LTB Spezial 29
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| Rund um die Welt | ||||||
(© Egmont Ehapa) | ||||||
| Erscheinungsdatum: | 09. Oktober 2008 | |||||
| Chefredakteur: | ||||||
| Übersetzung: | Gerlinde Schurr, Gudrun Penndorf, u. a. | |||||
| Geschichtenanzahl: | 15 | |||||
| Seitenanzahl: | 512 | |||||
| Preis: | 7,50 € | |||||
| Weiterführendes | ||||||
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Das Lustige Taschenbuch Spezial Nr. 29 erschien am 9. Oktober 2008 beschäftigt sich mit dem Thema weltweiten Reisen zu exotischen Schauplätzen, vor allem Urwäldern und Gebirgen. Mit einem Vorwort der Entenhausener sind insgesamt 15 Geschichten abgedruckt, bei denen es sich allerdings ausschließlich um Nachdrucke aus den verschiedenen Comicserien handelt. Auffällig ist, dass gleich fünf Comicgeschichten (und damit ein Drittel des Bandes) von Massimo De Vita gezeichnet worden sind.
Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Auf der Suche nach dem großen Trobos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e i riflessi incrociati
- Story: Giorgio Figus
- Zeichnungen: Massimo De Vita
- Figuren: Onkel Dagobert, Donald Duck, Tick, Trick und Track, Baptist
- Erstveröffentlichung: 26.06.1988
- Genre: Abenteuer, Mystery
- Seiten: 30
- Nachdruck aus: DD 408
Ein sonniger Tag bricht an und verspricht ein neues Abenteuer in Entenhausen. Der unternehmungslustige Donald Duck hat sich in alpine Bergsteigerkleidung geschmissen und will zu neuen Gipfeln aufbrechen, obwohl ihn seine Neffen Tick, Trick und Track davor warnen, zu übermütig zu werden. Just in diesem Augenblick wird der unerschrockene Donald von einem grellen Lichtstrahl geblendet, der offensichtlich vom Dach des Geldspeichers kam. Wütend fährt Donald zusammen mit Tick, Trick und Track zum Geldspeicher, um Onkel Dagobert – als Urheber des Lichtblitzes – zur Rede zu stellen.
Die Neffen vermuten richtig, dass sich Onkel Dagobert in Anwesenheit von Baptist auf dem Dach des Geldspeichers befindet und sich wie ein Kind über eine seltsame Strahlenkanone freut, die auf die Straßen der Stadt ausgerichtet ist. Nachdem sich Donald und die Jungs neugierig gezeigt haben, erklärt Onkel Dagobert, dass es sich bei der Strahlenkanne um einen „Trobos“ handelt, eine frühzeitliche Erfindung eines antiken Stammes von Weisen. Die Gelehrten trafen sich vor vielen Jahrhunderten regelmäßig zu einer geheimen Versammlung irgendwo in den Bergen. Damit die Weisen aus den unterschiedlichsten Himmelsrichtungen immer den richtigen Weg zu der geheimnisvollen Stätte fanden, errichteten die Mystiker ein System von Lichtstrahlen, die jeweils zum nächsten Trobos führten – wo sich die Strahlen kreuzten, befand sich der geheime Treffpunkt.
Einerseits ist Onkel Dagobert von dem enormen Wissen und dem beachtlichen Sachverstand der Weisen fasziniert, andererseits zeigt er Donald, dass der kleine Trobos mit einem funkelnden Energiekristall angetrieben wird. In der Höhle der weisen soll sich der Legende nach ein übergroßer Trobos befinden, dessen riesiger Energiekristall eine kostengünstige Energiequelle wäre. Aus diesem Grund möchte sich Onkel Dagobert auf die Suche nach dem großen Trobos machen und zu einer gefährlichen Expedition ins Höllengebirge aufbrechen. Angesichts der Drohung seines Erbonkels, der wieder einmal die lange Schuldenliste von Donald präsentiert, bleibt diesem nichts übrig, als sich zu beugen. Auch Tick, Trick und Track sind mit von der Partie.
Schon am nächsten Tag begeben sich Onkel Dagobert, Donald sowie Tick, Trick und Track gut ausgerüstet auf Schatzsuche. Die Schluchten und Bergkämme des Höllengebirges machen ihnen bei ihrer suche ganz schön zu schaffen. Außerdem gilt es, stachelige Dornengewächse und reißende Flüsse zu überwinden. Schließlich stoßen die Ducks auf den ersten Trobos, der den Startpunkt des ausgeklügelten Wegweiser-Systems markiert. Die Abenteurer verfolgen die Lichtstrahlen weiter und landen am Ende tatsächlich in der geheimen Höhle der Weisen, wo sie noch einige Überraschungen erwarten.
Das Geheimnis der Karaffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Topolino e il cavatappi di Tuzco
- Story & Zeichnungen: Romano Scarpa
- Tusche: Sandro Del Conte
- Erstveröffentlichung: 21.12.1975
- Genre: Abenteuer, Mystery, Schatzsuche, Gagstory
- Figuren: Micky Maus, Goofy, Mister Booster, Tehuán
- Seiten: 33
- Nachdruck aus: DD 142
Es ist ein heißer Sommertag in Entenhausen, sodass der gastfreundliche Goofy eine große Flasche Limonade öffnet, um sich und seinem Besucher Micky Maus ein kühles Getränk einzuschenken. Im Sessel ist Micky gerade dabei, die Zeitung nach allerhand Neuigkeiten zu durchstöbern. Ein Artikel weckt dabei tatsächlich sein Interesse: Der Archäologe Mister Booster ist in den Besitz einer uralten Karaffe der Inkas gelangt, die mit seltsamen Schriftzeichen verziert ist und viele Sonnensymbole zeigt.
Zu dem antiken Trinkgefäß gehört auch eine Art Flaschenöffner, aber die Sache hat einen entscheidenden Haken: Niemand vermag es, den Flaschenöffner richtig zu benutzen und die Karaffe zu öffnen. Goofy erkennt, dass sein Freund Micky dieses Geheimnis um jeden Preis lüften will und so schnell nicht locker geben wird, bis er das Rätsel gelöst hat. Daraufhin verlassen Micky und Goofy die Wohnung und fahren zum Haus von Professor Booster, wo zahlreiche frustrierte Menschen stehen, die allesamt an er Karaffe der Inkas gescheitert sind.
Es hat den Anschein, als habe Mister Booster nur auf Micky Maus gewartet. Nachdem Micky und Goofy die Karaffe begutachtet und auch den Korkenzieher unter die Lupe genommen haben, gibt es einen Kurzschluss und das Licht geht aus. Nachdem Mister Booster die Glühbirne gewechselt hat und damit Licht ins Dunkle bringt, ist die Karaffe der Inkas verschwunden. Offenbar hat der indianische Butler des Archäologen, der listige Tehuán, das wertvolle Relikt gestohlen. In einer Botschaft teilt er mit, dass er das Gefäß zurück zu seinem Volk bringen und den verschollenen Schatz der Inkas ausfindig machen will. Der abenteuerlustige Micky Maus zögert keine Sekunde und beschließt, mit Goofy nach Südamerika zu fliegen, um die Spur des Diebes und der Karaffe der Inkas zu folgen.
Weder Micky noch Goofy ahnen allerdings, dass die ganze Aktion ein abgekartetes Spiel des Professors ist, der mit seinem Diener Tehuán unter einer Decke steckt. Der vorgetäuschte Diebstahl sollte nur dazu dienen, um Micky Maus auf die Fährte des Inkaschatzes zu führen. Die Karaffe selbst scheint keinen Nutzen für die Schatzsuche zu haben. Mister Booster und Tehuán schlüpfen in eine amüsante Verkleidung und heften sich an die Fersen von Micky und Goofy. Diese erkennen den Schwindel erst viel zu spät und müssen feststellen, dass sie in eine Falle getappt sind.
Trotz der hinterlistigen Scharade entdecken Micky und Goofy den gut gesicherten Schatz der Inkas im Inneren eines Bergs, der nur durch einen schmalen Schacht passierbar ist. Der vermeintliche Korkenzieher der Karaffe scheint der Schlüssel zum Schatz zu sein. Damit dieser nie in die falschen Hände geraten kann, wirft der kluge Micky den metallischen Türöffner kurzerhand aus dem Flugzeug und tritt zusammen mit Goofy die Heimreise an.
Der gestohlene Dom[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e la deriva dei monumenti
- Story: Giorgio Pezzin
- Zeichnungen: Giorgio Cavazzano
- Erstveröffentlichung: 01.05.1977
- Genre: Reise (Venedig), Abenteuer, Gagstory
- Figuren: Onkel Dagobert, Donald Duck, Tick, Trick und Track, Panzerknacker, Opa Knack
- Seiten: 36
- Nachdruck aus: OD 47
Die gesamte Familie Duck landet in bester Laune auf dem Flughafen Venedig-Tessera. Sogar Onkel Dagobert freut sich darüber, dass er, Donald und Tick, Trick und Track die Lagunenstadt Venedig besuchen dürfen – und zwar wegen einer verlorenen Wette auf Kosten von Klaas Klever. Zügig setzen Onkel Dagobert, Donald und die Jungs ihre Reise fort, um all die Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, die Venedig zu bieten hat. Vor allem der prächtige Dom, die Basilia St. Markus, verschlägt ihnen vom ersten Augenblick an den Atem. Sogar Onkel Dagobert bewundert das kolossale Bauwerk, das viel filigraner ist als sein trutziger Geldspeicher in Entenhausen.
In Gedanken versunken bemerkt Onkel Dagobert gar nicht, dass sich die Einwohner von Venedig zurückziehen und ihre Gummistiefel holen. Die Straßencafés schließen und bringen ihre Tische in Sicherheit. Ein Mann klärt den verwunderten Onkel Dagobert darüber auf, dass die Flut naht – und damit die Innenstadt von Venedig mit Meerwasser überspült wird. Trotzdem sind die Ducks überrascht zu sehen, wie gut sich die Venezianer mit der regelmäßigen Überflutung arrangiert haben. Für Onkel Dagobert sind die ständigen nassen Füße kein haltbarer Zustand: Er will etwas dagegen unternehmen und telefoniert mit den fähigsten Ingenieuren in Entenhausen, die eine tragfähige Lösung für das Problem finden sollen.
Nachdem Onkel Dagoebrts Forschungsleiter die klügsten Köpfe in seinem Sinne motiviert hat, erarbeiten die Ingenieure eine Vielzahl von Plänen. Aber nur eine der Ideen ist tatsächlich ausgereift und umsetzbar. Onkel Dagobert verliert keine Zeit damit, eine Sondersitzung des Stadtrats von Venedig einzuberufen und gefällt sich sichtlich in seiner ungewohnten Rolle als Wohltäter. Er präsentiert den hohen Vertretern der Stadt sein ehrgeiziges Projekt: Der reichste Mann der Welt will aufblasbare Luftmatratzen unter Venedig installieren lassen, die bei Eintreten der Flut mit Druckluft gefüllt werden. Dadurch soll die Stadt einige Zentimeter angehoben werden, sodass das Meerwasser nicht über die Straßen und Plätze fließen kann. Die Venezianer sind begeistert und erteilen Onkel Dagobert den Auftrag, das Vorhaben alsbald umzusetzen. Die Bauarbeiten beginnen schon am nächsten Tag und verlaufen planmäßig.
Jedoch haben auch die schurkischen Panzerknacker im fernen Entenhausen Wind von der Sache bekommen und greifen zu einem schmutzigen Trick, um in einem Passagierflugzug ebenfalls nach Venedig zu reisen. Nicht nur, dass der gerissene Opa Knack den guten ruf von Onkel Dagobert zunichtemachen will, er hat noch einen viel spektakuläreren Coup vor: Er will den Markusdom stehlen!
In einer heimlichen Nacht-und-Nebel-Aktion lösen die Panzerknacker die im Wasser verankerten Ketten, an denen die schwimmende Luftmatratze befestigt ist. Nun treibt das gepolsterte Gummikissen mit dem Markusdom darauf herrenlos im Wasser. Daraufhin werfen die Panzerknacker mit ihrem schrottreifen Kahn die Angelhaken aus und nehmen den schwimmenden Dom von Venedig ins Schlepptau.
Als die stolzen Venezianer am nächsten Morgen erwachen, trauen sie ihren Augen kaum: Alle ihre geliebten Bauwerke haben sich selbständig gemacht und treiben umher. Um seine Haut und sein Renommee zu retten, trommelt Onkel Dagobert Donald und Tick, Trick und Track zusammen, um eine Rettungsmission zu starten. Als sie dahinterkommen, dass die Panzerknacker hinter all dem Unheil stecken, nehmen sie Kurs auf den Kutter der dreisten Diebe, die sich schon hinter der Dreimeilenzone befinden. Um nicht als Piraten gegen das internationale Seerecht zu verstoßen, greifen Tick, Trick und Track zu unkonventionellen Mitteln, um die Panzerknacker in die Schranken zu weisen und den gestohlenen Markusdom wieder zurück nach Venedig zu bringen.
Auge um Auge, Kern um Kern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino e l'occhio di Kala-Kala
- Story: Osvaldo Pavese
- Zeichnungen: Giovan Battista Carpi
- Erstveröffentlichung: 10.12.1967
- Genre: Abenteuer, Reise (Indien), Gagstory
- Figuren: Donald Duck, Tick, Trick und Track, Onkel Dagobert, Kuma, Bengalo
- Seiten: 30
- Nachdruck aus: LTB 22

Donald wurde damit beauftragt, die Post seines Onkels zu beantworten, auch spätabends noch, obwohl Donald dann stundenlange Überstunden ableisten muss. Den Bleistift, den er für diesen Frondienst zu verwenden hat, schreibt er ganz und gar ab. Zum Nachspitzen steht eine eigens von Daniel Düsentrieb erfundene Spitzmaschine neben dem Tisch. Aber als Donald den Bleistift hineinschiebt, zermahlt die übereifrige Apparatur den Stift zu Staub. So kann er natürlich keine Briefe mehr beantworten und der riesige Stapel an Bettelbriefen geht ihm ohnedies schon gehörig auf die Nerven, daher fackelt er nicht lange und wirft auch die Briefe in den Spitzer, der sie brav zu Staub zermahlt.
Donald erwartet, von seinem Onkel am nächsten Morgen gelobt zu werden, dass die Briefe alle verschwunden sind, doch weit gefehlt. Denn in den nun geschredderten Briefen befand sich ein Rubin so groß wie eine Orange, den Dagoberts Freund Kuma ihm aus Rubinland geschickt hat. Dagobert erzählt seinem Neffen, wie er einst in dem asiatischen Land unterwegs war, um Modeschmuck und Glasperlen an Tempeltänzerinnen zu verkaufen. dabei stieß er auf den im Dschungel verborgenen Tempel der Göttin Kala-Kala und wurde von deren fanatischen Anhängern ins Gefängnis geworfen. Dort freundete er sich mit dem ebenfalls eingesperrten Kuma an, der es auf ein Auge der Göttin abgesehen hatte, denn die Statue der Göttin besitzt zwei große Rubine als Augen. Dagobert half Kuma damals durch einen Trick aus dem Verlies zu entkommen. Nun hat sich Kuma bedankt und den inzwischen erfolgreich entwendeten Rubin an Dagobert geschickt. Zum Glück gibt es aber einen zweiten Rubin, daher schickt Dagobert Donald und die Kinder aus, um diesen zu beschaffen.
Kuma möchte selbst nicht mehr zum Tempel vordringen, gibt dafür aber den Ducks seinen Papagei Bengalo mit, der den Weg sehr gut kennt. Bengalo hat es auf Sonnenblumenkerne abgesehen und erpresst Donald mehrfach damit, ihm welche zu geben, sonst hilft er ihnen nicht mehr. Die Hilfe des Papageis brauchen sie allerdings dringend, denn kaum im Tempel angekommen, werden sie sogleich von den Anhängern der Kala-Kala eingesperrt. Bengalo befreit sie. Die Ducks eilen zur Statue der Göttin und Donald löst eines der beiden roten Augen heraus, lässt es jedoch fallen. Bengalo fängt den Rubin auf. In diesem Moment bekommen die Anhänger der Göttin mit, was hier gespielt wird.
Donald und die Kinder retten sich auf den Kopf der Statue und betätigen verzweifelt die Hebel, die sie dort sehen. Die Arme der Statue bewegen sich und die Göttin versohlt selber die Angreifer. Dennoch müssen die Ducks von dort oben entkommen. Schließlich finden sie eine Falltür im Kopf der Statue und flüchten durch einen unterirdischen Fluss. Gemeinsam mit Bengalo kehren sie nach Entenhausen zurück. Aber als sich Dagobert den mitgebrachten Rubin anschaut und entdeckt, dass dieser einen Kratzer hat, wird Donald heiß und kalt: Er hat das falsche Auge entwendet, nämlich das, das Kuma bereits durch ein billiges rotes Glas ersetzt hat.
Im Reich der Gnomen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Topolino e il tesoro dello gnomo
- Story: Giorgio Ferrari
- Zeichnungen: Massimo De Vita
- Erstveröffentlichung: 24.04.1983
- Genre: Fantasy, Reise (Irland), Abenteuer, Gagstory
- Figuren: Micky Maus, Minni Maus, Rollo, Marlow
- Seiten: 30
- Nachdruck aus: DD 379
Das verliebte Paar Micky Maus und Minnie Maus hat sich einen alten Campingwagen gemietet, der von einem müden Gaul gezogen wird, und ist damit unterwegs im immergrünen Irland. Auf einer einsamen Landstraße in der Nähe der irischen Kleinstadt Port Laoise bemerkt Minnie einige wundersame Dinge, darunter ein singendes Eichhörnchen im Wagen und eine sprechende Eule. Als Micky die typisch irischen Gnome erwähnt, verwandelt sich die Eule wie aus dem Nichts in einen kleinen Gnomen mit Zipfelmütze und Bart. Der kleine Mann stellt sich ihnen unter dem Namen Rollo vor und bittet die Fremden um Hilfe bei einer heiklen Mission, da er sonst niemandem vertrauen kann. Ohne zu wissen, worum es eigentlich geht, sichern Minnie und Micky ihre Unterstützung zu.
Daraufhin beginnt Rollo zu erzählen. Er sei zum Wächter der Reliquien von Jogir ernannt worden, dem mächtigen Beschützer der Gnomen. Der Helm und das Schwert von Jogir wurden sicher verwahrt und von Rollo bewacht, damit die magischen Kleinodien nicht in die falschen Hände geraten. Der fiese Gnom Marlow allerdings war neidisch auf Rollos ehrenvolle Position und betäubte ihn mit einem Schlafmittel. Als Rollo nach einhundert Jahren wieder erwachte, waren die Waffen des Jogir verschwunden.
Nun ist Rollo auf der Suche nach den gestohlenen Reliquien. Er öffnet das geheime Tor und Reich der Gnome und bittet Minnie und Micky, ihn zu begleiten. Im Land der Gnome müssen sich die drei Freunde vor allerlei Gefahren in Acht nehmen. Leider ist Rollo als Reiseführer ziemlich vergesslich und verliert nach einem Sturz den Wasserfall hinab auch noch seine Geldbörse. Zum Glück sorgt Minnie dafür, dass sich die Abenteurer in einem Wirtsstaus aufwärmen und stärken können.
Nach einem langen und anstrengenden Marsch endet plötzlich die Welt vor ihren Füßen. Wie Micky feststellt, handelt es sich dabei auch nur um eine Illusion des bösen Gnoms Marlow. Der hinterhältige Gnom mit hypnotischen Kräften stellt sich ihnen in den Weg und fordert sie zu einer aussichtslosen Schachpartie auf. Obwohl sich Micky selbstsicher zeigt, ist er der Hypnose von Marlow nicht gewachsen.
Nachdem Marlow sich aus dem Staub gemacht hat, kommen Rollo, Micky und Minnie dahinter, dass Marlow sie nur an der Nase herumgeführt hat und einen geheimen Plan verfolgt. Sie steigen in den Zug des Gnomenlandes und fahren zurück nach Blue Valley, wo die Relikte des Jogir aufbewahrt worden sind. Sie treffen rechtzeitig ein, um Marlow zu stellen und vor Gericht zu bringen. Am Ende des fantastischen Abenteurers versetzt Rollo Micky und Minnie in einen zauberhaften Schlaf und schickt sie zurück an die Erdoberfläche, wo sie ihren Urlaub in Irland fortsetzen können.
Tohuwabohu auf Tarzania[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone contro Tarzone
- Story: Rodolfo Cimino
- Zeichnungen: Fabio Celoni
- Erstveröffentlichung: 19.03.1996
- Genre: Abenteuer, Gagstory
- Figuren: Onkel Dagobert, Donald Duck, Tick, Trick und Track, Baptist, Tarzano
- Seiten: 31
- Nachdruck aus: Abenteuer Team 16 (dort Onkel Dagobert contra Tarzano)
Die Neffen Tick, Trick und Track machen sich auf den Weg zum Geldspeicher, um Onkel Dagoberts berühmte Edelsteinsammlung abzustauben. Als Donald hört, dass sein geiziger Onkel für die Putzaktion fünf Taler springen lässt, beschließt er, Tick, Trick und Track zu begleiten. Im Geldspeicher ist Onkel Dagobert froh über jede Hilfe und zeigt sich besonders stolz über seine prächtige Sammlung grüner Smaragde.
Plötzlich erscheint ein völlig entkräfteter Abenteurer in zerschlissener Kleidung und mit zahlreichen Kratzern und Schrammen im Büro des reichsten Mannes der Welt. Der Schürfer will Onkel Dagobert riesige Smaragde verkaufen und fordert dafür eine Million Taler. Bevor er den Kauf tätigt, entlockt Onkel Dagobert dem Smaragdschürfer, wie dieser an die wertvollen Edelsteine gekommen ist. Daraufhin erzählt der Mann bereitwillig, dass die Smaragde von der fernen Insel Tarzania stammen – seiner Auffassung nach dem letzten Ort der Erde, wo man noch Smaragde finden kann. Allerdings warnt er davor, dass die Insel neuerdings von dem Riesenaffen Tarzano tyrannisiert wird, der jedem Mensch und Tier auf der Insel das Leben schwer macht.
Zielstrebig organisiert Onkel Dagobert eine Expedition nach Tarzania und tüftelt einen mehrstufigen Plan aus, um ungestört an die Smaragde heranzukommen. Mit von der Partie sind auch Tick, Trick und Track sowie Donald, der sich durch ein Honorar von 1.000 Talern bereit erklärt hat, mit an Bord zu gehen. Die Ankunft auf Tarzania ist jedoch schon von einigen Hindernissen geprägt und schnell machen die Ducks unliebsame Bekanntschaft mit dem grantigen Gorilla Tarzano.
Nachdem Onkel Dagobert, Donald und die Jungs in einer Höhle Schutz gesucht haben, treffen sie dort auf die zurückgezogen lebenden Insulaner und deren freundlichen Häuptling. Dieser warnt die Ducks noch einmal eindringlich vor Tarzano, der früher ihr Freund und Maskottchen gewesen sei, aber sich furchtbar verändert habe. Onkel Dagoberts Versuch, den wütenden Tarzano zu besänftigen, scheitert, und auf der Flucht von der Insel müssen sie Donald zurücklassen. Der nutzt die Zeit bis zur Rückkehr seines Onkels, um das Geheimnis von Tarzano zu lüften. Als Onkel Dagobert und Tick, Trick und Track nach Tarzania zurückkehren, ist es Donald tatsächlich gelungen, den Frieden auf der Insel wiederherzustellen.
Die Eisplantagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e le piantagioni polari
- Story: Giorgio Pezzin
- Zeichnungen: Romano Scarpa
- Tusche: Sandro Del Conte
- Erstveröffentlichung: 25.09.1983
- Genre: Wirtschaftskampf, Abenteuer, Reise (Nordpol)
- Figuren: Onkel Dagobert, Donald Duck, Tick, Trick und Track, Gustav Gans, Klaas Klever, namenloser Sekretär
- Seiten: 34
- Nachdruck aus: DD 384
Die klirrende Kälte in Entenhausen macht Onkel Dagobert zu schaffen, doch zum Glück ist er der Einladung seiner Neffen Donald sowie Tick, Trick und Track gefolgt und wärmt sich am Kamin, bevor Donald das Abendessen serviert. Obwohl es Winter ist, bereitet Donald leckere Speisen aus frischem Gemüse zu und präsentiert sogar knackiges Obst zum Nachtisch. Dagobert ist ein bisschen verwundert darüber, doch Donald zeigt ihm seine nigelnagelneue Tiefkühltruhe und die vielen Tiefkühlprodukte. Auch Tick, Trick und Track haben Geschmack an dem tiefgefühlten Gemüse gefunden, das trotz Schockfrostung weiterhin nahrhaft und gesund ist.
Plötzlich bemerken die Ducks, dass aus einer der tiefgekühlten Bohnen eine kleine Knospe herauswächst. Es hat den Anschein, als hätten die eiskalten Temperaturen der Bohne nichts ausgemacht, sodass diese in der Lage ist, trotz Kälte zu sprießen. Angesichts dieser famosen Entdeckung ist Onkel Dagobert regelrecht aus dem Häuschen. Zusammen mit den Neffen stattet er seinem Forschungslabor einen Besuch ab und lässt die besagte Bohne von seinem Chefbotaniker genauestens untersuchen. Der Experte stellt schließlich fest, dass es sich bei dieser Bohne um eine seltene Mutation handelt, die eine absolute Ausnahme darstellt. Um aus einer Wagenladung Bohnen diejenigen Schoten mit einer positiven Mutation herauszusuchen, bedürfe es schon eines besonders glücklichen Händchens.
Diese Aussage lässt in Onkel Dagobert neue Hoffnung aufkeimen. Denn bekanntermaßen gilt sein anderer Neffe Gustav Gans als Schoßkind des Glücks. Wenn es Gustav gelänge, die richtigen mutierten Bohnen auszusortieren, könnte Onkel Dagobert Gemüseplantagen am Nordpol anlegen und eiskalte Gewinne einfahren. Allerdings ahnt der reichste Mann der Welt nicht, dass sein Vorhaben von einem skrupellosen Spion belauscht wird, der direkt an seinen ewigen Konkurrenten Klaas Klever berichtet. Klaas Klever will Onkel Dagobert zuvorkommen und heckt mit seinem Sekretär einen Plan aus, um eher als Dagobert an Gustav Gans heranzukommen, der gerade eine Rundreise durch China absolviert und die Chinesische Mauer besucht.
Der Sekretär von Klaas Klever fliegt sofort nach China und überredet Gustav Gans, seinen Urlaub zu verlängern. Außerdem bietet er ich einen Vertrag an, um in die Dienste von Klaas Klever zu treten, was Gustav aus Sorge vor der Familienehre zuerst ablehnt, sich aber in Aussicht auf sein Honorar doch noch überreden lässt. Um Onkel Dagobert in Sicherheit zu wiegen, schlüpft Klaas Klever kurzerhand selbst in eine Verkleidung und nimmt die Gestalt von Gustav Gans an. In dieser Maskerade will er die Ducks an der Nase herumführen, während der echte Gustav Gans später für ihn die Bohnen sortiert.
Der durchtriebene Plan von Klaas Klever fällt erst in sich zusammen, als Gustav am Nordpol ein Gespräch zwischen Klaas Klever und dessen Sekretär belauscht, die sich bereits für die sicheren Sieger halten. Entsetzt wendet sich Gustav Gans an Onkel Dagobert und offenbart ihm die Wahrheit. Am Ende ist es dennoch der alte Zylinder, der wieder einmal Profit aus der Misere ziehen kann.
Auf der falschen Seite[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Dalla parte sbagliata
- Story: Tito Faraci
- Zeichnungen: Paolo Mottura
- Erstveröffentlichung: 04.08.1998
- Genre: Abenteuer, Kriminalgeschichte
- Figuren: Kater Karlo, Micky Maus, Trudi
- Seiten: 42
- Nachdruck aus: LTB 263
Mit Fug und Recht kann Micky Maus behaupten, dass Kater Karlo sein langjährigster und damit bester Feind ist, mit dem er schon eine ganze Menge Seite an Seite erlebt hat. Trotzdem ist Micky mehr als verwundert, als einiges Tages Karlos Freundin Trudi vor seiner Haustür steht und schluchzend um Einlass bittet. Wegen seines weichen Herzes bietet Micky ihr einen Platz auf der weichen Couch und sogar ein Seidentaschentuch an. Trudi zeigt sich dankbar und ist nun bereit, ihr Kommen zu erklären. Sie bittet ausgerechnet Micky um Hilfe, um Kater Karlo aus einer Arrestzelle eines ausländischen Staates zu holen, wo Karlo zu Unrecht verhaftet wurde. Weiterhin führt Trudi auf Drängen von Micky aus, dass Kater Karlo in dem kleinen südamerikanischen Land Puerto Mavioso grundlos verhaftet wurde und hinter all dem der fiese Sheriff Ramirez steckt, der ein Bauernopfer suchte. Zwar ist der Sheriff nach außen hin Recht und Gesetz verpflichtet, doch betreibt bekanntermaßen ein korruptes System, um sich selbst zu bereichern und seiner privaten Kunstsammlung zu frönen. Micky soll nun nach Puerto Mavioso fliegen, Karlos Unschuld beweisen und im Gegenzug dafür Beweisfotos von Karlos letztem Bankraub in Entenhausen erhalten, die Micky zur Überführung des Täters sehr gelegen kämen.
In der Bananenrepublik angekommen ist es für Micky garnicht so einfach, unauffällig zu bleiben und an geeignete Informationen über Sheriff Ramirez zu kommen, da dieser die Hälfte der Stadt kontrolliert und die andere Hälfte sich aus Furcht weigert, über ihn zu sprechen. In einer zwielichtigen Kneipe wird Micky schließlich an den Informanten Gomez verwiesen, der für ein paar Taler einiges zu berichten weiß. Er erklärt Micky, dass der Sheriff in ernsten Schwierigkeiten steckt, weil er sich auf ein illegales Waffengeschäft eingelassen hat und die Waffen vom Zoll entdeckt worden sind. Daher brauchte Sheriff Ramirez so schnell wie möglich einen Täter, um seine eigenen Straftaten zu verschleiern. Nach dem Gespräch mit Gomez setzt sich die toughe Investigativreporterin Conchita Alonzo von der Zeitung „Stimme der Freiheit“ an Mickys Tisch und will von diesem wissen, weshalb er hinter dem korrupten Sheriff her ist. Micky vertraut ihr, da er annimmt, dass sie auf der gleichen Seite stehen.
Währenddessen wurde der eitle Sheriff in seiner palastartigen Villa längst von seinem Schergen, dem einfältigen Sergente Ramarros darüber informiert, dass ein neugieriger Detektiv in der Stadt aufgeschlagen ist, der Schwierigkeiten bereiten könnte. Ramirez befiehlt, dass Kater Karlo so schnell wie möglich der Prozess gemacht werden soll. Dieser befindet sich noch immer in einem winzigen Gefängnis in der Polizeistation in der Provinz und treibt die dortigen Wachpolizisten zur Verzweiflung. Er ahnt nicht, dass Micky Maus und Conchita eine verwegene Rettungsmission starten, um ihn in der Verkleidung zweier Justizbeamte aus dem Gefängnis zu holen. Es kommt zu einem Handgemenge zwischen Kater Karlo und Micky auf der einen sowie dem eintreffenden Sheriff Ramirez und Sergente Ramarros, bei dem die Entenhausener die Oberhand gewinnen können. Offenbar wurde Mickys Plan verraten.
Mit der Hilfe von Conchita wollen Micky und Karlo versuchen, so schnell wie möglich die Grenze zu überwinden und außer Landes zu fliehen. Allerdings benötigen sie für ihr Vorhaben erst einmal eine Bleibe, etwas Geld und einen fahrbaren Untersatz. Die unterschiedlichen Methoden und Herangehensweisen täuschen nicht darüber hinweg, dass Micky und Karlo als Team funktionieren müssen. Sie übernachten in einem stillgelegten Telegrafenamt, werden jedoch am Morgen von Sheriff Ramirez und dessen Schergen überrumpelt. Nur mit vereinten Kräften schaffen es Micky und Karlo, die Schurken zu stellen. Auf dem Rückflug erläutert Kater Karlo seine Beweggründe und beichtet Micky, dass die angeblichen Fotos von dem Bankraub in Wahrheit Fotomontagen sind, die er selbst erstellt hat, um Micky erpressen zu können.
Widrigkeiten unter Wasser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e i trasporti sottomarini
- Story: Giorgio Pezzin
- Zeichnungen: Massimo De Vita
- Erstveröffentlichung: 08.01.1989
- Genre: Wirtschaftskampf, Abenteuer, Wissenschaft (Meeresströmungen)
- Figuren: Onkel Dagobert, Donald Duck, Tick, Trick und Track, Primus von Quack, Baptist, Panzerknacker, Opa Knack, Klaas Klever, Anwantzer
- Seiten: 32
- Nachdruck aus: OD 34
Eines schönen Tages wird die Ruhe im Hause Duck vom klingelnden Telefon gestört. Nachdem Donald seine Zeitung wütend beiseitegelegt hat, nimmt er den Hörer ab und erhält von Baptist die Information, dass die Neffen doch bitte schnell in den Geldspeicher kommen mögen, wo mal wieder Unheil droht. Als Donald und Tick, Trick und Track im Geldspeicher eintreffen, bekommen sie gerade noch mit, wie der kernige Kommodore der Entenhausener Flotte griesgrämig das Büro von Onkel Dagobert verlässt.
Onkel Dagobert ist ebenfalls am Boden zerstört und wähnt sich bereits im Armenhaus, da der Kommodore seine ausrangierten U-Boote doch nicht mehr kaufen will. Sogar Donald ist sich darüber im Klaren, dass die alten U-Boote der Duck′ schen Werft längst nicht mehr seetauglich und mit völlig veralteter Technik ausgestattet sind. Außerdem beschwert sich Onkel Dagobert darüber, dass der Seehandel sowieso schon teuer genug geworden ist sich Frachtschiffe nicht mehr so lohnen wie früher, zumal die enormen Treibstoffpreise ein Vermögen verschlingen.
Mit der Hilfe ihres Schlauen Buches weisen Tick, Trick und Track darauf hin, dass es viel günstiger wäre, die Schiffe vor allem auf den Routen einzusetzen, wo die Meeresströmungen der Erde die Ozeane durchziehen. Die Strömungen im Meer sind nicht zuletzt entscheidend für das Klima, wie der Golfstrom unter Beweis stellt. Nun möchte Onkel Dagobert mehr darüber erfahren, wie er sich die Meeresströmungen zunutze machen könnte. Daher laufen die Ducks zur Universität, um Professor Primus von Quack zu treffen. Der Universalgelehrte ist selbstverständlich auch ein Experte auf dem Gebiet der Ozeanografie und verdeutlicht anhand einer Karte, wo welche Meeresströmungen auf der Nord- und Südhalbkugel in tieferen Gewässern verlaufen. Daraufhin kommt Onkel Dagobert eine glänzende Idee: Er könnte seine ausrangierten U-Boote zu einer unterseeischen Frachtflotte umfunktionieren, deren Schiffe sich ausschließlich unter der Meeresoberfläche befinden!
Die Idee wird unter Beteiligung von Primus von Quack rasend schnell in die Tat umgesetzt und verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Die U-Boote werden ihrer Kriegstechnik entledigt und zu Frachtern umgebaut, die mit der Hilfe eines vollelektronischen Bordcomputers automatisch gesteuert werden. Sie schwimmen einzig und allein in den wärmeren bzw. kälteren Meeresströmungen, die eine höhere Temperatur als das umliegende Wasser haben. Wenig später startet die erste Mission der U-Boot-Frachter und wird von Onkel Dagobert, Donald, Tick, Trick und Track sowie Primus von Quack in einem Begleitschiff überwacht. Es sieht danach aus, als würde das Vorhaben tatsächlich wunderbar funktionieren.
Allerdings haben auch die schurkischen Panzerknacker unter ihrem raffinierten Opa Knack wind von dem Projekt bekommen. Die Panzerknacker wollen einen Weg finden, die Route der U-Boote zu verändern und sie an einen sicheren Ort zu lotsen, wo sie in Ruhe die Fracht stehlen können. Mit einem ausgeklügelten Trick leiten sie die U-Boot-Frachter um, ohne dass Onkel Dagobert etwas davon mitbekommt. Als die Ducks den Diebstahl bemerken, scheint es schon fast zu spät zu sein, aber zum Glück haben Tick, Trick und Track den rettenden Einfall. Am Ende wird das Komplott der Panzerknacker durchkreuzt und die Piraten erleiden Schiffbruch.
Fernweh mit Folgen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Chinese Take Away
- Idee: Neville Jason
- Story: Jack Sutter
- Zeichnungen: Xavier Vives Mateu
- Erstveröffentlichung: 1992
- Genre: Gagstory, Abenteuer, Kriminalgeschichte
- Figuren: Panzerknacker
- Seiten: 29
- Nachdruck aus: OD 62 (dort Wenn einer eine Reise tut)
Die Panzerknacker sind mal wieder total abgebrannt und haben in der letzten Zeit keinen wirklichen Coup mehr zustande gebracht. Um auf andere Gedanken zu kommen, schleichen sie sich unbemerkt auf ein Kreuzfahrtschiff und warten darauf, dass das Schiff am Hafen von Entenhausen ablegt. Anfangs wissen sie nicht, welches Ziel der Kahn ansteuert, aber schon bald bekommen sie mit, dass der Kapitän die chinesische Großstadt Hong Zong ansteuert. An Bord des Kreuzfahrtschiffs wollen die Panzerknacker möglichst unbemerkt bleiben und sich als blinde Passagiere irgendwie die Bäuche vollschlagen. Daher schlüpfen sie in die elegante Kleidung von drei Stewards, die im Speisesaal die Gäste bedienen. Ein willkommener Anteil an den erlesenen Speisen landet daraufhin in den hungrigen Bäuchen der Panzerknacker.
Als die Maskerade aufzufliegen droht und der Chef-Steward Jagd auf die Panzerknacker machen lässt, suchen die dreisten Diebe ihr heil in der Flucht und stürzen Hals über Kopf in eine Kabine. Dort stoßen sie auf drei bärtige greise, die sie schon am Tag der abreise bemerkt haben. Die Männer werden gefesselt und verschnürt in die Betten gelegt, sodass die Panzerknacker die Identität der drei Herren annehmen. Als das Kreuzfahrtschiff endlich anlegt, wollen die Panzerknacker so schnell wie möglich von Bord gehen, werden aber am Kai von einer Delegation erwartet und in Empfang genommen.
Die Chinesen nehmen an, dass es sich bei den ausländischen Gästen um drei erfahrene Archäologieprofessoren handelt, die sich auf chinesische Dynastien spezialisiert haben. Sie fahren die verkleideten Panzerknacker zu einer riesigen Grabungsanlage, wo Arbeiter damit beschäftigt sind, das Grabmal eines chinesischen Kaisers freizulegen. Die Panzerknacker machen gute Miene zum bösen Stil, damit ihre Intrige nicht auffliegt. Als sie in die prächtige Schatzkammer des Kaisers geführt werden, werden sie von all dem Gold und den Juwelen schier geblendet.
Heimlich stehlen die Panzerknacker eine wunderschöne Jade-Figur, auf deren Sockel einige Schriftzeichen eingraviert sind. Bei der Botschaft handelt es sich offenbar um einen Fluch des Drachenkaisers, der all jene treffen soll, die sich an seinen Schätzen vergreifen. Aber die Panzerknacker halten den Fluch für ausgemachten Aberglaube, klauen die Limousine und fahren nach Hong Zong zu einem Antiquitätenhändler. Der Händler lässt sie warten und verständigt stattdessen die Polizei. Nach einer wilden verwegenen Verfolgungsjagd quer durch die Stadt landen die Panzerknacker schließlich im Gefängnis und müssen wohl oder übel einsehen, dass ihnen die Jadefigur kein Glück gebracht hat.
Der große Knall[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

- Originaltitel: Indiana Pipps e l'avventura siberiana
- Story: Bruno Sarda
- Zeichnungen: Massimo De Vita
- Erstveröffentlichung: 10.06.1997
- Genre: Abenteuer, Wissenschaft (Tunguska-Ereignis)
- Figuren: Indiana Goof, Micky Maus, Igor
- Seiten: 31
- Nachdruck aus: LTB 247
Mit der Transsibirischen Eisenbahn reist Reporter Micky Maus für eine neue Reportage durch Russland und freundet sich im Zug schnell mit dem Botaniker Igor an. Bei einem Halt erkundet Micky ein kleines Dörfchen und trifft dort zufälligerweise auf seinen guten alten Freund Indiana Goof, der es sich nicht nehmen lässt, mit den Einheimischen einen kräftezehrenden Kasatschok zu tanzen. Micky erkundigt sich nach dem Grund der Reise und erfährt von Indiana Goof, dass dieser in Sibirien unterwegs ist, um das Rätsel der verhängnisvollen Tunguska-Explosion aus dem Jahre 1907 zu lüften.
Außerdem hat Indiana eine Kinderzeichnung dabei, die nach seiner Vermutung ein waschechtes Känguru zeigen könnte! Daher vermutet Indiana Goof, dass der legendäre Kontinent Mu einst Asien mit Australien verbunden hat und sich in den Weiten Russlands noch immer Kängurus verbergen könnten, die bislang bloß noch niemand begegnet sind. Micky und Indiana Goof setzen ihre Expedition von nun an gemeinsam mit dem aufgerüsteten Goofobil fort und machen bei einem kleinen Picknick Bekanntschaft mit einem ziemlich großen Eichhörnchen, das es auf Indianas Negritas abgesehen hat. Die beiden Abenteurer heften sich ihrem tierischen Freund an die Fersen und entdecken dabei den Zugang zu einer Höhle, die ein altes verlassenes Laboratorium verbirgt.
Plötzlich taucht Igor auf, entpuppt sich als Bösewicht und will Micky und Indiana Goof gefangennehmen. Igor erklärt, dass sein Großvater vor vielen Jahren auf ein geheimes Labor einer Gruppe von Alchimisten aus dem Rosenkreuzer-Orden gestoßen ist und beschlossen hat, sein Leben dem Fortsetzen der Studien zu widmen. Beim Versuch, den Stein der Weisen herszustellen, habe Igors Großvater mehr unwissentlich die erste Kernspaltung der Menschheitsgeschichte durchgeführt und sich infolge der Zerstörungskraft in ein sibirisches Dorf zurückgezogen. Nun beabsichtigt Igor, die Maschinen seines Urahns erneut in Gang zu setzen und endlich den Stein der Weisen zu erschaffen, mit dem man der Überlieferung nach unedle Dinge zu Gold machen könne. Allerdings hat der fiese Gauner nicht der Schlagkraft der großen Eichhörnchen-Familie gerechnet, die Micky und Indiana zu Hilfe eilen. Das Labor fliegt in die Luft und die beiden Freunde beschließen, fortan Stillschweigen über das Geschehene zu bewahren.
Aus dem Leim gegangen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e la resina Pirypao
- Story: Giorgio Figus
- Zeichnungen: Massimo De Vita
- Erstveröffentlichung: 03.08.1986
- Genre: Abenteuer, Dagobert in Not, Gagstory
- Figuren: Onkel Dagobert, Donald Duck, Tick, Trick und Track, Daniel Düsentrieb, Helferlein, Baptist
- Seiten: 30
- Nachdruck aus: DD 394
Mit viel Geduld und Ausdauer hat sich Donald Duck im heimischen Garten seinem neuen Hobby gewidmet: Er hat nur mit einfachen Streichhölzern ein komplettes Blockhaus in Miniaturform gebaut, das ganz ohne Leim auskommt. Stolz zeigt er sein kleines Bauwerk den Neffen Tick, Trick und Track, die Donalds Leistung und Geduld bewundern. Just in diesem Augenblick zerreißt ein markerschütternder Schrei die Luft, der offensichtlich aus dem Geldspeicher dringt. Donalds Blockhäuschen stürzt in sich zusammen wie ein Kartenhaus, sodass Donald wütend ins Auto steigt, um sich bei Onkel Dagobert zu beschweren. Dort werden Donald und die Jungs von Baptist begrüßt, der mit Onkel Dagoberts salzigen Tränen den Vorgarten wässert.
Im Büro des reichsten Mannes der Welt herrschen Verzweiflung und Trübsal. Onkel Dagobert beschwert sich über den Niedergang des Bausektors, da die Preise für Zement drastisch gestiegen sind und die Regierung die Fördermittel zur Bauförderung gestrichen hat – ausgerechnet jetzt, wo Onkel Dagobert die Baugenehmigung für ein neues Wohnviertel erhalten hat. Plötzlich trifft ein eiliges Telegramm ein, das eine weitere Schocknachricht für Onkel Dagobert bereithält: Bei seiner neusten Weltraummission gab es eine technische Störung, was dazu führte, dass die Rakete ihre Sonde mit wertvollen Daten verloren hat. Die Sonde soll ausgerechnet irgendwo über Borneo abgestürzt und zu Boden gegangen sein, wie Dagobert den Neffen anhand einer Landkarte zeigt.
Wenig später befinden sich Onkel Dagobert, Donald und Tick, Trick und Track in der Erfinderwerkstatt von Daniel Düsentrieb. Der findige Diplom-Ingenieur berechnet mit einigen mathematischen Mühen, wo genau die Sonde niedergegangen ist. Weil Onkel Dagobert keine Zeit verlieren will, fliegen alle Beteiligten zusammen nach Borneo und landen schon bald auf dem Flughafen der indonesischen Region Sintang. Im undurchdringlichen Dickicht des Dschungels warten einige Gefahren und stachelige Dornengewächse auf die Abenteurer, welche die Sonde unbedingt wiederfinden wollen. Wie sich ein paar tage später herausstellt, liegt das Gerät auf der Spitze eines geheimnisvollen Tempels mitten im Urwald. Während Tick, Trick und Track darüber nachdenken, dass die Sonde unmöglich von selbst dort gelandet sein kann, erklimmen Donald und Herr Düsentrieb bereits die Stufenpyramide.
An der Spitze angekommen will Donald das technische Bauteil hochheben, doch seine Hand bleibt Berührung der Sonde kleben. Es hat den Anschein, als hätte jemand die Sonde auf der Spitze der Pyramide festgeklebt, aber mit vereinten Kräften und dank der Schwerkraft können Donald und Herr Düsentrieb das Gerät zu Boden bringen. Allerdings haben die Ducks gar nicht bemerkt, wie eine Gruppe Einheimischer sie umringt hat und sie dazu anstachelt, mit in ihr Dorf zu kommen, wo der sprachbegabte Häuptling bereits auf die unangemeldeten Besucher wartet. Die Insulaner halten die abgestürzte Sonde für ein Geschenk der Götter und wollen dieses nicht mehr herausgeben, aber wenigstens darf Onkel Dagobert die Festplatte mit den gespeicherten Daten bergen und mit nach Hause nehmen.
Daniel Düsentrieb interessiert sich außerdem für den seltsamen Klebstoff und das Lösungsmittel, mit dem der Medizinmann Donalds Hand von der Weltraumsonde gelöst hat. Der biologisch hergestellte Leim besteht nämlich aus dem Extrakt der seltenen Pflanze „Pirypao Resinis“, die eigentlich als ausgestorben gilt. Dieser Klebstoff könnte die Lösung für Onkel Dagoberts Bauprobleme sein! Wieder in Entenhausen muss Herr düsentrieb den Leim in Windeseile analysieren und synthetisch nachbauen, obwohl er davor warnt, ihn vorschnell einzusetzen, bevor er nicht auch das Gegenmittel chemisch untersucht hat.
Aber Onkel Dagobert ignoriert die Warnung, trommelt Medien- und Politikvertreter zusammen und erlebt am Ende sein blaues Wunder: Denn der Leim der „Pirypao Resinis“ ist sehr empfindlich und hat einen entscheidenden Nachteil für den Bau von Gebäuden.
Das Tal des verschwundenen Echos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e la valle dell'eco perduta
- Story: Bruno Concina
- Zeichnungen: Valerio Held
- Erstveröffentlichung: 09.08.1984
- Genre: Wirtschaftskampf, Fantasy
- Figuren: Onkel Dagobert, Donald Duck, Klaas Klever, Anwantzer
- Seiten: 34
- Nachdruck aus: Abenteuer Team 38
Hoch droben in den Bergen ist ein Ehepaar nach einer anstrengenden Wanderung heilfroh, eine Berghütte mit einem zünftigen Wirtshaus gefunden zu haben. Hungrig betreten sie die Gaststätte und wundern sich darüber, dass dort Dagobert Duck und Klaas Klever gemeinsam die Geschicke leiten. Donald Duck, der als Kellner seinem Onkel unter die Arme greift, setzt zu einer Erklärung an und erzählt die gesamte Geschichte, während das Ehepaar ein ums andere Mal eine neue Bestellung aufgeben muss.
Onkel Dagobert und Klaas Klever haben jeweils die Hälfte einer Berghütte gekauft, die für ihre schöne Aussicht und das perfekte Echo bekannt ist. Als die beiden an der Hütte eintreffen, bricht sogleich der übliche Wettstreit los, wer wem die Hüttenhälfte abkauft. Außerdem zanken sie sich darüber, wer die größeren Pläne beim Ausbau zu einem Luxushotel hat.
Die Streitereien zwischen beiden reißen nicht ab, dafür aber eines Morgens das Echo – und das, obwohl das Tal für sein glockenklares Echo berühmt ist! Beide lassen sogleich überall im Tal riesige Lautsprecher aufstellen, doch auch danach ist noch immer kein Echo zu hören. Als der Disput der beiden Streithähne handgreiflich wird, tauchen resolute Zwerge auf, die die beiden in ihr Reich unter dem Berg „bitten“. Es wird klar, dass die Zwerge als Wächter des Echos fungieren und das Echo im Tal abgestellt haben, um die Fantastilliardäre zu verdrängen. Der große Chef der Zwerge fordert die Widersacher auf, zu einem friedlichen Zusammenleben in und mit der Natur zu gelangen. Andernfalls müssen sie auf ewig die Gesellschaft des Anderen im Bergreich der Zwerge ertragen. Zerknirscht geben sich Onkel Dagobert und Klaas Klever die Hand und beschließen, für dieses Vorhaben zusammenzuarbeiten und sich die Arbeit und die Gewinne zu teilen.
Auf des Berges höchsten Pisten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Chilly Events At The Slippery Slide Hotel
- Story: Hanne Guldberg Mitzkeben
- Zeichnungen: Miguel
- Erstveröffentlichung: 1993
- Genre: Kriminalgeschichte, Gagstory
- Figuren: Micky Maus, Minni Maus, Goofy, Klarabella Kuh, Rudi Ross, Kater Karlo, Schnauz (bartlos)
- Seiten: 30
- Nachdruck aus: DD 462
Die sportbegeisterten Freunde Micky Maus, Minnie Maus, Goofy, Klarabella Kuh und Rudi Ross verbringen ihren Winterurlaub in diesem Jahr gemeinsam und reisen mit vollen Koffern an. Nur eine einzige Seilbahn führt auf die Spitze des Berges, wo ihr Hotel „Skihaserl“ steht, in dem zahlreiche Gäste logieren. Dem Hotel mit Restaurant ist auch eine Skischule angeschlossen, deren Skilehrer in den letzten Jahren eine Vielzahl von Preisen und Trophäen abgeräumt hat.
Als die Freunde aus der Seilbahn treten und ihre Ausrüstung zusammensuchen, wundern sie sich über die vielen Polizisten vor Ort. Minnie wittert sofort ein Verbrechen und auch Micky Maus bietet sogleich seine Hilfe an. Der leitende Ermittler erklärt, dass irgendwelche Diebe die goldenen Pokale der Skischule geklaut haben. Von den Tätern und den Pokalen selbst fehlt jede Spur – und das, obwohl nur die Seilbahn ins Tal herunterführt. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die Beute noch irgendwo in den Bergen versteckt sein muss.
Der Hoteldirektor hat mittlerweile einen Nervenzusammenbruch erlitten, da auch in seinem Hotel immer wieder kleinere Diebstähle gemeldet werden. Kurioserweise scheinen es die Diebe auf die Skiausrüstungen der Hotelgäste abgesehen zu haben, denn es verschwinden dutzendfach gebrauchte Skier. Obwohl Micky sich auf seinen Urlaub konzentrieren will, wittert er einen Zusammenhang. Als auch seine und Goofys Skier gestohlen werden, will er sich ein neues Paar kaufen. Der zwielichtige Verkäufer im lokalen Ausstattungsgeschäft kommt ihm seltsamerweise irgendwie bekannt vor.
Als dann auch noch Minnie und Klarabella in einem Schneesturm verschwinden, machen sich Micky, Goofy und Rudi trotz der widrigen Witterungsbedingungen auf die Suche nach ihren Freundinnen. Kurz zuvor hat Klarabella bei ihrer Abfahrt einen Unfall gehabt und leidet seitdem unter einer mittelschweren Amnesie. Sie hält sich nun für die Verlobte des Bösewichts, der sie und Minnie gefangen nehmen lässt. Die dreisten Diebe haben ein raffiniertes Modell entwickelt, um ihre Beute wohlbehalten ins Tal zu bringen. Zum Glück sind Micky, Goofy und Rudi schon bald zur Stelle, um für Recht und Ordnung zu sorgen und die Schurken in ihre Schranken zu weisen.
Heiße Tage in Afrika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Lost Valley
- Story: Spectrum Associates
- Zeichnungen: Flemming Andersen
- Erstveröffentlichung: 1997
- Genre: Abenteuer, Mystery
- Figuren: Donald Duck, Daisy Duck (Daisy Danger)
- Seiten: 55
- Besonderheit: Anspielungen auf Indiana Jones und Crocodile Dundee
- Nachdruck aus: LTB 242
Im tief verschneiten Entenhausen bibbert der arme Donald Duck vor sich hin, da seine Heizung den Geist aufgegeben hat und sich der ewig klamme Erpel den teuren Monteur nicht leisten kann. Was Donald sucht, ist ein entspannter Urlaub im sonnigen Süden, der möglichst seinen Geldbeutel schont und nur für eine Hand voll Taler zu haben ist. Im Schaufenster eines dubiosen Reisebüros entdeckt Donald ein unschlagbares Angebot für eine Kreuzfahrt, die gerade mal einen Taler kosten soll. Sofort kommt Donald mit dem windigen Verkaufsberater ins Gespräch und erklärt, dass er den Betrag für die Reise gleich in bar begleichen werde.
Dem Leiter des Reisebüros leuchten die Augen und er legt Donald sofort einen Vertrag vor, den dieser ohne zu zögern unterschreibt. Dann aber folgt das böse Erwachen: Donald konnte das Schild im Schaufenster nicht richtig sehen und hat die vielen Nullen hinter der Eins nicht entdeckt. Um die enorm hohe Stornierungsgebühr nicht zahlen zu müssen, lässt sich Donald von dem Reisebürochef dazu überreden, selbst als Reiseführer auf Tour zu gehen. Mit einem Briefumschlag in der Hand soll sich Donald sofort zum Flughafen begeben, um dort von einem zweiten Chef weitere Informationen für seine Reise zu erhalten.
Vor dem Terminal stößt Donald unsanft mit einem bulligen Typen im Safari-Anzug zusammen, wobei er seinen Umschlag mit dem des Abenteurers vertauscht. So verwundert es nicht, dass Donald von dem gestressten Chef für einen erfahrenen Reiseleiter gehalten wird, der stets die Gefahr sucht und keine Furcht zu kennen scheint. Er schickt Donald sofort auf die Startbahn, wo Donald ein Flugzeug Richtung Afrika besteigt und schon bald auf dem schwarzen Kontinent ankommt. Auch in der Basisstation wird Donald für den bekannten Abenteurer Indiana Jupp gehalten, traut sich aber nicht, seine wahre Identität preiszugeben.
Donald soll einen Trip in den Dschungel mit einem durchgeknallten Ehepaar unternehmen und diese bei Laune halten. Nach einer Tour mit einem ferngesteuerten Heißluftballon sollen die Entdecker durch den Urwald marschieren und im Tal des Nebels ein Camp finden. Nachdem die Touristen und Donald mit dem Ballon abgestürzt sind und auch noch ihre Ausrüstung verloren haben, versuchen sie, sich wieder in die Zivilisation zurück zu kämpfen. Das stellt sich in dem nebeligen Tal voller gefährlicher Tiere jedoch als echte Herausforderung heraus. Zumal es in dem Urwald besonders gefährliche Gorillas geben soll, denen ein hoher Intelligenzgrad nachgesagt wird. Das verängstigte Ehepaar wird in der Nacht von einem monströsen Gorilla verschleppt, woraufhin Donald die Verfolgung aufnimmt und schließlich eine verborgene Stadt entdeckt, die von den Affen bewohnt wird.
Dort trifft Donald auch auf die hübsche Zoologin Daisy Danger wieder, die er bereits im Basislager kennengelernt hat. Nun nimmt Donald an, dass es sich bei dem Szenario nur um eine gestellte Attraktion für Touristen handelt und läuft zu wahren Höchstleistungen auf. Als gefeierter Held führt er das Ehepaar und Daisy Danger wieder zum Lager, wo ihm nunmehr mitgeteilt wird, dass es sich um keine Inszenierung gehandelt hat, sondern alle Gefahren überaus realistisch waren.