Stephen Herek: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Stephen Herek''' (*10.11.1958) ist ein US-amerikanischer [[Filmregisseur]]. Viele seiner Filme drehte er für die [[Walt Disney Company]], darunter auch seine zwei berühmtesten Filme, [[Mighty Ducks]] und [[101 Dalmatiner | '''Stephen Herek''' (* 10.11.1958) ist ein US-amerikanischer [[:Kategorie:Regisseur|Filmregisseur]]. Viele seiner Filme drehte er für die [[Walt Disney Company]], darunter auch seine zwei berühmtesten Filme, ''[[Mighty Ducks]]'' und [[101 Dalmatiner – Dieses Mal sind die Hunde echt]]. Er filmt sämtliche seiner Filme ausschließlich im anamorphen Panavision Format. | ||
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1982 wurde Stephen Herek erstmals in einem Absoann erwähnt, und zwar als Schnittassistent beim Film ''Android''. Herek entschied sich dazu, Regisseur werden zu wollen. 1986 hatte er dann mit ''Critters'' sein Regiedebüt. Das Drehbuch für diesen von ''Gremlins'' inspirierten Film stammte ebenfalls von ihm. | 1982 wurde Stephen Herek erstmals in einem Absoann erwähnt, und zwar als Schnittassistent beim Film ''Android''. Herek entschied sich dazu, Regisseur werden zu wollen. 1986 hatte er dann mit ''Critters'' sein Regiedebüt. Das Drehbuch für diesen von ''Gremlins'' inspirierten Film stammte ebenfalls von ihm. | ||
Nach zwei weiteren erfolgreichen Teenager-orientierten Kinokomödien führte Herek 1989 erstmals Regie bei einem Fernsehfilm, und 1992 begann Herek seine Kooperation mit der [[Walt Disney Company]]. Das erste Ergebnis dieser Zusammenarbeit war die niedrig budgetierte Sportkomödie [[Mighty Ducks]]. Der Film wurde ein sehr großer Erfolg und zog nicht nur zwei Fortsetzungen und eine [[Spin-off|Spin-Off]]-[[Zeichentrickserie]] nach sich, sondern veranlasste Disney auch dazu mit einer eigenen Eishockeymannschaft, den [[Mighty Ducks of Anaheim]], ins Sportgeschäft einzusteigen. | Nach zwei weiteren erfolgreichen Teenager-orientierten Kinokomödien führte Herek 1989 erstmals Regie bei einem Fernsehfilm, und 1992 begann Herek seine Kooperation mit der [[Walt Disney Company]]. Das erste Ergebnis dieser Zusammenarbeit war die niedrig budgetierte Sportkomödie ''[[Mighty Ducks]]''. Der Film wurde ein sehr großer Erfolg und zog nicht nur zwei Fortsetzungen und eine [[Spin-off|Spin-Off]]-[[Zeichentrickserie]] nach sich, sondern veranlasste Disney auch dazu mit einer eigenen Eishockeymannschaft, den „[[Mighty Ducks of Anaheim]]“, ins Sportgeschäft einzusteigen. | ||
Bereits im Folgejahr verfilmte er mit zahlreichen Stars der frühen 90er Jahren Dumats Abenteuerroman [[Die drei Musketiere]] neu. Die modernisierte, mit flotten Sprüchen angereicherte Fassung des Klassikers war vor allem beim jugendlichen Publikum sehr beliebt. 1995 schließlich versuchte sich Herek mit [[Mr. | Bereits im Folgejahr verfilmte er mit zahlreichen Stars der frühen 90er Jahren Dumats Abenteuerroman ''[[Die drei Musketiere]]'' neu. Die modernisierte, mit flotten Sprüchen angereicherte Fassung des Klassikers war vor allem beim jugendlichen Publikum sehr beliebt. 1995 schließlich versuchte sich Herek mit [[Mr. Holland’s Opus]] dem anspruchsvollem Erwachsenenpublikum anzunähern. Das von ''[[Der Club der toten Dichter]]'' inspirierte Drama stieß bei den Filmkritikern hauptsächlich auf positive Resonanz. Ein Jahr später brachte Herek mit der Realverfilmung des [[Walt Disney Meisterwerk]]s ''[[101 Dalmatiner]]'' seinen bislang größten kommerziellen Erfolg ins Kino. | ||
Das Comedy-Drama [[Der Guru]] mit [[Eddie Murphy]] von 1998 schließlich war Hereks bislang letzte Produktion für Disney. [[Der Herr des Hauses]] aus dem Jahr 2005 wurde jedoch in manchen Ländern von [[Buena Vista]] vertrieben. | Das Comedy-Drama ''[[Der Guru]]'' mit [[Eddie Murphy]] von 1998 schließlich war Hereks bislang letzte Produktion für Disney. ''[[Der Herr des Hauses]]'' aus dem Jahr 2005 wurde jedoch in manchen Ländern von [[Buena Vista]] vertrieben. | ||
Seine vergangenen Produktionen, darunter auch schon [[Der Guru]] waren allesamt nur mittlere bis kleine Erfolge im Kino, allerdings fanden sie zunehmenden Zuspruch im Kabelfernsehen. | Seine vergangenen Produktionen, darunter auch schon ''[[Der Guru]]'' waren allesamt nur mittlere bis kleine Erfolge im Kino, allerdings fanden sie zunehmenden Zuspruch im Kabelfernsehen. | ||
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*Rock Star (2001) | *Rock Star (2001) | ||
*Fast Food Family (1991) | *Fast Food Family (1991) | ||
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*Critters | *Critters – Sie sind da (1986) | ||
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Aktuelle Version vom 19. Mai 2026, 15:27 Uhr

Stephen Herek (* 10.11.1958) ist ein US-amerikanischer Filmregisseur. Viele seiner Filme drehte er für die Walt Disney Company, darunter auch seine zwei berühmtesten Filme, Mighty Ducks und 101 Dalmatiner – Dieses Mal sind die Hunde echt. Er filmt sämtliche seiner Filme ausschließlich im anamorphen Panavision Format.
Biographie und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Stephen Herek wurde am 10. November 1958 in San Antonio geboren. Nachdem er sein Studium auf der Universität von Texas in Austin abgeschlossen hatte, zog er nach Los Angeles, wo er für Roger Cormans Produktionsfirma New World Pictures in der Schnittabteilung arbeitete. 1982 wurde Stephen Herek erstmals in einem Absoann erwähnt, und zwar als Schnittassistent beim Film Android. Herek entschied sich dazu, Regisseur werden zu wollen. 1986 hatte er dann mit Critters sein Regiedebüt. Das Drehbuch für diesen von Gremlins inspirierten Film stammte ebenfalls von ihm.
Nach zwei weiteren erfolgreichen Teenager-orientierten Kinokomödien führte Herek 1989 erstmals Regie bei einem Fernsehfilm, und 1992 begann Herek seine Kooperation mit der Walt Disney Company. Das erste Ergebnis dieser Zusammenarbeit war die niedrig budgetierte Sportkomödie Mighty Ducks. Der Film wurde ein sehr großer Erfolg und zog nicht nur zwei Fortsetzungen und eine Spin-Off-Zeichentrickserie nach sich, sondern veranlasste Disney auch dazu mit einer eigenen Eishockeymannschaft, den „Mighty Ducks of Anaheim“, ins Sportgeschäft einzusteigen.
Bereits im Folgejahr verfilmte er mit zahlreichen Stars der frühen 90er Jahren Dumats Abenteuerroman Die drei Musketiere neu. Die modernisierte, mit flotten Sprüchen angereicherte Fassung des Klassikers war vor allem beim jugendlichen Publikum sehr beliebt. 1995 schließlich versuchte sich Herek mit Mr. Holland’s Opus dem anspruchsvollem Erwachsenenpublikum anzunähern. Das von Der Club der toten Dichter inspirierte Drama stieß bei den Filmkritikern hauptsächlich auf positive Resonanz. Ein Jahr später brachte Herek mit der Realverfilmung des Walt Disney Meisterwerks 101 Dalmatiner seinen bislang größten kommerziellen Erfolg ins Kino. Das Comedy-Drama Der Guru mit Eddie Murphy von 1998 schließlich war Hereks bislang letzte Produktion für Disney. Der Herr des Hauses aus dem Jahr 2005 wurde jedoch in manchen Ländern von Buena Vista vertrieben.
Seine vergangenen Produktionen, darunter auch schon Der Guru waren allesamt nur mittlere bis kleine Erfolge im Kino, allerdings fanden sie zunehmenden Zuspruch im Kabelfernsehen.
Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Für Disney[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Mighty Ducks (1992, für Walt Disney Pictures)
- Die drei Musketiere (1993, für Walt Disney Pictures in Zusammenarbeit mit Caravan Pictures)
- Mr. Holland’s Opus (1995, für Hollywood Pictures)
- 101 Dalmatiner – Dieses Mal sind die Hunde echt (1996, für Walt Disney Pictures)
- Der Guru (1998, für Touchstone Pictures in Zusammenarbeit mit Caravan Pictures)
- Der Herr des Hauses (2005, in manchen Ländern durch Buena Vista vertrieben)
Andere Projekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Young MacGyver [TV-Serie] (2003)
- Leben oder so ähnlich (2002)
- Rock Star (2001)
- Fast Food Family (1991)
- Bill & Ted’s verrückte Reise durch die Zeit (1988)
- Critters – Sie sind da (1986)