LTB 566: Rezension: Unterschied zwischen den Versionen
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{{gut}} Ein recht spaßiger Einseiter, der zeigt, in welch schreckliche Accessoires Hundebesitzer ihre Lieblinge gerne mal stecken. Hat Humor und ist auch von den Zeichnungen her gelungen. '''Gut'''! [[Benutzer:Poco23|Poco23]] ([[Benutzer Diskussion:Poco23|Diskussion]]) 17:31, 5. Dez. 2022 (CET) | {{gut}} Ein recht spaßiger Einseiter, der zeigt, in welch schreckliche Accessoires Hundebesitzer ihre Lieblinge gerne mal stecken. Hat Humor und ist auch von den Zeichnungen her gelungen. '''Gut'''! [[Benutzer:Poco23|Poco23]] ([[Benutzer Diskussion:Poco23|Diskussion]]) 17:31, 5. Dez. 2022 (CET) | ||
== [[Die Legende des ersten Phantomias]] (Teil 18): Das Gespenst von Notre Duck == | |||
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*[[Autor|Story]] & [[Zeichner|Zeichnungen]]: [[Marco Gervasio]] | |||
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In der Kathedrale von Notre Duck haust seit einiger Zeit ein Gespenst, vor dem sich die Stadtbevölkerung fürchtet. Indes lesen Lord Quackett und Detta von Duz in der Zeitung von einem Einbruch, bei dem die Smaragdsammlung der Gräfin von Grünstein gestohlen wurde, für den Phantomias in der Zeitung verantwortlich gemacht wird. Und das, obwohl nicht einmal eine seine Visitenkarte hinterlassen wurde. Grund genug für Phantomias und Detta, um der Sache auf den Grund zu gehen und ihr Revier zu sichern. Das Gespenst, das anscheinend in der Kathedrale Notre Duck haust, entkommt den beiden nicht nur, sondern lässt auch noch den 500-karätigen Smaragd aus dem Entenhausener Museum mitgehen. Doch Phantomias und seine Gefährtin sind nicht der Typ Mensch, der schnell aufgibt, also machen sie es dem Gespenst nicht leicht und jagen es durch die Stadt. | |||
{{hl}}Eine spannende Verfolgungsjagd um und durchs [[Entenhausener Münster]] prägt diese Geschichte. Marco Gervasio hat hier eine weitere gelungene Episode seiner Serie geschaffen, die stark Bezug auf Barks' [[Das Münstermännchen|Münstermännchen]] nimmt. Zu seiner 1964 geschriebenen Geschichte lassen sich viele Parallelen aufweisen, wie die vergleichbar ablaufende Jagd durch das Entenhausener Münster und die Funktion der Orgeln. Außerdem lassen sich natürlich das Münstermännchen und das Phantom von Gervasio vergleichen, die jeweils im Mittelpunkt der Geschichte stehen. Das Entenhausener Münster heißt in dieser Geschichte jedoch wie im englischen Original von Barks ''Notre Duck'' – was offensichtlich eine Anspielung auf Notre Dame in Paris sein soll – und wird nicht übersetzt. Interessanterweise taucht auch Lord Quacketts Bruder Henry wieder auf, der in der 15. Episode ''Der verschollene Bruder'' von Lord Quackett in Ägypten gefunden wurde. | |||
Die Geschichte lebt von den vermutlich recht bekannten Parallelen zu Barks und dem recht klassischen Aufbaus einer Episode der Legende des Ersten Phantomias. Aber auch die Zeichnungen sind wie gewohnt ein wahrer Genuss. Gervasio schafft es jedes Mal, der Geschichte eine solche Stimmung zu verschaffen, das können nicht viele Künstler. Jedenfalls nicht in dem Ausmaß, wie er es kann. Gervasio arbeitet viel mit Grau- und Schwarztönen, die seine Geschichten sehr düster wirken lassen. Auf 30 Seiten ist das Abenteuer gut ausgearbeitet und hinterlässt keine inhaltlichen Fragen oder Lücken. Alles in allem eine weitere gelungene Episode der [[Die Legende des Ersten Phantomias|Legende des Ersten Phantomias]]. '''Highlight'''! [[Benutzer:Poco23|Poco23]] ([[Benutzer Diskussion:Poco23|Diskussion]]) 17:43, 7. Dez. 2022 (CET) | |||
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Version vom 7. Dezember 2022, 18:43 Uhr
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Cover
Ich bin etwas hin- und hergerissen zwischen Gut und Mittelmaß. Einerseits gefällt mir das Glänzende und Strahlende am Cover sehr und auch das Motiv ist recht nett. Andererseits ist der Dagobert meiner Meinung nach eher weniger gelungen, besonders der sehr lange Backenbart gefällt mir nicht so gut. Aufgrund der vielen prächtig glänzenden Talermünzen und eines wichtigen Jubiläums reicht es dann doch für ein Gut-. Poco23 (Diskussion) 17:15, 5. Dez. 2022 (CET)
Das Geschäft des Jahrzehnts
- Story: Gorm Transgaard
- Zeichnungen: Andrea Ferraris
- Seiten: 28
Dagobert begibt sich voller Vorfreude zum Klub der Milliardäre, in dem am Abend der Geschäftsmann des Jahrzehnts gekürt werden soll. In der sicheren Erwartung wie auch in den vorherigen Dekaden als Sieger hervorzugehen, bereitet er seine Dankesrede vor. Doch es kommt ganz anders als gedacht: Nicht Dagobert wird der Geschäftsmann des Jahrzehnts, sondern Zynthia Zyberle mit ihrer Fitness-App Go Digi Fit. Rasend vor Wut behauptet Dagobert, er könne in der Wüste Sand, am Nordpol Eis, auf dem Mars Schokoriegel und Milliardären Kleingeld verkaufen. Mit etwas Nachdruck von Klaas Klever wird diese Aussagen von der Vorsitzenden als eine Lüge gewertet, sodass Dagobert aus dem Klub der Milliardäre geworfen wird. Und es kommt noch schlimmer: Alle seine Geschäftspartner weigern sich, Geschäfte mit jemandem zu machen, der nicht Teil des Klubs ist. Da bleibt nur noch eins, nämlich beweisen, dass seine Aussagen keine Lügen sind.
Die Idee eines Preises für den besten Geschäftsmann des Jahres oder Jahrzehnts ist nicht neu, ebenfalls wie der Rauswurf aus dem Klub der Milliardäre nicht unbekannt ist. Dennoch kriegt Transgaard es hier hin, der Geschichte eine eigene Handlung zu verschaffen. Die absurden Wetten und die kreative Ausführung Dagoberts sind wohlüberlegt und ergeben ein passables Grundgerüst, das die Geschichte stützt. Einige Handlungen aber sind etwas unlogisch und wirken wie Notmaßnahmen, um die Geschichte am Laufen zu halten. Zeichnerisch ist meiner Meinung nach noch viel Luft nach oben – Dagobert ist manchmal etwas verzerrt und die Vorsitzende des Klubs der Milliardäre hat einen schrecklichen Quadratschädel. Der in diesem Band fehlende Dagobert-Einseiter von Transgaard und Ferraris wird von dieser Geschichte mit denselben Künstlern ersetzt.
Eine weitere lustige Idee hatten die beiden Künstler, die sie in ihre Geschichte eingebaut haben. Das ganze letzte Jahr gab es in jedem Band einen Einseiter mit Geschäftsideen von Dagobert. Alle diese Ideen sind in dieser Geschichte im Hintergrund zu entdecken, wenn man sich etwas genauer umschaut. Dies verleiht der Geschichte eine nette Stimmung, da man bereits gesehen Motive wiedererkennt. Kreative Idee, auf die ein ganzes Jahre hingearbeitet wurde! Aufgrund der oben genannten Abzüge vergebe ich ein Gut-. Poco23 (Diskussion) 17:10, 5. Dez. 2022 (CET)
Kunst am Hund
- Story & Zeichnungen: Alessio Coppola
- Seiten: 1
Pluto benötigt dringend ein neues Halsband, doch es darf nicht zu teuer sein und muss gut aussehen. Zudem muss es noch zum Hund passen. Keine leichte Aufgabe für Micky, die er jedoch bravourös und originell löst...
Ein recht spaßiger Einseiter, der zeigt, in welch schreckliche Accessoires Hundebesitzer ihre Lieblinge gerne mal stecken. Hat Humor und ist auch von den Zeichnungen her gelungen. Gut! Poco23 (Diskussion) 17:31, 5. Dez. 2022 (CET)
Die Legende des ersten Phantomias (Teil 18): Das Gespenst von Notre Duck
- Story & Zeichnungen: Marco Gervasio
- Seiten: 30
In der Kathedrale von Notre Duck haust seit einiger Zeit ein Gespenst, vor dem sich die Stadtbevölkerung fürchtet. Indes lesen Lord Quackett und Detta von Duz in der Zeitung von einem Einbruch, bei dem die Smaragdsammlung der Gräfin von Grünstein gestohlen wurde, für den Phantomias in der Zeitung verantwortlich gemacht wird. Und das, obwohl nicht einmal eine seine Visitenkarte hinterlassen wurde. Grund genug für Phantomias und Detta, um der Sache auf den Grund zu gehen und ihr Revier zu sichern. Das Gespenst, das anscheinend in der Kathedrale Notre Duck haust, entkommt den beiden nicht nur, sondern lässt auch noch den 500-karätigen Smaragd aus dem Entenhausener Museum mitgehen. Doch Phantomias und seine Gefährtin sind nicht der Typ Mensch, der schnell aufgibt, also machen sie es dem Gespenst nicht leicht und jagen es durch die Stadt.
Eine spannende Verfolgungsjagd um und durchs Entenhausener Münster prägt diese Geschichte. Marco Gervasio hat hier eine weitere gelungene Episode seiner Serie geschaffen, die stark Bezug auf Barks' Münstermännchen nimmt. Zu seiner 1964 geschriebenen Geschichte lassen sich viele Parallelen aufweisen, wie die vergleichbar ablaufende Jagd durch das Entenhausener Münster und die Funktion der Orgeln. Außerdem lassen sich natürlich das Münstermännchen und das Phantom von Gervasio vergleichen, die jeweils im Mittelpunkt der Geschichte stehen. Das Entenhausener Münster heißt in dieser Geschichte jedoch wie im englischen Original von Barks Notre Duck – was offensichtlich eine Anspielung auf Notre Dame in Paris sein soll – und wird nicht übersetzt. Interessanterweise taucht auch Lord Quacketts Bruder Henry wieder auf, der in der 15. Episode Der verschollene Bruder von Lord Quackett in Ägypten gefunden wurde.
Die Geschichte lebt von den vermutlich recht bekannten Parallelen zu Barks und dem recht klassischen Aufbaus einer Episode der Legende des Ersten Phantomias. Aber auch die Zeichnungen sind wie gewohnt ein wahrer Genuss. Gervasio schafft es jedes Mal, der Geschichte eine solche Stimmung zu verschaffen, das können nicht viele Künstler. Jedenfalls nicht in dem Ausmaß, wie er es kann. Gervasio arbeitet viel mit Grau- und Schwarztönen, die seine Geschichten sehr düster wirken lassen. Auf 30 Seiten ist das Abenteuer gut ausgearbeitet und hinterlässt keine inhaltlichen Fragen oder Lücken. Alles in allem eine weitere gelungene Episode der Legende des Ersten Phantomias. Highlight! Poco23 (Diskussion) 17:43, 7. Dez. 2022 (CET)