdings noch Gauner-Gully, der Micky eins überzieht und ihn fesselt. Schließlich schaffen es die beiden Freunde, den Gauner mithilfe einer großen Papierrolle von den Füßen zu werfen. Kurz darauf kommt der abgehetzte Kommissar Hunter mit seinen Spürhunden zur Druckerei und kann Gauner-Gully endlich verhaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Micky und die fliegende Kiste === &lt;br /&gt;
{{I|I TL  669-C}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Topolino e il vecchio aereo&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Die fliegende Kiste&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Carlo Chendi]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Giulio Chierchini]] &lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 22.09.1968&lt;br /&gt;
*Genre: Abenteuer, Agenten-Story, Kriminalgeschichte&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Micky Maus]], [[Goofy]], [[Käpt’n Dobermann]], [[Griesgram|Tommy]], Baron Weinstein, Professor Tüftel&lt;br /&gt;
*Seiten: 27&lt;br /&gt;
*Besonderheit: Der Anfang dient als Fortsetzung zu &#039;&#039;[[Die Insel im Himmel]]&#039;&#039; von [[Floyd Gottfredson]]&lt;br /&gt;
*Nachgedruckt in: [[LTB Crime 23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Micky hat von der Flughafenverwaltung einen Brief bekommen, er möge sein altes Flugzeug abtransportieren. Micky kann sich gar nicht mehr an die schon betagte Kiste erinnern, ist dann aber erfreut, dass der rührige Tommy es noch gut in Schuss gehalten hat und es absolut fliegtauglich ist. Micky möchte die Antiquität dem Museum schenken und sie gemeinsam mit Goofy hinfliegen. Auf dem Flug kommt es allerdings zu Turbulenzen, da Micky vergessen hat die Maschine zu betanken. Infolgedessen legt Micky eine erzwungene Notlandung hin und Goofy wird aus dem Flugzeug geschleudert und macht Bekanntschaft mit einem aggressiven, schlagfreudigen Baron. Nachdem sich beide wieder gefunden haben, will Micky neuen Sprit holen gehen. Im nächstgelegenen Haus stoßen sie auf eine gewaltige Unordnung und bekommen beide einen heftigen Schlag auf den Kopf. Als sie endlich wieder zu sich kommen, steht kurz darauf auch schon die Polizei vor der Tür. Der bekannte Raketenforscher Professor Tüftel ist nämlich vorhin aus dem Haus entführt worden. Die Polizisten halten Micky und Goofy für die beiden Täter, nachdem sie einen anonymen Anruf bekommen haben. Dank eines Tricks gelingt es Micky und Goofy, sich von den Polizisten loszueisen, denn sie wollen selbst nach den Übeltätern suchen. Der Zigarrenstummel, den Micky in all dem Durcheinander im Haus des Professors entdeckt hat, bringt ihn auf die Spur der Gaunerbande, die sich in einem nahegelegenen Haus verkrochen hat. In einer angeblichen Paketsendung getarnt dringt Micky in das Haus ein und setzt die Banditen außer Gefecht, vor allem deren Boss, der der schlagfreudige Baron ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die gestohlene Insel === &lt;br /&gt;
{{I|I TL  980-B}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Topolino e l&#039;isola delle scoordinate&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Der Trick mit der Insel&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Andrea Fanton]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Sergio Asteriti]] &lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 08.09.1974&lt;br /&gt;
*Genre: Abenteuer&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Micky Maus]], [[Goofy]], [[Kater Karlo]], [[Klarabella Kuh]], [[Minni Maus]], [[Kommissar Hunter]], [[Inspektor Issel]], [[Eulenrichter]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein neues Flugzeug stürzt ausgerechnet auf dem Jungfernflug über der Arktis ab. Alle Insassen können gerettet werden bis auf Micky und Goofy. Die beiden Freunde befanden sich nämlich im Heck des Flugzeugs und als dieses auf dem Eis abstürzt, bricht das Heck glatt ab und landet im stürmischen Meer. Natürlich startet man eine Suchaktion nach den beiden Vermissten, bricht diese jedoch ohne Ergebnis ab. Während in  Entenhausen die Emotionen hochgehen, haben Micky und Goofy das Unglück gar nicht so schlecht überlebt und die im Gepäckraum im Heck aufbewahrten Vorräte geben ihnen sogar genug Proviant. Dennoch ist ihre Lage, so mitten auf dem Meer treibend, ziemlich trostlos. Sie wird zudem nicht besser, als ein unfreundlicher U-Boot-Fahrer in Geheimmission einen Torpedo abgibt und das noch aus dem Wasser ragende Flugzeugheck eiskalt versenkt. Micky und Goofy müssen sich schwimmend retten. Zum Glück sehen sie eine Insel vor sich, auf die sie es gerade noch schaffen. Eine sehr merkwürdige Insel ist das, mit dichter, tropischer Vegetation mitten im Eismeer. Auf der Insel machen sie Bekanntschaft mit dem schon vor langer Zeit hier gestrandeten Hopkins, früher angesehener und reicher Geschäftsmann. Hopkins erzählt ihnen, dass die Insel ein merkwürdiges Geheimnis birgt: Sie treibt. Und hin und wieder taucht sie sogar unter. Kurz darauf passiert genau das. Als sie alle wieder auftauchen, sehen sie, wie Kater Karlo mit einem Hubschrauber auf der Insel landet. Sie folgen ihm und erkennen, dass die Insel motorisiert ist und Karlo sie hinsteuern kann, wohin er möchte. So kann er sie laufend an irgendwelche Milliardäre verschachern, sie dann weitersteuern und seine reichen Kunden damit übers Ohr hauen. Micky, Goofy und Hopkins locken Karlo in eine Falle, bringen die Insel unter ihre Kontrolle und steuern sie nach Neukork, wo Karlol vor Gericht gestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goofy und der Pferdesattel === &lt;br /&gt;
{{I|S 72256}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Genuine Leather&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: &#039;&#039;unbekannt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: &#039;&#039;unbekannt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 18.11.1973&lt;br /&gt;
*Genre: Kurzgeschichte&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Goofy]], [[Micky Maus]] &lt;br /&gt;
*Seiten: 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Goofy hört, dass der von ihm gekaufte Pferdesattel aus Rindsleder ist, bringt er ihn glatt wieder zurück. Denn er möchte nicht mit einem Rindviehsattel auf einem edlen Pferd reiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der realistische Film === &lt;br /&gt;
{{I|I TL  646-B}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Topolino e il film verista&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Ein realistischer Film&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Abramo Barosso]], [[Giampaolo Barosso]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Giulio Chierchini]] &lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 14.04.1968&lt;br /&gt;
*Genre: Kriminalgeschichte, Film&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Micky Maus]], [[Goofy]], [[Kater Karlo]], [[Schnauz]], [[Jim|Stoppel]] &lt;br /&gt;
*Seiten: 27&lt;br /&gt;
*Besonderheit: Erwähnung von [https://de.wikipedia.org/wiki/San_Jacinto_(Kalifornien) San Jacinto], in dessen Nähe [[Carl Barks]] zweieinhalb Jahrzehnte gewohnt hat. Das reale San Jacinto liegt jedoch nicht am Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein in seiner Begeisterung kaum zu bremsender Filmproduzent überzeugt Micky davon, einen ganz realistischen Film über dessen Kriminalfälle zu drehen. Um den Film so realistisch wie möglich zu halten, sollen Micky und Goofy jeweils sich selbst spielen. Auch ein echter Juwelier als Diebstahlopfer mit echten Juwelen ist mit an Bord. Nur die Gauner sind zur Enttäuschung des Produzenten nicht die echten. Karlo, Schnauz und Stoppel haben, als er sie angefragt hat, glatt abgesagt. Nun sollen drei Schauspieler die Rollen der drei Erzhalunken übernehmen. Auch in den Medien wird bald über den vielversprechenden neuen Film berichtet. Die Nachrichten gelangen bis in den Unterschlupf von Karlo, Schnauz und Stoppel, die nun doch beschließen, sich am Dreh zu beteiligen. Die Beute der echten Juwelen ist eben zu verlockend. Daher nehmen die drei Gauner die Plätze der Schauspieler ein und vollführen vor laufender Kamera einen echten Überfall. Der Produzent ist begeistert, dass der Überfall lebensechter ist, als er es sich vorgestellt hat. Der Juwelier ist weniger glücklich und will die Edelsteine wieder, sonst kündigt er eine Schadenersatzklage an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Micky fängt an zu ermitteln. Schnell ist ihm klar, wer die Übeltäter sind, doch Karlo samt Komplizen aufzuspüren ist gar nicht so einfach. Ein Flugzeug haben sie nicht genommen, da dieses einen Defekt hatte. Doch welchen anderen Weg nach Entenhausen können sie gewählt haben? Goofy fragt einfach herum und findet zu Mickys Erstaunen genau den Taxifahrer, der die drei transportiert hat. Das Taxi hat die Gauner beim Busbahnhof abgesetzt, doch von dort scheint es so gut wie möglich, ihre weitere Spur zu rekonstruieren. Da fällt Goofys Blick auf die Werbung eines Bootsverleihs und Micky erklennt, dass dies der Weg sein könnte, den Karlo und seine Komplizen genommen haben. Micky und Goofy nehmen ebenfalls ein Boot, um die Ganoven zu verfolgen. In der Nacht entfernt Micky die Schiffsschraube von Karlos Boot, während dieser nichtsahnend schläft. So können die drei Halunken am nächsten Morgen nicht entkommen, als die Küstenwache sie einsammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Einladung zum Abendessen === &lt;br /&gt;
{{I|S 76029}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Goofy&#039;s Good Luck Dinner&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Einladung zum Abendessen&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[D. Stone]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Jaime Diaz Studio]] &lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: Januar 1982&lt;br /&gt;
*Genre: Kurzgeschichte&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Goofy]], [[Minni Maus]], [[Micky Maus]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goofy möchte mit Micky und Minni feiern, dass er 20 Taler verdient hat und lädt deswegen beide zum Abendessen ein. Micky und Minni wollen an dem Tag noch ins Kino gehen, während Goofy kocht. Da seine Küche nicht funktioniert, überlässt Minni ihm kurzerhand die ihre. Doch das Kochen geht schief und es bricht ein Brand aus. Goofy ruft die Feuerwehr und da die Männer so nett sind, lädt Goofy sie ebenfalls zum Essen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Lustiges Taschenbuch|Hauptartikel der Reihe]]&lt;br /&gt;
*[http://inducks.org/issue.php?c=de%2FLTB++90 LTB 90 im Inducks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lustiges Taschenbuch|090]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Datei:LTB_082_BV.jpg&amp;diff=309254</id>
		<title>Datei:LTB 082 BV.jpg</title>
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		<updated>2026-05-29T15:56:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: Hobrowili lud eine neue Version von Datei:LTB 082 BV.jpg hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Copyright Egmont Ehapa|Eigenscan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bild/Cover LTB|LTB 082]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Datei:LTB_109_or.jpg&amp;diff=309253</id>
		<title>Datei:LTB 109 or.jpg</title>
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		<updated>2026-05-29T15:54:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: Hobrowili lud eine neue Version von Datei:LTB 109 or.jpg hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Copyright Egmont Ehapa|eigener Scan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bild/Cover LTB|LTB 109]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_90&amp;diff=309247</id>
		<title>LTB 90</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_90&amp;diff=309247"/>
		<updated>2026-05-29T15:38:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rezi}}&lt;br /&gt;
{{Infobox_LTB&lt;br /&gt;
| LTBNR = 90&lt;br /&gt;
| LTBTITEL = Mickys Mondfahrt&lt;br /&gt;
| NEU = Mondbasis in Gefahr!&lt;br /&gt;
| EDATUM = 11. Juli 1983&lt;br /&gt;
| CRED = [[Dorit Kinkel]]&lt;br /&gt;
| UEB = [[Gudrun Penndorf]] M.A.&lt;br /&gt;
| NRGESCH = 12&lt;br /&gt;
| PREIS = D: DM 5,30&amp;lt;br&amp;gt;A: öS 42&amp;lt;br&amp;gt;CH: SFR 5.30 &lt;br /&gt;
| BES =&lt;br /&gt;
| BILD = Datei:LTB 90.jpeg&lt;br /&gt;
| NEU-BILD = Datei:LTB 90 neu.jpg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Original ==&lt;br /&gt;
Die LTB-Bände 1 bis 116 sind bis auf wenige Sonderfälle Übernahmen aus der italienischen Reihe &#039;&#039;I Classici di Walt Disney&#039;&#039;. Die Vorlage für das LTB 90 ist der Band &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Stratopolino&#039;&#039;&#039; I Classici di Walt Disney, Seconda Serie # 74&#039;&#039; (Feb. 1983).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden alle Geschichten des Original-Bandes übernommen, aber das [[Cover]] ausgetauscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom I Classici der Seconda Serie # 58 an (Okt. 1981) gab es im italienischen Original keine Rahmengeschichte mehr, was es ermöglichte, die Geschichten im LTB in veränderter Reihenfolge abzudrucken, so auch in LTB 90.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem erschien vom I Classici der Seconda Serie # 73 an (Jan. 1983) die italienische Vorlage mit nur noch 244 statt 260 Seiten, eine Entscheidung des italienischen Verlags Mondadori, die Ehapa für das deutsche LTB nicht nachvollzog. Deshalb wurde von nun an immer mit Kurzgeschichten aufgefüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der italienischen Vorlage von LTB 90 enthalten waren „Frühlingsgefühle“, „Frisch gekauft ist schnell gefangen!“, „Goofy und der Pferdesattel“ und „Die Einladung zum Abendessen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== Die Landung auf dem Mond === &lt;br /&gt;
{{I|I TL 1001-A}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Topolino e il mistero della base lunare&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Mondbasis in Gefahr!&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Franco Asteriti]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Sergio Asteriti]] &lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 02.02.1975&lt;br /&gt;
*Genre: Kriminalgeschichte, Science-Fiction, Weltraum&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Micky Maus]], [[Mack und Muck]], [[Käpt’n Dobermann|General Lunas]], [[Minni Maus]], [[Pluto]], Professor Robbe, Professor Zenit, Professor Nadir&lt;br /&gt;
*Seiten: 30&lt;br /&gt;
*Besonderheit: Die Namen der Astronomen Zenit und Nadir spielen auf die Lotpunkte in der Himmelsnavigation an (Zenit der höchste Punkt über einem, Nadir der tiefste Punkt unter einem)&lt;br /&gt;
*Anmerkung: Käpt’n Dobermann ist hier als General Lunas übersetzt und steht dem Raumfahrtzentrum vor. In der Geschichte [[#Micky und die fliegende Kiste|Micky und die fliegende Kiste]] ist er hingegen ein unbenannter Mitarbeiter der Flughafenverwaltung. Wahrscheinlich hat Übersetzerin Gudrun Penndorf, die auch die Gottfredson-Geschichten mit der Figur nicht kannte, nicht erkannt, dass es sich beide Male um die gleiche Figur handelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade, als er mit seinen Neffen Mondlandung spielen will, erhält Micky Besuch von General Lunas, der ihm eine echte Mondreise anbietet. Das Entenhausener Raumfahrtzentrum hat auf dem Mond eine Basis, von dieser aber vor einiger Zeit einen SOS-Ruf erhalten. Seitdem haben sie keine Nachricht mehr von den Wissenschaftlern in der Basis erhalten und auch der Rettungstrupp, den General Lunas ausgeschickt hat, ging spurlos verschwunden. Der General sieht daher keine andere Möglichkeit, als Micky in einer geheimen Mission dort hinaufzuschicken. Zufällig hören auch die abenteuerlustigen Neffen Mack und Muck, was Micky und der General zu bereden haben und sind gleich Feuer und Flamme, ebenfalls auf den Mond zu fliegen. Micky ist strikt dagegen, doch der General, der um die Geheimhaltung der Mission fürchtet, wiegelt ab und erlaubt den Kindern, das Raumfahrtzentrum zu besuchen und Micky auch am nächsten Tag, als es an den Abflug geht, zuzuwinken. Die pfiffigen Zwillinge schleichen sich jedoch heimlich vor dem Start an Bord der Rakete, die Lunas ihnen tags zuvor gezeigt hatte. Erst als sie alle im All sind, wollen sie sich ihrem Onkel zeigen. Gerade, als sie aus ihrem Versteck kommen, fällt ihnen ein Meteorit auf, der sich auf die Rakete zubewegt. Sie warnen Micky, der dem fatalen Hindernis gerade noch rechtzeitig ausweichen kann. Micky verzeiht seinen Neffen, dass sie sich über seinen Befehl hinweggesetzt haben, da sie ja nun ihn gerettet haben. Bald darauf landen sie bereits auf dem Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mondbasis werden sie von den beiden Wissenschaftlern begrüßt. Sie versichern Micky, dass alles in Ordnung ist und ihr Problem sich selbst gelöst hat, dass aber leider ihre Funkverbindung ausgefallen ist. Gerade Mack und Muck fallen aber einige Verdachtsmomente auf. Die Stühle unter den Professoren biegen sich durch und in der Station gibt es nichts Essbares, nur leere Dosen. In der Nacht wollen sich die beiden näher umsehen, werden jedoch von einem der Professoren entdeckt. Als er sie verfolgt, klettern die Kinder blitzschnell eine Leiter empor. Der Verfolger kracht hingegen von der Leiter hinunter, da er glatt eine Sprosse durchbricht. Dabei geht er zu Bruch – es handelt sich nämlich gar nicht um den echten Professor, sondern um einen als dieser getarnten Roboter. Schnell alarmieren die Kinder ihren Onkel, der ans Raumfahrtzentrum funken will. Doch der andere Roboter hat inzwischen die Funkanlagen komplett zerstört. Die drei entschließen sich, dem Roboter, der bereits außerhalb der Station ist, hinterherzufahren und zu verhindern, dass dieser Verstärkung holen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Fahrt, in der sie von zahlreichen optischen Täuschungen aufgehalten werden, gelangen sie mitten in die geheime Basis des verrückten Professors Robbe. Er hat zahlreiche Roboter konstruiert und mit ihrer Hilfe die Macht über die Mondbasis errungen. Sein eigentlicher Plan ist es aber, sich auch noch die Erde untertan zu machen. Er sperrt zunächst die Eindringlinge zu den beiden gefangenen Professoren. Dann jedoch lässt er Micky holen und überträgt dessen Abbild auf einen weiteren Roboter. Als er diesen zu den Gefangenen schickt, erkennen Mack und Muck, dass es sich nicht um ihren echten Onkel handelt. Gemeinsam setzen sie den Roboter außer Gefecht, befreien den echten Micky und stürmen das Labor von Professor Robbe. Der jedoch kann getarnt durch weitere Luftspiegelungen entkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühlingsgefühle === &lt;br /&gt;
{{I|ZM 69-12-07}}&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Sonntagsseiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Del Connell]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Manuel Gonzales]] &lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 07.12.1969&lt;br /&gt;
*Genre: Kurzgeschichte&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Micky Maus]], [[Minni Maus]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Micky hat viel Hausarbeit zu erledigen, später überlegt er es sich anders und beschließt, an einem so herrlichem Frühlingstag spazieren zu gehen. Auf dem Spaziergang sieht er zahlreiche Tiere in Frühlingsstimmung: Vögel, Hunde und Katzen. Von der Inspiration geweckt, kauft er einen Strauß roter Rosen. Kurze Zeit später klingelt er bei Minni und überreicht ihr den Strauß. Im Überschwang der Gefühle umarmt und küsst Micky sie so gewaltig, dass beide auf dem Gehweg landen, wobei die Haustür zuschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Micky und die Raumstation === &lt;br /&gt;
{{I|I TL  648-A}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Topolino e la base orbitale&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Kampf um die Raumstation&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Osvaldo Pavese]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Luciano Bottaro]], [[Giorgio Rebuffi]]&lt;br /&gt;
*[[Inker|Tusche]]: [[Luciano Bottaro]]  &lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 28.04.1968&lt;br /&gt;
*Genre: Kriminalgeschichte, Science-Fiction, Weltraum&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Micky Maus]], [[Goofy]], [[Kater Karlo]], Ratze, Professor Spiegelmann&lt;br /&gt;
*Seiten: 30&lt;br /&gt;
*Besonderheit: Karlos Komplize Ratze stammt aus dem [[Carl Barks|Barks]]-[[Zehnseiter]] &#039;&#039;[[Der geheimnisvolle Professor]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Micky und Goofy sind dazu eingeladen worden, beim Start einer Raumfähre dabei zu sein. Eingeladen hat sie Professor Spiegelmann, ein alter Freund Mickys, der mit einer neuen Mannschaft ins Weltall zu einer Raumstation fliegen will, wo er die nächsten zwei Jahre verbringen wird. Als Micky und Goofy diesen jedoch in seinem Büro aufsuchen wollen, um ihm Adieu zu sagen, finden sie ihn in aufgelöster Stimmung vor. Kater Karlo und dessen Komplize Ratze sind nämlich zuvor in das Büro eingedrungen und haben den Professor gefangengenommen. Auch Micky und Goofy nehmen sie gefangen und zwingen sie unter Waffengewalt, den Professor in die Rakete zu begleiten. Alle zusammen fliegen sie zur Raumstation, die Karlo und Ratze ebenfalls unter ihre Kontrolle bringen können. Nun enthüllen die beiden Schurken ihren gemeinen Plan. Sie wollen den Laser der Raumstation dazu benutzen, auf der Erde alles mögliche in Brand zu stecken. Auf diese weise möchte Karlo Millionen erpressen. Als Micky lacht, weil Karlos flammende Kostprobe zwar einleuchtet, aber an Rechtschreibfehlern gesegnet ist, verbannt Karlo ihn und Goofy in die Küche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Micky will nun einen Plan austüfteln, die beiden Gauner außer Gefecht zu setzen. Wie gerufen kommt ihm da der Fischleim, der in der Küche vorrätig ist. Micky und Goofy kochen daraus einen Brei, den sie versuchen Karlo und Ratze ins Gesicht zu kippen. Während es bei Karlo klappt, schaltet der durchtriebene Ratze blitzschnell und pfeffert den klebrigen Brei stattdessen Goofy um die Ohren, der schließlich niederfällt und deswegen am Boden festpickt. Karlo und Ratze verfolgen nun Micky. Dieser erreicht die Anlage, die die Schwerkraft der Raumstation regelt und setzt sie außer Betrieb. Karlo und Ratze schweben nun, während Micky, der sich geistesgegenwärtig Magnetschuhe übergezogen hat, am Boden und damit handlungsfähig bleibt. Mit einer Luftpistole schießt er die beiden Gauner aus einer Luke hinaus ins All, um sie dort dann einzufangen und zu fesseln. Doch das geht schief. Stattdessen bringen nach einigem Kampf Karlo und Ratze Micky wieder unter ihre Kontrolle und schleppen ihn als Gefangenen nach drinnen. Sie haben nicht mit Goofy gerechnet. Als die Schwerkraft aufgehoben war, klebte dieser dank des Breis immer noch bei jedem Schritt am Boden. Trotzdem war er nun handlungsfähig und konnte den Professor befreien, der die Schwerkraft wieder einschaltete. Nun kann Goofy Karlo und Ratze endgültig außer Gefecht setzen, als diese die Raumstation betreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frisch gekauft ist schnell gefangen! === &lt;br /&gt;
{{I|ZM 76-06-13}}&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Sonntagsseiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Del Connell]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Manuel Gonzales]] &lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 13.06.1976&lt;br /&gt;
*Genre: Kurzgeschichte&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Micky Maus]], [[Goofy]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goofy fischt eine Menge Müll aus dem Meer. Micky bedauert seinen Freund, dass er so ein Pechvogel im Angeln ist, doch dieser will das nicht gelten lassen. Immerhin kann er den Trödel für gutes Geld an den Mann und die Frau bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Überraschungsei === &lt;br /&gt;
{{I|I TL  672-B}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Topolino e l&#039;uovo fuori stagione&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Gerangel um ein Überraschungsei&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Abramo Barosso]], [[Giampaolo Barosso]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Luciano Capitanio]] &lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 13.10.1968&lt;br /&gt;
*Genre: Kriminalgeschichte&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Micky Maus]], [[Goofy]], [[Kater Karlo]], [[Kommissar Hunter]], [[Inspektor Issel]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 31&lt;br /&gt;
*Nachgedruckt in: [[LTB Ostern 10]] (als &#039;&#039;Ein wahrer Eiertanz&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Westernstadt Old-Time-City entdecken Micky und Goofy einen Laden, der Ostereier feilbietet. Das wundert beide sehr, ist Ostern doch schon drei Monate her. Sie erfahren, dass das Geschäft Kunden die Möglichkeit bietet, Ostereier mit bestimmten Überraschungen zu füllen und dann zu verschenken. Die Eier, die nicht zu Ostern abgeholt werden, gehen schließlich in Besitz des Ladens über und werden vom Ladeninhaber regulär verkauft. Micky und Goofy gefällt die Idee, ein Ei mit einer Überraschuzng zu kaufen, sehr und sie schlagen gleich zu. Kaumsind die beiden gegangen, halten Kater Karlo und dessen Komplize Jockel mit dem Auto vor dem Ostereiergeschäft. Karlo ist nämlich der Kunde, der das Osterei nicht rechtzeitig abholen konnte, da er ins Gefängnis gewandert ist. Nun aber will er es sich holen. Verärgert erfährt er, dass das Ei soeben verkauft wurde und ausgerechnet an Micky. Er schickt seinen Kumpel, den Micky und Goofy noch nicht kennen, mit einem weiteren Ei los, um das fragliche Stück auszutauschen. Das klappt auch, doch haben Micky und Goofy zwei Eier gekauft und Jockel dummerweise das falsche erwischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Versuche, mit diversen Tricks und Überfällen das corpus delicti an sich zu bringen, schlagen fehl. Micky und Goofy kehren samt Ei nach Entenhausen zurück. Als Karlo auch noch in Mickys Haus einbricht, erkennt Micky, dass sein altbekannter Widersacher es auf das Ei abgesehen hat. Er vertieft sich in den Fall, da ihn interessiert, aus welchen Gründen Karlo hinter ebendiesem Ei her ist (welches sich momentan bei Goofy befindet). Micky findet heraus, dass vor drei Monaten ein wertvoller Saphir gestohlen worden war. Karlo galt als Hauptverdächtiger, man konnte seine Schuld aber nicht nachweisen. Schließlich wurde er nur wegen unerlaubten Waffenbesitzes eingesperrt. Micky schlussfolgert korrekt, dass Karlo das Beutestück nach dem Diebstahl schnurstracks zum Ostereiergeschäft spediert hat, um es sich dort einpacken und später zuliefern zu lassen. Die ungeplante Gefangennahme kam ihm allerdings dazwischen. Bei einem weiteren Versuch, sich das Osterei zu holen, können sie Karlo schließlich dingfest machen und dann, nach weiteren Verwicklungen, auch die Beute sicherstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Postkutschenrennen === 	&lt;br /&gt;
{{I|I TL  630-A}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Topolino e la corsa delle corriere&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Abramo Barosso]], [[Giampaolo Barosso]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Sergio Asteriti]] &lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 24.12.1967&lt;br /&gt;
*Genre: Western&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Micky Maus]], [[Goofy]], [[Kater Karlo]], [[Minni Maus]], Krocker&lt;br /&gt;
*Seiten: 29&lt;br /&gt;
*Nachgedruckt in: [[LTB Spezial 84]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Micky, Goofy und Minni sind zu Gast auf der Farm von Minnis Onkel Mortimer und genießen zunächst das Leben in vollen Zügen. Doch die Ruhe wird jäh durch einen Streit Mortimers mit dessen Nachbarn, dem verschlagenen Rancher Krocker. Krocker fordert Mortimer heraus, beim nächsten Rennen mit historischen Postkutschen gegeneinander anzutreten. Im Wortgefecht wirft Mortimer, da er nicht genug Geld als Wetteinsatz hat, glatt seinen preisgekrönten Zuchtstier Alfi in die Waagschale. Dennoch ist er siegesgewiss, da seine Postkutsche bisher noch nie ein Rennen verloren hat. Er ahnt nicht, dass Krocker Karlo und dessen Bande angeheuert hat, um dem fiesen Rancher mit üblen Tricks zum Sieg zu verhelfen. Während des Rennens sabotieren Karlo und seine Komplizen alle Kutschen, sodass bald nur noch die von Krocker und Mortimer unbeschädigt übrig sind. Zudem sorgt einer der Gauner dafür, dass Mortimers bewährtes Duo einen Alkoholrausch erleidet und nicht starten kann. Kurzentschlossen übernehmen es Micky und Goofy, Mortimers Kutsche zu steuern. Minni, die mitkommen möchte, der es aber von Micky verboten wurde, versteckt sich ebenfalls in der Kutsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Los geht die Fahrt. Dass Mortimers Kutsche trotzdem noch fahrfähig ist, überrascht Karlos Bande, die auf Krockers Kutsche mitfährt. Doch hat Karlo auch für diesen Fall vorgesorgt. Erst will er die Pferde mit Johannisbrot ablenken, dann nebelt er die  gegnerische Kutsche in eine Staubwolke ein. Infolge des Staubs muss Minni niesen und kommt so aus ihrem Versteck. In der Nacht biwakieren die Postkutschenfahrer an einem geschützten Ort, Micky und Goofy außer-, Minni innerhalb des Wagens. Da kommt Karlo aus der Deckung und schiebt die Kutsche den Abhang hinunter. Damit, denkt er, hat er Micky und Goofy ausreichend Zeit gekostet, dass sie das Rennen nie und nimmer mehr gewinnen können. Er hat allerdings nicht damit gerechnet, dass Minni alles mitbekommen hat und Micky über Karlos Schurkereien informieren kann. Micky stellt seinem Gegner nun selbst eine Falle, indem er vorausreitet und Krockers Kutsche unter seine Kontrolle bringt. So können Micky, Goofy und Minni das Rennen für Mortimer gewinnen und zugleich Krocker öffentlich stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goofys verkehrte Welt === &lt;br /&gt;
{{I|I TL  699-A}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Topolino e l&#039;evaso al limone&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Guido Martina]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Giulio Chierchini]] &lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 20.04.1969&lt;br /&gt;
*Genre: Kriminalgeschichte&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Micky Maus]], [[Goofy]], [[Kommissar Hunter]], Gauner-Gully&lt;br /&gt;
*Seiten: 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der verpeilte Goofy ist ins Druckereigewerbe eingestiegen und hat sogleich zwei wichtige Aufträge von der Stadt erhalten: Zum einen soll er Steckbriefe mit dem Konterfei des entlaufenen Verbrechers Gauner-Gully drucken und in der ganzen Stadt affichieren. Zum anderen wurde ihm die Verantwortung zum Druck von Willkommensplakaten für einen ausländischen Milliardär übertragen. Dass allerdings alles, was gedruckt wird, zunächst spiegelverkehrt gesetzt werden muss, hat unerquickliche Auswirkungen auf Goofys Gedankenwelt. Er dreht nun auch im Kopf alles um. Wenn er sich den Kopf anschlägt, jammert er, ihm würden die Füße wehtun, zudem verwechselt er unten mit oben. So kommt es, dass er das Porträt des Milliardärs auf den Strafzettel druckt und das des Gauners auf den Willkommensgruß. Mitten in der Nacht zieht er los, um die Plakate überall aufzuhängen. Vor der Bank meint er, dies sei ein guter Ort für das Plakat mit dem vermeintlichen Milliardär – und stößt prompt mit diesem, in Wahrheit natürlich Gauner-Gully, zusammen. Der Gauner begreift, was für ein seltenes Geschenk ihm der trottelige Drucker da gemacht hat. Er überzeugt Goofy, das Aufkleben der Plakate sein zu lassen und begleitet diesen zurück zur Druckerei, wo er ihn außer Gefecht setzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen setzt Kommissar Hunter zur Auffindung des entflohenen Gauner-Gully zwei erstklassige Polizeispürhunde ein. Sie verfolgen die Spur bis zur Bank, wo Goofy nachts zuvor mit dem Ausbrecher zusammengestoßen war. In der Bank erfahren Micky und der Kommissar bestürzt, dass die Bankangestellten dem Gauner eine Menge Geld ausgehändigt haben. Kein Wunder, hatten sie ihn doch aufgrund des einen, von Goofy aufgehängten Plakats für den Milliardär gehalten. Sie folgen der Spur weiter zu einem Parfumladen, wo sich der trickreiche Gauner-Gully mit Duftwasser eingedeckt hat, um seinen Geruch zu übertünchen. Während der Kommissar nun mit den Hunden weiterzieht und alles abgrast, was irgendwie nach Zitronenparfum riecht, geht Micky lieber zu Goofy. Er will seinen Freund fragen, was genau in der Nacht passiert ist. In der Druckerei lauert allerdings noch Gauner-Gully, der Micky eins überzieht und ihn fesselt. Schließlich schaffen es die beiden Freunde, den Gauner mithilfe einer großen Papierrolle von den Füßen zu werfen. Kurz darauf kommt der abgehetzte Kommissar Hunter mit seinen Spürhunden zur Druckerei und kann Gauner-Gully endlich verhaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Micky und die fliegende Kiste === &lt;br /&gt;
{{I|I TL  669-C}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Topolino e il vecchio aereo&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Die fliegende Kiste&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Carlo Chendi]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Giulio Chierchini]] &lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 22.09.1968&lt;br /&gt;
*Genre: Abenteuer, Agenten-Story, Kriminalgeschichte&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Micky Maus]], [[Goofy]], [[Käpt’n Dobermann]], [[Griesgram|Tommy]], Baron Weinstein, Professor Tüftel&lt;br /&gt;
*Seiten: 27&lt;br /&gt;
*Besonderheit: Der Anfang dient als Fortsetzung zu &#039;&#039;[[Die Insel im Himmel]]&#039;&#039; von [[Floyd Gottfredson]]&lt;br /&gt;
*Nachgedruckt in: [[LTB Crime 23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Micky hat von der Flughafenverwaltung einen Brief bekommen, er möge sein altes Flugzeug abtransportieren. Micky kann sich gar nicht mehr an die schon betagte Kiste erinnern, ist dann aber erfreut, dass der rührige Tommy es noch gut in Schuss gehalten hat und es absolut fliegtauglich ist. Micky möchte die Antiquität dem Museum schenken und sie gemeinsam mit Goofy hinfliegen. Auf dem Flug kommt es allerdings zu Turbulenzen, da Micky vergessen hat die Maschine zu betanken. Infolgedessen legt Micky eine erzwungene Notlandung hin und Goofy wird aus dem Flugzeug geschleudert und macht Bekanntschaft mit einem aggressiven, schlagfreudigen Baron. Nachdem sich beide wieder gefunden haben, will Micky neuen Sprit holen gehen. Im nächstgelegenen Haus stoßen sie auf eine gewaltige Unordnung und bekommen beide einen heftigen Schlag auf den Kopf. Als sie endlich wieder zu sich kommen, steht kurz darauf auch schon die Polizei vor der Tür. Der bekannte Raketenforscher Professor Tüftel ist nämlich vorhin aus dem Haus entführt worden. Die Polizisten halten Micky und Goofy für die beiden Täter, nachdem sie einen anonymen Anruf bekommen haben. Dank eines Tricks gelingt es Micky und Goofy, sich von den Polizisten loszueisen, denn sie wollen selbst nach den Übeltätern suchen. Der Zigarrenstummel, den Micky in all dem Durcheinander im Haus des Professors entdeckt hat, bringt ihn auf die Spur der Gaunerbande, die sich in einem nahegelegenen Haus verkrochen hat. In einer angeblichen Paketsendung getarnt dringt Micky in das Haus ein und setzt die Banditen außer Gefecht, vor allem deren Boss, der der schlagfreudige Baron ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die gestohlene Insel === &lt;br /&gt;
{{I|I TL  980-B}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Topolino e l&#039;isola delle scoordinate&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Der Trick mit der Insel&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Andrea Fanton]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Sergio Asteriti]] &lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 08.09.1974&lt;br /&gt;
*Genre: Abenteuer&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Micky Maus]], [[Goofy]], [[Kater Karlo]], [[Klarabella Kuh]], [[Minni Maus]], [[Kommissar Hunter]], [[Inspektor Issel]], [[Eulenrichter]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein neues Flugzeug stürzt ausgerechnet auf dem Jungfernflug über der Arktis ab. Alle Insassen können gerettet werden bis auf Micky und Goofy. Die beiden Freunde befanden sich nämlich im Heck des Flugzeugs und als dieses auf dem Eis abstürzt, bricht das Heck glatt ab und landet im stürmischen Meer. Natürlich startet man eine Suchaktion nach den beiden Vermissten, bricht diese jedoch ohne Ergebnis ab. Während in  Entenhausen die Emotionen hochgehen, haben Micky und Goofy das Unglück gar nicht so schlecht überlebt und die im Gepäckraum im Heck aufbewahrten Vorräte geben ihnen sogar genug Proviant. Dennoch ist ihre Lage, so mitten auf dem Meer treibend, ziemlich trostlos. Sie wird zudem nicht besser, als ein unfreundlicher U-Boot-Fahrer in Geheimmission einen Torpedo abgibt und das noch aus dem Wasser ragende Flugzeugheck eiskalt versenkt. Micky und Goofy müssen sich schwimmend retten. Zum Glück sehen sie eine Insel vor sich, auf die sie es gerade noch schaffen. Eine sehr merkwürdige Insel ist das, mit dichter, tropischer Vegetation mitten im Eismeer. Auf der Insel machen sie Bekanntschaft mit dem schon vor langer Zeit hier gestrandeten Hopkins, früher angesehener und reicher Geschäftsmann. Hopkins erzählt ihnen, dass die Insel ein merkwürdiges Geheimnis birgt: Sie treibt. Und hin und wieder taucht sie sogar unter. Kurz darauf passiert genau das. Als sie alle wieder auftauchen, sehen sie, wie Kater Karlo mit einem Hubschrauber auf der Insel landet. Sie folgen ihm und erkennen, dass die Insel motorisiert ist und Karlo sie hinsteuern kann, wohin er möchte. So kann er sie laufend an irgendwelche Milliardäre verschachern, sie dann weitersteuern und seine reichen Kunden damit übers Ohr hauen. Micky, Goofy und Hopkins locken Karlo in eine Falle, bringen die Insel unter ihre Kontrolle und steuern sie nach Neukork, wo Karlol vor Gericht gestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goofy und der Pferdesattel === &lt;br /&gt;
{{I|S 72256}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Genuine Leather&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: &#039;&#039;unbekannt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: &#039;&#039;unbekannt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 18.11.1973&lt;br /&gt;
*Genre: Kurzgeschichte&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Goofy]], [[Micky Maus]] &lt;br /&gt;
*Seiten: 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Goofy hört, dass der von ihm gekaufte Pferdesattel aus Rindsleder ist, bringt er ihn glatt wieder zurück. Denn er möchte nicht mit einem Rindviehsattel auf einem edlen Pferd reiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der realistische Film === &lt;br /&gt;
{{I|I TL  646-B}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Topolino e il film verista&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Ein realistischer Film&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Abramo Barosso]], [[Giampaolo Barosso]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Giulio Chierchini]] &lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 14.04.1968&lt;br /&gt;
*Genre: Kriminalgeschichte, Film&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Micky Maus]], [[Goofy]], [[Kater Karlo]], [[Schnauz]], [[Jim|Stoppel]] &lt;br /&gt;
*Seiten: 27&lt;br /&gt;
*Besonderheit: Erwähnung von [https://de.wikipedia.org/wiki/San_Jacinto_(Kalifornien) San Jacinto], in dessen Nähe [[Carl Barks]] zweieinhalb Jahrzehnte gewohnt hat. Das reale San Jacinto liegt jedoch nicht am Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein in seiner Begeisterung kaum zu bremsender Filmproduzent überzeugt Micky davon, einen ganz realistischen Film über dessen Kriminalfälle zu drehen. Um den Film so realistisch wie möglich zu halten, sollen Micky und Goofy jeweils sich selbst spielen. Auch ein echter Juwelier als Diebstahlopfer mit echten Juwelen ist mit an Bord. Nur die Gauner sind zur Enttäuschung des Produzenten nicht die echten. Karlo, Schnauz und Stoppel haben, als er sie angefragt hat, glatt abgesagt. Nun sollen drei Schauspieler die Rollen der drei Erzhalunken übernehmen. Auch in den Medien wird bald über den vielversprechenden neuen Film berichtet. Die Nachrichten gelangen bis in den Unterschlupf von Karlo, Schnauz und Stoppel, die nun doch beschließen, sich am Dreh zu beteiligen. Die Beute der echten Juwelen ist eben zu verlockend. Daher nehmen die drei Gauner die Plätze der Schauspieler ein und vollführen vor laufender Kamera einen echten Überfall. Der Produzent ist begeistert, dass der Überfall lebensechter ist, als er es sich vorgestellt hat. Der Juwelier ist weniger glücklich und will die Edelsteine wieder, sonst kündigt er eine Schadenersatzklage an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Micky fängt an zu ermitteln. Schnell ist ihm klar, wer die Übeltäter sind, doch Karlo samt Komplizen aufzuspüren ist gar nicht so einfach. Ein Flugzeug haben sie nicht genommen, da dieses einen Defekt hatte. Doch welchen anderen Weg nach Entenhausen können sie gewählt haben? Goofy fragt einfach herum und findet zu Mickys Erstaunen genau den Taxifahrer, der die drei transportiert hat. Das Taxi hat die Gauner beim Busbahnhof abgesetzt, doch von dort scheint es so gut wie möglich, ihre weitere Spur zu rekonstruieren. Da fällt Goofys Blick auf die Werbung eines Bootsverleihs und Micky erklennt, dass dies der Weg sein könnte, den Karlo und seine Komplizen genommen haben. Micky und Goofy nehmen ebenfalls ein Boot, um die Ganoven zu verfolgen. In der Nacht entfernt Micky die Schiffsschraube von Karlos Boot, während dieser nichtsahnend schläft. So können die drei Halunken am nächsten Morgen nicht entkommen, als die Küstenwache sie einsammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Einladung zum Abendessen === &lt;br /&gt;
{{I|S 76029}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Goofy&#039;s Good Luck Dinner&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Einladung zum Abendessen&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[D. Stone]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Jaime Diaz Studio]] &lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: Januar 1982&lt;br /&gt;
*Genre: Kurzgeschichte&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Goofy]], [[Minni Maus]], [[Micky Maus]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goofy möchte mit Micky und Minni feiern, dass er 20 Taler verdient hat und lädt deswegen beide zum Abendessen ein. Micky und Minni wollen an dem Tag noch ins Kino gehen, während Goofy kocht. Da seine Küche nicht funktioniert, überlässt Minni ihm kurzerhand die ihre. Doch das Kochen geht schief und es bricht ein Brand aus. Goofy ruft die Feuerwehr und da die Männer so nett sind, lädt Goofy sie ebenfalls zum Essen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Lustiges Taschenbuch|Hauptartikel der Reihe]]&lt;br /&gt;
*[http://inducks.org/issue.php?c=de%2FLTB++90 LTB 90 im Inducks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lustiges Taschenbuch|090]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_109&amp;diff=309246</id>
		<title>LTB 109</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_109&amp;diff=309246"/>
		<updated>2026-05-29T15:37:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rezi}}&lt;br /&gt;
{{Infobox LTB &lt;br /&gt;
| LTBNR = 109&lt;br /&gt;
| LTBTITEL = Das Lied der Prärie&lt;br /&gt;
| NEU = Das Lied der Prärie&lt;br /&gt;
| EDATUM = 10. Januar 1986&lt;br /&gt;
| CRED = [[Dorit Kinkel]]&lt;br /&gt;
| UEB = [[Gudrun Penndorf]] M. A.&lt;br /&gt;
| BES = &lt;br /&gt;
| NRGESCH =  8&lt;br /&gt;
| PREIS = D: DM 6,20&amp;lt;br&amp;gt;A: öS 48&amp;lt;br&amp;gt;CH: SFR 6.20 &lt;br /&gt;
| BILD = Datei:LTB 109 or.jpg&lt;br /&gt;
| NEU-BILD = Datei:LTB-AK-300-109.jpg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Original ==&lt;br /&gt;
Die LTB-Bände 1 bis 116 sind bis auf wenige Sonderfälle Übernahmen aus der italienischen Reihe &#039;&#039;I Classici di Walt Disney&#039;&#039;. Die Vorlage für das LTB 109 ist der Band &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;L‘Allegro Far West&#039;&#039;&#039; I Classici di Walt Disney, Seconda Serie # 98&#039;&#039; (Feb. 1985).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden alle Geschichten des Original-Bandes übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom I Classici der Seconda Serie # 58 an (Okt. 1981) gab es im italienischen Original keine Rahmengeschichte mehr, was es ermöglichte, die Geschichten im LTB in veränderter Reihenfolge abzudrucken, so auch in LTB 109.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem erschien vom I Classici der Seconda Serie # 73 an (Jan. 1983) die italienische Vorlage mit nur noch 244 statt 260 Seiten, eine Entscheidung des italienischen Verlags Mondadori, die Ehapa für das deutsche LTB nicht nachvollzog. Deshalb wurde von nun an immer mit Kurzgeschichten aufgefüllt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nicht in der italienischen Vorlage von LTB 109 enthalten waren „Stadträuber auf dem Lande“ und „Der Schilderstreich“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== [[Es war einmal im Wilden Westen]]...: Fliegende Nuggets ===&lt;br /&gt;
{{I|I TL 1131-A}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Paperino e le pepite di don Pepito Paperon&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Guido Martina]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Guido Scala]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 31.07.1977&lt;br /&gt;
*Genre: Western&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Daisy Duck]], [[Panzerknacker]], [[Donald Duck]], [[Dussel Duck]], [[Gustav Gans]], [[Klaas Klever]], [[Onkel Dagobert]], [[Tick, Trick und Track]], [[Till]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 44&lt;br /&gt;
*Nachgedruckt in: [[Enthologien 4]], [[LTB Spezial 130]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der etwas träge Pionier Donald wurde mitsamt seiner Neffen Tick, Trick und Track irgendwann im 19. Jahrhundert von ihrem reichen Onkel Dago in die Stadt beordert. Sie treten daher die beschwerliche Reise durch ein völlig ausgetrocknetes Gebiet an, wo es kaum Wasser gibt und zudem verfeindete Indianerstimme ihr Revier verteidigen wollen. Nachdem die Ducks endlich Wasser gefunden haben, müssen sie feststellen, dass dieses ein Schlafmittel enthält. Die gerissenen Schleichfußindianer, welche die Eindringlinge schon ausgiebig beobachtet haben, wollen sich nun doch mit Donald verbünden. Bei einem Angriff auf die Postkutsche werden die herannahenden Indianer des anderen Stammes glücklicherweits von Banditen abgelenkt und in die flucht geschlagen. Donald und die Jungs erreichen die Stadt, wo sie Bekanntschaft mit den dortigen Bewohnern machen. Donalds Cousine Daisy bändelt sofort mit Gustav an, was Donald ganz und gar nicht gefällt. Um sich zu bei ihr in Stellung zu bringen, nimmt er doch noch einen Auftrag seines knickerigen Onkels an. Er soll des nachts die Fensterscheiben des Rivalen Clay Clever mit Steinen einwerfen, die Dago vor einer alten Hütte aufgeschüttet hat. Als es dunkel ist, kommt Donald der Aufgabe zwar nach, verwendet aber die schmutzigen Steine, die er im Inneren der Hütte gefunden hat. Nach einigen Nächten und Tagen stellt sich nun heraus, dass es sich mitnichten um Steine gehandelt hat, sondern um angemalte Goldnuggets, die Donald bereitwillig an Onkel Dagos Erzfeind abgetreten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Es war einmal im Wilden Westen]]...: Der Saloon-Star ===&lt;br /&gt;
{{I|I TL 1133-B}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Paperino e la bella del saloon&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Guido Martina]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Guido Scala]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 14.08.1977&lt;br /&gt;
*Genre: Western&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Anwantzer]], [[Daniel Düsentrieb]], [[Panzerknacker]], [[Donald Duck]], [[Dussel Duck]], [[Gustav Gans]], [[Helferlein]], [[Klaas Klever]], [[Onkel Dagobert]], [[Tick, Trick und Track]], [[Daisy Duck]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 44 &lt;br /&gt;
*Nachgedruckt in: [[LTB Spezial 56]], [[LTB History 5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Saloon-Besitzer Don Dago Duck macht in ganz Duck-Town Werbung für den Aufsehen erregenden Auftritt der wunderschönen Sängerin Lilly, die in seinem Saloon am nächsten Abend die Herzen der anwesenden Cowboys höher schlagen lassen soll. Der Unternehmer hofft, gut an den ausgeschenkten Getränken zu verdienen und knausert bei der Gage der Sängerin. Wohl auch aufgrund des Zutun von Clay Clever und dessen Handlanger Lusky staunt Onkel Dago nicht schlecht, als sich in der Postkutsche nur ein einfacher Priester befindet. Von der Diva fehlt jedoch jede Spur, da ihr offensichtlich die angebotene Gage deutlich zu gering war. Mangels einer Alternative muss Donald seine Freundin Daisy fragen, ob diese in die Rolle der Saloon-Sängerin schlüpft und für die Männer das Tanzbein schwingt. Doch die emanzipierte Daisy lehnt mit schlagkräftigen Argumenten ab. Aus diesem Grund verpflichtet Onkel Dago ausgerechnet Donald, in ein abgenutztes Damenkleid zu steigen. Weiterhin bekommt Donald eine aus Pferdehaar gemachte Perücke. Da er nicht singen kann, kommt das von Danny Rushhoure erfundene Vociphon hinter der Bühne zum Einsatz. Zuerst sieht es so aus, als könnte der Schwindel funktionieren, doch die von Clay Clever angestiftete Bamberos-Bande taucht auf und entführt die vermeintliche Musikerin. Tick, Trick und Track machen sich auf, die dreisten Entführer aufzuspüren und Donald zurückzubringen, bevor die echte Lilly in Duck-Town einkehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Es war einmal im Wilden Westen]]...: Ein wirksames PR-Mittel ===&lt;br /&gt;
{{I|I TL 1138-B}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Paperino e la favolosa R.C.&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Guido Martina]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Guido Scala]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 18.09.1977&lt;br /&gt;
*Genre: Western&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Anwantzer]], [[Daniel Düsentrieb]], [[Donald Duck]], [[Dussel Duck]], [[Klaas Klever]], [[Onkel Dagobert]], [[Tick, Trick und Track]] &lt;br /&gt;
*Seiten: 38&lt;br /&gt;
*Nachgedruckt in: [[LTB Spezial 41]] (unter dem Titel &#039;&#039;Ein wirksames Prachthaarmittel&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Duck-Town soll eine Schank-Lizenz neu vergeben werden und sowohl Don Dago Duck als auch Clay Clever würden alles dafür geben, ihren eigenen Saloon eröffnen zu dürfen und ihre jeweiligen Limonaden an den Mann zu bringen. Dafür greifen beide Unternehmer zu unlauteren Mitteln und bestechen insgeheim den Stadtkämmerer Don Pedro, der den genauen Betrag kennt, den der Bürgermeister der Stadt für die Lizenz angesetzt hat. Am Tag der Vergabe stellt sich nun heraus, dass beide Konkurrenten den exakt gleichen Betrag angesetzt haben und somit keiner von beiden die Oberhand hat. Der Bürgermeister entscheidet salomonisch, dass beide eine halbe Schank-Lizenz und quasi einen halben Saloon erhalten, der mit einer dicken weißen Linie räumlich voneinander getrennt wird. Dago und Clay Clever überbieten sich folglich mit ihren immer preiswerteren Angeboten und wollen sich gegenseitig ausstechen, bis der andere aufgibt. Um den Geschmack seiner billigst hergestellten Limo zu verbessern, verwendet Don Dago ein Haarwuchsmittel von Danny Rushhoure und rührt dieses unter die Zutaten. Es dauert nicht lange, bis allen Besuchern des Saloons lange Haare wachsen und sich sogar die weiblichen Stadtbewohner über Bartwuchs beklagen. Daraufhin kauft Clay Clever auf Drängen des Bürgermeisters Dagos Hälfte der Kneipe und macht daraus den ersten Friseur der Stadt. Die abgeschnittenen Haare verschenken Tick, Trick und Track sowie Donald an ihre Freunde vom Stamm der Seufzerindianer, wo Haarwuchs eine echte Seltenheit ist. Es entwickelt sich ein durchaus lohnendes Geschäft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadträuber auf dem Lande ===&lt;br /&gt;
{{I|S 79213}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Junior Woodchucks Riding Dynamite&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Ed Nofziger]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Tony Strobl]]&lt;br /&gt;
*[[Inker|Tusche]] [[Steve Steere]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 25.07.1982&lt;br /&gt;
*Genre: Kurzgeschichte&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Panzerknacker]], [[Tick, Trick und Track]], [[Oma Duck]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fieselschweiflinge Tick, Trick und Track verbringen die Sommertage bei ihrer Oma Duck auf dem Land. Die Jungen sind ganz vernarrt in das Pony Blizzard, das gemeinsam mit dem bulligen Stier Siggi auf einer Koppel glücklich und zufrieden lebt. Als die Panzerknacker auf dem Land Schutz vor der Polizei suchen, wollen sie unter die Viehdiebe gehen und Blizzard stehlen. Dabei haben sie die Rechnung allerdings ohne Siggi und die Fieselschweiflinge gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Schilderstreich ===&lt;br /&gt;
{{I|S 71223}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Rush Job&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: &#039;&#039;unbekannt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Jack Bradbury]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 02.12.1973&lt;br /&gt;
*Genre: Kurzgeschichte&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Goofy]], [[Micky Maus]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goofy erleidet beim Versuch, ein Schild über der Tür aufzuhängen, so einige Arbeitsunfälle und ruft schließlich Micky zu Hilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die Legende von Micky-Kid]]: Goldschuß-Goofy gegen Dampfroß-Danny === &lt;br /&gt;
{{I|I TL 1044-A}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Topolino Kid contro &amp;quot;Jack la vaporiera&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Das Lied der Prärie&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]] &amp;amp; [[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Giovan Battista Carpi]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 30.11.1975&lt;br /&gt;
*Genre: Western&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Goofy]], [[Micky Maus]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 37&lt;br /&gt;
*Besonderheit: Fortsetzung mit &#039;&#039;Topolino &amp;amp; Pippo e i misteri di Gold City&#039;&#039; (auf Deutsch bisher unveröffentlicht)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die beiden Cowboys Goldschuss-Goofy und Micky Kid sind unterwegs im Wilden Westen. Eines Tages werden sie Zeuge, wie ein maskierter Bandit auf einem stählernen Ross eine Postkutsche ausraubt und fette Beute macht. Obwohl sich die Cowboys unerschrocken gegen den Schurken zur Wehr setzen und ihre Pistolen auf den Unhold richten, sind sie in wenigen Augenblicken unterlegen. Das mechanische Pferd steckt voller trickreicher Überraschungen und bringt seinen Besitzer in Windeseile in Sicherheit. Später erfahren Micky und Goofy in der Stadt, dass es noch niemandem gelungen sei, das Versteck von Dampfross-Danny ausfindig zu machen. Der Sheriff erklärt, dass die Identität des Schurken noch immer unbekannt sei und deswegen eine hohe Belohnung auf ihn ausgesetzt ist. Micky vertritt die Auffassung, dass Dampfross-Danny einen gut informierten Komplizen haben muss oder sogar selbst inkognito in der Stadt ist. Mit seiner Vermutung liegt Micky-Kid goldrichtig, doch die beiden Hilfssheriffs müssen noch einige Fehlschläge erleiden, bis sie hinter das Geheimnis von Dampfross-Danny kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Topolino Kid |Die Legende von Micky Kid]]: Besser sehen – Besser dastehen === &lt;br /&gt;
{{I|I TL 1105-C}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Topolino Kid e la miniera Pippolini&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Onkel Gildos Goldmine&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Giorgio Pezzin]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Massimo De Vita]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 30.01.1977&lt;br /&gt;
*Genre: Western&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Goofy]], [[Micky Maus]] &lt;br /&gt;
*Seiten: 36&lt;br /&gt;
*Nachgedruckt in: [[LTB Sonderedition 2/2010]], [[LTB Spezial 87]] (unter dem Titel &#039;&#039;Onkel Gildos Goldmine&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Micky-Kid und Goldschuss-Goofy reisen mit dem Zug gen Westen nach Kalifornien, wo ein wahrer Goldrausch ausgebrochen ist. Der muntere Goofy soll im Auftrag seiner Tante Gila ihren verschwundenen Ehemann Gildo wiederfinden, der vor zwei Jahren aufbrach, um eine Zeitung zu kaufen und dabei leider seine Brille vergaß. Nun soll sich der schlecht sehende Onkel Gildo als Goldsucher einen Namen gemacht haben. Nur wenige Tage später haben Micky und Goofy Glück und treffen tatsächlich auf Onkel Gildo, der sich über das Wiedersehen freut und endlich seine Brille zurückhat. Allerdings baut er in seiner Mine kein glänzendes Gold ab, sondern lediglich schwarze Kohle, die er bei einem windigen Händler in der Stadt verkauft. Der clevere Micky und der unerschrockene Goofy entdecken, dass in der Mine von Onkel Gildo mitnichten ein Gespenst umgeht, sondern ein unbekannter Gauner eine riesige Goldader ausbeutet. Der Ganove kann jedoch entkommen und seinem Boss Bericht erstatten. Dieser lässt alle verfügbaren Männer zusammenziehen und Onkel Gildos Goldmine belagern. Mit vereinten Kräften gelingt es den Helden, die Angreifer in die Flucht zu schlagen, indem sie einen Brand in der Mine entfachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Palast des großen Plunka ===&lt;br /&gt;
{{I|I TL 1192-B}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Topolino e il segreto del grande Plunka&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Guido Martina]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Sergio Asteriti]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 01.10.1978&lt;br /&gt;
*Genre: Abenteuer&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Goofy]], [[Kommissar Hunter]], [[Micky Maus]] &lt;br /&gt;
*Seiten: 35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der angesehene Archäologe Professor Mortimer Maus ist seit einiger Zeit im Höcker-Gebirge verschollen und für die Rettungskräfte unauffindbar. Auf Anraten von Kommissar Hunter und ausgestattet von der Geographischen Gesellschaft fliegen Micky und Goofy in die Wüste, um Mickys Onkel aufzuspüren. Mit der fremden Kultur und den religiösen Vorstellungen kommt vor allem Goofy nicht wirklich zurecht, doch schon bald stoßen die beiden Entenhausener auf einen einheimischen Führer, der sich ihnen bei der Suche nach Onkel Mortimer anbietet. Allerdings spielt der nie um einen Spruch des Propheten verlegene Fremdenführer din doppeltes Spiel und lockt Micky und Goofy in eine Falle. In einem unterirdischen Palast werden sie von dem großen Plunka gefangen genommen. Als Micky diesem verrückten Anfährer den Schleier vom Gesicht reißt, entdeckt er, dass niemand anderes als sein Onkel Mortimer sich zum Alleinherrscher aufgeschwungen hat. Nur unter Anstrengungen können Micky und Goofy fliehen, wollen aber den Professor nicht zurücklassen und suchen verzweifelt einen Ausweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Lustiges Taschenbuch|Hauptartikel der Reihe]]&lt;br /&gt;
*[https://inducks.org/issue.php?c=de%2FLTB+109 LTB 109 im Inducks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lustiges Taschenbuch|109]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Onkel_Mortimer&amp;diff=309245</id>
		<title>Onkel Mortimer</title>
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		<updated>2026-05-29T15:36:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: Einige Identitätsprobleme zwischen Onkel Mortimer und ähnlichen Figuren gelöst&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Stub}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Onkel Mortimer.GIF|right|thumb|Mortimer (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mortimer Maus&#039;&#039;&#039;, meist &#039;&#039;&#039;Onkel Mortimer&#039;&#039;&#039; genannt (engl. orig. &#039;&#039;Uncle Mortimer&#039;&#039;), ist ein reicher Onkel oder Großonkel von [[Minnie Maus]]. Er besitzt eine Ranch, auf der er Kühe hütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Als [[Walt Disney]] seine Kreation [[Micky Maus]] im Jahr 1928 schuf, sollte die Figur ursprünglich Mortimer Maus heißen, doch seine Frau [[Lillian Disney]] redete ihrem Mann ein, dass Micky als Name kinderfreundlicher wäre.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später wurde jedoch ein gewisser Mortimer als Onkel für [[Minnie Maus]] erschaffen. Im Jahr 1936 folgte schließlich ein weiterer und heute wesentlich bekanntere [[Mortimer Maus]] als Rivale für [[Micky Maus]]. Diese zwei Mortimer sorgen seitdem immer wieder für Verwechslungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auftritte==&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal erschien Minnies Verwandter in &#039;&#039;[[Micky Maus im Tal des Todes]]&#039;&#039; (1930) in den amerikanischen Zeitungs[[Strip|strips]], die von [[Floyd Gottfredson]] (Story, Bleistiftzeichnung, Tuschezeichnung), [[Walt Disney]] (Story), [[Jack King]] (Bleistiftzeichnung), [[Win Smith]] (Bleistiftzeichnung, [[Tuschezeichnung]]), [[Hardie Gramatky]] (Tuschezeichnung) und [[Roy Nelson]] umgesetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Onkel Mortimer tritt weiterhin in den Klassikern &#039;&#039;[[Kampf gegen die Viehdiebe]]&#039;&#039; (1933) und &#039;&#039;[[Der Fledermausbandit von Inferno Gulch]]&#039;&#039; (1934) auf. Er besitzt sowohl die &#039;&#039;Inferno Gulch&#039;&#039; als auch eine weitere Ranch in Australien. Sein treues Pferd namens &#039;&#039;Steamboat&#039;&#039; (eine frühere Form von Tanglefoot / [[Schlenkerbein]]) lässt niemanden auf sich reiten – mit der Ausnahme des Tierfreundes Micky Maus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das italienische Künstler-Duo [[Guido Martina]] und [[Sergio Asteriti]] griffen die Figur des eigenwilligen Onkels 1972 in &#039;&#039;Geheimnisvolle Viehdiebstähle&#039;&#039; ([[DD 28]]) wieder auf. In der Geschichte intrigiert eine Reihe zwielichtiger Desperados gegen Onkel Mortimers Anwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingegen handelt es sich bei den beiden Onkelfiguren aus &#039;&#039;Das Postkutschenrennen&#039;&#039; (1967, [[LTB 90]]) und &#039;&#039;Der Palast des großen Plunka&#039;&#039; (1978, [[LTB 109]]), beide ebenfalls von Asteriti gezeichnet, um andere, nicht mit Onkel Mortimer identische Figuren. Die [[Barosso]]s nannten im &amp;quot;Postkutschenrennen&amp;quot; ihre (neue) Figur Procopio McTopy, auch er Rancher. Im zweitgenannten Abenteuer passt hingegen bereits die Rolle nicht: Die Figur wird als Archäologe eingeführt und tritt später als  verrückter Gegenspieler seines Neffen Micky auf. Guido Martina gab dieser Gestalt im italienischen Original zwar in der Tat den Namen &amp;quot;Zio Mortymer&amp;quot;, doch ist zu berücksichtigen, dass derselbe Autor &amp;quot;Onkel Mortimer&amp;quot; für die italienischen Comics schon Jahrzehnte zuvor abweichend &amp;quot;Zio Martino&amp;quot; getauft hatte. Er hätte auch die Figur aus dem Comic von 1978 zweifelsohne wieder so benannt, wenn er sie gemeint hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kurzgeschichte &#039;&#039;Ausgefuchst!&#039;&#039; ([[Micky Maus-Magazin|Micky Maus]] 48/1994) ist er wieder ein harmloser Ranch-Besitzer und deutlich fülliger. Einen kleinen [[Cameo]]-Auftritt hat er in einer [[Rahmengeschichte]] von [[David Gerstein]] aus dem Jahr 1998 (erschienen in [[Micky Maus präsentiert 24]]). Zudem tritt Onkel Mortimer in &#039;&#039;Das Rodeo an der Teufels-Schlucht&#039;&#039; ([[LTB 310]]) wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen ==&lt;br /&gt;
Während Onkel Mortimer in „[[Mickey Mouse in Death Valley]]“ noch ziemlich mager war und einen Schnurrbart hatte, trug er in der Geschichte &#039;&#039;[[Kampf gegen die Viehdiebe]]&#039;&#039; von [[Ted Osborne]] (Story), [[Floyd Gottfredson]] (Bleistiftzeichnung), [[Al Taliaferro]] (Tuschezeichnung) und [[Ted Thwaites]] (Tuschezeichnung) einen ziemlich prallen Bauch mit sich, und einen Backenbart, der den dort weggelassenen Schnurrbart ersetzte. Außerdem bekam er eine Brille aufgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während er in den italienischen Geschichten eher von schlanker Statur ist, spannt sich sein Bauch in den Egmont-Abenteuern und auch der buschige Backenbart ist wieder zu sehen. Meistens trägt er einen großen Cowboy-Hut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Figur (Maus-Universum)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Onkel_Mortimer&amp;diff=309244</id>
		<title>Onkel Mortimer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Onkel_Mortimer&amp;diff=309244"/>
		<updated>2026-05-29T15:31:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Stub}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Onkel Mortimer.GIF|right|thumb|Mortimer (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mortimer Maus&#039;&#039;&#039;, meist &#039;&#039;&#039;Onkel Mortimer&#039;&#039;&#039; genannt (engl. orig. &#039;&#039;Uncle Mortimer&#039;&#039;), ist ein reicher Onkel oder Großonkel von [[Minnie Maus]]. Er besitzt eine Ranch, auf der er Kühe hütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Als [[Walt Disney]] seine Kreation [[Micky Maus]] im Jahr 1928 schuf, sollte die Figur ursprünglich Mortimer Maus heißen, doch seine Frau [[Lillian Disney]] redete ihrem Mann ein, dass Micky als Name kinderfreundlicher wäre.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später wurde jedoch ein gewisser Mortimer als Onkel für [[Minnie Maus]] erschaffen. Im Jahr 1936 folgte schließlich ein weiterer und heute wesentlich bekanntere [[Mortimer Maus]] als Rivale für [[Micky Maus]]. Diese zwei Mortimer sorgen seitdem immer wieder für Verwechslungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auftritte==&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal erschien Minnies Verwandter in &#039;&#039;[[Micky Maus im Tal des Todes]]&#039;&#039; (1930) in den amerikanischen Zeitungs[[Strip|strips]], die von [[Floyd Gottfredson]] (Story, Bleistiftzeichnung, Tuschezeichnung), [[Walt Disney]] (Story), [[Jack King]] (Bleistiftzeichnung), [[Win Smith]] (Bleistiftzeichnung, [[Tuschezeichnung]]), [[Hardie Gramatky]] (Tuschezeichnung) und [[Roy Nelson]] umgesetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Onkel Mortimer tritt weiterhin in den Klassikern &#039;&#039;[[Kampf gegen die Viehdiebe]]&#039;&#039; (1933) und &#039;&#039;[[Der Fledermausbandit von Inferno Gulch]]&#039;&#039; (1934) auf. Er besitzt sowohl die &#039;&#039;Inferno Gulch&#039;&#039; als auch eine weitere Ranch in Australien. Sein treues Pferd namens &#039;&#039;Steamboat&#039;&#039; (eine frühere Form von Tanglefoot / [[Schlenkerbein]]) lässt niemanden auf sich reiten – mit der Ausnahme des Tierfreundes Micky Maus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das italienische Künstler-Duo [[Guido Martina]] und [[Sergio Asteriti]] griffen die Figur des eigenwilligen Onkels 1972 in der Geschichte &#039;&#039;Geheimnisvolle Viehdiebstähle&#039;&#039; ([[DD 28]]) wieder auf. Darin intrigiert eine Reihe zwielichtiger Desperados gegen dessen Anwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingegen handelt es sich bei den beiden Onkelfiguren aus &#039;&#039;Das Postkutschenrennen&#039;&#039; (1967, [[LTB 90]]) und &#039;&#039;Der Palast des großen Plunka&#039;&#039; (1978, [[LTB 109]]), beide ebenfalls von Asteriti gezeichnet, um andere, nicht mit Onkel Mortimer identische Figuren. Die [[Barosso]]s nannten im &amp;quot;Postkutschenrennen&amp;quot; ihre (neue) Figur Procopio McTopy, auch er Rancher. Im zweitgenannten Abenteuer passt hingegen bereits die Rolle nicht: Die Figur wird als Archäologe eingeführt und tritt später als  verrückter Gegenspieler seines Neffen Micky auf. Guido Martina gab dieser Gestalt im italienischen Original zwar in der Tat den Namen &amp;quot;Zio Mortymer&amp;quot;, doch ist zu berücksichtigen, dass derselbe Autor &amp;quot;Onkel Mortimer&amp;quot; für die italienischen Comics schon Jahrzehnte zuvor abweichend &amp;quot;Zio Martino&amp;quot; getauft hatte. Er hätte auch die Figur aus dem Comic von 1978 zweifelsohne wieder so benannt, wenn er sie gemeint hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kurzgeschichte &#039;&#039;Ausgefuchst!&#039;&#039; ([[Micky Maus-Magazin|Micky Maus]] 48/1994) ist er wieder ein harmloser Ranch-Besitzer und deutlich fülliger. Einen kleinen [[Cameo]]-Auftritt hat er in einer [[Rahmengeschichte]] von [[David Gerstein]] aus dem Jahr 1998 (erschienen in [[Micky Maus präsentiert 24]]). Zudem tritt Onkel Mortimer in &#039;&#039;Das Rodeo an der Teufels-Schlucht&#039;&#039; ([[LTB 310]]) wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen ==&lt;br /&gt;
Während Onkel Mortimer in „[[Mickey Mouse in Death Valley]]“ noch ziemlich mager war und einen Schnurrbart hatte, trug er in der Geschichte &#039;&#039;[[Kampf gegen die Viehdiebe]]&#039;&#039; von [[Ted Osborne]] (Story), [[Floyd Gottfredson]] (Bleistiftzeichnung), [[Al Taliaferro]] (Tuschezeichnung) und [[Ted Thwaites]] (Tuschezeichnung) einen ziemlich prallen Bauch mit sich, und einen Backenbart, der den dort weggelassenen Schnurrbart ersetzte. Außerdem bekam er eine Brille aufgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während er in den italienischen Geschichten eher von schlanker Statur ist, spannt sich sein Bauch in den Egmont-Abenteuern und auch der buschige Backenbart ist wieder zu sehen. Meistens trägt er einen großen Cowboy-Hut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Figur (Maus-Universum)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Onkel_Mortimer&amp;diff=309243</id>
		<title>Onkel Mortimer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Onkel_Mortimer&amp;diff=309243"/>
		<updated>2026-05-29T15:31:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Stub}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Onkel Mortimer.GIF|right|thumb|Mortimer (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mortimer Maus&#039;&#039;&#039;, meist &#039;&#039;&#039;Onkel Mortimer&#039;&#039;&#039; genannt (engl. orig. &#039;&#039;Uncle Mortimer&#039;&#039;), ist ein reicher Onkel oder Großonkel von [[Minnie Maus]]. Er besitzt eine Ranch, auf der er Kühe hütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Als [[Walt Disney]] seine Kreation [[Micky Maus]] im Jahr 1928 schuf, sollte die Figur ursprünglich Mortimer Maus heißen, doch seine Frau [[Lillian Disney]] redete ihrem Mann ein, dass Micky als Name kinderfreundlicher wäre.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später wurde jedoch ein gewisser Mortimer als Onkel für [[Minnie Maus]] erschaffen. Im Jahr 1936 folgte schließlich ein weiterer und heute wesentlich bekanntere [[Mortimer Maus]] als Rivale für [[Micky Maus]]. Diese zwei Mortimer sorgen seitdem immer wieder für Verwechslungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auftritte==&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal erschien Minnies Verwandter in &#039;&#039;[[Micky Maus im Tal des Todes]]&#039;&#039; (1930) in den amerikanischen Zeitungs[[Strip|strips]], die von [[Floyd Gottfredson]] (Story, Bleistiftzeichnung, Tuschezeichnung), [[Walt Disney]] (Story), [[Jack King]] (Bleistiftzeichnung), [[Win Smith]] (Bleistiftzeichnung, [[Tuschezeichnung]]), [[Hardie Gramatky]] (Tuschezeichnung) und [[Roy Nelson]] umgesetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Onkel Mortimer tritt weiterhin in den Klassikern &#039;&#039;[[Kampf gegen die Viehdiebe]]&#039;&#039; (1933) und &#039;&#039;[[Der Fledermausbandit von Inferno Gulch]]&#039;&#039; (1934) auf. Er besitzt sowohl die &#039;&#039;Inferno Gulch&#039;&#039; als auch eine weitere Ranch in Australien. Sein treues Pferd namens &#039;&#039;Steamboat&#039;&#039; (eine frühere Form von Tanglefoot / [[Schlenkerbein]]) lässt niemanden auf sich reiten – mit der Ausnahme des Tierfreundes Micky Maus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das italienische Künstler-Duo [[Guido Martina]] und [[Sergio Asteriti]] griffen die Figur des eigenwilligen Onkels 1972 in der Geschichte &#039;&#039;Geheimnisvolle Viehdiebstähle&#039;&#039; ([[DD 28]]) wieder auf. Darin intrigiert eine Reihe zwielichtiger Desperados gegen dessen Anwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingegen handelt es sich bei den beiden Onkelfiguren aus &#039;&#039;Das Postkutschenrennen&#039;&#039; (1967, [[LTB 90]] und &#039;&#039;Der Palast des großen Plunka&#039;&#039; (1978, [[LTB 109]]), beide ebenfalls von Asteriti gezeichnet, um andere, nicht mit Onkel Mortimer identische Figuren. Die [[Barosso]]s nannten im &amp;quot;Postkutschenrennen&amp;quot; ihre (neue) Figur Procopio McTopy, auch er Rancher. Im zweitgenannten Abenteuer passt hingegen bereits die Rolle nicht: Die Figur wird als Archäologe eingeführt und tritt später als  verrückter Gegenspieler seines Neffen Micky auf. Guido Martina gab dieser Gestalt im italienischen Original zwar in der Tat den Namen &amp;quot;Zio Mortymer&amp;quot;, doch ist zu berücksichtigen, dass derselbe Autor &amp;quot;Onkel Mortimer&amp;quot; für die italienischen Comics schon Jahrzehnte zuvor abweichend &amp;quot;Zio Martino&amp;quot; getauft hatte. Er hätte auch die Figur aus dem Comic von 1978 zweifelsohne wieder so benannt, wenn er sie gemeint hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kurzgeschichte &#039;&#039;Ausgefuchst!&#039;&#039; ([[Micky Maus-Magazin|Micky Maus]] 48/1994) ist er wieder ein harmloser Ranch-Besitzer und deutlich fülliger. Einen kleinen [[Cameo]]-Auftritt hat er in einer [[Rahmengeschichte]] von [[David Gerstein]] aus dem Jahr 1998 (erschienen in [[Micky Maus präsentiert 24]]). Zudem tritt Onkel Mortimer in &#039;&#039;Das Rodeo an der Teufels-Schlucht&#039;&#039; ([[LTB 310]]) wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen ==&lt;br /&gt;
Während Onkel Mortimer in „[[Mickey Mouse in Death Valley]]“ noch ziemlich mager war und einen Schnurrbart hatte, trug er in der Geschichte &#039;&#039;[[Kampf gegen die Viehdiebe]]&#039;&#039; von [[Ted Osborne]] (Story), [[Floyd Gottfredson]] (Bleistiftzeichnung), [[Al Taliaferro]] (Tuschezeichnung) und [[Ted Thwaites]] (Tuschezeichnung) einen ziemlich prallen Bauch mit sich, und einen Backenbart, der den dort weggelassenen Schnurrbart ersetzte. Außerdem bekam er eine Brille aufgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während er in den italienischen Geschichten eher von schlanker Statur ist, spannt sich sein Bauch in den Egmont-Abenteuern und auch der buschige Backenbart ist wieder zu sehen. Meistens trägt er einen großen Cowboy-Hut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Figur (Maus-Universum)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Onkel_Mortimer&amp;diff=309242</id>
		<title>Onkel Mortimer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Onkel_Mortimer&amp;diff=309242"/>
		<updated>2026-05-29T15:27:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Stub}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Onkel Mortimer.GIF|right|thumb|Mortimer (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mortimer Maus&#039;&#039;&#039;, meist &#039;&#039;&#039;Onkel Mortimer&#039;&#039;&#039; genannt (engl. orig. &#039;&#039;Uncle Mortimer&#039;&#039;), ist ein reicher Onkel oder Großonkel von [[Minnie Maus]]. Er besitzt eine Ranch, auf der er Kühe hütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Als [[Walt Disney]] seine Kreation [[Micky Maus]] im Jahr 1928 schuf, sollte die Figur ursprünglich Mortimer Maus heißen, doch seine Frau [[Lillian Disney]] redete ihrem Mann ein, dass Micky als Name kinderfreundlicher wäre.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später wurde jedoch ein gewisser Mortimer als Onkel für [[Minnie Maus]] erschaffen. Im Jahr 1936 folgte schließlich ein weiterer und heute wesentlich bekanntere [[Mortimer Maus]] als Rivale für [[Micky Maus]]. Diese zwei Mortimer sorgen seitdem immer wieder für Verwechslungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auftritte==&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal erschien Minnies Verwandter in &#039;&#039;[[Micky Maus im Tal des Todes]]&#039;&#039; (1930) in den amerikanischen Zeitungs[[Strip|strips]], die von [[Floyd Gottfredson]] (Story, Bleistiftzeichnung, Tuschezeichnung), [[Walt Disney]] (Story), [[Jack King]] (Bleistiftzeichnung), [[Win Smith]] (Bleistiftzeichnung, [[Tuschezeichnung]]), [[Hardie Gramatky]] (Tuschezeichnung) und [[Roy Nelson]] umgesetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Onkel Mortimer tritt weiterhin in den Klassikern &#039;&#039;[[Kampf gegen die Viehdiebe]]&#039;&#039; (1933) und &#039;&#039;[[Der Fledermausbandit von Inferno Gulch]]&#039;&#039; (1934) auf. Er besitzt sowohl die &#039;&#039;Inferno Gulch&#039;&#039; als auch eine weitere Ranch in Australien. Sein treues Pferd namens &#039;&#039;Steamboat&#039;&#039; (eine frühere Form von Tanglefoot / [[Schlenkerbein]]) lässt niemanden auf sich reiten – mit der Ausnahme des Tierfreundes Micky Maus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das italienische Künstler-Duo [[Guido Martina]] und [[Sergio Asteriti]] griffen die Figur des eigenwilligen Onkels 1972 in der Geschichte &#039;&#039;Geheimnisvolle Viehdiebstähle&#039;&#039; ([[DD 28]]) wieder auf. Hingegen handelt es sich bei den beiden Onkelfiguren aus &#039;&#039;Das Postkutschenrennen&#039;&#039; (1967, [[LTB 90]] und &#039;&#039;Der Palast des großen Plunka&#039;&#039; (1978, [[LTB 109]]), beide ebenfalls von Asteriti gezeichnet, um andere, nicht mit Onkel Mortimer identische Figuren. Die [[Barosso]]s nannten im &amp;quot;Postkutschenrennen&amp;quot; ihre (neue) Figur Procopio McTopy, auch er Rancher. Im zweitgenannten Abenteuer passt hingegen bereits die Rolle nicht: Die Figur wird als Archäologe eingeführt und tritt später als  verrückter Gegenspieler seines Neffen Micky auf. Guido Martina gab dieser Gestalt im italienischen Original zwar in der Tat den Namen &amp;quot;Zio Mortymer&amp;quot;, doch ist zu berücksichtigen, dass derselbe Autor &amp;quot;Onkel Mortimer&amp;quot; für die italienischen Comics schon Jahrzehnte zuvor abweichend &amp;quot;Zio Martino&amp;quot; getauft hatte. Er hätte auch die Figur aus dem Comic von 1978 zweifelsohne wieder so benannt, wenn er sie gemeint hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kurzgeschichte &#039;&#039;Ausgefuchst!&#039;&#039; ([[Micky Maus-Magazin|Micky Maus]] 48/1994) ist er wieder ein harmloser Ranch-Besitzer und deutlich fülliger. Einen kleinen [[Cameo]]-Auftritt hat er in einer [[Rahmengeschichte]] von [[David Gerstein]] aus dem Jahr 1998 (erschienen in [[Micky Maus präsentiert 24]]). Zudem tritt Onkel Mortimer in &#039;&#039;Das Rodeo an der Teufels-Schlucht&#039;&#039; ([[LTB 310]]) wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen ==&lt;br /&gt;
Während Onkel Mortimer in „[[Mickey Mouse in Death Valley]]“ noch ziemlich mager war und einen Schnurrbart hatte, trug er in der Geschichte &#039;&#039;[[Kampf gegen die Viehdiebe]]&#039;&#039; von [[Ted Osborne]] (Story), [[Floyd Gottfredson]] (Bleistiftzeichnung), [[Al Taliaferro]] (Tuschezeichnung) und [[Ted Thwaites]] (Tuschezeichnung) einen ziemlich prallen Bauch mit sich, und einen Backenbart, der den dort weggelassenen Schnurrbart ersetzte. Außerdem bekam er eine Brille aufgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während er in den italienischen Geschichten eher von schlanker Statur ist, spannt sich sein Bauch in den Egmont-Abenteuern und auch der buschige Backenbart ist wieder zu sehen. Meistens trägt er einen großen Cowboy-Hut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Figur (Maus-Universum)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Onkel_Mortimer&amp;diff=309241</id>
		<title>Onkel Mortimer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Onkel_Mortimer&amp;diff=309241"/>
		<updated>2026-05-29T15:24:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Stub}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Onkel Mortimer.GIF|right|thumb|Mortimer (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mortimer Maus&#039;&#039;&#039;, meist &#039;&#039;&#039;Onkel Mortimer&#039;&#039;&#039; genannt (engl. orig. &#039;&#039;Uncle Mortimer&#039;&#039;), ist ein reicher Onkel oder Großonkel von [[Minnie Maus]]. Er besitzt eine Ranch, auf der er Kühe hütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Als [[Walt Disney]] seine Kreation [[Micky Maus]] im Jahr 1928 schuf, sollte die Figur ursprünglich Mortimer Maus heißen, doch seine Frau [[Lillian Disney]] redete ihrem Mann ein, dass Micky als Name kinderfreundlicher wäre.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später wurde jedoch ein gewisser Mortimer als Onkel für [[Minnie Maus]] erschaffen. Im Jahr 1936 folgte schließlich ein weiterer und heute wesentlich bekanntere [[Mortimer Maus]] als Rivale für [[Micky Maus]]. Diese zwei Mortimer sorgen seitdem immer wieder für Verwechslungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auftritte==&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal erschien Minnies Verwandter in &#039;&#039;[[Micky Maus im Tal des Todes]]&#039;&#039; (1930) in den amerikanischen Zeitungs[[Strip|strips]], die von [[Floyd Gottfredson]] (Story, Bleistiftzeichnung, Tuschezeichnung), [[Walt Disney]] (Story), [[Jack King]] (Bleistiftzeichnung), [[Win Smith]] (Bleistiftzeichnung, [[Tuschezeichnung]]), [[Hardie Gramatky]] (Tuschezeichnung) und [[Roy Nelson]] umgesetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Onkel Mortimer tritt weiterhin in den Klassikern &#039;&#039;[[Kampf gegen die Viehdiebe]]&#039;&#039; (1933) und &#039;&#039;[[Der Fledermausbandit von Inferno Gulch]]&#039;&#039; (1934) auf. Er besitzt sowohl die &#039;&#039;Inferno Gulch&#039;&#039; als auch eine weitere Ranch in Australien. Sein treues Pferd namens &#039;&#039;Steamboat&#039;&#039; (eine frühere Form von Tanglefoot / [[Schlenkerbein]]) lässt niemanden auf sich reiten – mit der Ausnahme des Tierfreundes Micky Maus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das italienische Künstler-Duo [[Guido Martina]] und [[Sergio Asteriti]] griffen die Figur des eigenwilligen Onkels 1972 in der Geschichte &#039;&#039;Geheimnisvolle Viehdiebstähle&#039;&#039; ([[DD 28]]) wieder auf. Hingegen handelt es sich bei den beiden Onkelfiguren aus &#039;&#039;Das Postkutschenrennen&#039;&#039; (1967, [[LTB 90]] und &#039;&#039;Der Palast des großen Plunka&#039;&#039; (1978, [[LTB 109]]), beide ebenfalls von Asteriti gezeichnet, um andere, nicht mit Onkel Mortimer identische Figuren. Die [[Barosso]]s nannten im &amp;quot;Postkutschenrennen&amp;quot; die Figur Procopio McTopy, auch er Rancher. Im zweitgenannten Abenteuer passt hingegen bereits die Rolle nicht: Die Figur wird als Archäologe eingeführt und tritt später als  verrückter Gegenspieler seines Neffen Micky auf. Guido Martina gab dieser Gestalt im italienischen Original zwar in der Tat den Namen &amp;quot;Zio Mortymer&amp;quot;, doch ist zu berücksichtigen, dass derselbe Autor &amp;quot;Onkel Mortimer&amp;quot; für die italienischen Comics schon Jahrzehnte zuvor abweichend &amp;quot;Zio Martino&amp;quot; getauft hatte. Er hätte auch die Figur aus dem Comic von 1978 zweifelsohne wieder so benannt, wenn er sie gemeint hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kurzgeschichte &#039;&#039;Ausgefuchst!&#039;&#039; ([[Micky Maus-Magazin|Micky Maus]] 48/1994) ist er wieder ein harmloser Ranch-Besitzer und deutlich fülliger. Einen kleinen [[Cameo]]-Auftritt hat er in einer [[Rahmengeschichte]] von [[David Gerstein]] aus dem Jahr 1998 (erschienen in [[Micky Maus präsentiert 24]]). Zudem tritt Onkel Mortimer in &#039;&#039;Das Rodeo an der Teufels-Schlucht&#039;&#039; ([[LTB 310]]) wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen ==&lt;br /&gt;
Während Onkel Mortimer in „[[Mickey Mouse in Death Valley]]“ noch ziemlich mager war und einen Schnurrbart hatte, trug er in der Geschichte &#039;&#039;[[Kampf gegen die Viehdiebe]]&#039;&#039; von [[Ted Osborne]] (Story), [[Floyd Gottfredson]] (Bleistiftzeichnung), [[Al Taliaferro]] (Tuschezeichnung) und [[Ted Thwaites]] (Tuschezeichnung) einen ziemlich prallen Bauch mit sich, und einen Backenbart, der den dort weggelassenen Schnurrbart ersetzte. Außerdem bekam er eine Brille aufgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während er in den italienischen Geschichten eher von schlanker Statur ist, spannt sich sein Bauch in den Egmont-Abenteuern und auch der buschige Backenbart ist wieder zu sehen. Meistens trägt er einen großen Cowboy-Hut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Figur (Maus-Universum)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Onkel_Mortimer&amp;diff=309240</id>
		<title>Onkel Mortimer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Onkel_Mortimer&amp;diff=309240"/>
		<updated>2026-05-29T15:24:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Stub}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Onkel Mortimer.GIF|right|thumb|Mortimer (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mortimer Maus&#039;&#039;&#039;, meist &#039;&#039;&#039;Onkel Mortimer&#039;&#039;&#039; genannt (engl. orig. &#039;&#039;Uncle Mortimer&#039;&#039;), ist ein reicher Onkel oder Großonkel von [[Minnie Maus]]. Er besitzt eine Ranch, auf der er Kühe hütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Als [[Walt Disney]] seine Kreation [[Micky Maus]] im Jahr 1928 schuf, sollte die Figur ursprünglich Mortimer Maus heißen, doch seine Frau [[Lillian Disney]] redete ihrem Mann ein, dass Micky als Name kinderfreundlicher wäre.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später wurde jedoch ein gewisser Mortimer als Onkel für [[Minnie Maus]] erschaffen. Im Jahr 1936 folgte schließlich ein weiterer und heute wesentlich bekanntere [[Mortimer Maus]] als Rivale für [[Micky Maus]]. Diese zwei Mortimer sorgen seitdem immer wieder für Verwechslungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auftritte==&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal erschien Minnies Verwandter in &#039;&#039;[[Micky Maus im Tal des Todes]]&#039;&#039; (1930) in den amerikanischen Zeitungs[[Strip|strips]], die von [[Floyd Gottfredson]] (Story, Bleistiftzeichnung, Tuschezeichnung), [[Walt Disney]] (Story), [[Jack King]] (Bleistiftzeichnung), [[Win Smith]] (Bleistiftzeichnung, [[Tuschezeichnung]]), [[Hardie Gramatky]] (Tuschezeichnung) und [[Roy Nelson]] umgesetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Onkel Mortimer tritt weiterhin in den Klassikern &#039;&#039;[[Kampf gegen die Viehdiebe]]&#039;&#039; (1933) und &#039;&#039;[[Der Fledermausbandit von Inferno Gulch]]&#039;&#039; (1934) auf. Er besitzt sowohl die &#039;&#039;Inferno Gulch&#039;&#039; als auch eine weitere Ranch in Australien. Sein treues Pferd namens &#039;&#039;Steamboat&#039;&#039; (eine frühere Form von Tanglefoot / [[Schlenkerbein]]) lässt niemanden auf sich reiten – mit der Ausnahme des Tierfreundes Micky Maus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das italienische Künstler-Duo [[Guido Martina]] und [[Sergio Asteriti]] griffen die Figur des eigenwilligen Onkels 1972 in der Geschichte &#039;&#039;Geheimnisvolle Viehdiebstähle&#039;&#039; ([[DD 28]]) wieder auf. Hingegen handelt es sich bei den beiden Onkelfiguren aus &#039;&#039;Das Postkutschenrennen&#039;&#039; (1967, [[LTB 90]] und &#039;Der Palast des großen Plunka&#039;&#039; (1978, [[LTB 109]]), beide ebenfalls von Asteriti gezeichnet, um andere, nicht mit Onkel Mortimer identische Figuren. Die [[Barosso]]s nannten im &amp;quot;Postkutschenrennen&amp;quot; die Figur Procopio McTopy, auch er Rancher. Im zweitgenannten Abenteuer passt hingegen bereits die Rolle nicht: Die Figur wird als Archäologe eingeführt und tritt später als  verrückter Gegenspieler seines Neffen Micky auf. Guido Martina gab dieser Gestalt im italienischen Original zwar in der Tat den Namen &amp;quot;Zio Mortymer&amp;quot;, doch ist zu berücksichtigen, dass derselbe Autor &amp;quot;Onkel Mortimer&amp;quot; für die italienischen Comics schon Jahrzehnte zuvor abweichend &amp;quot;Zio Martino&amp;quot; getauft hatte. Er hätte auch die Figur aus dem Comic von 1978 zweifelsohne wieder so benannt, wenn er sie gemeint hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kurzgeschichte &#039;&#039;Ausgefuchst!&#039;&#039; ([[Micky Maus-Magazin|Micky Maus]] 48/1994) ist er wieder ein harmloser Ranch-Besitzer und deutlich fülliger. Einen kleinen [[Cameo]]-Auftritt hat er in einer [[Rahmengeschichte]] von [[David Gerstein]] aus dem Jahr 1998 (erschienen in [[Micky Maus präsentiert 24]]). Zudem tritt Onkel Mortimer in &#039;&#039;Das Rodeo an der Teufels-Schlucht&#039;&#039; ([[LTB 310]]) wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen ==&lt;br /&gt;
Während Onkel Mortimer in „[[Mickey Mouse in Death Valley]]“ noch ziemlich mager war und einen Schnurrbart hatte, trug er in der Geschichte &#039;&#039;[[Kampf gegen die Viehdiebe]]&#039;&#039; von [[Ted Osborne]] (Story), [[Floyd Gottfredson]] (Bleistiftzeichnung), [[Al Taliaferro]] (Tuschezeichnung) und [[Ted Thwaites]] (Tuschezeichnung) einen ziemlich prallen Bauch mit sich, und einen Backenbart, der den dort weggelassenen Schnurrbart ersetzte. Außerdem bekam er eine Brille aufgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während er in den italienischen Geschichten eher von schlanker Statur ist, spannt sich sein Bauch in den Egmont-Abenteuern und auch der buschige Backenbart ist wieder zu sehen. Meistens trägt er einen großen Cowboy-Hut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Figur (Maus-Universum)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_82&amp;diff=309239</id>
		<title>LTB 82</title>
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		<updated>2026-05-29T14:53:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rezi}}&lt;br /&gt;
{{Infobox LTB &lt;br /&gt;
| LTBNR = 82&lt;br /&gt;
| LTBTITEL = Donald vor! Noch ein Tor!&lt;br /&gt;
| NEU = Das erste Fussballspiel der Welt&lt;br /&gt;
| EDATUM = 14. Juni 1982&lt;br /&gt;
| CRED = Dr. [[Erika Fuchs]]&lt;br /&gt;
| UEB = [[Alexandra Ardelt]] &lt;br /&gt;
| NRGESCH = 6&lt;br /&gt;
| PREIS = D: DM 5,–&amp;lt;br&amp;gt;A: öS 38&amp;lt;br&amp;gt;CH: SFR 5.00 &lt;br /&gt;
| BES = *kein Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
*Vorwort fehlt&lt;br /&gt;
| BILD = Datei:LTB_082_BV.jpg&lt;br /&gt;
| NEU-BILD = Datei:LTB 82 neu.jpg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Original ==&lt;br /&gt;
Die LTB-Bände 1 bis 116 sind bis auf wenige Sonderfälle Übernahmen aus der italienischen Reihe &#039;&#039;I Classici di Walt Disney&#039;&#039;. Die Vorlage für das LTB 82 ist der Band &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Paperino ai Mondiali&#039;&#039;&#039; I Classici di Walt Disney, Seconda Serie # 65&#039;&#039; (Mai 1982), der seinerseits ein Teilabdruck des Bandes &#039;&#039;I Classici di Walt Disney, Prima Serie # 54&#039;&#039; (Mai 1974) war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vorlage waren allerdings nur die beiden Geschichten „Das erste Fußballspiel der Welt“ und „Donald, der Libero“ enthalten. Der Rest der italienischen Ausgabe war vor Beginn der Fußball-WM in Spanien von einer Darstellung der bisherigen Fußball-Weltmeisterschaften, von Mannschaftsporträts, Spielplänen und Steckbriefen der Stadien gefüllt. Die deutsche Übernahme verwendete diesen redaktionellen Teil nicht und veröffentlichte stattdessen weitere Comics aus anderen Quellen. Nicht in der italienischen Vorlage von LTB 82 enthalten waren also „Donald und der Traumjob“, „Donald, der Schrecken aller Hunde“, „Zuviel Geld ist ungesund“, „Die versteinerte Ananas“ und das Bruchstück einer Rahmengeschichte aus einem anderen I Classici (ein anderes Bruchstück daraus war bereits in [[LTB 72]] erschienen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Band war der erste, der gegenüber dem italienischen Original mit nur geringfügigem zeitlichen Verzug (von etwa einem Monat) erschien, weil er zum sportlichen Großereignis der Fußball-Weltmeisterschaft aktuell sein sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren hat dieses LTB die Besonderheit, dass es über kein Inhaltsverzeichnis verfügt, da die erste Geschichte mit einer großen Doppelseite beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== Das erste Fußballspiel der Welt ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Das-erste-Fußballspiel-der-Welt.jpg|thumb|right|(© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
{{I|I CWD  54-A}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Paperino ai mondiali di calcio&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]] &amp;amp; [[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Romano Scarpa]]&lt;br /&gt;
*[[Inker|Tusche]]: [[Sandro Del Conte]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 19.05.1974&lt;br /&gt;
*Genre: [[Sport]], Abenteuer&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Onkel Dagobert]], [[Klaas Klever]], [[Donald Duck]], [[Tick, Trick und Track]], [[Panzerknacker]], [[Dussel Duck]], [[Franz Gans]], [[Gundel Gaukeley]], [[Kuno Knäul]], [[Nimmermehr]], [[Oma Duck]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 92&lt;br /&gt;
*Nachgedruckt in: [[LTB Spezial 5]], [[LTB Jubiläumsedition 2]], [[LTB Fan-Edition 1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Film über die Entstehung das Fußballs will Dagobert Duck dem FIFA-Mitglied Sepp Heuberger imponieren, um sich die TV-Übertragungsrechte für die WM zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte spielt vor langer, langer Zeit im Schottischen Hochmoor. Dort lebten die verfeindeten Clans der McDuckleys sowie McClever mit seinen Rockerboys. Doch es war nicht genug, dass sich die zwei Clans gegenseitig bekämpften... Nein, es gab in diesem Gebiet auch gemeine Hexen, die den Einwohnern gerne unverschämte Späße spielten. Eines Tages hatten die Hexen eine Idee. Sie veranstalteten einen Wettkampf zwischen den Clans um das Ackerland, das zwischen den beiden Burgen lag. Dabei ging es darum, einen Kürbis in die beiden Tore der Schlösser zu schießen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dummerweise gefällt Sepp Heuberger der Film von Klaas Klever viel besser, ein Film über Franz Dribbelbauer, das neue Talent in der Fußballbranche. So bekommt Klever also die Übertragungsrechte. Die einzige Voraussetzung: Klaas Klever muss den Profispieler der Entenhausner Mannschaft ausleihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dann entdecken Tick, Tick und Track, dass mit Franz Dribbelbauer etwas nicht stimmt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Donald, der Libero ===&lt;br /&gt;
{{I|I CWD  54-B}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Paperino calciatore&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Gian Giacomo Dalmasso]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Marco Rota]]&lt;br /&gt;
*[[Inker|Tusche]]: [[Romano Peirano]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 19.05.1974&lt;br /&gt;
*Genre: [[Sport]], Abenteuer&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Donald Duck]], [[Tick, Trick und Track]], Hanno&lt;br /&gt;
*Seiten: 80&lt;br /&gt;
*Besonderheit: die Figur des gutmütigen Muskelprotzes „Hanno“ (arg. &#039;&#039;Angelito Miraflores&#039;&#039;) wurde von [[Luis Destuet]] schon 1945 erfunden und taucht hier erstmalig außerhalb argentinischer Comics auf&lt;br /&gt;
*Nachgedruckt in: [[LTB Extra 1]], [[Comic Gigant Fußball]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einem schönen Sommertag ist der vom Alltag geplagte Donald Duck so wütend auf seine Verwandten, den knickerigen Onkel Dagobert und die vorlauten Neffen Tick, Trick und Track, dass er an der frischen Luft einen Spaziergang macht, um sich abzureagieren. Als von einem nahe gelegenen Fußballplatz ein Fußball genau vor Donalds Plattfüße geschleudert wird, tritt der energiegeladene Donald mit solcher Wucht an den Ball, dass dieser mit Höchstgeschwindigkeit ins Tor zischt und ebenselbiges bei dem brachialen Schuss auch noch zu Bruch geht. &lt;br /&gt;
[[Bild:Donald-der-Superstürmer.jpg|thumb|left|(© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
Die umstehenden Fußballer sind zuerst vollkommen verblüfft und wollen danach wissen, wer den Ball mit solch einer Technik in das Tor befördert hat. Dabei handelt es sich allerdings nicht um Laien, sondern die Profis vom [[1. FC Entenhausen]]. Der Trainer ist so begeistert von Donalds Talent, dass er den überrumpelten Torkönig direkt zum Vereinspräsidenten schleppt und Donald ohne groß darüber Nachzudenken einen hoch dotierten Saisonvertrag unterschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem trauten Heim angekommen erzählt Donald seinen neugierigen Neffen Tick, Trick und Track von dem sportlichen Erlebnis und der Vertragsunterzeichnung. Dazu beichtet er, dass er im Grunde genommen seit der Volksschule kein Fußball mehr gespielt hat und insgeheim nicht einmal mit allen Regeln und Taktiken vertraut ist. Jedoch machen Tick, Trick und Track ihrem Onkel Mut und versprechen ihm, ihn bei seiner neuen Sportlerkarriere zu unterstützen. Tatsächlich haben die cleveren Neffen bei den ersten Fußballspielen von Donald einige raffinierte Tricks auf Lager, um Donalds Talent auf den Platz zu zaubern, ohne dass dieser sich dessen bewusst ist. Denn nur wenn Donald ungezwungen und seiner Meinung nach frei über das Spielfeld laufen kann, gelingen seine Pässe und Torvorlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der eintretende Erfolg des 1. FC Entenhausen wurmt den rivalisierenden Verein von Gänsebach, der Nachbarstadt Entenhausens. Der gemeine Vereinspräsident glaubt nicht daran, dass seine Mannschaft auf sportlichem Wege die Meisterschaft gegen Entenhausen für sich entscheiden kann. Zuerst will er Donald dazu überreden, seinen Vertrag aufzukündigen und stattdessen für mehr Geld bei Gänsebach zu unterschreiben. Jedoch ist Donald ungewohnt standhaft und hält seinem Heimatverein die Treue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolgedessen entscheidet der böse Vereinspräsident, nun auf kriminellem Wege sein Ziel zu erreichen. Kurzerhand lässt er Donald entführen und in einem erloschenen Vulkankrater verstecken. Dort wird Donald Tag und Nacht von dem einfältigen Kerl Hanno bewacht, der zwar Muskeln aus Stahl, aber trotzdem ein weiches Herz aufweist und eine geheime Leidenschaft für Märchen und Bonbons hat. Derweil haben Tick, Trick und Track längst eine Suchaktion gestartet, um Donald schleunigst wiederzufinden, denn ohne ihren Stürmerstar gelingt dem 1. FC Entenhausen kein Triumph mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann hat Donald genug und schmiedet selbst einen Fluchtplan. Mit einem selbstgebauten Ballon flieht er erfolgreich aus dem Vulkankrater, um gerade noch rechtzeitig zum wichtigen Endspiel zu kommen. Zwar nehmen der Gänsebacher Vereinspräsident und Hanno die Verfolgung auf und versuchen, Donald vom Spielfeldrand zu sabotieren, doch Hanno hat inzwischen eine innige Verbindung zu Donald aufgebaut und wechselt die Seiten zu Gunsten der Entenhausener. Dank Torgarant Donald Duck wird der 1. FC Entenhausen Meister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Freudentaumel bekommt Donald einen neuen Vertrag. Als bei einem nächsten Fußballspiel ein Mitspieler verletzungsbedingt vom Platz muss, wird kurzerhand der bärenstarke Hanno eingewechselt und erweist sich als Abwehrbollwerk mit überragenden Fähigkeiten. So kommt es, dass sowohl Donald als auch Hanno sehr zur Freude von Tick, Trick und Track und den anderen Fans zusammen für den 1. FC Entenhausen auf dem Platz stehen und Sieg um Sieg erringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Zeit später stehen für Donald und Hanno auch noch zwei Auslandsspiele an. Bei beiden Spielen durchleben Donald, Tick, Trick und Track und Hanno ein verrücktes Abenteuer. In Grönland besteht der Fußball aus einem Schneeball und mitten im Spiel taut das gefrorene Spielfeld aus Eis auf. In Indien halten religiöse Fanatiker den gutgläubigen Hanno für eine Gottheit und verschleppen ihn in einen verwunschenen Tempel im Urwald. Zum Glück sind Donald und vor allen Dingen Tick, Trick und Track alsbald zur Stelle, um Hanno aus den Klauen des Kults zu befreien und endlich die Heimreise anzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Donald und der Traumjob ===&lt;br /&gt;
{{I|S 79257}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Plan Ahead&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Der absolute Traumjob&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Ed Nofziger]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Jaime Diaz Studio]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 23.11.1980&lt;br /&gt;
*Genre: Kurzgeschichte&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Donald Duck]], [[Onkel Dagobert]], [[Ahörnchen und Behörnchen]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 6&lt;br /&gt;
*Nachgedruckt in: [[DD 262]]&lt;br /&gt;
Donald ist mal wieder völlig abgebrannt und gerade dabei, seinem reichen Onkel Dagobert einen freundlichen Brief zu schreiben, um ihn eine neue Anstellung zu verschaffen. Der neue Job soll möglichst etwas mit Geld zu tun haben und nicht sehr anstrengend sein. Gerade, als Donald fertig geworden ist, rufen ihn rumpelnde Geräusche vom Dach nach draußen in den Garten. Dort haben die beiden frechen Streifenhörnchen Ahörnchen und Behörnchen gerade eine Partie Boccia auf dem Hausdach gespielt und ziehen sich bei Donalds wütendem Gesicht schnell in ihren Bau im hohlen Baum zurück. Donald traut sich nicht mehr vom Dach herunter, da die Leiter umgefallen ist. Als Onkel Dagobert zufällig vorbeikommt, findet er Donalds Brief und beschließt, Donald tatsächlich eine Chance zu geben. Doch am nächsten Tag zeigt sich, dass die Tätigkeit nicht unbedingt Donalds Vorstellungen entspricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Donald, der Schrecken aller Hunde ===&lt;br /&gt;
{{I|S 74042}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: The Poochchaser&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Ein erfolgreicher Vertreter&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: &#039;&#039;unbekannt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Tony Strobl]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 29.09.1974&lt;br /&gt;
*Genre: [[Meister seines Fachs|Donalds Jobs]]&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Donald Duck]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 7    &lt;br /&gt;
*Nachgedruckt in: [[DD 238]]&lt;br /&gt;
Der gute Donald hat mal wieder eine neue Anstellung gefunden und ist als Handelsvertreter unterwegs, um eine Antifaltencreme an den Haustüren zu verkaufen. Da sich Donald vor den vielen bissigen Hunden in den Vorgärten potenzieller Käuferinnen fürchtet, hat ihm sein Chef ein kleines, handliches Gerät mitgegeben, dass Ultraschallwellen aussendet, die Hunde verschrecken. Damit hält sich Donald die kläffenden Köter erfolgreich vom Leib. Das macht mächtig Eindruck bei Postboten, Paktzustellern und Lieferanten. Infolgedessen bekommt Donalds Verkaufstalent doch noch zum Zug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zuviel Geld ist ungesund ===&lt;br /&gt;
{{I|I TL  969-B}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Zio Paperone e i troppi soldi&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Humba-Humbas Fluch&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Jerry Siegel]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Luciano Gatto]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 23.06.1974&lt;br /&gt;
*Genre: Dagobert in Not&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Onkel Dagobert]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 32&lt;br /&gt;
Obwohl der Tag eigentlich gut begonnen hat und in seinem Geldspeicher geschäftiges Treiben herrscht, ärgert sich Onkel Dagobert darüber, dass er im letzten Abrechnungszeitraum eine Million Taler weniger verdient hat als im Zeitraum davor. Daher will Onkel Dagobert sich gleich überlegen, in welche Unternehmung er als nächstes investieren sollte. Plötzlich stürmt ein indianischer Schamane in Dagoberts Büro, der schrecklich aussieht und ziemlich miese Laune hat. Trotzdem bleibt Onkel Dagobert zuerst höflich und erkundigt sich nach dem Grund des Eindringens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schamane heißt Humba-Humba und erklärt, dass er von seinem Stamm verstoßen wurde, seit Onkel Dagobert eine seiner Medizinstationen im Urwald errichten lassen hat. Nun gehen die Ureinwohner lieber zu den Ärzten mit ihren Medikamenten anstelle zu ihrem alten Vertrauten Humba-Humba. Zwar hat Onkel Dagobert Verständnis für den Indianer, kann aber an der Situation nichts ändern, da er seine Medicare-Station nicht schließen will. Daraufhin reagiert Humba-Humba ungehalten und ist der Auffassung, für Onkel Dagobert gäbe es nichts wichtigeres als Profit, der auch auf Kosten anderer gehen könne. Der Schamane belegt Onkel Dagobert mit einem Fluch und verkündet, dass Dagobert ihn schon bald wieder aufsuchen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon kurz nach Humba-Humbas Verschwinden betritt einer von Onkel Dagoberts Sekretären in das Büro und verkündet steigende Aktienkurse. Der reichste Mann der Welt ist sichtlich angetan von der Neuigkeit und es dauert nicht lange, bis Wagenladungen voller Geldsäcke im Geldspeicher eintreffen. Der alte Geldspeicher ist schon bald zu klein, sodass Dagobert mehrere Wolkenkratzer kaufen muss, die bis zum Dach mit Geld gefüllt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagoberts satten Gewinne übersteigen inzwischen jede Vorstellungskraft. Er dominiert beinahe sämtliche Märkte. Schließlich kollabiert der Finanzmarkt, da bald alle Geschäftsbanken in den Besitz von Onkel Dagobert gewechselt sind. Als Folgeerscheinungen kommt es zu Massenarbeitslosigkeit, da viele Firmen geschlossen werden müssen, da sich eine Konkurrenz gegen den reichsten Mann der Welt keiner mehr leisten kann. In kürzester Zeit wird Onkel Dagobert zum Buh-Mann der Nation, braucht Polizeischutz und muss schon bald außer Landes flüchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Situation vollends eskaliert, ist sich Onkel Dagobert bewusst, dass alles mit dem Fluch von Humba-Humba zusammenhängen muss. Er fliegt in den afrikanischen Urwald, um den Schamanen aufzusuchen. Dort wird Onkel Dagobert zu allem Übel von einer Tse-Tse-Fliege gestochen und braucht dringend medizinische Behandlung. Da aber seine Medicare-Station ebenfalls geschlossen wurde, ist Humba-Humba der Einzige, der ihm noch helfen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der böse Medizinmann aber verweigert dem armen reichen Mann die Hilfe. Daher sieht sich Onkel Dagobert gezwungen, eine Kerze umzustoßen, die die Hütte von Humba-Humba in Brand steckt. Der Schama ist verzweifelt und würde alles tun, um den Brand zu löschen. Nun beschwört Onkel Dagobert die Macht seines [[Glückstaler]]s, der ihm bisher immer auf Notlagen geholfen hat. Plötzlich zieht ein Gewitter auf und der Regenschauer löscht den Brand. Am Ende nimmt Humba-Humba endlich den Fluch von Onkel Dagobert. Dieser hat schlussendlich gelernt, dass Profit um jeden Preis nur für Unheil und Unbeliebtheit sorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die versteinerte Ananas ===&lt;br /&gt;
{{I|I TL  940-B}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Zio Paperone e l&#039;ananasso pietrificato&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Osvaldo Pavese]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Giulio Chierchini]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 02.12.1973&lt;br /&gt;
*Genre: Abenteuer&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Onkel Dagobert]], [[Donald Duck]], [[Tick, Trick und Track]], [[Borstinger]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 32&lt;br /&gt;
Seit einiger Zeit erfreuen sich die Bewohnerinnen und Bewohner von Entenhausen an süßen Südfrüchten. Vor allem die leckeren Ananasfrüchte aus den Konservendosen der Marke Duck schmecken den Leute besonders gut. Auch Donald Duck und seine Neffen Tick, Trick und Track kaufen im Supermarkt die Dosen mit Ananasfrüchten aus der Produktion von Onkel Dagobert. Das weckt den Neid des schweingesichtigen Herrn Borstinger, der auf seinen Gläsern voll Apfelmus sitzen bleibt. Niemand scheint sich neuerdings für einheimischen Obstsorten zu interessieren, seine Firma steht folglich kurz vor dem Bankrott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Wochen später besuchen Donald sowie Tick, Trick und Track ihren reichen Onkel Dagobert im Geldspeicher. Der reichste Mann der Welt hat jedoch keine gute Laune, denn ihm drohen herbe Verluste mit seinen Früchten. Wie Onkel Dagobert erklärt, bekommt er kaum noch schmackhafte Ananas von seiner riesigen Plantage auf Hawaii. Wenn nicht bald Nachschub kommt, bricht die Nachfrage ein. Daraufhin schickt Onkel Dagobert seine Neffen Donald und Tick, Trick und Track nach Hawaii, damit diese sich auf der Ananasplantage umsehen. Familie Duck ahnt nicht, dass sie von dem verwegenen Borstinger beschattet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Flugreise auf die wunderschöne Insel Hawaii lernen Donald und die Jungs den Chef von Onkel Dagoberts Ananasfarm namens Bob Aloha kennen. Dieser zeigt Donald, dass seit ein paar Wochen bestimmte Ananasfrüchte zu Stein erstarren. Betroffen sind aber immer nur Teilabschnitte der Plantage. Die versteinerten Ananas sind knochenhart und absolut ungenießbar. Die einheimischen Plantagenarbeiter erzählen sich davon, dass ein Fluch auf der Plantage liege und ein böser Waldgeist wütend auf sie sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donald und die Jungs aber glauben den Schauergeschichten nicht und legen sich in der Nacht auf die Lauer. Sie entdecken in der Dunkelheit, dass ein seltsames Flugzeug über einen abschnitt der Ananasplantage fährt. Das merkwürdige Flugobjekt versprüht einen feinen Nebel, der sich über das Feld legt. Nicht nur die Früchte werden versteinert, sondern auch ein kleiner Feldhamster, der von den Neffen entdeckt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jungs spüren einen Hangar mit einem Gebäude auf, das im Urwald versteckt ist. Hinter allem steckt der böse Borstinger, der Onkel Dagoberts Geschäft ruinieren möchte. Borstinger ist sich selbstsicher und wird unvorsichtig. Daher ist es für Tick, Trick und Track ein Leichtes, die Polizei zu verständigen, die den Schurken festnimmt. Damit ist Onkel Dagoberts Ananasplantage gerettet und es kehrt wieder Frieden ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{I|I CD   34-A}}&lt;br /&gt;
* Originaltitel:  Prologo a &amp;quot;Paperparade&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Comicautor|Story]]: [[Gian Giacomo Dalmasso]]&lt;br /&gt;
* [[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Giancarlo Gatti]] &lt;br /&gt;
* Erstveröffentlichung: 01.10.1979&lt;br /&gt;
* Genre: [[Rahmengeschichte]]&lt;br /&gt;
* Figuren: [[Donald Duck]], [[Onkel Dagobert]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem Abenteuer auf Hawaii hat Donald seinem knickerigen Onkel Dagobert eine versteinerte Ananas mitgenommen. Aber als Onkel Dagobert Donald schon wieder eine neue Aufgabe zuteilen wil, wird Donald handgreiflich und macht deutlich, was er von der Idee hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Lustiges Taschenbuch|Hauptartikel der Reihe]]&lt;br /&gt;
*[https://inducks.org/issue.php?c=de%2FLTB++82 LTB 82 im Inducks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lustiges Taschenbuch|082]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_109:_Rezension&amp;diff=308848</id>
		<title>LTB 109: Rezension</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_109:_Rezension&amp;diff=308848"/>
		<updated>2026-05-25T22:16:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{LTB Rezension|109|LTB_109 or.jpg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cover ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Vor rapsgelbem Hintergrund: Micky, „Sheriff“ Goofy und sogar ein handzahmer Kater Karlo stehen um den Klavierspieler Donald herum und lauschen dessen Musik. „Schießen Sie auf den Pianisten“! Der Schriftzug „Das Lied der Prärie“ nimmt die Saloon-Optik des Motivs prägnant auf…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitenwende in den italienischen I Classici: Erstmals seit den Anfangsjahren der Reihe, ausgenommen den als [[LTB 97]] erschienenen Olympiaband CWD SS 91, durchmischten die Macher aus dem Hause Mondadori mit dem CWD SS 98 (Februar 1985) wieder die Enten- und die Mäusewelt. Das spiegelt sich auf dem Cover, für das [[Marco Rota]] eine dichte Western-Atmosphäre schuf. Das Motiv tut, was es soll: Man ist begierig, den neuen Band aufzuschlagen und loszulesen. (11/15 – Pretty Good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Es war einmal im Wilden Westen… Fliegende Nuggets ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Auf Einladung ihres Onkels [[Dagobert Duck|Don Dago Duck]] kommen [[Donald]] und seine [[Tick, Trick und Track|Neffen]] im Planwagen, gezogen vom klugen Esel [[Till]], in den Wilden Westen. Zunächst entkommen die von Hunger und Durst gebeutelten Ducks mit Müh und Not drei Stammesangehörigen der Bleichfußindianer, die sie skalpieren wollten. Sodann nehmen sie eine Postkutsche der Dago-Linie und überstehen in der Teufelsschlucht die Lebensgefahr durch Indianer und [[Panzerknacker|Banditen]]. Die Westernstadt, in der sie ankommen, ist durch eine mitten auf der einzigen Straße verlaufende weiße Linie in zwei Hälften geteilt, von denen die eine durch Onkel Don Dago Duck und die andere durch [[Klaas Klever|Clay Clever]] bewirtschaftet wird. Donalds Aufgabe, für die er in die Stadt geholt wurde: Er soll in der Nacht mit Steinen die Fenster von Clever City einwerfen. Er nimmt dafür jedoch nicht die vom Onkel vorgesehenen Steine, sondern andere, die er in der staubigen Unterkunft vorfindet. Es stellt sich heraus, dass es sich bei den „Steinen“ um getarnte Goldnuggets Don Dagos handelte – so leicht hat Clay Clever noch selten sein Vermögen vermehrt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_109-1.jpg|left|thumb|500px|Donald zeigt Bein in Martina/Scalas Burleske &amp;quot;Der Saloon-Star&amp;quot; aus ihrer Reihe &amp;quot;Es war einmal im Wilden Westen&amp;quot; (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem an den berühmten Sergio-Leone-Film anknüpfenden Titel „C’era una volta il west…“ erfand der alternde italienische Disney-Mastermind [[Guido Martina]] im Jahr 1977 eine neue lose Reihe von Western-Comics, die allesamt von [[Guido Scala]] umgesetzt werden sollten. Bereits im Jahr 1981 lief die Reihe aus. In Deutschland waren zum Zeitpunkt der Erstpublikation dieser Origin-Story „Fliegende Nuggets“ bereits vier chronologisch spätere Folgen der Reihe anderswo erschienen (davon eine in einem LTB), ohne dass jemals erklärt worden wäre, warum Donald, Dagobert und all die anderen nun unter zum Teil leicht verwandelten Namen so mir nichts dir nichts in den Wilden Westen versetzt werden. Erst LTB 109 übersetzte dann den italienischen Reihentitel weitgehend wörtlich, später erschienene Comics der Reihe dann leicht anders in „Damals im Wilden Westen“. Während es sich in der deutschen Übersetzung – siehe das Opening Splash – um einen Traum Donalds handelt, legte Martina die Reihe von Anfang an als paralleles Duck-Universum im Wilden Westen an, das er im Jahr „milleottocentoeccetera“ („achtzehnhundertirgendwas“) ansiedelt. So reizvoll dieser Ansatz ist, so schnell verliert uns bereits „Goldene Nuggets“ durch seine Aneinanderreihung von Klischees, Routinen und Unwahrscheinlichkeiten. Es ist fast nur die Anlage der zwischen Dagobert (nennen wir ihn ruhig so!) und Klever geteilten Stadt mit einem ganz schönen Splash Panel (S. 34), welche die Langeweile stellenweise vertreibt. (6/15 - Average) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Es war einmal im Wilden Westen… Der Saloon-Star ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Dagobert Duck|Don Dago Duck]] will in seinem Saloon eine Tänzerin, „Die tolle Lilly“, auftreten lassen. Doch da flattert, gebracht durch eine Brieftaube, ihre Absage herein: Das Angebot von einem Dollar Gage sei eine Unverschämtheit. Leider hat das Publikum bereits begonnen, seine Plätze einzunehmen, sodass Don Dago nicht mehr zurückkann. Nun verfährt man zweigleisig: [[Gustav]] wird nach Topeka geschickt, um die Dame doch noch zu überreden, während [[Donald]], bekleidet mit einem mottenzerfressenen Kleid und einer Perücke aus Stutenhaar, als Lilly auftreten soll. Die Stimme soll vom Band des „Vociphons“ kommen, erfunden von [[Daniel Düsentrieb|Danny Rushhour]], der Duck-Town-Variante von Daniel Düsentrieb. Als Donalds Schockstarre den Schwindel beinahe schon hätte auffliegen lassen, erscheinen drei Mitglieder der berüchtigten [[Panzerknacker|Bomberos]] im Saloon, um auf Geheiß [[Klaas Klever|Clay Clevers]] Donald-Lilly zu entführen. Da die sich aber sehr ungeschickt anstellen, ist es für die drei [[Tick, Trick und Track|Neffen]] ein Leichtes, ihren Onkel aus seiner Gefangenschaft zu erlösen. Clever wird gerade geteert und gefedert, als Gustav mit der Postkutsche und der echten Lilly erscheint. Die wird aber der vermeintlichen Konkurrentin Donald-Lilly ansichtig und macht empört auf dem Absatz wieder kehrt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer noch ist das nicht toll, aber ein bisschen mehr groovt sich die Reihe von [[Martina]] und [[Guido Scala|Scala]] in ihrem Zweitling schon ein. Die Figuren bekommen klarere Konturen, so auch [[Dussel Duck|Dusty]], die C’era una volta-Dussel-Variante, der nun zu mehr gut ist, als nur Koffer zu tragen, oder die in den „goldenen Nuggets“ nur kurz eingeführten Bomberos. Sogar Esel [[Till]] (ital. Tiburzio), in der ersten Episode noch vom Heimweh übermannt, kehrt zurück. So etwas wie Humor entsteht unter anderem durch die dezent erotischen Anspielungen („Du brauchst nur deine schlanken Fesseln zu zeigen, und schon sich die Männer hin“, S. 66) und den Versuchen der Neffen, dem Saloon-Vergnügen, obwohl garantiert nicht jugendfrei, beizuwohnen. Auch die Konstruktion am Ende mit der „doppelten Lilly“ ist nicht übel. Ob aus der neuen Reihe also doch noch ein echter Knüller wird?... (8/15 - Satisfactory) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Es war einmal im Wilden Westen… Ein wirksames PR-Mittel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Im Kampf um die Schankkonzession für den Saloon am Henkersplatz bestechen sowohl [[Dagobert Duck|Don Dago Duck]] als auch [[Klaas Klever|Clay Clever]] den Stadtkämmerer, mit der Folge, dass sich beide den Saloon teilen müssen. Die beiden Betreiber unterbieten sich so sehr im Preis, dass Don Dago sich auf die Suche nach einer preiswerteren Cola-Rezeptur machen muss. Doch das aromatische Haarwuchsmittel, das er in seine Cola kippt, hat für die Frisuren der Kunden Konsequenzen, mit denen er hätte rechnen können. Don Dago wird mit dem Tode bedroht, entledigt sich jedoch aller Sorgen, indem er versichert, die Friseurkosten der Stadtbewohner bezahlen zu wollen. Clever wiederum richtet in dem ehemaligen Saloon (also mitsamt Don Dagos Hälfte, die dieser ihm überlassen muss) einen Friseursalon ein. Großherzig spenden [[Donald]] und die [[Tick, Trick und Track|Kinder]], die mit der Entsorgung der haarigen Hinterlassenschaften beauftragt wurden, diese dem benachbarten Stamm der Seufzerindianer, deren Schicksal es von jeher ist, ohne Haare geboren zu werden. Im Tausch erhalten die Ducks „stinkendes Wasser“, das sich als Erdöl erweist. Don Dago versucht es noch einmal, aber die Quelle ausschlachten wollen dann doch lieber Donald und die Kinder selbst…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit „Asterix der Gallier“ gehören Sprachspiele rund um eine schnell gesprossene Haarpracht ja durchaus zu einem etablierten Comic-Kanon. Ein ähnliches Gag-Feuerwerk wie bei Goscinny/Uderzo fällt hier leider aus, doch gelingt in diesem Werk [[Martina]]/[[Guido Scala|Scalas]] von September 1977 zumindest die Fortsetzung des Stadtteilungsmotivs aus dem ersten Comic der Reihe in einen leerstehenden Saloon, der der Wiederinbetriebnahme harrt, ganz gut. Andererseits gehören hier wie dort die Indianerstamm-Szenen zu den schwächeren Auftritten. Überrascht hat mich die Tatsache, dass es nun wohl doch eine „Stadtverwaltung“ in der Doppelstadt „Duck-Town/Clever-City“ geben soll, war Don Dago in den „fliegenden Nuggets“ doch noch stolz darauf, nicht einmal einen Sheriff zu benötigen: „Wir kümmern uns selbst um die Schurken!“ (S. 36) Schon nach zwei Monaten wird die neue Reihe also zunehmend konventionell, werden ursprünglich frische Ideen fallengelassen. Das „PR-Mittel“ des Titels bedeutet übrigens „Pracht-Regeneration“. Bei den Seufzerindianern hat das Mittel nicht gewirkt, lässt es doch nur kurze Haare schneller wachsen; wo aber nichts ist, kann auch nichts werden. (6/15 - Mediocre) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_109-2.jpg|left|thumb|Kleine &amp;quot;Pippo Sei Colpi&amp;quot;-Stilkritik: Carpis &amp;quot;Goldschuß-Goofy gegen Dampfroß-Danny&amp;quot;... (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadträuber auf dem Lande ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Die [[Panzerknacker]] wollen das Pony Blizzard von einer Weide [[Oma Duck]]s stehlen, haben neben diesen aber auch noch die [[Fieselschweif]]linge [[Tick, Trick und Track]], den Bullen Siggi und den Sheriff gegen sich – einer davon hätte für die Bande wohl auch gereicht… Überflüssige Erzählung vom Lande, die sich in das Western-Thema nur insofern gut fügt, als darin auch ein Sheriff vorkommt. (2/15 – Very Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Schilderstreich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Goofy]] erleidet lauter Arbeitsunfälle während der Ausführung des Auftrags, ein Schild zum Tag der Unfallverhütung am Arbeitsplatz anzubringen… Die Pointe ist für einen kleinen Zweiseiter gerade noch so in Ordnung. (5/15 – Somewhat Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goldschuß-Goofy gegen Dampfroß-Danny ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} [[Micky Maus|Micky-Kid]] und [[Goofy|Goldschuss-Goofy]] werden Zeuge eines vom berüchtigten Dampfross-Danny begangenen Raubüberfalls auf eine Postkutsche. Dieser Schurke ist auf einem mit Dampfkraft betriebenen, blitzschnellen Eisenpferd unterwegs. In River City, dem von den Überfällen gebeutelten Viehzüchterstädtchen, werden Micky und Goofy zu Hilfssheriffs erhoben. Ihre ersten Expeditionen, um Danny zu stellen, sind gewaltige Schläge ins Wasser. Sie werden als „Hasenfüße“ verspottet und wollen schon aufgeben, da kommt Micky ein Einfall: Sie tarnen sich als reiche Goldsucher und provozieren so einen Überfall Dampfross-Dannys. Ihren Schatz aus Nuggets, in Wirklichkeit wertlosen Steinen, haben sie mit Gulasch präpariert, dessen Fährte [[Susi]], die kleine Koyotin im Gefolge der beiden Helden, nur liebend gern aufnimmt. So gelingt es ihnen, Danny in seinem Unterschlupf aufzuspüren. Dessen Flucht misslingt, weil Micky vorher das Dampfross sabotiert hat, das dem Schurken unter dem Hintern zerfällt. Es handelt sich um Edi, die vermeintlich minderbemittelte Bedienung im Saloon von River City. Auf der Flucht vor der Verheiratung mit einem Viehzüchtertöchterlein verzichtet Goldschuss-Goofy sogar auf die ausgesetzte Prämie…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_109-3.jpg|right|thumb|...tritt an gegen Pezzin/M. de Vitas &amp;quot;Besser sehen - Besser dastehen&amp;quot; (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch eine Westernserie, diesmal aber aus der Mäusewelt. Aus dem [[Mondadori]]-Tagesgeschäft hatte sich [[Giovan Battista Carpi]] in der ersten Hälfte der 70er Jahre weitgehend zurückgezogen, ließ sich aber doch gelegentlich von [[Guido Martina]] für spezielle Projekte zur Rückkehr an den Zeichentisch bewegen. Im Grunde gehört bereits die [[Phantomias]]-Origin-Story [[Die Verwandlung]] (Juni 1969) in diese Kategorie. Auch der Zyklus [[Das Geheimnis des kopflosen Totempfahls|Il segreto del totem decapitato]], für den Carpi die ersten beiden Episoden beisteuerte (April 1973), ist in diesem Sinne zu interpretieren. Und wie für „Phantomias“ zeichnete Carpi auch für die Reihe [[Die Legende von Micky-Kid]] („Le leggendarie imprese di Topolino Kid“) 1974/75 die ersten Comics, bevor er den Zeichenstab grundsätzlich an [[Massimo de Vita]] weitergab. Für „Goldschuß-Goofy gegen Dampfroß-Danny“ (November 1975) steuerte Carpi aber noch einmal nicht nur die Zeichnungen, sondern auch die Story bei, die durchaus zu gefallen weiß. Das „Dampfroß“ des Gauners Edi verschmilzt geschickt zwei der großen Mythen des amerikanischen Westens: Das treue Pferd und die landnehmende Lokomotive. Zeichnerisch entwickelt sich Carpi immer mehr in Richtung eines slapstickhafteren, beschwingteren Stils, der auch Micky einige neue komische Seiten abzugewinnen vermag. In Deutschland war das I Classici „Pippo Sei colpi“ (CWD SS 64, April 1982), das die erste Micky-Kid-Geschichte wiederabgedruckt hatte, unübernommen geblieben, weshalb, ähnlich der weiter oben vorgestellten Western-Reihe aus der Entenwelt, auch hier die Reihenfolge nicht stimmt und die chronologisch die vierte Geschichte als erste erschien. Unerklärt bleibt deshalb die Herkunft der Koyotin Suzanna (Susi), sie den Helden bereits in der ersten Episode über den Weg gelaufen war. Ehapa schaffte es in den nächsten Jahren auch nicht, den „Sechsschuss-Goofy“ (wörtliche Übersetzung für „Pippo Sei colpi“), dessen deutliches Erkennungszeichen ein von einem Indianerpfeil durchschossener blauer Zylinder ist, sicher und einheitlich zu benennen. (12/15 - Great) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besser sehen – besser dastehen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Diesmal suchen [[Micky Maus|Micky-Kid]] und [[Goofy|Goldschuss-Goofy]] dessen Onkel Gildo an der Westküste der USA. Vor zwei Jahren war der von zu Hause im Osten verschwunden, womöglich um sich in den kalifornischen Goldrausch zu stürzen, hatte dabei aber seine Brille vergessen – und die will ihm Goofy nun hinterhertragen! Tatsächlich finden die beiden den Onkel, der, weil sehschwach, in Verteidigung seiner Mine wild um sich zu schießen pflegt. Allerdings handelt es sich nicht um eine Gold-, sondern um eine Kohlenmine – auch noch mit einem Stollen-Gespenst, das Gildo das Leben schwer macht. Micky und Goofy finden heraus, dass eine Bande über dem Kohlenstollen auf eine Goldader gestoßen war, diese mit schwarzer Farbe getarnt hatte und mittels des falschen Gespensts Onkel Gildo vom Berg vertreiben wollte. Beim Showdown können die Bandenmitglieder im Stollen festgesetzt, ausgeräuchert und auf der Flucht gestellt und gefesselt werden. Zudem hatte das Feuer noch den angenehmen Nebeneffekt, das Gold zu schmelzen und in die bereitstehenden Kohlenloren zu gießen. Gildo ist reich – Micky und Goofy, die stolzen Westerner, verzichten dankend…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte war 1977 bereits der vierte [[Die Legende von Micky-Kid|Micky-Kid]]-Comic, den [[Massimo de Vita]] zeichnete. Reizvoll ist der Vergleich zu [[Carpi]]: De Vita, der am Ausgang der 70er Jahre stilistisch besonders große Fortschritte machte, zeichnet irgendwie flüssiger. Seine Figuren erscheinen deutlich eleganter, dafür hat Carpi mehr Bildwitz. Das Skript stammt diesmal von [[Giorgio Pezzin]] und ist ziemlich solide, aber eben auch etwas konventioneller als dasjenige Carpis. So einen spleenigen Onkel von Goofy lernen wir natürlich nicht das erste Mal kennen, was aber dem Spaß an der Sache nicht großartig Abbruch tut. Gegenüber Carpi fällt auf, wie wenig Pezzin mit der Koyotin [[Suzanna]] anzufangen weiß. Obwohl offenbar ständig mit von der Partie, erscheint sie nur in sechs Panels und hat eigentlich überhaupt keine Funktion. Schämen muss man sich geradezu für den furchtbaren ersten deutschen Titel der Geschichte in diesem LTB, der zu einem solchen Western schlicht überhaupt nicht passt – diese Groteske um Onkel Gildos Brille ist schlicht nichts weniger als handlungstragend. Mit der Neuauflage wurde in „Onkel Gildos Goldmine“ abgeändert, was zwar passender ist, aber im Grunde auch zu viel vorwegnimmt – denn schließlich handelt es sich anfangs ja noch um eine Kohlenmine. (10/15 – Above average) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Palast des großen Plunka ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Mickys Onkel, der Archäologe Mortimer Maus, ist in der galerischen Wüste in Nordafrika verschwunden. [[Micky]] und [[Goofy]] machen sich auf den Weg in das Höckergebirge, um selbst die Suche aufzunehmen. Doch ihr Führer erweist sich als schlimmer Finger, der dafür sorgt, dass sich die beiden mit präpariertem Brennholz selbst einschläfern. Als sie wieder erwachen, befinden sie sich in einem Palast, der ihnen als Überbleibsel des Reiches von Atlantis vorgestellt wird. Dort herrscht der „große Plunka“, der wie alle einheimischen Ruategs durch ein Tuch unkenntlich gemacht wird. Micky und Goofy entkommen aus ihrer Haft und enthüllen, dass hinter dem „großen Plunka“ der offenbar wahnsinnig gewordene Mortimer Maus steckt. Es gelingt ihnen, den irren König und seinen Diener zu überwältigen und mit dem Jeep in Richtung der nächsten Nervenklinik zu befördern…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_109-4.jpg|right|thumb|Micky spürt in Martina/Asteritis &amp;quot;Der Palast des großen Plunka&amp;quot; seinen Onkel &amp;quot;Mortymer&amp;quot; auf, es kann ihm aber nicht gefallen, was er da von ihm hört (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der letzten längeren Geschichte des Bandes nix mehr mit Western – eher ein „Eastern“. Einige Splash-Panels mit Schaueffekt lassen vermuten, dass aus der Geschichte des eingespielten Duos [[Guido Martina]]/[[Sergio Asteriti]] auch ein packendes exotisches Abenteuer hätte werden können, wenn, ja wenn die Story ein bisschen weniger dröge abgespult worden wäre, und dann vielleicht noch etwas mehr Raum als die knappen 35 Seiten beansprucht hätte. Die großen Namen von Atlantis und der Königin von Saba können die Kohlen auch nicht mehr aus dem Feuer holen. So sind es mal wieder die kulturellen Kontexte, die interessanter sind: Erstens wird offenbar die Sahara zur „galerischen Wüste“ verfremdet, das tatsächlich dort liegende Hoggar-Gebirge im Deutschen zu „Höckergebirge“ verballhornt. Im Italienischen heißt es hingegen korrekt sowohl „Sahara“ als auch „Hoggar“ und auch die Einheimischen richtig „Tuaregs“. Zweitens ist die Geschichte Anlass, sich mal intensiver mit der Figur des „Onkel Mortimer“ zu beschäftigen. Wie schon in einer Geschichte in [[LTB 90]] („Das Postkutschenrennen“ von den [[Barosso]]s und [[Asteriti]]) handelt es sich auch hier offenbar nicht um den von [[Floyd Gottfredson]] bereits 1930 erfundenen [[Onkel Mortimer|Mortimer Maus]], Rancher und Onkel [[Minni]]s. Es ist mehr als nur die andere Profession als Archäologe, die absolut dagegenspricht: Guido Martina hatte – und auch das bereits sehr früh, nämlich 1948 – in italienischen Disney-Comics die Figur als „Zio Martino“ eingeführt. Noch 1972 schrieb Martina eine Geschichte, in der dieser Zio Martino als Rancher auftrat (deutsch im [[DD 28]] von 1976). Auch wenn die Italiener in späteren Jahren die internationale Konvention und den Namen „Zio Mortimer“ übernahmen, ist es nicht plausibel, dass Martina selbst nur sechs Jahre später „Zio Martino“ plötzlich umbenannt haben soll. Der Archäologe in diesem Comic heißt jedenfalls „Zio Mortymer“ mit einem „y“. Dieser Name steht im erstmals im [[Topolino]] 1192 (1978) erschienenen italienischen Original. Selbstverständlich hat Martina die Verwirrung selbst mit zu verantworten, denn die Vergabe eines „unbelegten“ Namens wäre ja ohne weiteres möglich gewesen. Es kann sein, dass Martina eine zumindest sehr ähnliche Wissenschaftler-Figur aus einem anderen Gottfredson-Comic, nämlich „Maxwell Mouse“ (aus „Mickey Takes Umbrage“ von 1953), im Hinterkopf gehabt hatte, die unter seiner Ägide in Italien „Zio Bambarone“ benannt worden war, doch geht die Wahlverwandtschaft offenbar doch nicht so weit, dass er eine weitere Gottfredson-Figur in Italien hätte klar adaptieren wollen. Man merkt: Zu den Figuren, Namen und Benennungen zwischen den USA, Italien und Deutschland ist noch lange nicht alles geklärt. (6/15 - Mediocre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Umgebung vieler schwächerer Nummern ist dieser Band fast schon ein Highlight in der problematischen „Zwischenphase“ der Frühphase der Lustigen Taschenbücher. Es steht der Reihe ganz gut zu Gesicht, dass es mit dem Western-Genre zur Abwechslung mal wieder einen thematischen Faden gibt, auch wenn die neue Reihe von Martina/Scala nicht das hält, was sie verspricht. Besser (und vor allem interessanter durch den direkten Vergleich der Zeichner Carpi und Massimo de Vita) sind die beiden Comics aus dem in Deutschland bis dato noch völlig unbekannten Micky-Kid-Zyklus. [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LTB Rezension|109]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
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		<title>LTB 82: Rezension</title>
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		<updated>2026-05-25T22:04:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{LTB Rezension|82|LTB_082_BV.jpg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cover ==&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Donald, in Trikots und Hosen der international seltenen Farbkombination rot-hellblau, kickt einen Ball mit seiner rechten Klebe senkrecht ins obere Bilddrittel. Der Ball ist mit den Flaggen von Teilnehmern der Fußball-WM von 1982, Spanien, Italien, Argentinien, Brasilien und Peru, bestückt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem gewohnheitsmäßig leeren Blick von [[Giancarlo Gatti]]s Donald gehen hier noch ein paar weitere Dinge schief: kein Hintergrund (nicht einmal ein „Untergrund“), keine Dynamik. Auf dem italienischen Originaltitel konnte zumindest noch die Idee gefallen, das „o“ in „Paperino“ durch den in die Luft geschossenen Fußball bilden zu lassen. Das von [[Marco Rota]] gestaltete Cover des I Classici 54 der „Prima Serie“ von 1974, von dem dieser Band hier eine Neuauflage ist, zeigte Donald, Goofy und Micky im spielerischen Kampf um den damals neuen FIFA World Cup und war deutlich besser. (4/15) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das erste Fußballspiel der Welt ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich weiß was viel Besseres! Wie wär’s mit einem lustigen Kürbisspiel für beide Clans?“&#039;&#039; (eine Hexe aus dem schottischen Hochland revolutioniert das Fehdewesen aka die Sportwelt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_082-1.jpg|left|thumb|Von Romano Scarpa in seinem 1974 ersterschienen &amp;quot;Ersten Fußballspiel der Welt&amp;quot; auch verarbeitet: der damals neu gestiftete FIFA-Pokal (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hl}} [[Dagobert Duck]] und [[Klaas Klever]] sprechen beim einflussreichen Fußball-Funktionär Heuberger vor, um die Übertragungsrechte für die anstehende Fußball-WM zu ergattern. Im Gepäck haben beide, um ihre Ansprüche zu untermauern, je einen spektakulären Fußball-Film: Doch während Dagoberts Film-Opus, das die Erfindung des Fußballspiels in den schottischen Highlands imaginiert, bei Heuberger durchfällt, gefällt ihm Klevers Streifen „Ein Tag im Leben des Franz Dribbelbauer“ ganz vorzüglich. Doch wie groß die Überraschung bei Heuberger und Dagobert, als Klever verkündet, diesen Dribbelbauer, der mit seinen Fußballkünsten die ganze jodlersteinische Nationalmannschaft vernascht, gebe es wirklich! Und Klever ist nur zu bereit, gegen Einräumung der Fernsehrechte seinen neuen Star an die hiesige Nationalmannschaft zu „verleihen“. Der verzweifelte Dagobert weiht seine Verwandten in den Sachstand ein, und es sind natürlich die [[Tick, Trick und Track|Kinder]], die als erstes merken, dass mit diesem „Franz Dribbelbauer“ etwas nicht stimmt. Und tatsächlich: Er ist, wie uns [[Scarpa]] zeigt, ein Instrument von dessen Bruder Hans, einem Elektronikgenie, der Franz mittels eingesetzter Elektroden nach Belieben aus einem hohlen Berg heraus fernsteuerbar gemacht hat. Währenddessen hat [[Gundel Gaukeley]] Dagobert ausspioniert und einen Hebel erahnt, mit dem sie endlich den Glückstaler ergattern könnte: Sie verspricht, [[Donald]] zum Super-Torwart zu machen, und tatsächlich bekommt der ehemalige Fußballstar Uli Seiler keinen Ball mehr an Donald vorbei in die Maschen. Sodann werden Hans und Franz, in Wahrheit beides keine schlechten Menschen, von den Kindern, Dagobert und Heuberger enttarnt. Dennoch will der Fußball-Funktionär an dem Vertrag mit Klever festhalten. Obwohl Dagobert unter diesen neuen Bedingungen nur noch wenig Lust verspürt, Gundel seinen Glückstaler auszuliefern, legt er ihn wie verabredet eines Abends an sein offenes Fenster. Doch Klever, weiterhin im Wettkampfmodus, tauscht den Glückstaler gegen einen alten schottischen Pechpenny von seinem Speicher aus. Gundel sieht sich verraten und entzieht Donald seine Superkräfte, der daraufhin in einer eigens organisierten Demonstration seiner Fähigkeiten eben doch von den durch alle Spieler der Nationalmannschaft gleichzeitig abgefeuerten Fußbällen über den Haufen geschossen wird. Dagobert verdonnert den Versager dazu, Klevers Fernmeldesatelliten zu sabotieren – wenn er die Übertragungsrechte für die Fußball-WM nicht bekommt, soll sie eben keiner sehen. Doch nebenbei demoliert Donald auch Dagoberts eigenen Satelliten und geht sodann „als erster lebender Satellit in die Geschichte des Fernsehens“ (S. 95)…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_082-2.jpg|right|thumb|&amp;quot;Geht&#039;s raus und spielt Fußball&amp;quot;: Scarpas Figur Franz Dribbelbauer vernascht das jodlersteinsche Nationalteam (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nebel wabert mystisch über das Kürbisfeld zwischen den beiden Burgen zweier verfeindeter schottischer Clans… Die Gewitterhexen – ganz offenbar Shakespeares „Macbeth“ entlehnt, obwohl es hier vier statt drei sind – machen sich einen Spaß: Die der Kürbiskost überdrüssigen McDuckleys und die hungrigen McClevers sollen ihr Anrecht über die Anbaufläche ausspielen. Und da die Hexen einige Kürbisse vergiftet haben und die Clan-Angehörigen höllische Angst, sie zu berühren, soll der Kampf eben mit den Füßen erfolgen. Wer den Kürbis mit dem Pechpenny am Ende hinter seinem Burgtor liegen hat, ist Verlierer. So kam also das Fußballspiel in die Welt, und wahrscheinlich wäre die Geschichte von Romano Scarpa bereits dann unter seinen Top-Werken zu listen, wenn es dabei sein Bewenden gehabt hätte. Aber es ist ja nur der „Vorfilm“ für die weiteren Geschehnisse, die der bunten, verrückten Welt des „Calcio“, wie der Sport in Italien heißt, ein bleibendes Disney-Denkmal setzt. Die Erzählstruktur, hier offenbar nur einer Filmvorführung beigewohnt zu haben, welche Teil eines Geschäftskampfes zwischen Dagobert Duck und Klaas Klever ist, kann auch diejenigen Scarpa-Fans vollends begeistern, welche den späteren Scarpa immer etwas zu routiniert und überraschungsarm fanden. Auch die deutschen Übersetzer muss das initiierende Filmopus derart berauscht haben, dass sie die anschließenden drei Viertel der Handlung glatt übersahen und gleich die ganze Geschichte „Das erste Fußballspiel der Welt“ tauften (ital. schlichter und treffender „Paperino ai Mondiali di Calcio“, also „Donald bei den Fußball-Weltmeisterschaften“). Glänzend die Idee Scarpas, gegen Ende des Comics den ursprünglichen Clan-Wettkampf in einer entzückenden Verschiebung der Erzählebenen wieder in die Handlung zurückzuholen und Klever mit genau jenem „schottischen Pechpenny“ hantieren zu lassen, den sein Vorfahr McClever – aber schließlich ja nur in einem von Dagobert produzierten Film – zu seinem Verdruss einst hinter seinem Burgtor fand. Dass überhaupt Gundel Gaukeley eine Rolle bekommt und somit den mittelbaren Wettstreit der Fußball-Superstars Franz Dribbelbauer und Donald Duck forciert, ist ebenfalls ein überaus glücklicher Einfall zu nennen. Und was ist ihr Gegenspieler, der technisch begnadete Fußballer-Bruder Hans Dribbelbauer, eigentlich anderes als ein Vorläufer jener heutigen „E-Sportler“, die seltsame Avatare tatsächlicher Superstars durch ihre Fußballsimulationen wie die der bekannten FIFA-Reihe schicken? „Franz Dribbelbauer“ erinnert übrigens nur in der deutschen Übersetzung an den deutschen Fußballer-Prototypen Franz Beckenbauer, der kurz vor dem Erscheinen des LTB 82 mit dem Hamburger SV seine fünfte deutsche Meisterschaft feiern und sein Abschiedsspiel bestreiten durfte. Scarpa hatte ihn im italienischen Original als „Franz Paperott“ stärker in die „Paperi“, also die Gattung der Disney-Enten eingeordnet, und ihm darüber hinaus eine allgemeiner gehaltene deutsche Namensendung zugewiesen. Es macht auch Spaß zu sehen, wie mit den anderen Namen aus der Handlung verfahren wurde: Aus dem ehemaligen Meisterspieler Rolf Ball wird ein Uli Seiler, aus dem Funktionär „Mister Stopper“ ein „Herr Heuberger“, darin den damaligen DFB-Präsidenten Hermann Neuberger assoziierend. Auch im italienischen Original scheint die Figur – trotz des englischen Namens – für Fußball-Italien zu sprechen, träumt er doch von einem Titel für sein Heimatland – „noi – campioni del mondo!“ (S. 41). So kann interpretiert werden, dass Scarpa den Bergmenschen „Franz Paperott“ als Südtiroler avant la lettre konzipiert hatte, welcher den Italienern zum Titel verholfen hätte. In der Realität schafften es die Azzurri 1982 auch ohne einen Franz Paperott, den FIFA-Pokal aus Spanien mit nach Hause zu nehmen. Freilich war, wie man dabei bedenken muss, Scarpas Geschichte erstmals bereits 1974 erschienen, und zwar anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland, was die vielen deutschen Bezüge erklärt. So finden auch die Verhandlungen um die WM-Übertragungsrechte offenbar in München statt (S. 30, 43). Immerhin wird von der deutschen Übersetzung auch nicht behauptet, dass man sich der Zwiebeltürme der Münchner Frauenkirche zum Trotz in Madrid befinde. (15/15 – Outstanding) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Donald, der Libero ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Tormeier, Rasenhauer, Knochenbrecher, Stoppauer, Flankenberger, Schussinger, Lachberger, Dribblinger, Donald Duck, Kopfinger, Treffauer“&#039;&#039; (die Mannschaftsaufstellung des FC Entenhausen im „Spiel des Jahres“ gegen den 1. FC Bolzenhausen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_082-3.jpg|left|thumb|500px|Dalmasso/Rotas &amp;quot;Donald, der Libero&amp;quot; als echter Instinktfußballer (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Kochend vor Wut schießt [[Donald]], als er an einem Fußballplatz vorbeikommt, den Holzstreben eines Fangnetzes entzwei. Die dort trainierenden Spieler des FC Entenhausen glauben, einen kommenden Mitspieler gesehen, zu haben, und lassen ihn im Büro ihres Präsidenten einen Vertrag unterschreiben. Zunächst müssen ihn die [[Tick, Trick und Track|Kinder]] noch durch allerlei Tricks und Hilfsmittel unterstützen, doch die merken bald, dass er auch ohne sie dabei ist, sich zu einem echten Fußballstar zu entwickeln. Das sieht auch der fiese Präsident von Rot-Blau Gänsebach so, der nicht einmal vor einer Entführung zurückschreckt, um Donald zu seinem Club zu lotsen. Meister wird aber doch der FC Entenhausen, und der rechtzeitig wieder eingetroffene Donald ist Held des Tages. Gemeinsam mit dem ehemaligen Helfershelfer des Gänsebacher Präsidenten, [[Hanno]], der sich ebenfalls als Könner am Ball erweist, bricht der FC Entenhausen samt Donald, den die Kinder begleiten, zu einer Tournee rund um die Welt auf. In Australien spielen sie mit Bumerang-„Bällen“, in Indien wird Hanno als Gottheit Rhamatrucha verehrt, in Grönland finden die Partien unter Einsatz von Schnee- statt Fußbällen statt. Nach Rückkehr in die Heimat erfährt Donald, wie schnell der Ruhm der Welt verblasst: Hanno ist jetzt der angesagtere Fußballstar und wird von den Entenhausenern auf Händen getragen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vorlage von LTB 1982, „Paperino ai Mondiali“, CWD SS 65 (Mai 1982) hatte es, wie in dessen Erstauflage zur WM in Deutschland, CWD PS 54 (Mai 1974), nur zwei Comics gegeben: Neben Scarpas „Paperino ai Mondiali di Calcio“ dieses ebenfalls extrem lange Werk „Paperino Calciatore“, das bei den jungen Fußballfans ähnliche Hochstimmung ausgelöst haben dürfte. Sowohl Erst- als auch Zweitauflage enthielten darüber hinaus Informationen zu den unmittelbar anstehenden Fußball-Weltmeisterschaften: Spielpläne, Mannschaftsporträts, Steckbriefe der Stadien, WM-Historie. Anders als bei den I Classici üblich, waren beide Comics vorher nicht im „Topolino“ erschienen, sondern Maßanfertigungen für den dem größten Sportereignis der Welt gewidmeten Band. Vielleicht noch bemerkenswerter ist, dass die deutsche Übersetzung erstmals mit nur geringem zeitlichen Verzug von etwa einem Monat gegenüber dem italienischen Original erschien: Disney-Europa begann damals enger zusammenzuwachsen. Gewiss kein Zufall ist, dass „Paperino Calciatore“ – also „Donald, der Libero“ – von [[Gian Giacomo Dalmasso]] und [[Marco Rota]] stammten, die als Texter und Illustrator besonders eng in das I Classici-Tagesgeschäft eingebunden waren und eine naheliegende Wahl waren, eine solche Sonderausgabe zu gestalten und zu füllen. Der flotte Fußballtrubel zeigt Rota gerade erst auf dem Weg zu seinem zeichnerischen Zenit, und gewiss kein Scarpa ist Dalmasso, der sich sichtlich schwertut, dramaturgisch plausibel einen roten Faden durch pralle 80 Comic-Seiten zu legen. Dennoch gibt es genügend unvergessliche Momente: Donald mit verknoteten Beinen im Strafraum (S. 101), als verschämter Nackedei und im Frack einer Vogelscheuche (S. 129), das Fußballspiel zweier Fakirmannschaften (S. 150) und die Inder, die zu Ehren Hannos den Ball in das eigene Tor tragen: „Juhuu! Die Mannschaft Rhamatruchas hat gewonnen! Bravo!“ (S. 160). Gerade aufgrund seiner Bruchstückhaftigkeit hat manches an diesem Werk eine ganz erfrischende Comic-Strip-Anmutung – mal ganz abgesehen davon, dass wohl viele Jungens davon geträumt haben mögen, ohne Erfahrung, ohne Talent und ohne Training vom Fleck weg als quasi „geborener“ Fußballstar erkannt und verehrt zu werden. (12/15 – Really Good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Donald und der Traumjob ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} [[Donald]] ist gerade dabei, einen Bettelbrief an [[Onkel Dagobert]] abzufassen, als ihn [[Ahörnchen und Behörnchen]] zu nerven beginnen und er ihnen, auf das Hausdach kletternd, in ihrem Astloch mit der Baumsäge zu Leibe rückt. Gerade in diesem Moment kommt Onkel Dagobert vorbei und liest den auf dem Schreibtisch liegenden, angefangenen Brief…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Ehapa]] im Mai 1982 begann, das CWD SS 65 für den deutschen Markt zu bearbeiten, verzichtete man wohlweislich auf den redaktionellen WM-Teil der Italiener. Das LTB war nun mal eine reine Comic-Publikation und wollte es auch bleiben. Deshalb griff man auf andere Quellen zurück, so auf ältere Topolino-Bände, denen unter anderem diese dröge, trotz ihrer nur 6 Seiten völlig disparate [[S-Code-Geschichte]] entstammt. (2/15 – Terrible) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Donald, der Schrecken aller Hunde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Donald]] fürchtet sich als Vertreter für Fältchen-Balsam vor allem vor den Hunden, die vor den Einfamilienhäusern, an deren Türen er klingelt, Wache schieben. Vom Verkaufsdirektor erhält er einen elektronischen Pieper, der ihm selbst die schärfsten Köter des Viertels vom Halse hält. So sehr der Fältchen-Balsam ein Ladenhüter bleibt, erweckt „dieses Wundergerät“ (S. 188) das Interesse von Zeitungsjungen und Briefträgern… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solide, gut gezeichnete und leidlich humorvolle [[S-Code-Geschichte]] aus dem Hause [[Tony Strobl]]. (8/15 – Satisfactory) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_082-4.jpg|right|thumb|500px|In Siegel/Gattos &amp;quot;Zuviel Geld ist ungesund&amp;quot; lehnt sich eine Stadt gegen ihren Ausbeuter auf (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuviel Geld ist ungesund ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Auch wir wollen Ihnen zu Ihren großen Verlusten…“ – „…herzlich gratulieren!“&#039;&#039; (zwei Polizisten wissen, was sich gehört)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Weil er sich von den weißen Doktoren des Medico-Centers ausgebootet sieht, verflucht Humba-Humba, Medizinmann der Plattfußindianer, deren Arbeitgeber [[Dagobert Duck]]: Von nun an solle dieser „immer reicher“ werden. Zunächst frohlockt der reichste Mann der Welt, er wisse nicht, was daran schlimm sein soll, doch Stück für Stück begreift er es: Mitmilliardäre, Bürger, Journalisten, bald sogar die öffentliche Ordnung und die eigenen Mitarbeiter wenden sich von ihm ab, weil allein er profitiert und alle anderen immer ärmer werden. Nicht einmal Asyl erhält er – selbst ins Ausland ist ihm sein schlechter Ruf bereits vorausgeeilt. Dagobert bleibt nichts anderes übrig, als bei Humba-Humba zu Kreuze zu kriechen. Dessen brennende Hütte rettet er mithilfe seines Glückstalers, worauf Humba-Humba den Fluch löst. Zurück in Entenhausen, laufen die Geschäfte wieder, wie sie sollen: „normal“… (S. 219)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schon ein kleines Mystery-Meisterstück von [[Jerry Siegel]], der die gängigen Sorgen Onkel Dagoberts einfach mal kräftig gegen den Strich bürstet. So ganz glauben wir es zwar noch nicht, dass die Akkumulation märchenhaften Reichtums diese gesellschaftlichen Nachteile nach sich zöge. Zumindest lohnt es sich auch heutzutage, darüber zu philosophieren, was wohl passieren würde, wären Elon Musk, Bill Gates, Jeff Bezos und Mark Zuckerberg ein- und dieselbe Person. Wie dem auch sei: Es ist schon schön schauderhaft, Dagobert dabei zuzuschauen, wie er von einem Fluch verfolgt wird, der von dem Medizinmann bis ins kleinste Detail durchdacht wurde. Es gelingt Dagobert, als es ihm dämmert, dass ihm ein Restleben als Parias droht, nicht einmal, die erworbenen Firmen wieder abzustoßen, weil die Zauberhand auch die Kaufverträge hatte verschwinden lassen. Der interessante Stoff hätte allerdings einen [[Scarpa]] verdient gehabt, der Humba-Humba vermutlich noch bedrängendere Züge verliehen hätte, als [[Luciano Gatto]] in seinem eher statischen Stil es vermag. Die Figur, gerade in den Momenten ihrer spukhaften Erscheinung, hätte mehr sein können als ein halbnackter, zynisch grinsender Nussknacker. (11/15 – Pretty Good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die versteinerte Ananas ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Heißt dieser ohnmächtige Herr Donald Duck?“&#039;&#039; (Bob Aloha trifft gerade ein, als Donald eine umwerfende Bekanntschaft mit Schlangen geschlossen hat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Die Früchte auf den hawaiianischen Ananasplantagen [[Onkel Dagobert]]s, des größten Ananaskonservenfabrikanten der Welt, scheinen von einer geheimnisvollen Krankheit befallen. Davon können sich [[Donald]], [[Tick, Trick und Track]], in dessen Auftrag unterwegs, mit eigenen Augen überzeugen: des Nachts versteinern die Früchte auf den Feldern. Die eingeborenen Beschäftigten glauben an das wirken eines bösen Berggeists und laufen in Scharen davon – nur der Vorarbeiter Bob Aloha hält die Stellung. Tick, Trick und Track bekommen heraus, dass der fliegende Totempfahl, der die versteinernde Flüssigkeit versprüht, ein getarntes Flugzeug ist. Hinter der Sabotage steckt ein übler, der [[Carl Barks|Carl-Barks-Schöpfung [[Borstinger]] nachgebildeter Geschäftsmann, der die Leute durch diese Nummer versucht als Kunden für sein Apfelmus zu gewinnen. Nach der Enttarnung durch die Kinder landet er im Krankenhaus (aka Irrenhaus), in dem er fürderhin mit einer Spielzeugpistole auf künstliche Ananas zu schießen pflegt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sympathisch die italienische Wiederbelebung Borstingers auch sein mag: [[Osvaldo Pavese]] und [[Giulio Chierchini]] gelingt in diesem Comic ansonsten nicht viel. Allzu routiniert, ja dröge ist Paveses Storytelling, während Chierchini das Hawaii-Flair misslingt. Kulturhistorisch interessant ist, dass der Entenhausener Heißhunger auf Ananas lediglich den Konserven, nicht frischen Ananas gilt. Vermutlich war es auch in Italien 1973 noch eine Seltenheit, in den Obst- und Gemüsegeschäften die frischen Früchte zu finden. Noch in meiner deutschen Jugend der 80er Jahre war es gängig, die überzuckerten Ananasstückchen aus den Dosen zu verarbeiten und zu „genießen“. Dennoch verkörpert die tropische Frucht in dem Werk offenbar die kulinarische Moderne, während Borstingers Apfelmus für das Altbackene und deshalb Unrentable steht. (3/15 – Rubbish) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmengeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Ja, so etwas gibt es auch hier, sei aber diskret an das Ende dieser Rezension verbannt. Der überflüssige zweiseitige Rausschmeißer aus der Geschichte „Die versteinerte Ananas“ wurde wie diese dem Band „Paperparade“, CWD SS 34 (Oktober 1979) übernommen. So etwas muss man zum Glück nur selten sagen: Besser, wenn die Seiten 253 und 254 dieses eigentlich sehr schönen LTBs 82 weiß geblieben wären. (1/15 – Abysmal) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In wenigen Wochen startet die Fußball-WM 2026 in Kanada, den USA und Mexiko. Tatsächlich habe ich mir die Rezension des legendären LTB 82 für einen solchen passenden Moment aufgespart. Wer wie ich als 11-jähriger im Jahr 1982 Fußballfan und LTB-Leser war, für den war „Donald vor! Noch ein Tor!“ wie der Eingang in das irdische Paradies. Die Ducks waren meine Popstars, und die in Spanien auflaufenden Männer der 24 Nationalteams waren nicht einfach nur Spieler, sondern Helden, manche auch, wie die Brasilianer, echte Künstler. Man kann sich kaum meine Zerknirschung ausmalen, als sich die Halbgötter in den weiß-schwarzen deutschen Nationaltrikots in der „Schande von Gijon“ als gewöhnliche, ja verachtenswerte Betrüger erwiesen, die sogar mich, der ansonsten alles anschaute, vom Fernseher fliehen ließen. Dann doch lieber, viel lieber Franz Dribbelbauer und Donald, der Libero. Weltmeister wurden dann die Italiener und der Torschützenkönig Paolo Rossi und der enthemmt jubelnde Marco Tardelli des Finals gegen die hässlichen Deutschen ihre Fußball-Ikonen. Wehmütig wird mir beim Gedanken, dass die damaligen Champions, die sich comic-technisch mit so viel Liebe den Weltmeisterschaften 1974 und 1982 widmeten, 2026 nun schon zum dritten Mal in Folge zuschauen müssen. Es ist nur Spekulation, dass so ein Schicksal vor 30 Jahren noch deutlich mehr dicke italienische Tränen hätte rollen lassen als in der heutigen durchkommerzialisierten Fußball-Moderne. [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LTB Rezension|082]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
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		<title>LTB 90: Rezension</title>
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		<updated>2026-05-25T21:48:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: /* Frisch gekauft ist schnell gefangen! */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{LTB Rezension|90|LTB 90.jpeg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cover ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Mickys Mondfahrt findet vor einem tiefblauen, von unzähligen Sternen und Planeten durchsäten Weltall statt. Freudig erregt und pfiffig, mit einem orange-rot-blauen (!) Raumfahrerhelm angetan, schaut Micky aus seiner rot-gelb-blauen Mondfähre, die offenbar ein Cabrio ist. Der weiße Strahl, der hinten aus dem „Auspuff“ kommt, deutet an, dass das Raumfahrzeug in Bewegung ist…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Reihe „kindlicher Micky auf kindlichen Verkehrsmitteln“ ist nach der Lokomotive in [[LTB 84]] nun also eine Art Raumfähre dran. Ein tiefschwarzer Hintergrund, wie es eher den Weltall-Realitäten eher entsprochen hätte, kam den Redakteuren damals vielleicht noch zu depri vor. Kein gigantischer Wurf, aber doch ein gut gelauntes, sympathisches Motiv. Fast ein Wunder, dass es in raumfahrtbegeisterter Zeit trotz vieler solcher Geschichten 16 Jahre bis zum ersten Weltraum-Cover gedauert hatte. (9/15 – Somewhat good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Landung auf dem Mond ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} [[Micky]] soll auf Geheiß eines guten Bekannten, [[Käpt’n Dobermann|General Lunas]], auf einer Mondbasis nach dem Rechten sehen. Anschließend an einen SOS-Ruf der Wissenschaftler dort war die Funkverbindung ganz ausgefallen. Micky und seine Neffen [[Mack und Muck]], die sich mit an Bord geschlichen hatten, bekommen nach ihrer Mondlandung heraus, dass sich Professor Robbe der ganzen Mondbasis bemächtigt und mit seinen Robotern zwecks Weltbeherrschungsplänen ein „Robotland“ geschaffen hatte. Ganz schnell kann der verrückte Wissenschaftler aus realen Personen Androiden machen, die nur seinen Befehlen gehorchen. Das widerfährt auch Micky, doch die Neffen und die beiden gefangenen echten Wissenschaftler durchschauen das Manöver. Robbe muss konzedieren: „Die erste Runde ging an dich!“ und entkommt mit einer Mondrakete, ehe auch Micky, Mack und Muck wieder festen Erdboden unter den Füßen spüren dürfen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_090-1.jpg|left|thumb|Professor Robbe und seine Roboter schon ganz weit weg in &amp;quot;Die Landung auf dem Mond&amp;quot; der Brüder Asteriti (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste von zwei „Titelgeschichten“ des Bandes, die sich also um die Raumfahrt drehen, wurde äußerst konventionell erdacht, und zwar von [[Franco Asteriti]], der 1974/75 lediglich drei Disney-Geschichten schrieb, alle realisiert von seinem Bruder [[Sergio Asteriti|Sergio]]. Der wiederum ist ja schon in seinen „Erdgeschichten“ ein Meister der Nachtszenen, da kann er sich im Weltraum-Setting nur umso nachdrücklicher austoben – großartig einfach die tiefschwarzen „Wände“ seiner Weltall-Imaginationen. Sowohl die lebensechten Roboter als auch die optischen Täuschungen des Professors tun einige wirkungsvolle Sci-Fi-Gruseleffekte hinzu. Asteriti ist wirklich einer der wenigen italienischen Zeichner, den man zuerst in Schwarz-Weiß genossen haben sollte. Selten gab es in den LTBs im Weltall so viel „Atmosphäre“!... (10/15 - Decent) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühlingsgefühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Micky]] ist von Frühlingsgefühlen durchströmt und lässt sie an [[Minni]] aus… …deren abweisende Reaktion dagegen im letzten Panel wir kaum verstehen können und müssen. Trotzdem irgendwie schön, dass es im LTB auch mal um „körperliche“ Liebe gehen darf. Der amerikanische Zeitungsstrip stammt aus dem Jahr 1969 und der „Summer of Love“ hatte nun einmal schon stattgefunden. (7/15 – Not Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Micky und die Raumstation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Kater Karlo]] und sein Kumpan [[Ratze]] lassen sich anstelle der ausgeschalteten echten Wissenschaftler mit einer Rakete an Bord einer Raumstation schießen. Mit dabei sind aber auch Professor Spiegelmann sowie [[Micky]] und [[Goofy]] als Geiseln. Der Plan der beiden Gauner: Mit Hilfe der beiden Teleskopspiegel der Raumstation der Erde mit Verbrennen drohen! Micky und Goofy, als Küchenpersonal missbraucht, gewinnen kurzzeitig wieder die Oberhand, aber von einem Weltraumspaziergang mit Karlo und Ratze kehrt Micky wieder als Gefangener zurück. Rustikal knockt Goofy schließlich die beiden Kaperfahrer mit dem Nudelholz aus. Mickys und Goofys Rückflug zur Erde verläuft ohne Zwischenfälle…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Martina]]/[[Asteriti]]s SciFi-Ambiente der ersten Geschichte hat gewiss ein ganz anderes Niveau, doch auch dieses Weltraumabenteuer lässt sich, bei aller dramaturgischen Unbedarftheit, gelegentlich ganz gut an, vor allem im Gag-Potenzial. Bis zu Ende durchdacht haben Kater Karlo und Ratze ihren Plan übrigens dann doch nicht: Nirgends ist man ja so abhängig von irdischen Gegebenheiten wie auf einer Raumstation. Irgendwie nicht absehbar, wie die beiden Gauner unverhaftet zurück auf die Erde hätten kommen sollen. Als Texter dieses Comics firmiert [[Osvaldo Pavese]], als Zeichner aber [[Luciano Bottaro]] und [[Giorgio Rebuffi]] gemeinsam. Ribuffi, drei Jahre älter als Bottaro, war mit diesem und [[Carlo Chendi]] Mitbegründer des [[Studio Bierreci]]. Aus dem unbeholfeneren Artwork lässt sich schließen, dass die Bleistiftzeichnungen von ihm stammten und Bottaro lediglich inkte. Kater Karlos Kumpan Ratze heißt übrigens im Original Professor Sornionis (ital. „sornione“, listig), wodurch anders als in der deutschen Übersetzung die Klugheit als Wissenschaftler hervorgehoben wurde. Es war dies der (erste) italienische Name für die [[Carl Barks|Carl-Barks]]-Figur Professor Slyrat („listige Ratte“), die 1961 ebenfalls als Saboteur von Raumfahrtprogrammen (dt. als [[Der geheimnisvolle Professor]]) erstmals in Erscheinung getreten war.  (6/15 – Below average) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frisch gekauft ist schnell gefangen! ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Goofy]] ist gar kein so großer „Pechvogel beim Angeln“, wie [[Micky]] meint, denn die Dinge, die er da aus dem Wasser fischt, verkauft er aus „Goofys Fischgrube“ mit Gewinn… Der Kurz-Comic von [[Del Connell|Connell]]/[[Manuel Gonzales|Gonzales]] bietet sogar noch einen kleinen „Vor-Gag“, der Micky und einen Fischverkäufer im Gespräch zeigt. Da gibt es schlechtere Zweiseiter. (8/15 - Alright) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_090-2.jpg|right|thumb|500px|Wer das Geschäftsmodell von Herrn Eiermann in Barosso/Capitanios &amp;quot;Das Überraschungsei&amp;quot; immer noch nicht verstanden hat, mag es hier noch einmal nachlesen (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Überraschungsei ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Irgendwann hatte ein gewisser Herr Eiermann in Old-Time-City eine geniale Geschäftsidee: Kunden schicken ihm Geschenkgegenstände zu, die er in Eier passender Größe verpackt. Wenn die Eier nicht bis zu einem vereinbarten Termin abgeholt werden, gehen sie in seinen Besitz über und kommen als „Überraschungsei“ in den freien Verkauf. Genau an dieser Klausel scheitert nun [[Kater Karlo]]: Vor drei Monaten hatte er bei Juwelier einen Saphir, genannt „das Osterei“, gestohlen und zur Verschleierung an Herrn Eiermann geschickt. Wegen einer Lappalie wurde er dann trotzdem verknackt und kommt mit seinem Komplizen Jockel nun nicht mehr rechtzeitig nach Old-Time-City, um es abzuholen. Das nämliche Ei wurde mittlerweile an [[Goofy]] und [[Micky]] verkauft, der ein außergewöhnliches Geschenk für seine Neffen Mack und Muck suchte. Geschenkt sei die folgende Hatz nach dem richtigen Ei, an dem sich auch [[Kommissar Hunter]] und [[Inspektor Issel]] beteiligen – jedenfalls haben die Hüter des Gesetzes das bessere Ende für sich…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschäftsmodell des Herrn Eiermann ist ja nun ähnlich halbseiden wie das eines jeden Pfandleihers. Die [[Barosso]]s schaffen es mit [[Luciano Capitanio]] nur schwergängig, die Hypothek dieses seltsamen Plots vergessen zu machen, und doch ist es eine bescheidene Stärke, dass die Geschichte mit der Festnahme Kater Karlos eben noch nicht ganz aus ist, sondern die Jagd nach dem (richtigen) Ei weitergehen muss und deshalb am Ende Issels Leute sogar noch über Hunter und Micky herfallen (die sie für Komplizen Kater Karlos halten). Trotzdem ausschließlich was für die Osterzeit, was auch den Wiederabdruck im 2018er Feiertagsband [[LTB Ostern 10]] rechtfertigt. (5/15 – Pretty Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Postkutschenrennen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Micky]], [[Goofy]] und [[Minni]] sind in der Wildwest-Stadt Bull-City zu Besuch bei deren Tante Dorothee. Deren Mann McMousy wird von einem miesen Typen namens Krocker herausgefordert, er, und nichts McMousys Dauersieger Fred und Bill, würden das diesjährige Postkutschenrennen gewinnen. Wetteinsatz: McMousys Zuchtbulle Alfi, den Krocker unbedingt haben will. Dafür engagiert der Schurke [[Kater Karlo]] und seine Bande. Der gelingt es zwar, Fred und Bill aus dem Rennen zu nehmen, doch dafür springen – wir können es uns denken – Micky und Goofy ein. Auch Minni schleicht sich in das Innere der Kutsche und nimmt somit an dem Rennen teil. Verschiedene Anschläge von Karlos Bande gehen schief und am Ende kann Micky als erster über die Ziellinie fahren und auch den Urheber des Ganzen – den üblen Krocker – stellen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Asteriti]]s Zeichenkunst ist hier nur selten in der Lage, dem Subgenre des „sabotierten Wettrennens“ wenigstens ein paar neue Seiten abzugewinnen. Durch die Vorhersehbarkeit der Handlung wird auch jegliches Western-Feeling, das womöglich hätte aufkommen können, aufgesogen. Interessanter ist diese Seite des Mäuse-Stammbaums, die man noch gar nicht kannte. Physiognomisch mag Minnis Tante Dorothee eine Cousine ersten Grades von Mickys [[Tante Linda]] bei [[Scarpa]] sein (vgl. [[Micky Maus und die Irokesenkette]], [[LTB 9]]), aber ihren Ehemann McMousy halte ich nun keineswegs für identisch mit Minnis [[Onkel Mortimer]] Mouse. Gewiss ist auch er Rancher, wie Mortimer bei seinen ersten Auftritten in den Zeitungsstrips von [[Floyd Gottfredson]]. Doch die Autoren [[Abramo und Giampaolo Barosso]] hätten ihm ohne Weiteres den in Italien zu diesem Zeitpunkt noch gängigen Namen „Zio Martino“ geben können, nennen ihn aber beziehungslos Procopio McTopy. Also offenbar, wie das Äußere bereits nahelegt, doch eine ganz andere Figur. (5/15 – Somewhat Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_090-3.jpg|right|thumb|...an die Eingangssäule einer Bank in Martina/Chierchinis &amp;quot;Goofys verkehrte Welt&amp;quot; (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofys verkehrte Welt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} [[Goofy]] arbeitet neuerdings als Drucker. Sein nächtlicher Auftrag ist es, zwei Plakatserien zu drucken, eine, die den brasilianischen Millionär Pesetas in Entenhausen willkommen heißt, die andere, auf der nach dem Ausbrecher Gauner-Gully gefahndet wird. Natürlich vertauscht er die Konterfeis und hält dann den Ausbrecher, der ihm beim nächtlichen Kleben vor die Füße läuft, für den südamerikanischen Krösus. Gauner-Gully nutzt die Gunst der Stunde, setzt den vertrauensseligen Goofy schachmatt und sich in der Druckerei fest. [[Micky]], mit [[Kommissar Hunter]] und den Spürhunden Romulus und Remus dem Ausbrecher auf der Spur, braucht am nächsten Morgen seinen ganzen detektivischen Spürsinn, um zu rekonstruieren, was geschehen sein muss. Zusammen mit Goofy überwältigt er Gauner-Gully und übergibt ihn als sorgfältig verschnürtes Paket der Polizei…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits auf der zweiten Seite dieses Comics von [[Guido Martina]] und [[Giulio Chierchini]] erahnen wir, was die folgenden 30 Seiten wird tragen müssen: die Idee mit den vertauschten Plakaten. Es verhält sich ein wenig wie in der Keller-Novelle „Kleider machen Leute“: Micky kann nicht glauben, dass der adrette Mann mit Fliege und Monokel ein Ausbrecherkönig ist (S. 134). Ob sich Ehapa da eine Möglichkeit durch die Lappen hat gehen lassen, den jungen Lesern kapitalismuskritisch zu kommen und ihnen den Unterschied zwischen Klein- und Großkriminalität zu erklären?... Eine weitere etwas maue Pointe lasse ich noch als Pluspunkt der Geschichte gelten: Als Drucker hat es Goofy tagtäglich mit seitenverkehrten Lettern zu tun, weswegen er auch alles andere in seinem Leben durcheinanderbringt, ob ihm nun Fuß oder Kopf weh tun, zum Beispiel. Oder eben die Sache mit den Plakaten… (3/15 - Unsatisfactory) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Micky und die fliegende Kiste ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Auf dem Weg zurück in die Stadt stoßen [[Micky]] und [[Goofy]] auf einem abgelegenen Anwesen auf eine verwüstete Inneneinrichtung – und auf einen gefesselten und geknebelten Unbekannten im Schrank. Beide machen die Bekanntschaft eines Gummiknüppels, und als sie erwachen, werden sie von der Polizei für die Entführung des Raketenforschers Professor Tüftel gehalten. Es gelingt ihnen, die Polizisten abzuhängen und sich auf eigene Faust auf die Suche nach den echten Entführern des Wissenschaftlers zu machen. Sie stöbern die Bande, deren Chef ein gewisser Baron Weinstein ist, der dem Professor die Formel des von ihm erfundenen pulverisierten Raketen-Treibstoffs entlocken wollte, auf und überwältigen sie…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_090-4.jpg|left|thumb|Liebevolle Gottfredson-Reminiszenzen in Chendi/Chierchinis &amp;quot;Micky und die fliegende Kiste&amp;quot; (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So mau diese Binnen-, so beziehungsreich ist die Rahmenhandlung. Sie zeigt Micky auf dem Weg zu einem Flughafenhangar, in dem er vor vielen Jahren, von ihm selbst völlig vergessen, ein Flugzeug untergestellt hatte. Die Flughafenverwaltung brauche jetzt den Lagerplatz, weswegen Micky auf die Idee kommt, den Flieger dem Technischen Museum Entenhausen zu stiften. Weil ein Mechaniker das Flugzeug über all die Zeit tadellos in Schuss gehalten hatte, können Micky und Goofy gleich losfliegen, was damit endet, dass Goofy auf den Beifahrersitz des Autos von Baron Weinstein fällt. Am Ende des Comics dürfen Micky und Goofy den Raketen-Treibstoff Professor Tüftels ausprobieren, der sie an den Südpol katapultiert. Autor [[Carlo Chendi]] versteckt in der Rahmenhandlung liebevolle Reminiszenzen an gleich zwei frühe Werke [[Floyd Gottfredson]]s: „The Mail Pilot“ (dt. [[Im Netz der Luftpiraten]]) von 1933 und „Island in the Sky“ (dt. [[Die Insel im Himmel]]) von 1936. Im Hangar wird Micky von zwei Figuren empfangen, die beide in „The Mail Pilot“ ihren ersten Auftritt hatten: [[Käpt’n Dobermann|Captain Doberman]] (ital. Capitano Setter), der bei Gottfredson als Fluglehrer eingeführt wurde, und [[Griesgram|Gloomy]] (ital. Musone), der bereits in den amerikanischen Comic-Strips die Flugzeuge in Schuss hielt. Ein eigenes Flugzeug hatte Micky allerdings erst in „Island in the Sky“. Auch hier tauchte wieder Doberman auf, mittlerweile zum Hauptmann der amerikanischen Luftwaffe aufgestiegen. Chendis Plot nutzt ähnliche Wissenschafts- und Spionage-Diskurse wie Gottfredson, der allerdings bereits vorausschauend die Massenvernichtungsmacht der Atomenergie thematisierte, was Chendi zum „Supertreibstoff“ abschwächte. Schade, dass [[Giulio Chierchini]]s zeichnerische Fähigkeiten kaum ausreichen, um Chendis nostalgischem Ansatz angemessenen Ausdruck zu verleihen. Da Gottfredsons Werk in Deutschland selbst 1983, als LTB 90 von [[Gudrun Penndorf]] übersetzt wurde, noch zu unbekannt war, gehen diese Bezüge verloren. Aus Gloomy wird ein „Tommy“, während Captain Doberman, der im Laufe seiner deutschen Benennungsgeschichte verschiedene Namen bekam, in „Micky und die fliegende Kiste“ gänzlich namenlos bleibt. Penndorf hat vermutlich nicht verstanden (oder verstehen können), dass es sich auch bei „General Lunas“ aus der deutlich späteren Geschichte der Brüder [[Asteriti]] „Die Landung auf dem Mond“ um denselben „Capitano Setter“ wie bei Chendi/Chierchini handelte. (6/15 - Average) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die gestohlene Insel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Micky]] und [[Goofy]] treiben nach einem Flugzeugunglück im Flugzeugheck durch das Nordpolarmeer. Da stoßen sie auf eine offenbar schwimmende Insel, bewohnt von einem gewissen John Hopkins. Die Insel gehört zu einem neuen Ganovenstück [[Kater Karlo]]s: Der verkauft das Eiland immer wieder an Milliardäre, ist dann aber, als diese es am folgenden Tag in Besitz nehmen wollen, mit ihm bereits wieder davongeschippert. Hopkins selbst ist, wie sich herausstellt, einer dieser Milliardäre, der aber unerklärlicherweise auf der Insel verblieben ist. Micky, Goofy und Hopkins locken Karlo in eine Falle, und die Angestellten von Hopkins staunen nicht schlecht, als ihr verschollener Chef mit einer Insel in den Hafen von Nukork einläuft. Kater Karlo wird vom [[Eulenrichter]] dazu verurteilt, auf dem zur „Pirateninsel“ umbenannten Eiland als Spielkamerad für Kinder zur Verfügung zu stehen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten optischen Eindrücke von der Geschichte sind vielversprechend: Vor allem die Szenen vom Flugzeugunglück und dem Treiben des Hecks wie vom Sektkorken in der Badewanne gelingen Zeichner [[Sergio Asteriti]] ganz ausgezeichnet. Die Kontraste zwischen Feuer und Eis auf den ersten Seiten sind ähnlich reizvoll wie die Schwarzmalereien desselben Künstlers in der „Landung auf dem Mond“. Leider ist die Story von [[Andrea Fanton]] ein Spielverderber: Völlig undenkbar, dass Hopkins fünf Jahre auf der Insel gehaust hat, ohne gemerkt zu haben, dass diese eigentlich ein Schiff ist und einen Maschinenraum hat, in den ein Kater Karlo ein- und ausgeht – ganz abgesehen davon, dass dem entgangen sein könnte, dass sein Vehikel da einen blinden Passagier beherbergt. Es ist alles ein bisschen zu viel – eine einfache Rettungsgeschichte auf hoher See hätte es, bei diesen Fähigkeiten Asteritis, gewiss auch getan. Gefreut habe ich mich dann erst wieder über die letzten beiden Seiten, auf denen Kater Karlo mal nicht einfach eingelocht, sondern einer nützlichen Tätigkeit zugeführt wird – die offenbar sogar ihm selbst Spaß macht. (7/15 – Fair) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_090-5.jpg|left|thumb|Micky und Goofy schaukeln im Flugzeugrumpf durch das Polarmeer in Fanton/Asteritis &amp;quot;Die gestohlene Insel&amp;quot; (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy und der Pferdesattel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Ein Zweiseiter rund um die Materialität von Pferdesatteln – [[Goofy]] meint Holz, [[Micky]] Rindsleder… Das Straßengespräch zwischen den beiden Freunden ist ein öder Lückenfüller – und das ist noch nett ausgedrückt. (2/15 - Awful) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der realistische Film ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Produzent McCamera verpflichtet [[Micky]] und [[Goofy]] für eine Detektivfilmserie. Da der Streifen unter der Regie von Ted Tosselini hyperrealistisch werden soll, wird sogar ein echter Juwelier mit seinen echten Steinen verpflichtet. Hingegen werden [[Kater Karlo]], [[Schnauz]] und Stoppel nur von Schauspielern verkörpert – aber nur, bis die echten Gauner Wind von der Sache bekommen und aus dem Film-Raubüberfall Ernst werden lassen. Ihre Flucht im Motorboot wird von Micky und Goofy gestoppt. Das Filmprojekt scheitert gleichwohl – der Juwelier will seine Steine nun nicht mehr hergeben und eine Doku über die realen Geschehnisse lehnt der Produzent als „viel zu realistisch“ ab…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als kleiner Rundumschlag zum Thema „Typen am Set“ funktioniert die Geschichte von den [[Barosso]]s und [[Giulio Chierchini]] ganz ordentlich, während alles andere weitestgehend in Routinen erstickt. Die dritte Geschichte von Chierchini in diesem Band ist mindestens eine zu viel. Doch auch für ihn gilt nur das, was McCamera weiß: „Publicity ist alles, wetten?“ (S. 226) (5/15 – Pretty Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Einladung zum Abendessen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Goofy]] nutzt [[Minni]]s Küche, um sie und [[Micky]] zum Essen einzuladen. Aber natürlich geht alles schief… Der Achtseiter, mit ganz sympathischer Pointe, ist eigentlich ein etwas aufgeplusterter Vierseiter.  [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im Micky-Vorgänger [[LTB 87]] finden sich auch hier drei Geschichten von Sergio Asteriti, dessen Zeichnungen in jenen Jahren um 1983 immer wieder mal dafür herhalten mussten, LTB-Ausgaben zu „retten“. Spaß macht das initiierende Raumfahrt-Motiv, das immerhin zwei Geschichten hergibt (und sich später in zwei halben Luftfahrt-Geschichten ausläppert), und für den Rezensenten waren auch die Nachforschungen zu den wiederbelebten Disney-Nebenfiguren aufschlussreich. Dennoch zieht LTB 90 im naheliegenden Vergleich mit LTB 87 den Kürzeren. [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LTB Rezension|090]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
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		<title>LTB 82: Rezension</title>
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		<updated>2026-05-25T21:12:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{LTB Rezension|82|LTB_082_BV.jpg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cover ==&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Donald, in Trikots und Hosen der international seltenen Farbkombination rot-hellblau, kickt einen Ball mit seiner rechten Klebe senkrecht ins obere Bilddrittel. Der Ball ist mit den Flaggen von Teilnehmern der Fußball-WM von 1982, Spanien, Italien, Argentinien, Brasilien und Peru, bestückt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem gewohnheitsmäßig leeren Blick von [[Giancarlo Gatti]]s Donald gehen hier noch ein paar weitere Dinge schief: kein Hintergrund (nicht einmal ein „Untergrund“), keine Dynamik. Auf dem italienischen Originaltitel konnte zumindest noch die Idee gefallen, das „o“ in „Paperino“ durch den in die Luft geschossenen Fußball bilden zu lassen. Das von [[Marco Rota]] gestaltete Cover des I Classici 54 der „Prima Serie“ von 1974, von dem dieser Band hier eine Neuauflage ist, zeigte Donald, Goofy und Micky im spielerischen Kampf um den damals neuen FIFA World Cup und war deutlich besser. (4/15) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das erste Fußballspiel der Welt ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich weiß was viel Besseres! Wie wär’s mit einem lustigen Kürbisspiel für beide Clans?“&#039;&#039; (eine Hexe aus dem schottischen Hochland revolutioniert das Fehdewesen aka die Sportwelt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_082-1.jpg|left|thumb|Von Romano Scarpa in seinem 1974 ersterschienen &amp;quot;Ersten Fußballspiel der Welt&amp;quot; auch verarbeitet: der damals neu gestiftete FIFA-Pokal (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hl}} [[Dagobert Duck]] und [[Klaas Klever]] sprechen beim einflussreichen Fußball-Funktionär Heuberger vor, um die Übertragungsrechte für die anstehende Fußball-WM zu ergattern. Im Gepäck haben beide, um ihre Ansprüche zu untermauern, je einen spektakulären Fußball-Film: Doch während Dagoberts Film-Opus, das die Erfindung des Fußballspiels in den schottischen Highlands imaginiert, bei Heuberger durchfällt, gefällt ihm Klevers Streifen „Ein Tag im Leben des Franz Dribbelbauer“ ganz vorzüglich. Doch wie groß die Überraschung bei Heuberger und Dagobert, als Klever verkündet, diesen Dribbelbauer, der mit seinen Fußballkünsten die ganze jodlersteinische Nationalmannschaft vernascht, gebe es wirklich! Und Klever ist nur zu bereit, gegen Einräumung der Fernsehrechte seinen neuen Star an die hiesige Nationalmannschaft zu „verleihen“. Der verzweifelte Dagobert weiht seine Verwandten in den Sachstand ein, und es sind natürlich die [[Tick, Trick und Track|Kinder]], die als erstes merken, dass mit diesem „Franz Dribbelbauer“ etwas nicht stimmt. Und tatsächlich: Er ist, wie uns [[Scarpa]] zeigt, ein Instrument von dessen Bruder Hans, einem Elektronikgenie, der Franz mittels eingesetzter Elektroden nach Belieben aus einem hohlen Berg heraus fernsteuerbar gemacht hat. Währenddessen hat [[Gundel Gaukeley]] Dagobert ausspioniert und einen Hebel erahnt, mit dem sie endlich den Glückstaler ergattern könnte: Sie verspricht, [[Donald]] zum Super-Torwart zu machen, und tatsächlich bekommt der ehemalige Fußballstar Uli Seiler keinen Ball mehr an Donald vorbei in die Maschen. Sodann werden Hans und Franz, in Wahrheit beides keine schlechten Menschen, von den Kindern, Dagobert und Heuberger enttarnt. Dennoch will der Fußball-Funktionär an dem Vertrag mit Klever festhalten. Obwohl Dagobert unter diesen neuen Bedingungen nur noch wenig Lust verspürt, Gundel seinen Glückstaler auszuliefern, legt er ihn wie verabredet eines Abends an sein offenes Fenster. Doch Klever, weiterhin im Wettkampfmodus, tauscht den Glückstaler gegen einen alten schottischen Pechpenny von seinem Speicher aus. Gundel sieht sich verraten und entzieht Donald seine Superkräfte, der daraufhin in einer eigens organisierten Demonstration seiner Fähigkeiten eben doch von den durch alle Spieler der Nationalmannschaft gleichzeitig abgefeuerten Fußbällen über den Haufen geschossen wird. Dagobert verdonnert den Versager dazu, Klevers Fernmeldesatelliten zu sabotieren – wenn er die Übertragungsrechte für die Fußball-WM nicht bekommt, soll sie eben keiner sehen. Doch nebenbei demoliert Donald auch Dagoberts eigenen Satelliten und geht sodann „als erster lebender Satellit in die Geschichte des Fernsehens“ (S. 95)…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_082-2.jpg|right|thumb|&amp;quot;Geht&#039;s raus und spielt Fußball&amp;quot;: Scarpas Figur Franz Dribbelbauer vernascht das jodlersteinsche Nationalteam (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nebel wabert mystisch über das Kürbisfeld zwischen den beiden Burgen zweier verfeindeter schottischer Clans… Die Gewitterhexen – ganz offenbar Shakespeares „Macbeth“ entlehnt, obwohl es hier vier statt drei sind – machen sich einen Spaß: Die der Kürbiskost überdrüssigen McDuckleys und die hungrigen McClevers sollen ihr Anrecht über die Anbaufläche ausspielen. Und da die Hexen einige Kürbisse vergiftet haben und die Clan-Angehörigen höllische Angst, sie zu berühren, soll der Kampf eben mit den Füßen erfolgen. Wer den Kürbis mit dem Pechpenny am Ende hinter seinem Burgtor liegen hat, ist Verlierer. So kam also das Fußballspiel in die Welt, und wahrscheinlich wäre die Geschichte von Romano Scarpa bereits dann unter seinen Top-Werken zu listen, wenn es dabei sein Bewenden gehabt hätte. Aber es ist ja nur der „Vorfilm“ für die weiteren Geschehnisse, die der bunten, verrückten Welt des „Calcio“, wie der Sport in Italien heißt, ein bleibendes Disney-Denkmal setzt. Die Erzählstruktur, hier offenbar nur einer Filmvorführung beigewohnt zu haben, welche Teil eines Geschäftskampfes zwischen Dagobert Duck und Klaas Klever ist, kann auch diejenigen Scarpa-Fans vollends begeistern, welche den späteren Scarpa immer etwas zu routiniert und überraschungsarm fanden. Auch die deutschen Übersetzer muss das initiierende Filmopus derart berauscht haben, dass sie die anschließenden drei Viertel der Handlung glatt übersahen und gleich die ganze Geschichte „Das erste Fußballspiel der Welt“ tauften (ital. schlichter und treffender „Paperino ai Mondiali di Calcio“, also „Donald bei den Fußball-Weltmeisterschaften“). Glänzend die Idee Scarpas, gegen Ende des Comics den ursprünglichen Clan-Wettkampf in einer entzückenden Verschiebung der Erzählebenen wieder in die Handlung zurückzuholen und Klever mit genau jenem „schottischen Pechpenny“ hantieren zu lassen, den sein Vorfahr McClever – aber schließlich ja nur in einem von Dagobert produzierten Film – zu seinem Verdruss einst hinter seinem Burgtor fand. Dass überhaupt Gundel Gaukeley eine Rolle bekommt und somit den mittelbaren Wettstreit der Fußball-Superstars Franz Dribbelbauer und Donald Duck forciert, ist ebenfalls ein überaus glücklicher Einfall zu nennen. Und was ist ihr Gegenspieler, der technisch begnadete Fußballer-Bruder Hans Dribbelbauer, eigentlich anderes als ein Vorläufer jener heutigen „E-Sportler“, die seltsame Avatare tatsächlicher Superstars durch ihre Fußballsimulationen wie die der bekannten FIFA-Reihe schicken? „Franz Dribbelbauer“ erinnert übrigens nur in der deutschen Übersetzung an den deutschen Fußballer-Prototypen Franz Beckenbauer, der kurz vor dem Erscheinen des LTB 82 mit dem Hamburger SV seine fünfte deutsche Meisterschaft feiern und sein Abschiedsspiel bestreiten durfte. Scarpa hatte ihn im italienischen Original als „Franz Paperott“ stärker in die „Paperi“, also die Gattung der Disney-Enten eingeordnet, und ihm darüber hinaus eine allgemeiner gehaltene deutsche Namensendung zugewiesen. Es macht auch Spaß zu sehen, wie mit den anderen Namen aus der Handlung verfahren wurde: Aus dem ehemaligen Meisterspieler Rolf Ball wird ein Uli Seiler, aus dem Funktionär „Mister Stopper“ ein „Herr Heuberger“, darin den damaligen DFB-Präsidenten Hermann Neuberger assoziierend. Auch im italienischen Original scheint die Figur – trotz des englischen Namens – für Fußball-Italien zu sprechen, träumt er doch von einem Titel für sein Heimatland – „noi – campioni del mondo!“ (S. 41). So kann interpretiert werden, dass Scarpa den Bergmenschen „Franz Paperott“ als Südtiroler avant la lettre konzipiert hatte, welcher den Italienern zum Titel verholfen hätte. In der Realität schafften es die Azzurri 1982 auch ohne einen Franz Paperott, den FIFA-Pokal aus Spanien mit nach Hause zu nehmen. Freilich war, wie man dabei bedenken muss, Scarpas Geschichte erstmals bereits 1974 erschienen, und zwar anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland, was die vielen deutschen Bezüge erklärt. So finden auch die Verhandlungen um die WM-Übertragungsrechte offenbar in München statt (S. 30, 43). Immerhin wird von der deutschen Übersetzung auch nicht behauptet, dass man sich der Zwiebeltürme der Münchner Frauenkirche zum Trotz in Madrid befinde. (15/15 – Outstanding) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Donald, der Libero ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Tormeier, Rasenhauer, Knochenbrecher, Stoppauer, Flankenberger, Schussinger, Lachberger, Dribblinger, Donald Duck, Kopfinger, Treffauer“&#039;&#039; (die Mannschaftsaufstellung des FC Entenhausen im „Spiel des Jahres“ gegen den 1. FC Bolzenhausen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_082-3.jpg|left|thumb|500px|Dalmasso/Rotas &amp;quot;Donald, der Libero&amp;quot; als echter Instinktfußballer (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Kochend vor Wut schießt [[Donald]], als er an einem Fußballplatz vorbeikommt, den Holzstreben eines Fangnetzes entzwei. Die dort trainierenden Spieler des FC Entenhausen glauben, einen kommenden Mitspieler gesehen, zu haben, und lassen ihn im Büro ihres Präsidenten einen Vertrag unterschreiben. Zunächst müssen ihn die [[Tick, Trick und Track|Kinder]] noch durch allerlei Tricks und Hilfsmittel unterstützen, doch die merken bald, dass er auch ohne sie dabei ist, sich zu einem echten Fußballstar zu entwickeln. Das sieht auch der fiese Präsident von Rot-Blau Gänsebach so, der nicht einmal vor einer Entführung zurückschreckt, um Donald zu seinem Club zu lotsen. Meister wird aber doch der FC Entenhausen, und der rechtzeitig wieder eingetroffene Donald ist Held des Tages. Gemeinsam mit dem ehemaligen Helfershelfer des Gänsebacher Präsidenten, [[Hanno]], der sich ebenfalls als Könner am Ball erweist, bricht der FC Entenhausen samt Donald, den die Kinder begleiten, zu einer Tournee rund um die Welt auf. In Australien spielen sie mit Bumerang-„Bällen“, in Indien wird Hanno als Gottheit Rhamatrucha verehrt, in Grönland finden die Partien unter Einsatz von Schnee- statt Fußbällen statt. Nach Rückkehr in die Heimat erfährt Donald, wie schnell der Ruhm der Welt verblasst: Hanno ist jetzt der angesagtere Fußballstar und wird von den Entenhausenern auf Händen getragen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vorlage von LTB 1982, „Paperino ai Mondiali“, CWD SS 65 (Mai 1982) hatte es, wie in dessen Erstauflage zur WM in Deutschland, CWD PS 54 (Mai 1974), nur zwei Comics gegeben: Neben Scarpas „Paperino ai Mondiali di Calcio“ dieses ebenfalls extrem lange Werk „Paperino Calciatore“, das bei den jungen Fußballfans ähnliche Hochstimmung ausgelöst haben dürfte. Sowohl Erst- als auch Zweitauflage enthielten darüber hinaus Informationen zu den unmittelbar anstehenden Fußball-Weltmeisterschaften: Spielpläne, Mannschaftsporträts, Steckbriefe der Stadien, WM-Historie. Anders als bei den I Classici üblich, waren beide Comics vorher nicht im „Topolino“ erschienen, sondern Maßanfertigungen für den dem größten Sportereignis der Welt gewidmeten Band. Vielleicht noch bemerkenswerter ist, dass die deutsche Übersetzung erstmals mit nur geringem zeitlichen Verzug von etwa einem Monat gegenüber dem italienischen Original erschien: Disney-Europa begann damals enger zusammenzuwachsen. Gewiss kein Zufall ist, dass „Paperino Calciatore“ – also „Donald, der Libero“ – von [[Gian Giacomo Dalmasso]] und [[Marco Rota]] stammten, die als Texter und Illustrator besonders eng in das I Classici-Tagesgeschäft eingebunden waren und eine naheliegende Wahl waren, eine solche Sonderausgabe zu gestalten und zu füllen. Der flotte Fußballtrubel zeigt Rota gerade erst auf dem Weg zu seinem zeichnerischen Zenit, und gewiss kein Scarpa ist Dalmasso, der sich sichtlich schwertut, dramaturgisch plausibel einen roten Faden durch pralle 80 Comic-Seiten zu legen. Dennoch gibt es genügend unvergessliche Momente: Donald mit verknoteten Beinen im Strafraum (S. 101), als verschämter Nackedei und im Frack einer Vogelscheuche (S. 129), das Fußballspiel zweier Fakirmannschaften (S. 150) und die Inder, die zu Ehren Hannos den Ball in das eigene Tor tragen: „Juhuu! Die Mannschaft Rhamatruchas hat gewonnen! Bravo!“ (S. 160). Gerade aufgrund seiner Bruchstückhaftigkeit hat manches an diesem Werk eine ganz erfrischende Comic-Strip-Anmutung – mal ganz abgesehen davon, dass wohl viele Jungens davon geträumt haben mögen, ohne Erfahrung, ohne Talent und ohne Training vom Fleck weg als quasi „geborener“ Fußballstar erkannt und verehrt zu werden. (12/15 – Really Good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Donald und der Traumjob ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} [[Donald]] ist gerade dabei, einen Bettelbrief an [[Onkel Dagobert]] abzufassen, als ihn [[Ahörnchen und Behörnchen]] zu nerven beginnen und er ihnen, auf das Hausdach kletternd, in ihrem Astloch mit der Baumsäge zu Leibe rückt. Gerade in diesem Moment kommt Onkel Dagobert vorbei und liest den auf dem Schreibtisch liegenden, angefangenen Brief…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Ehapa]] im Mai 1982 begann, das CWD SS 65 für den deutschen Markt zu bearbeiten, verzichtete man wohlweislich auf den redaktionellen WM-Teil der Italiener. Das LTB war nun mal eine reine Comic-Publikation und wollte es auch bleiben. Deshalb griff man auf andere Quellen zurück, so auf ältere Topolino-Bände, denen unter anderem diese dröge, trotz ihrer nur 6 Seiten völlig disparate [[S-Code-Geschichte]] entstammt. (2/15 – Terrible) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Donald, der Schrecken aller Hunde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Donald]] fürchtet sich als Vertreter für Fältchen-Balsam vor allem vor den Hunden, die vor den Einfamilienhäusern, an deren Türen er klingelt, Wache schieben. Vom Verkaufsdirektor erhält er einen elektronischen Pieper, der ihm selbst die schärfsten Köter des Viertels vom Halse hält. So sehr der Fältchen-Balsam ein Ladenhüter bleibt, erweckt „dieses Wundergerät“ (S. 188) das Interesse von Zeitungsjungen und Briefträgern… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solide, gut gezeichnete und leidlich humorvolle [[S-Code-Geschichte]] aus dem Hause [[Tony Strobl]]. (8/15 – Satisfactory) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_082-4.jpg|right|thumb|500px|In Siegel/Gattos &amp;quot;Zuviel Geld ist ungesund&amp;quot; lehnt sich eine Stadt gegen ihren Ausbeuter auf (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuviel Geld ist ungesund ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Auch wir wollen Ihnen zu Ihren großen Verlusten…“ – „…herzlich gratulieren!“&#039;&#039; (zwei Polizisten wissen, was sich gehört)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Weil er sich von den weißen Doktoren des Medico-Centers ausgebootet sieht, verflucht Humba-Humba, Medizinmann der Plattfußindianer, deren Arbeitgeber [[Dagobert Duck]]: Von nun an solle dieser „immer reicher“ werden. Zunächst frohlockt der reichste Mann der Welt, er wisse nicht, was daran schlimm sein soll, doch Stück für Stück begreift er es: Mitmilliardäre, Bürger, Journalisten, bald sogar die öffentliche Ordnung und die eigenen Mitarbeiter wenden sich von ihm ab, weil allein er profitiert und alle anderen immer ärmer werden. Nicht einmal Asyl erhält er – selbst ins Ausland ist ihm sein schlechter Ruf bereits vorausgeeilt. Dagobert bleibt nichts anderes übrig, als bei Humba-Humba zu Kreuze zu kriechen. Dessen brennende Hütte rettet er mithilfe seines Glückstalers, worauf Humba-Humba den Fluch löst. Zurück in Entenhausen, laufen die Geschäfte wieder, wie sie sollen: „normal“… (S. 219)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schon ein kleines Mystery-Meisterstück von [[Jerry Siegel]], der die gängigen Sorgen Onkel Dagoberts einfach mal kräftig gegen den Strich bürstet. So ganz glauben wir es zwar noch nicht, dass die Akkumulation märchenhaften Reichtums diese gesellschaftlichen Nachteile nach sich zöge. Zumindest lohnt es sich auch heutzutage, darüber zu philosophieren, was wohl passieren würde, wären Elon Musk, Bill Gates, Jeff Bezos und Mark Zuckerberg ein- und dieselbe Person. Wie dem auch sei: Es ist schon schön schauderhaft, Dagobert dabei zuzuschauen, wie er von einem Fluch verfolgt wird, der von dem Medizinmann bis ins kleinste Detail durchdacht wurde. Es gelingt Dagobert, als es ihm dämmert, dass ihm ein Restleben als Parias droht, nicht einmal, die erworbenen Firmen wieder abzustoßen, weil die Zauberhand auch die Kaufverträge hatte verschwinden lassen. Der interessante Stoff hätte allerdings einen [[Scarpa]] verdient gehabt, der Humba-Humba vermutlich noch bedrängendere Züge verliehen hätte, als [[Luciano Gatto]] in seinem eher statischen Stil es vermag. Die Figur, gerade in den Momenten ihrer spukhaften Erscheinung, hätte mehr sein können als ein halbnackter, zynisch grinsender Nussknacker. (11/15 – Pretty Good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die versteinerte Ananas ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Heißt dieser ohnmächtige Herr Donald Duck?“&#039;&#039; (Bob Aloha trifft gerade ein, als Donald eine umwerfende Bekanntschaft mit Schlangen geschlossen hat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Die Früchte auf den hawaiianischen Ananasplantagen [[Onkel Dagobert]]s, des größten Ananaskonservenfabrikanten der Welt, scheinen von einer geheimnisvollen Krankheit befallen. Davon können sich [[Donald]], [[Tick, Trick und Track]], in dessen Auftrag unterwegs, mit eigenen Augen überzeugen: des Nachts versteinern die Früchte auf den Feldern. Die eingeborenen Beschäftigten glauben an das wirken eines bösen Berggeists und laufen in Scharen davon – nur der Vorarbeiter Bob Aloha hält die Stellung. Tick, Trick und Track bekommen heraus, dass der fliegende Totempfahl, der die versteinernde Flüssigkeit versprüht, ein getarntes Flugzeug ist. Hinter der Sabotage steckt ein übler, der [[Carl Barks|Carl-Barks-Schöpfung [[Borstinger]] nachgebildeter Geschäftsmann, der die Leute durch diese Nummer versucht als Kunden für sein Apfelmus zu gewinnen. Nach der Enttarnung durch die Kinder landet er im Krankenhaus (aka Irrenhaus), in dem er fürderhin mit einer Spielzeugpistole auf künstliche Ananas zu schießen pflegt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sympathisch die italienische Wiederbelebung Borstingers auch sein mag: [[Osvaldo Pavese]] und [[Giulio Chierchini]] gelingt in diesem Comic ansonsten nicht viel. Allzu routiniert, ja dröge ist Paveses Storytelling, während Chierchini das Hawaii-Flair misslingt. Kulturhistorisch interessant ist, dass der Entenhausener Heißhunger auf Ananas lediglich den Konserven, nicht frischen Ananas gilt. Vermutlich war es auch in Italien 1973 noch eine Seltenheit, in den Obst- und Gemüsegeschäften die frischen Früchte zu finden. Noch in meiner deutschen Jugend der 80er Jahre war es gängig, die überzuckerten Ananasstückchen aus den Dosen zu verarbeiten und zu „genießen“. Dennoch verkörpert die tropische Frucht in dem Werk offenbar die kulinarische Moderne, während Borstingers Apfelmus für das Altbackene und deshalb Unrentable steht. (3/15 – Rubbish) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmengeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Ja, so etwas gibt es auch hier, sei aber diskret an das Ende dieser Rezension verbannt. Der überflüssige zweiseitige Rausschmeißer aus der Geschichte „Die versteinerte Ananas“ wurde wie diese dem Band „Paperparade“, CWD SS 34 (Oktober 1979) übernommen. So etwas muss man zum Glück nur selten sagen: Besser, wenn die Seiten 253 und 254 dieses eigentlich sehr schönen LTBs 82 weiß geblieben wären. (1/15 – Abysmal) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In wenigen Wochen startet die Fußball-WM 2026 in Kanada, den USA und Mexiko. Tatsächlich habe ich mir die Rezension des legendären LTB 82 für einen solchen passenden Moment aufgespart. Wer wie ich als 11-jähriger im Jahr 1982 Fußballfan und LTB-Leser war, für den war „Donald vor! Noch ein Tor!“ wie der Eingang in das irdische Paradies. Die Ducks waren meine Popstars, und die in Spanien auflaufenden Männer der 24 Nationalteams waren nicht einfach nur Spieler, sondern Helden, manche auch, wie die Brasilianer, echte Künstler. Man kann sich kaum meine Zerknirschung ausmalen, als sich die Halbgötter in den weiß-schwarzen deutschen Nationaltrikots in der „Schande von Gijon“ als gewöhnliche, ja verachtenswerte Betrüger erwiesen, die sogar mich, der ansonsten alles anschaute, vom Fernseher fliehen ließen. Dann doch lieber, viel lieber Franz Dribbelbauer und Donald, der Libero. Weltmeister wurden dann die Italiener und der Torschützenkönig Paolo Rossi und der enthemmt jubelnde Marco Tardelli des Finals gegen die hässlichen Deutschen ihre Fußball-Ikonen. Wehmütig wird mir beim Gedanken, dass die damaligen Champions, die sich comic-technisch mit so viel Liebe den Weltmeisterschaften 1974 und 1982 widmeten, 2026 nun schon zum dritten Mal in Folge zuschauen müssen. Es ist nur Spekulation, dass so ein Schicksal vor 30 Jahren noch deutlich mehr dicke italienische Tränen hätte rollen lassen als in der heutigen durchkommerzialisierten Fußball-Moderne. [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LTB Rezension|82]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_82:_Rezension&amp;diff=308844</id>
		<title>LTB 82: Rezension</title>
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		<updated>2026-05-25T21:11:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{LTB Rezension|82|LTB_082_BV.jpg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cover ==&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Donald, in Trikots und Hosen der international seltenen Farbkombination rot-hellblau, kickt einen Ball mit seiner rechten Klebe senkrecht ins obere Bilddrittel. Der Ball ist mit den Flaggen von Teilnehmern der Fußball-WM von 1982, Spanien, Italien, Argentinien, Brasilien und Peru, bestückt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem gewohnheitsmäßig leeren Blick von [[Giancarlo Gatti]]s Donald gehen hier noch ein paar weitere Dinge schief: kein Hintergrund (nicht einmal ein „Untergrund“), keine Dynamik. Auf dem italienischen Originaltitel konnte zumindest noch die Idee gefallen, das „o“ in „Paperino“ durch den in die Luft geschossenen Fußball bilden zu lassen. Das von [[Marco Rota]] gestaltete Cover des I Classici 54 der „Prima Serie“ von 1974, von dem dieser Band hier eine Neuauflage ist, zeigte Donald, Goofy und Micky im spielerischen Kampf um den damals neuen FIFA World Cup und war deutlich besser. (4/15) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das erste Fußballspiel der Welt ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich weiß was viel Besseres! Wie wär’s mit einem lustigen Kürbisspiel für beide Clans?“&#039;&#039; (eine Hexe aus dem schottischen Hochland revolutioniert das Fehdewesen aka die Sportwelt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_082-1.jpg|left|thumb|Von Romano Scarpa in seinem 1974 ersterschienen &amp;quot;Ersten Fußballspiel der Welt&amp;quot; auch verarbeitet: der damals neu gestiftete FIFA-Pokal (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hl}} [[Dagobert Duck]] und [[Klaas Klever]] sprechen beim einflussreichen Fußball-Funktionär Heuberger vor, um die Übertragungsrechte für die anstehende Fußball-WM zu ergattern. Im Gepäck haben beide, um ihre Ansprüche zu untermauern, je einen spektakulären Fußball-Film: Doch während Dagoberts Film-Opus, das die Erfindung des Fußballspiels in den schottischen Highlands imaginiert, bei Heuberger durchfällt, gefällt ihm Klevers Streifen „Ein Tag im Leben des Franz Dribbelbauer“ ganz vorzüglich. Doch wie groß die Überraschung bei Heuberger und Dagobert, als Klever verkündet, diesen Dribbelbauer, der mit seinen Fußballkünsten die ganze jodlersteinische Nationalmannschaft vernascht, gebe es wirklich! Und Klever ist nur zu bereit, gegen Einräumung der Fernsehrechte seinen neuen Star an die hiesige Nationalmannschaft zu „verleihen“. Der verzweifelte Dagobert weiht seine Verwandten in den Sachstand ein, und es sind natürlich die [[Tick, Trick und Track|Kinder]], die als erstes merken, dass mit diesem „Franz Dribbelbauer“ etwas nicht stimmt. Und tatsächlich: Er ist, wie uns [[Scarpa]] zeigt, ein Instrument von dessen Bruder Hans, einem Elektronikgenie, der Franz mittels eingesetzter Elektroden nach Belieben aus einem hohlen Berg heraus fernsteuerbar gemacht hat. Währenddessen hat [[Gundel Gaukeley]] Dagobert ausspioniert und einen Hebel erahnt, mit dem sie endlich den Glückstaler ergattern könnte: Sie verspricht, [[Donald]] zum Super-Torwart zu machen, und tatsächlich bekommt der ehemalige Fußballstar Uli Seiler keinen Ball mehr an Donald vorbei in die Maschen. Sodann werden Hans und Franz, in Wahrheit beides keine schlechten Menschen, von den Kindern, Dagobert und Heuberger enttarnt. Dennoch will der Fußball-Funktionär an dem Vertrag mit Klever festhalten. Obwohl Dagobert unter diesen neuen Bedingungen nur noch wenig Lust verspürt, Gundel seinen Glückstaler auszuliefern, legt er ihn wie verabredet eines Abends an sein offenes Fenster. Doch Klever, weiterhin im Wettkampfmodus, tauscht den Glückstaler gegen einen alten schottischen Pechpenny von seinem Speicher aus. Gundel sieht sich verraten und entzieht Donald seine Superkräfte, der daraufhin in einer eigens organisierten Demonstration seiner Fähigkeiten eben doch von den durch alle Spieler der Nationalmannschaft gleichzeitig abgefeuerten Fußbällen über den Haufen geschossen wird. Dagobert verdonnert den Versager dazu, Klevers Fernmeldesatelliten zu sabotieren – wenn er die Übertragungsrechte für die Fußball-WM nicht bekommt, soll sie eben keiner sehen. Doch nebenbei demoliert Donald auch Dagoberts eigenen Satelliten und geht sodann „als erster lebender Satellit in die Geschichte des Fernsehens“ (S. 95)…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_082-2.jpg|right|thumb|&amp;quot;Geht&#039;s raus und spielt Fußball&amp;quot;: Scarpas Figur Franz Dribbelbauer vernascht das jodlersteinsche Nationalteam (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nebel wabert mystisch über das Kürbisfeld zwischen den beiden Burgen zweier verfeindeter schottischer Clans… Die Gewitterhexen – ganz offenbar Shakespeares „Macbeth“ entlehnt, obwohl es hier vier statt drei sind – machen sich einen Spaß: Die der Kürbiskost überdrüssigen McDuckleys und die hungrigen McClevers sollen ihr Anrecht über die Anbaufläche ausspielen. Und da die Hexen einige Kürbisse vergiftet haben und die Clan-Angehörigen höllische Angst, sie zu berühren, soll der Kampf eben mit den Füßen erfolgen. Wer den Kürbis mit dem Pechpenny am Ende hinter seinem Burgtor liegen hat, ist Verlierer. So kam also das Fußballspiel in die Welt, und wahrscheinlich wäre die Geschichte von Romano Scarpa bereits dann unter seinen Top-Werken zu listen, wenn es dabei sein Bewenden gehabt hätte. Aber es ist ja nur der „Vorfilm“ für die weiteren Geschehnisse, die der bunten, verrückten Welt des „Calcio“, wie der Sport in Italien heißt, ein bleibendes Disney-Denkmal setzt. Die Erzählstruktur, hier offenbar nur einer Filmvorführung beigewohnt zu haben, welche Teil eines Geschäftskampfes zwischen Dagobert Duck und Klaas Klever ist, kann auch diejenigen Scarpa-Fans vollends begeistern, welche den späteren Scarpa immer etwas zu routiniert und überraschungsarm fanden. Auch die deutschen Übersetzer muss das initiierende Filmopus derart berauscht haben, dass sie die anschließenden drei Viertel der Handlung glatt übersahen und gleich die ganze Geschichte „Das erste Fußballspiel der Welt“ tauften (ital. schlichter und treffender „Paperino ai Mondiali di Calcio“, also „Donald bei den Fußball-Weltmeisterschaften“). Glänzend die Idee Scarpas, gegen Ende des Comics den ursprünglichen Clan-Wettkampf in einer entzückenden Verschiebung der Erzählebenen wieder in die Handlung zurückzuholen und Klever mit genau jenem „schottischen Pechpenny“ hantieren zu lassen, den sein Vorfahr McClever – aber schließlich ja nur in einem von Dagobert produzierten Film – zu seinem Verdruss einst hinter seinem Burgtor fand. Dass überhaupt Gundel Gaukeley eine Rolle bekommt und somit den mittelbaren Wettstreit der Fußball-Superstars Franz Dribbelbauer und Donald Duck forciert, ist ebenfalls ein überaus glücklicher Einfall zu nennen. Und was ist ihr Gegenspieler, der technisch begnadete Fußballer-Bruder Hans Dribbelbauer, eigentlich anderes als ein Vorläufer jener heutigen „E-Sportler“, die seltsame Avatare tatsächlicher Superstars durch ihre Fußballsimulationen wie die der bekannten FIFA-Reihe schicken? „Franz Dribbelbauer“ erinnert übrigens nur in der deutschen Übersetzung an den deutschen Fußballer-Prototypen Franz Beckenbauer, der kurz vor dem Erscheinen des LTB 82 mit dem Hamburger SV seine fünfte deutsche Meisterschaft feiern und sein Abschiedsspiel bestreiten durfte. Scarpa hatte ihn im italienischen Original als „Franz Paperott“ stärker in die „Paperi“, also die Gattung der Disney-Enten eingeordnet, und ihm darüber hinaus eine allgemeiner gehaltene deutsche Namensendung zugewiesen. Es macht auch Spaß zu sehen, wie mit den anderen Namen aus der Handlung verfahren wurde: Aus dem ehemaligen Meisterspieler Rolf Ball wird ein Uli Seiler, aus dem Funktionär „Mister Stopper“ ein „Herr Heuberger“, darin den damaligen DFB-Präsidenten Hermann Neuberger assoziierend. Auch im italienischen Original scheint die Figur – trotz des englischen Namens – für Fußball-Italien zu sprechen, träumt er doch von einem Titel für sein Heimatland – „noi – campioni del mondo!“ (S. 41). So kann interpretiert werden, dass Scarpa den Bergmenschen „Franz Paperott“ als Südtiroler avant la lettre konzipiert hatte, welcher den Italienern zum Titel verholfen hätte. In der Realität schafften es die Azzurri 1982 auch ohne einen Franz Paperott, den FIFA-Pokal aus Spanien mit nach Hause zu nehmen. Freilich war, wie man dabei bedenken muss, Scarpas Geschichte erstmals bereits 1974 erschienen, und zwar anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland, was die vielen deutschen Bezüge erklärt. So finden auch die Verhandlungen um die WM-Übertragungsrechte offenbar in München statt (S. 30, 43). Immerhin wird von der deutschen Übersetzung auch nicht behauptet, dass man sich der Zwiebeltürme der Münchner Frauenkirche zum Trotz in Madrid befinde. (15/15 – Outstanding) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Donald, der Libero ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Tormeier, Rasenhauer, Knochenbrecher, Stoppauer, Flankenberger, Schussinger, Lachberger, Dribblinger, Donald Duck, Kopfinger, Treffauer“&#039;&#039; (die Mannschaftsaufstellung des FC Entenhausen im „Spiel des Jahres“ gegen den 1. FC Bolzenhausen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_082-3.jpg|left|thumb|500px|Dalmasso/Rotas &amp;quot;Donald, der Libero&amp;quot; als echter Instinktfußballer (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Kochend vor Wut schießt [[Donald]], als er an einem Fußballplatz vorbeikommt, den Holzstreben eines Fangnetzes entzwei. Die dort trainierenden Spieler des FC Entenhausen glauben, einen kommenden Mitspieler gesehen, zu haben, und lassen ihn im Büro ihres Präsidenten einen Vertrag unterschreiben. Zunächst müssen ihn die [[Tick, Trick und Track|Kinder]] noch durch allerlei Tricks und Hilfsmittel unterstützen, doch die merken bald, dass er auch ohne sie dabei ist, sich zu einem echten Fußballstar zu entwickeln. Das sieht auch der fiese Präsident von Rot-Blau Gänsebach so, der nicht einmal vor einer Entführung zurückschreckt, um Donald zu seinem Club zu lotsen. Meister wird aber doch der FC Entenhausen, und der rechtzeitig wieder eingetroffene Donald ist Held des Tages. Gemeinsam mit dem ehemaligen Helfershelfer des Gänsebacher Präsidenten, [[Hanno]], der sich ebenfalls als Könner am Ball erweist, bricht der FC Entenhausen samt Donald, den die Kinder begleiten, zu einer Tournee rund um die Welt auf. In Australien spielen sie mit Bumerang-„Bällen“, in Indien wird Hanno als Gottheit Rhamatrucha verehrt, in Grönland finden die Partien unter Einsatz von Schnee- statt Fußbällen statt. Nach Rückkehr in die Heimat erfährt Donald, wie schnell der Ruhm der Welt verblasst: Hanno ist jetzt der angesagtere Fußballstar und wird von den Entenhausenern auf Händen getragen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vorlage von LTB 1982, „Paperino ai Mondiali“, CWD SS 65 (Mai 1982) hatte es, wie in dessen Erstauflage zur WM in Deutschland, CWD PS 54 (Mai 1974), nur zwei Comics gegeben: Neben Scarpas „Paperino ai Mondiali di Calcio“ dieses ebenfalls extrem lange Werk „Paperino Calciatore“, das bei den jungen Fußballfans ähnliche Hochstimmung ausgelöst haben dürfte. Sowohl Erst- als auch Zweitauflage enthielten darüber hinaus Informationen zu den unmittelbar anstehenden Fußball-Weltmeisterschaften: Spielpläne, Mannschaftsporträts, Steckbriefe der Stadien, WM-Historie. Anders als bei den I Classici üblich, waren beide Comics vorher nicht im „Topolino“ erschienen, sondern Maßanfertigungen für den dem größten Sportereignis der Welt gewidmeten Band. Vielleicht noch bemerkenswerter ist, dass die deutsche Übersetzung erstmals mit nur geringem zeitlichen Verzug von etwa einem Monat gegenüber dem italienischen Original erschien: Disney-Europa begann damals enger zusammenzuwachsen. Gewiss kein Zufall ist, dass „Paperino Calciatore“ – also „Donald, der Libero“ – von [[Gian Giacomo Dalmasso]] und [[Marco Rota]] stammten, die als Texter und Illustrator besonders eng in das I Classici-Tagesgeschäft eingebunden waren und eine naheliegende Wahl waren, eine solche Sonderausgabe zu gestalten und zu füllen. Der flotte Fußballtrubel zeigt Rota gerade erst auf dem Weg zu seinem zeichnerischen Zenit, und gewiss kein Scarpa ist Dalmasso, der sich sichtlich schwertut, dramaturgisch plausibel einen roten Faden durch pralle 80 Comic-Seiten zu legen. Dennoch gibt es genügend unvergessliche Momente: Donald mit verknoteten Beinen im Strafraum (S. 101), als verschämter Nackedei und im Frack einer Vogelscheuche (S. 129), das Fußballspiel zweier Fakirmannschaften (S. 150) und die Inder, die zu Ehren Hannos den Ball in das eigene Tor tragen: „Juhuu! Die Mannschaft Rhamatruchas hat gewonnen! Bravo!“ (S. 160). Gerade aufgrund seiner Bruchstückhaftigkeit hat manches an diesem Werk eine ganz erfrischende Comic-Strip-Anmutung – mal ganz abgesehen davon, dass wohl viele Jungens davon geträumt haben mögen, ohne Erfahrung, ohne Talent und ohne Training vom Fleck weg als quasi „geborener“ Fußballstar erkannt und verehrt zu werden. (12/15 – Really Good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Donald und der Traumjob ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} [[Donald]] ist gerade dabei, einen Bettelbrief an [[Onkel Dagobert]] abzufassen, als ihn [[Ahörnchen und Behörnchen]] zu nerven beginnen und er ihnen, auf das Hausdach kletternd, in ihrem Astloch mit der Baumsäge zu Leibe rückt. Gerade in diesem Moment kommt Onkel Dagobert vorbei und liest den auf dem Schreibtisch liegenden, angefangenen Brief…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Ehapa]] im Mai 1982 begann, das CWD SS 65 für den deutschen Markt zu bearbeiten, verzichtete man wohlweislich auf den redaktionellen WM-Teil der Italiener. Das LTB war nun mal eine reine Comic-Publikation und wollte es auch bleiben. Deshalb griff man auf andere Quellen zurück, so auf ältere Topolino-Bände, denen unter anderem diese dröge, trotz ihrer nur 6 Seiten völlig disparate [[S-Code-Geschichte]] entstammt. (2/15 – Terrible) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Donald, der Schrecken aller Hunde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Donald]] fürchtet sich als Vertreter für Fältchen-Balsam vor allem vor den Hunden, die vor den Einfamilienhäusern, an deren Türen er klingelt, Wache schieben. Vom Verkaufsdirektor erhält er einen elektronischen Pieper, der ihm selbst die schärfsten Köter des Viertels vom Halse hält. So sehr der Fältchen-Balsam ein Ladenhüter bleibt, erweckt „dieses Wundergerät“ (S. 188) das Interesse von Zeitungsjungen und Briefträgern… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solide, gut gezeichnete und leidlich humorvolle [[S-Code-Geschichte]] aus dem Hause [[Tony Strobl]]. (8/15 – Satisfactory) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_082-4.jpg|right|thumb|500px|In Siegel/Gattos &amp;quot;Zuviel Geld ist ungesund&amp;quot; lehnt sich eine Stadt gegen ihren Ausbeuter auf (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuviel Geld ist ungesund ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Auch wir wollen Ihnen zu Ihren großen Verlusten…“ – „…herzlich gratulieren!“&#039;&#039; (zwei Polizisten wissen, was sich gehört)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Weil er sich von den weißen Doktoren des Medico-Centers ausgebootet sieht, verflucht Humba-Humba, Medizinmann der Plattfußindianer, deren Arbeitgeber [[Dagobert Duck]]: Von nun an solle dieser „immer reicher“ werden. Zunächst frohlockt der reichste Mann der Welt, er wisse nicht, was daran schlimm sein soll, doch Stück für Stück begreift er es: Mitmilliardäre, Bürger, Journalisten, bald sogar die öffentliche Ordnung und die eigenen Mitarbeiter wenden sich von ihm ab, weil allein er profitiert und alle anderen immer ärmer werden. Nicht einmal Asyl erhält er – selbst ins Ausland ist ihm sein schlechter Ruf bereits vorausgeeilt. Dagobert bleibt nichts anderes übrig, als bei Humba-Humba zu Kreuze zu kriechen. Dessen brennende Hütte rettet er mithilfe seines Glückstalers, worauf Humba-Humba den Fluch löst. Zurück in Entenhausen, laufen die Geschäfte wieder, wie sie sollen: „normal“… (S. 219)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schon ein kleines Mystery-Meisterstück von [[Jerry Siegel]], der die gängigen Sorgen Onkel Dagoberts einfach mal kräftig gegen den Strich bürstet. So ganz glauben wir es zwar noch nicht, dass die Akkumulation märchenhaften Reichtums diese gesellschaftlichen Nachteile nach sich zöge. Zumindest lohnt es sich auch heutzutage, darüber zu philosophieren, was wohl passieren würde, wären Elon Musk, Bill Gates, Jeff Bezos und Mark Zuckerberg ein- und dieselbe Person. Wie dem auch sei: Es ist schon schön schauderhaft, Dagobert dabei zuzuschauen, wie er von einem Fluch verfolgt wird, der von dem Medizinmann bis ins kleinste Detail durchdacht wurde. Es gelingt Dagobert, als es ihm dämmert, dass ihm ein Restleben als Parias droht, nicht einmal, die erworbenen Firmen wieder abzustoßen, weil die Zauberhand auch die Kaufverträge hatte verschwinden lassen. Der interessante Stoff hätte allerdings einen [[Scarpa]] verdient gehabt, der Humba-Humba vermutlich noch bedrängendere Züge verliehen hätte, als [[Luciano Gatto]] in seinem eher statischen Stil es vermag. Die Figur, gerade in den Momenten ihrer spukhaften Erscheinung, hätte mehr sein können als ein halbnackter, zynisch grinsender Nussknacker. (11/15 – Pretty Good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die versteinerte Ananas ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Heißt dieser ohnmächtige Herr Donald Duck?“&#039;&#039; (Bob Aloha trifft gerade ein, als Donald eine umwerfende Bekanntschaft mit Schlangen geschlossen hat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Die Früchte auf den hawaiianischen Ananasplantagen [[Onkel Dagobert]]s, des größten Ananaskonservenfabrikanten der Welt, scheinen von einer geheimnisvollen Krankheit befallen. Davon können sich [[Donald]], [[Tick, Trick und Track]], in dessen Auftrag unterwegs, mit eigenen Augen überzeugen: des Nachts versteinern die Früchte auf den Feldern. Die eingeborenen Beschäftigten glauben an das wirken eines bösen Berggeists und laufen in Scharen davon – nur der Vorarbeiter Bob Aloha hält die Stellung. Tick, Trick und Track bekommen heraus, dass der fliegende Totempfahl, der die versteinernde Flüssigkeit versprüht, ein getarntes Flugzeug ist. Hinter der Sabotage steckt ein übler, der [[Carl Barks|Carl-Barks-Schöpfung [[Borstinger]] nachgebildeter Geschäftsmann, der die Leute durch diese Nummer versucht als Kunden für sein Apfelmus zu gewinnen. Nach der Enttarnung durch die Kinder landet er im Krankenhaus (aka Irrenhaus), in dem er fürderhin mit einer Spielzeugpistole auf künstliche Ananas zu schießen pflegt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sympathisch die italienische Wiederbelebung Borstingers auch sein mag: [[Osvaldo Pavese]] und [[Giulio Chierchini]] gelingt in diesem Comic ansonsten nicht viel. Allzu routiniert, ja dröge ist Paveses Storytelling, während Chierchini das Hawaii-Flair misslingt. Kulturhistorisch interessant ist, dass der Entenhausener Heißhunger auf Ananas lediglich den Konserven, nicht frischen Ananas gilt. Vermutlich war es auch in Italien 1973 noch eine Seltenheit, in den Obst- und Gemüsegeschäften die frischen Früchte zu finden. Noch in meiner deutschen Jugend der 80er Jahre war es gängig, die überzuckerten Ananasstückchen aus den Dosen zu verarbeiten und zu „genießen“. Dennoch verkörpert die tropische Frucht in dem Werk offenbar die kulinarische Moderne, während Borstingers Apfelmus für das Altbackene und deshalb Unbeliebte steht. (3/15 – Rubbish) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmengeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Ja, so etwas gibt es auch hier, sei aber diskret an das Ende dieser Rezension verbannt. Der überflüssige zweiseitige Rausschmeißer aus der Geschichte „Die versteinerte Ananas“ wurde wie diese dem Band „Paperparade“, CWD SS 34 (Oktober 1979) übernommen. So etwas muss man zum Glück nur selten sagen: Besser, wenn die Seiten 253 und 254 dieses eigentlich sehr schönen LTBs 82 weiß geblieben wären. (1/15 – Abysmal) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In wenigen Wochen startet die Fußball-WM 2026 in Kanada, den USA und Mexiko. Tatsächlich habe ich mir die Rezension des legendären LTB 82 für einen solchen passenden Moment aufgespart. Wer wie ich als 11-jähriger im Jahr 1982 Fußballfan und LTB-Leser war, für den war „Donald vor! Noch ein Tor!“ wie der Eingang in das irdische Paradies. Die Ducks waren meine Popstars, und die in Spanien auflaufenden Männer der 24 Nationalteams waren nicht einfach nur Spieler, sondern Helden, manche auch, wie die Brasilianer, echte Künstler. Man kann sich kaum meine Zerknirschung ausmalen, als sich die Halbgötter in den weiß-schwarzen deutschen Nationaltrikots in der „Schande von Gijon“ als gewöhnliche, ja verachtenswerte Betrüger erwiesen, die sogar mich, der ansonsten alles anschaute, vom Fernseher fliehen ließen. Dann doch lieber, viel lieber Franz Dribbelbauer und Donald, der Libero. Weltmeister wurden dann die Italiener und der Torschützenkönig Paolo Rossi und der enthemmt jubelnde Marco Tardelli des Finals gegen die hässlichen Deutschen ihre Fußball-Ikonen. Wehmütig wird mir beim Gedanken, dass die damaligen Champions, die sich comic-technisch mit so viel Liebe den Weltmeisterschaften 1974 und 1982 widmeten, 2026 nun schon zum dritten Mal in Folge zuschauen müssen. Es ist nur Spekulation, dass so ein Schicksal vor 30 Jahren noch deutlich mehr dicke italienische Tränen hätte rollen lassen als in der heutigen durchkommerzialisierten Fußball-Moderne. [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LTB Rezension|82]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_82&amp;diff=308843</id>
		<title>LTB 82</title>
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		<updated>2026-05-25T21:09:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rezi}}&lt;br /&gt;
{{Infobox LTB &lt;br /&gt;
| LTBNR = 82&lt;br /&gt;
| LTBTITEL = Donald vor! Noch ein Tor!&lt;br /&gt;
| NEU = Das erste Fussballspiel der Welt&lt;br /&gt;
| EDATUM = 14. Juni 1982&lt;br /&gt;
| CRED = Dr. [[Erika Fuchs]]&lt;br /&gt;
| UEB = [[Alexandra Ardelt]] &lt;br /&gt;
| NRGESCH = 6&lt;br /&gt;
| PREIS = D: DM 5,–&amp;lt;br&amp;gt;A: öS 38&amp;lt;br&amp;gt;CH: SFR 5.00 &lt;br /&gt;
| BES = *kein Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
*Vorwort fehlt&lt;br /&gt;
| BILD = Datei:LTB_082_BV.jpg&lt;br /&gt;
| NEU-BILD = Datei:LTB 82 neu.jpg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Original ==&lt;br /&gt;
Die LTB-Bände 1 bis 116 sind bis auf wenige Sonderfälle Übernahmen aus der italienischen Reihe &#039;&#039;I Classici di Walt Disney&#039;&#039;. Die Vorlage für das LTB 82 ist der Band &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Paperino ai Mondiali&#039;&#039;&#039; I Classici di Walt Disney, Seconda Serie # 65&#039;&#039; (Mai 1982), der seinerseits ein Teilabdruck des Bandes &#039;&#039;I Classici di Walt Disney, Prima Serie # 54&#039;&#039; (Mai 1974) war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahre wurden immer häufiger einzelne oder mehrere Geschichten für die deutschsprachige Ausgabe ausgetauscht, teils weil sie bereits in Deutschland veröffentlicht worden waren, teils weil Inhalte für das deutsche Publikum problematisch schienen (Thema [[Zensur]]). Auch andere Gründe mag es gelegentlich gegeben haben. Vorerst muss offen bleiben, welche Geschichten aus dem Seconda Serie # 65 ausgetauscht wurden. Der [[Inducks]] weist hier eine Lücke bzw. einen Widerspruch auf: Der Band wird mit den zu dieser Zeit üblichen 260 Seiten angegeben, die Erfassung des Inhalts beschränkt sich dann aber auf die beiden Geschichten „Das erste Fußballspiel der Welt“ und „Donald, der Libero“ (zusammen nur 172 Seiten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der italienischen Vorlage von LTB 82 enthalten waren aber ganz offenbar „Donald und der Traumjob“, „Donald, der Schrecken aller Hunde“, „Zuviel Geld ist ungesund“, „Die versteinerte Ananas“ und das Bruchstück einer Rahmengeschichte aus einem anderen I Classici (ein anderes Bruchstück war bereits in [[LTB 72]] erschienen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Band war der erste, der gegenüber dem italienischen Original nur mit geringfügigem zeitlichen Verzug (von etwa einem Monat) erschien, weil er zu einem sportlichen Großereignis (der Fußball-Weltmeisterschaft in Spanien) aktuell sein sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren hat dieses LTB die Besonderheit, dass es über kein Inhaltsverzeichnis verfügt, da die erste Geschichte mit einer großen Doppelseite beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== Das erste Fußballspiel der Welt ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Das-erste-Fußballspiel-der-Welt.jpg|thumb|right|(© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
{{I|I CWD  54-A}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Paperino ai mondiali di calcio&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]] &amp;amp; [[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Romano Scarpa]]&lt;br /&gt;
*[[Inker|Tusche]]: [[Sandro Del Conte]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 19.05.1974&lt;br /&gt;
*Genre: [[Sport]], Abenteuer&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Onkel Dagobert]], [[Klaas Klever]], [[Donald Duck]], [[Tick, Trick und Track]], [[Panzerknacker]], [[Dussel Duck]], [[Franz Gans]], [[Gundel Gaukeley]], [[Kuno Knäul]], [[Nimmermehr]], [[Oma Duck]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 92&lt;br /&gt;
*Nachgedruckt in: [[LTB Spezial 5]], [[LTB Jubiläumsedition 2]], [[LTB Fan-Edition 1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Film über die Entstehung das Fußballs will Dagobert Duck dem FIFA-Mitglied Sepp Heuberger imponieren, um sich die TV-Übertragungsrechte für die WM zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte spielt vor langer, langer Zeit im Schottischen Hochmoor. Dort lebten die verfeindeten Clans der McDuckleys sowie McClever mit seinen Rockerboys. Doch es war nicht genug, dass sich die zwei Clans gegenseitig bekämpften... Nein, es gab in diesem Gebiet auch gemeine Hexen, die den Einwohnern gerne unverschämte Späße spielten. Eines Tages hatten die Hexen eine Idee. Sie veranstalteten einen Wettkampf zwischen den Clans um das Ackerland, das zwischen den beiden Burgen lag. Dabei ging es darum, einen Kürbis in die beiden Tore der Schlösser zu schießen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dummerweise gefällt Sepp Heuberger der Film von Klaas Klever viel besser, ein Film über Franz Dribbelbauer, das neue Talent in der Fußballbranche. So bekommt Klever also die Übertragungsrechte. Die einzige Voraussetzung: Klaas Klever muss den Profispieler der Entenhausner Mannschaft ausleihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dann entdecken Tick, Tick und Track, dass mit Franz Dribbelbauer etwas nicht stimmt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Donald, der Libero ===&lt;br /&gt;
{{I|I CWD  54-B}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Paperino calciatore&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Gian Giacomo Dalmasso]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Marco Rota]]&lt;br /&gt;
*[[Inker|Tusche]]: [[Romano Peirano]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 19.05.1974&lt;br /&gt;
*Genre: [[Sport]], Abenteuer&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Donald Duck]], [[Tick, Trick und Track]], Hanno&lt;br /&gt;
*Seiten: 80&lt;br /&gt;
*Besonderheit: die Figur des gutmütigen Muskelprotzes „Hanno“ (arg. &#039;&#039;Angelito Miraflores&#039;&#039;) wurde von [[Luis Destuet]] schon 1945 erfunden und taucht hier erstmalig außerhalb argentinischer Comics auf&lt;br /&gt;
*Nachgedruckt in: [[LTB Extra 1]], [[Comic Gigant Fußball]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einem schönen Sommertag ist der vom Alltag geplagte Donald Duck so wütend auf seine Verwandten, den knickerigen Onkel Dagobert und die vorlauten Neffen Tick, Trick und Track, dass er an der frischen Luft einen Spaziergang macht, um sich abzureagieren. Als von einem nahe gelegenen Fußballplatz ein Fußball genau vor Donalds Plattfüße geschleudert wird, tritt der energiegeladene Donald mit solcher Wucht an den Ball, dass dieser mit Höchstgeschwindigkeit ins Tor zischt und ebenselbiges bei dem brachialen Schuss auch noch zu Bruch geht. &lt;br /&gt;
[[Bild:Donald-der-Superstürmer.jpg|thumb|left|(© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
Die umstehenden Fußballer sind zuerst vollkommen verblüfft und wollen danach wissen, wer den Ball mit solch einer Technik in das Tor befördert hat. Dabei handelt es sich allerdings nicht um Laien, sondern die Profis vom [[1. FC Entenhausen]]. Der Trainer ist so begeistert von Donalds Talent, dass er den überrumpelten Torkönig direkt zum Vereinspräsidenten schleppt und Donald ohne groß darüber Nachzudenken einen hoch dotierten Saisonvertrag unterschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem trauten Heim angekommen erzählt Donald seinen neugierigen Neffen Tick, Trick und Track von dem sportlichen Erlebnis und der Vertragsunterzeichnung. Dazu beichtet er, dass er im Grunde genommen seit der Volksschule kein Fußball mehr gespielt hat und insgeheim nicht einmal mit allen Regeln und Taktiken vertraut ist. Jedoch machen Tick, Trick und Track ihrem Onkel Mut und versprechen ihm, ihn bei seiner neuen Sportlerkarriere zu unterstützen. Tatsächlich haben die cleveren Neffen bei den ersten Fußballspielen von Donald einige raffinierte Tricks auf Lager, um Donalds Talent auf den Platz zu zaubern, ohne dass dieser sich dessen bewusst ist. Denn nur wenn Donald ungezwungen und seiner Meinung nach frei über das Spielfeld laufen kann, gelingen seine Pässe und Torvorlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der eintretende Erfolg des 1. FC Entenhausen wurmt den rivalisierenden Verein von Gänsebach, der Nachbarstadt Entenhausens. Der gemeine Vereinspräsident glaubt nicht daran, dass seine Mannschaft auf sportlichem Wege die Meisterschaft gegen Entenhausen für sich entscheiden kann. Zuerst will er Donald dazu überreden, seinen Vertrag aufzukündigen und stattdessen für mehr Geld bei Gänsebach zu unterschreiben. Jedoch ist Donald ungewohnt standhaft und hält seinem Heimatverein die Treue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolgedessen entscheidet der böse Vereinspräsident, nun auf kriminellem Wege sein Ziel zu erreichen. Kurzerhand lässt er Donald entführen und in einem erloschenen Vulkankrater verstecken. Dort wird Donald Tag und Nacht von dem einfältigen Kerl Hanno bewacht, der zwar Muskeln aus Stahl, aber trotzdem ein weiches Herz aufweist und eine geheime Leidenschaft für Märchen und Bonbons hat. Derweil haben Tick, Trick und Track längst eine Suchaktion gestartet, um Donald schleunigst wiederzufinden, denn ohne ihren Stürmerstar gelingt dem 1. FC Entenhausen kein Triumph mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann hat Donald genug und schmiedet selbst einen Fluchtplan. Mit einem selbstgebauten Ballon flieht er erfolgreich aus dem Vulkankrater, um gerade noch rechtzeitig zum wichtigen Endspiel zu kommen. Zwar nehmen der Gänsebacher Vereinspräsident und Hanno die Verfolgung auf und versuchen, Donald vom Spielfeldrand zu sabotieren, doch Hanno hat inzwischen eine innige Verbindung zu Donald aufgebaut und wechselt die Seiten zu Gunsten der Entenhausener. Dank Torgarant Donald Duck wird der 1. FC Entenhausen Meister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Freudentaumel bekommt Donald einen neuen Vertrag. Als bei einem nächsten Fußballspiel ein Mitspieler verletzungsbedingt vom Platz muss, wird kurzerhand der bärenstarke Hanno eingewechselt und erweist sich als Abwehrbollwerk mit überragenden Fähigkeiten. So kommt es, dass sowohl Donald als auch Hanno sehr zur Freude von Tick, Trick und Track und den anderen Fans zusammen für den 1. FC Entenhausen auf dem Platz stehen und Sieg um Sieg erringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Zeit später stehen für Donald und Hanno auch noch zwei Auslandsspiele an. Bei beiden Spielen durchleben Donald, Tick, Trick und Track und Hanno ein verrücktes Abenteuer. In Grönland besteht der Fußball aus einem Schneeball und mitten im Spiel taut das gefrorene Spielfeld aus Eis auf. In Indien halten religiöse Fanatiker den gutgläubigen Hanno für eine Gottheit und verschleppen ihn in einen verwunschenen Tempel im Urwald. Zum Glück sind Donald und vor allen Dingen Tick, Trick und Track alsbald zur Stelle, um Hanno aus den Klauen des Kults zu befreien und endlich die Heimreise anzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Donald und der Traumjob ===&lt;br /&gt;
{{I|S 79257}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Plan Ahead&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Der absolute Traumjob&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Ed Nofziger]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Jaime Diaz Studio]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 23.11.1980&lt;br /&gt;
*Genre: Kurzgeschichte&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Donald Duck]], [[Onkel Dagobert]], [[Ahörnchen und Behörnchen]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 6&lt;br /&gt;
*Nachgedruckt in: [[DD 262]]&lt;br /&gt;
Donald ist mal wieder völlig abgebrannt und gerade dabei, seinem reichen Onkel Dagobert einen freundlichen Brief zu schreiben, um ihn eine neue Anstellung zu verschaffen. Der neue Job soll möglichst etwas mit Geld zu tun haben und nicht sehr anstrengend sein. Gerade, als Donald fertig geworden ist, rufen ihn rumpelnde Geräusche vom Dach nach draußen in den Garten. Dort haben die beiden frechen Streifenhörnchen Ahörnchen und Behörnchen gerade eine Partie Boccia auf dem Hausdach gespielt und ziehen sich bei Donalds wütendem Gesicht schnell in ihren Bau im hohlen Baum zurück. Donald traut sich nicht mehr vom Dach herunter, da die Leiter umgefallen ist. Als Onkel Dagobert zufällig vorbeikommt, findet er Donalds Brief und beschließt, Donald tatsächlich eine Chance zu geben. Doch am nächsten Tag zeigt sich, dass die Tätigkeit nicht unbedingt Donalds Vorstellungen entspricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Donald, der Schrecken aller Hunde ===&lt;br /&gt;
{{I|S 74042}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: The Poochchaser&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Ein erfolgreicher Vertreter&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: &#039;&#039;unbekannt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Tony Strobl]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 29.09.1974&lt;br /&gt;
*Genre: [[Meister seines Fachs|Donalds Jobs]]&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Donald Duck]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 7    &lt;br /&gt;
*Nachgedruckt in: [[DD 238]]&lt;br /&gt;
Der gute Donald hat mal wieder eine neue Anstellung gefunden und ist als Handelsvertreter unterwegs, um eine Antifaltencreme an den Haustüren zu verkaufen. Da sich Donald vor den vielen bissigen Hunden in den Vorgärten potenzieller Käuferinnen fürchtet, hat ihm sein Chef ein kleines, handliches Gerät mitgegeben, dass Ultraschallwellen aussendet, die Hunde verschrecken. Damit hält sich Donald die kläffenden Köter erfolgreich vom Leib. Das macht mächtig Eindruck bei Postboten, Paktzustellern und Lieferanten. Infolgedessen bekommt Donalds Verkaufstalent doch noch zum Zug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zuviel Geld ist ungesund ===&lt;br /&gt;
{{I|I TL  969-B}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Zio Paperone e i troppi soldi&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Humba-Humbas Fluch&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Jerry Siegel]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Luciano Gatto]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 23.06.1974&lt;br /&gt;
*Genre: Dagobert in Not&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Onkel Dagobert]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 32&lt;br /&gt;
Obwohl der Tag eigentlich gut begonnen hat und in seinem Geldspeicher geschäftiges Treiben herrscht, ärgert sich Onkel Dagobert darüber, dass er im letzten Abrechnungszeitraum eine Million Taler weniger verdient hat als im Zeitraum davor. Daher will Onkel Dagobert sich gleich überlegen, in welche Unternehmung er als nächstes investieren sollte. Plötzlich stürmt ein indianischer Schamane in Dagoberts Büro, der schrecklich aussieht und ziemlich miese Laune hat. Trotzdem bleibt Onkel Dagobert zuerst höflich und erkundigt sich nach dem Grund des Eindringens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schamane heißt Humba-Humba und erklärt, dass er von seinem Stamm verstoßen wurde, seit Onkel Dagobert eine seiner Medizinstationen im Urwald errichten lassen hat. Nun gehen die Ureinwohner lieber zu den Ärzten mit ihren Medikamenten anstelle zu ihrem alten Vertrauten Humba-Humba. Zwar hat Onkel Dagobert Verständnis für den Indianer, kann aber an der Situation nichts ändern, da er seine Medicare-Station nicht schließen will. Daraufhin reagiert Humba-Humba ungehalten und ist der Auffassung, für Onkel Dagobert gäbe es nichts wichtigeres als Profit, der auch auf Kosten anderer gehen könne. Der Schamane belegt Onkel Dagobert mit einem Fluch und verkündet, dass Dagobert ihn schon bald wieder aufsuchen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon kurz nach Humba-Humbas Verschwinden betritt einer von Onkel Dagoberts Sekretären in das Büro und verkündet steigende Aktienkurse. Der reichste Mann der Welt ist sichtlich angetan von der Neuigkeit und es dauert nicht lange, bis Wagenladungen voller Geldsäcke im Geldspeicher eintreffen. Der alte Geldspeicher ist schon bald zu klein, sodass Dagobert mehrere Wolkenkratzer kaufen muss, die bis zum Dach mit Geld gefüllt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagoberts satten Gewinne übersteigen inzwischen jede Vorstellungskraft. Er dominiert beinahe sämtliche Märkte. Schließlich kollabiert der Finanzmarkt, da bald alle Geschäftsbanken in den Besitz von Onkel Dagobert gewechselt sind. Als Folgeerscheinungen kommt es zu Massenarbeitslosigkeit, da viele Firmen geschlossen werden müssen, da sich eine Konkurrenz gegen den reichsten Mann der Welt keiner mehr leisten kann. In kürzester Zeit wird Onkel Dagobert zum Buh-Mann der Nation, braucht Polizeischutz und muss schon bald außer Landes flüchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Situation vollends eskaliert, ist sich Onkel Dagobert bewusst, dass alles mit dem Fluch von Humba-Humba zusammenhängen muss. Er fliegt in den afrikanischen Urwald, um den Schamanen aufzusuchen. Dort wird Onkel Dagobert zu allem Übel von einer Tse-Tse-Fliege gestochen und braucht dringend medizinische Behandlung. Da aber seine Medicare-Station ebenfalls geschlossen wurde, ist Humba-Humba der Einzige, der ihm noch helfen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der böse Medizinmann aber verweigert dem armen reichen Mann die Hilfe. Daher sieht sich Onkel Dagobert gezwungen, eine Kerze umzustoßen, die die Hütte von Humba-Humba in Brand steckt. Der Schama ist verzweifelt und würde alles tun, um den Brand zu löschen. Nun beschwört Onkel Dagobert die Macht seines [[Glückstaler]]s, der ihm bisher immer auf Notlagen geholfen hat. Plötzlich zieht ein Gewitter auf und der Regenschauer löscht den Brand. Am Ende nimmt Humba-Humba endlich den Fluch von Onkel Dagobert. Dieser hat schlussendlich gelernt, dass Profit um jeden Preis nur für Unheil und Unbeliebtheit sorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die versteinerte Ananas ===&lt;br /&gt;
{{I|I TL  940-B}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Zio Paperone e l&#039;ananasso pietrificato&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Osvaldo Pavese]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Giulio Chierchini]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 02.12.1973&lt;br /&gt;
*Genre: Abenteuer&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Onkel Dagobert]], [[Donald Duck]], [[Tick, Trick und Track]], [[Borstinger]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 32&lt;br /&gt;
Seit einiger Zeit erfreuen sich die Bewohnerinnen und Bewohner von Entenhausen an süßen Südfrüchten. Vor allem die leckeren Ananasfrüchte aus den Konservendosen der Marke Duck schmecken den Leute besonders gut. Auch Donald Duck und seine Neffen Tick, Trick und Track kaufen im Supermarkt die Dosen mit Ananasfrüchten aus der Produktion von Onkel Dagobert. Das weckt den Neid des schweingesichtigen Herrn Borstinger, der auf seinen Gläsern voll Apfelmus sitzen bleibt. Niemand scheint sich neuerdings für einheimischen Obstsorten zu interessieren, seine Firma steht folglich kurz vor dem Bankrott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Wochen später besuchen Donald sowie Tick, Trick und Track ihren reichen Onkel Dagobert im Geldspeicher. Der reichste Mann der Welt hat jedoch keine gute Laune, denn ihm drohen herbe Verluste mit seinen Früchten. Wie Onkel Dagobert erklärt, bekommt er kaum noch schmackhafte Ananas von seiner riesigen Plantage auf Hawaii. Wenn nicht bald Nachschub kommt, bricht die Nachfrage ein. Daraufhin schickt Onkel Dagobert seine Neffen Donald und Tick, Trick und Track nach Hawaii, damit diese sich auf der Ananasplantage umsehen. Familie Duck ahnt nicht, dass sie von dem verwegenen Borstinger beschattet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Flugreise auf die wunderschöne Insel Hawaii lernen Donald und die Jungs den Chef von Onkel Dagoberts Ananasfarm namens Bob Aloha kennen. Dieser zeigt Donald, dass seit ein paar Wochen bestimmte Ananasfrüchte zu Stein erstarren. Betroffen sind aber immer nur Teilabschnitte der Plantage. Die versteinerten Ananas sind knochenhart und absolut ungenießbar. Die einheimischen Plantagenarbeiter erzählen sich davon, dass ein Fluch auf der Plantage liege und ein böser Waldgeist wütend auf sie sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donald und die Jungs aber glauben den Schauergeschichten nicht und legen sich in der Nacht auf die Lauer. Sie entdecken in der Dunkelheit, dass ein seltsames Flugzeug über einen abschnitt der Ananasplantage fährt. Das merkwürdige Flugobjekt versprüht einen feinen Nebel, der sich über das Feld legt. Nicht nur die Früchte werden versteinert, sondern auch ein kleiner Feldhamster, der von den Neffen entdeckt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jungs spüren einen Hangar mit einem Gebäude auf, das im Urwald versteckt ist. Hinter allem steckt der böse Borstinger, der Onkel Dagoberts Geschäft ruinieren möchte. Borstinger ist sich selbstsicher und wird unvorsichtig. Daher ist es für Tick, Trick und Track ein Leichtes, die Polizei zu verständigen, die den Schurken festnimmt. Damit ist Onkel Dagoberts Ananasplantage gerettet und es kehrt wieder Frieden ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{I|I CD   34-A}}&lt;br /&gt;
* Originaltitel:  Prologo a &amp;quot;Paperparade&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Comicautor|Story]]: [[Gian Giacomo Dalmasso]]&lt;br /&gt;
* [[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Giancarlo Gatti]] &lt;br /&gt;
* Erstveröffentlichung: 01.10.1979&lt;br /&gt;
* Genre: [[Rahmengeschichte]]&lt;br /&gt;
* Figuren: [[Donald Duck]], [[Onkel Dagobert]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem Abenteuer auf Hawaii hat Donald seinem knickerigen Onkel Dagobert eine versteinerte Ananas mitgenommen. Aber als Onkel Dagobert Donald schon wieder eine neue Aufgabe zuteilen wil, wird Donald handgreiflich und macht deutlich, was er von der Idee hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Lustiges Taschenbuch|Hauptartikel der Reihe]]&lt;br /&gt;
*[https://inducks.org/issue.php?c=de%2FLTB++82 LTB 82 im Inducks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lustiges Taschenbuch|082]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_82:_Rezension&amp;diff=308842</id>
		<title>LTB 82: Rezension</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_82:_Rezension&amp;diff=308842"/>
		<updated>2026-05-25T21:07:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{LTB Rezension|82|LTB_082_BV.jpg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cover ==&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Donald, in Trikots und Hosen der international seltenen Farbkombination rot-hellblau, kickt einen Ball mit seiner rechten Klebe senkrecht ins obere Bilddrittel. Der Ball ist mit den Flaggen von Teilnehmern der Fußball-WM von 1982, Spanien, Italien, Argentinien, Brasilien und Peru, bestückt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem gewohnheitsmäßig leeren Blick von [[Giancarlo Gatti]]s Donald gehen hier noch ein paar weitere Dinge schief: kein Hintergrund (nicht einmal ein „Untergrund“), keine Dynamik. Auf dem italienischen Originaltitel konnte zumindest noch die Idee gefallen, das „o“ in „Paperino“ durch den in die Luft geschossenen Fußball bilden zu lassen. Das von [[Marco Rota]] gestaltete Cover des I Classici 54 der „Prima Serie“ von 1974, von dem dieser Band hier eine Neuauflage ist, zeigte Donald, Goofy und Micky im spielerischen Kampf um den damals neuen FIFA World Cup und war deutlich besser. (4/15) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das erste Fußballspiel der Welt ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich weiß was viel Besseres! Wie wär’s mit einem lustigen Kürbisspiel für beide Clans?“&#039;&#039; (eine Hexe aus dem schottischen Hochland revolutioniert das Fehdewesen aka die Sportwelt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_082-1.jpg|left|thumb|Von Romano Scarpa in seinem 1974 ersterschienen &amp;quot;Ersten Fußballspiel der Welt&amp;quot; auch verarbeitet: der damals neu gestiftete FIFA-Pokal (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hl}} [[Dagobert Duck]] und [[Klaas Klever]] sprechen beim einflussreichen Fußball-Funktionär Heuberger vor, um die Übertragungsrechte für die anstehende Fußball-WM zu ergattern. Im Gepäck haben beide, um ihre Ansprüche zu untermauern, je einen spektakulären Fußball-Film: Doch während Dagoberts Film-Opus, das die Erfindung des Fußballspiels in den schottischen Highlands imaginiert, bei Heuberger durchfällt, gefällt ihm Klevers Streifen „Ein Tag im Leben des Franz Dribbelbauer“ ganz vorzüglich. Doch wie groß die Überraschung bei Heuberger und Dagobert, als Klever verkündet, diesen Dribbelbauer, der mit seinen Fußballkünsten die ganze jodlersteinische Nationalmannschaft vernascht, gebe es wirklich! Und Klever ist nur zu bereit, gegen Einräumung der Fernsehrechte seinen neuen Star an die hiesige Nationalmannschaft zu „verleihen“. Der verzweifelte Dagobert weiht seine Verwandten in den Sachstand ein, und es sind natürlich die [[Tick, Trick und Track|Kinder]], die als erstes merken, dass mit diesem „Franz Dribbelbauer“ etwas nicht stimmt. Und tatsächlich: Er ist, wie uns [[Scarpa]] zeigt, ein Instrument von dessen Bruder Hans, einem Elektronikgenie, der Franz mittels eingesetzter Elektroden nach Belieben aus einem hohlen Berg heraus fernsteuerbar gemacht hat. Währenddessen hat [[Gundel Gaukeley]] Dagobert ausspioniert und einen Hebel erahnt, mit dem sie endlich den Glückstaler ergattern könnte: Sie verspricht, [[Donald]] zum Super-Torwart zu machen, und tatsächlich bekommt der ehemalige Fußballstar Uli Seiler keinen Ball mehr an Donald vorbei in die Maschen. Sodann werden Hans und Franz, in Wahrheit beides keine schlechten Menschen, von den Kindern, Dagobert und Heuberger enttarnt. Dennoch will der Fußball-Funktionär an dem Vertrag mit Klever festhalten. Obwohl Dagobert unter diesen neuen Bedingungen nur noch wenig Lust verspürt, Gundel seinen Glückstaler auszuliefern, legt er ihn wie verabredet eines Abends an sein offenes Fenster. Doch Klever, weiterhin im Wettkampfmodus, tauscht den Glückstaler gegen einen alten schottischen Pechpenny von seinem Speicher aus. Gundel sieht sich verraten und entzieht Donald seine Superkräfte, der daraufhin in einer eigens organisierten Demonstration seiner Fähigkeiten eben doch von den durch alle Spieler der Nationalmannschaft gleichzeitig abgefeuerten Fußbällen über den Haufen geschossen wird. Dagobert verdonnert den Versager dazu, Klevers Fernmeldesatelliten zu sabotieren – wenn er die Übertragungsrechte für die Fußball-WM nicht bekommt, soll sie eben keiner sehen. Doch nebenbei demoliert Donald auch Dagoberts eigenen Satelliten und geht sodann „als erster lebender Satellit in die Geschichte des Fernsehens“ (S. 95)…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_082-2.jpg|right|thumb|&amp;quot;Geht&#039;s raus und spielt Fußball&amp;quot;: Scarpas Figur Franz Dribbelbauer vernascht das jodlersteinsche Nationalteam (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nebel wabert mystisch über das Kürbisfeld zwischen den beiden Burgen zweier verfeindeter schottischer Clans… Die Gewitterhexen – ganz offenbar Shakespeares „Macbeth“ entlehnt, obwohl es hier vier statt drei sind – machen sich einen Spaß: Die der Kürbiskost überdrüssigen McDuckleys und die hungrigen McClevers sollen ihr Anrecht über die Anbaufläche ausspielen. Und da die Hexen einige Kürbisse vergiftet haben und die Clan-Angehörigen höllische Angst, sie zu berühren, soll der Kampf eben mit den Füßen erfolgen. Wer den Kürbis mit dem Pechpenny am Ende hinter seinem Burgtor liegen hat, ist Verlierer. So kam also das Fußballspiel in die Welt, und wahrscheinlich wäre die Geschichte von Romano Scarpa bereits dann unter seinen Top-Werken zu listen, wenn es dabei sein Bewenden gehabt hätte. Aber es ist ja nur der „Vorfilm“ für die weiteren Geschehnisse, die der bunten, verrückten Welt des „Calcio“, wie der Sport in Italien heißt, ein bleibendes Disney-Denkmal setzt. Die Erzählstruktur, hier offenbar nur einer Filmvorführung beigewohnt zu haben, welche Teil eines Geschäftskampfes zwischen Dagobert Duck und Klaas Klever ist, kann auch diejenigen Scarpa-Fans vollends begeistern, welche den späteren Scarpa immer etwas zu routiniert und überraschungsarm fanden. Auch die deutschen Übersetzer muss das initiierende Filmopus derart berauscht haben, dass sie die anschließenden drei Viertel der Handlung glatt übersahen und gleich die ganze Geschichte „Das erste Fußballspiel der Welt“ tauften (ital. schlichter und treffender „Paperino ai Mondiali di Calcio“, also „Donald bei den Fußball-Weltmeisterschaften“). Glänzend die Idee Scarpas, gegen Ende des Comics den ursprünglichen Clan-Wettkampf in einer entzückenden Verschiebung der Erzählebenen wieder in die Handlung zurückzuholen und Klever mit genau jenem „schottischen Pechpenny“ hantieren zu lassen, den sein Vorfahr McClever – aber schließlich ja nur in einem von Dagobert produzierten Film – zu seinem Verdruss einst hinter seinem Burgtor fand. Dass überhaupt Gundel Gaukeley eine Rolle bekommt und somit den mittelbaren Wettstreit der Fußball-Superstars Franz Dribbelbauer und Donald Duck forciert, ist ebenfalls ein überaus glücklicher Einfall zu nennen. Und was ist ihr Gegenspieler, der technisch begnadete Fußballer-Bruder Hans Dribbelbauer, eigentlich anderes als ein Vorläufer jener heutigen „E-Sportler“, die seltsame Avatare tatsächlicher Superstars durch ihre Fußballsimulationen wie die der bekannten FIFA-Reihe schicken? „Franz Dribbelbauer“ erinnert übrigens nur in der deutschen Übersetzung an den deutschen Fußballer-Prototypen Franz Beckenbauer, der kurz vor dem Erscheinen des LTB 82 mit dem Hamburger SV seine fünfte deutsche Meisterschaft feiern und sein Abschiedsspiel bestreiten durfte. Scarpa hatte ihn im italienischen Original als „Franz Paperott“ stärker in die „Paperi“, also die Gattung der Disney-Enten eingeordnet, und ihm darüber hinaus eine allgemeiner gehaltene deutsche Namensendung zugewiesen. Es macht auch Spaß zu sehen, wie mit den anderen Namen aus der Handlung verfahren wurde: Aus dem ehemaligen Meisterspieler Rolf Ball wird ein Uli Seiler, aus dem Funktionär „Mister Stopper“ ein „Herr Heuberger“, darin den damaligen DFB-Präsidenten Hermann Neuberger assoziierend. Auch im italienischen Original scheint die Figur – trotz des englischen Namens – für Fußball-Italien zu sprechen, träumt er doch von einem Titel für sein Heimatland – „noi – campioni del mondo!“ (S. 41). So kann interpretiert werden, dass Scarpa den Bergmenschen „Franz Paperott“ als Südtiroler avant la lettre konzipiert hatte, welcher den Italienern zum Titel verholfen hätte. In der Realität schafften es die Azzurri 1982 auch ohne einen Franz Paperott, den FIFA-Pokal aus Spanien mit nach Hause zu nehmen. Freilich war, wie man dabei bedenken muss, Scarpas Geschichte erstmals bereits 1974 erschienen, und zwar anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland, was die vielen deutschen Bezüge erklärt. So finden auch die Verhandlungen um die WM-Übertragungsrechte offenbar in München statt (S. 30, 43). Immerhin wird von der deutschen Übersetzung auch nicht behauptet, dass man sich der Zwiebeltürme der Münchner Frauenkirche zum Trotz in Madrid befinde. (15/15 – Outstanding) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Donald, der Libero ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Tormeier, Rasenhauer, Knochenbrecher, Stoppauer, Flankenberger, Schussinger, Lachberger, Dribblinger, Donald Duck, Kopfinger, Treffauer“&#039;&#039; (die Mannschaftsaufstellung des FC Entenhausen im „Spiel des Jahres“ gegen den 1. FC Bolzenhausen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_082-3.jpg|left|thumb|500px|Dalmasso/Rotas &amp;quot;Donald, der Libero&amp;quot; als echter Instinktfußballer (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Kochend vor Wut schießt [[Donald]], als er an einem Fußballplatz vorbeikommt, den Holzstreben eines Fangnetzes entzwei. Die dort trainierenden Spieler des FC Entenhausen glauben, einen kommenden Mitspieler gesehen, zu haben, und lassen ihn im Büro ihres Präsidenten einen Vertrag unterschreiben. Zunächst müssen ihn die [[Tick, Trick und Track|Kinder]] noch durch allerlei Tricks und Hilfsmittel unterstützen, doch die merken bald, dass er auch ohne sie dabei ist, sich zu einem echten Fußballstar zu entwickeln. Das sieht auch der fiese Präsident von Rot-Blau Gänsebach so, der nicht einmal vor einer Entführung zurückschreckt, um Donald zu seinem Club zu lotsen. Meister wird aber doch der FC Entenhausen, und der rechtzeitig wieder eingetroffene Donald ist Held des Tages. Gemeinsam mit dem ehemaligen Helfershelfer des Gänsebacher Präsidenten, [[Hanno]], der sich ebenfalls als Könner am Ball erweist, bricht der FC Entenhausen samt Donald, den die Kinder begleiten, zu einer Tournee rund um die Welt auf. In Australien spielen sie mit Bumerang-„Bällen“, in Indien wird Hanno als Gottheit Rhamatrucha verehrt, in Grönland finden die Partien unter Einsatz von Schnee- statt Fußbällen statt. Nach Rückkehr in die Heimat erfährt Donald, wie schnell der Ruhm der Welt verblasst: Hanno ist jetzt der angesagtere Fußballstar und wird von den Entenhausenern auf Händen getragen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vorlage von LTB 1982, „Paperino ai Mondiali“, CWD SS 65 (Mai 1982) hatte es, wie in dessen Erstauflage zur WM in Deutschland, CWD PS 54 (Mai 1974) nur zwei Comics gegeben: Neben Scarpas „Paperino ai Mondiali di Calcio“ dieses ebenfalls extrem lange Werk „Paperino Calciatore“, das bei den jungen Fußballfans ähnliche Hochstimmung ausgelöst haben dürfte. Sowohl Erst- als auch Zweitauflage enthielten darüber hinaus Informationen zu den unmittelbar anstehenden Fußball-Weltmeisterschaften: Spielpläne, Mannschaftsporträts, Steckbriefe der Stadien, WM-Historie. Anders als bei den I Classici üblich, waren beide Comics vorher nicht im „Topolino“ erschienen, sondern Maßanfertigungen für den dem größten Sportereignis der Welt gewidmeten Band. Vielleicht noch bemerkenswerter ist, dass die deutsche Übersetzung erstmals mit nur geringem zeitlichen Verzug von etwa einem Monat gegenüber dem italienischen Original erschien: Disney-Europa begann damals enger zusammenzuwachsen. Gewiss kein Zufall ist, dass „Paperino Calciatore“ – also „Donald, der Libero“ – von [[Gian Giacomo Dalmasso]] und [[Marco Rota]] stammten, die als Texter und Illustrator besonders eng in das I Classici-Tagesgeschäft eingebunden waren und eine naheliegende Wahl waren, eine solche Sonderausgabe zu gestalten und zu füllen. Der flotte Fußballtrubel zeigt Rota gerade erst auf dem Weg zu seinem zeichnerischen Zenit, und gewiss kein Scarpa ist Dalmasso, der sich sichtlich schwertut, dramaturgisch plausibel einen roten Faden durch pralle 80 Comic-Seiten zu legen. Dennoch gibt es genügend unvergessliche Momente: Donald mit verknoteten Beinen im Strafraum (S. 101), als verschämter Nackedei und im Frack einer Vogelscheuche (S. 129), das Fußballspiel zweier Fakirmannschaften (S. 150) und die Inder, die zu Ehren Hannos den Ball in das eigene Tor tragen: „Juhuu! Die Mannschaft Rhamatruchas hat gewonnen! Bravo!“ (S. 160). Gerade aufgrund seiner Bruchstückhaftigkeit hat manches an diesem Werk eine ganz erfrischende Comic-Strip-Anmutung – mal ganz abgesehen davon, dass wohl viele Jungens davon geträumt haben mögen, ohne Erfahrung, ohne Talent und ohne Training vom Fleck weg als quasi „geborener“ Fußballstar erkannt und verehrt zu werden. (12/15 – Really Good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Donald und der Traumjob ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} [[Donald]] ist gerade dabei, einen Bettelbrief an [[Onkel Dagobert]] abzufassen, als ihn [[Ahörnchen und Behörnchen]] zu nerven beginnen und er ihnen, auf das Hausdach kletternd, in ihrem Astloch mit der Baumsäge zu Leibe rückt. Gerade in diesem Moment kommt Onkel Dagobert vorbei und liest den auf dem Schreibtisch liegenden, angefangenen Brief…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Ehapa]] im Mai 1982 begann, das CWD SS 65 für den deutschen Markt zu bearbeiten, verzichtete man wohlweislich auf den redaktionellen WM-Teil der Italiener. Das LTB war nun mal eine reine Comic-Publikation und wollte es auch bleiben. Deshalb griff man auf andere Quellen zurück, so auf ältere Topolino-Bände, denen unter anderem diese dröge, trotz ihrer nur 6 Seiten völlig disparate [[S-Code-Geschichte]] entstammt. (2/15 – Terrible) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Donald, der Schrecken aller Hunde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Donald]] fürchtet sich als Vertreter für Fältchen-Balsam vor allem vor den Hunden, die vor den Einfamilienhäusern, an deren Türen er klingelt, Wache schieben. Vom Verkaufsdirektor erhält er einen elektronischen Pieper, der ihm selbst die schärfsten Köter des Viertels vom Halse hält. So sehr der Fältchen-Balsam ein Ladenhüter bleibt, erweckt „dieses Wundergerät“ (S. 188) das Interesse von Zeitungsjungen und Briefträgern… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solide, gut gezeichnete und leidlich humorvolle [[S-Code-Geschichte]] aus dem Hause [[Tony Strobl]]. (8/15 – Satisfactory) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_082-4.jpg|right|thumb|500px|In Siegel/Gattos &amp;quot;Zuviel Geld ist ungesund&amp;quot; lehnt sich eine Stadt gegen ihren Ausbeuter auf (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuviel Geld ist ungesund ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Auch wir wollen Ihnen zu Ihren großen Verlusten…“ – „…herzlich gratulieren!“&#039;&#039; (zwei Polizisten wissen, was sich gehört)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Weil er sich von den weißen Doktoren des Medico-Centers ausgebootet sieht, verflucht Humba-Humba, Medizinmann der Plattfußindianer, deren Arbeitgeber [[Dagobert Duck]]: Von nun an solle dieser „immer reicher“ werden. Zunächst frohlockt der reichste Mann der Welt, er wisse nicht, was daran schlimm sein soll, doch Stück für Stück begreift er es: Mitmilliardäre, Bürger, Journalisten, bald sogar die öffentliche Ordnung und die eigenen Mitarbeiter wenden sich von ihm ab, weil allein er profitiert und alle anderen immer ärmer werden. Nicht einmal Asyl erhält er – selbst ins Ausland ist ihm sein schlechter Ruf bereits vorausgeeilt. Dagobert bleibt nichts anderes übrig, als bei Humba-Humba zu Kreuze zu kriechen. Dessen brennende Hütte rettet er mithilfe seines Glückstalers, worauf Humba-Humba den Fluch löst. Zurück in Entenhausen, laufen die Geschäfte wieder, wie sie sollen: „normal“… (S. 219)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schon ein kleines Mystery-Meisterstück von [[Jerry Siegel]], der die gängigen Sorgen Onkel Dagoberts einfach mal kräftig gegen den Strich bürstet. So ganz glauben wir es zwar noch nicht, dass die Akkumulation märchenhaften Reichtums diese gesellschaftlichen Nachteile nach sich zöge. Zumindest lohnt es sich auch heutzutage, darüber zu philosophieren, was wohl passieren würde, wären Elon Musk, Bill Gates, Jeff Bezos und Mark Zuckerberg ein- und dieselbe Person. Wie dem auch sei: Es ist schon schön schauderhaft, Dagobert dabei zuzuschauen, wie er von einem Fluch verfolgt wird, der von dem Medizinmann bis ins kleinste Detail durchdacht wurde. Es gelingt Dagobert, als es ihm dämmert, dass ihm ein Restleben als Parias droht, nicht einmal, die erworbenen Firmen wieder abzustoßen, weil die Zauberhand auch die Kaufverträge hatte verschwinden lassen. Der interessante Stoff hätte allerdings einen [[Scarpa]] verdient gehabt, der Humba-Humba vermutlich noch bedrängendere Züge verliehen hätte, als [[Luciano Gatto]] in seinem eher statischen Stil es vermag. Die Figur, gerade in den Momenten ihrer spukhaften Erscheinung, hätte mehr sein können als ein halbnackter, zynisch grinsender Nussknacker. (11/15 – Pretty Good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die versteinerte Ananas ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Heißt dieser ohnmächtige Herr Donald Duck?“&#039;&#039; (Bob Aloha trifft gerade ein, als Donald eine umwerfende Bekanntschaft mit Schlangen geschlossen hat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Die Früchte auf den hawaiianischen Ananasplantagen [[Onkel Dagobert]]s, des größten Ananaskonservenfabrikanten der Welt, scheinen von einer geheimnisvollen Krankheit befallen. Davon können sich [[Donald]], [[Tick, Trick und Track]], in dessen Auftrag unterwegs, mit eigenen Augen überzeugen: des Nachts versteinern die Früchte auf den Feldern. Die eingeborenen Beschäftigten glauben an das wirken eines bösen Berggeists und laufen in Scharen davon – nur der Vorarbeiter Bob Aloha hält die Stellung. Tick, Trick und Track bekommen heraus, dass der fliegende Totempfahl, der die versteinernde Flüssigkeit versprüht, ein getarntes Flugzeug ist. Hinter der Sabotage steckt ein übler, der [[Carl Barks|Carl-Barks-Schöpfung [[Borstinger]] nachgebildeter Geschäftsmann, der die Leute durch diese Nummer versucht als Kunden für sein Apfelmus zu gewinnen. Nach der Enttarnung durch die Kinder landet er im Krankenhaus (aka Irrenhaus), in dem er fürderhin mit einer Spielzeugpistole auf künstliche Ananas zu schießen pflegt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sympathisch die italienische Wiederbelebung Borstingers auch sein mag: [[Osvaldo Pavese]] und [[Giulio Chierchini]] gelingt in diesem Comic ansonsten nicht viel. Allzu routiniert, ja dröge ist Paveses Storytelling, während Chierchini das Hawaii-Flair misslingt. Kulturhistorisch interessant ist, dass der Entenhausener Heißhunger auf Ananas lediglich den Konserven, nicht frischen Ananas gilt. Vermutlich war es auch in Italien 1973 noch eine Seltenheit, in den Obst- und Gemüsegeschäften die frischen Früchte zu finden. Noch in meiner deutschen Jugend der 80er Jahre war es gängig, die überzuckerten Ananasstückchen aus den Dosen zu verarbeiten und zu „genießen“. Dennoch verkörpert die tropische Frucht in dem Werk offenbar die kulinarische Moderne, während Borstingers Apfelmus für das Altbackene und deshalb Unbeliebte steht. (3/15 – Rubbish) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmengeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Ja, so etwas gibt es auch hier, sei aber diskret an das Ende dieser Rezension verbannt. Der überflüssige zweiseitige Rausschmeißer aus der Geschichte „Die versteinerte Ananas“ wurde wie diese dem Band „Paperparade“, CWD SS 34 (Oktober 1979) übernommen. So etwas muss man zum Glück nur selten sagen: Besser, wenn die Seiten 253 und 254 dieses eigentlich sehr schönen LTBs 82 weiß geblieben wären. (1/15 – Abysmal) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In wenigen Wochen startet die Fußball-WM 2026 in Kanada, den USA und Mexiko. Tatsächlich habe ich mir die Rezension des legendären LTB 82 für einen solchen passenden Moment aufgespart. Wer wie ich als 11-jähriger im Jahr 1982 Fußballfan und LTB-Leser war, für den war „Donald vor! Noch ein Tor!“ wie der Eingang in das irdische Paradies. Die Ducks waren meine Popstars, und die in Spanien auflaufenden Männer der 24 Nationalteams waren nicht einfach nur Spieler, sondern Helden, manche auch, wie die Brasilianer, echte Künstler. Man kann sich kaum meine Zerknirschung ausmalen, als sich die Halbgötter in den weiß-schwarzen deutschen Nationaltrikots in der „Schande von Gijon“ als gewöhnliche, ja verachtenswerte Betrüger erwiesen, die sogar mich, der ansonsten alles anschaute, vom Fernseher fliehen ließen. Dann doch lieber, viel lieber Franz Dribbelbauer und Donald, der Libero. Weltmeister wurden dann die Italiener und der Torschützenkönig Paolo Rossi und der enthemmt jubelnde Marco Tardelli des Finals gegen die hässlichen Deutschen ihre Fußball-Ikonen. Wehmütig wird mir beim Gedanken, dass die damaligen Champions, die sich comic-technisch mit so viel Liebe den Weltmeisterschaften 1974 und 1982 widmeten, 2026 nun schon zum dritten Mal in Folge zuschauen müssen. Es ist nur Spekulation, dass so ein Schicksal vor 30 Jahren noch deutlich mehr dicke italienische Tränen hätte rollen lassen als in der heutigen durchkommerzialisierten Fußball-Moderne. [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LTB Rezension|82]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_82:_Rezension&amp;diff=308841</id>
		<title>LTB 82: Rezension</title>
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		<updated>2026-05-25T21:05:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{LTB Rezension|82|LTB_082_BV.jpg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cover ==&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Donald, in Trikots und Hosen der international seltenen Farbkombination rot-hellblau, kickt einen Ball mit seiner rechten Klebe senkrecht ins obere Bilddrittel. Der Ball ist mit den Flaggen von Teilnehmern der Fußball-WM von 1982, Spanien, Italien, Argentinien, Brasilien und Peru, bestückt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem gewohnheitsmäßig leeren Blick von [[Giancarlo Gatti]]s Donald gehen hier noch ein paar weitere Dinge schief: kein Hintergrund (nicht einmal ein „Untergrund“), keine Dynamik. Auf dem italienischen Originaltitel konnte zumindest noch die Idee gefallen, das „o“ in „Paperino“ durch den in die Luft geschossenen Fußball bilden zu lassen. Das von [[Marco Rota]] gestaltete Cover des I Classici 54 der „Prima Serie“ von 1974, von dem dieser Band hier eine Neuauflage ist, zeigte Donald, Goofy und Micky im spielerischen Kampf um den damals neuen FIFA World Cup und war deutlich besser. (4/15) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das erste Fußballspiel der Welt ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich weiß was viel Besseres! Wie wär’s mit einem lustigen Kürbisspiel für beide Clans?“&#039;&#039; (eine Hexe aus dem schottischen Hochland revolutioniert das Fehdewesen aka die Sportwelt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_082-1.jpg|left|thumb|Von Romano Scarpa in seinem 1974 ersterschienen &amp;quot;Ersten Fußballspiel der Welt&amp;quot; auch verarbeitet: der damals neu gestiftete FIFA-Pokal (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hl}} [[Dagobert Duck]] und [[Klaas Klever]] sprechen beim einflussreichen Fußball-Funktionär Heuberger vor, um die Übertragungsrechte für die anstehende Fußball-WM zu ergattern. Im Gepäck haben beide, um ihre Ansprüche zu untermauern, je einen spektakulären Fußball-Film: Doch während Dagoberts Film-Opus, das die Erfindung des Fußballspiels in den schottischen Highlands imaginiert, bei Heuberger durchfällt, gefällt ihm Klevers Streifen „Ein Tag im Leben des Franz Dribbelbauer“ ganz vorzüglich. Doch wie groß die Überraschung bei Heuberger und Dagobert, als Klever verkündet, diesen Dribbelbauer, der mit seinen Fußballkünsten die ganze jodlersteinische Nationalmannschaft vernascht, gebe es wirklich! Und Klever ist nur zu bereit, gegen Einräumung der Fernsehrechte seinen neuen Star an die hiesige Nationalmannschaft zu „verleihen“. Der verzweifelte Dagobert weiht seine Verwandten in den Sachstand ein, und es sind natürlich die [[Tick, Trick und Track|Kinder]], die als erstes merken, dass mit diesem „Franz Dribbelbauer“ etwas nicht stimmt. Und tatsächlich: Er ist, wie uns [[Scarpa]] zeigt, ein Instrument von dessen Bruder Hans, einem Elektronikgenie, der Franz mittels eingesetzter Elektroden nach Belieben aus einem hohlen Berg heraus fernsteuerbar gemacht hat. Währenddessen hat [[Gundel Gaukeley]] Dagobert ausspioniert und einen Hebel erahnt, mit dem sie endlich den Glückstaler ergattern könnte: Sie verspricht, [[Donald]] zum Super-Torwart zu machen, und tatsächlich bekommt der ehemalige Fußballstar Uli Seiler keinen Ball mehr an Donald vorbei in die Maschen. Sodann werden Hans und Franz, in Wahrheit beides keine schlechten Menschen, von den Kindern, Dagobert und Heuberger enttarnt. Dennoch will der Fußball-Funktionär an dem Vertrag mit Klever festhalten. Obwohl Dagobert unter diesen neuen Bedingungen nur noch wenig Lust verspürt, Gundel seinen Glückstaler auszuliefern, legt er ihn wie verabredet eines Abends an sein offenes Fenster. Doch Klever, weiterhin im Wettkampfmodus, tauscht den Glückstaler gegen einen alten schottischen Pechpenny von seinem Speicher aus. Gundel sieht sich verraten und entzieht Donald seine Superkräfte, der daraufhin in einer eigens organisierten Demonstration seiner Fähigkeiten eben doch von den durch alle Spieler der Nationalmannschaft gleichzeitig abgefeuerten Fußbällen über den Haufen geschossen wird. Dagobert verdonnert den Versager dazu, Klevers Fernmeldesatelliten zu sabotieren – wenn er die Übertragungsrechte für die Fußball-WM nicht bekommt, soll sie eben keiner sehen. Doch nebenbei demoliert Donald auch Dagoberts eigenen Satelliten und geht sodann „als erster lebender Satellit in die Geschichte des Fernsehens“ (S. 95)…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_082-2.jpg|right|thumb|&amp;quot;Geht&#039;s raus und spielt Fußball&amp;quot;: Scarpas Figur Franz Dribbelbauer vernascht das jodlersteinsche Nationalteam (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nebel wabert mystisch über das Kürbisfeld zwischen den beiden Burgen zweier verfeindeter schottischer Clans… Die Gewitterhexen – ganz offenbar Shakespeares „Macbeth“ entlehnt, obwohl es hier vier statt drei sind – machen sich einen Spaß: Die der Kürbiskost überdrüssigen McDuckleys und die hungrigen McClevers sollen ihr Anrecht über die Anbaufläche ausspielen. Und da die Hexen einige Kürbisse vergiftet haben und die Clan-Angehörigen höllische Angst, sie zu berühren, soll der Kampf eben mit den Füßen erfolgen. Wer den Kürbis mit dem Pechpenny am Ende hinter seinem Burgtor liegen hat, ist Verlierer. So kam also das Fußballspiel in die Welt, und wahrscheinlich wäre die Geschichte von Romano Scarpa bereits dann unter seinen Top-Werken zu listen, wenn es dabei sein Bewenden gehabt hätte. Aber es ist ja nur der „Vorfilm“ für die weiteren Geschehnisse, die der bunten, verrückten Welt des „Calcio“, wie der Sport in Italien heißt, ein bleibendes Disney-Denkmal setzt. Die Erzählstruktur, hier offenbar nur einer Filmvorführung beigewohnt zu haben, welche Teil eines Geschäftskampfes zwischen Dagobert Duck und Klaas Klever ist, kann auch diejenigen Scarpa-Fans vollends begeistern, welche den späteren Scarpa immer etwas zu routiniert und überraschungsarm fanden. Auch die deutschen Übersetzer muss das initiierende Filmopus derart berauscht haben, dass sie die anschließenden drei Viertel der Handlung glatt übersahen und gleich die ganze Geschichte „Das erste Fußballspiel der Welt“ tauften (ital. schlichter und treffender „Paperino ai Mondiali di Calcio“, also „Donald bei den Fußball-Weltmeisterschaften“). Glänzend die Idee Scarpas, gegen Ende des Comics den ursprünglichen Clan-Wettkampf in einer entzückenden Verschiebung der Erzählebenen wieder in die Handlung zurückzuholen und Klever mit genau jenem „schottischen Pechpenny“ hantieren zu lassen, den sein Vorfahr McClever – aber schließlich ja nur in einem von Dagobert produzierten Film – zu seinem Verdruss einst hinter seinem Burgtor fand. Dass überhaupt Gundel Gaukeley eine Rolle bekommt und somit den mittelbaren Wettstreit der Fußball-Superstars Franz Dribbelbauer und Donald Duck forciert, ist ebenfalls ein überaus glücklicher Einfall zu nennen. Und was ist ihr Gegenspieler, der technisch begnadete Fußballer-Bruder Hans Dribbelbauer, eigentlich anderes als ein Vorläufer jener heutigen „E-Sportler“, die seltsame Avatare tatsächlicher Superstars durch ihre Fußballsimulationen wie die der bekannten FIFA-Reihe schicken? „Franz Dribbelbauer“ erinnert übrigens nur in der deutschen Übersetzung an den deutschen Fußballer-Prototypen Franz Beckenbauer, der kurz vor dem Erscheinen des LTB 82 mit dem Hamburger SV seine fünfte deutsche Meisterschaft feiern und sein Abschiedsspiel bestreiten durfte. Scarpa hatte ihn im italienischen Original als „Franz Paperott“ stärker in die „Paperi“, also die Gattung der Disney-Enten eingeordnet, und ihm darüber hinaus eine allgemeiner gehaltene deutsche Namensendung zugewiesen. Es macht auch Spaß zu sehen, wie mit den anderen Namen aus der Handlung verfahren wurde: Aus dem ehemaligen Meisterspieler Rolf Ball wird ein Uli Seiler, aus dem Funktionär „Mister Stopper“ ein „Herr Heuberger“, darin den damaligen DFB-Präsidenten Hermann Neuberger assoziierend. Auch im italienischen Original scheint die Figur – trotz des englischen Namens – für Fußball-Italien zu sprechen, träumt er doch von einem Titel für sein Heimatland – „noi – campioni del mondo!“ (S. 41). So kann interpretiert werden, dass Scarpa den Bergmenschen „Franz Paperott“ als Südtiroler avant la lettre konzipiert hatte, welcher den Italienern zum Titel verholfen hätte. In der Realität schafften es die Azzurri 1982 auch ohne einen Franz Paperott, den FIFA-Pokal aus Spanien mit nach Hause zu nehmen. Freilich war, wie man dabei bedenken muss, Scarpas Geschichte erstmals bereits 1974 erschienen, und zwar anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland, was die vielen deutschen Bezüge erklärt. So finden auch die Verhandlungen um die WM-Übertragungsrechte offenbar in München statt (S. 30, 43). Immerhin wird von der deutschen Übersetzung auch nicht behauptet, dass man sich der Zwiebeltürme der Münchner Frauenkirche zum Trotz in Madrid befinde. (15/15 – Outstanding) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eine unnachahmliche Idee ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Tormeier, Rasenhauer, Knochenbrecher, Stoppauer, Flankenberger, Schussinger, Lachberger, Dribblinger, Donald Duck, Kopfinger, Treffauer“&#039;&#039; (die Mannschaftsaufstellung des FC Entenhausen im „Spiel des Jahres“ gegen den 1. FC Bolzenhausen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_082-3.jpg|left|thumb|500px|Dalmasso/Rotas &amp;quot;Donald, der Libero&amp;quot; als echter Instinktfußballer (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Kochend vor Wut schießt [[Donald]], als er an einem Fußballplatz vorbeikommt, den Holzstreben eines Fangnetzes entzwei. Die dort trainierenden Spieler des FC Entenhausen glauben, einen kommenden Mitspieler gesehen, zu haben, und lassen ihn im Büro ihres Präsidenten einen Vertrag unterschreiben. Zunächst müssen ihn die [[Tick, Trick und Track|Kinder]] noch durch allerlei Tricks und Hilfsmittel unterstützen, doch die merken bald, dass er auch ohne sie dabei ist, sich zu einem echten Fußballstar zu entwickeln. Das sieht auch der fiese Präsident von Rot-Blau Gänsebach so, der nicht einmal vor einer Entführung zurückschreckt, um Donald zu seinem Club zu lotsen. Meister wird aber doch der FC Entenhausen, und der rechtzeitig wieder eingetroffene Donald ist Held des Tages. Gemeinsam mit dem ehemaligen Helfershelfer des Gänsebacher Präsidenten, [[Hanno]], der sich ebenfalls als Könner am Ball erweist, bricht der FC Entenhausen samt Donald, den die Kinder begleiten, zu einer Tournee rund um die Welt auf. In Australien spielen sie mit Bumerang-„Bällen“, in Indien wird Hanno als Gottheit Rhamatrucha verehrt, in Grönland finden die Partien unter Einsatz von Schnee- statt Fußbällen statt. Nach Rückkehr in die Heimat erfährt Donald, wie schnell der Ruhm der Welt verblasst: Hanno ist jetzt der angesagtere Fußballstar und wird von den Entenhausenern auf Händen getragen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vorlage von LTB 1982, „Paperino ai Mondiali“, CWD SS 65 (Mai 1982) hatte es, wie in dessen Erstauflage zur WM in Deutschland, CWD PS 54 (Mai 1974) nur zwei Comics gegeben: Neben Scarpas „Paperino ai Mondiali di Calcio“ dieses ebenfalls extrem lange Werk „Paperino Calciatore“, das bei den jungen Fußballfans ähnliche Hochstimmung ausgelöst haben dürfte. Sowohl Erst- als auch Zweitauflage enthielten darüber hinaus Informationen zu den unmittelbar anstehenden Fußball-Weltmeisterschaften: Spielpläne, Mannschaftsporträts, Steckbriefe der Stadien, WM-Historie. Anders als bei den I Classici üblich, waren beide Comics vorher nicht im „Topolino“ erschienen, sondern Maßanfertigungen für den dem größten Sportereignis der Welt gewidmeten Band. Vielleicht noch bemerkenswerter ist, dass die deutsche Übersetzung erstmals mit nur geringem zeitlichen Verzug von etwa einem Monat gegenüber dem italienischen Original erschien: Disney-Europa begann damals enger zusammenzuwachsen. Gewiss kein Zufall ist, dass „Paperino Calciatore“ – also „Donald, der Libero“ – von [[Gian Giacomo Dalmasso]] und [[Marco Rota]] stammten, die als Texter und Illustrator besonders eng in das I Classici-Tagesgeschäft eingebunden waren und eine naheliegende Wahl waren, eine solche Sonderausgabe zu gestalten und zu füllen. Der flotte Fußballtrubel zeigt Rota gerade erst auf dem Weg zu seinem zeichnerischen Zenit, und gewiss kein Scarpa ist Dalmasso, der sich sichtlich schwertut, dramaturgisch plausibel einen roten Faden durch pralle 80 Comic-Seiten zu legen. Dennoch gibt es genügend unvergessliche Momente: Donald mit verknoteten Beinen im Strafraum (S. 101), als verschämter Nackedei und im Frack einer Vogelscheuche (S. 129), das Fußballspiel zweier Fakirmannschaften (S. 150) und die Inder, die zu Ehren Hannos den Ball in das eigene Tor tragen: „Juhuu! Die Mannschaft Rhamatruchas hat gewonnen! Bravo!“ (S. 160). Gerade aufgrund seiner Bruchstückhaftigkeit hat manches an diesem Werk eine ganz erfrischende Comic-Strip-Anmutung – mal ganz abgesehen davon, dass wohl viele Jungens davon geträumt haben mögen, ohne Erfahrung, ohne Talent und ohne Training vom Fleck weg als quasi „geborener“ Fußballstar erkannt und verehrt zu werden. (12/15 – Really Good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
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== Donald und der Traumjob ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} [[Donald]] ist gerade dabei, einen Bettelbrief an [[Onkel Dagobert]] abzufassen, als ihn [[Ahörnchen und Behörnchen]] zu nerven beginnen und er ihnen, auf das Hausdach kletternd, in ihrem Astloch mit der Baumsäge zu Leibe rückt. Gerade in diesem Moment kommt Onkel Dagobert vorbei und liest den auf dem Schreibtisch liegenden, angefangenen Brief…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Ehapa]] im Mai 1982 begann, das CWD SS 65 für den deutschen Markt zu bearbeiten, verzichtete man wohlweislich auf den redaktionellen WM-Teil der Italiener. Das LTB war nun mal eine reine Comic-Publikation und wollte es auch bleiben. Deshalb griff man auf andere Quellen zurück, so auf ältere Topolino-Bände, denen unter anderem diese dröge, trotz ihrer nur 6 Seiten völlig disparate [[S-Code-Geschichte]] entstammt. (2/15 – Terrible) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Donald, der Schrecken aller Hunde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Donald]] fürchtet sich als Vertreter für Fältchen-Balsam vor allem vor den Hunden, die vor den Einfamilienhäusern, an deren Türen er klingelt, Wache schieben. Vom Verkaufsdirektor erhält er einen elektronischen Pieper, der ihm selbst die schärfsten Köter des Viertels vom Halse hält. So sehr der Fältchen-Balsam ein Ladenhüter bleibt, erweckt „dieses Wundergerät“ (S. 188) das Interesse von Zeitungsjungen und Briefträgern… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solide, gut gezeichnete und leidlich humorvolle [[S-Code-Geschichte]] aus dem Hause [[Tony Strobl]]. (8/15 – Satisfactory) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_082-4.jpg|right|thumb|500px|In Siegel/Gattos &amp;quot;Zuviel Geld ist ungesund&amp;quot; lehnt sich eine Stadt gegen ihren Ausbeuter auf (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuviel Geld ist ungesund ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Auch wir wollen Ihnen zu Ihren großen Verlusten…“ – „…herzlich gratulieren!“&#039;&#039; (zwei Polizisten wissen, was sich gehört)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Weil er sich von den weißen Doktoren des Medico-Centers ausgebootet sieht, verflucht Humba-Humba, Medizinmann der Plattfußindianer, deren Arbeitgeber [[Dagobert Duck]]: Von nun an solle dieser „immer reicher“ werden. Zunächst frohlockt der reichste Mann der Welt, er wisse nicht, was daran schlimm sein soll, doch Stück für Stück begreift er es: Mitmilliardäre, Bürger, Journalisten, bald sogar die öffentliche Ordnung und die eigenen Mitarbeiter wenden sich von ihm ab, weil allein er profitiert und alle anderen immer ärmer werden. Nicht einmal Asyl erhält er – selbst ins Ausland ist ihm sein schlechter Ruf bereits vorausgeeilt. Dagobert bleibt nichts anderes übrig, als bei Humba-Humba zu Kreuze zu kriechen. Dessen brennende Hütte rettet er mithilfe seines Glückstalers, worauf Humba-Humba den Fluch löst. Zurück in Entenhausen, laufen die Geschäfte wieder, wie sie sollen: „normal“… (S. 219)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schon ein kleines Mystery-Meisterstück von [[Jerry Siegel]], der die gängigen Sorgen Onkel Dagoberts einfach mal kräftig gegen den Strich bürstet. So ganz glauben wir es zwar noch nicht, dass die Akkumulation märchenhaften Reichtums diese gesellschaftlichen Nachteile nach sich zöge. Zumindest lohnt es sich auch heutzutage, darüber zu philosophieren, was wohl passieren würde, wären Elon Musk, Bill Gates, Jeff Bezos und Mark Zuckerberg ein- und dieselbe Person. Wie dem auch sei: Es ist schon schön schauderhaft, Dagobert dabei zuzuschauen, wie er von einem Fluch verfolgt wird, der von dem Medizinmann bis ins kleinste Detail durchdacht wurde. Es gelingt Dagobert, als es ihm dämmert, dass ihm ein Restleben als Parias droht, nicht einmal, die erworbenen Firmen wieder abzustoßen, weil die Zauberhand auch die Kaufverträge hatte verschwinden lassen. Der interessante Stoff hätte allerdings einen [[Scarpa]] verdient gehabt, der Humba-Humba vermutlich noch bedrängendere Züge verliehen hätte, als [[Luciano Gatto]] in seinem eher statischen Stil es vermag. Die Figur, gerade in den Momenten ihrer spukhaften Erscheinung, hätte mehr sein können als ein halbnackter, zynisch grinsender Nussknacker. (11/15 – Pretty Good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die versteinerte Ananas ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Heißt dieser ohnmächtige Herr Donald Duck?“&#039;&#039; (Bob Aloha trifft gerade ein, als Donald eine umwerfende Bekanntschaft mit Schlangen geschlossen hat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Die Früchte auf den hawaiianischen Ananasplantagen [[Onkel Dagobert]]s, des größten Ananaskonservenfabrikanten der Welt, scheinen von einer geheimnisvollen Krankheit befallen. Davon können sich [[Donald]], [[Tick, Trick und Track]], in dessen Auftrag unterwegs, mit eigenen Augen überzeugen: des Nachts versteinern die Früchte auf den Feldern. Die eingeborenen Beschäftigten glauben an das wirken eines bösen Berggeists und laufen in Scharen davon – nur der Vorarbeiter Bob Aloha hält die Stellung. Tick, Trick und Track bekommen heraus, dass der fliegende Totempfahl, der die versteinernde Flüssigkeit versprüht, ein getarntes Flugzeug ist. Hinter der Sabotage steckt ein übler, der [[Carl Barks|Carl-Barks-Schöpfung [[Borstinger]] nachgebildeter Geschäftsmann, der die Leute durch diese Nummer versucht als Kunden für sein Apfelmus zu gewinnen. Nach der Enttarnung durch die Kinder landet er im Krankenhaus (aka Irrenhaus), in dem er fürderhin mit einer Spielzeugpistole auf künstliche Ananas zu schießen pflegt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sympathisch die italienische Wiederbelebung Borstingers auch sein mag: [[Osvaldo Pavese]] und [[Giulio Chierchini]] gelingt in diesem Comic ansonsten nicht viel. Allzu routiniert, ja dröge ist Paveses Storytelling, während Chierchini das Hawaii-Flair misslingt. Kulturhistorisch interessant ist, dass der Entenhausener Heißhunger auf Ananas lediglich den Konserven, nicht frischen Ananas gilt. Vermutlich war es auch in Italien 1973 noch eine Seltenheit, in den Obst- und Gemüsegeschäften die frischen Früchte zu finden. Noch in meiner deutschen Jugend der 80er Jahre war es gängig, die überzuckerten Ananasstückchen aus den Dosen zu verarbeiten und zu „genießen“. Dennoch verkörpert die tropische Frucht in dem Werk offenbar die kulinarische Moderne, während Borstingers Apfelmus für das Altbackene und deshalb Unbeliebte steht. (3/15 – Rubbish) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmengeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Ja, so etwas gibt es auch hier, sei aber diskret an das Ende dieser Rezension verbannt. Der überflüssige zweiseitige Rausschmeißer aus der Geschichte „Die versteinerte Ananas“ wurde wie diese dem Band „Paperparade“, CWD SS 34 (Oktober 1979) übernommen. So etwas muss man zum Glück nur selten sagen: Besser, wenn die Seiten 253 und 254 dieses eigentlich sehr schönen LTBs 82 weiß geblieben wären. (1/15 – Abysmal) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In wenigen Wochen startet die Fußball-WM 2026 in Kanada, den USA und Mexiko. Tatsächlich habe ich mir die Rezension des legendären LTB 82 für einen solchen passenden Moment aufgespart. Wer wie ich als 11-jähriger im Jahr 1982 Fußballfan und LTB-Leser war, für den war „Donald vor! Noch ein Tor!“ wie der Eingang in das irdische Paradies. Die Ducks waren meine Popstars, und die in Spanien auflaufenden Männer der 24 Nationalteams waren nicht einfach nur Spieler, sondern Helden, manche auch, wie die Brasilianer, echte Künstler. Man kann sich kaum meine Zerknirschung ausmalen, als sich die Halbgötter in den weiß-schwarzen deutschen Nationaltrikots in der „Schande von Gijon“ als gewöhnliche, ja verachtenswerte Betrüger erwiesen, die sogar mich, der ansonsten alles anschaute, vom Fernseher fliehen ließen. Dann doch lieber, viel lieber Franz Dribbelbauer und Donald, der Libero. Weltmeister wurden dann die Italiener und der Torschützenkönig Paolo Rossi und der enthemmt jubelnde Marco Tardelli des Finals gegen die hässlichen Deutschen ihre Fußball-Ikonen. Wehmütig wird mir beim Gedanken, dass die damaligen Champions, die sich comic-technisch mit so viel Liebe den Weltmeisterschaften 1974 und 1982 widmeten, 2026 nun schon zum dritten Mal in Folge zuschauen müssen. Es ist nur Spekulation, dass so ein Schicksal vor 30 Jahren noch deutlich mehr dicke italienische Tränen hätte rollen lassen als in der heutigen durchkommerzialisierten Fußball-Moderne. [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LTB Rezension|82]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_82:_Rezension&amp;diff=308840</id>
		<title>LTB 82: Rezension</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_82:_Rezension&amp;diff=308840"/>
		<updated>2026-05-25T20:52:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{LTB Rezension|82|LTB_082_BV.jpg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cover ==&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Donald, in Trikots und Hosen der international seltenen Farbkombination rot-hellblau, kickt einen Ball mit seiner rechten Klebe senkrecht ins obere Bilddrittel. Der Ball ist mit den Flaggen von Teilnehmern der Fußball-WM von 1982, Spanien, Italien, Argentinien, Brasilien und Peru, bestückt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem gewohnheitsmäßig leeren Blick von [[Giancarlo Gatti]]s Donald gehen hier noch ein paar weitere Dinge schief: kein Hintergrund (nicht einmal ein „Untergrund“), keine Dynamik. Auf dem italienischen Originaltitel konnte zumindest noch die Idee gefallen, das „o“ in „Paperino“ durch den in die Luft geschossenen Fußball bilden zu lassen. Das von [[Marco Rota]] gestaltete Cover des I Classici 54 der „Prima Serie“ von 1974, von dem dieser Band hier eine Neuauflage ist, zeigte Donald, Goofy und Micky im spielerischen Kampf um den damals neuen FIFA World Cup und war deutlich besser. (4/15) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das erste Fußballspiel der Welt ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich weiß was viel Besseres! Wie wär’s mit einem lustigen Kürbisspiel für beide Clans?“&#039;&#039; (eine Hexe aus dem schottischen Hochland revolutioniert das Fehdewesen aka die Sportwelt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hl}} [[Dagobert Duck]] und [[Klaas Klever]] sprechen beim einflussreichen Fußball-Funktionär Heuberger vor, um die Übertragungsrechte für die anstehende Fußball-WM zu ergattern. Im Gepäck haben beide, um ihre Ansprüche zu untermauern, je einen spektakulären Fußball-Film: Doch während Dagoberts Film-Opus, das die Erfindung des Fußballspiels in den schottischen Highlands imaginiert, bei Heuberger durchfällt, gefällt ihm Klevers Streifen „Ein Tag im Leben des Franz Dribbelbauer“ ganz vorzüglich. Doch wie groß die Überraschung bei Heuberger und Dagobert, als Klever verkündet, diesen Dribbelbauer, der mit seinen Fußballkünsten die ganze jodlersteinische Nationalmannschaft vernascht, gebe es wirklich! Und Klever ist nur zu bereit, gegen Einräumung der Fernsehrechte seinen neuen Star an die hiesige Nationalmannschaft zu „verleihen“. Der verzweifelte Dagobert weiht seine Verwandten in den Sachstand ein, und es sind natürlich die [[Tick, Trick und Track|Kinder]], die als erstes merken, dass mit diesem „Franz Dribbelbauer“ etwas nicht stimmt. Und tatsächlich: Er ist, wie uns [[Scarpa]] zeigt, ein Instrument von dessen Bruder Hans, einem Elektronikgenie, der Franz mittels eingesetzter Elektroden nach Belieben aus einem hohlen Berg heraus fernsteuerbar gemacht hat. Währenddessen hat [[Gundel Gaukeley]] Dagobert ausspioniert und einen Hebel erahnt, mit dem sie endlich den Glückstaler ergattern könnte: Sie verspricht, [[Donald]] zum Super-Torwart zu machen, und tatsächlich bekommt der ehemalige Fußballstar Uli Seiler keinen Ball mehr an Donald vorbei in die Maschen. Sodann werden Hans und Franz, in Wahrheit beides keine schlechten Menschen, von den Kindern, Dagobert und Heuberger enttarnt. Dennoch will der Fußball-Funktionär an dem Vertrag mit Klever festhalten. Obwohl Dagobert unter diesen neuen Bedingungen nur noch wenig Lust verspürt, Gundel seinen Glückstaler auszuliefern, legt er ihn wie verabredet eines Abends an sein offenes Fenster. Doch Klever, weiterhin im Wettkampfmodus, tauscht den Glückstaler gegen einen alten schottischen Pechpenny von seinem Speicher aus. Gundel sieht sich verraten und entzieht Donald seine Superkräfte, der daraufhin in einer eigens organisierten Demonstration seiner Fähigkeiten eben doch von den durch alle Spieler der Nationalmannschaft gleichzeitig abgefeuerten Fußbällen über den Haufen geschossen wird. Dagobert verdonnert den Versager dazu, Klevers Fernmeldesatelliten zu sabotieren – wenn er die Übertragungsrechte für die Fußball-WM nicht bekommt, soll sie eben keiner sehen. Doch nebenbei demoliert Donald auch Dagoberts eigenen Satelliten und geht sodann „als erster lebender Satellit in die Geschichte des Fernsehens“ (S. 95)…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nebel wabert mystisch über das Kürbisfeld zwischen den beiden Burgen zweier verfeindeter schottischer Clans… Die Gewitterhexen – ganz offenbar Shakespeares „Macbeth“ entlehnt, obwohl es hier vier statt drei sind – machen sich einen Spaß: Die der Kürbiskost überdrüssigen McDuckleys und die hungrigen McClevers sollen ihr Anrecht über die Anbaufläche ausspielen. Und da die Hexen einige Kürbisse vergiftet haben und die Clan-Angehörigen höllische Angst, sie zu berühren, soll der Kampf eben mit den Füßen erfolgen. Wer den Kürbis mit dem Pechpenny am Ende hinter seinem Burgtor liegen hat, ist Verlierer. So kam also das Fußballspiel in die Welt, und wahrscheinlich wäre die Geschichte von Romano Scarpa bereits dann unter seinen Top-Werken zu listen, wenn es dabei sein Bewenden gehabt hätte. Aber es ist ja nur der „Vorfilm“ für die weiteren Geschehnisse, die der bunten, verrückten Welt des „Calcio“, wie der Sport in Italien heißt, ein bleibendes Disney-Denkmal setzt. Die Erzählstruktur, hier offenbar nur einer Filmvorführung beigewohnt zu haben, welche Teil eines Geschäftskampfes zwischen Dagobert Duck und Klaas Klever ist, kann auch diejenigen Scarpa-Fans vollends begeistern, welche den späteren Scarpa immer etwas zu routiniert und überraschungsarm fanden. Auch die deutschen Übersetzer muss das initiierende Filmopus derart berauscht haben, dass sie die anschließenden drei Viertel der Handlung glatt übersahen und gleich die ganze Geschichte „Das erste Fußballspiel der Welt“ tauften (ital. schlichter und treffender „Paperino ai Mondiali di Calcio“, also „Donald bei den Fußball-Weltmeisterschaften“). Glänzend die Idee Scarpas, gegen Ende des Comics den ursprünglichen Clan-Wettkampf in einer entzückenden Verschiebung der Erzählebenen wieder in die Handlung zurückzuholen und Klever mit genau jenem „schottischen Pechpenny“ hantieren zu lassen, den sein Vorfahr McClever – aber schließlich ja nur in einem von Dagobert produzierten Film – zu seinem Verdruss einst hinter seinem Burgtor fand. Dass überhaupt Gundel Gaukeley eine Rolle bekommt und somit den mittelbaren Wettstreit der Fußball-Superstars Franz Dribbelbauer und Donald Duck forciert, ist ebenfalls ein überaus glücklicher Einfall zu nennen. Und was ist ihr Gegenspieler, der technisch begnadete Fußballer-Bruder Hans Dribbelbauer, eigentlich anderes als ein Vorläufer jener heutigen „E-Sportler“, die seltsame Avatare tatsächlicher Superstars durch ihre Fußballsimulationen wie die der bekannten FIFA-Reihe schicken? „Franz Dribbelbauer“ erinnert übrigens nur in der deutschen Übersetzung an den deutschen Fußballer-Prototypen Franz Beckenbauer, der kurz vor dem Erscheinen des LTB 82 mit dem Hamburger SV seine fünfte deutsche Meisterschaft feiern und sein Abschiedsspiel bestreiten durfte. Scarpa hatte ihn im italienischen Original als „Franz Paperott“ stärker in die „Paperi“, also die Gattung der Disney-Enten eingeordnet, und ihm darüber hinaus eine allgemeiner gehaltene deutsche Namensendung zugewiesen. Es macht auch Spaß zu sehen, wie mit den anderen Namen aus der Handlung verfahren wurde: Aus dem ehemaligen Meisterspieler Rolf Ball wird ein Uli Seiler, aus dem Funktionär „Mister Stopper“ ein „Herr Heuberger“, darin den damaligen DFB-Präsidenten Hermann Neuberger assoziierend. Auch im italienischen Original scheint die Figur – trotz des englischen Namens – für Fußball-Italien zu sprechen, träumt er doch von einem Titel für sein Heimatland – „noi – campioni del mondo!“ (S. 41). So kann interpretiert werden, dass Scarpa den Bergmenschen „Franz Paperott“ als Südtiroler avant la lettre konzipiert hatte, welcher den Italienern zum Titel verholfen hätte. In der Realität schafften es die Azzurri 1982 auch ohne einen Franz Paperott, den FIFA-Pokal aus Spanien mit nach Hause zu nehmen. Freilich war, wie man dabei bedenken muss, Scarpas Geschichte erstmals bereits 1974 erschienen, und zwar anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland, was die vielen deutschen Bezüge erklärt. So finden auch die Verhandlungen um die WM-Übertragungsrechte offenbar in München statt (S. 30, 43). Immerhin wird von der deutschen Übersetzung auch nicht behauptet, dass man sich der Zwiebeltürme der Münchner Frauenkirche zum Trotz in Madrid befinde. (15/15 – Outstanding) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eine unnachahmliche Idee ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Tormeier, Rasenhauer, Knochenbrecher, Stoppauer, Flankenberger, Schussinger, Lachberger, Dribblinger, Donald Duck, Kopfinger, Treffauer“&#039;&#039; (die Mannschaftsaufstellung des FC Entenhausen im „Spiel des Jahres“ gegen den 1. FC Bolzenhausen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Kochend vor Wut schießt [[Donald]], als er an einem Fußballplatz vorbeikommt, den Holzstreben eines Fangnetzes entzwei. Die dort trainierenden Spieler des FC Entenhausen glauben, einen kommenden Mitspieler gesehen, zu haben, und lassen ihn im Büro ihres Präsidenten einen Vertrag unterschreiben. Zunächst müssen ihn die [[Tick, Trick und Track|Kinder]] noch durch allerlei Tricks und Hilfsmittel unterstützen, doch die merken bald, dass er auch ohne sie dabei ist, sich zu einem echten Fußballstar zu entwickeln. Das sieht auch der fiese Präsident von Rot-Blau Gänsebach so, der nicht einmal vor einer Entführung zurückschreckt, um Donald zu seinem Club zu lotsen. Meister wird aber doch der FC Entenhausen, und der rechtzeitig wieder eingetroffene Donald ist Held des Tages. Gemeinsam mit dem ehemaligen Helfershelfer des Gänsebacher Präsidenten, [[Hanno]], der sich ebenfalls als Könner am Ball erweist, bricht der FC Entenhausen samt Donald, den die Kinder begleiten, zu einer Tournee rund um die Welt auf. In Australien spielen sie mit Bumerang-„Bällen“, in Indien wird Hanno als Gottheit Rhamatrucha verehrt, in Grönland finden die Partien unter Einsatz von Schnee- statt Fußbällen statt. Nach Rückkehr in die Heimat erfährt Donald, wie schnell der Ruhm der Welt verblasst: Hanno ist jetzt der angesagtere Fußballstar und wird von den Entenhausenern auf Händen getragen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vorlage von LTB 1982, „Paperino ai Mondiali“, CWD SS 65 (Mai 1982) hatte es, wie in dessen Erstauflage zur WM in Deutschland, CWD PS 54 (Mai 1974) nur zwei Comics gegeben: Neben Scarpas „Paperino ai Mondiali di Calcio“ dieses ebenfalls extrem lange Werk „Paperino Calciatore“, das bei den jungen Fußballfans ähnliche Hochstimmung ausgelöst haben dürfte. Sowohl Erst- als auch Zweitauflage enthielten darüber hinaus Informationen zu den unmittelbar anstehenden Fußball-Weltmeisterschaften: Spielpläne, Mannschaftsporträts, Steckbriefe der Stadien, WM-Historie. Anders als bei den I Classici üblich, waren beide Comics vorher nicht im „Topolino“ erschienen, sondern Maßanfertigungen für den dem größten Sportereignis der Welt gewidmeten Band. Vielleicht noch bemerkenswerter ist, dass die deutsche Übersetzung erstmals mit nur geringem zeitlichen Verzug von etwa einem Monat gegenüber dem italienischen Original erschien: Disney-Europa begann damals enger zusammenzuwachsen. Gewiss kein Zufall ist, dass „Paperino Calciatore“ – also „Donald, der Libero“ – von [[Gian Giacomo Dalmasso]] und [[Marco Rota]] stammten, die als Texter und Illustrator besonders eng in das I Classici-Tagesgeschäft eingebunden waren und eine naheliegende Wahl waren, eine solche Sonderausgabe zu gestalten und zu füllen. Der flotte Fußballtrubel zeigt Rota gerade erst auf dem Weg zu seinem zeichnerischen Zenit, und gewiss kein Scarpa ist Dalmasso, der sich sichtlich schwertut, dramaturgisch plausibel einen roten Faden durch pralle 80 Comic-Seiten zu legen. Dennoch gibt es genügend unvergessliche Momente: Donald mit verknoteten Beinen im Strafraum (S. 101), als verschämter Nackedei und im Frack einer Vogelscheuche (S. 129), das Fußballspiel zweier Fakirmannschaften (S. 150) und die Inder, die zu Ehren Hannos den Ball in das eigene Tor tragen: „Juhuu! Die Mannschaft Rhamatruchas hat gewonnen! Bravo!“ (S. 160). Gerade aufgrund seiner Bruchstückhaftigkeit hat manches an diesem Werk eine ganz erfrischende Comic-Strip-Anmutung – mal ganz abgesehen davon, dass wohl viele Jungens davon geträumt haben mögen, ohne Erfahrung, ohne Talent und ohne Training vom Fleck weg als quasi „geborener“ Fußballstar erkannt und verehrt zu werden. (12/15 – Really Good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Donald und der Traumjob ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} [[Donald]] ist gerade dabei, einen Bettelbrief an [[Onkel Dagobert]] abzufassen, als ihn [[Ahörnchen und Behörnchen]] zu nerven beginnen und er ihnen, auf das Hausdach kletternd, in ihrem Astloch mit der Baumsäge zu Leibe rückt. Gerade in diesem Moment kommt Onkel Dagobert vorbei und liest den auf dem Schreibtisch liegenden, angefangenen Brief…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Ehapa]] im Mai 1982 begann, das CWD SS 65 für den deutschen Markt zu bearbeiten, verzichtete man wohlweislich auf den redaktionellen WM-Teil der Italiener. Das LTB war nun mal eine reine Comic-Publikation und wollte es auch bleiben. Deshalb griff man auf andere Quellen zurück, so auf ältere Topolino-Bände, denen unter anderem diese dröge, trotz ihrer nur 6 Seiten völlig disparate [[S-Code-Geschichte]] entstammt. (2/15 – Terrible) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Donald, der Schrecken aller Hunde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Donald]] fürchtet sich als Vertreter für Fältchen-Balsam vor allem vor den Hunden, die vor den Einfamilienhäusern, an deren Türen er klingelt, Wache schieben. Vom Verkaufsdirektor erhält er einen elektronischen Pieper, der ihm selbst die schärfsten Köter des Viertels vom Halse hält. So sehr der Fältchen-Balsam ein Ladenhüter bleibt, erweckt „dieses Wundergerät“ (S. 188) das Interesse von Zeitungsjungen und Briefträgern… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solide, gut gezeichnete und leidlich humorvolle [[S-Code-Geschichte]] aus dem Hause [[Tony Strobl]]. (8/15 – Satisfactory) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuviel Geld ist ungesund ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Auch wir wollen Ihnen zu Ihren großen Verlusten…“ – „…herzlich gratulieren!“&#039;&#039; (zwei Polizisten wissen, was sich gehört)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Weil er sich von den weißen Doktoren des Medico-Centers ausgebootet sieht, verflucht Humba-Humba, Medizinmann der Plattfußindianer, deren Arbeitgeber [[Dagobert Duck]]: Von nun an solle dieser „immer reicher“ werden. Zunächst frohlockt der reichste Mann der Welt, er wisse nicht, was daran schlimm sein soll, doch Stück für Stück begreift er es: Mitmilliardäre, Bürger, Journalisten, bald sogar die öffentliche Ordnung und die eigenen Mitarbeiter wenden sich von ihm ab, weil allein er profitiert und alle anderen immer ärmer werden. Nicht einmal Asyl erhält er – selbst ins Ausland ist ihm sein schlechter Ruf bereits vorausgeeilt. Dagobert bleibt nichts anderes übrig, als bei Humba-Humba zu Kreuze zu kriechen. Dessen brennende Hütte rettet er mithilfe seines Glückstalers, worauf Humba-Humba den Fluch löst. Zurück in Entenhausen, laufen die Geschäfte wieder, wie sie sollen: „normal“… (S. 219)&lt;br /&gt;
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Das ist schon ein kleines Mystery-Meisterstück von [[Jerry Siegel]], der die gängigen Sorgen Onkel Dagoberts einfach mal kräftig gegen den Strich bürstet. So ganz glauben wir es zwar noch nicht, dass die Akkumulation märchenhaften Reichtums diese gesellschaftlichen Nachteile nach sich zöge. Zumindest lohnt es sich auch heutzutage, darüber zu philosophieren, was wohl passieren würde, wären Elon Musk, Bill Gates, Jeff Bezos und Mark Zuckerberg ein- und dieselbe Person. Wie dem auch sei: Es ist schon schön schauderhaft, Dagobert dabei zuzuschauen, wie er von einem Fluch verfolgt wird, der von dem Medizinmann bis ins kleinste Detail durchdacht wurde. Es gelingt Dagobert, als es ihm dämmert, dass ihm ein Restleben als Parias droht, nicht einmal, die erworbenen Firmen wieder abzustoßen, weil die Zauberhand auch die Kaufverträge hatte verschwinden lassen. Der interessante Stoff hätte allerdings einen [[Scarpa]] verdient gehabt, der Humba-Humba vermutlich noch bedrängendere Züge verliehen hätte, als [[Luciano Gatto]] in seinem eher statischen Stil es vermag. Die Figur, gerade in den Momenten ihrer spukhaften Erscheinung, hätte mehr sein können als ein halbnackter, zynisch grinsender Nussknacker. (11/15 – Pretty Good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
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== Die versteinerte Ananas ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Heißt dieser ohnmächtige Herr Donald Duck?“&#039;&#039; (Bob Aloha trifft gerade ein, als Donald eine umwerfende Bekanntschaft mit Schlangen geschlossen hat)&lt;br /&gt;
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{{schlecht}} Die Früchte auf den hawaiianischen Ananasplantagen [[Onkel Dagobert]]s, des größten Ananaskonservenfabrikanten der Welt, scheinen von einer geheimnisvollen Krankheit befallen. Davon können sich [[Donald]], [[Tick, Trick und Track]], in dessen Auftrag unterwegs, mit eigenen Augen überzeugen: des Nachts versteinern die Früchte auf den Feldern. Die eingeborenen Beschäftigten glauben an das wirken eines bösen Berggeists und laufen in Scharen davon – nur der Vorarbeiter Bob Aloha hält die Stellung. Tick, Trick und Track bekommen heraus, dass der fliegende Totempfahl, der die versteinernde Flüssigkeit versprüht, ein getarntes Flugzeug ist. Hinter der Sabotage steckt ein übler, der [[Carl Barks|Carl-Barks-Schöpfung [[Borstinger]] nachgebildeter Geschäftsmann, der die Leute durch diese Nummer versucht als Kunden für sein Apfelmus zu gewinnen. Nach der Enttarnung durch die Kinder landet er im Krankenhaus (aka Irrenhaus), in dem er fürderhin mit einer Spielzeugpistole auf künstliche Ananas zu schießen pflegt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sympathisch die italienische Wiederbelebung Borstingers auch sein mag: [[Osvaldo Pavese]] und [[Giulio Chierchini]] gelingt in diesem Comic ansonsten nicht viel. Allzu routiniert, ja dröge ist Paveses Storytelling, während Chierchini das Hawaii-Flair misslingt. Kulturhistorisch interessant ist, dass der Entenhausener Heißhunger auf Ananas lediglich den Konserven, nicht frischen Ananas gilt. Vermutlich war es auch in Italien 1973 noch eine Seltenheit, in den Obst- und Gemüsegeschäften die frischen Früchte zu finden. Noch in meiner deutschen Jugend der 80er Jahre war es gängig, die überzuckerten Ananasstückchen aus den Dosen zu verarbeiten und zu „genießen“. Dennoch verkörpert die tropische Frucht in dem Werk offenbar die kulinarische Moderne, während Borstingers Apfelmus für das Altbackene und deshalb Unbeliebte steht. (3/15 – Rubbish) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmengeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Ja, so etwas gibt es auch hier, sei aber diskret an das Ende dieser Rezension verbannt. Der überflüssige zweiseitige Rausschmeißer aus der Geschichte „Die versteinerte Ananas“ wurde wie diese dem Band „Paperparade“, CWD SS 34 (Oktober 1979) übernommen. So etwas muss man zum Glück nur selten sagen: Besser, wenn die Seiten 253 und 254 dieses eigentlich sehr schönen LTBs 82 weiß geblieben wären. (1/15 – Abysmal) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In wenigen Wochen startet die Fußball-WM 2026 in Kanada, den USA und Mexiko. Tatsächlich habe ich mir die Rezension des legendären LTB 82 für einen solchen passenden Moment aufgespart. Wer wie ich als 11-jähriger im Jahr 1982 Fußballfan und LTB-Leser war, für den war „Donald vor! Noch ein Tor!“ wie der Eingang in das irdische Paradies. Die Ducks waren meine Popstars, und die in Spanien auflaufenden Männer der 24 Nationalteams waren nicht einfach nur Spieler, sondern Helden, manche auch, wie die Brasilianer, echte Künstler. Man kann sich kaum meine Zerknirschung ausmalen, als sich die Halbgötter in den weiß-schwarzen deutschen Nationaltrikots in der „Schande von Gijon“ als gewöhnliche, ja verachtenswerte Betrüger erwiesen, die sogar mich, der ansonsten alles anschaute, vom Fernseher fliehen ließen. Dann doch lieber, viel lieber Franz Dribbelbauer und Donald, der Libero. Weltmeister wurden dann die Italiener und der Torschützenkönig Paolo Rossi und der enthemmt jubelnde Marco Tardelli des Finals gegen die hässlichen Deutschen ihre Fußball-Ikonen. Wehmütig wird mir beim Gedanken, dass die damaligen Champions, die sich comic-technisch mit so viel Liebe den Weltmeisterschaften 1974 und 1982 widmeten, 2026 nun schon zum dritten Mal in Folge zuschauen müssen. Es ist nur Spekulation, dass so ein Schicksal vor 30 Jahren noch deutlich mehr dicke italienische Tränen hätte rollen lassen als in der heutigen durchkommerzialisierten Fußball-Moderne. [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LTB Rezension|82]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_82:_Rezension&amp;diff=308839</id>
		<title>LTB 82: Rezension</title>
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		<updated>2026-05-25T20:50:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{LTB Rezension|82|LTB_082_BV.jpg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cover ==&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Donald, in Trikots und Hosen der international seltenen Farbkombination rot-hellblau, kickt einen Ball mit seiner rechten Klebe senkrecht ins obere Bilddrittel. Der Ball ist mit den Flaggen von Teilnehmern der Fußball-WM von 1982, Spanien, Italien, Argentinien, Brasilien und Peru, bestückt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem gewohnheitsmäßig leeren Blick von [[Giancarlo Gatti]]s Donald gehen hier noch ein paar weitere Dinge schief: kein Hintergrund (nicht einmal ein „Untergrund“), keine Dynamik. Auf dem italienischen Originaltitel konnte zumindest noch die Idee gefallen, das „o“ in „Paperino“ durch den in die Luft geschossenen Fußball bilden zu lassen. Das von [[Marco Rota]] gestaltete Cover des I Classici 54 der „Prima Serie“ von 1974, von dem dieser Band hier eine Neuauflage ist, zeigte Donald, Goofy und Micky im spielerischen Kampf um den damals neuen FIFA World Cup und war deutlich besser. (4/15) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das erste Fußballspiel der Welt ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich weiß was viel Besseres! Wie wär’s mit einem lustigen Kürbisspiel für beide Clans?“&#039;&#039; (eine Hexe aus dem schottischen Hochland revolutioniert das Fehdewesen aka die Sportwelt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hl}} [[Dagobert Duck]] und [[Klaas Klever]] sprechen beim einflussreichen Fußball-Funktionär Heuberger vor, um die Übertragungsrechte für die anstehende Fußball-WM zu ergattern. Im Gepäck haben beide, um ihre Ansprüche zu untermauern, je einen spektakulären Fußball-Film: Doch während Dagoberts Film-Opus, das die Erfindung des Fußballspiels in den schottischen Highlands imaginiert, bei Heuberger durchfällt, gefällt ihm Klevers Streifen „Ein Tag im Leben des Franz Dribbelbauer“ ganz vorzüglich. Doch wie groß die Überraschung bei Heuberger und Dagobert, als Klever verkündet, diesen Dribbelbauer, der mit seinen Fußballkünsten die ganze jodlersteinische Nationalmannschaft vernascht, gebe es wirklich! Und Klever ist nur zu bereit, gegen Einräumung der Fernsehrechte seinen neuen Star an die hiesige Nationalmannschaft zu „verleihen“. Der verzweifelte Dagobert weiht seine Verwandten in den Sachstand ein, und es sind natürlich die [[Tick, Trick und Track|Kinder]], die als erstes merken, dass mit diesem „Franz Dribbelbauer“ etwas nicht stimmt. Und tatsächlich: Er ist, wie uns [[Scarpa]] zeigt, ein Instrument von dessen Bruder Hans, einem Elektronikgenie, der Franz mittels eingesetzter Elektroden nach Belieben aus einem hohlen Berg heraus fernsteuerbar gemacht hat. Währenddessen hat [[Gundel Gaukeley]] Dagobert ausspioniert und einen Hebel erahnt, mit dem sie endlich den Glückstaler ergattern könnte: Sie verspricht, [[Donald]] zum Super-Torwart zu machen, und tatsächlich bekommt der ehemalige Fußballstar Uli Seiler keinen Ball mehr an Donald vorbei in die Maschen. Sodann werden Hans und Franz, in Wahrheit beides keine schlechten Menschen, von den Kindern, Dagobert und Heuberger enttarnt. Dennoch will der Fußball-Funktionär an dem Vertrag mit Klever festhalten. Obwohl Dagobert unter diesen neuen Bedingungen nur noch wenig Lust verspürt, Gundel seinen Glückstaler auszuliefern, legt er ihn wie verabredet eines Abends an sein offenes Fenster. Doch Klever, weiterhin im Wettkampfmodus, tauscht den Glückstaler gegen einen alten schottischen Pechpenny von seinem Speicher aus. Gundel sieht sich verraten und entzieht Donald seine Superkräfte, der daraufhin in einer eigens organisierten Demonstration seiner Fähigkeiten eben doch von den durch alle Spieler der Nationalmannschaft gleichzeitig abgefeuerten Fußbällen über den Haufen geschossen wird. Dagobert verdonnert den Versager dazu, Klevers Fernmeldesatelliten zu sabotieren – wenn er die Übertragungsrechte für die Fußball-WM nicht bekommt, soll sie eben keiner sehen. Doch nebenbei demoliert Donald auch Dagoberts eigenen Satelliten und geht sodann „als erster lebender Satellit in die Geschichte des Fernsehens“ (S. 95)…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nebel wabert mystisch über das Kürbisfeld zwischen den beiden Burgen zweier verfeindeter schottischer Clans… Die Gewitterhexen – ganz offenbar Shakespeares „Macbeth“ entlehnt, obwohl es hier vier statt drei sind – machen sich einen Spaß: Die der Kürbiskost überdrüssigen McDuckleys und die hungrigen McClevers sollen ihr Anrecht über die Anbaufläche ausspielen. Und da die Hexen einige Kürbisse vergiftet haben und die Clan-Angehörigen höllische Angst, sie zu berühren, soll der Kampf eben mit den Füßen erfolgen. Wer den Kürbis mit dem Pechpenny am Ende hinter seinem Burgtor liegen hat, ist Verlierer. So kam also das Fußballspiel in die Welt, und wahrscheinlich wäre die Geschichte von Romano Scarpa bereits dann unter seinen Top-Werken zu listen, wenn es dabei sein Bewenden gehabt hätte. Aber es ist ja nur der „Vorfilm“ für die weiteren Geschehnisse, die der bunten, verrückten Welt des „Calcio“, wie der Sport in Italien heißt, ein bleibendes Disney-Denkmal setzt. Die Erzählstruktur, hier offenbar nur einer Filmvorführung beigewohnt zu haben, welche Teil eines Geschäftskampfes zwischen Dagobert Duck und Klaas Klever ist, kann auch diejenigen Scarpa-Fans vollends begeistern, welche den späteren Scarpa immer etwas zu routiniert und überraschungsarm fanden. Auch die deutschen Übersetzer muss das initiierende Filmopus derart berauscht haben, dass sie die anschließenden drei Viertel der Handlung glatt übersahen und gleich die ganze Geschichte „Das erste Fußballspiel der Welt“ tauften (ital. schlichter und treffender „Paperino ai Mondiali di Calcio“, also „Donald bei den Fußball-Weltmeisterschaften“). Glänzend die Idee Scarpas, gegen Ende des Comics den ursprünglichen Clan-Wettkampf in einer entzückenden Verschiebung der Erzählebenen wieder in die Handlung zurückzuholen und Klever mit genau jenem „schottischen Pechpenny“ hantieren zu lassen, den sein Vorfahr McClever – aber schließlich ja nur in einem von Dagobert produzierten Film – zu seinem Verdruss einst hinter seinem Burgtor fand. Dass überhaupt Gundel Gaukeley eine Rolle bekommt und somit den mittelbaren Wettstreit der Fußball-Superstars Franz Dribbelbauer und Donald Duck forciert, ist ebenfalls ein überaus glücklicher Einfall zu nennen. Und was ist ihr Gegenspieler, der technisch begnadete Fußballer-Bruder Hans Dribbelbauer, eigentlich anderes als ein Vorläufer jener heutigen „E-Sportler“, die seltsame Avatare tatsächlicher Superstars durch ihre Fußballsimulationen wie die der bekannten FIFA-Reihe schicken? „Franz Dribbelbauer“ erinnert übrigens nur in der deutschen Übersetzung an den deutschen Fußballer-Prototypen Franz Beckenbauer, der kurz vor dem Erscheinen des LTB 82 mit dem Hamburger SV seine fünfte deutsche Meisterschaft feiern und sein Abschiedsspiel bestreiten durfte. Scarpa hatte ihn im italienischen Original als „Franz Paperott“ stärker in die „Paperi“, also die Gattung der Disney-Enten eingeordnet, und ihm darüber hinaus eine allgemeiner gehaltene deutsche Namensendung zugewiesen. Es macht auch Spaß zu sehen, wie mit den anderen Namen aus der Handlung verfahren wurde: Aus dem ehemaligen Meisterspieler Rolf Ball wird ein Uli Seiler, aus dem Funktionär „Mister Stopper“ ein „Herr Heuberger“, darin den damaligen DFB-Präsidenten Hermann Neuberger assoziierend. Auch im italienischen Original scheint die Figur – trotz des englischen Namens – für Fußball-Italien zu sprechen, träumt er doch von einem Titel für sein Heimatland – „noi – campioni del mondo!“ (S. 41). So kann interpretiert werden, dass Scarpa den Bergmenschen „Franz Paperott“ als Südtiroler avant la lettre konzipiert hatte, welcher den Italienern zum Titel verholfen hätte. In der Realität schafften es die Azzurri 1982 auch ohne einen Franz Paperott, den FIFA-Pokal aus Spanien mit nach Hause zu nehmen. Freilich war, wie man dabei bedenken muss, Scarpas Geschichte erstmals bereits 1974 erschienen, und zwar anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland, was die vielen deutschen Bezüge erklärt. So finden auch die Verhandlungen um die WM-Übertragungsrechte offenbar in München statt (S. 30, 43). Immerhin wird von der deutschen Übersetzung auch nicht behauptet, dass man sich der Zwiebeltürme der Münchner Frauenkirche zum Trotz in Madrid befinde. (15/15 – Outstanding) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eine unnachahmliche Idee ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Tormeier, Rasenhauer, Knochenbrecher, Stoppauer, Flankenberger, Schussinger, Lachberger, Dribblinger, Donald Duck, Kopfinger, Treffauer“&#039;&#039; (die Mannschaftsaufstellung des FC Entenhausen im „Spiel des Jahres“ gegen den 1. FC Bolzenhausen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Kochend vor Wut schießt [[Donald]], als er an einem Fußballplatz vorbeikommt, den Holzstreben eines Fangnetzes entzwei. Die dort trainierenden Spieler des FC Entenhausen glauben, einen kommenden Mitspieler gesehen, zu haben, und lassen ihn im Büro ihres Präsidenten einen Vertrag unterschreiben. Zunächst müssen ihn die [[Tick, Trick und Track|Kinder]] noch durch allerlei Tricks und Hilfsmittel unterstützen, doch die merken bald, dass er auch ohne sie dabei ist, sich zu einem echten Fußballstar zu entwickeln. Das sieht auch der fiese Präsident von Rot-Blau Gänsebach so, der nicht einmal vor einer Entführung zurückschreckt, um Donald zu seinem Club zu lotsen. Meister wird aber doch der FC Entenhausen, und der rechtzeitig wieder eingetroffene Donald ist Held des Tages. Gemeinsam mit dem ehemaligen Helfershelfer des Gänsebacher Präsidenten, [[Hanno]], der sich ebenfalls als Könner am Ball erweist, bricht der FC Entenhausen samt Donald, den die Kinder begleiten, zu einer Tournee rund um die Welt auf. In Australien spielen sie mit Bumerang-„Bällen“, in Indien wird Hanno als Gottheit Rhamatrucha verehrt, in Grönland finden die Partien unter Einsatz von Schnee- statt Fußbällen statt. Nach Rückkehr in die Heimat erfährt Donald, wie schnell der Ruhm der Welt verblasst: Hanno ist jetzt der angesagtere Fußballstar und wird von den Entenhausenern auf Händen getragen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vorlage von LTB 1982, „Paperino ai Mondiali“, CWD SS 65 (Mai 1982) hatte es, wie in dessen Erstauflage zur WM in Deutschland, CWD PS 54 (Mai 1974) nur zwei Comics gegeben: Neben Scarpas „Paperino ai Mondiali di Calcio“ dieses ebenfalls extrem lange Werk „Paperino Calciatore“, das bei den jungen Fußballfans ähnliche Hochstimmung ausgelöst haben dürfte. Sowohl Erst- als auch Zweitauflage enthielten darüber hinaus Informationen zu den unmittelbar anstehenden Fußball-Weltmeisterschaften: Spielpläne, Mannschaftsporträts, Steckbriefe der Stadien, WM-Historie. Anders als bei den I Classici üblich, waren beide Comics vorher nicht im „Topolino“ erschienen, sondern Maßanfertigungen für den dem größten Sportereignis der Welt gewidmeten Band. Vielleicht noch bemerkenswerter ist, dass die deutsche Übersetzung erstmals mit nur geringem zeitlichen Verzug von etwa einem Monat gegenüber dem italienischen Original erschien: Disney-Europa begann damals enger zusammenzuwachsen. Gewiss kein Zufall ist, dass „Paperino Calciatore“ – also „Donald, der Libero“ – von [[Gian Giacomo Dalmasso]] und [[Marco Rota]] stammten, die als Texter und Illustrator besonders eng in das I Classici-Tagesgeschäft eingebunden waren und eine naheliegende Wahl waren, eine solche Sonderausgabe zu gestalten und zu füllen. Der flotte Fußballtrubel zeigt Rota gerade erst auf dem Weg zu seinem zeichnerischen Zenit, und gewiss kein Scarpa ist Dalmasso, der sich sichtlich schwertut, dramaturgisch plausibel einen roten Faden durch pralle 80 Comic-Seiten zu legen. Dennoch gibt es genügend unvergessliche Momente: Donald mit verknoteten Beinen im Strafraum (S. 101), als verschämter Nackedei und im Frack einer Vogelscheuche (S. 129), das Fußballspiel zweier Fakirmannschaften (S. 150) und die Inder, die zu Ehren Hannos den Ball in das eigene Tor tragen: „Juhuu! Die Mannschaft Rhamatruchas hat gewonnen! Bravo!“ (S. 160). Gerade aufgrund seiner Bruchstückhaftigkeit hat manches an diesem Werk eine ganz erfrischende Comic-Strip-Anmutung – mal ganz abgesehen davon, dass wohl viele Jungens davon geträumt haben mögen, ohne Erfahrung, ohne Talent und ohne Training vom Fleck weg als quasi „geborener“ Fußballstar erkannt und verehrt zu werden. (12/15 – Really Good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Donald und der Traumjob ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} [[Donald]] ist gerade dabei, einen Bettelbrief an [[Onkel Dagobert]] abzufassen, als ihn [[Ahörnchen und Behörnchen]] zu nerven beginnen und er ihnen, auf das Hausdach kletternd, in ihrem Astloch mit der Baumsäge zu Leibe rückt. Gerade in diesem Moment kommt Onkel Dagobert vorbei und liest den auf dem Schreibtisch liegenden, angefangenen Brief…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Ehapa]] im Mai 1982 begann, das CWD SS 65 für den deutschen Markt zu bearbeiten, verzichtete man wohlweislich auf den redaktionellen WM-Teil der Italiener. Das LTB war nun mal eine reine Comic-Publikation und wollte es auch bleiben. Deshalb griff man auf andere Quellen zurück, so auf ältere Topolino-Bände, denen unter anderem diese dröge, trotz ihrer nur 6 Seiten völlig disparate [[S-Code-Geschichte]] entstammt. (2/15 – Terrible) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Donald, der Schrecken aller Hunde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Donald]] fürchtet sich als Vertreter für Fältchen-Balsam vor allem vor den Hunden, die vor den Einfamilienhäusern, an deren Türen er klingelt, Wache schieben. Vom Verkaufsdirektor erhält er einen elektronischen Pieper, der ihm selbst die schärfsten Köter des Viertels vom Halse hält. So sehr der Fältchen-Balsam ein Ladenhüter bleibt, erweckt „dieses Wundergerät“ (S. 188) das Interesse von Zeitungsjungen und Briefträgern… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solide, gut gezeichnete und leidlich humorvolle [[S-Code-Geschichte]] aus dem Hause [[Tony Strobl]]. (8/15 – Satisfactory) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuviel Geld ist ungesund ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Auch wir wollen Ihnen zu Ihren großen Verlusten…“ – „…herzlich gratulieren!“&#039;&#039; (zwei Polizisten wissen, was sich gehört)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Weil er sich von den weißen Doktoren des Medico-Centers ausgebootet sieht, verflucht Humba-Humba, Medizinmann der Plattfußindianer, deren Arbeitgeber [[Dagobert Duck]]: Von nun an solle dieser „immer reicher“ werden. Zunächst frohlockt der reichste Mann der Welt, er wisse nicht, was daran schlimm sein soll, doch Stück für Stück begreift er es: Mitmilliardäre, Bürger, Journalisten, bald sogar die öffentliche Ordnung und die eigenen Mitarbeiter wenden sich von ihm ab, weil allein er profitiert und alle anderen immer ärmer werden. Nicht einmal Asyl erhält er – selbst ins Ausland ist ihm sein schlechter Ruf bereits vorausgeeilt. Dagobert bleibt nichts anderes übrig, als bei Humba-Humba zu Kreuze zu kriechen. Dessen brennende Hütte rettet er mithilfe seines Glückstalers, worauf Humba-Humba den Fluch löst. Zurück in Entenhausen, laufen die Geschäfte wieder, wie sie sollen: „normal“… (S. 219)&lt;br /&gt;
Das ist schon ein kleines Mystery-Meisterstück von [[Jerry Siegel]], der die gängigen Sorgen Onkel Dagoberts einfach mal kräftig gegen den Strich bürstet. So ganz glauben wir es zwar noch nicht, dass die Akkumulation märchenhaften Reichtums diese gesellschaftlichen Nachteile nach sich zöge. Zumindest lohnt es sich auch heutzutage, darüber zu philosophieren, was wohl passieren würde, wären Elon Musk, Bill Gates, Jeff Bezos und Mark Zuckerberg ein- und dieselbe Person. Wie dem auch sei: Es ist schon schön schauderhaft, Dagobert dabei zuzuschauen, wie er von einem Fluch verfolgt wird, der von dem Medizinmann bis ins kleinste Detail durchdacht wurde. Es gelingt Dagobert, als es ihm dämmert, dass ihm ein Restleben als Parias droht, nicht einmal, die erworbenen Firmen wieder abzustoßen, weil die Zauberhand auch die Kaufverträge hatte verschwinden lassen. Der interessante Stoff hätte allerdings einen [[Scarpa]] verdient gehabt, der Humba-Humba vermutlich noch bedrängendere Züge verliehen hätte, als [[Luciano Gatto]] in seinem eher statischen Stil es vermag. Die Figur, gerade in den Momenten ihrer spukhaften Erscheinung, hätte mehr sein können als ein halbnackter, zynisch grinsender Nussknacker. (11/15 – Pretty Good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die versteinerte Ananas ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Heißt dieser ohnmächtige Herr Donald Duck?“&#039;&#039; (Bob Aloha trifft gerade ein, als Donald eine umwerfende Bekanntschaft mit Schlangen geschlossen hat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Die Früchte auf den hawaiianischen Ananasplantagen [[Onkel Dagobert]]s, des größten Ananaskonservenfabrikanten der Welt, scheinen von einer geheimnisvollen Krankheit befallen. Davon können sich [[Donald]], [[Tick, Trick und Track]], in dessen Auftrag unterwegs, mit eigenen Augen überzeugen: des Nachts versteinern die Früchte auf den Feldern. Die eingeborenen Beschäftigten glauben an das wirken eines bösen Berggeists und laufen in Scharen davon – nur der Vorarbeiter Bob Aloha hält die Stellung. Tick, Trick und Track bekommen heraus, dass der fliegende Totempfahl, der die versteinernde Flüssigkeit versprüht, ein getarntes Flugzeug ist. Hinter der Sabotage steckt ein übler, der [[Carl Barks|Carl-Barks-Schöpfung [[Borstinger]] nachgebildeter Geschäftsmann, der die Leute durch diese Nummer versucht als Kunden für sein Apfelmus zu gewinnen. Nach der Enttarnung durch die Kinder landet er im Krankenhaus (aka Irrenhaus), in dem er fürderhin mit einer Spielzeugpistole auf künstliche Ananas zu schießen pflegt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sympathisch die italienische Wiederbelebung Borstingers auch sein mag: [[Osvaldo Pavese]] und [[Giulio Chierchini]] gelingt in diesem Comic ansonsten nicht viel. Allzu routiniert, ja dröge ist Paveses Storytelling, während Chierchini das Hawaii-Flair misslingt. Kulturhistorisch interessant ist, dass der Entenhausener Heißhunger auf Ananas lediglich den Konserven, nicht frischen Ananas gilt. Vermutlich war es auch in Italien 1973 noch eine Seltenheit, in den Obst- und Gemüsegeschäften die frischen Früchte zu finden. Noch in meiner deutschen Jugend der 80er Jahre war es gängig, die überzuckerten Ananasstückchen aus den Dosen zu verarbeiten und zu „genießen“. Dennoch verkörpert die tropische Frucht in dem Werk offenbar die kulinarische Moderne, während Borstingers Apfelmus für das Altbackene und deshalb Unbeliebte steht. (3/15 – Rubbish) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmengeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Ja, so etwas gibt es auch hier, sei aber diskret an das Ende dieser Rezension verbannt. Der überflüssige zweiseitige Rausschmeißer aus der Geschichte „Die versteinerte Ananas“ wurde wie diese dem Band „Paperparade“, CWD SS 34 (Oktober 1979) übernommen. So etwas muss man zum Glück nur selten sagen: Besser, wenn die Seiten 253 und 254 dieses eigentlich sehr schönen LTBs 82 weiß geblieben wären. (1/15 – Abysmal) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In wenigen Wochen startet die Fußball-WM 2026 in Kanada, den USA und Mexiko. Tatsächlich habe ich mir die Rezension des legendären LTB 82 für einen solchen passenden Moment aufgespart. Wer wie ich als 11-jähriger im Jahr 1982 Fußballfan und LTB-Leser war, für den war „Donald vor! Noch ein Tor!“ wie der Eingang in das irdische Paradies. Die Ducks waren meine Popstars, und die in Spanien auflaufenden Männer der 24 Nationalteams waren nicht einfach nur Spieler, sondern Helden, manche auch, wie die Brasilianer, echte Künstler. Man kann sich kaum meine Zerknirschung ausmalen, als sich die Halbgötter in den weiß-schwarzen deutschen Nationaltrikots in der „Schande von Gijon“ als gewöhnliche, ja verachtenswerte Betrüger erwiesen, die sogar mich, der ansonsten alles anschaute, vom Fernseher fliehen ließen. Dann doch lieber, viel lieber Franz Dribbelbauer und Donald, der Libero. Weltmeister wurden dann die Italiener und der Torschützenkönig Paolo Rossi und der enthemmt jubelnde Marco Tardelli des Finals gegen die hässlichen Deutschen ihre Fußball-Ikonen. Wehmütig wird mir beim Gedanken, dass die damaligen Champions, die sich comic-technisch mit so viel Liebe den Weltmeisterschaften 1974 und 1982 widmeten, 2026 nun schon zum dritten Mal in Folge zuschauen müssen. Es ist nur Spekulation, dass so ein Schicksal vor 30 Jahren noch deutlich mehr dicke italienische Tränen hätte rollen lassen als in der heutigen durchkommerzialisierten Fußball-Moderne. [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LTB Rezension|82]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
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	<entry>
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		<title>LTB 82: Rezension</title>
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		<updated>2026-05-25T20:50:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: Die Seite wurde neu angelegt: „{{LTB Rezension|82|LTB_82.jpg}}  == Cover == {{schlecht}} Donald, in Trikots und Hosen der international seltenen Farbkombination rot-hellblau, kickt einen Ball mit seiner rechten Klebe senkrecht ins obere Bilddrittel. Der Ball ist mit den Flaggen von Teilnehmern der Fußball-WM von 1982, Spanien, Italien, Argentinien, Brasilien und Peru, bestückt…  Neben dem gewohnheitsmäßig leeren Blick von Giancarlo Gattis Donald gehen hier noch ein paar weite…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{LTB Rezension|82|LTB_82.jpg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cover ==&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Donald, in Trikots und Hosen der international seltenen Farbkombination rot-hellblau, kickt einen Ball mit seiner rechten Klebe senkrecht ins obere Bilddrittel. Der Ball ist mit den Flaggen von Teilnehmern der Fußball-WM von 1982, Spanien, Italien, Argentinien, Brasilien und Peru, bestückt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem gewohnheitsmäßig leeren Blick von [[Giancarlo Gatti]]s Donald gehen hier noch ein paar weitere Dinge schief: kein Hintergrund (nicht einmal ein „Untergrund“), keine Dynamik. Auf dem italienischen Originaltitel konnte zumindest noch die Idee gefallen, das „o“ in „Paperino“ durch den in die Luft geschossenen Fußball bilden zu lassen. Das von [[Marco Rota]] gestaltete Cover des I Classici 54 der „Prima Serie“ von 1974, von dem dieser Band hier eine Neuauflage ist, zeigte Donald, Goofy und Micky im spielerischen Kampf um den damals neuen FIFA World Cup und war deutlich besser. (4/15) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das erste Fußballspiel der Welt ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich weiß was viel Besseres! Wie wär’s mit einem lustigen Kürbisspiel für beide Clans?“&#039;&#039; (eine Hexe aus dem schottischen Hochland revolutioniert das Fehdewesen aka die Sportwelt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hl}} [[Dagobert Duck]] und [[Klaas Klever]] sprechen beim einflussreichen Fußball-Funktionär Heuberger vor, um die Übertragungsrechte für die anstehende Fußball-WM zu ergattern. Im Gepäck haben beide, um ihre Ansprüche zu untermauern, je einen spektakulären Fußball-Film: Doch während Dagoberts Film-Opus, das die Erfindung des Fußballspiels in den schottischen Highlands imaginiert, bei Heuberger durchfällt, gefällt ihm Klevers Streifen „Ein Tag im Leben des Franz Dribbelbauer“ ganz vorzüglich. Doch wie groß die Überraschung bei Heuberger und Dagobert, als Klever verkündet, diesen Dribbelbauer, der mit seinen Fußballkünsten die ganze jodlersteinische Nationalmannschaft vernascht, gebe es wirklich! Und Klever ist nur zu bereit, gegen Einräumung der Fernsehrechte seinen neuen Star an die hiesige Nationalmannschaft zu „verleihen“. Der verzweifelte Dagobert weiht seine Verwandten in den Sachstand ein, und es sind natürlich die [[Tick, Trick und Track|Kinder]], die als erstes merken, dass mit diesem „Franz Dribbelbauer“ etwas nicht stimmt. Und tatsächlich: Er ist, wie uns [[Scarpa]] zeigt, ein Instrument von dessen Bruder Hans, einem Elektronikgenie, der Franz mittels eingesetzter Elektroden nach Belieben aus einem hohlen Berg heraus fernsteuerbar gemacht hat. Währenddessen hat [[Gundel Gaukeley]] Dagobert ausspioniert und einen Hebel erahnt, mit dem sie endlich den Glückstaler ergattern könnte: Sie verspricht, [[Donald]] zum Super-Torwart zu machen, und tatsächlich bekommt der ehemalige Fußballstar Uli Seiler keinen Ball mehr an Donald vorbei in die Maschen. Sodann werden Hans und Franz, in Wahrheit beides keine schlechten Menschen, von den Kindern, Dagobert und Heuberger enttarnt. Dennoch will der Fußball-Funktionär an dem Vertrag mit Klever festhalten. Obwohl Dagobert unter diesen neuen Bedingungen nur noch wenig Lust verspürt, Gundel seinen Glückstaler auszuliefern, legt er ihn wie verabredet eines Abends an sein offenes Fenster. Doch Klever, weiterhin im Wettkampfmodus, tauscht den Glückstaler gegen einen alten schottischen Pechpenny von seinem Speicher aus. Gundel sieht sich verraten und entzieht Donald seine Superkräfte, der daraufhin in einer eigens organisierten Demonstration seiner Fähigkeiten eben doch von den durch alle Spieler der Nationalmannschaft gleichzeitig abgefeuerten Fußbällen über den Haufen geschossen wird. Dagobert verdonnert den Versager dazu, Klevers Fernmeldesatelliten zu sabotieren – wenn er die Übertragungsrechte für die Fußball-WM nicht bekommt, soll sie eben keiner sehen. Doch nebenbei demoliert Donald auch Dagoberts eigenen Satelliten und geht sodann „als erster lebender Satellit in die Geschichte des Fernsehens“ (S. 95)…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nebel wabert mystisch über das Kürbisfeld zwischen den beiden Burgen zweier verfeindeter schottischer Clans… Die Gewitterhexen – ganz offenbar Shakespeares „Macbeth“ entlehnt, obwohl es hier vier statt drei sind – machen sich einen Spaß: Die der Kürbiskost überdrüssigen McDuckleys und die hungrigen McClevers sollen ihr Anrecht über die Anbaufläche ausspielen. Und da die Hexen einige Kürbisse vergiftet haben und die Clan-Angehörigen höllische Angst, sie zu berühren, soll der Kampf eben mit den Füßen erfolgen. Wer den Kürbis mit dem Pechpenny am Ende hinter seinem Burgtor liegen hat, ist Verlierer. So kam also das Fußballspiel in die Welt, und wahrscheinlich wäre die Geschichte von Romano Scarpa bereits dann unter seinen Top-Werken zu listen, wenn es dabei sein Bewenden gehabt hätte. Aber es ist ja nur der „Vorfilm“ für die weiteren Geschehnisse, die der bunten, verrückten Welt des „Calcio“, wie der Sport in Italien heißt, ein bleibendes Disney-Denkmal setzt. Die Erzählstruktur, hier offenbar nur einer Filmvorführung beigewohnt zu haben, welche Teil eines Geschäftskampfes zwischen Dagobert Duck und Klaas Klever ist, kann auch diejenigen Scarpa-Fans vollends begeistern, welche den späteren Scarpa immer etwas zu routiniert und überraschungsarm fanden. Auch die deutschen Übersetzer muss das initiierende Filmopus derart berauscht haben, dass sie die anschließenden drei Viertel der Handlung glatt übersahen und gleich die ganze Geschichte „Das erste Fußballspiel der Welt“ tauften (ital. schlichter und treffender „Paperino ai Mondiali di Calcio“, also „Donald bei den Fußball-Weltmeisterschaften“). Glänzend die Idee Scarpas, gegen Ende des Comics den ursprünglichen Clan-Wettkampf in einer entzückenden Verschiebung der Erzählebenen wieder in die Handlung zurückzuholen und Klever mit genau jenem „schottischen Pechpenny“ hantieren zu lassen, den sein Vorfahr McClever – aber schließlich ja nur in einem von Dagobert produzierten Film – zu seinem Verdruss einst hinter seinem Burgtor fand. Dass überhaupt Gundel Gaukeley eine Rolle bekommt und somit den mittelbaren Wettstreit der Fußball-Superstars Franz Dribbelbauer und Donald Duck forciert, ist ebenfalls ein überaus glücklicher Einfall zu nennen. Und was ist ihr Gegenspieler, der technisch begnadete Fußballer-Bruder Hans Dribbelbauer, eigentlich anderes als ein Vorläufer jener heutigen „E-Sportler“, die seltsame Avatare tatsächlicher Superstars durch ihre Fußballsimulationen wie die der bekannten FIFA-Reihe schicken? „Franz Dribbelbauer“ erinnert übrigens nur in der deutschen Übersetzung an den deutschen Fußballer-Prototypen Franz Beckenbauer, der kurz vor dem Erscheinen des LTB 82 mit dem Hamburger SV seine fünfte deutsche Meisterschaft feiern und sein Abschiedsspiel bestreiten durfte. Scarpa hatte ihn im italienischen Original als „Franz Paperott“ stärker in die „Paperi“, also die Gattung der Disney-Enten eingeordnet, und ihm darüber hinaus eine allgemeiner gehaltene deutsche Namensendung zugewiesen. Es macht auch Spaß zu sehen, wie mit den anderen Namen aus der Handlung verfahren wurde: Aus dem ehemaligen Meisterspieler Rolf Ball wird ein Uli Seiler, aus dem Funktionär „Mister Stopper“ ein „Herr Heuberger“, darin den damaligen DFB-Präsidenten Hermann Neuberger assoziierend. Auch im italienischen Original scheint die Figur – trotz des englischen Namens – für Fußball-Italien zu sprechen, träumt er doch von einem Titel für sein Heimatland – „noi – campioni del mondo!“ (S. 41). So kann interpretiert werden, dass Scarpa den Bergmenschen „Franz Paperott“ als Südtiroler avant la lettre konzipiert hatte, welcher den Italienern zum Titel verholfen hätte. In der Realität schafften es die Azzurri 1982 auch ohne einen Franz Paperott, den FIFA-Pokal aus Spanien mit nach Hause zu nehmen. Freilich war, wie man dabei bedenken muss, Scarpas Geschichte erstmals bereits 1974 erschienen, und zwar anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland, was die vielen deutschen Bezüge erklärt. So finden auch die Verhandlungen um die WM-Übertragungsrechte offenbar in München statt (S. 30, 43). Immerhin wird von der deutschen Übersetzung auch nicht behauptet, dass man sich der Zwiebeltürme der Münchner Frauenkirche zum Trotz in Madrid befinde. (15/15 – Outstanding) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eine unnachahmliche Idee ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Tormeier, Rasenhauer, Knochenbrecher, Stoppauer, Flankenberger, Schussinger, Lachberger, Dribblinger, Donald Duck, Kopfinger, Treffauer“&#039;&#039; (die Mannschaftsaufstellung des FC Entenhausen im „Spiel des Jahres“ gegen den 1. FC Bolzenhausen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Kochend vor Wut schießt [[Donald]], als er an einem Fußballplatz vorbeikommt, den Holzstreben eines Fangnetzes entzwei. Die dort trainierenden Spieler des FC Entenhausen glauben, einen kommenden Mitspieler gesehen, zu haben, und lassen ihn im Büro ihres Präsidenten einen Vertrag unterschreiben. Zunächst müssen ihn die [[Tick, Trick und Track|Kinder]] noch durch allerlei Tricks und Hilfsmittel unterstützen, doch die merken bald, dass er auch ohne sie dabei ist, sich zu einem echten Fußballstar zu entwickeln. Das sieht auch der fiese Präsident von Rot-Blau Gänsebach so, der nicht einmal vor einer Entführung zurückschreckt, um Donald zu seinem Club zu lotsen. Meister wird aber doch der FC Entenhausen, und der rechtzeitig wieder eingetroffene Donald ist Held des Tages. Gemeinsam mit dem ehemaligen Helfershelfer des Gänsebacher Präsidenten, [[Hanno]], der sich ebenfalls als Könner am Ball erweist, bricht der FC Entenhausen samt Donald, den die Kinder begleiten, zu einer Tournee rund um die Welt auf. In Australien spielen sie mit Bumerang-„Bällen“, in Indien wird Hanno als Gottheit Rhamatrucha verehrt, in Grönland finden die Partien unter Einsatz von Schnee- statt Fußbällen statt. Nach Rückkehr in die Heimat erfährt Donald, wie schnell der Ruhm der Welt verblasst: Hanno ist jetzt der angesagtere Fußballstar und wird von den Entenhausenern auf Händen getragen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vorlage von LTB 1982, „Paperino ai Mondiali“, CWD SS 65 (Mai 1982) hatte es, wie in dessen Erstauflage zur WM in Deutschland, CWD PS 54 (Mai 1974) nur zwei Comics gegeben: Neben Scarpas „Paperino ai Mondiali di Calcio“ dieses ebenfalls extrem lange Werk „Paperino Calciatore“, das bei den jungen Fußballfans ähnliche Hochstimmung ausgelöst haben dürfte. Sowohl Erst- als auch Zweitauflage enthielten darüber hinaus Informationen zu den unmittelbar anstehenden Fußball-Weltmeisterschaften: Spielpläne, Mannschaftsporträts, Steckbriefe der Stadien, WM-Historie. Anders als bei den I Classici üblich, waren beide Comics vorher nicht im „Topolino“ erschienen, sondern Maßanfertigungen für den dem größten Sportereignis der Welt gewidmeten Band. Vielleicht noch bemerkenswerter ist, dass die deutsche Übersetzung erstmals mit nur geringem zeitlichen Verzug von etwa einem Monat gegenüber dem italienischen Original erschien: Disney-Europa begann damals enger zusammenzuwachsen. Gewiss kein Zufall ist, dass „Paperino Calciatore“ – also „Donald, der Libero“ – von [[Gian Giacomo Dalmasso]] und [[Marco Rota]] stammten, die als Texter und Illustrator besonders eng in das I Classici-Tagesgeschäft eingebunden waren und eine naheliegende Wahl waren, eine solche Sonderausgabe zu gestalten und zu füllen. Der flotte Fußballtrubel zeigt Rota gerade erst auf dem Weg zu seinem zeichnerischen Zenit, und gewiss kein Scarpa ist Dalmasso, der sich sichtlich schwertut, dramaturgisch plausibel einen roten Faden durch pralle 80 Comic-Seiten zu legen. Dennoch gibt es genügend unvergessliche Momente: Donald mit verknoteten Beinen im Strafraum (S. 101), als verschämter Nackedei und im Frack einer Vogelscheuche (S. 129), das Fußballspiel zweier Fakirmannschaften (S. 150) und die Inder, die zu Ehren Hannos den Ball in das eigene Tor tragen: „Juhuu! Die Mannschaft Rhamatruchas hat gewonnen! Bravo!“ (S. 160). Gerade aufgrund seiner Bruchstückhaftigkeit hat manches an diesem Werk eine ganz erfrischende Comic-Strip-Anmutung – mal ganz abgesehen davon, dass wohl viele Jungens davon geträumt haben mögen, ohne Erfahrung, ohne Talent und ohne Training vom Fleck weg als quasi „geborener“ Fußballstar erkannt und verehrt zu werden. (12/15 – Really Good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Donald und der Traumjob ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} [[Donald]] ist gerade dabei, einen Bettelbrief an [[Onkel Dagobert]] abzufassen, als ihn [[Ahörnchen und Behörnchen]] zu nerven beginnen und er ihnen, auf das Hausdach kletternd, in ihrem Astloch mit der Baumsäge zu Leibe rückt. Gerade in diesem Moment kommt Onkel Dagobert vorbei und liest den auf dem Schreibtisch liegenden, angefangenen Brief…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Ehapa]] im Mai 1982 begann, das CWD SS 65 für den deutschen Markt zu bearbeiten, verzichtete man wohlweislich auf den redaktionellen WM-Teil der Italiener. Das LTB war nun mal eine reine Comic-Publikation und wollte es auch bleiben. Deshalb griff man auf andere Quellen zurück, so auf ältere Topolino-Bände, denen unter anderem diese dröge, trotz ihrer nur 6 Seiten völlig disparate [[S-Code-Geschichte]] entstammt. (2/15 – Terrible) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Donald, der Schrecken aller Hunde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Donald]] fürchtet sich als Vertreter für Fältchen-Balsam vor allem vor den Hunden, die vor den Einfamilienhäusern, an deren Türen er klingelt, Wache schieben. Vom Verkaufsdirektor erhält er einen elektronischen Pieper, der ihm selbst die schärfsten Köter des Viertels vom Halse hält. So sehr der Fältchen-Balsam ein Ladenhüter bleibt, erweckt „dieses Wundergerät“ (S. 188) das Interesse von Zeitungsjungen und Briefträgern… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solide, gut gezeichnete und leidlich humorvolle [[S-Code-Geschichte]] aus dem Hause [[Tony Strobl]]. (8/15 – Satisfactory) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuviel Geld ist ungesund ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Auch wir wollen Ihnen zu Ihren großen Verlusten…“ – „…herzlich gratulieren!“&#039;&#039; (zwei Polizisten wissen, was sich gehört)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Weil er sich von den weißen Doktoren des Medico-Centers ausgebootet sieht, verflucht Humba-Humba, Medizinmann der Plattfußindianer, deren Arbeitgeber [[Dagobert Duck]]: Von nun an solle dieser „immer reicher“ werden. Zunächst frohlockt der reichste Mann der Welt, er wisse nicht, was daran schlimm sein soll, doch Stück für Stück begreift er es: Mitmilliardäre, Bürger, Journalisten, bald sogar die öffentliche Ordnung und die eigenen Mitarbeiter wenden sich von ihm ab, weil allein er profitiert und alle anderen immer ärmer werden. Nicht einmal Asyl erhält er – selbst ins Ausland ist ihm sein schlechter Ruf bereits vorausgeeilt. Dagobert bleibt nichts anderes übrig, als bei Humba-Humba zu Kreuze zu kriechen. Dessen brennende Hütte rettet er mithilfe seines Glückstalers, worauf Humba-Humba den Fluch löst. Zurück in Entenhausen, laufen die Geschäfte wieder, wie sie sollen: „normal“… (S. 219)&lt;br /&gt;
Das ist schon ein kleines Mystery-Meisterstück von [[Jerry Siegel]], der die gängigen Sorgen Onkel Dagoberts einfach mal kräftig gegen den Strich bürstet. So ganz glauben wir es zwar noch nicht, dass die Akkumulation märchenhaften Reichtums diese gesellschaftlichen Nachteile nach sich zöge. Zumindest lohnt es sich auch heutzutage, darüber zu philosophieren, was wohl passieren würde, wären Elon Musk, Bill Gates, Jeff Bezos und Mark Zuckerberg ein- und dieselbe Person. Wie dem auch sei: Es ist schon schön schauderhaft, Dagobert dabei zuzuschauen, wie er von einem Fluch verfolgt wird, der von dem Medizinmann bis ins kleinste Detail durchdacht wurde. Es gelingt Dagobert, als es ihm dämmert, dass ihm ein Restleben als Parias droht, nicht einmal, die erworbenen Firmen wieder abzustoßen, weil die Zauberhand auch die Kaufverträge hatte verschwinden lassen. Der interessante Stoff hätte allerdings einen [[Scarpa]] verdient gehabt, der Humba-Humba vermutlich noch bedrängendere Züge verliehen hätte, als [[Luciano Gatto]] in seinem eher statischen Stil es vermag. Die Figur, gerade in den Momenten ihrer spukhaften Erscheinung, hätte mehr sein können als ein halbnackter, zynisch grinsender Nussknacker. (11/15 – Pretty Good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die versteinerte Ananas ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Heißt dieser ohnmächtige Herr Donald Duck?“&#039;&#039; (Bob Aloha trifft gerade ein, als Donald eine umwerfende Bekanntschaft mit Schlangen geschlossen hat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Die Früchte auf den hawaiianischen Ananasplantagen [[Onkel Dagobert]]s, des größten Ananaskonservenfabrikanten der Welt, scheinen von einer geheimnisvollen Krankheit befallen. Davon können sich [[Donald]], [[Tick, Trick und Track]], in dessen Auftrag unterwegs, mit eigenen Augen überzeugen: des Nachts versteinern die Früchte auf den Feldern. Die eingeborenen Beschäftigten glauben an das wirken eines bösen Berggeists und laufen in Scharen davon – nur der Vorarbeiter Bob Aloha hält die Stellung. Tick, Trick und Track bekommen heraus, dass der fliegende Totempfahl, der die versteinernde Flüssigkeit versprüht, ein getarntes Flugzeug ist. Hinter der Sabotage steckt ein übler, der [[Carl Barks|Carl-Barks-Schöpfung [[Borstinger]] nachgebildeter Geschäftsmann, der die Leute durch diese Nummer versucht als Kunden für sein Apfelmus zu gewinnen. Nach der Enttarnung durch die Kinder landet er im Krankenhaus (aka Irrenhaus), in dem er fürderhin mit einer Spielzeugpistole auf künstliche Ananas zu schießen pflegt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sympathisch die italienische Wiederbelebung Borstingers auch sein mag: [[Osvaldo Pavese]] und [[Giulio Chierchini]] gelingt in diesem Comic ansonsten nicht viel. Allzu routiniert, ja dröge ist Paveses Storytelling, während Chierchini das Hawaii-Flair misslingt. Kulturhistorisch interessant ist, dass der Entenhausener Heißhunger auf Ananas lediglich den Konserven, nicht frischen Ananas gilt. Vermutlich war es auch in Italien 1973 noch eine Seltenheit, in den Obst- und Gemüsegeschäften die frischen Früchte zu finden. Noch in meiner deutschen Jugend der 80er Jahre war es gängig, die überzuckerten Ananasstückchen aus den Dosen zu verarbeiten und zu „genießen“. Dennoch verkörpert die tropische Frucht in dem Werk offenbar die kulinarische Moderne, während Borstingers Apfelmus für das Altbackene und deshalb Unbeliebte steht. (3/15 – Rubbish) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmengeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Ja, so etwas gibt es auch hier, sei aber diskret an das Ende dieser Rezension verbannt. Der überflüssige zweiseitige Rausschmeißer aus der Geschichte „Die versteinerte Ananas“ wurde wie diese dem Band „Paperparade“, CWD SS 34 (Oktober 1979) übernommen. So etwas muss man zum Glück nur selten sagen: Besser, wenn die Seiten 253 und 254 dieses eigentlich sehr schönen LTBs 82 weiß geblieben wären. (1/15 – Abysmal) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In wenigen Wochen startet die Fußball-WM 2026 in Kanada, den USA und Mexiko. Tatsächlich habe ich mir die Rezension des legendären LTB 82 für einen solchen passenden Moment aufgespart. Wer wie ich als 11-jähriger im Jahr 1982 Fußballfan und LTB-Leser war, für den war „Donald vor! Noch ein Tor!“ wie der Eingang in das irdische Paradies. Die Ducks waren meine Popstars, und die in Spanien auflaufenden Männer der 24 Nationalteams waren nicht einfach nur Spieler, sondern Helden, manche auch, wie die Brasilianer, echte Künstler. Man kann sich kaum meine Zerknirschung ausmalen, als sich die Halbgötter in den weiß-schwarzen deutschen Nationaltrikots in der „Schande von Gijon“ als gewöhnliche, ja verachtenswerte Betrüger erwiesen, die sogar mich, der ansonsten alles anschaute, vom Fernseher fliehen ließen. Dann doch lieber, viel lieber Franz Dribbelbauer und Donald, der Libero. Weltmeister wurden dann die Italiener und der Torschützenkönig Paolo Rossi und der enthemmt jubelnde Marco Tardelli des Finals gegen die hässlichen Deutschen ihre Fußball-Ikonen. Wehmütig wird mir beim Gedanken, dass die damaligen Champions, die sich comic-technisch mit so viel Liebe den Weltmeisterschaften 1974 und 1982 widmeten, 2026 nun schon zum dritten Mal in Folge zuschauen müssen. Es ist nur Spekulation, dass so ein Schicksal vor 30 Jahren noch deutlich mehr dicke italienische Tränen hätte rollen lassen als in der heutigen durchkommerzialisierten Fußball-Moderne. [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:50, 25. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LTB Rezension|82]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
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		<title>LTB 109: Rezension</title>
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		<updated>2026-05-25T20:00:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{LTB Rezension|109|LTB_109 or.jpg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cover ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Vor rapsgelbem Hintergrund: Micky, „Sheriff“ Goofy und sogar ein handzahmer Kater Karlo stehen um den Klavierspieler Donald herum und lauschen dessen Musik. „Schießen Sie auf den Pianisten“! Der Schriftzug „Das Lied der Prärie“ nimmt die Saloon-Optik des Motivs prägnant auf…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitenwende in den italienischen I Classici: Erstmals seit den Anfangsjahren der Reihe, ausgenommen den als [[LTB 97]] erschienenen Olympiaband CWD SS 91, durchmischten die Macher aus dem Hause Mondadori mit dem CWD SS 98 (Februar 1985) wieder die Enten- und die Mäusewelt. Das spiegelt sich auf dem Cover, für das [[Marco Rota]] eine dichte Western-Atmosphäre schuf. Das Motiv tut, was es soll: Man ist begierig, den neuen Band aufzuschlagen und loszulesen. (11/15 – Pretty Good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Es war einmal im Wilden Westen… Fliegende Nuggets ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Auf Einladung ihres Onkels [[Dagobert Duck|Don Dago Duck]] kommen [[Donald]] und seine [[Tick, Trick und Track|Neffen]] im Planwagen, gezogen vom klugen Esel [[Till]], in den Wilden Westen. Zunächst entkommen die von Hunger und Durst gebeutelten Ducks mit Müh und Not drei Stammesangehörigen der Bleichfußindianer, die sie skalpieren wollten. Sodann nehmen sie eine Postkutsche der Dago-Linie und überstehen in der Teufelsschlucht die Lebensgefahr durch Indianer und [[Panzerknacker|Banditen]]. Die Westernstadt, in der sie ankommen, ist durch eine mitten auf der einzigen Straße verlaufende weiße Linie in zwei Hälften geteilt, von denen die eine durch Onkel Don Dago Duck und die andere durch [[Klaas Klever|Clay Clever]] bewirtschaftet wird. Donalds Aufgabe, für die er in die Stadt geholt wurde: Er soll in der Nacht mit Steinen die Fenster von Clever City einwerfen. Er nimmt dafür jedoch nicht die vom Onkel vorgesehenen Steine, sondern andere, die er in der staubigen Unterkunft vorfindet. Es stellt sich heraus, dass es sich bei den „Steinen“ um getarnte Goldnuggets Don Dagos handelte – so leicht hat Clay Clever noch selten sein Vermögen vermehrt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_109-1.jpg|left|thumb|500px|Donald zeigt Bein in Martina/Scalas Burleske &amp;quot;Der Saloon-Star&amp;quot; aus ihrer Reihe &amp;quot;Es war einmal im Wilden Westen&amp;quot; (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem an den berühmten Sergio-Leone-Film anknüpfenden Titel „C’era una volta il west…“ erfand der alternde italienische Disney-Mastermind [[Guido Martina]] im Jahr 1977 eine neue lose Reihe von Western-Comics, die allesamt von [[Guido Scala]] umgesetzt werden sollten. Bereits m Jahr 1981 lief die Reihe aus. In Deutschland waren zum Zeitpunkt der Erstpublikation dieser Origin-Story „Fliegende Nuggets“ bereits vier chronologisch spätere Folgen der Reihe anderswo erschienen (davon eine in einem LTB), ohne dass jemals erklärt worden wäre, warum Donald, Dagobert und all die anderen nun unter zum Teil leicht verwandelten Namen so mir nichts dir nichts in den Wilden Westen versetzt werden. Erst LTB 109 übersetzte dann den italienischen Reihentitel weitgehend wörtlich, später erschienene Comics der Reihe dann leicht anders in „Damals im Wilden Westen“. Während es sich in der deutschen Übersetzung – siehe das Opening Splash – um einen Traum Donalds handelt, legte Martina die Reihe von Anfang an als paralleles Duck-Universum im Wilden Westen an, das er im Jahr „milleottocentoeccetera“ („achtzehnhundertirgendwas“) ansiedelt. So reizvoll dieser Ansatz ist, so schnell verliert uns bereits „Goldene Nuggets“ durch seine Aneinanderreihung von Klischees, Routinen und Unwahrscheinlichkeiten. Es ist fast nur die Anlage der zwischen Dagobert (nennen wir ihn ruhig so!) und Klever geteilten Stadt mit einem ganz schönen Splash Panel (S. 34), welche die Langeweile stellenweise vertreibt. (6/15 - Average) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Es war einmal im Wilden Westen… Der Saloon-Star ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Dagobert Duck|Don Dago Duck]] will in seinem Saloon eine Tänzerin, „Die tolle Lilly“, auftreten lassen. Doch da flattert, gebracht durch eine Brieftaube, ihre Absage herein: Das Angebot von einem Dollar Gage sei eine Unverschämtheit. Leider hat das Publikum bereits begonnen, seine Plätze einzunehmen, sodass Don Dago nicht mehr zurückkann. Nun verfährt man zweigleisig: [[Gustav]] wird nach Topeka geschickt, um die Dame doch noch zu überreden, während [[Donald]], bekleidet mit einem mottenzerfressenen Kleid und einer Perücke aus Stutenhaar, als Lilly auftreten soll. Die Stimme soll vom Band des „Vociphons“ kommen, erfunden von [[Daniel Düsentrieb|Danny Rushhour]], der Duck-Town-Variante von Daniel Düsentrieb. Als Donalds Schockstarre den Schwindel beinahe schon hätte auffliegen lassen, erscheinen drei Mitglieder der berüchtigten [[Panzerknacker|Bomberos]] im Saloon, um auf Geheiß [[Klaas Klever|Clay Clevers]] Donald-Lilly zu entführen. Da die sich aber sehr ungeschickt anstellen, ist es für die drei [[Tick, Trick und Track|Neffen]] ein Leichtes, ihren Onkel aus seiner Gefangenschaft zu erlösen. Clever wird gerade geteert und gefedert, als Gustav mit der Postkutsche und der echten Lilly erscheint. Die wird aber der vermeintlichen Konkurrentin Donald-Lilly ansichtig und macht empört auf dem Absatz wieder kehrt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer noch ist das nicht toll, aber ein bisschen mehr groovt sich die Reihe von [[Martina]] und [[Guido Scala|Scala]] in ihrem Zweitling schon ein. Die Figuren bekommen klarere Konturen, so auch [[Dussel Duck|Dusty]], die C’era una volta-Dussel-Variante, der nun zu mehr gut ist, als nur Koffer zu tragen, oder die in den „goldenen Nuggets“ nur kurz eingeführten Bomberos. Sogar Esel [[Till]] (ital. Tiburzio), in der ersten Episode noch vom Heimweh übermannt, kehrt zurück. So etwas wie Humor entsteht unter anderem durch die dezent erotischen Anspielungen („Du brauchst nur deine schlanken Fesseln zu zeigen, und schon sich die Männer hin“, S. 66) und den Versuchen der Neffen, dem Saloon-Vergnügen, obwohl garantiert nicht jugendfrei, beizuwohnen. Auch die Konstruktion am Ende mit der „doppelten Lilly“ ist nicht übel. Ob aus der neuen Reihe also doch noch ein echter Knüller wird?... (8/15 - Satisfactory) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Es war einmal im Wilden Westen… Ein wirksames PR-Mittel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Im Kampf um die Schankkonzession für den Saloon am Henkersplatz bestechen sowohl [[Dagobert Duck|Don Dago Duck]] als auch [[Klaas Klever|Clay Clever]] den Stadtkämmerer, mit der Folge, dass sich beide den Saloon teilen müssen. Die beiden Betreiber unterbieten sich so sehr im Preis, dass Don Dago sich auf die Suche nach einer preiswerteren Cola-Rezeptur machen muss. Doch das aromatische Haarwuchsmittel, das er in seine Cola kippt, hat für die Frisuren der Kunden Konsequenzen, mit denen er hätte rechnen können. Don Dago wird mit dem Tode bedroht, entledigt sich jedoch aller Sorgen, indem er versichert, die Friseurkosten der Stadtbewohner bezahlen zu wollen. Clever wiederum richtet in dem ehemaligen Saloon (also mitsamt Don Dagos Hälfte, die dieser ihm überlassen muss) einen Friseursalon ein. Großherzig spenden [[Donald]] und die [[Tick, Trick und Track|Kinder]], die mit der Entsorgung der haarigen Hinterlassenschaften beauftragt wurden, diese dem benachbarten Stamm der Seufzerindianer, deren Schicksal es von jeher ist, ohne Haare geboren zu werden. Im Tausch erhalten die Ducks „stinkendes Wasser“, das sich als Erdöl erweist. Don Dago versucht es noch einmal, aber die Quelle ausschlachten wollen dann doch lieber Donald und die Kinder selbst…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit „Asterix der Gallier“ gehören Sprachspiele rund um eine schnell gesprossene Haarpracht ja durchaus zu einem etablierten Comic-Kanon. Ein ähnliches Gag-Feuerwerk wie bei Goscinny/Uderzo fällt hier leider aus, doch gelingt in diesem Werk [[Martina]]/[[Guido Scala|Scalas]] von September 1977 zumindest die Fortsetzung des Stadtteilungsmotivs aus dem ersten Comic der Reihe in einen leerstehenden Saloon, der der Wiederinbetriebnahme harrt, ganz gut. Andererseits gehören hier wie dort die Indianerstamm-Szenen zu den schwächeren Auftritten. Überrascht hat mich die Tatsache, dass es nun wohl doch eine „Stadtverwaltung“ in der Doppelstadt „Duck-Town/Clever-City“ geben soll, war Don Dago in den „fliegenden Nuggets“ doch noch stolz darauf, nicht einmal einen Sheriff zu benötigen: „Wir kümmern uns selbst um die Schurken!“ (S. 36) Schon nach zwei Monaten wird die neue Reihe also zunehmend konventionell, werden ursprünglich frische Ideen fallengelassen. Das „PR-Mittel“ des Titels bedeutet übrigens „Pracht-Regeneration“. Bei den Seufzerindianern hat das Mittel nicht gewirkt, lässt es doch nur kurze Haare schneller wachsen; wo aber nichts ist, kann auch nichts werden. (6/15 - Mediocre) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_109-2.jpg|left|thumb|Kleine &amp;quot;Pippo Sei Colpi&amp;quot;-Stilkritik: Carpis &amp;quot;Goldschuß-Goofy gegen Dampfroß-Danny&amp;quot;... (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadträuber auf dem Lande ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Die [[Panzerknacker]] wollen das Pony Blizzard von einer Weide [[Oma Duck]]s stehlen, haben neben diesen aber auch noch die [[Fieselschweif]]linge [[Tick, Trick und Track]], den Bullen Siggi und den Sheriff gegen sich – einer davon hätte für die Bande wohl auch gereicht… Überflüssige Erzählung vom Lande, die sich in das Western-Thema nur insofern gut fügt, als darin auch ein Sheriff vorkommt. (2/15 – Very Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Schilderstreich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Goofy]] erleidet lauter Arbeitsunfälle während der Ausführung des Auftrags, ein Schild zum Tag der Unfallverhütung am Arbeitsplatz anzubringen… Die Pointe ist für einen kleinen Zweiseiter gerade noch so in Ordnung. (5/15 – Somewhat Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goldschuß-Goofy gegen Dampfroß-Danny ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} [[Micky Maus|Micky-Kid]] und [[Goofy|Goldschuss-Goofy]] werden Zeuge eines vom berüchtigten Dampfross-Danny begangenen Raubüberfalls auf eine Postkutsche. Dieser Schurke ist auf einem mit Dampfkraft betriebenen, blitzschnellen Eisenpferd unterwegs. In River City, dem von den Überfällen gebeutelten Viehzüchterstädtchen, werden Micky und Goofy zu Hilfssheriffs erhoben. Ihre ersten Expeditionen, um Danny zu stellen, sind gewaltige Schläge ins Wasser. Sie werden als „Hasenfüße“ verspottet und wollen schon aufgeben, da kommt Micky ein Einfall: Sie tarnen sich als reiche Goldsucher und provozieren so einen Überfall Dampfross-Dannys. Ihren Schatz aus Nuggets, in Wirklichkeit wertlosen Steinen, haben sie mit Gulasch präpariert, dessen Fährte [[Susi]], die kleine Koyotin im Gefolge der beiden Helden, nur liebend gern aufnimmt. So gelingt es ihnen, Danny in seinem Unterschlupf aufzuspüren. Dessen Flucht misslingt, weil Micky vorher das Dampfross sabotiert hat, das dem Schurken unter dem Hintern zerfällt. Es handelt sich um Edi, die vermeintlich minderbemittelte Bedienung im Saloon von River City. Auf der Flucht vor der Verheiratung mit einem Viehzüchtertöchterlein verzichtet Goldschuss-Goofy sogar auf die ausgesetzte Prämie…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_109-3.jpg|right|thumb|...tritt an gegen Pezzin/M. de Vitas &amp;quot;Besser sehen - Besser dastehen&amp;quot; (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch eine Westernserie, diesmal aber aus der Mäusewelt. Aus dem [[Mondadori]]-Tagesgeschäft hatte sich [[Giovan Battista Carpi]] in der ersten Hälfte der 70er Jahre weitgehend zurückgezogen, ließ sich aber doch gelegentlich von [[Guido Martina]] für spezielle Projekte zur Rückkehr an den Zeichentisch bewegen. Im Grunde gehört bereits die [[Phantomias]]-Origin-Story [[Die Verwandlung]] (Juni 1969) in diese Kategorie. Auch der Zyklus [[Das Geheimnis des kopflosen Totempfahls|Il segreto del totem decapitato]], für den Carpi die ersten beiden Episoden beisteuerte (April 1973), ist in diesem Sinne zu interpretieren. Und wie für „Phantomias“ zeichnete Carpi auch für die Reihe [[Die Legende von Micky-Kid]] („Le leggendarie imprese di Topolino Kid“) 1974/75 die ersten Comics, bevor er den Zeichenstab grundsätzlich an [[Massimo de Vita]] weitergab. Für „Goldschuß-Goofy gegen Dampfroß-Danny“ (November 1975) steuerte Carpi aber noch einmal nicht nur die Zeichnungen, sondern auch die Story bei, die durchaus zu gefallen weiß. Das „Dampfroß“ des Gauners Edi verschmilzt geschickt zwei der großen Mythen des amerikanischen Westens: Das treue Pferd und die landnehmende Lokomotive. Zeichnerisch entwickelt sich Carpi immer mehr in Richtung eines slapstickhafteren, beschwingteren Stils, der auch Micky einige neue komische Seiten abzugewinnen vermag. In Deutschland war das I Classici „Pippo Sei colpi“ (CWD SS 64, April 1982), das die erste Micky-Kid-Geschichte wiederabgedruckt hatte, unübernommen geblieben, weshalb, ähnlich der weiter oben vorgestellten Western-Reihe aus der Entenwelt, auch hier die Reihenfolge nicht stimmt und die chronologisch die vierte Geschichte als erste erschien. Unerklärt bleibt deshalb die Herkunft der Koyotin Suzanna (Susi), sie den Helden bereits in der ersten Episode über den Weg gelaufen war. Ehapa schaffte es in den nächsten Jahren auch nicht, den „Sechsschuss-Goofy“ (wörtliche Übersetzung für „Pippo Sei colpi“), dessen deutliches Erkennungszeichen ein von einem Indianerpfeil durchschossener blauer Zylinder ist, sicher und einheitlich zu benennen. (12/15 - Great) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besser sehen – besser dastehen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Diesmal suchen [[Micky Maus|Micky-Kid]] und [[Goofy|Goldschuss-Goofy]] dessen Onkel Gildo an der Westküste der USA. Vor zwei Jahren war der von zu Hause im Osten verschwunden, womöglich um sich in den kalifornischen Goldrausch zu stürzen, hatte dabei aber seine Brille vergessen – und die will ihm Goofy nun hinterhertragen! Tatsächlich finden die beiden den Onkel, der, weil sehschwach, in Verteidigung seiner Mine wild um sich zu schießen pflegt. Allerdings handelt es sich nicht um eine Gold-, sondern um eine Kohlenmine – auch noch mit einem Stollen-Gespenst, das Gildo das Leben schwer macht. Micky und Goofy finden heraus, dass eine Bande über dem Kohlenstollen auf eine Goldader gestoßen war, diese mit schwarzer Farbe getarnt hatte und mittels des falschen Gespensts Onkel Gildo vom Berg vertreiben wollte. Beim Showdown können die Bandenmitglieder im Stollen festgesetzt, ausgeräuchert und auf der Flucht gestellt und gefesselt werden. Zudem hatte das Feuer noch den angenehmen Nebeneffekt, das Gold zu schmelzen und in die bereitstehenden Kohlenloren zu gießen. Gildo ist reich – Micky und Goofy, die stolzen Westerner, verzichten dankend…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte war 1977 bereits der vierte [[Die Legende von Micky-Kid|Micky-Kid]]-Comic, den [[Massimo de Vita]] zeichnete. Reizvoll ist der Vergleich zu [[Carpi]]: De Vita, der am Ausgang der 70er Jahre stilistisch besonders große Fortschritte machte, zeichnet irgendwie flüssiger. Seine Figuren erscheinen deutlich eleganter, dafür hat Carpi mehr Bildwitz. Das Skript stammt diesmal von [[Giorgio Pezzin]] und ist ziemlich solide, aber eben auch etwas konventioneller als dasjenige Carpis. So einen spleenigen Onkel von Goofy lernen wir natürlich nicht das erste Mal kennen, was aber dem Spaß an der Sache nicht großartig Abbruch tut. Gegenüber Carpi fällt auf, wie wenig Pezzin mit der Koyotin [[Suzanna]] anzufangen weiß. Obwohl offenbar ständig mit von der Partie, erscheint sie nur in sechs Panels und hat eigentlich überhaupt keine Funktion. Schämen muss man sich geradezu für den furchtbaren ersten deutschen Titel der Geschichte in diesem LTB, der zu einem solchen Western schlicht überhaupt nicht passt – diese Groteske um Onkel Gildos Brille ist schlicht nichts weniger als handlungstragend. Mit der Neuauflage wurde in „Onkel Gildos Goldmine“ abgeändert, was zwar passender ist, aber im Grunde auch zu viel vorwegnimmt – denn schließlich handelt es sich anfangs ja noch um eine Kohlenmine. (10/15 – Above average) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Palast des großen Plunka ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Mickys Onkel, der Archäologe Mortimer Maus, ist in der galerischen Wüste in Nordafrika verschwunden. [[Micky]] und [[Goofy]] machen sich auf den Weg in das Höckergebirge, um selbst die Suche aufzunehmen. Doch ihr Führer erweist sich als schlimmer Finger, der dafür sorgt, dass sich die beiden mit präpariertem Brennholz selbst einschläfern. Als sie wieder erwachen, befinden sie sich in einem Palast, der ihnen als Überbleibsel des Reiches von Atlantis vorgestellt wird. Dort herrscht der „große Plunka“, der wie alle einheimischen Ruategs durch ein Tuch unkenntlich gemacht wird. Micky und Goofy entkommen aus ihrer Haft und enthüllen, dass hinter dem „großen Plunka“ der offenbar wahnsinnig gewordene Mortimer Maus steckt. Es gelingt ihnen, den irren König und seinen Diener zu überwältigen und mit dem Jeep in Richtung der nächsten Nervenklinik zu befördern…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_109-4.jpg|right|thumb|Micky spürt in Martina/Asteritis &amp;quot;Der Palast des großen Plunka&amp;quot; seinen Onkel &amp;quot;Mortymer&amp;quot; auf, es kann ihm aber nicht gefallen, was er da von ihm hört (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der letzten längeren Geschichte des Bandes nix mehr mit Western – eher ein „Eastern“. Einige Splash-Panels mit Schaueffekt lassen vermuten, dass aus der Geschichte des eingespielten Duos [[Guido Martina]]/[[Sergio Asteriti]] auch ein packendes exotisches Abenteuer hätte werden können, wenn, ja wenn die Story ein bisschen weniger dröge abgespult worden wäre, und dann vielleicht noch etwas mehr Raum als die knappen 35 Seiten beansprucht hätte. Die großen Namen von Atlantis und der Königin von Saba können die Kohlen auch nicht mehr aus dem Feuer holen. So sind es mal wieder die kulturellen Kontexte, die interessanter sind: Erstens wird offenbar die Sahara zur „galerischen Wüste“ verfremdet, das tatsächlich dort liegende Hoggar-Gebirge im Deutschen zu „Höckergebirge“ verballhornt. Im Italienischen heißt es hingegen korrekt sowohl „Sahara“ als auch „Hoggar“ und auch die Einheimischen richtig „Tuaregs“. Zweitens ist die Geschichte Anlass, sich mal intensiver mit der Figur des „Onkel Mortimer“ zu beschäftigen. Wie schon in einer Geschichte in [[LTB 90]] („Das Postkutschenrennen“ von den [[Barosso]]s und [[Asteriti]]) handelt es sich auch hier offenbar nicht um den von [[Floyd Gottfredson]] bereits 1930 erfundenen [[Onkel Mortimer|Mortimer Maus]], Rancher und Onkel [[Minni]]s. Es ist mehr als nur die andere Profession als Archäologe, die absolut dagegenspricht: Guido Martina hatte – und auch das bereits sehr früh, nämlich 1948 – in italienischen Disney-Comics die Figur als „Zio Martino“ eingeführt. Noch 1972 schrieb Martina eine Geschichte, in der dieser Zio Martino als Rancher auftrat (deutsch im [[DD 28]] von 1976). Auch wenn die Italiener in späteren Jahren die internationale Konvention und den Namen „Zio Mortimer“ übernahmen, ist es nicht plausibel, dass Martina selbst nur sechs Jahre später „Zio Martino“ plötzlich umbenannt haben soll. Der Archäologe in diesem Comic heißt jedenfalls „Zio Mortymer“ mit einem „y“. Dieser Name steht im erstmals im [[Topolino]] 1192 (1978) erschienenen italienischen Original. Selbstverständlich hat Martina die Verwirrung selbst mit zu verantworten, denn die Vergabe eines „unbelegten“ Namens wäre ja ohne weiteres möglich gewesen. Es kann sein, dass Martina eine zumindest sehr ähnliche Wissenschaftler-Figur aus einem anderen Gottfredson-Comic, nämlich „Maxwell Mouse“ (aus „Mickey Takes Umbrage“ von 1953), im Hinterkopf gehabt hatte, die unter seiner Ägide in Italien „Zio Bambarone“ benannt worden war, doch geht die Wahlverwandtschaft offenbar doch nicht so weit, dass er eine weitere Gottfredson-Figur in Italien hätte klar adaptieren wollen. Man merkt: Zu den Figuren, Namen und Benennungen zwischen den USA, Italien und Deutschland ist noch lange nicht alles geklärt. (6/15 - Mediocre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Umgebung vieler schwächerer Nummern ist dieser Band fast schon ein Highlight in der problematischen „Zwischenphase“ der Frühphase der Lustigen Taschenbücher. Es steht der Reihe ganz gut zu Gesicht, dass es mit dem Western-Genre zur Abwechslung mal wieder einen thematischen Faden gibt, auch wenn die neue Reihe von Martina/Scala nicht das hält, was sie verspricht. Besser (und vor allem interessanter durch den direkten Vergleich der Zeichner Carpi und Massimo de Vita) sind die beiden Comics aus dem in Deutschland bis dato noch völlig unbekannten Micky-Kid-Zyklus. [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LTB Rezension|109]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_109:_Rezension&amp;diff=308826</id>
		<title>LTB 109: Rezension</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_109:_Rezension&amp;diff=308826"/>
		<updated>2026-05-25T19:57:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{LTB Rezension|109|LTB_109 or.jpg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cover ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Vor rapsgelbem Hintergrund: Micky, „Sheriff“ Goofy und sogar ein handzahmer Kater Karlo stehen um den Klavierspieler Donald herum und lauschen dessen Musik. „Schießen Sie auf den Pianisten“! Der Schriftzug „Das Lied der Prärie“ nimmt die Saloon-Optik des Motivs prägnant auf…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitenwende in den italienischen I Classici: Erstmals seit den Anfangsjahren der Reihe, ausgenommen den als [[LTB 97]] erschienenen Olympiaband CWD SS 91, durchmischten die Macher aus dem Hause Mondadori mit dem CWD SS 98 (Februar 1985) wieder die Enten- und die Mäusewelt. Das spiegelt sich auf dem Cover, für das [[Marco Rota]] eine dichte Western-Atmosphäre schuf. Das Motiv tut, was es soll: Man ist begierig, den neuen Band aufzuschlagen und loszulesen. (11/15 – Pretty Good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Es war einmal im Wilden Westen… Fliegende Nuggets ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Auf Einladung ihres Onkels [[Dagobert Duck|Don Dago Duck]] kommen [[Donald]] und seine [[Tick, Trick und Track|Neffen]] im Planwagen, gezogen vom klugen Esel [[Till]], in den Wilden Westen. Zunächst entkommen die von Hunger und Durst gebeutelten Ducks mit Müh und Not drei Stammesangehörigen der Bleichfußindianer, die sie skalpieren wollten. Sodann nehmen sie eine Postkutsche der Dago-Linie und überstehen in der Teufelsschlucht die Lebensgefahr durch Indianer und [[Panzerknacker|Banditen]]. Die Westernstadt, in der sie ankommen, ist durch eine mitten auf der einzigen Straße verlaufende weiße Linie in zwei Hälften geteilt, von denen die eine durch Onkel Don Dago Duck und die andere durch [[Klaas Klever|Clay Clever]] bewirtschaftet wird. Donalds Aufgabe, für die er in die Stadt geholt wurde: Er soll in der Nacht mit Steinen die Fenster von Clever City einwerfen. Er nimmt dafür jedoch nicht die vom Onkel vorgesehenen Steine, sondern andere, die er in der staubigen Unterkunft vorfindet. Es stellt sich heraus, dass es sich bei den „Steinen“ um getarnte Goldnuggets Don Dagos handelte – so leicht hat Clay Clever noch selten sein Vermögen vermehrt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_109-1.jpg|left|thumb|500px|Donald zeigt Bein in Martina/Scalas Burleske &amp;quot;Der Saloon-Star&amp;quot; aus ihrer Reihe &amp;quot;Es war einmal im Wilden Westen&amp;quot; (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem an den berühmten Sergio-Leone-Film anknüpfenden Titel „C’era una volta il west…“ erfand der alternde italienische Disney-Mastermind [[Guido Martina]] im Jahr 1977 eine neue lose Reihe von Western-Comics, die allesamt von [[Guido Scala]] umgesetzt werden sollten. Bereits m Jahr 1981 lief die Reihe aus. In Deutschland waren zum Zeitpunkt der Erstpublikation dieser Origin-Story „Fliegende Nuggets“ bereits vier chronologisch spätere Folgen der Reihe anderswo erschienen (davon eine in einem LTB), ohne dass jemals erklärt worden wäre, warum Donald, Dagobert und all die anderen nun unter zum Teil leicht verwandelten Namen so mir nichts dir nichts in den Wilden Westen versetzt werden. Erst LTB 109 übersetzte dann den italienischen Reihentitel weitgehend wörtlich, später erschienene Comics der Reihe dann leicht anders in „Damals im Wilden Westen“. Während es sich in der deutschen Übersetzung – siehe das Opening Splash – um einen Traum Donalds handelt, legte Martina die Reihe von Anfang an als paralleles Duck-Universum im Wilden Westen an, das er im Jahr „milleottocentoeccetera“ („achtzehnhundertirgendwas“) ansiedelt. So reizvoll dieser Ansatz ist, so schnell verliert uns bereits „Goldene Nuggets“ durch seine Aneinanderreihung von Klischees, Routinen und Unwahrscheinlichkeiten. Es ist fast nur die Anlage der zwischen Dagobert (nennen wir ihn ruhig so!) und Klever geteilten Stadt mit einem ganz schönen Splash Panel (S. 34), welche die Langeweile stellenweise vertreibt. (6/15 - Average) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Es war einmal im Wilden Westen… Der Saloon-Star ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Dagobert Duck|Don Dago Duck]] will in seinem Saloon eine Tänzerin, „Die tolle Lilly“, auftreten lassen. Doch da flattert, gebracht durch eine Brieftaube, ihre Absage herein: Das Angebot von einem Dollar Gage sei eine Unverschämtheit. Leider hat das Publikum bereits begonnen, seine Plätze einzunehmen, sodass Don Dago nicht mehr zurückkann. Nun verfährt man zweigleisig: [[Gustav]] wird nach Topeka geschickt, um die Dame doch noch zu überreden, während [[Donald]], bekleidet mit einem mottenzerfressenen Kleid und einer Perücke aus Stutenhaar, als Lilly auftreten soll. Die Stimme soll vom Band des „Vociphons“ kommen, erfunden von [[Daniel Düsentrieb|Danny Rushhour]], der Duck-Town-Variante von Daniel Düsentrieb. Als Donalds Schockstarre den Schwindel beinahe schon hätte auffliegen lassen, erscheinen drei Mitglieder der berüchtigten [[Panzerknacker|Bomberos]] im Saloon, um auf Geheiß [[Klaas Klever|Clay Clevers]] Donald-Lilly zu entführen. Da die sich aber sehr ungeschickt anstellen, ist es für die drei [[Tick, Trick und Track|Neffen]] ein Leichtes, ihren Onkel aus seiner Gefangenschaft zu erlösen. Clever wird gerade geteert und gefedert, als Gustav mit der Postkutsche und der echten Lilly erscheint. Die wird aber der vermeintlichen Konkurrentin Donald-Lilly ansichtig und macht empört auf dem Absatz wieder kehrt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer noch ist das nicht toll, aber ein bisschen mehr groovt sich die Reihe von [[Martina]] und [[Guido Scala|Scala]] in ihrem Zweitling schon ein. Die Figuren bekommen klarere Konturen, so auch [[Dussel Duck|Dusty]], die C’era una volta-Dussel-Variante, der nun zu mehr gut ist, als nur Koffer zu tragen, oder die in den „goldenen Nuggets“ nur kurz eingeführten Bomberos. Sogar Esel [[Till]] (ital. Tiburzio), in der ersten Episode noch vom Heimweh übermannt, kehrt zurück. So etwas wie Humor entsteht unter anderem durch die dezent erotischen Anspielungen („Du brauchst nur deine schlanken Fesseln zu zeigen, und schon sich die Männer hin“, S. 66) und den Versuchen der Neffen, dem Saloon-Vergnügen, obwohl garantiert nicht jugendfrei, beizuwohnen. Auch die Konstruktion am Ende mit der „doppelten Lilly“ ist nicht übel. Ob aus der neuen Reihe also doch noch ein echter Knüller wird?... (8/15 - Satisfactory) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Es war einmal im Wilden Westen… Ein wirksames PR-Mittel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Im Kampf um die Schankkonzession für den Saloon am Henkersplatz bestechen sowohl [[Dagobert Duck|Don Dago Duck]] als auch [[Klaas Klever|Clay Clever]] den Stadtkämmerer, mit der Folge, dass sich beide den Saloon teilen müssen. Die beiden Betreiber unterbieten sich so sehr im Preis, dass Don Dago sich auf die Suche nach einer preiswerteren Cola-Rezeptur machen muss. Doch das aromatische Haarwuchsmittel, das er in seine Cola kippt, hat für die Frisuren der Kunden Konsequenzen, mit denen er hätte rechnen können. Don Dago wird mit dem Tode bedroht, entledigt sich jedoch aller Sorgen, indem er versichert, die Friseurkosten der Stadtbewohner bezahlen zu wollen. Clever wiederum richtet in dem ehemaligen Saloon (also mitsamt Don Dagos Hälfte, die dieser ihm überlassen muss) einen Friseursalon ein. Großherzig spenden [[Donald]] und die [[Tick, Trick und Track|Kinder]], die mit der Entsorgung der haarigen Hinterlassenschaften beauftragt wurden, diese dem benachbarten Stamm der Seufzerindianer, deren Schicksal es von jeher ist, ohne Haare geboren zu werden. Im Tausch erhalten die Ducks „stinkendes Wasser“, das sich als Erdöl erweist. Don Dago versucht es noch einmal, aber die Quelle ausschlachten wollen dann doch lieber Donald und die Kinder selbst…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit „Asterix der Gallier“ gehören Sprachspiele rund um eine schnell gesprossene Haarpracht ja durchaus zu einem etablierten Comic-Kanon. Ein ähnliches Gag-Feuerwerk wie bei Goscinny/Uderzo fällt hier leider aus, doch gelingt in diesem Werk [[Martina]]/[[Guido Scala|Scalas]] von September 1977 zumindest die Fortsetzung des Stadtteilungsmotivs aus dem ersten Comic der Reihe in einen leerstehenden Saloon, der der Wiederinbetriebnahme harrt, ganz gut. Andererseits gehören hier wie dort die Indianerstamm-Szenen zu den schwächeren Auftritten. Überrascht hat mich die Tatsache, dass es nun wohl doch eine „Stadtverwaltung“ in der Doppelstadt „Duck-Town/Clever-City“ geben soll, war Don Dago in den „fliegenden Nuggets“ doch noch stolz darauf, nicht einmal einen Sheriff zu benötigen: „Wir kümmern uns selbst um die Schurken!“ (S. 36) Schon nach zwei Monaten wird die neue Reihe also zunehmend konventionell, werden ursprünglich frische Ideen fallengelassen. Das „PR-Mittel“ des Titels bedeutet übrigens „Pracht-Regeneration“. Bei den Seufzerindianern hat das Mittel nicht gewirkt, lässt es doch nur kurze Haare schneller wachsen; wo aber nichts ist, kann auch nichts werden. (6/15 - Mediocre) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadträuber auf dem Lande ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Die [[Panzerknacker]] wollen das Pony Blizzard von einer Weide [[Oma Duck]]s stehlen, haben neben diesen aber auch noch die [[Fieselschweif]]linge [[Tick, Trick und Track]], den Bullen Siggi und den Sheriff gegen sich – einer davon hätte für die Bande wohl auch gereicht… Überflüssige Erzählung vom Lande, die sich in das Western-Thema nur insofern gut fügt, als darin auch ein Sheriff vorkommt. (2/15 – Very Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Schilderstreich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Goofy]] erleidet lauter Arbeitsunfälle während der Ausführung des Auftrags, ein Schild zum Tag der Unfallverhütung am Arbeitsplatz anzubringen… Die Pointe ist für einen kleinen Zweiseiter gerade noch so in Ordnung. (5/15 – Somewhat Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_109-2.jpg|left|thumb|Kleine &amp;quot;Pippo Sei Colpi&amp;quot;-Stilkritik: Carpis &amp;quot;Goldschuß-Goofy gegen Dampfroß-Danny&amp;quot;... (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goldschuß-Goofy gegen Dampfroß-Danny ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} [[Micky Maus|Micky-Kid]] und [[Goofy|Goldschuss-Goofy]] werden Zeuge eines vom berüchtigten Dampfross-Danny begangenen Raubüberfalls auf eine Postkutsche. Dieser Schurke ist auf einem mit Dampfkraft betriebenen, blitzschnellen Eisenpferd unterwegs. In River City, dem von den Überfällen gebeutelten Viehzüchterstädtchen, werden Micky und Goofy zu Hilfssheriffs erhoben. Ihre ersten Expeditionen, um Danny zu stellen, sind gewaltige Schläge ins Wasser. Sie werden als „Hasenfüße“ verspottet und wollen schon aufgeben, da kommt Micky ein Einfall: Sie tarnen sich als reiche Goldsucher und provozieren so einen Überfall Dampfross-Dannys. Ihren Schatz aus Nuggets, in Wirklichkeit wertlosen Steinen, haben sie mit Gulasch präpariert, dessen Fährte [[Susi]], die kleine Koyotin im Gefolge der beiden Helden, nur liebend gern aufnimmt. So gelingt es ihnen, Danny in seinem Unterschlupf aufzuspüren. Dessen Flucht misslingt, weil Micky vorher das Dampfross sabotiert hat, das dem Schurken unter dem Hintern zerfällt. Es handelt sich um Edi, die vermeintlich minderbemittelte Bedienung im Saloon von River City. Auf der Flucht vor der Verheiratung mit einem Viehzüchtertöchterlein verzichtet Goldschuss-Goofy sogar auf die ausgesetzte Prämie…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch eine Westernserie, diesmal aber aus der Mäusewelt. Aus dem [[Mondadori]]-Tagesgeschäft hatte sich [[Giovan Battista Carpi]] in der ersten Hälfte der 70er Jahre weitgehend zurückgezogen, ließ sich aber doch gelegentlich von [[Guido Martina]] für spezielle Projekte zur Rückkehr an den Zeichentisch bewegen. Im Grunde gehört bereits die [[Phantomias]]-Origin-Story [[Die Verwandlung]] (Juni 1969) in diese Kategorie. Auch der Zyklus [[Das Geheimnis des kopflosen Totempfahls|Il segreto del totem decapitato]], für den Carpi die ersten beiden Episoden beisteuerte (April 1973), ist in diesem Sinne zu interpretieren. Und wie für „Phantomias“ zeichnete Carpi auch für die Reihe [[Die Legende von Micky-Kid]] („Le leggendarie imprese di Topolino Kid“) 1974/75 die ersten Comics, bevor er den Zeichenstab grundsätzlich an [[Massimo de Vita]] weitergab. Für „Goldschuß-Goofy gegen Dampfroß-Danny“ (November 1975) steuerte Carpi aber noch einmal nicht nur die Zeichnungen, sondern auch die Story bei, die durchaus zu gefallen weiß. Das „Dampfroß“ des Gauners Edi verschmilzt geschickt zwei der großen Mythen des amerikanischen Westens: Das treue Pferd und die landnehmende Lokomotive. Zeichnerisch entwickelt sich Carpi immer mehr in Richtung eines slapstickhafteren, beschwingteren Stils, der auch Micky einige neue komische Seiten abzugewinnen vermag. In Deutschland war das I Classici „Pippo Sei colpi“ (CWD SS 64, April 1982), das die erste Micky-Kid-Geschichte wiederabgedruckt hatte, unübernommen geblieben, weshalb, ähnlich der weiter oben vorgestellten Western-Reihe aus der Entenwelt, auch hier die Reihenfolge nicht stimmt und die chronologisch die vierte Geschichte als erste erschien. Unerklärt bleibt deshalb die Herkunft der Koyotin Suzanna (Susi), sie den Helden bereits in der ersten Episode über den Weg gelaufen war. Ehapa schaffte es in den nächsten Jahren auch nicht, den „Sechsschuss-Goofy“ (wörtliche Übersetzung für „Pippo Sei colpi“), dessen deutliches Erkennungszeichen ein von einem Indianerpfeil durchschossener blauer Zylinder ist, sicher und einheitlich zu benennen. (12/15 - Great) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_109-3.jpg|right|thumb|...tritt an gegen Pezzin/M. de Vitas &amp;quot;Besser sehen - Besser dastehen&amp;quot; (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besser sehen – besser dastehen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Diesmal suchen [[Micky Maus|Micky-Kid]] und [[Goofy|Goldschuss-Goofy]] dessen Onkel Gildo an der Westküste der USA. Vor zwei Jahren war der von zu Hause im Osten verschwunden, womöglich um sich in den kalifornischen Goldrausch zu stürzen, hatte dabei aber seine Brille vergessen – und die will ihm Goofy nun hinterhertragen! Tatsächlich finden die beiden den Onkel, der, weil sehschwach, in Verteidigung seiner Mine wild um sich zu schießen pflegt. Allerdings handelt es sich nicht um eine Gold-, sondern um eine Kohlenmine – auch noch mit einem Stollen-Gespenst, das Gildo das Leben schwer macht. Micky und Goofy finden heraus, dass eine Bande über dem Kohlenstollen auf eine Goldader gestoßen war, diese mit schwarzer Farbe getarnt hatte und mittels des falschen Gespensts Onkel Gildo vom Berg vertreiben wollte. Beim Showdown können die Bandenmitglieder im Stollen festgesetzt, ausgeräuchert und auf der Flucht gestellt und gefesselt werden. Zudem hatte das Feuer noch den angenehmen Nebeneffekt, das Gold zu schmelzen und in die bereitstehenden Kohlenloren zu gießen. Gildo ist reich – Micky und Goofy, die stolzen Westerner, verzichten dankend…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte war 1977 bereits der vierte [[Die Legende von Micky-Kid|Micky-Kid]]-Comic, den [[Massimo de Vita]] zeichnete. Reizvoll ist der Vergleich zu [[Carpi]]: De Vita, der am Ausgang der 70er Jahre stilistisch besonders große Fortschritte machte, zeichnet irgendwie flüssiger. Seine Figuren erscheinen deutlich eleganter, dafür hat Carpi mehr Bildwitz. Das Skript stammt diesmal von [[Giorgio Pezzin]] und ist ziemlich solide, aber eben auch etwas konventioneller als dasjenige Carpis. So einen spleenigen Onkel von Goofy lernen wir natürlich nicht das erste Mal kennen, was aber dem Spaß an der Sache nicht großartig Abbruch tut. Gegenüber Carpi fällt auf, wie wenig Pezzin mit der Koyotin [[Suzanna]] anzufangen weiß. Obwohl offenbar ständig mit von der Partie, erscheint sie nur in sechs Panels und hat eigentlich überhaupt keine Funktion. Schämen muss man sich geradezu für den furchtbaren ersten deutschen Titel der Geschichte in diesem LTB, der zu einem solchen Western schlicht überhaupt nicht passt – diese Groteske um Onkel Gildos Brille ist schlicht nichts weniger als handlungstragend. Mit der Neuauflage wurde in „Onkel Gildos Goldmine“ abgeändert, was zwar passender ist, aber im Grunde auch zu viel vorwegnimmt – denn schließlich handelt es sich anfangs ja noch um eine Kohlenmine. (10/15 – Above average) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_109-4.jpg|right|thumb|Micky spürt in Martina/Asteritis &amp;quot;Der Palast des großen Plunka&amp;quot; seinen Onkel &amp;quot;Mortymer&amp;quot; auf, es kann ihm aber nicht gefallen, was er da von ihm hört (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Palast des großen Plunka ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Mickys Onkel, der Archäologe Mortimer Maus, ist in der galerischen Wüste in Nordafrika verschwunden. [[Micky]] und [[Goofy]] machen sich auf den Weg in das Höckergebirge, um selbst die Suche aufzunehmen. Doch ihr Führer erweist sich als schlimmer Finger, der dafür sorgt, dass sich die beiden mit präpariertem Brennholz selbst einschläfern. Als sie wieder erwachen, befinden sie sich in einem Palast, der ihnen als Überbleibsel des Reiches von Atlantis vorgestellt wird. Dort herrscht der „große Plunka“, der wie alle einheimischen Ruategs durch ein Tuch unkenntlich gemacht wird. Micky und Goofy entkommen aus ihrer Haft und enthüllen, dass hinter dem „großen Plunka“ der offenbar wahnsinnig gewordene Mortimer Maus steckt. Es gelingt ihnen, den irren König und seinen Diener zu überwältigen und mit dem Jeep in Richtung der nächsten Nervenklinik zu befördern…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der letzten längeren Geschichte des Bandes nix mehr mit Western – eher ein „Eastern“. Einige Splash-Panels mit Schaueffekt lassen vermuten, dass aus der Geschichte des eingespielten Duos [[Guido Martina]]/[[Sergio Asteriti]] auch ein packendes exotisches Abenteuer hätte werden können, wenn, ja wenn die Story ein bisschen weniger dröge abgespult worden wäre, und dann vielleicht noch etwas mehr Raum als die knappen 35 Seiten beansprucht hätte. Die großen Namen von Atlantis und der Königin von Saba können die Kohlen auch nicht mehr aus dem Feuer holen. So sind es mal wieder die kulturellen Kontexte, die interessanter sind: Erstens wird offenbar die Sahara zur „galerischen Wüste“ verfremdet, das tatsächlich dort liegende Hoggar-Gebirge im Deutschen zu „Höckergebirge“ verballhornt. Im Italienischen heißt es hingegen korrekt sowohl „Sahara“ als auch „Hoggar“ und auch die Einheimischen richtig „Tuaregs“. Zweitens ist die Geschichte Anlass, sich mal intensiver mit der Figur des „Onkel Mortimer“ zu beschäftigen. Wie schon in einer Geschichte in [[LTB 90]] („Das Postkutschenrennen“ von den [[Barosso]]s und [[Asteriti]]) handelt es sich auch hier offenbar nicht um den von [[Floyd Gottfredson]] bereits 1930 erfundenen [[Onkel Mortimer|Mortimer Maus]], Rancher und Onkel [[Minni]]s. Es ist mehr als nur die andere Profession als Archäologe, die absolut dagegenspricht: Guido Martina hatte – und auch das bereits sehr früh, nämlich 1948 – in italienischen Disney-Comics die Figur als „Zio Martino“ eingeführt. Noch 1972 schrieb Martina eine Geschichte, in der dieser Zio Martino als Rancher auftrat (deutsch im [[DD 28]] von 1976). Auch wenn die Italiener in späteren Jahren die internationale Konvention und den Namen „Zio Mortimer“ übernahmen, ist es nicht plausibel, dass Martina selbst nur sechs Jahre später „Zio Martino“ plötzlich umbenannt haben soll. Der Archäologe in diesem Comic heißt jedenfalls „Zio Mortymer“ mit einem „y“. Dieser Name steht im erstmals im [[Topolino]] 1192 (1978) erschienenen italienischen Original. Selbstverständlich hat Martina die Verwirrung selbst mit zu verantworten, denn die Vergabe eines „unbelegten“ Namens wäre ja ohne weiteres möglich gewesen. Es kann sein, dass Martina eine zumindest sehr ähnliche Wissenschaftler-Figur aus einem anderen Gottfredson-Comic, nämlich „Maxwell Mouse“ (aus „Mickey Takes Umbrage“ von 1953), im Hinterkopf gehabt hatte, die unter seiner Ägide in Italien „Zio Bambarone“ benannt worden war, doch geht die Wahlverwandtschaft offenbar doch nicht so weit, dass er eine weitere Gottfredson-Figur in Italien hätte klar adaptieren wollen. Man merkt: Zu den Figuren, Namen und Benennungen zwischen den USA, Italien und Deutschland ist noch lange nicht alles geklärt. (6/15 - Mediocre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Umgebung vieler schwächerer Nummern ist dieser Band fast schon ein Highlight in der problematischen „Zwischenphase“ der Frühphase der Lustigen Taschenbücher. Es steht der Reihe ganz gut zu Gesicht, dass es mit dem Western-Genre zur Abwechslung mal wieder einen thematischen Faden gibt, auch wenn die neue Reihe von Martina/Scala nicht das hält, was sie verspricht. Besser (und vor allem interessanter durch den direkten Vergleich der Zeichner Carpi und Massimo de Vita) sind die beiden Comics aus dem in Deutschland bis dato noch völlig unbekannten Micky-Kid-Zyklus. [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LTB Rezension|109]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
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		<title>LTB 90: Rezension</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{LTB Rezension|90|LTB 90.jpeg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cover ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Mickys Mondfahrt findet vor einem tiefblauen, von unzähligen Sternen und Planeten durchsäten Weltall statt. Freudig erregt und pfiffig, mit einem orange-rot-blauen (!) Raumfahrerhelm angetan, schaut Micky aus seiner rot-gelb-blauen Mondfähre, die offenbar ein Cabrio ist. Der weiße Strahl, der hinten aus dem „Auspuff“ kommt, deutet an, dass das Raumfahrzeug in Bewegung ist…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Reihe „kindlicher Micky auf kindlichen Verkehrsmitteln“ ist nach der Lokomotive in [[LTB 84]] nun also eine Art Raumfähre dran. Ein tiefschwarzer Hintergrund, wie es eher den Weltall-Realitäten eher entsprochen hätte, kam den Redakteuren damals vielleicht noch zu depri vor. Kein gigantischer Wurf, aber doch ein gut gelauntes, sympathisches Motiv. Fast ein Wunder, dass es in raumfahrtbegeisterter Zeit trotz vieler solcher Geschichten 16 Jahre bis zum ersten Weltraum-Cover gedauert hatte. (9/15 – Somewhat good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Landung auf dem Mond ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} [[Micky]] soll auf Geheiß eines guten Bekannten, [[Käpt’n Dobermann|General Lunas]], auf einer Mondbasis nach dem Rechten sehen. Anschließend an einen SOS-Ruf der Wissenschaftler dort war die Funkverbindung ganz ausgefallen. Micky und seine Neffen [[Mack und Muck]], die sich mit an Bord geschlichen hatten, bekommen nach ihrer Mondlandung heraus, dass sich Professor Robbe der ganzen Mondbasis bemächtigt und mit seinen Robotern zwecks Weltbeherrschungsplänen ein „Robotland“ geschaffen hatte. Ganz schnell kann der verrückte Wissenschaftler aus realen Personen Androiden machen, die nur seinen Befehlen gehorchen. Das widerfährt auch Micky, doch die Neffen und die beiden gefangenen echten Wissenschaftler durchschauen das Manöver. Robbe muss konzedieren: „Die erste Runde ging an dich!“ und entkommt mit einer Mondrakete, ehe auch Micky, Mack und Muck wieder festen Erdboden unter den Füßen spüren dürfen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_090-1.jpg|left|thumb|Professor Robbe und seine Roboter schon ganz weit weg in &amp;quot;Die Landung auf dem Mond&amp;quot; der Brüder Asteriti (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste von zwei „Titelgeschichten“ des Bandes, die sich also um die Raumfahrt drehen, wurde äußerst konventionell erdacht, und zwar von [[Franco Asteriti]], der 1974/75 lediglich drei Disney-Geschichten schrieb, alle realisiert von seinem Bruder [[Sergio Asteriti|Sergio]]. Der wiederum ist ja schon in seinen „Erdgeschichten“ ein Meister der Nachtszenen, da kann er sich im Weltraum-Setting nur umso nachdrücklicher austoben – großartig einfach die tiefschwarzen „Wände“ seiner Weltall-Imaginationen. Sowohl die lebensechten Roboter als auch die optischen Täuschungen des Professors tun einige wirkungsvolle Sci-Fi-Gruseleffekte hinzu. Asteriti ist wirklich einer der wenigen italienischen Zeichner, den man zuerst in Schwarz-Weiß genossen haben sollte. Selten gab es in den LTBs im Weltall so viel „Atmosphäre“!... (10/15 - Decent) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühlingsgefühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Micky]] ist von Frühlingsgefühlen durchströmt und lässt sie an [[Minni]] aus… …deren abweisende Reaktion dagegen im letzten Panel wir kaum verstehen können und müssen. Trotzdem irgendwie schön, dass es im LTB auch mal um „körperliche“ Liebe gehen darf. Der amerikanische Zeitungsstrip stammt aus dem Jahr 1969 und der „Summer of Love“ hatte nun einmal schon stattgefunden. (7/15 – Not Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Micky und die Raumstation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Kater Karlo]] und sein Kumpan [[Ratze]] lassen sich anstelle der ausgeschalteten echten Wissenschaftler mit einer Rakete an Bord einer Raumstation schießen. Mit dabei sind aber auch Professor Spiegelmann sowie [[Micky]] und [[Goofy]] als Geiseln. Der Plan der beiden Gauner: Mit Hilfe der beiden Teleskopspiegel der Raumstation der Erde mit Verbrennen drohen! Micky und Goofy, als Küchenpersonal missbraucht, gewinnen kurzzeitig wieder die Oberhand, aber von einem Weltraumspaziergang mit Karlo und Ratze kehrt Micky wieder als Gefangener zurück. Rustikal knockt Goofy schließlich die beiden Kaperfahrer mit dem Nudelholz aus. Mickys und Goofys Rückflug zur Erde verläuft ohne Zwischenfälle…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Martina]]/[[Asteriti]]s SciFi-Ambiente der ersten Geschichte hat gewiss ein ganz anderes Niveau, doch auch dieses Weltraumabenteuer lässt sich, bei aller dramaturgischen Unbedarftheit, gelegentlich ganz gut an, vor allem im Gag-Potenzial. Bis zu Ende durchdacht haben Kater Karlo und Ratze ihren Plan übrigens dann doch nicht: Nirgends ist man ja so abhängig von irdischen Gegebenheiten wie auf einer Raumstation. Irgendwie nicht absehbar, wie die beiden Gauner unverhaftet zurück auf die Erde hätten kommen sollen. Als Texter dieses Comics firmiert [[Osvaldo Pavese]], als Zeichner aber [[Luciano Bottaro]] und [[Giorgio Rebuffi]] gemeinsam. Ribuffi, drei Jahre älter als Bottaro, war mit diesem und [[Carlo Chendi]] Mitbegründer des [[Studio Bierreci]]. Aus dem unbeholfeneren Artwork lässt sich schließen, dass die Bleistiftzeichnungen von ihm stammten und Bottaro lediglich inkte. Kater Karlos Kumpan Ratze heißt übrigens im Original Professor Sornionis (ital. „sornione“, listig), wodurch anders als in der deutschen Übersetzung die Klugheit als Wissenschaftler hervorgehoben wurde. Es war dies der (erste) italienische Name für die [[Carl Barks|Carl-Barks]]-Figur Professor Slyrat („listige Ratte“), die 1961 ebenfalls als Saboteur von Raumfahrtprogrammen (dt. als [[Der geheimnisvolle Professor]]) erstmals in Erscheinung getreten war.  (6/15 – Below average) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frisch gekauft ist schnell gefangen! ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Goofy]] ist gar kein so großer „Pechvogel beim Angeln“, wie [[Micky]] meint, denn die Dinge, die er da aus dem Wasser fischt, verkauft er aus „Goofys Fischgrube“ mit Gewinn… Der Kurz-Comic von [[Del Connell|Connell]]/[[Manuel Gonzales|Gonzales]] bietet sogar noch einen kleinen „Vor-Gag“, der Micky und einen Fischverkäufer im Gespräch zeigt. Da gibt es schlechtere Zweiseiter. (8/15 - Alright) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_090-2.jpg|right|thumb|500px|Wer das Geschäftsmodell von Herrn Eiermann in  immer noch nicht verstanden hat, mag es hier noch einmal nachlesen in Barosso/Capitanios &amp;quot;Das Überraschungsei&amp;quot; immer noch nicht verstanden hat, mag es hier noch einmal nachlesen (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Überraschungsei ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Irgendwann hatte ein gewisser Herr Eiermann in Old-Time-City eine geniale Geschäftsidee: Kunden schicken ihm Geschenkgegenstände zu, die er in Eier passender Größe verpackt. Wenn die Eier nicht bis zu einem vereinbarten Termin abgeholt werden, gehen sie in seinen Besitz über und kommen als „Überraschungsei“ in den freien Verkauf. Genau an dieser Klausel scheitert nun [[Kater Karlo]]: Vor drei Monaten hatte er bei Juwelier einen Saphir, genannt „das Osterei“, gestohlen und zur Verschleierung an Herrn Eiermann geschickt. Wegen einer Lappalie wurde er dann trotzdem verknackt und kommt mit seinem Komplizen Jockel nun nicht mehr rechtzeitig nach Old-Time-City, um es abzuholen. Das nämliche Ei wurde mittlerweile an [[Goofy]] und [[Micky]] verkauft, der ein außergewöhnliches Geschenk für seine Neffen Mack und Muck suchte. Geschenkt sei die folgende Hatz nach dem richtigen Ei, an dem sich auch [[Kommissar Hunter]] und [[Inspektor Issel]] beteiligen – jedenfalls haben die Hüter des Gesetzes das bessere Ende für sich…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschäftsmodell des Herrn Eiermann ist ja nun ähnlich halbseiden wie das eines jeden Pfandleihers. Die [[Barosso]]s schaffen es mit [[Luciano Capitanio]] nur schwergängig, die Hypothek dieses seltsamen Plots vergessen zu machen, und doch ist es eine bescheidene Stärke, dass die Geschichte mit der Festnahme Kater Karlos eben noch nicht ganz aus ist, sondern die Jagd nach dem (richtigen) Ei weitergehen muss und deshalb am Ende Issels Leute sogar noch über Hunter und Micky herfallen (die sie für Komplizen Kater Karlos halten). Trotzdem ausschließlich was für die Osterzeit, was auch den Wiederabdruck im 2018er Feiertagsband [[LTB Ostern 10]] rechtfertigt. (5/15 – Pretty Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Postkutschenrennen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Micky]], [[Goofy]] und [[Minni]] sind in der Wildwest-Stadt Bull-City zu Besuch bei deren Tante Dorothee. Deren Mann McMousy wird von einem miesen Typen namens Krocker herausgefordert, er, und nichts McMousys Dauersieger Fred und Bill, würden das diesjährige Postkutschenrennen gewinnen. Wetteinsatz: McMousys Zuchtbulle Alfi, den Krocker unbedingt haben will. Dafür engagiert der Schurke [[Kater Karlo]] und seine Bande. Der gelingt es zwar, Fred und Bill aus dem Rennen zu nehmen, doch dafür springen – wir können es uns denken – Micky und Goofy ein. Auch Minni schleicht sich in das Innere der Kutsche und nimmt somit an dem Rennen teil. Verschiedene Anschläge von Karlos Bande gehen schief und am Ende kann Micky als erster über die Ziellinie fahren und auch den Urheber des Ganzen – den üblen Krocker – stellen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Asteriti]]s Zeichenkunst ist hier nur selten in der Lage, dem Subgenre des „sabotierten Wettrennens“ wenigstens ein paar neue Seiten abzugewinnen. Durch die Vorhersehbarkeit der Handlung wird auch jegliches Western-Feeling, das womöglich hätte aufkommen können, aufgesogen. Interessanter ist diese Seite des Mäuse-Stammbaums, die man noch gar nicht kannte. Physiognomisch mag Minnis Tante Dorothee eine Cousine ersten Grades von Mickys [[Tante Linda]] bei [[Scarpa]] sein (vgl. [[Micky Maus und die Irokesenkette]], [[LTB 9]]), aber ihren Ehemann McMousy halte ich nun keineswegs für identisch mit Minnis [[Onkel Mortimer]] Mouse. Gewiss ist auch er Rancher, wie Mortimer bei seinen ersten Auftritten in den Zeitungsstrips von [[Floyd Gottfredson]]. Doch die Autoren [[Abramo und Giampaolo Barosso]] hätten ihm ohne Weiteres den in Italien zu diesem Zeitpunkt noch gängigen Namen „Zio Martino“ geben können, nennen ihn aber beziehungslos Procopio McTopy. Also offenbar, wie das Äußere bereits nahelegt, doch eine ganz andere Figur. (5/15 – Somewhat Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_090-3.jpg|right|thumb|...an die Eingangssäule einer Bank in Martina/Chierchinis &amp;quot;Goofys verkehrte Welt&amp;quot; (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofys verkehrte Welt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} [[Goofy]] arbeitet neuerdings als Drucker. Sein nächtlicher Auftrag ist es, zwei Plakatserien zu drucken, eine, die den brasilianischen Millionär Pesetas in Entenhausen willkommen heißt, die andere, auf der nach dem Ausbrecher Gauner-Gully gefahndet wird. Natürlich vertauscht er die Konterfeis und hält dann den Ausbrecher, der ihm beim nächtlichen Kleben vor die Füße läuft, für den südamerikanischen Krösus. Gauner-Gully nutzt die Gunst der Stunde, setzt den vertrauensseligen Goofy schachmatt und sich in der Druckerei fest. [[Micky]], mit [[Kommissar Hunter]] und den Spürhunden Romulus und Remus dem Ausbrecher auf der Spur, braucht am nächsten Morgen seinen ganzen detektivischen Spürsinn, um zu rekonstruieren, was geschehen sein muss. Zusammen mit Goofy überwältigt er Gauner-Gully und übergibt ihn als sorgfältig verschnürtes Paket der Polizei…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits auf der zweiten Seite dieses Comics von [[Guido Martina]] und [[Giulio Chierchini]] erahnen wir, was die folgenden 30 Seiten wird tragen müssen: die Idee mit den vertauschten Plakaten. Es verhält sich ein wenig wie in der Keller-Novelle „Kleider machen Leute“: Micky kann nicht glauben, dass der adrette Mann mit Fliege und Monokel ein Ausbrecherkönig ist (S. 134). Ob sich Ehapa da eine Möglichkeit durch die Lappen hat gehen lassen, den jungen Lesern kapitalismuskritisch zu kommen und ihnen den Unterschied zwischen Klein- und Großkriminalität zu erklären?... Eine weitere etwas maue Pointe lasse ich noch als Pluspunkt der Geschichte gelten: Als Drucker hat es Goofy tagtäglich mit seitenverkehrten Lettern zu tun, weswegen er auch alles andere in seinem Leben durcheinanderbringt, ob ihm nun Fuß oder Kopf weh tun, zum Beispiel. Oder eben die Sache mit den Plakaten… (3/15 - Unsatisfactory) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Micky und die fliegende Kiste ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Auf dem Weg zurück in die Stadt stoßen [[Micky]] und [[Goofy]] auf einem abgelegenen Anwesen auf eine verwüstete Inneneinrichtung – und auf einen gefesselten und geknebelten Unbekannten im Schrank. Beide machen die Bekanntschaft eines Gummiknüppels, und als sie erwachen, werden sie von der Polizei für die Entführung des Raketenforschers Professor Tüftel gehalten. Es gelingt ihnen, die Polizisten abzuhängen und sich auf eigene Faust auf die Suche nach den echten Entführern des Wissenschaftlers zu machen. Sie stöbern die Bande, deren Chef ein gewisser Baron Weinstein ist, der dem Professor die Formel des von ihm erfundenen pulverisierten Raketen-Treibstoffs entlocken wollte, auf und überwältigen sie…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_090-4.jpg|left|thumb|Liebevolle Gottfredson-Reminiszenzen in Chendi/Chierchinis &amp;quot;Micky und die fliegende Kiste&amp;quot; (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So mau diese Binnen-, so beziehungsreich ist die Rahmenhandlung. Sie zeigt Micky auf dem Weg zu einem Flughafenhangar, in dem er vor vielen Jahren, von ihm selbst völlig vergessen, ein Flugzeug untergestellt hatte. Die Flughafenverwaltung brauche jetzt den Lagerplatz, weswegen Micky auf die Idee kommt, den Flieger dem Technischen Museum Entenhausen zu stiften. Weil ein Mechaniker das Flugzeug über all die Zeit tadellos in Schuss gehalten hatte, können Micky und Goofy gleich losfliegen, was damit endet, dass Goofy auf den Beifahrersitz des Autos von Baron Weinstein fällt. Am Ende des Comics dürfen Micky und Goofy den Raketen-Treibstoff Professor Tüftels ausprobieren, der sie an den Südpol katapultiert. Autor [[Carlo Chendi]] versteckt in der Rahmenhandlung liebevolle Reminiszenzen an gleich zwei frühe Werke [[Floyd Gottfredson]]s: „The Mail Pilot“ (dt. [[Im Netz der Luftpiraten]]) von 1933 und „Island in the Sky“ (dt. [[Die Insel im Himmel]]) von 1936. Im Hangar wird Micky von zwei Figuren empfangen, die beide in „The Mail Pilot“ ihren ersten Auftritt hatten: [[Käpt’n Dobermann|Captain Doberman]] (ital. Capitano Setter), der bei Gottfredson als Fluglehrer eingeführt wurde, und [[Gloomy]] (ital. Musone), der bereits in den amerikanischen Comic-Strips die Flugzeuge in Schuss hielt. Ein eigenes Flugzeug hatte Micky allerdings erst in „Island in the Sky“. Auch hier tauchte wieder Doberman auf, mittlerweile zum Hauptmann der amerikanischen Luftwaffe aufgestiegen. Chendis Plot nutzt ähnliche Wissenschafts- und Spionage-Diskurse wie Gottfredson, der allerdings bereits vorausschauend die Massenvernichtungsmacht der Atomenergie thematisierte, was Chendi zum „Supertreibstoff“ abschwächte. Schade, dass [[Giulio Chierchini]]s zeichnerische Fähigkeiten kaum ausreichen, um Chendis nostalgischem Ansatz angemessenen Ausdruck zu verleihen. Da Gottfredsons Werk in Deutschland selbst 1983, als LTB 90 von [[Gudrun Penndorf]] übersetzt wurde, noch zu unbekannt war, gehen diese Bezüge verloren. Aus Gloomy wird ein „Tommy“, während Captain Doberman, der im Laufe seiner deutschen Benennungsgeschichte verschiedene Namen bekam, in „Micky und die fliegende Kiste“ gänzlich namenlos bleibt. Penndorf hat vermutlich nicht verstanden (oder verstehen können), dass es sich auch bei „General Lunas“ aus der deutlich späteren Geschichte der Brüder [[Asteriti]] „Die Landung auf dem Mond“ um denselben „Capitano Setter“ wie bei Chendi/Chierchini handelte. (6/15 - Average) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die gestohlene Insel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Micky]] und [[Goofy]] treiben nach einem Flugzeugunglück im Flugzeugheck durch das Nordpolarmeer. Da stoßen sie auf eine offenbar schwimmende Insel, bewohnt von einem gewissen John Hopkins. Die Insel gehört zu einem neuen Ganovenstück [[Kater Karlo]]s: Der verkauft das Eiland immer wieder an Milliardäre, ist dann aber, als diese es am folgenden Tag in Besitz nehmen wollen, mit ihm bereits wieder davongeschippert. Hopkins selbst ist, wie sich herausstellt, einer dieser Milliardäre, der aber unerklärlicherweise auf der Insel verblieben ist. Micky, Goofy und Hopkins locken Karlo in eine Falle, und die Angestellten von Hopkins staunen nicht schlecht, als ihr verschollener Chef mit einer Insel in den Hafen von Nukork einläuft. Kater Karlo wird vom [[Eulenrichter]] dazu verurteilt, auf dem zur „Pirateninsel“ umbenannten Eiland als Spielkamerad für Kinder zur Verfügung zu stehen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten optischen Eindrücke von der Geschichte sind vielversprechend: Vor allem die Szenen vom Flugzeugunglück und dem Treiben des Hecks wie vom Sektkorken in der Badewanne gelingen Zeichner [[Sergio Asteriti]] ganz ausgezeichnet. Die Kontraste zwischen Feuer und Eis auf den ersten Seiten sind ähnlich reizvoll wie die Schwarzmalereien desselben Künstlers in der „Landung auf dem Mond“. Leider ist die Story von [[Andrea Fanton]] ein Spielverderber: Völlig undenkbar, dass Hopkins fünf Jahre auf der Insel gehaust hat, ohne gemerkt zu haben, dass diese eigentlich ein Schiff ist und einen Maschinenraum hat, in den ein Kater Karlo ein- und ausgeht – ganz abgesehen davon, dass dem entgangen sein könnte, dass sein Vehikel da einen blinden Passagier beherbergt. Es ist alles ein bisschen zu viel – eine einfache Rettungsgeschichte auf hoher See hätte es, bei diesen Fähigkeiten Asteritis, gewiss auch getan. Gefreut habe ich mich dann erst wieder über die letzten beiden Seiten, auf denen Kater Karlo mal nicht einfach eingelocht, sondern einer nützlichen Tätigkeit zugeführt wird – die offenbar sogar ihm selbst Spaß macht. (7/15 – Fair) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_090-5.jpg|left|thumb|Micky und Goofy schaukeln im Flugzeugrumpf durch das Polarmeer in Fanton/Asteritis &amp;quot;Die gestohlene Insel&amp;quot; (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy und der Pferdesattel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Ein Zweiseiter rund um die Materialität von Pferdesatteln – [[Goofy]] meint Holz, [[Micky]] Rindsleder… Das Straßengespräch zwischen den beiden Freunden ist ein öder Lückenfüller – und das ist noch nett ausgedrückt. (2/15 - Awful) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der realistische Film ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Produzent McCamera verpflichtet [[Micky]] und [[Goofy]] für eine Detektivfilmserie. Da der Streifen unter der Regie von Ted Tosselini hyperrealistisch werden soll, wird sogar ein echter Juwelier mit seinen echten Steinen verpflichtet. Hingegen werden [[Kater Karlo]], [[Schnauz]] und Stoppel nur von Schauspielern verkörpert – aber nur, bis die echten Gauner Wind von der Sache bekommen und aus dem Film-Raubüberfall Ernst werden lassen. Ihre Flucht im Motorboot wird von Micky und Goofy gestoppt. Das Filmprojekt scheitert gleichwohl – der Juwelier will seine Steine nun nicht mehr hergeben und eine Doku über die realen Geschehnisse lehnt der Produzent als „viel zu realistisch“ ab…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als kleiner Rundumschlag zum Thema „Typen am Set“ funktioniert die Geschichte von den [[Barosso]]s und [[Giulio Chierchini]] ganz ordentlich, während alles andere weitestgehend in Routinen erstickt. Die dritte Geschichte von Chierchini in diesem Band ist mindestens eine zu viel. Doch auch für ihn gilt nur das, was McCamera weiß: „Publicity ist alles, wetten?“ (S. 226) (5/15 – Pretty Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Einladung zum Abendessen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Goofy]] nutzt [[Minni]]s Küche, um sie und [[Micky]] zum Essen einzuladen. Aber natürlich geht alles schief… Der Achtseiter, mit ganz sympathischer Pointe, ist eigentlich ein etwas aufgeplusterter Vierseiter.  [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im Micky-Vorgänger [[LTB 87]] finden sich auch hier drei Geschichten von Sergio Asteriti, dessen Zeichnungen in jenen Jahren um 1983 immer wieder mal dafür herhalten mussten, LTB-Ausgaben zu „retten“. Spaß macht das initiierende Raumfahrt-Motiv, das immerhin zwei Geschichten hergibt (und sich später in zwei halben Luftfahrt-Geschichten ausläppert), und für den Rezensenten waren auch die Nachforschungen zu den wiederbelebten Disney-Nebenfiguren aufschlussreich. Dennoch zieht LTB 90 im naheliegenden Vergleich mit LTB 87 den Kürzeren. [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LTB Rezension|090]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_30:_Rezension&amp;diff=308821</id>
		<title>LTB 30: Rezension</title>
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		<updated>2026-05-25T19:26:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{LTB Rezension|30|LTB_30.JPG}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cover ==&lt;br /&gt;
{{mm}} Klarabella Kuh und Dagobert Duck – was für eine gewagte Kombi – legen eine kesse Sohle aufs Parkett. Der Größenunterschied zwischen den Figuren sorgt dafür, dass sie ihm die linke Hand nicht auf die Schulter, sondern auf den Zylinder legt. Seitwärts steigen Notenzeichen in den rosa Hintergrund hinauf. Speziell Klarabella hat einen verzückten Gesichtsausdruck, aber auch Dagobert scheint mit der Gesamtsituation nicht unzufrieden – vielleicht hat sie ihn zu der „Gran Gala“ des Originaltitels eingeladen?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher – ganz früher – gab es mal den Ausdruck „Geck“ für einen übertrieben modisch gekleideten Mann (oder, um einen ähnlich aus der Zeit gefallenen Begriff zu bemühen: „Stutzer“). Und „Geck“ ist auch das erste, was mir zu diesem Dagobert hier einfällt: Seinen abgewetzten roten Rock hat er gegen einen glänzenden blauen Smoking mit Stehkragen eingetauscht – und ist nicht sogar der Zwicker ein anderer?... Aber das ist alles nichts im Vergleich zu Klarabella, die dieses Cover nun erst richtig farblich explodieren lässt. Die gelbe Schleife am braungepunkteten grünen Kleid (!) hat gar die Ausmaße ihres Tanzpartners selbst. Es bleibt die Irritation dieses Crossovers aus Enten- und Mäusewelt, die mich das Ganze nicht übertrieben positiv beurteilen lässt. (7/15 – Not Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmengeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Ausnahmsweise hat die Rahmengeschichte eine durchgehende Idee: Ein Schloss- und Riegelunternehmer spricht beim Justizminister vor und betreibt eine Amnestie für die Panzerknacker. Denn seit sie im Gefängnis sind, seien sie Erträge dieses Industriezweigs eingebrochen. Auch in Entenhausen wird bei solch einem Anliegen erst einmal eine Kommission eingesetzt, deren Entscheidung Dagobert in den folgenden Zwischenhandlungen in seinem Sinne zu beeinflussen versucht. Umsonst: Im letzten Zwischenstück werden die Panzerknacker feierlich begnadigt und sitzen wieder Trübsal blasend in ihrer Bude: Im Knast habe es drei Mahlzeiten am Tage gegeben, „zweimal die Woche gab’s sogar Nachtisch“ (S. 217). Die witzige Idee reicht für eine der besseren Rahmengeschichten von [[Dalmasso]]/[[Perego]], auch wenn die Handlung danach nicht einmal mehr austrudelt, sondern schlicht abbricht. (5/15 – Somewhat Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_030-1.jpg|left|thumb|Das Cover der amerikanischen Originalausgabe von &amp;quot;Onkel Dagobert und die kleinen Männchen aus der Fliegenden Untertasse&amp;quot; im &amp;quot;Uncle Scrooge # 65&amp;quot; von 1966 (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Onkel Dagobert und die kleinen Männchen aus der Fliegenden Untertasse ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Fliegt mir entgegen!“&#039;&#039; (ein Entenhausener erklettert einen Baumwipfel, um seinem Appell an die Außerirdischen mehr Nachdruck zu verleihen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hl}} Der Entenhausener Zweiflerzirkel bietet jenem Mitbürger 1 Billion Taler, dem es gelingt, im Laufe eines am Abend stattfindenden Banketts eine echte Fliegende Untertasse mit echten Insassen zu präsentieren. Als unversehens solch ein Objekt in [[Onkel Dagobert]]s Geldspeicher eindringt, denkt der aber erst einmal gar nicht an diesen Wettbewerb, so begeistert ist er darüber, mit den Außerirdischen, winzigen [[Besucher vom Planeten Diana|„Mikro-Ducks“]], die aussehen wie die Entenhausener Ducks selber, Geschäfte machen zu können. Die kleinen Wesen waren nämlich auf der Erde, um Getreide zu erwerben, von dem Dagobert ihnen jetzt auch drei Körner gegen winzige Goldpartikel verkauft hat. Umso entsetzter ist er, als ihm einfällt, welche Gelegenheit er sich da durch die Lappen hat gehen lassen. Panisch klettert er auf einen Fahnenmast, um den Mikro-Ducks hinterherzurufen, fällt dabei in den Abgrund, wird aber von den Männchen mithilfe von deren Schrumpfstrahlen an Bord gezogen und so gerettet. [[Donald]] und die [[Tick, Trick und Track|Kinder]] werden eingeweiht. Ein [[Borstinger]]-ähnlicher Gauner raubt die Untertasse vorübergehend, und nach weiteren überstandenen Gefahren durch einen Greifvogel und auf dem Schießstand treffen die Kinder und die wieder auf ihre Normalgröße gebrachten Donald und Dagobert mit ihren neuen Freunden endlich auf dem Bankett ein. Doch der Zweiflerzirkel, der natürlich nichts weniger vorhat, als im Verlaufe des Abends 1 Billion Taler ärmer zu sein, spielt den Gästen übel mit und räuchert die Mikro-Ducks mit Zigarrenqualm derart ein, dass den Ducks, um sie zu schützen, keine andere Wahl bleibt, als sie ziehen zu lassen und auf die Billion zu verzichten. Selten hat uns ein Geschäftsabschluss Dagoberts so gerührt: „Dennoch! Es war kein solcher Fehlschlag! Wartet nur ab! In acht Jahren mache ich sicherlich ein bedeutendes Geschäft mit den Minoxianern!/Dann verkaufe ich ihnen gut und gern zwei Dutzend Körner Weizen!“ (S. 40)…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die meisten [[Carl Barks|Carl-Barks]]-Fans gilt es ja als ausgemacht, dass der „Duck Man“ in den 60er Jahren bereits im Herbst seines Schaffens stand. Zumal hier haben wir eine der letzten von Barks selbst gezeichneten Geschichten vor uns – veröffentlicht wurde sie im Juli 1966, während die Entstehungszeit ein gutes halbes Jahr früher angesetzt werden kann. Doch ist es nur das Umfeld inmitten häufig recht schwacher italienischer Geschichten, die mich „Micro-Ducks from Outer Space“ als immer noch regelrecht brillant vorkommen lässt?... Hier sitzt wirklich jedes Panel, und auch der Erzählfaden ist von Barks meisterhaft auf die Spule gesetzt und aufgewickelt. Das Gag-Potential, das sich aus dem UFO-Motiv und dem groß-klein-Gegensatz ergibt, wird voll ausgeschöpft, ohne dass es je ins übertrieben Lächerliche abdriften würde (wie nicht selten bei den Italienern). Mal wieder fällt auch die Ummontierung auf das Dreireiher-Formal überhaupt nicht auf. Besonders gefällt mir die Idee des „Zweiflerzirkels“. In den 50er und 60er Jahren werden die amerikanischen Medien voll gewesen sein mit Berichten von vermeintlichen UFO-Sichtungen und ebenso häufigen „rationalen“ Erklärungsversuchen durch Wissenschaftler – Barks gibt beiden Seiten einige feine Spitzen mit. Durch den (englischen) Titel bezieht sich Barks, wenn auch fast zehn Jahre zu spät, auf den florierenden Science-Fiction-Boom, dessen Spielfilme wie „Plan 9 from Outer Space“ (1959), der übrigens als schlechtester amerikanischer Film aller Zeiten gilt, sich gerne dieser sensationsheischenden Endung bedienten. [[Gudrun Penndorf]] ist mit ihrer Übersetzung aus dem Italienischen für das LTB übrigens deutlich näher am englischen Original, insofern sie den Planeten „Micro“ als „Mikron“ wiedergibt, während [[Erika Fuchs]] in einer Ausgabe der [[Micky Maus Magazin|Micky Maus]] sechs Jahre früher als „Diana“ übersetzte (und sich mit diesem Namen durchsetzte). Mittlerweile gibt es einige weitere Geschichten mit den „Besuchern vom Planeten Diana“, die erste, von [[Vicar]] gezeichnet, bereits aus dem Jahr 1977. Ich hatte nicht viel erwartet von dieser Barks-Geschichte, als ich zu diesem Band griff, um ihn zu rezensieren, doch ich wurde bekehrt: Auch 1966 war Barks noch King!... (13/15 - Fantastic)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Geschichten von Barks hat auch diese einen Hauptartikel in der Duckipedia, nämlich [[Besuch vom Planeten Diana|hier]].&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_030-2.jpg|right|thumb|500px|Erste Schweißperlen auf den Stirnen der Mitglieder des Zweiflerclubs in Carl Barks&#039; &amp;quot;Onkel Dagobert und die kleinen Männchen aus der Fliegenden Untertasse&amp;quot; (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufstand der Roboter ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Lassen Sie mich es Ihnen erklären, Majestät! Wir sind hierhergekommen auf der Suche nach Ruhe! Die Panzerknackerblabla… Kurz: Gewähren Sie uns finanzielles Asyl!“ – „Vorher eine Frage: Können Sie alle fünf Quartett spielen?“&#039;&#039; (der kleine König kommt gleich zur Sache, nur nicht zu der, die man erwartet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Fliegende Geldspeicher ist man ja aus diversen Duck-Comics gewohnt – aber der hier fliegt sogar ins All! Dort will [[Dagobert]] (mal wieder) sein Geld vor den gierigen Klauen der [[Panzerknacker]]bande in Sicherheit bringen. Die Ducks landen auf einem Planeten, dessen örtlicher König sich sogar als außerordentlich freundlich erweist, und deren Bewohner sich in allen Lebenslagen von Robotern und Maschinen bedienen lassen. Leider drehen die hilfreichen Blechkisten durch, als sie zufällig von Dagoberts Gold kosten. Zwar fliehen die Ducks in blanker Not wieder auf die Erde, kehren jedoch mit einem umgebauten Kampf-Geldspeicher auf den Planeten zurück, um dort den „Aufstand der Roboter“ niederzuschlagen. Zuletzt können sogar die fiesen Hammerroboter eingerostet und so ausgeschaltet werden. Die Ducks finden den König und sein Volk auf der Flucht, wo sie wieder gelernt haben zu gehen und sogar zu springen. Beruhigt können die Ducks die Heimreise antreten – diesmal aber endgültig…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mal wieder sind die italienischen Disney-Comics Vorreiter. Die Geschichte von [[Rodolfo Cimino]] und [[Luciano Capitanio]] von Mai 1969 ist sogar noch einen Monat älter als der apokalyptische Science-Fiction-Folk-Rock-Song vom Duo Zager &amp;amp; Evans, in dem es heißt: „In the year 5555/Your arms are hanging limp at your sides/Your legs got nothing to do/Some machine is doing that for you.“ So geht es auch diesem seltsamen Volk auf dem entfernten, erdähnlichen Planeten, das passenderweise ein schildkrötenähnliches Aussehen hat und am Ende jeglicher Technik komplett abschwört. Das vielstimmige „RUMPEL! WRUMM! KRACKS“ in den Roboterkämpfen im „Outer Space“ kann nicht kompensieren, dass erzählerisch-kreativ kaum etwas zusammenläuft. Da kann man fast übersehen, dass Cimino uns am Ende tatsächlich den Bären aufbindet, der kleine König habe ein Paket vom entfernten Planeten auf die Erde geworfen, Onkel Dagobert direkt an den Kopf. Goldklumpen (der einzige auf dem ganzen Planeten!!) finden eben immer ihre richtige Zielperson. Aua! (4/15 – Poor) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Onkel Dagobert führt Klaas Klever an der Nase herum ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich wollte dir nur flüstern, daß es in dieser Gegend hier ganz entsetzlich schlecht riechen tut.“&#039;&#039; (Die Sümpfe verleiden Donald die ganze Freude an dem Schmugglerparadies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} [[Klaas Klever]] spioniert seinem ewigen Kontrahenten [[Dagobert Duck]] hinterher, der seit Wochen rätselhafterweise einen täglichen Spaziergang mit seinem Neffen [[Donald]] unternimmt. Es gelingt den Ducks auch nicht, Klever, der in dieser Geschichte mit seinem „Gaunerfreund“ Norbert Neese unterwegs ist, in einem Auktionshaus abzuschütteln. Dort denken die beiden Gegner, dass sie den jeweils anderen auf der laufenden Versteigerung von einem „großen Fang“ abhalten wollen. Am Ende stehen sie beide für den Preis von einer Million mit jeweils der Hälfte eines ehemaligen Schmugglernests da, der sogenannten „Schatzbude“, die sich nun irgendwie teilen müssten, wenn sie auf dem Weg zum Objekt nicht weiterhin versuchen würden, sich gegenseitig auszustechen. Die einfache Holzhütte birgt jedoch offenbar einfach keine Geheimnisse. Beide merken nun, dass sie auf dem Holzweg waren, als sie dem anderen einen abgefeimten Plan unterstellten. Indem er fingiert, auf dem Gelände nach einem Schatz zu graben, ködert Klever Dagobert weiter. Doch der riecht den Braten, kauft Klever seinen Anteil aber trotzdem ab. Natürlich hat der alte Fuchs begriffen, dass der Boden vollgesogen ist mit Erdöl. Dagobert beginnt mit der Großförderung, während Klever und Neese nur zu ihren Hüten greifen können…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…um sie zu verspeisen. Der spätere „Running Gag“ im Verhältnis Dagobert-Klever wird hier, 1968, vermutlich zum ersten Mal verwendet. Wie das Missverständnis im Auktionshaus vom Autor [[Guido Martina]] eingefädelt wird, ist aller Ehren wert, und auch den Kabbeleien der beiden Milliardäre, von [[Romano Scarpa]] super-dynamisch und für die kommenden Jahre prototypisch gestaltet, schaut man in der Folge gerne zu. Die Lösung mit dem erdölgetränkten Boden ist allerdings ziemlich martinaesk billig und schon zu oft gesehen. Und was es mit den rätselhaften täglichen Spaziergängen Dagoberts mit Donald auf sich hat, wissen wir am Ende immer noch nicht. (9/15 – Somewhat Good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Onkel Dagobert und die Gelbfußindianer ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich will alles noch einmal erleben, wie es damals war! Es soll für mich ein Verjüngungsbad sein, nicht nur eine Dusche, klar?“&#039;&#039; (Dagoberts Motivation, warum es ihn in sein altes Goldgräberrevier zurücktreibt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} [[Onkel Dagobert]] ködert seine Neffen mit einem Urlaub in der Bergwildnis, in welcher er sich einst seine ersten Sporen als Goldschürfer verdiente. Im „Autokanu“ machen sie sich auf den Weg zum „Nord-Ost-See“ in dem seit jeher immer wieder Goldsucher unter unbekannten Umständen verschwunden sind. Es verspricht schon, tatsächlich ein erholsamer Urlaub zu werden, da wird Old Sam, ein alter Kumpel Dagoberts, den er dort zufällig wiedergetroffen hat, in die Fluten hinabgezogen. Es folgen ihm Dagobert, der diesem, sowie [[Donald]], der jenem zu Hilfe eilen wollte. Es bleiben die cleveren [[Tick, Trick und Track]] am Seeufer übrig, die bald das Geheimnis des Sees entschlüsseln: Es ist ein unentdeckt bleiben wollender Indianerstamm, der die ganzen „Unfälle“ der Vergangenheit auf dem Gewissen hat. Mit einem System von Schleusen hatten sich diese einen Zuweg in den See gesichert und dabei gelernt, unter Wasser zu atmen – und zu reiten! Den Kindern gelingt es, Geiseln zu nehmen und gegen ihre Onkels und Old Sam auszutauschen. Dagobert macht auch noch einen Gewinn: Er liefert den Indianern neue Schleusentore aus Stahl und kassiert dafür deren aus Gold…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_030-3.jpg|left|thumb|Goldgräberromantik pur in Cimino/Chierchinis Seepferdchen-Performance &amp;quot;Onkel Dagobert und die Gelbfußindianer&amp;quot; (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von dem Schwachsinn der unter Wasser galoppierenden Indianer und ihren Pferden mit Sauerstoffgeräten: Wie so viele Geschichten sowohl von Autor [[Rodolfo Cimino]] als auch von Zeichner [[Giulio Chierchini]] ist das zu schablonenhaft. Dagobert zwingt seine Verwandten mehr oder weniger, ihn in die Weltgeschichte zu begleiten, dabei kabbelt er sich ausgiebig mit Donald, der irgendwann einen Satz sagt wie „Ich rühr‘ keinen Finger mehr!“ (hier auf S. 152), dann passiert etwas, wodurch die Ducks in Gefangenschaft geraten, aus der nur die neunmalkluge Gewitztheit von Tick, Trick und Track oder die bloße Blödheit ihrer Konterparts sie befreien können. Und am Ende steht noch ein gutes Geschäft Onkel Dagoberts. Diese Geschichte stammt von 1970 – bald wurde Cimino mit Giorgio Cavazzano eine andere Nummer an die Seite gestellt, mit dem er diese Motive etwas vielschichtiger zu bearbeiten verstand. Chierchini hingegen schafft Abwechslung allenfalls durch die hin und wieder (S. 147, 156, 163) eingeklinkten Panels mit aufmerksam zuhörenden Eichhörnchen. (4/15 – Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die süsse Tour ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Oh, Fasching!“&#039;&#039; (der Bürgermeister hält nicht viel von der Leibgarde „Dagoberts des Großen“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Kriegsrat im Großfürstentum Fruktanien: Dort wurden Millionen Gläser Pfeffergurkenmarmelade hergestellt, die nun keiner haben will – alle Konsumenten sind nur scharf auf die Fruchtmarmeladen aus dem Hause Duck. Die zündende Idee eines kleinen Generals aus dem Duodez-Staat: Er lässt [[Dagobert eine Spritze mit einem Serum verabreichen, das den Cäsarenwahn auslöst. Der Plan, nach dem Dagobert irgendwann aus der Gemeinde Entenhausen verbannt und seineDer Fabriken enteignet würden, funktioniert zunächst prächtig: Der reichste Mann der Welt liest sich in das Leben der großen Feldherren ein, lässt seine Belegschaft als Eskorte mit Fantasie-Uniform ausstaffieren und legt sich tatsächlich mit der ganzen Stadt und dessen politischer Führung an. Die Verbannung Dagoberts steht bereits vor der Tür, da kommen [[Donald]], vor allem aber [[Tick, Trick und Track]] den fremdländischen Machenschaften auf die Spur, lassen ein Gegenserum entwickeln und ihrem Onkel spritzen. In Sekundenschnelle wird er wieder normal, lässt sich zum Schein auf die Verbannung ein, beschießt dann aber, als die fruktanischen Marmeladenfrachter in die Bucht von Entenhausen einlaufen, diese mit überreifen Wassermelonen. Durch das Fernrohr kann er jetzt auch beobachten, wie der bedröppelte Großfürst den kleinen General für dessen fehlgeschlagenen Plan zur Verantwortung zieht…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_030-4.jpg|right|thumb|500px|Der Napoleon des Geschäftslebens sorgt für ein Tintenbad im Rathaus in Cimino/Gattos &amp;quot;Die süsse Tour&amp;quot;(© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1967 ersonnen, gehört dieser Comic von [[Rodolfo Cimino]] und [[Luciano Gatto]] in die Vorgeschichte eines der besten Werke dieses Gespanns, „Onkel Dagobert als geheimnisvoller Verfolger“ (Juli 1967), das in Deutschland bereits in [[LTB 20]] erschienen war. Der Wahn, der in dieser Geschichte hier noch extrinsisch motiviert war (er musste dem nichtsahnenden, quasi naiv-unschuldigen Dagobert erst durch übelwollende Polit-Schurken injiziert werden), wird erst in jener sozusagen in die Abgründe der seit jeher auffälligen Persönlichkeitsstruktur Dagoberts verlegt. In „Die süsse Tour“ funktioniert das Psychologische auch schon ganz gut, ist aufgrund der herkömmlichen Anlage aber kein Kracher. Immerhin ist es zum Schmunzeln, wie die kurios ausstaffierte Leibwache Dagoberts aus Riesen-Füllfederhaltern, welche die geschulterten Gewehre ersetzen, den Stadtrat mit Tinten-Ladungen überzieht, während Melonen die Kanonenkugeln ersetzen. Stilistisch ist der verlässliche Gatto 1967 in einer ausgesprochenen Breit- und Langschnabel-Phase angelangt. (8/15 – OK) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Der Jungbrunnen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Aaah! Einmal in der Woche muß man schon ein Schaumbad nehmen, um die verstopften Poren vom Goldstaub zu reinigen!“&#039;&#039; (Dagobert rettet knapp den irritierenden Titel dieser Geschichte – vergleiche dazu auch das Zitat zu „Onkel Dagobert und die Gelbfußindianer“!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Beim erholsamen Fichtennadelbad holt [[Onkel Dagobert]] längst Vergessenes zurück in sein Bewusstsein: Im Jahre 1938 hatte er am Rande eines Mammutbaumwaldes, unmittelbar von anrückenden Flusspiraten bedroht, einen Schatz vergraben und seinen Lageplan in einen niedrigen Baum geritzt. Als die Ducks zur Bergung anrücken, werden sie gewahr, dass die Bäume seitdem natürlich auf ihre Mammutgröße gewachsen sind. Während Onkel Dagobert, [[Tick]] und [[Track]] in die Stadt zurückkehren, um von dort eine Schatzgräberausrüstung mitzubringen, kommt [[Trick]] der goldene Einfall, an welchem Baum sich der eingeritzte Plan befinden muss. Doch alsbald wird er mit seinem [[Onkel Donald]] von den [[Panzerknacker]]n überfallen, die den Ducks von Anfang an auf der Spur waren. Per Rauchschwaden-Telegraphie holt Trick Hilfe herbei – seine Brüder und Dagobert rücken mit der Polizei an. In Bedrängnis durch die Panzerknacker hatte Donald den aus der Rinde geschnittenen Plan verbrannt, vorher aber noch damit im weichen Moos einen Abdruck hinterlassen. Doch der Stempel führt die grabenden Donald und Dagobert in die Irre, während Tick, Trick und Track an der richtigen Stelle graben und den Schatz finden…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LTB 30 findet leider keinen gelungenen Abschluss. Wie schon der Cimino/Chierchini früher im Band reihen auch [[Martina]]/[[Giorgio Bordini|Bordini]] lediglich längst bekannte Versatzstücke einer Duckschen Schatzjagd hintereinander auf. Und sorgen dort die seltsamen Bergsee-Indianer wenigstens noch für den einen oder anderen Splash-Panel-Schaueffekt, ist das hier einfach nur langweilig. Nicht einmal die Kinder, die wieder einmal von Anfang an Recht hatten – wollten sie ihre Onkels doch schon davor warnen, dass Bäume auch wachsen tun –, sehen wir am Ende irgendwie befriedigt triumphieren. (2/15 – Very Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
Barks-Comics gibt es überhaupt nur in drei LTBs: zwischen den beiden anderen, [[LTB 8]] (1969) und [[LTB 53]] (1978), liegt das hier (1974) genau in der Mitte. Noch seltsamer ist der „einsame Barks“ aber, wenn man sich die Publikationsgeschichte der zugrunde liegenden I Classici anschaut – denn als im Dezember 1973 die „Gran Gala di Paperone“ als 52. Band der Prima Serie erschien, hatte es seit bereits acht Jahren keine Barks-Comics mehr in den I Classici gegeben. Es ist unklar, warum man sich bei der Auswahl der Geschichten „urplötzlich“ wieder mal auf den alten amerikanischen Meister besann, obwohl natürlich viele seiner auch aktuelleren Geschichten mittlerweile im „Topolino“ veröffentlicht worden waren und damit zur Verfügung gestanden hätten. Zurück zu diesem LTB: Gerade in der Breite vermag es auch die schöne Barks-Geschichte nicht, dass wir einen wirklich positiven Eindruck von diesem Band zurückbehalten. [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LTB Rezension|030]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_30:_Rezension&amp;diff=308820</id>
		<title>LTB 30: Rezension</title>
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		<updated>2026-05-25T19:24:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{LTB Rezension|30|LTB_30.JPG}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cover ==&lt;br /&gt;
{{mm}} Klarabella Kuh und Dagobert Duck – was für eine gewagte Kombi – legen eine kesse Sohle aufs Parkett. Der Größenunterschied zwischen den Figuren sorgt dafür, dass sie ihm die linke Hand nicht auf die Schulter, sondern auf den Zylinder legt. Seitwärts steigen Notenzeichen in den rosa Hintergrund hinauf. Speziell Klarabella hat einen verzückten Gesichtsausdruck, aber auch Dagobert scheint mit der Gesamtsituation nicht unzufrieden – vielleicht hat sie ihn zu der „Gran Gala“ des Originaltitels eingeladen?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher – ganz früher – gab es mal den Ausdruck „Geck“ für einen übertrieben modisch gekleideten Mann (oder, um einen ähnlich aus der Zeit gefallenen Begriff zu bemühen: „Stutzer“). Und „Geck“ ist auch das erste, was mir zu diesem Dagobert hier einfällt: Seinen abgewetzten roten Rock hat er gegen einen glänzenden blauen Smoking mit Stehkragen eingetauscht – und ist nicht sogar der Zwicker ein anderer?... Aber das ist alles nichts im Vergleich zu Klarabella, die dieses Cover nun erst richtig farblich explodieren lässt. Die gelbe Schleife am braungepunkteten grünen Kleid (!) hat gar die Ausmaße ihres Tanzpartners selbst. Es bleibt die Irritation dieses Crossovers aus Enten- und Mäusewelt, die mich das Ganze nicht übertrieben positiv beurteilen lässt. (7/15 – Not Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_030-1.jpg|left|thumb|Das Cover der amerikanischen Originalausgabe von &amp;quot;Onkel Dagobert und die kleinen Männchen aus der Fliegenden Untertasse&amp;quot; im &amp;quot;Uncle Scrooge # 65&amp;quot; von 1966 (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmengeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Ausnahmsweise hat die Rahmengeschichte eine durchgehende Idee: Ein Schloss- und Riegelunternehmer spricht beim Justizminister vor und betreibt eine Amnestie für die Panzerknacker. Denn seit sie im Gefängnis sind, seien sie Erträge dieses Industriezweigs eingebrochen. Auch in Entenhausen wird bei solch einem Anliegen erst einmal eine Kommission eingesetzt, deren Entscheidung Dagobert in den folgenden Zwischenhandlungen in seinem Sinne zu beeinflussen versucht. Umsonst: Im letzten Zwischenstück werden die Panzerknacker feierlich begnadigt und sitzen wieder Trübsal blasend in ihrer Bude: Im Knast habe es drei Mahlzeiten am Tage gegeben, „zweimal die Woche gab’s sogar Nachtisch“ (S. 217). Die witzige Idee reicht für eine der besseren Rahmengeschichten von [[Dalmasso]]/[[Perego]], auch wenn die Handlung danach nicht einmal mehr austrudelt, sondern schlicht abbricht. (5/15 – Somewhat Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Onkel Dagobert und die kleinen Männchen aus der Fliegenden Untertasse ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Fliegt mir entgegen!“&#039;&#039; (ein Entenhausener erklettert einen Baumwipfel, um seinem Appell an die Außerirdischen mehr Nachdruck zu verleihen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hl}} Der Entenhausener Zweiflerzirkel bietet jenem Mitbürger 1 Billion Taler, dem es gelingt, im Laufe eines am Abend stattfindenden Banketts eine echte Fliegende Untertasse mit echten Insassen zu präsentieren. Als unversehens solch ein Objekt in [[Onkel Dagobert]]s Geldspeicher eindringt, denkt der aber erst einmal gar nicht an diesen Wettbewerb, so begeistert ist er darüber, mit den Außerirdischen, winzigen [[Besucher vom Planeten Diana|„Mikro-Ducks“]], die aussehen wie die Entenhausener Ducks selber, Geschäfte machen zu können. Die kleinen Wesen waren nämlich auf der Erde, um Getreide zu erwerben, von dem Dagobert ihnen jetzt auch drei Körner gegen winzige Goldpartikel verkauft hat. Umso entsetzter ist er, als ihm einfällt, welche Gelegenheit er sich da durch die Lappen hat gehen lassen. Panisch klettert er auf einen Fahnenmast, um den Mikro-Ducks hinterherzurufen, fällt dabei in den Abgrund, wird aber von den Männchen mithilfe von deren Schrumpfstrahlen an Bord gezogen und so gerettet. [[Donald]] und die [[Tick, Trick und Track|Kinder]] werden eingeweiht. Ein [[Borstinger]]-ähnlicher Gauner raubt die Untertasse vorübergehend, und nach weiteren überstandenen Gefahren durch einen Greifvogel und auf dem Schießstand treffen die Kinder und die wieder auf ihre Normalgröße gebrachten Donald und Dagobert mit ihren neuen Freunden endlich auf dem Bankett ein. Doch der Zweiflerzirkel, der natürlich nichts weniger vorhat, als im Verlaufe des Abends 1 Billion Taler ärmer zu sein, spielt den Gästen übel mit und räuchert die Mikro-Ducks mit Zigarrenqualm derart ein, dass den Ducks, um sie zu schützen, keine andere Wahl bleibt, als sie ziehen zu lassen und auf die Billion zu verzichten. Selten hat uns ein Geschäftsabschluss Dagoberts so gerührt: „Dennoch! Es war kein solcher Fehlschlag! Wartet nur ab! In acht Jahren mache ich sicherlich ein bedeutendes Geschäft mit den Minoxianern!/Dann verkaufe ich ihnen gut und gern zwei Dutzend Körner Weizen!“ (S. 40)…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_030-2.jpg|right|thumb|500px|Erste Schweißperlen auf den Stirnen der Mitglieder des Zweiflerclubs in Carl Barks&#039; &amp;quot;Onkel Dagobert und die kleinen Männchen aus der Fliegenden Untertasse&amp;quot; (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die meisten [[Carl Barks|Carl-Barks]]-Fans gilt es ja als ausgemacht, dass der „Duck Man“ in den 60er Jahren bereits im Herbst seines Schaffens stand. Zumal hier haben wir eine der letzten von Barks selbst gezeichneten Geschichten vor uns – veröffentlicht wurde sie im Juli 1966, während die Entstehungszeit ein gutes halbes Jahr früher angesetzt werden kann. Doch ist es nur das Umfeld inmitten häufig recht schwacher italienischer Geschichten, die mich „Micro-Ducks from Outer Space“ als immer noch regelrecht brillant vorkommen lässt?... Hier sitzt wirklich jedes Panel, und auch der Erzählfaden ist von Barks meisterhaft auf die Spule gesetzt und aufgewickelt. Das Gag-Potential, das sich aus dem UFO-Motiv und dem groß-klein-Gegensatz ergibt, wird voll ausgeschöpft, ohne dass es je ins übertrieben Lächerliche abdriften würde (wie nicht selten bei den Italienern). Mal wieder fällt auch die Ummontierung auf das Dreireiher-Formal überhaupt nicht auf. Besonders gefällt mir die Idee des „Zweiflerzirkels“. In den 50er und 60er Jahren werden die amerikanischen Medien voll gewesen sein mit Berichten von vermeintlichen UFO-Sichtungen und ebenso häufigen „rationalen“ Erklärungsversuchen durch Wissenschaftler – Barks gibt beiden Seiten einige feine Spitzen mit. Durch den (englischen) Titel bezieht sich Barks, wenn auch fast zehn Jahre zu spät, auf den florierenden Science-Fiction-Boom, dessen Spielfilme wie „Plan 9 from Outer Space“ (1959), der übrigens als schlechtester amerikanischer Film aller Zeiten gilt, sich gerne dieser sensationsheischenden Endung bedienten. [[Gudrun Penndorf]] ist mit ihrer Übersetzung aus dem Italienischen für das LTB übrigens deutlich näher am englischen Original, insofern sie den Planeten „Micro“ als „Mikron“ wiedergibt, während [[Erika Fuchs]] in einer Ausgabe der [[Micky Maus Magazin|Micky Maus]] sechs Jahre früher als „Diana“ übersetzte (und sich mit diesem Namen durchsetzte). Mittlerweile gibt es einige weitere Geschichten mit den „Besuchern vom Planeten Diana“, die erste, von [[Vicar]] gezeichnet, bereits aus dem Jahr 1977. Ich hatte nicht viel erwartet von dieser Barks-Geschichte, als ich zu diesem Band griff, um ihn zu rezensieren, doch ich wurde bekehrt: Auch 1966 war Barks noch King!... (13/15 - Fantastic)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Geschichten von Barks hat auch diese einen Hauptartikel in der Duckipedia, nämlich [[Besuch vom Planeten Diana|hier]].&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
== Aufstand der Roboter ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Lassen Sie mich es Ihnen erklären, Majestät! Wir sind hierhergekommen auf der Suche nach Ruhe! Die Panzerknackerblabla… Kurz: Gewähren Sie uns finanzielles Asyl!“ – „Vorher eine Frage: Können Sie alle fünf Quartett spielen?“&#039;&#039; (der kleine König kommt gleich zur Sache, nur nicht zu der, die man erwartet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Fliegende Geldspeicher ist man ja aus diversen Duck-Comics gewohnt – aber der hier fliegt sogar ins All! Dort will [[Dagobert]] (mal wieder) sein Geld vor den gierigen Klauen der [[Panzerknacker]]bande in Sicherheit bringen. Die Ducks landen auf einem Planeten, dessen örtlicher König sich sogar als außerordentlich freundlich erweist, und deren Bewohner sich in allen Lebenslagen von Robotern und Maschinen bedienen lassen. Leider drehen die hilfreichen Blechkisten durch, als sie zufällig von Dagoberts Gold kosten. Zwar fliehen die Ducks in blanker Not wieder auf die Erde, kehren jedoch mit einem umgebauten Kampf-Geldspeicher auf den Planeten zurück, um dort den „Aufstand der Roboter“ niederzuschlagen. Zuletzt können sogar die fiesen Hammerroboter eingerostet und so ausgeschaltet werden. Die Ducks finden den König und sein Volk auf der Flucht, wo sie wieder gelernt haben zu gehen und sogar zu springen. Beruhigt können die Ducks die Heimreise antreten – diesmal aber endgültig…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mal wieder sind die italienischen Disney-Comics Vorreiter. Die Geschichte von [[Rodolfo Cimino]] und [[Luciano Capitanio]] von Mai 1969 ist sogar noch einen Monat älter als der apokalyptische Science-Fiction-Folk-Rock-Song vom Duo Zager &amp;amp; Evans, in dem es heißt: „In the year 5555/Your arms are hanging limp at your sides/Your legs got nothing to do/Some machine is doing that for you.“ So geht es auch diesem seltsamen Volk auf dem entfernten, erdähnlichen Planeten, das passenderweise ein schildkrötenähnliches Aussehen hat und am Ende jeglicher Technik komplett abschwört. Das vielstimmige „RUMPEL! WRUMM! KRACKS“ in den Roboterkämpfen im „Outer Space“ kann nicht kompensieren, dass erzählerisch-kreativ kaum etwas zusammenläuft. Da kann man fast übersehen, dass Cimino uns am Ende tatsächlich den Bären aufbindet, der kleine König habe ein Paket vom entfernten Planeten auf die Erde geworfen, Onkel Dagobert direkt an den Kopf. Goldklumpen (der einzige auf dem ganzen Planeten!!) finden eben immer ihre richtige Zielperson. Aua! (4/15 – Poor) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Onkel Dagobert führt Klaas Klever an der Nase herum ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich wollte dir nur flüstern, daß es in dieser Gegend hier ganz entsetzlich schlecht riechen tut.“&#039;&#039; (Die Sümpfe verleiden Donald die ganze Freude an dem Schmugglerparadies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} [[Klaas Klever]] spioniert seinem ewigen Kontrahenten [[Dagobert Duck]] hinterher, der seit Wochen rätselhafterweise einen täglichen Spaziergang mit seinem Neffen [[Donald]] unternimmt. Es gelingt den Ducks auch nicht, Klever, der in dieser Geschichte mit seinem „Gaunerfreund“ Norbert Neese unterwegs ist, in einem Auktionshaus abzuschütteln. Dort denken die beiden Gegner, dass sie den jeweils anderen auf der laufenden Versteigerung von einem „großen Fang“ abhalten wollen. Am Ende stehen sie beide für den Preis von einer Million mit jeweils der Hälfte eines ehemaligen Schmugglernests da, der sogenannten „Schatzbude“, die sich nun irgendwie teilen müssten, wenn sie auf dem Weg zum Objekt nicht weiterhin versuchen würden, sich gegenseitig auszustechen. Die einfache Holzhütte birgt jedoch offenbar einfach keine Geheimnisse. Beide merken nun, dass sie auf dem Holzweg waren, als sie dem anderen einen abgefeimten Plan unterstellten. Indem er fingiert, auf dem Gelände nach einem Schatz zu graben, ködert Klever Dagobert weiter. Doch der riecht den Braten, kauft Klever seinen Anteil aber trotzdem ab. Natürlich hat der alte Fuchs begriffen, dass der Boden vollgesogen ist mit Erdöl. Dagobert beginnt mit der Großförderung, während Klever und Neese nur zu ihren Hüten greifen können…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…um sie zu verspeisen. Der spätere „Running Gag“ im Verhältnis Dagobert-Klever wird hier, 1968, vermutlich zum ersten Mal verwendet. Wie das Missverständnis im Auktionshaus vom Autor [[Guido Martina]] eingefädelt wird, ist aller Ehren wert, und auch den Kabbeleien der beiden Milliardäre, von [[Romano Scarpa]] super-dynamisch und für die kommenden Jahre prototypisch gestaltet, schaut man in der Folge gerne zu. Die Lösung mit dem erdölgetränkten Boden ist allerdings ziemlich martinaesk billig und schon zu oft gesehen. Und was es mit den rätselhaften täglichen Spaziergängen Dagoberts mit Donald auf sich hat, wissen wir am Ende immer noch nicht. (9/15 – Somewhat Good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Onkel Dagobert und die Gelbfußindianer ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich will alles noch einmal erleben, wie es damals war! Es soll für mich ein Verjüngungsbad sein, nicht nur eine Dusche, klar?“&#039;&#039; (Dagoberts Motivation, warum es ihn in sein altes Goldgräberrevier zurücktreibt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} [[Onkel Dagobert]] ködert seine Neffen mit einem Urlaub in der Bergwildnis, in welcher er sich einst seine ersten Sporen als Goldschürfer verdiente. Im „Autokanu“ machen sie sich auf den Weg zum „Nord-Ost-See“ in dem seit jeher immer wieder Goldsucher unter unbekannten Umständen verschwunden sind. Es verspricht schon, tatsächlich ein erholsamer Urlaub zu werden, da wird Old Sam, ein alter Kumpel Dagoberts, den er dort zufällig wiedergetroffen hat, in die Fluten hinabgezogen. Es folgen ihm Dagobert, der diesem, sowie [[Donald]], der jenem zu Hilfe eilen wollte. Es bleiben die cleveren [[Tick, Trick und Track]] am Seeufer übrig, die bald das Geheimnis des Sees entschlüsseln: Es ist ein unentdeckt bleiben wollender Indianerstamm, der die ganzen „Unfälle“ der Vergangenheit auf dem Gewissen hat. Mit einem System von Schleusen hatten sich diese einen Zuweg in den See gesichert und dabei gelernt, unter Wasser zu atmen – und zu reiten! Den Kindern gelingt es, Geiseln zu nehmen und gegen ihre Onkels und Old Sam auszutauschen. Dagobert macht auch noch einen Gewinn: Er liefert den Indianern neue Schleusentore aus Stahl und kassiert dafür deren aus Gold…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_030-3.jpg|left|thumb|Goldgräberromantik pur in Cimino/Chierchinis Seepferdchen-Performance &amp;quot;Onkel Dagobert und die Gelbfußindianer&amp;quot; (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von dem Schwachsinn der unter Wasser galoppierenden Indianer und ihren Pferden mit Sauerstoffgeräten: Wie so viele Geschichten sowohl von Autor [[Rodolfo Cimino]] als auch von Zeichner [[Giulio Chierchini]] ist das zu schablonenhaft. Dagobert zwingt seine Verwandten mehr oder weniger, ihn in die Weltgeschichte zu begleiten, dabei kabbelt er sich ausgiebig mit Donald, der irgendwann einen Satz sagt wie „Ich rühr‘ keinen Finger mehr!“ (hier auf S. 152), dann passiert etwas, wodurch die Ducks in Gefangenschaft geraten, aus der nur die neunmalkluge Gewitztheit von Tick, Trick und Track oder die bloße Blödheit ihrer Konterparts sie befreien können. Und am Ende steht noch ein gutes Geschäft Onkel Dagoberts. Diese Geschichte stammt von 1970 – bald wurde Cimino mit Giorgio Cavazzano eine andere Nummer an die Seite gestellt, mit dem er diese Motive etwas vielschichtiger zu bearbeiten verstand. Chierchini hingegen schafft Abwechslung allenfalls durch die hin und wieder (S. 147, 156, 163) eingeklinkten Panels mit aufmerksam zuhörenden Eichhörnchen. (4/15 – Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die süsse Tour ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Oh, Fasching!“&#039;&#039; (der Bürgermeister hält nicht viel von der Leibgarde „Dagoberts des Großen“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Kriegsrat im Großfürstentum Fruktanien: Dort wurden Millionen Gläser Pfeffergurkenmarmelade hergestellt, die nun keiner haben will – alle Konsumenten sind nur scharf auf die Fruchtmarmeladen aus dem Hause Duck. Die zündende Idee eines kleinen Generals aus dem Duodez-Staat: Er lässt [[Dagobert eine Spritze mit einem Serum verabreichen, das den Cäsarenwahn auslöst. Der Plan, nach dem Dagobert irgendwann aus der Gemeinde Entenhausen verbannt und seineDer Fabriken enteignet würden, funktioniert zunächst prächtig: Der reichste Mann der Welt liest sich in das Leben der großen Feldherren ein, lässt seine Belegschaft als Eskorte mit Fantasie-Uniform ausstaffieren und legt sich tatsächlich mit der ganzen Stadt und dessen politischer Führung an. Die Verbannung Dagoberts steht bereits vor der Tür, da kommen [[Donald]], vor allem aber [[Tick, Trick und Track]] den fremdländischen Machenschaften auf die Spur, lassen ein Gegenserum entwickeln und ihrem Onkel spritzen. In Sekundenschnelle wird er wieder normal, lässt sich zum Schein auf die Verbannung ein, beschießt dann aber, als die fruktanischen Marmeladenfrachter in die Bucht von Entenhausen einlaufen, diese mit überreifen Wassermelonen. Durch das Fernrohr kann er jetzt auch beobachten, wie der bedröppelte Großfürst den kleinen General für dessen fehlgeschlagenen Plan zur Verantwortung zieht…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_030-4.jpg|right|thumb|500px|Der Napoleon des Geschäftslebens sorgt für ein Tintenbad im Rathaus in Cimino/Gattos &amp;quot;Die süsse Tour&amp;quot;(© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1967 ersonnen, gehört dieser Comic von [[Rodolfo Cimino]] und [[Luciano Gatto]] in die Vorgeschichte eines der besten Werke dieses Gespanns, „Onkel Dagobert als geheimnisvoller Verfolger“ (Juli 1967), das in Deutschland bereits in [[LTB 20]] erschienen war. Der Wahn, der in dieser Geschichte hier noch extrinsisch motiviert war (er musste dem nichtsahnenden, quasi naiv-unschuldigen Dagobert erst durch übelwollende Polit-Schurken injiziert werden), wird erst in jener sozusagen in die Abgründe der seit jeher auffälligen Persönlichkeitsstruktur Dagoberts verlegt. In „Die süsse Tour“ funktioniert das Psychologische auch schon ganz gut, ist aufgrund der herkömmlichen Anlage aber kein Kracher. Immerhin ist es zum Schmunzeln, wie die kurios ausstaffierte Leibwache Dagoberts aus Riesen-Füllfederhaltern, welche die geschulterten Gewehre ersetzen, den Stadtrat mit Tinten-Ladungen überzieht, während Melonen die Kanonenkugeln ersetzen. Stilistisch ist der verlässliche Gatto 1967 in einer ausgesprochenen Breit- und Langschnabel-Phase angelangt. (8/15 – OK) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Der Jungbrunnen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Aaah! Einmal in der Woche muß man schon ein Schaumbad nehmen, um die verstopften Poren vom Goldstaub zu reinigen!“&#039;&#039; (Dagobert rettet knapp den irritierenden Titel dieser Geschichte – vergleiche dazu auch das Zitat zu „Onkel Dagobert und die Gelbfußindianer“!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Beim erholsamen Fichtennadelbad holt [[Onkel Dagobert]] längst Vergessenes zurück in sein Bewusstsein: Im Jahre 1938 hatte er am Rande eines Mammutbaumwaldes, unmittelbar von anrückenden Flusspiraten bedroht, einen Schatz vergraben und seinen Lageplan in einen niedrigen Baum geritzt. Als die Ducks zur Bergung anrücken, werden sie gewahr, dass die Bäume seitdem natürlich auf ihre Mammutgröße gewachsen sind. Während Onkel Dagobert, [[Tick]] und [[Track]] in die Stadt zurückkehren, um von dort eine Schatzgräberausrüstung mitzubringen, kommt [[Trick]] der goldene Einfall, an welchem Baum sich der eingeritzte Plan befinden muss. Doch alsbald wird er mit seinem [[Onkel Donald]] von den [[Panzerknacker]]n überfallen, die den Ducks von Anfang an auf der Spur waren. Per Rauchschwaden-Telegraphie holt Trick Hilfe herbei – seine Brüder und Dagobert rücken mit der Polizei an. In Bedrängnis durch die Panzerknacker hatte Donald den aus der Rinde geschnittenen Plan verbrannt, vorher aber noch damit im weichen Moos einen Abdruck hinterlassen. Doch der Stempel führt die grabenden Donald und Dagobert in die Irre, während Tick, Trick und Track an der richtigen Stelle graben und den Schatz finden…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LTB 30 findet leider keinen gelungenen Abschluss. Wie schon der Cimino/Chierchini früher im Band reihen auch [[Martina]]/[[Giorgio Bordini|Bordini]] lediglich längst bekannte Versatzstücke einer Duckschen Schatzjagd hintereinander auf. Und sorgen dort die seltsamen Bergsee-Indianer wenigstens noch für den einen oder anderen Splash-Panel-Schaueffekt, ist das hier einfach nur langweilig. Nicht einmal die Kinder, die wieder einmal von Anfang an Recht hatten – wollten sie ihre Onkels doch schon davor warnen, dass Bäume auch wachsen tun –, sehen wir am Ende irgendwie befriedigt triumphieren. (2/15 – Very Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
Barks-Comics gibt es überhaupt nur in drei LTBs: zwischen den beiden anderen, [[LTB 8]] (1969) und [[LTB 53]] (1978), liegt das hier (1974) genau in der Mitte. Noch seltsamer ist der „einsame Barks“ aber, wenn man sich die Publikationsgeschichte der zugrunde liegenden I Classici anschaut – denn als im Dezember 1973 die „Gran Gala di Paperone“ als 52. Band der Prima Serie erschien, hatte es seit bereits acht Jahren keine Barks-Comics mehr in den I Classici gegeben. Es ist unklar, warum man sich bei der Auswahl der Geschichten „urplötzlich“ wieder mal auf den alten amerikanischen Meister besann, obwohl natürlich viele seiner auch aktuelleren Geschichten mittlerweile im „Topolino“ veröffentlicht worden waren und damit zur Verfügung gestanden hätten. Zurück zu diesem LTB: Gerade in der Breite vermag es auch die schöne Barks-Geschichte nicht, dass wir einen wirklich positiven Eindruck von diesem Band zurückbehalten. [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LTB Rezension|030]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_30:_Rezension&amp;diff=308819</id>
		<title>LTB 30: Rezension</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_30:_Rezension&amp;diff=308819"/>
		<updated>2026-05-25T19:23:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{LTB Rezension|30|LTB_30.JPG}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cover ==&lt;br /&gt;
{{mm}} Klarabella Kuh und Dagobert Duck – was für eine gewagte Kombi – legen eine kesse Sohle aufs Parkett. Der Größenunterschied zwischen den Figuren sorgt dafür, dass sie ihm die linke Hand nicht auf die Schulter, sondern auf den Zylinder legt. Seitwärts steigen Notenzeichen in den rosa Hintergrund hinauf. Speziell Klarabella hat einen verzückten Gesichtsausdruck, aber auch Dagobert scheint mit der Gesamtsituation nicht unzufrieden – vielleicht hat sie ihn zu der „Gran Gala“ des Originaltitels eingeladen?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher – ganz früher – gab es mal den Ausdruck „Geck“ für einen übertrieben modisch gekleideten Mann (oder, um einen ähnlich aus der Zeit gefallenen Begriff zu bemühen: „Stutzer“). Und „Geck“ ist auch das erste, was mir zu diesem Dagobert hier einfällt: Seinen abgewetzten roten Rock hat er gegen einen glänzenden blauen Smoking mit Stehkragen eingetauscht – und ist nicht sogar der Zwicker ein anderer?... Aber das ist alles nichts im Vergleich zu Klarabella, die dieses Cover nun erst richtig farblich explodieren lässt. Die gelbe Schleife am braungepunkteten grünen Kleid (!) hat gar die Ausmaße ihres Tanzpartners selbst. Es bleibt die Irritation dieses Crossovers aus Enten- und Mäusewelt, die mich das Ganze nicht übertrieben positiv beurteilen lässt. (7/15 – Not Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_030-1.jpg|left|thumb|Das Cover der amerikanischen Originalausgabe von &amp;quot;Onkel Dagobert und die kleinen Männchen aus der Fliegenden Untertasse&amp;quot; im &amp;quot;Uncle Scrooge # 65&amp;quot; von 1966 (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmengeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Ausnahmsweise hat die Rahmengeschichte eine durchgehende Idee: Ein Schloss- und Riegelunternehmer spricht beim Justizminister vor und betreibt eine Amnestie für die Panzerknacker. Denn seit sie im Gefängnis sind, seien sie Erträge dieses Industriezweigs eingebrochen. Auch in Entenhausen wird bei solch einem Anliegen erst einmal eine Kommission eingesetzt, deren Entscheidung Dagobert in den folgenden Zwischenhandlungen in seinem Sinne zu beeinflussen versucht. Umsonst: Im letzten Zwischenstück werden die Panzerknacker feierlich begnadigt und sitzen wieder Trübsal blasend in ihrer Bude: Im Knast habe es drei Mahlzeiten am Tage gegeben, „zweimal die Woche gab’s sogar Nachtisch“ (S. 217). Die witzige Idee reicht für eine der besseren Rahmengeschichten von [[Dalmasso]]/[[Perego]], auch wenn die Handlung danach nicht einmal mehr austrudelt, sondern schlicht abbricht. (5/15 – Somewhat Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Onkel Dagobert und die kleinen Männchen aus der Fliegenden Untertasse ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Fliegt mir entgegen!“&#039;&#039; (ein Entenhausener erklettert einen Baumwipfel, um seinem Appell an die Außerirdischen mehr Nachdruck zu verleihen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hl}} Der Entenhausener Zweiflerzirkel bietet jenem Mitbürger 1 Billion Taler, dem es gelingt, im Laufe eines am Abend stattfindenden Banketts eine echte Fliegende Untertasse mit echten Insassen zu präsentieren. Als unversehens solch ein Objekt in [[Onkel Dagobert]]s Geldspeicher eindringt, denkt der aber erst einmal gar nicht an diesen Wettbewerb, so begeistert ist er darüber, mit den Außerirdischen, winzigen [[Besucher vom Planeten Diana|„Mikro-Ducks“]], die aussehen wie die Entenhausener Ducks selber, Geschäfte machen zu können. Die kleinen Wesen waren nämlich auf der Erde, um Getreide zu erwerben, von dem Dagobert ihnen jetzt auch drei Körner gegen winzige Goldpartikel verkauft hat. Umso entsetzter ist er, als ihm einfällt, welche Gelegenheit er sich da durch die Lappen hat gehen lassen. Panisch klettert er auf einen Fahnenmast, um den Mikro-Ducks hinterherzurufen, fällt dabei in den Abgrund, wird aber von den Männchen mithilfe von deren Schrumpfstrahlen an Bord gezogen und so gerettet. [[Donald]] und die [[Tick, Trick und Track|Kinder]] werden eingeweiht. Ein [[Borstinger]]-ähnlicher Gauner raubt die Untertasse vorübergehend, und nach weiteren überstandenen Gefahren durch einen Greifvogel und auf dem Schießstand treffen die Kinder und die wieder auf ihre Normalgröße gebrachten Donald und Dagobert mit ihren neuen Freunden endlich auf dem Bankett ein. Doch der Zweiflerzirkel, der natürlich nichts weniger vorhat, als im Verlaufe des Abends 1 Billion Taler ärmer zu sein, spielt den Gästen übel mit und räuchert die Mikro-Ducks mit Zigarrenqualm derart ein, dass den Ducks, um sie zu schützen, keine andere Wahl bleibt, als sie ziehen zu lassen und auf die Billion zu verzichten. Selten hat uns ein Geschäftsabschluss Dagoberts so gerührt: „Dennoch! Es war kein solcher Fehlschlag! Wartet nur ab! In acht Jahren mache ich sicherlich ein bedeutendes Geschäft mit den Minoxianern!/Dann verkaufe ich ihnen gut und gern zwei Dutzend Körner Weizen!“ (S. 40)…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_030-2.jpg|right|thumb|500px|Erste Schweißperlen auf den Stirnen der Mitglieder des Zweiflerclubs in Carl Barks&#039; &amp;quot;Onkel Dagobert und die kleinen Männchen aus der Fliegenden Untertasse&amp;quot; (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die meisten [[Carl Barks|Carl-Barks]]-Fans gilt es ja als ausgemacht, dass der „Duck Man“ in den 60er Jahren bereits im Herbst seines Schaffens stand. Zumal hier haben wir eine der letzten von Barks selbst gezeichneten Geschichten vor uns – veröffentlicht wurde sie im Juli 1966, während die Entstehungszeit ein gutes halbes Jahr früher angesetzt werden kann. Doch ist es nur das Umfeld inmitten häufig recht schwacher italienischer Geschichten, die mich „Micro-Ducks from Outer Space“ als immer noch regelrecht brillant vorkommen lässt?... Hier sitzt wirklich jedes Panel, und auch der Erzählfaden ist von Barks meisterhaft auf die Spule gesetzt und aufgewickelt. Das Gag-Potential, das sich aus dem UFO-Motiv und dem groß-klein-Gegensatz ergibt, wird voll ausgeschöpft, ohne dass es je ins übertrieben Lächerliche abdriften würde (wie nicht selten bei den Italienern). Mal wieder fällt auch die Ummontierung auf das Dreireiher-Formal überhaupt nicht auf. Besonders gefällt mir die Idee des „Zweiflerzirkels“. In den 50er und 60er Jahren werden die amerikanischen Medien voll gewesen sein mit Berichten von vermeintlichen UFO-Sichtungen und ebenso häufigen „rationalen“ Erklärungsversuchen durch Wissenschaftler – Barks gibt beiden Seiten einige feine Spitzen mit. Durch den (englischen) Titel bezieht sich Barks, wenn auch fast zehn Jahre zu spät, auf den florierenden Science-Fiction-Boom, dessen Spielfilme wie „Plan 9 from Outer Space“ (1959), der übrigens als schlechtester amerikanischer Film aller Zeiten gilt, sich gerne dieser sensationsheischenden Endung bedienten. [[Gudrun Penndorf]] ist mit ihrer Übersetzung aus dem Italienischen für das LTB übrigens deutlich näher am englischen Original, insofern sie den Planeten „Micro“ als „Mikron“ wiedergibt, während [[Erika Fuchs]] in einer Ausgabe der [[Micky Maus Magazin|Micky Maus]] sechs Jahre früher als „Diana“ übersetzte (und sich mit diesem Namen durchsetzte). Mittlerweile gibt es einige weitere Geschichten mit den „Besuchern vom Planeten Diana“, die erste, von [[Vicar]] gezeichnet, bereits aus dem Jahr 1977. Ich hatte nicht viel erwartet von dieser Barks-Geschichte, als ich zu diesem Band griff, um ihn zu rezensieren, doch ich wurde bekehrt: Auch 1966 war Barks noch King!... (13/15 - Fantastic)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Geschichten von Barks hat auch diese einen Hauptartikel in der Duckipedia, nämlich [[Besuch vom Planeten Diana|hier]].&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
== Aufstand der Roboter ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Lassen Sie mich es Ihnen erklären, Majestät! Wir sind hierhergekommen auf der Suche nach Ruhe! Die Panzerknackerblabla… Kurz: Gewähren Sie uns finanzielles Asyl!“ – „Vorher eine Frage: Können Sie alle fünf Quartett spielen?“&#039;&#039; (der kleine König kommt gleich zur Sache, nur nicht zu der, die man erwartet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Fliegende Geldspeicher ist man ja aus diversen Duck-Comics gewohnt – aber der hier fliegt sogar ins All! Dort will [[Dagobert]] (mal wieder) sein Geld vor den gierigen Klauen der [[Panzerknacker]]bande in Sicherheit bringen. Die Ducks landen auf einem Planeten, dessen örtlicher König sich sogar als außerordentlich freundlich erweist, und deren Bewohner sich in allen Lebenslagen von Robotern und Maschinen bedienen lassen. Leider drehen die hilfreichen Blechkisten durch, als sie zufällig von Dagoberts Gold kosten. Zwar fliehen die Ducks in blanker Not wieder auf die Erde, kehren jedoch mit einem umgebauten Kampf-Geldspeicher auf den Planeten zurück, um dort den „Aufstand der Roboter“ niederzuschlagen. Zuletzt können sogar die fiesen Hammerroboter eingerostet und so ausgeschaltet werden. Die Ducks finden den König und sein Volk auf der Flucht, wo sie wieder gelernt haben zu gehen und sogar zu springen. Beruhigt können die Ducks die Heimreise antreten – diesmal aber endgültig…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mal wieder sind die italienischen Disney-Comics Vorreiter. Die Geschichte von [[Rodolfo Cimino]] und [[Luciano Capitanio]] von Mai 1969 ist sogar noch einen Monat älter als der apokalyptische Science-Fiction-Folk-Rock-Song vom Duo Zager &amp;amp; Evans, in dem es heißt: „In the year 5555/Your arms are hanging limp at your sides/Your legs got nothing to do/Some machine is doing that for you.“ So geht es auch diesem seltsamen Volk auf dem entfernten, erdähnlichen Planeten, das passenderweise ein schildkrötenähnliches Aussehen hat und am Ende jeglicher Technik komplett abschwört. Das vielstimmige „RUMPEL! WRUMM! KRACKS“ in den Roboterkämpfen im „Outer Space“ kann nicht kompensieren, dass erzählerisch-kreativ kaum etwas zusammenläuft. Da kann man fast übersehen, dass Cimino uns am Ende tatsächlich den Bären aufbindet, der kleine König habe ein Paket vom entfernten Planeten auf die Erde geworfen, Onkel Dagobert direkt an den Kopf. Goldklumpen (der einzige auf dem ganzen Planeten!!) finden eben immer ihre richtige Zielperson. Aua! (4/15 – Poor) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Onkel Dagobert führt Klaas Klever an der Nase herum ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich wollte dir nur flüstern, daß es in dieser Gegend hier ganz entsetzlich schlecht riechen tut.“&#039;&#039; (Die Sümpfe verleiden Donald die ganze Freude an dem Schmugglerparadies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} [[Klaas Klever]] spioniert seinem ewigen Kontrahenten [[Dagobert Duck]] hinterher, der seit Wochen rätselhafterweise einen täglichen Spaziergang mit seinem Neffen [[Donald]] unternimmt. Es gelingt den Ducks auch nicht, Klever, der in dieser Geschichte mit seinem „Gaunerfreund“ Norbert Neese unterwegs ist, in einem Auktionshaus abzuschütteln. Dort denken die beiden Gegner, dass sie den jeweils anderen auf der laufenden Versteigerung von einem „großen Fang“ abhalten wollen. Am Ende stehen sie beide für den Preis von einer Million mit jeweils der Hälfte eines ehemaligen Schmugglernests da, der sogenannten „Schatzbude“, die sich nun irgendwie teilen müssten, wenn sie auf dem Weg zum Objekt nicht weiterhin versuchen würden, sich gegenseitig auszustechen. Die einfache Holzhütte birgt jedoch offenbar einfach keine Geheimnisse. Beide merken nun, dass sie auf dem Holzweg waren, als sie dem anderen einen abgefeimten Plan unterstellten. Indem er fingiert, auf dem Gelände nach einem Schatz zu graben, ködert Klever Dagobert weiter. Doch der riecht den Braten, kauft Klever seinen Anteil aber trotzdem ab. Natürlich hat der alte Fuchs begriffen, dass der Boden vollgesogen ist mit Erdöl. Dagobert beginnt mit der Großförderung, während Klever und Neese nur zu ihren Hüten greifen können…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…um sie zu verspeisen. Der spätere „Running Gag“ im Verhältnis Dagobert-Klever wird hier, 1968, vermutlich zum ersten Mal verwendet. Wie das Missverständnis im Auktionshaus vom Autor [[Guido Martina]] eingefädelt wird, ist aller Ehren wert, und auch den Kabbeleien der beiden Milliardäre, von [[Romano Scarpa]] super-dynamisch und für die kommenden Jahre prototypisch gestaltet, schaut man in der Folge gerne zu. Die Lösung mit dem erdölgetränkten Boden ist allerdings ziemlich martinaesk billig und schon zu oft gesehen. Und was es mit den rätselhaften täglichen Spaziergängen Dagoberts mit Donald auf sich hat, wissen wir am Ende immer noch nicht. (9/15 – Somewhat Good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Onkel Dagobert und die Gelbfußindianer ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich will alles noch einmal erleben, wie es damals war! Es soll für mich ein Verjüngungsbad sein, nicht nur eine Dusche, klar?“&#039;&#039; (Dagoberts Motivation, warum es ihn in sein altes Goldgräberrevier zurücktreibt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} [[Onkel Dagobert]] ködert seine Neffen mit einem Urlaub in der Bergwildnis, in welcher er sich einst seine ersten Sporen als Goldschürfer verdiente. Im „Autokanu“ machen sie sich auf den Weg zum „Nord-Ost-See“ in dem seit jeher immer wieder Goldsucher unter unbekannten Umständen verschwunden sind. Es verspricht schon, tatsächlich ein erholsamer Urlaub zu werden, da wird Old Sam, ein alter Kumpel Dagoberts, den er dort zufällig wiedergetroffen hat, in die Fluten hinabgezogen. Es folgen ihm Dagobert, der diesem, sowie [[Donald]], der jenem zu Hilfe eilen wollte. Es bleiben die cleveren [[Tick, Trick und Track]] am Seeufer übrig, die bald das Geheimnis des Sees entschlüsseln: Es ist ein unentdeckt bleiben wollender Indianerstamm, der die ganzen „Unfälle“ der Vergangenheit auf dem Gewissen hat. Mit einem System von Schleusen hatten sich diese einen Zuweg in den See gesichert und dabei gelernt, unter Wasser zu atmen – und zu reiten! Den Kindern gelingt es, Geiseln zu nehmen und gegen ihre Onkels und Old Sam auszutauschen. Dagobert macht auch noch einen Gewinn: Er liefert den Indianern neue Schleusentore aus Stahl und kassiert dafür deren aus Gold…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_030-3.jpg|left|thumb|Goldgräberromantik pur in Cimino/Chierchinis Seepferdchen-Performance &amp;quot;Onkel Dagobert und die Gelbfußindianer&amp;quot; (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von dem Schwachsinn der unter Wasser galoppierenden Indianer und ihren Pferden mit Sauerstoffgeräten: Wie so viele Geschichten sowohl von Autor [[Rodolfo Cimino]] als auch von Zeichner [[Giulio Chierchini]] ist das zu schablonenhaft. Dagobert zwingt seine Verwandten mehr oder weniger, ihn in die Weltgeschichte zu begleiten, dabei kabbelt er sich ausgiebig mit Donald, der irgendwann einen Satz sagt wie „Ich rühr‘ keinen Finger mehr!“ (hier auf S. 152), dann passiert etwas, wodurch die Ducks in Gefangenschaft geraten, aus der nur die neunmalkluge Gewitztheit von Tick, Trick und Track oder die bloße Blödheit ihrer Konterparts sie befreien können. Und am Ende steht noch ein gutes Geschäft Onkel Dagoberts. Diese Geschichte stammt von 1970 – bald wurde Cimino mit Giorgio Cavazzano eine andere Nummer an die Seite gestellt, mit dem er diese Motive etwas vielschichtiger zu bearbeiten verstand. Chierchini hingegen schafft Abwechslung allenfalls durch die hin und wieder (S. 147, 156, 163) eingeklinkten Panels mit aufmerksam zuhörenden Eichhörnchen. (4/15 – Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die süsse Tour ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Oh, Fasching!“&#039;&#039; (der Bürgermeister hält nicht viel von der Leibgarde „Dagoberts des Großen“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Kriegsrat im Großfürstentum Fruktanien: Dort wurden Millionen Gläser Pfeffergurkenmarmelade hergestellt, die nun keiner haben will – alle Konsumenten sind nur scharf auf die Fruchtmarmeladen aus dem Hause Duck. Die zündende Idee eines kleinen Generals aus dem Duodez-Staat: Er lässt [[Dagobert eine Spritze mit einem Serum verabreichen, das den Cäsarenwahn auslöst. Der Plan, nach dem Dagobert irgendwann aus der Gemeinde Entenhausen verbannt und seineDer Fabriken enteignet würden, funktioniert zunächst prächtig: Der reichste Mann der Welt liest sich in das Leben der großen Feldherren ein, lässt seine Belegschaft als Eskorte mit Fantasie-Uniform ausstaffieren und legt sich tatsächlich mit der ganzen Stadt und dessen politischer Führung an. Die Verbannung Dagoberts steht bereits vor der Tür, da kommen [[Donald]], vor allem aber [[Tick, Trick und Track]] den fremdländischen Machenschaften auf die Spur, lassen ein Gegenserum entwickeln und ihrem Onkel spritzen. In Sekundenschnelle wird er wieder normal, lässt sich zum Schein auf die Verbannung ein, beschießt dann aber, als die fruktanischen Marmeladenfrachter in die Bucht von Entenhausen einlaufen, diese mit überreifen Wassermelonen. Durch das Fernrohr kann er jetzt auch beobachten, wie der bedröppelte Großfürst den kleinen General für dessen fehlgeschlagenen Plan zur Verantwortung zieht…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB_030-4.jpg|right|thumb|Der Napoleon des Geschäftslebens sorgt für ein Tintenbad im Rathaus in Cimino/Gattos &amp;quot;Die süsse Tour&amp;quot;(© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1967 ersonnen, gehört dieser Comic von [[Rodolfo Cimino]] und [[Luciano Gatto]] in die Vorgeschichte eines der besten Werke dieses Gespanns, „Onkel Dagobert als geheimnisvoller Verfolger“ (Juli 1967), das in Deutschland bereits in [[LTB 20]] erschienen war. Der Wahn, der in dieser Geschichte hier noch extrinsisch motiviert war (er musste dem nichtsahnenden, quasi naiv-unschuldigen Dagobert erst durch übelwollende Polit-Schurken injiziert werden), wird erst in jener sozusagen in die Abgründe der seit jeher auffälligen Persönlichkeitsstruktur Dagoberts verlegt. In „Die süsse Tour“ funktioniert das Psychologische auch schon ganz gut, ist aufgrund der herkömmlichen Anlage aber kein Kracher. Immerhin ist es zum Schmunzeln, wie die kurios ausstaffierte Leibwache Dagoberts aus Riesen-Füllfederhaltern, welche die geschulterten Gewehre ersetzen, den Stadtrat mit Tinten-Ladungen überzieht, während Melonen die Kanonenkugeln ersetzen. Stilistisch ist der verlässliche Gatto 1967 in einer ausgesprochenen Breit- und Langschnabel-Phase angelangt. (8/15 – OK) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Der Jungbrunnen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Aaah! Einmal in der Woche muß man schon ein Schaumbad nehmen, um die verstopften Poren vom Goldstaub zu reinigen!“&#039;&#039; (Dagobert rettet knapp den irritierenden Titel dieser Geschichte – vergleiche dazu auch das Zitat zu „Onkel Dagobert und die Gelbfußindianer“!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Beim erholsamen Fichtennadelbad holt [[Onkel Dagobert]] längst Vergessenes zurück in sein Bewusstsein: Im Jahre 1938 hatte er am Rande eines Mammutbaumwaldes, unmittelbar von anrückenden Flusspiraten bedroht, einen Schatz vergraben und seinen Lageplan in einen niedrigen Baum geritzt. Als die Ducks zur Bergung anrücken, werden sie gewahr, dass die Bäume seitdem natürlich auf ihre Mammutgröße gewachsen sind. Während Onkel Dagobert, [[Tick]] und [[Track]] in die Stadt zurückkehren, um von dort eine Schatzgräberausrüstung mitzubringen, kommt [[Trick]] der goldene Einfall, an welchem Baum sich der eingeritzte Plan befinden muss. Doch alsbald wird er mit seinem [[Onkel Donald]] von den [[Panzerknacker]]n überfallen, die den Ducks von Anfang an auf der Spur waren. Per Rauchschwaden-Telegraphie holt Trick Hilfe herbei – seine Brüder und Dagobert rücken mit der Polizei an. In Bedrängnis durch die Panzerknacker hatte Donald den aus der Rinde geschnittenen Plan verbrannt, vorher aber noch damit im weichen Moos einen Abdruck hinterlassen. Doch der Stempel führt die grabenden Donald und Dagobert in die Irre, während Tick, Trick und Track an der richtigen Stelle graben und den Schatz finden…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LTB 30 findet leider keinen gelungenen Abschluss. Wie schon der Cimino/Chierchini früher im Band reihen auch [[Martina]]/[[Giorgio Bordini|Bordini]] lediglich längst bekannte Versatzstücke einer Duckschen Schatzjagd hintereinander auf. Und sorgen dort die seltsamen Bergsee-Indianer wenigstens noch für den einen oder anderen Splash-Panel-Schaueffekt, ist das hier einfach nur langweilig. Nicht einmal die Kinder, die wieder einmal von Anfang an Recht hatten – wollten sie ihre Onkels doch schon davor warnen, dass Bäume auch wachsen tun –, sehen wir am Ende irgendwie befriedigt triumphieren. (2/15 – Very Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
Barks-Comics gibt es überhaupt nur in drei LTBs: zwischen den beiden anderen, [[LTB 8]] (1969) und [[LTB 53]] (1978), liegt das hier (1974) genau in der Mitte. Noch seltsamer ist der „einsame Barks“ aber, wenn man sich die Publikationsgeschichte der zugrunde liegenden I Classici anschaut – denn als im Dezember 1973 die „Gran Gala di Paperone“ als 52. Band der Prima Serie erschien, hatte es seit bereits acht Jahren keine Barks-Comics mehr in den I Classici gegeben. Es ist unklar, warum man sich bei der Auswahl der Geschichten „urplötzlich“ wieder mal auf den alten amerikanischen Meister besann, obwohl natürlich viele seiner auch aktuelleren Geschichten mittlerweile im „Topolino“ veröffentlicht worden waren und damit zur Verfügung gestanden hätten. Zurück zu diesem LTB: Gerade in der Breite vermag es auch die schöne Barks-Geschichte nicht, dass wir einen wirklich positiven Eindruck von diesem Band zurückbehalten. [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LTB Rezension|030]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Ausgabenliste_Lustiges_Taschenbuch&amp;diff=308642</id>
		<title>Ausgabenliste Lustiges Taschenbuch</title>
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		<updated>2026-05-23T21:24:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier ist eine &#039;&#039;&#039;Liste der &#039;&#039;[[Lustiges Taschenbuch|Lustigen Taschenbücher]]&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; zu finden. Auf dieser Seite werden nur die Ausgaben der Hauptreihe gelistet, weitere Ausgabenlisten gibt es [[:Kategorie:Ausgabenliste|hier]] oder beim jeweiligen Artikel zur jeweiligen Reihe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfassung der Lustigen Taschenbücher (LTB) ist eines der Ziele der Duckipedia. Einige LTBs sind bereits mit Inhalt erfasst, das heißt, es ist zu jeder Geschichte eine Beschreibung vorhanden. Zu vielen LTBs gibt es aber nur Grundinformationen, die es zu vervollständigen gilt. Wie ein LTB-Artikel erstellt bzw. vervollständigt wird, kann man unter [[Duckipedia:Formatvorlage/LTB]] und [[Duckipedia:Projekt/Lustiges Taschenbuch]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;[[Covergalerie Lustiges Taschenbuch]]&#039;&#039; bietet ebenfalls eine Liste aller LTBs, allerdings in Form einer Galerie aller Covers der Reihe. Eine Rangliste der LTBs bis [[LTB 492]] gibt es [[LTB Topliste|hier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Duckipedia freut sich über jede gute Mitarbeit. Viel Spaß!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#fff; border-top:5px solid #FF6B6D; border-bottom:5px solid #FF6B6D; border-left:5px solid #FF6B6D; border-right:5px solid #FF6B6D; text-align: center;&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: left&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
== LTB Jahrgänge 1967 bis 1973 ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FF6B6D&amp;quot;&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;8%&amp;quot; | Ausgabe&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;28%&amp;quot; | Titel&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Erstauflage)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;28%&amp;quot; | Neuauflage&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;12%&amp;quot; | Erst-&amp;lt;br&amp;gt;veröffentlichung&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;8%&amp;quot; | Preis&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Erstauflage)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;8%&amp;quot; | Anzahl der Geschichten&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;8%&amp;quot; | Rezension&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 1]] &lt;br /&gt;
| Der Kolumbusfalter und andere Abenteuer &lt;br /&gt;
| Der Kolumbusfalter (1997) &lt;br /&gt;
| 01.10.1967 &lt;br /&gt;
| 2,50 DM &lt;br /&gt;
| 4 &lt;br /&gt;
| [[LTB 1: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 2]] &lt;br /&gt;
| „Hallo... hier Micky!“&lt;br /&gt;
| Das ewige Feuer (1997) &lt;br /&gt;
| Jan 1968 &lt;br /&gt;
| 2,50 DM &lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[LTB 2: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 3]] &lt;br /&gt;
| Onkel Dagoberts Millionen &lt;br /&gt;
| Der Gürtel aus dem Morgenland (1997) &lt;br /&gt;
| Mrz 1968&lt;br /&gt;
| 2,50 DM &lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[LTB 3: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 4]] &lt;br /&gt;
| Donald, König des Wilden Westens!&lt;br /&gt;
| In geheimer Mission (1997) &lt;br /&gt;
| Jul 1968&lt;br /&gt;
| 2,80 DM &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[LTB 4: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 5]] &lt;br /&gt;
| Onkel Dagobert bleibt Sieger &lt;br /&gt;
| Allein auf einer Insel (1997) &lt;br /&gt;
| Okt 1968&lt;br /&gt;
| 2,80 DM &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[LTB 5: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 6]] &lt;br /&gt;
| Micky-Parade &lt;br /&gt;
| Die Reise zum Mond (1997) &lt;br /&gt;
| 18.12.1968 &lt;br /&gt;
| 2,80 DM &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[LTB 6: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 7]] &lt;br /&gt;
| Donald in 1000 Nöten &lt;br /&gt;
| Auf der Suche nach dem Füllhorn (1997) &lt;br /&gt;
| 22.05.1969&lt;br /&gt;
| 2,80 DM &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[LTB 7: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 8]] &lt;br /&gt;
| Donald gibt nicht auf &lt;br /&gt;
| Der fliegende Schotte (1997) &lt;br /&gt;
| Jul 1969 &lt;br /&gt;
| 2,80 DM &lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[LTB 8: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 9]] &lt;br /&gt;
| Micky ist der Größte &lt;br /&gt;
| Die Piraten des gelben Meeres (1997) &lt;br /&gt;
| Okt 1969&lt;br /&gt;
| 2,80 DM &lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[LTB 9: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 10]] &lt;br /&gt;
| Mit Onkel Dagobert auf Weltreise &lt;br /&gt;
| Aladins Grotte (1997) &lt;br /&gt;
| 22.12.1969&lt;br /&gt;
| 2,80 DM &lt;br /&gt;
| 6 &lt;br /&gt;
| [[LTB 10: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 11]] &lt;br /&gt;
| Hexenzauber mit Micky und Goofy &lt;br /&gt;
| Der rätselhafte Eisberg (1997) &lt;br /&gt;
| Mrz 1970&lt;br /&gt;
| 3,00 DM &lt;br /&gt;
| 4 &lt;br /&gt;
| [[LTB 11: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 12]] &lt;br /&gt;
| Donald in Hypnose &lt;br /&gt;
| Die grünen Steine der Gapas-Gapas (1997) &lt;br /&gt;
| Jun 1970 &lt;br /&gt;
| 3,00 DM &lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[LTB 12: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 13]] &lt;br /&gt;
| Micky in Gefahr!&lt;br /&gt;
| Der Mann aus Ping-Pong (1997) &lt;br /&gt;
| Sep 1970 &lt;br /&gt;
| 3,00 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[LTB 13: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 14]] &lt;br /&gt;
| Donald sucht Streit &lt;br /&gt;
| Die Dampfwalzen-Rallye (1997) &lt;br /&gt;
| Nov 1970 &lt;br /&gt;
| 3,00 DM &lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[LTB 14: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 15]] &lt;br /&gt;
| Abenteuer mit Micky und Goofy &lt;br /&gt;
| Der Diamantenkaiser (1997) &lt;br /&gt;
| Apr 1971 &lt;br /&gt;
| 3,00 DM &lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[LTB 15: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 16]] &lt;br /&gt;
| Donald in 1000 und einer Nacht &lt;br /&gt;
| Die Reise um die Welt (1997) &lt;br /&gt;
| Jun 1971 &lt;br /&gt;
| 3,00 DM &lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[LTB 16: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 17]] &lt;br /&gt;
| Micky und Minni &lt;br /&gt;
| Die Wikinger-Expedition (1997) &lt;br /&gt;
| Sep 1971  &lt;br /&gt;
| 3,00 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[LTB 17: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 18]] &lt;br /&gt;
| Donald ist unschlagbar &lt;br /&gt;
| Gekreuzte Klingen (1997) &lt;br /&gt;
| Nov 1971 &lt;br /&gt;
| 3,00 DM &lt;br /&gt;
| 5 &lt;br /&gt;
| [[LTB 18: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 19]] &lt;br /&gt;
| Pech für die Panzerknacker &lt;br /&gt;
| Das falsche Gold (1997) &lt;br /&gt;
| Mrz 1972 &lt;br /&gt;
| 3,50 DM &lt;br /&gt;
| 7 &lt;br /&gt;
| [[LTB 19: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 20]] &lt;br /&gt;
| Onkel Dagobert sieht rot &lt;br /&gt;
| Der Hahn aus Mexiko (1997) &lt;br /&gt;
| 26.05.1972 &lt;br /&gt;
| 3,50 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[LTB 20: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 21]] &lt;br /&gt;
| 7:0 für Onkel Dagobert &lt;br /&gt;
| Das Gold-Elixier (1998) &lt;br /&gt;
| 08.08.1972  &lt;br /&gt;
| 3,50 DM &lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[LTB 21: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 22]] &lt;br /&gt;
| Donald auf großer Fahrt &lt;br /&gt;
| Der alte Pirat (1998) &lt;br /&gt;
| 13.12.1972 &lt;br /&gt;
| 3,50 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[LTB 22: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 23]] &lt;br /&gt;
| Ritter Donald ist der Beste &lt;br /&gt;
| In Kaiser Dagokarls Diensten (1998) &lt;br /&gt;
| Feb 1973 &lt;br /&gt;
| 3,50 DM &lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| [[LTB 23: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 24]] &lt;br /&gt;
| Donald geht ein Licht auf &lt;br /&gt;
| Die Platinquelle (1998) &lt;br /&gt;
| 21.05.1973 &lt;br /&gt;
| 3,50 DM &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 25]] &lt;br /&gt;
| Tick, Trick und Track räumen auf &lt;br /&gt;
| Der Zebradiamant (1998) &lt;br /&gt;
| 02.08.1973 &lt;br /&gt;
| 3,50 DM &lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 26]] &lt;br /&gt;
| Onkel Dagobert schafft’s allein &lt;br /&gt;
| Der wildgewordene Doppelgänger (1998) &lt;br /&gt;
| 12.11.1973 &lt;br /&gt;
| 3,50 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#fff; border-top:5px solid #FF906B; border-bottom:5px solid #FF906B; border-left:5px solid #FF906B; border-right:5px solid #FF906B; text-align: center;&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: left&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== LTB Jahrgänge 1974 bis 1977 ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FF906B&amp;quot;&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;8%&amp;quot; | Ausgabe&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;28%&amp;quot; | Titel&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Erstauflage)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;28%&amp;quot; | Neuauflage&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;12%&amp;quot; | Erst-&amp;lt;br&amp;gt;veröffentlichung&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;8%&amp;quot; | Preis&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Erstauflage)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;8%&amp;quot; | Anzahl der Geschichten&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;8%&amp;quot; | Rezension&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 27]] &lt;br /&gt;
| Donald der Große &lt;br /&gt;
| Beim König der Meere (1998) &lt;br /&gt;
| 18.02.1974 &lt;br /&gt;
| 3,80 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[LTB 27: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 28]] &lt;br /&gt;
| Wer wagt, gewinnt &lt;br /&gt;
| Die Kantenamphore (1998) &lt;br /&gt;
| 06.05.1974 &lt;br /&gt;
| 3,80 DM &lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[LTB 28: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 29]] &lt;br /&gt;
| Micky der Westernheld &lt;br /&gt;
| Das kostbare Korallenkänguruh (1998) &lt;br /&gt;
| 01.07.1974 &lt;br /&gt;
| 3,80 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[LTB 29: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 30]] &lt;br /&gt;
| Hier geht’s rund &lt;br /&gt;
| Die Gelbfußindianer (1998) &lt;br /&gt;
| 09.09.1974 &lt;br /&gt;
| 3,80 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[LTB 30: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 31]] &lt;br /&gt;
| Unverhofft kommt oft &lt;br /&gt;
| Die rigorose Räumungsklage (1998) &lt;br /&gt;
| 04.11.1974 &lt;br /&gt;
| 3,80 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[LTB 31: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 32]] &lt;br /&gt;
| Donald im Glück &lt;br /&gt;
| Villa zu vermieten! (1998) &lt;br /&gt;
| 10.02.1975 &lt;br /&gt;
| 4,00 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[LTB 32: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 33]] &lt;br /&gt;
| Ein Milliardär hat’s schwer &lt;br /&gt;
| Der Schatz des Odysseus (1998) &lt;br /&gt;
| 14.04.1975 &lt;br /&gt;
| 4,00 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 34]] &lt;br /&gt;
| Supermicky &lt;br /&gt;
| Der Mann im Mond (1998) &lt;br /&gt;
| 01.05.1975 &lt;br /&gt;
| 4,00 DM &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[LTB 34: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 35]] &lt;br /&gt;
| Aus Onkel Donalds Memoiren &lt;br /&gt;
| Bräutigam wider Willen (1998) &lt;br /&gt;
| 11.08.1975 &lt;br /&gt;
| 4,00 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[LTB 35: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 36]] &lt;br /&gt;
| Onkel Donald auf heißer Spur &lt;br /&gt;
| Der Rasende Kurier (1998) &lt;br /&gt;
| 13.10.1975 &lt;br /&gt;
| 4,00 DM &lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[LTB 36: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 37]] &lt;br /&gt;
| Ehrlich spart am längsten &lt;br /&gt;
| Ein harter Kampf (1998) &lt;br /&gt;
| 24.11.1975 &lt;br /&gt;
| 4,00 DM &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[LTB 37: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 38]] &lt;br /&gt;
| Donald hier – Donald da &lt;br /&gt;
| Die durchsichtigen Berge (1998) &lt;br /&gt;
| 09.02.1976 &lt;br /&gt;
| 4,20 DM &lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[LTB 38: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 39]] &lt;br /&gt;
| Eins, zwei, drei – große Hexerei &lt;br /&gt;
| Der Hexen-Blitzableiter (1998) &lt;br /&gt;
| 12.04.1976 &lt;br /&gt;
| 4,20 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[LTB 39: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 40]] &lt;br /&gt;
| Auf geht’s, Micky!&lt;br /&gt;
| Der Kompaß des großen Khan (1998) &lt;br /&gt;
| 14.06.1976 &lt;br /&gt;
| 4,20 DM &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[LTB 40: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 41]] &lt;br /&gt;
| Donald mal ganz anders &lt;br /&gt;
| Jetzt kommt Phantomias! (1998) &lt;br /&gt;
| 09.08.1976 &lt;br /&gt;
| 4,20 DM &lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[LTB 41: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 42]] &lt;br /&gt;
| Micky denkt am schnellsten!&lt;br /&gt;
| Flug ins Ungewisse (1998) &lt;br /&gt;
| 01.10.1976 &lt;br /&gt;
| 4,20 DM &lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[LTB 42: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 43]] &lt;br /&gt;
| Unterwegs in Sachen Gold &lt;br /&gt;
| Der Schatz des Pharaos (1998) &lt;br /&gt;
| 22.11.1976 &lt;br /&gt;
| 4,20 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[LTB 43: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 44]] &lt;br /&gt;
| Phantomias fliegt wieder &lt;br /&gt;
| Phantomias ist wieder da! (1998) &lt;br /&gt;
| Jan 1977 &lt;br /&gt;
| 4,50 DM &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[LTB 44: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 45]] &lt;br /&gt;
| Bahn frei für Donald! &lt;br /&gt;
| Die Weltraum-Kur (1998) &lt;br /&gt;
| Mrz 1977 &lt;br /&gt;
| 4,50 DM &lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[LTB 45: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 46]] &lt;br /&gt;
| Micky hat den Bogen raus &lt;br /&gt;
| Das Geheimnis des hohlen Berges (1998) &lt;br /&gt;
| Mai 1977 &lt;br /&gt;
| 4,50 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[LTB 46: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 47]] &lt;br /&gt;
| Hoppla, die Ducks kommen!&lt;br /&gt;
| Abenteuer in Mexiko (1998) &lt;br /&gt;
| 01.06.1977 &lt;br /&gt;
| 4,50 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[LTB 47: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 48]] &lt;br /&gt;
| Volltreffer für Micky &lt;br /&gt;
| Der Rote Drache (1998) &lt;br /&gt;
| 11.07.1977 &lt;br /&gt;
| 4,50 DM &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[LTB 48: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 49]] &lt;br /&gt;
| Ohne Fleiß kein Preis!&lt;br /&gt;
| Der Kalif des Halbmonds (1998) &lt;br /&gt;
| 12.09.1977 &lt;br /&gt;
| 4,50 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 50]] &lt;br /&gt;
| Dagobert gewinnt immer &lt;br /&gt;
| Das verflixte Elixier (1998) &lt;br /&gt;
| 14.11.1977 &lt;br /&gt;
| 4,50 DM &lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#fff; border-top:5px solid #FFB56B; border-bottom:5px solid #FFB56B; border-left:5px solid #FFB56B; border-right:5px solid #FFB56B; text-align: center;&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: left&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== LTB Jahrgänge 1978 bis 1980 ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFB56B&amp;quot;&lt;br /&gt;
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!width=&amp;quot;28%&amp;quot; | Titel&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Erstauflage)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;28%&amp;quot; | Neuauflage&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;12%&amp;quot; | Erst-&amp;lt;br&amp;gt;veröffentlichung&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;8%&amp;quot; | Preis&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Erstauflage)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;8%&amp;quot; | Anzahl der Geschichten&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;8%&amp;quot; | Rezension&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 51]] &lt;br /&gt;
| Kopf hoch, Donald! &lt;br /&gt;
| König Drachoberts Dukaten (1998) &lt;br /&gt;
| 09.01.1978 &lt;br /&gt;
| 4,50 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[LTB 51: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 52]] &lt;br /&gt;
| Micky immer auf Achse &lt;br /&gt;
| In geheimer Mission (1998) &lt;br /&gt;
| Mrz 1978 &lt;br /&gt;
| 4,50 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[LTB 52: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 53]] &lt;br /&gt;
| Dagobert, der Milliardenakrobat &lt;br /&gt;
| Die Bombastium-Expedition (1998) &lt;br /&gt;
| 24.04.1978 &lt;br /&gt;
| 4,50 DM &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 54]] &lt;br /&gt;
| Micky der Meisterdetektiv &lt;br /&gt;
| Die grüne Sphinx (1998) &lt;br /&gt;
| 05.06.1978 &lt;br /&gt;
| 4,50 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[LTB 54: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 55]] &lt;br /&gt;
| Dagobert macht Geschichten &lt;br /&gt;
| Der Löwenbändiger (1998) &lt;br /&gt;
| 10.07.1978 &lt;br /&gt;
| 4,50 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[LTB 55: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 56]] &lt;br /&gt;
| Achtung&amp;lt;small&amp;gt; &amp;lt;/small&amp;gt;~&amp;lt;small&amp;gt; &amp;lt;/small&amp;gt;Fertig&amp;lt;small&amp;gt; &amp;lt;/small&amp;gt;~&amp;lt;small&amp;gt; &amp;lt;/small&amp;gt;Los!&lt;br /&gt;
| Atlantis in Gefahr (1998) &lt;br /&gt;
| 11.09.1978 &lt;br /&gt;
| 4,50 DM &lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[LTB 56: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 57]] &lt;br /&gt;
| Phantomias gegen Phantomime &lt;br /&gt;
| Phantomias gegen Phantomime (1998) &lt;br /&gt;
| 23.11.1978 &lt;br /&gt;
| 4,50 DM &lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[LTB 57: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 58]] &lt;br /&gt;
| Donald, der Held des Tages &lt;br /&gt;
| Donald, Prinz von Duckenmark (1998) &lt;br /&gt;
| 08.01.1979 &lt;br /&gt;
| 4,50 DM &lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| [[LTB 58: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 59]] &lt;br /&gt;
| Frisch erzählt ist halb gewonnen &lt;br /&gt;
| Die Zauberschuhe (1998) &lt;br /&gt;
| 12.03.1979 &lt;br /&gt;
| 4,50 DM &lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[LTB 59: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 60]] &lt;br /&gt;
| Donald ohne Furcht und Tadel &lt;br /&gt;
| Bei den Nachtwandler-Indianern (1998) &lt;br /&gt;
| 07.05.1979 &lt;br /&gt;
| 4,50 DM &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[LTB 60: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 61]] &lt;br /&gt;
| Ohne Donald geht es nicht! &lt;br /&gt;
| Unternehmen Kürbisan (1998) &lt;br /&gt;
| 11.06.1979 &lt;br /&gt;
| 4,50 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[LTB 61: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 62]] &lt;br /&gt;
| Micky auf Gespensterjagd &lt;br /&gt;
| Das doppelte Geheimnis des Schwarzen Phantoms (1998)  &lt;br /&gt;
| 09.07.1979 &lt;br /&gt;
| 4,50 DM &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[LTB 62: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 63]] &lt;br /&gt;
| Micky, der rasende Reporter &lt;br /&gt;
| Der Zauberrubin (1998) &lt;br /&gt;
| 10.09.1979 &lt;br /&gt;
| 4,50 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[LTB 63: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 64]] &lt;br /&gt;
| Onkel Dagoberts Traumreisen &lt;br /&gt;
| Düsentrieb unter Verdacht (1998)  &lt;br /&gt;
| 12.11.1979 &lt;br /&gt;
| 4,80 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[LTB 64: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 65]] &lt;br /&gt;
| Spaß mit Micky und Minni &lt;br /&gt;
| Der schurkische Magnetofix (1998)  &lt;br /&gt;
| 14.01.1980 &lt;br /&gt;
| 4,80 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[LTB 65: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 66]] &lt;br /&gt;
| Donald dreht durch! &lt;br /&gt;
| Kampf um die Reistafel (1998) &lt;br /&gt;
| 10.03.1980 &lt;br /&gt;
| 4,80 DM &lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| [[LTB 66: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 67]] &lt;br /&gt;
| Micky Maus – Superstar &lt;br /&gt;
| Auf den Spuren der Indianer (1998) &lt;br /&gt;
| 12.05.1980 &lt;br /&gt;
| 4,80 DM &lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[LTB 67: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 68]] &lt;br /&gt;
| Alles Gute, Donald! &lt;br /&gt;
| Die Watschenkappe von Oja (1998) &lt;br /&gt;
| 09.06.1980 &lt;br /&gt;
| 4,80 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 69]] &lt;br /&gt;
| Dagoberts große Schau &lt;br /&gt;
| Der Südsee-Yeti (1998)  &lt;br /&gt;
| 14.07.1980 &lt;br /&gt;
| 4,80 DM &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[LTB 69: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 70]] &lt;br /&gt;
| Rund um die Welt mit Micky Maus &lt;br /&gt;
| Helden des Weltraums (1998)  &lt;br /&gt;
| 15.09.1980 &lt;br /&gt;
| 4,80 DM &lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 71]] &lt;br /&gt;
| Die Geschäfte des Onkel Dagobert  &lt;br /&gt;
| Abenteuer in Taba-Taba (1998) &lt;br /&gt;
| 10.11.1980 &lt;br /&gt;
| 4,80 DM &lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[LTB 71: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#fff; border-top:5px solid #FFDA6B; border-bottom:5px solid #FFDA6B; border-left:5px solid #FFDA6B; border-right:5px solid #FFDA6B; text-align: center;&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: left&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== LTB Jahrgänge 1981 bis 1983 ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFDA6B&amp;quot;&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;8%&amp;quot; | Ausgabe&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;28%&amp;quot; | Titel&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Erstauflage)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;28%&amp;quot; | Neuauflage&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;12%&amp;quot; | Erst-&amp;lt;br&amp;gt;veröffentlichung&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;8%&amp;quot; | Preis&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Erstauflage)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;8%&amp;quot; | Anzahl der Geschichten&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;8%&amp;quot; | Rezension&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 72]] &lt;br /&gt;
| Viel Lärm um Donald  &lt;br /&gt;
| Der Geist aus der Ming-Vase (1998) &lt;br /&gt;
| 12.01.1981 &lt;br /&gt;
| 5,00 DM &lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 72: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 73]] &lt;br /&gt;
| Micky greift ein  &lt;br /&gt;
| Das falsche Gespenst (1998) &lt;br /&gt;
| 09.03.1981 &lt;br /&gt;
| 5,00 DM &lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 74]] &lt;br /&gt;
| Der Stolz der Familie  &lt;br /&gt;
| Linsen aus Babylonien (1998) &lt;br /&gt;
| 11.05.1981 &lt;br /&gt;
| 5,00 DM &lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[LTB 74: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 75]] &lt;br /&gt;
| Ferien mit Phantomias  &lt;br /&gt;
| Phantomias greift durch! (1998) &lt;br /&gt;
| 15.06.1981 &lt;br /&gt;
| 5,00 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[LTB 75: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 76]] &lt;br /&gt;
| Ein Fall für Micky &lt;br /&gt;
| Die Kralle der Kali (1998)  &lt;br /&gt;
| 13.07.1981 &lt;br /&gt;
| 5,00 DM &lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[LTB 76: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 77]] &lt;br /&gt;
| Gestatten, mein Name ist Duck!  &lt;br /&gt;
| Agent QQ7 (1998)  &lt;br /&gt;
| 14.09.1981 &lt;br /&gt;
| 5,00 DM &lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[LTB 77: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 78]] &lt;br /&gt;
| Onkel Dagobert gibt sich die Ehre  &lt;br /&gt;
| Gefährliche Versteckspiele (1998)  &lt;br /&gt;
| 09.11.1981 &lt;br /&gt;
| 5,00 DM &lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[LTB 78: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 79]] &lt;br /&gt;
| Dagobert Duck auf Taler-Safari &lt;br /&gt;
| Gnadenlose Gegner (1998) &lt;br /&gt;
| 11.01.1982 &lt;br /&gt;
| 5,00 DM &lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[LTB 79: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 80]] &lt;br /&gt;
| Fantastische Geschichten mit Micky&lt;br /&gt;
| Ärger mit den Vorfahren (1998) &lt;br /&gt;
| 08.03.1982 &lt;br /&gt;
| 5,00 DM &lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[LTB 80: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 81]] &lt;br /&gt;
| Donald im Rampenlicht &lt;br /&gt;
| Der Kampf ums Gold (1998)  &lt;br /&gt;
| 10.05.1982 &lt;br /&gt;
| 5,00 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[LTB 81: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 82]] &lt;br /&gt;
| Donald vor! Noch ein Tor! &lt;br /&gt;
| Das erste Fussballspiel der Welt (1998)  &lt;br /&gt;
| 14.06.1982 &lt;br /&gt;
| 5,00 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 83]] &lt;br /&gt;
| Phantomias bittet zum Tanz &lt;br /&gt;
| Phantomias und die schwarze Maske (1998)  &lt;br /&gt;
| 12.07.1982 &lt;br /&gt;
| 5,00 DM &lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[LTB 83: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 84]] &lt;br /&gt;
| Mit Volldampf ins Abenteuer &lt;br /&gt;
| Der Autoklau geht um (1998) &lt;br /&gt;
| 13.09.1982 &lt;br /&gt;
| 5,30 DM &lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 84: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 85]] &lt;br /&gt;
| Ein Hoch auf Donald Duck &lt;br /&gt;
| Der Zauberwald (1998)  &lt;br /&gt;
| 15.11.1982 &lt;br /&gt;
| 5,30 DM &lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| [[LTB 85: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 86]] &lt;br /&gt;
| Aus dem Leben eines Milliardärs &lt;br /&gt;
| Ein gefährlicher Auftrag (1998)  &lt;br /&gt;
| 10.01.1983 &lt;br /&gt;
| 5,30 DM &lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[LTB 86: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 87]] &lt;br /&gt;
| Micky ist wieder da! &lt;br /&gt;
| Das grüne Feuer (1998)  &lt;br /&gt;
| 14.03.1983 &lt;br /&gt;
| 5,30 DM &lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| [[LTB 87: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 88]] &lt;br /&gt;
| Donald sticht in See &lt;br /&gt;
| Der schwarze Korsar (1998)  &lt;br /&gt;
| 19.05.1983 &lt;br /&gt;
| 5,30 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 89]] &lt;br /&gt;
| Der Boß bin ich! &lt;br /&gt;
| Onkel Dagobert hoch drei (1998)  &lt;br /&gt;
| 13.06.1983 &lt;br /&gt;
| 5,30 DM &lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| [[LTB 89: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 90]] &lt;br /&gt;
| Mickys Mondfahrt &lt;br /&gt;
| Mondbasis in Gefahr (1998)  &lt;br /&gt;
| 11.07.1983 &lt;br /&gt;
| 5,30 DM &lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| [[LTB 90: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 91]] &lt;br /&gt;
| Der Weg zum Erfolg &lt;br /&gt;
| Das singende Totem (1999)  &lt;br /&gt;
| 12.09.1983 &lt;br /&gt;
| 5,60 DM &lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 92]] &lt;br /&gt;
| Donalds bunte Welt &lt;br /&gt;
| Der Siegerkuss (1999)  &lt;br /&gt;
| 14.11.1983 &lt;br /&gt;
| 5,60 DM &lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#fff; border-top:5px solid #FFFF6B; border-bottom:5px solid #FFFF6B; border-left:5px solid #FFFF6B; border-right:5px solid #FFFF6B; text-align: center;&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: left&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== LTB Jahrgänge 1984 bis 1986 ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFF6B&amp;quot;&lt;br /&gt;
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!width=&amp;quot;28%&amp;quot; | Neuauflage&lt;br /&gt;
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!width=&amp;quot;8%&amp;quot; | Anzahl der Geschichten&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;8%&amp;quot; | Rezension&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 93]] &lt;br /&gt;
| Die Macht des Goldes &lt;br /&gt;
| Glanz und Gloria derer von Duck (1999)  &lt;br /&gt;
| 09.01.1984 &lt;br /&gt;
| 5,60 DM &lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[LTB 93: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 94]] &lt;br /&gt;
| Micky groß in Form &lt;br /&gt;
| Unter falschem Verdacht (1999) &lt;br /&gt;
| 12.03.1984 &lt;br /&gt;
| 5,60 DM &lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 95]] &lt;br /&gt;
| Onkel Dagobert erzählt &lt;br /&gt;
| Der sprechende Zauberberg (1999) &lt;br /&gt;
| 07.05.1984 &lt;br /&gt;
| 5,60 DM &lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 96]] &lt;br /&gt;
| Donald bleibt auf Kurs &lt;br /&gt;
| Ungeahnte Talente (1999) &lt;br /&gt;
| 01.06.1984 &lt;br /&gt;
| 5,60 DM &lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 97]] &lt;br /&gt;
| Olympisches Allerlei &lt;br /&gt;
| Die heiße Spur (1999)  &lt;br /&gt;
| 06.07.1984 &lt;br /&gt;
| 5,60 DM &lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| [[LTB 97: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 98]] &lt;br /&gt;
| Vorhang auf für Micky und Gamma &lt;br /&gt;
| Die verschwundenen Raketen (1999)  &lt;br /&gt;
| 03.08.1984 &lt;br /&gt;
| 5,60 DM &lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 98: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 99]] &lt;br /&gt;
| Onkel Dagobert schwimmt im Geld &lt;br /&gt;
| Der blaue Fluch (1999)  &lt;br /&gt;
| 07.09.1984 &lt;br /&gt;
| 5,80 DM &lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| [[LTB 99: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 100]] &lt;br /&gt;
| Ein Fest für Donald &lt;br /&gt;
| 100 Jubiläums-Ausgabe (1999) &lt;br /&gt;
| 09.11.1984 &lt;br /&gt;
| 5,90 DM &lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| [[LTB 100: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 101]] &lt;br /&gt;
| Dicke Luft im Hause Duck  &lt;br /&gt;
| Donald setzt sich durch (1999)  &lt;br /&gt;
| 04.01.1985 &lt;br /&gt;
| 5,90 DM &lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 102]] &lt;br /&gt;
| Du bist ein As, Phantomias!  &lt;br /&gt;
| Hut ab vor Phantomias! (1999) &lt;br /&gt;
| 22.02.1985 &lt;br /&gt;
| 5,90 DM &lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 102: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 103]] &lt;br /&gt;
| Der Duck-Clan &lt;br /&gt;
| Südseeträume (1999)  &lt;br /&gt;
| 04.04.1985 &lt;br /&gt;
| 5,90 DM &lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| [[LTB 103: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 104]] &lt;br /&gt;
| Dagobert, das Finanzgenie  &lt;br /&gt;
| Der magische Zylinder (1999)  &lt;br /&gt;
| 24.05.1985 &lt;br /&gt;
| 5,90 DM &lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| [[LTB 104: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 105]] &lt;br /&gt;
| Ich bin die Nummer Eins &lt;br /&gt;
| Andere Länder Andere Sitten (1999)  &lt;br /&gt;
| 05.07.1985 &lt;br /&gt;
| 5,90 DM &lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 106]] &lt;br /&gt;
| Donald der Tausendsassa &lt;br /&gt;
| Der Tüpfelwal (1999)  &lt;br /&gt;
| 23.08.1985 &lt;br /&gt;
| 5,90 DM &lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| [[LTB 106: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 107]] &lt;br /&gt;
| Wer zuletzt lacht...  &lt;br /&gt;
| Der makabre Magier (1999)  &lt;br /&gt;
| 11.10.1985 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| [[LTB 107: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 108]] &lt;br /&gt;
| Donald ist im Bilde  &lt;br /&gt;
| Künstlerpech (1999) &lt;br /&gt;
| 29.11.1985 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| [[LTB 108: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 109]] &lt;br /&gt;
| Das Lied der Prärie  &lt;br /&gt;
| Das Lied der Prärie (1999)  &lt;br /&gt;
| 10.01.1986 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[LTB 109: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 110]] &lt;br /&gt;
| Donald ist mein Typ!  &lt;br /&gt;
| Gittas Zauberkünste (1999) &lt;br /&gt;
| 21.02.1986 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 111]] &lt;br /&gt;
| Dagobert dreht voll auf &lt;br /&gt;
| Das Zauberwasser (1999)  &lt;br /&gt;
| 04.04.1986 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 112]] &lt;br /&gt;
| Mit Pauken und Trompeten &lt;br /&gt;
| Goofy Holmes (1999)  &lt;br /&gt;
| 16.05.1986 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 113]] &lt;br /&gt;
| Manege frei für Donald Duck! &lt;br /&gt;
| Die Goldsonde (1999)  &lt;br /&gt;
| 04.07.1986 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[LTB 113: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 114]] &lt;br /&gt;
| Rallye Entenhausen &lt;br /&gt;
| Der Trompeter von Fort Attacke (1999)  &lt;br /&gt;
| 15.08.1986 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 115]] &lt;br /&gt;
| Riesenspaß beim Ringelpiez &lt;br /&gt;
| Millionen mit Melonen (1999)  &lt;br /&gt;
| 30.09.1986 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[LTB 115: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 116]] &lt;br /&gt;
| Ohne Netz und doppelten Boden&lt;br /&gt;
| Onkel Dagobert auf Abwegen (1999)  &lt;br /&gt;
| 28.11.1986 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#fff; border-top:5px solid #DAFF6B; border-bottom:5px solid #DAFF6B; border-left:5px solid #DAFF6B; border-right:5px solid #DAFF6B; text-align: center;&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: left&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== LTB Jahrgänge 1987 bis 1989 ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DAFF6B&amp;quot;&lt;br /&gt;
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!width=&amp;quot;8%&amp;quot; | Rezension&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 117]] &lt;br /&gt;
| Die Ducks... vom Winde verweht &lt;br /&gt;
| Die Ducks... vom Winde verweht (1999) &lt;br /&gt;
| 13.01.1987 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[LTB 117: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 118]] &lt;br /&gt;
| Donald, der Weltenbummler &lt;br /&gt;
| Der große Preis vom Erpelheimring (1999) &lt;br /&gt;
| 03.03.1987 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[LTB 118: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 119]] &lt;br /&gt;
| Fern von Entenhausen &lt;br /&gt;
| Im Lande Liliput (1999) &lt;br /&gt;
| 21.04.1987 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[LTB 119: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 120]] &lt;br /&gt;
| Entenhausener Wunschkonzert &lt;br /&gt;
| Die Lichterkrone (1999)  &lt;br /&gt;
| 21.04.1987 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[LTB 120: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 121]] &lt;br /&gt;
| Phantomias und seine Freunde &lt;br /&gt;
| Der vergessene Schrein (2000)  &lt;br /&gt;
| 21.07.1987 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 122]] &lt;br /&gt;
| Querfeldein über Stock und Stein &lt;br /&gt;
| Krieg und Frieden (2000) &lt;br /&gt;
| 01.09.1987 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[LTB 122: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 123]] &lt;br /&gt;
| Onkel Dagobert lebe hoch!&lt;br /&gt;
| Christoph Kolumbus (2000)  &lt;br /&gt;
| 13.10.1987 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 124]] &lt;br /&gt;
| Wettlauf ins Ungewisse &lt;br /&gt;
| Das gläserne Schwert (2000)  &lt;br /&gt;
| 01.12.1987 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[LTB 124: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 125]] &lt;br /&gt;
| Freie Fahrt für Phantomias &lt;br /&gt;
| Entführt! (2000) &lt;br /&gt;
| 12.01.1988 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 126]] &lt;br /&gt;
| Donald, der Pechvogel&lt;br /&gt;
| Eine tolle Erfindung (2000)  &lt;br /&gt;
| 01.03.1988 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 127]] &lt;br /&gt;
| Die Ducks auf Abwegen&lt;br /&gt;
| Die Bergung der Gigantic (2000)  &lt;br /&gt;
| 19.04.1988 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 128]] &lt;br /&gt;
| Goldregen bringt Segen &lt;br /&gt;
| Der Duft des Geldes (2000)   &lt;br /&gt;
| 07.06.1988 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[LTB 128: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 129]] &lt;br /&gt;
| Einer spielt falsch!&lt;br /&gt;
| Die Klima-Krise (2000)  &lt;br /&gt;
| 19.07.1988 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 130]] &lt;br /&gt;
| Olympisches Fieber &lt;br /&gt;
| Olympisches Fieber (2000) &lt;br /&gt;
| 30.08.1988 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 131]] &lt;br /&gt;
| Herzlichen Glückwunsch Micky! &lt;br /&gt;
| Herzlichen Glückwunsch, Micky! (2000) &lt;br /&gt;
| 11.10.1988 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 132]] &lt;br /&gt;
| Im Reich der Sterne &lt;br /&gt;
| Im Reich der Sterne (2000) &lt;br /&gt;
| 29.11.1988 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 133]] &lt;br /&gt;
| Die neue Eiszeit &lt;br /&gt;
| Attila der Hunnenkönig (2000)  &lt;br /&gt;
| 10.01.1989 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[LTB 133: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 134]] &lt;br /&gt;
| Traum oder Wirklichkeit? &lt;br /&gt;
| Der schwebende Geldspeicher (2000)  &lt;br /&gt;
| 28.02.1989 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[LTB 134: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 135]] &lt;br /&gt;
| Donald im Pech &lt;br /&gt;
| Kampf um den Mondsand (2000)  &lt;br /&gt;
| 11.04.1989 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[LTB 135: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 136]] &lt;br /&gt;
| Heißes Gold &lt;br /&gt;
| Heisses Gold (2000) &lt;br /&gt;
| 23.05.1989 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[LTB 136: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 137]] &lt;br /&gt;
| Das güldene Fass &lt;br /&gt;
| Das güldene Faß (2000) &lt;br /&gt;
| 04.07.1989 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| [[LTB 137: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 138]] &lt;br /&gt;
| Donald ganz locker&lt;br /&gt;
| Ein aufdringlicher Begleiter (2000)  &lt;br /&gt;
| 15.08.1989 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 139]] &lt;br /&gt;
| Voll in Fahrt&lt;br /&gt;
| Invasion der Robot-Eulen (2000)  &lt;br /&gt;
| 26.09.1989 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 140]] &lt;br /&gt;
| Der ewige Zweite...&lt;br /&gt;
| Der ewige Zweite (2000) &lt;br /&gt;
| 21.11.1989 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[LTB 140: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#fff; border-top:5px solid #B5FF6B; border-bottom:5px solid #B5FF6B; border-left:5px solid #B5FF6B; border-right:5px solid #B5FF6B; text-align: center;&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: left&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
== LTB Jahrgang 1990 ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#B5FF6B&amp;quot;&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;8%&amp;quot; | Ausgabe&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;28%&amp;quot; | Titel&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Erstauflage)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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!width=&amp;quot;8%&amp;quot; | Preis&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Erstauflage)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;8%&amp;quot; | Anzahl der Geschichten&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;8%&amp;quot; | Rezension&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 141]] &lt;br /&gt;
| Der Tiger von Masalia &lt;br /&gt;
| Der Tiger von Masalia (2000) &lt;br /&gt;
| 09.01.1990 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[LTB 141: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 142]] &lt;br /&gt;
| Goldene Träume &lt;br /&gt;
| Goldene Träume (2000) &lt;br /&gt;
| 20.02.1990 &lt;br /&gt;
| 6,20 DM &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 143]] &lt;br /&gt;
| Das Geheimnis der Silberleuchter &lt;br /&gt;
| Das Geheimnis der Silberleuchter (2000) &lt;br /&gt;
| 27.02.1990 &lt;br /&gt;
| 6,50 DM &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[LTB 143: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 144]] &lt;br /&gt;
| Phantomias und Bubble Billy &lt;br /&gt;
| Der Geist des Mandarins (2000)  &lt;br /&gt;
| 20.03.1990 &lt;br /&gt;
| 6,50 DM &lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 145]] &lt;br /&gt;
| Das Talermonster&lt;br /&gt;
| Das Talermonster (2000) &lt;br /&gt;
| 24.04.1990 &lt;br /&gt;
| 6,50 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 146]] &lt;br /&gt;
| Die Sportskanonen&lt;br /&gt;
| Sportlich, sportlich... (2000)  &lt;br /&gt;
| 22.05.1990 &lt;br /&gt;
| 6,50 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 147]] &lt;br /&gt;
| Gold unter Wasser&lt;br /&gt;
| Das geheimnisvolle Geisterhaus (2000)  &lt;br /&gt;
| 19.06.1990 &lt;br /&gt;
| 6,50 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 148]] &lt;br /&gt;
| Der magische Ring &lt;br /&gt;
| Der magische Ring (2000) &lt;br /&gt;
| 24.07.1990 &lt;br /&gt;
| 6,50 DM &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 149]] &lt;br /&gt;
| Der goldene Krieger &lt;br /&gt;
| Phantomias und das Indianerland (2000)  &lt;br /&gt;
| 21.08.1990 &lt;br /&gt;
| 6,50 DM &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[LTB 149: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 150]] &lt;br /&gt;
| Jubiläums-Ausgabe&lt;br /&gt;
| Jubiläums-Ausgabe (2004)&lt;br /&gt;
| 18.09.1990 &lt;br /&gt;
| 6,50 DM &lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 151]] &lt;br /&gt;
| Der Dimensions-Sprung&lt;br /&gt;
| Der Dimensions-Sprung (2004)&lt;br /&gt;
| 23.10.1990 &lt;br /&gt;
| 6,50 DM &lt;br /&gt;
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| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 152]] &lt;br /&gt;
| Der Unglücksbringer &lt;br /&gt;
| Der Unglücksbringer (2004)&lt;br /&gt;
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| [[LTB 153]] &lt;br /&gt;
| Der Schatz der Teufelszinne &lt;br /&gt;
| Der Schatz der Teufelszinne (2004)&lt;br /&gt;
| 18.12.1990 &lt;br /&gt;
| 6,50 DM&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[LTB 153: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#fff; border-top:5px solid #90FF6B; border-bottom:5px solid #90FF6B; border-left:5px solid #90FF6B; border-right:5px solid #90FF6B; text-align: center;&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
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== LTB Jahrgang 1991 ==&lt;br /&gt;
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!width=&amp;quot;8%&amp;quot; | Anzahl der Geschichten&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;8%&amp;quot; | Rezension&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 154]] &lt;br /&gt;
| Phantomias und die Dünnli-Diät &lt;br /&gt;
| Phantomias und die Dünnli-Diät (2004)&lt;br /&gt;
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| &lt;br /&gt;
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| [[LTB 155]] &lt;br /&gt;
| Abenteuer im Regenwald &lt;br /&gt;
| Abenteuer im Regenwald (2004)&lt;br /&gt;
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| 6,50 DM &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 156]] &lt;br /&gt;
| Antike Geschäfte &lt;br /&gt;
| Antike Geschäfte (2004)&lt;br /&gt;
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| &lt;br /&gt;
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| [[LTB 157]] &lt;br /&gt;
| Phantomias jagt Spectaculus &lt;br /&gt;
| Phantomias jagt Spectaculus (2004)&lt;br /&gt;
| 23.04.1991 &lt;br /&gt;
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| 8&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 158]] &lt;br /&gt;
| Der indische Tempel &lt;br /&gt;
| Der indische Tempel (2004)&lt;br /&gt;
| 21.05.1991 &lt;br /&gt;
| 6,50 DM &lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 159]] &lt;br /&gt;
| Das Geheimnis von Paris &lt;br /&gt;
| Das Geheimnis von Paris (2004)&lt;br /&gt;
| 18.06.1991 &lt;br /&gt;
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| [[LTB 160]] &lt;br /&gt;
| Der wahre Pioniergeist &lt;br /&gt;
| Der wahre Pioniergeist (2004)&lt;br /&gt;
| 23.07.1991 &lt;br /&gt;
| 6,50 DM &lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 161]] &lt;br /&gt;
| Der Hexentaler &lt;br /&gt;
| Der Hexentaler (2005)&lt;br /&gt;
| 20.08.1991 &lt;br /&gt;
| 6,50 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 162]] &lt;br /&gt;
| Der goldene Totempfahl &lt;br /&gt;
| Der goldene Totempfahl (2005)&lt;br /&gt;
| 17.09.1991 &lt;br /&gt;
| 6,50 DM &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 163]] &lt;br /&gt;
| Das Schloß der Glenna O’Duck &lt;br /&gt;
| Das Schloss der Glenna O’Duck (2005)&lt;br /&gt;
| 22.10.1991 &lt;br /&gt;
| 6,50 DM &lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 164]] &lt;br /&gt;
| Der Schmutzgeier schlägt zu &lt;br /&gt;
| Der Schmutzgeier schlägt zu (2005)&lt;br /&gt;
| 19.11.1991 &lt;br /&gt;
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| [[LTB 165]] &lt;br /&gt;
| Der dreizähnige Drache &lt;br /&gt;
| Der dreizähnige Drache (2005)&lt;br /&gt;
| 17.12.1991 &lt;br /&gt;
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&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: left&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== LTB Jahrgang 1992 ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#6BFF6B&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 166]] &lt;br /&gt;
| Auf König Midas’ Spuren &lt;br /&gt;
| Auf König Midas‘ Spuren (2005)&lt;br /&gt;
| 14.01.1992 &lt;br /&gt;
| 6,50 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[LTB 166: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 167]] &lt;br /&gt;
| Die sieben Weltwunder &lt;br /&gt;
| Die sieben Weltwunder (2005)&lt;br /&gt;
| 11.02.1992 &lt;br /&gt;
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| [[LTB 167: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
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| Kampf der Galaxien &lt;br /&gt;
| Kampf der Galaxien (2005)&lt;br /&gt;
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| [[LTB 169]] &lt;br /&gt;
| Die schwimmende Insel &lt;br /&gt;
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| 04.04.1992 &lt;br /&gt;
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| [[LTB 170]] &lt;br /&gt;
| Eine Braut zuviel &lt;br /&gt;
| Eine Braut zuviel (2005)&lt;br /&gt;
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| Der Schmutzgeier ist wieder da &lt;br /&gt;
| Der Schmutzgeier ist wieder da (2005)&lt;br /&gt;
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| 25 tolle Jahre&lt;br /&gt;
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| [[LTB 173]] &lt;br /&gt;
| Grrr! &lt;br /&gt;
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| 14.07.1992 &lt;br /&gt;
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| [[LTB 174]] &lt;br /&gt;
| Olympia in Entenhausen &lt;br /&gt;
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| [[LTB 175]] &lt;br /&gt;
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| Das Tal der sieben Sonnen &lt;br /&gt;
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| Die Jagd auf Karte Nr. 1 &lt;br /&gt;
| Die Jagd auf Karte Nr. 1 (2005)&lt;br /&gt;
| 10.11.1992 &lt;br /&gt;
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| Der verhinderte Entdecker &lt;br /&gt;
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| 09.12.1992 &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 179]] &lt;br /&gt;
| Die neue Statue &lt;br /&gt;
| Die neue Statue (2005)&lt;br /&gt;
| 12.01.1993 &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| Die rätselhaften Zwillingsvölker &lt;br /&gt;
| Die rätselhaften Zwillingsvölker (2005)&lt;br /&gt;
| 09.02.1993 &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| Der Traum vom großen Onkel &lt;br /&gt;
| Der Traum vom großen Onkel (2006)&lt;br /&gt;
| 09.03.1993 &lt;br /&gt;
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| [[LTB 181: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
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| Die Suche nach dem Feuer &lt;br /&gt;
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| Die Zauberglocke &lt;br /&gt;
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| Eine fantastische Reise &lt;br /&gt;
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| [[LTB 184: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
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| [[LTB 185]] &lt;br /&gt;
| Das Wunderpferd &lt;br /&gt;
| Das Wunderpferd (2006)&lt;br /&gt;
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| [[LTB 185: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 186]] &lt;br /&gt;
| Graf Frost und das Zepter der Zeit &lt;br /&gt;
| Graf Frost und das Zepter der Zeit (2006)&lt;br /&gt;
| 10.08.1993 &lt;br /&gt;
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| [[LTB 186: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
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| [[LTB 187]] &lt;br /&gt;
| Der Held der Pharaonen &lt;br /&gt;
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| Die Perle der Südsee &lt;br /&gt;
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| [[LTB 191]] &lt;br /&gt;
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| Der Wüstenwurm (2006)&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| Der gelbe Baron und sein Elastilon (2006)&lt;br /&gt;
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| [[LTB 194]] &lt;br /&gt;
| Das Elixier der ewigen Jugend &lt;br /&gt;
| Das Elixier der ewigen Jugend (2006)&lt;br /&gt;
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| [[LTB 194: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
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| [[LTB 195]] &lt;br /&gt;
| Der Wildbach-Marathon &lt;br /&gt;
| Der Wildbach-Marathon (2006)&lt;br /&gt;
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| 60 Jahre Superstar&lt;br /&gt;
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| [[LTB 196: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 197]] &lt;br /&gt;
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| [[LTB 198]] &lt;br /&gt;
| Das grüne Gewissen &lt;br /&gt;
| Das grüne Gewissen (2006)&lt;br /&gt;
| 12.07.1994 &lt;br /&gt;
| 6,50 DM&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[LTB 198: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 199]] &lt;br /&gt;
| Abenteuer in Pyramontanien &lt;br /&gt;
| Abenteuer in Pyramontanien (2006)&lt;br /&gt;
| 09.08.1994 &lt;br /&gt;
| 6,50 DM &lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[LTB 199: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 200]] &lt;br /&gt;
| Jubiläums-Ausgabe&lt;br /&gt;
| Jubiläums-Ausgabe (2006)&lt;br /&gt;
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| [[LTB 200: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 201]] &lt;br /&gt;
| Das Hexenlicht &lt;br /&gt;
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| [[LTB 201: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 202]] &lt;br /&gt;
| Ein wahrer Held &lt;br /&gt;
| Ein wahrer Held (2007)&lt;br /&gt;
| 08.11.1994 &lt;br /&gt;
| 6,50 DM &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[LTB 202: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 203]] &lt;br /&gt;
| Der Ritter ohne Furcht und Adel &lt;br /&gt;
| Der Ritter ohne Furcht und Adel (2007)&lt;br /&gt;
| 13.12.1994 &lt;br /&gt;
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== LTB Jahrgang 1995 ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
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!width=&amp;quot;8%&amp;quot; | Rezension&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 204]] &lt;br /&gt;
| Der Palast des Dagomesch &lt;br /&gt;
| Der Palast des Dagomesch (2007)&lt;br /&gt;
| 10.01.1995 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 205]] &lt;br /&gt;
| Die Adelsprüfung &lt;br /&gt;
| Die Adelsprüfung (2007)&lt;br /&gt;
| 07.02.1995 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[LTB 205: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 206]] &lt;br /&gt;
| Im Indianerland &lt;br /&gt;
| Im Indianerland (2007)&lt;br /&gt;
| 07.03.1995 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM &lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 207]] &lt;br /&gt;
| Der Prügelknabe &lt;br /&gt;
| Der Prügelknabe (2007)&lt;br /&gt;
| 04.04.1995 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 208]] &lt;br /&gt;
| Die Wächter der Zeit &lt;br /&gt;
| Die Wächter der Zeit (2007)&lt;br /&gt;
| 02.05.1995 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[LTB 208: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 209]] &lt;br /&gt;
| Der gewaltige Zing Zong &lt;br /&gt;
| Der gewaltige Zing Zong (2007)&lt;br /&gt;
| 06.06.1995 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM &lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 210]] &lt;br /&gt;
| Eine tolle Entdeckung &lt;br /&gt;
| Eine tolle Entdeckung (2007)&lt;br /&gt;
| 04.07.1995 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM &lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[LTB 210: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 211]] &lt;br /&gt;
| Der Glücksstern &lt;br /&gt;
| Der Glücksstern (2008)&lt;br /&gt;
| 01.08.1995 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 212]] &lt;br /&gt;
| Wo ist Onkel Dagobert? &lt;br /&gt;
| Wo ist Onkel Dagobert? (2008)&lt;br /&gt;
| 05.09.1995 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 213]] &lt;br /&gt;
| Die verlorene Welt &lt;br /&gt;
| Die verlorene Welt (2008)&lt;br /&gt;
| 03.10.1995 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[LTB 213: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 214]] &lt;br /&gt;
| Der Dieb von Bagdad &lt;br /&gt;
| Der Dieb von Bagdad (2008)&lt;br /&gt;
| 07.11.1995 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM &lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 215]] &lt;br /&gt;
| Donleon der Schreckliche &lt;br /&gt;
| Donleon der Schreckliche (2008)&lt;br /&gt;
| 05.12.1995 &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== LTB Jahrgang 1996 ==&lt;br /&gt;
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|- style=&amp;quot;background:#35FFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;8%&amp;quot; | Ausgabe&lt;br /&gt;
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!width=&amp;quot;8%&amp;quot; | Rezension&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 216]] &lt;br /&gt;
| Der doppelte Dagobert &lt;br /&gt;
| Der doppelte Dagobert (2008)&lt;br /&gt;
| 09.01.1996 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM &lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 217]] &lt;br /&gt;
| Die Formel des Reichtums &lt;br /&gt;
| Die Formel des Reichtums (2008)&lt;br /&gt;
| 06.02.1996 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM &lt;br /&gt;
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| [[LTB 217: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 218]] &lt;br /&gt;
| Die Glückstaler-Allergie &lt;br /&gt;
| Die Glückstaler-Allergie (2008)&lt;br /&gt;
| 05.03.1996 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM &lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[LTB 218: Rezension|→]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 219]] &lt;br /&gt;
| Der Zauber-Zylinder &lt;br /&gt;
| Der Zauber-Zylinder (2008)&lt;br /&gt;
| 02.04.1996 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| Das Geheimnis des 313 &lt;br /&gt;
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| [[LTB 220: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
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| Das Buch der Wünsche &lt;br /&gt;
| Das Buch der Wünsche (2008)&lt;br /&gt;
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| Der erste Held von Olympia &lt;br /&gt;
| Der erste Held von Olympia (2008)&lt;br /&gt;
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| [[LTB 222: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 223]] &lt;br /&gt;
| Die Zeitwanne &lt;br /&gt;
| Die Zeitwanne (2008)&lt;br /&gt;
| 23.07.1996 &lt;br /&gt;
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| [[LTB 223: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 224]] &lt;br /&gt;
| Schwebende Schurken &lt;br /&gt;
| Schwebende Schurken (2008)&lt;br /&gt;
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| 6,80 DM &lt;br /&gt;
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| [[LTB 224: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 225]] &lt;br /&gt;
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| Jubiläums-Ausgabe (2008)&lt;br /&gt;
| 17.09.1996 &lt;br /&gt;
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| [[LTB 225: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 226]] &lt;br /&gt;
| Der Geist aus der Kanne &lt;br /&gt;
| Der Geist aus der Kanne (2008)&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 227]] &lt;br /&gt;
| Scherben bringen Glück &lt;br /&gt;
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| 12.11.1996 &lt;br /&gt;
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| &lt;br /&gt;
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| [[LTB 228]] &lt;br /&gt;
| Der Goldene Preis &lt;br /&gt;
| Der Goldene Preis (2008)&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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== LTB Jahrgang 1997 ==&lt;br /&gt;
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!width=&amp;quot;8%&amp;quot; | Rezension&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 229]] &lt;br /&gt;
| Der Gangsterschatz &lt;br /&gt;
| Der Gangsterschatz (2008)&lt;br /&gt;
| 07.01.1997 &lt;br /&gt;
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| 7&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 230]] &lt;br /&gt;
| 30 Jahre Lustiges Taschenbuch&lt;br /&gt;
| 30 (2008)&lt;br /&gt;
| 21.01.1997 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 231]] &lt;br /&gt;
| Phantomias und die Zauberer &lt;br /&gt;
| Phantomias und die Zauberer (2008)&lt;br /&gt;
| 04.02.1997 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[LTB 231: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 232]] &lt;br /&gt;
| Das Stimm-Wunder &lt;br /&gt;
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| Die Jagd nach dem Sumpfmonster (2008)&lt;br /&gt;
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| Der Schulbusfahrer &lt;br /&gt;
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| [[LTB 235: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
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| [[LTB 237]] &lt;br /&gt;
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| [[LTB 238]] &lt;br /&gt;
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| [[LTB 239]] &lt;br /&gt;
| 60 turbulente Jahre mit Tick, Trick und Track &lt;br /&gt;
| 60 turbulente Jahre mit Tick, Trick und Track (2008)&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 240]] &lt;br /&gt;
| Die glorreiche Gänse-Garde &lt;br /&gt;
| Die glorreiche Gänse-Garde (2008)&lt;br /&gt;
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| Achtung, Aufnahme! &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 242]] &lt;br /&gt;
| Wettlauf der Erben &lt;br /&gt;
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| 6,80 DM&lt;br /&gt;
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| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 243]] &lt;br /&gt;
| Heisse Tage in Afrika &lt;br /&gt;
| 03.02.1998 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 244]] &lt;br /&gt;
| Der Schatz der Geisterberge &lt;br /&gt;
| 03.03.1998 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 245]] &lt;br /&gt;
| Der Regenmacher &lt;br /&gt;
| 31.03.1998 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 246]] &lt;br /&gt;
| Falsches Spiel mit Phantomias &lt;br /&gt;
| 28.04.1998 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 247]] &lt;br /&gt;
| Donaldo der Ballzauberer &lt;br /&gt;
| 26.05.1998 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[LTB 247: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 248]] &lt;br /&gt;
| Gefangen im Fürchteforst &lt;br /&gt;
| 23.06.1998 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 249]] &lt;br /&gt;
| Der verrückte Professor &lt;br /&gt;
| 21.07.1998&lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 250]] &lt;br /&gt;
| Jubiläums-Ausgabe &lt;br /&gt;
| 18.08.1998 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| [[LTB 250: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 251]] &lt;br /&gt;
| Schatzsuche im Eis &lt;br /&gt;
| 15.09.1998 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 252]] &lt;br /&gt;
| Happy Birthday, Micky! &lt;br /&gt;
| 01.10.1998 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[LTB 252: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 253]] &lt;br /&gt;
| Das grosse Wagenrennen &lt;br /&gt;
| 10.11.1998 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 254]] &lt;br /&gt;
| Geschäfte in Transsylvanien &lt;br /&gt;
| 08.12.1998 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#fff; border-top:5px solid #3567FF; border-bottom:5px solid #3567FF; border-left:5px solid #3567FF; border-right:5px solid #3567FF; text-align: center;&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: left&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
== LTB Jahrgang 1999 ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#3567FF&amp;quot;&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Ausgabe&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;35%&amp;quot; | Titel&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;20%&amp;quot; | Erstveröffentlichung&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Preis&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;15%&amp;quot; | Anzahl der Geschichten&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Rezension&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 255]] &lt;br /&gt;
| Donald in Aktion &lt;br /&gt;
| 05.01.1999 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 256]] &lt;br /&gt;
| Die Vulkaninsel &lt;br /&gt;
| 02.02.1999 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 257]] &lt;br /&gt;
| Der Zauberer von Hokapoka &lt;br /&gt;
| 02.03.1999 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 258]] &lt;br /&gt;
| Der Waldgeist &lt;br /&gt;
| 30.03.1999 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 259]] &lt;br /&gt;
| Die grosse Flut &lt;br /&gt;
| 27.04.1999 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[LTB 259: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 260]] &lt;br /&gt;
| Der Alptraum-Abwasch &lt;br /&gt;
| 25.05.1999 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 261]] &lt;br /&gt;
| Donald Duck, King of Comics &lt;br /&gt;
| 22.06.1999 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 262]] &lt;br /&gt;
| Dämonische Doppelgänger &lt;br /&gt;
| 20.07.1999 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 263]] &lt;br /&gt;
| Eine irrwitzige Irrfahrt &lt;br /&gt;
| 17.08.1999 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 264]] &lt;br /&gt;
| 30 Jahre fantastische Abenteuer mit Phantomias &lt;br /&gt;
| 14.09.1999 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 265]] &lt;br /&gt;
| Rennfahrer wider Willen &lt;br /&gt;
| 12.10.1999 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 266]] &lt;br /&gt;
| Ferien am Südpol &lt;br /&gt;
| 09.11.1999 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 267]] &lt;br /&gt;
| Ab ins Jahr 2000 &lt;br /&gt;
| 07.12.1999 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| [[LTB 267: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#fff; border-top:5px solid #3535FF; border-bottom:5px solid #3535FF; border-left:5px solid #3535FF; border-right:5px solid #3535FF; text-align: center;&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
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== LTB Jahrgang 2000 ==&lt;br /&gt;
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|- style=&amp;quot;background:#3535FF&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 268]] &lt;br /&gt;
| Jetzt schlägts 2000 &lt;br /&gt;
| 04.01.2000 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 269]] &lt;br /&gt;
| Die Lichtdiebe von Kristalon &lt;br /&gt;
| 01.02.2000 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 270]] &lt;br /&gt;
| Der niesende Geldsack &lt;br /&gt;
| 29.02.2000 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[LTB 270: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 271]] &lt;br /&gt;
| Donald Donnerson auf großer Fahrt &lt;br /&gt;
| 28.03.2000 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 272]] &lt;br /&gt;
| Die Wunderblume &lt;br /&gt;
| 25.05.2000 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 273]] &lt;br /&gt;
| Kleine Sensationen &lt;br /&gt;
| 23.05.2000 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 274]] &lt;br /&gt;
| Im Fussballfieber &lt;br /&gt;
| 20.06.2000 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 275]] &lt;br /&gt;
| Das Nest im Weltraum &lt;br /&gt;
| 18.07.2000 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 276]] &lt;br /&gt;
| Ein tolles Hobby &lt;br /&gt;
| 15.08.2000 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 277]] &lt;br /&gt;
| Dabei sein ist alles &lt;br /&gt;
| 12.09.2000 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 278]] &lt;br /&gt;
| Der König der Tiefe &lt;br /&gt;
| 10.10.2000&lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[LTB 278: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 279]] &lt;br /&gt;
| Eine lästige Allergie &lt;br /&gt;
| 19.11.2000 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 280]] &lt;br /&gt;
| Der Herr des Dschungels &lt;br /&gt;
| 05.12.2000 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 280: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#fff; border-top:5px solid #6735FF; border-bottom:5px solid #6735FF; border-left:5px solid #6735FF; border-right:5px solid #6735FF; text-align: center;&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 281]] &lt;br /&gt;
| Gefangen im Darkmoor &lt;br /&gt;
| 02.01.2001 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 281: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 282]] &lt;br /&gt;
| Am Anfang war das Eis &lt;br /&gt;
| 30.01.2001 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 283]] &lt;br /&gt;
| Die geheimnisvolle Maske &lt;br /&gt;
| 28.02.2001 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 284]] &lt;br /&gt;
| Ein verrücktes Pferderennen &lt;br /&gt;
| 27.03.2001 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 285]] &lt;br /&gt;
| Die Suche nach dem Superkraut &lt;br /&gt;
| 24.05.2001 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 286]] &lt;br /&gt;
| Unter Wölfen &lt;br /&gt;
| 22.05.2001 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 287]] &lt;br /&gt;
| Käpt’n Wirrbarts Münze &lt;br /&gt;
| 19.06.2001 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 288]] &lt;br /&gt;
| Superhelden im Doppelpack &lt;br /&gt;
| 17.07.2001 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[LTB 288: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 289]] &lt;br /&gt;
| Vertauschte Rollen &lt;br /&gt;
| 14.08.2001 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 289: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 290]] &lt;br /&gt;
| Die Monster vom Schlork &lt;br /&gt;
| 11.09.2001 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| [[LTB 290: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 291]] &lt;br /&gt;
| In den Fängen der Mumie &lt;br /&gt;
| 09.10.2001 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 292]] &lt;br /&gt;
| Sprung in die Zukunft &lt;br /&gt;
| 06.11.2001 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 293]] &lt;br /&gt;
| 100 Jahre Walt Disney &lt;br /&gt;
| 04.12.2001 &lt;br /&gt;
| 6,80 DM&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#fff; border-top:5px solid #9A35FF; border-bottom:5px solid #9A35FF; border-left:5px solid #9A35FF; border-right:5px solid #9A35FF; text-align: center;&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 294]] &lt;br /&gt;
| Der Plattfuss aus den Wäldern &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 295]] &lt;br /&gt;
| Gefährliche Träume &lt;br /&gt;
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| [[LTB 296]] &lt;br /&gt;
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| [[LTB 296: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 297]] &lt;br /&gt;
| In den Klauen der Krokonen &lt;br /&gt;
| 26.03.2002 &lt;br /&gt;
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| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 298]] &lt;br /&gt;
| Der Ball ist rund! &lt;br /&gt;
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| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 298: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 299]] &lt;br /&gt;
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| [[LTB 299: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 300]] &lt;br /&gt;
| Lustiges Taschenbuch 300 &lt;br /&gt;
| 25.06.2002 &lt;br /&gt;
| 3,95 €&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| [[LTB 300: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 301]] &lt;br /&gt;
| Es kann nur… einen geben &lt;br /&gt;
| 23.07.2002 &lt;br /&gt;
| 3,95 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 301: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 302]] &lt;br /&gt;
| Der listige Lampengeist &lt;br /&gt;
| 20.08.2002 &lt;br /&gt;
| 3,95 €&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| [[LTB 302: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 303]] &lt;br /&gt;
| Riskanter Einsatz &lt;br /&gt;
| 17.09.2002 &lt;br /&gt;
| 3,95 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 304]] &lt;br /&gt;
| Im Strudel der Zeit &lt;br /&gt;
| 15.10.2002 &lt;br /&gt;
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| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 304: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 305]] &lt;br /&gt;
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| [[LTB 306]] &lt;br /&gt;
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== LTB Jahrgang 2003 ==&lt;br /&gt;
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|- style=&amp;quot;background:#CC35FF&amp;quot;&lt;br /&gt;
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!width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Preis&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;15%&amp;quot; | Anzahl der Geschichten&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Rezension&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 307]] &lt;br /&gt;
| Glückwunsch, Glückspilz! &lt;br /&gt;
| 07.01.2003 &lt;br /&gt;
| 3,95 €&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 308]] &lt;br /&gt;
| Gefahr aus der Tiefe &lt;br /&gt;
| 04.02.2003 &lt;br /&gt;
| 3,95 €&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 309]] &lt;br /&gt;
| Halt den Schnabel! &lt;br /&gt;
| 04.03.2003 &lt;br /&gt;
| 3,95 €&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| [[LTB 309: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 310]] &lt;br /&gt;
| Der schwarze Schatten &lt;br /&gt;
| 01.04.2003 &lt;br /&gt;
| 3,95 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[LTB 310: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 311]] &lt;br /&gt;
| Die rote Sonne &lt;br /&gt;
| 29.04.2003 &lt;br /&gt;
| 3,95 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 312]] &lt;br /&gt;
| Die Unterwasser-Pillen &lt;br /&gt;
| 27.05.2003 &lt;br /&gt;
| 3,95 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[LTB 312: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 313]] &lt;br /&gt;
| 313 &lt;br /&gt;
| 24.06.2003 &lt;br /&gt;
| 3,95 €&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| [[LTB 313: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 314]] &lt;br /&gt;
| Ferien mit Donald Duck &lt;br /&gt;
| 22.07.2003 &lt;br /&gt;
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| [[LTB 314: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 315]] &lt;br /&gt;
| Die Wunderbrille &lt;br /&gt;
| 19.08.2003 &lt;br /&gt;
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| [[LTB 316]] &lt;br /&gt;
| Der Piratenschatz &lt;br /&gt;
| 16.09.2003 &lt;br /&gt;
| 3,95 €&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 317]] &lt;br /&gt;
| Im Auge des Gesetzes &lt;br /&gt;
| 14.10.2003 &lt;br /&gt;
| 3,95 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 318]] &lt;br /&gt;
| Alles Gute, Micky! &lt;br /&gt;
| 11.11.2003 &lt;br /&gt;
| 3,95 €&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 319]] &lt;br /&gt;
| Herr der Klinge &lt;br /&gt;
| 09.12.2003&lt;br /&gt;
| 3,95 €&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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== LTB Jahrgang 2004 ==&lt;br /&gt;
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|- style=&amp;quot;background:#FF35FF&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 320]] &lt;br /&gt;
| Winterspass mit Donald Duck &lt;br /&gt;
| 05.01.2004 &lt;br /&gt;
| 3,95 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 321]] &lt;br /&gt;
| Diamantenfieber &lt;br /&gt;
| 03.02.2004 &lt;br /&gt;
| 3,95 €&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| [[LTB 321: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 322]] &lt;br /&gt;
| Angriff der Ameisen &lt;br /&gt;
| 02.03.2004 &lt;br /&gt;
| 3,95 €&lt;br /&gt;
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| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 323]] &lt;br /&gt;
| Operation Omega &lt;br /&gt;
| 30.03.2004 &lt;br /&gt;
| 3,95 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 324]] &lt;br /&gt;
| Der Wert des Geldes &lt;br /&gt;
| 27.04.2004 &lt;br /&gt;
| 3,95 €&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 325]] &lt;br /&gt;
| Donald Duck – Megastar &lt;br /&gt;
| 25.05.2004 &lt;br /&gt;
| 3,95 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 325: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 326]] &lt;br /&gt;
| Typisch Donald!&lt;br /&gt;
| 22.06.2004 &lt;br /&gt;
| 3,95 €&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| [[LTB 326: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 327]] &lt;br /&gt;
| Bademeister Duck&lt;br /&gt;
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| 3,95 €&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| [[LTB 327: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 328]] &lt;br /&gt;
| Fair geht vor!&lt;br /&gt;
| 17.08.2004 &lt;br /&gt;
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| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 329]] &lt;br /&gt;
| Unter Hypnose&lt;br /&gt;
| 14.09.2004&lt;br /&gt;
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| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 329: Rezension|→]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 330]] &lt;br /&gt;
| Der Supersänger&lt;br /&gt;
| 12.10.2004 &lt;br /&gt;
| 3,95 €&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 331]] &lt;br /&gt;
| In tierischer Mission&lt;br /&gt;
| 09.11.2004 &lt;br /&gt;
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| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 331: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 332]] &lt;br /&gt;
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| 07.12.2004&lt;br /&gt;
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| 4,20 €&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 337]] &lt;br /&gt;
| Die Superhelden&lt;br /&gt;
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| 4,20 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[LTB 337: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 338]] &lt;br /&gt;
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| [[LTB 338: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 339]] &lt;br /&gt;
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| [[LTB 339: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 340]] &lt;br /&gt;
| Urlaubsgrüße aus Entenhausen&lt;br /&gt;
| 19.07.2005&lt;br /&gt;
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| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 340: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 341]] &lt;br /&gt;
| Klub der Milliardäre&lt;br /&gt;
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| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 341: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| Gefangen im Spukschloss&lt;br /&gt;
| 13.09.2005&lt;br /&gt;
| 4,20 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 342: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 343]] &lt;br /&gt;
| Ein Fall für Detektiv Duck&lt;br /&gt;
| 11.10.2005&lt;br /&gt;
| 4,20 €&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| [[LTB 343: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 344]] &lt;br /&gt;
| Phantomias gegen Leo Listig&lt;br /&gt;
| 08.11.2005&lt;br /&gt;
| 4,20 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[LTB 344: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 345]] &lt;br /&gt;
| Spaß im Schnee&lt;br /&gt;
| 06.12.2005&lt;br /&gt;
| 4,20 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[LTB 345: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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| [[LTB 346]] &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| [[LTB 348: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 349]] &lt;br /&gt;
| Skandal in Entenhausen &lt;br /&gt;
| 28.03.2006&lt;br /&gt;
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| [[LTB 349: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 350]] &lt;br /&gt;
| Jubiläums-Ausgabe LTB 350 &lt;br /&gt;
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| 10&lt;br /&gt;
| [[LTB 350: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 351]] &lt;br /&gt;
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| [[LTB 351: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 352]] &lt;br /&gt;
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| [[LTB 352: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
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| [[LTB 353]] &lt;br /&gt;
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| [[LTB 353: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 354]] &lt;br /&gt;
| Das Geheimnis des Luna-Parks &lt;br /&gt;
| 16.08.2006 &lt;br /&gt;
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| [[LTB 354: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 355]] &lt;br /&gt;
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| [[LTB 355: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 356]] &lt;br /&gt;
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| 10&lt;br /&gt;
| [[LTB 356: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 357]] &lt;br /&gt;
| Rätsel um da Vinci &lt;br /&gt;
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| [[LTB 357: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 358]] &lt;br /&gt;
| Unheimliche Erbschaft &lt;br /&gt;
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| [[LTB 358: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
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!width=&amp;quot;15%&amp;quot; | Anzahl der Geschichten&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Rezension&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 359]] &lt;br /&gt;
| Spion wider Willen &lt;br /&gt;
| 02.01.2007 &lt;br /&gt;
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| [[LTB 359: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 360]] &lt;br /&gt;
| Spiel auf Zeit &lt;br /&gt;
| 30.01.2007 &lt;br /&gt;
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| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 360: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 361]] &lt;br /&gt;
| Unter Rittern &lt;br /&gt;
| 27.02.2007 &lt;br /&gt;
| 4,20 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 361: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 362]] &lt;br /&gt;
| Auf Irrwegen &lt;br /&gt;
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| 11&lt;br /&gt;
| [[LTB 362: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 363]] &lt;br /&gt;
| Der Ruf des Abenteuers &lt;br /&gt;
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| [[LTB 363: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 364]] &lt;br /&gt;
| Glückwunsch, Goofy! &lt;br /&gt;
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| 10&lt;br /&gt;
| [[LTB 364: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 365]] &lt;br /&gt;
| Die Insel der Piraten &lt;br /&gt;
| 19.06.2007 &lt;br /&gt;
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| 8&lt;br /&gt;
| [[LTB 365: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 366]] &lt;br /&gt;
| Held in Badehosen &lt;br /&gt;
| 17.07.2007 &lt;br /&gt;
| 4,20 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[LTB 366: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 367]] &lt;br /&gt;
| Kopfüber in den Sommer &lt;br /&gt;
| 14.08.2007 &lt;br /&gt;
| 4,20 €&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| [[LTB 367: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 368]] &lt;br /&gt;
| Neffen in Gefahr &lt;br /&gt;
| 11.09.2007 &lt;br /&gt;
| 4,20 €&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[LTB 368: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 369]] &lt;br /&gt;
| 40 Jahre Lustiges Taschenbuch &lt;br /&gt;
| 09.10.2007 &lt;br /&gt;
| 4,20 €&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 370]] &lt;br /&gt;
| Rollentausch &lt;br /&gt;
| 06.11.2007 &lt;br /&gt;
| 4,20 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 371]] &lt;br /&gt;
| Geld, Gold und Glück &lt;br /&gt;
| 04.12.2007 &lt;br /&gt;
| 4,20 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 371: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#fff; border-top:5px solid #FC3538; border-bottom:5px solid #FC3538; border-left:5px solid #FC3538; border-right:5px solid #FC3538; text-align: center;&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
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== LTB Jahrgang 2008 ==&lt;br /&gt;
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|- style=&amp;quot;background:#FC3538&amp;quot;&lt;br /&gt;
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!width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Rezension&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 372]] &lt;br /&gt;
| Alarm! &lt;br /&gt;
| 02.01.2008 &lt;br /&gt;
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| [[LTB 372: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 373]] &lt;br /&gt;
| Flucht nach Duckland &lt;br /&gt;
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| [[LTB 373: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 374]] &lt;br /&gt;
| Donald blickt durch &lt;br /&gt;
| 26.02.2008 &lt;br /&gt;
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| 10&lt;br /&gt;
| [[LTB 374: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 375]] &lt;br /&gt;
| Patient Donald Duck &lt;br /&gt;
| 23.03.2008 &lt;br /&gt;
| 4,70 €&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| [[LTB 375: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 376]] &lt;br /&gt;
| Indiana Goof in: Sturz ins Abenteuer &lt;br /&gt;
| 22.04.2008 &lt;br /&gt;
| 4,70 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 376: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 377]] &lt;br /&gt;
| Finale! &lt;br /&gt;
| 20.05.2008 &lt;br /&gt;
| 4,70 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 378]] &lt;br /&gt;
| Endlich Ferien! &lt;br /&gt;
| 17.06.2008 &lt;br /&gt;
| 4,70 €&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 379]] &lt;br /&gt;
| Platsch! &lt;br /&gt;
| 15.07.2008 &lt;br /&gt;
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| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 379: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 380]] &lt;br /&gt;
| Ring frei! &lt;br /&gt;
| 12.08.2008 &lt;br /&gt;
| 4,70 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 380: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 381]] &lt;br /&gt;
| Die dunkle Seite des Glückstalers &lt;br /&gt;
| 09.09.2008 &lt;br /&gt;
| 4,70 €&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| [[LTB 381: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 382]] &lt;br /&gt;
| Welt ohne Farbe &lt;br /&gt;
| 07.10.2008 &lt;br /&gt;
| 4,70 €&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 383]] &lt;br /&gt;
| Happy Birthday Micky &lt;br /&gt;
| 04.11.2008 &lt;br /&gt;
| 4,70 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 384]] &lt;br /&gt;
| Agent DoppelDuck &lt;br /&gt;
| 02.12.2008 &lt;br /&gt;
| 4,70 €&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[LTB 384: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#fff; border-top:5px solid #F93E00; border-bottom:5px solid #F93E00; border-left:5px solid #F93E00; border-right:5px solid #F93E00; text-align: center;&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &lt;br /&gt;
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== LTB Jahrgang 2009 ==&lt;br /&gt;
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|- style=&amp;quot;background:#F93E00&amp;quot;&lt;br /&gt;
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!width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Rezension&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 385]] &lt;br /&gt;
| Hexenzauber &lt;br /&gt;
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| [[LTB 385: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 386]] &lt;br /&gt;
| Liebe und Hiebe &lt;br /&gt;
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| [[LTB 386: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 387]] &lt;br /&gt;
| Im Lesefieber! &lt;br /&gt;
| 03.03.2009 &lt;br /&gt;
| 4,70 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 387: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 388]] &lt;br /&gt;
| Schurken und Scherben &lt;br /&gt;
| 31.03.2009 &lt;br /&gt;
| 4,70 €&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 389]] &lt;br /&gt;
| Im Bann des Phantoms &lt;br /&gt;
| 28.04.2009 &lt;br /&gt;
| 4,70 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 389: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 390]] &lt;br /&gt;
| Alles Gute, Donald! &lt;br /&gt;
| 26.05.2009 &lt;br /&gt;
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| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 390: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 391]] &lt;br /&gt;
| Spaß am Strand &lt;br /&gt;
| 30.06.2009 &lt;br /&gt;
| 4,70 €&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 392]] &lt;br /&gt;
| Urlaubsreif &lt;br /&gt;
| 28.07.2009 &lt;br /&gt;
| 4,70 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 392: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 393]] &lt;br /&gt;
| Mission Monster &lt;br /&gt;
| 25.08.2009 &lt;br /&gt;
| 4,70 €&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[LTB 393: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 394]] &lt;br /&gt;
| Rasanter Einsatz &lt;br /&gt;
| 22.09.2009 &lt;br /&gt;
| 4,70 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 395]] &lt;br /&gt;
| Raus aus der Krise! &lt;br /&gt;
| 20.10.2009 &lt;br /&gt;
| 4,70 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 396]] &lt;br /&gt;
| Duell der Giganten &lt;br /&gt;
| 17.11.2009 &lt;br /&gt;
| 4,70 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 397]] &lt;br /&gt;
| Geldspeicher in Gefahr &lt;br /&gt;
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| [[LTB 397: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#fff; border-top:5px solid #F77B00; border-bottom:5px solid #F77B00; border-left:5px solid #FF6B6D; border-right:5px solid #F77B00; text-align: center;&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
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== LTB Jahrgang 2010 ==&lt;br /&gt;
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|- style=&amp;quot;background:#F77B00&amp;quot;&lt;br /&gt;
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!width=&amp;quot;35%&amp;quot; | Titel&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;20%&amp;quot; | Erstveröffentlichung&lt;br /&gt;
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!width=&amp;quot;15%&amp;quot; | Anzahl der Geschichten&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Rezension&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 398]] &lt;br /&gt;
| Phantomias Superstar! &lt;br /&gt;
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| 8&lt;br /&gt;
| [[LTB 398: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 399]] &lt;br /&gt;
| Seine erste Million &lt;br /&gt;
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| 4,99 €&lt;br /&gt;
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| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 400]] &lt;br /&gt;
| Jubiläumsausgabe &lt;br /&gt;
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| 4,99 €&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 401]] &lt;br /&gt;
| Agent ohne Angst &lt;br /&gt;
| 06.04.2010 &lt;br /&gt;
| 4,99 €&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 402]] &lt;br /&gt;
| Glücksjäger &lt;br /&gt;
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| [[LTB 403]] &lt;br /&gt;
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| 4,99 €&lt;br /&gt;
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| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 404]] &lt;br /&gt;
| Sommerzeit &lt;br /&gt;
| 29.06.2010 &lt;br /&gt;
| 4,99 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 405]] &lt;br /&gt;
| Urlaubszeit &lt;br /&gt;
| 27.07.2010 &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 406]] &lt;br /&gt;
| Im Zwielicht &lt;br /&gt;
| 24.08.2010 &lt;br /&gt;
| 4,99 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 407]] &lt;br /&gt;
| Spass muss sein &lt;br /&gt;
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| 4,99 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 408]] &lt;br /&gt;
| Phantomias taucht ab &lt;br /&gt;
| 19.10.2010 &lt;br /&gt;
| 4,99 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 409]] &lt;br /&gt;
| Der Knall im All &lt;br /&gt;
| 16.11.2010 &lt;br /&gt;
| 4,99 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 409: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 410]] &lt;br /&gt;
| Winterzauber &lt;br /&gt;
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| 4,99 €&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#fff; border-top:5px solid #F4B700; border-bottom:5px solid #F4B700; border-left:5px solid #F4B700; border-right:5px solid #F4B700; text-align: center;&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
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== LTB Jahrgang 2011 ==&lt;br /&gt;
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|- style=&amp;quot;background:#F4B700&amp;quot;&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Ausgabe&lt;br /&gt;
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!width=&amp;quot;20%&amp;quot; | Erstveröffentlichung&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Preis&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;15%&amp;quot; | Anzahl der Geschichten&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Rezension&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 411]] &lt;br /&gt;
| Entenhausen EISKALT! &lt;br /&gt;
| 11.01.2011 &lt;br /&gt;
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| &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[LTB 412]] &lt;br /&gt;
| Ausgezeichnet &lt;br /&gt;
| 08.02.2011 &lt;br /&gt;
| 4,99 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 413]] &lt;br /&gt;
| Auf der Jagd &lt;br /&gt;
| 08.03.2011 &lt;br /&gt;
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| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 414]] &lt;br /&gt;
| Held der Nacht &lt;br /&gt;
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| [[LTB 414: Rezension|→]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 415]] &lt;br /&gt;
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| [[LTB 417]] &lt;br /&gt;
| Sommer…&lt;br /&gt;
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| [[LTB 418]] &lt;br /&gt;
| …Ferien! &lt;br /&gt;
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| 9&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 419]] &lt;br /&gt;
| Phantomias kehrt zurück &lt;br /&gt;
| 23.08.2011 &lt;br /&gt;
| 4,99 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 420]] &lt;br /&gt;
| Rivalen für immer &lt;br /&gt;
| 20.09.2011 &lt;br /&gt;
| 4,99 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 421]] &lt;br /&gt;
| Mission in Berlin &lt;br /&gt;
| 18.10.2011 &lt;br /&gt;
| 4,99 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 422]] &lt;br /&gt;
| Die Unverbesserlichen &lt;br /&gt;
| 15.11.2011 &lt;br /&gt;
| 4,99 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 423]] &lt;br /&gt;
| Sein ganzer Stolz &lt;br /&gt;
| 13.12.2011 &lt;br /&gt;
| 4,99 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#fff; border-top:5px solid #EFEF00; border-bottom:5px solid #EFEF00; border-left:5px solid #EFEF00; border-right:5px solid #EFEF00; text-align: center;&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== LTB Jahrgang 2012 ==&lt;br /&gt;
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|- style=&amp;quot;background:#EFEF00&amp;quot;&lt;br /&gt;
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!width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Rezension&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 424]] &lt;br /&gt;
| Donalds Lieblinge &lt;br /&gt;
| 10.01.2012 &lt;br /&gt;
| 5,50 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 425]] &lt;br /&gt;
| Agent DoppelDuck – Extremer Einsatz &lt;br /&gt;
| 07.02.2012 &lt;br /&gt;
| 5,50 €&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[LTB 425: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 426]] &lt;br /&gt;
| Am Boden zerstört &lt;br /&gt;
| 06.03.2012 &lt;br /&gt;
| 5,50 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 426: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 427]] &lt;br /&gt;
| Total im Stress &lt;br /&gt;
| 03.04.2012 &lt;br /&gt;
| 5,50 €&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[LTB 427: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 428]] &lt;br /&gt;
| Enten in Schwarz &lt;br /&gt;
| 02.05.2012 &lt;br /&gt;
| 5,50 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 429]] &lt;br /&gt;
| Jagd nach dem Ball &lt;br /&gt;
| 29.05.2012 &lt;br /&gt;
| 5,50 €&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 430]] &lt;br /&gt;
| Sommer &amp;amp; Sonne &lt;br /&gt;
| 26.06.2012 &lt;br /&gt;
| 5,50 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 431]] &lt;br /&gt;
| Strand &amp;amp; Meer &lt;br /&gt;
| 24.07.2012 &lt;br /&gt;
| 5,50 €&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 432]] &lt;br /&gt;
| Abflug ins Abenteuer &lt;br /&gt;
| 21.08.2012 &lt;br /&gt;
| 5,50 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 433]] &lt;br /&gt;
| Einsatz bei Nacht &lt;br /&gt;
| 18.09.2012 &lt;br /&gt;
| 5,50 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 434]] &lt;br /&gt;
| Das Orakel der Mayas &lt;br /&gt;
| 16.10.2012 &lt;br /&gt;
| 5,50 €&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 435]] &lt;br /&gt;
| Streng geheim &lt;br /&gt;
| 13.11.2012 &lt;br /&gt;
| 5,50 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 436]] &lt;br /&gt;
| Ente in Rente? – 65 Jahre Dagobert Duck &lt;br /&gt;
| 11.12.2012 &lt;br /&gt;
| 5,50 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#fff; border-top:5px solid #D1ED00; border-bottom:5px solid #D1ED00; border-left:5px solid #D1ED00; border-right:5px solid #D1ED00; text-align: center;&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
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== LTB Jahrgang 2013 ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#D1ED00&amp;quot;&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Ausgabe&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;35%&amp;quot; | Titel&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;20%&amp;quot; | Erstveröffentlichung&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Preis&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;15%&amp;quot; | Anzahl der Geschichten&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Rezension&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 437]] &lt;br /&gt;
| Gans im Glück &lt;br /&gt;
| 08.01.2013 &lt;br /&gt;
| 5,50 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 438]] &lt;br /&gt;
| Einsatz in Europa &lt;br /&gt;
| 05.02.2013 &lt;br /&gt;
| 5,50 €&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 439]] &lt;br /&gt;
| Goldene Zeiten &lt;br /&gt;
| 05.03.2013 &lt;br /&gt;
| 5,50 €&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[LTB 439: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 440]] &lt;br /&gt;
| Ein Held für alle Fälle &lt;br /&gt;
| 02.04.2013 &lt;br /&gt;
| 5,50 €&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 441]] &lt;br /&gt;
| Der einsame Wächter &lt;br /&gt;
| 30.04.2013 &lt;br /&gt;
| 5,50 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 442]] &lt;br /&gt;
| Panzerknacker knacken wacker &lt;br /&gt;
| 28.05.2013 &lt;br /&gt;
| 5,50 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 443]] &lt;br /&gt;
| Urlaub, wir kommen! &lt;br /&gt;
| 25.06.2013 &lt;br /&gt;
| 5,50 €&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| [[LTB 443: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 444]] &lt;br /&gt;
| Strand-Vergnügen! &lt;br /&gt;
| 23.07.2013 &lt;br /&gt;
| 5,50 €&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 445]] &lt;br /&gt;
| Ein Traum von Ferien &lt;br /&gt;
| 20.08.2013 &lt;br /&gt;
| 5,50 €&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 446]] &lt;br /&gt;
| Sein Ein und Alles &lt;br /&gt;
| 17.09.2013 &lt;br /&gt;
| 5,50 €&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 447]] &lt;br /&gt;
| Auf zu den Sternen &lt;br /&gt;
| 15.10.2013 &lt;br /&gt;
| 5,50 €&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 448]] &lt;br /&gt;
| Die grosse Reise &lt;br /&gt;
| 12.11.2013&lt;br /&gt;
| 5,50 €&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 449]] &lt;br /&gt;
| Winterzeit &lt;br /&gt;
| 10.12.2013 &lt;br /&gt;
| 5,50 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#fff; border-top:5px solid #AFEA00; border-bottom:5px solid #AFEA00; border-left:5px solid #AFEA00; border-right:5px solid #AFEA00; text-align: center;&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
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== LTB Jahrgang 2014 ==&lt;br /&gt;
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!width=&amp;quot;15%&amp;quot; | Anzahl der Geschichten&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 450]] &lt;br /&gt;
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| &lt;br /&gt;
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| [[LTB 455: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 456]] &lt;br /&gt;
| Dagobert auf Tour &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 457]] &lt;br /&gt;
| Die Neffen sind los! &lt;br /&gt;
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| 10&lt;br /&gt;
| [[LTB 457: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 458]] &lt;br /&gt;
| Donald ganz cool! &lt;br /&gt;
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| [[LTB 459]] &lt;br /&gt;
| Der Fluch der Farben &lt;br /&gt;
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| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 460]] &lt;br /&gt;
| Gold in Gefahr! &lt;br /&gt;
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| [[LTB 461]] &lt;br /&gt;
| Marsch durch Mittelwelt &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 462]] &lt;br /&gt;
| Weihnachten in Gefahr! &lt;br /&gt;
| 09.12.2014 &lt;br /&gt;
| 5,50 €&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#fff; border-top:5px solid #74E800; border-bottom:5px solid #74E800; border-left:5px solid #74E800; border-right:5px solid #74E800; text-align: center;&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
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== LTB Jahrgang 2015 ==&lt;br /&gt;
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|- style=&amp;quot;background:#74E800&amp;quot;&lt;br /&gt;
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!width=&amp;quot;20%&amp;quot; | Erstveröffentlichung&lt;br /&gt;
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!width=&amp;quot;15%&amp;quot; | Anzahl der Geschichten&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Rezension&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 463]] &lt;br /&gt;
| Eiskalt erwischt! &lt;br /&gt;
| 05.01.2015 &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 464]] &lt;br /&gt;
| Die Jagd nach dem Falken &lt;br /&gt;
| 03.02.2015 &lt;br /&gt;
| 5,50 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 465]] &lt;br /&gt;
| Im Bann der Hexe &lt;br /&gt;
| 03.03.2015 &lt;br /&gt;
| 5,50 €&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
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| [[LTB 466]] &lt;br /&gt;
| Phantomime kehrt zurück &lt;br /&gt;
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| [[LTB 466: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 467]] &lt;br /&gt;
| Moby Duck &lt;br /&gt;
| 28.04.2015 &lt;br /&gt;
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| 10&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 468]] &lt;br /&gt;
| Der Grillmeister &lt;br /&gt;
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| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 469]] &lt;br /&gt;
| Start in den Sommer &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 470]] &lt;br /&gt;
| Sommer ohne Ende &lt;br /&gt;
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| Die Rückkehr des ersten Phantomias &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 472]] &lt;br /&gt;
| Gnadenlose Gegner &lt;br /&gt;
| 15.09.2015 &lt;br /&gt;
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| 9&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 473]] &lt;br /&gt;
| Biss zum Morgen &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 474]] &lt;br /&gt;
| ERTAPPT! &lt;br /&gt;
| 10.11.2015 &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 475]] &lt;br /&gt;
| Gefährliche Galaxien &lt;br /&gt;
| 08.12.2015 &lt;br /&gt;
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{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#fff; border-top:5px solid #39E500; border-bottom:5px solid #39E500; border-left:5px solid #39E500; border-right:5px solid #39E500; text-align: center;&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &lt;br /&gt;
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== LTB Jahrgang 2016 ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
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!width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Rezension&lt;br /&gt;
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| [[LTB 476]] &lt;br /&gt;
| Der unverfrorene Schneemann &lt;br /&gt;
| 05.01.2016 &lt;br /&gt;
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| [[LTB 477]] &lt;br /&gt;
| Diamantenfeuer &lt;br /&gt;
| 02.02.2016 &lt;br /&gt;
| 5,99 €&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
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| [[LTB 478]] &lt;br /&gt;
| Weltweit im Einsatz &lt;br /&gt;
| 01.03.2016 &lt;br /&gt;
| 5,99 €&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 479]] &lt;br /&gt;
| Führerschein&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Dieses LTB hat keinen eindeutig identifizierbaren Titel, ist im [[Ehapa-Shop]] jedoch unter dem Titel „Führerschein“ aufgeführt (auf der offiziellen LTB-Seite als „Führerschein-Foto-Fiasko“, anderswo auch als „Das Führerschein-Fiasko“, „Führerschein Entenhausen“, etc.)&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
| 29.03.2016 &lt;br /&gt;
| 5,99 €&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 480]] &lt;br /&gt;
| Der Burgermeister von Entenhausen &lt;br /&gt;
| 26.04.2016 &lt;br /&gt;
| 5,99 €&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 481]] &lt;br /&gt;
| Elf Enten müsst ihr sein! &lt;br /&gt;
| 24.05.2016 &lt;br /&gt;
| 5,99 €&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 482]] &lt;br /&gt;
| Sprung in den Sommer &lt;br /&gt;
| 21.06.2016 &lt;br /&gt;
| 5,99 €&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 483]] &lt;br /&gt;
| So ein Stress! &lt;br /&gt;
| 17.07.2016 &lt;br /&gt;
| 5,99 €&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 484]] &lt;br /&gt;
| EINFACH abhängen &lt;br /&gt;
| 16.08.2016 &lt;br /&gt;
| 5,99 €&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 485]] &lt;br /&gt;
| Findet Donald &lt;br /&gt;
| 13.09.2016 &lt;br /&gt;
| 5,99 €&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 486]] &lt;br /&gt;
| Der Ritter von Duckburg &lt;br /&gt;
| 11.10.2016 &lt;br /&gt;
| 5,99 €&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 487]] &lt;br /&gt;
| Endlich reich? &lt;br /&gt;
| 08.11.2016 &lt;br /&gt;
| 5,99 €&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| [[LTB 487: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 488]] &lt;br /&gt;
| Läuft bei mir! &lt;br /&gt;
| 06.12.2016 &lt;br /&gt;
| 5,99 €&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| [[LTB 488: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#fff; border-top:5px solid #00E200; border-bottom:5px solid #00E200; border-left:5px solid #00E200; border-right:5px solid #00E200; text-align: center;&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &lt;br /&gt;
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== LTB Jahrgang 2017 ==&lt;br /&gt;
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|- style=&amp;quot;background:#00E200&amp;quot;&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Ausgabe&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;35%&amp;quot; | Titel&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 489]] &lt;br /&gt;
| Das wird ein Jahr! &lt;br /&gt;
| 03.01.2017 &lt;br /&gt;
| 5,99 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 490]] &lt;br /&gt;
| Cool bleiben! &lt;br /&gt;
| 31.01.2017 &lt;br /&gt;
| 5,99 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 491]]&lt;br /&gt;
| Die Schatzinsel&lt;br /&gt;
| 28.02.2017 &lt;br /&gt;
| 5,99 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 492]]&lt;br /&gt;
| Die Spur der Saphire&lt;br /&gt;
| 28.03.2017&lt;br /&gt;
| 5,99 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 493]]&lt;br /&gt;
| Vereinte Kräfte&lt;br /&gt;
| 25.04.2017&lt;br /&gt;
| 5,99 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 493: Rezension|→]]	&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 494]] &lt;br /&gt;
| Es geht um die Wurst!&lt;br /&gt;
| 23.05.2017&lt;br /&gt;
| 6,50 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 495]]&lt;br /&gt;
| Ich packe meinen Koffer…&lt;br /&gt;
| 20.06.2017&lt;br /&gt;
| 6,50 €&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[LTB 495: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 496]]&lt;br /&gt;
| Ich mache Urlaub!&lt;br /&gt;
| 18.07.2017&lt;br /&gt;
| 6,50 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 497]]&lt;br /&gt;
| Ich bin dann mal weg!&lt;br /&gt;
| 15.08.2017&lt;br /&gt;
| 6,50 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 498]]&lt;br /&gt;
| Der Drachenkämpfer&lt;br /&gt;
| 12.09.2017&lt;br /&gt;
| 6,50 €&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| [[LTB 498: Rezension|→]]	&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 499]]&lt;br /&gt;
| Der Kolumbusfalter kehrt zurück&lt;br /&gt;
| 10.10.2017&lt;br /&gt;
| 6,50 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[LTB 499: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 500]]&lt;br /&gt;
| 500 Jubiläumsausgabe &lt;br /&gt;
| 07.11.2017&lt;br /&gt;
| 6,50 €&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[LTB 500: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 501]]&lt;br /&gt;
| Gold &amp;amp; Silber lieb ich sehr &lt;br /&gt;
| 05.12.2017&lt;br /&gt;
| 6,50 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 501: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#fff; border-top:5px solid #00E038; border-bottom:5px solid #00E038; border-left:5px solid #00E038; border-right:5px solid #00E038; text-align: center;&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &lt;br /&gt;
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== LTB Jahrgang 2018 ==&lt;br /&gt;
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|- style=&amp;quot;background:#00E038&amp;quot;&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Ausgabe&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;35%&amp;quot; | Titel&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;20%&amp;quot; | Erstveröffentlichung&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Preis&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;15%&amp;quot; | Anzahl der Geschichten&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Rezension&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 502]]&lt;br /&gt;
| Gefahr auf hoher See&lt;br /&gt;
| 02.01.2018&lt;br /&gt;
| 6,50 €&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[LTB 502: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 503]]&lt;br /&gt;
| Auf die Piste, fertig, los!&lt;br /&gt;
| 30.01.2018&lt;br /&gt;
| 6,50 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 503: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 504]]&lt;br /&gt;
| Der Superschleim&lt;br /&gt;
| 27.02.2018&lt;br /&gt;
| 6,50 €&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[LTB 504: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 505]]&lt;br /&gt;
| Zutritt verboten!&lt;br /&gt;
| 27.03.2018&lt;br /&gt;
| 6,50 €&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| [[LTB 505: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[LTB 506]]&lt;br /&gt;
| Tatort Entenhausen&lt;br /&gt;
| 24.04.2018&lt;br /&gt;
| 6,50 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[LTB 506: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 507]]&lt;br /&gt;
| Auf zum Titel!&lt;br /&gt;
| 22.05.2018&lt;br /&gt;
| 6,50 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[LTB 507: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 508]]&lt;br /&gt;
| Einfach Entspannen!&lt;br /&gt;
| 19.06.2018&lt;br /&gt;
| 6,50 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[LTB 508: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 509]]&lt;br /&gt;
| Extrem erfrischen!&lt;br /&gt;
| 17.07.2018&lt;br /&gt;
| 6,50 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[LTB 509: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 510]]&lt;br /&gt;
| Die Rache des Pharaos&lt;br /&gt;
| 14.08.2018&lt;br /&gt;
| 6,50 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 510: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 511]]&lt;br /&gt;
| Gauner im Goldrausch&lt;br /&gt;
| 11.09.2018&lt;br /&gt;
| 6,50 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 511: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 512]]&lt;br /&gt;
| Duckenstein&lt;br /&gt;
| 09.10.2018&lt;br /&gt;
| 6,50 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 512: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 513]]&lt;br /&gt;
| 90 Jahre Micky Maus&lt;br /&gt;
| 06.11.2018&lt;br /&gt;
| 6,50 €&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[LTB 513: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 514]]&lt;br /&gt;
| Der große Wurf&lt;br /&gt;
| 04.12.2018&lt;br /&gt;
| 6,50 €&lt;br /&gt;
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| [[LTB 514: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#fff; border-top:5px solid #00DD6E; border-bottom:5px solid #00DD6E; border-left:5px solid #00DD6E; border-right:5px solid #00DD6E; text-align: center;&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
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== LTB Jahrgang 2019 ==&lt;br /&gt;
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|- style=&amp;quot;background:#00DD6E&amp;quot;&lt;br /&gt;
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!width=&amp;quot;35%&amp;quot; | Titel&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;20%&amp;quot; | Erstveröffentlichung&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Preis&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;15%&amp;quot; | Anzahl der Geschichten&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Rezension&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 515]] &lt;br /&gt;
| Die Cyberbrille&lt;br /&gt;
| 02.01.2019&lt;br /&gt;
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| [[LTB 515: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 516]]&lt;br /&gt;
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| [[LTB 516: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| [[LTB 517: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 518]]&lt;br /&gt;
| Das Schlaue Buch in Gefahr&lt;br /&gt;
| 26.03.2019&lt;br /&gt;
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| [[LTB 518: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 519]]&lt;br /&gt;
| Die Bestie von Duckenburgh&lt;br /&gt;
| 23.04.2019&lt;br /&gt;
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| [[LTB 519: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 520]]&lt;br /&gt;
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| [[LTB 520: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| [[LTB 521: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 522]]&lt;br /&gt;
| Sommerferien auf dem Mond&lt;br /&gt;
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| 6,50 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 522: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 523]]&lt;br /&gt;
| Die Ducks auf Kreuzfahrt&lt;br /&gt;
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| [[LTB 523: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 524]]&lt;br /&gt;
| Mission Doppelduck&lt;br /&gt;
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| 11&lt;br /&gt;
| [[LTB 524: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 525]]&lt;br /&gt;
| Ein gefährlicher Gegner&lt;br /&gt;
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| 10&lt;br /&gt;
| [[LTB 525: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 526]]&lt;br /&gt;
| Jagd durch Berlin&lt;br /&gt;
| 05.11.2019&lt;br /&gt;
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| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 526: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 527]]&lt;br /&gt;
| Unter Schneemännern&lt;br /&gt;
| 03.12.2019&lt;br /&gt;
| 6,50 €&lt;br /&gt;
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| [[LTB 527: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: left&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== LTB Jahrgang 2020 ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#00DBA4&amp;quot;&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Ausgabe&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;35%&amp;quot; | Titel&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;20%&amp;quot; | Erstveröffentlichung&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Preis&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;15%&amp;quot; | Anzahl der Geschichten&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Rezension&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 528]]&lt;br /&gt;
| Die Saga beginnt&lt;br /&gt;
| 07.01.2020&lt;br /&gt;
| 6,99 €&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[LTB 528: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 529]]&lt;br /&gt;
| Neue Helden&lt;br /&gt;
| 04.02.2020&lt;br /&gt;
| 6,99 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 529: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 530]]&lt;br /&gt;
| Das Geheimnis meines Erfolgs&lt;br /&gt;
| 03.03.2020&lt;br /&gt;
| 6,99 €&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[LTB 530: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 531]]&lt;br /&gt;
| Keine Zeit zu Lachen&lt;br /&gt;
| 31.03.2020&lt;br /&gt;
| 6,99 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 531: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 532]]&lt;br /&gt;
| Der Wünsch-O-Mat&lt;br /&gt;
| 28.04.2020&lt;br /&gt;
| 6,99 €&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| [[LTB 532: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 533]]&lt;br /&gt;
| Die Legende des ersten Phantomias – Alles auf Anfang&lt;br /&gt;
| 26.05.2020&lt;br /&gt;
| 6,99 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 533: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 534]]&lt;br /&gt;
| Einfach mal abtauchen&lt;br /&gt;
| 23.06.2020&lt;br /&gt;
| 6,99 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 534: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 535]]&lt;br /&gt;
| Planlos im Paradies&lt;br /&gt;
| 21.07.2020&lt;br /&gt;
| 6,99 €&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| [[LTB 535: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 536]]&lt;br /&gt;
| Erzfeinde&lt;br /&gt;
| 18.08.2020&lt;br /&gt;
| 6,99 €&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| [[LTB 536: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 537]]&lt;br /&gt;
| 313 neue Nachrichten&lt;br /&gt;
| 15.09.2020&lt;br /&gt;
| 6,99 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 537: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 538]]&lt;br /&gt;
| Der Fluch der Hexe&lt;br /&gt;
| 13.10.2020&lt;br /&gt;
| 6,99 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[LTB 538: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 539]]&lt;br /&gt;
| Zurück am Tatort Entenhausen&lt;br /&gt;
| 10.11.2020&lt;br /&gt;
| 6,99 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[LTB 539: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 540]]&lt;br /&gt;
| Zank &amp;amp; Zoff&lt;br /&gt;
| 08.12.2020&lt;br /&gt;
| 6,99 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[LTB 540: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 541]]&lt;br /&gt;
| Der Schatz der Pinguine&lt;br /&gt;
| 05.01.2021&lt;br /&gt;
| 6,99 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[LTB 541: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 542]]&lt;br /&gt;
| Wohin des Weges, Phantomias?&lt;br /&gt;
| 02.02.2021&lt;br /&gt;
| 6,99 €&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| [[LTB 542: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 543]]&lt;br /&gt;
| Mission Galaxis&lt;br /&gt;
| 02.03.2021&lt;br /&gt;
| 6,99 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 543: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 544]]&lt;br /&gt;
| Fast schon zu furios!&lt;br /&gt;
| 30.03.2021&lt;br /&gt;
| 6,99 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[LTB 544: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 545]]&lt;br /&gt;
| Die Duckyssee&lt;br /&gt;
| 27.04.2021&lt;br /&gt;
| 6,99 €&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[LTB 545: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 546]]&lt;br /&gt;
| Anpfiff in Europa&lt;br /&gt;
| 25.05.2021&lt;br /&gt;
| 6,99 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[LTB 546: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 547]]&lt;br /&gt;
| Ab ans Meer&lt;br /&gt;
| 22.06.2021&lt;br /&gt;
| 6,99 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 547: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 548]]&lt;br /&gt;
| Höher schneller weiter!&lt;br /&gt;
| 20.07.2021&lt;br /&gt;
| 6,99 €&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| [[LTB 548: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 549]]&lt;br /&gt;
| Unter Dinos&lt;br /&gt;
| 17.08.2021&lt;br /&gt;
| 6,99 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 549: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 550]]&lt;br /&gt;
| Reise zur Erdmitte&lt;br /&gt;
| 14.09.2021&lt;br /&gt;
| 6,99 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 550: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 551]]&lt;br /&gt;
| Gefahr für Micky&lt;br /&gt;
| 12.10.2021&lt;br /&gt;
| 6,99 €&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| [[LTB 551: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 552]]&lt;br /&gt;
| 70 Jahre Panzerknacker&lt;br /&gt;
| 09.11.2021&lt;br /&gt;
| 6,99 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[LTB 552: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 553]]&lt;br /&gt;
| Wie alles begann…&lt;br /&gt;
| 07.12.2021&lt;br /&gt;
| 6,99 €&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| [[LTB 553: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 554]]&lt;br /&gt;
| Tag &amp;amp; Nacht im Einsatz&lt;br /&gt;
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| 11&lt;br /&gt;
| [[LTB 554: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 555]]&lt;br /&gt;
| Abflug auf Ski&lt;br /&gt;
| 01.02.2022&lt;br /&gt;
| 7,99 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[LTB 555: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| Das Geheimnis des Geldspeichers&lt;br /&gt;
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| Spaß im Looping&lt;br /&gt;
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| [[LTB 557: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| Das Zeitportal&lt;br /&gt;
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| [[LTB 558: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| Ab an den Strand!&lt;br /&gt;
| 21.06.2022&lt;br /&gt;
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| [[LTB 560: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 561]]&lt;br /&gt;
| Auf ins Meer!&lt;br /&gt;
| 19.07.2022&lt;br /&gt;
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| 12&lt;br /&gt;
| [[LTB 561: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| [[LTB 567: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
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| [[LTB 568]]&lt;br /&gt;
| Wo ist der Schnee?&lt;br /&gt;
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| [[LTB 568: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 569]]&lt;br /&gt;
| Fähnlein Fieselschweif in Aktion!&lt;br /&gt;
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| [[LTB 569: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 570]]&lt;br /&gt;
| Donalds Geheimnis&lt;br /&gt;
| 28.03.2023&lt;br /&gt;
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| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 570: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 571]]&lt;br /&gt;
| Hier grille ich!&lt;br /&gt;
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| [[LTB 571: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 572]]&lt;br /&gt;
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| [[LTB 573]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 574]]&lt;br /&gt;
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| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 577]]&lt;br /&gt;
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| [[LTB 580]]&lt;br /&gt;
| Wer war’s?&lt;br /&gt;
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| [[LTB 580: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 581]]&lt;br /&gt;
| Die Frostfestung&lt;br /&gt;
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| [[LTB 581: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
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| [[LTB 582]]&lt;br /&gt;
| Der goldene Turm&lt;br /&gt;
| 05.03.2024&lt;br /&gt;
| 7,99 €&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| [[LTB 582: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 583]]&lt;br /&gt;
| Die Nautilus kehrt zurück&lt;br /&gt;
| 02.04.2024&lt;br /&gt;
| 7,99 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 583: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 584]]&lt;br /&gt;
| Die Schildkröteninsel&lt;br /&gt;
| 29.04.2024&lt;br /&gt;
| 7,99 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[LTB 584: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 585]]&lt;br /&gt;
| Das Spiel beginnt!&lt;br /&gt;
| 28.05.2024&lt;br /&gt;
| 7,99 €&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| [[LTB 585: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 586]]&lt;br /&gt;
| Party am Strand&lt;br /&gt;
| 25.06.2024&lt;br /&gt;
| 7,99 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[LTB 586: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 587]]&lt;br /&gt;
| Sport im Sand&lt;br /&gt;
| 23.07.2024&lt;br /&gt;
| 7,99 €&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| [[LTB 587: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 588]]&lt;br /&gt;
| Das eSport-Finale&lt;br /&gt;
| 27.08.2024&lt;br /&gt;
| 7,99 € &lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 588: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 589]]&lt;br /&gt;
| Wettrennen zum Mars&lt;br /&gt;
| 24.09.2024&lt;br /&gt;
| 7,99 €&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| [[LTB 589: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 590]]&lt;br /&gt;
| Das Buch der Flüche&lt;br /&gt;
| 22.10.2024&lt;br /&gt;
| 7,99 €&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[LTB 590: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 591]]&lt;br /&gt;
| Onkel Dagobert und der Infinity-Taler&lt;br /&gt;
| 19.11.2024&lt;br /&gt;
| 7,99 €&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[LTB 591: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 592]]&lt;br /&gt;
| Retter der Galaxie&lt;br /&gt;
| 17.12.2024&lt;br /&gt;
| 7,99 € &lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#fff; border-top:5px solid #9a35ff; border-bottom:5px solid #9a35ff; border-left:5px solid #9a35ff; border-right:5px solid #9a35ff; text-align: center;&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
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== LTB Jahrgang 2025 ==&lt;br /&gt;
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|- style=&amp;quot;background:#9a35ff&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| [[LTB 593]] &lt;br /&gt;
| Held der Piste &lt;br /&gt;
| 14.01.2025&lt;br /&gt;
| 8,99 €&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 594]] &lt;br /&gt;
| Dinos in Entenhausen&lt;br /&gt;
| 11.02.2025&lt;br /&gt;
| 8,99 €&lt;br /&gt;
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| &lt;br /&gt;
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| [[LTB 595]] &lt;br /&gt;
| Sandonald der Seefahrer&lt;br /&gt;
| 11.03.2025&lt;br /&gt;
| 8,99 €&lt;br /&gt;
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| [[LTB 596]] &lt;br /&gt;
| Ein Fantastilliardär hat’s schwer&lt;br /&gt;
| 08.04.2025&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 597]] &lt;br /&gt;
| In gefährlicher Mission&lt;br /&gt;
| 06.05.2025&lt;br /&gt;
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| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 598]] &lt;br /&gt;
| What If...? Donald Duck became Wolverine&lt;br /&gt;
| 03.06.2025&lt;br /&gt;
| 8,99 €&lt;br /&gt;
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| [[LTB 599]] &lt;br /&gt;
| Achtung Ente!&lt;br /&gt;
| 01.07.2025&lt;br /&gt;
| 8,99 €&lt;br /&gt;
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| [[LTB 600]] &lt;br /&gt;
| LTB 600&lt;br /&gt;
| 29.07.2025&lt;br /&gt;
| 8,99 €&lt;br /&gt;
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| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 601]] &lt;br /&gt;
| Zurück ins Mikroland&lt;br /&gt;
| 26.08.2025&lt;br /&gt;
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| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 602]] &lt;br /&gt;
| Das Ende einer Legende&lt;br /&gt;
| 23.09.2025&lt;br /&gt;
| 8,99 €&lt;br /&gt;
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| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 603]] &lt;br /&gt;
| Das Gespenst von Klondike&lt;br /&gt;
| 21.10.2025&lt;br /&gt;
| 8,99 €&lt;br /&gt;
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| &lt;br /&gt;
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| [[LTB 604]] &lt;br /&gt;
| Der E-313&lt;br /&gt;
| 18.11.2025&lt;br /&gt;
| 8,99 €&lt;br /&gt;
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| [[LTB 604: Rezension|→]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 605]] &lt;br /&gt;
| Bullseye für Donald&lt;br /&gt;
| 16.12.2025&lt;br /&gt;
| 8,99 €&lt;br /&gt;
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{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#fff; border-top:5px solid #d335ff; border-bottom:5px solid #d335ff; border-left:5px solid #d335ff; border-right:5px solid #d335ff; text-align: center;&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
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== LTB Jahrgang 2026 ==&lt;br /&gt;
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!width=&amp;quot;20%&amp;quot; | Erstveröffentlichung&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Preis&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;15%&amp;quot; | Anzahl der Geschichten&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Rezension&lt;br /&gt;
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| [[LTB 606]] &lt;br /&gt;
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| [[LTB 608]] &lt;br /&gt;
| Der magische Stein&lt;br /&gt;
| 10.03.2026&lt;br /&gt;
| 8,99 €&lt;br /&gt;
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| [[LTB 609]] &lt;br /&gt;
| Das Escape-Game&lt;br /&gt;
| 07.04.2026&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[LTB 610]] &lt;br /&gt;
| Auf den Spuren von Marco Polo&lt;br /&gt;
| 05.05.2026&lt;br /&gt;
| 8,99 €&lt;br /&gt;
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| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| Der geht rein!&lt;br /&gt;
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| Strandgetümmel&lt;br /&gt;
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| [[LTB 614]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
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| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;Die Cover aller angekündigten Bände gibt es in der &#039;&#039;[[Covergalerie Lustiges Taschenbuch]]&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausgabenliste|Lustiges Taschenbuch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_90:_Rezension&amp;diff=308641</id>
		<title>LTB 90: Rezension</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_90:_Rezension&amp;diff=308641"/>
		<updated>2026-05-23T21:22:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{LTB Rezension|90|LTB 90.jpeg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cover ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Mickys Mondfahrt findet vor einem tiefblauen, von unzähligen Sternen und Planeten durchsäten Weltall statt. Freudig erregt und pfiffig, mit einem orange-rot-blauen (!) Raumfahrerhelm angetan, schaut Micky aus seiner rot-gelb-blauen Mondfähre, die offenbar ein Cabrio ist. Der weiße Strahl, der hinten aus dem „Auspuff“ kommt, deutet an, dass das Raumfahrzeug in Bewegung ist…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Reihe „kindlicher Micky auf kindlichen Verkehrsmitteln“ ist nach der Lokomotive in [[LTB 84]] nun also eine Art Raumfähre dran. Ein tiefschwarzer Hintergrund, wie es eher den Weltall-Realitäten eher entsprochen hätte, kam den Redakteuren damals vielleicht noch zu depri vor. Kein gigantischer Wurf, aber doch ein gut gelauntes, sympathisches Motiv. Fast ein Wunder, dass es in raumfahrtbegeisterter Zeit trotz vieler solcher Geschichten 16 Jahre bis zum ersten Weltraum-Cover gedauert hatte. (9/15 – Somewhat good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Landung auf dem Mond ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} [[Micky]] soll auf Geheiß eines guten Bekannten, [[Käpt’n Dobermann|General Lunas]], auf einer Mondbasis nach dem Rechten sehen. Anschließend an einen SOS-Ruf der Wissenschaftler dort war die Funkverbindung ganz ausgefallen. Micky und seine Neffen [[Mack und Muck]], die sich mit an Bord geschlichen hatten, bekommen nach ihrer Mondlandung heraus, dass sich Professor Robbe der ganzen Mondbasis bemächtigt und mit seinen Robotern zwecks Weltbeherrschungsplänen ein „Robotland“ geschaffen hatte. Ganz schnell kann der verrückte Wissenschaftler aus realen Personen Androiden machen, die nur seinen Befehlen gehorchen. Das widerfährt auch Micky, doch die Neffen und die beiden gefangenen echten Wissenschaftler durchschauen das Manöver. Robbe muss konzedieren: „Die erste Runde ging an dich!“ und entkommt mit einer Mondrakete, ehe auch Micky, Mack und Muck wieder festen Erdboden unter den Füßen spüren dürfen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste von zwei „Titelgeschichten“ des Bandes, die sich also um die Raumfahrt drehen, wurde äußerst konventionell erdacht, und zwar von [[Franco Asteriti]], der 1974/75 lediglich drei Disney-Geschichten schrieb, alle realisiert von seinem Bruder [[Sergio Asteriti|Sergio]]. Der wiederum ist ja schon in seinen „Erdgeschichten“ ein Meister der Nachtszenen, da kann er sich im Weltraum-Setting nur umso nachdrücklicher austoben – großartig einfach die tiefschwarzen „Wände“ seiner Weltall-Imaginationen. Sowohl die lebensechten Roboter als auch die optischen Täuschungen des Professors tun einige wirkungsvolle Sci-Fi-Gruseleffekte hinzu. Asteriti ist wirklich einer der wenigen italienischen Zeichner, den man zuerst in Schwarz-Weiß genossen haben sollte. Selten gab es in den LTBs im Weltall so viel „Atmosphäre“!... (10/15 - Decent) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühlingsgefühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Micky]] ist von Frühlingsgefühlen durchströmt und lässt sie an [[Minni]] aus… …deren abweisende Reaktion dagegen im letzten Panel wir kaum verstehen können und müssen. Trotzdem irgendwie schön, dass es im LTB auch mal um „körperliche“ Liebe gehen darf. Der amerikanische Zeitungsstrip stammt aus dem Jahr 1969 und der „Summer of Love“ hatte nun einmal schon stattgefunden. (7/15 – Not Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Micky und die Raumstation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Kater Karlo]] und sein Kumpan [[Ratze]] lassen sich anstelle der ausgeschalteten echten Wissenschaftler mit einer Rakete an Bord einer Raumstation schießen. Mit dabei sind aber auch Professor Spiegelmann sowie [[Micky]] und [[Goofy]] als Geiseln. Der Plan der beiden Gauner: Mit Hilfe der beiden Teleskopspiegel der Raumstation der Erde mit Verbrennen drohen! Micky und Goofy, als Küchenpersonal missbraucht, gewinnen kurzzeitig wieder die Oberhand, aber von einem Weltraumspaziergang mit Karlo und Ratze kehrt Micky wieder als Gefangener zurück. Rustikal knockt Goofy schließlich die beiden Kaperfahrer mit dem Nudelholz aus. Mickys und Goofys Rückflug zur Erde verläuft ohne Zwischenfälle…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Martina]]/[[Asteriti]]s SciFi-Ambiente der ersten Geschichte hat gewiss ein ganz anderes Niveau, doch auch dieses Weltraumabenteuer lässt sich, bei aller dramaturgischen Unbedarftheit, gelegentlich ganz gut an, vor allem im Gag-Potenzial. Bis zu Ende durchdacht haben Kater Karlo und Ratze ihren Plan übrigens dann doch nicht: Nirgends ist man ja so abhängig von irdischen Gegebenheiten wie auf einer Raumstation. Irgendwie nicht absehbar, wie die beiden Gauner unverhaftet zurück auf die Erde hätten kommen sollen. Als Texter dieses Comics firmiert [[Osvaldo Pavese]], als Zeichner aber [[Luciano Bottaro]] und [[Giorgio Rebuffi]] gemeinsam. Ribuffi, drei Jahre älter als Bottaro, war mit diesem und [[Carlo Chendi]] Mitbegründer des [[Studio Bierreci]]. Aus dem unbeholfeneren Artwork lässt sich schließen, dass die Bleistiftzeichnungen von ihm stammten und Bottaro lediglich inkte. Kater Karlos Kumpan Ratze heißt übrigens im Original Professor Sornionis (ital. „sornione“, listig), wodurch anders als in der deutschen Übersetzung die Klugheit als Wissenschaftler hervorgehoben wurde. Es war dies der (erste) italienische Name für die [[Carl Barks|Carl-Barks]]-Figur Professor Slyrat („listige Ratte“), die 1961 ebenfalls als Saboteur von Raumfahrtprogrammen (dt. als [[Der geheimnisvolle Professor]]) erstmals in Erscheinung getreten war.  (6/15 – Below average) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frisch gekauft ist schnell gefangen! ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Goofy]] ist gar kein so großer „Pechvogel beim Angeln“, wie [[Micky]] meint, denn die Dinge, die er da aus dem Wasser fischt, verkauft er aus „Goofys Fischgrube“ mit Gewinn… Der Kurz-Comic von [[Del Connell|Connell]]/[[Manuel Gonzales|Gonzales]] bietet sogar noch einen kleinen „Vor-Gag“, der Micky und einen Fischverkäufer im Gespräch zeigt. Da gibt es schlechtere Zweiseiter. (8/15 - Alright) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Überraschungsei ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Irgendwann hatte ein gewisser Herr Eiermann in Old-Time-City eine geniale Geschäftsidee: Kunden schicken ihm Geschenkgegenstände zu, die er in Eier passender Größe verpackt. Wenn die Eier nicht bis zu einem vereinbarten Termin abgeholt werden, gehen sie in seinen Besitz über und kommen als „Überraschungsei“ in den freien Verkauf. Genau an dieser Klausel scheitert nun [[Kater Karlo]]: Vor drei Monaten hatte er bei Juwelier einen Saphir, genannt „das Osterei“, gestohlen und zur Verschleierung an Herrn Eiermann geschickt. Wegen einer Lappalie wurde er dann trotzdem verknackt und kommt mit seinem Komplizen Jockel nun nicht mehr rechtzeitig nach Old-Time-City, um es abzuholen. Das nämliche Ei wurde mittlerweile an [[Goofy]] und [[Micky]] verkauft, der ein außergewöhnliches Geschenk für seine Neffen Mack und Muck suchte. Geschenkt sei die folgende Hatz nach dem richtigen Ei, an dem sich auch [[Kommissar Hunter]] und [[Inspektor Issel]] beteiligen – jedenfalls haben die Hüter des Gesetzes das bessere Ende für sich…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschäftsmodell des Herrn Eiermann ist ja nun ähnlich halbseiden wie das eines jeden Pfandleihers. Die [[Barosso]]s schaffen es mit [[Luciano Capitanio]] nur schwergängig, die Hypothek dieses seltsamen Plots vergessen zu machen, und doch ist es eine bescheidene Stärke, dass die Geschichte mit der Festnahme Kater Karlos eben noch nicht ganz aus ist, sondern die Jagd nach dem (richtigen) Ei weitergehen muss und deshalb am Ende Issels Leute sogar noch über Hunter und Micky herfallen (die sie für Komplizen Kater Karlos halten). Trotzdem ausschließlich was für die Osterzeit, was auch den Wiederabdruck im 2018er Feiertagsband [[LTB Ostern 10]] rechtfertigt. (5/15 – Pretty Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Postkutschenrennen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Micky]], [[Goofy]] und [[Minni]] sind in der Wildwest-Stadt Bull-City zu Besuch bei deren Tante Dorothee. Deren Mann McMousy wird von einem miesen Typen namens Krocker herausgefordert, er, und nichts McMousys Dauersieger Fred und Bill, würden das diesjährige Postkutschenrennen gewinnen. Wetteinsatz: McMousys Zuchtbulle Alfi, den Krocker unbedingt haben will. Dafür engagiert der Schurke [[Kater Karlo]] und seine Bande. Der gelingt es zwar, Fred und Bill aus dem Rennen zu nehmen, doch dafür springen – wir können es uns denken – Micky und Goofy ein. Auch Minni schleicht sich in das Innere der Kutsche und nimmt somit an dem Rennen teil. Verschiedene Anschläge von Karlos Bande gehen schief und am Ende kann Micky als erster über die Ziellinie fahren und auch den Urheber des Ganzen – den üblen Krocker – stellen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Asteriti]]s Zeichenkunst ist hier nur selten in der Lage, dem Subgenre des „sabotierten Wettrennens“ wenigstens ein paar neue Seiten abzugewinnen. Durch die Vorhersehbarkeit der Handlung wird auch jegliches Western-Feeling, das womöglich hätte aufkommen können, aufgesogen. Interessanter ist diese Seite des Mäuse-Stammbaums, die man noch gar nicht kannte. Physiognomisch mag Minnis Tante Dorothee eine Cousine ersten Grades von Mickys [[Tante Linda]] bei [[Scarpa]] sein (vgl. [[Micky Maus und die Irokesenkette]], [[LTB 9]]), aber ihren Ehemann McMousy halte ich nun keineswegs für identisch mit Minnis [[Onkel Mortimer]] Mouse. Gewiss ist auch er Rancher, wie Mortimer bei seinen ersten Auftritten in den Zeitungsstrips von [[Floyd Gottfredson]]. Doch die Autoren [[Abramo und Giampaolo Barosso]] hätten ihm ohne Weiteres den in Italien zu diesem Zeitpunkt noch gängigen Namen „Zio Martino“ geben können, nennen ihn aber beziehungslos Procopio McTopy. Also offenbar, wie das Äußere bereits nahelegt, doch eine ganz andere Figur. (5/15 – Somewhat Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofys verkehrte Welt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} [[Goofy]] arbeitet neuerdings als Drucker. Sein nächtlicher Auftrag ist es, zwei Plakatserien zu drucken, eine, die den brasilianischen Millionär Pesetas in Entenhausen willkommen heißt, die andere, auf der nach dem Ausbrecher Gauner-Gully gefahndet wird. Natürlich vertauscht er die Konterfeis und hält dann den Ausbrecher, der ihm beim nächtlichen Kleben vor die Füße läuft, für den südamerikanischen Krösus. Gauner-Gully nutzt die Gunst der Stunde, setzt den vertrauensseligen Goofy schachmatt und sich in der Druckerei fest. [[Micky]], mit [[Kommissar Hunter]] und den Spürhunden Romulus und Remus dem Ausbrecher auf der Spur, braucht am nächsten Morgen seinen ganzen detektivischen Spürsinn, um zu rekonstruieren, was geschehen sein muss. Zusammen mit Goofy überwältigt er Gauner-Gully und übergibt ihn als sorgfältig verschnürtes Paket der Polizei…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits auf der zweiten Seite dieses Comics von [[Guido Martina]] und [[Giulio Chierchini]] erahnen wir, was die folgenden 30 Seiten wird tragen müssen: die Idee mit den vertauschten Plakaten. Es verhält sich ein wenig wie in der Keller-Novelle „Kleider machen Leute“: Micky kann nicht glauben, dass der adrette Mann mit Fliege und Monokel ein Ausbrecherkönig ist (S. 134). Ob sich Ehapa da eine Möglichkeit durch die Lappen hat gehen lassen, den jungen Lesern kapitalismuskritisch zu kommen und ihnen den Unterschied zwischen Klein- und Großkriminalität zu erklären?... Eine weitere etwas maue Pointe lasse ich noch als Pluspunkt der Geschichte gelten: Als Drucker hat es Goofy tagtäglich mit seitenverkehrten Lettern zu tun, weswegen er auch alles andere in seinem Leben durcheinanderbringt, ob ihm nun Fuß oder Kopf weh tun, zum Beispiel. Oder eben die Sache mit den Plakaten… (3/15 - Unsatisfactory) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Micky und die fliegende Kiste ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Auf dem Weg zurück in die Stadt stoßen [[Micky]] und [[Goofy]] auf einem abgelegenen Anwesen auf eine verwüstete Inneneinrichtung – und auf einen gefesselten und geknebelten Unbekannten im Schrank. Beide machen die Bekanntschaft eines Gummiknüppels, und als sie erwachen, werden sie von der Polizei für die Entführung des Raketenforschers Professor Tüftel gehalten. Es gelingt ihnen, die Polizisten abzuhängen und sich auf eigene Faust auf die Suche nach den echten Entführern des Wissenschaftlers zu machen. Sie stöbern die Bande, deren Chef ein gewisser Baron Weinstein ist, der dem Professor die Formel des von ihm erfundenen pulverisierten Raketen-Treibstoffs entlocken wollte, auf und überwältigen sie…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So mau diese Binnen-, so beziehungsreich ist die Rahmenhandlung. Sie zeigt Micky auf dem Weg zu einem Flughafenhangar, in dem er vor vielen Jahren, von ihm selbst völlig vergessen, ein Flugzeug untergestellt hatte. Die Flughafenverwaltung brauche jetzt den Lagerplatz, weswegen Micky auf die Idee kommt, den Flieger dem Technischen Museum Entenhausen zu stiften. Weil ein Mechaniker das Flugzeug über all die Zeit tadellos in Schuss gehalten hatte, können Micky und Goofy gleich losfliegen, was damit endet, dass Goofy auf den Beifahrersitz des Autos von Baron Weinstein fällt. Am Ende des Comics dürfen Micky und Goofy den Raketen-Treibstoff Professor Tüftels ausprobieren, der sie an den Südpol katapultiert. Autor [[Carlo Chendi]] versteckt in der Rahmenhandlung liebevolle Reminiszenzen an gleich zwei frühe Werke [[Floyd Gottfredson]]s: „The Mail Pilot“ (dt. [[Im Netz der Luftpiraten]]) von 1933 und „Island in the Sky“ (dt. [[Die Insel im Himmel]]) von 1936. Im Hangar wird Micky von zwei Figuren empfangen, die beide in „The Mail Pilot“ ihren ersten Auftritt hatten: [[Käpt’n Dobermann|Captain Doberman]] (ital. Capitano Setter), der bei Gottfredson als Fluglehrer eingeführt wurde, und [[Gloomy]] (ital. Musone), der bereits in den amerikanischen Comic-Strips die Flugzeuge in Schuss hielt. Ein eigenes Flugzeug hatte Micky allerdings erst in „Island in the Sky“. Auch hier tauchte wieder Doberman auf, mittlerweile zum Hauptmann der amerikanischen Luftwaffe aufgestiegen. Chendis Plot nutzt ähnliche Wissenschafts- und Spionage-Diskurse wie Gottfredson, der allerdings bereits vorausschauend die Massenvernichtungsmacht der Atomenergie thematisierte, was Chendi zum „Supertreibstoff“ abschwächte. Schade, dass [[Giulio Chierchini]]s zeichnerische Fähigkeiten kaum ausreichen, um Chendis nostalgischem Ansatz angemessenen Ausdruck zu verleihen. Da Gottfredsons Werk in Deutschland selbst 1983, als LTB 90 von [[Gudrun Penndorf]] übersetzt wurde, noch zu unbekannt war, gehen diese Bezüge verloren. Aus Gloomy wird ein „Tommy“, während Captain Doberman, der im Laufe seiner deutschen Benennungsgeschichte verschiedene Namen bekam, in „Micky und die fliegende Kiste“ gänzlich namenlos bleibt. Penndorf hat vermutlich nicht verstanden (oder verstehen können), dass es sich auch bei „General Lunas“ aus der deutlich späteren Geschichte der Brüder [[Asteriti]] „Die Landung auf dem Mond“ um denselben „Capitano Setter“ wie bei Chendi/Chierchini handelte. (6/15 - Average) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die gestohlene Insel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Micky]] und [[Goofy]] treiben nach einem Flugzeugunglück im Flugzeugheck durch das Nordpolarmeer. Da stoßen sie auf eine offenbar schwimmende Insel, bewohnt von einem gewissen John Hopkins. Die Insel gehört zu einem neuen Ganovenstück [[Kater Karlo]]s: Der verkauft das Eiland immer wieder an Milliardäre, ist dann aber, als diese es am folgenden Tag in Besitz nehmen wollen, mit ihm bereits wieder davongeschippert. Hopkins selbst ist, wie sich herausstellt, einer dieser Milliardäre, der aber unerklärlicherweise auf der Insel verblieben ist. Micky, Goofy und Hopkins locken Karlo in eine Falle, und die Angestellten von Hopkins staunen nicht schlecht, als ihr verschollener Chef mit einer Insel in den Hafen von Nukork einläuft. Kater Karlo wird vom [[Eulenrichter]] dazu verurteilt, auf dem zur „Pirateninsel“ umbenannten Eiland als Spielkamerad für Kinder zur Verfügung zu stehen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten optischen Eindrücke von der Geschichte sind vielversprechend: Vor allem die Szenen vom Flugzeugunglück und dem Treiben des Hecks wie vom Sektkorken in der Badewanne gelingen Zeichner [[Sergio Asteriti]] ganz ausgezeichnet. Die Kontraste zwischen Feuer und Eis auf den ersten Seiten sind ähnlich reizvoll wie die Schwarzmalereien desselben Künstlers in der „Landung auf dem Mond“. Leider ist die Story von [[Andrea Fanton]] ein Spielverderber: Völlig undenkbar, dass Hopkins fünf Jahre auf der Insel gehaust hat, ohne gemerkt zu haben, dass diese eigentlich ein Schiff ist und einen Maschinenraum hat, in den ein Kater Karlo ein- und ausgeht – ganz abgesehen davon, dass dem entgangen sein könnte, dass sein Vehikel da einen blinden Passagier beherbergt. Es ist alles ein bisschen zu viel – eine einfache Rettungsgeschichte auf hoher See hätte es, bei diesen Fähigkeiten Asteritis, gewiss auch getan. Gefreut habe ich mich dann erst wieder über die letzten beiden Seiten, auf denen Kater Karlo mal nicht einfach eingelocht, sondern einer nützlichen Tätigkeit zugeführt wird – die offenbar sogar ihm selbst Spaß macht. (7/15 – Fair) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy und der Pferdesattel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Ein Zweiseiter rund um die Materialität von Pferdesatteln – [[Goofy]] meint Holz, [[Micky]] Rindsleder… Das Straßengespräch zwischen den beiden Freunden ist ein öder Lückenfüller – und das ist noch nett ausgedrückt. (2/15 - Awful) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der realistische Film ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Produzent McCamera verpflichtet [[Micky]] und [[Goofy]] für eine Detektivfilmserie. Da der Streifen unter der Regie von Ted Tosselini hyperrealistisch werden soll, wird sogar ein echter Juwelier mit seinen echten Steinen verpflichtet. Hingegen werden [[Kater Karlo]], [[Schnauz]] und Stoppel nur von Schauspielern verkörpert – aber nur, bis die echten Gauner Wind von der Sache bekommen und aus dem Film-Raubüberfall Ernst werden lassen. Ihre Flucht im Motorboot wird von Micky und Goofy gestoppt. Das Filmprojekt scheitert gleichwohl – der Juwelier will seine Steine nun nicht mehr hergeben und eine Doku über die realen Geschehnisse lehnt der Produzent als „viel zu realistisch“ ab…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als kleiner Rundumschlag zum Thema „Typen am Set“ funktioniert die Geschichte von den [[Barosso]]s und [[Giulio Chierchini]] ganz ordentlich, während alles andere weitestgehend in Routinen erstickt. Die dritte Geschichte von Chierchini in diesem Band ist mindestens eine zu viel. Doch auch für ihn gilt nur das, was McCamera weiß: „Publicity ist alles, wetten?“ (S. 226) (5/15 – Pretty Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Einladung zum Abendessen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Goofy]] nutzt [[Minni]]s Küche, um sie und [[Micky]] zum Essen einzuladen. Aber natürlich geht alles schief… Der Achtseiter, mit ganz sympathischer Pointe, ist eigentlich ein etwas aufgeplusterter Vierseiter.  [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im Micky-Vorgänger [[LTB 87]] finden sich auch hier drei Geschichten von Sergio Asteriti, dessen Zeichnungen in jenen Jahren um 1983 immer wieder mal dafür herhalten mussten, LTB-Ausgaben zu „retten“. Spaß macht das initiierende Raumfahrt-Motiv, das immerhin zwei Geschichten hergibt (und sich später in zwei halben Luftfahrt-Geschichten ausläppert), und für den Rezensenten waren auch die Nachforschungen zu den wiederbelebten Disney-Nebenfiguren aufschlussreich. Dennoch zieht LTB 90 im naheliegenden Vergleich mit LTB 87 den Kürzeren. [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LTB Rezension|090]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_90&amp;diff=308640</id>
		<title>LTB 90</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_90&amp;diff=308640"/>
		<updated>2026-05-23T21:21:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rezi}}&lt;br /&gt;
{{Infobox_LTB&lt;br /&gt;
| LTBNR = 90&lt;br /&gt;
| LTBTITEL = Mickys Mondfahrt&lt;br /&gt;
| NEU = Mondbasis in Gefahr!&lt;br /&gt;
| EDATUM = 11. Juli 1983&lt;br /&gt;
| CRED = [[Dorit Kinkel]]&lt;br /&gt;
| UEB = [[Gudrun Penndorf]] M.A.&lt;br /&gt;
| NRGESCH = 12&lt;br /&gt;
| PREIS = D: DM 5,30&amp;lt;br&amp;gt;A: öS 42&amp;lt;br&amp;gt;CH: SFR 5.30 &lt;br /&gt;
| BES =&lt;br /&gt;
| BILD = Datei:LTB 90.jpeg&lt;br /&gt;
| NEU-BILD = Datei:LTB 90 neu.jpg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Original ==&lt;br /&gt;
Die LTB-Bände 1 bis 116 sind bis auf wenige Sonderfälle Übernahmen aus der italienischen Reihe &#039;&#039;I Classici di Walt Disney&#039;&#039;. Die Vorlage für das LTB 90 ist der Band &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Stratopolino&#039;&#039;&#039; I Classici di Walt Disney, Seconda Serie # 74&#039;&#039; (Feb. 1983).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden alle Geschichten des Original-Bandes übernommen, aber das [[Cover]] ausgetauscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom I Classici der Seconda Serie # 58 an (Okt. 1981) gab es im italienischen Original keine Rahmengeschichte mehr, was es ermöglichte, die Geschichten im LTB in veränderter Reihenfolge abzudrucken, so auch in LTB 90.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem erschien vom I Classici der Seconda Serie # 73 an (Jan. 1983) die italienische Vorlage mit nur noch 244 statt 260 Seiten, eine Entscheidung des italienischen Verlags Mondadori, die Ehapa für das deutsche LTB nicht nachvollzog. Deshalb wurde von nun an immer mit Kurzgeschichten aufgefüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der italienischen Vorlage von LTB 90 enthalten waren „Frühlingsgefühle“, „Frisch gekauft ist schnell gefangen!“, „Goofy und der Pferdesattel“ und „Die Einladung zum Abendessen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== Die Landung auf dem Mond === &lt;br /&gt;
{{I|I TL 1001-A}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Topolino e il mistero della base lunare&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Mondbasis in Gefahr!&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Franco Asteriti]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Sergio Asteriti]] &lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 02.02.1975&lt;br /&gt;
*Genre: Kriminalgeschichte, Science-Fiction, Weltraum&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Micky Maus]], [[Mack und Muck]], [[Käpt’n Dobermann|General Lunas]], [[Minni Maus]], [[Pluto]], Professor Robbe, Professor Zenit, Professor Nadir&lt;br /&gt;
*Seiten: 30&lt;br /&gt;
*Besonderheit: Die Namen der Astronomen Zenit und Nadir spielen auf die Lotpunkte in der Himmelsnavigation an (Zenit der höchste Punkt über einem, Nadir der tiefste Punkt unter einem)&lt;br /&gt;
*Anmerkung: Käpt’n Dobermann ist hier als General Lunas übersetzt und steht dem Raumfahrtzentrum vor. In der Geschichte [[#Micky und die fliegende Kiste|Micky und die fliegende Kiste]] ist er hingegen ein unbenannter Mitarbeiter der Flughafenverwaltung. Wahrscheinlich hat Übersetzerin Gudrun Penndorf, die auch die Gottfredson-Geschichten mit der Figur nicht kannte, nicht erkannt, dass es sich beide Male um die gleiche Figur handelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade, als er mit seinen Neffen Mondlandung spielen will, erhält Micky Besuch von General Lunas, der ihm eine echte Mondreise anbietet. Das Entenhausener Raumfahrtzentrum hat auf dem Mond eine Basis, von dieser aber vor einiger Zeit einen SOS-Ruf erhalten. Seitdem haben sie keine Nachricht mehr von den Wissenschaftlern in der Basis erhalten und auch der Rettungstrupp, den General Lunas ausgeschickt hat, ging spurlos verschwunden. Der General sieht daher keine andere Möglichkeit, als Micky in einer geheimen Mission dort hinaufzuschicken. Zufällig hören auch die abenteuerlustigen Neffen Mack und Muck, was Micky und der General zu bereden haben und sind gleich Feuer und Flamme, ebenfalls auf den Mond zu fliegen. Micky ist strikt dagegen, doch der General, der um die Geheimhaltung der Mission fürchtet, wiegelt ab und erlaubt den Kindern, das Raumfahrtzentrum zu besuchen und Micky auch am nächsten Tag, als es an den Abflug geht, zuzuwinken. Die pfiffigen Zwillinge schleichen sich jedoch heimlich vor dem Start an Bord der Rakete, die Lunas ihnen tags zuvor gezeigt hatte. Erst als sie alle im All sind, wollen sie sich ihrem Onkel zeigen. Gerade, als sie aus ihrem Versteck kommen, fällt ihnen ein Meteorit auf, der sich auf die Rakete zubewegt. Sie warnen Micky, der dem fatalen Hindernis gerade noch rechtzeitig ausweichen kann. Micky verzeiht seinen Neffen, dass sie sich über seinen Befehl hinweggesetzt haben, da sie ja nun ihn gerettet haben. Bald darauf landen sie bereits auf dem Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mondbasis werden sie von den beiden Wissenschaftlern begrüßt. Sie versichern Micky, dass alles in Ordnung ist und ihr Problem sich selbst gelöst hat, dass aber leider ihre Funkverbindung ausgefallen ist. Gerade Mack und Muck fallen aber einige Verdachtsmomente auf. Die Stühle unter den Professoren biegen sich durch und in der Station gibt es nichts Essbares, nur leere Dosen. In der Nacht wollen sich die beiden näher umsehen, werden jedoch von einem der Professoren entdeckt. Als er sie verfolgt, klettern die Kinder blitzschnell eine Leiter empor. Der Verfolger kracht hingegen von der Leiter hinunter, da er glatt eine Sprosse durchbricht. Dabei geht er zu Bruch – es handelt sich nämlich gar nicht um den echten Professor, sondern um einen als dieser getarnten Roboter. Schnell alarmieren die Kinder ihren Onkel, der ans Raumfahrtzentrum funken will. Doch der andere Roboter hat inzwischen die Funkanlagen komplett zerstört. Die drei entschließen sich, dem Roboter, der bereits außerhalb der Station ist, hinterherzufahren und zu verhindern, dass dieser Verstärkung holen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Fahrt, in der sie von zahlreichen optischen Täuschungen aufgehalten werden, gelangen sie mitten in die geheime Basis des verrückten Professors Robbe. Er hat zahlreiche Roboter konstruiert und mit ihrer Hilfe die Macht über die Mondbasis errungen. Sein eigentlicher Plan ist es aber, sich auch noch die Erde untertan zu machen. Er sperrt zunächst die Eindringlinge zu den beiden gefangenen Professoren. Dann jedoch lässt er Micky holen und überträgt dessen Abbild auf einen weiteren Roboter. Als er diesen zu den Gefangenen schickt, erkennen Mack und Muck, dass es sich nicht um ihren echten Onkel handelt. Gemeinsam setzen sie den Roboter außer Gefecht, befreien den echten Micky und stürmen das Labor von Professor Robbe. Der jedoch kann getarnt durch weitere Luftspiegelungen entkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühlingsgefühle === &lt;br /&gt;
{{I|ZM 69-12-07}}&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Sonntagsseiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Del Connell]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Manuel Gonzales]] &lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 07.12.1969&lt;br /&gt;
*Genre: Kurzgeschichte&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Micky Maus]], [[Minni Maus]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Micky hat viel Hausarbeit zu erledigen, später überlegt er es sich anders und beschließt, an einem so herrlichem Frühlingstag spazieren zu gehen. Auf dem Spaziergang sieht er zahlreiche Tiere in Frühlingsstimmung: Vögel, Hunde und Katzen. Von der Inspiration geweckt, kauft er einen Strauß roter Rosen. Kurze Zeit später klingelt er bei Minni und überreicht ihr den Strauß. Im Überschwang der Gefühle umarmt und küsst Micky sie so gewaltig, dass beide auf dem Gehweg landen, wobei die Haustür zuschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Micky und die Raumstation === &lt;br /&gt;
{{I|I TL  648-A}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Topolino e la base orbitale&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Kampf um die Raumstation&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Osvaldo Pavese]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Luciano Bottaro]], [[Giorgio Rebuffi]]&lt;br /&gt;
*[[Inker|Tusche]]: [[Luciano Bottaro]]  &lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 28.04.1968&lt;br /&gt;
*Genre: Kriminalgeschichte, Science-Fiction, Weltraum&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Micky Maus]], [[Goofy]], [[Kater Karlo]], Ratze, Professor Spiegelmann&lt;br /&gt;
*Seiten: 30&lt;br /&gt;
*Besonderheit: Karlos Komplize Ratze stammt aus dem [[Carl Barks|Barks]]-[[Zehnseiter]] &#039;&#039;[[Der geheimnisvolle Professor]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Micky und Goofy sind dazu eingeladen worden, beim Start einer Raumfähre dabei zu sein. Eingeladen hat sie Professor Spiegelmann, ein alter Freund Mickys, der mit einer neuen Mannschaft ins Weltall zu einer Raumstation fliegen will, wo er die nächsten zwei Jahre verbringen wird. Als Micky und Goofy diesen jedoch in seinem Büro aufsuchen wollen, um ihm Adieu zu sagen, finden sie ihn in aufgelöster Stimmung vor. Kater Karlo und dessen Komplize Ratze sind nämlich zuvor in das Büro eingedrungen und haben den Professor gefangengenommen. Auch Micky und Goofy nehmen sie gefangen und zwingen sie unter Waffengewalt, den Professor in die Rakete zu begleiten. Alle zusammen fliegen sie zur Raumstation, die Karlo und Ratze ebenfalls unter ihre Kontrolle bringen können. Nun enthüllen die beiden Schurken ihren gemeinen Plan. Sie wollen den Laser der Raumstation dazu benutzen, auf der Erde alles mögliche in Brand zu stecken. Auf diese weise möchte Karlo Millionen erpressen. Als Micky lacht, weil Karlos flammende Kostprobe zwar einleuchtet, aber an Rechtschreibfehlern gesegnet ist, verbannt Karlo ihn und Goofy in die Küche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Micky will nun einen Plan austüfteln, die beiden Gauner außer Gefecht zu setzen. Wie gerufen kommt ihm da der Fischleim, der in der Küche vorrätig ist. Micky und Goofy kochen daraus einen Brei, den sie versuchen Karlo und Ratze ins Gesicht zu kippen. Während es bei Karlo klappt, schaltet der durchtriebene Ratze blitzschnell und pfeffert den klebrigen Brei stattdessen Goofy um die Ohren, der schließlich niederfällt und deswegen am Boden festpickt. Karlo und Ratze verfolgen nun Micky. Dieser erreicht die Anlage, die die Schwerkraft der Raumstation regelt und setzt sie außer Betrieb. Karlo und Ratze schweben nun, während Micky, der sich geistesgegenwärtig Magnetschuhe übergezogen hat, am Boden und damit handlungsfähig bleibt. Mit einer Luftpistole schießt er die beiden Gauner aus einer Luke hinaus ins All, um sie dort dann einzufangen und zu fesseln. Doch das geht schief. Stattdessen bringen nach einigem Kampf Karlo und Ratze Micky wieder unter ihre Kontrolle und schleppen ihn als Gefangenen nach drinnen. Sie haben nicht mit Goofy gerechnet. Als die Schwerkraft aufgehoben war, klebte dieser dank des Breis immer noch bei jedem Schritt am Boden. Trotzdem war er nun handlungsfähig und konnte den Professor befreien, der die Schwerkraft wieder einschaltete. Nun kann Goofy Karlo und Ratze endgültig außer Gefecht setzen, als diese die Raumstation betreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frisch gekauft ist schnell gefangen! === &lt;br /&gt;
{{I|ZM 76-06-13}}&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Sonntagsseiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Del Connell]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Manuel Gonzales]] &lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 13.06.1976&lt;br /&gt;
*Genre: Kurzgeschichte&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Micky Maus]], [[Goofy]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goofy fischt eine Menge Müll aus dem Meer. Micky bedauert seinen Freund, dass er so ein Pechvogel im Angeln ist, doch dieser will das nicht gelten lassen. Immerhin kann er den Trödel für gutes Geld an den Mann und die Frau bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Überraschungsei === &lt;br /&gt;
{{I|I TL  672-B}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Topolino e l&#039;uovo fuori stagione&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Gerangel um ein Überraschungsei&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Abramo Barosso]], [[Giampaolo Barosso]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Luciano Capitanio]] &lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 13.10.1968&lt;br /&gt;
*Genre: Kriminalgeschichte&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Micky Maus]], [[Goofy]], [[Kater Karlo]], [[Kommissar Hunter]], [[Inspektor Issel]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 31&lt;br /&gt;
*Nachgedruckt in: [[LTB Ostern 10]] (als &#039;&#039;Ein wahrer Eiertanz&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Westernstadt Old-Time-City entdecken Micky und Goofy einen Laden, der Ostereier feilbietet. Das wundert beide sehr, ist Ostern doch schon drei Monate her. Sie erfahren, dass das Geschäft Kunden die Möglichkeit bietet, Ostereier mit bestimmten Überraschungen zu füllen und dann zu verschenken. Die Eier, die nicht zu Ostern abgeholt werden, gehen schließlich in Besitz des Ladens über und werden vom Ladeninhaber regulär verkauft. Micky und Goofy gefällt die Idee, ein Ei mit einer Überraschuzng zu kaufen, sehr und sie schlagen gleich zu. Kaumsind die beiden gegangen, halten Kater Karlo und dessen Komplize Jockel mit dem Auto vor dem Ostereiergeschäft. Karlo ist nämlich der Kunde, der das Osterei nicht rechtzeitig abholen konnte, da er ins Gefängnis gewandert ist. Nun aber will er es sich holen. Verärgert erfährt er, dass das Ei soeben verkauft wurde und ausgerechnet an Micky. Er schickt seinen Kumpel, den Micky und Goofy noch nicht kennen, mit einem weiteren Ei los, um das fragliche Stück auszutauschen. Das klappt auch, doch haben Micky und Goofy zwei Eier gekauft und Jockel dummerweise das falsche erwischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Versuche, mit diversen Tricks und Überfällen das corpus delicti an sich zu bringen, schlagen fehl. Micky und Goofy kehren samt Ei nach Entenhausen zurück. Als Karlo auch noch in Mickys Haus einbricht, erkennt Micky, dass sein altbekannter Widersacher es auf das Ei abgesehen hat. Er vertieft sich in den Fall, da ihn interessiert, aus welchen Gründen Karlo hinter ebendiesem Ei her ist (welches sich momentan bei Goofy befindet). Micky findet heraus, dass vor drei Monaten ein wertvoller Saphir gestohlen worden war. Karlo galt als Hauptverdächtiger, man konnte seine Schuld aber nicht nachweisen. Schließlich wurde er nur wegen unerlaubten Waffenbesitzes eingesperrt. Micky schlussfolgert korrekt, dass Karlo das Beutestück nach dem Diebstahl schnurstracks zum Ostereiergeschäft spediert hat, um es sich dort einpacken und später zuliefern zu lassen. Die ungeplante Gefangennahme kam ihm allerdings dazwischen. Bei einem weiteren Versuch, sich das Osterei zu holen, können sie Karlo schließlich dingfest machen und dann, nach weiteren Verwicklungen, auch die Beute sicherstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Postkutschenrennen === 	&lt;br /&gt;
{{I|I TL  630-A}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Topolino e la corsa delle corriere&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Abramo Barosso]], [[Giampaolo Barosso]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Sergio Asteriti]] &lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 24.12.1967&lt;br /&gt;
*Genre: Western&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Micky Maus]], [[Goofy]], [[Kater Karlo]], [[Minni Maus]], [[Onkel Mortimer]], Krocker&lt;br /&gt;
*Seiten: 29&lt;br /&gt;
*Nachgedruckt in: [[LTB Spezial 84]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Micky, Goofy und Minni sind zu Gast auf der Farm von Minnis Onkel Mortimer und genießen zunächst das Leben in vollen Zügen. Doch die Ruhe wird jäh durch einen Streit Mortimers mit dessen Nachbarn, dem verschlagenen Rancher Krocker. Krocker fordert Mortimer heraus, beim nächsten Rennen mit historischen Postkutschen gegeneinander anzutreten. Im Wortgefecht wirft Mortimer, da er nicht genug Geld als Wetteinsatz hat, glatt seinen preisgekrönten Zuchtstier Alfi in die Waagschale. Dennoch ist er siegesgewiss, da seine Postkutsche bisher noch nie ein Rennen verloren hat. Er ahnt nicht, dass Krocker Karlo und dessen Bande angeheuert hat, um dem fiesen Rancher mit üblen Tricks zum Sieg zu verhelfen. Während des Rennens sabotieren Karlo und seine Komplizen alle Kutschen, sodass bald nur noch die von Krocker und Mortimer unbeschädigt übrig sind. Zudem sorgt einer der Gauner dafür, dass Mortimers bewährtes Duo einen Alkoholrausch erleidet und nicht starten kann. Kurzentschlossen übernehmen es Micky und Goofy, Mortimers Kutsche zu steuern. Minni, die mitkommen möchte, der es aber von Micky verboten wurde, versteckt sich ebenfalls in der Kutsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Los geht die Fahrt. Dass Mortimers Kutsche trotzdem noch fahrfähig ist, überrascht Karlos Bande, die auf Krockers Kutsche mitfährt. Doch hat Karlo auch für diesen Fall vorgesorgt. Erst will er die Pferde mit Johannisbrot ablenken, dann nebelt er die  gegnerische Kutsche in eine Staubwolke ein. Infolge des Staubs muss Minni niesen und kommt so aus ihrem Versteck. In der Nacht biwakieren die Postkutschenfahrer an einem geschützten Ort, Micky und Goofy außer-, Minni innerhalb des Wagens. Da kommt Karlo aus der Deckung und schiebt die Kutsche den Abhang hinunter. Damit, denkt er, hat er Micky und Goofy ausreichend Zeit gekostet, dass sie das Rennen nie und nimmer mehr gewinnen können. Er hat allerdings nicht damit gerechnet, dass Minni alles mitbekommen hat und Micky über Karlos Schurkereien informieren kann. Micky stellt seinem Gegner nun selbst eine Falle, indem er vorausreitet und Krockers Kutsche unter seine Kontrolle bringt. So können Micky, Goofy und Minni das Rennen für Mortimer gewinnen und zugleich Krocker öffentlich stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goofys verkehrte Welt === &lt;br /&gt;
{{I|I TL  699-A}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Topolino e l&#039;evaso al limone&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Guido Martina]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Giulio Chierchini]] &lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 20.04.1969&lt;br /&gt;
*Genre: Kriminalgeschichte&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Micky Maus]], [[Goofy]], [[Kommissar Hunter]], Gauner-Gully&lt;br /&gt;
*Seiten: 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der verpeilte Goofy ist ins Druckereigewerbe eingestiegen und hat sogleich zwei wichtige Aufträge von der Stadt erhalten: Zum einen soll er Steckbriefe mit dem Konterfei des entlaufenen Verbrechers Gauner-Gully drucken und in der ganzen Stadt affichieren. Zum anderen wurde ihm die Verantwortung zum Druck von Willkommensplakaten für einen ausländischen Milliardär übertragen. Dass allerdings alles, was gedruckt wird, zunächst spiegelverkehrt gesetzt werden muss, hat unerquickliche Auswirkungen auf Goofys Gedankenwelt. Er dreht nun auch im Kopf alles um. Wenn er sich den Kopf anschlägt, jammert er, ihm würden die Füße wehtun, zudem verwechselt er unten mit oben. So kommt es, dass er das Porträt des Milliardärs auf den Strafzettel druckt und das des Gauners auf den Willkommensgruß. Mitten in der Nacht zieht er los, um die Plakate überall aufzuhängen. Vor der Bank meint er, dies sei ein guter Ort für das Plakat mit dem vermeintlichen Milliardär – und stößt prompt mit diesem, in Wahrheit natürlich Gauner-Gully, zusammen. Der Gauner begreift, was für ein seltenes Geschenk ihm der trottelige Drucker da gemacht hat. Er überzeugt Goofy, das Aufkleben der Plakate sein zu lassen und begleitet diesen zurück zur Druckerei, wo er ihn außer Gefecht setzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen setzt Kommissar Hunter zur Auffindung des entflohenen Gauner-Gully zwei erstklassige Polizeispürhunde ein. Sie verfolgen die Spur bis zur Bank, wo Goofy nachts zuvor mit dem Ausbrecher zusammengestoßen war. In der Bank erfahren Micky und der Kommissar bestürzt, dass die Bankangestellten dem Gauner eine Menge Geld ausgehändigt haben. Kein Wunder, hatten sie ihn doch aufgrund des einen, von Goofy aufgehängten Plakats für den Milliardär gehalten. Sie folgen der Spur weiter zu einem Parfumladen, wo sich der trickreiche Gauner-Gully mit Duftwasser eingedeckt hat, um seinen Geruch zu übertünchen. Während der Kommissar nun mit den Hunden weiterzieht und alles abgrast, was irgendwie nach Zitronenparfum riecht, geht Micky lieber zu Goofy. Er will seinen Freund fragen, was genau in der Nacht passiert ist. In der Druckerei lauert allerdings noch Gauner-Gully, der Micky eins überzieht und ihn fesselt. Schließlich schaffen es die beiden Freunde, den Gauner mithilfe einer großen Papierrolle von den Füßen zu werfen. Kurz darauf kommt der abgehetzte Kommissar Hunter mit seinen Spürhunden zur Druckerei und kann Gauner-Gully endlich verhaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Micky und die fliegende Kiste === &lt;br /&gt;
{{I|I TL  669-C}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Topolino e il vecchio aereo&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Die fliegende Kiste&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Carlo Chendi]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Giulio Chierchini]] &lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 22.09.1968&lt;br /&gt;
*Genre: Abenteuer, Agenten-Story, Kriminalgeschichte&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Micky Maus]], [[Goofy]], [[Käpt’n Dobermann]], [[Griesgram|Tommy]], Baron Weinstein, Professor Tüftel&lt;br /&gt;
*Seiten: 27&lt;br /&gt;
*Besonderheit: Der Anfang dient als Fortsetzung zu &#039;&#039;[[Die Insel im Himmel]]&#039;&#039; von [[Floyd Gottfredson]]&lt;br /&gt;
*Nachgedruckt in: [[LTB Crime 23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Micky hat von der Flughafenverwaltung einen Brief bekommen, er möge sein altes Flugzeug abtransportieren. Micky kann sich gar nicht mehr an die schon betagte Kiste erinnern, ist dann aber erfreut, dass der rührige Tommy es noch gut in Schuss gehalten hat und es absolut fliegtauglich ist. Micky möchte die Antiquität dem Museum schenken und sie gemeinsam mit Goofy hinfliegen. Auf dem Flug kommt es allerdings zu Turbulenzen, da Micky vergessen hat die Maschine zu betanken. Infolgedessen legt Micky eine erzwungene Notlandung hin und Goofy wird aus dem Flugzeug geschleudert und macht Bekanntschaft mit einem aggressiven, schlagfreudigen Baron. Nachdem sich beide wieder gefunden haben, will Micky neuen Sprit holen gehen. Im nächstgelegenen Haus stoßen sie auf eine gewaltige Unordnung und bekommen beide einen heftigen Schlag auf den Kopf. Als sie endlich wieder zu sich kommen, steht kurz darauf auch schon die Polizei vor der Tür. Der bekannte Raketenforscher Professor Tüftel ist nämlich vorhin aus dem Haus entführt worden. Die Polizisten halten Micky und Goofy für die beiden Täter, nachdem sie einen anonymen Anruf bekommen haben. Dank eines Tricks gelingt es Micky und Goofy, sich von den Polizisten loszueisen, denn sie wollen selbst nach den Übeltätern suchen. Der Zigarrenstummel, den Micky in all dem Durcheinander im Haus des Professors entdeckt hat, bringt ihn auf die Spur der Gaunerbande, die sich in einem nahegelegenen Haus verkrochen hat. In einer angeblichen Paketsendung getarnt dringt Micky in das Haus ein und setzt die Banditen außer Gefecht, vor allem deren Boss, der der schlagfreudige Baron ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die gestohlene Insel === &lt;br /&gt;
{{I|I TL  980-B}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Topolino e l&#039;isola delle scoordinate&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Der Trick mit der Insel&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Andrea Fanton]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Sergio Asteriti]] &lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 08.09.1974&lt;br /&gt;
*Genre: Abenteuer&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Micky Maus]], [[Goofy]], [[Kater Karlo]], [[Klarabella Kuh]], [[Minni Maus]], [[Kommissar Hunter]], [[Inspektor Issel]], [[Eulenrichter]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein neues Flugzeug stürzt ausgerechnet auf dem Jungfernflug über der Arktis ab. Alle Insassen können gerettet werden bis auf Micky und Goofy. Die beiden Freunde befanden sich nämlich im Heck des Flugzeugs und als dieses auf dem Eis abstürzt, bricht das Heck glatt ab und landet im stürmischen Meer. Natürlich startet man eine Suchaktion nach den beiden Vermissten, bricht diese jedoch ohne Ergebnis ab. Während in  Entenhausen die Emotionen hochgehen, haben Micky und Goofy das Unglück gar nicht so schlecht überlebt und die im Gepäckraum im Heck aufbewahrten Vorräte geben ihnen sogar genug Proviant. Dennoch ist ihre Lage, so mitten auf dem Meer treibend, ziemlich trostlos. Sie wird zudem nicht besser, als ein unfreundlicher U-Boot-Fahrer in Geheimmission einen Torpedo abgibt und das noch aus dem Wasser ragende Flugzeugheck eiskalt versenkt. Micky und Goofy müssen sich schwimmend retten. Zum Glück sehen sie eine Insel vor sich, auf die sie es gerade noch schaffen. Eine sehr merkwürdige Insel ist das, mit dichter, tropischer Vegetation mitten im Eismeer. Auf der Insel machen sie Bekanntschaft mit dem schon vor langer Zeit hier gestrandeten Hopkins, früher angesehener und reicher Geschäftsmann. Hopkins erzählt ihnen, dass die Insel ein merkwürdiges Geheimnis birgt: Sie treibt. Und hin und wieder taucht sie sogar unter. Kurz darauf passiert genau das. Als sie alle wieder auftauchen, sehen sie, wie Kater Karlo mit einem Hubschrauber auf der Insel landet. Sie folgen ihm und erkennen, dass die Insel motorisiert ist und Karlo sie hinsteuern kann, wohin er möchte. So kann er sie laufend an irgendwelche Milliardäre verschachern, sie dann weitersteuern und seine reichen Kunden damit übers Ohr hauen. Micky, Goofy und Hopkins locken Karlo in eine Falle, bringen die Insel unter ihre Kontrolle und steuern sie nach Neukork, wo Karlol vor Gericht gestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goofy und der Pferdesattel === &lt;br /&gt;
{{I|S 72256}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Genuine Leather&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: &#039;&#039;unbekannt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: &#039;&#039;unbekannt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 18.11.1973&lt;br /&gt;
*Genre: Kurzgeschichte&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Goofy]], [[Micky Maus]] &lt;br /&gt;
*Seiten: 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Goofy hört, dass der von ihm gekaufte Pferdesattel aus Rindsleder ist, bringt er ihn glatt wieder zurück. Denn er möchte nicht mit einem Rindviehsattel auf einem edlen Pferd reiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der realistische Film === &lt;br /&gt;
{{I|I TL  646-B}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Topolino e il film verista&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Ein realistischer Film&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Abramo Barosso]], [[Giampaolo Barosso]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Giulio Chierchini]] &lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 14.04.1968&lt;br /&gt;
*Genre: Kriminalgeschichte, Film&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Micky Maus]], [[Goofy]], [[Kater Karlo]], [[Schnauz]], [[Jim|Stoppel]] &lt;br /&gt;
*Seiten: 27&lt;br /&gt;
*Besonderheit: Erwähnung von [https://de.wikipedia.org/wiki/San_Jacinto_(Kalifornien) San Jacinto], in dessen Nähe [[Carl Barks]] zweieinhalb Jahrzehnte gewohnt hat. Das reale San Jacinto liegt jedoch nicht am Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein in seiner Begeisterung kaum zu bremsender Filmproduzent überzeugt Micky davon, einen ganz realistischen Film über dessen Kriminalfälle zu drehen. Um den Film so realistisch wie möglich zu halten, sollen Micky und Goofy jeweils sich selbst spielen. Auch ein echter Juwelier als Diebstahlopfer mit echten Juwelen ist mit an Bord. Nur die Gauner sind zur Enttäuschung des Produzenten nicht die echten. Karlo, Schnauz und Stoppel haben, als er sie angefragt hat, glatt abgesagt. Nun sollen drei Schauspieler die Rollen der drei Erzhalunken übernehmen. Auch in den Medien wird bald über den vielversprechenden neuen Film berichtet. Die Nachrichten gelangen bis in den Unterschlupf von Karlo, Schnauz und Stoppel, die nun doch beschließen, sich am Dreh zu beteiligen. Die Beute der echten Juwelen ist eben zu verlockend. Daher nehmen die drei Gauner die Plätze der Schauspieler ein und vollführen vor laufender Kamera einen echten Überfall. Der Produzent ist begeistert, dass der Überfall lebensechter ist, als er es sich vorgestellt hat. Der Juwelier ist weniger glücklich und will die Edelsteine wieder, sonst kündigt er eine Schadenersatzklage an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Micky fängt an zu ermitteln. Schnell ist ihm klar, wer die Übeltäter sind, doch Karlo samt Komplizen aufzuspüren ist gar nicht so einfach. Ein Flugzeug haben sie nicht genommen, da dieses einen Defekt hatte. Doch welchen anderen Weg nach Entenhausen können sie gewählt haben? Goofy fragt einfach herum und findet zu Mickys Erstaunen genau den Taxifahrer, der die drei transportiert hat. Das Taxi hat die Gauner beim Busbahnhof abgesetzt, doch von dort scheint es so gut wie möglich, ihre weitere Spur zu rekonstruieren. Da fällt Goofys Blick auf die Werbung eines Bootsverleihs und Micky erklennt, dass dies der Weg sein könnte, den Karlo und seine Komplizen genommen haben. Micky und Goofy nehmen ebenfalls ein Boot, um die Ganoven zu verfolgen. In der Nacht entfernt Micky die Schiffsschraube von Karlos Boot, während dieser nichtsahnend schläft. So können die drei Halunken am nächsten Morgen nicht entkommen, als die Küstenwache sie einsammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Einladung zum Abendessen === &lt;br /&gt;
{{I|S 76029}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Goofy&#039;s Good Luck Dinner&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Einladung zum Abendessen&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[D. Stone]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Jaime Diaz Studio]] &lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: Januar 1982&lt;br /&gt;
*Genre: Kurzgeschichte&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Goofy]], [[Minni Maus]], [[Micky Maus]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goofy möchte mit Micky und Minni feiern, dass er 20 Taler verdient hat und lädt deswegen beide zum Abendessen ein. Micky und Minni wollen an dem Tag noch ins Kino gehen, während Goofy kocht. Da seine Küche nicht funktioniert, überlässt Minni ihm kurzerhand die ihre. Doch das Kochen geht schief und es bricht ein Brand aus. Goofy ruft die Feuerwehr und da die Männer so nett sind, lädt Goofy sie ebenfalls zum Essen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Lustiges Taschenbuch|Hauptartikel der Reihe]]&lt;br /&gt;
*[http://inducks.org/issue.php?c=de%2FLTB++90 LTB 90 im Inducks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lustiges Taschenbuch|090]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_30&amp;diff=308639</id>
		<title>LTB 30</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_30&amp;diff=308639"/>
		<updated>2026-05-23T21:19:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rezi}}&lt;br /&gt;
{{Infobox LTB &lt;br /&gt;
| LTBNR = 30 &lt;br /&gt;
| LTBTITEL = Hier geht’s rund&lt;br /&gt;
| NEU = Die Gelbfuß-Indianer &lt;br /&gt;
| EDATUM =  9. September 1974 &lt;br /&gt;
| CRED = [[Dr. Erika Fuchs]] &lt;br /&gt;
| UEB =  [[Gudrun Penndorf]]&lt;br /&gt;
| NRGESCH =  6&lt;br /&gt;
| PREIS = D: DM 3,80&amp;lt;br&amp;gt;A: öS 30&amp;lt;br&amp;gt;CH: SFR 5.00 &lt;br /&gt;
| BILD = Bild:LTB 30.JPG &lt;br /&gt;
| NEU-BILD = Datei:LTB-AK-300-030.jpg &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Original ==&lt;br /&gt;
Die LTB-Bände 1 bis 116 sind bis auf wenige Sonderfälle Übernahmen aus der italienischen Reihe &#039;&#039;[[I Classici di Walt Disney]]&#039;&#039;. Die Vorlage für das LTB 30 ist der Band &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Gran Gala di Paperone&#039;&#039;&#039; I Classici di Walt Disney, Prima Serie # 52&#039;&#039; (Dez. 1973).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== Vor- und Rahmengeschichte ===&lt;br /&gt;
{{I|I CWD  52-A}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Prologo a &amp;quot;Gran gala di Paperone&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Gian Giacomo Dalmasso]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Giuseppe Perego]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 01.12.1973&lt;br /&gt;
*Genre: [[Rahmengeschichte]]&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Panzerknacker]], [[Donald Duck]], [[Fähnlein Fieselschweif]], [[Rita Rührig]], [[Onkel Dagobert]], [[Tick, Trick und Track]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Panzerknacker im Gefängnis sitzen, spart sich  Onkel Dagobert viel Geld, das er sonst stets für Schlüssel, Schlösser und andere Sicherheitsanlagen ausgeben muss. Dieser Zustand gefällt der Schloss- und Riegelindustrie gar nicht, die dadurch massiv an Umsatz einbüßt. Ihr Vertreter sucht deswegen beim Justizminister um eine Amnestie der Panzerknackerbande an. Eine Kommission berät darüber, was Dagobert mächtig in Rage versetzt. Nachdem er sich beim  Kommissionsvorsitzenden durch einen unbedachten Auftritt unbeliebt gemacht hat, folgt die Entscheidung pro Amnestie und die unverbesserlichen Gauner werden auf freien Fuß gesetzt, nur um wieder gegen den Fantastilliardär zu intrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Onkel Dagobert und die kleinen Männchen aus der Fliegenden Untertasse]] ===&lt;br /&gt;
{{I|W US   65-01}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Micro-Ducks from Outer Space&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Besuch vom Planeten Diana&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Carl Barks]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Carl Barks]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 07.07.1966&lt;br /&gt;
*Genre: Außerirdische, Science-Fiction&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Borstinger]], [[Donald Duck]], [[Onkel Dagobert]], [[Tick, Trick und Track]], [[Besucher vom Planeten Diana]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 32&lt;br /&gt;
*Anmerkung: Diese Barks-Geschichte wurde in der Übersetzung von Gudrun Penndorf abgedruckt. In der Neuauflage erhielt die Geschichte denselben Titel wie die gebräuchliche Fassung von [[Dr. Erika Fuchs]], obwohl nach wie vor die Penndorf-Version verwendet wurde. Allerdings wurden sämtliche Namen in der Neuauflage an die Fuchs-Fassung angeglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klub der Zweifler hat zehn Millionen Taler ausgelost für denjenigen, der ihnen eine fliegende Untertasse präsentieren kann. Während ganz Entenhausen versucht, einer solchen habhaft zu werden, hat Onkel Dagobert ganz andere Sorgen: Die Scheibe des Fensters in seinem Geldspeicher ist kaputt, sodass ständig Schadinsekten hineinfliegen, die er mit der Fliegenklatsche erledigen muss. Zufällig gelangt genau ein Raumschiff von einem anderen Planeten in seinen Speicher, das vom Planeten Diana kommt, dessen Bewohner extrem klein sind und deren Raumschiff daher ebenfalls nur Miniaturgröße hat. Sie kommen, um von Dagobert Weizen und Mais zu kaufen, der ihre Nahrungsmittelknappheit decken könnte. Als sie bereits wieder abgeflogen sind, fällt Dagobert siedend heiß ein, dass er mit den Besuchern vom anderen Stern doch eigentlich zehn Millionen verdienen könnte und ruft sie zurück. Gemeinsam mit Donald und den Kindern macht sich Dagobert auf, um die Untertasse von Diana sicher zum Klub der Zweifler zu bringen – Dagobert und Donald miniaturisiert an Bord des Raumschiffs, die Kinder in ihrer normalen Größe begleiten das UFO. Es kommt auf dem Weg zu einigen brenzligen Situationen, aber sie überstehen alle Gefahren, bis sie zum Klub der Zweifler kommen. Dort präsentiert sich den Herren stolz die Untertasse. Als die Mannschaft jedoch aussteigen will, hüllt sie einer der Zweifler, der keine Lust hat, das versprochene Geld herauszurücken, in Zigarrenrauch ein. Den Besuchern vom Planeten Diana bleibt nach diesem schrecklichen Erlebnis keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ Eine detailliertere Inhaltsangabe sowie weitere Informationen gibt es im Hauptartikel &#039;&#039;[[Besuch vom Planeten Diana]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstand der Roboter ===&lt;br /&gt;
{{I|I TL  704-AP}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Zio Paperone e la rivolta delle macchine&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Die Revolte der Roboter&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Rodolfo Cimino]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Luciano Capitanio]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 25.05.1969&lt;br /&gt;
*Genre: Weltraum, Action&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Donald Duck]], [[Onkel Dagobert]], [[Tick, Trick und Track]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 52&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Angst vor einer Amnestie der Panzerknacker lässt Dagobert komplett zusammenbrechen. Hilfe sucht er wie üblich bei Donald. Dabei fällt sein Blick im Haus seines Erbneffen auf eine Zeitung, die von der Entdeckung eines neuen, erdähnlichen Planeten kündet. ein Hoffnungsschimmer für Onkel Dagobert, denn dort oben wäre er vor den Panzerknackern sicher. Dank einer Rezeptur von Daniel Düsentrieb braut er sich alsbald einen besonders starken Treibstoff zusammen und stattet seinen Geldspeicher mit einem Düsentriebwerk aus. Dann ruft er seine Neffen herbei, um in ihrer Begleitung – ob sie wollen oder nicht – den Weg zu dem fernen Planeten anzutreten. Dank des neuen Treibstoffs geht die Reise enorm schnell und schon bald taucht der Planet auf. Doch beim Aufsetzen hat der impulsive Dagobert viel zu viel Schwung. Der Geldspeicher saust dröhnend weiter, kracht einen Abhang hinunter und ruiniert dabei einen Teil der Stadt der auf diesem Planeten lebenden Lebewesen. Die Außerirdischen sind hochtechnisiert, aber friedlich und als Dagobert beim König vorgesprochen, sich entschuldigt und den Grund ihres Kommens erklärt hat, gewährt er ihnen Asyl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund ihrer technisch hohen Entwicklung haben die Lebewesen auf diesem Planeten Roboter für jeden Zweck. Reparaturroboter reparieren den angerichteten Schaden, durch die Luft sausende Aeroboter dienen als Wachen, Landwirtschaftsroboter pflegen die Felder, Haushaltsroboter erleichtern in jeder erdenklichen Weise das Leben. Dass die Roboter kein Gehalt beziehen unds ohne zu murren fast andauernd arbeiten, außer in den Zeiten, in denen sie sich mit Rostschutzmittel einschmieren, freut den sparfreudigen Dagobert besonders und er bewundert den technischen Fortschritt. Dieser bringt allerdings mit sich, dass die Planetenbewohner degeneriert sind und nichts mehr selbst tun können. Sie sind nicht einmal mehr dazu imstande, ihre Beine zu gebrauchen und sich selbständig fortzubewegen, sondern brauchen für alles Rollsessel und Roboter. Während sich Donald leicht in das einfache Schlaraffenland-Leben auf diesem Planeten einfindet, bezweifeln die Kinder, dass das wirklich der Fortschritt ist, auf den man stolz sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Zeit der Faulenzerei nähert sich ohnehin dem Ende. beim Reparieren des in Mitleidenschaft gezogenen Speichers entdecken die Roboter Dagoberts Goldtaler und in einer Kurzschlussaktion verspeisen sie diese. Davon werden sie wie betrunken. Bald beginnen alle Roboter Gold zu verspeisen. Der König kann sie nu8r noch mit Roststrahlen davon zurückhalten, doch ist dies keine dauerhafte Lösung, da die Planetenbewohner die Roboter nun einmal brauchen. Die einzige Möglichkeit, die sie sehen, ist, dass die Ducks das Loch im Speicher selbst reparieren und dann so schnell wie möglich zur Erde zurückkehren. Das gelingt ihnen gerade noch rechtzeitig, bevor die Roboter mit neugebauten Großrobotern anrücken. Bei ihrem Abflug sehen die Ducks, wie die aufständischen Roboter das gesamte Reich des Königs zerstören. Dieser furchtbare Anblick macht Dagobert auch auf der Erde noch zu schaffen. Als die Kinder an seinen Kampfgeist appellieren, fühlt er sich angestachelt, den Geldspeicher selbst zu einer Kampfmaschine hochzurüsten und aufg den Planeten zurückzukehren, um ihredn neuen Freunden beizustehen. Dagobert erledigt alle Roboter im Umkreis, doch die noch übriggebliebenen verschanzen sich im Elektrizitätgswerk und bauen dort einen Superroboter. Aufgrund der Hochspannung können die kampfbereiten Ducks nicht zu ihnen vordringen. Um ihre Gegner endgültig zu besiegen, müssen sie sie zum Rosten bringen, wofür jedoch zu wenig Feuchtigkeit in der Luft ist. Mithilfe von Eis gelingt es ihnen, in der Luft ein Gewitter zu produzieren. Es regnet, die Roboter korrodieren. Nun können die Ducks nach dem König und seinem Volk suchen, die gar nicht böse über die Geschehnisse sind, da sie so gezwungen wurden, alles wieder selbst zu machen und nun endlich wieder auf den eigenen Beinen stehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Onkel Dagobert führt Klaas Klever an der Nase herum ===&lt;br /&gt;
{{I|I TL  649-A}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Zio Paperone e il segreto di Villa Mistero&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Ein untrüglicher Riecher&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Guido Martina]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Romano Scarpa]]&lt;br /&gt;
*[[Inker|Tusche]]: [[Luciano Gatto]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 05.05.1968&lt;br /&gt;
*Genre: Wirtschaftskampf&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Donald Duck]], [[Onkel Dagobert]], [[Klaas Klever]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 32&lt;br /&gt;
*Besonderheit: erstmals taucht ein Helfershelfer Klevers auf und erstmals isst Klever am Ende einer Geschichte seine Melone&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen alltäglichen Spaziergang Dagoberts mit Donald findet dessen Erzrivale Klaas Klever äußerst verdächtig. Normalerweise beschäftigt sich der reichste Mann der welt nie nur mit Müßiggang, daher meint Klever, er würde etwas vor ihm verbergen. Er ärgert sich grün und blau, dass er die beiden Ducks nicht belauschen kann. Donald indes bemerkt, dass klevers Wagen ihnen bereits seit geraumer Zeit folgt und macht seinen Onkel auf diesen aufmerksam. Dagobert versteckt sich und benutzt seinen neuen, ausfahrbaren Periskopstock, um auszuspähen, wer ihnen da folgt. Der Anblick Klevers dreht ihm den Magen um. Um diesen abzuhängen, eilen sie in die entgegengesetzte Richtung davon und wollen sich in einem Auktionshaus verstecken, wo, wie Dagobert meint, sein Rivale ihn nie vermuten würde. Doch Klever und sein Helfershelfer haben das Manöver bemerkt und fahren nun ihrerseits zum Auktionshaus. Donald hat dort drin einen Platz für sich und seinen Onkel erspäht und winkt Dagobert. Der Auktionar hält dies für einen Versuch, mitzubieten. Dagoberts anschließende Rüge seinem Neffen gegenüber macht es nicht besser, sondern treibt im Gegenteil den Preis noch weiter in die Höhe. Genau in diesem Moment stürzt Klever in den Saal, der nun meint, Dagobert hätte ihn von der Versteigerung fernhalten wollen und hätte es bewusst auf das zur Auktion stehende Grundstück abgesehen. Es entbrennt ein Bieterstreit zwischen beiden Milliardären, in dessen Folge beide eine Million bieten und der Auktionar das Grundstück beiden überlässt. Ersteigert haben sie das sogenannte Schmugglernest. Aufgrund des Namens gehen beide davon aus, der jeweils andere sei sich sicher, dass dort ein Schatz versteckt sei und habe das Grundstück deswegen unbedingt haben wollen. Erneut kommt es zur tätlichen Auseinandersetzung um die Frage, wem welches Geschoss der Hütte zusteht. Der Auktionar schlägt schließlich vor, derjenige, der zuerst dort ankommt, dürfe sich das Stockwerk aussuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun kommt es auf jede Sekunde an, da ist beiden auch jeder üble Trick recht. Dagobert sperrt Klever kurzerhand im Büro des Auktionars ein, hat jedoch vergessen, dass dieses ein Fenster hat, wodurch Klever trotzdem viel schneller bei seinem bereits wartenden Wagen ist. Um seinen Konkurrenten zu übertrumpfen, kauft Dagobert im nächsten Geschäft kurzerhand das protzigste und schnellste Auto und rast Klever hinterher, wobei er sich um andere Verkehrsteilnehmer und Verkehrsregeln wenig schert. Nachdem er Klevers Auto überholt hat, tauscht er perfide die Hinweisschilder aus, um ihn in die Irre zu leiten und auf jeden Fall als Erster beim Schmugglernest zu sein. Dort erleben alle Beteiligten eine herbe Enttäuschung: Die baufällige Hütte steht auf Stelzen inmitten eines morastigen Sumpfes, der übel riecht. An einen irgendwo vergrabenen Schatz ist erst gar nicht zu denken. Klever, der Dagoberts Gespräch mit Donald in der Hütte abhört, erfährt nun, wodurch das ganze Missverständnis bei der Versteigerung zustandekam. Da ihm nun klar wird, dass es hier absolut nichts zu holen gibt, möchte er dennoch seinen Rivalen reinlegen und sich seinen Anteil am Gelände teuer abkaufen lassen. Dagobert bemerkt dank seines Periskopstabs allerdings, was Klever im Schilde führt. Am Abend, als Klever und sein Helfershelfer eine kleine Show einlegen und so tun, als würden sie einen Schatz suchen, geht Dagobert auf das Spielchen ein und kauft jenem den Anteil am Grundstück ab. Zuletzt lacht aber nur Dagobert, der in dem Sumpf eine florierende Methanförderanlage aufbauen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Onkel Dagobert und die Gelbfußindianer ===&lt;br /&gt;
{{I|I TL  765-A}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Zio Paperone e il passaggio a Nord-Est&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Die Gelbfuß-Indianer&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Rodolfo Cimino]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Giulio Chierchini]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 26.07.1970&lt;br /&gt;
*Genre: Abenteuer&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Donald Duck]], [[Onkel Dagobert]], [[Tick, Trick und Track]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 37&lt;br /&gt;
*Nachgedruckt in: [[LTB Spezial 66]], [[LTB Abenteuer 19]] (als &#039;&#039;Die Nordostpassage&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nostalgische Erinnerungen an seine Zeit als Goldgräber bringen Onkel Dagobert auf den Gedanken, eine Reise zu den Stätten seiner Jugend zu unternehmen, und zwar gemeinsam mit seinen Neffen. Was sich zunächst wie eine angenehme Ferienreise anhört, bedeutet für Donald schnell enorme Plackerei, da er das Kanu seines Onkels und alle Vorräte über die Berge ziehen muss. Als er sich weigert, benutzt Dagobert einen alten Trick auis seiner Jugend, indem er einen Bären das Kanu ziehen lässt, der Donald verfolgt. Schließlich und endlich gelangen sie doch noch zur Nordostpassage, die Dagobert angestrebt hatte. Dort, beim Nordostsee, kann er sich endlich erholen. Der See war für die Goldgräber damals Fluch und Segen zugleich, da die meisten zwar über diesen Weg sichere Gefilde erreichten, einige jedoch im See mitsamt ihrer schweren und reichen Nugget-Ladung spurlos verschwanden. Auch einer von Dagoberts damaligen Freunden, der alte Sam, ist noch in der Gegend unterwegs und kehrt mit reicher Beute zurück. Der See, der lange ruhig war, schreckt ihn nicht mehr, doch die Ruhe ist trügerisch. Als er den See überquert, verschwindet er. Dagobert will seinen alten Kumpanen (und vor allem dessen Gold) nicht im Stich lassen und folgt ihm, doch nicht nur er, auch Donald verschwindet im See. Die Kinder tauchen und finden so heraus, dass ihre Onkel von Indianern, die mit ihren Pferden im See tauchen, entführt wurden. Dank einer Stele erfahren sie von der Geschichte des Volkes, das in einem abgeschotteten Talkessel hinter dem See lebt. Die sogenannten Gelbfußindianer entführen immer wieder Goldgräber, um aus dem Gold Schleusen zu bauen, die das Wasser des Sees zurückhalten, damit es nicht ihren Talkessel flutet. früher hatten sie hierzu Holz und Eisen benutzt, die jedoch dem Wasser nicht standhalten konnten. Die Kinder wollen ihre Onkel nicht in der Hand der Indianer lassen. Einer von ihnen täuscht vor, als weiterer Goldgräber den Weg über den See anzutreten. Als die Indianer kommen, fangen die beiden anderen diese mit Fischernetzen. Nun wird ein Austausch vereinbart und Dagobert, Donald und Sam gelangen in die Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die süße Tour ===&lt;br /&gt;
{{I|I TL  599-B}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Zio Paperone e il complesso del cannone&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Die Pfeffergurkenmarmelade&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Rodolfo Cimino]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Luciano Gatto]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 21.05.1967&lt;br /&gt;
*Genre: Wirtschaftskampf&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Donald Duck]], [[Onkel Dagobert]], [[Tick, Trick und Track]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 33&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Großfürst von Fruktanien ist aufgrund schlechter Berater dazu veranlasst worden, tausende Gläser Pfeffergurkenmarmelade einzukochen, die nun niemand im Ausland essen möchte. Die Marmeladenproduktion Onkel Dagoberts läuft dagegen wie geschmiert. Deswegen wollen die Fruktanier Dagobert m,it allen möglichen Mitteln aus dem Markt drängen. Der General lässt dafür extra ein Serum entwickeln, das dem armen Opfer den Cäsarenwahn einimpft. Mit diesem möchte er Dagobert malträtieren lassen, um ihn in ganz Entenhausen unleidig zu machen. Der Wirtschaftattaché des Fürstentums nutzt die Gelegenheit, als Dagobert einen Arztbesuch erhält. Durch einen Schlag auf den Kopf schaltet er den Doktor aus und verkleidet sich anschließend als dieser. So schöpft Dagobert keinen Verdacht, als ihm der vermeintliche Mediziner die Spritze, angeblich ein Verjüngungselixier, in den Bürzel rammt. Der Impfstoff zeigt bald erschreckende Auswirkungen. Dagobedrt schafft sich Bücher über berühmte Feldherren und Schlachten an, die er eifrig studiert. Besonders angetan hat es ihm Napoleon. Schon bald beginnt er seine Angestellten zu drillen und in Uniformen zu stecken. Zur Stadtratssitzung lässt er sich von seiner Leibgarde eskortieren, wie es großen Persönlichkeiten wie ihm zusteht. Sein neuerwachter Größenwahn sorgt bei den Stadtoberen für Gelächter. Dagobert rächt sich, indem er die Unbotmäßigen mit Tinte und üäberreifen Wassermelonen beschießen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Entwicklungen sorgen für Empörung und es mehren sich die Stimmen, die eine Bestrafung fordern. Der Wirtschaftsattache von Fruktanien schleicht sich, als ein Stadtrat verkleidet, in die nächste Sitzung ein, um das Ergebnis in seinem Sinn zu beeinflussen. Schließlich beschließt eine Mehrheit, Dagobert in die Verbannung zu schicken. Daraufhin nämlich hatten die Fruktanier hingearbeitet, damit dessen Marmeladefabriken in Folge der Verbannung geschlossen werden und sie selbst ihre Pfeffergurkenmarmelade nach Entenhausen exportieren können. Nach gutem Zureden seiner Neffen stimmt Dagobert dem Asyl zu, das schließlich alle Großen der Geschichte erleben mussten. Vorher fordert er von Donald aber noch einen Taler ein. Donald ist erstaunt, hat er diesen doch damals dem Arzt überantwortet, damit er ihn dem Onkel bringe. Die Kinder forschen nach und bringen so in Erfahrung, dass er arme Arzt gar nicht bei seinem Patienten war. Als sie dann den tückischen Wirtschaftsattaché belauschen, fliegt der perfide Plan mit dem Cäsarenwahnserum auf. Der Arzt braut ein Gegenmittel zusammen, wodurch Dagobert genest. Nun kann er einen Schlachtplan für den Gegenangriff entwerfen: Er tut, als würde er tatsächlich ins Exil gehen, um die Fruktanier und ihre Marmelade nach Entenhausen zu locken. Dort jedoch bombardiert er sie mit Wassermelonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Jungbrunnen ===&lt;br /&gt;
{{I|I TL  648-B}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Zio Paperone e la mappa a pressione&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Der Schatz im Mammutwald&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Guido Martina]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Giorgio Bordini]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 28.04.1968&lt;br /&gt;
*Genre: [[Schatzsuche]]&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Panzerknacker]], [[Donald Duck]], [[Onkel Dagobert]], [[Tick, Trick und Track]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Wannenbad mit Fichtennadelessenz fällt Dagobert siedend heiß ein, dass er einst bei einer Bärenjagd im Mammutwald einen Schatz gefunden hat. Diesen konnte er damals nicht an sich nehmen, weil ihm Piraten auf den Fersen waren. Deswegen grub er ihn wieder ein und machte einen Lageplan, den er in die Rinde des nächsten Mammutbaums ritzte. Nun will er sich den Schatz natürlich holen und zwar mit Donalds Hilfe. Dafür verspricht er diesem sogar einen Anteil. Doch auch die Panzerknacker haben Wind davon bekommen und folgen den Ducks, um ihnen die Schatzkarte abzunehmen. Im Mammutwald stellen Donald und Dagobert fest, dass die einst so kleinen Mammutbäume inzwischen gewaltig gewachsen sind. Die aufgeweckten Kinder, denen dies aufgrund ihres Schlauen Buchs sehr wohl bewusst war, hatten bereits früher versucht, sie über das rasche Wachstum von Mammutbäumen aufzuklären, allerdings wurde ihnen nie Gehör geschenkt.Während Dagobert nun loszieht, um Schaufeln zu kaufen, muss Donald den richtigen Baum suchen. Einem seiner intelligenten Neffen gelingt das durch logisches Nachdenken, während Donald lieber die Zeit mit Schlafen verbringt. Gerade als die beiden dann die Schatzkarte gefunden und aus der Rinde des Mammutbaums geschnitten haben, tauchen die Panzerknacker auf. Um ihnen die Schatzkarte nicht überantworten zu müssen, verbrennt Donald sie lieber, nachdem er rasch noch einen Abdruck ins feuchte Moos gemacht hat. Wiederum durch die Intelligenz eines der Neffen können die Panzerknacker verhaftet werden, da durch sein Auf- und Abgehen vor dem Lagerfeuer er den anderen Nachrichten zukommen lässt. Die bisherigen Male, in denen die Kinder sichals intelligenter erwiesen und den Tag gerettet haben, genügen aber offenbar nicht, damit Donald undDagobert auf ihre Stimme hören. Als sie der Schatzkarte folgen, gehen sie so genau in die falsche Richtung, da der Abdruck selbstverständlich spiegelverkehrt war. Dadurch finden nur die Kinder den richtigen Schatz und können ihn für sich reklamieren, da Dagobert sich zunächst nicht für sie und ihren Fund interessiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Lustiges Taschenbuch|Hauptartikel der Reihe]]&lt;br /&gt;
*[https://inducks.org/issue.php?c=de%2fLTB++30 LTB 30 im Inducks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lustiges Taschenbuch|030]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_109&amp;diff=308638</id>
		<title>LTB 109</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_109&amp;diff=308638"/>
		<updated>2026-05-23T21:18:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rezi}}&lt;br /&gt;
{{Infobox LTB &lt;br /&gt;
| LTBNR = 109&lt;br /&gt;
| LTBTITEL = Das Lied der Prärie&lt;br /&gt;
| NEU = Das Lied der Prärie&lt;br /&gt;
| EDATUM = 10. Januar 1986&lt;br /&gt;
| CRED = [[Dorit Kinkel]]&lt;br /&gt;
| UEB = [[Gudrun Penndorf]] M. A.&lt;br /&gt;
| BES = &lt;br /&gt;
| NRGESCH =  8&lt;br /&gt;
| PREIS = D: DM 6,20&amp;lt;br&amp;gt;A: öS 48&amp;lt;br&amp;gt;CH: SFR 6.20 &lt;br /&gt;
| BILD = Datei:LTB 109 or.jpg&lt;br /&gt;
| NEU-BILD = Datei:LTB-AK-300-109.jpg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Original ==&lt;br /&gt;
Die LTB-Bände 1 bis 116 sind bis auf wenige Sonderfälle Übernahmen aus der italienischen Reihe &#039;&#039;I Classici di Walt Disney&#039;&#039;. Die Vorlage für das LTB 109 ist der Band &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;L‘Allegro Far West&#039;&#039;&#039; I Classici di Walt Disney, Seconda Serie # 98&#039;&#039; (Feb. 1985).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden alle Geschichten des Original-Bandes übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom I Classici der Seconda Serie # 58 an (Okt. 1981) gab es im italienischen Original keine Rahmengeschichte mehr, was es ermöglichte, die Geschichten im LTB in veränderter Reihenfolge abzudrucken, so auch in LTB 109.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem erschien vom I Classici der Seconda Serie # 73 an (Jan. 1983) die italienische Vorlage mit nur noch 244 statt 260 Seiten, eine Entscheidung des italienischen Verlags Mondadori, die Ehapa für das deutsche LTB nicht nachvollzog. Deshalb wurde von nun an immer mit Kurzgeschichten aufgefüllt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nicht in der italienischen Vorlage von LTB 109 enthalten waren „Stadträuber auf dem Lande“ und „Der Schilderstreich“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== [[Es war einmal im Wilden Westen]]...: Fliegende Nuggets ===&lt;br /&gt;
{{I|I TL 1131-A}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Paperino e le pepite di don Pepito Paperon&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Guido Martina]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Guido Scala]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 31.07.1977&lt;br /&gt;
*Genre: Western&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Daisy Duck]], [[Panzerknacker]], [[Donald Duck]], [[Dussel Duck]], [[Gustav Gans]], [[Klaas Klever]], [[Onkel Dagobert]], [[Tick, Trick und Track]], [[Till]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 44&lt;br /&gt;
*Nachgedruckt in: [[Enthologien 4]], [[LTB Spezial 130]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der etwas träge Pionier Donald wurde mitsamt seiner Neffen Tick, Trick und Track irgendwann im 19. Jahrhundert von ihrem reichen Onkel Dago in die Stadt beordert. Sie treten daher die beschwerliche Reise durch ein völlig ausgetrocknetes Gebiet an, wo es kaum Wasser gibt und zudem verfeindete Indianerstimme ihr Revier verteidigen wollen. Nachdem die Ducks endlich Wasser gefunden haben, müssen sie feststellen, dass dieses ein Schlafmittel enthält. Die gerissenen Schleichfußindianer, welche die Eindringlinge schon ausgiebig beobachtet haben, wollen sich nun doch mit Donald verbünden. Bei einem Angriff auf die Postkutsche werden die herannahenden Indianer des anderen Stammes glücklicherweits von Banditen abgelenkt und in die flucht geschlagen. Donald und die Jungs erreichen die Stadt, wo sie Bekanntschaft mit den dortigen Bewohnern machen. Donalds Cousine Daisy bändelt sofort mit Gustav an, was Donald ganz und gar nicht gefällt. Um sich zu bei ihr in Stellung zu bringen, nimmt er doch noch einen Auftrag seines knickerigen Onkels an. Er soll des nachts die Fensterscheiben des Rivalen Clay Clever mit Steinen einwerfen, die Dago vor einer alten Hütte aufgeschüttet hat. Als es dunkel ist, kommt Donald der Aufgabe zwar nach, verwendet aber die schmutzigen Steine, die er im Inneren der Hütte gefunden hat. Nach einigen Nächten und Tagen stellt sich nun heraus, dass es sich mitnichten um Steine gehandelt hat, sondern um angemalte Goldnuggets, die Donald bereitwillig an Onkel Dagos Erzfeind abgetreten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Es war einmal im Wilden Westen]]...: Der Saloon-Star ===&lt;br /&gt;
{{I|I TL 1133-B}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Paperino e la bella del saloon&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Guido Martina]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Guido Scala]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 14.08.1977&lt;br /&gt;
*Genre: Western&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Anwantzer]], [[Daniel Düsentrieb]], [[Panzerknacker]], [[Donald Duck]], [[Dussel Duck]], [[Gustav Gans]], [[Helferlein]], [[Klaas Klever]], [[Onkel Dagobert]], [[Tick, Trick und Track]], [[Daisy Duck]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 44 &lt;br /&gt;
*Nachgedruckt in: [[LTB Spezial 56]], [[LTB History 5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Saloon-Besitzer Don Dago Duck macht in ganz Duck-Town Werbung für den Aufsehen erregenden Auftritt der wunderschönen Sängerin Lilly, die in seinem Saloon am nächsten Abend die Herzen der anwesenden Cowboys höher schlagen lassen soll. Der Unternehmer hofft, gut an den ausgeschenkten Getränken zu verdienen und knausert bei der Gage der Sängerin. Wohl auch aufgrund des Zutun von Clay Clever und dessen Handlanger Lusky staunt Onkel Dago nicht schlecht, als sich in der Postkutsche nur ein einfacher Priester befindet. Von der Diva fehlt jedoch jede Spur, da ihr offensichtlich die angebotene Gage deutlich zu gering war. Mangels einer Alternative muss Donald seine Freundin Daisy fragen, ob diese in die Rolle der Saloon-Sängerin schlüpft und für die Männer das Tanzbein schwingt. Doch die emanzipierte Daisy lehnt mit schlagkräftigen Argumenten ab. Aus diesem Grund verpflichtet Onkel Dago ausgerechnet Donald, in ein abgenutztes Damenkleid zu steigen. Weiterhin bekommt Donald eine aus Pferdehaar gemachte Perücke. Da er nicht singen kann, kommt das von Danny Rushhoure erfundene Vociphon hinter der Bühne zum Einsatz. Zuerst sieht es so aus, als könnte der Schwindel funktionieren, doch die von Clay Clever angestiftete Bamberos-Bande taucht auf und entführt die vermeintliche Musikerin. Tick, Trick und Track machen sich auf, die dreisten Entführer aufzuspüren und Donald zurückzubringen, bevor die echte Lilly in Duck-Town einkehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Es war einmal im Wilden Westen]]...: Ein wirksames PR-Mittel ===&lt;br /&gt;
{{I|I TL 1138-B}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Paperino e la favolosa R.C.&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Guido Martina]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Guido Scala]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 18.09.1977&lt;br /&gt;
*Genre: Western&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Anwantzer]], [[Daniel Düsentrieb]], [[Donald Duck]], [[Dussel Duck]], [[Klaas Klever]], [[Onkel Dagobert]], [[Tick, Trick und Track]] &lt;br /&gt;
*Seiten: 38&lt;br /&gt;
*Nachgedruckt in: [[LTB Spezial 41]] (unter dem Titel &#039;&#039;Ein wirksames Prachthaarmittel&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Duck-Town soll eine Schank-Lizenz neu vergeben werden und sowohl Don Dago Duck als auch Clay Clever würden alles dafür geben, ihren eigenen Saloon eröffnen zu dürfen und ihre jeweiligen Limonaden an den Mann zu bringen. Dafür greifen beide Unternehmer zu unlauteren Mitteln und bestechen insgeheim den Stadtkämmerer Don Pedro, der den genauen Betrag kennt, den der Bürgermeister der Stadt für die Lizenz angesetzt hat. Am Tag der Vergabe stellt sich nun heraus, dass beide Konkurrenten den exakt gleichen Betrag angesetzt haben und somit keiner von beiden die Oberhand hat. Der Bürgermeister entscheidet salomonisch, dass beide eine halbe Schank-Lizenz und quasi einen halben Saloon erhalten, der mit einer dicken weißen Linie räumlich voneinander getrennt wird. Dago und Clay Clever überbieten sich folglich mit ihren immer preiswerteren Angeboten und wollen sich gegenseitig ausstechen, bis der andere aufgibt. Um den Geschmack seiner billigst hergestellten Limo zu verbessern, verwendet Don Dago ein Haarwuchsmittel von Danny Rushhoure und rührt dieses unter die Zutaten. Es dauert nicht lange, bis allen Besuchern des Saloons lange Haare wachsen und sich sogar die weiblichen Stadtbewohner über Bartwuchs beklagen. Daraufhin kauft Clay Clever auf Drängen des Bürgermeisters Dagos Hälfte der Kneipe und macht daraus den ersten Friseur der Stadt. Die abgeschnittenen Haare verschenken Tick, Trick und Track sowie Donald an ihre Freunde vom Stamm der Seufzerindianer, wo Haarwuchs eine echte Seltenheit ist. Es entwickelt sich ein durchaus lohnendes Geschäft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadträuber auf dem Lande ===&lt;br /&gt;
{{I|S 79213}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Junior Woodchucks Riding Dynamite&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Ed Nofziger]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Tony Strobl]]&lt;br /&gt;
*[[Inker|Tusche]] [[Steve Steere]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 25.07.1982&lt;br /&gt;
*Genre: Kurzgeschichte&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Panzerknacker]], [[Tick, Trick und Track]], [[Oma Duck]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fieselschweiflinge Tick, Trick und Track verbringen die Sommertage bei ihrer Oma Duck auf dem Land. Die Jungen sind ganz vernarrt in das Pony Blizzard, das gemeinsam mit dem bulligen Stier Siggi auf einer Koppel glücklich und zufrieden lebt. Als die Panzerknacker auf dem Land Schutz vor der Polizei suchen, wollen sie unter die Viehdiebe gehen und Blizzard stehlen. Dabei haben sie die Rechnung allerdings ohne Siggi und die Fieselschweiflinge gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Schilderstreich ===&lt;br /&gt;
{{I|S 71223}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Rush Job&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: &#039;&#039;unbekannt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Jack Bradbury]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 02.12.1973&lt;br /&gt;
*Genre: Kurzgeschichte&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Goofy]], [[Micky Maus]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goofy erleidet beim Versuch, ein Schild über der Tür aufzuhängen, so einige Arbeitsunfälle und ruft schließlich Micky zu Hilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die Legende von Micky-Kid]]: Goldschuß-Goofy gegen Dampfroß-Danny === &lt;br /&gt;
{{I|I TL 1044-A}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Topolino Kid contro &amp;quot;Jack la vaporiera&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Das Lied der Prärie&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]] &amp;amp; [[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Giovan Battista Carpi]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 30.11.1975&lt;br /&gt;
*Genre: Western&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Goofy]], [[Micky Maus]]&lt;br /&gt;
*Seiten: 37&lt;br /&gt;
*Besonderheit: Fortsetzung mit &#039;&#039;Topolino &amp;amp; Pippo e i misteri di Gold City&#039;&#039; (auf Deutsch bisher unveröffentlicht)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die beiden Cowboys Goldschuss-Goofy und Micky Kid sind unterwegs im Wilden Westen. Eines Tages werden sie Zeuge, wie ein maskierter Bandit auf einem stählernen Ross eine Postkutsche ausraubt und fette Beute macht. Obwohl sich die Cowboys unerschrocken gegen den Schurken zur Wehr setzen und ihre Pistolen auf den Unhold richten, sind sie in wenigen Augenblicken unterlegen. Das mechanische Pferd steckt voller trickreicher Überraschungen und bringt seinen Besitzer in Windeseile in Sicherheit. Später erfahren Micky und Goofy in der Stadt, dass es noch niemandem gelungen sei, das Versteck von Dampfross-Danny ausfindig zu machen. Der Sheriff erklärt, dass die Identität des Schurken noch immer unbekannt sei und deswegen eine hohe Belohnung auf ihn ausgesetzt ist. Micky vertritt die Auffassung, dass Dampfross-Danny einen gut informierten Komplizen haben muss oder sogar selbst inkognito in der Stadt ist. Mit seiner Vermutung liegt Micky-Kid goldrichtig, doch die beiden Hilfssheriffs müssen noch einige Fehlschläge erleiden, bis sie hinter das Geheimnis von Dampfross-Danny kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Topolino Kid |Die Legende von Micky Kid]]: Besser sehen – Besser dastehen === &lt;br /&gt;
{{I|I TL 1105-C}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Topolino Kid e la miniera Pippolini&lt;br /&gt;
*Titel in Neuauflage: Onkel Gildos Goldmine&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Giorgio Pezzin]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Massimo De Vita]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 30.01.1977&lt;br /&gt;
*Genre: Western&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Goofy]], [[Micky Maus]] &lt;br /&gt;
*Seiten: 36&lt;br /&gt;
*Nachgedruckt in: [[LTB Sonderedition 2/2010]], [[LTB Spezial 87]] (unter dem Titel &#039;&#039;Onkel Gildos Goldmine&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Micky-Kid und Goldschuss-Goofy reisen mit dem Zug gen Westen nach Kalifornien, wo ein wahrer Goldrausch ausgebrochen ist. Der muntere Goofy soll im Auftrag seiner Tante Gila ihren verschwundenen Ehemann Gildo wiederfinden, der vor zwei Jahren aufbrach, um eine Zeitung zu kaufen und dabei leider seine Brille vergaß. Nun soll sich der schlecht sehende Onkel Gildo als Goldsucher einen Namen gemacht haben. Nur wenige Tage später haben Micky und Goofy Glück und treffen tatsächlich auf Onkel Gildo, der sich über das Wiedersehen freut und endlich seine Brille zurückhat. Allerdings baut er in seiner Mine kein glänzendes Gold ab, sondern lediglich schwarze Kohle, die er bei einem windigen Händler in der Stadt verkauft. Der clevere Micky und der unerschrockene Goofy entdecken, dass in der Mine von Onkel Gildo mitnichten ein Gespenst umgeht, sondern ein unbekannter Gauner eine riesige Goldader ausbeutet. Der Ganove kann jedoch entkommen und seinem Boss Bericht erstatten. Dieser lässt alle verfügbaren Männer zusammenziehen und Onkel Gildos Goldmine belagern. Mit vereinten Kräften gelingt es den Helden, die Angreifer in die Flucht zu schlagen, indem sie einen Brand in der Mine entfachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Palast des großen Plunka ===&lt;br /&gt;
{{I|I TL 1192-B}}&lt;br /&gt;
*Originaltitel: Topolino e il segreto del grande Plunka&lt;br /&gt;
*[[Comicautor|Story]]: [[Guido Martina]]&lt;br /&gt;
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Sergio Asteriti]]&lt;br /&gt;
*Erstveröffentlichung: 01.10.1978&lt;br /&gt;
*Genre: Abenteuer&lt;br /&gt;
*Figuren: [[Goofy]], [[Kommissar Hunter]], [[Micky Maus]], [[Onkel Mortimer Maus]] &lt;br /&gt;
*Seiten: 35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der angesehene Archäologe Professor Mortimer Maus ist seit einiger Zeit im Höcker-Gebirge verschollen und für die Rettungskräfte unauffindbar. Auf Anraten von Kommissar Hunter und ausgestattet von der Geographischen Gesellschaft fliegen Micky und Goofy in die Wüste, um Mickys Onkel aufzuspüren. Mit der fremden Kultur und den religiösen Vorstellungen kommt vor allem Goofy nicht wirklich zurecht, doch schon bald stoßen die beiden Entenhausener auf einen einheimischen Führer, der sich ihnen bei der Suche nach Onkel Mortimer anbietet. Allerdings spielt der nie um einen Spruch des Propheten verlegene Fremdenführer din doppeltes Spiel und lockt Micky und Goofy in eine Falle. In einem unterirdischen Palast werden sie von dem großen Plunka gefangen genommen. Als Micky diesem verrückten Anfährer den Schleier vom Gesicht reißt, entdeckt er, dass niemand anderes als sein Onkel Mortimer sich zum Alleinherrscher aufgeschwungen hat. Nur unter Anstrengungen können Micky und Goofy fliehen, wollen aber den Professor nicht zurücklassen und suchen verzweifelt einen Ausweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Lustiges Taschenbuch|Hauptartikel der Reihe]]&lt;br /&gt;
*[https://inducks.org/issue.php?c=de%2FLTB+109 LTB 109 im Inducks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lustiges Taschenbuch|109]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_109:_Rezension&amp;diff=308635</id>
		<title>LTB 109: Rezension</title>
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		<updated>2026-05-23T21:10:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: Die Seite wurde neu angelegt: „{{LTB Rezension|109|LTB_109 or.jpg}}  == Cover ==  {{gut}} Vor rapsgelbem Hintergrund: Micky, „Sheriff“ Goofy und sogar ein handzahmer Kater Karlo stehen um den Klavierspieler Donald herum und lauschen dessen Musik. „Schießen Sie auf den Pianisten“! Der Schriftzug „Das Lied der Prärie“ nimmt die Saloon-Optik des Motivs prägnant auf…  Zeitenwende in den italienischen I Classici: Erstmals seit den Anfangsjahren der Reihe, ausgenommen den al…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{LTB Rezension|109|LTB_109 or.jpg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cover ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Vor rapsgelbem Hintergrund: Micky, „Sheriff“ Goofy und sogar ein handzahmer Kater Karlo stehen um den Klavierspieler Donald herum und lauschen dessen Musik. „Schießen Sie auf den Pianisten“! Der Schriftzug „Das Lied der Prärie“ nimmt die Saloon-Optik des Motivs prägnant auf…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitenwende in den italienischen I Classici: Erstmals seit den Anfangsjahren der Reihe, ausgenommen den als [[LTB 97]] erschienenen Olympiaband CWD SS 91, durchmischten die Macher aus dem Hause Mondadori mit dem CWD SS 98 (Februar 1985) wieder die Enten- und die Mäusewelt. Das spiegelt sich auf dem Cover, für das [[Marco Rota]] eine dichte Western-Atmosphäre schuf. Das Motiv tut, was es soll: Man ist begierig, den neuen Band aufzuschlagen und loszulesen. (11/15 – Pretty Good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Es war einmal im Wilden Westen… Fliegende Nuggets ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Auf Einladung ihres Onkels [[Dagobert Duck|Don Dago Duck]] kommen [[Donald]] und seine [[Tick, Trick und Track|Neffen]] im Planwagen, gezogen vom klugen Esel [[Till]], in den Wilden Westen. Zunächst entkommen die von Hunger und Durst gebeutelten Ducks mit Müh und Not drei Stammesangehörigen der Bleichfußindianer, die sie skalpieren wollten. Sodann nehmen sie eine Postkutsche der Dago-Linie und überstehen in der Teufelsschlucht die Lebensgefahr durch Indianer und [[Panzerknacker|Banditen]]. Die Westernstadt, in der sie ankommen, ist durch eine mitten auf der einzigen Straße verlaufende weiße Linie in zwei Hälften geteilt, von denen die eine durch Onkel Don Dago Duck und die andere durch [[Klaas Klever|Clay Clever]] bewirtschaftet wird. Donalds Aufgabe, für die er in die Stadt geholt wurde: Er soll in der Nacht mit Steinen die Fenster von Clever City einwerfen. Er nimmt dafür jedoch nicht die vom Onkel vorgesehenen Steine, sondern andere, die er in der staubigen Unterkunft vorfindet. Es stellt sich heraus, dass es sich bei den „Steinen“ um getarnte Goldnuggets Don Dagos handelte – so leicht hat Clay Clever noch selten sein Vermögen vermehrt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem an den berühmten Sergio-Leone-Film anknüpfenden Titel „C’era una volta il west…“ erfand der alternde italienische Disney-Mastermind [[Guido Martina]] im Jahr 1977 eine neue lose Reihe von Western-Comics, die allesamt von [[Guido Scala]] umgesetzt werden sollten. Bereits m Jahr 1981 lief die Reihe aus. In Deutschland waren zum Zeitpunkt der Erstpublikation dieser Origin-Story „Fliegende Nuggets“ bereits vier chronologisch spätere Folgen der Reihe anderswo erschienen (davon eine in einem LTB), ohne dass jemals erklärt worden wäre, warum Donald, Dagobert und all die anderen nun unter zum Teil leicht verwandelten Namen so mir nichts dir nichts in den Wilden Westen versetzt werden. Erst LTB 109 übersetzte dann den italienischen Reihentitel weitgehend wörtlich, später erschienene Comics der Reihe dann leicht anders in „Damals im Wilden Westen“. Während es sich in der deutschen Übersetzung – siehe das Opening Splash – um einen Traum Donalds handelt, legte Martina die Reihe von Anfang an als paralleles Duck-Universum im Wilden Westen an, das er im Jahr „milleottocentoeccetera“ („achtzehnhundertirgendwas“) ansiedelt. So reizvoll dieser Ansatz ist, so schnell verliert uns bereits „Goldene Nuggets“ durch seine Aneinanderreihung von Klischees, Routinen und Unwahrscheinlichkeiten. Es ist fast nur die Anlage der zwischen Dagobert (nennen wir ihn ruhig so!) und Klever geteilten Stadt mit einem ganz schönen Splash Panel (S. 34), welche die Langeweile stellenweise vertreibt. (6/15 - Average) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Es war einmal im Wilden Westen… Der Saloon-Star ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Dagobert Duck|Don Dago Duck]] will in seinem Saloon eine Tänzerin, „Die tolle Lilly“, auftreten lassen. Doch da flattert, gebracht durch eine Brieftaube, ihre Absage herein: Das Angebot von einem Dollar Gage sei eine Unverschämtheit. Leider hat das Publikum bereits begonnen, seine Plätze einzunehmen, sodass Don Dago nicht mehr zurückkann. Nun verfährt man zweigleisig: [[Gustav]] wird nach Topeka geschickt, um die Dame doch noch zu überreden, während [[Donald]], bekleidet mit einem mottenzerfressenen Kleid und einer Perücke aus Stutenhaar, als Lilly auftreten soll. Die Stimme soll vom Band des „Vociphons“ kommen, erfunden von [[Daniel Düsentrieb|Danny Rushhour]], der Duck-Town-Variante von Daniel Düsentrieb. Als Donalds Schockstarre den Schwindel beinahe schon hätte auffliegen lassen, erscheinen drei Mitglieder der berüchtigten [[Panzerknacker|Bomberos]] im Saloon, um auf Geheiß [[Klaas Klever|Clay Clevers]] Donald-Lilly zu entführen. Da die sich aber sehr ungeschickt anstellen, ist es für die drei [[Tick, Trick und Track|Neffen]] ein Leichtes, ihren Onkel aus seiner Gefangenschaft zu erlösen. Clever wird gerade geteert und gefedert, als Gustav mit der Postkutsche und der echten Lilly erscheint. Die wird aber der vermeintlichen Konkurrentin Donald-Lilly ansichtig und macht empört auf dem Absatz wieder kehrt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer noch ist das nicht toll, aber ein bisschen mehr groovt sich die Reihe von [[Martina]] und [[Guido Scala|Scala]] in ihrem Zweitling schon ein. Die Figuren bekommen klarere Konturen, so auch [[Dussel Duck|Dusty]], die C’era una volta-Dussel-Variante, der nun zu mehr gut ist, als nur Koffer zu tragen, oder die in den „goldenen Nuggets“ nur kurz eingeführten Bomberos. Sogar Esel [[Till]] (ital. Tiburzio), in der ersten Episode noch vom Heimweh übermannt, kehrt zurück. So etwas wie Humor entsteht unter anderem durch die dezent erotischen Anspielungen („Du brauchst nur deine schlanken Fesseln zu zeigen, und schon sich die Männer hin“, S. 66) und den Versuchen der Neffen, dem Saloon-Vergnügen, obwohl garantiert nicht jugendfrei, beizuwohnen. Auch die Konstruktion am Ende mit der „doppelten Lilly“ ist nicht übel. Ob aus der neuen Reihe also doch noch ein echter Knüller wird?... (8/15 - Satisfactory) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Es war einmal im Wilden Westen… Ein wirksames PR-Mittel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Im Kampf um die Schankkonzession für den Saloon am Henkersplatz bestechen sowohl [[Dagobert Duck|Don Dago Duck]] als auch [[Klaas Klever|Clay Clever]] den Stadtkämmerer, mit der Folge, dass sich beide den Saloon teilen müssen. Die beiden Betreiber unterbieten sich so sehr im Preis, dass Don Dago sich auf die Suche nach einer preiswerteren Cola-Rezeptur machen muss. Doch das aromatische Haarwuchsmittel, das er in seine Cola kippt, hat für die Frisuren der Kunden Konsequenzen, mit denen er hätte rechnen können. Don Dago wird mit dem Tode bedroht, entledigt sich jedoch aller Sorgen, indem er versichert, die Friseurkosten der Stadtbewohner bezahlen zu wollen. Clever wiederum richtet in dem ehemaligen Saloon (also mitsamt Don Dagos Hälfte, die dieser ihm überlassen muss) einen Friseursalon ein. Großherzig spenden [[Donald]] und die [[Tick, Trick und Track|Kinder]], die mit der Entsorgung der haarigen Hinterlassenschaften beauftragt wurden, diese dem benachbarten Stamm der Seufzerindianer, deren Schicksal es von jeher ist, ohne Haare geboren zu werden. Im Tausch erhalten die Ducks „stinkendes Wasser“, das sich als Erdöl erweist. Don Dago versucht es noch einmal, aber die Quelle ausschlachten wollen dann doch lieber Donald und die Kinder selbst…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit „Asterix der Gallier“ gehören Sprachspiele rund um eine schnell gesprossene Haarpracht ja durchaus zu einem etablierten Comic-Kanon. Ein ähnliches Gag-Feuerwerk wie bei Goscinny/Uderzo fällt hier leider aus, doch gelingt in diesem Werk [[Martina]]/[[Guido Scala|Scalas]] von September 1977 zumindest die Fortsetzung des Stadtteilungsmotivs aus dem ersten Comic der Reihe in einen leerstehenden Saloon, der der Wiederinbetriebnahme harrt, ganz gut. Andererseits gehören hier wie dort die Indianerstamm-Szenen zu den schwächeren Auftritten. Überrascht hat mich die Tatsache, dass es nun wohl doch eine „Stadtverwaltung“ in der Doppelstadt „Duck-Town/Clever-City“ geben soll, war Don Dago in den „fliegenden Nuggets“ doch noch stolz darauf, nicht einmal einen Sheriff zu benötigen: „Wir kümmern uns selbst um die Schurken!“ (S. 36) Schon nach zwei Monaten wird die neue Reihe also zunehmend konventionell, werden ursprünglich frische Ideen fallengelassen. Das „PR-Mittel“ des Titels bedeutet übrigens „Pracht-Regeneration“. Bei den Seufzerindianern hat das Mittel nicht gewirkt, lässt es doch nur kurze Haare schneller wachsen; wo aber nichts ist, kann auch nichts werden. (6/15 - Mediocre) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadträuber auf dem Lande ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Die [[Panzerknacker]] wollen das Pony Blizzard von einer Weide [[Oma Duck]]s stehlen, haben neben diesen aber auch noch die [[Fieselschweif]]linge [[Tick, Trick und Track]], den Bullen Siggi und den Sheriff gegen sich – einer davon hätte für die Bande wohl auch gereicht… Überflüssige Erzählung vom Lande, die sich in das Western-Thema nur insofern gut fügt, als darin auch ein Sheriff vorkommt. (2/15 – Very Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Schilderstreich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Goofy]] erleidet lauter Arbeitsunfälle während der Ausführung des Auftrags, ein Schild zum Tag der Unfallverhütung am Arbeitsplatz anzubringen… Die Pointe ist für einen kleinen Zweiseiter gerade noch so in Ordnung. (5/15 – Somewhat Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goldschuß-Goofy gegen Dampfroß-Danny ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} [[Micky Maus|Micky-Kid]] und [[Goofy|Goldschuss-Goofy]] werden Zeuge eines vom berüchtigten Dampfross-Danny begangenen Raubüberfalls auf eine Postkutsche. Dieser Schurke ist auf einem mit Dampfkraft betriebenen, blitzschnellen Eisenpferd unterwegs. In River City, dem von den Überfällen gebeutelten Viehzüchterstädtchen, werden Micky und Goofy zu Hilfssheriffs erhoben. Ihre ersten Expeditionen, um Danny zu stellen, sind gewaltige Schläge ins Wasser. Sie werden als „Hasenfüße“ verspottet und wollen schon aufgeben, da kommt Micky ein Einfall: Sie tarnen sich als reiche Goldsucher und provozieren so einen Überfall Dampfross-Dannys. Ihren Schatz aus Nuggets, in Wirklichkeit wertlosen Steinen, haben sie mit Gulasch präpariert, dessen Fährte [[Susi]], die kleine Koyotin im Gefolge der beiden Helden, nur liebend gern aufnimmt. So gelingt es ihnen, Danny in seinem Unterschlupf aufzuspüren. Dessen Flucht misslingt, weil Micky vorher das Dampfross sabotiert hat, das dem Schurken unter dem Hintern zerfällt. Es handelt sich um Edi, die vermeintlich minderbemittelte Bedienung im Saloon von River City. Auf der Flucht vor der Verheiratung mit einem Viehzüchtertöchterlein verzichtet Goldschuss-Goofy sogar auf die ausgesetzte Prämie…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch eine Westernserie, diesmal aber aus der Mäusewelt. Aus dem [[Mondadori]]-Tagesgeschäft hatte sich [[Giovan Battista Carpi]] in der ersten Hälfte der 70er Jahre weitgehend zurückgezogen, ließ sich aber doch gelegentlich von [[Guido Martina]] für spezielle Projekte zur Rückkehr an den Zeichentisch bewegen. Im Grunde gehört bereits die [[Phantomias]]-Origin-Story [[Die Verwandlung]] (Juni 1969) in diese Kategorie. Auch der Zyklus [[Das Geheimnis des kopflosen Totempfahls|Il segreto del totem decapitato]], für den Carpi die ersten beiden Episoden beisteuerte (April 1973), ist in diesem Sinne zu interpretieren. Und wie für „Phantomias“ zeichnete Carpi auch für die Reihe [[Die Legende von Micky-Kid]] („Le leggendarie imprese di Topolino Kid“) 1974/75 die ersten Comics, bevor er den Zeichenstab grundsätzlich an [[Massimo de Vita]] weitergab. Für „Goldschuß-Goofy gegen Dampfroß-Danny“ (November 1975) steuerte Carpi aber noch einmal nicht nur die Zeichnungen, sondern auch die Story bei, die durchaus zu gefallen weiß. Das „Dampfroß“ des Gauners Edi verschmilzt geschickt zwei der großen Mythen des amerikanischen Westens: Das treue Pferd und die landnehmende Lokomotive. Zeichnerisch entwickelt sich Carpi immer mehr in Richtung eines slapstickhafteren, beschwingteren Stils, der auch Micky einige neue komische Seiten abzugewinnen vermag. In Deutschland war das I Classici „Pippo Sei colpi“ (CWD SS 64, April 1982), das die erste Micky-Kid-Geschichte wiederabgedruckt hatte, unübernommen geblieben, weshalb, ähnlich der weiter oben vorgestellten Western-Reihe aus der Entenwelt, auch hier die Reihenfolge nicht stimmt und die chronologisch die vierte Geschichte als erste erschien. Unerklärt bleibt deshalb die Herkunft der Koyotin Suzanna (Susi), sie den Helden bereits in der ersten Episode über den Weg gelaufen war. Ehapa schaffte es in den nächsten Jahren auch nicht, den „Sechsschuss-Goofy“ (wörtliche Übersetzung für „Pippo Sei colpi“), dessen deutliches Erkennungszeichen ein von einem Indianerpfeil durchschossener blauer Zylinder ist, sicher und einheitlich zu benennen. (12/15 - Great) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besser sehen – besser dastehen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Diesmal suchen [[Micky Maus|Micky-Kid]] und [[Goofy|Goldschuss-Goofy]] dessen Onkel Gildo an der Westküste der USA. Vor zwei Jahren war der von zu Hause im Osten verschwunden, womöglich um sich in den kalifornischen Goldrausch zu stürzen, hatte dabei aber seine Brille vergessen – und die will ihm Goofy nun hinterhertragen! Tatsächlich finden die beiden den Onkel, der, weil sehschwach, in Verteidigung seiner Mine wild um sich zu schießen pflegt. Allerdings handelt es sich nicht um eine Gold-, sondern um eine Kohlenmine – auch noch mit einem Stollen-Gespenst, das Gildo das Leben schwer macht. Micky und Goofy finden heraus, dass eine Bande über dem Kohlenstollen auf eine Goldader gestoßen war, diese mit schwarzer Farbe getarnt hatte und mittels des falschen Gespensts Onkel Gildo vom Berg vertreiben wollte. Beim Showdown können die Bandenmitglieder im Stollen festgesetzt, ausgeräuchert und auf der Flucht gestellt und gefesselt werden. Zudem hatte das Feuer noch den angenehmen Nebeneffekt, das Gold zu schmelzen und in die bereitstehenden Kohlenloren zu gießen. Gildo ist reich – Micky und Goofy, die stolzen Westerner, verzichten dankend…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte war 1977 bereits der vierte [[Die Legende von Micky-Kid|Micky-Kid]]-Comic, den [[Massimo de Vita]] zeichnete. Reizvoll ist der Vergleich zu [[Carpi]]: De Vita, der am Ausgang der 70er Jahre stilistisch besonders große Fortschritte machte, zeichnet irgendwie flüssiger. Seine Figuren erscheinen deutlich eleganter, dafür hat Carpi mehr Bildwitz. Das Skript stammt diesmal von [[Giorgio Pezzin]] und ist ziemlich solide, aber eben auch etwas konventioneller als dasjenige Carpis. So einen spleenigen Onkel von Goofy lernen wir natürlich nicht das erste Mal kennen, was aber dem Spaß an der Sache nicht großartig Abbruch tut. Gegenüber Carpi fällt auf, wie wenig Pezzin mit der Koyotin [[Suzanna]] anzufangen weiß. Obwohl offenbar ständig mit von der Partie, erscheint sie nur in sechs Panels und hat eigentlich überhaupt keine Funktion. Schämen muss man sich geradezu für den furchtbaren ersten deutschen Titel der Geschichte in diesem LTB, der zu einem solchen Western schlicht überhaupt nicht passt – diese Groteske um Onkel Gildos Brille ist schlicht nichts weniger als handlungstragend. Mit der Neuauflage wurde in „Onkel Gildos Goldmine“ abgeändert, was zwar passender ist, aber im Grunde auch zu viel vorwegnimmt – denn schließlich handelt es sich anfangs ja noch um eine Kohlenmine. (10/15 – Above average) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Palast des großen Plunka ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Mickys Onkel, der Archäologe Mortimer Maus, ist in der galerischen Wüste in Nordafrika verschwunden. [[Micky]] und [[Goofy]] machen sich auf den Weg in das Höckergebirge, um selbst die Suche aufzunehmen. Doch ihr Führer erweist sich als schlimmer Finger, der dafür sorgt, dass sich die beiden mit präpariertem Brennholz selbst einschläfern. Als sie wieder erwachen, befinden sie sich in einem Palast, der ihnen als Überbleibsel des Reiches von Atlantis vorgestellt wird. Dort herrscht der „große Plunka“, der wie alle einheimischen Ruategs durch ein Tuch unkenntlich gemacht wird. Micky und Goofy entkommen aus ihrer Haft und enthüllen, dass hinter dem „großen Plunka“ der offenbar wahnsinnig gewordene Mortimer Maus steckt. Es gelingt ihnen, den irren König und seinen Diener zu überwältigen und mit dem Jeep in Richtung der nächsten Nervenklinik zu befördern…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der letzten längeren Geschichte des Bandes nix mehr mit Western – eher ein „Eastern“. Einige Splash-Panels mit Schaueffekt lassen vermuten, dass aus der Geschichte des eingespielten Duos [[Guido Martina]]/[[Sergio Asteriti]] auch ein packendes exotisches Abenteuer hätte werden können, wenn, ja wenn die Story ein bisschen weniger dröge abgespult worden wäre, und dann vielleicht noch etwas mehr Raum als die knappen 35 Seiten beansprucht hätte. Die großen Namen von Atlantis und der Königin von Saba können die Kohlen auch nicht mehr aus dem Feuer holen. So sind es mal wieder die kulturellen Kontexte, die interessanter sind: Erstens wird offenbar die Sahara zur „galerischen Wüste“ verfremdet, das tatsächlich dort liegende Hoggar-Gebirge im Deutschen zu „Höckergebirge“ verballhornt. Im Italienischen heißt es hingegen korrekt sowohl „Sahara“ als auch „Hoggar“ und auch die Einheimischen richtig „Tuaregs“. Zweitens ist die Geschichte Anlass, sich mal intensiver mit der Figur des „Onkel Mortimer“ zu beschäftigen. Wie schon in einer Geschichte in [[LTB 90]] („Das Postkutschenrennen“ von den [[Barosso]]s und [[Asteriti]]) handelt es sich auch hier offenbar nicht um den von [[Floyd Gottfredson]] bereits 1930 erfundenen [[Onkel Mortimer|Mortimer Maus]], Rancher und Onkel [[Minni]]s. Es ist mehr als nur die andere Profession als Archäologe, die absolut dagegenspricht: Guido Martina hatte – und auch das bereits sehr früh, nämlich 1948 – in italienischen Disney-Comics die Figur als „Zio Martino“ eingeführt. Noch 1972 schrieb Martina eine Geschichte, in der dieser Zio Martino als Rancher auftrat (deutsch im [[DD 28]] von 1976). Auch wenn die Italiener in späteren Jahren die internationale Konvention und den Namen „Zio Mortimer“ übernahmen, ist es nicht plausibel, dass Martina selbst nur sechs Jahre später „Zio Martino“ plötzlich umbenannt haben soll. Der Archäologe in diesem Comic heißt jedenfalls „Zio Mortymer“ mit einem „y“. Dieser Name steht im erstmals im [[Topolino]] 1192 (1978) erschienenen italienischen Original. Selbstverständlich hat Martina die Verwirrung selbst mit zu verantworten, denn die Vergabe eines „unbelegten“ Namens wäre ja ohne weiteres möglich gewesen. Es kann sein, dass Martina eine zumindest sehr ähnliche Wissenschaftler-Figur aus einem anderen Gottfredson-Comic, nämlich „Maxwell Mouse“ (aus „Mickey Takes Umbrage“ von 1953), im Hinterkopf gehabt hatte, die unter seiner Ägide in Italien „Zio Bambarone“ benannt worden war, doch geht die Wahlverwandtschaft offenbar doch nicht so weit, dass er eine weitere Gottfredson-Figur in Italien hätte klar adaptieren wollen. Man merkt: Zu den Figuren, Namen und Benennungen zwischen den USA, Italien und Deutschland ist noch lange nicht alles geklärt. (6/15 - Mediocre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Umgebung vieler schwächerer Nummern ist dieser Band fast schon ein Highlight in der problematischen „Zwischenphase“ der Frühphase der Lustigen Taschenbücher. Es steht der Reihe ganz gut zu Gesicht, dass es mit dem Western-Genre zur Abwechslung mal wieder einen thematischen Faden gibt, auch wenn die neue Reihe von Martina/Scala nicht das hält, was sie verspricht. Besser (und vor allem interessanter durch den direkten Vergleich der Zeichner Carpi und Massimo de Vita) sind die beiden Comics aus dem in Deutschland bis dato noch völlig unbekannten Micky-Kid-Zyklus. [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:10, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LTB Rezension|109]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_90:_Rezension&amp;diff=308634</id>
		<title>LTB 90: Rezension</title>
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		<updated>2026-05-23T21:07:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: Die Seite wurde neu angelegt: „{{LTB Rezension|90|LTB 90.jpeg}}  == Cover ==  {{gut}} Mickys Mondfahrt findet vor einem tiefblauen, von unzähligen Sternen und Planeten durchsäten Weltall statt. Freudig erregt und pfiffig, mit einem orange-rot-blauen (!) Raumfahrerhelm angetan, schaut Micky aus seiner rot-gelb-blauen Mondfähre, die offenbar ein Cabrio ist. Der weiße Strahl, der hinten aus dem „Auspuff“ kommt, deutet an, dass das Raumfahrzeug in Bewegung ist…  In der Reihe „k…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{LTB Rezension|90|LTB 90.jpeg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cover ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} Mickys Mondfahrt findet vor einem tiefblauen, von unzähligen Sternen und Planeten durchsäten Weltall statt. Freudig erregt und pfiffig, mit einem orange-rot-blauen (!) Raumfahrerhelm angetan, schaut Micky aus seiner rot-gelb-blauen Mondfähre, die offenbar ein Cabrio ist. Der weiße Strahl, der hinten aus dem „Auspuff“ kommt, deutet an, dass das Raumfahrzeug in Bewegung ist…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Reihe „kindlicher Micky auf kindlichen Verkehrsmitteln“ ist nach der Lokomotive in [[LTB 84]] nun also eine Art Raumfähre dran. Ein tiefschwarzer Hintergrund, wie es eher den Weltall-Realitäten eher entsprochen hätte, kam den Redakteuren damals vielleicht noch zu depri vor. Kein gigantischer Wurf, aber doch ein gut gelauntes, sympathisches Motiv. Fast ein Wunder, dass es in raumfahrtbegeisterter Zeit trotz vieler solcher Geschichten 16 Jahre bis zum ersten Weltraum-Cover gedauert hatte. (9/15 – Somewhat good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Landung auf dem Mond ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} [[Micky]] soll auf Geheiß eines guten Bekannten, [[Käpt’n Dobermann|General Lunas]], auf einer Mondbasis nach dem Rechten sehen. Anschließend an einen SOS-Ruf der Wissenschaftler dort war die Funkverbindung ganz ausgefallen. Micky und seine Neffen [[Mack und Muck]], die sich mit an Bord geschlichen hatten, bekommen nach ihrer Mondlandung heraus, dass sich Professor Robbe der ganzen Mondbasis bemächtigt und mit seinen Robotern zwecks Weltbeherrschungsplänen ein „Robotland“ geschaffen hatte. Ganz schnell kann der verrückte Wissenschaftler aus realen Personen Androiden machen, die nur seinen Befehlen gehorchen. Das widerfährt auch Micky, doch die Neffen und die beiden gefangenen echten Wissenschaftler durchschauen das Manöver. Robbe muss konzedieren: „Die erste Runde ging an dich!“ und entkommt mit einer Mondrakete, ehe auch Micky, Mack und Muck wieder festen Erdboden unter den Füßen spüren dürfen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste von zwei „Titelgeschichten“ des Bandes, die sich also um die Raumfahrt drehen, wurde äußerst konventionell erdacht, und zwar von [[Franco Asteriti]], der 1974/75 lediglich drei Disney-Geschichten schrieb, alle realisiert von seinem Bruder [[Sergio Asteriti|Sergio]]. Der wiederum ist ja schon in seinen „Erdgeschichten“ ein Meister der Nachtszenen, da kann er sich im Weltraum-Setting nur umso nachdrücklicher austoben – großartig einfach die tiefschwarzen „Wände“ seiner Weltall-Imaginationen. Sowohl die lebensechten Roboter als auch die optischen Täuschungen des Professors tun einige wirkungsvolle Sci-Fi-Gruseleffekte hinzu. Asteriti ist wirklich einer der wenigen italienischen Zeichner, den man zuerst in Schwarz-Weiß genossen haben sollte. Selten gab es in den LTBs im Weltall so viel „Atmosphäre“!... (10/15 - Decent) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühlingsgefühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Micky]] ist von Frühlingsgefühlen durchströmt und lässt sie an [[Minni]] aus… …deren abweisende Reaktion dagegen im letzten Panel wir kaum verstehen können und müssen. Trotzdem irgendwie schön, dass es im LTB auch mal um „körperliche“ Liebe gehen darf. Der amerikanische Zeitungsstrip stammt aus dem Jahr 1969 und der „Summer of Love“ hatte nun einmal schon stattgefunden. (7/15 – Not Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Micky und die Raumstation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Kater Karlo]] und sein Kumpan [[Ratze]] lassen sich anstelle der ausgeschalteten echten Wissenschaftler mit einer Rakete an Bord einer Raumstation schießen. Mit dabei sind aber auch Professor Spiegelmann sowie [[Micky]] und [[Goofy]] als Geiseln. Der Plan der beiden Gauner: Mit Hilfe der beiden Teleskopspiegel der Raumstation der Erde mit Verbrennen drohen! Micky und Goofy, als Küchenpersonal missbraucht, gewinnen kurzzeitig wieder die Oberhand, aber von einem Weltraumspaziergang mit Karlo und Ratze kehrt Micky wieder als Gefangener zurück. Rustikal knockt Goofy schließlich die beiden Kaperfahrer mit dem Nudelholz aus. Mickys und Goofys Rückflug zur Erde verläuft ohne Zwischenfälle…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Martina]]/[[Asteriti]]s SciFi-Ambiente der ersten Geschichte hat gewiss ein ganz anderes Niveau, doch auch dieses Weltraumabenteuer lässt sich, bei aller dramaturgischen Unbedarftheit, gelegentlich ganz gut an, vor allem im Gag-Potenzial. Bis zu Ende durchdacht haben Kater Karlo und Ratze ihren Plan übrigens dann doch nicht: Nirgends ist man ja so abhängig von irdischen Gegebenheiten wie auf einer Raumstation. Irgendwie nicht absehbar, wie die beiden Gauner unverhaftet zurück auf die Erde hätten kommen sollen. Als Texter dieses Comics firmiert [[Osvaldo Pavese]], als Zeichner aber [[Luciano Bottaro]] und [[Giorgio Rebuffi]] gemeinsam. Ribuffi, drei Jahre älter als Bottaro, war mit diesem und [[Carlo Chendi]] Mitbegründer des [[Studio Bierreci]]. Aus dem unbeholfeneren Artwork lässt sich schließen, dass die Bleistiftzeichnungen von ihm stammten und Bottaro lediglich inkte. Kater Karlos Kumpan Ratze heißt übrigens im Original Professor Sornionis (ital. „sornione“, listig), wodurch anders als in der deutschen Übersetzung die Klugheit als Wissenschaftler hervorgehoben wurde. Es war dies der (erste) italienische Name für die [[Carl Barks|Carl-Barks]]-Figur Professor Slyrat („listige Ratte“), die 1961 ebenfalls als Saboteur von Raumfahrtprogrammen (dt. „Der geheimnisvolle Professor“) erstmals in Erscheinung getreten war.  (6/15 – Below average) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frisch gekauft ist schnell gefangen! ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Goofy]] ist gar kein so großer „Pechvogel beim Angeln“, wie [[Micky]] meint, denn die Dinge, die er da aus dem Wasser fischt, verkauft er aus „Goofys Fischgrube“ mit Gewinn… Der Kurz-Comic von [[Del Connell|Connell]]/[[Manuel Gonzales|Gonzales]] bietet sogar noch einen kleinen „Vor-Gag“, der Micky und einen Fischverkäufer im Gespräch zeigt. Da gibt es schlechtere Zweiseiter. (8/15 - Alright) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Überraschungsei ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Irgendwann hatte ein gewisser Herr Eiermann in Old-Time-City eine geniale Geschäftsidee: Kunden schicken ihm Geschenkgegenstände zu, die er in Eier passender Größe verpackt. Wenn die Eier nicht bis zu einem vereinbarten Termin abgeholt werden, gehen sie in seinen Besitz über und kommen als „Überraschungsei“ in den freien Verkauf. Genau an dieser Klausel scheitert nun [[Kater Karlo]]: Vor drei Monaten hatte er bei Juwelier einen Saphir, genannt „das Osterei“, gestohlen und zur Verschleierung an Herrn Eiermann geschickt. Wegen einer Lappalie wurde er dann trotzdem verknackt und kommt mit seinem Komplizen Jockel nun nicht mehr rechtzeitig nach Old-Time-City, um es abzuholen. Das nämliche Ei wurde mittlerweile an [[Goofy]] und [[Micky]] verkauft, der ein außergewöhnliches Geschenk für seine Neffen Mack und Muck suchte. Geschenkt sei die folgende Hatz nach dem richtigen Ei, an dem sich auch [[Kommissar Hunter]] und [[Inspektor Issel]] beteiligen – jedenfalls haben die Hüter des Gesetzes das bessere Ende für sich…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschäftsmodell des Herrn Eiermann ist ja nun ähnlich halbseiden wie das eines jeden Pfandleihers. Die [[Barosso]]s schaffen es mit [[Luciano Capitanio]] nur schwergängig, die Hypothek dieses seltsamen Plots vergessen zu machen, und doch ist es eine bescheidene Stärke, dass die Geschichte mit der Festnahme Kater Karlos eben noch nicht ganz aus ist, sondern die Jagd nach dem (richtigen) Ei weitergehen muss und deshalb am Ende Issels Leute sogar noch über Hunter und Micky herfallen (die sie für Komplizen Kater Karlos halten). Trotzdem ausschließlich was für die Osterzeit, was auch den Wiederabdruck im 2018er Feiertagsband [[LTB Ostern 10]] rechtfertigt. (5/15 – Pretty Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Postkutschenrennen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Micky]], [[Goofy]] und [[Minni]] sind in der Wildwest-Stadt Bull-City zu Besuch bei deren Tante Dorothee. Deren Mann McMousy wird von einem miesen Typen namens Krocker herausgefordert, er, und nichts McMousys Dauersieger Fred und Bill, würden das diesjährige Postkutschenrennen gewinnen. Wetteinsatz: McMousys Zuchtbulle Alfi, den Krocker unbedingt haben will. Dafür engagiert der Schurke [[Kater Karlo]] und seine Bande. Der gelingt es zwar, Fred und Bill aus dem Rennen zu nehmen, doch dafür springen – wir können es uns denken – Micky und Goofy ein. Auch Minni schleicht sich in das Innere der Kutsche und nimmt somit an dem Rennen teil. Verschiedene Anschläge von Karlos Bande gehen schief und am Ende kann Micky als erster über die Ziellinie fahren und auch den Urheber des Ganzen – den üblen Krocker – stellen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Asteriti]]s Zeichenkunst ist hier nur selten in der Lage, dem Subgenre des „sabotierten Wettrennens“ wenigstens ein paar neue Seiten abzugewinnen. Durch die Vorhersehbarkeit der Handlung wird auch jegliches Western-Feeling, das womöglich hätte aufkommen können, aufgesogen. Interessanter ist diese Seite des Mäuse-Stammbaums, die man noch gar nicht kannte. Physiognomisch mag Minnis Tante Dorothee eine Cousine ersten Grades von Mickys [[Tante Linda]] bei [[Scarpa]] sein (vgl. [[Micky Maus und die Irokesenkette]], [[LTB 9]]), aber ihren Ehemann McMousy halte ich nun keineswegs für identisch mit Minnis [[Onkel Mortimer]] Mouse. Gewiss ist auch er Rancher, wie Mortimer bei seinen ersten Auftritten in den Zeitungsstrips von [[Floyd Gottfredson]]. Doch die Autoren [[Abramo und Giampaolo Barosso]] hätten ihm ohne Weiteres den in Italien zu diesem Zeitpunkt noch gängigen Namen „Zio Martino“ geben können, nennen ihn aber beziehungslos Procopio McTopy. Also offenbar, wie das Äußere bereits nahelegt, doch eine ganz andere Figur. (5/15 – Somewhat Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofys verkehrte Welt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} [[Goofy]] arbeitet neuerdings als Drucker. Sein nächtlicher Auftrag ist es, zwei Plakatserien zu drucken, eine, die den brasilianischen Millionär Pesetas in Entenhausen willkommen heißt, die andere, auf der nach dem Ausbrecher Gauner-Gully gefahndet wird. Natürlich vertauscht er die Konterfeis und hält dann den Ausbrecher, der ihm beim nächtlichen Kleben vor die Füße läuft, für den südamerikanischen Krösus. Gauner-Gully nutzt die Gunst der Stunde, setzt den vertrauensseligen Goofy schachmatt und sich in der Druckerei fest. [[Micky]], mit [[Kommissar Hunter]] und den Spürhunden Romulus und Remus dem Ausbrecher auf der Spur, braucht am nächsten Morgen seinen ganzen detektivischen Spürsinn, um zu rekonstruieren, was geschehen sein muss. Zusammen mit Goofy überwältigt er Gauner-Gully und übergibt ihn als sorgfältig verschnürtes Paket der Polizei…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits auf der zweiten Seite dieses Comics von [[Guido Martina]] und [[Giulio Chierchini]] erahnen wir, was die folgenden 30 Seiten wird tragen müssen: die Idee mit den vertauschten Plakaten. Es verhält sich ein wenig wie in der Keller-Novelle „Kleider machen Leute“: Micky kann nicht glauben, dass der adrette Mann mit Fliege und Monokel ein Ausbrecherkönig ist (S. 134). Ob sich Ehapa da eine Möglichkeit durch die Lappen hat gehen lassen, den jungen Lesern kapitalismuskritisch zu kommen und ihnen den Unterschied zwischen Klein- und Großkriminalität zu erklären?... Eine weitere etwas maue Pointe lasse ich noch als Pluspunkt der Geschichte gelten: Als Drucker hat es Goofy tagtäglich mit seitenverkehrten Lettern zu tun, weswegen er auch alles andere in seinem Leben durcheinanderbringt, ob ihm nun Fuß oder Kopf weh tun, zum Beispiel. Oder eben die Sache mit den Plakaten… (3/15 - Unsatisfactory) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Micky und die fliegende Kiste ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Auf dem Weg zurück in die Stadt stoßen [[Micky]] und [[Goofy]] auf einem abgelegenen Anwesen auf eine verwüstete Inneneinrichtung – und auf einen gefesselten und geknebelten Unbekannten im Schrank. Beide machen die Bekanntschaft eines Gummiknüppels, und als sie erwachen, werden sie von der Polizei für die Entführung des Raketenforschers Professor Tüftel gehalten. Es gelingt ihnen, die Polizisten abzuhängen und sich auf eigene Faust auf die Suche nach den echten Entführern des Wissenschaftlers zu machen. Sie stöbern die Bande, deren Chef ein gewisser Baron Weinstein ist, der dem Professor die Formel des von ihm erfundenen pulverisierten Raketen-Treibstoffs entlocken wollte, auf und überwältigen sie…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So mau diese Binnen-, so beziehungsreich ist die Rahmenhandlung. Sie zeigt Micky auf dem Weg zu einem Flughafenhangar, in dem er vor vielen Jahren, von ihm selbst völlig vergessen, ein Flugzeug untergestellt hatte. Die Flughafenverwaltung brauche jetzt den Lagerplatz, weswegen Micky auf die Idee kommt, den Flieger dem Technischen Museum Entenhausen zu stiften. Weil ein Mechaniker das Flugzeug über all die Zeit tadellos in Schuss gehalten hatte, können Micky und Goofy gleich losfliegen, was damit endet, dass Goofy auf den Beifahrersitz des Autos von Baron Weinstein fällt. Am Ende des Comics dürfen Micky und Goofy den Raketen-Treibstoff Professor Tüftels ausprobieren, der sie an den Südpol katapultiert. Autor [[Carlo Chendi]] versteckt in der Rahmenhandlung liebevolle Reminiszenzen an gleich zwei frühe Werke [[Floyd Gottfredson]]s: „The Mail Pilot“ (dt. [[Im Netz der Luftpiraten]]) von 1933 und „Island in the Sky“ (dt. [[Die Insel im Himmel]]) von 1936. Im Hangar wird Micky von zwei Figuren empfangen, die beide in „The Mail Pilot“ ihren ersten Auftritt hatten: [[Käpt’n Dobermann|Captain Doberman]] (ital. Capitano Setter), der bei Gottfredson als Fluglehrer eingeführt wurde, und [[Gloomy]] (ital. Musone), der bereits in den amerikanischen Comic-Strips die Flugzeuge in Schuss hielt. Ein eigenes Flugzeug hatte Micky allerdings erst in „Island in the Sky“. Auch hier tauchte wieder Doberman auf, mittlerweile zum Hauptmann der amerikanischen Luftwaffe aufgestiegen. Chendis Plot nutzt ähnliche Wissenschafts- und Spionage-Diskurse wie Gottfredson, der allerdings bereits vorausschauend die Massenvernichtungsmacht der Atomenergie thematisierte, was Chendi zum „Supertreibstoff“ abschwächte. Schade, dass [[Giulio Chierchini]]s zeichnerische Fähigkeiten kaum ausreichen, um Chendis nostalgischem Ansatz angemessenen Ausdruck zu verleihen. Da Gottfredsons Werk in Deutschland selbst 1983, als LTB 90 von [[Gudrun Penndorf]] übersetzt wurde, noch zu unbekannt war, gehen diese Bezüge verloren. Aus Gloomy wird ein „Tommy“, während Captain Doberman, der im Laufe seiner deutschen Benennungsgeschichte verschiedene Namen bekam, in „Micky und die fliegende Kiste“ gänzlich namenlos bleibt. Penndorf hat vermutlich nicht verstanden (oder verstehen können), dass es sich auch bei „General Lunas“ aus der deutlich späteren Geschichte der Brüder [[Asteriti]] „Die Landung auf dem Mond“ um denselben „Capitano Setter“ wie bei Chendi/Chierchini handelte. (6/15 - Average) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die gestohlene Insel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Micky]] und [[Goofy]] treiben nach einem Flugzeugunglück im Flugzeugheck durch das Nordpolarmeer. Da stoßen sie auf eine offenbar schwimmende Insel, bewohnt von einem gewissen John Hopkins. Die Insel gehört zu einem neuen Ganovenstück [[Kater Karlo]]s: Der verkauft das Eiland immer wieder an Milliardäre, ist dann aber, als diese es am folgenden Tag in Besitz nehmen wollen, mit ihm bereits wieder davongeschippert. Hopkins selbst ist, wie sich herausstellt, einer dieser Milliardäre, der aber unerklärlicherweise auf der Insel verblieben ist. Micky, Goofy und Hopkins locken Karlo in eine Falle, und die Angestellten von Hopkins staunen nicht schlecht, als ihr verschollener Chef mit einer Insel in den Hafen von Nukork einläuft. Kater Karlo wird vom [[Eulenrichter]] dazu verurteilt, auf dem zur „Pirateninsel“ umbenannten Eiland als Spielkamerad für Kinder zur Verfügung zu stehen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten optischen Eindrücke von der Geschichte sind vielversprechend: Vor allem die Szenen vom Flugzeugunglück und dem Treiben des Hecks wie vom Sektkorken in der Badewanne gelingen Zeichner [[Sergio Asteriti]] ganz ausgezeichnet. Die Kontraste zwischen Feuer und Eis auf den ersten Seiten sind ähnlich reizvoll wie die Schwarzmalereien desselben Künstlers in der „Landung auf dem Mond“. Leider ist die Story von [[Andrea Fanton]] ein Spielverderber: Völlig undenkbar, dass Hopkins fünf Jahre auf der Insel gehaust hat, ohne gemerkt zu haben, dass diese eigentlich ein Schiff ist und einen Maschinenraum hat, in den ein Kater Karlo ein- und ausgeht – ganz abgesehen davon, dass dem entgangen sein könnte, dass sein Vehikel da einen blinden Passagier beherbergt. Es ist alles ein bisschen zu viel – eine einfache Rettungsgeschichte auf hoher See hätte es, bei diesen Fähigkeiten Asteritis, gewiss auch getan. Gefreut habe ich mich dann erst wieder über die letzten beiden Seiten, auf denen Kater Karlo mal nicht einfach eingelocht, sondern einer nützlichen Tätigkeit zugeführt wird – die offenbar sogar ihm selbst Spaß macht. (7/15 – Fair) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy und der Pferdesattel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Ein Zweiseiter rund um die Materialität von Pferdesatteln – [[Goofy]] meint Holz, [[Micky]] Rindsleder… Das Straßengespräch zwischen den beiden Freunden ist ein öder Lückenfüller – und das ist noch nett ausgedrückt. (2/15 - Awful) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der realistische Film ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Produzent McCamera verpflichtet [[Micky]] und [[Goofy]] für eine Detektivfilmserie. Da der Streifen unter der Regie von Ted Tosselini hyperrealistisch werden soll, wird sogar ein echter Juwelier mit seinen echten Steinen verpflichtet. Hingegen werden [[Kater Karlo]], [[Schnauz]] und Stoppel nur von Schauspielern verkörpert – aber nur, bis die echten Gauner Wind von der Sache bekommen und aus dem Film-Raubüberfall Ernst werden lassen. Ihre Flucht im Motorboot wird von Micky und Goofy gestoppt. Das Filmprojekt scheitert gleichwohl – der Juwelier will seine Steine nun nicht mehr hergeben und eine Doku über die realen Geschehnisse lehnt der Produzent als „viel zu realistisch“ ab…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als kleiner Rundumschlag zum Thema „Typen am Set“ funktioniert die Geschichte von den [[Barosso]]s und [[Giulio Chierchini]] ganz ordentlich, während alles andere weitestgehend in Routinen erstickt. Die dritte Geschichte von Chierchini in diesem Band ist mindestens eine zu viel. Doch auch für ihn gilt nur das, was McCamera weiß: „Publicity ist alles, wetten?“ (S. 226) (5/15 – Pretty Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Einladung zum Abendessen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} [[Goofy]] nutzt [[Minni]]s Küche, um sie und [[Micky]] zum Essen einzuladen. Aber natürlich geht alles schief… Der Achtseiter, mit ganz sympathischer Pointe, ist eigentlich ein etwas aufgeplusterter Vierseiter.  [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im Micky-Vorgänger [[LTB 87]] finden sich auch hier drei Geschichten von Sergio Asteriti, dessen Zeichnungen in jenen Jahren um 1983 immer wieder mal dafür herhalten mussten, LTB-Ausgaben zu „retten“. Spaß macht das initiierende Raumfahrt-Motiv, das immerhin zwei Geschichten hergibt (und sich später in zwei halben Luftfahrt-Geschichten ausläppert), und für den Rezensenten waren auch die Nachforschungen zu den wiederbelebten Disney-Nebenfiguren aufschlussreich. Dennoch zieht LTB 90 im naheliegenden Vergleich mit LTB 87 den Kürzeren. [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:07, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LTB Rezension|090]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
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		<title>LTB 30: Rezension</title>
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		<updated>2026-05-23T21:05:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{LTB Rezension|30|LTB_30.JPG}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cover ==&lt;br /&gt;
{{mm}} Klarabella Kuh und Dagobert Duck – was für eine gewagte Kombi – legen eine kesse Sohle aufs Parkett. Der Größenunterschied zwischen den Figuren sorgt dafür, dass sie ihm die linke Hand nicht auf die Schulter, sondern auf den Zylinder legt. Seitwärts steigen Notenzeichen in den rosa Hintergrund hinauf. Speziell Klarabella hat einen verzückten Gesichtsausdruck, aber auch Dagobert scheint mit der Gesamtsituation nicht unzufrieden – vielleicht hat sie ihn zu der „Gran Gala“ des Originaltitels eingeladen?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher – ganz früher – gab es mal den Ausdruck „Geck“ für einen übertrieben modisch gekleideten Mann (oder, um einen ähnlich aus der Zeit gefallenen Begriff zu bemühen: „Stutzer“). Und „Geck“ ist auch das erste, was mir zu diesem Dagobert hier einfällt: Seinen abgewetzten roten Rock hat er gegen einen glänzenden blauen Smoking mit Stehkragen eingetauscht – und ist nicht sogar der Zwicker ein anderer?... Aber das ist alles nichts im Vergleich zu Klarabella, die dieses Cover nun erst richtig farblich explodieren lässt. Die gelbe Schleife am braungepunkteten grünen Kleid (!) hat gar die Ausmaße ihres Tanzpartners selbst. Es bleibt die Irritation dieses Crossovers aus Enten- und Mäusewelt, die mich das Ganze nicht übertrieben positiv beurteilen lässt. (7/15 – Not Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmengeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Ausnahmsweise hat die Rahmengeschichte eine durchgehende Idee: Ein Schloss- und Riegelunternehmer spricht beim Justizminister vor und betreibt eine Amnestie für die Panzerknacker. Denn seit sie im Gefängnis sind, seien sie Erträge dieses Industriezweigs eingebrochen. Auch in Entenhausen wird bei solch einem Anliegen erst einmal eine Kommission eingesetzt, deren Entscheidung Dagobert in den folgenden Zwischenhandlungen in seinem Sinne zu beeinflussen versucht. Umsonst: Im letzten Zwischenstück werden die Panzerknacker feierlich begnadigt und sitzen wieder Trübsal blasend in ihrer Bude: Im Knast habe es drei Mahlzeiten am Tage gegeben, „zweimal die Woche gab’s sogar Nachtisch“ (S. 217). Die witzige Idee reicht für eine der besseren Rahmengeschichten von [[Dalmasso]]/[[Perego]], auch wenn die Handlung danach nicht einmal mehr austrudelt, sondern schlicht abbricht. (5/15 – Somewhat Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Onkel Dagobert und die kleinen Männchen aus der Fliegenden Untertasse ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Fliegt mir entgegen!“&#039;&#039; (ein Entenhausener erklettert einen Baumwipfel, um seinem Appell an die Außerirdischen mehr Nachdruck zu verleihen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hl}} Der Entenhausener Zweiflerzirkel bietet jenem Mitbürger 1 Billion Taler, dem es gelingt, im Laufe eines am Abend stattfindenden Banketts eine echte Fliegende Untertasse mit echten Insassen zu präsentieren. Als unversehens solch ein Objekt in [[Onkel Dagobert]]s Geldspeicher eindringt, denkt der aber erst einmal gar nicht an diesen Wettbewerb, so begeistert ist er darüber, mit den Außerirdischen, winzigen [[Besucher vom Planeten Diana|„Mikro-Ducks“]], die aussehen wie die Entenhausener Ducks selber, Geschäfte machen zu können. Die kleinen Wesen waren nämlich auf der Erde, um Getreide zu erwerben, von dem Dagobert ihnen jetzt auch drei Körner gegen winzige Goldpartikel verkauft hat. Umso entsetzter ist er, als ihm einfällt, welche Gelegenheit er sich da durch die Lappen hat gehen lassen. Panisch klettert er auf einen Fahnenmast, um den Mikro-Ducks hinterherzurufen, fällt dabei in den Abgrund, wird aber von den Männchen mithilfe von deren Schrumpfstrahlen an Bord gezogen und so gerettet. [[Donald]] und die [[Tick, Trick und Track|Kinder]] werden eingeweiht. Ein [[Borstinger]]-ähnlicher Gauner raubt die Untertasse vorübergehend, und nach weiteren überstandenen Gefahren durch einen Greifvogel und auf dem Schießstand treffen die Kinder und die wieder auf ihre Normalgröße gebrachten Donald und Dagobert mit ihren neuen Freunden endlich auf dem Bankett ein. Doch der Zweiflerzirkel, der natürlich nichts weniger vorhat, als im Verlaufe des Abends 1 Billion Taler ärmer zu sein, spielt den Gästen übel mit und räuchert die Mikro-Ducks mit Zigarrenqualm derart ein, dass den Ducks, um sie zu schützen, keine andere Wahl bleibt, als sie ziehen zu lassen und auf die Billion zu verzichten. Selten hat uns ein Geschäftsabschluss Dagoberts so gerührt: „Dennoch! Es war kein solcher Fehlschlag! Wartet nur ab! In acht Jahren mache ich sicherlich ein bedeutendes Geschäft mit den Minoxianern!/Dann verkaufe ich ihnen gut und gern zwei Dutzend Körner Weizen!“ (S. 40)…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die meisten [[Carl Barks|Carl-Barks]]-Fans gilt es ja als ausgemacht, dass der „Duck Man“ in den 60er Jahren bereits im Herbst seines Schaffens stand. Zumal hier haben wir eine der letzten von Barks selbst gezeichneten Geschichten vor uns – veröffentlicht wurde sie im Juli 1966, während die Entstehungszeit ein gutes halbes Jahr früher angesetzt werden kann. Doch ist es nur das Umfeld inmitten häufig recht schwacher italienischer Geschichten, die mich „Micro-Ducks from Outer Space“ als immer noch regelrecht brillant vorkommen lässt?... Hier sitzt wirklich jedes Panel, und auch der Erzählfaden ist von Barks meisterhaft auf die Spule gesetzt und aufgewickelt. Das Gag-Potential, das sich aus dem UFO-Motiv und dem groß-klein-Gegensatz ergibt, wird voll ausgeschöpft, ohne dass es je ins übertrieben Lächerliche abdriften würde (wie nicht selten bei den Italienern). Mal wieder fällt auch die Ummontierung auf das Dreireiher-Formal überhaupt nicht auf. Besonders gefällt mir die Idee des „Zweiflerzirkels“. In den 50er und 60er Jahren werden die amerikanischen Medien voll gewesen sein mit Berichten von vermeintlichen UFO-Sichtungen und ebenso häufigen „rationalen“ Erklärungsversuchen durch Wissenschaftler – Barks gibt beiden Seiten einige feine Spitzen mit. Durch den (englischen) Titel bezieht sich Barks, wenn auch fast zehn Jahre zu spät, auf den florierenden Science-Fiction-Boom, dessen Spielfilme wie „Plan 9 from Outer Space“ (1959), der übrigens als schlechtester amerikanischer Film aller Zeiten gilt, sich gerne dieser sensationsheischenden Endung bedienten. [[Gudrun Penndorf]] ist mit ihrer Übersetzung aus dem Italienischen für das LTB übrigens deutlich näher am englischen Original, insofern sie den Planeten „Micro“ als „Mikron“ wiedergibt, während [[Erika Fuchs]] in einer Ausgabe der [[Micky Maus Magazin|Micky Maus]] sechs Jahre früher als „Diana“ übersetzte (und sich mit diesem Namen durchsetzte). Mittlerweile gibt es einige weitere Geschichten mit den „Besuchern vom Planeten Diana“, die erste, von [[Vicar]] gezeichnet, bereits aus dem Jahr 1977. Ich hatte nicht viel erwartet von dieser Barks-Geschichte, als ich zu diesem Band griff, um ihn zu rezensieren, doch ich wurde bekehrt: Auch 1966 war Barks noch King!... (13/15 - Fantastic)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Geschichten von Barks hat auch diese einen Hauptartikel in der Duckipedia, nämlich [[Besuch vom Planeten Diana|hier]].&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
== Aufstand der Roboter ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Lassen Sie mich es Ihnen erklären, Majestät! Wir sind hierhergekommen auf der Suche nach Ruhe! Die Panzerknackerblabla… Kurz: Gewähren Sie uns finanzielles Asyl!“ – „Vorher eine Frage: Können Sie alle fünf Quartett spielen?“&#039;&#039; (der kleine König kommt gleich zur Sache, nur nicht zu der, die man erwartet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Fliegende Geldspeicher ist man ja aus diversen Duck-Comics gewohnt – aber der hier fliegt sogar ins All! Dort will [[Dagobert]] (mal wieder) sein Geld vor den gierigen Klauen der [[Panzerknacker]]bande in Sicherheit bringen. Die Ducks landen auf einem Planeten, dessen örtlicher König sich sogar als außerordentlich freundlich erweist, und deren Bewohner sich in allen Lebenslagen von Robotern und Maschinen bedienen lassen. Leider drehen die hilfreichen Blechkisten durch, als sie zufällig von Dagoberts Gold kosten. Zwar fliehen die Ducks in blanker Not wieder auf die Erde, kehren jedoch mit einem umgebauten Kampf-Geldspeicher auf den Planeten zurück, um dort den „Aufstand der Roboter“ niederzuschlagen. Zuletzt können sogar die fiesen Hammerroboter eingerostet und so ausgeschaltet werden. Die Ducks finden den König und sein Volk auf der Flucht, wo sie wieder gelernt haben zu gehen und sogar zu springen. Beruhigt können die Ducks die Heimreise antreten – diesmal aber endgültig…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mal wieder sind die italienischen Disney-Comics Vorreiter. Die Geschichte von [[Rodolfo Cimino]] und [[Luciano Capitanio]] von Mai 1969 ist sogar noch einen Monat älter als der apokalyptische Science-Fiction-Folk-Rock-Song vom Duo Zager &amp;amp; Evans, in dem es heißt: „In the year 5555/Your arms are hanging limp at your sides/Your legs got nothing to do/Some machine is doing that for you.“ So geht es auch diesem seltsamen Volk auf dem entfernten, erdähnlichen Planeten, das passenderweise ein schildkrötenähnliches Aussehen hat und am Ende jeglicher Technik komplett abschwört. Das vielstimmige „RUMPEL! WRUMM! KRACKS“ in den Roboterkämpfen im „Outer Space“ kann nicht kompensieren, dass erzählerisch-kreativ kaum etwas zusammenläuft. Da kann man fast übersehen, dass Cimino uns am Ende tatsächlich den Bären aufbindet, der kleine König habe ein Paket vom entfernten Planeten auf die Erde geworfen, Onkel Dagobert direkt an den Kopf. Goldklumpen (der einzige auf dem ganzen Planeten!!) finden eben immer ihre richtige Zielperson. Aua! (4/15 – Poor) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Onkel Dagobert führt Klaas Klever an der Nase herum ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich wollte dir nur flüstern, daß es in dieser Gegend hier ganz entsetzlich schlecht riechen tut.“&#039;&#039; (Die Sümpfe verleiden Donald die ganze Freude an dem Schmugglerparadies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} [[Klaas Klever]] spioniert seinem ewigen Kontrahenten [[Dagobert Duck]] hinterher, der seit Wochen rätselhafterweise einen täglichen Spaziergang mit seinem Neffen [[Donald]] unternimmt. Es gelingt den Ducks auch nicht, Klever, der in dieser Geschichte mit seinem „Gaunerfreund“ Norbert Neese unterwegs ist, in einem Auktionshaus abzuschütteln. Dort denken die beiden Gegner, dass sie den jeweils anderen auf der laufenden Versteigerung von einem „großen Fang“ abhalten wollen. Am Ende stehen sie beide für den Preis von einer Million mit jeweils der Hälfte eines ehemaligen Schmugglernests da, der sogenannten „Schatzbude“, die sich nun irgendwie teilen müssten, wenn sie auf dem Weg zum Objekt nicht weiterhin versuchen würden, sich gegenseitig auszustechen. Die einfache Holzhütte birgt jedoch offenbar einfach keine Geheimnisse. Beide merken nun, dass sie auf dem Holzweg waren, als sie dem anderen einen abgefeimten Plan unterstellten. Indem er fingiert, auf dem Gelände nach einem Schatz zu graben, ködert Klever Dagobert weiter. Doch der riecht den Braten, kauft Klever seinen Anteil aber trotzdem ab. Natürlich hat der alte Fuchs begriffen, dass der Boden vollgesogen ist mit Erdöl. Dagobert beginnt mit der Großförderung, während Klever und Neese nur zu ihren Hüten greifen können…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…um sie zu verspeisen. Der spätere „Running Gag“ im Verhältnis Dagobert-Klever wird hier, 1968, vermutlich zum ersten Mal verwendet. Wie das Missverständnis im Auktionshaus vom Autor [[Guido Martina]] eingefädelt wird, ist aller Ehren wert, und auch den Kabbeleien der beiden Milliardäre, von [[Romano Scarpa]] super-dynamisch und für die kommenden Jahre prototypisch gestaltet, schaut man in der Folge gerne zu. Die Lösung mit dem erdölgetränkten Boden ist allerdings ziemlich martinaesk billig und schon zu oft gesehen. Und was es mit den rätselhaften täglichen Spaziergängen Dagoberts mit Donald auf sich hat, wissen wir am Ende immer noch nicht. (9/15 – Somewhat Good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Onkel Dagobert und die Gelbfußindianer ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich will alles noch einmal erleben, wie es damals war! Es soll für mich ein Verjüngungsbad sein, nicht nur eine Dusche, klar?“&#039;&#039; (Dagoberts Motivation, warum es ihn in sein altes Goldgräberrevier zurücktreibt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} [[Onkel Dagobert]] ködert seine Neffen mit einem Urlaub in der Bergwildnis, in welcher er sich einst seine ersten Sporen als Goldschürfer verdiente. Im „Autokanu“ machen sie sich auf den Weg zum „Nord-Ost-See“ in dem seit jeher immer wieder Goldsucher unter unbekannten Umständen verschwunden sind. Es verspricht schon, tatsächlich ein erholsamer Urlaub zu werden, da wird Old Sam, ein alter Kumpel Dagoberts, den er dort zufällig wiedergetroffen hat, in die Fluten hinabgezogen. Es folgen ihm Dagobert, der diesem, sowie [[Donald]], der jenem zu Hilfe eilen wollte. Es bleiben die cleveren [[Tick, Trick und Track]] am Seeufer übrig, die bald das Geheimnis des Sees entschlüsseln: Es ist ein unentdeckt bleiben wollender Indianerstamm, der die ganzen „Unfälle“ der Vergangenheit auf dem Gewissen hat. Mit einem System von Schleusen hatten sich diese einen Zuweg in den See gesichert und dabei gelernt, unter Wasser zu atmen – und zu reiten! Den Kindern gelingt es, Geiseln zu nehmen und gegen ihre Onkels und Old Sam auszutauschen. Dagobert macht auch noch einen Gewinn: Er liefert den Indianern neue Schleusentore aus Stahl und kassiert dafür deren aus Gold…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von dem Schwachsinn der unter Wasser galoppierenden Indianer und ihren Pferden mit Sauerstoffgeräten: Wie so viele Geschichten sowohl von Autor [[Rodolfo Cimino]] als auch von Zeichner [[Giulio Chierchini]] ist das zu schablonenhaft. Dagobert zwingt seine Verwandten mehr oder weniger, ihn in die Weltgeschichte zu begleiten, dabei kabbelt er sich ausgiebig mit Donald, der irgendwann einen Satz sagt wie „Ich rühr‘ keinen Finger mehr!“ (hier auf S. 152), dann passiert etwas, wodurch die Ducks in Gefangenschaft geraten, aus der nur die neunmalkluge Gewitztheit von Tick, Trick und Track oder die bloße Blödheit ihrer Konterparts sie befreien können. Und am Ende steht noch ein gutes Geschäft Onkel Dagoberts. Diese Geschichte stammt von 1970 – bald wurde Cimino mit Giorgio Cavazzano eine andere Nummer an die Seite gestellt, mit dem er diese Motive etwas vielschichtiger zu bearbeiten verstand. Chierchini hingegen schafft Abwechslung allenfalls durch die hin und wieder (S. 147, 156, 163) eingeklinkten Panels mit aufmerksam zuhörenden Eichhörnchen. (4/15 – Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die süsse Tour ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Oh, Fasching!“&#039;&#039; (der Bürgermeister hält nicht viel von der Leibgarde „Dagoberts des Großen“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Kriegsrat im Großfürstentum Fruktanien: Dort wurden Millionen Gläser Pfeffergurkenmarmelade hergestellt, die nun keiner haben will – alle Konsumenten sind nur scharf auf die Fruchtmarmeladen aus dem Hause Duck. Die zündende Idee eines kleinen Generals aus dem Duodez-Staat: Er lässt [[Dagobert eine Spritze mit einem Serum verabreichen, das den Cäsarenwahn auslöst. Der Plan, nach dem Dagobert irgendwann aus der Gemeinde Entenhausen verbannt und seine Fabriken enteignet würden, funktioniert zunächst prächtig: Der reichste Mann der Welt liest sich in das Leben der großen Feldherren ein, lässt seine Belegschaft als Eskorte mit Fantasie-Uniform ausstaffieren und legt sich tatsächlich mit der ganzen Stadt und dessen politischer Führung an. Die Verbannung Dagoberts steht bereits vor der Tür, da kommen [[Donald]], vor allem aber [[Tick, Trick und Track]] den fremdländischen Machenschaften auf die Spur, lassen ein Gegenserum entwickeln und ihrem Onkel spritzen. In Sekundenschnelle wird er wieder normal, lässt sich zum Schein auf die Verbannung ein, beschießt dann aber, als die fruktanischen Marmeladenfrachter in die Bucht von Entenhausen einlaufen, diese mit überreifen Wassermelonen. Durch das Fernrohr kann er jetzt auch beobachten, wie der bedröppelte Großfürst den kleinen General für dessen fehlgeschlagenen Plan zur Verantwortung zieht…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1967 ersonnen, gehört dieser Comic von [[Rodolfo Cimino]] und [[Luciano Gatto]] in die Vorgeschichte eines der besten Werke dieses Gespanns, „Onkel Dagobert als geheimnisvoller Verfolger“ (Juli 1967), das in Deutschland bereits in [[LTB 20]] erschienen war. Der Wahn, der in dieser Geschichte hier noch extrinsisch motiviert war (er musste dem nichtsahnenden, quasi naiv-unschuldigen Dagobert erst durch übelwollende Polit-Schurken injiziert werden), wird erst in jener sozusagen in die Abgründe der seit jeher auffälligen Persönlichkeitsstruktur Dagoberts verlegt. In „Die süsse Tour“ funktioniert das Psychologische auch schon ganz gut, ist aufgrund der herkömmlichen Anlage aber kein Kracher. Immerhin ist es zum Schmunzeln, wie die kurios ausstaffierte Leibwache Dagoberts aus Riesen-Füllfederhaltern, welche die geschulterten Gewehre ersetzen, den Stadtrat mit Tinten-Ladungen überzieht, während Melonen die Kanonenkugeln ersetzen. Stilistisch ist der verlässliche Gatto 1967 in einer ausgesprochenen Breit- und Langschnabel-Phase angelangt. (8/15 – OK) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Der Jungbrunnen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Aaah! Einmal in der Woche muß man schon ein Schaumbad nehmen, um die verstopften Poren vom Goldstaub zu reinigen!“&#039;&#039; (Dagobert rettet knapp den irritierenden Titel dieser Geschichte – vergleiche dazu auch das Zitat zu „Onkel Dagobert und die Gelbfußindianer“!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Beim erholsamen Fichtennadelbad holt [[Onkel Dagobert]] längst Vergessenes zurück in sein Bewusstsein: Im Jahre 1938 hatte er am Rande eines Mammutbaumwaldes, unmittelbar von anrückenden Flusspiraten bedroht, einen Schatz vergraben und seinen Lageplan in einen niedrigen Baum geritzt. Als die Ducks zur Bergung anrücken, werden sie gewahr, dass die Bäume seitdem natürlich auf ihre Mammutgröße gewachsen sind. Während Onkel Dagobert, [[Tick]] und [[Track]] in die Stadt zurückkehren, um von dort eine Schatzgräberausrüstung mitzubringen, kommt [[Trick]] der goldene Einfall, an welchem Baum sich der eingeritzte Plan befinden muss. Doch alsbald wird er mit seinem [[Onkel Donald]] von den [[Panzerknacker]]n überfallen, die den Ducks von Anfang an auf der Spur waren. Per Rauchschwaden-Telegraphie holt Trick Hilfe herbei – seine Brüder und Dagobert rücken mit der Polizei an. In Bedrängnis durch die Panzerknacker hatte Donald den aus der Rinde geschnittenen Plan verbrannt, vorher aber noch damit im weichen Moos einen Abdruck hinterlassen. Doch der Stempel führt die grabenden Donald und Dagobert in die Irre, während Tick, Trick und Track an der richtigen Stelle graben und den Schatz finden…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LTB 30 findet leider keinen gelungenen Abschluss. Wie schon der Cimino/Chierchini früher im Band reihen auch [[Martina]]/[[Giorgio Bordini|Bordini]] lediglich längst bekannte Versatzstücke einer Duckschen Schatzjagd hintereinander auf. Und sorgen dort die seltsamen Bergsee-Indianer wenigstens noch für den einen oder anderen Splash-Panel-Schaueffekt, ist das hier einfach nur langweilig. Nicht einmal die Kinder, die wieder einmal von Anfang an Recht hatten – wollten sie ihre Onkels doch schon davor warnen, dass Bäume auch wachsen tun –, sehen wir am Ende irgendwie befriedigt triumphieren. (2/15 – Very Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
Barks-Comics gibt es überhaupt nur in drei LTBs: zwischen den beiden anderen, [[LTB 8]] (1969) und [[LTB 53]] (1978), liegt das hier (1974) genau in der Mitte. Noch seltsamer ist der „einsame Barks“ aber, wenn man sich die Publikationsgeschichte der zugrunde liegenden I Classici anschaut – denn als im Dezember 1973 die „Gran Gala di Paperone“ als 52. Band der Prima Serie erschien, hatte es seit bereits acht Jahren keine Barks-Comics mehr in den I Classici gegeben. Es ist unklar, warum man sich bei der Auswahl der Geschichten „urplötzlich“ wieder mal auf den alten amerikanischen Meister besann, obwohl natürlich viele seiner auch aktuelleren Geschichten mittlerweile im „Topolino“ veröffentlicht worden waren und damit zur Verfügung gestanden hätten. Zurück zu diesem LTB: Gerade in der Breite vermag es auch die schöne Barks-Geschichte nicht, dass wir einen wirklich positiven Eindruck von diesem Band zurückbehalten. [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LTB Rezension|030]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_30:_Rezension&amp;diff=308632</id>
		<title>LTB 30: Rezension</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_30:_Rezension&amp;diff=308632"/>
		<updated>2026-05-23T21:04:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{LTB Rezension|30|LTB_30.JPG}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cover ==&lt;br /&gt;
{{mm}} Klarabella Kuh und Dagobert Duck – was für eine gewagte Kombi – legen eine kesse Sohle aufs Parkett. Der Größenunterschied zwischen den Figuren sorgt dafür, dass sie ihm die linke Hand nicht auf die Schulter, sondern auf den Zylinder legt. Seitwärts steigen Notenzeichen in den rosa Hintergrund hinauf. Speziell Klarabella hat einen verzückten Gesichtsausdruck, aber auch Dagobert scheint mit der Gesamtsituation nicht unzufrieden – vielleicht hat sie ihn zu der „Gran Gala“ des Originaltitels eingeladen?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher – ganz früher – gab es mal den Ausdruck „Geck“ für einen übertrieben modisch gekleideten Mann (oder, um einen ähnlich aus der Zeit gefallenen Begriff zu bemühen: „Stutzer“). Und „Geck“ ist auch das erste, was mir zu diesem Dagobert hier einfällt: Seinen abgewetzten roten Rock hat er gegen einen glänzenden blauen Smoking mit Stehkragen eingetauscht – und ist nicht sogar der Zwicker ein anderer?... Aber das ist alles nichts im Vergleich zu Klarabella, die dieses Cover nun erst richtig farblich explodieren lässt. Die gelbe Schleife am braungepunkteten grünen Kleid (!) hat gar die Ausmaße ihres Tanzpartners selbst. Es bleibt die Irritation dieses Crossovers aus Enten- und Mäusewelt, die mich das Ganze nicht übertrieben positiv beurteilen lässt. (7/15 – Not Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmengeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Ausnahmsweise hat die Rahmengeschichte eine durchgehende Idee: Ein Schloss- und Riegelunternehmer spricht beim Justizminister vor und betreibt eine Amnestie für die Panzerknacker. Denn seit sie im Gefängnis sind, seien sie Erträge dieses Industriezweigs eingebrochen. Auch in Entenhausen wird bei solch einem Anliegen erst einmal eine Kommission eingesetzt, deren Entscheidung Dagobert in den folgenden Zwischenhandlungen in seinem Sinne zu beeinflussen versucht. Umsonst: Im letzten Zwischenstück werden die Panzerknacker feierlich begnadigt und sitzen wieder Trübsal blasend in ihrer Bude: Im Knast habe es drei Mahlzeiten am Tage gegeben, „zweimal die Woche gab’s sogar Nachtisch“ (S. 217). Die witzige Idee reicht für eine der besseren Rahmengeschichten von [[Dalmasso]]/[[Perego]], auch wenn die Handlung danach nicht einmal mehr austrudelt, sondern schlicht abbricht. (5/15 – Somewhat Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Onkel Dagobert und die kleinen Männchen aus der Fliegenden Untertasse ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Fliegt mir entgegen!“&#039;&#039; (ein Entenhausener erklettert einen Baumwipfel, um seinem Appell an die Außerirdischen mehr Nachdruck zu verleihen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hl}} Der Entenhausener Zweiflerzirkel bietet jenem Mitbürger 1 Billion Taler, dem es gelingt, im Laufe eines am Abend stattfindenden Banketts eine echte Fliegende Untertasse mit echten Insassen zu präsentieren. Als unversehens solch ein Objekt in [[Onkel Dagobert]]s Geldspeicher eindringt, denkt der aber erst einmal gar nicht an diesen Wettbewerb, so begeistert ist er darüber, mit den Außerirdischen, winzigen [[Besucher vom Planeten Diana|„Mikro-Ducks“]], die aussehen wie die Entenhausener Ducks selber, Geschäfte machen zu können. Die kleinen Wesen waren nämlich auf der Erde, um Getreide zu erwerben, von dem Dagobert ihnen jetzt auch drei Körner gegen winzige Goldpartikel verkauft hat. Umso entsetzter ist er, als ihm einfällt, welche Gelegenheit er sich da durch die Lappen hat gehen lassen. Panisch klettert er auf einen Fahnenmast, um den Mikro-Ducks hinterherzurufen, fällt dabei in den Abgrund, wird aber von den Männchen mithilfe von deren Schrumpfstrahlen an Bord gezogen und so gerettet. [[Donald]] und die [[Tick, Trick und Track|Kinder]] werden eingeweiht. Ein [[Borstinger]]-ähnlicher Gauner raubt die Untertasse vorübergehend, und nach weiteren überstandenen Gefahren durch einen Greifvogel und auf dem Schießstand treffen die Kinder und die wieder auf ihre Normalgröße gebrachten Donald und Dagobert mit ihren neuen Freunden endlich auf dem Bankett ein. Doch der Zweiflerzirkel, der natürlich nichts weniger vorhat, als im Verlaufe des Abends 1 Billion Taler ärmer zu sein, spielt den Gästen übel mit und räuchert die Mikro-Ducks mit Zigarrenqualm derart ein, dass den Ducks, um sie zu schützen, keine andere Wahl bleibt, als sie ziehen zu lassen und auf die Billion zu verzichten. Selten hat uns ein Geschäftsabschluss Dagoberts so gerührt: „Dennoch! Es war kein solcher Fehlschlag! Wartet nur ab! In acht Jahren mache ich sicherlich ein bedeutendes Geschäft mit den Minoxianern!/Dann verkaufe ich ihnen gut und gern zwei Dutzend Körner Weizen!“ (S. 40)…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die meisten [[Carl Barks|Carl-Barks]]-Fans gilt es ja als ausgemacht, dass der „Duck Man“ in den 60er Jahren bereits im Herbst seines Schaffens stand. Zumal hier haben wir eine der letzten von Barks selbst gezeichneten Geschichten vor uns – veröffentlicht wurde sie im Juli 1966, während die Entstehungszeit ein gutes halbes Jahr früher angesetzt werden kann. Doch ist es nur das Umfeld inmitten häufig recht schwacher italienischer Geschichten, die mich „Micro-Ducks from Outer Space“ als immer noch regelrecht brillant vorkommen lässt?... Hier sitzt wirklich jedes Panel, und auch der Erzählfaden ist von Barks meisterhaft auf die Spule gesetzt und aufgewickelt. Das Gag-Potential, das sich aus dem UFO-Motiv und dem groß-klein-Gegensatz ergibt, wird voll ausgeschöpft, ohne dass es je ins übertrieben Lächerliche abdriften würde (wie nicht selten bei den Italienern). Mal wieder fällt auch die Ummontierung auf das Dreireiher-Formal überhaupt nicht auf. Besonders gefällt mir die Idee des „Zweiflerzirkels“. In den 50er und 60er Jahren werden die amerikanischen Medien voll gewesen sein mit Berichten von vermeintlichen UFO-Sichtungen und ebenso häufigen „rationalen“ Erklärungsversuchen durch Wissenschaftler – Barks gibt beiden Seiten einige feine Spitzen mit. Durch den (englischen) Titel bezieht sich Barks, wenn auch fast zehn Jahre zu spät, auf den florierenden Science-Fiction-Boom, dessen Spielfilme wie „Plan 9 from Outer Space“ (1959), der übrigens als schlechtester amerikanischer Film aller Zeiten gilt, sich gerne dieser sensationsheischenden Endung bedienten. [[Gudrun Penndorf]] ist mit ihrer Übersetzung aus dem Italienischen für das LTB übrigens deutlich näher am englischen Original, insofern sie den Planeten „Micro“ als „Mikron“ wiedergibt, während [[Erika Fuchs]] in einer Ausgabe der [[Micky Maus Magazin|Micky Maus]] sechs Jahre früher als „Diana“ übersetzte (und sich mit diesem Namen durchsetzte). Mittlerweile gibt es einige weitere Geschichten mit den „Besuchern vom Planeten Diana“, die erste, von [[Vicar]] gezeichnet, bereits aus dem Jahr 1977. Ich hatte nicht viel erwartet von dieser Barks-Geschichte, als ich zu diesem Band griff, um ihn zu rezensieren, doch ich wurde bekehrt: Auch 1966 war Barks noch King!... (13/15 - Fantastic)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Geschichten von Barks hat auch diese einen Hauptartikel in der Duckipedia, nämlich [[Besuch vom Planeten Diana|hier]].&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
== Aufstand der Roboter ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Lassen Sie mich es Ihnen erklären, Majestät! Wir sind hierhergekommen auf der Suche nach Ruhe! Die Panzerknackerblabla… Kurz: Gewähren Sie uns finanzielles Asyl!“ – „Vorher eine Frage: Können Sie alle fünf Quartett spielen?“&#039;&#039; (der kleine König kommt gleich zur Sache, nur nicht zu der, die man erwartet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Fliegende Geldspeicher ist man ja aus diversen Duck-Comics gewohnt – aber der hier fliegt sogar ins All! Dort will [[Dagobert]] (mal wieder) sein Geld vor den gierigen Klauen der [[Panzerknacker]]bande in Sicherheit bringen. Die Ducks landen auf einem Planeten, dessen örtlicher König sich sogar als außerordentlich freundlich erweist, und deren Bewohner sich in allen Lebenslagen von Robotern und Maschinen bedienen lassen. Leider drehen die hilfreichen Blechkisten durch, als sie zufällig von Dagoberts Gold kosten. Zwar fliehen die Ducks in blanker Not wieder auf die Erde, kehren jedoch mit einem umgebauten Kampf-Geldspeicher auf den Planeten zurück, um dort den „Aufstand der Roboter“ niederzuschlagen. Zuletzt können sogar die fiesen Hammerroboter eingerostet und so ausgeschaltet werden. Die Ducks finden den König und sein Volk auf der Flucht, wo sie wieder gelernt haben zu gehen und sogar zu springen. Beruhigt können die Ducks die Heimreise antreten – diesmal aber endgültig…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mal wieder sind die italienischen Disney-Comics Vorreiter. Die Geschichte von [[Rodolfo Cimino]] und [[Luciano Capitanio]] von Mai 1969 ist sogar noch einen Monat älter als der apokalyptische Science-Fiction-Folk-Rock-Song vom Duo Zager &amp;amp; Evans, in dem es heißt: „In the year 5555/Your arms are hanging limp at your sides/Your legs got nothing to do/Some machine is doing that for you.“ So geht es auch diesem seltsamen Volk auf dem entfernten, erdähnlichen Planeten, das passenderweise ein schildkrötenähnliches Aussehen hat und am Ende jeglicher Technik komplett abschwört. Das vielstimmige „RUMPEL! WRUMM! KRACKS“ in den Roboterkämpfen im „Outer Space“ kann nicht kompensieren, dass erzählerisch-kreativ kaum etwas zusammenläuft. Da kann man fast übersehen, dass Cimino uns am Ende tatsächlich den Bären aufbindet, der kleine König habe ein Paket vom entfernten Planeten auf die Erde geworfen, Onkel Dagobert direkt an den Kopf. Goldklumpen (der einzige auf dem ganzen Planeten!!) finden eben immer ihre richtige Zielperson. Aua! (4/15 – Poor) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Onkel Dagobert führt Klaas Klever an der Nase herum ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich wollte dir nur flüstern, daß es in dieser Gegend hier ganz entsetzlich schlecht riechen tut.“&#039;&#039; (Die Sümpfe verleiden Donald die ganze Freude an dem Schmugglerparadies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} [[Klaas Klever]] spioniert seinem ewigen Kontrahenten [[Dagobert Duck]] hinterher, der seit Wochen rätselhafterweise einen täglichen Spaziergang mit seinem Neffen [[Donald]] unternimmt. Es gelingt den Ducks auch nicht, Klever, der in dieser Geschichte mit seinem „Gaunerfreund“ Norbert Neese unterwegs ist, in einem Auktionshaus abzuschütteln. Dort denken die beiden Gegner, dass sie den jeweils anderen auf der laufenden Versteigerung von einem „großen Fang“ abhalten wollen. Am Ende stehen sie beide für den Preis von einer Million mit jeweils der Hälfte eines ehemaligen Schmugglernests da, der sogenannten „Schatzbude“, die sich nun irgendwie teilen müssten, wenn sie auf dem Weg zum Objekt nicht weiterhin versuchen würden, sich gegenseitig auszustechen. Die einfache Holzhütte birgt jedoch offenbar einfach keine Geheimnisse. Beide merken nun, dass sie auf dem Holzweg waren, als sie dem anderen einen abgefeimten Plan unterstellten. Indem er fingiert, auf dem Gelände nach einem Schatz zu graben, ködert Klever Dagobert weiter. Doch der riecht den Braten, kauft Klever seinen Anteil aber trotzdem ab. Natürlich hat der alte Fuchs begriffen, dass der Boden vollgesogen ist mit Erdöl. Dagobert beginnt mit der Großförderung, während Klever und Neese nur zu ihren Hüten greifen können…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…um sie zu verspeisen. Der spätere „Running Gag“ im Verhältnis Dagobert-Klever wird hier, 1968, vermutlich zum ersten Mal verwendet. Wie das Missverständnis im Auktionshaus vom Autor [[Guido Martina]] eingefädelt wird, ist aller Ehren wert, und auch den Kabbeleien der beiden Milliardäre, von [[Romano Scarpa]] super-dynamisch und für die kommenden Jahre prototypisch gestaltet, schaut man in der Folge gerne zu. Die Lösung mit dem erdölgetränkten Boden ist allerdings ziemlich martinaesk billig und schon zu oft gesehen. Und was es mit den rätselhaften täglichen Spaziergängen Dagoberts mit Donald auf sich hat, wissen wir am Ende immer noch nicht. (9/15 – Somewhat Good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Onkel Dagobert und die Gelbfußindianer ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich will alles noch einmal erleben, wie es damals war! Es soll für mich ein Verjüngungsbad sein, nicht nur eine Dusche, klar?“&#039;&#039; (Dagoberts Motivation, warum es ihn in sein altes Goldgräberrevier zurücktreibt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} [[Onkel Dagobert]] ködert seine Neffen mit einem Urlaub in der Bergwildnis, in welcher er sich einst seine ersten Sporen als Goldschürfer verdiente. Im „Autokanu“ machen sie sich auf den Weg zum „Nord-Ost-See“ in dem seit jeher immer wieder Goldsucher unter unbekannten Umständen verschwunden sind. Es verspricht schon, tatsächlich ein erholsamer Urlaub zu werden, da wird Old Sam, ein alter Kumpel Dagoberts, den er dort zufällig wiedergetroffen hat, in die Fluten hinabgezogen. Es folgen ihm Dagobert, der diesem, sowie [[Donald]], der jenem zu Hilfe eilen wollte. Es bleiben die cleveren [[Tick, Trick und Track]] am Seeufer übrig, die bald das Geheimnis des Sees entschlüsseln: Es ist ein unentdeckt bleiben wollender Indianerstamm, der die ganzen „Unfälle“ der Vergangenheit auf dem Gewissen hat. Mit einem System von Schleusen hatten sich diese einen Zuweg in den See gesichert und dabei gelernt, unter Wasser zu atmen – und zu reiten! Den Kindern gelingt es, Geiseln zu nehmen und gegen ihre Onkels und Old Sam auszutauschen. Dagobert macht auch noch einen Gewinn: Er liefert den Indianern neue Schleusentore aus Stahl und kassiert dafür deren aus Gold…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von dem Schwachsinn der unter Wasser galoppierenden Indianer und ihren Pferden mit Sauerstoffgeräten: Wie so viele Geschichten sowohl von Autor [[Rodolfo Cimino]] als auch von Zeichner [[Giulio Chierchini]] ist das zu schablonenhaft. Dagobert zwingt seine Verwandten mehr oder weniger, ihn in die Weltgeschichte zu begleiten, dabei kabbelt er sich ausgiebig mit Donald, der irgendwann einen Satz sagt wie „Ich rühr‘ keinen Finger mehr!“ (hier auf S. 152), dann passiert etwas, wodurch die Ducks in Gefangenschaft geraten, aus der nur die neunmalkluge Gewitztheit von Tick, Trick und Track oder die bloße Blödheit ihrer Konterparts sie befreien können. Und am Ende steht noch ein gutes Geschäft Onkel Dagoberts. Diese Geschichte stammt von 1970 – bald wurde Cimino mit Giorgio Cavazzano eine andere Nummer an die Seite gestellt, mit dem er diese Motive etwas vielschichtiger zu bearbeiten verstand. Chierchini hingegen schafft Abwechslung allenfalls durch die hin und wieder (S. 147, 156, 163) eingeklinkten Panels mit aufmerksam zuhörenden Eichhörnchen. (4/15 – Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die süsse Tour ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Oh, Fasching!“&#039;&#039; (der Bürgermeister hält nicht viel von der Leibgarde „Dagoberts des Großen“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Kriegsrat im Großfürstentum Fruktanien: Dort wurden Millionen Gläser Pfeffergurkenmarmelade hergestellt, die nun keiner haben will – alle Konsumenten sind nur scharf auf die Fruchtmarmeladen aus dem Hause Duck. Die zündende Idee eines kleinen Generals aus dem Duodez-Staat: Er lässt [[Dagobert eine Spritze mit einem Serum verabreichen, das den Cäsarenwahn auslöst. Der Plan, nach dem Dagobert irgendwann aus der Gemeinde Entenhausen verbannt und seine Fabriken enteignet würden, funktioniert zunächst prächtig: Der reichste Mann der Welt liest sich in das Leben der großen Feldherren ein, lässt seine Belegschaft als Eskorte mit Fantasie-Uniform ausstaffieren und legt sich tatsächlich mit der ganzen Stadt und dessen politischer Führung an. Die Verbannung Dagoberts steht bereits vor der Tür, da kommen [[Donald]], vor allem aber [[Tick, Trick und Track]] den fremdländischen Machenschaften auf die Spur, lassen ein Gegenserum entwickeln und ihrem Onkel spritzen. In Sekundenschnelle wird er wieder normal, lässt sich zum Schein auf die Verbannung ein, beschießt dann aber, als die fruktanischen Marmeladenfrachter in die Bucht von Entenhausen einlaufen, diese mit überreifen Wassermelonen. Durch das Fernrohr kann er jetzt auch beobachten, wie der bedröppelte Großfürst den kleinen General für dessen fehlgeschlagenen Plan zur Verantwortung zieht…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1967 ersonnen, gehört dieser Comic von [[Rodolfo Cimino]] und [[Luciano Gatto]] in die Vorgeschichte eines der besten Werke dieses Gespanns, „Onkel Dagobert als geheimnisvoller Verfolger“ (Juli 1967), das in Deutschland bereits in [[LTB 20]] erschienen war. Der Wahn, der in dieser Geschichte hier noch extrinsisch motiviert war (er musste dem nichtsahnenden, quasi naiv-unschuldigen Dagobert erst durch übelwollende Polit-Schurken injiziert werden), wird erst in jener sozusagen in die Abgründe der seit jeher auffälligen Persönlichkeitsstruktur Dagoberts verlegt. In „Die süsse Tour“ funktioniert das Psychologische auch schon ganz gut, ist aufgrund der herkömmlichen Anlage aber kein Kracher. Immerhin ist es zum Schmunzeln, wie die kurios ausstaffierte Leibwache Dagoberts aus Riesen-Füllfederhaltern, welche die geschulterten Gewehre ersetzen, den Stadtrat mit Tinten-Ladungen überzieht, während Melonen die Kanonenkugeln ersetzen. Stilistisch ist der verlässliche Gatto 1967 in einer ausgesprochenen Breit- und Langschnabel-Phase angelangt. (8/15 – OK) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Der Jungbrunnen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Aaah! Einmal in der Woche muß man schon ein Schaumbad nehmen, um die verstopften Poren vom Goldstaub zu reinigen!“&#039;&#039; (Dagobert rettet knapp den irritierenden Titel dieser Geschichte – vergleiche dazu auch das Zitat zu „Onkel Dagobert und die Gelbfußindianer“!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Beim erholsamen Fichtennadelbad holt [[Onkel Dagobert]] längst Vergessenes zurück in sein Bewusstsein: Im Jahre 1938 hatte er am Rande eines Mammutbaumwaldes, unmittelbar von anrückenden Flusspiraten bedroht, einen Schatz vergraben und seinen Lageplan in einen niedrigen Baum geritzt. Als die Ducks zur Bergung anrücken, werden sie gewahr, dass die Bäume seitdem natürlich auf ihre Mammutgröße gewachsen sind. Während Onkel Dagobert, [[Tick]] und [[Track]] in die Stadt zurückkehren, um von dort eine Schatzgräberausrüstung mitzubringen, kommt [[Trick]] der goldene Einfall, an welchem Baum sich der eingeritzte Plan befinden muss. Doch alsbald wird er mit seinem [[Onkel Donald]] von den [[Panzerknacker]]n überfallen, die den Ducks von Anfang an auf der Spur waren. Per Rauchschwaden-Telegraphie holt Trick Hilfe herbei – seine Brüder und Dagobert rücken mit der Polizei an. In Bedrängnis durch die Panzerknacker hatte Donald den aus der Rinde geschnittenen Plan verbrannt, vorher aber noch damit im weichen Moos einen Abdruck hinterlassen. Doch der Stempel führt die grabenden Donald und Dagobert in die Irre, während Tick, Trick und Track an der richtigen Stelle graben und den Schatz finden…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LTB 30 findet leider keinen gelungenen Abschluss. Wie schon der Cimino/Chierchini früher im Band reihen auch [[Martina/[[Giorgio Bordini|Bordini]] lediglich längst bekannte Versatzstücke einer Duckschen Schatzjagd hintereinander auf. Und sorgen dort die seltsamen Bergsee-Indianer wenigstens noch für den einen oder anderen Splash-Panel-Schaueffekt, ist das hier einfach nur langweilig. Nicht einmal die Kinder, die wieder einmal von Anfang an Recht hatten – wollten sie ihre Onkels doch schon davor warnen, dass Bäume auch wachsen tun –, sehen wir am Ende irgendwie befriedigt triumphieren. (2/15 – Very Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
Barks-Comics gibt es überhaupt nur in drei LTBs: zwischen den beiden anderen, [[LTB 8]] (1969) und [[LTB 53]] (1978), liegt das hier (1974) genau in der Mitte. Noch seltsamer ist der „einsame Barks“ aber, wenn man sich die Publikationsgeschichte der zugrunde liegenden I Classici anschaut – denn als im Dezember 1973 die „Gran Gala di Paperone“ als 52. Band der Prima Serie erschien, hatte es seit bereits acht Jahren keine Barks-Comics mehr in den I Classici gegeben. Es ist unklar, warum man sich bei der Auswahl der Geschichten „urplötzlich“ wieder mal auf den alten amerikanischen Meister besann, obwohl natürlich viele seiner auch aktuelleren Geschichten mittlerweile im „Topolino“ veröffentlicht worden waren und damit zur Verfügung gestanden hätten. Zurück zu diesem LTB: Gerade in der Breite vermag es auch die schöne Barks-Geschichte nicht, dass wir einen wirklich positiven Eindruck von diesem Band zurückbehalten. [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LTB Rezension|030]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_30:_Rezension&amp;diff=308631</id>
		<title>LTB 30: Rezension</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_30:_Rezension&amp;diff=308631"/>
		<updated>2026-05-23T21:03:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{LTB Rezension|30|LTB_30.JPG}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cover ==&lt;br /&gt;
{{mm}} Klarabella Kuh und Dagobert Duck – was für eine gewagte Kombi – legen eine kesse Sohle aufs Parkett. Der Größenunterschied zwischen den Figuren sorgt dafür, dass sie ihm die linke Hand nicht auf die Schulter, sondern auf den Zylinder legt. Seitwärts steigen Notenzeichen in den rosa Hintergrund hinauf. Speziell Klarabella hat einen verzückten Gesichtsausdruck, aber auch Dagobert scheint mit der Gesamtsituation nicht unzufrieden – vielleicht hat sie ihn zu der „Gran Gala“ des Originaltitels eingeladen?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher – ganz früher – gab es mal den Ausdruck „Geck“ für einen übertrieben modisch gekleideten Mann (oder, um einen ähnlich aus der Zeit gefallenen Begriff zu bemühen: „Stutzer“). Und „Geck“ ist auch das erste, was mir zu diesem Dagobert hier einfällt: Seinen abgewetzten roten Rock hat er gegen einen glänzenden blauen Smoking mit Stehkragen eingetauscht – und ist nicht sogar der Zwicker ein anderer?... Aber das ist alles nichts im Vergleich zu Klarabella, die dieses Cover nun erst richtig farblich explodieren lässt. Die gelbe Schleife am braungepunkteten grünen Kleid (!) hat gar die Ausmaße ihres Tanzpartners selbst. Es bleibt die Irritation dieses Crossovers aus Enten- und Mäusewelt, die mich das Ganze nicht übertrieben positiv beurteilen lässt. (7/15 – Not Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmengeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Ausnahmsweise hat die Rahmengeschichte eine durchgehende Idee: Ein Schloss- und Riegelunternehmer spricht beim Justizminister vor und betreibt eine Amnestie für die Panzerknacker. Denn seit sie im Gefängnis sind, seien sie Erträge dieses Industriezweigs eingebrochen. Auch in Entenhausen wird bei solch einem Anliegen erst einmal eine Kommission eingesetzt, deren Entscheidung Dagobert in den folgenden Zwischenhandlungen in seinem Sinne zu beeinflussen versucht. Umsonst: Im letzten Zwischenstück werden die Panzerknacker feierlich begnadigt und sitzen wieder Trübsal blasend in ihrer Bude: Im Knast habe es drei Mahlzeiten am Tage gegeben, „zweimal die Woche gab’s sogar Nachtisch“ (S. 217). Die witzige Idee reicht für eine der besseren Rahmengeschichten von [[Dalmasso]]/[[Perego]], auch wenn die Handlung danach nicht einmal mehr austrudelt, sondern schlicht abbricht. (5/15 – Somewhat Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Onkel Dagobert und die kleinen Männchen aus der Fliegenden Untertasse ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Fliegt mir entgegen!“&#039;&#039; (ein Entenhausener erklettert einen Baumwipfel, um seinem Appell an die Außerirdischen mehr Nachdruck zu verleihen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hl}} Der Entenhausener Zweiflerzirkel bietet jenem Mitbürger 1 Billion Taler, dem es gelingt, im Laufe eines am Abend stattfindenden Banketts eine echte Fliegende Untertasse mit echten Insassen zu präsentieren. Als unversehens solch ein Objekt in [[Onkel Dagobert]]s Geldspeicher eindringt, denkt der aber erst einmal gar nicht an diesen Wettbewerb, so begeistert ist er darüber, mit den Außerirdischen, winzigen [[Besucher vom Planeten Diana|„Mikro-Ducks“]], die aussehen wie die Entenhausener Ducks selber, Geschäfte machen zu können. Die kleinen Wesen waren nämlich auf der Erde, um Getreide zu erwerben, von dem Dagobert ihnen jetzt auch drei Körner gegen winzige Goldpartikel verkauft hat. Umso entsetzter ist er, als ihm einfällt, welche Gelegenheit er sich da durch die Lappen hat gehen lassen. Panisch klettert er auf einen Fahnenmast, um den Mikro-Ducks hinterherzurufen, fällt dabei in den Abgrund, wird aber von den Männchen mithilfe von deren Schrumpfstrahlen an Bord gezogen und so gerettet. [[Donald]] und die [[Tick, Trick und Track|Kinder]] werden eingeweiht. Ein [[Borstinger]]-ähnlicher Gauner raubt die Untertasse vorübergehend, und nach weiteren überstandenen Gefahren durch einen Greifvogel und auf dem Schießstand treffen die Kinder und die wieder auf ihre Normalgröße gebrachten Donald und Dagobert mit ihren neuen Freunden endlich auf dem Bankett ein. Doch der Zweiflerzirkel, der natürlich nichts weniger vorhat, als im Verlaufe des Abends 1 Billion Taler ärmer zu sein, spielt den Gästen übel mit und räuchert die Mikro-Ducks mit Zigarrenqualm derart ein, dass den Ducks, um sie zu schützen, keine andere Wahl bleibt, als sie ziehen zu lassen und auf die Billion zu verzichten. Selten hat uns ein Geschäftsabschluss Dagoberts so gerührt: „Dennoch! Es war kein solcher Fehlschlag! Wartet nur ab! In acht Jahren mache ich sicherlich ein bedeutendes Geschäft mit den Minoxianern!/Dann verkaufe ich ihnen gut und gern zwei Dutzend Körner Weizen!“ (S. 40)…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die meisten [[Carl Barks|Carl-Barks]]-Fans gilt es ja als ausgemacht, dass der „Duck Man“ in den 60er Jahren bereits im Herbst seines Schaffens stand. Zumal hier haben wir eine der letzten von Barks selbst gezeichneten Geschichten vor uns – veröffentlicht wurde sie im Juli 1966, während die Entstehungszeit ein gutes halbes Jahr früher angesetzt werden kann. Doch ist es nur das Umfeld inmitten häufig recht schwacher italienischer Geschichten, die mich „Micro-Ducks from Outer Space“ als immer noch regelrecht brillant vorkommen lässt?... Hier sitzt wirklich jedes Panel, und auch der Erzählfaden ist von Barks meisterhaft auf die Spule gesetzt und aufgewickelt. Das Gag-Potential, das sich aus dem UFO-Motiv und dem groß-klein-Gegensatz ergibt, wird voll ausgeschöpft, ohne dass es je ins übertrieben Lächerliche abdriften würde (wie nicht selten bei den Italienern). Mal wieder fällt auch die Ummontierung auf das Dreireiher-Formal überhaupt nicht auf. Besonders gefällt mir die Idee des „Zweiflerzirkels“. In den 50er und 60er Jahren werden die amerikanischen Medien voll gewesen sein mit Berichten von vermeintlichen UFO-Sichtungen und ebenso häufigen „rationalen“ Erklärungsversuchen durch Wissenschaftler – Barks gibt beiden Seiten einige feine Spitzen mit. Durch den (englischen) Titel bezieht sich Barks, wenn auch fast zehn Jahre zu spät, auf den florierenden Science-Fiction-Boom, dessen Spielfilme wie „Plan 9 from Outer Space“ (1959), der übrigens als schlechtester amerikanischer Film aller Zeiten gilt, sich gerne dieser sensationsheischenden Endung bedienten. [[Gudrun Penndorf]] ist mit ihrer Übersetzung aus dem Italienischen für das LTB übrigens deutlich näher am englischen Original, insofern sie den Planeten „Micro“ als „Mikron“ wiedergibt, während [[Erika Fuchs]] in einer Ausgabe der [[Micky Maus Magazin|Micky Maus]] sechs Jahre früher als „Diana“ übersetzte (und sich mit diesem Namen durchsetzte). Mittlerweile gibt es einige weitere Geschichten mit den „Besuchern vom Planeten Diana“, die erste, von [[Vicar]] gezeichnet, bereits aus dem Jahr 1977. Ich hatte nicht viel erwartet von dieser Barks-Geschichte, als ich zu diesem Band griff, um ihn zu rezensieren, doch ich wurde bekehrt: Auch 1966 war Barks noch King!... (13/15 - Fantastic)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Geschichten von Barks hat auch diese einen Hauptartikel in der Duckipedia, nämlich [[Besuch vom Planeten Diana|hier]].&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
== Aufstand der Roboter ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Lassen Sie mich es Ihnen erklären, Majestät! Wir sind hierhergekommen auf der Suche nach Ruhe! Die Panzerknackerblabla… Kurz: Gewähren Sie uns finanzielles Asyl!“ – „Vorher eine Frage: Können Sie alle fünf Quartett spielen?“&#039;&#039; (der kleine König kommt gleich zur Sache, nur nicht zu der, die man erwartet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Fliegende Geldspeicher ist man ja aus diversen Duck-Comics gewohnt – aber der hier fliegt sogar ins All! Dort will [[Dagobert]] (mal wieder) sein Geld vor den gierigen Klauen der [[Panzerknacker]]bande in Sicherheit bringen. Die Ducks landen auf einem Planeten, dessen örtlicher König sich sogar als außerordentlich freundlich erweist, und deren Bewohner sich in allen Lebenslagen von Robotern und Maschinen bedienen lassen. Leider drehen die hilfreichen Blechkisten durch, als sie zufällig von Dagoberts Gold kosten. Zwar fliehen die Ducks in blanker Not wieder auf die Erde, kehren jedoch mit einem umgebauten Kampf-Geldspeicher auf den Planeten zurück, um dort den „Aufstand der Roboter“ niederzuschlagen. Zuletzt können sogar die fiesen Hammerroboter eingerostet und so ausgeschaltet werden. Die Ducks finden den König und sein Volk auf der Flucht, wo sie wieder gelernt haben zu gehen und sogar zu springen. Beruhigt können die Ducks die Heimreise antreten – diesmal aber endgültig…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mal wieder sind die italienischen Disney-Comics Vorreiter. Die Geschichte von [[Rodolfo Cimino]] und [[Luciano Capitanio]] von Mai 1969 ist sogar noch einen Monat älter als der apokalyptische Science-Fiction-Folk-Rock-Song vom Duo Zager &amp;amp; Evans, in dem es heißt: „In the year 5555/Your arms are hanging limp at your sides/Your legs got nothing to do/Some machine is doing that for you.“ So geht es auch diesem seltsamen Volk auf dem entfernten, erdähnlichen Planeten, das passenderweise ein schildkrötenähnliches Aussehen hat und am Ende jeglicher Technik komplett abschwört. Das vielstimmige „RUMPEL! WRUMM! KRACKS“ in den Roboterkämpfen im „Outer Space“ kann nicht kompensieren, dass erzählerisch-kreativ kaum etwas zusammenläuft. Da kann man fast übersehen, dass Cimino uns am Ende tatsächlich den Bären aufbindet, der kleine König habe ein Paket vom entfernten Planeten auf die Erde geworfen, Onkel Dagobert direkt an den Kopf. Goldklumpen (der einzige auf dem ganzen Planeten!!) finden eben immer ihre richtige Zielperson. Aua! (4/15 – Poor) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Onkel Dagobert führt Klaas Klever an der Nase herum ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich wollte dir nur flüstern, daß es in dieser Gegend hier ganz entsetzlich schlecht riechen tut.“&#039;&#039; (Die Sümpfe verleiden Donald die ganze Freude an dem Schmugglerparadies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} [[Klaas Klever]] spioniert seinem ewigen Kontrahenten [[Dagobert Duck]] hinterher, der seit Wochen rätselhafterweise einen täglichen Spaziergang mit seinem Neffen [[Donald]] unternimmt. Es gelingt den Ducks auch nicht, Klever, der in dieser Geschichte mit seinem „Gaunerfreund“ Norbert Neese unterwegs ist, in einem Auktionshaus abzuschütteln. Dort denken die beiden Gegner, dass sie den jeweils anderen auf der laufenden Versteigerung von einem „großen Fang“ abhalten wollen. Am Ende stehen sie beide für den Preis von einer Million mit jeweils der Hälfte eines ehemaligen Schmugglernests da, der sogenannten „Schatzbude“, die sich nun irgendwie teilen müssten, wenn sie auf dem Weg zum Objekt nicht weiterhin versuchen würden, sich gegenseitig auszustechen. Die einfache Holzhütte birgt jedoch offenbar einfach keine Geheimnisse. Beide merken nun, dass sie auf dem Holzweg waren, als sie dem anderen einen abgefeimten Plan unterstellten. Indem er fingiert, auf dem Gelände nach einem Schatz zu graben, ködert Klever Dagobert weiter. Doch der riecht den Braten, kauft Klever seinen Anteil aber trotzdem ab. Natürlich hat der alte Fuchs begriffen, dass der Boden vollgesogen ist mit Erdöl. Dagobert beginnt mit der Großförderung, während Klever und Neese nur zu ihren Hüten greifen können…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…um sie zu verspeisen. Der spätere „Running Gag“ im Verhältnis Dagobert-Klever wird hier, 1968, vermutlich zum ersten Mal verwendet. Wie das Missverständnis im Auktionshaus vom Autor [[Guido Martina]] eingefädelt wird, ist aller Ehren wert, und auch den Kabbeleien der beiden Milliardäre, von [[Romano Scarpa]] super-dynamisch und für die kommenden Jahre prototypisch gestaltet, schaut man in der Folge gerne zu. Die Lösung mit dem erdölgetränkten Boden ist allerdings ziemlich martinaesk billig und schon zu oft gesehen. Und was es mit den rätselhaften täglichen Spaziergängen Dagoberts mit Donald auf sich hat, wissen wir am Ende immer noch nicht. (9/15 – Somewhat Good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Onkel Dagobert und die Gelbfußindianer ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich will alles noch einmal erleben, wie es damals war! Es soll für mich ein Verjüngungsbad sein, nicht nur eine Dusche, klar?“&#039;&#039; (Dagoberts Motivation, warum es ihn in sein altes Goldgräberrevier zurücktreibt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} [[Onkel Dagobert]] ködert seine Neffen mit einem Urlaub in der Bergwildnis, in welcher er sich einst seine ersten Sporen als Goldschürfer verdiente. Im „Autokanu“ machen sie sich auf den Weg zum „Nord-Ost-See“ in dem seit jeher immer wieder Goldsucher unter unbekannten Umständen verschwunden sind. Es verspricht schon, tatsächlich ein erholsamer Urlaub zu werden, da wird Old Sam, ein alter Kumpel Dagoberts, den er dort zufällig wiedergetroffen hat, in die Fluten hinabgezogen. Es folgen ihm Dagobert, der diesem, sowie [[Donald]], der jenem zu Hilfe eilen wollte. Es bleiben die cleveren [[Tick, Trick und Track]] am Seeufer übrig, die bald das Geheimnis des Sees entschlüsseln: Es ist ein unentdeckt bleiben wollender Indianerstamm, der die ganzen „Unfälle“ der Vergangenheit auf dem Gewissen hat. Mit einem System von Schleusen hatten sich diese einen Zuweg in den See gesichert und dabei gelernt, unter Wasser zu atmen – und zu reiten! Den Kindern gelingt es, Geiseln zu nehmen und gegen ihre Onkels und Old Sam auszutauschen. Dagobert macht auch noch einen Gewinn: Er liefert den Indianern neue Schleusentore aus Stahl und kassiert dafür deren aus Gold…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von dem Schwachsinn der unter Wasser galoppierenden Indianer und ihren Pferden mit Sauerstoffgeräten: Wie so viele Geschichten sowohl von Autor [[Rodolfo Cimino]] als auch von Zeichner [[Giulio Chierchini]] ist das zu schablonenhaft. Dagobert zwingt seine Verwandten mehr oder weniger, ihn in die Weltgeschichte zu begleiten, dabei kabbelt er sich ausgiebig mit Donald, der irgendwann einen Satz sagt wie „Ich rühr‘ keinen Finger mehr!“ (hier auf S. 152), dann passiert etwas, wodurch die Ducks in Gefangenschaft geraten, aus der nur die neunmalkluge Gewitztheit von Tick, Trick und Track oder die bloße Blödheit ihrer Konterparts sie befreien können. Und am Ende steht noch ein gutes Geschäft Onkel Dagoberts. Diese Geschichte stammt von 1970 – bald wurde Cimino mit Giorgio Cavazzano eine andere Nummer an die Seite gestellt, mit dem er diese Motive etwas vielschichtiger zu bearbeiten verstand. Chierchini hingegen schafft Abwechslung allenfalls durch die hin und wieder (S. 147, 156, 163) eingeklinkten Panels mit aufmerksam zuhörenden Eichhörnchen. (4/15 – Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die süsse Tour ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Oh, Fasching!“&#039;&#039; (der Bürgermeister hält nicht viel von der Leibgarde „Dagoberts des Großen“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Kriegsrat im Großfürstentum Fruktanien: Dort wurden Millionen Gläser Pfeffergurkenmarmelade hergestellt, die nun keiner haben will – alle Konsumenten sind nur scharf auf die Fruchtmarmeladen aus dem Hause Duck. Die zündende Idee eines kleinen Generals aus dem Duodez-Staat: Er lässt [[Dagobert eine Spritze mit einem Serum verabreichen, das den Cäsarenwahn auslöst. Der Plan, nach dem Dagobert irgendwann aus der Gemeinde Entenhausen verbannt und seine Fabriken enteignet würden, funktioniert zunächst prächtig: Der reichste Mann der Welt liest sich in das Leben der großen Feldherren ein, lässt seine Belegschaft als Eskorte mit Fantasie-Uniform ausstaffieren und legt sich tatsächlich mit der ganzen Stadt und dessen politischer Führung an. Die Verbannung Dagoberts steht bereits vor der Tür, da kommen [[Donald]], vor allem aber [[Tick, Trick und Track]] den fremdländischen Machenschaften auf die Spur, lassen ein Gegenserum entwickeln und ihrem Onkel spritzen. In Sekundenschnelle wird er wieder normal, lässt sich zum Schein auf die Verbannung ein, beschießt dann aber, als die fruktanischen Marmeladenfrachter in die Bucht von Entenhausen einlaufen, diese mit überreifen Wassermelonen. Durch das Fernrohr kann er jetzt auch beobachten, wie der bedröppelte Großfürst den kleinen General für dessen fehlgeschlagenen Plan zur Verantwortung zieht…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1967 ersonnen, gehört dieser Comic von [[Rodolfo Cimino]] und [[Luciano Gatto]] in die Vorgeschichte eines der besten Werke dieses Gespanns, „Onkel Dagobert als geheimnisvoller Verfolger“ (Juli 1967), das in Deutschland bereits in [[LTB 20]] erschienen war. Der Wahn, der in dieser Geschichte hier noch extrinsisch motiviert war (er musste dem nichtsahnenden, quasi naiv-unschuldigen Dagobert erst durch übelwollende Polit-Schurken injiziert werden), wird erst in jener sozusagen in die Abgründe der seit jeher auffälligen Persönlichkeitsstruktur Dagoberts verlegt. In „Die süsse Tour“ funktioniert das Psychologische auch schon ganz gut, ist aufgrund der herkömmlichen Anlage aber kein Kracher. Immerhin ist es zum Schmunzeln, wie die kurios ausstaffierte Leibwache Dagoberts aus Riesen-Füllfederhaltern, welche die geschulterten Gewehre ersetzen, den Stadtrat mit Tinten-Ladungen überzieht, während Melonen die Kanonenkugeln ersetzen. Stilistisch ist der verlässliche Gatto 1967 in einer ausgesprochenen Breit- und Langschnabel-Phase angelangt. (8/15 – OK) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Der Jungbrunnen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Aaah! Einmal in der Woche muß man schon ein Schaumbad nehmen, um die verstopften Poren vom Goldstaub zu reinigen!“&#039;&#039; (Dagobert rettet knapp den irritierenden Titel dieser Geschichte – vergleiche dazu auch das Zitat zu „Onkel Dagobert und die Gelbfußindianer“!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Beim erholsamen Fichtennadelbad holt [[Onkel Dagobert]] längst Vergessenes zurück in sein Bewusstsein: Im Jahre 1938 hatte er am Rande eines Mammutbaumwaldes, unmittelbar von anrückenden Flusspiraten bedroht, einen Schatz vergraben und seinen Lageplan in einen niedrigen Baum geritzt. Als die Ducks zur Bergung anrücken, werden sie gewahr, dass die Bäume seitdem natürlich auf ihre Mammutgröße gewachsen sind. Während Onkel Dagobert, [[Tick]] und [[Track]] in die Stadt zurückkehren, um von dort eine Schatzgräberausrüstung mitzubringen, kommt [[Trick]] der goldene Einfall, an welchem Baum sich der eingeritzte Plan befinden muss. Doch alsbald wird er mit seinem [[Onkel Donald]] von den [[Panzerknacker]]n überfallen, die den Ducks von Anfang an auf der Spur waren. Per Rauchschwaden-Telegraphie holt Trick Hilfe herbei – seine Brüder und Dagobert rücken mit der Polizei an. In Bedrängnis durch die Panzerknacker hatte Donald den aus der Rinde geschnittenen Plan verbrannt, vorher aber noch damit im weichen Moos einen Abdruck hinterlassen. Doch der Stempel führt die grabenden Donald und Dagobert in die Irre, während Tick, Trick und Track an der richtigen Stelle graben und den Schatz finden…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LTB 30 findet leider keinen gelungenen Abschluss. Wie schon der Cimino/Chierchini früher im Band reihen auch [[Martina/[[Giorgio Bordini|Bordini]] lediglich längst bekannte Versatzstücke einer Duckschen Schatzjagd hintereinander auf. Und sorgen dort die seltsamen Bergsee-Indianer wenigstens noch für den einen oder anderen Splash-Panel-Schaueffekt, ist das hier einfach nur langweilig. Nicht einmal die Kinder, die wieder einmal von Anfang an Recht hatten – wollten sie ihre Onkels doch schon davor warnen, dass Bäume auch wachsen tun –, sehen wir am Ende irgendwie befriedigt triumphieren. (2/15 – Very Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
Barks-Comics gibt es überhaupt nur in drei LTBs: zwischen den beiden anderen, [[LTB 8]] (1969) und [[LTB 53]] (1978), liegt das hier (1974) genau in der Mitte. Noch seltsamer ist der „einsame Barks“ aber, wenn man sich die Publikationsgeschichte der zugrunde liegenden I Classici anschaut – denn als im Dezember 1973 die „Gran Gala di Paperone“ als 52. Band der Prima Serie erschien, hatte es seit bereits acht Jahren keine Barks-Comics mehr in den I Classici gegeben. Es ist unklar, warum man sich bei der Auswahl der Geschichten „urplötzlich“ wieder mal auf den alten amerikanischen Meister besann, obwohl natürlich viele seiner auch aktuelleren Geschichten mittlerweile im „Topolino“ veröffentlicht worden waren und damit zur Verfügung gestanden hätten. Zurück zu diesem LTB: Gerade in der Breite vermag es auch die schöne Barks-Geschichte nicht, dass wir einen wirklich positiven Eindruck von diesem Band zurückbehalten. [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LTB Rezension|030]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
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	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_30:_Rezension&amp;diff=308630</id>
		<title>LTB 30: Rezension</title>
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		<updated>2026-05-23T21:02:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{LTB Rezension|30|LTB_30.JPG}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cover ==&lt;br /&gt;
{{mm}} Klarabella Kuh und Dagobert Duck – was für eine gewagte Kombi – legen eine kesse Sohle aufs Parkett. Der Größenunterschied zwischen den Figuren sorgt dafür, dass sie ihm die linke Hand nicht auf die Schulter, sondern auf den Zylinder legt. Seitwärts steigen Notenzeichen in den rosa Hintergrund hinauf. Speziell Klarabella hat einen verzückten Gesichtsausdruck, aber auch Dagobert scheint mit der Gesamtsituation nicht unzufrieden – vielleicht hat sie ihn zu der „Gran Gala“ des Originaltitels eingeladen?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher – ganz früher – gab es mal den Ausdruck „Geck“ für einen übertrieben modisch gekleideten Mann (oder, um einen ähnlich aus der Zeit gefallenen Begriff zu bemühen: „Stutzer“). Und „Geck“ ist auch das erste, was mir zu diesem Dagobert hier einfällt: Seinen abgewetzten roten Rock hat er gegen einen glänzenden blauen Smoking mit Stehkragen eingetauscht – und ist nicht sogar der Zwicker ein anderer?... Aber das ist alles nichts im Vergleich zu Klarabella, die dieses Cover nun erst richtig farblich explodieren lässt. Die gelbe Schleife am braungepunkteten grünen Kleid (!) hat gar die Ausmaße ihres Tanzpartners selbst. Es bleibt die Irritation dieses Crossovers aus Enten- und Mäusewelt, die mich das Ganze nicht übertrieben positiv beurteilen lässt. (7/15 – Not Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmengeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Ausnahmsweise hat die Rahmengeschichte eine durchgehende Idee: Ein Schloss- und Riegelunternehmer spricht beim Justizminister vor und betreibt eine Amnestie für die Panzerknacker. Denn seit sie im Gefängnis sind, seien sie Erträge dieses Industriezweigs eingebrochen. Auch in Entenhausen wird bei solch einem Anliegen erst einmal eine Kommission eingesetzt, deren Entscheidung Dagobert in den folgenden Zwischenhandlungen in seinem Sinne zu beeinflussen versucht. Umsonst: Im letzten Zwischenstück werden die Panzerknacker feierlich begnadigt und sitzen wieder Trübsal blasend in ihrer Bude: Im Knast habe es drei Mahlzeiten am Tage gegeben, „zweimal die Woche gab’s sogar Nachtisch“ (S. 217). Die witzige Idee reicht für eine der besseren Rahmengeschichten von [[Dalmasso]]/[[Perego]], auch wenn die Handlung danach nicht einmal mehr austrudelt, sondern schlicht abbricht. (5/15 – Somewhat Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Onkel Dagobert und die kleinen Männchen aus der Fliegenden Untertasse ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Fliegt mir entgegen!“&#039;&#039; (ein Entenhausener erklettert einen Baumwipfel, um seinem Appell an die Außerirdischen mehr Nachdruck zu verleihen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hl}} Der Entenhausener Zweiflerzirkel bietet jenem Mitbürger 1 Billion Taler, dem es gelingt, im Laufe eines am Abend stattfindenden Banketts eine echte Fliegende Untertasse mit echten Insassen zu präsentieren. Als unversehens solch ein Objekt in [[Onkel Dagobert]]s Geldspeicher eindringt, denkt der aber erst einmal gar nicht an diesen Wettbewerb, so begeistert ist er darüber, mit den Außerirdischen, winzigen [[Besucher vom Planeten Diana|„Mikro-Ducks“]], die aussehen wie die Entenhausener Ducks selber, Geschäfte machen zu können. Die kleinen Wesen waren nämlich auf der Erde, um Getreide zu erwerben, von dem Dagobert ihnen jetzt auch drei Körner gegen winzige Goldpartikel verkauft hat. Umso entsetzter ist er, als ihm einfällt, welche Gelegenheit er sich da durch die Lappen hat gehen lassen. Panisch klettert er auf einen Fahnenmast, um den Mikro-Ducks hinterherzurufen, fällt dabei in den Abgrund, wird aber von den Männchen mithilfe von deren Schrumpfstrahlen an Bord gezogen und so gerettet. [[Donald]] und die [[Tick, Trick und Track|Kinder]] werden eingeweiht. Ein [[Borstinger]]-ähnlicher Gauner raubt die Untertasse vorübergehend, und nach weiteren überstandenen Gefahren durch einen Greifvogel und auf dem Schießstand treffen die Kinder und die wieder auf ihre Normalgröße gebrachten Donald und Dagobert mit ihren neuen Freunden endlich auf dem Bankett ein. Doch der Zweiflerzirkel, der natürlich nichts weniger vorhat, als im Verlaufe des Abends 1 Billion Taler ärmer zu sein, spielt den Gästen übel mit und räuchert die Mikro-Ducks mit Zigarrenqualm derart ein, dass den Ducks, um sie zu schützen, keine andere Wahl bleibt, als sie ziehen zu lassen und auf die Billion zu verzichten. Selten hat uns ein Geschäftsabschluss Dagoberts so gerührt: „Dennoch! Es war kein solcher Fehlschlag! Wartet nur ab! In acht Jahren mache ich sicherlich ein bedeutendes Geschäft mit den Minoxianern!/Dann verkaufe ich ihnen gut und gern zwei Dutzend Körner Weizen!“ (S. 40)…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die meisten [[Carl Barks|Carl-Barks]]-Fans gilt es ja als ausgemacht, dass der „Duck Man“ in den 60er Jahren bereits im Herbst seines Schaffens stand. Zumal hier haben wir eine der letzten von Barks selbst gezeichneten Geschichten vor uns – veröffentlicht wurde sie im Juli 1966, während die Entstehungszeit ein gutes halbes Jahr früher angesetzt werden kann. Doch ist es nur das Umfeld inmitten häufig recht schwacher italienischer Geschichten, die mich „Micro-Ducks from Outer Space“ als immer noch regelrecht brillant vorkommen lässt?... Hier sitzt wirklich jedes Panel, und auch der Erzählfaden ist von Barks meisterhaft auf die Spule gesetzt und aufgewickelt. Das Gag-Potential, das sich aus dem UFO-Motiv und dem groß-klein-Gegensatz ergibt, wird voll ausgeschöpft, ohne dass es je ins übertrieben Lächerliche abdriften würde (wie nicht selten bei den Italienern). Mal wieder fällt auch die Ummontierung auf das Dreireiher-Formal überhaupt nicht auf. Besonders gefällt mir die Idee des „Zweiflerzirkels“. In den 50er und 60er Jahren werden die amerikanischen Medien voll gewesen sein mit Berichten von vermeintlichen UFO-Sichtungen und ebenso häufigen „rationalen“ Erklärungsversuchen durch Wissenschaftler – Barks gibt beiden Seiten einige feine Spitzen mit. Durch den (englischen) Titel bezieht sich Barks, wenn auch fast zehn Jahre zu spät, auf den florierenden Science-Fiction-Boom, dessen Spielfilme wie „Plan 9 from Outer Space“ (1959), der übrigens als schlechtester amerikanischer Film aller Zeiten gilt, sich gerne dieser sensationsheischenden Endung bedienten. [[Gudrun Penndorf]] ist mit ihrer Übersetzung aus dem Italienischen für das LTB übrigens deutlich näher am englischen Original, insofern sie den Planeten „Micro“ als „Mikron“ wiedergibt, während [[Erika Fuchs]] in einer Ausgabe der [[Micky Maus Magazin|Micky Maus]] sechs Jahre früher als „Diana“ übersetzte (und sich mit diesem Namen durchsetzte). Mittlerweile gibt es einige weitere Geschichten mit den „Besuchern vom Planeten Diana“, die erste, von [[Vicar]] gezeichnet, bereits aus dem Jahr 1977. Ich hatte nicht viel erwartet von dieser Barks-Geschichte, als ich zu diesem Band griff, um ihn zu rezensieren, doch ich wurde bekehrt: Auch 1966 war Barks noch King!... (13/15 - Fantastic)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Geschichten von Barks hat auch diese einen Hauptartikel in der Duckipedia, nämlich [[Besuch vom Planeten Diana|hier]].&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
== Aufstand der Roboter ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Lassen Sie mich es Ihnen erklären, Majestät! Wir sind hierhergekommen auf der Suche nach Ruhe! Die Panzerknackerblabla… Kurz: Gewähren Sie uns finanzielles Asyl!“ – „Vorher eine Frage: Können Sie alle fünf Quartett spielen?“&#039;&#039; (der kleine König kommt gleich zur Sache, nur nicht zu der, die man erwartet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Fliegende Geldspeicher ist man ja aus diversen Duck-Comics gewohnt – aber der hier fliegt sogar ins All! Dort will [[Dagobert]] (mal wieder) sein Geld vor den gierigen Klauen der [[Panzerknacker]]bande in Sicherheit bringen. Die Ducks landen auf einem Planeten, dessen örtlicher König sich sogar als außerordentlich freundlich erweist, und deren Bewohner sich in allen Lebenslagen von Robotern und Maschinen bedienen lassen. Leider drehen die hilfreichen Blechkisten durch, als sie zufällig von Dagoberts Gold kosten. Zwar fliehen die Ducks in blanker Not wieder auf die Erde, kehren jedoch mit einem umgebauten Kampf-Geldspeicher auf den Planeten zurück, um dort den „Aufstand der Roboter“ niederzuschlagen. Zuletzt können sogar die fiesen Hammerroboter eingerostet und so ausgeschaltet werden. Die Ducks finden den König und sein Volk auf der Flucht, wo sie wieder gelernt haben zu gehen und sogar zu springen. Beruhigt können die Ducks die Heimreise antreten – diesmal aber endgültig…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mal wieder sind die italienischen Disney-Comics Vorreiter. Die Geschichte von [[Rodolfo Cimino]] und [[Luciano Capitanio]] von Mai 1969 ist sogar noch einen Monat älter als der apokalyptische Science-Fiction-Folk-Rock-Song vom Duo Zager &amp;amp; Evans, in dem es heißt: „In the year 5555/Your arms are hanging limp at your sides/Your legs got nothing to do/Some machine is doing that for you.“ So geht es auch diesem seltsamen Volk auf dem entfernten, erdähnlichen Planeten, das passenderweise ein schildkrötenähnliches Aussehen hat und am Ende jeglicher Technik komplett abschwört. Das vielstimmige „RUMPEL! WRUMM! KRACKS“ in den Roboterkämpfen im „Outer Space“ kann nicht kompensieren, dass erzählerisch-kreativ kaum etwas zusammenläuft. Da kann man fast übersehen, dass Cimino uns am Ende tatsächlich den Bären aufbindet, der kleine König habe ein Paket vom entfernten Planeten auf die Erde geworfen, Onkel Dagobert direkt an den Kopf. Goldklumpen (der einzige auf dem ganzen Planeten!!) finden eben immer ihre richtige Zielperson. Aua! (4/15 – Poor) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Onkel Dagobert führt Klaas Klever an der Nase herum ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich wollte dir nur flüstern, daß es in dieser Gegend hier ganz entsetzlich schlecht riechen tut.“&#039;&#039; (Die Sümpfe verleiden Donald die ganze Freude an dem Schmugglerparadies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} [[Klaas Klever]] spioniert seinem ewigen Kontrahenten [[Dagobert Duck]] hinterher, der seit Wochen rätselhafterweise einen täglichen Spaziergang mit seinem Neffen [[Donald]] unternimmt. Es gelingt den Ducks auch nicht, Klever, der in dieser Geschichte mit seinem „Gaunerfreund“ Norbert Neese unterwegs ist, in einem Auktionshaus abzuschütteln. Dort denken die beiden Gegner, dass sie den jeweils anderen auf der laufenden Versteigerung von einem „großen Fang“ abhalten wollen. Am Ende stehen sie beide für den Preis von einer Million mit jeweils der Hälfte eines ehemaligen Schmugglernests da, der sogenannten „Schatzbude“, die sich nun irgendwie teilen müssten, wenn sie auf dem Weg zum Objekt nicht weiterhin versuchen würden, sich gegenseitig auszustechen. Die einfache Holzhütte birgt jedoch offenbar einfach keine Geheimnisse. Beide merken nun, dass sie auf dem Holzweg waren, als sie dem anderen einen abgefeimten Plan unterstellten. Indem er fingiert, auf dem Gelände nach einem Schatz zu graben, ködert Klever Dagobert weiter. Doch der riecht den Braten, kauft Klever seinen Anteil aber trotzdem ab. Natürlich hat der alte Fuchs begriffen, dass der Boden vollgesogen ist mit Erdöl. Dagobert beginnt mit der Großförderung, während Klever und Neese nur zu ihren Hüten greifen können…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…um sie zu verspeisen. Der spätere „Running Gag“ im Verhältnis Dagobert-Klever wird hier, 1968, vermutlich zum ersten Mal verwendet. Wie das Missverständnis im Auktionshaus vom Autor [[Guido Martina]] eingefädelt wird, ist aller Ehren wert, und auch den Kabbeleien der beiden Milliardäre, von [[Romano Scarpa]] super-dynamisch und für die kommenden Jahre prototypisch gestaltet, schaut man in der Folge gerne zu. Die Lösung mit dem erdölgetränkten Boden ist allerdings ziemlich martinaesk billig und schon zu oft gesehen. Und was es mit den rätselhaften täglichen Spaziergängen Dagoberts mit Donald auf sich hat, wissen wir am Ende immer noch nicht. (9/15 – Somewhat Good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Onkel Dagobert und die Gelbfußindianer ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich will alles noch einmal erleben, wie es damals war! Es soll für mich ein Verjüngungsbad sein, nicht nur eine Dusche, klar?“&#039;&#039; (Dagoberts Motivation, warum es ihn in sein altes Goldgräberrevier zurücktreibt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} – [[Onkel Dagobert]] ködert seine Neffen mit einem Urlaub in der Bergwildnis, in welcher er sich einst seine ersten Sporen als Goldschürfer verdiente. Im „Autokanu“ machen sie sich auf den Weg zum „Nord-Ost-See“ in dem seit jeher immer wieder Goldsucher unter unbekannten Umständen verschwunden sind. Es verspricht schon, tatsächlich ein erholsamer Urlaub zu werden, da wird Old Sam, ein alter Kumpel Dagoberts, den er dort zufällig wiedergetroffen hat, in die Fluten hinabgezogen. Es folgen ihm Dagobert, der diesem, sowie [[Donald]], der jenem zu Hilfe eilen wollte. Es bleiben die cleveren [[Tick, Trick und Track]] am Seeufer übrig, die bald das Geheimnis des Sees entschlüsseln: Es ist ein unentdeckt bleiben wollender Indianerstamm, der die ganzen „Unfälle“ der Vergangenheit auf dem Gewissen hat. Mit einem System von Schleusen hatten sich diese einen Zuweg in den See gesichert und dabei gelernt, unter Wasser zu atmen – und zu reiten! Den Kindern gelingt es, Geiseln zu nehmen und gegen ihre Onkels und Old Sam auszutauschen. Dagobert macht auch noch einen Gewinn: Er liefert den Indianern neue Schleusentore aus Stahl und kassiert dafür deren aus Gold…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von dem Schwachsinn der unter Wasser galoppierenden Indianer und ihren Pferden mit Sauerstoffgeräten: Wie so viele Geschichten sowohl von Autor [[Rodolfo Cimino]] als auch von Zeichner [[Giulio Chierchini]] ist das zu schablonenhaft. Dagobert zwingt seine Verwandten mehr oder weniger, ihn in die Weltgeschichte zu begleiten, dabei kabbelt er sich ausgiebig mit Donald, der irgendwann einen Satz sagt wie „Ich rühr‘ keinen Finger mehr!“ (hier auf S. 152), dann passiert etwas, wodurch die Ducks in Gefangenschaft geraten, aus der nur die neunmalkluge Gewitztheit von Tick, Trick und Track oder die bloße Blödheit ihrer Konterparts sie befreien können. Und am Ende steht noch ein gutes Geschäft Onkel Dagoberts. Diese Geschichte stammt von 1970 – bald wurde Cimino mit Giorgio Cavazzano eine andere Nummer an die Seite gestellt, mit dem er diese Motive etwas vielschichtiger zu bearbeiten verstand. Chierchini hingegen schafft Abwechslung allenfalls durch die hin und wieder (S. 147, 156, 163) eingeklinkten Panels mit aufmerksam zuhörenden Eichhörnchen. (4/15 – Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die süsse Tour ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Oh, Fasching!“&#039;&#039; (der Bürgermeister hält nicht viel von der Leibgarde „Dagoberts des Großen“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} – Kriegsrat im Großfürstentum Fruktanien: Dort wurden Millionen Gläser Pfeffergurkenmarmelade hergestellt, die nun keiner haben will – alle Konsumenten sind nur scharf auf die Fruchtmarmeladen aus dem Hause Duck. Die zündende Idee eines kleinen Generals aus dem Duodez-Staat: Er lässt [[Dagobert eine Spritze mit einem Serum verabreichen, das den Cäsarenwahn auslöst. Der Plan, nach dem Dagobert irgendwann aus der Gemeinde Entenhausen verbannt und seine Fabriken enteignet würden, funktioniert zunächst prächtig: Der reichste Mann der Welt liest sich in das Leben der großen Feldherren ein, lässt seine Belegschaft als Eskorte mit Fantasie-Uniform ausstaffieren und legt sich tatsächlich mit der ganzen Stadt und dessen politischer Führung an. Die Verbannung Dagoberts steht bereits vor der Tür, da kommen [[Donald]], vor allem aber [[Tick, Trick und Track]] den fremdländischen Machenschaften auf die Spur, lassen ein Gegenserum entwickeln und ihrem Onkel spritzen. In Sekundenschnelle wird er wieder normal, lässt sich zum Schein auf die Verbannung ein, beschießt dann aber, als die fruktanischen Marmeladenfrachter in die Bucht von Entenhausen einlaufen, diese mit überreifen Wassermelonen. Durch das Fernrohr kann er jetzt auch beobachten, wie der bedröppelte Großfürst den kleinen General für dessen fehlgeschlagenen Plan zur Verantwortung zieht…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1967 ersonnen, gehört dieser Comic von [[Rodolfo Cimino]] und [[Luciano Gatto]] in die Vorgeschichte eines der besten Werke dieses Gespanns, „Onkel Dagobert als geheimnisvoller Verfolger“ (Juli 1967), das in Deutschland bereits in [[LTB 20]] erschienen war. Der Wahn, der in dieser Geschichte hier noch extrinsisch motiviert war (er musste dem nichtsahnenden, quasi naiv-unschuldigen Dagobert erst durch übelwollende Polit-Schurken injiziert werden), wird erst in jener sozusagen in die Abgründe der seit jeher auffälligen Persönlichkeitsstruktur Dagoberts verlegt. In „Die süsse Tour“ funktioniert das Psychologische auch schon ganz gut, ist aufgrund der herkömmlichen Anlage aber kein Kracher. Immerhin ist es zum Schmunzeln, wie die kurios ausstaffierte Leibwache Dagoberts aus Riesen-Füllfederhaltern, welche die geschulterten Gewehre ersetzen, den Stadtrat mit Tinten-Ladungen überzieht, während Melonen die Kanonenkugeln ersetzen. Stilistisch ist der verlässliche Gatto 1967 in einer ausgesprochenen Breit- und Langschnabel-Phase angelangt. (8/15 – OK) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Der Jungbrunnen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Aaah! Einmal in der Woche muß man schon ein Schaumbad nehmen, um die verstopften Poren vom Goldstaub zu reinigen!“&#039;&#039; (Dagobert rettet knapp den irritierenden Titel dieser Geschichte – vergleiche dazu auch das Zitat zu „Onkel Dagobert und die Gelbfußindianer“!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Beim erholsamen Fichtennadelbad holt [[Onkel Dagobert]] längst Vergessenes zurück in sein Bewusstsein: Im Jahre 1938 hatte er am Rande eines Mammutbaumwaldes, unmittelbar von anrückenden Flusspiraten bedroht, einen Schatz vergraben und seinen Lageplan in einen niedrigen Baum geritzt. Als die Ducks zur Bergung anrücken, werden sie gewahr, dass die Bäume seitdem natürlich auf ihre Mammutgröße gewachsen sind. Während Onkel Dagobert, [[Tick]] und [[Track]] in die Stadt zurückkehren, um von dort eine Schatzgräberausrüstung mitzubringen, kommt [[Trick]] der goldene Einfall, an welchem Baum sich der eingeritzte Plan befinden muss. Doch alsbald wird er mit seinem [[Onkel Donald]] von den [[Panzerknacker]]n überfallen, die den Ducks von Anfang an auf der Spur waren. Per Rauchschwaden-Telegraphie holt Trick Hilfe herbei – seine Brüder und Dagobert rücken mit der Polizei an. In Bedrängnis durch die Panzerknacker hatte Donald den aus der Rinde geschnittenen Plan verbrannt, vorher aber noch damit im weichen Moos einen Abdruck hinterlassen. Doch der Stempel führt die grabenden Donald und Dagobert in die Irre, während Tick, Trick und Track an der richtigen Stelle graben und den Schatz finden…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LTB 30 findet leider keinen gelungenen Abschluss. Wie schon der Cimino/Chierchini früher im Band reihen auch [[Martina/[[Giorgio Bordini|Bordini]] lediglich längst bekannte Versatzstücke einer Duckschen Schatzjagd hintereinander auf. Und sorgen dort die seltsamen Bergsee-Indianer wenigstens noch für den einen oder anderen Splash-Panel-Schaueffekt, ist das hier einfach nur langweilig. Nicht einmal die Kinder, die wieder einmal von Anfang an Recht hatten – wollten sie ihre Onkels doch schon davor warnen, dass Bäume auch wachsen tun –, sehen wir am Ende irgendwie befriedigt triumphieren. (2/15 – Very Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
Barks-Comics gibt es überhaupt nur in drei LTBs: zwischen den beiden anderen, [[LTB 8]] (1969) und [[LTB 53]] (1978), liegt das hier (1974) genau in der Mitte. Noch seltsamer ist der „einsame Barks“ aber, wenn man sich die Publikationsgeschichte der zugrunde liegenden I Classici anschaut – denn als im Dezember 1973 die „Gran Gala di Paperone“ als 52. Band der Prima Serie erschien, hatte es seit bereits acht Jahren keine Barks-Comics mehr in den I Classici gegeben. Es ist unklar, warum man sich bei der Auswahl der Geschichten „urplötzlich“ wieder mal auf den alten amerikanischen Meister besann, obwohl natürlich viele seiner auch aktuelleren Geschichten mittlerweile im „Topolino“ veröffentlicht worden waren und damit zur Verfügung gestanden hätten. Zurück zu diesem LTB: Gerade in der Breite vermag es auch die schöne Barks-Geschichte nicht, dass wir einen wirklich positiven Eindruck von diesem Band zurückbehalten. [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LTB Rezension|030]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hobrowili</name></author>
	</entry>
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		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_30:_Rezension&amp;diff=308628</id>
		<title>LTB 30: Rezension</title>
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		<updated>2026-05-23T21:00:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: Die Seite wurde neu angelegt: „{{LTB Rezension|30|LTB_30.jpg}}  == Cover == {{mm}} Klarabella Kuh und Dagobert Duck – was für eine gewagte Kombi – legen eine kesse Sohle aufs Parkett. Der Größenunterschied zwischen den Figuren sorgt dafür, dass sie ihm die linke Hand nicht auf die Schulter, sondern auf den Zylinder legt. Seitwärts steigen Notenzeichen in den rosa Hintergrund hinauf. Speziell Klarabella hat einen verzückten Gesichtsausdruck, aber auch Dagobert scheint mit der…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{LTB Rezension|30|LTB_30.jpg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cover ==&lt;br /&gt;
{{mm}} Klarabella Kuh und Dagobert Duck – was für eine gewagte Kombi – legen eine kesse Sohle aufs Parkett. Der Größenunterschied zwischen den Figuren sorgt dafür, dass sie ihm die linke Hand nicht auf die Schulter, sondern auf den Zylinder legt. Seitwärts steigen Notenzeichen in den rosa Hintergrund hinauf. Speziell Klarabella hat einen verzückten Gesichtsausdruck, aber auch Dagobert scheint mit der Gesamtsituation nicht unzufrieden – vielleicht hat sie ihn zu der „Gran Gala“ des Originaltitels eingeladen?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher – ganz früher – gab es mal den Ausdruck „Geck“ für einen übertrieben modisch gekleideten Mann (oder, um einen ähnlich aus der Zeit gefallenen Begriff zu bemühen: „Stutzer“). Und „Geck“ ist auch das erste, was mir zu diesem Dagobert hier einfällt: Seinen abgewetzten roten Rock hat er gegen einen glänzenden blauen Smoking mit Stehkragen eingetauscht – und ist nicht sogar der Zwicker ein anderer?... Aber das ist alles nichts im Vergleich zu Klarabella, die dieses Cover nun erst richtig farblich explodieren lässt. Die gelbe Schleife am braungepunkteten grünen Kleid (!) hat gar die Ausmaße ihres Tanzpartners selbst. Es bleibt die Irritation dieses Crossovers aus Enten- und Mäusewelt, die mich das Ganze nicht übertrieben positiv beurteilen lässt. (7/15 – Not Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmengeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} Ausnahmsweise hat die Rahmengeschichte eine durchgehende Idee: Ein Schloss- und Riegelunternehmer spricht beim Justizminister vor und betreibt eine Amnestie für die Panzerknacker. Denn seit sie im Gefängnis sind, seien sie Erträge dieses Industriezweigs eingebrochen. Auch in Entenhausen wird bei solch einem Anliegen erst einmal eine Kommission eingesetzt, deren Entscheidung Dagobert in den folgenden Zwischenhandlungen in seinem Sinne zu beeinflussen versucht. Umsonst: Im letzten Zwischenstück werden die Panzerknacker feierlich begnadigt und sitzen wieder Trübsal blasend in ihrer Bude: Im Knast habe es drei Mahlzeiten am Tage gegeben, „zweimal die Woche gab’s sogar Nachtisch“ (S. 217). Die witzige Idee reicht für eine der besseren Rahmengeschichten von [[Dalmasso]]/[[Perego]], auch wenn die Handlung danach nicht einmal mehr austrudelt, sondern schlicht abbricht. (5/15 – Somewhat Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Onkel Dagobert und die kleinen Männchen aus der Fliegenden Untertasse ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Fliegt mir entgegen!“&#039;&#039; (ein Entenhausener erklettert einen Baumwipfel, um seinem Appell an die Außerirdischen mehr Nachdruck zu verleihen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hl}} Der Entenhausener Zweiflerzirkel bietet jenem Mitbürger 1 Billion Taler, dem es gelingt, im Laufe eines am Abend stattfindenden Banketts eine echte Fliegende Untertasse mit echten Insassen zu präsentieren. Als unversehens solch ein Objekt in [[Onkel Dagobert]]s Geldspeicher eindringt, denkt der aber erst einmal gar nicht an diesen Wettbewerb, so begeistert ist er darüber, mit den Außerirdischen, winzigen [[Besucher vom Planeten Diana|„Mikro-Ducks“]], die aussehen wie die Entenhausener Ducks selber, Geschäfte machen zu können. Die kleinen Wesen waren nämlich auf der Erde, um Getreide zu erwerben, von dem Dagobert ihnen jetzt auch drei Körner gegen winzige Goldpartikel verkauft hat. Umso entsetzter ist er, als ihm einfällt, welche Gelegenheit er sich da durch die Lappen hat gehen lassen. Panisch klettert er auf einen Fahnenmast, um den Mikro-Ducks hinterherzurufen, fällt dabei in den Abgrund, wird aber von den Männchen mithilfe von deren Schrumpfstrahlen an Bord gezogen und so gerettet. [[Donald]] und die [[Tick, Trick und Track|Kinder]] werden eingeweiht. Ein [[Borstinger]]-ähnlicher Gauner raubt die Untertasse vorübergehend, und nach weiteren überstandenen Gefahren durch einen Greifvogel und auf dem Schießstand treffen die Kinder und die wieder auf ihre Normalgröße gebrachten Donald und Dagobert mit ihren neuen Freunden endlich auf dem Bankett ein. Doch der Zweiflerzirkel, der natürlich nichts weniger vorhat, als im Verlaufe des Abends 1 Billion Taler ärmer zu sein, spielt den Gästen übel mit und räuchert die Mikro-Ducks mit Zigarrenqualm derart ein, dass den Ducks, um sie zu schützen, keine andere Wahl bleibt, als sie ziehen zu lassen und auf die Billion zu verzichten. Selten hat uns ein Geschäftsabschluss Dagoberts so gerührt: „Dennoch! Es war kein solcher Fehlschlag! Wartet nur ab! In acht Jahren mache ich sicherlich ein bedeutendes Geschäft mit den Minoxianern!/Dann verkaufe ich ihnen gut und gern zwei Dutzend Körner Weizen!“ (S. 40)…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die meisten [[Carl Barks|Carl-Barks]]-Fans gilt es ja als ausgemacht, dass der „Duck Man“ in den 60er Jahren bereits im Herbst seines Schaffens stand. Zumal hier haben wir eine der letzten von Barks selbst gezeichneten Geschichten vor uns – veröffentlicht wurde sie im Juli 1966, während die Entstehungszeit ein gutes halbes Jahr früher angesetzt werden kann. Doch ist es nur das Umfeld inmitten häufig recht schwacher italienischer Geschichten, die mich „Micro-Ducks from Outer Space“ als immer noch regelrecht brillant vorkommen lässt?... Hier sitzt wirklich jedes Panel, und auch der Erzählfaden ist von Barks meisterhaft auf die Spule gesetzt und aufgewickelt. Das Gag-Potential, das sich aus dem UFO-Motiv und dem groß-klein-Gegensatz ergibt, wird voll ausgeschöpft, ohne dass es je ins übertrieben Lächerliche abdriften würde (wie nicht selten bei den Italienern). Mal wieder fällt auch die Ummontierung auf das Dreireiher-Formal überhaupt nicht auf. Besonders gefällt mir die Idee des „Zweiflerzirkels“. In den 50er und 60er Jahren werden die amerikanischen Medien voll gewesen sein mit Berichten von vermeintlichen UFO-Sichtungen und ebenso häufigen „rationalen“ Erklärungsversuchen durch Wissenschaftler – Barks gibt beiden Seiten einige feine Spitzen mit. Durch den (englischen) Titel bezieht sich Barks, wenn auch fast zehn Jahre zu spät, auf den florierenden Science-Fiction-Boom, dessen Spielfilme wie „Plan 9 from Outer Space“ (1959), der übrigens als schlechtester amerikanischer Film aller Zeiten gilt, sich gerne dieser sensationsheischenden Endung bedienten. [[Gudrun Penndorf]] ist mit ihrer Übersetzung aus dem Italienischen für das LTB übrigens deutlich näher am englischen Original, insofern sie den Planeten „Micro“ als „Mikron“ wiedergibt, während [[Erika Fuchs]] in einer Ausgabe der [[Micky Maus Magazin|Micky Maus]] sechs Jahre früher als „Diana“ übersetzte (und sich mit diesem Namen durchsetzte). Mittlerweile gibt es einige weitere Geschichten mit den „Besuchern vom Planeten Diana“, die erste, von [[Vicar]] gezeichnet, bereits aus dem Jahr 1977. Ich hatte nicht viel erwartet von dieser Barks-Geschichte, als ich zu diesem Band griff, um ihn zu rezensieren, doch ich wurde bekehrt: Auch 1966 war Barks noch King!... (13/15 - Fantastic)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Geschichten von Barks hat auch diese einen Hauptartikel in der Duckipedia, nämlich [[Besuch vom Planeten Dianahier]].&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
== Aufstand der Roboter ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Lassen Sie mich es Ihnen erklären, Majestät! Wir sind hierhergekommen auf der Suche nach Ruhe! Die Panzerknackerblabla… Kurz: Gewähren Sie uns finanzielles Asyl!“ – „Vorher eine Frage: Können Sie alle fünf Quartett spielen?“&#039;&#039; (der kleine König kommt gleich zur Sache, nur nicht zu der, die man erwartet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Fliegende Geldspeicher ist man ja aus diversen Duck-Comics gewohnt – aber der hier fliegt sogar ins All! Dort will [[Dagobert]] (mal wieder) sein Geld vor den gierigen Klauen der [[Panzerknacker]]bande in Sicherheit bringen. Die Ducks landen auf einem Planeten, dessen örtlicher König sich sogar als außerordentlich freundlich erweist, und deren Bewohner sich in allen Lebenslagen von Robotern und Maschinen bedienen lassen. Leider drehen die hilfreichen Blechkisten durch, als sie zufällig von Dagoberts Gold kosten. Zwar fliehen die Ducks in blanker Not wieder auf die Erde, kehren jedoch mit einem umgebauten Kampf-Geldspeicher auf den Planeten zurück, um dort den „Aufstand der Roboter“ niederzuschlagen. Zuletzt können sogar die fiesen Hammerroboter eingerostet und so ausgeschaltet werden. Die Ducks finden den König und sein Volk auf der Flucht, wo sie wieder gelernt haben zu gehen und sogar zu springen. Beruhigt können die Ducks die Heimreise antreten – diesmal aber endgültig…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mal wieder sind die italienischen Disney-Comics Vorreiter. Die Geschichte von [[Rodolfo Cimino]] und [[Luciano Capitanio]] von Mai 1969 ist sogar noch einen Monat älter als der apokalyptische Science-Fiction-Folk-Rock-Song vom Duo Zager &amp;amp; Evans, in dem es heißt: „In the year 5555/Your arms are hanging limp at your sides/Your legs got nothing to do/Some machine is doing that for you.“ So geht es auch diesem seltsamen Volk auf dem entfernten, erdähnlichen Planeten, das passenderweise ein schildkrötenähnliches Aussehen hat und am Ende jeglicher Technik komplett abschwört. Das vielstimmige „RUMPEL! WRUMM! KRACKS“ in den Roboterkämpfen im „Outer Space“ kann nicht kompensieren, dass erzählerisch-kreativ kaum etwas zusammenläuft. Da kann man fast übersehen, dass Cimino uns am Ende tatsächlich den Bären aufbindet, der kleine König habe ein Paket vom entfernten Planeten auf die Erde geworfen, Onkel Dagobert direkt an den Kopf. Goldklumpen (der einzige auf dem ganzen Planeten!!) finden eben immer ihre richtige Zielperson. Aua! (4/15 – Poor) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Onkel Dagobert führt Klaas Klever an der Nase herum ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich wollte dir nur flüstern, daß es in dieser Gegend hier ganz entsetzlich schlecht riechen tut.“&#039;&#039; (Die Sümpfe verleiden Donald die ganze Freude an dem Schmugglerparadies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{gut}} [[Klaas Klever]] spioniert seinem ewigen Kontrahenten [[Dagobert Duck]] hinterher, der seit Wochen rätselhafterweise einen täglichen Spaziergang mit seinem Neffen [[Donald]] unternimmt. Es gelingt den Ducks auch nicht, Klever, der in dieser Geschichte mit seinem „Gaunerfreund“ Norbert Neese unterwegs ist, in einem Auktionshaus abzuschütteln. Dort denken die beiden Gegner, dass sie den jeweils anderen auf der laufenden Versteigerung von einem „großen Fang“ abhalten wollen. Am Ende stehen sie beide für den Preis von einer Million mit jeweils der Hälfte eines ehemaligen Schmugglernests da, der sogenannten „Schatzbude“, die sich nun irgendwie teilen müssten, wenn sie auf dem Weg zum Objekt nicht weiterhin versuchen würden, sich gegenseitig auszustechen. Die einfache Holzhütte birgt jedoch offenbar einfach keine Geheimnisse. Beide merken nun, dass sie auf dem Holzweg waren, als sie dem anderen einen abgefeimten Plan unterstellten. Indem er fingiert, auf dem Gelände nach einem Schatz zu graben, ködert Klever Dagobert weiter. Doch der riecht den Braten, kauft Klever seinen Anteil aber trotzdem ab. Natürlich hat der alte Fuchs begriffen, dass der Boden vollgesogen ist mit Erdöl. Dagobert beginnt mit der Großförderung, während Klever und Neese nur zu ihren Hüten greifen können…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…um sie zu verspeisen. Der spätere „Running Gag“ im Verhältnis Dagobert-Klever wird hier, 1968, vermutlich zum ersten Mal verwendet. Wie das Missverständnis im Auktionshaus vom Autor [[Guido Martina]] eingefädelt wird, ist aller Ehren wert, und auch den Kabbeleien der beiden Milliardäre, von [[Romano Scarpa]] super-dynamisch und für die kommenden Jahre prototypisch gestaltet, schaut man in der Folge gerne zu. Die Lösung mit dem erdölgetränkten Boden ist allerdings ziemlich martinaesk billig und schon zu oft gesehen. Und was es mit den rätselhaften täglichen Spaziergängen Dagoberts mit Donald auf sich hat, wissen wir am Ende immer noch nicht. (9/15 – Somewhat Good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Onkel Dagobert und die Gelbfußindianer ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich will alles noch einmal erleben, wie es damals war! Es soll für mich ein Verjüngungsbad sein, nicht nur eine Dusche, klar?“&#039;&#039; (Dagoberts Motivation, warum es ihn in sein altes Goldgräberrevier zurücktreibt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} – [[Onkel Dagobert]] ködert seine Neffen mit einem Urlaub in der Bergwildnis, in welcher er sich einst seine ersten Sporen als Goldschürfer verdiente. Im „Autokanu“ machen sie sich auf den Weg zum „Nord-Ost-See“ in dem seit jeher immer wieder Goldsucher unter unbekannten Umständen verschwunden sind. Es verspricht schon, tatsächlich ein erholsamer Urlaub zu werden, da wird Old Sam, ein alter Kumpel Dagoberts, den er dort zufällig wiedergetroffen hat, in die Fluten hinabgezogen. Es folgen ihm Dagobert, der diesem, sowie [[Donald]], der jenem zu Hilfe eilen wollte. Es bleiben die cleveren [[Tick, Trick und Track]] am Seeufer übrig, die bald das Geheimnis des Sees entschlüsseln: Es ist ein unentdeckt bleiben wollender Indianerstamm, der die ganzen „Unfälle“ der Vergangenheit auf dem Gewissen hat. Mit einem System von Schleusen hatten sich diese einen Zuweg in den See gesichert und dabei gelernt, unter Wasser zu atmen – und zu reiten! Den Kindern gelingt es, Geiseln zu nehmen und gegen ihre Onkels und Old Sam auszutauschen. Dagobert macht auch noch einen Gewinn: Er liefert den Indianern neue Schleusentore aus Stahl und kassiert dafür deren aus Gold…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von dem Schwachsinn der unter Wasser galoppierenden Indianer und ihren Pferden mit Sauerstoffgeräten: Wie so viele Geschichten sowohl von Autor [[Rodolfo Cimino]] als auch von Zeichner [[Giulio Chiechini]] ist das zu schablonenhaft. Dagobert zwingt seine Verwandten mehr oder weniger, ihn in die Weltgeschichte zu begleiten, dabei kabbelt er sich ausgiebig mit Donald, der irgendwann einen Satz sagt wie „Ich rühr‘ keinen Finger mehr!“ (hier auf S. 152), dann passiert etwas, wodurch die Ducks in Gefangenschaft geraten, aus der nur die neunmalkluge Gewitztheit von Tick, Trick und Track oder die bloße Blödheit ihrer Konterparts sie befreien können. Und am Ende steht noch ein gutes Geschäft Onkel Dagoberts. Diese Geschichte stammt von 1970 – bald wurde Cimino mit Giorgio Cavazzano eine andere Nummer an die Seite gestellt, mit dem er diese Motive etwas vielschichtiger zu bearbeiten verstand. Chierchini hingegen schafft Abwechslung allenfalls durch die hin und wieder (S. 147, 156, 163) eingeklinkten Panels mit aufmerksam zuhörenden Eichhörnchen. (4/15 – Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die süsse Tour ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Oh, Fasching!“&#039;&#039; (der Bürgermeister hält nicht viel von der Leibgarde „Dagoberts des Großen“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{mm}} – Kriegsrat im Großfürstentum Fruktanien: Dort wurden Millionen Gläser Pfeffergurkenmarmelade hergestellt, die nun keiner haben will – alle Konsumenten sind nur scharf auf die Fruchtmarmeladen aus dem Hause Duck. Die zündende Idee eines kleinen Generals aus dem Duodez-Staat: Er lässt [[Dagobert eine Spritze mit einem Serum verabreichen, das den Cäsarenwahn auslöst. Der Plan, nach dem Dagobert irgendwann aus der Gemeinde Entenhausen verbannt und seine Fabriken enteignet würden, funktioniert zunächst prächtig: Der reichste Mann der Welt liest sich in das Leben der großen Feldherren ein, lässt seine Belegschaft als Eskorte mit Fantasie-Uniform ausstaffieren und legt sich tatsächlich mit der ganzen Stadt und dessen politischer Führung an. Die Verbannung Dagoberts steht bereits vor der Tür, da kommen [[Donald]], vor allem aber [[Tick, Trick und Track]] den fremdländischen Machenschaften auf die Spur, lassen ein Gegenserum entwickeln und ihrem Onkel spritzen. In Sekundenschnelle wird er wieder normal, lässt sich zum Schein auf die Verbannung ein, beschießt dann aber, als die fruktanischen Marmeladenfrachter in die Bucht von Entenhausen einlaufen, diese mit überreifen Wassermelonen. Durch das Fernrohr kann er jetzt auch beobachten, wie der bedröppelte Großfürst den kleinen General für dessen fehlgeschlagenen Plan zur Verantwortung zieht…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1967 ersonnen, gehört dieser Comic von [[Rodolfo Cimino]] und [[Luciano Gatto]] in die Vorgeschichte eines der besten Werke dieses Gespanns, „Onkel Dagobert als geheimnisvoller Verfolger“ (Juli 1967), das in Deutschland bereits in [[LTB 20]] erschienen war. Der Wahn, der in dieser Geschichte hier noch extrinsisch motiviert war (er musste dem nichtsahnenden, quasi naiv-unschuldigen Dagobert erst durch übelwollende Polit-Schurken injiziert werden), wird erst in jener sozusagen in die Abgründe der seit jeher auffälligen Persönlichkeitsstruktur Dagoberts verlegt. In „Die süsse Tour“ funktioniert das Psychologische auch schon ganz gut, ist aufgrund der herkömmlichen Anlage aber kein Kracher. Immerhin ist es zum Schmunzeln, wie die kurios ausstaffierte Leibwache Dagoberts aus Riesen-Füllfederhaltern, welche die geschulterten Gewehre ersetzen, den Stadtrat mit Tinten-Ladungen überzieht, während Melonen die Kanonenkugeln ersetzen. Stilistisch ist der verlässliche Gatto 1967 in einer ausgesprochenen Breit- und Langschnabel-Phase angelangt. (8/15 – OK) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Der Jungbrunnen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Aaah! Einmal in der Woche muß man schon ein Schaumbad nehmen, um die verstopften Poren vom Goldstaub zu reinigen!“&#039;&#039; (Dagobert rettet knapp den irritierenden Titel dieser Geschichte – vergleiche dazu auch das Zitat zu „Onkel Dagobert und die Gelbfußindianer“!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{schlecht}} Beim erholsamen Fichtennadelbad holt [[Onkel Dagobert]] längst Vergessenes zurück in sein Bewusstsein: Im Jahre 1938 hatte er am Rande eines Mammutbaumwaldes, unmittelbar von anrückenden Flusspiraten bedroht, einen Schatz vergraben und seinen Lageplan in einen niedrigen Baum geritzt. Als die Ducks zur Bergung anrücken, werden sie gewahr, dass die Bäume seitdem natürlich auf ihre Mammutgröße gewachsen sind. Während Onkel Dagobert, [[Tick]] und [[Track]] in die Stadt zurückkehren, um von dort eine Schatzgräberausrüstung mitzubringen, kommt [[Trick]] der goldene Einfall, an welchem Baum sich der eingeritzte Plan befinden muss. Doch alsbald wird er mit seinem [[Onkel Donald]] von den [[Panzerknacker]]n überfallen, die den Ducks von Anfang an auf der Spur waren. Per Rauchschwaden-Telegraphie holt Trick Hilfe herbei – seine Brüder und Dagobert rücken mit der Polizei an. In Bedrängnis durch die Panzerknacker hatte Donald den aus der Rinde geschnittenen Plan verbrannt, vorher aber noch damit im weichen Moos einen Abdruck hinterlassen. Doch der Stempel führt die grabenden Donald und Dagobert in die Irre, während Tick, Trick und Track an der richtigen Stelle graben und den Schatz finden…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LTB 30 findet leider keinen gelungenen Abschluss. Wie schon der Cimino/Chierchini früher im Band reihen auch [[Martina/[[Giorgio Bordini|Bordini]] lediglich längst bekannte Versatzstücke einer Duckschen Schatzjagd hintereinander auf. Und sorgen dort die seltsamen Bergsee-Indianer wenigstens noch für den einen oder anderen Splash-Panel-Schaueffekt, ist das hier einfach nur langweilig. Nicht einmal die Kinder, die wieder einmal von Anfang an Recht hatten – wollten sie ihre Onkels doch schon davor warnen, dass Bäume auch wachsen tun –, sehen wir am Ende irgendwie befriedigt triumphieren. (2/15 – Very Bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
Barks-Comics gibt es überhaupt nur in drei LTBs: zwischen den beiden anderen, [[LTB 8]] (1969) und [[LTB 53]] (1978), liegt das hier (1974) genau in der Mitte. Noch seltsamer ist der „einsame Barks“ aber, wenn man sich die Publikationsgeschichte der zugrunde liegenden I Classici anschaut – denn als im Dezember 1973 die „Gran Gala di Paperone“ als 52. Band der Prima Serie erschien, hatte es seit bereits acht Jahren keine Barks-Comics mehr in den I Classici gegeben. Es ist unklar, warum man sich bei der Auswahl der Geschichten „urplötzlich“ wieder mal auf den alten amerikanischen Meister besann, obwohl natürlich viele seiner auch aktuelleren Geschichten mittlerweile im „Topolino“ veröffentlicht worden waren und damit zur Verfügung gestanden hätten. Zurück zu diesem LTB: Gerade in der Breite vermag es auch die schöne Barks-Geschichte nicht, dass wir einen wirklich positiven Eindruck von diesem Band zurückbehalten. [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:00, 23. Mai 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LTB Rezension|030]]&lt;/div&gt;</summary>
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LTB 90, S. 190&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Hobrowili: LTB 90, S. 163
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LTB 90, S. 163&lt;br /&gt;
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