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	<title>Duckipedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-04T11:08:16Z</updated>
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		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Ed_Wood&amp;diff=63960</id>
		<title>Ed Wood</title>
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		<updated>2010-10-18T10:44:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Haarnasenwombat: /* Informationen über den Film */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Ed wood poster.jpg|thumb|right|Das Plakat zu Ed Wood (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ed Wood&#039;&#039;&#039; ist ein Schwarz-Weiß-Spielfilm aus dem Jahre 1994 von [[Touchstone Pictures]], der unter der Regie von [[Tim Burton]] entstand. Er spiegelt das Leben des Regisseurs und Produzenten &#039;&#039;Ed Wood&#039;&#039; wider und basiert auf dem Buch &#039;&#039;Nightmare of Ecstasy&#039;&#039; von [[Rudolph Grey]]. [[Tim Burton]] und [[Denise Di Novi]] produzierten den Spielfilm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood b.JPG|thumb|right|Ausschnitt aus dem Stück &#039;&#039;&amp;quot;The Casual Company&amp;quot;&#039;&#039; (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ed D. Wood Jr.&#039;&#039; ist ein junger Regisseur der 50er-Jahre, der von sich selbst glaubt, mit seinen Geschichten und seiner Inszenierung Erfolg haben zu können. Der Film beginnt damit, dass Ed Woods Stück &#039;&#039;&amp;quot;The Casual Company&amp;quot;&#039;&#039; seine Premiere feiert. Allerdings ist das Theater fast leergefegt und der einzige Kritiker bekommt eine Geschichte über Krieg und den Wunsch nach Frieden zu sehen. Die Kritiken in den Zeitungen sind dementsprechend schlecht, aber Ed Wood sieht in Kritiken - wie die, dass die Hauptdarstellerin &#039;&#039;Dolores Fuller&#039;&#039; ein Gesicht wie ein Pferd hat oder die Kostüme der Soldaten sehr realistisch sind - etwas Positives und ist zufrieden mit der Leistung seiner Schauspielerriege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Inneren jedoch sieht es ganz anders aus, er vergleicht sich mit seinem Idol &#039;&#039;Orson Welles&#039;&#039;, der mit 26 Jahren den Durchbruch schaffte. Da er schon über 30 ist, befürchtet er, es nicht zu schaffen und es  kommen leichte Zweifel in ihm hoch. Doch seine Freundin Dolores Fuller baut ihn wieder etwas auf. Bei einem Archivar erhält Ed Wood die Rechte an einigen Archivmaterialen, wie die Szenen mit einem Oktopus oder Szenen des Krieges, die er begeistert für seine Filme verwenden möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ed schließlich erfährt, dass &#039;&#039;George Weiss&#039;&#039; einen Spielfilm über die Geschichte von &#039;&#039;Christine Jorgensen&#039;&#039; drehen möchte, beginnt er - in der Hoffnung auf einen großen Durchbruch -, sich bei ihm vorzustellen. Christine Jorgensen wurde als &#039;&#039;George William Jorgensen, Jr.&#039;&#039; geboren und 1952 durch eine Geschlechtsumwandlung zu Christine. Diese Geschichte der Geschlechtsumwandlung ging damals um die Welt. George Weiss hoffte, mit diesem Film einen schnellen Erfolg erzielen zu können. Ed versucht, ihn durch die Tatsache, dass er hin und wieder Frauenkleider trägt, auf seine Seite zu bringen, aber George ist davon nicht gerade begeistert und wirft ihn heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig später trifft Ed auf den ehemaligen Horrorstar &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039;, der sich gerade einen Sarg ansieht, und bringt ihn nach Hause. Zwischen den beiden entsteht eine tiefe Freundschaft, die man fast als Vater-und-Sohn-Beziehung bezeichnen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gelingt ihm sogar, Béla für sein neues Projekt zu gewinnen. Als George von diesem Schnäppchen eines Stars erfährt, übergibt er ihm - in der Hoffnung auf einen noch größeren Gewinn - die Regie, das Drehbuch und das Casting. Ed beginnt schließlich mit den Arbeiten zu seinem Drehbuch und durch Bélas Idee wird dann der legendäre Satz &#039;&#039;Pull the String&#039;&#039; in den Film &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039; eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er das Drehbuch seiner Freundin übergibt und sich wenig später in Frauenkleidern präsentiert, ist ihr klar, dass Ed Wood gern ihre Sachen trägt und sie diese Tatsache überhaupt nicht mag. Ed Woods Film wird innerhalb von 4 Tagen abgedreht. Diese Schnelligkeit ist zum einen Teil des Vertrages und zum anderem dem Umstand zu verdanken, dass er meist nach nur einer Aufnahme einer Szene &#039;&#039;Cut&#039;&#039; ruft und damit zufrieden ist. Als Béla sein Labor betritt, in dem er als Wissenschaftler auftritt, wird er um ein Autogramm gebeten und darauf verwiesen, was für ein toller [[Sidekick]] von &#039;&#039;Boris Karloff&#039;&#039; er in dem Film &#039;&#039;Frankensteins Sohn&#039;&#039; war. Daraufhin flippt dieser total aus und ist über diesen Kommentar total empört. Beim Schminken fallen dem Betrachter zahlreiche Nadelstiche auf, die überschminkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Film schließlich abgedreht ist, bewirbt sich Ed Wood mit den Filmrollen von Glen or Glenda bei den &#039;&#039;Warner Bros. Studios&#039;&#039;. Die Reaktion endet in einem Gelächter und einer späteren Absage. Der Film wurde schließlich nur in wenigen Kinos in &#039;&#039;Alabama und Missouri&#039;&#039; gezeigt und George Weiss hat in einen Flop investiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Wrestling-Show offenbart Ed Wood sein guter Freund &#039;&#039;Bunny Breckinridge&#039;&#039;, dass er sich aufgrund des Films Glen or Glenda einer geschlechtsangleichenden Operation unterziehen möchte. Während Bunny sich darüber Gedanken macht, steigt in der Wrestling-Show der Wrestler &#039;&#039;Tor Johnson&#039;&#039; in den Ring und gewinnt. Ed Wood ist von diesem Berg von einem Mann begeistert und kann ihn zum Film locken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Béla Lugosi ist der Droge &#039;&#039;Morphin&#039;&#039; verfallen und benötigt mehrfach die Hilfe von Ed, um wieder einigermaßen fit zu sein. Die Hilfe folgt meistens nach einem Telefonanruf, in dem er um Hilfe bettelt.&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood h.JPG|thumb|left|Béla Lugosi in der Fernsehshow &#039;&#039;Friday Night&#039;&#039; (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Nach der Absage der &#039;&#039;Warner Bros. Studios&#039;&#039; bringt ihn seine Freundin auf die Idee, selbst das Geld für den Film zu organisieren. Nach einigen Telefonaten werden Ed und Béla von der Fernsehshow &#039;&#039;Friday Night&#039;&#039; eingeladen. Hier treffen sie auf den Parapsychologen &#039;&#039;The Amazing Criswell&#039;&#039;, der in der Show verkündet, dass im April 1979 der Mars von Millionen von Menschen besiedelt wird. Ed Wood ist von ihm begeistert. &lt;br /&gt;
[[Bild:Lorreta king.JPG|thumb|right|Lorreta King wickelt Ed geschickt um den Finger (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Ed Wood und sein Filmteam veranstalten eine Benefiz-Party für den neuesten Smash-Hit des nächsten Jahres, &#039;&#039;&amp;quot;Bride of the Atom&amp;quot;&#039;&#039;. Der Erfolg hält sich in Grenzen, jedoch gelingt es Ed Wood, die Newcomerin &#039;&#039;Loretta King&#039;&#039; zu engagieren. Für die Hauptrolle bezahlt sie 300 Dollar, doch Ed Wood nimmt an, dass sie auch die restlichen Kosten von 60.000 Dollar übernehmen würde, und beginnt zu drehen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 4.JPG|thumb|left|Ed Woods erste Begegnung mit Vampira (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
In den nächsten Tagen werden Szenen für den Film Bride of the Atom gedreht, hierbei schleichen sich auch viele offensichtliche [[Filmfehler]] ein. Doch diese bezeichnet Ed Wood als ehrlich und originell. Die Dreharbeiten gehen voran, aber da die finanzellen Mittel ausgehen, wird das Filmteam aus dem Studio ge0worfen. Erneut versucht Ed, mit seinem Team das Geld zusammenzubringen, dabei treffen sich Ed und &#039;&#039;Vampira&#039;&#039; erstmals. Sie lehnt sein Angebot, in seinem Film mitzuspielen, ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notgedrungen wendet sich Ed Wood an den Fleischgroßhändler &#039;&#039;Don McCoy&#039;&#039; und er gibt das Geld nur unter zwei Bedingungen: erstens, dass der Film mit einer riesigen Explosion endet, und zweitens, dass sein Sohn &#039;&#039;Tony McCoy&#039;&#039; mitspielt. Sein Sohn sei etwas langsam im Kopf und Don fühlt, dass dieser Film ihn zu einem Mann machen würde. Er übergibt ihm die Rolle von &#039;&#039;Lt. Dick Craig&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 5.JPG|thumb|right|Der Fleischgroßhändler &#039;&#039;Don McCoy&#039;&#039; gibt Ed das Geld für seinen nächsten Film (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Für den Film wird ein riesiger Oktopus benötigt, und um diesen zu bekommen, wird mitten in der Nacht in ein Requisitenlager eingebrochen und ein [[Audio-Animatronic]]-Oktopus ohne Motor gestohlen. Die Szenen mit diesem Tier werden noch in der Nacht gedreht. Um dem Oktopus Leben einzuhauchen, werden die Arme durch die Schauspieler bewegt. In der Todesszene von &#039;&#039;Dr. Eric Vornoff&#039;&#039; wedelt Béla in seiner Rolle als Dr. deutlich mit den Oktopusarmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Dreh in der Nacht wird die letzte Szene schließlich abgedreht. In dieser geht es um die Heimat und Béla liefert eine glanzvolle Vorstellung ab. Am Ende wird gefeiert, bis Ed als Bauchtänzerin auftritt und Dolores sich schließlich verärgert von ihrem Freund trennt.&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 10.JPG|thumb|left|Zwischen Ed Wood und Béla Lugosi entsteht eine Vater-Sohn-Beziehung (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Kurz danach beginnt Béla, mit dem Leben zu hadern, da seine Ersparnisse aufgebraucht und sein Ruhm verblasst ist. Er versucht, sich selbst und Ed im Drogenrausch das Leben zunehmen. Aber Ed bringt ihn wieder zur Vernunft und er lässt sich in die Klinik einweisen, um sein Suchtproblem zu beheben. Ed lernt &#039;&#039;Kathy O&#039;Hara&#039;&#039; kennen und lieben. Sie hat kein Problem mit seinem Hang zum &#039;&#039;Transvestismus&#039;&#039; und unterstützt ihn zukünftig. Béla hat keine Kraft mehr für die Therapie, lässt sich zuerst von den &#039;&#039;Paparazzis&#039;&#039; im Krankenhaus ablichten und möchte dann wieder nach Hause. Die letzten Tage seines Lebens darf der alte Filmstar zu Hause verbringen. &lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood14.JPG|thumb|right|Der Selbstmordversuch von Béla (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Ed dreht auf Wunsch von Béla einige Szenen für einen neuen Film, der noch gar nicht geplant ist. Währenddessen läuft die Premiere des Films &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039; an, der Titel Bride of the Atom musste auf Wunsch des Publishers abgeändert werden. Ed gelingt es sogar, für die Premiere Vampira auf die Bühne zu bekommen. Die Premierenfeier wird von einem wütenden Mob vorzeitig beendet. Dadurch konnte Béla seinen letzten Film nicht mehr sehen. Wenig später verstirbt er im Alter von 73 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ed Wood sieht sich in Erinnerung an seinen Freund nochmals das Filmmaterial an und kommt auf die Idee, einen neuen Film für Béla zu drehen. Sein Vermieter &#039;&#039;Mr. Renolds&#039;&#039; möchte für seine Bapistengemeinde der &#039;&#039;Southern Baptist Convention&#039;&#039; Geld auftreiben. Diese plant, einen Film über die &#039;&#039;12 Apostel von Jesus Christus&#039;&#039; zu drehen. Es gelingt Ed, ihn davon zu überzeugen, dass man mit einer billigen Science-Fiction-Filmproduktion viel Geld für das epische Filmprojekt verdienen kann. Zufälligerweise hat er schon ein passendes [[Drehbuch]] und den Star Béla Lugosi durch [[Archivmaterial]] an der Hand. &lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 18.JPG|thumb|left|Die Taufzeremonie der Bapisten an Ed Wood (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Ed und sein Filmteam bereiten alles für ihren Blockbuster &#039;&#039;Grave Robbers from Outer Space&#039;&#039; vor. Währenddessen wird die beliebte &#039;&#039;Vampira Show&#039;&#039; abgesetzt, da diese sich weigerte, die Rechte an ihrer Figur an die [[ABC]] zu verkaufen. Aufgrund der Arbeitslosigkeit von Vampira gelingt es Ed, sie für seinen neuen Film zu verpflichten. In dem Chiropraktiker &#039;&#039;Tom Mason&#039;&#039; fand Ed schließlich den [[Doppelgänger]] von Béla, der ihm nicht einmal ähnlich sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Filmteam von &#039;&#039;Grave Robbers from Outer Space&#039;&#039; lässt sich in der Bapistengemeinde taufen und kann schließlich mit den Dreharbeiten beginnen. Doch die Geldgeber mischen sich in den Film ein. Sie verlangen, dass der Film in &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; umbenannt wird. Außerdem zweifeln sie an, dass Ed Wood überhaupt weiß, was er da tut und sprechen ihn auf offensichtliche Filmfehler an. Als dann noch &#039;&#039;[[Gregory Walcott]]&#039;&#039; als Hauptdarsteller eingesetzt werden soll, verlässt Ed Wood das Studio und trifft in einer Bar auf Orson Welles. Er baut ihn wieder auf und spricht zu ihm: &amp;quot;Visionen sind dazu da, um für sie zu kämpfen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich wird der Film abgedreht und die Premiere für Béla feierlich zelebriert. Außerdem macht Ed seiner Freundin einen Heiratsantrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Besetzung in der Analyse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Johnny Depp]] in der Rolle von Edward D. Wood, Jr.: Um sich der Figur von Ed Wood anzunähern, studierte er die Verhaltensweisen und Reden von Andy Hardy, Mickey Rooney, Ronald Reagan und Casey Kasem. Vor allem die Reden von &#039;&#039;Ronald Reagan&#039;&#039;, die blinden Optimismus und Überzeugungskraft vermittelten, beeindruckten Johnny Depp sehr intensiv, und so legte er auch seine Filmfigur an. &lt;br /&gt;
* [[Sarah Jessica Parker]] in der Rolle von Dolores Fuller: Sarah Jessica Parker sieht im Film Dolores Fuller zum Verwechseln ähnlich. Sie spielt ihren Charakter so, als würde es aus dem Bauch heraus kommen.&lt;br /&gt;
* [[Martin Landau]] in der Rolle von Béla Lugosi: Um [[Martin Landau]] in die Rolle von Béla Lugosi schlüpfen zu lassen, verwendete [[Rick Baker]] das [[Prosthetic Makeup]] und glich seine Konturen an das Vorbild an. Der Schauspieler selbst sah sich zahlreiche Spielfilme aus den Jahren 1931 bis 1956 mit Béla Lugosi an und fand, dass er theaterialisch wirkte - und setzte genau an diesen Punkten seine Rolle an.&lt;br /&gt;
* [[Bill Murray]] in der Rolle von Bunny Breckinridge: Bill Murray versuchte, seine Figur so schwul wie möglich rüberkommen zu lassen und gab der Rolle viel Raum für Selbstzweifel, die besonders in den Szenen mit dem Lied &#039;&#039;Que Sera, Sera&#039;&#039; und in der Szene während der Wrestling-Show zur Geltung kommen.&lt;br /&gt;
* [[Max Casella]] und [[Brent Hinkley]] in den Rollen von Paul Marco und [[Conrad Brooks]]: [[Max Casella]] und [[Brent Hinkley]] zeigen, wie sie Ed vertrauen und bei allen Plänen beinahe blind unterstützen.&lt;br /&gt;
* [[Mike Starr]] in der Rolle von George Weiss: [[Mike Starr]] spielt George Weiss, er lässt die Figur des Filmproduzenten fies, geldgeil und arrogant auf die Zuschauer wirken.&lt;br /&gt;
* [[George &amp;quot;The Animal&amp;quot; Steele]] in der Rolle von Tor Johnson: [[George &amp;quot;The Animal&amp;quot; Steele]] sieht Tor Johnson zum Verwechseln ähnlich. Er wurde sehr oft mit Tor Johnson verwechselt und übernimmt seine Rolle mit voller darstellerischer Kraft als guter Riese.&lt;br /&gt;
* [[Juliet Landau]] in der Rolle von Loretta King: [[Juliet Landau]] ist die Tochter von [[Martin Landau]] und spielt hier die Rolle der gewitzten und geschickten Loretta King mit einer schnippischen Zunge.&lt;br /&gt;
* [[Patricia Arquette]] in der Rolle von Kathy O&#039;Hara: [[Patricia Arquette]]s Rolle ist sehr naiv und charmant angelegt.&lt;br /&gt;
* [[Lisa Marie]] in der Rolle von Vampira: [[Lisa Marie]] spielt die Rolle von Vampira mit einer unterkühlten, aber dennoch eindrucksvollen Stimmung. Sie lässt der Vampira-Figur etwas Gruseliges abgewinnen.&lt;br /&gt;
* [[Jeffrey Jones]] in der Rolle von The Amazing Criswell: [[Jeffrey Jones]] versucht, die Art und Weise, wie der Parapyschologe The Amazing Criswell sprach, zu kopieren und seine Worte mit gleicher Intensität herüberzubringen.&lt;br /&gt;
* [[Ned Bellamy]] in der Rolle von Tom Mason: [[Ned Bellamy]] spielt Tom Mason als geistig zurückgebliebenen Menschen, der pausenlos seinen Text übt und auf diese Art und Weise ein Mann wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gastauftritte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vincent D&#039;Onofrio]] übernahm die Rolle von Orson Welles, allerdings wurde er durch die [[Voice-Over]]-Stimme von [[Maurice LaMarche]] synchronisiert. Außerdem treten [[Gregory Walcott]] und [[Conrad Brooks]] in dem Film auf. Beide Schauspieler hatten größere Rollen in dem Ed-Wood-Film &#039;&#039;Plan 9 From Outer Space&#039;&#039;. [[Gregory Walcott]] spielte die Hauptrolle von &#039;&#039;Jeff Trent&#039;&#039;. [[Conrad Brooks]] war einer der Drehassistenten von Ed Wood.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die gezeigten Filmproduktionen von Ed Wood ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glen or Glenda ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood f.JPG|thumb|right|Ed Wood bei den Regieanweisungen zu Glen or Glenda (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Der Film &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039; wurde 1953 innerhalb von 4 Tagen gedreht und veröffentlicht. Die Geschichte des Films erzählt davon, wie sich ein Mensch, der den Hang zur Travestie hat, von der Gesellschaft ausgegrenzt fühlt. Auf Wunsch von &#039;&#039;George Weiss&#039;&#039; wurden zwei erotische Szenen mit Softcore &#039;&#039;Bondage (Fesselspiele)&#039;&#039; eingefügt. Die Rolle von &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; ist die eines Marionettenspielers, der die Gefühle von Glen und Alan dank mystischer Formeln und schwerwiegender Sätze kontrolliert. Dies tut er von seinem gemütlichen Labor aus. Hier spricht er von Drachen und Schlangen und sagt den berühmten Satz &amp;quot;Pull the Strings!&amp;quot;. Die Musik stammt von [[William Lava]], der nicht im Intro genannt wird. Der Film wurde in dem Buch &#039;&#039;The Golden Turkey Awards&#039;&#039; als einer der schlechtesten Filme aller Zeiten genannt und genießt seitdem Kultstatus. [[Leonard Maltin]]s Buch &#039;&#039;Movie and Video Guide&#039;&#039; bezeichnet den Film als vielleicht schlechtesten Film, der je gedreht wurde. In der Zwischenzeit gehört dieser Film zu den &#039;&#039;Public-Domain-Filmen&#039;&#039; in Amerika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bride of the Monster ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 3.JPG|thumb|right|Ed Wood und sein Team bei Aufnahmen zu Bride of the Monster (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Der Film &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039; wurde 1955 innerhalb weniger Tage gedreht. In diesem Film versucht Dr. Eric Vornoff (Béla Lugosi), eine Rasse von &#039;&#039;atomaren Superwesen&#039;&#039; zu züchten. Dabei wird er von seinem Riesen Lobo (Tor Johnson) unterstützt, der ihm bei der Suche nach Opfern hilft. Dr. Eric Vornoff wird von der Reporterin Janet Lawton und Professor Strowski aufgespürt. Er versucht dabei alles, um Zeugen aus dem Wege zu räumen. Schließlich wird er von seinen Dienern Lobo und der Krake doch zur Strecke gebracht. Der Film genießt genauso wie &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039; Kultstatus, der durch das Buch &#039;&#039;The Golden Turkey Awards&#039;&#039; hervorgerufen wurde. Trotz allem ist der Film voller kleiner und großer Filmfehler. Mittlerweile zählt dieser Film ebenfalls zu den &#039;&#039;Public-Domain-Filmen&#039;&#039; in Amerika. Die Szene, in der Ed Wood mit seinem Team in das Lager einbricht, gehört in den Bereich der Mythen und Legenden Hollywoods. Der Film wurde mit dem Film &#039;&#039;Night of the Ghouls&#039;&#039; fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Plan 9 from Outer Space ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 15.JPG|thumb|right|Béla Lugosi erhält Eds letzte Regieanweisungen (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Der Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; aus dem Jahre 1959 wurde 1980 als &#039;&#039;Schlechster Film aller Zeiten&#039;&#039; posthum für Ed Wood mit dem &#039;&#039;The Golden Turkey Awards&#039;&#039; ausgezeichnet. &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; starb am 16. August 1956 und war gerade dabei, mit Ed Wood den Horrorfilm &#039;&#039;Tomb of the Vampire&#039;&#039; zu drehen, wofür dieser das Haus von Béla Lugosi und den dortigen Friedhof in der Nähe als Kulisse nutzte. Der Rest des neuen Films wurde im Studio gedreht. Als Béla starb, gab Ed das Projekt auf und archivierte die Aufnahmen. 1959 gelang es ihm, von einer Bapistengemeinde der &#039;&#039;Southern Baptist Convention&#039;&#039; Geld für den Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; zu bekommen. Für den Film kann er Vampira, The Amazin Criswell, [[Gregory Walcott]] und Tom Mason als Schauspieler gewinnen. Die Geschichte des Film erzählt davon, dass die Außerirdischen die Welt übernehmen möchten. Allerdings sind bereits 8 Pläne gescheitert, so muss jetzt mit dem 9. Plan die Erde erobert werden. Dies tun die Außerirdischen, indem sie einige Tote wiedererwecken, die auf der Erde für einige Tumulte sorgen. Die größte Panne, die Ed Wood bei diesem Film passierte, war, dass er &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; durch ein Double ersetzen ließ, das ihm nicht einmal ähnlich sah, und diesem einfach durch den Umhang spielen ließ. Der Film wurde aufgrund der Auszeichnung mit dem &#039;&#039;Golden Turkey Award&#039;&#039; zum Kultfilm der B-Moviefans. An der Kinokasse konnte die Bapistengemeinde keinen Gewinn erzielen und so wurde ein Film über die &#039;&#039;12 Apostel von Jesus Christus&#039;&#039; nie gedreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen über Ed Wood und sein Team ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 1.JPG|thumb|right|Ed Wood und ein Großteil seines Filmteams präsentieren sich (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ed Wood&#039;&#039; wurde am 10. Oktober 1924 in Poughkeepsie geboren. Laut seiner eigenen Aussage soll er Frauenunterwäsche während seiner Zeit als Soldat im 2. Weltkrieg getragen haben. Für weitere Produktionen wie Glen or Glenda schlüpfte er gern auch mal komplett in Damenkleidung. Seinen ersten Film &#039;&#039;The Streets of Laredo&#039;&#039; drehte er bereits 1948. Während der 50er-Jahre drehte er einige spätere B-Movie-Kultfilme wie  &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039;, &#039;&#039;Jailbait&#039;&#039;, &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039; und &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039;. Um das Geld für die Produktion von &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; zu bekommen, ließ er sich in einer Baptistengemeinde taufen, angeblich soll er in einem Kommunionskleid erschienen sein. Nachdem seine Filme floppten, versuchte er, seine Werke unter einem Pseudomyn zu vermarkten. Ein Beispiel hierfür ist der Film &#039;&#039;Married too Young&#039;&#039; aus dem Jahre 1961. Ab 1965 wendete er sich mit seinem Team der Produktion von Pornofilmen zu, der erste hieß &#039;&#039;Orgy of the Dead&#039;&#039; und es sollten noch weitere folgen. Ed Wood verstarb vermutlich alkoholsüchtig an einem Herzinfarkt am 10. Dezember 1978 in [[Hollywood]] im Alter von nur 54 Jahren. 2 Jahre später wurden seine Filme für die &#039;&#039;Golden Turkey Awards&#039;&#039; nomminiert und erhielten dadurch Kultstatus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dolores Fuller&#039;&#039; wurde im Jahre 1923 in South Bend geboren. Ihre Filmkarriere begann 1934 mit dem Film &#039;&#039;It Happened One Night&#039;&#039; an der Seite von &#039;&#039;Clark Gable&#039;&#039;. Später verliebte sie sich in Ed Wood und drehte mit ihm einige Filme wie &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039;, &#039;&#039;Jail Bait&#039;&#039; und &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039;. Doch sie konnte mit seinem Hang zur Travestie nicht umgehen und verließ ihn schließlich. Für den Film &#039;&#039;Tomb of the Vampire&#039;&#039; wurde für sie eine Hauptrolle geplant, aber da dieser Film niemals gedreht wurde, arbeitete sie nie mehr mit Ed Wood zusammen und begann, für die Musikbranche tätig zu werden. Sie schrieb zahlreiche Lieder wie &#039;&#039;Do the Clam&#039;&#039; und &#039;&#039;Rock-a-Hula, Baby&#039;&#039; für [[Elvis Presley]]. Sie arbeitete außerdem mit [[Dinah Shore]] für &#039;&#039;The Dinah Shore Show&#039;&#039; zusammen, wurde aber aufgrund einer schlechten Formulierung gefeuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; wurde am 20. Oktober 1882 in &#039;&#039;Lugos&#039;&#039;, einem damaligen Teilgebiet von Österreich und Ungarn, das heute Rumänien ist, geboren. 1893 sollte er aufs Gymnasium geschickt werden, aber Béla träumte von einer Schauspielkarriere und riss aus. Er war in Ungarn auf mehreren Bühnen zu sehen, bevor er im Jahre 1917 in dem Stummfilm &#039;&#039;Nászdal&#039;&#039; unter dem Namen &#039;&#039;Arisztid Olt&#039;&#039; sein Debüt feierte. Als die politische Führung in Ungarn durch rumänischen Truppen niedergeschlagen wurde und eine Treibjagd nach den &#039;&#039;Mitgliedern der Anhänger der Regierung&#039;&#039; veranstaltet wurde, floh er 1919 nach Deutschland. Dort war er in den ersten &#039;&#039;Karl-May&#039;&#039;-Filmen &#039;&#039;Die Todeskarawane&#039;&#039; und &#039;&#039;Die Teufelsanbeter&#039;&#039; zu sehen. Außerdem drehte er zusammen mit dem Regisseur &#039;&#039;Friedrich Wilhelm Murnau&#039;&#039; den Film &#039;&#039;Der Januskopf&#039;&#039;, der heute als verschollen gilt. 1921 emigrierte er nach Amerika und war in mehreren Nebenrollen zu sehen. 1927 war er auf Bühne als &#039;&#039;Dracula&#039;&#039; zu sehen, 1931 durfte er die Rolle auch im Kino verkörpern und wurde damit zu einem der größten Horrorstars der Filmgeschichte. Es folgten zahlreiche Spielfilme, aber der Erfolg schwand mit den Jahren. Mit der Filmkomödie &#039;&#039;Abbott und Costello treffen Frankenstein&#039;&#039; aus dem Jahre 1948 konnte er seinen letzten großen Erfolg als Dracula feiern. Er wandte sich zuerst dem &#039;&#039;Alkohol&#039;&#039; und der Droge &#039;&#039;Morphin&#039;&#039; zu. Eine Entziehungskur scheiterte und seine Frau sowie sein Sohn verließen ihn. In den 50er-Jahren traf er auf Ed Wood und gemeinsam verwirklichten sie die Filme &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039; und &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039;. Der dritte Film mit ihm sollte mit &#039;&#039;Tomb of the Vampire&#039;&#039; folgen, aber Béla starb am 16. August 1956, bevor der Film fertiggedreht werden konnte. Ed Wood verwahrte das Archivmaterial weitere 2 Jahre, schrieb das Skript um und schnitt die Szenen für den Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; neu zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Conrad Brooks]]&#039;&#039; wurde am 3. Januar 1931 in Baltimore geboren. Er arbeitete zusammen mit &#039;&#039;Paul Marco&#039;&#039; für Ed Wood als Assistent und Statist. Gemeinsam hatten sie zahlreiche Auftritte in verschiedenen Spielfilmen von Ed Wood. Zu dem Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; hat er eine besondere Beziehung, da er mehrfach in Hommagen wie &#039;&#039;Flying Saucers Over Hollywood: The Plan 9 Companion&#039;&#039; zu sehen ist. In dem Film Ed Wood spielte er einen Barkeeper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Paul Marco&#039;&#039; wurde am 10. Juni 1927 als &#039;&#039;Angelo Inzalaco&#039;&#039; geboren. Im Film &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039; übernahm er die Rolle des &#039;&#039;Officer Kelton&#039;&#039; - eine Rolle, die ihm auf den Leib geschneidert wurde. Er verkörperte die Rolle des Polizisten Kelton in den Filmen &#039;&#039;Night of the Ghouls&#039;&#039;, &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039;, &#039;&#039;The Naked Monster&#039;&#039; und &#039;&#039;Kelton&#039;s Dark Corner: Trilogy One&#039;&#039; noch weitere 4 Mal. Die Filme &#039;&#039;The Naked Monster&#039;&#039; und &#039;&#039;Kelton&#039;s Dark Corner: Trilogy One&#039;&#039; wurden in den Jahren 2005 und 2009 veröffentlicht. Paul Marco starb am 14. Mai 2006 in Hollywood. Die Ed-Wood-Filme mit Kelton werden gern auch als Kelton-Trilogie bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tor Johnson&#039;&#039; wurde am 19. Oktober 1903 geboren. Er litt bis 1931 an einem &#039;&#039;rheumatischen Herzleiden&#039;&#039;, das er durch einen Umzug nach L.A. lindern konnte. Später begann er eine Wrestlerkarriere unter dem Künstlernamen &#039;&#039;The Super Swedish Angel&#039;&#039;. Er wog 181 kg und begann bereits 1934 seine Filmkarriere als Nebendarsteller, in der er meistens die Rolle des stärksten Mann der Welt (Attraktion auf dem Jahrmarkt) oder des Gewichthebers übernahm. 1944 konnte er in seinem größten Spielfilm &#039;&#039;Das Gespenst von Canterville&#039;&#039; mitwirken. Während einer Wrestlingshow wurde er von Ed Wood entdeckt und für die Rolle des &#039;&#039;Lobo&#039;&#039; im Film &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039; eingesetzt. Ed Wood war von seiner Statur begeistert und so drehte er zusammen mit ihm weitere B-Filme. Aber auch außerhalb der Zusammenarbeit mit Ed Wood war Johnson als B-Filmschauspieler erfolgreich. Mit Béla Lugosi verband ihn eine enge Freundschaft. Am 19. Mai 1971 starb er nach mehreren Jahren von krankheitsbedingtem Leid im Alter von 67 Jahren in San Fernando. Später wurde sein Gesicht als populäre Halloween-Maske vermarktet. Sein Charakter lässt sich mit einem Filmzitat aus dem Film Bride of the Monster beschreiben: &amp;quot;Er ist zwar ein Riese, ist aber sanft wie ein Kätzchen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood a.JPG|thumb|right|&#039;&#039;The Amazing Criswell&#039;&#039; schlief gern auch mal im Sarg (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;The Amazing Criswell&#039;&#039; wurde am 18. August 1907 als &#039;&#039;Jeron Criswell Konig&#039;&#039; geboren. Er ergriff den Beruf des &#039;&#039;Parapsychologen&#039;&#039; und trat in zahlreichen Radio- und Fernsehshows auf, um Prophezeihungen zu verkünden. Darunter waren auch die Werbeshow &#039;&#039;Criswell Family Vitamins&#039;&#039; und die Fernsehshow &#039;&#039;The Jack Paar Show&#039;&#039;.  Er hatte eine lebenslange Beziehung zur Schauspielerin &#039;&#039;Mae West&#039;&#039; und war ein guter Freund von Exotica-Sänger &#039;&#039;Korla Pandit&#039;&#039;, der ihn oftmals zu Partys einlud. Durch seine Freundschaft zu Ed Wood begann er, auch für ihn in Filmen mitzuspielen. Seine schauspielerische Karriere begann mit dem Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; und endete mit dem Pornofilm &#039;&#039;Necromania&#039;&#039;. Am 10. März 1963 machte er seine berühmteste und zutreffendste Prophezeihung, nämlich dass &#039;&#039;Präsident J. F. Kennedy&#039;&#039; nicht wiedergewählt werden könne, da ihm vorher etwas zustoßen würde. Diese Prophezeihung trat leider am 22. November 1963 in Dallas ein, da J. F. Kennedy dort während einer Parade erschossen wurde. Criswell schlief gern in Särgen. Seine Prophezeihung über seine eigene Zukunft sollte niemals eintreten, er prophezeite, dass er von den Außerirdischen abgeholt würde. Doch er starb am 4. Oktober 1982 in Burbank, dort wurde er eingeäschert und nicht in einem Sarg bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vampira&#039;&#039; wurde am 11. Dezember 1922 in Petsamo als &#039;&#039;Maila Elizabeth Syrjäniemi&#039;&#039; geboren. Im Alter von 17 Jahren entschloss sie sich, Schauspielerin zu werden. Dort begann sie ihre Karriere zusammen mit &#039;&#039;Norma Jean Baker&#039;&#039; (später Marilyn Monroe) als Fotomodell. Ihr großer Durchbruch erfolgte mit dem Theaterstück &#039;&#039;Katharina die Große&#039;&#039; von &#039;&#039;Mike Todd&#039;&#039;, das in New York aufgeführt wurde. Im Jahre 1953 wurde sie für eine Fernsehshow von &#039;&#039;Mike Todd&#039;&#039; als &#039;&#039;Vampir&#039;&#039; verpflichtet. Die Show wurde zwar nach einer Folge eingestellt, jedoch legte sie den Grundstein für ihre Rolle als Vampira. Es folgte ein erfolgloser Versuch, in Hollywood den Durchbruch zu schaffen, bevor sie für den Sender [[7 KABC]], einem Spartenkanal von [[ABC]], als &#039;&#039;Vampira&#039;&#039; für &#039;&#039;The Vampira Show&#039;&#039; verpflichtet wurde. Sie wurde die erste Fernsehhorrorqueen in der amerikanischen Geschichte. Die Show endete mit Kultspruch: „Gute Nacht und schlechte Träume, Darlings!” Als sie schließlich die Rechte an der Figur nicht an die ABC verkaufen wollte, wurde sie gekündigt und Ed Wood verschaffte ihr die Rolle, die ihr später Kultstatus verlieh. Sie spielte die stumme Ghoulfrau in dem Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039;. Später war sie in dem Pornofilm &#039;&#039;Orgy of the Dead&#039;&#039; zu sehen. 1998 spielte sie ihre letzte ernste Filmrolle in &#039;&#039;I Woke Up Early the Day I Died&#039;&#039;. Im Jahr 2006 wirkte sie bei der Dokumentation &#039;&#039;Vampira: The Movie&#039;&#039; mit, in der einige verschollene Clips aus der Show und Interviews gezeigt wurden. Über ihr Liebesleben ist bekannt, dass sie 1961 mit &#039;&#039;Dean Riesner&#039;&#039; zusammen war. Sie starb am 10. Januar 2008. Doch ihre Figur ist nicht vergessen, sie wurde im Jahr 2009 in dem Film &#039;&#039;Pretty Bloody: The Women of Horror&#039;&#039; als Horrorqueen erwähnt. Außerdem haben die &#039;&#039;Simpsons&#039;&#039;-Macher ihr die Figur Booberella gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;John Cabell Breckinridge&#039;&#039;, genannt &amp;quot;Bunny&amp;quot;, wurde am 6. August 1903 in Paris geboren. Während seiner Studienzeit besuchte er das &#039;&#039;Eton College&#039;&#039; und die &#039;&#039;Oxford University&#039;&#039; in England. Bis 1920 spielte er auf englischen Bühnen in Stücken von [[William Shakespeare]] mit. Daneben trat er 1927 noch als Drag-Queen als Burlesque-Künstler in Paris auf. Dort heiratete er eine Frau, von der er sich nach der Geburt eines Sohnes scheiden ließ. Er brach auf zu anderen Ufern und emigierte nach Amerika. Dort traf er auf seinen guten Freund Ed Wood, den er bei der Produktion der Filme unterstützte. In der Liebe fühlte er sich laut einigen Gerüchten zu seinem Sekretär hingezogen. Er dachte in der Öffentlichkeit über eine Geschlechtsumwandlung nach und vollzog sie doch niemals. Im Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; spielte er die Rolle des Imperators und wurde so einem breiten Publikum bekannt. Es wurde seine einzige Filmrolle. Er starb am 5. November 1996 im Alter von 93 Jahren in San Francisco. In seiner Todesanzeige war dieser Satz zu lesen: &amp;quot;I was a little bit wild when I was young, darling, but I lived my life grandly.&amp;quot; (Ich war etwas wild, als ich jung war, Liebling, aber ich hatte ein großartiges Leben.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Hommagen im Film ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood.JPG|thumb|right|Der Film ist auch im Bezug auf die Kulissen eine Hommage an die Filme von Ed Wood, sämtliche Gebäude und Sets wurden originalgetreu nachgebaut (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Der Film enthält mehrere große und kleine Hommagen. In erster Linie verbeugt sich der Film natürlich vor &#039;&#039;Ed Wood&#039;&#039; und &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039;, dessen gemeinsame Arbeit und Zeit hier gewürdigt wird. Des Weiteren wird das restliche Filmteam von Ed Wood hier restlos als positive Optimisten dargestellt und gewürdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Büro von Ed Wood hängen die Poster von &#039;&#039;Dracula&#039;&#039;, &#039;&#039;Citizen Kane&#039;&#039; und &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039;. Der Auftritt von &#039;&#039;Orson Welles&#039;&#039;, der Ed wieder den Glauben an sich selbst gibt, ist ein Kniefall vor dem Regisseur von &#039;&#039;Citizen Kane&#039;&#039; und weiteren Filmklassikern. Des Weiteren verbeugt sich [[Tim Burton]] vor dem Film &#039;&#039;Dracula&#039;&#039;, aus diesem Film werden einige großartige Szenen mit &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; gezeigt. Auch vor &#039;&#039;Vampira&#039;&#039; verbeugt er sich und stellt sie als brillante Schauspielerin mit einem Diva-Tick vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Musikscore wurden Stücke aus dem Film &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039; von [[William Lava]] ausgewählt und erneut aufgenommen. Auch das Stück &#039;&#039;Schwanensee&#039;&#039; aus den Film &#039;&#039;Dracula&#039;&#039; fand bei bewegenden Szenen zwischen Eddy und Belá seinen Weg in den Film. [[Bill Murray]] verbeugt sich vor &#039;&#039;Doris Day&#039;&#039;, indem er ihren Klassiker &#039;&#039;Que Sera, Sera&#039;&#039; aus dem &#039;&#039;Alfred Hitchock&#039;&#039;-Film &#039;&#039;Der Mann, der zuviel wusste&#039;&#039; voller Melancholie mit seinen Worten über die Liebe und den Tod untermalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;The Amazing Criswell&#039;&#039;, gespielt von [[Jeffrey Jones]], begrüßt die Zuschauer, indem er aus einem Sarg herausschaut und die Zuschauer darüber informiert, dass sie hier die wahre Geschichte über Ed Wood sehen. Dies ist eine Hommage an den Film &#039;&#039;The Night of Ghouls&#039;&#039;, in dem Criswell die Zuschauer auf die gleiche Art begrüßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Intro sind die Grabsteine aus dem Intro von &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; zu sehen, ferner fliegen Untertassen, die wie &#039;&#039;Radkappen eines Cadillacs&#039;&#039; aussehen, herum. Des Weiteren sind der Mutterplanet der Außerirdischen aus Plan 9 sowie die Krakenarme eines Octopuses im Intro zusehen, die an den Film &#039;&#039;The Bride of the Monster&#039;&#039; erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen über den Film ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 9.JPG|thumb|right|Ähnlich wie Ed Woods Team arbeitete auch [[Tim Burton]]s Team an der Fertigstellung seines Films. (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Ursprünglich sollte der Film bei &#039;&#039;Columbia Pictures&#039;&#039; veröffentlicht werden. Als das Studio erfuhr, dass Ed Wood in Schwarz-Weiß gedreht werden sollte, sprangen sie von dem Projekt ab und [[Tim Burton]] konnte für dieses Projekt die &#039;&#039;Warner Brother Studios&#039;&#039; sowie [[Walt Disney Pictures]] begeistern. Aufgrund des Erfolges des Films [[The Nightmare Before Christmas]] nahm er das Angebot von Disney an. Diese veröffentlichten den Film schließlich unter dem Banner von [[Touchstone Pictures]], da sich der Film mit einem [[R-Rating]] an erwachsene Zuschauer richtete. Dies war [[Tim Burton]]s erster Spielfilm mit einem [[R-Rating]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film floppte an der Kinokasse und spielte seine Produktionskosten in der Höhe von 18 Millionen US-Dollar nicht ein. Die Einnahmen beliefen sich gerade mal auf 5,89 Millionen US-Dollar in Nordamerika. Dies lag vor allem daran, wie der Film promotet und veröffentlicht wurde. Durch eine limitierte Veröffentlichung am 30. September 1994 wurde er auf dem 32. New York Film Festival im Lincoln Center der Welt präsentiert. Am 7. Oktober 1994 wurde der Film in nur 623 Kinos gezeigt. Dies führte dazu, dass der Film am Startwochenende nur 1,9 Millionen US-Dollar einnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee, ein Biotopic über Ed Wood zu drehen, ist auf die Drehbuchschreiber [[Scott Alexander]] und [[Larry Karaszewski]] zurückzuführen. Beide hatten schon während ihrer Studienzeit an der &#039;&#039;USC School of Cinematic Arts&#039;&#039; die Idee dazu. [[Scott Alexander]] drehte bereits als Schüler die Dokumentation &#039;&#039;The Man in the Angora Sweater&#039;&#039; über das Leben von Ed Wood. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Drehbuchautoren versuchten später, einen Regisseur für das Projekt zu finden und schrieben ein etwa 10-seitiges Skript für den Film. Die Basis hierfür bildete [[Rudolph Grey]]s Buch &#039;&#039;Nightmare of Ecstasy&#039;&#039;, das auf den Aussagen von Ed Woods Teams und seiner Familie basierte. Dieses Skript übergaben sie dem Regisseur [[Michael Lehmann]], der zusammen mit ihnen die Universität besuchte. Mit [[Denise Di Novi]] und [[Tim Burton]] als Produzententeam wollte er die Regie übernehmen. Aber als sich [[Tim Burton]], der bereits damals ein Fan von Ed Wood war, tiefer mit dessen Leben und der Art, wie er seine Filme sah, beschäftigte, konnte er gar nicht anders und übernahm die Regie über einige kleinere Umwege. Um [[Michael Lehmann]] nicht zu vergessen, wurde er als [[Executive Producer]] im Intro und Outro genannt. Da das Budget mit 18 Millionen US-Dollar sehr gering schien, wurde der Film vollständig unter Tim Burtons Führung innerhalb von nur 72 Tagen produziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tim Burton]] brauchte nur 10 Minuten, um [[Johnny Depp]] für die Hauptrolle zu gewinnen. Dies hatte den Grund, dass [[Martin Landau]] in diesem Film mitspielen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film wurde mit Preisen überhäuft. Er wurde für 30 Filmpreise nominiert, von denen er 19 gewann - davon zweimal den [[Oscar]]: Der erste ging an [[Martin Landau]] für dessen Darstellung des &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039;, der zweite an seinen Maskenbildner [[Rick Baker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Fehler und Ungenauigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film basiert auf dem Buch &#039;&#039;Nightmare of Ecstasy&#039;&#039; von [[Rudolph Grey]] und der Fiktion von [[Scott Alexander]] und [[Larry Karaszewski]]. Die größten Teile des Films sind geschichtlich beweisbar, allerdings gibt es auch Teile des Films, die historisch nicht ganz korrekt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Film spricht &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; davon, dass er gern mal in der Geschichte von &#039;&#039;Dr. Jekyll und Mr. Hyde&#039;&#039; spielen würde. Dies hat er bereits während der 20er-Jahre in Deutschland in dem Film &#039;&#039;Der Januskopf&#039;&#039; unter der Regie von &#039;&#039;Friedrich Wilhelm Murnau&#039;&#039; getan. Der Film gilt allerdings als verschollen. Des Weiteren wird &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; als einsamer Mann dargestellt; er wurde zwar 1953 von seiner Frau Lillian geschieden, heiratete aber 1955 seine Ehefrau Hope Lininger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Darstellung von &#039;&#039;Dolores Fuller&#039;&#039; war ebenfalls nicht ganz fehlerfrei: Sie wurde zum einen als komplett humorlos dargestellt; besonders in der Szene, in der Ed Wood als Bauchtänzerin auftritt, ist ihre Humorlosigkeit zu spüren. Im Gegensatz zum Film sei sie laut der Aussage von &#039;&#039;Ken Hanke&#039;&#039;, dem Biografen von Tim Burton, eine lebenslustige Frau, die auch viel Humor besitzt. Des Weiteren wird ihre Arbeit beim Fernsehen in den Shows &#039;&#039;Queen for a Day&#039;&#039; und &#039;&#039;The Dinah Shore Show&#039;&#039; während der Beziehung zu Ed Wood nicht gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tor Johnson&#039;&#039; wusste bereits bevor er Ed Wood kennenlernte, wie man Filme dreht, da er sein Kinodebüt schon in den Jahren 1934 hatte und 1944 seinen größten Erfolg gefeiert hatte. Im Film wird er jedoch als Filmneuling dargestellt. Dies macht vor allem das Kennenlernen zwischen Ed und Tor ziemlich deutlich. Tor Johnson rempelte die Türe im Set von &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039; nicht an, sondern stand auf einmal verdutzt am Set herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ed Wood traf niemals in seinem Leben auf &#039;&#039;Orson Welles&#039;&#039;. Zweifelhaft ist, ob Eds Team jemals in das Requisitenlager einbrach, um sich den Octopus auszuleihen. Sicher ist jedoch, dass der Motor des Tieres nicht genutzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz allem ist der Film einer der genauesten Darstellungen über das Leben von Ed Wood und erhält durchweg gute Kritiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmstab und weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Regie: [[Tim Burton]]&lt;br /&gt;
* Produzenten: [[Tim Burton]] und [[Denise Di Novi]]&lt;br /&gt;
* Executive Producer: [[Michael Lehmann]] &lt;br /&gt;
* Buchvorlage: &#039;&#039;Nightmare of Ecstasy&#039;&#039; von [[Rudolph Grey]]&lt;br /&gt;
* Drehbuch: [[Scott Alexander]] und [[Larry Karaszewski]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Musik: [[Howard Shore]]&lt;br /&gt;
* Kamera: [[Stefan Czapsky]]&lt;br /&gt;
* Editierung: [[Chris Lebenzon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Welturaufführung: 30. September 1994&lt;br /&gt;
* Start des weltweiten Vertriebes: 7. Oktober 1994&lt;br /&gt;
* Länge: 127 Minuten&lt;br /&gt;
* Budget: 18 Millionen US-Dollar&lt;br /&gt;
* Einspielergebnis: 5,89 Millionen US-Dollar in Nordamerika&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/Ed_Wood_%28film%29 Wikipedia Eintrag über den Film]&lt;br /&gt;
* [http://www.imdb.com/title/tt0109707/ IMDB Eintrag]&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/Ed_Wood_%28film%29 Wikipedia Eintrag über Ed Wood]&lt;br /&gt;
* [http://www.edwood.org/ The Church of Ed Wood]&lt;br /&gt;
* [http://mailer.fsu.edu/~lflynn/edwood.html Die inoffizielle Ed Wood Seite]&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/B%C3%A9la_Lugosi Wikipedia Eintrag über Bela Lugosi]&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/Maila_Nurmi Wikipedia Eintrag über Vampira]&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/Tor_Johnson Wikipedia Eintrag über Tor Johnson]&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/The_Golden_Turkey_Awards Über die Golden Turkey Awards]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Realfilm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Haarnasenwombat</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Die_Disney-Studios_im_Krieg&amp;diff=63959</id>
		<title>Die Disney-Studios im Krieg</title>
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		<updated>2010-10-18T10:41:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Haarnasenwombat: Lektorat&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Disneyfrontlinedvd.jpg|thumb|right|[[Walt Disney Treasures: On the Front Lines|Diese]] DVD beinhaltet die Wartime- und Propagandacartoons von Disney. (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Der Artikel &#039;&#039;&#039;Die Disney-Studios im Krieg&#039;&#039;&#039; behandelt einen Zeitabschnitt in der Geschichte der [[Walt Disney Company]]. Während der Zeit des Zweiten Weltkriegs gab es studiointern einige Veränderungen und auch die Produktionen des Studios unterschieden sich aus mehreren Gründen von denen, die in den Jahren vor dem Krieg erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Informationen findet ihr unter [[Dark Ages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vor dem US-Kriegseintritt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Machtergreifung Hitlers waren damals nur wenige Staaten (wirtschaftlich) betroffen. Einige Länder außerhalb Europas führten den Handel mit Deutschland wie zuvor weiter, so auch die USA und ihre Filmindustrie. &lt;br /&gt;
Einige der [[Micky Maus]]-Cartoons, darunter [[Steamboat Willie]] (unter dem Namen &#039;&#039;Ein Schiff streicht durch die Wellen&#039;&#039;) und [[Donald Duck]]s erster Auftritt, [[The Wise Little Hen]], kamen deshalb auch nach Deutschland, wo sie allerdings nicht sehr lange aufgeführt wurden.&lt;br /&gt;
[[Bild:Otfl5.jpeg|thumb|left|Adolf Hitler in [[Reason &amp;amp; Emotion]] (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Von [[Schneewittchen und die sieben Zwerge]] wurde sogar eine deutsche Synchronisation angefertigt, die allerdings nie öffentlich aufgeführt wurde.&lt;br /&gt;
In den anderen Staaten Europas, in die der Film, wenn nötig, mit einer eigenen Synchro verkauft wurde (England, Frankreich, Norwegen, Schweden, Dänemark, Finnland, Spanien), lief der Film sehr erfolgreich und Disney erhielt die Einnahmen. Mit diesen finanzierte [[Walt Disney]] die Produktion von [[Pinocchio]]. Außerdem finanzierte er den Bau des neuen Disney-Studios, das von [[Kem Weber]], einem Anhänger moderner Architektur, entworfen wurde und in Burbank lokalisiert war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Europa 1939 durch Hitler in den Krieg gestürzt wurde, entfiel für die amerikanische Filmindustrie der europäische Außenmarkt. Auch Disney spürte dies: Die fehlenden Einnahmen aus Europa sorgten dafür, dass [[Pinocchio]] seine Kosten nicht einspielen konnte und somit nur als Flop zu bezeichnen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des finanziellen Loches, das [[Pinocchio]] in Disneys Kassen schlug, und der wegen des Kriegs schwächelnden Finanzlage musste Disney zudem darauf verzichten, sein nächstes Projekt, [[Fantasia]], mit dem von ihm entwickelten [[Fantasound]] auszustatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nach dem Angriff auf Pearl Harbor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Werbe-, Unterrichts- und Propagandafilme===&lt;br /&gt;
[[Bild:1992 dogtags.jpg|thumb|right|Das Buch &#039;&#039;[[Disney Dons Dogtags]]&#039;&#039; zeigte eine Auswahl der Logos für Stationen, die das Disney-Studio anfertigte (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Anfang 1941 entschied sich [[Walt Disney]] dazu, mit Trickfilmen dem Militär zu dienen, genauer gesagt mit Ausbildungsfilmen. Der Grund für diese Idee war, dass Disney in Trickfilmen die Möglichkeit sah, Dinge darzustellen, die der Realfilm nicht konnte. Das Innenleben eines Menschen oder die Zerstörung von ganzen Flugzeugen war mit Zeichnungen wesentlich einfacher zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem hatte [[Walt Disney]] so eine Garantie dafür, dass das Studio während des Kriegs nicht schließen muss, da es so sehr nützlich für Amerika sein würde.&lt;br /&gt;
Das erste Ergebnis dieser neuen Geschäftsstrategie war [[Four Methods of Flush Riveting]] für &#039;&#039;Lockheed Aircraft&#039;&#039;. Außerdem begann Disney damit, Maskottchen und Logos für Stationen und Truppen zu entwerfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden zusätzlichen Zweige der Disney-Studios wurden schließlich zu den produktivsten und wichtigsten, als [[Pearl Harbor]] angegriffen wurde. Nun befand sich auch Amerika im Krieg. Das Studio wurde vom Militär genutzt, sowohl räumlich als auch produktionstechnisch. &lt;br /&gt;
[[Bild:Otfl10.jpeg|thumb|left|Da staunen nicht nur [[Minnie Maus | Minnie]] und [[Pluto]]: Aus Fett kann man Sprengstoff machen! (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Während die Parkhäuser als Lagerräume genutzt wurden und das Tonstudio als Reparaturwerkstatt für Flugzeuge, wurde Disney zudem in die Herstellung streng geheimer Trainingsfilme eingebunden.&lt;br /&gt;
Neben diesen exklusiven Filmen für das Militär stellte Disney jedoch auch im Auftrag der Regierung Kurzfilme für das Volk her. Diese sollten die Amerikaner auf unterhaltsame Art und Weise über den Krieg und seine Folgen informieren. So produzierte Disney für das Landwirtschaftsministerium den Cartoon [[Food Will Win the War]]. Der Cartoon [[Out of the Frying Pan into the Firing Line]] dagegen zeigte, wie aus Fett Sprengstoff gewonnen wird.&lt;br /&gt;
Der bekannteste all dieser Auftragsfilme ist aber [[The New Spirit]] für das Finanzministerium. Dieser [[Donald Duck]]-Cartoon rief dazu auf, rechtzeitig seine Steuern zu zahlen. Er wurde für einen Oscar in der Kategorie &#039;&#039;Dokumentation&#039;&#039; nominiert und das Ministerium verzeichnete im Jahr seiner Veröffentlichung (1942) tatsächlich eine verbesserte Steuerbilanz. Aufgrund dessen entschied man sich dazu, dem Film im Jahr darauf eine Fortsetzung (&amp;quot;[[The Spirit of &#039;43]]&amp;quot;) zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls zu erwähnen sei an dieser Stelle die Zusammenarbeit für den Koordinator für interamerikanische Beziehungen. In dieser Kooperation entstanden bei Disney zahlreiche Lehrfilme für den lateinamerikanischen Raum, die eine große Bandbreite von Themen abdeckte. Vom Bau einer Toilette bis zur Bekämpfung von Moskitos war alles vertreten. &lt;br /&gt;
[[Bild:Educationfordeath-plakat.jpeg|thumb|right|Plakat zu [[Education for Death]] (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Es gab zudem auch zahlreiche Anti-Nazi-Propagandafilme zu dieser Zeit, die im Gegensatz zu den Werbe- und Trainingsfilmen keine Auftragsarbeiten waren, sondern von Disneys Trickabteilung aus eigenem Antrieb geschaffen wurden. Einer dieser Kurzfilme ist [[Reason &amp;amp; Emotion]], ein Film, der kurzweilig erklärt, inwieweit der Mensch von seinem Verstand und von seinen Gefühlen geleitet wird. Im letzten Segment des Filmes wird gezeigt, wie Hitler das deutsche Volk durch Anwendung von manipulativen Reden von sich überzeugen konnte.&lt;br /&gt;
[[Bild:Educationfordeath6.jpeg|thumb|left| (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Während dieser Cartoon erst gegen Ende den Weltkrieg (beziehungsweise das Naziregime) thematisiert und deshalb in geschnittener Form nach dem Krieg wieder verwendet wurde, hatte der Cartoon [[Education for Death]] ausschließlich das Naziregime als Thema. Der Cartoon zeigt eine fiktive, aber mögliche Biographie eines deutschen Kindes unter der Herrschaft der Nazis. Auffällig ist die für lange Zeit beispiellose &#039;&#039;Nicht&#039;&#039;stereotypisierung der Deutschen zur Zeit Hitlers. Im Cartoon wird nämlich nicht verbreitet, dass alle Deutschen der Nazi-Ideologie folgen (was in den Medien der damaligen Zeit das geläufige Bild war), sondern wie ein Junge gegen seinen anfänglichen Willen zum Nazi &amp;quot;erzogen&amp;quot; wird und deshalb stirbt. Dies wird in sehr beklemmenden Bildern gezeigt, sodass die Aussage, die das Studio verbreiten möchte, unmissverständlich klar wird.&lt;br /&gt;
[[Bild:Otfl1.jpeg|thumb|right|Donald als unfreiwilliger Nazi in [[Der Fuehrers Face]] (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Der wohl bekannteste Propagandafilm der 40er-Jahre ist jedoch [[Der Fuehrers Face]] von 1943. Seinen Ruhm hat der Cartoon wohl unter anderem seiner Hauptfigur [[Donald Duck]] zu verdanken, ebenso wie dem Umstand, dass er als bester Cartoon mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Zudem profitierte die Popularität dieses Films von dem gleichnamigen Titelsong. Er wurde ein landesweit bekannter Ohrwurm und sogar von einigen Truppen an der Front gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auswirkungen auf die Classic Cartoons===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Disney griff den Krieg auch in den regulären Cartoons auf. Dies lag daran, dass immer mehr Amerikaner als Soldaten eingezogen wurden. Deshalb gab es zunehmend mehr Menschen, die mit dem Militär konfrontiert wurden. [[Donald Duck]] und Co sollten sozusagen als Identifikationsfiguren fungieren. In den &amp;quot;Wartime Classic Cartoons&amp;quot; befinden sich die klassischen Disneyfiguren jedoch nicht im Krieg, sondern sind lediglich dem Alltag eines Soldaten (zumeist im Lager) ausgesetzt. Bloß in einem [[Donald Duck]]-Cartoon wurde der Erpel auf eine Kriegsmission geschickt.&lt;br /&gt;
[[Bild:Otfl18.jpeg|thumb|left|[[Donald Duck]] bei der Anmeldung zum Militärdienst (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Der erste dieser Cartoons zeigte bezeichnenderweise auch den Anfang einer damals normalen Militärkarriere: [[Donald Duck]] lässt sich von der Werbung der Army umgarnen und sich deshalb einziehen, wobei er bei der Musterung nicht die beste Figur macht. Auffällig ist der ironische Ton, mit dem Disney der Army in diesem Cartoon entgegentritt. Das von [[Carl Barks]] getextete Lied &#039;&#039;The Army is not the Army anymore&#039;&#039; strotzt vor ironischen Spitzen gegen die Werbemethoden der Armee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In fünf weiteren Cartoons folgt der Zuschauer Donalds Karriere bei der Armee, unter anderem als unsichtbarer Soldat und als Ein-Erpel-Kommando. Ein weiterer Cartoon zeigt Donald gemeinsam mit seinen Neffen als Wachposten, jedoch gehört dieser Cartoon nicht zum &amp;quot;Kanon&amp;quot; der anderen Donald-Kriegscartoons, da in diesem Cartoon nicht explizit erwähnt wird, dass Donald bei der Armee ist. Stattdessen könnte der Film auch Donald zeigen, wie er seine Aufgabe in einer freiwilligen Bürgerorganisation oder Ähnlichem erfüllt.&lt;br /&gt;
[[Bild:Otfl19.jpeg|thumb|right|[[Goofy]]s alternatives Transportmittel (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Auch [[Pluto]] wird in zwei Cartoons bei der Armee gezeigt, einmal als [[The Army Mascot]] und einmal als erfolgloser Bekämpfer von [[Chip und Chap]], die ihren ersten Auftritt auf einem Militärgelände hatten. Auch [[Goofy]] ist zweimal in Kriegscartoons zu sehen, einmal zeigt er im Stil eines Unterrichtsfilms, wie man das Transportationsproblem in der zivilen Welt lösen kann, ein andermal zeigt er, wie man Matrose (bei der Marine) wird.&lt;br /&gt;
Dass [[Micky Maus]] nicht verwendet wurde, ist eine Folge von seiner schwindenden Popularität seit Ende der 30er. Man sah ihn nicht mehr als mögliche Identifikationsfigur, also verwendete man ihn auch weniger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auswirkungen auf die Langfilme===&lt;br /&gt;
[[Bild:Xsong3.jpg|thumb|left|Plakat zu [[Onkel Remus&#039; Wunderland]] (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Der Krieg brachte nicht nur finanzielle Probleme nach Amerika, sondern sorgte auch in vielen Bereichen für einen Mangel an Arbeitskräften, was auch die Disney-Studios betraf. Zahlreiche Mitarbeiter wurden als Soldaten eingezogen. Aufgrund dessen übernahmen einige der Frauen aus der Tuschabteilung die Stellen der Zeichner. Dennoch wurde klar, dass die Produktion solcher Filme wie [[Schneewittchen und die sieben Zwerge]] und [[Pinocchio]] unmöglich sei. Zudem waren weite Teile der Kapazität verbraucht, da Trainingsfilme für das Militär produziert werden mussten. Um dennoch weiter lange Filme produzieren zu können, entschied man sich dazu, Episodenfilme zu produzieren. Sie waren wesentlich kostengünstiger als lange Filme, hatten aber größeres Einnahmepotential als Kurzfilme. &lt;br /&gt;
Als Vorlage für die sogenannten [[Package Movies]] ([[Saludos Amigos]], [[Drei Caballeros]], [[Make Mine Music]], [[Fröhlich, frei, Spaß dabei]], [[Musik, Tanz, Rhythmus]] und [[Die Abenteuer von Ichabod und Taddäus Kröte]]) waren zum Großteil amerikanische Volkssagen und -märchen sowie heruntergekürzte Projekte, die ursprünglich als Langfilm gedacht waren. Die ersten beiden der genannten Filme waren zudem Ergebnis einer [[Good Will Tour]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem begann Disney damit, Filme mit Realfilmsequenzen zu drehen, weil diese wesentlich schneller und kostengünstiger zu produzieren waren. Doch aufgrund seiner Befürchtung, dass niemand einen Disneyfilm ohne Zeichentrick sehen wolle, arbeitete [[Walt Disney]] geschickt Tricksequenzen in die Handlungen dieser Filme ein. [[Walt Disneys Geheimnisse]] war eine &amp;quot;Dokumentation&amp;quot; über die Arbeit in den Trickstudios, die auch mit zahlreichen Tricksequenzen bereichert wurde.&lt;br /&gt;
Der nächste [[Mischfilm]] war [[Onkel Remus&#039; Wunderland]], eine Geschichte, die [[Walt Disney]] schon länger erzählen wollte. An sich ist er ein reiner Spielfilm, der durch drei Trickfilmszenen (mit kurzen Mischsequenzen) angereichert wurde. Dasselbe gilt auch für den letzten Mischfilm, [[Ein Champion zum verlieben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesondert erwähnt sei noch die Doku [[Victory Through Air Power]], ein weiterer kriegsthematisierter Film der Disney-Studios, in dem mithilfe von Tricksequenzen erklärt wurde, wie effektiv Langstreckenbomber im Zweiten Weltkrieg wären. [[Walt Disney]] schickte eine Kopie des Films an Winston Churchill und den damaligen US-Präsidenten Roosevelt. Erst nachdem die beiden den Film gesehen haben, stimmte Roosevelt dem Einsatz von Langstreckenbombern zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Disney in der Nachkriegszeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die (vor allem finanziellen) Auswirkungen des Kriegs verfolgten die Disney-Studios noch lange Zeit. Erst 1950 konnte mit [[Cinderella]] der nächste &amp;quot;echte&amp;quot; Disneyfilm nach [[Bambi]] von 1942 veröffentlicht werden.&lt;br /&gt;
Im selben Jahr erschien auch der erste &amp;quot;reine&amp;quot; Spielfilm von Disney: [[Die Schatzinsel]]. Der Grund dafür war, dass England sämtliche Einnahmen während des Kriegs einfror und auch nach dem Krieg nicht zum Transfer in andere Länder bereitstellte. Um das Geld verwenden zu können, musste Disney im Vereinigten Königreich produzieren. Sehr früh entschied sich [[Walt Disney]] persönlich dazu, drei Abenteuerfilme auf der Insel zu drehen, deren Dreh er auch selbst überwachte.&lt;br /&gt;
[[Bild:Vanishingprivate3.jpg|thumb|right|So unsichtbar, wie sich Donald in diesem Cartoon machte, so unsichtbar machte Disney seine Kriegsproduktionen in den Nachkriegsjahren (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Die Produktionen aus der Kriegszeit wanderten derweil in das Archiv. Während die [[Package Movies]] zunächst in ihre Segmente unterteilt wurden und diese wiederum als eigenständige Filme ins Kino kamen, verschwanden die &amp;quot;Wartime Classic Cartoons&amp;quot; vorerst von der Bildfläche, ebenso wie die Propaganda- und Werbefilme. Während die Classic Cartoons, die beim Militär spielten, nach einiger Zeit wieder verwendet wurden (z. B. auf Videos mit Cartoonsammlungen oder bei TV Specials), wurden die direkt mit dem Zweiten Weltkrieg verbundenen Filme nicht mehr gezeigt oder genutzt. Aufgrund dessen erreichten sie bei Disneyfans einen gewissen Kultstatus. Trotzdem blieben sie jahrelang unbekannt und gerieten außerhalb der Disneyfankreise in Vergessenheit.&lt;br /&gt;
Es gab jedoch auch Ausnahmen: [[Reason &amp;amp; Emotion]] wurde ohne Nazi-Bezüge für eine Ausgabe von [[Walt Disney&#039;s Wonderful World in Color]] benutzt, vereinzelte Bilder aus [[Der Fuehrers Face]] fanden ihren Weg in die [[Donald Duck]]-Fachliteratur.&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen des Internets erreichten auch die Kriegscartoons neuen Ruhm, sie kursierten (und kursieren weiterhin) als Raubkopien im Netz und gelten vor allem bei Jugendlichen als sehenswerte Kuriositäten.&lt;br /&gt;
Im Rahmen der an erwachsene Fans gerichteten [[Walt Disney Treasures]] DVD-Reihe erschien im Mai 2004 die Doppel-DVD [[Walt Disney Treasures: On the Front Lines | On the Front Lines]]. Damit stillte man die Fanbegierden und wirkte außerdem (möglicherweise beabsichtigt) der Verbreitung der Disney-Kriegscartoons durch das Internet entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:  Disney History ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Haarnasenwombat</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Duckipedia:Lesenswerte_Artikel&amp;diff=63957</id>
		<title>Duckipedia:Lesenswerte Artikel</title>
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		<updated>2010-10-18T10:14:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Haarnasenwombat: Lektorat&lt;/p&gt;
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		<author><name>Haarnasenwombat</name></author>
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	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Ed_Wood&amp;diff=63955</id>
		<title>Ed Wood</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Ed_Wood&amp;diff=63955"/>
		<updated>2010-10-18T10:04:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Haarnasenwombat: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Ed wood poster.jpg|thumb|right|Das Plakat zu Ed Wood (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ed Wood&#039;&#039;&#039; ist ein Schwarz-Weiß-Spielfilm aus dem Jahre 1994 von [[Touchstone Pictures]], der unter der Regie von [[Tim Burton]] entstand. Er spiegelt das Leben des Regisseurs und Produzenten &#039;&#039;Ed Wood&#039;&#039; wider und basiert auf dem Buch &#039;&#039;Nightmare of Ecstasy&#039;&#039; von [[Rudolph Grey]]. [[Tim Burton]] und [[Denise Di Novi]] produzierten den Spielfilm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood b.JPG|thumb|right|Ausschnitt aus dem Stück &#039;&#039;&amp;quot;The Casual Company&amp;quot;&#039;&#039; (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ed D. Wood Jr.&#039;&#039; ist ein junger Regisseur der 50er-Jahre, der von sich selbst glaubt, mit seinen Geschichten und seiner Inszenierung Erfolg haben zu können. Der Film beginnt damit, dass Ed Woods Stück &#039;&#039;&amp;quot;The Casual Company&amp;quot;&#039;&#039; seine Premiere feiert. Allerdings ist das Theater fast leergefegt und der einzige Kritiker bekommt eine Geschichte über Krieg und den Wunsch nach Frieden zu sehen. Die Kritiken in den Zeitungen sind dementsprechend schlecht, aber Ed Wood sieht in Kritiken - wie die, dass die Hauptdarstellerin &#039;&#039;Dolores Fuller&#039;&#039; ein Gesicht wie ein Pferd hat oder die Kostüme der Soldaten sehr realistisch sind - etwas Positives und ist zufrieden mit der Leistung seiner Schauspielerriege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Inneren jedoch sieht es ganz anders aus, er vergleicht sich mit seinem Idol &#039;&#039;Orson Welles&#039;&#039;, der mit 26 Jahren den Durchbruch schaffte. Da er schon über 30 ist, befürchtet er, es nicht zu schaffen und es  kommen leichte Zweifel in ihm hoch. Doch seine Freundin Dolores Fuller baut ihn wieder etwas auf. Bei einem Archivar erhält Ed Wood die Rechte an einigen Archivmaterialen, wie die Szenen mit einem Oktopus oder Szenen des Krieges, die er begeistert für seine Filme verwenden möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ed schließlich erfährt, dass &#039;&#039;George Weiss&#039;&#039; einen Spielfilm über die Geschichte von &#039;&#039;Christine Jorgensen&#039;&#039; drehen möchte, beginnt er - in der Hoffnung auf einen großen Durchbruch -, sich bei ihm vorzustellen. Christine Jorgensen wurde als &#039;&#039;George William Jorgensen, Jr.&#039;&#039; geboren und 1952 durch eine Geschlechtsumwandlung zu Christine. Diese Geschichte der Geschlechtsumwandlung ging damals um die Welt. George Weiss hoffte, mit diesem Film einen schnellen Erfolg erzielen zu können. Ed versucht, ihn durch die Tatsache, dass er hin und wieder Frauenkleider trägt, auf seine Seite zu bringen, aber George ist davon nicht gerade begeistert und wirft ihn heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig später trifft Ed auf den ehemaligen Horrorstar &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039;, der sich gerade einen Sarg ansieht, und bringt ihn nach Hause. Zwischen den beiden entsteht eine tiefe Freundschaft, die man fast als Vater-und-Sohn-Beziehung bezeichnen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gelingt ihm sogar, Béla für sein neues Projekt zu gewinnen. Als George von diesem Schnäppchen eines Stars erfährt, übergibt er ihm - in der Hoffnung auf einen noch größeren Gewinn - die Regie, das Drehbuch und das Casting. Ed beginnt schließlich mit den Arbeiten zu seinem Drehbuch und durch Bélas Idee wird dann der legendäre Satz &#039;&#039;Pull the String&#039;&#039; in den Film &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039; eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er das Drehbuch seiner Freundin übergibt und sich wenig später in Frauenkleidern präsentiert, ist ihr klar, dass Ed Wood gern ihre Sachen trägt und sie diese Tatsache überhaupt nicht mag. Ed Woods Film wird innerhalb von 4 Tagen abgedreht. Diese Schnelligkeit ist zum einen Teil des Vertrages und zum anderem dem Umstand zu verdanken, dass er meist nach nur einer Aufnahme einer Szene &#039;&#039;Cut&#039;&#039; ruft und damit zufrieden ist. Als Béla sein Labor betritt, in dem er als Wissenschaftler auftritt, wird er um ein Autogramm gebeten und darauf verwiesen, was für ein toller [[Sidekick]] von &#039;&#039;Boris Karloff&#039;&#039; er in dem Film &#039;&#039;Frankensteins Sohn&#039;&#039; war. Daraufhin flippt dieser total aus und ist über diesen Kommentar total empört. Beim Schminken fallen dem Betrachter zahlreiche Nadelstiche auf, die überschminkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Film schließlich abgedreht ist, bewirbt sich Ed Wood mit den Filmrollen von Glen or Glenda bei den &#039;&#039;Warner Bros. Studios&#039;&#039;. Die Reaktion endet in einem Gelächter und einer späteren Absage. Der Film wurde schließlich nur in wenigen Kinos in &#039;&#039;Alabama und Missouri&#039;&#039; gezeigt und George Weiss hat in einen Flop investiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Wrestling-Show offenbart Ed Wood sein guter Freund &#039;&#039;Bunny Breckinridge&#039;&#039;, dass er sich aufgrund des Films Glen or Glenda einer geschlechtsangleichenden Operation unterziehen möchte. Während Bunny sich darüber Gedanken macht, steigt in der Wrestling-Show der Wrestler &#039;&#039;Tor Johnson&#039;&#039; in den Ring und gewinnt. Ed Wood ist von diesem Berg von einem Mann begeistert und kann ihn zum Film locken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Béla Lugosi ist der Droge &#039;&#039;Morphin&#039;&#039; verfallen und benötigt mehrfach die Hilfe von Ed, um wieder einigermaßen fit zu sein. Die Hilfe folgt meistens nach einem Telefonanruf, in dem er um Hilfe bettelt.&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood h.JPG|thumb|left|Béla Lugosi in der Fernsehshow &#039;&#039;Friday Night&#039;&#039; (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Nach der Absage der &#039;&#039;Warner Bros. Studios&#039;&#039; bringt ihn seine Freundin auf die Idee, selbst das Geld für den Film zu organisieren. Nach einigen Telefonaten werden Ed und Béla von der Fernsehshow &#039;&#039;Friday Night&#039;&#039; eingeladen. Hier treffen sie auf den Parapsychologen &#039;&#039;The Amazing Criswell&#039;&#039;, der in der Show verkündet, dass im April 1979 der Mars von Millionen von Menschen besiedelt wird. Ed Wood ist von ihm begeistert. &lt;br /&gt;
[[Bild:Lorreta king.JPG|thumb|right|Lorreta King wickelt Ed geschickt um den Finger (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Ed Wood und sein Filmteam veranstalten eine Benefiz-Party für den neuesten Smash-Hit des nächsten Jahres, &#039;&#039;&amp;quot;Bride of the Atom&amp;quot;&#039;&#039;. Der Erfolg hält sich in Grenzen, jedoch gelingt es Ed Wood, die Newcomerin &#039;&#039;Loretta King&#039;&#039; zu engagieren. Für die Hauptrolle bezahlt sie 300 Dollar, doch Ed Wood nimmt an, dass sie auch die restlichen Kosten von 60.000 Dollar übernehmen würde, und beginnt zu drehen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 4.JPG|thumb|left|Ed Woods erste Begegnung mit Vampira (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
In den nächsten Tagen werden Szenen für den Film Bride of the Atom gedreht, hierbei schleichen sich auch viele offensichtliche [[Filmfehler]] ein. Doch diese bezeichnet Ed Wood als ehrlich und originell. Die Dreharbeiten gehen voran, aber da die finanzellen Mittel ausgehen, wird das Filmteam aus dem Studio ge0worfen. Erneut versucht Ed, mit seinem Team das Geld zusammenzubringen, dabei treffen sich Ed und &#039;&#039;Vampira&#039;&#039; erstmals. Sie lehnt sein Angebot, in seinem Film mitzuspielen, ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notgedrungen wendet sich Ed Wood an den Fleischgroßhändler &#039;&#039;Don McCoy&#039;&#039; und er gibt das Geld nur unter zwei Bedingungen: erstens, dass der Film mit einer riesigen Explosion endet, und zweitens, dass sein Sohn &#039;&#039;Tony McCoy&#039;&#039; mitspielt. Sein Sohn sei etwas langsam im Kopf und Don fühlt, dass dieser Film ihn zu einem Mann machen würde. Er übergibt ihm die Rolle von &#039;&#039;Lt. Dick Craig&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 5.JPG|thumb|right|Der Fleischgroßhändler &#039;&#039;Don McCoy&#039;&#039; gibt Ed das Geld für seinen nächsten Film (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Für den Film wird ein riesiger Oktopus benötigt, und um diesen zu bekommen, wird mitten in der Nacht in ein Requisitenlager eingebrochen und ein [[Audio-Animatronic]]-Oktopus ohne Motor gestohlen. Die Szenen mit diesem Tier werden noch in der Nacht gedreht. Um dem Oktopus Leben einzuhauchen, werden die Arme durch die Schauspieler bewegt. In der Todesszene von &#039;&#039;Dr. Eric Vornoff&#039;&#039; wedelt Béla in seiner Rolle als Dr. deutlich mit den Oktopusarmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Dreh in der Nacht wird die letzte Szene schließlich abgedreht. In dieser geht es um die Heimat und Béla liefert eine glanzvolle Vorstellung ab. Am Ende wird gefeiert, bis Ed als Bauchtänzerin auftritt und Dolores sich schließlich verärgert von ihrem Freund trennt.&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 10.JPG|thumb|left|Zwischen Ed Wood und Béla Lugosi entsteht eine Vater-Sohn-Beziehung (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Kurz danach beginnt Béla, mit dem Leben zu hadern, da seine Ersparnisse aufgebraucht und sein Ruhm verblasst ist. Er versucht, sich selbst und Ed im Drogenrausch das Leben zunehmen. Aber Ed bringt ihn wieder zur Vernunft und er lässt sich in die Klinik einweisen, um sein Suchtproblem zu beheben. Ed lernt &#039;&#039;Kathy O&#039;Hara&#039;&#039; kennen und lieben. Sie hat kein Problem mit seinem Hang zum &#039;&#039;Transvestismus&#039;&#039; und unterstützt ihn zukünftig. Béla hat keine Kraft mehr für die Therapie, lässt sich zuerst von den &#039;&#039;Paparazzis&#039;&#039; im Krankenhaus ablichten und möchte dann wieder nach Hause. Die letzten Tage seines Lebens darf der alte Filmstar zu Hause verbringen. &lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood14.JPG|thumb|right|Der Selbstmordversuch von Béla (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Ed dreht auf Wunsch von Béla einige Szenen für einen neuen Film, der noch gar nicht geplant ist. Währenddessen läuft die Premiere des Films &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039; an, der Titel Bride of the Atom musste auf Wunsch des Publishers abgeändert werden. Ed gelingt es sogar, für die Premiere Vampira auf die Bühne zu bekommen. Die Premierenfeier wird von einem wütenden Mob vorzeitig beendet. Dadurch konnte Béla seinen letzten Film nicht mehr sehen. Wenig später verstirbt er im Alter von 73 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ed Wood sieht sich in Erinnerung an seinen Freund nochmals das Filmmaterial an und kommt auf die Idee, einen neuen Film für Béla zu drehen. Sein Vermieter &#039;&#039;Mr. Renolds&#039;&#039; möchte für seine Bapistengemeinde der &#039;&#039;Southern Baptist Convention&#039;&#039; Geld auftreiben. Diese plant, einen Film über die &#039;&#039;12 Apostel von Jesus Christus&#039;&#039; zu drehen. Es gelingt Ed, ihn davon zu überzeugen, dass man mit einer billigen Science-Fiction-Filmproduktion viel Geld für das epische Filmprojekt verdienen kann. Zufälligerweise hat er schon ein passendes [[Drehbuch]] und den Star Béla Lugosi durch [[Archivmaterial]] an der Hand. &lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 18.JPG|thumb|left|Die Taufzeremonie der Bapisten an Ed Wood (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Ed und sein Filmteam bereiten alles für ihren Blockbuster &#039;&#039;Grave Robbers from Outer Space&#039;&#039; vor. Währenddessen wird die beliebte &#039;&#039;Vampira Show&#039;&#039; abgesetzt, da diese sich weigerte, die Rechte an ihrer Figur an die [[ABC]] zu verkaufen. Aufgrund der Arbeitslosigkeit von Vampira gelingt es Ed, sie für seinen neuen Film zu verpflichten. In dem Chiropraktiker &#039;&#039;Tom Mason&#039;&#039; fand Ed schließlich den [[Doppelgänger]] von Béla, der ihm nicht einmal ähnlich sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Filmteam von &#039;&#039;Grave Robbers from Outer Space&#039;&#039; lässt sich in der Bapistengemeinde taufen und kann schließlich mit den Dreharbeiten beginnen. Doch die Geldgeber mischen sich in den Film ein. Sie verlangen, dass der Film in &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; umbenannt wird. Außerdem zweifeln sie an, dass Ed Wood überhaupt weiß, was er da tut und sprechen ihn auf offensichtliche Filmfehler an. Als dann noch &#039;&#039;[[Gregory Walcott]]&#039;&#039; als Hauptdarsteller eingesetzt werden soll, verlässt Ed Wood das Studio und trifft in einer Bar auf Orson Welles. Er baut ihn wieder auf und spricht zu ihm: &amp;quot;Visionen sind dazu da, um für sie zu kämpfen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich wird der Film abgedreht und die Premiere für Béla feierlich zelebriert. Außerdem macht Ed seiner Freundin einen Heiratsantrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Besetzung in der Analyse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Johnny Depp]] in der Rolle von Edward D. Wood, Jr.: Um sich der Figur von Ed Wood anzunähern, studierte er die Verhaltensweisen und Reden von Andy Hardy, Mickey Rooney, Ronald Reagan und Casey Kasem. Vor allem die Reden von &#039;&#039;Ronald Reagan&#039;&#039;, die blinden Optimismus und Überzeugungskraft vermittelten, beeindruckten Johnny Depp sehr intensiv, und so legte er auch seine Filmfigur an. &lt;br /&gt;
* [[Sarah Jessica Parker]] in der Rolle von Dolores Fuller: Sarah Jessica Parker sieht im Film Dolores Fuller zum Verwechseln ähnlich. Sie spielt ihren Charakter so, als würde es aus dem Bauch heraus kommen.&lt;br /&gt;
* [[Martin Landau]] in der Rolle von Béla Lugosi: Um [[Martin Landau]] in die Rolle von Béla Lugosi schlüpfen zu lassen, verwendete [[Rick Baker]] das [[Prosthetic Makeup]] und glich seine Konturen an das Vorbild an. Der Schauspieler selbst sah sich zahlreiche Spielfilme aus den Jahren 1931 bis 1956 mit Béla Lugosi an und fand, dass er theaterialisch wirkte - und setzte genau an diesen Punkten seine Rolle an.&lt;br /&gt;
* [[Bill Murray]] in der Rolle von Bunny Breckinridge: Bill Murray versuchte, seine Figur so schwul wie möglich rüberkommen zu lassen und gab der Rolle viel Raum für Selbstzweifel, die besonders in den Szenen mit dem Lied &#039;&#039;Que Sera, Sera&#039;&#039; und in der Szene während der Wrestling-Show zur Geltung kommen.&lt;br /&gt;
* [[Max Casella]] und [[Brent Hinkley]] in den Rollen von Paul Marco und [[Conrad Brooks]]: [[Max Casella]] und [[Brent Hinkley]] zeigen, wie sie Ed vertrauen und bei allen Plänen beinahe blind unterstützen.&lt;br /&gt;
* [[Mike Starr]] in der Rolle von George Weiss: [[Mike Starr]] spielt George Weiss, er lässt die Figur des Filmproduzenten fies, geldgeil und arrogant auf die Zuschauer wirken.&lt;br /&gt;
* [[George &amp;quot;The Animal&amp;quot; Steele]] in der Rolle von Tor Johnson: [[George &amp;quot;The Animal&amp;quot; Steele]] sieht Tor Johnson zum Verwechseln ähnlich. Er wurde sehr oft mit Tor Johnson verwechselt und übernimmt seine Rolle mit voller darstellerischer Kraft als guter Riese.&lt;br /&gt;
* [[Juliet Landau]] in der Rolle von Loretta King: [[Juliet Landau]] ist die Tochter von [[Martin Landau]] und spielt hier die Rolle der gewitzten und geschickten Loretta King mit einer schnippischen Zunge.&lt;br /&gt;
* [[Patricia Arquette]] in der Rolle von Kathy O&#039;Hara: [[Patricia Arquette]]s Rolle ist sehr naiv und charmant angelegt.&lt;br /&gt;
* [[Lisa Marie]] in der Rolle von Vampira: [[Lisa Marie]] spielt die Rolle von Vampira mit einer unterkühlten, aber dennoch eindrucksvollen Stimmung. Sie lässt der Vampira-Figur etwas Gruseliges abgewinnen.&lt;br /&gt;
* [[Jeffrey Jones]] in der Rolle von The Amazing Criswell: [[Jeffrey Jones]] versucht, die Art und Weise, wie der Parapyschologe The Amazing Criswell sprach, zu kopieren und seine Worte mit gleicher Intensität herüberzubringen.&lt;br /&gt;
* [[Ned Bellamy]] in der Rolle von Tom Mason: [[Ned Bellamy]] spielt Tom Mason als geistig zurückgebliebenen Menschen, der pausenlos seinen Text übt und auf diese Art und Weise ein Mann wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gastauftritte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vincent D&#039;Onofrio]] übernahm die Rolle von Orson Welles, allerdings wurde er durch die [[Voice-Over]]-Stimme von [[Maurice LaMarche]] synchronisiert. Außerdem treten [[Gregory Walcott]] und [[Conrad Brooks]] in dem Film auf. Beide Schauspieler hatten größere Rollen in dem Ed-Wood-Film &#039;&#039;Plan 9 From Outer Space&#039;&#039;. [[Gregory Walcott]] spielte die Hauptrolle von &#039;&#039;Jeff Trent&#039;&#039;. [[Conrad Brooks]] war einer der Drehassistenten von Ed Wood.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die gezeigten Filmproduktionen von Ed Wood ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glen or Glenda ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood f.JPG|thumb|right|Ed Wood bei den Regieanweisungen zu Glen or Glenda (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Der Film &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039; wurde 1953 innerhalb von 4 Tagen gedreht und veröffentlicht. Die Geschichte des Films erzählt davon, wie sich ein Mensch, der den Hang zur Travestie hat, von der Gesellschaft ausgegrenzt fühlt. Auf Wunsch von &#039;&#039;George Weiss&#039;&#039; wurden zwei erotische Szenen mit Softcore &#039;&#039;Bondage (Fesselspiele)&#039;&#039; eingefügt. Die Rolle von &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; ist die eines Marionettenspielers, der die Gefühle von Glen und Alan dank mystischer Formeln und schwerwiegender Sätze kontrolliert. Dies tut er von seinem gemütlichen Labor aus. Hier spricht er von Drachen und Schlangen und sagt den berühmten Satz &amp;quot;Pull the Strings!&amp;quot;. Die Musik stammt von [[William Lava]], der nicht im Intro genannt wird. Der Film wurde in dem Buch &#039;&#039;The Golden Turkey Awards&#039;&#039; als einer der schlechtesten Filme aller Zeiten genannt und genießt seitdem Kultstatus. [[Leonard Maltin]]s Buch &#039;&#039;Movie and Video Guide&#039;&#039; bezeichnet den Film als vielleicht schlechtesten Film, der je gedreht wurde. In der Zwischenzeit gehört dieser Film zu den &#039;&#039;Public-Domain-Filmen&#039;&#039; in Amerika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bride of the Monster ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 3.JPG|thumb|right|Ed Wood und sein Team bei Aufnahmen zu Bride of the Monster (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Der Film &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039; wurde 1955 innerhalb weniger Tage gedreht. In diesem Film versucht Dr. Eric Vornoff (Béla Lugosi), eine Rasse von &#039;&#039;atomaren Superwesen&#039;&#039; zu züchten. Dabei wird er von seinem Riesen Lobo (Tor Johnson) unterstützt, der ihm bei der Suche nach Opfern hilft. Dr. Eric Vornoff wird von der Reporterin Janet Lawton und Professor Strowski aufgespürt. Er versucht dabei alles, um Zeugen aus dem Wege zu räumen. Schließlich wird er von seinen Dienern Lobo und der Krake doch zur Strecke gebracht. Der Film genießt genauso wie &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039; Kultstatus, der durch das Buch &#039;&#039;The Golden Turkey Awards&#039;&#039; hervorgerufen wurde. Trotz allem ist der Film voller kleiner und großer Filmfehler. Mittlerweile zählt dieser Film ebenfalls zu den &#039;&#039;Public-Domain-Filmen&#039;&#039; in Amerika. Die Szene, in der Ed Wood mit seinem Team in das Lager einbricht, gehört in den Bereich der Mythen und Legenden Hollywoods. Der Film wurde mit dem Film &#039;&#039;Night of the Ghouls&#039;&#039; fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Plan 9 from Outer Space ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 15.JPG|thumb|right|Béla Lugosi erhält Eds letzte Regieanweisungen (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Der Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; aus dem Jahre 1959 wurde 1980 als &#039;&#039;Schlechster Film aller Zeiten&#039;&#039; posthum für Ed Wood mit dem &#039;&#039;The Golden Turkey Awards&#039;&#039; ausgezeichnet. &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; starb am 16. August 1956 und war gerade dabei, mit Ed Wood den Horrorfilm &#039;&#039;Tomb of the Vampire&#039;&#039; zu drehen, wofür dieser das Haus von Béla Lugosi und den dortigen Friedhof in der Nähe als Kulisse nutzte. Der Rest des neuen Films wurde im Studio gedreht. Als Béla starb, gab Ed das Projekt auf und archivierte die Aufnahmen. 1959 gelang es ihm, von einer Bapistengemeinde der &#039;&#039;Southern Baptist Convention&#039;&#039; Geld für den Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; zu bekommen. Für den Film kann er Vampira, The Amazin Criswell, [[Gregory Walcott]] und Tom Mason als Schauspieler gewinnen. Die Geschichte des Film erzählt davon, dass die Außerirdischen die Welt übernehmen möchten. Allerdings sind bereits 8 Pläne gescheitert, so muss jetzt mit dem 9. Plan die Erde erobert werden. Dies tun die Außerirdischen, indem sie einige Tote wiedererwecken, die auf der Erde für einige Tumulte sorgen. Die größte Panne, die Ed Wood bei diesem Film passierte, war, dass er &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; durch ein Double ersetzen ließ, das ihm nicht einmal ähnlich sah, und diesem einfach durch den Umhang spielen ließ. Der Film wurde aufgrund der Auszeichnung mit dem &#039;&#039;Golden Turkey Award&#039;&#039; zum Kultfilm der B-Moviefans. An der Kinokasse konnte die Bapistengemeinde keinen Gewinn erzielen und so wurde ein Film über die &#039;&#039;12 Apostel von Jesus Christus&#039;&#039; nie gedreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen über Ed Wood und sein Team ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 1.JPG|thumb|right|Ed Wood und ein Großteil seines Filmteams präsentieren sich (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ed Wood&#039;&#039; wurde am 10. Oktober 1924 in Poughkeepsie geboren. Laut seiner eigenen Aussage soll er Frauenunterwäsche während seiner Zeit als Soldat im 2. Weltkrieg getragen haben. Für weitere Produktionen wie Glen or Glenda schlüpfte er gern auch mal komplett in Damenkleidung. Seinen ersten Film &#039;&#039;The Streets of Laredo&#039;&#039; drehte er bereits 1948. Während der 50er-Jahre drehte er einige spätere B-Movie-Kultfilme wie  &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039;, &#039;&#039;Jailbait&#039;&#039;, &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039; und &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039;. Um das Geld für die Produktion von &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; zu bekommen, ließ er sich in einer Baptistengemeinde taufen, angeblich soll er in einem Kommunionskleid erschienen sein. Nachdem seine Filme floppten, versuchte er, seine Werke unter einem Pseudomyn zu vermarkten. Ein Beispiel hierfür ist der Film &#039;&#039;Married too Young&#039;&#039; aus dem Jahre 1961. Ab 1965 wendete er sich mit seinem Team der Produktion von Pornofilmen zu, der erste hieß &#039;&#039;Orgy of the Dead&#039;&#039; und es sollten noch weitere folgen. Ed Wood verstarb vermutlich alkoholsüchtig an einem Herzinfarkt am 10. Dezember 1978 in [[Hollywood]] im Alter von nur 54 Jahren. 2 Jahre später wurden seine Filme für die &#039;&#039;Golden Turkey Awards&#039;&#039; nomminiert und erhielten dadurch Kultstatus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dolores Fuller&#039;&#039; wurde im Jahre 1923 in South Bend geboren. Ihre Filmkarriere begann 1934 mit dem Film &#039;&#039;It Happened One Night&#039;&#039; an der Seite von &#039;&#039;Clark Gable&#039;&#039;. Später verliebte sie sich in Ed Wood und drehte mit ihm einige Filme wie &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039;, &#039;&#039;Jail Bait&#039;&#039; und &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039;. Doch sie konnte mit seinem Hang zur Travestie nicht umgehen und verließ ihn schließlich. Für den Film &#039;&#039;Tomb of the Vampire&#039;&#039; wurde für sie eine Hauptrolle geplant, aber da dieser Film niemals gedreht wurde, arbeitete sie nie mehr mit Ed Wood zusammen und begann, für die Musikbranche tätig zu werden. Sie schrieb zahlreiche Lieder wie &#039;&#039;Do the Clam&#039;&#039; und &#039;&#039;Rock-a-Hula, Baby&#039;&#039; für [[Elvis Presley]]. Sie arbeitete außerdem mit [[Dinah Shore]] für &#039;&#039;The Dinah Shore Show&#039;&#039; zusammen, wurde aber aufgrund einer schlechten Formulierung gefeuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; wurde am 20. Oktober 1882 in &#039;&#039;Lugos&#039;&#039;, einem damaligen Teilgebiet von Österreich und Ungarn, das heute Rumänien ist, geboren. 1893 sollte er aufs Gymnasium geschickt werden, aber Béla träumte von einer Schauspielkarriere und riss aus. Er war in Ungarn auf mehreren Bühnen zu sehen, bevor er im Jahre 1917 in dem Stummfilm &#039;&#039;Nászdal&#039;&#039; unter dem Namen &#039;&#039;Arisztid Olt&#039;&#039; sein Debüt feierte. Als die politische Führung in Ungarn durch rumänischen Truppen niedergeschlagen wurde und eine Treibjagd nach den &#039;&#039;Mitgliedern der Anhänger der Regierung&#039;&#039; veranstaltet wurde, floh er 1919 nach Deutschland. Dort war er in den ersten &#039;&#039;Karl-May&#039;&#039;-Filmen &#039;&#039;Die Todeskarawane&#039;&#039; und &#039;&#039;Die Teufelsanbeter&#039;&#039; zu sehen. Außerdem drehte er zusammen mit dem Regisseur &#039;&#039;Friedrich Wilhelm Murnau&#039;&#039; den Film &#039;&#039;Der Januskopf&#039;&#039;, der heute als verschollen gilt. 1921 emigrierte er nach Amerika und war in mehreren Nebenrollen zu sehen. 1927 war er auf Bühne als &#039;&#039;Dracula&#039;&#039; zu sehen, 1931 durfte er die Rolle auch im Kino verkörpern und wurde damit zu einem der größten Horrorstars der Filmgeschichte. Es folgten zahlreiche Spielfilme, aber der Erfolg schwand mit den Jahren. Mit der Filmkomödie &#039;&#039;Abbott und Costello treffen Frankenstein&#039;&#039; aus dem Jahre 1948 konnte er seinen letzten großen Erfolg als Dracula feiern. Er wandte sich zuerst dem &#039;&#039;Alkohol&#039;&#039; und der Droge &#039;&#039;Morphin&#039;&#039; zu. Eine Entziehungskur scheiterte und seine Frau sowie sein Sohn verließen ihn. In den 50er-Jahren traf er auf Ed Wood und gemeinsam verwirklichten sie die Filme &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039; und &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039;. Der dritte Film mit ihm sollte mit &#039;&#039;Tomb of the Vampire&#039;&#039; folgen, aber Béla starb am 16. August 1956, bevor der Film fertiggedreht werden konnte. Ed Wood verwahrte das Archivmaterial weitere 2 Jahre, schrieb das Skript um und schnitt die Szenen für den Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; neu zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Conrad Brooks]]&#039;&#039; wurde am 3. Januar 1931 in Baltimore geboren. Er arbeitete zusammen mit &#039;&#039;Paul Marco&#039;&#039; für Ed Wood als Assistent und Statist. Gemeinsam hatten sie zahlreiche Auftritte in verschiedenen Spielfilmen von Ed Wood. Zu dem Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; hat er eine besondere Beziehung, da er mehrfach in Hommagen wie &#039;&#039;Flying Saucers Over Hollywood: The Plan 9 Companion&#039;&#039; zu sehen ist. In dem Film Ed Wood spielte er einen Barkeeper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Paul Marco&#039;&#039; wurde am 10. Juni 1927 als &#039;&#039;Angelo Inzalaco&#039;&#039; geboren. Im Film &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039; übernahm er die Rolle des &#039;&#039;Officer Kelton&#039;&#039; - eine Rolle, die ihm auf den Leib geschneidert wurde. Er verkörperte die Rolle des Polizisten Kelton in den Filmen &#039;&#039;Night of the Ghouls&#039;&#039;, &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039;, &#039;&#039;The Naked Monster&#039;&#039; und &#039;&#039;Kelton&#039;s Dark Corner: Trilogy One&#039;&#039; noch weitere 4 Mal. Die Filme &#039;&#039;The Naked Monster&#039;&#039; und &#039;&#039;Kelton&#039;s Dark Corner: Trilogy One&#039;&#039; wurden in den Jahren 2005 und 2009 veröffentlicht. Paul Marco starb am 14. Mai 2006 in Hollywood. Die Ed-Wood-Filme mit Kelton werden gern auch als Kelton-Trilogie bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tor Johnson&#039;&#039; wurde am 19. Oktober 1903 geboren. Er litt bis 1931 an einem &#039;&#039;rheumatischen Herzleiden&#039;&#039;, das er durch einen Umzug nach L.A. lindern konnte. Später begann er eine Wrestlerkarriere unter dem Künstlernamen &#039;&#039;The Super Swedish Angel&#039;&#039;. Er wog 181 kg und begann bereits 1934 seine Filmkarriere als Nebendarsteller, in der er meistens die Rolle des stärksten Mann der Welt (Attraktion auf dem Jahrmarkt) oder des Gewichthebers übernahm. 1944 konnte er in seinem größten Spielfilm &#039;&#039;Das Gespenst von Canterville&#039;&#039; mitwirken. Während einer Wrestlingshow wurde er von Ed Wood entdeckt und für die Rolle des &#039;&#039;Lobo&#039;&#039; im Film &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039; eingesetzt. Ed Wood war von seiner Statur begeistert und so drehte er zusammen mit ihm weitere B-Filme. Aber auch außerhalb der Zusammenarbeit mit Ed Wood war Johnson als B-Filmschauspieler erfolgreich. Mit Béla Lugosi verband ihn eine enge Freundschaft. Am 19. Mai 1971 starb er nach mehreren Jahren von krankheitsbedingtem Leid im Alter von 67 Jahren in San Fernando. Später wurde sein Gesicht als populäre Halloween-Maske vermarktet. Sein Charakter lässt sich mit einem Filmzitat aus dem Film Bride of the Monster beschreiben: &amp;quot;Er ist zwar ein Riese, ist aber sanft wie ein Kätzchen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood a.JPG|thumb|right|&#039;&#039;The Amazing Criswell&#039;&#039; schlief gern auch mal im Sarg (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;The Amazing Criswell&#039;&#039; wurde am 18. August 1907 als &#039;&#039;Jeron Criswell Konig&#039;&#039; geboren. Er ergriff den Beruf des &#039;&#039;Parapsychologen&#039;&#039; und trat in zahlreichen Radio- und Fernsehshows auf, um Prophezeihungen zu verkünden. Darunter waren auch die Werbeshow &#039;&#039;Criswell Family Vitamins&#039;&#039; und die Fernsehshow &#039;&#039;The Jack Paar Show&#039;&#039;.  Er hatte eine lebenslange Beziehung zur Schauspielerin &#039;&#039;Mae West&#039;&#039; und war ein guter Freund von Exotica-Sänger &#039;&#039;Korla Pandit&#039;&#039;, der ihn oftmals zu Partys einlud. Durch seine Freundschaft zu Ed Wood begann er, auch für ihn in Filmen mitzuspielen. Seine schauspielerische Karriere begann mit dem Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; und endete mit dem Pornofilm &#039;&#039;Necromania&#039;&#039;. Am 10. März 1963 machte er seine berühmteste und zutreffendste Prophezeihung, nämlich dass &#039;&#039;Präsident J. F. Kennedy&#039;&#039; nicht wiedergewählt werden könne, da ihm vorher etwas zustoßen würde. Diese Prophezeihung trat leider am 22. November 1963 in Dallas ein, da J. F. Kennedy dort während einer Parade erschossen wurde. Criswell schlief gern in Särgen. Seine Prophezeihung über seine eigene Zukunft sollte niemals eintreten, er prophezeite, dass er von den Außerirdischen abgeholt würde. Doch er starb am 4. Oktober 1982 in Burbank, dort wurde er eingeäschert und nicht in einem Sarg bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vampira&#039;&#039; wurde am 11. Dezember 1922 in Petsamo als &#039;&#039;Maila Elizabeth Syrjäniemi&#039;&#039; geboren. Im Alter von 17 Jahren entschloss sie sich, Schauspielerin zu werden. Dort begann sie ihre Karriere zusammen mit &#039;&#039;Norma Jean Baker&#039;&#039; (später Marilyn Monroe) als Fotomodell. Ihr großer Durchbruch erfolgte mit dem Theaterstück &#039;&#039;Katharina die Große&#039;&#039; von &#039;&#039;Mike Todd&#039;&#039;, das in New York aufgeführt wurde. Im Jahre 1953 wurde sie für eine Fernsehshow von &#039;&#039;Mike Todd&#039;&#039; als &#039;&#039;Vampir&#039;&#039; verpflichtet. Die Show wurde zwar nach einer Folge eingestellt, jedoch legte sie den Grundstein für ihre Rolle als Vampira. Es folgte ein erfolgloser Versuch, in Hollywood den Durchbruch zu schaffen, bevor sie für den Sender [[7 KABC]], einem Spartenkanal von [[ABC]], als &#039;&#039;Vampira&#039;&#039; für &#039;&#039;The Vampira Show&#039;&#039; verpflichtet wurde. Sie wurde die erste Fernsehhorrorqueen in der amerikanischen Geschichte. Die Show endete mit Kultspruch: „Gute Nacht und schlechte Träume, Darlings!” Als sie schließlich die Rechte an der Figur nicht an die ABC verkaufen wollte, wurde sie gekündigt und Ed Wood verschaffte ihr die Rolle, die ihr später Kultstatus verlieh. Sie spielte die stumme Ghoulfrau in dem Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039;. Später war sie in dem Pornofilm &#039;&#039;Orgy of the Dead&#039;&#039; zu sehen. 1998 spielte sie ihre letzte ernste Filmrolle in &#039;&#039;I Woke Up Early the Day I Died&#039;&#039;. Im Jahr 2006 wirkte sie bei der Dokumentation &#039;&#039;Vampira: The Movie&#039;&#039; mit, in der einige verschollene Clips aus der Show und Interviews gezeigt wurden. Über ihr Liebesleben ist bekannt, dass sie 1961 mit &#039;&#039;Dean Riesner&#039;&#039; zusammen war. Sie starb am 10. Januar 2008. Doch ihre Figur ist nicht vergessen, sie wurde im Jahr 2009 in dem Film &#039;&#039;Pretty Bloody: The Women of Horror&#039;&#039; als Horrorqueen erwähnt. Außerdem haben die &#039;&#039;Simpsons&#039;&#039;-Macher ihr die Figur Booberella gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;John Cabell Breckinridge&#039;&#039;, genannt &amp;quot;Bunny&amp;quot;, wurde am 6. August 1903 in Paris geboren. Während seiner Studienzeit besuchte er das &#039;&#039;Eton College&#039;&#039; und die &#039;&#039;Oxford University&#039;&#039; in England. Bis 1920 spielte er auf englischen Bühnen in Stücken von [[William Shakespeare]] mit. Daneben trat er 1927 noch als Drag-Queen als Burlesque-Künstler in Paris auf. Dort heiratete er eine Frau, von der er sich nach der Geburt eines Sohnes scheiden ließ. Er brach auf zu anderen Ufern und emigierte nach Amerika. Dort traf er auf seinen guten Freund Ed Wood, den er bei der Produktion der Filme unterstützte. In der Liebe fühlte er sich laut einigen Gerüchten zu seinem Sekretär hingezogen. Er dachte in der Öffentlichkeit über eine Geschlechtsumwandlung nach und vollzog sie doch niemals. Im Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; spielte er die Rolle des Imperators und wurde so einem breiten Publikum bekannt. Es wurde seine einzige Filmrolle. Er starb am 5. November 1996 im Alter von 93 Jahren in San Francisco. In seiner Todesanzeige war dieser Satz zu lesen: &amp;quot;I was a little bit wild when I was young, darling, but I lived my life grandly.&amp;quot; (Ich war etwas wild, als ich jung war, Liebling, aber ich hatte ein großartiges Leben.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Hommagen im Film ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood.JPG|thumb|right|Der Film ist auch im Bezug auf die Kulissen eine Hommage an die Filme von Ed Wood, sämtliche Gebäude und Sets wurden originalgetreu nachgebaut (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Der Film enthält mehrere große und kleine Hommagen. In erster Linie verbeugt sich der Film natürlich vor &#039;&#039;Ed Wood&#039;&#039; und &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039;, dessen gemeinsame Arbeit und Zeit hier gewürdigt wird. Des Weiteren wird das restliche Filmteam von Ed Wood hier restlos als positive Optimisten dargestellt und gewürdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Büro von Ed Wood hängen die Poster von &#039;&#039;Dracula&#039;&#039;, &#039;&#039;Citizen Kane&#039;&#039; und &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039;. Der Auftritt von &#039;&#039;Orson Welles&#039;&#039;, der Ed wieder den Glauben an sich selbst gibt, ist ein Kniefall vor dem Regisseur von &#039;&#039;Citizen Kane&#039;&#039; und weiteren Filmklassikern. Des Weiteren verbeugt sich [[Tim Burton]] vor dem Film &#039;&#039;Dracula&#039;&#039;, aus diesem Film werden einige großartige Szenen mit &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; gezeigt. Auch vor &#039;&#039;Vampira&#039;&#039; verbeugt er sich und stellt sie als brillante Schauspielerin mit einem Diva-Tick vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Musikscore wurden Stücke aus dem Film &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039; von [[William Lava]] ausgewählt und erneut aufgenommen. Auch das Stück &#039;&#039;Schwanensee&#039;&#039; aus den Film &#039;&#039;Dracula&#039;&#039; fand bei bewegenden Szenen zwischen Eddy und Belá seinen Weg in den Film. [[Bill Murray]] verbeugt sich vor &#039;&#039;Doris Day&#039;&#039;, indem er ihren Klassiker &#039;&#039;Que Sera, Sera&#039;&#039; aus dem &#039;&#039;Alfred Hitchock&#039;&#039;-Film &#039;&#039;Der Mann, der zuviel wusste&#039;&#039; voller Melancholie mit seinen Worten über die Liebe und den Tod untermalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;The Amazing Criswell&#039;&#039;, gespielt von [[Jeffrey Jones]], begrüßt die Zuschauer, indem er aus einem Sarg herausschaut und die Zuschauer darüber informiert, dass sie hier die wahre Geschichte über Ed Wood sehen. Dies ist eine Hommage an den Film &#039;&#039;The Night of Ghouls&#039;&#039;, in dem Criswell die Zuschauer auf die gleiche Art begrüßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Intro sind die Grabsteine aus dem Intro von &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; zu sehen, ferner fliegen Untertassen, die wie &#039;&#039;Radkappen eines Cadillacs&#039;&#039; aussehen, herum. Des Weiteren sind der Mutterplanet der Außerirdischen aus Plan 9 sowie die Krakenarme eines Octopuses im Intro zusehen, die an den Film &#039;&#039;The Bride of the Monster&#039;&#039; erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen über den Film ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 9.JPG|thumb|right|Ähnlich wie Ed Woods Team arbeitete auch [[Tim Burton]]s Team an der Fertigstellung seines Films. (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Ursprünglich sollte der Film bei &#039;&#039;Columbia Pictures&#039;&#039; veröffentlicht werden. Als das Studio erfuhr, dass Ed Wood in Schwarz-Weiß gedreht werden sollte, sprangen sie von dem Projekt ab und [[Tim Burton]] konnte für dieses Projekt die &#039;&#039;Warner Brother Studios&#039;&#039; sowie [[Walt Disney Pictures]] begeistern. Aufgrund des Erfolges des Films [[The Nightmare Before Christmas]] nahm er das Angebot von Disney an. Diese veröffentlichten den Film schließlich unter dem Banner von [[Touchstone Pictures]], da sich der Film mit einem [[R-Rating]] an erwachsene Zuschauer richtete. Dies war [[Tim Burton]]s erster Spielfilm mit einem [[R-Rating]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film floppte an der Kinokasse und spielte seine Produktionskosten in der Höhe von 18 Millionen US-Dollar nicht ein. Die Einnahmen beliefen sich gerade mal auf 5,89 Millionen US-Dollar in Nordamerika. Dies lag vor allem daran, wie der Film promotet und veröffentlicht wurde. Durch eine limitierte Veröffentlichung am 30. September 1994 wurde er auf dem 32. New York Film Festival im Lincoln Center der Welt präsentiert. Am 7. Oktober 1994 wurde der Film in nur 623 Kinos gezeigt. Dies führte dazu, dass der Film am Startwochenende nur 1,9 Millionen US-Dollar einnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee, ein Biotopic über Ed Wood zu drehen, ist auf die Drehbuchschreiber [[Scott Alexander]] und [[Larry Karaszewski]] zurückzuführen. Beide hatten schon während ihrer Studienzeit an der &#039;&#039;USC School of Cinematic Arts&#039;&#039; die Idee dazu. [[Scott Alexander]] drehte bereits als Schüler die Dokumentation &#039;&#039;The Man in the Angora Sweater&#039;&#039; über das Leben von Ed Wood. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Drehbuchautoren versuchten später, einen Regisseur für das Projekt zu finden und schrieben ein etwa 10-seitiges Skript für den Film. Die Basis hierfür bildete [[Rudolph Grey]]s Buch &#039;&#039;Nightmare of Ecstasy&#039;&#039;, das auf den Aussagen von Ed Woods Teams und seiner Familie basierte. Dieses Skript übergaben sie dem Regisseur [[Michael Lehmann]], der zusammen mit ihnen die Universität besuchte. Mit [[Denise Di Novi]] und [[Tim Burton]] als Produzententeam wollte er die Regie übernehmen. Aber als sich [[Tim Burton]], der bereits damals ein Fan von Ed Wood war, tiefer mit dessen Leben und der Art, wie er seine Filme sah, beschäftigte, konnte er gar nicht anders und übernahm die Regie über einige kleinere Umwege. Um [[Michael Lehmann]] nicht zu vergessen, wurde er als [[Executive Producer]] im Intro und Outro genannt. Da das Budget mit 18 Millionen US-Dollar sehr gering schien, wurde der Film vollständig unter Tim Burtons Führung innerhalb von nur 72 Tagen produziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tim Burton]] brauchte nur 10 Minuten, um [[Johnny Depp]] für die Hauptrolle zu gewinnen. Dies hatte den Grund, dass [[Martin Landau]] in diesem Film mitspielen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film wurde mit Preisen überhäuft. Er wurde für 30 Filmpreise nominiert, von denen er 19 gewann - darunter 2 [[Oscars]]: Der erste ging an [[Martin Landau]] für dessen Darstellung des &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039;, der zweite an seinen Maskenbildner [[Rick Baker]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Fehler und Ungenauigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film basiert auf dem Buch &#039;&#039;Nightmare of Ecstasy&#039;&#039; von [[Rudolph Grey]] und der Fiktion von [[Scott Alexander]] und [[Larry Karaszewski]]. Die größten Teile des Films sind geschichtlich beweisbar, allerdings gibt es auch Teile des Films, die historisch nicht ganz korrekt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Film spricht &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; davon, dass er gern mal in der Geschichte von &#039;&#039;Dr. Jekyll und Mr. Hyde&#039;&#039; spielen würde. Dies hat er bereits während der 20er-Jahre in Deutschland in dem Film &#039;&#039;Der Januskopf&#039;&#039; unter der Regie von &#039;&#039;Friedrich Wilhelm Murnau&#039;&#039; getan. Der Film gilt allerdings als verschollen. Des Weiteren wird &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; als einsamer Mann dargestellt; er wurde zwar 1953 von seiner Frau Lillian geschieden, heiratete aber 1955 seine Ehefrau Hope Lininger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Darstellung von &#039;&#039;Dolores Fuller&#039;&#039; war ebenfalls nicht ganz fehlerfrei: Sie wurde zum einen als komplett humorlos dargestellt; besonders in der Szene, in der Ed Wood als Bauchtänzerin auftritt, ist ihre Humorlosigkeit zu spüren. Im Gegensatz zum Film sei sie laut der Aussage von &#039;&#039;Ken Hanke&#039;&#039;, dem Biografen von Tim Burton, eine lebenslustige Frau, die auch viel Humor besitzt. Des Weiteren wird ihre Arbeit beim Fernsehen in den Shows &#039;&#039;Queen for a Day&#039;&#039; und &#039;&#039;The Dinah Shore Show&#039;&#039; während der Beziehung zu Ed Wood nicht gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tor Johnson&#039;&#039; wusste bereits bevor er Ed Wood kennenlernte, wie man Filme dreht, da er sein Kinodebüt schon in den Jahren 1934 hatte und 1944 seinen größten Erfolg gefeiert hatte. Im Film wird er jedoch als Filmneuling dargestellt. Dies macht vor allem das Kennenlernen zwischen Ed und Tor ziemlich deutlich. Tor Johnson rempelte die Türe im Set von &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039; nicht an, sondern stand auf einmal verdutzt am Set herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ed Wood traf niemals in seinem Leben auf &#039;&#039;Orson Welles&#039;&#039;. Zweifelhaft ist, ob Eds Team jemals in das Requisitenlager einbrach, um sich den Octopus auszuleihen. Sicher ist jedoch, dass der Motor des Tieres nicht genutzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz allem ist der Film einer der genauesten Darstellungen über das Leben von Ed Wood und erhält durchweg gute Kritiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmstab und weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Regie: [[Tim Burton]]&lt;br /&gt;
* Produzenten: [[Tim Burton]] und [[Denise Di Novi]]&lt;br /&gt;
* Executive Producer: [[Michael Lehmann]] &lt;br /&gt;
* Buchvorlage: &#039;&#039;Nightmare of Ecstasy&#039;&#039; von [[Rudolph Grey]]&lt;br /&gt;
* Drehbuch: [[Scott Alexander]] und [[Larry Karaszewski]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Musik: [[Howard Shore]]&lt;br /&gt;
* Kamera: [[Stefan Czapsky]]&lt;br /&gt;
* Editierung: [[Chris Lebenzon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Welturaufführung: 30. September 1994&lt;br /&gt;
* Start des weltweiten Vertriebes: 7. Oktober 1994&lt;br /&gt;
* Länge: 127 Minuten&lt;br /&gt;
* Budget: 18 Millionen US-Dollar&lt;br /&gt;
* Einspielergebnis: 5,89 Millionen US-Dollar in Nordamerika&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/Ed_Wood_%28film%29 Wikipedia Eintrag über den Film]&lt;br /&gt;
* [http://www.imdb.com/title/tt0109707/ IMDB Eintrag]&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/Ed_Wood_%28film%29 Wikipedia Eintrag über Ed Wood]&lt;br /&gt;
* [http://www.edwood.org/ The Church of Ed Wood]&lt;br /&gt;
* [http://mailer.fsu.edu/~lflynn/edwood.html Die inoffizielle Ed Wood Seite]&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/B%C3%A9la_Lugosi Wikipedia Eintrag über Bela Lugosi]&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/Maila_Nurmi Wikipedia Eintrag über Vampira]&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/Tor_Johnson Wikipedia Eintrag über Tor Johnson]&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/The_Golden_Turkey_Awards Über die Golden Turkey Awards]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Realfilm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Haarnasenwombat</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Ed Wood</title>
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		<updated>2010-10-15T20:17:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Haarnasenwombat: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Ed wood poster.jpg|thumb|right|Das Plakat zu Ed Wood (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ed Wood&#039;&#039;&#039; ist ein Schwarz-Weiß-Spielfilm aus dem Jahre 1994 von [[Touchstone Pictures]], der unter der Regie von [[Tim Burton]] entstand. Er spiegelt das Leben des Regisseurs und Produzenten &#039;&#039;Ed Wood&#039;&#039; wider und basiert auf dem Buch &#039;&#039;Nightmare of Ecstasy&#039;&#039; von [[Rudolph Grey]]. [[Tim Burton]] und [[Denise Di Novi]] produzierten den Spielfilm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood b.JPG|thumb|right|Ausschnitt aus dem Stück &#039;&#039;&amp;quot;The Casual Company&amp;quot;&#039;&#039; (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ed D. Wood Jr.&#039;&#039; ist ein junger Regisseur der 50er-Jahre, der von sich selbst glaubt, mit seinen Geschichten und seiner Inszenierung Erfolg haben zu können. Der Film beginnt damit, dass Ed Woods Stück &#039;&#039;&amp;quot;The Casual Company&amp;quot;&#039;&#039; seine Premiere feiert. Allerdings ist das Theater fast leergefegt und der einzige Kritiker bekommt eine Geschichte über Krieg und den Wunsch nach Frieden zu sehen. Die Kritiken in den Zeitungen sind dementsprechend schlecht, aber Ed Wood sieht in Kritiken - wie die, dass die Hauptdarstellerin &#039;&#039;Dolores Fuller&#039;&#039; ein Gesicht wie ein Pferd hat oder die Kostüme der Soldaten sehr realistisch sind - etwas Positives und ist zufrieden mit der Leistung seiner Schauspielerriege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Inneren jedoch sieht es ganz anders aus, er vergleicht sich mit seinem Idol &#039;&#039;Orson Welles&#039;&#039;, der mit 26 Jahren den Durchbruch schaffte. Da er schon über 30 ist, befürchtet er, es nicht zu schaffen und es  kommen leichte Zweifel in ihm hoch. Doch seine Freundin Dolores Fuller baut ihn wieder etwas auf. Bei einem Archivar erhält Ed Wood die Rechte an einigen Archivmaterialen, wie die Szenen mit einem Oktopus oder Szenen des Krieges, die er begeistert für seine Filme verwenden möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ed schließlich erfährt, dass &#039;&#039;George Weiss&#039;&#039; einen Spielfilm über die Geschichte von &#039;&#039;Christine Jorgensen&#039;&#039; drehen möchte, beginnt er - in der Hoffnung auf einen großen Durchbruch -, sich bei ihm vorzustellen. Christine Jorgensen wurde als &#039;&#039;George William Jorgensen, Jr.&#039;&#039; geboren und 1952 durch eine Geschlechtsumwandlung zu Christine. Diese Geschichte der Geschlechtsumwandlung ging damals um die Welt. George Weiss hoffte, mit diesem Film einen schnellen Erfolg erzielen zu können. Ed versucht, ihn durch die Tatsache, dass er hin und wieder Frauenkleider trägt, auf seine Seite zu bringen, aber George ist davon nicht gerade begeistert und wirft ihn heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig später trifft Ed auf den ehemaligen Horrorstar &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039;, der sich gerade einen Sarg ansieht, und bringt ihn nach Hause. Zwischen den beiden entsteht eine tiefe Freundschaft, die man fast als Vater-und-Sohn-Beziehung bezeichnen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gelingt ihm sogar, Béla für sein neues Projekt zu gewinnen. Als George von diesem Schnäppchen eines Stars erfährt, übergibt er ihm - in der Hoffnung auf einen noch größeren Gewinn - die Regie, das Drehbuch und das Casting. Ed beginnt schließlich mit den Arbeiten zu seinem Drehbuch und durch Bélas Idee wird dann der legendäre Satz &#039;&#039;Pull the String&#039;&#039; in den Film &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039; eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er das Drehbuch seiner Freundin übergibt und sich wenig später in Frauenkleidern präsentiert, ist ihr klar, dass Ed Wood gern ihre Sachen trägt und sie diese Tatsache überhaupt nicht mag. Ed Woods Film wird innerhalb von 4 Tagen abgedreht. Diese Schnelligkeit ist zum einen Teil des Vertrages und zum anderem dem Umstand zu verdanken, dass er meist nach nur einer Aufnahme einer Szene &#039;&#039;Cut&#039;&#039; ruft und damit zufrieden ist. Als Béla sein Labor betritt, in dem er als Wissenschaftler auftritt, wird er um ein Autogramm gebeten und darauf verwiesen, was für ein toller [[Sidekick]] von &#039;&#039;Boris Karloff&#039;&#039; er in dem Film &#039;&#039;Frankensteins Sohn&#039;&#039; war. Daraufhin flippt dieser total aus und ist über diesen Kommentar total empört. Beim Schminken fallen dem Betrachter zahlreiche Nadelstiche auf, die überschminkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Film schließlich abgedreht ist, bewirbt sich Ed Wood mit den Filmrollen von Glen or Glenda bei den &#039;&#039;Warner Bros. Studios&#039;&#039;. Die Reaktion endet in einem Gelächter und einer späteren Absage. Der Film wurde schließlich nur in wenigen Kinos in &#039;&#039;Alabama und Missouri&#039;&#039; gezeigt und George Weiss hat in einen Flop investiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Wrestling-Show offenbart Ed Wood sein guter Freund &#039;&#039;Bunny Breckinridge&#039;&#039;, dass er sich aufgrund des Films Glen or Glenda einer geschlechtsangleichenden Operation unterziehen möchte. Während Bunny sich darüber Gedanken macht, steigt in der Wrestling-Show der Wrestler &#039;&#039;Tor Johnson&#039;&#039; in den Ring und gewinnt. Ed Wood ist von diesem Berg von einem Mann begeistert und kann ihn zum Film locken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Béla Lugosi ist der Droge &#039;&#039;Morphin&#039;&#039; verfallen und benötigt mehrfach die Hilfe von Ed, um wieder einigermaßen fit zu sein. Die Hilfe folgt meistens nach einem Telefonanruf, in dem er um Hilfe bettelt.&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood h.JPG|thumb|left|Béla Lugosi in der Fernsehshow &#039;&#039;Friday Night&#039;&#039; (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Nach der Absage der &#039;&#039;Warner Bros. Studios&#039;&#039; bringt ihn seine Freundin auf die Idee, selbst das Geld für den Film zu organisieren. Nach einigen Telefonaten werden Ed und Béla von der Fernsehshow &#039;&#039;Friday Night&#039;&#039; eingeladen. Hier treffen sie auf den Parapsychologen &#039;&#039;The Amazing Criswell&#039;&#039;, der in der Show verkündet, dass im April 1979 der Mars von Millionen von Menschen besiedelt wird. Ed Wood ist von ihm begeistert. &lt;br /&gt;
[[Bild:Lorreta king.JPG|thumb|right|Lorreta King wickelt Ed geschickt um den Finger (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Ed Wood und sein Filmteam veranstalten eine Benefiz-Party für den neuesten Smash-Hit des nächsten Jahres, &#039;&#039;&amp;quot;Bride of the Atom&amp;quot;&#039;&#039;. Der Erfolg hält sich in Grenzen, jedoch gelingt es Ed Wood, die Newcomerin &#039;&#039;Loretta King&#039;&#039; zu engagieren. Für die Hauptrolle bezahlt sie 300 Dollar, doch Ed Wood nimmt an, dass sie auch die restlichen Kosten von 60.000 Dollar übernehmen würde, und beginnt zu drehen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 4.JPG|thumb|left|Ed Woods erste Begegnung mit Vampira (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
In den nächsten Tagen werden Szenen für den Film Bride of the Atom gedreht, hierbei schleichen sich auch viele offensichtliche [[Filmfehler]] ein. Doch diese bezeichnet Ed Wood als ehrlich und originell. Die Dreharbeiten gehen voran, aber da die finanzellen Mittel ausgehen, wird das Filmteam aus dem Studio geworfen. Erneut versucht Ed, mit seinem Team das Geld zusammenzubringen, dabei treffen sich Ed und &#039;&#039;Vampira&#039;&#039; erstmals. Sie lehnt sein Angebot, in seinem Film mitzuspielen, ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notgedrungen wendet sich Ed Wood an den Fleischgroßhändler &#039;&#039;Don McCoy&#039;&#039; und er gibt das Geld nur unter zwei Bedingungen: erstens, dass der Film mit einer riesigen Explosion endet, und zweitens, dass sein Sohn &#039;&#039;Tony McCoy&#039;&#039; mitspielt. Sein Sohn sei etwas langsam im Kopf und Don fühlt, dass dieser Film ihn zu einem Mann machen würde. Er übergibt ihm die Rolle von &#039;&#039;Lt. Dick Craig&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 5.JPG|thumb|right|Der Fleischgroßhändler &#039;&#039;Don McCoy&#039;&#039; gibt Ed das Geld für seinen nächsten Film (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Für den Film wird ein riesiger Oktopus benötigt, und um diesen zu bekommen, wird mitten in der Nacht in ein Requisitenlager eingebrochen und ein [[Audio-Animatronic]]-Oktopus ohne Motor gestohlen. Die Szenen mit diesem Tier werden noch in der Nacht gedreht. Um dem Oktopus Leben einzuhauchen, werden die Arme durch die Schauspieler bewegt. In der Todesszene von &#039;&#039;Dr. Eric Vornoff&#039;&#039; wedelt Béla in seiner Rolle als Dr. deutlich mit den Oktopusarmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Dreh in der Nacht wird die letzte Szene schließlich abgedreht. In dieser geht es um die Heimat und Béla liefert eine glanzvolle Vorstellung ab. Am Ende wird gefeiert, bis Ed als Bauchtänzerin auftritt und Dolores sich schließlich verärgert von ihrem Freund trennt.&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 10.JPG|thumb|left|Zwischen Ed Wood und Béla Lugosi entsteht eine Vater-Sohn-Beziehung (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Kurz danach beginnt Béla, mit dem Leben zu hadern, da seine Ersparnisse aufgebraucht und sein Ruhm verblasst ist. Er versucht, sich selbst und Ed im Drogenrausch das Leben zunehmen. Aber Ed bringt ihn wieder zur Vernunft und er lässt sich in die Klinik einweisen, um sein Suchtproblem zu beheben. Ed lernt &#039;&#039;Kathy O&#039;Hara&#039;&#039; kennen und lieben. Sie hat kein Problem mit seinem Hang zum &#039;&#039;Transvestismus&#039;&#039; und unterstützt ihn zukünftig. Béla hat keine Kraft mehr für die Therapie, lässt sich zuerst von den &#039;&#039;Paparazzis&#039;&#039; im Krankenhaus ablichten und möchte dann wieder nach Hause. Die letzten Tage seines Lebens darf der alte Filmstar zu Hause verbringen. &lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood14.JPG|thumb|right|Der Selbstmordversuch von Béla (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Ed dreht auf Wunsch von Béla einige Szenen für einen neuen Film, der noch gar nicht geplant ist. Währenddessen läuft die Premiere des Films &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039; an, der Titel Bride of the Atom musste auf Wunsch des Publishers abgeändert werden. Ed gelingt es sogar, für die Premiere Vampira auf die Bühne zu bekommen. Die Premierenfeier wird von einem wütenden Mob vorzeitig beendet. Dadurch konnte Béla seinen letzten Film nicht mehr sehen. Wenig später verstirbt er im Alter von 73 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ed Wood sieht sich in Erinnerung an seinen Freund nochmals das Filmmaterial an und kommt auf die Idee, einen neuen Film für Béla zu drehen. Sein Vermieter &#039;&#039;Mr. Renolds&#039;&#039; möchte für seine Bapistengemeinde der &#039;&#039;Southern Baptist Convention&#039;&#039; Geld auftreiben. Diese plant, einen Film über die &#039;&#039;12 Apostel von Jesus Christus&#039;&#039; zu drehen. Es gelingt Ed, ihn davon zu überzeugen, dass man mit einer billigen Science-Fiction-Filmproduktion viel Geld für das epische Filmprojekt verdienen kann. Zufälligerweise hat er schon ein passendes [[Drehbuch]] und den Star Béla Lugosi durch [[Archivmaterial]] an der Hand. &lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 18.JPG|thumb|left|Die Taufzeremonie der Bapisten an Ed Wood (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Ed und sein Filmteam bereiten alles für ihren Blockbuster &#039;&#039;Grave Robbers from Outer Space&#039;&#039; vor. Währenddessen wird die beliebte &#039;&#039;Vampira Show&#039;&#039; abgesetzt, da diese sich weigerte, die Rechte an ihrer Figur an die [[ABC]] zu verkaufen. Aufgrund der Arbeitslosigkeit von Vampira gelingt es Ed, sie für seinen neuen Film zu verpflichten. In dem Chiropraktiker &#039;&#039;Tom Mason&#039;&#039; fand Ed schließlich den [[Doppelgänger]] von Béla, der ihm nicht einmal ähnlich sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Filmteam von &#039;&#039;Grave Robbers from Outer Space&#039;&#039; lässt sich in der Bapistengemeinde taufen und kann schließlich mit den Dreharbeiten beginnen. Doch die Geldgeber mischen sich in den Film ein. Sie verlangen, dass der Film in &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; umbenannt wird. Außerdem zweifeln sie an, dass Ed Wood überhaupt weiß, was er da tut und sprechen ihn auf offensichtliche Filmfehler an. Als dann noch &#039;&#039;[[Gregory Walcott]]&#039;&#039; als Hauptdarsteller eingesetzt werden soll, verlässt Ed Wood das Studio und trifft in einer Bar auf Orson Welles. Er baut ihn wieder auf und spricht zu ihm: &amp;quot;Visionen sind dazu da, um für sie zu kämpfen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich wird der Film abgedreht und die Premiere für Béla feierlich zelebriert. Außerdem macht Ed seiner Freundin einen Heiratsantrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Besetzung in der Analyse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Johnny Depp]] in der Rolle von Edward D. Wood, Jr.: Um sich der Figur von Ed Wood anzunähern, studierte er die Verhaltensweisen und Reden von Andy Hardy, Mickey Rooney, Ronald Reagan und Casey Kasem. Vor allem die Reden von &#039;&#039;Ronald Reagan&#039;&#039;, die blinden Optimismus und Überzeugungskraft vermittelten, beeindruckten Johnny Depp sehr intensiv, und so legte er auch seine Filmfigur an. &lt;br /&gt;
* [[Sarah Jessica Parker]] in der Rolle von Dolores Fuller: Sarah Jessica Parker sieht im Film Dolores Fuller zum Verwechseln ähnlich. Sie spielt ihren Charakter so, als würde es aus dem Bauch heraus kommen.&lt;br /&gt;
* [[Martin Landau]] in der Rolle von Béla Lugosi: Um [[Martin Landau]] in die Rolle von Béla Lugosi schlüpfen zu lassen, verwendete [[Rick Baker]] das [[Prosthetic Makeup]] und glich seine Konturen an das Vorbild an. Der Schauspieler selbst sah sich zahlreiche Spielfilme aus den Jahren 1931 bis 1956 mit Béla Lugosi an und fand, dass er theaterialisch wirkte - und setzte genau an diesen Punkten seine Rolle an.&lt;br /&gt;
* [[Bill Murray]] in der Rolle von Bunny Breckinridge: Bill Murray versuchte, seine Figur so schwul wie möglich rüberkommen zu lassen und gab der Rolle viel Raum für Selbstzweifel, die besonders in den Szenen mit dem Lied &#039;&#039;Que Sera, Sera&#039;&#039; und in der Szene während der Wrestling-Show zur Geltung kommen.&lt;br /&gt;
* [[Max Casella]] und [[Brent Hinkley]] in den Rollen von Paul Marco und [[Conrad Brooks]]: [[Max Casella]] und [[Brent Hinkley]] zeigen, wie sie Ed vertrauen und bei allen Plänen beinahe blind unterstützen.&lt;br /&gt;
* [[Mike Starr]] in der Rolle von George Weiss: [[Mike Starr]] spielt George Weiss, er lässt die Figur des Filmproduzenten fies, geldgeil und arrogant auf die Zuschauer wirken.&lt;br /&gt;
* [[George &amp;quot;The Animal&amp;quot; Steele]] in der Rolle von Tor Johnson: [[George &amp;quot;The Animal&amp;quot; Steele]] sieht Tor Johnson zum Verwechseln ähnlich. Er wurde sehr oft mit Tor Johnson verwechselt und übernimmt seine Rolle mit voller darstellerischer Kraft als guter Riese.&lt;br /&gt;
* [[Juliet Landau]] in der Rolle von Loretta King: [[Juliet Landau]] ist die Tochter von [[Martin Landau]] und spielt hier die Rolle der gewitzten und geschickten Loretta King mit einer schnippischen Zunge.&lt;br /&gt;
* [[Patricia Arquette]] in der Rolle von Kathy O&#039;Hara: [[Patricia Arquette]]s Rolle ist sehr naiv und charmant angelegt.&lt;br /&gt;
* [[Lisa Marie]] in der Rolle von Vampira: [[Lisa Marie]] spielt die Rolle von Vampira mit einer unterkühlten, aber dennoch eindrucksvollen Stimmung. Sie lässt der Vampira-Figur etwas Gruseliges abgewinnen.&lt;br /&gt;
* [[Jeffrey Jones]] in der Rolle von The Amazing Criswell: [[Jeffrey Jones]] versucht, die Art und Weise, wie der Parapyschologe The Amazing Criswell sprach, zu kopieren und seine Worte mit gleicher Intensität herüberzubringen.&lt;br /&gt;
* [[Ned Bellamy]] in der Rolle von Tom Mason: [[Ned Bellamy]] spielt Tom Mason als geistig zurückgebliebenen Menschen, der pausenlos seinen Text übt und auf diese Art und Weise ein Mann wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gastauftritte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vincent D&#039;Onofrio]] übernahm die Rolle von Orson Welles, allerdings wurde er durch die [[Voice-Over]]-Stimme von [[Maurice LaMarche]] synchronisiert. Außerdem treten [[Gregory Walcott]] und [[Conrad Brooks]] in dem Film auf. Beide Schauspieler hatten größere Rollen in dem Ed-Wood-Film &#039;&#039;Plan 9 From Outer Space&#039;&#039;. [[Gregory Walcott]] spielte die Hauptrolle von &#039;&#039;Jeff Trent&#039;&#039;. [[Conrad Brooks]] war einer der Drehassistenten von Ed Wood.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die gezeigten Filmproduktionen von Ed Wood ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glen or Glenda ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood f.JPG|thumb|right|Ed Wood bei den Regieanweisungen zu Glen or Glenda (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Der Film &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039; wurde 1953 innerhalb von 4 Tagen gedreht und veröffentlicht. Die Geschichte des Films erzählt davon, wie sich ein Mensch, der den Hang zur Travestie hat, von der Gesellschaft ausgegrenzt fühlt. Auf Wunsch von &#039;&#039;George Weiss&#039;&#039; wurden zwei erotische Szenen mit Softcore &#039;&#039;Bondage (Fesselspiele)&#039;&#039; eingefügt. Die Rolle von &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; ist die eines Marionettenspielers, der die Gefühle von Glen und Alan dank mystischer Formeln und schwerwiegender Sätze kontrolliert. Dies tut er von seinem gemütlichen Labor aus. Hier spricht er von Drachen und Schlangen und sagt den berühmten Satz &amp;quot;Pull the Strings!&amp;quot;. Die Musik stammt von [[William Lava]], der nicht im Intro genannt wird. Der Film wurde in dem Buch &#039;&#039;The Golden Turkey Awards&#039;&#039; als einer der schlechtesten Filme aller Zeiten genannt und genießt seitdem Kultstatus. [[Leonard Maltin]]s Buch &#039;&#039;Movie and Video Guide&#039;&#039; bezeichnet den Film als vielleicht schlechtesten Film, der je gedreht wurde. In der Zwischenzeit gehört dieser Film zu den &#039;&#039;Public-Domain-Filmen&#039;&#039; in Amerika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bride of the Monster ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 3.JPG|thumb|right|Ed Wood und sein Team bei Aufnahmen zu Bride of the Monster (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Der Film &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039; wurde 1955 innerhalb weniger Tage gedreht. In diesem Film versucht Dr. Eric Vornoff (Béla Lugosi), eine Rasse von &#039;&#039;atomaren Superwesen&#039;&#039; zu züchten. Dabei wird er von seinem Riesen Lobo (Tor Johnson) unterstützt, der ihm bei der Suche nach Opfern hilft. Dr. Eric Vornoff wird von der Reporterin Janet Lawton und Professor Strowski aufgespürt. Er versucht dabei alles, um Zeugen aus dem Wege zu räumen. Schließlich wird er von seinen Dienern Lobo und der Krake doch zur Strecke gebracht. Der Film genießt genauso wie &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039; Kultstatus, der durch das Buch &#039;&#039;The Golden Turkey Awards&#039;&#039; hervorgerufen wurde. Trotz allem ist der Film voller kleiner und großer Filmfehler. Mittlerweile zählt dieser Film ebenfalls zu den &#039;&#039;Public-Domain-Filmen&#039;&#039; in Amerika. Die Szene, in der Ed Wood mit seinem Team in das Lager einbricht, gehört in den Bereich der Mythen und Legenden Hollywoods. Der Film wurde mit dem Film &#039;&#039;Night of the Ghouls&#039;&#039; fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Plan 9 from Outer Space ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 15.JPG|thumb|right|Béla Lugosi erhält Eds letzte Regieanweisungen (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Der Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; aus dem Jahre 1959 wurde 1980 als &#039;&#039;Schlechster Film aller Zeiten&#039;&#039; posthum für Ed Wood mit dem &#039;&#039;The Golden Turkey Awards&#039;&#039; ausgezeichnet. &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; starb am 16. August 1956 und war gerade dabei, mit Ed Wood den Horrorfilm &#039;&#039;Tomb of the Vampire&#039;&#039; zu drehen, wofür dieser das Haus von Béla Lugosi und den dortigen Friedhof in der Nähe als Kulisse nutzte. Der Rest des neuen Films wurde im Studio gedreht. Als Béla starb, gab Ed das Projekt auf und archivierte die Aufnahmen. 1959 gelang es ihm, von einer Bapistengemeinde der &#039;&#039;Southern Baptist Convention&#039;&#039; Geld für den Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; zu bekommen. Für den Film kann er Vampira, The Amazin Criswell, [[Gregory Walcott]] und Tom Mason als Schauspieler gewinnen. Die Geschichte des Film erzählt davon, dass die Außerirdischen die Welt übernehmen möchten. Allerdings sind bereits 8 Pläne gescheitert, so muss jetzt mit dem 9. Plan die Erde erobert werden. Dies tun die Außerirdischen, indem sie einige Tote wiedererwecken, die auf der Erde für einige Tumulte sorgen. Die größte Panne, die Ed Wood bei diesem Film passierte, war, dass er &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; durch ein Double ersetzen ließ, das ihm nicht einmal ähnlich sah, und diesem einfach durch den Umhang spielen ließ. Der Film wurde aufgrund der Auszeichnung mit dem &#039;&#039;Golden Turkey Award&#039;&#039; zum Kultfilm der B-Moviefans. An der Kinokasse konnte die Bapistengemeinde keinen Gewinn erzielen und so wurde ein Film über die &#039;&#039;12 Apostel von Jesus Christus&#039;&#039; nie gedreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen über Ed Wood und sein Team ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 1.JPG|thumb|right|Ed Wood und ein Großteil seines Filmteams präsentieren sich (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ed Wood&#039;&#039; wurde am 10. Oktober 1924 in Poughkeepsie geboren. Laut seiner eigenen Aussage soll er Frauenunterwäsche während seiner Zeit als Soldat im 2. Weltkrieg getragen haben. Für weitere Produktionen wie Glen or Glenda schlüpfte er gern auch mal komplett in Damenkleidung. Seinen ersten Film &#039;&#039;The Streets of Laredo&#039;&#039; drehte er bereits 1948. Während der 50er-Jahre drehte er einige spätere B-Movie-Kultfilme wie  &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039;, &#039;&#039;Jailbait&#039;&#039;, &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039; und &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039;. Um das Geld für die Produktion von &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; zu bekommen, ließ er sich in einer Baptistengemeinde taufen, angeblich soll er in einem Kommunionskleid erschienen sein. Nachdem seine Filme floppten, versuchte er, seine Werke unter einem Pseudomyn zu vermarkten. Ein Beispiel hierfür ist der Film &#039;&#039;Married too Young&#039;&#039; aus dem Jahre 1961. Ab 1965 wendete er sich mit seinem Team der Produktion von Pornofilmen zu, der erste hieß &#039;&#039;Orgy of the Dead&#039;&#039; und es sollten noch weitere folgen. Ed Wood verstarb vermutlich alkoholsüchtig an einem Herzinfarkt am 10. Dezember 1978 in [[Hollywood]] im Alter von nur 54 Jahren. 2 Jahre später wurden seine Filme für die &#039;&#039;Golden Turkey Awards&#039;&#039; nomminiert und erhielten dadurch Kultstatus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dolores Fuller&#039;&#039; wurde im Jahre 1923 in South Bend geboren. Ihre Filmkarriere begann 1934 mit dem Film &#039;&#039;It Happened One Night&#039;&#039; an der Seite von &#039;&#039;Clark Gable&#039;&#039;. Später verliebte sie sich in Ed Wood und drehte mit ihm einige Filme wie &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039;, &#039;&#039;Jail Bait&#039;&#039; und &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039;. Doch sie konnte mit seinem Hang zur Travestie nicht umgehen und verließ ihn schließlich. Für den Film &#039;&#039;Tomb of the Vampire&#039;&#039; wurde für sie eine Hauptrolle geplant, aber da dieser Film niemals gedreht wurde, arbeitete sie nie mehr mit Ed Wood zusammen und begann, für die Musikbranche tätig zu werden. Sie schrieb zahlreiche Lieder wie &#039;&#039;Do the Clam&#039;&#039; und &#039;&#039;Rock-a-Hula, Baby&#039;&#039; für [[Elvis Presley]]. Sie arbeitete außerdem mit [[Dinah Shore]] für &#039;&#039;The Dinah Shore Show&#039;&#039; zusammen, wurde aber aufgrund einer schlechten Formulierung gefeuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; wurde am 20. Oktober 1882 in &#039;&#039;Lugos&#039;&#039;, einem damaligen Teilgebiet von Österreich und Ungarn, das heute Rumänien ist, geboren. 1893 sollte er aufs Gymnasium geschickt werden, aber Béla träumte von einer Schauspielkarriere und riss aus. Er war in Ungarn auf mehreren Bühnen zu sehen, bevor er im Jahre 1917 in dem Stummfilm &#039;&#039;Nászdal&#039;&#039; unter dem Namen &#039;&#039;Arisztid Olt&#039;&#039; sein Debüt feierte. Als die politische Führung in Ungarn durch rumänischen Truppen niedergeschlagen wurde und eine Treibjagd nach den &#039;&#039;Mitgliedern der Anhänger der Regierung&#039;&#039; veranstaltet wurde, floh er 1919 nach Deutschland. Dort war er in den ersten &#039;&#039;Karl-May&#039;&#039;-Filmen &#039;&#039;Die Todeskarawane&#039;&#039; und &#039;&#039;Die Teufelsanbeter&#039;&#039; zu sehen. Außerdem drehte er zusammen mit dem Regisseur &#039;&#039;Friedrich Wilhelm Murnau&#039;&#039; den Film &#039;&#039;Der Januskopf&#039;&#039;, der heute als verschollen gilt. 1921 emigrierte er nach Amerika und war in mehreren Nebenrollen zu sehen. 1927 war er auf Bühne als &#039;&#039;Dracula&#039;&#039; zu sehen, 1931 durfte er die Rolle auch im Kino verkörpern und wurde damit zu einem der größten Horrorstars der Filmgeschichte. Es folgten zahlreiche Spielfilme, aber der Erfolg schwand mit den Jahren. Mit der Filmkomödie &#039;&#039;Abbott und Costello treffen Frankenstein&#039;&#039; aus dem Jahre 1948 konnte er seinen letzten großen Erfolg als Dracula feiern. Er wandte sich zuerst dem &#039;&#039;Alkohol&#039;&#039; und der Droge &#039;&#039;Morphin&#039;&#039; zu. Eine Entziehungskur scheiterte und seine Frau sowie sein Sohn verließen ihn. In den 50er-Jahren traf er auf Ed Wood und gemeinsam verwirklichten sie die Filme &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039; und &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039;. Der dritte Film mit ihm sollte mit &#039;&#039;Tomb of the Vampire&#039;&#039; folgen, aber Béla starb am 16. August 1956, bevor der Film fertiggedreht werden konnte. Ed Wood verwahrte das Archivmaterial weitere 2 Jahre, schrieb das Skript um und schnitt die Szenen für den Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; neu zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Conrad Brooks]]&#039;&#039; wurde am 3. Januar 1931 in Baltimore geboren. Er arbeitete zusammen mit &#039;&#039;Paul Marco&#039;&#039; für Ed Wood als Assistent und Statist. Gemeinsam hatten sie zahlreiche Auftritte in verschiedenen Spielfilmen von Ed Wood. Zu dem Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; hat er eine besondere Beziehung, da er mehrfach in Hommagen wie &#039;&#039;Flying Saucers Over Hollywood: The Plan 9 Companion&#039;&#039; zu sehen ist. In dem Film Ed Wood spielte er einen Barkeeper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Paul Marco&#039;&#039; wurde am 10. Juni 1927 als &#039;&#039;Angelo Inzalaco&#039;&#039; geboren. Im Film &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039; übernahm er die Rolle des &#039;&#039;Officer Kelton&#039;&#039; - eine Rolle, die ihm auf den Leib geschneidert wurde. Er verkörperte die Rolle des Polizisten Kelton in den Filmen &#039;&#039;Night of the Ghouls&#039;&#039;, &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039;, &#039;&#039;The Naked Monster&#039;&#039; und &#039;&#039;Kelton&#039;s Dark Corner: Trilogy One&#039;&#039; noch weitere 4 Mal. Die Filme &#039;&#039;The Naked Monster&#039;&#039; und &#039;&#039;Kelton&#039;s Dark Corner: Trilogy One&#039;&#039; wurden in den Jahren 2005 und 2009 veröffentlicht. Paul Marco starb am 14. Mai 2006 in Hollywood. Die Ed-Wood-Filme mit Kelton werden gern auch als Kelton-Trilogie bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tor Johnson&#039;&#039; wurde am 19. Oktober 1903 geboren. Er litt bis 1931 an einem &#039;&#039;rheumatischen Herzleiden&#039;&#039;, das er durch einen Umzug nach L.A. lindern konnte. Später begann er eine Wrestlerkarriere unter dem Künstlernamen &#039;&#039;The Super Swedish Angel&#039;&#039;. Er wog 181 kg und begann bereits 1934 seine Filmkarriere als Nebendarsteller, in der er meistens die Rolle des stärksten Mann der Welt (Attraktion auf dem Jahrmarkt) oder des Gewichthebers übernahm. 1944 konnte er in seinem größten Spielfilm &#039;&#039;Das Gespenst von Canterville&#039;&#039; mitwirken. Während einer Wrestlingshow wurde er von Ed Wood entdeckt und für die Rolle des &#039;&#039;Lobo&#039;&#039; im Film &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039; eingesetzt. Ed Wood war von seiner Statur begeistert und so drehte er zusammen mit ihm weitere B-Filme. Aber auch außerhalb der Zusammenarbeit mit Ed Wood war Johnson als B-Filmschauspieler erfolgreich. Mit Béla Lugosi verband ihn eine enge Freundschaft. Am 19. Mai 1971 starb er nach mehreren Jahren von krankheitsbedingtem Leid im Alter von 67 Jahren in San Fernando. Später wurde sein Gesicht als populäre Halloween-Maske vermarktet. Sein Charakter lässt sich mit einem Filmzitat aus dem Film Bride of the Monster beschreiben: &amp;quot;Er ist zwar ein Riese, ist aber sanft wie ein Kätzchen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood a.JPG|thumb|right|&#039;&#039;The Amazing Criswell&#039;&#039; schlief gern auch mal im Sarg (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;The Amazing Criswell&#039;&#039; wurde am 18. August 1907 als &#039;&#039;Jeron Criswell Konig&#039;&#039; geboren. Er ergriff den Beruf des &#039;&#039;Parapsychologen&#039;&#039; und trat in zahlreichen Radio- und Fernsehshows auf, um Prophezeihungen zu verkünden. Darunter waren auch die Werbeshow &#039;&#039;Criswell Family Vitamins&#039;&#039; und die Fernsehshow &#039;&#039;The Jack Paar Show&#039;&#039;.  Er hatte eine lebenslange Beziehung zur Schauspielerin &#039;&#039;Mae West&#039;&#039; und war ein guter Freund von Exotica-Sänger &#039;&#039;Korla Pandit&#039;&#039;, der ihn oftmals zu Partys einlud. Durch seine Freundschaft zu Ed Wood begann er, auch für ihn in Filmen mitzuspielen. Seine schauspielerische Karriere begann mit dem Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; und endete mit dem Pornofilm &#039;&#039;Necromania&#039;&#039;. Am 10. März 1963 machte er seine berühmteste und zutreffendste Prophezeihung, nämlich dass &#039;&#039;Präsident J. F. Kennedy&#039;&#039; nicht wiedergewählt werden könne, da ihm vorher etwas zustoßen würde. Diese Prophezeihung trat leider am 22. November 1963 in Dallas ein, da J. F. Kennedy dort während einer Parade erschossen wurde. Criswell schlief gern in Särgen. Seine Prophezeihung über seine eigene Zukunft sollte niemals eintreten, er prophezeite, dass er von den Außerirdischen abgeholt würde. Doch er starb am 4. Oktober 1982 in Burbank, dort wurde er eingeäschert und nicht in einem Sarg bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vampira&#039;&#039; wurde am 11. Dezember 1922 in Petsamo als &#039;&#039;Maila Elizabeth Syrjäniemi&#039;&#039; geboren. Im Alter von 17 Jahren entschloss sie sich, Schauspielerin zu werden. Dort begann sie ihre Karriere zusammen mit &#039;&#039;Norma Jean Baker&#039;&#039; (später Marilyn Monroe) als Fotomodell. Ihr großer Durchbruch erfolgte mit dem Theaterstück &#039;&#039;Katharina die Große&#039;&#039; von &#039;&#039;Mike Todd&#039;&#039;, das in New York aufgeführt wurde. Im Jahre 1953 wurde sie für eine Fernsehshow von &#039;&#039;Mike Todd&#039;&#039; als &#039;&#039;Vampir&#039;&#039; verpflichtet. Die Show wurde zwar nach einer Folge eingestellt, jedoch legte sie den Grundstein für ihre Rolle als Vampira. Es folgte ein erfolgloser Versuch, in Hollywood den Durchbruch zu schaffen, bevor sie für den Sender [[7 KABC]], einem Spartenkanal von [[ABC]], als &#039;&#039;Vampira&#039;&#039; für &#039;&#039;The Vampira Show&#039;&#039; verpflichtet wurde. Sie wurde die erste Fernsehhorrorqueen in der amerikanischen Geschichte. Die Show endete mit Kultspruch: „Gute Nacht und schlechte Träume, Darlings!” Als sie schließlich die Rechte an der Figur nicht an die ABC verkaufen wollte, wurde sie gekündigt und Ed Wood verschaffte ihr die Rolle, die ihr später Kultstatus verlieh. Sie spielte die stumme Ghoulfrau in dem Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039;. Später war sie in dem Pornofilm &#039;&#039;Orgy of the Dead&#039;&#039; zu sehen. 1998 spielte sie ihre letzte ernste Filmrolle in &#039;&#039;I Woke Up Early the Day I Died&#039;&#039;. Im Jahr 2006 wirkte sie bei der Dokumentation &#039;&#039;Vampira: The Movie&#039;&#039; mit, in der einige verschollene Clips aus der Show und Interviews gezeigt wurden. Über ihr Liebesleben ist bekannt, dass sie 1961 mit &#039;&#039;Dean Riesner&#039;&#039; zusammen war. Sie starb am 10. Januar 2008. Doch ihre Figur ist nicht vergessen, sie wurde im Jahr 2009 in dem Film &#039;&#039;Pretty Bloody: The Women of Horror&#039;&#039; als Horrorqueen erwähnt. Außerdem haben die &#039;&#039;Simpsons&#039;&#039;-Macher ihr die Figur Booberella gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;John Cabell Breckinridge&#039;&#039;, genannt &amp;quot;Bunny&amp;quot;, wurde am 6. August 1903 in Paris geboren. Während seiner Studienzeit besuchte er das &#039;&#039;Eton College&#039;&#039; und die &#039;&#039;Oxford University&#039;&#039; in England. Bis 1920 spielte er auf englischen Bühnen in Stücken von [[William Shakespeare]] mit. Daneben trat er 1927 noch als Drag-Queen als Burlesque-Künstler in Paris auf. Dort heiratete er eine Frau, von der er sich nach der Geburt eines Sohnes scheiden ließ. Er brach auf zu anderen Ufern und emigierte nach Amerika. Dort traf er auf seinen guten Freund Ed Wood, den er bei der Produktion der Filme unterstützte. In der Liebe fühlte er sich laut einigen Gerüchten zu seinem Sekretär hingezogen. Er dachte in der Öffentlichkeit über eine Geschlechtsumwandlung nach und vollzog sie doch niemals. Im Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; spielte er die Rolle des Imperators und wurde so einem breiten Publikum bekannt. Es wurde seine einzige Filmrolle. Er starb am 5. November 1996 im Alter von 93 Jahren in San Francisco. In seiner Todesanzeige war dieser Satz zu lesen: &amp;quot;I was a little bit wild when I was young, darling, but I lived my life grandly.&amp;quot; (Ich war etwas wild, als ich jung war, Liebling, aber ich hatte ein großartiges Leben.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Hommagen im Film ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood.JPG|thumb|right|Der Film ist auch von den Kulissen eine Hommage an die Filme von Ed Wood, sämtliche Gebäude und Sets wurden originalgetreu nachgebaut (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Der Film enthält mehrere große und kleine Hommagen. In erster Linie verbeugt sich der Film natürlich vor &#039;&#039;Ed Wood&#039;&#039; und &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039;, dessen gemeinsame Arbeit und Zeit hier gewürdigt wird. Des Weiteren wird hier das restliche Filmteam von Ed Wood die hier restlos als positive Optimisten dargestellt werden und gewürdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Büro von Ed Wood hängen die Poster von &#039;&#039;Dracula&#039;&#039;, &#039;&#039;Citizen Kane&#039;&#039; und &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039;. Der Auftritt von &#039;&#039;Orson Welles&#039;&#039;, der Ed wieder den Glauben an sich selbst gibt ist ein Kniefall vor dem Regisseur von &#039;&#039;Citizen Kane&#039;&#039; und weiteren Filmklassikern. Des Weiteren verbeugt sich [[Tim Burton]] vor dem Film &#039;&#039;Dracula&#039;&#039;, aus diesem Film werden einige großartige Szenen mit &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; gezeigt. Auch vor &#039;&#039;Vampira&#039;&#039; verbeugt er sich und stellt sie als großartige Schauspielerin mit einem Diva-Tick vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Musikscore wurden Stücke aus dem Film &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039; von [[William Lava]] ausgewählt und erneut aufgenommen. Auch das Stück &#039;&#039;Schwanensee&#039;&#039; aus den Film &#039;&#039;Dracula&#039;&#039; fand bei bewegenden Szenen zwischen Eddy und Belá seinen Weg in den Film. [[Bill Murray]] verbeugt sich vor &#039;&#039;Doris Day&#039;&#039;, in dem er ihren Klassiker &#039;&#039;Que Sera, Que Sera&#039;&#039; aus dem &#039;&#039;Alfred Hitchock&#039;&#039;-Film &#039;&#039;Der Mann, der zuviel wußte&#039;&#039;, voller Melancholie mit seinem Worten über die Liebe und den Tod untermalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;The Amazing Criswell&#039;&#039; gespielt von [[Jeffrey Jones]] begrüßt die Zuschauer indem er aus einem Sarg herausschaut die Zuschauer darüber informiert das sie hier die wahre Geschichte über Ed Wood sehen. Dies ist eine Hommage an den Film &#039;&#039;The Night of Ghouls&#039;&#039;, indem Criswell die Zuschauer auf die gleiche Art begrüßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Intro sind die Grabsteine aus dem Intro von &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; zu sehen, ferner fliegen Untertassen die wie &#039;&#039;Radkappen eines Cadillac&#039;s&#039;&#039; aussehen herum. Des Weiteren ist der Mutterplanet der Außerirdischen aus Plan 9 zu sehen. Auch die Krakenarme eines Octopuses sind im Intro zusehen und erinnern an den Film &#039;&#039;The Bride of the Monster&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen über den Film ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 9.JPG|thumb|right|Ähnlich wie Ed Wood&#039;s Team arbeitete auch [[Tim Burton]]&#039;s Team an der Fertigstellung ihres Films. (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Ursprünglich sollte der Film bei &#039;&#039;Columbia Pictures&#039;&#039; veröffentlicht werden, als das Studio davon hörte das Ed Wood in Schwarzweiß gedreht werden sollte, sprangen sie von dem Projekt ab und [[Tim Burton]] konnte für dieses Projekt die &#039;&#039;Warner Brother Studio&#039;s&#039;&#039; und [[Walt Disney Pictures]] begeistern. Auf Grund des Erfolges des Films [[The Nightmare Before Christmas]] nahm er das Angebot von Disney an. Diese veröffentlichten den Film schließlich unter dem Banner von [[Touchstone Pictures]], da sich der Film mit einem [[R-Rating]] an Erwachsene Zuschauer richtete. Dies war [[Tim Burton]]s erster Spielfilm mit einem [[R-Rating]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film floppte an der Kinokasse und spielte seine Produktionskosten in der Höhe von 18 Millionen US-Dollar nicht ein. Die Einnahmen beliefen sich gerade mal auf 5,89 Millionen US-Dollar in Nordamerika. Dies lag vorallem daran, wie der Film promotet und veröffentlicht wurde. Der Film wurde durch eine Limitierte Veröffentlichung am 30. September 1994 auf dem 32. New York Film Festival im Lincoln Center, der Welt präsentiert. Am 7. Oktober 1994 wurde der Film in nur 623 Kinos gezeigt. Dies führte dazu, dass der Film am Startwochenende nur 1,9 Millionen US-Dollar einnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee ein Biotopic über Ed Wood zu drehen ist auf die Drehbuchschreiber [[Scott Alexander]] und [[Larry Karaszewski]] zurückzuführen. Beide hatten schon während ihrer Studienzeit an der &#039;&#039;USC School of Cinematic Arts&#039;&#039; die Idee dazu. [[Scott Alexander]] drehte bereits als Schüler, die Dokumentation &#039;&#039;The Man in the Angora Sweater&#039;&#039; über das Leben von Ed Wood. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Drehbuchautoren versuchten später einen Regiesseur für das Projekt zu finden und schrieben ein etwa 10 seitiges Skript für den Film. Die Basis hierfür bildete [[Rudolph Grey]]&#039;s Buch &#039;&#039;Nightmare of Ecstasy&#039;&#039;, das auf den Aussagen des Teams und der Familie von Ed Wood basierte. Dieses Skript übergaben sie dem Regiesseur [[Michael Lehmann]] der zusammen mit ihnen die Univeristät besuchte. Mit [[Denise Di Novi]] und [[Tim Burton]] als Produzententeam wollte er die Regie übernehmen. Aber als sich [[Tim Burton]] der bereits damals ein Fan von Ed Wood war, tiefer mit dem Leben von ihm beschäftigte und wie er seine Filme sah, konnte er gar nicht anders und übernahm die Regie über einige kleinere Umwege. Um [[Michael Lehmann]] nicht zu vergessen wurde er als [[Executive Producer]] im Intro und Outro genannt. Da das Budget mit 18 Millionen US-Dollar sehr gering schien, wurde der Film vollständig unter Tim Burtons Führung innerhalb von nur 72 Tagen produziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tim Burton]] brauchte nur 10 Minuten um [[Johnny Depp]] für die Hauptrolle zu gewinnen. Dies hatte den Grund das [[Martin Landau]] in diesem Film mitspielen sollte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film wurde mit Preisen überhäuft. Er gewann insgesamt 19 Filmpreise und wurde weitere 11 Mal nomminiert. Darunter befinden zwei [[Oscars]]. Die erste für die Darstellung von [[Martin Landau]] als &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; und der zweite ging an seinen Maskenbildner [[Rick Baker]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Fehler und Ungenauigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film basiert auf dem Buch &#039;&#039;Nightmare of Ecstasy&#039;&#039; von [[Rudolph Grey]] und der Fiktion von [[Scott Alexander]] und [[Larry Karaszewski]]. Die größten Teile des Films sind historisch beweisbar, allerdings gibt es auch Teile des Films die historisch nicht ganz korrekt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Film spricht &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; davon das er gerne mal in der Geschichte von &#039;&#039;Dr. Jekyll und Mr. Hyde&#039;&#039; spielen würde. Dies hat er bereits während der 20er Jahre in Deutschland in dem Film &#039;&#039;Der Januskopf&#039;&#039; unter der Regie von &#039;&#039;Friedrich Wilhelm Murnau&#039;&#039; getan. Der Film ist allerdings verschollen. Des weiteren wird &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; als einsamer Mann dargestellt, er wurde zwar 1953 von seiner Frau Lillian geschieden, heiratete aber 1955 seine Ehefrau Hope Lininger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Darstellung von &#039;&#039;Dolores Fuller&#039;&#039; hatte auch einen Fehler in sich, sie wurde erstens als total humorlos dargestellt, besonders in der Szene in der Ed Wood als Bauchtänzerin auftritt ist ihre Humorlosigkeit zu spüren. Im Gegensatz zum Film sei sie laut der Aussage von &#039;&#039;Ken Hanke&#039;&#039; dem Biografen von Tim Burton, eine Lebenslustige Frau, die auch viel Humor hat. Des Weiteren wird ihre Arbeit beim Fernsehen in den Shows &#039;&#039;Queen for a Day&#039;&#039; und &#039;&#039;The Dinah Shore Show&#039;&#039; während der Beziehung zu Ed Wood nicht gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tor Johnson&#039;&#039; hat bereits vor dem er Ed Wood kennenlernte gewußt wie man Filme dreht da er sein Kinodebüt bereits 1934 feiern konnte und 1944 seinen größten Erfolg gefeiert hat. Im Film wird er dargestellt als ob er nicht wüßte wie man Filme dreht. Dies macht vorallem das Kennenlernen zwischen Ed und Tor ziemlich deutlich. Tor Johnson rempelte die Türe im Set von &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039; nicht an, sondern stand einmal verdutzt im Set herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ed Wood traf niemals in seinem Leben auf &#039;&#039;Orson Welles&#039;&#039;. Zweifelhaft ist ob Ed&#039;s Team in das Requistenlager jemals einbrach um sich den Octopus auszuleihen. Sicher ist jedoch, das der Motor des Tieres nicht genutzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzallem ist der Film einer der genausten Darstellungen über das Leben von Ed Wood und erhält durchwegs gute Kritiken von den Kritikern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmstab und weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Regie: [[Tim Burton]]&lt;br /&gt;
* Produzenten: [[Tim Burton]] und [[Denise Di Novi]]&lt;br /&gt;
* Executive Producer: [[Michael Lehmann]] &lt;br /&gt;
* Buchvorlage: &#039;&#039;Nightmare of Ecstasy&#039;&#039; von [[Rudolph Grey]]&lt;br /&gt;
* Drehbuch: [[Scott Alexander]] und [[Larry Karaszewski]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Musik: [[Howard Shore]]&lt;br /&gt;
* Kamera: [[Stefan Czapsky]]&lt;br /&gt;
* Editierung: [[Chris Lebenzon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Welturaufführung: 30. September 1994&lt;br /&gt;
* Start des Weltweiten Vertriebes: 7. Oktober 1994&lt;br /&gt;
* Länge: 127 Minuten&lt;br /&gt;
* Budget: 18 Millionen US-Dollar&lt;br /&gt;
* Einspielergebnis: 5,89 Millionen US-Dollar in Nordamerika&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/Ed_Wood_%28film%29 Wikipedia Eintrag über den Film]&lt;br /&gt;
* [http://www.imdb.com/title/tt0109707/ IMDB Eintrag]&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/Ed_Wood_%28film%29 Wikipedia Eintrag über Ed Wood]&lt;br /&gt;
* [http://www.edwood.org/ The Church of Ed Wood]&lt;br /&gt;
* [http://mailer.fsu.edu/~lflynn/edwood.html Die inoffizielle Ed Wood Seite]&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/B%C3%A9la_Lugosi Wikipedia Eintrag über Bela Lugosi]&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/Maila_Nurmi Wikipedia Eintrag über Vampira]&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/Tor_Johnson Wikipedia Eintrag über Tor Johnson]&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/The_Golden_Turkey_Awards Über die Golden Turkey Awards]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Realfilm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Haarnasenwombat</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Ed_Wood&amp;diff=63926</id>
		<title>Ed Wood</title>
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		<updated>2010-10-15T20:15:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Haarnasenwombat: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Ed wood poster.jpg|thumb|right|Das Plakat zu Ed Wood (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ed Wood&#039;&#039;&#039; ist ein Schwarz-Weiß-Spielfilm aus dem Jahre 1994 von [[Touchstone Pictures]], der unter der Regie von [[Tim Burton]] entstand. Er spiegelt das Leben des Regisseurs und Produzenten &#039;&#039;Ed Wood&#039;&#039; wider und basiert auf dem Buch &#039;&#039;Nightmare of Ecstasy&#039;&#039; von [[Rudolph Grey]]. [[Tim Burton]] und [[Denise Di Novi]] produzierten den Spielfilm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood b.JPG|thumb|right|Ausschnitt aus dem Stück &#039;&#039;&amp;quot;The Casual Company&amp;quot;&#039;&#039; (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ed D. Wood Jr.&#039;&#039; ist ein junger Regisseur der 50er-Jahre, der von sich selbst glaubt, mit seinen Geschichten und seiner Inszenierung Erfolg haben zu können. Der Film beginnt damit, dass Ed Woods Stück &#039;&#039;&amp;quot;The Casual Company&amp;quot;&#039;&#039; seine Premiere feiert. Allerdings ist das Theater fast leergefegt und der einzige Kritiker bekommt eine Geschichte über Krieg und den Wunsch nach Frieden zu sehen. Die Kritiken in den Zeitungen sind dementsprechend schlecht, aber Ed Wood sieht in Kritiken -- wie die, dass die Hauptdarstellerin &#039;&#039;Dolores Fuller&#039;&#039; ein Gesicht wie ein Pferd hat oder die Kostüme der Soldaten sehr realistisch sind -- etwas Positives und ist zufrieden mit der Leistung seiner Schauspielerriege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Inneren jedoch sieht es ganz anders aus, er vergleicht sich mit seinem Idol &#039;&#039;Orson Welles&#039;&#039;, der mit 26 Jahren den Durchbruch schaffte. Da er schon über 30 ist, befürchtet er, es nicht zu schaffen und es  kommen leichte Zweifel in ihm hoch. Doch seine Freundin Dolores Fuller baut ihn wieder etwas auf. Bei einem Archivar erhält Ed Wood die Rechte an einigen Archivmaterialen, wie die Szenen mit einem Oktopus oder Szenen des Krieges, die er begeistert für seine Filme verwenden möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ed schließlich erfährt, dass &#039;&#039;George Weiss&#039;&#039; einen Spielfilm über die Geschichte von &#039;&#039;Christine Jorgensen&#039;&#039; drehen möchte, beginnt er -- in der Hoffnung auf einen großen Durchbruch --, sich bei ihm vorzustellen. Christine Jorgensen wurde als &#039;&#039;George William Jorgensen, Jr.&#039;&#039; geboren und 1952 durch eine Geschlechtsumwandlung zu Christine. Diese Geschichte der Geschlechtsumwandlung ging damals um die Welt. George Weiss hoffte, mit diesem Film einen schnellen Erfolg erzielen zu können. Ed versucht, ihn durch die Tatsache, dass er hin und wieder Frauenkleider trägt, auf seine Seite zu bringen, aber George ist davon nicht gerade begeistert und wirft ihn heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig später trifft Ed auf den ehemaligen Horrorstar &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039;, der sich gerade einen Sarg ansieht, und bringt ihn nach Hause. Zwischen den beiden entsteht eine tiefe Freundschaft, die man fast als Vater-und-Sohn-Beziehung bezeichnen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gelingt ihm sogar, Béla für sein neues Projekt zu gewinnen. Als George von diesem Schnäppchen eines Stars erfährt, übergibt er ihm -- in der Hoffnung auf einen noch größeren Gewinn -- die Regie, das Drehbuch und das Casting. Ed beginnt schließlich mit den Arbeiten zu seinem Drehbuch und durch Bélas Idee wird dann der legendäre Satz &#039;&#039;Pull the String&#039;&#039; in den Film &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039; eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er das Drehbuch seiner Freundin übergibt und sich wenig später in Frauenkleidern präsentiert, ist ihr klar, dass Ed Wood gern ihre Sachen trägt und sie diese Tatsache überhaupt nicht mag. Ed Woods Film wird innerhalb von 4 Tagen abgedreht. Diese Schnelligkeit ist zum einen Teil des Vertrages und zum anderem dem Umstand zu verdanken, dass er meist nach nur einer Aufnahme einer Szene &#039;&#039;Cut&#039;&#039; ruft und damit zufrieden ist. Als Béla sein Labor betritt, in dem er als Wissenschaftler auftritt, wird er um ein Autogramm gebeten und darauf verwiesen, was für ein toller [[Sidekick]] von &#039;&#039;Boris Karloff&#039;&#039; er in dem Film &#039;&#039;Frankensteins Sohn&#039;&#039; war. Daraufhin flippt dieser total aus und ist über diesen Kommentar total empört. Beim Schminken fallen dem Betrachter zahlreiche Nadelstiche auf, die überschminkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Film schließlich abgedreht ist, bewirbt sich Ed Wood mit den Filmrollen von Glen or Glenda bei den &#039;&#039;Warner Bros. Studios&#039;&#039;. Die Reaktion endet in einem Gelächter und einer späteren Absage. Der Film wurde schließlich nur in wenigen Kinos in &#039;&#039;Alabama und Missouri&#039;&#039; gezeigt und George Weiss hat in einen Flop investiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Wrestling-Show offenbart Ed Wood sein guter Freund &#039;&#039;Bunny Breckinridge&#039;&#039;, dass er sich aufgrund des Films Glen or Glenda einer geschlechtsangleichenden Operation unterziehen möchte. Während Bunny sich darüber Gedanken macht, steigt in der Wrestling-Show der Wrestler &#039;&#039;Tor Johnson&#039;&#039; in den Ring und gewinnt. Ed Wood ist von diesem Berg von einem Mann begeistert und kann ihn zum Film locken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Béla Lugosi ist der Droge &#039;&#039;Morphin&#039;&#039; verfallen und benötigt mehrfach die Hilfe von Ed, um wieder einigermaßen fit zu sein. Die Hilfe folgt meistens nach einem Telefonanruf, in dem er um Hilfe bettelt.&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood h.JPG|thumb|left|Béla Lugosi in der Fernsehshow &#039;&#039;Friday Night&#039;&#039; (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Nach der Absage der &#039;&#039;Warner Bros. Studios&#039;&#039; bringt ihn seine Freundin auf die Idee, selbst das Geld für den Film zu organisieren. Nach einigen Telefonaten werden Ed und Béla von der Fernsehshow &#039;&#039;Friday Night&#039;&#039; eingeladen. Hier treffen sie auf den Parapsychologen &#039;&#039;The Amazing Criswell&#039;&#039;, der in der Show verkündet, dass im April 1979 der Mars von Millionen von Menschen besiedelt wird. Ed Wood ist von ihm begeistert. &lt;br /&gt;
[[Bild:Lorreta king.JPG|thumb|right|Lorreta King wickelt Ed geschickt um den Finger (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Ed Wood und sein Filmteam veranstalten eine Benefiz-Party für den neuesten Smash-Hit des nächsten Jahres, &#039;&#039;&amp;quot;Bride of the Atom&amp;quot;&#039;&#039;. Der Erfolg hält sich in Grenzen, jedoch gelingt es Ed Wood, die Newcomerin &#039;&#039;Loretta King&#039;&#039; zu engagieren. Für die Hauptrolle bezahlt sie 300 Dollar, doch Ed Wood nimmt an, dass sie auch die restlichen Kosten von 60.000 Dollar übernehmen würde, und beginnt zu drehen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 4.JPG|thumb|left|Ed Woods erste Begegnung mit Vampira (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
In den nächsten Tagen werden Szenen für den Film Bride of the Atom gedreht, hierbei schleichen sich auch viele offensichtliche [[Filmfehler]] ein. Doch diese bezeichnet Ed Wood als ehrlich und originell. Die Dreharbeiten gehen voran, aber da die finanzellen Mittel ausgehen, wird das Filmteam aus dem Studio geworfen. Erneut versucht Ed, mit seinem Team das Geld zusammenzubringen, dabei treffen sich Ed und &#039;&#039;Vampira&#039;&#039; erstmals. Sie lehnt sein Angebot, in seinem Film mitzuspielen, ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notgedrungen wendet sich Ed Wood an den Fleischgroßhändler &#039;&#039;Don McCoy&#039;&#039; und er gibt das Geld nur unter zwei Bedingungen: erstens, dass der Film mit einer riesigen Explosion endet, und zweitens, dass sein Sohn &#039;&#039;Tony McCoy&#039;&#039; mitspielt. Sein Sohn sei etwas langsam im Kopf und Don fühlt, dass dieser Film ihn zu einem Mann machen würde. Er übergibt ihm die Rolle von &#039;&#039;Lt. Dick Craig&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 5.JPG|thumb|right|Der Fleischgroßhändler &#039;&#039;Don McCoy&#039;&#039; gibt Ed das Geld für seinen nächsten Film (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Für den Film wird ein riesiger Oktopus benötigt, und um diesen zu bekommen, wird mitten in der Nacht in ein Requisitenlager eingebrochen und ein [[Audio-Animatronic]]-Oktopus ohne Motor gestohlen. Die Szenen mit diesem Tier werden noch in der Nacht gedreht. Um dem Oktopus Leben einzuhauchen, werden die Arme durch die Schauspieler bewegt. In der Todesszene von &#039;&#039;Dr. Eric Vornoff&#039;&#039; wedelt Béla in seiner Rolle als Dr. deutlich mit den Oktopusarmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Dreh in der Nacht wird die letzte Szene schließlich abgedreht. In dieser geht es um die Heimat und Béla liefert eine glanzvolle Vorstellung ab. Am Ende wird gefeiert, bis Ed als Bauchtänzerin auftritt und Dolores sich schließlich verärgert von ihrem Freund trennt.&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 10.JPG|thumb|left|Zwischen Ed Wood und Béla Lugosi entsteht eine Vater-Sohn-Beziehung (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Kurz danach beginnt Béla, mit dem Leben zu hadern, da seine Ersparnisse aufgebraucht und sein Ruhm verblasst ist. Er versucht, sich selbst und Ed im Drogenrausch das Leben zunehmen. Aber Ed bringt ihn wieder zur Vernunft und er lässt sich in die Klinik einweisen, um sein Suchtproblem zu beheben. Ed lernt &#039;&#039;Kathy O&#039;Hara&#039;&#039; kennen und lieben. Sie hat kein Problem mit seinem Hang zum &#039;&#039;Transvestismus&#039;&#039; und unterstützt ihn zukünftig. Béla hat keine Kraft mehr für die Therapie, lässt sich zuerst von den &#039;&#039;Paparazzis&#039;&#039; im Krankenhaus ablichten und möchte dann wieder nach Hause. Die letzten Tage seines Lebens darf der alte Filmstar zu Hause verbringen. &lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood14.JPG|thumb|right|Der Selbstmordversuch von Béla (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Ed dreht auf Wunsch von Béla einige Szenen für einen neuen Film, der noch gar nicht geplant ist. Währenddessen läuft die Premiere des Films &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039; an, der Titel Bride of the Atom musste auf Wunsch des Publishers abgeändert werden. Ed gelingt es sogar, für die Premiere Vampira auf die Bühne zu bekommen. Die Premierenfeier wird von einem wütenden Mob vorzeitig beendet. Dadurch konnte Béla seinen letzten Film nicht mehr sehen. Wenig später verstirbt er im Alter von 73 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ed Wood sieht sich in Erinnerung an seinen Freund nochmals das Filmmaterial an und kommt auf die Idee, einen neuen Film für Béla zu drehen. Sein Vermieter &#039;&#039;Mr. Renolds&#039;&#039; möchte für seine Bapistengemeinde der &#039;&#039;Southern Baptist Convention&#039;&#039; Geld auftreiben. Diese plant, einen Film über die &#039;&#039;12 Apostel von Jesus Christus&#039;&#039; zu drehen. Es gelingt Ed, ihn davon zu überzeugen, dass man mit einer billigen Science-Fiction-Filmproduktion viel Geld für das epische Filmprojekt verdienen kann. Zufälligerweise hat er schon ein passendes [[Drehbuch]] und den Star Béla Lugosi durch [[Archivmaterial]] an der Hand. &lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 18.JPG|thumb|left|Die Taufzeremonie der Bapisten an Ed Wood (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Ed und sein Filmteam bereiten alles für ihren Blockbuster &#039;&#039;Grave Robbers from Outer Space&#039;&#039; vor. Währenddessen wird die beliebte &#039;&#039;Vampira Show&#039;&#039; abgesetzt, da diese sich weigerte, die Rechte an ihrer Figur an die [[ABC]] zu verkaufen. Aufgrund der Arbeitslosigkeit von Vampira gelingt es Ed, sie für seinen neuen Film zu verpflichten. In dem Chiropraktiker &#039;&#039;Tom Mason&#039;&#039; fand Ed schließlich den [[Doppelgänger]] von Béla, der ihm nicht einmal ähnlich sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Filmteam von &#039;&#039;Grave Robbers from Outer Space&#039;&#039; lässt sich in der Bapistengemeinde taufen und kann schließlich mit den Dreharbeiten beginnen. Doch die Geldgeber mischen sich in den Film ein. Sie verlangen, dass der Film in &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; umbenannt wird. Außerdem zweifeln sie an, dass Ed Wood überhaupt weiß, was er da tut und sprechen ihn auf offensichtliche Filmfehler an. Als dann noch &#039;&#039;[[Gregory Walcott]]&#039;&#039; als Hauptdarsteller eingesetzt werden soll, verlässt Ed Wood das Studio und trifft in einer Bar auf Orson Welles. Er baut ihn wieder auf und spricht zu ihm: &amp;quot;Visionen sind dazu da, um für sie zu kämpfen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich wird der Film abgedreht und die Premiere für Béla feierlich zelebriert. Außerdem macht Ed seiner Freundin einen Heiratsantrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Besetzung in der Analyse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Johnny Depp]] in der Rolle von Edward D. Wood, Jr.: Um sich der Figur von Ed Wood anzunähern, studierte er die Verhaltensweisen und Reden von Andy Hardy, Mickey Rooney, Ronald Reagan und Casey Kasem. Vor allem die Reden von &#039;&#039;Ronald Reagan&#039;&#039;, die blinden Optimismus und Überzeugungskraft vermittelten, beeindruckten Johnny Depp sehr intensiv, und so legte er auch seine Filmfigur an. &lt;br /&gt;
* [[Sarah Jessica Parker]] in der Rolle von Dolores Fuller: Sarah Jessica Parker sieht im Film Dolores Fuller zum Verwechseln ähnlich. Sie spielt ihren Charakter so, als würde es aus dem Bauch heraus kommen.&lt;br /&gt;
* [[Martin Landau]] in der Rolle von Béla Lugosi: Um [[Martin Landau]] in die Rolle von Béla Lugosi schlüpfen zu lassen, verwendete [[Rick Baker]] das [[Prosthetic Makeup]] und glich seine Konturen an das Vorbild an. Der Schauspieler selbst sah sich zahlreiche Spielfilme aus den Jahren 1931 bis 1956 mit Béla Lugosi an und fand, dass er theaterialisch wirkte -- und setzte genau an diesen Punkten seine Rolle an.&lt;br /&gt;
* [[Bill Murray]] in der Rolle von Bunny Breckinridge: Bill Murray versuchte, seine Figur so schwul wie möglich rüberkommen zu lassen und gab der Rolle viel Raum für Selbstzweifel, die besonders in den Szenen mit dem Lied &#039;&#039;Que Sera, Sera&#039;&#039; und in der Szene während der Wrestling-Show zur Geltung kommen.&lt;br /&gt;
* [[Max Casella]] und [[Brent Hinkley]] in den Rollen von Paul Marco und [[Conrad Brooks]]: [[Max Casella]] und [[Brent Hinkley]] zeigen, wie sie Ed vertrauen und bei allen Plänen beinahe blind unterstützen.&lt;br /&gt;
* [[Mike Starr]] in der Rolle von George Weiss: [[Mike Starr]] spielt George Weiss, er lässt die Figur des Filmproduzenten fies, geldgeil und arrogant auf die Zuschauer wirken.&lt;br /&gt;
* [[George &amp;quot;The Animal&amp;quot; Steele]] in der Rolle von Tor Johnson: [[George &amp;quot;The Animal&amp;quot; Steele]] sieht Tor Johnson zum Verwechseln ähnlich. Er wurde sehr oft mit Tor Johnson verwechselt und übernimmt seine Rolle mit voller darstellerischer Kraft als guter Riese.&lt;br /&gt;
* [[Juliet Landau]] in der Rolle von Loretta King: [[Juliet Landau]] ist die Tochter von [[Martin Landau]] und spielt hier die Rolle der gewitzten und geschickten Loretta King mit einer schnippischen Zunge.&lt;br /&gt;
* [[Patricia Arquette]] in der Rolle von Kathy O&#039;Hara: [[Patricia Arquette]]s Rolle ist sehr naiv und charmant angelegt.&lt;br /&gt;
* [[Lisa Marie]] in der Rolle von Vampira: [[Lisa Marie]] spielt die Rolle von Vampira mit einer unterkühlten, aber dennoch eindrucksvollen Stimmung. Sie lässt der Vampira-Figur etwas Gruseliges abgewinnen.&lt;br /&gt;
* [[Jeffrey Jones]] in der Rolle von The Amazing Criswell: [[Jeffrey Jones]] versucht, die Art und Weise, wie der Parapyschologe The Amazing Criswell sprach, zu kopieren und seine Worte mit gleicher Intensität herüberzubringen.&lt;br /&gt;
* [[Ned Bellamy]] in der Rolle von Tom Mason: [[Ned Bellamy]] spielt Tom Mason als geistig zurückgebliebenen Menschen, der pausenlos seinen Text übt und auf diese Art und Weise ein Mann wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gastauftritte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vincent D&#039;Onofrio]] übernahm die Rolle von Orson Welles, allerdings wurde er durch die [[Voice-Over]]-Stimme von [[Maurice LaMarche]] synchronisiert. Außerdem treten [[Gregory Walcott]] und [[Conrad Brooks]] in dem Film auf. Beide Schauspieler hatten größere Rollen in dem Ed-Wood-Film &#039;&#039;Plan 9 From Outer Space&#039;&#039;. [[Gregory Walcott]] spielte die Hauptrolle von &#039;&#039;Jeff Trent&#039;&#039;. [[Conrad Brooks]] war einer der Drehassistenten von Ed Wood.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die gezeigten Filmproduktionen von Ed Wood ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glen or Glenda ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood f.JPG|thumb|right|Ed Wood bei den Regieanweisungen zu Glen or Glenda (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Der Film &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039; wurde 1953 innerhalb von 4 Tagen gedreht und veröffentlicht. Die Geschichte des Films erzählt davon, wie sich ein Mensch, der den Hang zur Travestie hat, von der Gesellschaft ausgegrenzt fühlt. Auf Wunsch von &#039;&#039;George Weiss&#039;&#039; wurden zwei erotische Szenen mit Softcore &#039;&#039;Bondage (Fesselspiele)&#039;&#039; eingefügt. Die Rolle von &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; ist die eines Marionettenspielers, der die Gefühle von Glen und Alan dank mystischer Formeln und schwerwiegender Sätze kontrolliert. Dies tut er von seinem gemütlichen Labor aus. Hier spricht er von Drachen und Schlangen und sagt den berühmten Satz &amp;quot;Pull the Strings!&amp;quot;. Die Musik stammt von [[William Lava]], der nicht im Intro genannt wird. Der Film wurde in dem Buch &#039;&#039;The Golden Turkey Awards&#039;&#039; als einer der schlechtesten Filme aller Zeiten genannt und genießt seitdem Kultstatus. [[Leonard Maltin]]s Buch &#039;&#039;Movie and Video Guide&#039;&#039; bezeichnet den Film als vielleicht schlechtesten Film, der je gedreht wurde. In der Zwischenzeit gehört dieser Film zu den &#039;&#039;Public-Domain-Filmen&#039;&#039; in Amerika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bride of the Monster ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 3.JPG|thumb|right|Ed Wood und sein Team bei Aufnahmen zu Bride of the Monster (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Der Film &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039; wurde 1955 innerhalb weniger Tage gedreht. In diesem Film versucht Dr. Eric Vornoff (Béla Lugosi), eine Rasse von &#039;&#039;atomaren Superwesen&#039;&#039; zu züchten. Dabei wird er von seinem Riesen Lobo (Tor Johnson) unterstützt, der ihm bei der Suche nach Opfern hilft. Dr. Eric Vornoff wird von der Reporterin Janet Lawton und Professor Strowski aufgespürt. Er versucht dabei alles, um Zeugen aus dem Wege zu räumen. Schließlich wird er von seinen Dienern Lobo und der Krake doch zur Strecke gebracht. Der Film genießt genauso wie &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039; Kultstatus, der durch das Buch &#039;&#039;The Golden Turkey Awards&#039;&#039; hervorgerufen wurde. Trotz allem ist der Film voller kleiner und großer Filmfehler. Mittlerweile zählt dieser Film ebenfalls zu den &#039;&#039;Public-Domain-Filmen&#039;&#039; in Amerika. Die Szene, in der Ed Wood mit seinem Team in das Lager einbricht, gehört in den Bereich der Mythen und Legenden Hollywoods. Der Film wurde mit dem Film &#039;&#039;Night of the Ghouls&#039;&#039; fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Plan 9 from Outer Space ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 15.JPG|thumb|right|Béla Lugosi erhält Eds letzte Regieanweisungen (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Der Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; aus dem Jahre 1959 wurde 1980 als &#039;&#039;Schlechster Film aller Zeiten&#039;&#039; posthum für Ed Wood mit dem &#039;&#039;The Golden Turkey Awards&#039;&#039; ausgezeichnet. &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; starb am 16. August 1956 und war gerade dabei, mit Ed Wood den Horrorfilm &#039;&#039;Tomb of the Vampire&#039;&#039; zu drehen, wofür dieser das Haus von Béla Lugosi und den dortigen Friedhof in der Nähe als Kulisse nutzte. Der Rest des neuen Films wurde im Studio gedreht. Als Béla starb, gab Ed das Projekt auf und archivierte die Aufnahmen. 1959 gelang es ihm, von einer Bapistengemeinde der &#039;&#039;Southern Baptist Convention&#039;&#039; Geld für den Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; zu bekommen. Für den Film kann er Vampira, The Amazin Criswell, [[Gregory Walcott]] und Tom Mason als Schauspieler gewinnen. Die Geschichte des Film erzählt davon, dass die Außerirdischen die Welt übernehmen möchten. Allerdings sind bereits 8 Pläne gescheitert, so muss jetzt mit dem 9. Plan die Erde erobert werden. Dies tun die Außerirdischen, indem sie einige Tote wiedererwecken, die auf der Erde für einige Tumulte sorgen. Die größte Panne, die Ed Wood bei diesem Film passierte, war, dass er &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; durch ein Double ersetzen ließ, das ihm nicht einmal ähnlich sah, und diesem einfach durch den Umhang spielen ließ. Der Film wurde aufgrund der Auszeichnung mit dem &#039;&#039;Golden Turkey Award&#039;&#039; zum Kultfilm der B-Moviefans. An der Kinokasse konnte die Bapistengemeinde keinen Gewinn erzielen und so wurde ein Film über die &#039;&#039;12 Apostel von Jesus Christus&#039;&#039; nie gedreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen über Ed Wood und sein Team ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 1.JPG|thumb|right|Ed Wood und ein Großteil seines Filmteams präsentieren sich (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ed Wood&#039;&#039; wurde am 10. Oktober 1924 in Poughkeepsie geboren. Laut seiner eigenen Aussage soll er Frauenunterwäsche während seiner Zeit als Soldat im 2. Weltkrieg getragen haben. Für weitere Produktionen wie Glen or Glenda schlüpfte er gern auch mal komplett in Damenkleidung. Seinen ersten Film &#039;&#039;The Streets of Laredo&#039;&#039; drehte er bereits 1948. Während der 50er-Jahre drehte er einige spätere B-Movie-Kultfilme wie  &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039;, &#039;&#039;Jailbait&#039;&#039;, &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039; und &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039;. Um das Geld für die Produktion von &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; zu bekommen, ließ er sich in einer Baptistengemeinde taufen, angeblich soll er in einem Kommunionskleid erschienen sein. Nachdem seine Filme floppten, versuchte er, seine Werke unter einem Pseudomyn zu vermarkten. Ein Beispiel hierfür ist der Film &#039;&#039;Married too Young&#039;&#039; aus dem Jahre 1961. Ab 1965 wendete er sich mit seinem Team der Produktion von Pornofilmen zu, der erste hieß &#039;&#039;Orgy of the Dead&#039;&#039; und es sollten noch weitere folgen. Ed Wood verstarb vermutlich alkoholsüchtig an einem Herzinfarkt am 10. Dezember 1978 in [[Hollywood]] im Alter von nur 54 Jahren. 2 Jahre später wurden seine Filme für die &#039;&#039;Golden Turkey Awards&#039;&#039; nomminiert und erhielten dadurch Kultstatus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dolores Fuller&#039;&#039; wurde im Jahre 1923 in South Bend geboren. Ihre Filmkarriere begann 1934 mit dem Film &#039;&#039;It Happened One Night&#039;&#039; an der Seite von &#039;&#039;Clark Gable&#039;&#039;. Später verliebte sie sich in Ed Wood und drehte mit ihm einige Filme wie &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039;, &#039;&#039;Jail Bait&#039;&#039; und &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039;. Doch sie konnte mit seinem Hang zur Travestie nicht umgehen und verließ ihn schließlich. Für den Film &#039;&#039;Tomb of the Vampire&#039;&#039; wurde für sie eine Hauptrolle geplant, aber da dieser Film niemals gedreht wurde, arbeitete sie nie mehr mit Ed Wood zusammen und begann, für die Musikbranche tätig zu werden. Sie schrieb zahlreiche Lieder wie &#039;&#039;Do the Clam&#039;&#039; und &#039;&#039;Rock-a-Hula, Baby&#039;&#039; für [[Elvis Presley]]. Sie arbeitete außerdem mit [[Dinah Shore]] für &#039;&#039;The Dinah Shore Show&#039;&#039; zusammen, wurde aber aufgrund einer schlechten Formulierung gefeuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; wurde am 20. Oktober 1882 in &#039;&#039;Lugos&#039;&#039;, einem damaligen Teilgebiet von Österreich und Ungarn, das heute Rumänien ist, geboren. 1893 sollte er aufs Gymnasium geschickt werden, aber Béla träumte von einer Schauspielkarriere und riss aus. Er war in Ungarn auf mehreren Bühnen zu sehen, bevor er im Jahre 1917 in dem Stummfilm &#039;&#039;Nászdal&#039;&#039; unter dem Namen &#039;&#039;Arisztid Olt&#039;&#039; sein Debüt feierte. Als die politische Führung in Ungarn durch rumänischen Truppen niedergeschlagen wurde und eine Treibjagd nach den &#039;&#039;Mitgliedern der Anhänger der Regierung&#039;&#039; veranstaltet wurde, floh er 1919 nach Deutschland. Dort war er in den ersten &#039;&#039;Karl-May&#039;&#039;-Filmen &#039;&#039;Die Todeskarawane&#039;&#039; und &#039;&#039;Die Teufelsanbeter&#039;&#039; zu sehen. Außerdem drehte er zusammen mit dem Regisseur &#039;&#039;Friedrich Wilhelm Murnau&#039;&#039; den Film &#039;&#039;Der Januskopf&#039;&#039;, der heute als verschollen gilt. 1921 emigrierte er nach Amerika und war in mehreren Nebenrollen zu sehen. 1927 war er auf Bühne als &#039;&#039;Dracula&#039;&#039; zu sehen, 1931 durfte er die Rolle auch im Kino verkörpern und wurde damit zu einem der größten Horrorstars der Filmgeschichte. Es folgten zahlreiche Spielfilme, aber der Erfolg schwand mit den Jahren. Mit der Filmkomödie &#039;&#039;Abbott und Costello treffen Frankenstein&#039;&#039; aus dem Jahre 1948 konnte er seinen letzten großen Erfolg als Dracula feiern. Er wandte sich zuerst dem &#039;&#039;Alkohol&#039;&#039; und der Droge &#039;&#039;Morphin&#039;&#039; zu. Eine Entziehungskur scheiterte und seine Frau sowie sein Sohn verließen ihn. In den 50er-Jahren traf er auf Ed Wood und gemeinsam verwirklichten sie die Filme &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039; und &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039;. Der dritte Film mit ihm sollte mit &#039;&#039;Tomb of the Vampire&#039;&#039; folgen, aber Béla starb am 16. August 1956, bevor der Film fertiggedreht werden konnte. Ed Wood verwahrte das Archivmaterial weitere 2 Jahre, schrieb das Skript um und schnitt die Szenen für den Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; neu zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Conrad Brooks]]&#039;&#039; wurde am 3. Januar 1931 in Baltimore geboren. Er arbeitete zusammen mit &#039;&#039;Paul Marco&#039;&#039; für Ed Wood als Assistent und Statist. Gemeinsam hatten sie zahlreiche Auftritte in verschiedenen Spielfilmen von Ed Wood. Zu dem Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; hat er eine besondere Beziehung, da er mehrfach in Hommagen wie &#039;&#039;Flying Saucers Over Hollywood: The Plan 9 Companion&#039;&#039; zu sehen ist. In dem Film Ed Wood spielte er einen Barkeeper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Paul Marco&#039;&#039; wurde am 10. Juni 1927 als &#039;&#039;Angelo Inzalaco&#039;&#039; geboren. Im Film &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039; übernahm er die Rolle des &#039;&#039;Officer Kelton&#039;&#039; -- eine Rolle, die ihm auf den Leib geschneidert wurde. Er verkörperte die Rolle des Polizisten Kelton in den Filmen &#039;&#039;Night of the Ghouls&#039;&#039;, &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039;, &#039;&#039;The Naked Monster&#039;&#039; und &#039;&#039;Kelton&#039;s Dark Corner: Trilogy One&#039;&#039; noch weitere 4 Mal. Die Filme &#039;&#039;The Naked Monster&#039;&#039; und &#039;&#039;Kelton&#039;s Dark Corner: Trilogy One&#039;&#039; wurden in den Jahren 2005 und 2009 veröffentlicht. Paul Marco starb am 14. Mai 2006 in Hollywood. Die Ed-Wood-Filme mit Kelton werden gern auch als Kelton-Trilogie bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tor Johnson&#039;&#039; wurde am 19. Oktober 1903 geboren. Er litt bis 1931 an einem &#039;&#039;rheumatischen Herzleiden&#039;&#039;, das er durch einen Umzug nach L.A. lindern konnte. Später begann er eine Wrestlerkarriere unter dem Künstlernamen &#039;&#039;The Super Swedish Angel&#039;&#039;. Er wog 181 kg und begann bereits 1934 seine Filmkarriere als Nebendarsteller, in der er meistens die Rolle des stärksten Mann der Welt (Attraktion auf dem Jahrmarkt) oder des Gewichthebers übernahm. 1944 konnte er in seinem größten Spielfilm &#039;&#039;Das Gespenst von Canterville&#039;&#039; mitwirken. Während einer Wrestlingshow wurde er von Ed Wood entdeckt und für die Rolle des &#039;&#039;Lobo&#039;&#039; im Film &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039; eingesetzt. Ed Wood war von seiner Statur begeistert und so drehte er zusammen mit ihm weitere B-Filme. Aber auch außerhalb der Zusammenarbeit mit Ed Wood war Johnson als B-Filmschauspieler erfolgreich. Mit Béla Lugosi verband ihn eine enge Freundschaft. Am 19. Mai 1971 starb er nach mehreren Jahren von krankheitsbedingtem Leid im Alter von 67 Jahren in San Fernando. Später wurde sein Gesicht als populäre Halloween-Maske vermarktet. Sein Charakter lässt sich mit einem Filmzitat aus dem Film Bride of the Monster beschreiben: &amp;quot;Er ist zwar ein Riese, ist aber sanft wie ein Kätzchen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood a.JPG|thumb|right|&#039;&#039;The Amazing Criswell&#039;&#039; schlief gern auch mal im Sarg (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;The Amazing Criswell&#039;&#039; wurde am 18. August 1907 als &#039;&#039;Jeron Criswell Konig&#039;&#039; geboren. Er ergriff den Beruf des &#039;&#039;Parapsychologen&#039;&#039; und trat in zahlreichen Radio- und Fernsehshows auf, um Prophezeihungen zu verkünden. Darunter waren auch die Werbeshow &#039;&#039;Criswell Family Vitamins&#039;&#039; und die Fernsehshow &#039;&#039;The Jack Paar Show&#039;&#039;.  Er hatte eine lebenslange Beziehung zur Schauspielerin &#039;&#039;Mae West&#039;&#039; und war ein guter Freund von Exotica-Sänger &#039;&#039;Korla Pandit&#039;&#039;, der ihn oftmals zu Partys einlud. Durch seine Freundschaft zu Ed Wood begann er, auch für ihn in Filmen mitzuspielen. Seine schauspielerische Karriere begann mit dem Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; und endete mit dem Pornofilm &#039;&#039;Necromania&#039;&#039;. Am 10. März 1963 machte er seine berühmteste und zutreffendste Prophezeihung, nämlich dass &#039;&#039;Präsident J. F. Kennedy&#039;&#039; nicht wiedergewählt werden könne, da ihm vorher etwas zustoßen würde. Diese Prophezeihung trat leider am 22. November 1963 in Dallas ein, da J. F. Kennedy dort während einer Parade erschossen wurde. Criswell schlief gern in Särgen. Seine Prophezeihung über seine eigene Zukunft sollte niemals eintreten, er prophezeite, dass er von den Außerirdischen abgeholt würde. Doch er starb am 4. Oktober 1982 in Burbank, dort wurde er eingeäschert und nicht in einem Sarg bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vampira&#039;&#039; wurde am 11. Dezember 1922 in Petsamo als &#039;&#039;Maila Elizabeth Syrjäniemi&#039;&#039; geboren. Im Alter von 17 Jahren entschloss sie sich, Schauspielerin zu werden. Dort begann sie ihre Karriere zusammen mit &#039;&#039;Norma Jean Baker&#039;&#039; (später Marilyn Monroe) als Fotomodell. Ihr großer Durchbruch erfolgte mit dem Theaterstück &#039;&#039;Katharina die Große&#039;&#039; von &#039;&#039;Mike Todd&#039;&#039;, das in New York aufgeführt wurde. Im Jahre 1953 wurde sie für eine Fernsehshow von &#039;&#039;Mike Todd&#039;&#039; als &#039;&#039;Vampir&#039;&#039; verpflichtet. Die Show wurde zwar nach einer Folge eingestellt, jedoch legte sie den Grundstein für ihre Rolle als Vampira. Es folgte ein erfolgloser Versuch, in Hollywood den Durchbruch zu schaffen, bevor sie für den Sender [[7 KABC]], einem Spartenkanal von [[ABC]], als &#039;&#039;Vampira&#039;&#039; für &#039;&#039;The Vampira Show&#039;&#039; verpflichtet wurde. Sie wurde die erste Fernsehhorrorqueen in der amerikanischen Geschichte. Die Show endete mit Kultspruch: „Gute Nacht und schlechte Träume, Darlings!” Als sie schließlich die Rechte an der Figur nicht an die ABC verkaufen wollte, wurde sie gekündigt und Ed Wood verschaffte ihr die Rolle, die ihr später Kultstatus verlieh. Sie spielte die stumme Ghoulfrau in dem Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039;. Später war sie in dem Pornofilm &#039;&#039;Orgy of the Dead&#039;&#039; zu sehen. 1998 spielte sie ihre letzte ernste Filmrolle in &#039;&#039;I Woke Up Early the Day I Died&#039;&#039;. Im Jahr 2006 wirkte sie bei der Dokumentation &#039;&#039;Vampira: The Movie&#039;&#039; mit, in der einige verschollene Clips aus der Show und Interviews gezeigt wurden. Über ihr Liebesleben ist bekannt, dass sie 1961 mit &#039;&#039;Dean Riesner&#039;&#039; zusammen war. Sie starb am 10. Januar 2008. Doch ihre Figur ist nicht vergessen, sie wurde im Jahr 2009 in dem Film &#039;&#039;Pretty Bloody: The Women of Horror&#039;&#039; als Horrorqueen erwähnt. Außerdem haben die &#039;&#039;Simpsons&#039;&#039;-Macher ihr die Figur Booberella gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;John Cabell Breckinridge&#039;&#039;, genannt &amp;quot;Bunny&amp;quot;, wurde am 6. August 1903 in Paris geboren. Während seiner Studienzeit besuchte er das &#039;&#039;Eton College&#039;&#039; und die &#039;&#039;Oxford University&#039;&#039; in England. Bis 1920 spielte er auf englischen Bühnen in Stücken von [[William Shakespeare]] mit. Daneben trat er 1927 noch als Drag-Queen als Burlesque-Künstler in Paris auf. Dort heiratete er eine Frau, von der er sich nach der Geburt eines Sohnes scheiden ließ. Er brach auf zu anderen Ufern und emigierte nach Amerika. Dort traf er auf seinen guten Freund Ed Wood, den er bei der Produktion der Filme unterstützte. In der Liebe fühlte er sich laut einigen Gerüchten zu seinem Sekretär hingezogen. Er dachte in der Öffentlichkeit über eine Geschlechtsumwandlung nach und vollzog sie doch niemals. Im Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; spielte er die Rolle des Imperators und wurde so einem breiten Publikum bekannt. Es wurde seine einzige Filmrolle. Er starb am 5. November 1996 im Alter von 93 Jahren in San Francisco. In seiner Todesanzeige war dieser Satz zu lesen: &amp;quot;I was a little bit wild when I was young, darling, but I lived my life grandly.&amp;quot; (Ich war etwas wild, als ich jung war, Liebling, aber ich hatte ein großartiges Leben.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Hommagen im Film ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood.JPG|thumb|right|Der Film ist auch von den Kulissen eine Hommage an die Filme von Ed Wood, sämtliche Gebäude und Sets wurden originalgetreu nachgebaut (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Der Film enthält mehrere große und kleine Hommagen. In erster Linie verbeugt sich der Film natürlich vor &#039;&#039;Ed Wood&#039;&#039; und &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039;, dessen gemeinsame Arbeit und Zeit hier gewürdigt wird. Des Weiteren wird hier das restliche Filmteam von Ed Wood die hier restlos als positive Optimisten dargestellt werden und gewürdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Büro von Ed Wood hängen die Poster von &#039;&#039;Dracula&#039;&#039;, &#039;&#039;Citizen Kane&#039;&#039; und &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039;. Der Auftritt von &#039;&#039;Orson Welles&#039;&#039;, der Ed wieder den Glauben an sich selbst gibt ist ein Kniefall vor dem Regisseur von &#039;&#039;Citizen Kane&#039;&#039; und weiteren Filmklassikern. Des Weiteren verbeugt sich [[Tim Burton]] vor dem Film &#039;&#039;Dracula&#039;&#039;, aus diesem Film werden einige großartige Szenen mit &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; gezeigt. Auch vor &#039;&#039;Vampira&#039;&#039; verbeugt er sich und stellt sie als großartige Schauspielerin mit einem Diva-Tick vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Musikscore wurden Stücke aus dem Film &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039; von [[William Lava]] ausgewählt und erneut aufgenommen. Auch das Stück &#039;&#039;Schwanensee&#039;&#039; aus den Film &#039;&#039;Dracula&#039;&#039; fand bei bewegenden Szenen zwischen Eddy und Belá seinen Weg in den Film. [[Bill Murray]] verbeugt sich vor &#039;&#039;Doris Day&#039;&#039;, in dem er ihren Klassiker &#039;&#039;Que Sera, Que Sera&#039;&#039; aus dem &#039;&#039;Alfred Hitchock&#039;&#039;-Film &#039;&#039;Der Mann, der zuviel wußte&#039;&#039;, voller Melancholie mit seinem Worten über die Liebe und den Tod untermalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;The Amazing Criswell&#039;&#039; gespielt von [[Jeffrey Jones]] begrüßt die Zuschauer indem er aus einem Sarg herausschaut die Zuschauer darüber informiert das sie hier die wahre Geschichte über Ed Wood sehen. Dies ist eine Hommage an den Film &#039;&#039;The Night of Ghouls&#039;&#039;, indem Criswell die Zuschauer auf die gleiche Art begrüßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Intro sind die Grabsteine aus dem Intro von &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; zu sehen, ferner fliegen Untertassen die wie &#039;&#039;Radkappen eines Cadillac&#039;s&#039;&#039; aussehen herum. Des Weiteren ist der Mutterplanet der Außerirdischen aus Plan 9 zu sehen. Auch die Krakenarme eines Octopuses sind im Intro zusehen und erinnern an den Film &#039;&#039;The Bride of the Monster&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen über den Film ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 9.JPG|thumb|right|Ähnlich wie Ed Wood&#039;s Team arbeitete auch [[Tim Burton]]&#039;s Team an der Fertigstellung ihres Films. (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Ursprünglich sollte der Film bei &#039;&#039;Columbia Pictures&#039;&#039; veröffentlicht werden, als das Studio davon hörte das Ed Wood in Schwarzweiß gedreht werden sollte, sprangen sie von dem Projekt ab und [[Tim Burton]] konnte für dieses Projekt die &#039;&#039;Warner Brother Studio&#039;s&#039;&#039; und [[Walt Disney Pictures]] begeistern. Auf Grund des Erfolges des Films [[The Nightmare Before Christmas]] nahm er das Angebot von Disney an. Diese veröffentlichten den Film schließlich unter dem Banner von [[Touchstone Pictures]], da sich der Film mit einem [[R-Rating]] an Erwachsene Zuschauer richtete. Dies war [[Tim Burton]]s erster Spielfilm mit einem [[R-Rating]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film floppte an der Kinokasse und spielte seine Produktionskosten in der Höhe von 18 Millionen US-Dollar nicht ein. Die Einnahmen beliefen sich gerade mal auf 5,89 Millionen US-Dollar in Nordamerika. Dies lag vorallem daran, wie der Film promotet und veröffentlicht wurde. Der Film wurde durch eine Limitierte Veröffentlichung am 30. September 1994 auf dem 32. New York Film Festival im Lincoln Center, der Welt präsentiert. Am 7. Oktober 1994 wurde der Film in nur 623 Kinos gezeigt. Dies führte dazu, dass der Film am Startwochenende nur 1,9 Millionen US-Dollar einnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee ein Biotopic über Ed Wood zu drehen ist auf die Drehbuchschreiber [[Scott Alexander]] und [[Larry Karaszewski]] zurückzuführen. Beide hatten schon während ihrer Studienzeit an der &#039;&#039;USC School of Cinematic Arts&#039;&#039; die Idee dazu. [[Scott Alexander]] drehte bereits als Schüler, die Dokumentation &#039;&#039;The Man in the Angora Sweater&#039;&#039; über das Leben von Ed Wood. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Drehbuchautoren versuchten später einen Regiesseur für das Projekt zu finden und schrieben ein etwa 10 seitiges Skript für den Film. Die Basis hierfür bildete [[Rudolph Grey]]&#039;s Buch &#039;&#039;Nightmare of Ecstasy&#039;&#039;, das auf den Aussagen des Teams und der Familie von Ed Wood basierte. Dieses Skript übergaben sie dem Regiesseur [[Michael Lehmann]] der zusammen mit ihnen die Univeristät besuchte. Mit [[Denise Di Novi]] und [[Tim Burton]] als Produzententeam wollte er die Regie übernehmen. Aber als sich [[Tim Burton]] der bereits damals ein Fan von Ed Wood war, tiefer mit dem Leben von ihm beschäftigte und wie er seine Filme sah, konnte er gar nicht anders und übernahm die Regie über einige kleinere Umwege. Um [[Michael Lehmann]] nicht zu vergessen wurde er als [[Executive Producer]] im Intro und Outro genannt. Da das Budget mit 18 Millionen US-Dollar sehr gering schien, wurde der Film vollständig unter Tim Burtons Führung innerhalb von nur 72 Tagen produziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tim Burton]] brauchte nur 10 Minuten um [[Johnny Depp]] für die Hauptrolle zu gewinnen. Dies hatte den Grund das [[Martin Landau]] in diesem Film mitspielen sollte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film wurde mit Preisen überhäuft. Er gewann insgesamt 19 Filmpreise und wurde weitere 11 Mal nomminiert. Darunter befinden zwei [[Oscars]]. Die erste für die Darstellung von [[Martin Landau]] als &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; und der zweite ging an seinen Maskenbildner [[Rick Baker]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Fehler und Ungenauigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film basiert auf dem Buch &#039;&#039;Nightmare of Ecstasy&#039;&#039; von [[Rudolph Grey]] und der Fiktion von [[Scott Alexander]] und [[Larry Karaszewski]]. Die größten Teile des Films sind historisch beweisbar, allerdings gibt es auch Teile des Films die historisch nicht ganz korrekt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Film spricht &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; davon das er gerne mal in der Geschichte von &#039;&#039;Dr. Jekyll und Mr. Hyde&#039;&#039; spielen würde. Dies hat er bereits während der 20er Jahre in Deutschland in dem Film &#039;&#039;Der Januskopf&#039;&#039; unter der Regie von &#039;&#039;Friedrich Wilhelm Murnau&#039;&#039; getan. Der Film ist allerdings verschollen. Des weiteren wird &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; als einsamer Mann dargestellt, er wurde zwar 1953 von seiner Frau Lillian geschieden, heiratete aber 1955 seine Ehefrau Hope Lininger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Darstellung von &#039;&#039;Dolores Fuller&#039;&#039; hatte auch einen Fehler in sich, sie wurde erstens als total humorlos dargestellt, besonders in der Szene in der Ed Wood als Bauchtänzerin auftritt ist ihre Humorlosigkeit zu spüren. Im Gegensatz zum Film sei sie laut der Aussage von &#039;&#039;Ken Hanke&#039;&#039; dem Biografen von Tim Burton, eine Lebenslustige Frau, die auch viel Humor hat. Des Weiteren wird ihre Arbeit beim Fernsehen in den Shows &#039;&#039;Queen for a Day&#039;&#039; und &#039;&#039;The Dinah Shore Show&#039;&#039; während der Beziehung zu Ed Wood nicht gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tor Johnson&#039;&#039; hat bereits vor dem er Ed Wood kennenlernte gewußt wie man Filme dreht da er sein Kinodebüt bereits 1934 feiern konnte und 1944 seinen größten Erfolg gefeiert hat. Im Film wird er dargestellt als ob er nicht wüßte wie man Filme dreht. Dies macht vorallem das Kennenlernen zwischen Ed und Tor ziemlich deutlich. Tor Johnson rempelte die Türe im Set von &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039; nicht an, sondern stand einmal verdutzt im Set herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ed Wood traf niemals in seinem Leben auf &#039;&#039;Orson Welles&#039;&#039;. Zweifelhaft ist ob Ed&#039;s Team in das Requistenlager jemals einbrach um sich den Octopus auszuleihen. Sicher ist jedoch, das der Motor des Tieres nicht genutzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzallem ist der Film einer der genausten Darstellungen über das Leben von Ed Wood und erhält durchwegs gute Kritiken von den Kritikern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmstab und weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Regie: [[Tim Burton]]&lt;br /&gt;
* Produzenten: [[Tim Burton]] und [[Denise Di Novi]]&lt;br /&gt;
* Executive Producer: [[Michael Lehmann]] &lt;br /&gt;
* Buchvorlage: &#039;&#039;Nightmare of Ecstasy&#039;&#039; von [[Rudolph Grey]]&lt;br /&gt;
* Drehbuch: [[Scott Alexander]] und [[Larry Karaszewski]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Musik: [[Howard Shore]]&lt;br /&gt;
* Kamera: [[Stefan Czapsky]]&lt;br /&gt;
* Editierung: [[Chris Lebenzon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Welturaufführung: 30. September 1994&lt;br /&gt;
* Start des Weltweiten Vertriebes: 7. Oktober 1994&lt;br /&gt;
* Länge: 127 Minuten&lt;br /&gt;
* Budget: 18 Millionen US-Dollar&lt;br /&gt;
* Einspielergebnis: 5,89 Millionen US-Dollar in Nordamerika&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/Ed_Wood_%28film%29 Wikipedia Eintrag über den Film]&lt;br /&gt;
* [http://www.imdb.com/title/tt0109707/ IMDB Eintrag]&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/Ed_Wood_%28film%29 Wikipedia Eintrag über Ed Wood]&lt;br /&gt;
* [http://www.edwood.org/ The Church of Ed Wood]&lt;br /&gt;
* [http://mailer.fsu.edu/~lflynn/edwood.html Die inoffizielle Ed Wood Seite]&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/B%C3%A9la_Lugosi Wikipedia Eintrag über Bela Lugosi]&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/Maila_Nurmi Wikipedia Eintrag über Vampira]&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/Tor_Johnson Wikipedia Eintrag über Tor Johnson]&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/The_Golden_Turkey_Awards Über die Golden Turkey Awards]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Realfilm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Haarnasenwombat</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Ed_Wood&amp;diff=63919</id>
		<title>Ed Wood</title>
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		<updated>2010-10-14T19:55:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Haarnasenwombat: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Ed wood poster.jpg|thumb|right|Das Plakat zu Ed Wood (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ed Wood&#039;&#039;&#039; ist ein Schwarz-Weiß-Spielfilm aus dem Jahre 1994 von [[Touchstone Pictures]], der unter der Regie von [[Tim Burton]] entstand. Er spiegelt das Leben des Regisseurs und Produzenten &#039;&#039;Ed Wood&#039;&#039; wider und basiert auf dem Buch &#039;&#039;Nightmare of Ecstasy&#039;&#039; von [[Rudolph Grey]]. [[Tim Burton]] und [[Denise Di Novi]] produzierten den Spielfilm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood b.JPG|thumb|right|Ausschnitt aus dem Stück &#039;&#039;&amp;quot;The Casual Company&amp;quot;&#039;&#039; (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ed D. Wood Jr.&#039;&#039; ist ein junger Regisseur der 50er-Jahre, der von sich selbst glaubt, mit seinen Geschichten und seiner Inszenierung Erfolg haben zu können. Der Film beginnt damit, dass Ed Woods Stück &#039;&#039;&amp;quot;The Casual Company&amp;quot;&#039;&#039; seine Premiere feiert. Allerdings ist das Theater fast leergefegt und der einzige Kritiker bekommt eine Geschichte über Krieg und den Wunsch nach Frieden zu sehen. Die Kritiken in den Zeitungen sind dementsprechend schlecht, aber Ed Wood sieht in Kritiken -- wie die, dass die Hauptdarstellerin &#039;&#039;Dolores Fuller&#039;&#039; ein Gesicht wie ein Pferd hat oder die Kostüme der Soldaten sehr realistisch sind -- etwas Positives und ist zufrieden mit der Leistung seiner Schauspielerriege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Inneren jedoch sieht es ganz anders aus, er vergleicht sich mit seinem Idol &#039;&#039;Orson Welles&#039;&#039;, der mit 26 Jahren den Durchbruch schaffte. Da er schon über 30 ist, befürchtet er, es nicht zu schaffen und es  kommen leichte Zweifel in ihm hoch. Doch seine Freundin Dolores Fuller baut ihn wieder etwas auf. Bei einem Archivar erhält Ed Wood die Rechte an einigen Archivmaterialen, wie die Szenen mit einem Oktopus oder Szenen des Krieges, die er begeistert für seine Filme verwenden möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ed schließlich erfährt, dass &#039;&#039;George Weiss&#039;&#039; einen Spielfilm über die Geschichte von &#039;&#039;Christine Jorgensen&#039;&#039; drehen möchte, beginnt er -- in der Hoffnung auf einen großen Durchbruch --, sich bei ihm vorzustellen. Christine Jorgensen wurde als &#039;&#039;George William Jorgensen, Jr.&#039;&#039; geboren und 1952 durch eine Geschlechtsumwandlung zu Christine. Diese Geschichte der Geschlechtsumwandlung ging damals um die Welt. George Weiss hoffte, mit diesem Film einen schnellen Erfolg erzielen zu können. Ed versucht, ihn durch die Tatsache, dass er hin und wieder Frauenkleider trägt, auf seine Seite zu bringen, aber George ist davon nicht gerade begeistert und wirft ihn heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig später trifft Ed auf den ehemaligen Horrorstar &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039;, der sich gerade einen Sarg ansieht, und bringt ihn nach Hause. Zwischen den beiden entsteht eine tiefe Freundschaft, die man fast als Vater-und-Sohn-Beziehung bezeichnen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gelingt ihm sogar, Béla für sein neues Projekt zu gewinnen. Als George von diesem Schnäppchen eines Stars erfährt, übergibt er ihm -- in der Hoffnung auf einen noch größeren Gewinn -- die Regie, das Drehbuch und das Casting. Ed beginnt schließlich mit den Arbeiten zu seinem Drehbuch und durch Bélas Idee wird dann der legendäre Satz &#039;&#039;Pull the String&#039;&#039; in den Film &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039; eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er das Drehbuch seiner Freundin übergibt und sich wenig später in Frauenkleidern präsentiert, ist ihr klar, dass Ed Wood gern ihre Sachen trägt und sie diese Tatsache überhaupt nicht mag. Ed Woods Film wird innerhalb von 4 Tagen abgedreht. Diese Schnelligkeit ist zum einen Teil des Vertrages und zum anderem dem Umstand zu verdanken, dass er meist nach nur einer Aufnahme einer Szene &#039;&#039;Cut&#039;&#039; ruft und damit zufrieden ist. Als Béla sein Labor betritt, in dem er als Wissenschaftler auftritt, wird er um ein Autogramm gebeten und darauf verwiesen, was für ein toller [[Sidekick]] von &#039;&#039;Boris Karloff&#039;&#039; er in dem Film &#039;&#039;Frankensteins Sohn&#039;&#039; war. Daraufhin flippt dieser total aus und ist über diesen Kommentar total empört. Beim Schminken fallen dem Betrachter zahlreiche Nadelstiche auf, die überschminkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Film schließlich abgedreht ist, bewirbt sich Ed Wood mit den Filmrollen von Glen or Glenda bei den &#039;&#039;Warner Bros. Studios&#039;&#039;. Die Reaktion endet in einem Gelächter und einer späteren Absage. Der Film wurde schließlich nur in wenigen Kinos in &#039;&#039;Alabama und Missouri&#039;&#039; gezeigt und George Weiss hat in einen Flop investiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Wrestling-Show offenbart Ed Wood sein guter Freund &#039;&#039;Bunny Breckinridge&#039;&#039;, dass er sich aufgrund des Films Glen or Glenda einer geschlechtsangleichenden Operation unterziehen möchte. Während Bunny sich darüber Gedanken macht, steigt in der Wrestling-Show der Wrestler &#039;&#039;Tor Johnson&#039;&#039; in den Ring und gewinnt. Ed Wood ist von diesem Berg von einem Mann begeistert und kann ihn zum Film locken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Béla Lugosi ist der Droge &#039;&#039;Morphin&#039;&#039; verfallen und benötigt mehrfach die Hilfe von Ed, um wieder einigermaßen fit zu sein. Die Hilfe folgt meistens nach einem Telefonanruf, in dem er um Hilfe bettelt.&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood h.JPG|thumb|left|Béla Lugosi in der Fernsehshow &#039;&#039;Friday Night&#039;&#039; (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Nach der Absage der &#039;&#039;Warner Bros. Studios&#039;&#039; bringt ihn seine Freundin auf die Idee, selbst das Geld für den Film zu organisieren. Nach einigen Telefonaten werden Ed und Béla von der Fernsehshow &#039;&#039;Friday Night&#039;&#039; eingeladen. Hier treffen sie auf den Parapsychologen &#039;&#039;The Amazing Criswell&#039;&#039;, der in der Show verkündet, dass im April 1979 der Mars von Millionen von Menschen besiedelt wird. Ed Wood ist von ihm begeistert. &lt;br /&gt;
[[Bild:Lorreta king.JPG|thumb|right|Lorreta King wickelt Ed geschickt um den Finger (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Ed Wood und sein Filmteam veranstalten eine Benefiz-Party für den neuesten Smash-Hit des nächsten Jahres, &#039;&#039;&amp;quot;Bride of the Atom&amp;quot;&#039;&#039;. Der Erfolg hält sich in Grenzen, jedoch gelingt es Ed Wood, die Newcomerin &#039;&#039;Loretta King&#039;&#039; zu engagieren. Für die Hauptrolle bezahlt sie 300 Dollar, doch Ed Wood nimmt an, dass sie auch die restlichen Kosten von 60.000 Dollar übernehmen würde, und beginnt zu drehen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 4.JPG|thumb|left|Ed Woods erste Begegnung mit Vampira (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
In den nächsten Tagen werden Szenen für den Film Bride of the Atom gedreht, hierbei schleichen sich auch viele offensichtliche [[Filmfehler]] ein. Doch diese bezeichnet Ed Wood als ehrlich und originell. Die Dreharbeiten gehen voran, aber da die finanzellen Mittel ausgehen, wird das Filmteam aus dem Studio geworfen. Erneut versucht Ed, mit seinem Team das Geld zusammenzubringen, dabei treffen sich Ed und &#039;&#039;Vampira&#039;&#039; erstmals. Sie lehnt sein Angebot, in seinem Film mitzuspielen, ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notgedrungen wendet sich Ed Wood an den Fleischgroßhändler &#039;&#039;Don McCoy&#039;&#039; und er gibt das Geld nur unter zwei Bedingungen: erstens, dass der Film mit einer riesigen Explosion endet, und zweitens, dass sein Sohn &#039;&#039;Tony McCoy&#039;&#039; mitspielt. Sein Sohn sei etwas langsam im Kopf und Don fühlt, dass dieser Film ihn zu einem Mann machen würde. Er übergibt ihm die Rolle von &#039;&#039;Lt. Dick Craig&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 5.JPG|thumb|right|Der Fleischgroßhändler &#039;&#039;Don McCoy&#039;&#039; gibt Ed das Geld für seinen nächsten Film (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Für den Film wird ein riesiger Oktopus benötigt, und um diesen zu bekommen, wird mitten in der Nacht in ein Requisitenlager eingebrochen und ein [[Audio-Animatronic]]-Oktopus ohne Motor gestohlen. Die Szenen mit diesem Tier werden noch in der Nacht gedreht. Um dem Oktopus Leben einzuhauchen, werden die Arme durch die Schauspieler bewegt. In der Todesszene von &#039;&#039;Dr. Eric Vornoff&#039;&#039; wedelt Béla in seiner Rolle als Dr. deutlich mit den Oktopusarmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Dreh in der Nacht wird die letzte Szene schließlich abgedreht. In dieser geht es um die Heimat und Béla liefert eine glanzvolle Vorstellung ab. Am Ende wird gefeiert, bis Ed als Bauchtänzerin auftritt und Dolores sich schließlich verärgert von ihrem Freund trennt.&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 10.JPG|thumb|left|Zwischen Ed Wood und Béla Lugosi entsteht eine Vater-Sohn-Beziehung (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Kurz danach beginnt Béla, mit dem Leben zu hadern, da seine Ersparnisse aufgebraucht und sein Ruhm verblasst ist. Er versucht, sich selbst und Ed im Drogenrausch das Leben zunehmen. Aber Ed bringt ihn wieder zur Vernunft und er lässt sich in die Klinik einweisen, um sein Suchtproblem zu beheben. Ed lernt &#039;&#039;Kathy O&#039;Hara&#039;&#039; kennen und lieben. Sie hat kein Problem mit seinem Hang zum &#039;&#039;Transvestismus&#039;&#039; und unterstützt ihn zukünftig. Béla hat keine Kraft mehr für die Therapie, lässt sich zuerst von den &#039;&#039;Paparazzis&#039;&#039; im Krankenhaus ablichten und möchte dann wieder nach Hause. Die letzten Tage seines Lebens darf der alte Filmstar zu Hause verbringen. &lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood14.JPG|thumb|right|Der Selbstmordversuch von Béla (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Ed dreht auf Wunsch von Béla einige Szenen für einen neuen Film, der noch gar nicht geplant ist. Währenddessen läuft die Premiere des Films &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039; an, der Titel Bride of the Atom musste auf Wunsch des Publishers abgeändert werden. Ed gelingt es sogar, für die Premiere Vampira auf die Bühne zu bekommen. Die Premierenfeier wird von einem wütenden Mob vorzeitig beendet. Dadurch konnte Béla seinen letzten Film nicht mehr sehen. Wenig später verstirbt er im Alter von 73 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ed Wood sieht sich in Erinnerung an seinen Freund nochmals das Filmmaterial an und kommt auf die Idee, einen neuen Film für Béla zu drehen. Sein Vermieter &#039;&#039;Mr. Renolds&#039;&#039; möchte für seine Bapistengemeinde der &#039;&#039;Southern Baptist Convention&#039;&#039; Geld auftreiben. Diese plant, einen Film über die &#039;&#039;12 Apostel von Jesus Christus&#039;&#039; zu drehen. Es gelingt Ed, ihn davon zu überzeugen, dass man mit einer billigen Science-Fiction-Filmproduktion viel Geld für das epische Filmprojekt verdienen kann. Zufälligerweise hat er schon ein passendes [[Drehbuch]] und den Star Béla Lugosi durch [[Archivmaterial]] an der Hand. &lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 18.JPG|thumb|left|Die Taufzeremonie der Bapisten an Ed Wood (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Ed und sein Filmteam bereiten alles für ihren Blockbuster &#039;&#039;Grave Robbers from Outer Space&#039;&#039; vor. Währenddessen wird die beliebte &#039;&#039;Vampira Show&#039;&#039; abgesetzt, da diese sich weigerte, die Rechte an ihrer Figur an die [[ABC]] zu verkaufen. Aufgrund der Arbeitslosigkeit von Vampira gelingt es Ed, sie für seinen neuen Film zu verpflichten. In dem Chiropraktiker &#039;&#039;Tom Mason&#039;&#039; fand Ed schließlich den [[Doppelgänger]] von Béla, der ihm nicht einmal ähnlich sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Filmteam von &#039;&#039;Grave Robbers from Outer Space&#039;&#039; lässt sich in der Bapistengemeinde taufen und kann schließlich mit den Dreharbeiten beginnen. Doch die Geldgeber mischen sich in den Film ein. Sie verlangen, dass der Film in &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; umbenannt wird. Außerdem zweifeln sie an, dass Ed Wood überhaupt weiß, was er da tut und sprechen ihn auf offensichtliche Filmfehler an. Als dann noch &#039;&#039;[[Gregory Walcott]]&#039;&#039; als Hauptdarsteller eingesetzt werden soll, verlässt Ed Wood das Studio und trifft in einer Bar auf Orson Welles. Er baut ihn wieder auf und spricht zu ihm: &amp;quot;Visionen sind dazu da, um für sie zu kämpfen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich wird der Film abgedreht und die Premiere für Béla feierlich zelebriert. Außerdem macht Ed seiner Freundin einen Heiratsantrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Besetzung in der Analyse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Johnny Depp]] in der Rolle von Edward D. Wood, Jr.: Um sich der Figur von Ed Wood anzunähern, studierte er die Verhaltensweisen und Reden von Andy Hardy, Mickey Rooney, Ronald Reagan und Casey Kasem. Vor allem die Reden von &#039;&#039;Ronald Reagan&#039;&#039;, die blinden Optimismus und Überzeugungskraft vermittelten, beeindruckten Johnny Depp sehr intensiv, und so legte er auch seine Filmfigur an. &lt;br /&gt;
* [[Sarah Jessica Parker]] in der Rolle von Dolores Fuller: Sarah Jessica Parker sieht im Film Dolores Fuller zum Verwechseln ähnlich. Sie spielt ihren Charakter so, als würde es aus dem Bauch heraus kommen.&lt;br /&gt;
* [[Martin Landau]] in der Rolle von Béla Lugosi: Um [[Martin Landau]] in die Rolle von Béla Lugosi schlüpfen zu lassen, verwendete [[Rick Baker]] das [[Prosthetic Makeup]] und glich seine Konturen an das Vorbild an. Der Schauspieler selbst sah sich zahlreiche Spielfilme aus den Jahren 1931 bis 1956 mit Béla Lugosi an und fand, dass er theaterialisch wirkte -- und setzte genau an diesen Punkten seine Rolle an.&lt;br /&gt;
* [[Bill Murray]] in der Rolle von Bunny Breckinridge: Bill Murray versuchte, seine Figur so schwul wie möglich rüberkommen zu lassen und gab der Rolle viel Raum für Selbstzweifel, die besonders in den Szenen mit dem Lied &#039;&#039;Que Sera, Sera&#039;&#039; und in der Szene während der Wrestling-Show zur Geltung kommen.&lt;br /&gt;
* [[Max Casella]] und [[Brent Hinkley]] in den Rollen von Paul Marco und [[Conrad Brooks]]: [[Max Casella]] und [[Brent Hinkley]] zeigen, wie sie Ed vertrauen und bei allen Plänen beinahe blind unterstützen.&lt;br /&gt;
* [[Mike Starr]] in der Rolle von George Weiss: [[Mike Starr]] spielt George Weiss, er lässt die Figur des Filmproduzenten fies, geldgeil und arrogant auf die Zuschauer wirken.&lt;br /&gt;
* [[George &amp;quot;The Animal&amp;quot; Steele]] in der Rolle von Tor Johnson: [[George &amp;quot;The Animal&amp;quot; Steele]] sieht Tor Johnson zum Verwechseln ähnlich. Er wurde sehr oft mit Tor Johnson verwechselt und übernimmt seine Rolle mit voller darstellerischer Kraft als guter Riese.&lt;br /&gt;
* [[Juliet Landau]] in der Rolle von Loretta King: [[Juliet Landau]] ist die Tochter von [[Martin Landau]] und spielt hier die Rolle der gewitzten und geschickten Loretta King mit einer schnippischen Zunge.&lt;br /&gt;
* [[Patricia Arquette]] in der Rolle von Kathy O&#039;Hara: [[Patricia Arquette]]s Rolle ist sehr naiv und charmant angelegt.&lt;br /&gt;
* [[Lisa Marie]] in der Rolle von Vampira: [[Lisa Marie]] spielt die Rolle von Vampira mit einer unterkühlten, aber dennoch eindrucksvollen Stimmung. Sie lässt der Vampira-Figur etwas Gruseliges abgewinnen.&lt;br /&gt;
* [[Jeffrey Jones]] in der Rolle von The Amazing Criswell: [[Jeffrey Jones]] versucht, die Art und Weise, wie der Parapyschologe The Amazing Criswell sprach, zu kopieren und seine Worte mit gleicher Intensität herüberzubringen.&lt;br /&gt;
* [[Ned Bellamy]] in der Rolle von Tom Mason: [[Ned Bellamy]] spielt Tom Mason als geistig zurückgebliebenen Menschen, der pausenlos seinen Text übt und auf diese Art und Weise ein Mann wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gastauftritte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vincent D&#039;Onofrio]] übernahm die Rolle von Orson Welles, allerdings wurde er durch die [[Voice-Over]]-Stimme von [[Maurice LaMarche]] synchronisiert. Außerdem treten [[Gregory Walcott]] und [[Conrad Brooks]] in dem Film auf. Beide Schauspieler hatten größere Rollen in dem Ed-Wood-Film &#039;&#039;Plan 9 From Outer Space&#039;&#039;. [[Gregory Walcott]] spielte die Hauptrolle von &#039;&#039;Jeff Trent&#039;&#039;. [[Conrad Brooks]] war einer der Drehassistenten von Ed Wood.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die gezeigten Filmproduktionen von Ed Wood ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glen or Glenda ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood f.JPG|thumb|right|Ed Wood bei den Regieanweisungen zu Glen or Glenda (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Der Film &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039; wurde 1953 innerhalb von 4 Tagen gedreht und veröffentlicht. Die Geschichte des Films erzählt davon, wie sich ein Mensch, der den Hang zur Travestie hat, von der Gesellschaft ausgegrenzt fühlt. Auf Wunsch von &#039;&#039;George Weiss&#039;&#039; wurden zwei erotische Szenen mit Softcore &#039;&#039;Bondage (Fesselspiele)&#039;&#039; eingefügt. Die Rolle von &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; ist die eines Marionettenspielers, der die Gefühle von Glen und Alan dank mystischer Formeln und schwerwiegender Sätze kontrolliert. Dies tut er von seinem gemütlichen Labor aus. Hier spricht er von Drachen und Schlangen und sagt den berühmten Satz &amp;quot;Pull the Strings!&amp;quot;. Die Musik stammt von [[William Lava]], der nicht im Intro genannt wird. Der Film wurde in dem Buch &#039;&#039;The Golden Turkey Awards&#039;&#039; als einer der schlechtesten Filme aller Zeiten genannt und genießt seitdem Kultstatus. [[Leonard Maltin]]s Buch &#039;&#039;Movie and Video Guide&#039;&#039; bezeichnet den Film als vielleicht schlechtesten Film, der je gedreht wurde. In der Zwischenzeit gehört dieser Film zu den &#039;&#039;Public-Domain-Filmen&#039;&#039; in Amerika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bride of the Monster ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 3.JPG|thumb|right|Ed Wood und sein Team bei Aufnahmen zu Bride of the Monster (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Der Film &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039; wurde 1955 innerhalb weniger Tage gedreht. In diesem Film versucht Dr. Eric Vornoff (Béla Lugosi), eine Rasse von &#039;&#039;atomaren Superwesen&#039;&#039; zu züchten. Dabei wird er von seinem Riesen Lobo (Tor Johnson) unterstützt, der ihm bei der Suche nach Opfern hilft. Dr. Eric Vornoff wird von der Reporterin Janet Lawton und Professor Strowski aufgespürt. Er versucht dabei alles, um Zeugen aus dem Wege zu räumen. Schließlich wird er von seinen Dienern Lobo und der Krake doch zur Strecke gebracht. Der Film genießt genauso wie &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039; Kultstatus, der durch das Buch &#039;&#039;The Golden Turkey Awards&#039;&#039; hervorgerufen wurde. Trotz allem ist der Film voller kleiner und großer Filmfehler. Mittlerweile zählt dieser Film ebenfalls zu den &#039;&#039;Public-Domain-Filmen&#039;&#039; in Amerika. Die Szene, in der Ed Wood mit seinem Team in das Lager einbricht, gehört in den Bereich der Mythen und Legenden Hollywoods. Der Film wurde mit dem Film &#039;&#039;Night of the Ghouls&#039;&#039; fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Plan 9 from Outer Space ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 15.JPG|thumb|right|Béla Lugosi erhält Eds letzte Regieanweisungen (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Der Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; aus dem Jahre 1959 wurde 1980 als &#039;&#039;Schlechster Film aller Zeiten&#039;&#039; posthum für Ed Wood mit dem &#039;&#039;The Golden Turkey Awards&#039;&#039; ausgezeichnet. &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; starb am 16. August 1956 und war gerade dabei, mit Ed Wood den Horrorfilm &#039;&#039;Tomb of the Vampire&#039;&#039; zu drehen, wofür dieser das Haus von Béla Lugosi und den dortigen Friedhof in der Nähe als Kulisse nutzte. Der Rest des neuen Films wurde im Studio gedreht. Als Béla starb, gab Ed das Projekt auf und archivierte die Aufnahmen. 1959 gelang es ihm, von einer Bapistengemeinde der &#039;&#039;Southern Baptist Convention&#039;&#039; Geld für den Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; zu bekommen. Für den Film kann er Vampira, The Amazin Criswell, [[Gregory Walcott]] und Tom Mason als Schauspieler gewinnen. Die Geschichte des Film erzählt davon, dass die Außerirdischen die Welt übernehmen möchten. Allerdings sind bereits 8 Pläne gescheitert, so muss jetzt mit dem 9. Plan die Erde erobert werden. Dies tun die Außerirdischen, indem sie einige Tote wiedererwecken, die auf der Erde für einige Tumulte sorgen. Die größte Panne, die Ed Wood bei diesem Film passierte, war, dass er &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; durch ein Double ersetzen ließ, das ihm nicht einmal ähnlich sah, und diesem einfach durch den Umhang spielen ließ. Der Film wurde aufgrund der Auszeichnung mit dem &#039;&#039;Golden Turkey Award&#039;&#039; zum Kultfilm der B-Moviefans. An der Kinokasse konnte die Bapistengemeinde keinen Gewinn erzielen und so wurde ein Film über die &#039;&#039;12 Apostel von Jesus Christus&#039;&#039; nie gedreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen über Ed Wood und sein Team ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 1.JPG|thumb|right|Ed Wood und ein Großteil seines Filmteams präsentieren sich (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ed Wood&#039;&#039; wurde am 10. Oktober 1924 in Poughkeepsie geboren. Laut seiner eigener Aussage soll er Frauenunterwäsche während seiner Zeit als Soldat im 2. Weltkrieg getragen haben. Für weitere Produktionen wie Glen or Glenda schlüpfte er gerne auch mal komplett in die Damenkleidung. Seinen ersten Film &#039;&#039;The Streets of Laredo&#039;&#039; drehte er bereits 1948. Während der 50er Jahre drehte er einige spätere B-Movie Kultfilme wie  &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039;, &#039;&#039;Jailbait&#039;&#039;, &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039; und &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039;. Um das Geld für die Produktion von &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; zu bekommen ließ er sich in einer Bapistengemeinde taufen, angeblich soll er in einem Kommunionskleid erschienen sein. Nachdem seine Filme floppten versuchte er seine Werke unter einem Pseudomyn zu vermarkten. Ein Beispiel hierfür ist der Film &#039;&#039;Married too Young&#039;&#039; aus dem Jahre 1961. Ab 1965 wendete er sich mit seinem Team der Produktion von Pornofilmen zu, der erste hieß &#039;&#039;Orgy of the Dead&#039;&#039; und sollten noch weitere folgen. Ed Wood verstarb vermutlich alkoholsüchtig an einem Herzinfarkt am 10. Dezember 1978 in [[Hollywood]] im Alter von nur 54 Jahren. 2 Jahre später wurde seine Filme für die &#039;&#039;Golden Turkey Awards&#039;&#039; nomminiert und erhielten dadurch Kultstatus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dolores Fuller&#039;&#039; wurde im Jahre 1923 in South Bend geboren. Ihre Filmkarriere begann 1934 in dem Film &#039;&#039;It Happened One Night&#039;&#039; an der Seite von &#039;&#039;Clark Gable&#039;&#039;. Später verliebte sie sich in Ed Wood und drehte mit ihm einige Filme wie &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039;, &#039;&#039;Jail Bait&#039;&#039; und &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039;. Doch sie konnte nicht mit seinem Hang Transvestie umgehen und verließ ihn schließlich. Für den Film &#039;&#039;Tomb of the Vampire&#039;&#039; wurde für sie eine Hauptrolle geplant, aber da dieser Film niemals gedreht wurde arbeitete sie nie mehr mit Ed Wood zusammen und begann für die Musikbranche zu arbeiten. Sie schrieb zahlreiche Lieder wie &#039;&#039;Do the Clam&#039;&#039; und &#039;&#039;Rock-a-Hula, Baby&#039;&#039; für [[Elvis Presley]]. Sie arbeitete außerdem mit [[Dinah Shore]] für &#039;&#039;The Dinah Shore Show&#039;&#039; zusammen, wurde aber auf Grund einer schlechten Formulierung gefeuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; wurde am 20. Oktober 1882 in &#039;&#039;Lugos&#039;&#039;, einem damaligen Teilgebiet von Österreich und Ungarn, das heute Rumänien ist, geboren. 1893 sollte er auf Gymnasium geschickt werden, aber Béla träumte von einer Schauspielkarriere und riss aus. Er war in Ungarn auf mehreren Bühnen zu sehen, bevor im Jahre 1917 in dem Stummfilm &#039;&#039;Nászdal&#039;&#039; unter dem Namen &#039;&#039;Arisztid Olt&#039;&#039; sein Debüt feierte. Als die Politische Führung in Ungarn durch rumänischen Truppen niedergeschlagen wurde und eine Treibjagd nach den &#039;&#039;Mitgliedern der Anhänger der Regierung&#039;&#039; veranstaltet wurde floh er 1919 nach Deutschland. Dort war er in den ersten &#039;&#039;Karl Mai&#039;&#039; Filmen &#039;&#039;Die Todeskarawane&#039;&#039; und &#039;&#039;Die Teufelsanbeter&#039;&#039; zu sehen. Außerdem drehte er zusammen mit dem Regisseur &#039;&#039;Friedrich Wilhelm Murnau&#039;&#039; den Film &#039;&#039;Der Januskopf&#039;&#039;, der heute als verschollen gilt. 1921 emigirierte er nach Amerika und war in mehreren Nebenrollen zu sehen. 1927 war er auf Bühne als &#039;&#039;Dracula&#039;&#039; zu sehen. 1931 durfte er die Rolle auch im Kino verkörpern und wurde damit zu einem der größten Horrorstars der Filmgeschichte. Es folgten zahlreiche Spielfilme, aber der Erfolg schwand mit den Jahren, mit der Filmkomödie &#039;&#039;Abbott und Costello treffen Frankenstein&#039;&#039; aus dem Jahre 1948 konnte er seinen letzten Großen Erfolg als Dracula feiern. Er wandte sich zuerst dem &#039;&#039;Alkohol&#039;&#039; und der Droge &#039;&#039;Morphin&#039;&#039; zu. Eine Entziehungskur scheiterte und seine Frau und sein Sohn hatten ihn verlassen. In den 50er Jahren traf er auf Ed Wood und gemeinsam verwirklichten sie noch die Filme &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039; und &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039;. Der dritte Film mit ihm sollte mit &#039;&#039;Tomb of the Vampire&#039;&#039; folgen, aber Béla starb am 16. August 1956 bevor der Film beendet werden konnte. Ed Wood verwahrte das Archivmaterial weitere 2 Jahre und schrieb das Skript um und schnitt die Szenen neu zusammen für den Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Conrad Brooks]]&#039;&#039; wurde am 3. Januar 1931 in Baltimore geboren. Er arbeitete zusammen mit &#039;&#039;Paul Marco&#039;&#039; für Ed Wood als Assistent und Statist. Gemeinsam haben sie zahlreiche Auftritte in verschiedenen Spielfilmen von Ed Wood. Zu dem Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; hat er eine besondere Beziehung, da er mehrfach in Hommagen wie &#039;&#039;Flying Saucers Over Hollywood: The Plan 9 Companion&#039;&#039; zu sehen ist. In dem Film Ed Wood spielte er einen Barkeeper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Paul Marco&#039;&#039; wurde am 10. Juni 1927 als &#039;&#039;Angelo Inzalaco&#039;&#039; geboren. In dem Film &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039; verkörperte er die Rolle von &#039;&#039;Officer Kelton&#039;&#039;. Eine Rolle die ihm auf den Leib geschneidert wurde. Er verkörperte die Rolle des Polizisten Kelton in den Filmen &#039;&#039;Night of the Ghouls&#039;&#039;, &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039;, &#039;&#039;The Naked Monster&#039;&#039; und &#039;&#039;Kelton&#039;s Dark Corner: Trilogy One&#039;&#039; noch weitere 4 Mal. Die Filme &#039;&#039;The Naked Monster&#039;&#039; und &#039;&#039;Kelton&#039;s Dark Corner: Trilogy One&#039;&#039; wurden im Jahr 2005 und 2009 veröffentlicht. Paul Marco starb am 14. Mai 2006 in Hollywood. Die Ed Wood Filme mit Kelton werden gerne auch als Kelton-Triologe bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tor Johnson&#039;&#039; wurde am 19. Oktober 1903 geboren. Er litt bis 1931 an einem &#039;&#039;rheumatischen Herzleiden&#039;&#039; das er durch einen Umzug nach L.A. lindern konnte. Später begann er eine Wrestlerkarriere unter dem Künstlernamen &#039;&#039;The Super Swedish Angel&#039;&#039;, er wog insgesamt 181 kg und begann seine Filmkarriere bereits 1934 als Nebendarsteller in der meistens die Rolle des stärksten Mann der Welt (Attraktion auf dem Jahrmarkt) oder als Gewichtheber übernahm.  1944 konnte er in seinen größten Spielfilm &#039;&#039;Das Gespenst von Canterville&#039;&#039; mitwirken. Während einer Wrestlingshow wurde er von Ed Wood entdeckt für die Rolle als &#039;&#039;Lobo&#039;&#039; in dem Film &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039; eingesetzt. Ed Wood war einfach von seiner Statur begeistert und er drehte zusammen mit Ed Wood weitere B-Filme. Aber auch außerhalb der Zusammenarbeit mit Ed Wood war er als B-Filmschauspieler erfolgreich. Mit Béla Lugosi verband ihn eine enge Freundschaft. Am 19. Mai 1971 starb er nach mehreren Jahren von Krankheitsbedingten Leid im Alter von 67 Jahren in San Fernando. Später wurde sein Gesicht als populäre Halloween-Maske vermarktet. Sein Charakter lässt sich mit einem Filmzitat aus dem Film Bride of the Monster beschreiben:&amp;quot;Er ist zwar ein Riese, ist aber sanft wie ein Kätzchen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood a.JPG|thumb|right|&#039;&#039;The Amazing Criswell&#039;&#039; schlief gerne auch mal im Sarg (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;The Amazing Criswell&#039;&#039; wurde am 18. August 1907 als &#039;&#039;Jeron Criswell Konig&#039;&#039; geboren. Er ergriff den Beruf als &#039;&#039;Parapsychologe&#039;&#039; und trat in zahlreichen Radio- und Fernsehshows auf um Prophezeihungen zu verkünden. Darunter waren auch die Werbeshow &#039;&#039;Criswell Family Vitamins&#039;&#039; und die Fernsehshow &#039;&#039;The Jack Paar Show&#039;&#039;.  Er hatte eine Lebenslange Beziehung zur Schauspielerin &#039;&#039;Mae West&#039;&#039; und war ein guter Freund von Exotica-Sänger &#039;&#039;Korla Pandit&#039;&#039;, der ihn oftmals zu Parties einlud. Durch seine Freundschaft zu Ed Wood begann er auch für ihn in Filmen mitzuspielen. Seine Schauspielerische Karriere begann mit dem Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; und endete mit dem Pornofilm &#039;&#039;Necromania&#039;&#039;. Am 10. März 1963 machte er seine berühmteste und zutreffendste Prophezeihung, das &#039;&#039;Präsident J.F. Kennedy&#039;&#039; nicht wiedergewählt werden könnte da ihm vorher etwas zustoßen würde. Diese Prophezeihung trat leider am 22. November 1963 in Dallas ein, da J.F.Kennedy dort während einer Parade erschoßen wurde. Criswell schlief gerne in Särgen. Seine Prophezeihung über seine eigene Zukunft, sollte niemals eintreten, er prophezeite das er von den Außerirdischen abgeholt würde. Doch er starb am 4. Oktober 1982 in Burbank, dort wurde er eingeäschert und nicht in einem Sarg bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vampira&#039;&#039; wurde am 11. Dezember 1922 in Petsamo als &#039;&#039;Maila Elizabeth Syrjäniemi&#039;&#039; geboren. Im Alter von 17 Jahren entschloß sie sich Schauspielerin zu werden. Dort begann sie ihre Karriere zusammen mit &#039;&#039;Norma Jean Baker&#039;&#039; (später Marilyn Monroe) als Fotomodell. Ihr großer Durchbruch erfolgte mit dem Theaterstück &#039;&#039;Katherina die Große&#039;&#039; von &#039;&#039;Mike Todd&#039;&#039; das in New York aufgeführt wurde. Später wurde sie im Jahre 1953 für eine Fernsehshow von &#039;&#039;Mike Todd&#039;&#039; als &#039;&#039;Vampir&#039;&#039; verpflichtet, der Erfolg war das die Show zwar nach einer Folge eingestellt wurde, aber das sie so Grundstein für ihre Rolle als Vampira legte. Es folgte ein erfolgloser Versuch in Hollywood den Durchbruch zu schaffen, bevor sie für den Sender [[7 KABC]] einem Spartenkanal von [[ABC]] als &#039;&#039;Vampira&#039;&#039; für &#039;&#039;The Vampira Show&#039;&#039; verpflichtet wurde. Sie wurde die erste Fernsehhorrorqueen in der Amerikanischen Geschichte. Die Show endete mit Kultspruch:„Gute Nacht und schlechte Träume, Darlings!” Als sie schließlich die Rechte an der Figur nicht an die ABC verkaufen wollte wurde sie gekündigt und Ed Wood verschaffte ihr die Rolle, die ihr später Kultstatus verlieh. Sie spielte die stumme Ghoulfrau in dem Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039;. Später war sie in dem Pornofilm &#039;&#039;Orgy of the Dead&#039;&#039; zu sehen. 1998 war sie in ihrer letzten ernsten Filmrolle in &#039;&#039;I Woke Up Early the Day I Died&#039;&#039; zu sehen. Im Jahr 2006 wirkte sie bei der Dokumentation &#039;&#039;Vampira: The Movie&#039;&#039; mit, in der einige verschollene Clips aus der Show und Interviews gezeigt wurden. Über ihr Liebesleben ist bekannt das sie 1961 mit &#039;&#039;Dean Riesner&#039;&#039; zusammen war. Sie starb am 10. Januar 2008. Doch ihre Figur ist nicht vergessen, sie wurde im Jahr 2009 in dem Film &#039;&#039;Pretty Bloody: The Women of Horror&#039;&#039; erwähnt als Horrorqueen. Außerdem haben die &#039;&#039;Simpsons&#039;&#039;-Macher ihr die Figur Booberella gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;John Cabell Breckinridge&#039;&#039; genannt &amp;quot;Bunny&amp;quot; wurde am 6. August 1903 in Paris geboren. Während seiner Studienzeit besuchte er das &#039;&#039;Eton College&#039;&#039; und die &#039;&#039;Oxford University&#039;&#039; in England. Bis 1920 spielte er auf Englischen Bühnen in Stücken von [[William Shakespeare]] mit. Daneben trat er 1927 noch als Drag-Queen als Burlesque-Künstler in Paris auf. Dort heiratete er eine Frau, von der er sich nach der Geburt eines Sohnes später scheiden ließ. Er brach auf zu anderen Ufern und emigierte nach Amerika, dort traf er auf seinen guten Freund Ed Wood, den bei der Produktion der Filme unterstützte. In der Liebe fühlte er sich laut einigen Gerüchten zu seinem Sekretär hingezogen. Er dachte in der Öffentlichkeit über eine Geschlechtsumwandlung nach und vollzog sie doch niemals. Er spielte in dem Film &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; die Rolle des Imparators und wurde so einem breiten Publikum bekannt. Es wurde seine einzigste Filmrolle. Er starb am 5. November 1996 im Alter von 93 Jahren in San Francisco. In seiner Todesanzeige war dieser Satz zu lesen: &amp;quot;I was a little bit wild when I was young, darling, but I lived my life grandly.&amp;quot; (Ich war etwas wild als ich jung war, Liebling, aber ich hatte ein großartiges Leben.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Hommagen im Film ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood.JPG|thumb|right|Der Film ist auch von den Kulissen eine Hommage an die Filme von Ed Wood, sämtliche Gebäude und Sets wurden originalgetreu nachgebaut (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Der Film enthält mehrere große und kleine Hommagen. In erster Linie verbeugt sich der Film natürlich vor &#039;&#039;Ed Wood&#039;&#039; und &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039;, dessen gemeinsame Arbeit und Zeit hier gewürdigt wird. Des Weiteren wird hier das restliche Filmteam von Ed Wood die hier restlos als positive Optimisten dargestellt werden und gewürdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Büro von Ed Wood hängen die Poster von &#039;&#039;Dracula&#039;&#039;, &#039;&#039;Citizen Kane&#039;&#039; und &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039;. Der Auftritt von &#039;&#039;Orson Welles&#039;&#039;, der Ed wieder den Glauben an sich selbst gibt ist ein Kniefall vor dem Regisseur von &#039;&#039;Citizen Kane&#039;&#039; und weiteren Filmklassikern. Des Weiteren verbeugt sich [[Tim Burton]] vor dem Film &#039;&#039;Dracula&#039;&#039;, aus diesem Film werden einige großartige Szenen mit &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; gezeigt. Auch vor &#039;&#039;Vampira&#039;&#039; verbeugt er sich und stellt sie als großartige Schauspielerin mit einem Diva-Tick vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Musikscore wurden Stücke aus dem Film &#039;&#039;Glen or Glenda&#039;&#039; von [[William Lava]] ausgewählt und erneut aufgenommen. Auch das Stück &#039;&#039;Schwanensee&#039;&#039; aus den Film &#039;&#039;Dracula&#039;&#039; fand bei bewegenden Szenen zwischen Eddy und Belá seinen Weg in den Film. [[Bill Murray]] verbeugt sich vor &#039;&#039;Doris Day&#039;&#039;, in dem er ihren Klassiker &#039;&#039;Que Sera, Que Sera&#039;&#039; aus dem &#039;&#039;Alfred Hitchock&#039;&#039;-Film &#039;&#039;Der Mann, der zuviel wußte&#039;&#039;, voller Melancholie mit seinem Worten über die Liebe und den Tod untermalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;The Amazing Criswell&#039;&#039; gespielt von [[Jeffrey Jones]] begrüßt die Zuschauer indem er aus einem Sarg herausschaut die Zuschauer darüber informiert das sie hier die wahre Geschichte über Ed Wood sehen. Dies ist eine Hommage an den Film &#039;&#039;The Night of Ghouls&#039;&#039;, indem Criswell die Zuschauer auf die gleiche Art begrüßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Intro sind die Grabsteine aus dem Intro von &#039;&#039;Plan 9 from Outer Space&#039;&#039; zu sehen, ferner fliegen Untertassen die wie &#039;&#039;Radkappen eines Cadillac&#039;s&#039;&#039; aussehen herum. Des Weiteren ist der Mutterplanet der Außerirdischen aus Plan 9 zu sehen. Auch die Krakenarme eines Octopuses sind im Intro zusehen und erinnern an den Film &#039;&#039;The Bride of the Monster&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen über den Film ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ed wood 9.JPG|thumb|right|Ähnlich wie Ed Wood&#039;s Team arbeitete auch [[Tim Burton]]&#039;s Team an der Fertigstellung ihres Films. (© Touchstone Pictures)]]&lt;br /&gt;
Ursprünglich sollte der Film bei &#039;&#039;Columbia Pictures&#039;&#039; veröffentlicht werden, als das Studio davon hörte das Ed Wood in Schwarzweiß gedreht werden sollte, sprangen sie von dem Projekt ab und [[Tim Burton]] konnte für dieses Projekt die &#039;&#039;Warner Brother Studio&#039;s&#039;&#039; und [[Walt Disney Pictures]] begeistern. Auf Grund des Erfolges des Films [[The Nightmare Before Christmas]] nahm er das Angebot von Disney an. Diese veröffentlichten den Film schließlich unter dem Banner von [[Touchstone Pictures]], da sich der Film mit einem [[R-Rating]] an Erwachsene Zuschauer richtete. Dies war [[Tim Burton]]s erster Spielfilm mit einem [[R-Rating]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film floppte an der Kinokasse und spielte seine Produktionskosten in der Höhe von 18 Millionen US-Dollar nicht ein. Die Einnahmen beliefen sich gerade mal auf 5,89 Millionen US-Dollar in Nordamerika. Dies lag vorallem daran, wie der Film promotet und veröffentlicht wurde. Der Film wurde durch eine Limitierte Veröffentlichung am 30. September 1994 auf dem 32. New York Film Festival im Lincoln Center, der Welt präsentiert. Am 7. Oktober 1994 wurde der Film in nur 623 Kinos gezeigt. Dies führte dazu, dass der Film am Startwochenende nur 1,9 Millionen US-Dollar einnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee ein Biotopic über Ed Wood zu drehen ist auf die Drehbuchschreiber [[Scott Alexander]] und [[Larry Karaszewski]] zurückzuführen. Beide hatten schon während ihrer Studienzeit an der &#039;&#039;USC School of Cinematic Arts&#039;&#039; die Idee dazu. [[Scott Alexander]] drehte bereits als Schüler, die Dokumentation &#039;&#039;The Man in the Angora Sweater&#039;&#039; über das Leben von Ed Wood. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Drehbuchautoren versuchten später einen Regiesseur für das Projekt zu finden und schrieben ein etwa 10 seitiges Skript für den Film. Die Basis hierfür bildete [[Rudolph Grey]]&#039;s Buch &#039;&#039;Nightmare of Ecstasy&#039;&#039;, das auf den Aussagen des Teams und der Familie von Ed Wood basierte. Dieses Skript übergaben sie dem Regiesseur [[Michael Lehmann]] der zusammen mit ihnen die Univeristät besuchte. Mit [[Denise Di Novi]] und [[Tim Burton]] als Produzententeam wollte er die Regie übernehmen. Aber als sich [[Tim Burton]] der bereits damals ein Fan von Ed Wood war, tiefer mit dem Leben von ihm beschäftigte und wie er seine Filme sah, konnte er gar nicht anders und übernahm die Regie über einige kleinere Umwege. Um [[Michael Lehmann]] nicht zu vergessen wurde er als [[Executive Producer]] im Intro und Outro genannt. Da das Budget mit 18 Millionen US-Dollar sehr gering schien, wurde der Film vollständig unter Tim Burtons Führung innerhalb von nur 72 Tagen produziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tim Burton]] brauchte nur 10 Minuten um [[Johnny Depp]] für die Hauptrolle zu gewinnen. Dies hatte den Grund das [[Martin Landau]] in diesem Film mitspielen sollte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film wurde mit Preisen überhäuft. Er gewann insgesamt 19 Filmpreise und wurde weitere 11 Mal nomminiert. Darunter befinden zwei [[Oscars]]. Die erste für die Darstellung von [[Martin Landau]] als &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; und der zweite ging an seinen Maskenbildner [[Rick Baker]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Fehler und Ungenauigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film basiert auf dem Buch &#039;&#039;Nightmare of Ecstasy&#039;&#039; von [[Rudolph Grey]] und der Fiktion von [[Scott Alexander]] und [[Larry Karaszewski]]. Die größten Teile des Films sind historisch beweisbar, allerdings gibt es auch Teile des Films die historisch nicht ganz korrekt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Film spricht &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; davon das er gerne mal in der Geschichte von &#039;&#039;Dr. Jekyll und Mr. Hyde&#039;&#039; spielen würde. Dies hat er bereits während der 20er Jahre in Deutschland in dem Film &#039;&#039;Der Januskopf&#039;&#039; unter der Regie von &#039;&#039;Friedrich Wilhelm Murnau&#039;&#039; getan. Der Film ist allerdings verschollen. Des weiteren wird &#039;&#039;Béla Lugosi&#039;&#039; als einsamer Mann dargestellt, er wurde zwar 1953 von seiner Frau Lillian geschieden, heiratete aber 1955 seine Ehefrau Hope Lininger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Darstellung von &#039;&#039;Dolores Fuller&#039;&#039; hatte auch einen Fehler in sich, sie wurde erstens als total humorlos dargestellt, besonders in der Szene in der Ed Wood als Bauchtänzerin auftritt ist ihre Humorlosigkeit zu spüren. Im Gegensatz zum Film sei sie laut der Aussage von &#039;&#039;Ken Hanke&#039;&#039; dem Biografen von Tim Burton, eine Lebenslustige Frau, die auch viel Humor hat. Des Weiteren wird ihre Arbeit beim Fernsehen in den Shows &#039;&#039;Queen for a Day&#039;&#039; und &#039;&#039;The Dinah Shore Show&#039;&#039; während der Beziehung zu Ed Wood nicht gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tor Johnson&#039;&#039; hat bereits vor dem er Ed Wood kennenlernte gewußt wie man Filme dreht da er sein Kinodebüt bereits 1934 feiern konnte und 1944 seinen größten Erfolg gefeiert hat. Im Film wird er dargestellt als ob er nicht wüßte wie man Filme dreht. Dies macht vorallem das Kennenlernen zwischen Ed und Tor ziemlich deutlich. Tor Johnson rempelte die Türe im Set von &#039;&#039;Bride of the Monster&#039;&#039; nicht an, sondern stand einmal verdutzt im Set herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ed Wood traf niemals in seinem Leben auf &#039;&#039;Orson Welles&#039;&#039;. Zweifelhaft ist ob Ed&#039;s Team in das Requistenlager jemals einbrach um sich den Octopus auszuleihen. Sicher ist jedoch, das der Motor des Tieres nicht genutzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzallem ist der Film einer der genausten Darstellungen über das Leben von Ed Wood und erhält durchwegs gute Kritiken von den Kritikern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmstab und weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Regie: [[Tim Burton]]&lt;br /&gt;
* Produzenten: [[Tim Burton]] und [[Denise Di Novi]]&lt;br /&gt;
* Executive Producer: [[Michael Lehmann]] &lt;br /&gt;
* Buchvorlage: &#039;&#039;Nightmare of Ecstasy&#039;&#039; von [[Rudolph Grey]]&lt;br /&gt;
* Drehbuch: [[Scott Alexander]] und [[Larry Karaszewski]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Musik: [[Howard Shore]]&lt;br /&gt;
* Kamera: [[Stefan Czapsky]]&lt;br /&gt;
* Editierung: [[Chris Lebenzon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Welturaufführung: 30. September 1994&lt;br /&gt;
* Start des Weltweiten Vertriebes: 7. Oktober 1994&lt;br /&gt;
* Länge: 127 Minuten&lt;br /&gt;
* Budget: 18 Millionen US-Dollar&lt;br /&gt;
* Einspielergebnis: 5,89 Millionen US-Dollar in Nordamerika&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/Ed_Wood_%28film%29 Wikipedia Eintrag über den Film]&lt;br /&gt;
* [http://www.imdb.com/title/tt0109707/ IMDB Eintrag]&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/Ed_Wood_%28film%29 Wikipedia Eintrag über Ed Wood]&lt;br /&gt;
* [http://www.edwood.org/ The Church of Ed Wood]&lt;br /&gt;
* [http://mailer.fsu.edu/~lflynn/edwood.html Die inoffizielle Ed Wood Seite]&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/B%C3%A9la_Lugosi Wikipedia Eintrag über Bela Lugosi]&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/Maila_Nurmi Wikipedia Eintrag über Vampira]&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/Tor_Johnson Wikipedia Eintrag über Tor Johnson]&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/The_Golden_Turkey_Awards Über die Golden Turkey Awards]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Realfilm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Haarnasenwombat</name></author>
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		<title>Duckipedia:Administratoren</title>
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		<updated>2010-10-14T09:53:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Haarnasenwombat: /* Sonderrechte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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== Andreas Ottenstreuer ==&lt;br /&gt;
Unser fleißiger und sympathischer Mitarbeiter Andreas, aktiv seit dem Jahr 2006 und hauptverantwortlich für das Gebiet des Micky-Maus-Magazins und Webmaster der Internetseiten [http://www.mausarchiv.de Maus-Archiv] und dem [http://www.archivhaus.de deutschen Archivhaus], verstarb am 26. Februar 2009 bei einem tragischen Arbeitsunfall im Alter von nur 46 Jahren. Wir gedenken ihm in tiefem Respekt vor ihm und seiner Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Waltandmicky2.jpg|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Duckipedia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Haarnasenwombat</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Supergoof&amp;diff=51565</id>
		<title>Supergoof</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Supergoof&amp;diff=51565"/>
		<updated>2009-07-24T20:11:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Haarnasenwombat: /* Die Quelle Supergoofs Kraft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:MMM 061982 Supergoof mm.jpg|thumb|right|MMM 6/82 Titelbild mit Supergoof (© Disney)]]&lt;br /&gt;
== Goofy als Supergoof ==&lt;br /&gt;
Hinter Supergoof steckt - ähnlich wie bei [[Phantomias]] - eine Figur aus Entenhausen, die normalerweise einen ganz anderen Charakter hat: [[Goofy]]. Supergoof wurde 1965 erfunden, als Superhelden gerade sehr populär waren. 2002 erschien er sogar erstmals in einem Zeichentrickfilm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Quelle Supergoofs Kraft ==&lt;br /&gt;
Supererdnüsse, die in seinem Garten wachsen, verleihen ihm normalerweise die Superkräfte. In der ersten in den USA erschienenen Geschichte glaubt [[Goofy]] jedoch nur, er habe Superkräfte. (Die deutsche Version dieser Geschichte erschien jedoch nach den Erdnussgeschichten, deshalb verweist die Übersetzung von [[Erika Fuchs]] auf das Fehlen der Erdnüsse.) In einer anderen frühen Geschichte wird er dank [[Daniel Düsentrieb]] zum echten Helden mit Superkräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Supergoofs Auftritte ==&lt;br /&gt;
[[Bild:MMMSupergoof.JPG|thumb|right|100px|[[MMM]] Sammelblatt zu Supergoof]]Supergoofs erster Auftritt findet sich in &amp;quot;The Phantom Blot meets Super Goof&amp;quot;, 1965, Text: [[Del Connell]], Zeichnungen: [[Paul Murry]], zu Deutsch als „Das Phantom“ in „Micky Maus“ 42/1968 – 45/1968 erschienen. Sein erster Auftritt im deutschsprachigen Raum findet sich in der Geschichte „Supergoof im Morgenland“, in „Micky Maus“ 28/1967. Mit dem Hörspiel [[Supergoof - Die gestohlene Pyramide]] aus dem Jahre 1971 hatte er seinen ersten Auftritt als Superheld außerhalb der Comics. Das Hörspiel konnte im [[Micky Maus Magazin]] in der Nr. 13 des Jahres 1971 gefunden werden. Seitdem erscheint er regelmäßig im Micky Maus Magazin und in anderen Disney Comics. Zum 40-jährigen Jubiläum 2005 wurde ihm der [[Heimliche Helden: Supergoof|erste Band]] der Reihe [[Disneys Heimliche Helden]] gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Supergoof im LTB ==&lt;br /&gt;
*Riesenverdruss mit der Supernuss [[LTB 288]]&lt;br /&gt;
*Superheldenhilfe für Lurchlikon [[LTB 302]]&lt;br /&gt;
*Das störrische W-Ei [[LTB 309]]&lt;br /&gt;
*Ein Superurlaub [[LTB 314]]&lt;br /&gt;
*Ein guter Trick [[LTB 315]]&lt;br /&gt;
*Voll ausgebremst [[LTB 324]]&lt;br /&gt;
*Der gesetzestreue Saurier [[LTB 327]]&lt;br /&gt;
*Kraftfutter für Supergoof [[LTB 337]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maus-Universum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Haarnasenwombat</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Chip_und_Chap&amp;diff=50524</id>
		<title>Chip und Chap</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Chip_und_Chap&amp;diff=50524"/>
		<updated>2009-07-03T11:08:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Haarnasenwombat: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Chip und Chap&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;&#039;Ahörnchen und Behörnchen&#039;&#039;&#039;, engl. Original &#039;&#039;Chip &#039;n Dale&#039;&#039;) werden in verschiedenen Quellen als &#039;&#039;Backenhörnchen&#039;&#039;, &#039;&#039;Streifenhörnchen&#039;&#039; oder &#039;&#039;Erdhörnchen&#039;&#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
Sie sind im Gegensatz zu den meisten Disney-Figuren nicht vermenschlicht, allerdings auch weniger &amp;quot;tierisch&amp;quot; als andere Tiere in Disneyfilmen. Ihr Name ist eine Anspielung auf [[wikipedia:de:Thomas Chippendale|Thomas Chippendale]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chip (bzw. Ahörnchen) hat eine kleine, schwarzen Nase, Chap (bzw. Behörnchen) hat eine größere, rote Nase und auseinanderstehende Zähne, er wird meist auch etwas einfältig dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cartoons ==&lt;br /&gt;
[[Bild:DIS-Classic-2.jpg|thumb|right|Chip und Chap in ihrem &amp;quot;Classic Cartoon&amp;quot;-Look (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Ihren ersten Auftritt hatten sie 1943 im [[Die Disney-Studios im Krieg| kriegsthematisierten Cartoon]] [[Private Pluto]], welcher ursprünglich ihren einzigen Auftritt beinhalten sollte. Man entschied sich jedoch, sie weiterhin zu verwenden. Ihren Durchbruch hatten sie in ihrem dritten Cartoon, [[Chip an&#039; Dale]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film ist eine dreifache Premiere: Chip und Chap sprechen zum ersten Mal, treffen erstmals [[Donald Duck]] und der Zuschauer erfährt erst in diesem Film aus dem Jahre 1947, wie die zwei Nager eigentlich heißen. Der Cartoon erhielt eine Oscar-Nominierung.&lt;br /&gt;
Seitdem kreuzen sich die Wege von Donald und den beiden Hörnchen immer wieder, wobei es in den meisten Fällen darum geht, dass Donald entweder ihren Baum fällen/kappen möchte ([[Chip an&#039; Dale]], [[Out on a Limb]], [[Out of a Scale]], [[Dragon around]]) oder aber es geht darum, dass Chip und Chap Donald bestehlen wollen (unter anderem in: [[Three for Breakfast]], [[Winter Storage]], [[Corn Chips]]). Die resultierenden Kämpfe arten regelmäßig in teils sadistische Taten beider Parteien aus.&lt;br /&gt;
1951 startete Chip und Chaps eigene Cartoonreihe, die es jedoch nur auf 3 Kurzfilme brachte. Bemerkenswert ist der Cartoon [[Two Chips and a Miss]], in welchem Chip und Chap Kleidung tragen und um die selbe Dame buhlen, was eine der Prämissen der Serie [[Chip und Chap - Ritter des Rechts]] um über 30 Jahre vorweg nahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Chip &amp;amp; Chap - Die Ritter des Rechts]]==&lt;br /&gt;
Nachdem Disney in das TV-Animations-Geschäft einstieg, war man auf der Suche nach geeignetem Stoff für eine neue Zeichentrickserie. Ein Konzept sah eine Serie über sprechende Nagetiere vor, die Tiere und kleine Kinder aus brenzligen Situationen rettet.&lt;br /&gt;
[[Bild:Logo.jpg|thumb|left|Chip und Chap als &amp;quot;Ritter des Rechts&amp;quot; (© Disney)]]Ursprünglich sollte die Serie [[Bernard &amp;amp; Bianca]] als Protagonisten zeigen, doch man änderte das Konzept. Das Mäuse-Liebespaar wurde durch ein Hörnchen-Duo ersetzt. Die bereits in den Cartoons angedeuteten Unterschiede in den Persönlichkeiten von Chip und Chap sind in der Fernsehserie noch deutlicher: Chip ist der kluge und berechnende Kopf der Rettungstruppe, während Chap einen stärkeren Sinn für Humor hat.&lt;br /&gt;
Außerdem tragen sie in der Serie stets Kleidung: Chip trägt einen Filzhut und eine schwarze Fliegerjacke, Chap ein rotes Hawaiihemd mit gelbem Blumenmuster.&lt;br /&gt;
Um keine Synchronitätsprobleme zu erzeugen, nannte man 1991 die in Deutschland bislang nur als Ahörnchen und Behörnchen bekannten Nagetiere im Zuge der deutschen Ausstrahlung der TV-Serie um. In Cartoons, die man erst nach 1991 synchronisert hat, werden ebenfalls ihre neuen Namen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Serie wurde ein großer Erfolg und ist die bis dato einzige Serie, die als Grundlage für eine Themenparkattraktion dient. Außerdem wurden nach dem Erfolg der modernisierten Fassung von Chip und Chap weitere Figuren in Disney TV-Serien den Neunzigerjahren angepasst (siehe [[Käptn Balu und seine tollkühne Crew]], [[Goofy &amp;amp; Max]] und [[Quack Pack]])&lt;br /&gt;
In [[Neue Micky Maus Geschichten]] und der Videopremiere [[Mickys fröhliche Weihnachten]] erlebt man Chip und Chap dennoch wieder in &amp;quot;alter Form&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chip innerhalb der Serie ===&lt;br /&gt;
==== Erscheinungsbild ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chip ist ein männliches Streifenhörnchen (in der Serie auch als Erdhörnchen bezeichnet). Der dunklere Teil seines zweifarbigen Fells wird in kolorierten Zeichnungen gelegentlich dunkler als der von Chap dargestellt, in der Serie tritt dieser Unterschied nicht auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein übliches Outfit unterstreicht seinen Charakter als Abenteurer. Von Anfang an trägt er eine braune Fliegerjacke mit einem hellen Kragen in Lammfelloptik, und auf offiziell nicht näher erläuterte Art und Weise findet er seinen hellbraunen Hut in einer Wäscherei in Chinatown im zweiten Teil der Pilotepisode &#039;&#039;[[Ihr größter Fall]]&#039;&#039;. Gleichermaßen ungeklärt bleibt das Phänomen, dass Chips Ohren ohne Kopfbedeckung eng nebeneinander stehen, mit Hut aber beidseitig durch die Krempe ragen und auch sonst allerlei Kopfbedeckungen zwischen ihnen Platz finden. Von Zeit zu Zeit erfordern Ermittlungsarbeiten auch verschiedene Verkleidungen, die bis hin zu Frauenkleidern in den Episoden &#039;&#039;[[Der Chip und Chap-Step]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Ein Abend in der Oper]]&#039;&#039; reichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Charakter und Rolle ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im offenbar altbewährten Gespann Chip und Chap ist Chip sozusagen das Gehirn. Cleverness, Ehrgeiz, Verantwortungsbewusstsein und gewissenhaftes Nachgehen seiner Pflichten sind die Eigenschaften, die ihm letztendlich die Anerkennung als Anführer der Rettungstruppe verleihen. Die Arbeit der örtlichen Polizei hat er schon mit Interesse verfolgt, als es die Rettungstruppe noch gar nicht gab; in dieser Zeit freundeten er und Chap sich auch mit dem alternden Polizeihund Plato an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er durchaus dem einen oder anderen Freizeitvergnügen nicht abgeneigt ist, ist Chip doch die meiste Zeit ein Workaholic, dem es schwer fällt, sich zu entspannen, solange ein Fall ihn nicht zur völligen Erschöpfung getrieben hat. Selbst ein Urlaub mit der Rettungstruppe muss bis ins Detail geplant werden und mit sinnvollen Tätigkeiten gespickt sein. Seinem Diensteifer gibt Chip auch dann nicht nach, wenn er sich selbst dabei in Gefahr bringt, was wohl am deutlichsten in der Episode &#039;&#039;[[Eine schreckliche Voraussage]]&#039;&#039; zu sehen ist, in der die wahrsagende Zigeunermotte Cassandra Chips gewaltsames Ableben prophezeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chip selbst verlässt die Rettungstruppe nie, aber er ist mehrere Male der Grund oder ein Grund, warum die anderen Mitglieder vorübergehend austreten. [[Samson Jack |Samson]] beispielsweise ist, als die Truppe noch in der Gründung und mit ihrem ersten Fall beschäftigt ist, mit Chips Führungsstil nicht einverstanden und springt sogar aus dem fliegenden [[Retterflugzeug]] ab, während Chips lautstarke Kritik an [[Trixi|Trixis]] versagenden, ja gefährlichen Erfindungen in &#039;&#039;[[Die Ga-Ga-Cola-Sekte]]&#039;&#039; ihr Selbstbewusstsein als Erfinderin derart schädigt, dass sie sich nutzlos fühlt und ihren Austritt für die Retter als das Beste erachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise behandelt Chip Trixi allerdings respektvoll, macht ihr gar den Hof, wann immer sich die Gelegenheit bietet. Nicht nur ist, was er für sie empfindet, mehr als offensichtlich, er hat in Chap obendrein einen Nebenbuhler. Dennoch lässt er sich durch die Irrungen und Wirrungen der Liebe nicht von der Arbeit ablenken. Die einzige Ausnahme in der Serie stellt [[Tammy]] dar, die sich in &#039;&#039;Der Chip und Chap-Step&#039;&#039; Hals über Kopf in ihn verliebt, nachdem er ihr Leben gerettet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chips großes Vorbild als Detektiv ist Sureluck Holmes (im englischen Original Sureluck Jones), die Hauptfigur in den Romanen des britischen Schriftstellers Sir Howard Baskerville.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Episoden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chip ist in allen Episoden der Serie &#039;&#039;Chip und Chap: Die Ritter des Rechts&#039;&#039; zu sehen. Dies trifft sonst nur auf Chap zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fandom ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar hat Chip nicht die gigantische Fanbasis von Trixi, aber gerade unter den weiblichen [[Rangerphile|Rangerphiles]] ist er eine der beliebtesten Figuren. Allerdings ist er der wohl umstrittenste Charakter der Serie. Einerseits hat er zweifelsohne nicht wenige eigene Fans, andererseits stören sich manche Anhänger der Serie an der Art, wie er die anderen Retter, die eigentlich seine Freunde sind, oft von oben herab behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fanfiction spielt Chip nicht selten eine wichtige Rolle, wichtiger noch als die seiner Kameraden. Vor allem aber muss er gerade in den bekannteren Werken auffallend viel wegstecken und ist derjenige Retter, der am häufigsten mehr oder minder schwere Verletzungen erleidet. In Michael Demcios 1996 veröffentlichtem &#039;&#039;Rhyme and Reason&#039;&#039; ermittelt er gar allein, getrennt von den anderen Rettern und verfolgt von einem unsichtbaren, übermächtigen Feind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens war es &#039;&#039;Rhyme and Reason&#039;&#039;, das Chip seinen Nachnamen Maplewood bescherte. Dieser und Chaps halboffizieller Nachname gehören zu den äußerst wenigen Fan-Schöpfungen, die als &amp;quot;Fanon&amp;quot; anerkannt sind, da die Rangerphiles sich bevorzugt entweder an die Fakten aus der Serie halten oder, wo dies nicht möglich ist, selbst kreativ werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chip ist außerdem Gegenstand eines der meistdiskutierten Aspekte des Fandom, und das ist eine mögliche Beziehung mit Trixi. Während die Serie noch lief, war Chap der Favorit der Mehrzahl der Fans, die Episode &#039;&#039;[[Die hexende Putzfrau]]&#039;&#039; brachte aber die Fledermaus [[Foxglove]] ins Spiel und richtete den Fokus mehr auf Chip. Jedoch gab es neben den Befürwortern, den &amp;quot;Pros&amp;quot;, immer die Gegner einer solchen Beziehung, die &amp;quot;Antis&amp;quot;. So manches Mal erhitzten sich die Gemüter, aber nach zwei Flamewars 1997 in der Newsgroup &#039;&#039;alt.fan.disney.afternoon&#039;&#039; und 1998 im &#039;&#039;Acorn Cafe&#039;&#039; wird das Thema mit Vorsicht behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chap innerhalb der Serie ===&lt;br /&gt;
==== Erscheinungsbild ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chap ist ein männliches Streifenhörnchen (in der Serie auch als Erdhörnchen bezeichnet). Der dunklere Teil seines zweifarbigen Fells wird in kolorierten Zeichnungen gelegentlich heller als der von [[Chip]] dargestellt, in der Serie tritt dieser Unterschied nicht auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den ersten Blick ist er Chip bis auf die auffallende rote Nase sehr ähnlich, auf den zweiten zeigt sich, dass sie selbst ohne Kleidung und mit identischen Fellfarben recht unterschiedlich sind. Schnell fällt auf, dass Chap eine Haartolle auf dem Kopf trägt und weit auseinander stehende Vorderzähne, aber auch in der Gesichtsform zeigen sich Unterschiede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chap trägt meistens ein rotes Hawaiihemd mit gelben, fünfblättrigen stilisierten Blumen, das in frühen Entwürfen noch geknöpft war, in der endgültigen Form aber in der Art eines Polohemds geschnitten ist. Relativ häufig sieht man ihn allerdings in Verkleidung. Dabei fällt auf, dass es ihm nichts ausmacht, als Frau aufzutreten, für ihn ist das Tragen eines Kleides sogar noch weniger problematisch als für [[Trixi]]. Beide sind in der Serie je viermal in einem Kleid zu sehen, wenngleich auch nie gleichzeitig. Auch im Geheimagentenanzug und im Superheldenoutfit macht Chap eine gute Figur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Charakter und Rolle ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chap ist von Chip, mit dem er anscheinend schon lange vor der Serie befreundet war, charakterlich so unterschiedlich, dass &#039;&#039;Chip und Chap - Die Ritter des Rechts&#039;&#039; ein Buddy-Movie mit 65 Episoden wäre, wenn es die anderen Retter nicht gäbe. Während Chip der Ernsthafte ist, ist Chap der Spaßliebende. Er sagt über sich selbst, dass er gern Quatsch macht, und auch wenn er damit die Rettungstruppe nicht selten in Gefahr bringt, zeigt sich nicht selten, dass sein Sinn für Unsinn eine seiner Stärken ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Vorliebe für Verkleidungen geht auch Chaps Schauspieltalent einher. Dank seiner spielerischen Art fällt es ihm leicht, sich schnell und sicher in eine Rolle zu versetzen, sei es ein Superspion, ein Superheld, ein Guerillakämpfer (nach temporärem Gedächtnisverlust), ein Gangster, ein Gangsterliebchen oder eine Hausfrau. Dabei hilfreich ist ihm sein übermäßiger Fernsehkonsum. Hier bevorzugt er Agentenfilme, Serien mit Superhelden wie der Rote Feger (Red Badger of Courage) oder Flash der Wunderhund (Flash the Wonder Dog) und ganz besonders Monsterfilme. Entsprechend ist auch sein Interesse an Comics, die sich meist um Superhelden drehen. So ist es wenig verwunderlich, mit welcher Routine und Geschicklichkeit Chap an seine eigene kurze Superheldenkarriere in &#039;&#039;[[Chaps geheimes Ich]]&#039;&#039; geht. Immerhin hat er alles schon zahllose Male im Fernsehen gesehen und in Comics gelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chap hat sicherlich nicht den detektivischen Spürsinn und die perfektionistische Ader von Chip oder Trixis himmelhohen Intelligenzquotienten. Dennoch wird er in einigen Episoden geradezu übertrieben dumm und einfältig dargestellt. So missdeutet er [[Samson Jack|Samsons]] Initialen, die in seinem Zahnstocher eingraviert sind, als die von [[Al Katzone]]. Was Chap wirklich auf dem Kasten hat, zeigt sich beispielsweise in &#039;&#039;[[Trixi, die Ganovenbraut]]&#039;&#039;, wo er nach einigen vom Roten Feger geliehenen Tricks letztendlich mit eigenen Ideen erfolgreich ist, in &#039;&#039;[[Der Kaiser und die Nachtigall]]&#039;&#039;, wo er die Retter im Kampf gegen die machthungrige Schwester eines fernöstlichen Herrschers führt, oder in &#039;&#039;[[Ein Fall für 0-0-Chap]]&#039;&#039;, als er ein Agentenspiel, das in bittere Realität umgeschlagen ist, zu seinen Gunsten umdreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer dem zweiten Teil der Pilotepisode &#039;&#039;[[Ihr größter Fall]]&#039;&#039;, in dem Chip seinen noch einzigen Kompagnon Chap fortschickt, um in Ruhe ermitteln zu können, verlässt Chap die Rettungstruppe nur zweimal. In &#039;&#039;[[Chaps geheimes Ich]]&#039;&#039; verleiht ein Meteoritenbruchstück ihm übernatürliche Elastizität. Diese Superkräfte ebnen ihm den Weg zu einer Superheldenlaufbahn, aber als Superhörnchen &amp;quot;Gummi-Bando&amp;quot; (Rubber Bando) wird er zum arroganten Egozentriker und sieht die anderen Retter, wenn überhaupt, nur als seine Sidekicks. Kurzum trennt sich die Rettungstruppe von ihm, solange sein Supertrip anhält. Und in &#039;&#039;[[Das Ultra-Pudel-Störgerät]]&#039;&#039; schicken die anderen Retter ihn zum Ansehen von Sehenswürdigkeiten, damit er mit seinen unsinnigen Ideen ihrer Ermittlungsarbeit fern bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft ist Chap dabei zu sehen, wie er um Trixis Gunst buhlt. Dabei muss er sich gegen Chip behaupten, der dasselbe Objekt der Begierde hat. Die Episode &#039;&#039;[[Die hexende Putzfrau]]&#039;&#039; könnte allerdings andere Verhältnisse gebracht haben, als das Fledermausmädchen [[Foxglove]] in Chaps Leben auftauchte und ein nicht unerhebliches Interesse an ihm zeigte, zumal Chaps Zurückhaltung ihr gegenüber sich im Laufe der Episode änderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Episoden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chap ist in allen Episoden der Serie &#039;&#039;Chip und Chap - Die Ritter des Rechts&#039;&#039; zu sehen. Dies trifft sonst nur auf Chip zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fandom ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Spaßmacher der Truppe hat Chap viele Fans, männliche wie auch weibliche, auf seiner Seite. Andere [[Rangerphile|Rangerphiles]] sehen ihn eher als Störfaktor, aber generell ist er ein sehr beliebter Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fanfiction-Autoren handhaben seine Figur oft anders als die Autoren der Serie. Generell wird er seltener als Pausenclown verwendet oder gar als völliger Dummkopf dargestellt. Dennoch variiert sein Schicksal stark; er ist in den bekannteren Geschichten sogar der Hauptcharakter, der am häufigsten stirbt. So manches Mal ist er selbst auch die Hauptfigur einer Geschichte. Trotz allem aber bleiben seine Darstellungen in Fanfiction meist treu zum Seriencharakter, den es in auffallend vielen Variationen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Michael Demcios &#039;&#039;Rhyme and Reason&#039;&#039; bekam er wie auch Chip einen Nachnamen. Sein voller Name Dale Oakmont bürgerte sich im englischsprachigen Fandom derart ein, dass er einer der sehr wenigen Bestandteile des Fanon wurde und seither von vielen anderen Fanfiction-Autoren verwendet wird. Ein der deutschen Übersetzung angepasstes Pendant dieses Namens gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Diskussion um Trixis Liebesleben steht Chap seit dem Auftauchen von Foxglove nur noch auf dem zweiten Platz hinter Chip, dennoch sind viele sogenannte Antis davon überzeugt, dass eine Beziehung mit Chap besser funktionieren könnte als eine mit Chip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Comics==&lt;br /&gt;
Chip und Chap gehören zu den wenigen &amp;quot;klassischen&amp;quot; Disney-Figuren, die weiterhin mehr Ruhm für ihre Trickfilme als für ihre Comics erhalten. Auch wenn laut [[Inducks]] die Anzahl ihrer Auftritte im vierstelligen Bereich liegt, schafften es ihre Comics nie zum Durchbruch.&lt;br /&gt;
In Deutschland wurden bzw. werden Comics mit Chip und Chap vornehmlich in den 100seitigen Taschenbüchern und Disneys Vorschulmagazin [[Einfach tierisch]] veröffentlicht.&lt;br /&gt;
Bei ihrem ersten deutschen Comicauftritt im Jahre 1952 machte man aus Chap kurioserweise ein Weibchen:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Es waren einmal zwei amerikanische Backenhörnchen. Ein Männchen, das hieß Ahörnchen, und ein Weibchen, das hieß Behörnchen&#039;&#039; ([[Micky Maus Sonderheft 5]]). &lt;br /&gt;
Anfang der Neunziger erschienen mehrere Comics, die auf [[Chip &amp;amp; Chap - Die Ritter des Rechts]] basierten, neue werden allerdings nicht mehr produziert.&lt;br /&gt;
In den [[Donald Duck (Taschenbuch)|Donald Duck Taschenbüchern]] traten die Nager weiterhin als Bewohner des [[Entenhausener Wäldchen]]s auf. Heute sind sie nur noch sehr selten zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chip und Chap in anderen Ländern==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Finnland&#039;&#039;&#039;: Tiku ja Taku&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Frankreich&#039;&#039;&#039;: Tic et Tac&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Niederlande&#039;&#039;&#039;: Knabbel en Babbel&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Spanien&#039;&#039;&#039;: Chip y Chop&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Italien&#039;&#039;&#039;: Cip e Ciop&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Brasilien&#039;&#039;&#039;: Tico e Teco&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Duck-Universum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Haarnasenwombat</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Goofy&amp;diff=50498</id>
		<title>Goofy</title>
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		<updated>2009-07-03T09:55:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Haarnasenwombat: /* Trivia */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Goofy.jpg|thumb|right|Goofy (©Disney)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Goofy&#039;&#039;&#039; ist der heitere, treue und stets hilfsbereite Freund von [[Micky Maus]]. Er ist sanftmütig, manchmal kindlich-naiv, häufig ungeschickt, manchmal erfinderisch, vor allem aber sehr exzentrisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy im Zeichentrick ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Dippy Dawg.png|thumb|left|&#039;Dippy Dawg&#039; bei seinem ersten Auftritt (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Eine Ur-Version von Goofy mit Ziegenbärtchen und Zwicker tauchte erstmals 1932 im Trickfilm &#039;&#039;&amp;quot;Mickey&#039;s Revue&amp;quot;/&amp;quot;Mickys Revue&amp;quot;&#039;&#039; als störender Zuschauer auf. Eine verjüngte Version des Charakters fand anschließend in &amp;quot;The Whoopee Party&amp;quot; und einigen weiteren Cartoons Verwendung, hauptsächlich in Form von Kurzauftritten und Cameos. Charakterlich noch in der Experimentierphase, wurde Goofy damals fast ausschließlich über das typische Lachen charakterisiert, das ihm sein Originalsprecher Pinto Colvig verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 bekam Goofy im Cartoon &amp;quot;On Ice&amp;quot;/&amp;quot;Auf dem Eis&amp;quot; seine heutige Gestalt, 1936 in &amp;quot;Moving Day&amp;quot; seine endgültige Kleidung samt Weste. Zunächst in &amp;quot;Mickey&#039;s Service Station&amp;quot; (1935) und dann gehäuft in den Jahren 1936 bis 1938 bildete er ein Trio mit [[Micky Maus]] und [[Donald Duck]]. Gleichzeitig setzte sich auch der Name Goofy durch, nachdem zuvor Chaos geherrscht hatte: Der Ur-Goofy aus &amp;quot;Mickey&#039;s Revue&amp;quot; (1932) war namenlos, die verjüngte Version in &amp;quot;The Whoopee Party&amp;quot; (1932) hieß Dippy the Goof, in &amp;quot;Ye Olden Days&amp;quot; (1933) war von Dippy Dawg die Rede, ein Name, der auch drei Jahre lang für die Comics adaptiert wurde. Einer hartnäckigen Legende nach soll der Name Goofy ab &amp;quot;Orphan&#039;s Benefit&amp;quot; (1934) endgültig gewesen sein, was den gleichzeitig erschienenen Comics und auch der Präsentation als The Goof in &amp;quot;Mickey&#039;s Polo Team&amp;quot; (Anfang 1936) widerspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er in &amp;quot;Polar Trappers&amp;quot; und &amp;quot;The Fox Hunt&amp;quot; 1938 im Duo mit Donald aufgetreten war, kam Goofy schließlich 1939 in &#039;&#039;&amp;quot;Goofy and Wilbur&amp;quot;/&amp;quot;Goofy und Wilbur&amp;quot;&#039;&#039; zu seinem ersten Soloauftritt. Mit &#039;&#039;&amp;quot;Goofy&#039;s Glider&amp;quot;/&amp;quot;Goofys Segelflugzeug&amp;quot;&#039;&#039; erschloss sich 1940 ein ganzes neues Genre von Goofy-Cartoons, in denen ein Erzähler erklärt, wie man schwimmt, Häuser baut oder das Rauchen aufgibt, und Goofy dazu alles falsch macht, was man falsch machen kann. Diese Cartoons zeichneten zwei Entwicklungen ab: zum einen bekam Goofy immer weniger Text in seinen Rollen und zum anderen wurde er ab &#039;&#039;&amp;quot;How to Play Baseball&amp;quot;/&amp;quot;Wie man Baseball spielt&amp;quot;&#039;&#039; (1942) immer generischer: Nicht Goofy sondern eine ganze Reihe Goofy-artiger Figuren spielen hier die Hauptfigur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später, in den 1950ern, wurde Goofy sogar zu einer Art cartoonigem &amp;quot;Herr Jedermann&amp;quot; degradiert, der nicht Goofy, sondern unter anderem &amp;quot;George Geef&amp;quot; oder &amp;quot;G.G. Geef&amp;quot; hieß. Dieser George Geef bekam ab &#039;&#039;&amp;quot;Fathers are People&amp;quot;/&amp;quot;Auch Väter sind Menschen&amp;quot;&#039;&#039; (1951) auch eine Gattin und einen Sohn, &amp;quot;Junior&amp;quot;, der später in der Fernsehserie &#039;&#039;&amp;quot;[[Goofy und Max]]&amp;quot;/&amp;quot;Goof Troop&amp;quot;&#039;&#039; als [[Max]] wieder auftauchen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy in den Zeitungsstrips ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Dippy Dawg Strip.png|thumb|right|&#039;Dippy Dawg&#039; im Tagesstreifen &amp;quot;The Crazy Crime Wave&amp;quot;/&amp;quot;Micky und die drei Diebe&amp;quot; - Es wird sich später herausstellen, dass Dippy weniger seinen Onkel und vielmehr sein Erbe vermisst (© Disney)]]&lt;br /&gt;
In den Zeitungsstrips erschien Goofy zu Beginn noch unter dem Urnamen Dippy Dawg und in seiner Urgestalt, die sich durch eine kürzere Schnauze und spärliche Kleidung auszeichnete. Zu seinem Debüt in den Comics verhalfen ihm [[Floyd Gottfredson]] und [[Webb Smith]] mit dem Sonntagsseiten-Gag vom 8. Januar 1933. Hier wurde Dippy auch zum ersten Mal bei seinem Namen genannt, als Micky ihn mit den recht harschen Worten &amp;quot;Oh, gosh! Here comes that pest, Dippy Dog!&amp;quot; (etwa: &amp;quot;Ach, Mensch! Da kommt der Plagegeist, Dippy Dog!&amp;quot;) vorstellte. 1934 erlebte Dippy erstmals zwei längere Abenteuer an der Seite von Micky: &#039;&#039;The Crazy Crime Wave&#039;&#039; und &#039;&#039;The Sacred Jewel&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im Film war Goofy in den Zeitungsstrips anfangs noch &amp;quot;unten ohne&amp;quot; herumgelaufen und kam erst Anfang 1936, im Sonntags-Vierteiler &#039;&#039;Mickey&#039;s Rival&#039;&#039;, zu Hosen. Den Namen Goofy wie auch seine endgültige, ausgereifte Kleidung erhielt er kurz darauf, am 24. Januar 1936, im Tagesstrip &#039;&#039;Oscar the Ostrich&#039;&#039;. Kleider machen Leute: Noch im selben Jahr löste Goofy [[Rudi Ross]] in der Rolle des bisherigen Haupt-Sidekicks von Micky in den Comics ab. Nach dem Trio-Auftritt von [[Micky Maus|Micky]], [[Donald Duck|Donald]] und Goofy in &#039;&#039;The Seven Ghosts&#039;&#039; kristallisierte sich ab Ende 1936 in den Dailies &#039;&#039;Island in the Sky&#039;&#039;, &#039;&#039;In Search of  Jungle Treasure&#039;&#039; und &#039;&#039;The Mighty Whale Hunter&#039;&#039; sowie dem Sonntagsstrip &#039;&#039;The Sheriff of  Nugget Gulch&#039;&#039; endgültig das Duo Micky und Goofy (das es im Film nicht gab - wenn, dann nur als Trio mit Donald) heraus. Mit dazu beigetragen haben dürfte der Umstand, dass der Erpel ab 1936 seine eigenen Silly Symphony-Sonntagsseiten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr viel später, 1969, verhalfen [[Del Connell]] und Gottfredson Goofy zu einer Freundin namens [[Gloria]]. Da sich aber der Tagesstrip zu der Zeit schon zum reinen Gag-auf-Gag-Format entwickelt hatte, konnte sich diese Figur leider nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy in den Comicheften ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Spuk-in-Stampede-City.jpg|thumb|left|Goofy zeichnet sich vor allem durch Freundlichkeit und Naivität aus (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
In den Comicheften, speziell ab 1953 in den Fortsetzungsgeschichten [[Paul Murry]]s, wurde das Duo Micky und Goofy ausgebaut und gefestigt. In unzähligen Abenteuern begleitete Goofy seinen Freund nun bei dessen Arbeiten als Hilfskraft der Polizei und Privatdetektiv. Auch wenn er bei den Ermittlungen oft im Wege zu stehen schien, war es doch zumeist er, der, wenn auch eher zufällig, Micky den alles entscheidenden Gedankenanstoß gab. Paul Murry verlieh Goofy auch die berühmte Pose mit der vor die Schnauze gehaltenen Hand. 1965 kam es zur Geburt von [[Supergoof]], geschaffen von Autor [[Del Connell]] und zeichnerisch geprägt von Murry. Goofys Superheldeninkarnation im roten Spielhöschen hatte auch einen Vorfahren, den [[Der Edle Ritter|Edlen Ritter]], geschaffen 1979 von Connell und Zeichner [[Pete Alvarado]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Zeichnerfeder von [[Bill Wright]] erhielt Goofy für seinen riesigen Stammbaum 1954 den Neffen [[Alfons]], während er in Italien von Autor [[Bruno Sarda]] 1988 den abenteuerlichen Vetter [[Indiana Goof]] verpasst bekam. Den S-Code-Stories entsprang 1976 Goofys schräge Tante Gudelgunde (Aunt Tessie) von Autor [[Ed Nofziger]]. Nicht vergessen werden soll hier auch Goofys Vetter Grooby, der in [[Romano Scarpa]]s &#039;&#039;Ein entfernter Verwandter&#039;&#039; (1957) einen einmaligen, aber unvergesslichen Auftritt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inkarnationen ==&lt;br /&gt;
Im Comic wie auch im Zeichentrick gibt es verschiedene Inkarnationen Goofys, die aber meistens als Teil einer anderen als der gewohnten Kontinuität zu betrachten sind:&lt;br /&gt;
* In den &#039;&#039;&#039;[[Supergoof]]&#039;&#039;&#039;-Comics erlangt Goofy durch Essen einer Supernuss Kräfte ähnlich derer Supermans und macht Entenhausens Straßen sicher.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Der Edle Ritter]]&#039;&#039;&#039; ist im Prinzip Supergoof, der in der Zeit des Mittelalters mit seiner Allzweck-Lanze gegen Schurken wie den Schwarzen Ritter, eine Preinkarnation vom [[Das schwarze Phantom|Schwarzen Phantom]], kämpft.&lt;br /&gt;
* Als James Bond-Verschnitt &#039;&#039;&#039;[[James Goof]]&#039;&#039;&#039; kämpft Goofy mit technischen Hilfsmitteln aus der Werkstatt [[Professor Wunderlich]]s gegen Entenhausens organisiertes Verbrechen.&lt;br /&gt;
* Als &#039;&#039;&#039;[[Sport-Goofy]]&#039;&#039;&#039; weiß Goofy sich in jeder Sportart zu behaupten. Sport-Goofy war u.&amp;amp;nbsp;a. offizielles Maskottchen der französischen Olympiamannschaft und brachte es immerhin auf einen eigenen Cartoon: [[Sport-Goofy im Fußballfieber]]&lt;br /&gt;
* In den 1970ern/80ern hatte Goofy mit &#039;&#039;&#039;[[Das große Goofy Album|Das große Goofy-Album: Eine komische Historie]]&#039;&#039;&#039; eine eigene Albumserie, in der er verschiedene historische und literarische Personen verkörperte, etwa unter anderem Leonardo da Vinci, Casanova, Christoph Columbus oder Herkules. In den meisten Alben spielte [[Micky Maus]] als Goofys Begleiter eine Nebenrolle.&lt;br /&gt;
* In der Comic- und Fernseh-Reihe &#039;&#039;&#039;[[Goofy und Max]]&#039;&#039;&#039; sowie in diversen Sequels für Kino und DVD ist Goofy Vater eines frechen [[Max|Sohnes]], lebt in einer [[Hundshausen|anderen Stadt]] und wohnt neben dem zum friedliche Gebrauchtwagenhändler und Familienmenschen mutierten [[Kater Karlo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mittwochs bei Goofy ==&lt;br /&gt;
Eine bekannte Comic-Serie mit Goofy ist [[Mittwochs bei Goofy]]. Hier betätigt sich Goofy als Hobby-Schriftsteller und trägt seine Werke immer mittwochs seinem Freund Micky vor. Dieser ist allerdings selten von Goofys Romanen wirklich begeistert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandtschaft ==  &lt;br /&gt;
[[Bild:GoofyVerwandtschaft1.jpg|thumb|right|Goofys Verwandschaft (© Disney)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:GoofyVerwandtschaft2.jpg|thumb|right|Goofy und Grooby (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goofy ist bekannt für seine große Verwandtschaft, vor allem für die Vielzahl seiner Onkel und Großonkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Standardverwandtschaft===&lt;br /&gt;
*Neffe: [[Alfons]]&lt;br /&gt;
*Vetter: [[Indiana Goof]]&lt;br /&gt;
*In einigen älteren Cartoons und der Serie &#039;&#039;&#039;[[Goofy und Max]]&#039;&#039;&#039; hat Goofy einen Sohn: Junior bzw. [[Max]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere (Auswahl)===&lt;br /&gt;
*Vater: Amos Goofy (Quelle?)&lt;br /&gt;
*Großvater: Gilbert Goof ([[Jumbo Comics 70]])&lt;br /&gt;
*Großvater: Gisbert ([[LTB 251]])&lt;br /&gt;
*Großmutter: Goofine ([[LTB 230]])&lt;br /&gt;
*Urgroßvater: Goofy Goofhauer ([[LTB 67]] - &amp;quot;Die Magnetklaue schägt wieder zu&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Urgroßvater: Inventorus Goof ([[LTB 80]] - Ärger mit den Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gabriel ([[LTB 73]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gangster-Goofy ([[LTB 15]] - Micky und der Diamantenkaiser)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gerald ([[MMM 49/2006]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gero ([[MMM ???]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gildo [[LTB 109]]&lt;br /&gt;
*Onkel: Goofy Goofinger [[LTB 9]]&lt;br /&gt;
*Onkel: Gooferich [[LTB 251]]&lt;br /&gt;
*Onkel: Goofius ([[LTB 243]] – Der Sensationsreporter – auch [[LTB Sonderedition 4]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Goofos ([[LTB 87]] – Micky und die Operation Piranka Kinka Baruha)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gottfried ([[LTB 249]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Guffo ([[LTB 164]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Guggy ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gungoof ([[LTB 29 - Der Ausflug nach Gun-City)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gürgel ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gustel ([[MMM 46/2005]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Knallgoof ([[LTB 42]] – Micky und die Helios-Bande)&lt;br /&gt;
*Onkel: Stefan ([[MMM 32/2007]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Vincent van Goof ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Tante: Gabi ([[LTB 73]])&lt;br /&gt;
*Tante: Gila ([[LTB 109]])&lt;br /&gt;
*Tante: Goofygeniee ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Großonkel: Goofy Goofman ([[LTB 15]] – Micky und die Nymphen von Silberbrunn)&lt;br /&gt;
*Großonkel: Pfeifenschleifer ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Großtante: Goofnelda ([[LTB 299]] – Der Imbisspalast)&lt;br /&gt;
*Urgroßonkel: Gary Goofer ([[LTB 157]])&lt;br /&gt;
*Urgroßonkel: Goorfrecht Pfiff ([[LTB Spezial 5]] – Ein himmlischer Schiri)&lt;br /&gt;
*Uronkel: Dr. Gundolfus ([[LTB 109]])&lt;br /&gt;
*Uronkel: Waldemar ([[LTB 301]] – Die Unglücksglocke von Krähenfels)&lt;br /&gt;
*Vetter: Albert Goofstein ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gernot Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Giggy ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gisbert ([[MMM 21/1999]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gondolf Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gordon Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Günsel Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Grooby ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Cousine: Traudel ([[MMM 20/1998]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Buffalo-Goofy ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Galieo Goof ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Gaius Gufus ([[LTB 166]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Goofus Griffelius ([[LTB Sonderband 13]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Jaques de Goof ([[LTB 206]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: José Goofy ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Verwandter: MacGoof ([[LTB 253]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Marquis de Gofano ([[LTB ???]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Mick MacGoof ([[LTB 65]] – Die Werbekampagne)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Safari-Goofy ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Sir Oliver Goof ([[Jumbo Comics 70]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Verschwindibus Goof ([[LTB 80]] – Ärger mit den Vorfahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy in anderen Sprachen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ltb364.jpg|thumb|right|Goofy auf dem Cover des LTBs 364 (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
* Bulgarisch: Гуфи&lt;br /&gt;
* Chinesisch: 高飞, 高飛狗&lt;br /&gt;
* Dänisch: Fedtmule&lt;br /&gt;
* Englisch: Goofy, früher: Dippy Dawg, Dippy Dog, Dippy the Goof&lt;br /&gt;
* Estnisch: Kupi&lt;br /&gt;
* Finnisch: Hessu Hopo&lt;br /&gt;
* Französisch: Dingo, früher: Achille Nigaudot, Goofie, Piloche&lt;br /&gt;
* kanadisches Französisch: Goofy, selten: Cafard &lt;br /&gt;
* Griechisch: Γκούφυ&lt;br /&gt;
* Indonesisch: Gufi&lt;br /&gt;
* Isländisch: Guffi&lt;br /&gt;
* Italienisch: Pippo&lt;br /&gt;
* Japanisch: グーフィー&lt;br /&gt;
* Kroatisch: Šiljo&lt;br /&gt;
* Lettisch: Spruksts&lt;br /&gt;
* Niederländisch: Goofy, selten: Goofie&lt;br /&gt;
* Norwegisch: Langbein, selten: Goofy&lt;br /&gt;
* Polnisch: Goofy&lt;br /&gt;
* Portugiesisch: Pateta&lt;br /&gt;
* brasilianisches Portugiesisch: Pateta&lt;br /&gt;
* Russisch: Гуфи&lt;br /&gt;
* Samisch: Guhkesruoida&lt;br /&gt;
* Schwedisch: Långben, selten: Ben Långben, Jan Långben, Jan Rissel, Långe Krokben, Longeben, Longette, Moppe, Plinius, sjökadetten Longblower&lt;br /&gt;
* Serbisch: Шиља/Šilja&lt;br /&gt;
* Slovakisch: Goofy&lt;br /&gt;
* Slowenisch: Pepe&lt;br /&gt;
* Spanisch: Goofy&lt;br /&gt;
* columbianisches Spanisch: Tribilín&lt;br /&gt;
* mexikanisches Spanisch: Tribilín&lt;br /&gt;
* Tschechisch: Goofy&lt;br /&gt;
* Ungarisch: Goofy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Goofys Hut wurde in der Geschichte &amp;quot;Rätselraten am Weidenwaldsee&amp;quot;/&amp;quot;Topolino e il teletrasposto portatile&amp;quot; von Carlo Panaro und Massimo de Vita (LTB 362) der Name &amp;quot;Immerauf&amp;quot; verliehen.&lt;br /&gt;
* In einigen englischsprachigen Comics wurde behauptet, dass Goofy nur ein Kosename sei und er eigentlich &amp;quot;A. Goof&amp;quot;, &amp;quot;Gideon El Goofola&amp;quot; bzw. &amp;quot;Goofus D. Dawg&amp;quot; (&amp;quot;The Great Garwsh-Durn Champion&amp;quot; in WDC&amp;amp;S 681) heiße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Liste aller Goofy Cartoons]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.goofyundmax.de Goofy und Max Fanpage] Fanseite zur Serie Goofy und Max&lt;br /&gt;
*[http://www.stern.de/unterhaltung/comic/197207.html?eid=539669 Goofy - Disneys Tollpatsch] Artikel über Goofy bei stern.de&lt;br /&gt;
*[http://www.khalisi.com/comics/goofy/historie.html Das große Goofy-Album]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maus-Universum ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Haarnasenwombat</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Goofy&amp;diff=50497</id>
		<title>Goofy</title>
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		<updated>2009-07-03T09:54:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Haarnasenwombat: /* Verwandtschaft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Goofy.jpg|thumb|right|Goofy (©Disney)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Goofy&#039;&#039;&#039; ist der heitere, treue und stets hilfsbereite Freund von [[Micky Maus]]. Er ist sanftmütig, manchmal kindlich-naiv, häufig ungeschickt, manchmal erfinderisch, vor allem aber sehr exzentrisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy im Zeichentrick ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Dippy Dawg.png|thumb|left|&#039;Dippy Dawg&#039; bei seinem ersten Auftritt (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Eine Ur-Version von Goofy mit Ziegenbärtchen und Zwicker tauchte erstmals 1932 im Trickfilm &#039;&#039;&amp;quot;Mickey&#039;s Revue&amp;quot;/&amp;quot;Mickys Revue&amp;quot;&#039;&#039; als störender Zuschauer auf. Eine verjüngte Version des Charakters fand anschließend in &amp;quot;The Whoopee Party&amp;quot; und einigen weiteren Cartoons Verwendung, hauptsächlich in Form von Kurzauftritten und Cameos. Charakterlich noch in der Experimentierphase, wurde Goofy damals fast ausschließlich über das typische Lachen charakterisiert, das ihm sein Originalsprecher Pinto Colvig verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 bekam Goofy im Cartoon &amp;quot;On Ice&amp;quot;/&amp;quot;Auf dem Eis&amp;quot; seine heutige Gestalt, 1936 in &amp;quot;Moving Day&amp;quot; seine endgültige Kleidung samt Weste. Zunächst in &amp;quot;Mickey&#039;s Service Station&amp;quot; (1935) und dann gehäuft in den Jahren 1936 bis 1938 bildete er ein Trio mit [[Micky Maus]] und [[Donald Duck]]. Gleichzeitig setzte sich auch der Name Goofy durch, nachdem zuvor Chaos geherrscht hatte: Der Ur-Goofy aus &amp;quot;Mickey&#039;s Revue&amp;quot; (1932) war namenlos, die verjüngte Version in &amp;quot;The Whoopee Party&amp;quot; (1932) hieß Dippy the Goof, in &amp;quot;Ye Olden Days&amp;quot; (1933) war von Dippy Dawg die Rede, ein Name, der auch drei Jahre lang für die Comics adaptiert wurde. Einer hartnäckigen Legende nach soll der Name Goofy ab &amp;quot;Orphan&#039;s Benefit&amp;quot; (1934) endgültig gewesen sein, was den gleichzeitig erschienenen Comics und auch der Präsentation als The Goof in &amp;quot;Mickey&#039;s Polo Team&amp;quot; (Anfang 1936) widerspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er in &amp;quot;Polar Trappers&amp;quot; und &amp;quot;The Fox Hunt&amp;quot; 1938 im Duo mit Donald aufgetreten war, kam Goofy schließlich 1939 in &#039;&#039;&amp;quot;Goofy and Wilbur&amp;quot;/&amp;quot;Goofy und Wilbur&amp;quot;&#039;&#039; zu seinem ersten Soloauftritt. Mit &#039;&#039;&amp;quot;Goofy&#039;s Glider&amp;quot;/&amp;quot;Goofys Segelflugzeug&amp;quot;&#039;&#039; erschloss sich 1940 ein ganzes neues Genre von Goofy-Cartoons, in denen ein Erzähler erklärt, wie man schwimmt, Häuser baut oder das Rauchen aufgibt, und Goofy dazu alles falsch macht, was man falsch machen kann. Diese Cartoons zeichneten zwei Entwicklungen ab: zum einen bekam Goofy immer weniger Text in seinen Rollen und zum anderen wurde er ab &#039;&#039;&amp;quot;How to Play Baseball&amp;quot;/&amp;quot;Wie man Baseball spielt&amp;quot;&#039;&#039; (1942) immer generischer: Nicht Goofy sondern eine ganze Reihe Goofy-artiger Figuren spielen hier die Hauptfigur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später, in den 1950ern, wurde Goofy sogar zu einer Art cartoonigem &amp;quot;Herr Jedermann&amp;quot; degradiert, der nicht Goofy, sondern unter anderem &amp;quot;George Geef&amp;quot; oder &amp;quot;G.G. Geef&amp;quot; hieß. Dieser George Geef bekam ab &#039;&#039;&amp;quot;Fathers are People&amp;quot;/&amp;quot;Auch Väter sind Menschen&amp;quot;&#039;&#039; (1951) auch eine Gattin und einen Sohn, &amp;quot;Junior&amp;quot;, der später in der Fernsehserie &#039;&#039;&amp;quot;[[Goofy und Max]]&amp;quot;/&amp;quot;Goof Troop&amp;quot;&#039;&#039; als [[Max]] wieder auftauchen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy in den Zeitungsstrips ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Dippy Dawg Strip.png|thumb|right|&#039;Dippy Dawg&#039; im Tagesstreifen &amp;quot;The Crazy Crime Wave&amp;quot;/&amp;quot;Micky und die drei Diebe&amp;quot; - Es wird sich später herausstellen, dass Dippy weniger seinen Onkel und vielmehr sein Erbe vermisst (© Disney)]]&lt;br /&gt;
In den Zeitungsstrips erschien Goofy zu Beginn noch unter dem Urnamen Dippy Dawg und in seiner Urgestalt, die sich durch eine kürzere Schnauze und spärliche Kleidung auszeichnete. Zu seinem Debüt in den Comics verhalfen ihm [[Floyd Gottfredson]] und [[Webb Smith]] mit dem Sonntagsseiten-Gag vom 8. Januar 1933. Hier wurde Dippy auch zum ersten Mal bei seinem Namen genannt, als Micky ihn mit den recht harschen Worten &amp;quot;Oh, gosh! Here comes that pest, Dippy Dog!&amp;quot; (etwa: &amp;quot;Ach, Mensch! Da kommt der Plagegeist, Dippy Dog!&amp;quot;) vorstellte. 1934 erlebte Dippy erstmals zwei längere Abenteuer an der Seite von Micky: &#039;&#039;The Crazy Crime Wave&#039;&#039; und &#039;&#039;The Sacred Jewel&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im Film war Goofy in den Zeitungsstrips anfangs noch &amp;quot;unten ohne&amp;quot; herumgelaufen und kam erst Anfang 1936, im Sonntags-Vierteiler &#039;&#039;Mickey&#039;s Rival&#039;&#039;, zu Hosen. Den Namen Goofy wie auch seine endgültige, ausgereifte Kleidung erhielt er kurz darauf, am 24. Januar 1936, im Tagesstrip &#039;&#039;Oscar the Ostrich&#039;&#039;. Kleider machen Leute: Noch im selben Jahr löste Goofy [[Rudi Ross]] in der Rolle des bisherigen Haupt-Sidekicks von Micky in den Comics ab. Nach dem Trio-Auftritt von [[Micky Maus|Micky]], [[Donald Duck|Donald]] und Goofy in &#039;&#039;The Seven Ghosts&#039;&#039; kristallisierte sich ab Ende 1936 in den Dailies &#039;&#039;Island in the Sky&#039;&#039;, &#039;&#039;In Search of  Jungle Treasure&#039;&#039; und &#039;&#039;The Mighty Whale Hunter&#039;&#039; sowie dem Sonntagsstrip &#039;&#039;The Sheriff of  Nugget Gulch&#039;&#039; endgültig das Duo Micky und Goofy (das es im Film nicht gab - wenn, dann nur als Trio mit Donald) heraus. Mit dazu beigetragen haben dürfte der Umstand, dass der Erpel ab 1936 seine eigenen Silly Symphony-Sonntagsseiten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr viel später, 1969, verhalfen [[Del Connell]] und Gottfredson Goofy zu einer Freundin namens [[Gloria]]. Da sich aber der Tagesstrip zu der Zeit schon zum reinen Gag-auf-Gag-Format entwickelt hatte, konnte sich diese Figur leider nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy in den Comicheften ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Spuk-in-Stampede-City.jpg|thumb|left|Goofy zeichnet sich vor allem durch Freundlichkeit und Naivität aus (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
In den Comicheften, speziell ab 1953 in den Fortsetzungsgeschichten [[Paul Murry]]s, wurde das Duo Micky und Goofy ausgebaut und gefestigt. In unzähligen Abenteuern begleitete Goofy seinen Freund nun bei dessen Arbeiten als Hilfskraft der Polizei und Privatdetektiv. Auch wenn er bei den Ermittlungen oft im Wege zu stehen schien, war es doch zumeist er, der, wenn auch eher zufällig, Micky den alles entscheidenden Gedankenanstoß gab. Paul Murry verlieh Goofy auch die berühmte Pose mit der vor die Schnauze gehaltenen Hand. 1965 kam es zur Geburt von [[Supergoof]], geschaffen von Autor [[Del Connell]] und zeichnerisch geprägt von Murry. Goofys Superheldeninkarnation im roten Spielhöschen hatte auch einen Vorfahren, den [[Der Edle Ritter|Edlen Ritter]], geschaffen 1979 von Connell und Zeichner [[Pete Alvarado]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Zeichnerfeder von [[Bill Wright]] erhielt Goofy für seinen riesigen Stammbaum 1954 den Neffen [[Alfons]], während er in Italien von Autor [[Bruno Sarda]] 1988 den abenteuerlichen Vetter [[Indiana Goof]] verpasst bekam. Den S-Code-Stories entsprang 1976 Goofys schräge Tante Gudelgunde (Aunt Tessie) von Autor [[Ed Nofziger]]. Nicht vergessen werden soll hier auch Goofys Vetter Grooby, der in [[Romano Scarpa]]s &#039;&#039;Ein entfernter Verwandter&#039;&#039; (1957) einen einmaligen, aber unvergesslichen Auftritt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inkarnationen ==&lt;br /&gt;
Im Comic wie auch im Zeichentrick gibt es verschiedene Inkarnationen Goofys, die aber meistens als Teil einer anderen als der gewohnten Kontinuität zu betrachten sind:&lt;br /&gt;
* In den &#039;&#039;&#039;[[Supergoof]]&#039;&#039;&#039;-Comics erlangt Goofy durch Essen einer Supernuss Kräfte ähnlich derer Supermans und macht Entenhausens Straßen sicher.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Der Edle Ritter]]&#039;&#039;&#039; ist im Prinzip Supergoof, der in der Zeit des Mittelalters mit seiner Allzweck-Lanze gegen Schurken wie den Schwarzen Ritter, eine Preinkarnation vom [[Das schwarze Phantom|Schwarzen Phantom]], kämpft.&lt;br /&gt;
* Als James Bond-Verschnitt &#039;&#039;&#039;[[James Goof]]&#039;&#039;&#039; kämpft Goofy mit technischen Hilfsmitteln aus der Werkstatt [[Professor Wunderlich]]s gegen Entenhausens organisiertes Verbrechen.&lt;br /&gt;
* Als &#039;&#039;&#039;[[Sport-Goofy]]&#039;&#039;&#039; weiß Goofy sich in jeder Sportart zu behaupten. Sport-Goofy war u.&amp;amp;nbsp;a. offizielles Maskottchen der französischen Olympiamannschaft und brachte es immerhin auf einen eigenen Cartoon: [[Sport-Goofy im Fußballfieber]]&lt;br /&gt;
* In den 1970ern/80ern hatte Goofy mit &#039;&#039;&#039;[[Das große Goofy Album|Das große Goofy-Album: Eine komische Historie]]&#039;&#039;&#039; eine eigene Albumserie, in der er verschiedene historische und literarische Personen verkörperte, etwa unter anderem Leonardo da Vinci, Casanova, Christoph Columbus oder Herkules. In den meisten Alben spielte [[Micky Maus]] als Goofys Begleiter eine Nebenrolle.&lt;br /&gt;
* In der Comic- und Fernseh-Reihe &#039;&#039;&#039;[[Goofy und Max]]&#039;&#039;&#039; sowie in diversen Sequels für Kino und DVD ist Goofy Vater eines frechen [[Max|Sohnes]], lebt in einer [[Hundshausen|anderen Stadt]] und wohnt neben dem zum friedliche Gebrauchtwagenhändler und Familienmenschen mutierten [[Kater Karlo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mittwochs bei Goofy ==&lt;br /&gt;
Eine bekannte Comic-Serie mit Goofy ist [[Mittwochs bei Goofy]]. Hier betätigt sich Goofy als Hobby-Schriftsteller und trägt seine Werke immer mittwochs seinem Freund Micky vor. Dieser ist allerdings selten von Goofys Romanen wirklich begeistert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandtschaft ==  &lt;br /&gt;
[[Bild:GoofyVerwandtschaft1.jpg|thumb|right|Goofys Verwandschaft (© Disney)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:GoofyVerwandtschaft2.jpg|thumb|right|Goofy und Grooby (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goofy ist bekannt für seine große Verwandtschaft, vor allem für die Vielzahl seiner Onkel und Großonkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Standardverwandtschaft===&lt;br /&gt;
*Neffe: [[Alfons]]&lt;br /&gt;
*Vetter: [[Indiana Goof]]&lt;br /&gt;
*In einigen älteren Cartoons und der Serie &#039;&#039;&#039;[[Goofy und Max]]&#039;&#039;&#039; hat Goofy einen Sohn: Junior bzw. [[Max]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere (Auswahl)===&lt;br /&gt;
*Vater: Amos Goofy (Quelle?)&lt;br /&gt;
*Großvater: Gilbert Goof ([[Jumbo Comics 70]])&lt;br /&gt;
*Großvater: Gisbert ([[LTB 251]])&lt;br /&gt;
*Großmutter: Goofine ([[LTB 230]])&lt;br /&gt;
*Urgroßvater: Goofy Goofhauer ([[LTB 67]] - &amp;quot;Die Magnetklaue schägt wieder zu&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Urgroßvater: Inventorus Goof ([[LTB 80]] - Ärger mit den Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gabriel ([[LTB 73]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gangster-Goofy ([[LTB 15]] - Micky und der Diamantenkaiser)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gerald ([[MMM 49/2006]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gero ([[MMM ???]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gildo [[LTB 109]]&lt;br /&gt;
*Onkel: Goofy Goofinger [[LTB 9]]&lt;br /&gt;
*Onkel: Gooferich [[LTB 251]]&lt;br /&gt;
*Onkel: Goofius ([[LTB 243]] – Der Sensationsreporter – auch [[LTB Sonderedition 4]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Goofos ([[LTB 87]] – Micky und die Operation Piranka Kinka Baruha)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gottfried ([[LTB 249]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Guffo ([[LTB 164]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Guggy ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gungoof ([[LTB 29 - Der Ausflug nach Gun-City)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gürgel ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gustel ([[MMM 46/2005]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Knallgoof ([[LTB 42]] – Micky und die Helios-Bande)&lt;br /&gt;
*Onkel: Stefan ([[MMM 32/2007]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Vincent van Goof ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Tante: Gabi ([[LTB 73]])&lt;br /&gt;
*Tante: Gila ([[LTB 109]])&lt;br /&gt;
*Tante: Goofygeniee ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Großonkel: Goofy Goofman ([[LTB 15]] – Micky und die Nymphen von Silberbrunn)&lt;br /&gt;
*Großonkel: Pfeifenschleifer ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Großtante: Goofnelda ([[LTB 299]] – Der Imbisspalast)&lt;br /&gt;
*Urgroßonkel: Gary Goofer ([[LTB 157]])&lt;br /&gt;
*Urgroßonkel: Goorfrecht Pfiff ([[LTB Spezial 5]] – Ein himmlischer Schiri)&lt;br /&gt;
*Uronkel: Dr. Gundolfus ([[LTB 109]])&lt;br /&gt;
*Uronkel: Waldemar ([[LTB 301]] – Die Unglücksglocke von Krähenfels)&lt;br /&gt;
*Vetter: Albert Goofstein ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gernot Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Giggy ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gisbert ([[MMM 21/1999]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gondolf Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gordon Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Günsel Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Grooby ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Cousine: Traudel ([[MMM 20/1998]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Buffalo-Goofy ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Galieo Goof ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Gaius Gufus ([[LTB 166]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Goofus Griffelius ([[LTB Sonderband 13]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Jaques de Goof ([[LTB 206]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: José Goofy ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Verwandter: MacGoof ([[LTB 253]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Marquis de Gofano ([[LTB ???]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Mick MacGoof ([[LTB 65]] – Die Werbekampagne)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Safari-Goofy ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Sir Oliver Goof ([[Jumbo Comics 70]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Verschwindibus Goof ([[LTB 80]] – Ärger mit den Vorfahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy in anderen Sprachen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ltb364.jpg|thumb|right|Goofy auf dem Cover des LTBs 364 (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
* Bulgarisch: Гуфи&lt;br /&gt;
* Chinesisch: 高飞, 高飛狗&lt;br /&gt;
* Dänisch: Fedtmule&lt;br /&gt;
* Englisch: Goofy, früher: Dippy Dawg, Dippy Dog, Dippy the Goof&lt;br /&gt;
* Estnisch: Kupi&lt;br /&gt;
* Finnisch: Hessu Hopo&lt;br /&gt;
* Französisch: Dingo, früher: Achille Nigaudot, Goofie, Piloche&lt;br /&gt;
* kanadisches Französisch: Goofy, selten: Cafard &lt;br /&gt;
* Griechisch: Γκούφυ&lt;br /&gt;
* Indonesisch: Gufi&lt;br /&gt;
* Isländisch: Guffi&lt;br /&gt;
* Italienisch: Pippo&lt;br /&gt;
* Japanisch: グーフィー&lt;br /&gt;
* Kroatisch: Šiljo&lt;br /&gt;
* Lettisch: Spruksts&lt;br /&gt;
* Niederländisch: Goofy, selten: Goofie&lt;br /&gt;
* Norwegisch: Langbein, selten: Goofy&lt;br /&gt;
* Polnisch: Goofy&lt;br /&gt;
* Portugiesisch: Pateta&lt;br /&gt;
* brasilianisches Portugiesisch: Pateta&lt;br /&gt;
* Russisch: Гуфи&lt;br /&gt;
* Samisch: Guhkesruoida&lt;br /&gt;
* Schwedisch: Långben, selten: Ben Långben, Jan Långben, Jan Rissel, Långe Krokben, Longeben, Longette, Moppe, Plinius, sjökadetten Longblower&lt;br /&gt;
* Serbisch: Шиља/Šilja&lt;br /&gt;
* Slovakisch: Goofy&lt;br /&gt;
* Slowenisch: Pepe&lt;br /&gt;
* Spanisch: Goofy&lt;br /&gt;
* columbianisches Spanisch: Tribilín&lt;br /&gt;
* mexikanisches Spanisch: Tribilín&lt;br /&gt;
* Tschechisch: Goofy&lt;br /&gt;
* Ungarisch: Goofy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Goofys Hut wurde in der Geschichte &amp;quot;Rästelraten am Weidenwaldsee&amp;quot; / &amp;quot;Topolino e il teletrasposto portatile&amp;quot; von Carlo Panaro und Massimo de Vita (LTB 362) der Name &amp;quot;Immerauf&amp;quot; verliehen.&lt;br /&gt;
* In einigen englischsprachigen Comics wurde behauptet, dass Goofy nur ein Kosename sei und er eigentlich &amp;quot;A. Goof&amp;quot;, &amp;quot;Gideon El Goofola&amp;quot; bzw. &amp;quot;Goofus D. Dawg&amp;quot; (&amp;quot;The Great Garwsh-Durn Champion&amp;quot; in WDC&amp;amp;S 681) heiße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Liste aller Goofy Cartoons]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.goofyundmax.de Goofy und Max Fanpage] Fanseite zur Serie Goofy und Max&lt;br /&gt;
*[http://www.stern.de/unterhaltung/comic/197207.html?eid=539669 Goofy - Disneys Tollpatsch] Artikel über Goofy bei stern.de&lt;br /&gt;
*[http://www.khalisi.com/comics/goofy/historie.html Das große Goofy-Album]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maus-Universum ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Haarnasenwombat</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Goofy&amp;diff=50496</id>
		<title>Goofy</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Goofy&amp;diff=50496"/>
		<updated>2009-07-03T09:53:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Haarnasenwombat: /* Inkarnationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Goofy.jpg|thumb|right|Goofy (©Disney)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Goofy&#039;&#039;&#039; ist der heitere, treue und stets hilfsbereite Freund von [[Micky Maus]]. Er ist sanftmütig, manchmal kindlich-naiv, häufig ungeschickt, manchmal erfinderisch, vor allem aber sehr exzentrisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy im Zeichentrick ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Dippy Dawg.png|thumb|left|&#039;Dippy Dawg&#039; bei seinem ersten Auftritt (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Eine Ur-Version von Goofy mit Ziegenbärtchen und Zwicker tauchte erstmals 1932 im Trickfilm &#039;&#039;&amp;quot;Mickey&#039;s Revue&amp;quot;/&amp;quot;Mickys Revue&amp;quot;&#039;&#039; als störender Zuschauer auf. Eine verjüngte Version des Charakters fand anschließend in &amp;quot;The Whoopee Party&amp;quot; und einigen weiteren Cartoons Verwendung, hauptsächlich in Form von Kurzauftritten und Cameos. Charakterlich noch in der Experimentierphase, wurde Goofy damals fast ausschließlich über das typische Lachen charakterisiert, das ihm sein Originalsprecher Pinto Colvig verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 bekam Goofy im Cartoon &amp;quot;On Ice&amp;quot;/&amp;quot;Auf dem Eis&amp;quot; seine heutige Gestalt, 1936 in &amp;quot;Moving Day&amp;quot; seine endgültige Kleidung samt Weste. Zunächst in &amp;quot;Mickey&#039;s Service Station&amp;quot; (1935) und dann gehäuft in den Jahren 1936 bis 1938 bildete er ein Trio mit [[Micky Maus]] und [[Donald Duck]]. Gleichzeitig setzte sich auch der Name Goofy durch, nachdem zuvor Chaos geherrscht hatte: Der Ur-Goofy aus &amp;quot;Mickey&#039;s Revue&amp;quot; (1932) war namenlos, die verjüngte Version in &amp;quot;The Whoopee Party&amp;quot; (1932) hieß Dippy the Goof, in &amp;quot;Ye Olden Days&amp;quot; (1933) war von Dippy Dawg die Rede, ein Name, der auch drei Jahre lang für die Comics adaptiert wurde. Einer hartnäckigen Legende nach soll der Name Goofy ab &amp;quot;Orphan&#039;s Benefit&amp;quot; (1934) endgültig gewesen sein, was den gleichzeitig erschienenen Comics und auch der Präsentation als The Goof in &amp;quot;Mickey&#039;s Polo Team&amp;quot; (Anfang 1936) widerspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er in &amp;quot;Polar Trappers&amp;quot; und &amp;quot;The Fox Hunt&amp;quot; 1938 im Duo mit Donald aufgetreten war, kam Goofy schließlich 1939 in &#039;&#039;&amp;quot;Goofy and Wilbur&amp;quot;/&amp;quot;Goofy und Wilbur&amp;quot;&#039;&#039; zu seinem ersten Soloauftritt. Mit &#039;&#039;&amp;quot;Goofy&#039;s Glider&amp;quot;/&amp;quot;Goofys Segelflugzeug&amp;quot;&#039;&#039; erschloss sich 1940 ein ganzes neues Genre von Goofy-Cartoons, in denen ein Erzähler erklärt, wie man schwimmt, Häuser baut oder das Rauchen aufgibt, und Goofy dazu alles falsch macht, was man falsch machen kann. Diese Cartoons zeichneten zwei Entwicklungen ab: zum einen bekam Goofy immer weniger Text in seinen Rollen und zum anderen wurde er ab &#039;&#039;&amp;quot;How to Play Baseball&amp;quot;/&amp;quot;Wie man Baseball spielt&amp;quot;&#039;&#039; (1942) immer generischer: Nicht Goofy sondern eine ganze Reihe Goofy-artiger Figuren spielen hier die Hauptfigur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später, in den 1950ern, wurde Goofy sogar zu einer Art cartoonigem &amp;quot;Herr Jedermann&amp;quot; degradiert, der nicht Goofy, sondern unter anderem &amp;quot;George Geef&amp;quot; oder &amp;quot;G.G. Geef&amp;quot; hieß. Dieser George Geef bekam ab &#039;&#039;&amp;quot;Fathers are People&amp;quot;/&amp;quot;Auch Väter sind Menschen&amp;quot;&#039;&#039; (1951) auch eine Gattin und einen Sohn, &amp;quot;Junior&amp;quot;, der später in der Fernsehserie &#039;&#039;&amp;quot;[[Goofy und Max]]&amp;quot;/&amp;quot;Goof Troop&amp;quot;&#039;&#039; als [[Max]] wieder auftauchen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy in den Zeitungsstrips ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Dippy Dawg Strip.png|thumb|right|&#039;Dippy Dawg&#039; im Tagesstreifen &amp;quot;The Crazy Crime Wave&amp;quot;/&amp;quot;Micky und die drei Diebe&amp;quot; - Es wird sich später herausstellen, dass Dippy weniger seinen Onkel und vielmehr sein Erbe vermisst (© Disney)]]&lt;br /&gt;
In den Zeitungsstrips erschien Goofy zu Beginn noch unter dem Urnamen Dippy Dawg und in seiner Urgestalt, die sich durch eine kürzere Schnauze und spärliche Kleidung auszeichnete. Zu seinem Debüt in den Comics verhalfen ihm [[Floyd Gottfredson]] und [[Webb Smith]] mit dem Sonntagsseiten-Gag vom 8. Januar 1933. Hier wurde Dippy auch zum ersten Mal bei seinem Namen genannt, als Micky ihn mit den recht harschen Worten &amp;quot;Oh, gosh! Here comes that pest, Dippy Dog!&amp;quot; (etwa: &amp;quot;Ach, Mensch! Da kommt der Plagegeist, Dippy Dog!&amp;quot;) vorstellte. 1934 erlebte Dippy erstmals zwei längere Abenteuer an der Seite von Micky: &#039;&#039;The Crazy Crime Wave&#039;&#039; und &#039;&#039;The Sacred Jewel&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im Film war Goofy in den Zeitungsstrips anfangs noch &amp;quot;unten ohne&amp;quot; herumgelaufen und kam erst Anfang 1936, im Sonntags-Vierteiler &#039;&#039;Mickey&#039;s Rival&#039;&#039;, zu Hosen. Den Namen Goofy wie auch seine endgültige, ausgereifte Kleidung erhielt er kurz darauf, am 24. Januar 1936, im Tagesstrip &#039;&#039;Oscar the Ostrich&#039;&#039;. Kleider machen Leute: Noch im selben Jahr löste Goofy [[Rudi Ross]] in der Rolle des bisherigen Haupt-Sidekicks von Micky in den Comics ab. Nach dem Trio-Auftritt von [[Micky Maus|Micky]], [[Donald Duck|Donald]] und Goofy in &#039;&#039;The Seven Ghosts&#039;&#039; kristallisierte sich ab Ende 1936 in den Dailies &#039;&#039;Island in the Sky&#039;&#039;, &#039;&#039;In Search of  Jungle Treasure&#039;&#039; und &#039;&#039;The Mighty Whale Hunter&#039;&#039; sowie dem Sonntagsstrip &#039;&#039;The Sheriff of  Nugget Gulch&#039;&#039; endgültig das Duo Micky und Goofy (das es im Film nicht gab - wenn, dann nur als Trio mit Donald) heraus. Mit dazu beigetragen haben dürfte der Umstand, dass der Erpel ab 1936 seine eigenen Silly Symphony-Sonntagsseiten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr viel später, 1969, verhalfen [[Del Connell]] und Gottfredson Goofy zu einer Freundin namens [[Gloria]]. Da sich aber der Tagesstrip zu der Zeit schon zum reinen Gag-auf-Gag-Format entwickelt hatte, konnte sich diese Figur leider nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy in den Comicheften ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Spuk-in-Stampede-City.jpg|thumb|left|Goofy zeichnet sich vor allem durch Freundlichkeit und Naivität aus (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
In den Comicheften, speziell ab 1953 in den Fortsetzungsgeschichten [[Paul Murry]]s, wurde das Duo Micky und Goofy ausgebaut und gefestigt. In unzähligen Abenteuern begleitete Goofy seinen Freund nun bei dessen Arbeiten als Hilfskraft der Polizei und Privatdetektiv. Auch wenn er bei den Ermittlungen oft im Wege zu stehen schien, war es doch zumeist er, der, wenn auch eher zufällig, Micky den alles entscheidenden Gedankenanstoß gab. Paul Murry verlieh Goofy auch die berühmte Pose mit der vor die Schnauze gehaltenen Hand. 1965 kam es zur Geburt von [[Supergoof]], geschaffen von Autor [[Del Connell]] und zeichnerisch geprägt von Murry. Goofys Superheldeninkarnation im roten Spielhöschen hatte auch einen Vorfahren, den [[Der Edle Ritter|Edlen Ritter]], geschaffen 1979 von Connell und Zeichner [[Pete Alvarado]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Zeichnerfeder von [[Bill Wright]] erhielt Goofy für seinen riesigen Stammbaum 1954 den Neffen [[Alfons]], während er in Italien von Autor [[Bruno Sarda]] 1988 den abenteuerlichen Vetter [[Indiana Goof]] verpasst bekam. Den S-Code-Stories entsprang 1976 Goofys schräge Tante Gudelgunde (Aunt Tessie) von Autor [[Ed Nofziger]]. Nicht vergessen werden soll hier auch Goofys Vetter Grooby, der in [[Romano Scarpa]]s &#039;&#039;Ein entfernter Verwandter&#039;&#039; (1957) einen einmaligen, aber unvergesslichen Auftritt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inkarnationen ==&lt;br /&gt;
Im Comic wie auch im Zeichentrick gibt es verschiedene Inkarnationen Goofys, die aber meistens als Teil einer anderen als der gewohnten Kontinuität zu betrachten sind:&lt;br /&gt;
* In den &#039;&#039;&#039;[[Supergoof]]&#039;&#039;&#039;-Comics erlangt Goofy durch Essen einer Supernuss Kräfte ähnlich derer Supermans und macht Entenhausens Straßen sicher.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Der Edle Ritter]]&#039;&#039;&#039; ist im Prinzip Supergoof, der in der Zeit des Mittelalters mit seiner Allzweck-Lanze gegen Schurken wie den Schwarzen Ritter, eine Preinkarnation vom [[Das schwarze Phantom|Schwarzen Phantom]], kämpft.&lt;br /&gt;
* Als James Bond-Verschnitt &#039;&#039;&#039;[[James Goof]]&#039;&#039;&#039; kämpft Goofy mit technischen Hilfsmitteln aus der Werkstatt [[Professor Wunderlich]]s gegen Entenhausens organisiertes Verbrechen.&lt;br /&gt;
* Als &#039;&#039;&#039;[[Sport-Goofy]]&#039;&#039;&#039; weiß Goofy sich in jeder Sportart zu behaupten. Sport-Goofy war u.&amp;amp;nbsp;a. offizielles Maskottchen der französischen Olympiamannschaft und brachte es immerhin auf einen eigenen Cartoon: [[Sport-Goofy im Fußballfieber]]&lt;br /&gt;
* In den 1970ern/80ern hatte Goofy mit &#039;&#039;&#039;[[Das große Goofy Album|Das große Goofy-Album: Eine komische Historie]]&#039;&#039;&#039; eine eigene Albumserie, in der er verschiedene historische und literarische Personen verkörperte, etwa unter anderem Leonardo da Vinci, Casanova, Christoph Columbus oder Herkules. In den meisten Alben spielte [[Micky Maus]] als Goofys Begleiter eine Nebenrolle.&lt;br /&gt;
* In der Comic- und Fernseh-Reihe &#039;&#039;&#039;[[Goofy und Max]]&#039;&#039;&#039; sowie in diversen Sequels für Kino und DVD ist Goofy Vater eines frechen [[Max|Sohnes]], lebt in einer [[Hundshausen|anderen Stadt]] und wohnt neben dem zum friedliche Gebrauchtwagenhändler und Familienmenschen mutierten [[Kater Karlo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mittwochs bei Goofy ==&lt;br /&gt;
Eine bekannte Comic-Serie mit Goofy ist [[Mittwochs bei Goofy]]. Hier betätigt sich Goofy als Hobby-Schriftsteller und trägt seine Werke immer mittwochs seinem Freund Micky vor. Dieser ist allerdings selten von Goofys Romanen wirklich begeistert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandtschaft ==  &lt;br /&gt;
[[Bild:GoofyVerwandtschaft1.jpg|thumb|right|Goofys Verwandschaft (© Disney)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:GoofyVerwandtschaft2.jpg|thumb|right|Goofy und Grooby (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goofy ist bekannt für seine große Verwandtschaft, vor allem für die Vielzahl seiner Onkel und Großonkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Standardverwandtschaft===&lt;br /&gt;
*Neffe: [[Alfons]]&lt;br /&gt;
*Vetter: [[Indiana Goof]]&lt;br /&gt;
*In einigen älteren Cartoons und der Serie Goofy und Max hat Goofy einen Sohn: Junior bzw. [[Max]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere (Auswahl)===&lt;br /&gt;
*Vater: Amos Goofy (Quelle?)&lt;br /&gt;
*Großvater: Gilbert Goof ([[Jumbo Comics 70]])&lt;br /&gt;
*Großvater: Gisbert ([[LTB 251]])&lt;br /&gt;
*Großmutter: Goofine ([[LTB 230]])&lt;br /&gt;
*Urgroßvater: Goofy Goofhauer ([[LTB 67]] - &amp;quot;Die Magnetklaue schägt wieder zu&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Urgroßvater: Inventorus Goof ([[LTB 80]] - Ärger mit den Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gabriel ([[LTB 73]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gangster-Goofy ([[LTB 15]] - Micky und der Diamantenkaiser)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gerald ([[MMM 49/2006]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gero ([[MMM ???]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gildo [[LTB 109]]&lt;br /&gt;
*Onkel: Goofy Goofinger [[LTB 9]]&lt;br /&gt;
*Onkel: Gooferich [[LTB 251]]&lt;br /&gt;
*Onkel: Goofius ([[LTB 243]] – Der Sensationsreporter – auch [[LTB Sonderedition 4]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Goofos ([[LTB 87]] – Micky und die Operation Piranka Kinka Baruha)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gottfried ([[LTB 249]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Guffo ([[LTB 164]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Guggy ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gungoof ([[LTB 29 - Der Ausflug nach Gun-City)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gürgel ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gustel ([[MMM 46/2005]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Knallgoof ([[LTB 42]] – Micky und die Helios-Bande)&lt;br /&gt;
*Onkel: Stefan ([[MMM 32/2007]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Vincent van Goof ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Tante: Gabi ([[LTB 73]])&lt;br /&gt;
*Tante: Gila ([[LTB 109]])&lt;br /&gt;
*Tante: Goofygeniee ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Großonkel: Goofy Goofman ([[LTB 15]] – Micky und die Nymphen von Silberbrunn)&lt;br /&gt;
*Großonkel: Pfeifenschleifer ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Großtante: Goofnelda ([[LTB 299]] – Der Imbisspalast)&lt;br /&gt;
*Urgroßonkel: Gary Goofer ([[LTB 157]])&lt;br /&gt;
*Urgroßonkel: Goorfrecht Pfiff ([[LTB Spezial 5]] – Ein himmlischer Schiri)&lt;br /&gt;
*Uronkel: Dr. Gundolfus ([[LTB 109]])&lt;br /&gt;
*Uronkel: Waldemar ([[LTB 301]] – Die Unglücksglocke von Krähenfels)&lt;br /&gt;
*Vetter: Albert Goofstein ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gernot Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Giggy ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gisbert ([[MMM 21/1999]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gondolf Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gordon Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Günsel Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Grooby ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Cousine: Traudel ([[MMM 20/1998]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Buffalo-Goofy ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Galieo Goof ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Gaius Gufus ([[LTB 166]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Goofus Griffelius ([[LTB Sonderband 13]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Jaques de Goof ([[LTB 206]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: José Goofy ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Verwandter: MacGoof ([[LTB 253]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Marquis de Gofano ([[LTB ???]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Mick MacGoof ([[LTB 65]] – Die Werbekampagne)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Safari-Goofy ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Sir Oliver Goof ([[Jumbo Comics 70]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Verschwindibus Goof ([[LTB 80]] – Ärger mit den Vorfahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy in anderen Sprachen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ltb364.jpg|thumb|right|Goofy auf dem Cover des LTBs 364 (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
* Bulgarisch: Гуфи&lt;br /&gt;
* Chinesisch: 高飞, 高飛狗&lt;br /&gt;
* Dänisch: Fedtmule&lt;br /&gt;
* Englisch: Goofy, früher: Dippy Dawg, Dippy Dog, Dippy the Goof&lt;br /&gt;
* Estnisch: Kupi&lt;br /&gt;
* Finnisch: Hessu Hopo&lt;br /&gt;
* Französisch: Dingo, früher: Achille Nigaudot, Goofie, Piloche&lt;br /&gt;
* kanadisches Französisch: Goofy, selten: Cafard &lt;br /&gt;
* Griechisch: Γκούφυ&lt;br /&gt;
* Indonesisch: Gufi&lt;br /&gt;
* Isländisch: Guffi&lt;br /&gt;
* Italienisch: Pippo&lt;br /&gt;
* Japanisch: グーフィー&lt;br /&gt;
* Kroatisch: Šiljo&lt;br /&gt;
* Lettisch: Spruksts&lt;br /&gt;
* Niederländisch: Goofy, selten: Goofie&lt;br /&gt;
* Norwegisch: Langbein, selten: Goofy&lt;br /&gt;
* Polnisch: Goofy&lt;br /&gt;
* Portugiesisch: Pateta&lt;br /&gt;
* brasilianisches Portugiesisch: Pateta&lt;br /&gt;
* Russisch: Гуфи&lt;br /&gt;
* Samisch: Guhkesruoida&lt;br /&gt;
* Schwedisch: Långben, selten: Ben Långben, Jan Långben, Jan Rissel, Långe Krokben, Longeben, Longette, Moppe, Plinius, sjökadetten Longblower&lt;br /&gt;
* Serbisch: Шиља/Šilja&lt;br /&gt;
* Slovakisch: Goofy&lt;br /&gt;
* Slowenisch: Pepe&lt;br /&gt;
* Spanisch: Goofy&lt;br /&gt;
* columbianisches Spanisch: Tribilín&lt;br /&gt;
* mexikanisches Spanisch: Tribilín&lt;br /&gt;
* Tschechisch: Goofy&lt;br /&gt;
* Ungarisch: Goofy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Goofys Hut wurde in der Geschichte &amp;quot;Rästelraten am Weidenwaldsee&amp;quot; / &amp;quot;Topolino e il teletrasposto portatile&amp;quot; von Carlo Panaro und Massimo de Vita (LTB 362) der Name &amp;quot;Immerauf&amp;quot; verliehen.&lt;br /&gt;
* In einigen englischsprachigen Comics wurde behauptet, dass Goofy nur ein Kosename sei und er eigentlich &amp;quot;A. Goof&amp;quot;, &amp;quot;Gideon El Goofola&amp;quot; bzw. &amp;quot;Goofus D. Dawg&amp;quot; (&amp;quot;The Great Garwsh-Durn Champion&amp;quot; in WDC&amp;amp;S 681) heiße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Liste aller Goofy Cartoons]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.goofyundmax.de Goofy und Max Fanpage] Fanseite zur Serie Goofy und Max&lt;br /&gt;
*[http://www.stern.de/unterhaltung/comic/197207.html?eid=539669 Goofy - Disneys Tollpatsch] Artikel über Goofy bei stern.de&lt;br /&gt;
*[http://www.khalisi.com/comics/goofy/historie.html Das große Goofy-Album]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maus-Universum ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Haarnasenwombat</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Goofy&amp;diff=50495</id>
		<title>Goofy</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Goofy&amp;diff=50495"/>
		<updated>2009-07-03T09:49:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Haarnasenwombat: /* Goofy in den Comicheften */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Goofy.jpg|thumb|right|Goofy (©Disney)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Goofy&#039;&#039;&#039; ist der heitere, treue und stets hilfsbereite Freund von [[Micky Maus]]. Er ist sanftmütig, manchmal kindlich-naiv, häufig ungeschickt, manchmal erfinderisch, vor allem aber sehr exzentrisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy im Zeichentrick ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Dippy Dawg.png|thumb|left|&#039;Dippy Dawg&#039; bei seinem ersten Auftritt (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Eine Ur-Version von Goofy mit Ziegenbärtchen und Zwicker tauchte erstmals 1932 im Trickfilm &#039;&#039;&amp;quot;Mickey&#039;s Revue&amp;quot;/&amp;quot;Mickys Revue&amp;quot;&#039;&#039; als störender Zuschauer auf. Eine verjüngte Version des Charakters fand anschließend in &amp;quot;The Whoopee Party&amp;quot; und einigen weiteren Cartoons Verwendung, hauptsächlich in Form von Kurzauftritten und Cameos. Charakterlich noch in der Experimentierphase, wurde Goofy damals fast ausschließlich über das typische Lachen charakterisiert, das ihm sein Originalsprecher Pinto Colvig verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 bekam Goofy im Cartoon &amp;quot;On Ice&amp;quot;/&amp;quot;Auf dem Eis&amp;quot; seine heutige Gestalt, 1936 in &amp;quot;Moving Day&amp;quot; seine endgültige Kleidung samt Weste. Zunächst in &amp;quot;Mickey&#039;s Service Station&amp;quot; (1935) und dann gehäuft in den Jahren 1936 bis 1938 bildete er ein Trio mit [[Micky Maus]] und [[Donald Duck]]. Gleichzeitig setzte sich auch der Name Goofy durch, nachdem zuvor Chaos geherrscht hatte: Der Ur-Goofy aus &amp;quot;Mickey&#039;s Revue&amp;quot; (1932) war namenlos, die verjüngte Version in &amp;quot;The Whoopee Party&amp;quot; (1932) hieß Dippy the Goof, in &amp;quot;Ye Olden Days&amp;quot; (1933) war von Dippy Dawg die Rede, ein Name, der auch drei Jahre lang für die Comics adaptiert wurde. Einer hartnäckigen Legende nach soll der Name Goofy ab &amp;quot;Orphan&#039;s Benefit&amp;quot; (1934) endgültig gewesen sein, was den gleichzeitig erschienenen Comics und auch der Präsentation als The Goof in &amp;quot;Mickey&#039;s Polo Team&amp;quot; (Anfang 1936) widerspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er in &amp;quot;Polar Trappers&amp;quot; und &amp;quot;The Fox Hunt&amp;quot; 1938 im Duo mit Donald aufgetreten war, kam Goofy schließlich 1939 in &#039;&#039;&amp;quot;Goofy and Wilbur&amp;quot;/&amp;quot;Goofy und Wilbur&amp;quot;&#039;&#039; zu seinem ersten Soloauftritt. Mit &#039;&#039;&amp;quot;Goofy&#039;s Glider&amp;quot;/&amp;quot;Goofys Segelflugzeug&amp;quot;&#039;&#039; erschloss sich 1940 ein ganzes neues Genre von Goofy-Cartoons, in denen ein Erzähler erklärt, wie man schwimmt, Häuser baut oder das Rauchen aufgibt, und Goofy dazu alles falsch macht, was man falsch machen kann. Diese Cartoons zeichneten zwei Entwicklungen ab: zum einen bekam Goofy immer weniger Text in seinen Rollen und zum anderen wurde er ab &#039;&#039;&amp;quot;How to Play Baseball&amp;quot;/&amp;quot;Wie man Baseball spielt&amp;quot;&#039;&#039; (1942) immer generischer: Nicht Goofy sondern eine ganze Reihe Goofy-artiger Figuren spielen hier die Hauptfigur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später, in den 1950ern, wurde Goofy sogar zu einer Art cartoonigem &amp;quot;Herr Jedermann&amp;quot; degradiert, der nicht Goofy, sondern unter anderem &amp;quot;George Geef&amp;quot; oder &amp;quot;G.G. Geef&amp;quot; hieß. Dieser George Geef bekam ab &#039;&#039;&amp;quot;Fathers are People&amp;quot;/&amp;quot;Auch Väter sind Menschen&amp;quot;&#039;&#039; (1951) auch eine Gattin und einen Sohn, &amp;quot;Junior&amp;quot;, der später in der Fernsehserie &#039;&#039;&amp;quot;[[Goofy und Max]]&amp;quot;/&amp;quot;Goof Troop&amp;quot;&#039;&#039; als [[Max]] wieder auftauchen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy in den Zeitungsstrips ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Dippy Dawg Strip.png|thumb|right|&#039;Dippy Dawg&#039; im Tagesstreifen &amp;quot;The Crazy Crime Wave&amp;quot;/&amp;quot;Micky und die drei Diebe&amp;quot; - Es wird sich später herausstellen, dass Dippy weniger seinen Onkel und vielmehr sein Erbe vermisst (© Disney)]]&lt;br /&gt;
In den Zeitungsstrips erschien Goofy zu Beginn noch unter dem Urnamen Dippy Dawg und in seiner Urgestalt, die sich durch eine kürzere Schnauze und spärliche Kleidung auszeichnete. Zu seinem Debüt in den Comics verhalfen ihm [[Floyd Gottfredson]] und [[Webb Smith]] mit dem Sonntagsseiten-Gag vom 8. Januar 1933. Hier wurde Dippy auch zum ersten Mal bei seinem Namen genannt, als Micky ihn mit den recht harschen Worten &amp;quot;Oh, gosh! Here comes that pest, Dippy Dog!&amp;quot; (etwa: &amp;quot;Ach, Mensch! Da kommt der Plagegeist, Dippy Dog!&amp;quot;) vorstellte. 1934 erlebte Dippy erstmals zwei längere Abenteuer an der Seite von Micky: &#039;&#039;The Crazy Crime Wave&#039;&#039; und &#039;&#039;The Sacred Jewel&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im Film war Goofy in den Zeitungsstrips anfangs noch &amp;quot;unten ohne&amp;quot; herumgelaufen und kam erst Anfang 1936, im Sonntags-Vierteiler &#039;&#039;Mickey&#039;s Rival&#039;&#039;, zu Hosen. Den Namen Goofy wie auch seine endgültige, ausgereifte Kleidung erhielt er kurz darauf, am 24. Januar 1936, im Tagesstrip &#039;&#039;Oscar the Ostrich&#039;&#039;. Kleider machen Leute: Noch im selben Jahr löste Goofy [[Rudi Ross]] in der Rolle des bisherigen Haupt-Sidekicks von Micky in den Comics ab. Nach dem Trio-Auftritt von [[Micky Maus|Micky]], [[Donald Duck|Donald]] und Goofy in &#039;&#039;The Seven Ghosts&#039;&#039; kristallisierte sich ab Ende 1936 in den Dailies &#039;&#039;Island in the Sky&#039;&#039;, &#039;&#039;In Search of  Jungle Treasure&#039;&#039; und &#039;&#039;The Mighty Whale Hunter&#039;&#039; sowie dem Sonntagsstrip &#039;&#039;The Sheriff of  Nugget Gulch&#039;&#039; endgültig das Duo Micky und Goofy (das es im Film nicht gab - wenn, dann nur als Trio mit Donald) heraus. Mit dazu beigetragen haben dürfte der Umstand, dass der Erpel ab 1936 seine eigenen Silly Symphony-Sonntagsseiten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr viel später, 1969, verhalfen [[Del Connell]] und Gottfredson Goofy zu einer Freundin namens [[Gloria]]. Da sich aber der Tagesstrip zu der Zeit schon zum reinen Gag-auf-Gag-Format entwickelt hatte, konnte sich diese Figur leider nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy in den Comicheften ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Spuk-in-Stampede-City.jpg|thumb|left|Goofy zeichnet sich vor allem durch Freundlichkeit und Naivität aus (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
In den Comicheften, speziell ab 1953 in den Fortsetzungsgeschichten [[Paul Murry]]s, wurde das Duo Micky und Goofy ausgebaut und gefestigt. In unzähligen Abenteuern begleitete Goofy seinen Freund nun bei dessen Arbeiten als Hilfskraft der Polizei und Privatdetektiv. Auch wenn er bei den Ermittlungen oft im Wege zu stehen schien, war es doch zumeist er, der, wenn auch eher zufällig, Micky den alles entscheidenden Gedankenanstoß gab. Paul Murry verlieh Goofy auch die berühmte Pose mit der vor die Schnauze gehaltenen Hand. 1965 kam es zur Geburt von [[Supergoof]], geschaffen von Autor [[Del Connell]] und zeichnerisch geprägt von Murry. Goofys Superheldeninkarnation im roten Spielhöschen hatte auch einen Vorfahren, den [[Der Edle Ritter|Edlen Ritter]], geschaffen 1979 von Connell und Zeichner [[Pete Alvarado]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Zeichnerfeder von [[Bill Wright]] erhielt Goofy für seinen riesigen Stammbaum 1954 den Neffen [[Alfons]], während er in Italien von Autor [[Bruno Sarda]] 1988 den abenteuerlichen Vetter [[Indiana Goof]] verpasst bekam. Den S-Code-Stories entsprang 1976 Goofys schräge Tante Gudelgunde (Aunt Tessie) von Autor [[Ed Nofziger]]. Nicht vergessen werden soll hier auch Goofys Vetter Grooby, der in [[Romano Scarpa]]s &#039;&#039;Ein entfernter Verwandter&#039;&#039; (1957) einen einmaligen, aber unvergesslichen Auftritt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inkarnationen ==&lt;br /&gt;
Im Comic wie auch im Zeichentrick gibt es verschiedene Inkarnationen Goofys, die aber meistens als Teil einer anderen als der gewohnten Kontinuität zu betrachten sind:&lt;br /&gt;
* In den &#039;&#039;&#039;[[Supergoof]]&#039;&#039;&#039;-Comics erlangt Goofy durch Essen einer Supernuß Kräfte ähnlich derer Supermans und macht Entenhausens Straßen sicher.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Der Edle Ritter]]&#039;&#039;&#039; ist im Prinzip Supergoof, der in der Zeit des Mittelalters mit seiner Allzweck-Lanze gegen Schurken wie den Schwarzen Ritter, eine Preinkarnation vom [[Das schwarze Phantom|Schwarzen Phantom]], kämpft.&lt;br /&gt;
* Als James Bond-Verschnitt &#039;&#039;&#039;[[James Goof]]&#039;&#039;&#039; kämpft Goofy mit technischen Hilfsmitteln aus der Werkstatt [[Professor Wunderlich]]s gegen Entenhausens organisiertes Verbrechen.&lt;br /&gt;
* Als &#039;&#039;&#039;[[Sport-Goofy]]&#039;&#039;&#039; weiß Goofy sich in jeder Sportart zu behaupten. Sport-Goofy war u.a. offizielles Maskottchen der französischen Olympiamannschaft und brachte es immerhin auf einen eigenen Cartoon: [[Sport-Goofy im Fußballfieber]]&lt;br /&gt;
* In den 70er/80ern hatte Goofy mit &#039;&#039;&#039;[[Das große Goofy Album|Das große Goofy-Album: Eine komische Historie]]&#039;&#039;&#039; eine eigene Albumserie, in der er verschiedene historische und literarische Personen verkörperte, etwa unter anderem Leonardo da Vinci, Casanova, Christoph Columbus oder Herkules. In den meisten Alben spielte [[Micky Maus]] als Goofys Begleiter eine Nebenrolle.&lt;br /&gt;
* In der Comic- und Fernseh-Reihe &#039;&#039;&#039;[[Goofy und Max]]&#039;&#039;&#039;, sowie in diversen Sequels für Kino und DVD, ist Goofy Vater eines frechen [[Max|Sohnes]], lebt in einer [[Hundshausen|anderen Stadt]] und wohnt neben dem zum friedliche Gebrauchtwagenhändler und Familienmenschen mutierten [[Kater Karlo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mittwochs bei Goofy ==&lt;br /&gt;
Eine bekannte Comic-Serie mit Goofy ist [[Mittwochs bei Goofy]]. Hier betätigt sich Goofy als Hobby-Schriftsteller und trägt seine Werke immer mittwochs seinem Freund Micky vor. Dieser ist allerdings selten von Goofys Romanen wirklich begeistert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandtschaft ==  &lt;br /&gt;
[[Bild:GoofyVerwandtschaft1.jpg|thumb|right|Goofys Verwandschaft (© Disney)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:GoofyVerwandtschaft2.jpg|thumb|right|Goofy und Grooby (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goofy ist bekannt für seine große Verwandtschaft, vor allem für die Vielzahl seiner Onkel und Großonkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Standardverwandtschaft===&lt;br /&gt;
*Neffe: [[Alfons]]&lt;br /&gt;
*Vetter: [[Indiana Goof]]&lt;br /&gt;
*In einigen älteren Cartoons und der Serie Goofy und Max hat Goofy einen Sohn: Junior bzw. [[Max]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere (Auswahl)===&lt;br /&gt;
*Vater: Amos Goofy (Quelle?)&lt;br /&gt;
*Großvater: Gilbert Goof ([[Jumbo Comics 70]])&lt;br /&gt;
*Großvater: Gisbert ([[LTB 251]])&lt;br /&gt;
*Großmutter: Goofine ([[LTB 230]])&lt;br /&gt;
*Urgroßvater: Goofy Goofhauer ([[LTB 67]] - &amp;quot;Die Magnetklaue schägt wieder zu&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Urgroßvater: Inventorus Goof ([[LTB 80]] - Ärger mit den Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gabriel ([[LTB 73]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gangster-Goofy ([[LTB 15]] - Micky und der Diamantenkaiser)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gerald ([[MMM 49/2006]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gero ([[MMM ???]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gildo [[LTB 109]]&lt;br /&gt;
*Onkel: Goofy Goofinger [[LTB 9]]&lt;br /&gt;
*Onkel: Gooferich [[LTB 251]]&lt;br /&gt;
*Onkel: Goofius ([[LTB 243]] – Der Sensationsreporter – auch [[LTB Sonderedition 4]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Goofos ([[LTB 87]] – Micky und die Operation Piranka Kinka Baruha)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gottfried ([[LTB 249]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Guffo ([[LTB 164]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Guggy ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gungoof ([[LTB 29 - Der Ausflug nach Gun-City)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gürgel ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gustel ([[MMM 46/2005]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Knallgoof ([[LTB 42]] – Micky und die Helios-Bande)&lt;br /&gt;
*Onkel: Stefan ([[MMM 32/2007]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Vincent van Goof ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Tante: Gabi ([[LTB 73]])&lt;br /&gt;
*Tante: Gila ([[LTB 109]])&lt;br /&gt;
*Tante: Goofygeniee ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Großonkel: Goofy Goofman ([[LTB 15]] – Micky und die Nymphen von Silberbrunn)&lt;br /&gt;
*Großonkel: Pfeifenschleifer ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Großtante: Goofnelda ([[LTB 299]] – Der Imbisspalast)&lt;br /&gt;
*Urgroßonkel: Gary Goofer ([[LTB 157]])&lt;br /&gt;
*Urgroßonkel: Goorfrecht Pfiff ([[LTB Spezial 5]] – Ein himmlischer Schiri)&lt;br /&gt;
*Uronkel: Dr. Gundolfus ([[LTB 109]])&lt;br /&gt;
*Uronkel: Waldemar ([[LTB 301]] – Die Unglücksglocke von Krähenfels)&lt;br /&gt;
*Vetter: Albert Goofstein ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gernot Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Giggy ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gisbert ([[MMM 21/1999]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gondolf Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gordon Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Günsel Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Grooby ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Cousine: Traudel ([[MMM 20/1998]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Buffalo-Goofy ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Galieo Goof ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Gaius Gufus ([[LTB 166]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Goofus Griffelius ([[LTB Sonderband 13]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Jaques de Goof ([[LTB 206]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: José Goofy ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Verwandter: MacGoof ([[LTB 253]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Marquis de Gofano ([[LTB ???]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Mick MacGoof ([[LTB 65]] – Die Werbekampagne)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Safari-Goofy ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Sir Oliver Goof ([[Jumbo Comics 70]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Verschwindibus Goof ([[LTB 80]] – Ärger mit den Vorfahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy in anderen Sprachen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ltb364.jpg|thumb|right|Goofy auf dem Cover des LTBs 364 (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
* Bulgarisch: Гуфи&lt;br /&gt;
* Chinesisch: 高飞, 高飛狗&lt;br /&gt;
* Dänisch: Fedtmule&lt;br /&gt;
* Englisch: Goofy, früher: Dippy Dawg, Dippy Dog, Dippy the Goof&lt;br /&gt;
* Estnisch: Kupi&lt;br /&gt;
* Finnisch: Hessu Hopo&lt;br /&gt;
* Französisch: Dingo, früher: Achille Nigaudot, Goofie, Piloche&lt;br /&gt;
* kanadisches Französisch: Goofy, selten: Cafard &lt;br /&gt;
* Griechisch: Γκούφυ&lt;br /&gt;
* Indonesisch: Gufi&lt;br /&gt;
* Isländisch: Guffi&lt;br /&gt;
* Italienisch: Pippo&lt;br /&gt;
* Japanisch: グーフィー&lt;br /&gt;
* Kroatisch: Šiljo&lt;br /&gt;
* Lettisch: Spruksts&lt;br /&gt;
* Niederländisch: Goofy, selten: Goofie&lt;br /&gt;
* Norwegisch: Langbein, selten: Goofy&lt;br /&gt;
* Polnisch: Goofy&lt;br /&gt;
* Portugiesisch: Pateta&lt;br /&gt;
* brasilianisches Portugiesisch: Pateta&lt;br /&gt;
* Russisch: Гуфи&lt;br /&gt;
* Samisch: Guhkesruoida&lt;br /&gt;
* Schwedisch: Långben, selten: Ben Långben, Jan Långben, Jan Rissel, Långe Krokben, Longeben, Longette, Moppe, Plinius, sjökadetten Longblower&lt;br /&gt;
* Serbisch: Шиља/Šilja&lt;br /&gt;
* Slovakisch: Goofy&lt;br /&gt;
* Slowenisch: Pepe&lt;br /&gt;
* Spanisch: Goofy&lt;br /&gt;
* columbianisches Spanisch: Tribilín&lt;br /&gt;
* mexikanisches Spanisch: Tribilín&lt;br /&gt;
* Tschechisch: Goofy&lt;br /&gt;
* Ungarisch: Goofy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Goofys Hut wurde in der Geschichte &amp;quot;Rästelraten am Weidenwaldsee&amp;quot; / &amp;quot;Topolino e il teletrasposto portatile&amp;quot; von Carlo Panaro und Massimo de Vita (LTB 362) der Name &amp;quot;Immerauf&amp;quot; verliehen.&lt;br /&gt;
* In einigen englischsprachigen Comics wurde behauptet, dass Goofy nur ein Kosename sei und er eigentlich &amp;quot;A. Goof&amp;quot;, &amp;quot;Gideon El Goofola&amp;quot; bzw. &amp;quot;Goofus D. Dawg&amp;quot; (&amp;quot;The Great Garwsh-Durn Champion&amp;quot; in WDC&amp;amp;S 681) heiße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Liste aller Goofy Cartoons]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.goofyundmax.de Goofy und Max Fanpage] Fanseite zur Serie Goofy und Max&lt;br /&gt;
*[http://www.stern.de/unterhaltung/comic/197207.html?eid=539669 Goofy - Disneys Tollpatsch] Artikel über Goofy bei stern.de&lt;br /&gt;
*[http://www.khalisi.com/comics/goofy/historie.html Das große Goofy-Album]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maus-Universum ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Haarnasenwombat</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Goofy&amp;diff=50494</id>
		<title>Goofy</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Goofy&amp;diff=50494"/>
		<updated>2009-07-03T09:45:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Haarnasenwombat: /* Goofy in den Zeitungsstrips */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Goofy.jpg|thumb|right|Goofy (©Disney)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Goofy&#039;&#039;&#039; ist der heitere, treue und stets hilfsbereite Freund von [[Micky Maus]]. Er ist sanftmütig, manchmal kindlich-naiv, häufig ungeschickt, manchmal erfinderisch, vor allem aber sehr exzentrisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy im Zeichentrick ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Dippy Dawg.png|thumb|left|&#039;Dippy Dawg&#039; bei seinem ersten Auftritt (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Eine Ur-Version von Goofy mit Ziegenbärtchen und Zwicker tauchte erstmals 1932 im Trickfilm &#039;&#039;&amp;quot;Mickey&#039;s Revue&amp;quot;/&amp;quot;Mickys Revue&amp;quot;&#039;&#039; als störender Zuschauer auf. Eine verjüngte Version des Charakters fand anschließend in &amp;quot;The Whoopee Party&amp;quot; und einigen weiteren Cartoons Verwendung, hauptsächlich in Form von Kurzauftritten und Cameos. Charakterlich noch in der Experimentierphase, wurde Goofy damals fast ausschließlich über das typische Lachen charakterisiert, das ihm sein Originalsprecher Pinto Colvig verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 bekam Goofy im Cartoon &amp;quot;On Ice&amp;quot;/&amp;quot;Auf dem Eis&amp;quot; seine heutige Gestalt, 1936 in &amp;quot;Moving Day&amp;quot; seine endgültige Kleidung samt Weste. Zunächst in &amp;quot;Mickey&#039;s Service Station&amp;quot; (1935) und dann gehäuft in den Jahren 1936 bis 1938 bildete er ein Trio mit [[Micky Maus]] und [[Donald Duck]]. Gleichzeitig setzte sich auch der Name Goofy durch, nachdem zuvor Chaos geherrscht hatte: Der Ur-Goofy aus &amp;quot;Mickey&#039;s Revue&amp;quot; (1932) war namenlos, die verjüngte Version in &amp;quot;The Whoopee Party&amp;quot; (1932) hieß Dippy the Goof, in &amp;quot;Ye Olden Days&amp;quot; (1933) war von Dippy Dawg die Rede, ein Name, der auch drei Jahre lang für die Comics adaptiert wurde. Einer hartnäckigen Legende nach soll der Name Goofy ab &amp;quot;Orphan&#039;s Benefit&amp;quot; (1934) endgültig gewesen sein, was den gleichzeitig erschienenen Comics und auch der Präsentation als The Goof in &amp;quot;Mickey&#039;s Polo Team&amp;quot; (Anfang 1936) widerspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er in &amp;quot;Polar Trappers&amp;quot; und &amp;quot;The Fox Hunt&amp;quot; 1938 im Duo mit Donald aufgetreten war, kam Goofy schließlich 1939 in &#039;&#039;&amp;quot;Goofy and Wilbur&amp;quot;/&amp;quot;Goofy und Wilbur&amp;quot;&#039;&#039; zu seinem ersten Soloauftritt. Mit &#039;&#039;&amp;quot;Goofy&#039;s Glider&amp;quot;/&amp;quot;Goofys Segelflugzeug&amp;quot;&#039;&#039; erschloss sich 1940 ein ganzes neues Genre von Goofy-Cartoons, in denen ein Erzähler erklärt, wie man schwimmt, Häuser baut oder das Rauchen aufgibt, und Goofy dazu alles falsch macht, was man falsch machen kann. Diese Cartoons zeichneten zwei Entwicklungen ab: zum einen bekam Goofy immer weniger Text in seinen Rollen und zum anderen wurde er ab &#039;&#039;&amp;quot;How to Play Baseball&amp;quot;/&amp;quot;Wie man Baseball spielt&amp;quot;&#039;&#039; (1942) immer generischer: Nicht Goofy sondern eine ganze Reihe Goofy-artiger Figuren spielen hier die Hauptfigur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später, in den 1950ern, wurde Goofy sogar zu einer Art cartoonigem &amp;quot;Herr Jedermann&amp;quot; degradiert, der nicht Goofy, sondern unter anderem &amp;quot;George Geef&amp;quot; oder &amp;quot;G.G. Geef&amp;quot; hieß. Dieser George Geef bekam ab &#039;&#039;&amp;quot;Fathers are People&amp;quot;/&amp;quot;Auch Väter sind Menschen&amp;quot;&#039;&#039; (1951) auch eine Gattin und einen Sohn, &amp;quot;Junior&amp;quot;, der später in der Fernsehserie &#039;&#039;&amp;quot;[[Goofy und Max]]&amp;quot;/&amp;quot;Goof Troop&amp;quot;&#039;&#039; als [[Max]] wieder auftauchen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy in den Zeitungsstrips ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Dippy Dawg Strip.png|thumb|right|&#039;Dippy Dawg&#039; im Tagesstreifen &amp;quot;The Crazy Crime Wave&amp;quot;/&amp;quot;Micky und die drei Diebe&amp;quot; - Es wird sich später herausstellen, dass Dippy weniger seinen Onkel und vielmehr sein Erbe vermisst (© Disney)]]&lt;br /&gt;
In den Zeitungsstrips erschien Goofy zu Beginn noch unter dem Urnamen Dippy Dawg und in seiner Urgestalt, die sich durch eine kürzere Schnauze und spärliche Kleidung auszeichnete. Zu seinem Debüt in den Comics verhalfen ihm [[Floyd Gottfredson]] und [[Webb Smith]] mit dem Sonntagsseiten-Gag vom 8. Januar 1933. Hier wurde Dippy auch zum ersten Mal bei seinem Namen genannt, als Micky ihn mit den recht harschen Worten &amp;quot;Oh, gosh! Here comes that pest, Dippy Dog!&amp;quot; (etwa: &amp;quot;Ach, Mensch! Da kommt der Plagegeist, Dippy Dog!&amp;quot;) vorstellte. 1934 erlebte Dippy erstmals zwei längere Abenteuer an der Seite von Micky: &#039;&#039;The Crazy Crime Wave&#039;&#039; und &#039;&#039;The Sacred Jewel&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im Film war Goofy in den Zeitungsstrips anfangs noch &amp;quot;unten ohne&amp;quot; herumgelaufen und kam erst Anfang 1936, im Sonntags-Vierteiler &#039;&#039;Mickey&#039;s Rival&#039;&#039;, zu Hosen. Den Namen Goofy wie auch seine endgültige, ausgereifte Kleidung erhielt er kurz darauf, am 24. Januar 1936, im Tagesstrip &#039;&#039;Oscar the Ostrich&#039;&#039;. Kleider machen Leute: Noch im selben Jahr löste Goofy [[Rudi Ross]] in der Rolle des bisherigen Haupt-Sidekicks von Micky in den Comics ab. Nach dem Trio-Auftritt von [[Micky Maus|Micky]], [[Donald Duck|Donald]] und Goofy in &#039;&#039;The Seven Ghosts&#039;&#039; kristallisierte sich ab Ende 1936 in den Dailies &#039;&#039;Island in the Sky&#039;&#039;, &#039;&#039;In Search of  Jungle Treasure&#039;&#039; und &#039;&#039;The Mighty Whale Hunter&#039;&#039; sowie dem Sonntagsstrip &#039;&#039;The Sheriff of  Nugget Gulch&#039;&#039; endgültig das Duo Micky und Goofy (das es im Film nicht gab - wenn, dann nur als Trio mit Donald) heraus. Mit dazu beigetragen haben dürfte der Umstand, dass der Erpel ab 1936 seine eigenen Silly Symphony-Sonntagsseiten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr viel später, 1969, verhalfen [[Del Connell]] und Gottfredson Goofy zu einer Freundin namens [[Gloria]]. Da sich aber der Tagesstrip zu der Zeit schon zum reinen Gag-auf-Gag-Format entwickelt hatte, konnte sich diese Figur leider nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy in den Comicheften ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Spuk-in-Stampede-City.jpg|thumb|left|Goofy zeichnet sich vor allem durch Freundlichkeit und Naivität aus (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
In den Comicheften, speziell ab 1953 in den Fortsetzungsgeschichten [[Paul Murry]]s, wurde das Duo Micky und Goofy ausgebaut und gefestigt. In unzähligen Abenteuern begleitete Goofy seinen Freund nun bei dessen Arbeiten als Hilfskraft der Polizei und Privatdetektiv. Auch wenn er bei den Ermittlungen oft im Wege zu stehen schien, war es doch zumeist er, der, wenn auch eher zufällig, Micky den alles entscheidenden Gedankenanstoß gab. Paul Murry verlieh Goofy auch die berühmte Pose mit der vor die Schnauze gehaltenen Hand. 1965 sah die Geburt von [[Supergoof]], geschaffen von Autor [[Del Connell]] und zeichnerisch geprägt von Murry. Goofys Superheldeninkarnation im roten Spielhöschen hatte auch einen Vorfahren, den [[Der Edle Ritter|Edlen Ritter]], geschaffen 1979 von Connell und Zeichner [[Pete Alvarado]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Zeichnerfeder von [[Bill Wright]] erhielt Goofy für seinen riesigen Stammbaum 1954 den Neffen [[Alfons]], während er in Italien von Autor [[Bruno Sarda]] 1988 den abenteuerlichen Vetter [[Indiana Goof]] verpasst bekam. Den S-Code-Stories entsprang 1976 Goofys schräge Tante Gudelgunde (Aunt Tessie) von Autor [[Ed Nofziger]]. Nicht vergessen werden soll hier auch Goofys Vetter Grooby, der in [[Romano Scarpa]]s &#039;&#039;Ein entfernter Verwandter&#039;&#039; (1957) einen einmaligen, aber unvergesslichen Auftritt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inkarnationen ==&lt;br /&gt;
Im Comic wie auch im Zeichentrick gibt es verschiedene Inkarnationen Goofys, die aber meistens als Teil einer anderen als der gewohnten Kontinuität zu betrachten sind:&lt;br /&gt;
* In den &#039;&#039;&#039;[[Supergoof]]&#039;&#039;&#039;-Comics erlangt Goofy durch Essen einer Supernuß Kräfte ähnlich derer Supermans und macht Entenhausens Straßen sicher.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Der Edle Ritter]]&#039;&#039;&#039; ist im Prinzip Supergoof, der in der Zeit des Mittelalters mit seiner Allzweck-Lanze gegen Schurken wie den Schwarzen Ritter, eine Preinkarnation vom [[Das schwarze Phantom|Schwarzen Phantom]], kämpft.&lt;br /&gt;
* Als James Bond-Verschnitt &#039;&#039;&#039;[[James Goof]]&#039;&#039;&#039; kämpft Goofy mit technischen Hilfsmitteln aus der Werkstatt [[Professor Wunderlich]]s gegen Entenhausens organisiertes Verbrechen.&lt;br /&gt;
* Als &#039;&#039;&#039;[[Sport-Goofy]]&#039;&#039;&#039; weiß Goofy sich in jeder Sportart zu behaupten. Sport-Goofy war u.a. offizielles Maskottchen der französischen Olympiamannschaft und brachte es immerhin auf einen eigenen Cartoon: [[Sport-Goofy im Fußballfieber]]&lt;br /&gt;
* In den 70er/80ern hatte Goofy mit &#039;&#039;&#039;[[Das große Goofy Album|Das große Goofy-Album: Eine komische Historie]]&#039;&#039;&#039; eine eigene Albumserie, in der er verschiedene historische und literarische Personen verkörperte, etwa unter anderem Leonardo da Vinci, Casanova, Christoph Columbus oder Herkules. In den meisten Alben spielte [[Micky Maus]] als Goofys Begleiter eine Nebenrolle.&lt;br /&gt;
* In der Comic- und Fernseh-Reihe &#039;&#039;&#039;[[Goofy und Max]]&#039;&#039;&#039;, sowie in diversen Sequels für Kino und DVD, ist Goofy Vater eines frechen [[Max|Sohnes]], lebt in einer [[Hundshausen|anderen Stadt]] und wohnt neben dem zum friedliche Gebrauchtwagenhändler und Familienmenschen mutierten [[Kater Karlo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mittwochs bei Goofy ==&lt;br /&gt;
Eine bekannte Comic-Serie mit Goofy ist [[Mittwochs bei Goofy]]. Hier betätigt sich Goofy als Hobby-Schriftsteller und trägt seine Werke immer mittwochs seinem Freund Micky vor. Dieser ist allerdings selten von Goofys Romanen wirklich begeistert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandtschaft ==  &lt;br /&gt;
[[Bild:GoofyVerwandtschaft1.jpg|thumb|right|Goofys Verwandschaft (© Disney)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:GoofyVerwandtschaft2.jpg|thumb|right|Goofy und Grooby (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goofy ist bekannt für seine große Verwandtschaft, vor allem für die Vielzahl seiner Onkel und Großonkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Standardverwandtschaft===&lt;br /&gt;
*Neffe: [[Alfons]]&lt;br /&gt;
*Vetter: [[Indiana Goof]]&lt;br /&gt;
*In einigen älteren Cartoons und der Serie Goofy und Max hat Goofy einen Sohn: Junior bzw. [[Max]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere (Auswahl)===&lt;br /&gt;
*Vater: Amos Goofy (Quelle?)&lt;br /&gt;
*Großvater: Gilbert Goof ([[Jumbo Comics 70]])&lt;br /&gt;
*Großvater: Gisbert ([[LTB 251]])&lt;br /&gt;
*Großmutter: Goofine ([[LTB 230]])&lt;br /&gt;
*Urgroßvater: Goofy Goofhauer ([[LTB 67]] - &amp;quot;Die Magnetklaue schägt wieder zu&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Urgroßvater: Inventorus Goof ([[LTB 80]] - Ärger mit den Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gabriel ([[LTB 73]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gangster-Goofy ([[LTB 15]] - Micky und der Diamantenkaiser)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gerald ([[MMM 49/2006]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gero ([[MMM ???]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gildo [[LTB 109]]&lt;br /&gt;
*Onkel: Goofy Goofinger [[LTB 9]]&lt;br /&gt;
*Onkel: Gooferich [[LTB 251]]&lt;br /&gt;
*Onkel: Goofius ([[LTB 243]] – Der Sensationsreporter – auch [[LTB Sonderedition 4]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Goofos ([[LTB 87]] – Micky und die Operation Piranka Kinka Baruha)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gottfried ([[LTB 249]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Guffo ([[LTB 164]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Guggy ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gungoof ([[LTB 29 - Der Ausflug nach Gun-City)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gürgel ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gustel ([[MMM 46/2005]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Knallgoof ([[LTB 42]] – Micky und die Helios-Bande)&lt;br /&gt;
*Onkel: Stefan ([[MMM 32/2007]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Vincent van Goof ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Tante: Gabi ([[LTB 73]])&lt;br /&gt;
*Tante: Gila ([[LTB 109]])&lt;br /&gt;
*Tante: Goofygeniee ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Großonkel: Goofy Goofman ([[LTB 15]] – Micky und die Nymphen von Silberbrunn)&lt;br /&gt;
*Großonkel: Pfeifenschleifer ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Großtante: Goofnelda ([[LTB 299]] – Der Imbisspalast)&lt;br /&gt;
*Urgroßonkel: Gary Goofer ([[LTB 157]])&lt;br /&gt;
*Urgroßonkel: Goorfrecht Pfiff ([[LTB Spezial 5]] – Ein himmlischer Schiri)&lt;br /&gt;
*Uronkel: Dr. Gundolfus ([[LTB 109]])&lt;br /&gt;
*Uronkel: Waldemar ([[LTB 301]] – Die Unglücksglocke von Krähenfels)&lt;br /&gt;
*Vetter: Albert Goofstein ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gernot Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Giggy ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gisbert ([[MMM 21/1999]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gondolf Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gordon Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Günsel Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Grooby ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Cousine: Traudel ([[MMM 20/1998]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Buffalo-Goofy ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Galieo Goof ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Gaius Gufus ([[LTB 166]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Goofus Griffelius ([[LTB Sonderband 13]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Jaques de Goof ([[LTB 206]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: José Goofy ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Verwandter: MacGoof ([[LTB 253]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Marquis de Gofano ([[LTB ???]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Mick MacGoof ([[LTB 65]] – Die Werbekampagne)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Safari-Goofy ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Sir Oliver Goof ([[Jumbo Comics 70]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Verschwindibus Goof ([[LTB 80]] – Ärger mit den Vorfahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy in anderen Sprachen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ltb364.jpg|thumb|right|Goofy auf dem Cover des LTBs 364 (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
* Bulgarisch: Гуфи&lt;br /&gt;
* Chinesisch: 高飞, 高飛狗&lt;br /&gt;
* Dänisch: Fedtmule&lt;br /&gt;
* Englisch: Goofy, früher: Dippy Dawg, Dippy Dog, Dippy the Goof&lt;br /&gt;
* Estnisch: Kupi&lt;br /&gt;
* Finnisch: Hessu Hopo&lt;br /&gt;
* Französisch: Dingo, früher: Achille Nigaudot, Goofie, Piloche&lt;br /&gt;
* kanadisches Französisch: Goofy, selten: Cafard &lt;br /&gt;
* Griechisch: Γκούφυ&lt;br /&gt;
* Indonesisch: Gufi&lt;br /&gt;
* Isländisch: Guffi&lt;br /&gt;
* Italienisch: Pippo&lt;br /&gt;
* Japanisch: グーフィー&lt;br /&gt;
* Kroatisch: Šiljo&lt;br /&gt;
* Lettisch: Spruksts&lt;br /&gt;
* Niederländisch: Goofy, selten: Goofie&lt;br /&gt;
* Norwegisch: Langbein, selten: Goofy&lt;br /&gt;
* Polnisch: Goofy&lt;br /&gt;
* Portugiesisch: Pateta&lt;br /&gt;
* brasilianisches Portugiesisch: Pateta&lt;br /&gt;
* Russisch: Гуфи&lt;br /&gt;
* Samisch: Guhkesruoida&lt;br /&gt;
* Schwedisch: Långben, selten: Ben Långben, Jan Långben, Jan Rissel, Långe Krokben, Longeben, Longette, Moppe, Plinius, sjökadetten Longblower&lt;br /&gt;
* Serbisch: Шиља/Šilja&lt;br /&gt;
* Slovakisch: Goofy&lt;br /&gt;
* Slowenisch: Pepe&lt;br /&gt;
* Spanisch: Goofy&lt;br /&gt;
* columbianisches Spanisch: Tribilín&lt;br /&gt;
* mexikanisches Spanisch: Tribilín&lt;br /&gt;
* Tschechisch: Goofy&lt;br /&gt;
* Ungarisch: Goofy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Goofys Hut wurde in der Geschichte &amp;quot;Rästelraten am Weidenwaldsee&amp;quot; / &amp;quot;Topolino e il teletrasposto portatile&amp;quot; von Carlo Panaro und Massimo de Vita (LTB 362) der Name &amp;quot;Immerauf&amp;quot; verliehen.&lt;br /&gt;
* In einigen englischsprachigen Comics wurde behauptet, dass Goofy nur ein Kosename sei und er eigentlich &amp;quot;A. Goof&amp;quot;, &amp;quot;Gideon El Goofola&amp;quot; bzw. &amp;quot;Goofus D. Dawg&amp;quot; (&amp;quot;The Great Garwsh-Durn Champion&amp;quot; in WDC&amp;amp;S 681) heiße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Liste aller Goofy Cartoons]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.goofyundmax.de Goofy und Max Fanpage] Fanseite zur Serie Goofy und Max&lt;br /&gt;
*[http://www.stern.de/unterhaltung/comic/197207.html?eid=539669 Goofy - Disneys Tollpatsch] Artikel über Goofy bei stern.de&lt;br /&gt;
*[http://www.khalisi.com/comics/goofy/historie.html Das große Goofy-Album]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maus-Universum ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Haarnasenwombat</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Goofy&amp;diff=50493</id>
		<title>Goofy</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Goofy&amp;diff=50493"/>
		<updated>2009-07-03T09:42:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Haarnasenwombat: /* Goofy im Zeichentrick */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Goofy.jpg|thumb|right|Goofy (©Disney)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Goofy&#039;&#039;&#039; ist der heitere, treue und stets hilfsbereite Freund von [[Micky Maus]]. Er ist sanftmütig, manchmal kindlich-naiv, häufig ungeschickt, manchmal erfinderisch, vor allem aber sehr exzentrisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy im Zeichentrick ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Dippy Dawg.png|thumb|left|&#039;Dippy Dawg&#039; bei seinem ersten Auftritt (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Eine Ur-Version von Goofy mit Ziegenbärtchen und Zwicker tauchte erstmals 1932 im Trickfilm &#039;&#039;&amp;quot;Mickey&#039;s Revue&amp;quot;/&amp;quot;Mickys Revue&amp;quot;&#039;&#039; als störender Zuschauer auf. Eine verjüngte Version des Charakters fand anschließend in &amp;quot;The Whoopee Party&amp;quot; und einigen weiteren Cartoons Verwendung, hauptsächlich in Form von Kurzauftritten und Cameos. Charakterlich noch in der Experimentierphase, wurde Goofy damals fast ausschließlich über das typische Lachen charakterisiert, das ihm sein Originalsprecher Pinto Colvig verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 bekam Goofy im Cartoon &amp;quot;On Ice&amp;quot;/&amp;quot;Auf dem Eis&amp;quot; seine heutige Gestalt, 1936 in &amp;quot;Moving Day&amp;quot; seine endgültige Kleidung samt Weste. Zunächst in &amp;quot;Mickey&#039;s Service Station&amp;quot; (1935) und dann gehäuft in den Jahren 1936 bis 1938 bildete er ein Trio mit [[Micky Maus]] und [[Donald Duck]]. Gleichzeitig setzte sich auch der Name Goofy durch, nachdem zuvor Chaos geherrscht hatte: Der Ur-Goofy aus &amp;quot;Mickey&#039;s Revue&amp;quot; (1932) war namenlos, die verjüngte Version in &amp;quot;The Whoopee Party&amp;quot; (1932) hieß Dippy the Goof, in &amp;quot;Ye Olden Days&amp;quot; (1933) war von Dippy Dawg die Rede, ein Name, der auch drei Jahre lang für die Comics adaptiert wurde. Einer hartnäckigen Legende nach soll der Name Goofy ab &amp;quot;Orphan&#039;s Benefit&amp;quot; (1934) endgültig gewesen sein, was den gleichzeitig erschienenen Comics und auch der Präsentation als The Goof in &amp;quot;Mickey&#039;s Polo Team&amp;quot; (Anfang 1936) widerspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er in &amp;quot;Polar Trappers&amp;quot; und &amp;quot;The Fox Hunt&amp;quot; 1938 im Duo mit Donald aufgetreten war, kam Goofy schließlich 1939 in &#039;&#039;&amp;quot;Goofy and Wilbur&amp;quot;/&amp;quot;Goofy und Wilbur&amp;quot;&#039;&#039; zu seinem ersten Soloauftritt. Mit &#039;&#039;&amp;quot;Goofy&#039;s Glider&amp;quot;/&amp;quot;Goofys Segelflugzeug&amp;quot;&#039;&#039; erschloss sich 1940 ein ganzes neues Genre von Goofy-Cartoons, in denen ein Erzähler erklärt, wie man schwimmt, Häuser baut oder das Rauchen aufgibt, und Goofy dazu alles falsch macht, was man falsch machen kann. Diese Cartoons zeichneten zwei Entwicklungen ab: zum einen bekam Goofy immer weniger Text in seinen Rollen und zum anderen wurde er ab &#039;&#039;&amp;quot;How to Play Baseball&amp;quot;/&amp;quot;Wie man Baseball spielt&amp;quot;&#039;&#039; (1942) immer generischer: Nicht Goofy sondern eine ganze Reihe Goofy-artiger Figuren spielen hier die Hauptfigur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später, in den 1950ern, wurde Goofy sogar zu einer Art cartoonigem &amp;quot;Herr Jedermann&amp;quot; degradiert, der nicht Goofy, sondern unter anderem &amp;quot;George Geef&amp;quot; oder &amp;quot;G.G. Geef&amp;quot; hieß. Dieser George Geef bekam ab &#039;&#039;&amp;quot;Fathers are People&amp;quot;/&amp;quot;Auch Väter sind Menschen&amp;quot;&#039;&#039; (1951) auch eine Gattin und einen Sohn, &amp;quot;Junior&amp;quot;, der später in der Fernsehserie &#039;&#039;&amp;quot;[[Goofy und Max]]&amp;quot;/&amp;quot;Goof Troop&amp;quot;&#039;&#039; als [[Max]] wieder auftauchen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy in den Zeitungsstrips ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Dippy Dawg Strip.png|thumb|right|&#039;Dippy Dawg&#039; im Tagesstreifen &amp;quot;The Crazy Crime Wave&amp;quot; / &amp;quot;Micky und die drei Diebe&amp;quot; - Es wird sich später herausstellen, dass Dippy weniger seinen Onkel und vielmehr sein Erbe vermisst (© Disney)]]&lt;br /&gt;
In den Zeitungsstrips erschien Goofy zu Beginn noch unter dem Urnamen Dippy Dawg und in seiner Urgestalt, die sich durch eine kürzere Schnauze und spärliche Kleidung auszeichnete. Zu seinem Debüt in den Comics verhalfen ihm [[Floyd Gottfredson]] und [[Webb Smith]] mit dem Sonntagsseiten-Gag vom 8. Januar 1933. Hier wurde Dippy auch zum ersten Mal bei seinem Namen genannt, als Micky ihn mit den recht harschen Worten &amp;quot;Oh, gosh! Here comes that pest, Dippy Dog!&amp;quot; (etwa: &amp;quot;Ach, Mensch! Da kommt der Plagegeist, Dippy Dog!&amp;quot;) vorstellte. 1934 erlebte Dippy erstmals zwei längere Abenteuer an der Seite von Micky: &#039;&#039;The Crazy Crime Wave&#039;&#039; und &#039;&#039;The Sacred Jewel&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im Film war Goofy in den Zeitungsstrips anfangs noch &amp;quot;unten ohne&amp;quot; herumgelaufen und kam erst Anfang 1936, im Sonntags-Vierteiler &#039;&#039;Mickey&#039;s Rival&#039;&#039;, zu Hosen. Den Namen Goofy wie auch seine endgültige, ausgereifte Kleidung erhielt er kurz darauf, am 24. Januar 1936, im Tagesstrip &#039;&#039;Oscar the Ostrich&#039;&#039;. Kleider machen Leute: noch im selben Jahr löste Goofy [[Rudi Ross]] in der Rolle des bisherigen Haupt-Sidekicks von Micky in den Comics ab. Nach dem Trio-Auftritt von [[Micky Maus|Micky]], [[Donald Duck|Donald]] und Goofy in &#039;&#039;The Seven Ghosts&#039;&#039; kristallisierte sich ab Ende 1936 in den Dailies &#039;&#039;Island in the Sky&#039;&#039;, &#039;&#039;In Search of  Jungle Treasure&#039;&#039; und &#039;&#039;The Mighty Whale Hunter&#039;&#039; sowie dem Sonntagsstrip &#039;&#039;The Sheriff of  Nugget Gulch&#039;&#039; endgültig das Duo Micky und Goofy (das es im Film nicht gab - wenn, dann nur als Trio mit Donald) heraus. Mit dazu beigetragen haben dürfte der Umstand, dass der Erpel ab 1936 seine eigenen Silly Symphony-Sonntagsseiten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr viel später, 1969, verhalfen [[Del Connell]] und Gottfredson Goofy zu einer Freundin namens [[Gloria]]. Da sich aber der Tagesstrip zu der Zeit schon zum reinen Gag-auf-Gag-Format entwickelt hatte, konnte sich diese Figur leider nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy in den Comicheften ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Spuk-in-Stampede-City.jpg|thumb|left|Goofy zeichnet sich vor allem durch Freundlichkeit und Naivität aus (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
In den Comicheften, speziell ab 1953 in den Fortsetzungsgeschichten [[Paul Murry]]s, wurde das Duo Micky und Goofy ausgebaut und gefestigt. In unzähligen Abenteuern begleitete Goofy seinen Freund nun bei dessen Arbeiten als Hilfskraft der Polizei und Privatdetektiv. Auch wenn er bei den Ermittlungen oft im Wege zu stehen schien, war es doch zumeist er, der, wenn auch eher zufällig, Micky den alles entscheidenden Gedankenanstoß gab. Paul Murry verlieh Goofy auch die berühmte Pose mit der vor die Schnauze gehaltenen Hand. 1965 sah die Geburt von [[Supergoof]], geschaffen von Autor [[Del Connell]] und zeichnerisch geprägt von Murry. Goofys Superheldeninkarnation im roten Spielhöschen hatte auch einen Vorfahren, den [[Der Edle Ritter|Edlen Ritter]], geschaffen 1979 von Connell und Zeichner [[Pete Alvarado]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Zeichnerfeder von [[Bill Wright]] erhielt Goofy für seinen riesigen Stammbaum 1954 den Neffen [[Alfons]], während er in Italien von Autor [[Bruno Sarda]] 1988 den abenteuerlichen Vetter [[Indiana Goof]] verpasst bekam. Den S-Code-Stories entsprang 1976 Goofys schräge Tante Gudelgunde (Aunt Tessie) von Autor [[Ed Nofziger]]. Nicht vergessen werden soll hier auch Goofys Vetter Grooby, der in [[Romano Scarpa]]s &#039;&#039;Ein entfernter Verwandter&#039;&#039; (1957) einen einmaligen, aber unvergesslichen Auftritt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inkarnationen ==&lt;br /&gt;
Im Comic wie auch im Zeichentrick gibt es verschiedene Inkarnationen Goofys, die aber meistens als Teil einer anderen als der gewohnten Kontinuität zu betrachten sind:&lt;br /&gt;
* In den &#039;&#039;&#039;[[Supergoof]]&#039;&#039;&#039;-Comics erlangt Goofy durch Essen einer Supernuß Kräfte ähnlich derer Supermans und macht Entenhausens Straßen sicher.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Der Edle Ritter]]&#039;&#039;&#039; ist im Prinzip Supergoof, der in der Zeit des Mittelalters mit seiner Allzweck-Lanze gegen Schurken wie den Schwarzen Ritter, eine Preinkarnation vom [[Das schwarze Phantom|Schwarzen Phantom]], kämpft.&lt;br /&gt;
* Als James Bond-Verschnitt &#039;&#039;&#039;[[James Goof]]&#039;&#039;&#039; kämpft Goofy mit technischen Hilfsmitteln aus der Werkstatt [[Professor Wunderlich]]s gegen Entenhausens organisiertes Verbrechen.&lt;br /&gt;
* Als &#039;&#039;&#039;[[Sport-Goofy]]&#039;&#039;&#039; weiß Goofy sich in jeder Sportart zu behaupten. Sport-Goofy war u.a. offizielles Maskottchen der französischen Olympiamannschaft und brachte es immerhin auf einen eigenen Cartoon: [[Sport-Goofy im Fußballfieber]]&lt;br /&gt;
* In den 70er/80ern hatte Goofy mit &#039;&#039;&#039;[[Das große Goofy Album|Das große Goofy-Album: Eine komische Historie]]&#039;&#039;&#039; eine eigene Albumserie, in der er verschiedene historische und literarische Personen verkörperte, etwa unter anderem Leonardo da Vinci, Casanova, Christoph Columbus oder Herkules. In den meisten Alben spielte [[Micky Maus]] als Goofys Begleiter eine Nebenrolle.&lt;br /&gt;
* In der Comic- und Fernseh-Reihe &#039;&#039;&#039;[[Goofy und Max]]&#039;&#039;&#039;, sowie in diversen Sequels für Kino und DVD, ist Goofy Vater eines frechen [[Max|Sohnes]], lebt in einer [[Hundshausen|anderen Stadt]] und wohnt neben dem zum friedliche Gebrauchtwagenhändler und Familienmenschen mutierten [[Kater Karlo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mittwochs bei Goofy ==&lt;br /&gt;
Eine bekannte Comic-Serie mit Goofy ist [[Mittwochs bei Goofy]]. Hier betätigt sich Goofy als Hobby-Schriftsteller und trägt seine Werke immer mittwochs seinem Freund Micky vor. Dieser ist allerdings selten von Goofys Romanen wirklich begeistert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandtschaft ==  &lt;br /&gt;
[[Bild:GoofyVerwandtschaft1.jpg|thumb|right|Goofys Verwandschaft (© Disney)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:GoofyVerwandtschaft2.jpg|thumb|right|Goofy und Grooby (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goofy ist bekannt für seine große Verwandtschaft, vor allem für die Vielzahl seiner Onkel und Großonkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Standardverwandtschaft===&lt;br /&gt;
*Neffe: [[Alfons]]&lt;br /&gt;
*Vetter: [[Indiana Goof]]&lt;br /&gt;
*In einigen älteren Cartoons und der Serie Goofy und Max hat Goofy einen Sohn: Junior bzw. [[Max]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere (Auswahl)===&lt;br /&gt;
*Vater: Amos Goofy (Quelle?)&lt;br /&gt;
*Großvater: Gilbert Goof ([[Jumbo Comics 70]])&lt;br /&gt;
*Großvater: Gisbert ([[LTB 251]])&lt;br /&gt;
*Großmutter: Goofine ([[LTB 230]])&lt;br /&gt;
*Urgroßvater: Goofy Goofhauer ([[LTB 67]] - &amp;quot;Die Magnetklaue schägt wieder zu&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Urgroßvater: Inventorus Goof ([[LTB 80]] - Ärger mit den Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gabriel ([[LTB 73]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gangster-Goofy ([[LTB 15]] - Micky und der Diamantenkaiser)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gerald ([[MMM 49/2006]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gero ([[MMM ???]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gildo [[LTB 109]]&lt;br /&gt;
*Onkel: Goofy Goofinger [[LTB 9]]&lt;br /&gt;
*Onkel: Gooferich [[LTB 251]]&lt;br /&gt;
*Onkel: Goofius ([[LTB 243]] – Der Sensationsreporter – auch [[LTB Sonderedition 4]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Goofos ([[LTB 87]] – Micky und die Operation Piranka Kinka Baruha)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gottfried ([[LTB 249]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Guffo ([[LTB 164]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Guggy ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gungoof ([[LTB 29 - Der Ausflug nach Gun-City)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gürgel ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gustel ([[MMM 46/2005]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Knallgoof ([[LTB 42]] – Micky und die Helios-Bande)&lt;br /&gt;
*Onkel: Stefan ([[MMM 32/2007]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Vincent van Goof ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Tante: Gabi ([[LTB 73]])&lt;br /&gt;
*Tante: Gila ([[LTB 109]])&lt;br /&gt;
*Tante: Goofygeniee ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Großonkel: Goofy Goofman ([[LTB 15]] – Micky und die Nymphen von Silberbrunn)&lt;br /&gt;
*Großonkel: Pfeifenschleifer ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Großtante: Goofnelda ([[LTB 299]] – Der Imbisspalast)&lt;br /&gt;
*Urgroßonkel: Gary Goofer ([[LTB 157]])&lt;br /&gt;
*Urgroßonkel: Goorfrecht Pfiff ([[LTB Spezial 5]] – Ein himmlischer Schiri)&lt;br /&gt;
*Uronkel: Dr. Gundolfus ([[LTB 109]])&lt;br /&gt;
*Uronkel: Waldemar ([[LTB 301]] – Die Unglücksglocke von Krähenfels)&lt;br /&gt;
*Vetter: Albert Goofstein ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gernot Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Giggy ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gisbert ([[MMM 21/1999]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gondolf Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gordon Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Günsel Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Grooby ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Cousine: Traudel ([[MMM 20/1998]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Buffalo-Goofy ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Galieo Goof ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Gaius Gufus ([[LTB 166]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Goofus Griffelius ([[LTB Sonderband 13]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Jaques de Goof ([[LTB 206]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: José Goofy ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Verwandter: MacGoof ([[LTB 253]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Marquis de Gofano ([[LTB ???]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Mick MacGoof ([[LTB 65]] – Die Werbekampagne)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Safari-Goofy ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Sir Oliver Goof ([[Jumbo Comics 70]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Verschwindibus Goof ([[LTB 80]] – Ärger mit den Vorfahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy in anderen Sprachen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ltb364.jpg|thumb|right|Goofy auf dem Cover des LTBs 364 (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
* Bulgarisch: Гуфи&lt;br /&gt;
* Chinesisch: 高飞, 高飛狗&lt;br /&gt;
* Dänisch: Fedtmule&lt;br /&gt;
* Englisch: Goofy, früher: Dippy Dawg, Dippy Dog, Dippy the Goof&lt;br /&gt;
* Estnisch: Kupi&lt;br /&gt;
* Finnisch: Hessu Hopo&lt;br /&gt;
* Französisch: Dingo, früher: Achille Nigaudot, Goofie, Piloche&lt;br /&gt;
* kanadisches Französisch: Goofy, selten: Cafard &lt;br /&gt;
* Griechisch: Γκούφυ&lt;br /&gt;
* Indonesisch: Gufi&lt;br /&gt;
* Isländisch: Guffi&lt;br /&gt;
* Italienisch: Pippo&lt;br /&gt;
* Japanisch: グーフィー&lt;br /&gt;
* Kroatisch: Šiljo&lt;br /&gt;
* Lettisch: Spruksts&lt;br /&gt;
* Niederländisch: Goofy, selten: Goofie&lt;br /&gt;
* Norwegisch: Langbein, selten: Goofy&lt;br /&gt;
* Polnisch: Goofy&lt;br /&gt;
* Portugiesisch: Pateta&lt;br /&gt;
* brasilianisches Portugiesisch: Pateta&lt;br /&gt;
* Russisch: Гуфи&lt;br /&gt;
* Samisch: Guhkesruoida&lt;br /&gt;
* Schwedisch: Långben, selten: Ben Långben, Jan Långben, Jan Rissel, Långe Krokben, Longeben, Longette, Moppe, Plinius, sjökadetten Longblower&lt;br /&gt;
* Serbisch: Шиља/Šilja&lt;br /&gt;
* Slovakisch: Goofy&lt;br /&gt;
* Slowenisch: Pepe&lt;br /&gt;
* Spanisch: Goofy&lt;br /&gt;
* columbianisches Spanisch: Tribilín&lt;br /&gt;
* mexikanisches Spanisch: Tribilín&lt;br /&gt;
* Tschechisch: Goofy&lt;br /&gt;
* Ungarisch: Goofy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Goofys Hut wurde in der Geschichte &amp;quot;Rästelraten am Weidenwaldsee&amp;quot; / &amp;quot;Topolino e il teletrasposto portatile&amp;quot; von Carlo Panaro und Massimo de Vita (LTB 362) der Name &amp;quot;Immerauf&amp;quot; verliehen.&lt;br /&gt;
* In einigen englischsprachigen Comics wurde behauptet, dass Goofy nur ein Kosename sei und er eigentlich &amp;quot;A. Goof&amp;quot;, &amp;quot;Gideon El Goofola&amp;quot; bzw. &amp;quot;Goofus D. Dawg&amp;quot; (&amp;quot;The Great Garwsh-Durn Champion&amp;quot; in WDC&amp;amp;S 681) heiße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Liste aller Goofy Cartoons]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.goofyundmax.de Goofy und Max Fanpage] Fanseite zur Serie Goofy und Max&lt;br /&gt;
*[http://www.stern.de/unterhaltung/comic/197207.html?eid=539669 Goofy - Disneys Tollpatsch] Artikel über Goofy bei stern.de&lt;br /&gt;
*[http://www.khalisi.com/comics/goofy/historie.html Das große Goofy-Album]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maus-Universum ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Haarnasenwombat</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Dagobert_Duck&amp;diff=50371</id>
		<title>Dagobert Duck</title>
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		<updated>2009-06-29T17:12:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Haarnasenwombat: /* Personen um ihn */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[en:Scrooge McDuck]]&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt die Figur &#039;&#039;Dagobert Duck&#039;&#039;. Für die Taschenbuchreihe siehe [[Onkel Dagobert (Taschenbuch)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dagobert Duck Gesicht.jpg|thumb|right|Dagobert Duck (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dagobert Duck&#039;&#039;&#039; ist ein von [[Carl Barks]]  erfundener Bewohner der Stadt [[Entenhausen]] und der reichste Mann der Welt. Sein Barvermögen hortet er in seinem [[Geldspeicher]], welcher auf dem [[Glatzenkogel]] steht und ihm und seinen Angestellten gleichzeitig als Arbeitsplatz dient, heutzutage wohnt er sogar darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Dagobert Duck wurde 1947 von [[Carl Barks]] erfunden und kam erstmals in der Geschichte &amp;quot;&#039;&#039;[[Die Mutprobe]]&#039;&#039;&amp;quot; (auch &amp;quot;&#039;&#039;Weihnachten auf dem Bärenberg&#039;&#039;&amp;quot;, engl. &#039;&#039;Christmas on Bear Mountain&#039;&#039;) als [[Donald Duck|Donalds]] reicher, griesgrämiger Onkel zum Einsatz. Anfangs noch ein kränklicher alter Mann, änderte sich allmählich sein Erscheinungsbild von Comic zu Comic zu seinem heutigen Aussehen: ein roter (manchmal allerdings auch blauer oder grüner) Gehrock, Zylinder, Zwicker und Spazierstöckchen. Sein erstes Auftreten mit seiner heutigen Gestalt findet man erst 1950 in Barks&#039; &amp;quot;&#039;&#039;[[Der zählende Papagei]]&#039;&#039;&amp;quot; (auch &amp;quot;&#039;&#039;Donald Duck und das mathematische Wundertier&#039;&#039;&amp;quot;, engl. &#039;&#039;The Pixilated Parrot&#039;&#039;) wieder. Aber auch sein Charakter wurde entschärft und gelegentlich seine weiche Seite gezeigt.&lt;br /&gt;
Nachdem die Figur regen Zuspruch unter den Lesern fand, bekam sie 1952 eine erste eigene Comicreihe: &amp;quot;Walt Disney&#039;s Uncle $crooge&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Sein Originalname &#039;&#039;Scrooge McDuck&#039;&#039; spielt auf den Ebenezer Scrooge der Weihnachtsgeschichte Charles Dickens&#039; (&amp;quot;&#039;&#039;A Christmas Carol&#039;&#039;&amp;quot;) an. Der deutsche Name &#039;&#039;Dagobert&#039;&#039; bezieht sich hingegen auf den gleichnamigen Merowingerkönig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 bekommt Dagobert in dem Südafrikaner [[Mac Moneysac]] seinen ersten größeren Konkurrenten, 5 Jahre später wird auch [[Klaas Klever]] eingeführt. Letzterer ist gerade in den italienischen Comics und damit in den LTBs häufiger anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dagoberts Lebensgeschichte==&lt;br /&gt;
Über Dagoberts Lebensgeschichte ist erstaunlich viel geschrieben worden, und in Folge dessen auch viel Verschiedenes bzw. Widersprüchliches. [[Carl Barks]] erfand als erster zu seiner Figur auch Informationen zu seinem Leben. Aus diesen &amp;quot;Fakten&amp;quot; entwickelte später Don Rosa seine Saga &amp;quot;[[Sein Leben seine Milliarden]]&amp;quot;. Aber auch Italien und andere Länder haben ihre Versionen und dort jeder Zeichner wieder andere Vorstellungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeine Fakten===&lt;br /&gt;
Jedoch haben sich einige Behauptungen fest überall durchgesetzt, ob in Italien, Amerika, Deutschland oder Unstetistan, sodass man von allgemeinen Fakten sprechen kann. Diese bauen meistens auf dem verständlichen Gedanken, dass Dagobert sein Geld hart erarbeitet hat. In vielen Fällen basieren sie auch auf einigen Aussagen in Barks&#039; Geschichten und variieren diese nur leicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTBEE11 Alaska.jpg|thumb|left|Auch bei den Italienern nimmt Dagobert am Goldrausch teil (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
Einmal wäre dort der Goldrausch. Ein Motiv, das in allen Versionen Dagoberts Lebens auftaucht. Allgemein unterscheidet man in den amerikanischen Landen zwischen dem Kalifornischen Goldrausch, dem Goldrausch am Colorado, dem Goldrausch am Klondike, ansonsten zwischen dem in Australien, dem in Südafrika und dem in Neuseeland. &lt;br /&gt;
Vor allen Dingen der Goldrausch am Klondike wird oft verwendet. In zahlreichen italienischen Geschichten redet Dagobert nostalgisch über ihn, während Carl Barks Dagobert direkt wieder an den Ort seiner Jugend zurückschickt (&amp;quot;Wiedersehn mit Klondike&amp;quot;). Don Rosa hat direkt drei Geschichten über den jungen Dagobert als Goldschürfer am Klondike gezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fortwährende Suche des jungen Dagoberts nach Reichtum in aller Herren Länder, hat den Disneyautoren die Möglichkeit gegeben, ihn alle Sprachen, die es nur gibt, sprechen lassen zu können. So kann er tibetisch, weil er angeblich anno 1892 bereits einmal dort weilte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird behauptet, dass er in Schottland geboren wurde. Das konnte sich wahrscheinlich durch den sprichwörtlichen Geiz der Schotten durchsetzten. In einigen Geschichten stammen jedoch nur seine Vorfahren aus Schottland, während er waschechter Amerikaner ist. So zum Beispiel in &amp;quot;Dynastie Duck&amp;quot;, einer Erzählung über die Geschichte der Ducks, in der Dagoberts Ahnen von Schottland schon mit Kolumbus persönlich nach Amerika kamen.&lt;br /&gt;
Auch das Bild des Schuhputzers ist sehr verbreitet. So taucht es auch in &amp;quot;Die große Langeweile&amp;quot; von [[Carl Fallberg]] und [[Tony Strobl]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Don Rosa===&lt;br /&gt;
[[Bild:TLaToSMD.jpg|thumb|right|Amerikanisches Cover]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Hauptartikel: [[Sein Leben, seine Milliarden]]&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des oben bereits schon angesprochenen Chaos bezüglich Dagoberts Lebensgeschichte wurde Don Rosa von [[Egmont]] beauftragt, endlich Ordnung in dieses schwammige Wirrwarr zu bringen. Rosa orientierte sich fast ausschließlich an Angaben, die Barks in seinen Geschichten gemacht hatte und baute daraus eine Biografie für den berühmten Enterich. &amp;quot;&#039;&#039;Es ging nie darum, eine amtliche Vita zu schreiben, sondern nur um meine persönliche Version&#039;&#039;&amp;quot;, so Rosa selbst. Trotzdem hat dieses Werk bei vielen Fans den Status absoluter Gültigkeit erreicht und andere Zeichner, wie Marco Rota, versuchen, auch auf Drängen vieler Leser, ihre eigenen Geschichten von Dagoberts Jugend in Rosas Biografie zu integrieren. So erzählt etwa Dagobert in der Geschichte &amp;quot;Ein wahrer Held im Wilden Westen&amp;quot;, dass man ihn &amp;quot;Glasgow Kid genannt&amp;quot; habe – ein Name aus dem zweiten Kapitel der Don-Rosa-Saga. Andere Leser und Autoren hingegen argumentieren, eine komplette Biografie entzaubere das Mysterium um Dagoberts Jugend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagobert ist laut Don Rosa 1867 in Glasgow (Schottland) als Sohn von [[Dietbert Duck|Dietbert]] und [[Dankrade Duck]] zur Welt gekommen und unter ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen. Zu seiner Familie zählen, so Rosa weiter, seine Schwestern [[Mathilda Duck|Mathilda]] und [[Dortel Duck|Dortel]] sowie sein Onkel [[Jakob Duck|Jakob &amp;quot;Jungerpel&amp;quot; Duck]]. Seinen ersten Zehner verdient er sich als Schuhputzer (Ein Fakt, den sich Rosa, anders als sonst, bei [[Tony Strobl]] entliehen hat). Inspiriert durch diese ausländische Münze wandert er im zarten Alter von 12 bis 13 Jahren zu seinem Onkel Diethelm nach Amerika aus. Dort betätigt er sich als Flussdampferkapitän, bis er, nach dem Bankrott seines Geschäfts, über Umwege Cowboy in Montana wird.&lt;br /&gt;
Im vierten Kapitel versucht er sich als &amp;quot;Kupferschürfer&amp;quot;, und ersteht durch eine Gesetzeslücke eine große Mine, die er jedoch aufgeben muss, da die Ducks in Schottland Geld benötigen, um die Grundsteuer für die [[Duckenburgh]] zahlen zu können.&lt;br /&gt;
Später treibt er sich noch immer erfolglos in Afrika und Australien rum, bis er endlich am Klondike zu Reichtum kommt.  &lt;br /&gt;
Nach einem Besuch als reicher Mann in Schottland lässt er sich in Entenhausen nieder und arbeitet – teilweise auch mit unehrlichen Mitteln – auf sein Ziel hin, reichster Mann der Welt zu werden. Durch einen Streit mit seinen Schwestern entzweit, vereinsamt er, nachdem er dieses Ziel erreicht hat.&lt;br /&gt;
Erst seine Neffen und Großneffen können in ihm wieder den &amp;quot;Abenteuergeist&amp;quot; wecken und durch abrupte Änderung seines Wesens wird er wieder der aktive Kerl, wie wir ihn aus den Geschichten kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Charakter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Figur Dagobert von verschiedenen Zeichnern in verschiedenen Ländern benutzt wurde, sind auch verschiedene Charakterbilder des großen Ducks entstanden. Grob kann man die einzelnen Darstellungen seiner Persönlichkeit in den italienischen und den amerikanischen Dagobert unterteilen. Bei dem amerikanischen Dagobert empfiehlt sich eine weitere Unterscheidung zwischen den Zeichnern [[Don Rosa|Rosa]] und [[Carl Barks|Barks]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Amerika===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Barks&#039;scher Dagobert====&lt;br /&gt;
[[Carl Barks]], der Erfinder von Dagobert, hat sich in seinen Geschichten intensiv mit dessen Charakter auseinandergesetzt und ihn im Laufe der Jahre mehr geformt als die meisten anderen Zeichner. &lt;br /&gt;
Die Entwicklung Dagoberts bei [[Carl Barks|Barks]] lässt sich grob in drei Phasen beschreiben: den frühbarks&#039;schen Dagobert, den klassischen Dagobert und den spätbarks&#039;schen Dagobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Der frühbarks&#039;sche Dagobert=====&lt;br /&gt;
In der Zeit kurz nach [[Carl Barks|Barks]] ersten Dagobert-Geschichte ist Dagobert ausschließlich mit negativen Charaktereigenschaften versehen. Dieser Dagobert ist ein Gebilde aus Machthunger, Habgier, Falschheit und Hinterlist - das Musterbild eines Bösewichts und Fieslings. Tatsächlich nimmt Dagobert damals vor allen Dingen in den kürzeren Donald-Duck-Geschichten die Rolle des Antagonisten ein. In diesen ersten Geschichten wird sein Geld dabei fast nie optisch dargestellt und auch für ihn selbst scheint es keine große Rolle zu spielen. Im Gegenteil - er hat keinerlei Skrupel, es in großen Mengen für Anerkennung und Macht auszugeben. Das große Merkmal des heutigen Dagoberts, der Geiz, ist hier also noch nicht ausgeprägt. Gerade in der ersten Geschichte kommt hingegen zum Vorschein, dass Dagobert ein Machtmensch ist, der alle anderen kontrollieren und im Dienste seiner Interessen mittels seines Reichtums manipulieren will. Damit stellt er sich – in geradezu menschenverachtender Manier – über alles und jeden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Der klassische Dagobert=====&lt;br /&gt;
Damals erschienen die ersten Dagobertgeschichten in Donald Duck-Heftchen, oder den &amp;quot;[[Walt Disneys Comics and Stories]]&amp;quot;. Als Disney später die Herausgabe einer Onkel-Dagobert-Reihe erlaubte, da konnte deren größte Hauptperson natürlich nicht gleichzeitig Held und Bösewicht sein. Also musste an der Persönlichkeit des Knausers etwas geändert werden. &lt;br /&gt;
[[Carl Barks|Barks]] zeichnete Dagobert nun erstmals vielseitiger. Er zeigte, wie er durch harte Arbeit und festen Willen zum reichsten Mann der Welt wurde, erklärte also seinen Charakter aufgrund seiner Lebensgeschichte, er erregte Mitleid für ihn beim Leser, ließ diesem Dagoberts Beziehung zum Geld eher als verschrullt erscheinen - kurz er beleuchtete ihn von anderen und auch positiveren Seiten. In einem Interview, geführt von Bruce Hamilton, erklärte [[Carl Barks|Barks]]: „Ich ging zurück, bis in die Tage, als (Dagobert) noch Blasen an den Händen und erfrorene Füße hatte, alles nur um zu beweisen, dass er diesen unverschämten Reichtum wirklich verdient hat.“ Zu diesen Aspekten ist vor allen Dingen die Geschichte &amp;quot;Only A Poor Old Man&amp;quot; / &amp;quot;[[Der arme reiche Mann]]&amp;quot; interessant.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie schon eben betont machte Dagobert keine Metamorphose vom bösen zum guten Dagobert durch, er wurde nur aus anderen Perspektiven betrachtet. Doch öfters tauchte wie ein Geist der &amp;quot;böse&amp;quot; Dagobert auf und erinnert den Leser, dass wir uns kein allzu simples Bild von seiner Wesensart machen dürfen. &lt;br /&gt;
Dagobert selbst scheint diese Seite selbst zu verdrängen und so fechtet er, als [[Mac Moneysac]] in der ersten und zweiten Moneysacgeschichte als die unerwünschte andere Seite auftaucht, symbolisch Wettkämpfe aus, welche Seite seines Charakters die stärkere ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagobert spielte lang genug die Nebenrolle, dass sein Charakter klare Konturen annehmen konnte, sodass er durch seine Umfunktionierung in eine Hauptfigur nur bereichert werden konnte, aber nicht verwässert wurde. Er ist Symbiose einer Nebenrolle und einer Hauptrolle. Die Entscheidung des „Golden Key“-Verlags, eine „Uncle Scrooge“-Heftreihe zu veröffentlichen, sollte den entscheidenden Umbruch im Charakter Dagoberts hervorrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Der spätbarks&#039;sche Dagobert=====&lt;br /&gt;
In den späteren Geschichten wird die markante Persönlichkeit Dagoberts, die er in den &amp;quot;klassischen Jahren&amp;quot; erhielt, verwässert und verfälscht. Er mutierte zu einem liebenswürdigen Opa, zu einem netten älteren Herrn - ein starker Kontrast zum Dagobert aus &#039;&#039;[[Die Mutprobe]]&#039;&#039;. Allgemein befasst sich [[Carl Barks]] aber auch nicht mehr so sehr mit Dagoberts Charakter, wie in der &amp;quot;klassischen Zeit&amp;quot;, in der er fast Charakterstudien in seinen Geschichten unterbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fazit der Entwicklung=====&lt;br /&gt;
In diesem letzten Beispiel zeigt sich ein letztes Mal, wie er seiner Aufgabe, seiner Rolle, die je nach Geschichte eine andere ist, andauernd angepasst wurde. Dagoberts Charakter wurde durch die vielen Formen, Typen von Geschichten, durch die einzelnen Schaffensphasen Barks’ geprägt. Die Einteilung in die drei Phasen „frühbarks’scher Dagobert“, „klassischer Dagobert“ und „spätbarks’scher Dagobert“ ist nur eine grobe und darf dem Leser nicht die Vorstellung von voneinander unabhängigen Charakterbildern lediglich der gleichen Figur erzeugen. Dagobert ist eine Sammlung von verschiedenen Charaktereigenschaften, die sich zu immer wieder verschiedenen Charakterbildern zusammenfügten, was auf die Inkonsistenz des barks’schen Werkes zurückzuführen ist. &lt;br /&gt;
Diese Anzahl an immer wieder verschiedenen Interpretationen seines Charakters macht die Vielseitigkeit und damit verbundene Komplexität seines Wesens aus. Teilweise eine Ansammlung sich ergänzender und auch widersprechender Stereotypen als auch abgeschlossener Charakteristika in zahlreichen Geschichten bilden den Dagobert, den wir kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Autobiografische Züge im Charakter Dagoberts=====&lt;br /&gt;
Dagobert ist die Figur, die [[Carl Barks|Barks]] wohl am häufigsten verwendet und mit deren Charakter er sich am meisten auseinandergesetzt hat. Viele Fans haben sich über autobiografische Züge im Charakter Dagoberts Gedanken gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Autor eine Figur entwickelt und sie solange verwendet, wie [[Carl Barks|Barks]] es mit Onkel Dagobert handhabte, dann erscheint es fast unmöglich, dass nicht mal hier oder dort etwas vom Charakter des Autors und seinen Überzeugungen mit in die Person einfließt.&lt;br /&gt;
[[Carl Barks|Barks]], der sich meist weigerte, sich zu dem Thema zu äußern, hat nur einmal ausführlicher darüber geredet. In einem Interview mit Bruce Hamilton sagte er:&amp;quot;Onkel Dagobert hatte seine liebe Not damit, zu retten, was er entweder duch harte Arbeit oder durch krumme Geschäfte verdient hatte - mit anderen Worten, er kämpfte permanent um den Erhalt seines Status quo. Er hat sich ein nettes, angenehmes Plätzchen geschaffen, wo er reich und sicher ist, und das will er bewahren. Natürlich kenne ich dieses Gefühl, das bisschen finanzielle Sicherheit bewahren zu wollen, das man sich erarbeitet hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch geht das Autobiografische nach Meinungen verschiedener Fans (darunter auch [[Geoffrey Blum]]) weit über dieses nicht unnormale Verhalten hinaus. &lt;br /&gt;
Auf den ersten Blick fallen ähnliche Lebensweisen des Erfinders und seiner Schöpfung auf. Da wäre einmal die Abgeschiedenheit, in der der Autor lebte, um seine Comics zu produzieren, die Dagoberts Abschottung in seinem Geldspeicher entspräche. &amp;quot;Ganz klar ist Onkel Dagoberts Bedürfnis nach Privatssphäre und räumlicher Abgeschiedenheit eigentlich das, was [[Carl Barks]] empfindet&amp;quot;, schreibt [[Geoffrey Blum]] in seinem Artikel &amp;quot;Ausgebrannt&amp;quot;. Und wenn man sich den Dagobert anschaut, der allem Fortschritt und der übrigen Außenwelt kritisch gegenübersteht, so wird man schnell dazu verleitet, Paralellen zu Barks zu ziehen, der genau diesen Aspekt vor allem in seinem Spätwerk zum Thema seiner Geschichten gemacht hat. [[Geoffrey Blum|Blum]] spricht sogar von einer &amp;quot;Angst vor der Außenwelt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ließen sich genauso große Differenzen zwischen [[Carl Barks|Barks]] und Dagobert finden und so kann man diese Frage nicht mit &amp;quot;Ja&amp;quot; oder &amp;quot;Nein&amp;quot; beantworten.&lt;br /&gt;
Der einzige, der dazu fähig wäre, war [[Carl Barks]], doch dieser zog es, bis auf die hier erwähnten Aussagen, vor, sich bis zu seinem Tod in Schweigen zu hüllen und somit bleibt es wohl Spekulationssache, wieviel Barks in Dagobert oder wie viel Dagobert in [[Carl Barks|Barks]] steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im vorletzten Abschnitt erwähnten Paralellen beziehen sich hauptsächlich auf den Artikel &amp;quot;Ausgebrannt&amp;quot; von [[Geoffrey Blum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rosa&#039;scher Dagobert==== &lt;br /&gt;
[[Don Rosa]], der ja auch die oben erwähnte Lebensgeschichte Dagoberts schrieb, betont bei Dagobert meist seine romantische Seite, seine träumerische und nostalgische Art. Er lässt Dagobert sich mit glasigen Augen in Erinnerungen schwelgen und bringt dabei einen sehr starken Kontrast zu dem italienischen Dagobert, der ja sehr in der Gegenwart lebt.&lt;br /&gt;
[[Don Rosa|Rosa]] hebt vor allen Dingen den Konflikt zwischen dieser &amp;quot;romantischen Art&amp;quot; und seiner anderen &amp;quot;harten Seite&amp;quot;, die nichts mit &amp;quot;Gefühlsduseleien&amp;quot; zu tun haben will hervor.&lt;br /&gt;
Teilweise erscheint Dagobert dadurch zum Gefangenen seiner eigenen &amp;quot;harten Seite&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Hier stellt sich die Frage, ob in diesem Fall das Sprichwort &amp;quot;Harte Schale - weicher Kern&amp;quot;, wie es in vielen Duck-Geschichten verwendet wird, zutrifft, wenn wir die &amp;quot;harte Schale&amp;quot; eben nur als Fassade und den &amp;quot;weichen Kern&amp;quot; als eigentliches Wesen Dagoberts sehen. Denn schließlich würde das alleinige Vorhandensein dieser &amp;quot;Schale&amp;quot; tiefere Fragen auf seinen Charakter zurückwerfen.&lt;br /&gt;
Viele Autoren führen dies auch auf einen frühbarks&#039;schen Zug in seiner Wesensart zurück, andere und darunter eben auch [[Don Rosa|Rosa]] erklären dies anhand seiner Lebensgeschichte (siehe [[Sein Leben, seine Milliarden]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Italien===&lt;br /&gt;
Da im italienischen Duckkosmos (anders als bei Rosa und Barks) Texter und Zeichner oft getrennt sind, ist eine spezielle Charakterisierung der einzelnen Zeichner nicht möglich. Die Aussagen treffen im Allgemeinen zu, doch es gibt immer Ausnahmen, wie zum Beispiel bei [[Romano Scarpa]], der den Charakter in vielen Fällen anders dargestellt hat als seine Kollegen. &lt;br /&gt;
[[Bild:Grimmbarts-Schatz-Panel.jpg|thumb|right|Wenn es um sein Geld geht, neigt der italienische Dagobert zu emotionalen Übertreibungen. (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
Wie schon erwähnt stellt der italienische Dagobert praktisch das Gegenstück zum rosa&#039;schen Dagobert dar. Der italienische Dagobert lebt sehr in der Gegenwart, ist weniger nostalgisch, aber auch weniger überlegt vorausschauend, handelt oft vorschnell und unüberdacht. So &amp;quot;verplappert&amp;quot; (wie er selbst es formuliert) er sich oft in Streitgesprächen mit seinem Rivalen Klaas Klever. Tatsächlich neigt der italienische Dagobert zur Prahlerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein reagiert Dagobert in Italien um einiges emotionaler als in Amerika. In den meisten Geschichten neigt Dagobert zur Überreaktion, schwankt zwischen absoluter Verzweiflung und Resignation, Wutanfällen, wie wir sie eigentlich nur noch vom Donald der Zeichentrickfilme kennen, und großer Hektik und Aktivität. &lt;br /&gt;
Der italienische Dagobert ist in mancher Hinsicht vitaler als sein amerikanisches Pendant und beschwert sich seltener über Altersbeschwerden, wie sein Rheuma, sondern ist immer bereit zu zeigen, dass er sich noch jung fühlt. Auch das &amp;quot;gute&amp;quot; Verhältnis zu Donald schwankt manchmal so stark ins Gegenteil, dass er seinen Neffen mit Äxten und Messern verfolgt, um sich für einen millionenschweren Verlust zu rächen, der auf dessen Konto geht.&lt;br /&gt;
Auch hier ein großer Gegensatz zu [[Don Rosa]]: Während nämlich dessen Dagobert von grundauf ehrlich ist, flunkert Italiens Dagobert mehr und scheut auch nicht, zu illegalen Mitteln zu greifen. Allerdings ist er deshalb keine negativ besetzte Figur, wie etwa der frühbarks&#039;sche Dagobert, denn zum einem reagiert er so auf [[Klaas Klever]], der meistens noch unehrlicher und fieser ist, zum anderen geht er mit seinen &amp;quot;Makeln&amp;quot; mit einem solch augenzwinkernden Charme um, dass der Leser dem verschmitzten alten Herrn mit dem Zylinder nichts ankreiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Harte Schale, weicher Kern - Dagoberts Beziehung zu Geld und zu seinen Verwandten===&lt;br /&gt;
[[Bild:Only A Poor Old Man.jpg|thumb|300px|left|„Du bist bloß ein &#039;&#039;&#039;armer, alter Mann&#039;&#039;&#039;.“]]&lt;br /&gt;
Da sein Geld viel mit seinem Charakterbild zusammenhängt, wird dieser Aspekt genauer behandelt. Über Dagoberts Beziehung zum [[Geld]] wurde schon viel diskutiert. Auch die Beziehung zu seiner Verwandtschaft wurde bereits sehr verschieden dargestellt. Dieser Artikel soll möglichst allgemeingültig sein, bezieht sich jedoch insbesondere auf die Geschichten von [[Carl Barks|Barks]]. Da man in den Geschichten nur sehr selten direkte Charakterisierungen findet, kann es durchaus verschiedene Interpretationen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voraussetzung, auf die alles Weitere aufbaut, ist, dass Dagobert kein Kapitalist im eigentlichen Sinne ist, denn er lagert das größte Vermögen der Welt in einem Speicher, statt es anzulegen, und interessiert sich nicht für den &amp;quot;Sammlerwert&amp;quot; seiner Münzen (das behauptet zumindest [[Don Rosa]] in &amp;quot;Der Wert des Geldes&amp;quot;). Für ihn liegt der Wert seines Geldes nicht im Materiellen (für das Geld eigentlich ein Sinnbild ist), sondern eher in Dagoberts ideellen Werten, die es symbolisiert (dies wird weiter unten noch genauer behandelt). [[Geoffrey Blum]] spricht von &amp;quot;ideellen Dollars&amp;quot;. Insofern stellt es für Herrn Duck einen Selbstzweck dar (Zitat Dagobert, [[WDC 135]]: &amp;quot;&#039;&#039;Ausgeben? Du spinnst wohl! Dann hab ich es ja nicht mehr&#039;&#039;&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Spieler-Tore-und-Moneten.jpg|thumb|right|Dagobert Duck in seltener Geberlaune (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
Gewöhnlich werden zu dem Thema große, bekannte Geschichten wie &#039;&#039;[[Der arme reiche Mann]]&#039;&#039; herangezogen. Deshalb wird eine kleine Geschichte, wie z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;quot;Weihnachtsüberraschungen&amp;quot;, oft übersehen. Dabei enthält sie durchaus interessante Elemente, die eine genauere Betrachtung verdienen. Sie wird als Beispiel gebracht und daher etwas ausführlicher behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es ist eine Weihnachtsgeschichte und Dagobert muss in alter Tradition, zumindest eine zeitlang, die &amp;quot;Weihnachtsmuffel-Rolle&amp;quot; einnehmen. Er verhält sich gegenüber seinen Verwandten ignorant, eigenmächtig, kalt, engstirnig und egoistisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zitat Dagobert: „&#039;&#039;Mich versteht niemand. Ist doch klar, dass ein einsamer Mensch wie ich sich vor Weihnachten graut. Ich ließe mir auch gern was schenken. Aber wer schenkt schon alten reichen Männern etwas! Wenn ich die Kuspidoria&#039;&#039; [ein gesunkenes Schiff] &#039;&#039;allerdings finde, dann hab ich mein Weihnachtsgeschenk.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Mann plagt ein schlechtes Gewissen und er versucht, sein Handeln vor sich selbst zu rechtfertigen. Er ergeht sich in Selbstmitleid, will seine Ignoranz entschuldigen. Er verdrängt die Probleme, zu denen er mit seinem Verhalten beigetragen hat. Er flüchtet vor den Problemen mit dem Kontakt zu seinen Verwandten zu seinem künstlichen Freund, dem Geld. &lt;br /&gt;
Dieses stellt für ihn einen sicheren Raum dar, wo er sich vor der Welt und den Problemen abschotten kann. Immer wenn sich Dagobert unsicher fühlt, sucht er Festigkeit im Geld. &lt;br /&gt;
Letztlich dient ihm aber das Geld auch als Ersatz für Zuneigung und Liebe - er schenkt sich sogar selbst sein Geld, weil es sonst niemanden gibt, der ihm etwas schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als die [[Tick, Trick und Track|Kinder]] ihm dann schließlich, entgegen seinen Erwartungen, etwas schenken, bricht diese Festung zeitweilig und Dagobert erkennt, wie er mit ihnen umgegangen ist. Das schlechte Gewissen taucht auf und es folgt eine Schutzreaktion Dagoberts - er schottet sich wieder ab und begegnet den drei Knaben wieder hart und gefühllos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anscheinend ist Dagobert nicht sehr belastbar. Ihm würden, wenn er sich ernsthaft mit seinen Gefühlen auseinandersetzen würde, zu viele Zweifel an seiner bisherigen Einstellung zum Leben kommen. Darauf finden sich jedoch keine direkten Hinweise in den Comics von Barks. Eher fündig werden wir bei [[Don Rosa|Rosa]]: In seiner Geschichte &#039;&#039;[[Rückkehr ins verbotene Tal]]&#039;&#039; lässt [[Don Rosa|Rosa]] Dagobert auf die Aussage seiner [[Tick, Trick und Track|Neffen]], er sei vielleicht neidisch auf [[Donald]], weil dieser im Gegensatz zu ihm frei ist, &amp;quot;die Träume zu träumen, die Onkel Dagobert nicht mehr hat&amp;quot;, mürrisch (und damit wieder verdrängend) reagieren (er verbietet ihnen sogar zu reden), nachdem der Leser vorher an seinem Gesicht erkennen konnte, dass der Kommentar ins Schwarze traf.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der springende Punkt: Es geht hier um einen Teufelskreis. Dagoberts Härte kommt durch die Probleme, die der Kontakt mit der Umwelt mit sich bringt, und ist gleichzeitig eine der Ursachen dieser Probleme. Teilweise leidet Dagobert darunter und wird von Gewissensbissen geplagt, teilweise wünscht er sich es auch selbst, weil er Angst vor dem Zweifel hat.&lt;br /&gt;
Vor dem Zweifel an seiner bisherigen Lebenseinstellung, vor dem Zweifel daran, ob er glücklich ist, vor dem Zweifel an sich selbst. Insofern könnte man daraus schlussfolgern, dass Dagobert in seiner Schale gefangen ist, ein &amp;quot;armer, reicher Mann&amp;quot; ist, wie es [[Donald]] einmal ausdrückte.&lt;br /&gt;
[[Bild:Dago03 glatze prasseln.JPG|thumb|Schlusspanel von &amp;quot;Der arme reiche Mann&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Doch wenn wir ehrlich sind, zeigt sich Dagobert in den letzten vier Panels von &#039;&#039;[[Der arme reiche Mann]]&#039;&#039; trotz der nachklingenden Melancholie als ein glücklicher Mensch, denn &#039;&#039;Kein Mensch ist arm zu nennen, der ab und zu tun kann, was immer ihm Spaß macht&#039;&#039; und einem Dagobert Duck macht es eben Spaß, in seinem Geld schwimmen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Babylonlinsen.jpg|thumb|left|Das Panel aus LTB 76]]&lt;br /&gt;
Mit Geld ist jedoch für einen Menschen wie Dagobert auch der Aspekt der Sicherheit verbunden. Leonardi Gori hat ein Panel in der Geschichte &amp;quot;[[LTB 76|Linsen aus Babylonien]]&amp;quot; von [[Romano Scarpa]], indem Dagobert als ärmlicher Straßensänger einhergeht, während oben ein Flugzeug den Himmel kreuzt, folgendermaßen interpretiert:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ein [...] Bild für einen kraftlosen Plutokraten, der unabänderlich an der Vergangenheit hängt. Die Zeit für romantische und leidenschaftliche Kapitalisten - halb Seeräuber und halb Abenteurer - in einer Welt mit unbegrenzten Möglichkeiten [ist abgelaufen]. Im technikbegeisterten Amerika der 60er Jahre [...] hat ein alter, angeschlagener und müder Dagobert keine Chance mehr.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obgleich es fraglich ist, dass [[Romano Scarpa]] diesen Gedanken hatte, als er das Bild zeichnete, trifft der Kommentar von Gori durchaus auf Dagoberts Situation zu. &amp;quot;Wie wir in &#039;Der arme reiche Mann&#039; und der Geschichte über den Geldspeicherumzug gesehen haben, lehnen diejenigen, die eisern an der Vergangenheit festhalten, jegliche Form von Veränderung und Fortschritt ab&amp;quot;, schreibt [[Geoffrey Blum]] in &amp;quot;Einstürzende Imperien&amp;quot; in der Barks Library Onkel Dagobert 19. Als ein Beamter in eben dieser Geschichte &amp;quot;Moderne Zeiten&amp;quot; sagt: &amp;quot;Die Welt bleibt doch nicht stehen!&amp;quot;, antwortet Dagobert energisch: &amp;quot;Ich will aber, dass sie stehen bleibt!&amp;quot; &lt;br /&gt;
Er sucht Sicherheit und Halt, um so zu bleiben, wie er ist. Und auch hier findet er das Gesuchte im Geld. &amp;quot;&#039;&#039;Hier auf meinen zehn Hektar werde ich mich niemals ändern.&#039;&#039;&amp;quot; &amp;quot;&#039;&#039;Ich werde einfach nur jedes Jahr ein wenig reicher! Mein [[Geldspeicher]] und Boden und meine Marotten werden ewig so bestehen bleiben!&#039;&#039;&amp;quot; (US 15/2), sagt Dagobert überzeugt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Weiter oben wurde schon angesprochen, dass sein Geld für ihn einen &amp;quot;sicheren Raum&amp;quot;, eine Festung darstellt. Diese finden wir sogar symbolisch als [[Geldspeicher]] in den Comics wieder. Hier hat er die Kontrolle, ist der &amp;quot;souveräne Herrscher über seine Burg&amp;quot;, wie ihn [[Don Rosa]] in seiner Geschichte &amp;quot;[[Seine Majestät Dagobert Duck]]&amp;quot; sinnbildlich dargestellt hat. Doch, wie wir aus dieser wie aus einer großen Zahl anderer Geschichten wissen, kann auch dieses Wunschbild nicht halten, wenn die [[Panzerknacker]] angreifen. Eigentlich bringt ihm sein Geld keine Sicherheit und Ruhe - im Gegenteil, er muss fast genausoviel Energie aufwenden, seinen Reichtum zu behalten, wie ihn zu vergrößern. Und die energischen Mittel, mit denen er kämpft, lassen uns wieder erkennen, dass es bei Geld nicht nur um den &amp;quot;schnöden Mammon&amp;quot; geht, denn was wäre es dann? &amp;quot;Nichts als ein Haufen Metall und Papier&amp;quot;, wie Dagobert es selbst sagt. Interessanterweise gibt es nämlich, neben dem immer noch sehr materiellen Wunschbild der Sicherheit, zahlreiche dieser Wunschbilder, die Dagobert auf sein Geld projeziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seien wir ehrlich: Wenn Dagobert sein Geld dermaßen glorifiziert, will er sich insgeheim selbst verklären, denn &amp;quot;jedes Geldstück, das ihr hier seht, hat für mich eine Geschichte.&amp;quot; - sein Geld bedeutet seine Vergangenheit. Tatsächlich erkennen wir in den Sequenzen in den Dagobertgeschichten, in denen sich Dagobert an seine Vergangenheit erinnert, einige Unstimmigkeiten. Hier stellt sich Dagobert als Held dar, stellt Dinge in ein anderes Licht, um teilweise kriminelle Handlungen zu vertuschen. In der Geschichte &amp;quot;[[Wiedersehn mit Klondike]]&amp;quot; erzählt Onkel Dagobert, wie er, nachdem er am Klondike von der schönen [[Nelly]] bestohlen wurde, zu ihr in den Saloon zurückkehrt, um sich sein Gut wieder zu holen. Doch statt dieses einzufordern, zettelt er eine vollkommen unnötige Schlägerei mit der ganzen Bargesellschaft an, zu der es überhaupt keinen Anlass gibt und aus der er dank plötzlich auftretender Superkräfte als Sieger hervorgeht, nachdem er über zehn Männer auf einmal zusammengeschlagen hat. Diese unrealistische Sequenz ist offensichtlich der Fantasie Dagoberts entsprungen. Anschließend verschleiert er, dass er Nelly daraufhin entführt und als billige Arbeitskraft missbraucht, indem er erklärt, dass er ihr zeigen wollte, wie hart der Goldschürfer seine Nuggets erarbeitet. In einer Fortsetzungsgeschichte &amp;quot;Die Verschwörung der Gauner&amp;quot; von [[Don Rosa]] kommt der junge Dagobert deshalb auch in einen Konflikt mit der Polizei. [[Don Rosa|Rosa]] selbst hat diese persönliche Verherrlichung Dagoberts in der Geschichte &amp;quot;[[Die Gefangene am White Agony Creek]]&amp;quot; auf die Spitze getrieben. Hier vollbringt der junge Dagobert, in der Erinnerung des alten Dagobert, schier unmögliche Wunder, agiert fast als &amp;quot;Superman&amp;quot;. Dagobert weiß, dass er sich hier seine eigene ruhmreiche Vergangenheit schafft, aber je mehr er davon erzählt, desto mehr glaubt er es selbst. Der Aspekt des Vertuschens und des Kompensierens spielt eine große Rolle bei seinem Charakter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Goldie.jpg|thumb|Nelly wurde später vom Zeichner [[Don Rosa]] wieder aufgegriffen (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Diese Geschichte „[[Wiedersehen mit Klondike]]“ beinhaltet einen vierseitigen Rückblick auf Dagoberts Biografie, indem auch die Beziehung zur Bardame „Nelly“ genauer behandelt wird. Dies ist die einzige Geschichte bei Barks, in der der jüngere Dagobert eine Beziehung zu einer Dame hat. Ob es nun die Liebe zu einer Frau oder zu seinen Eltern ist, nimmt die Projektionsfläche Geld hier eine ähnliche Rolle ein wie schon in der Geschichte „Weihnachtsüberraschungen“ beschrieben. [[Geoffrey Blum]] hatte schon angemerkt, dass Dagobert nie von seinen Eltern redet (er bezieht sich ausschließlich auf Barks). Mit zwölf Jahren soll er nach [[Don Rosa]] dann nach Amerika ausgereist sein. Dagobert war Zeit seines Lebens auf sich gestellt. Frank Schätzing hat bereits schonmal die Bedeutung von Dagoberts Besitz als Liebesersatz untersucht. Sein Geld hat in jeder Hinsicht Fetischcharakter und so erscheint es mehr als klar, dass Dagobert seine verlorene Kindheit, den Mangel an Liebe durch sein Geld zu kompensieren versucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle genannten Themen, die sich um Dagoberts Charakter ziehen, wurzeln stark in der Biografie Dagoberts. Er ist ein Mensch, der sich über seine Vergangenheit definiert. Gerade diese Thematik ist stark mit Dagoberts Lebenslauf verstrickt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geoffrey Blum]] hat dies in dem Artikel &amp;quot;Eine Liebesgeschichte vom Geld&amp;quot; in der [[Carl Barks|Barks]] Library Special Onkel Dagobert weiter untersucht, indem er die Motive des Sammelns hinterfragt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Um sich ein Ideal zu schaffen, mit dessen Hilfe sie die Mängel in ihrem Leben oder ihrem Charakter vertuschen, schaffen sich die Sammler häufig eine Identität mittels einer bestimmten Sache.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dagobert bedeutet sein Geld eine Erinnerung, sein Leben, seine Prinzipien und Ideale. Er identifiziert sich mit seinem Geld, denn es manifestiert seine Sicht der Welt (eben diese Prinzipien und Ideale) und stellt für ihn ein Lebenswerk dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demgemäß erscheint einem die Verehrung, die Dagobert seinem Geld entgegenbringt, verständlicher. &amp;quot;Seht ihr? Es hat mich zum reichsten Mann der Welt gemacht&amp;quot;, sagt Dagobert überzeugt. &amp;quot;Aber damit verdreht er die Tatsachen: Er selbst ist derjenige, der das Geld verdient hat. Indem er es aber so glorifiziert, verliert er seine Tüchtigkeit aus den Augen&amp;quot;, kommentiert [[Geoffrey Blum]] diesen Satz in seinem Artikel &amp;quot;Onkel Dagoberts Doppelgänger&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Es ist fast so, als hätte Dagobert einen Teil seiner Persönlichkeit in seinen Besitz angelegt. Ein Dagobert ohne sein Geld ist kein Dagobert mehr, ein Dagobert, der nicht mehr der reichste Mann der Welt ist, will nicht mehr Dagobert sein. Insofern sind Gegner wie [[Mac Moneysac]] besonders gefährlich für ihn. Wie schon oben angesprochen symbolisieren sie eine dunkle Seite in ihm. Wenn Dagobert mit [[Mac Moneysac]] um den Titel &amp;quot;Reichster Mann der Welt&amp;quot; kämpft, dann kämpft er um seine Identität. Womit man wieder bei dem Thema &amp;quot;Sicherheit&amp;quot; und &amp;quot;Moralisches, seelisches Gleichgewicht&amp;quot; wäre&amp;amp;nbsp;... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Glorifizierung seines Geldes und damit seines Lebens komprimiert sich im sogenannten [[Glückszehner]]. Er wirkt als einzelner Gegenstand ohne jeglichen materiellen Wert noch viel mehr als Symbol für das besagte Ideal, das sich Dagobert geschaffen hat (siehe oben Zitat [[Geoffrey Blum]]). &amp;quot;Er ist Dagoberts Lebensspender und sein Lebenszweck, man könnte sagen, seine komplette Potenz ist eingeschmolzen in der unscheinbaren kleinen Münze. Wer ihm den Zehner nimmt, raubt ihm die Kraft&amp;quot;, erklärt [[Frank Schätzing]] dieses Phänomen, das uns aus den [[Gundel Gaukeley]]-Geschichten bekannt ist. &lt;br /&gt;
(siehe auch [[Glückszehner]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Komplexe in Dagoberts Charakter entsteht durch die vielen (Teufels-)kreisläufe, in denen A Einfluss auf B hat und B Einfluss auf A hat. Diese Kreisläufe machen oft das Paradoxe in seinem Verhalten aus und erschweren es, sich ein klares Bild von ihm zu machen. Letztendlich ist Dagobert durch seine Undurchschaubarkeit, die nur wenige Figuren mit ihm gemein haben, für viele Leser erst ein so interessanter Charakter. &lt;br /&gt;
Dagobert ist nicht gut oder böse, nicht wohlwollend oder bösartig, weder ein Ideal noch ein schlechter Mensch. Onkel Dagobert weigert sich, in Schablonen gezwängt zu werden, denn er ist ein individueller Charakter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deshalb ist Onkel Dagobert auch ohne den ihn umgebenden unternehmerischen Mythos eine nach wie vor attraktive Figur. In einer Zeit der Gleichmacherei, der Globalisierung, der kleinlichen Querelen und des allgemeinen Verlustes von Selbstwertgefühl behält ein Mann seine Individualität und seinen Traum. Jeder neue Temperamentsausbruch, jeder egoistische Akt und jede Pfennigfuchserei entzückt uns, nicht weil Barks Witze daraus macht, sondern weil sie ein Bemühen um Unsterblichkeit sind. &lt;br /&gt;
Noch ist die Sonne für Dagobert nicht untergegangen.&amp;quot; ([[Geoffrey Blum]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Onkel Dagobert in den Abenteuergeschichten===&lt;br /&gt;
====Die Verbundenheit der Figur zum Genre====&lt;br /&gt;
Abenteuergeschichten nehmen zusammen mit kurzen Gagstorys den großen Raum der Duckgeschichten ein. Dabei ist auffällig, dass Donald stets die Hauptfigur der Kurzgeschichten ist, während Dagobert in den Abenteuergeschichten die führende Rolle spielt. Insofern ist auch gar nicht verwunderlich, dass [[William Van Horn]], der sich in seinen Geschichten meist auf Donald konzentriert, hauptsächlich Kurzgeschichten schreibt, während [[Don Rosa|Rosa]], dessen Lieblingsfigur Dagobert ist, sich auf lange Abenteuergeschichten spezialisiert hat. Da Dagobert fast nur noch in diesen Geschichten die führende Rolle hat, ist der Einfluss des Typus &amp;quot;Abenteuergeschichte&amp;quot; auf Dagobert größer als der jeder anderen Form und hat erheblich zu seinem Charakterbild beigetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Dagobert fast ganz den Bereich der Abenteuergeschichten übernommen hat und [[Donald]] dort nur noch selten bedeutende Rollen einnimmt, mag verwunderlich erscheinen, wo doch Donald in frühen Jahren, als sein reicher Onkel noch nicht erfunden war, die Kategorie der Abenteuergeschichten erfolgreich anführte, und es ist erstaunlich, dass ein alter Mann mit Zwicker, Backenbart und Gehstock von den meisten Autoren passender für Abenteuergeschichten gehalten wird als ein dynamischer &amp;quot;Jungspund&amp;quot;, wenn man ihn so bezeichnen darf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man sich den frühbark&#039;schen Dagobert aus &amp;quot;[[Die Mutprobe]]&amp;quot; ansieht, so ist es offensichtlich, dass dieser Typ nicht als Held einer Abenteuergeschichte fungieren kann. Schon früh wurde für die Abenteuergeschichten sein Charakter abgeändert, und so finden wir in &amp;quot;[[Das Gespenst vom Gumpensund]]&amp;quot; keine Anzeichen von der Griesgrämigkeit, die den frühen Dagobert ausmacht. Doch erst nach &amp;quot;Der arme reiche Mann&amp;quot; waren die Abenteuergeschichten, wie wir sie heutzutage von den Ducks kennen, möglich. Gleichzeitig war mit der neuen &amp;quot;Uncle Scrooge&amp;quot;-Reihe viel neuer Platz für das Genre. Mit der Zeit entstanden immer mehr Abenteuergeschichten, in denen Dagobert die Hauptrolle spielt, und sie hatten einen dementsprechend großen Einfluss auf ihn.&lt;br /&gt;
Die Abenteuergeschichten haben den alten Knauser aus &amp;quot;[[Die Mutprobe]]&amp;quot; offensichtlich genauso stark mit verändert wie er selbst den Rhythmus und die Erzählweise der Abenteuergeschichten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während Donald meist als ein Tourist in fernen Landen verwendet wurde und so vielseitig einsetzbar war, ist das ganze Streben Dagoberts, zumindest anfangs, auf die Vergrößerung seines Vermögens konzentriert, was einen ebenso zielstrebigen Handlungsablauf bewirkte. Andererseits musste sich auch Dagobert dem neuen Geschichtentyp anpassen, damit sie miteinander harmonieren können. In späteren Geschichten bemerken wir einen neuen Zug im Charakter Dagoberts: die Liebe zum Abenteuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Geschichten, insbesondere denen von Rosa, gewinnt Dagobert am Ende der Geschichte gar nicht mal einen Schatz oder verliert sogar welche (s. &amp;quot;[[Wiedersehen mit Tralla La]]&amp;quot;). Ein Großteil der Abenteuer hat sich nie für ihn rentiert!&lt;br /&gt;
In der Geschichte &amp;quot;[[Das Geheimnis der verschollenen Mine]]&amp;quot; lässt Rosa Tick, Trick und Track sagen: &amp;quot;Ein gutes Abenteuer ist ihm allemal wichtiger als die Kohle&amp;quot;. Auch wenn die Aussage im folgenden Teil der Geschichte wieder relativiert wird, trifft es zum Großteil Dagoberts Einstellung zum Abenteuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon weiter oben angemerkt erschien der Dagobert der Kurzgeschichten der frühbarks&#039;schen Zeit anders als in den Abenteuergeschichten. So zeigt der Dagobert in &amp;quot;[[Das Gespenst vom Gumpensund]]&amp;quot; keinerlei Anzeichen von Geiz, Missgunst oder Hass. Onkel Dagobert geht durch die Liebe zum Abenteuer in diesem auf. Don Rosa hebt den Abenteurer in ihm als Kern seines Wesens mehr als alle anderen Zeichner hervor (&amp;quot;Ich sah den Duck in ihnen ([[Donald]] und seinen [[Tick Trick und Track|Neffen]]), den Durst nach Wissen, Abenteuer und Spaß! Alles wonach auch ich einst suchte, als ich noch meinen Idealen folgte&amp;quot;, sagt Dagobert in &amp;quot;[[Ein Brief von daheim]]&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abenteuergeschichten haben einen beträchtlichen Anteil an der Entwicklung seines Charakters vom frühbarks&#039;schen bis zum spätbarks&#039;schen Dagobert gehabt. Durch die Veränderungen im Stil der Abenteuergeschichten sind auch notwendige Veränderungen in seinem Charakter aufgetreten. Viele Umformungen seines Charakters auf die Art der Geschichte haben ihn vielschichtiger werden lassen und dadurch paradoxerweise ein kompakteres, abgeschlosseneres Bild von ihm geschaffen.&lt;br /&gt;
Die Abenteuergeschichten und ihr größter Held sind eine Zweckgemeinschaft, deren Produkt ein neuer Dagobert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gestaltung der Abenteuergeschichten====&lt;br /&gt;
Die Abenteuergeschichte hat eine lange Tradition im Disneykosmos und ist fast so alt wie Dagobert selbst. Mit der Zeit haben sich gewisse Schemen mit häufig wiederkehrenden Elementen entwickelt, sodass die Abenteuergeschichte mit Dagobert einen bestimmten Charakter erhalten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barks, der für die ersten Abenteuergeschichten mit Dagobert verantwortlich ist, hatte ein besonderes Faible für Geschichte und so fließen in die ersten Abenteuergeschichten viele historische Elemente (wie die Eroberung Amerikas durch die Spanier in &amp;quot;Die Sieben Städte von Cibola&amp;quot;). Auch Sagen und Mythen fanden in großer Zahl Eingang in die Geschichten (z.B. &amp;quot;Das goldene Vlies&amp;quot;, sehr interessant auch die Geschichte &amp;quot;Der magische Hammer von Walhalla&amp;quot;, die zu beweisen versucht, dass es die Sagenhelden wirklich gibt). Diese Betonung des Alten, Historischen, Sagenhaften hängt eng mit Dagoberts Charakter zusammen, der persönlich viel mehr mit der Vergangenheit verbunden ist als zum Beispiel sein Neffe Donald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei Barks jedoch die Verwandtschaft in den meisten Fällen bereitwillig mithilft, wird insbesondere Donald in Italien von Dagobert gezwungen mitzugehen (häufig mit seiner Schuldenliste) oder trickst ihn aus. Ein weiteres Merkmal sind die merkwürdigen Fortbewegunsmittel, die Dagobert auf Reisen benutzt. Wenngleich sich in den italienischen Geschichten genauso historische Anleihen finden, sind diese oft freier und weniger bedeutend - in Übereinstimmung zu dem wesentlich gegenwartsorientierteren italienischen Dagobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorlieben und Leiden===&lt;br /&gt;
[[Bild:Dago01 hineinspringen.JPG|thumb|Wie ein Seehund hineinspringen]]&lt;br /&gt;
Er pflegt - meist früh morgens - ein erquickendes Bad in seinem [[Geld]] zu nehmen: Er liebt es, „wie ein Seehund hineinzuspringen, wie ein Maulwurf darin herumzuwühlen und es in die Luft zu werfen“, dass es ihm „auf die Glatze prasselt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider führt der ständige Kontakt zu seinem Geld oft auch zu gesundheitlichen Problemen. So hat der Multimilliardär oft auch unter [[Geld#Nachteile von großen Vermögen|Geldkrankheiten]] wie der &amp;quot;Goldallergie&amp;quot; zu leiden. Sie verbieten oft den Kontakt mit Geld oder machen ihn lebensnotwendig.&lt;br /&gt;
Auch an Gedächtnisschwächen wie &amp;quot;Perduftia spiriti&amp;quot; (engl. &amp;quot;blinkus of the thinkus&amp;quot;) leidet Dagobert in einigen Geschichten (&#039;&#039;Wiedersehn mit Klondike&#039;&#039;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Krankheit anderer Art, eine realistische Erkrankung, die nicht in den Comics ausdrücklich erwähnt wird, aber deren Anzeichen sehr oft auftauchen, ergibt sich ebenfalls aus seiner physischen Bindung zu seinem Geld. Man kann in gewissem Sinne von infantilen, verspielten, &amp;quot;quasi erotischen Ausführungen [seines Umgangs mit Geld] (&amp;quot;Money feels so good and smells so good! It&#039;s the only thing in the world that I can never get enough&amp;quot;)&amp;quot; sprechen, die laut Henner Löffler sogar &amp;quot;eine &#039;&#039;neurotische Zwangsfixierung&#039;&#039;&amp;quot; vermuten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingegen erscheint sein &#039;&#039;Rheumatismus&#039;&#039;, über den Dagobert öfters klagt, bei einer Ente in seinem Alter, die in ihrem Leben (körperlich) hart arbeiten musste, eher normal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Empfohlene Primärliteratur===&lt;br /&gt;
Die meisten Geschichten, die hier aufgezählt werden, wurden bereits im Absatz &amp;quot;Charakter&amp;quot; erwähnt. Hier lediglich eine Aufzählung der wichtigsten Geschichten, die nötig sind, um sich ein vollständiges Bild der Ente machen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Der arme reiche Mann&amp;quot; (Carl Barks, 1952 &amp;quot;Only a Poor Old Man&amp;quot;, z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Micky_Maus_pr%C3%A4sentiert_22#Der_arme_reiche_Mann|MM präsentiert, Nr. 22]])&lt;br /&gt;
:Eine einzige Charakterstudie, in der Barks zum ersten Mal ein neues Bild der Ente vermitteln wollte &lt;br /&gt;
*&amp;quot;Wiedersehn mit Klondike&amp;quot; (Carl Barks, 1953 &amp;quot;Back to the Klondike&amp;quot;, z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Micky_Maus_pr%C3%A4sentiert_22#Wiedersehn_mit_Klondike|MM präsentiert, Nr. 22]])&lt;br /&gt;
:Beschreibt Onkel Dagoberts Begegnung mit Nelly in seinen Jugendjahren &lt;br /&gt;
*&amp;quot;Der zweitreichste Mann der Welt&amp;quot; (Carl Barks 1956 &amp;quot;The Second-Richest Duck&amp;quot;)&lt;br /&gt;
:Erster Auftritt Mac Moneysacs als &amp;quot;zweites Ich&amp;quot; Dagoberts&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Moderne Zeiten&amp;quot; (Carl Barks 1956 unbenannt)&lt;br /&gt;
:Thematisiert Onkel Dagoberts Verhältnis zum Fortschritt&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Ein Brief von Daheim (Don Rosa 2004 &amp;quot;A Letter from Home or The Old Castle&#039;s OTHER Secret&amp;quot;)&lt;br /&gt;
:Dagobert wird durch seine Schwester mit seiner Vergangenheit konfrontiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das größte Vermögen der Welt==&lt;br /&gt;
Das riesige Vermögen, welches er heute in dem extra dafür gebauten, ja erfundenen [[Geldspeicher]] lagert, verdiente und verdient er in zahlreichen Gebieten der Erde auf unterschiedlichste Art und Weise. Einst sogar auf illegale, das gehöre aber nach einem besonderen Erlebnis der Vergangenheit an, so Don Rosa.&lt;br /&gt;
[[Bild:DagobertsVermögen.jpg|thumb|right|Dagoberts Vermögen (50 Oktillionen Taler), die Angaben variieren allerdings laufend (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Bei der Frage, wieviel Geld Dagobert Duck denn nun eigentlich habe, kommt man häufig zu unterschiedlichen Zahlen. Die Zeichner, Texter und Übersetzer lassen dabei gerne ihrer Fantasie freien Lauf, obgleich Dagobert sein Geld üblicherweise per Pegelstand und auch in Kubikhektar misst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vermögensquantifizierungen===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Je nach Quelle besitzt Onkel Dagobert (in der deutschen Version)&amp;amp;nbsp;...&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 13 Trillionen, 224 Billionen, 567 Milliarden, 778 Millionen Taler und 16 Kreuzer [TGDD 7, S.3]&lt;br /&gt;
* 500 Trillionen, 253 Billiarden, 675 Billionen, 123 Milliarden, 934 Millionen, 300&amp;amp;nbsp;500 Taler und 13 Kreuzer [TGDD 18, S.49]&lt;br /&gt;
* 9 Phantastilliarden, 657 Zentrifugillionen Taler und 16 Kreuzer [TGDD 8, S.59]&lt;br /&gt;
* 336 Trillionen Taler [LT 27, S.68]&lt;br /&gt;
* 13 Trillionen Taler und 13 Kreuzer [Barvermögen - TGDD 2, S.35]&lt;br /&gt;
* 50 Phantasilliarden Taler&lt;br /&gt;
* 5 Billionen, 48 Milliarden, 25 Millionen, 103 409 Taler und 65 Kreuzer [Gesamtvermögen - LT 3, S.7]&lt;br /&gt;
* 5 Pimpillionen, 396 Tripstrillionen [Gesamtvermögen - TGDD 78, S.50] &lt;br /&gt;
* 29 Fantastillionen, 42 Quadrillionen, 87 Billionen, 978 Milliarden, 313 Millionen, 461356 Taler und 18 Kreuzer [Vermögen - LT 373, S.21]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Je nach Quelle besitzt Onkel Dagobert (in der amerikanischen Version)&amp;amp;nbsp;...&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Five Billion Quadroplatillion Umptuplatillion Multiplatillion Fantasticatillion Centrifugalillion Dollars and sixteen cents &lt;br /&gt;
*Three cubic acres (das entspräche etwa 772000 Kubikmeter)&lt;br /&gt;
*Nine Fantasticatillion, four Billion Jillion Centriffugalillion Dollars and sixteen cents&lt;br /&gt;
*Four Fantasticatillion, nine Trillion Dollars and sixteen cents&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Angaben sind natürlich prinzipiell mit Vorsicht zu genießen, denn man weiß oft nicht, wie sie eigentlich gemeint sind: Beziehen sie sich nur auf den Bargeldbestand oder umfassen sie auch das Giralgeld, sind sämtliche Vermögenswerte (Kapitalanlagen, Wertsachen, Fabriken,&amp;amp;nbsp;...) mit eingerechnet, etc?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn ein Großunternehmer wie Dagobert Duck hat natürlich kein ruhendes Vermögen, sondern verzeichnet ständig Vermögenszu- und -abgänge. Zu nennen ist etwa die &amp;quot;halbstündige Zuwachsrate aus den Duck&#039;schen Unternehmungen&amp;quot; (LT 16, S.141). Man sieht auch, wie Hubschrauber den Geldspeicher aus der Luft mit Geld befüllen (DDT 111, S.71).&lt;br /&gt;
Dagobert selbst umschreibt seine Geldeinnahmen pro Tag folgendermaßen: &amp;quot;Knapp eine Milliarde! Den Sonntag nicht mitgerechnet.&amp;quot; (MM 23/82, S.4). Laut Tick, Trick und Track betragen seine Tageseinnahmen 10 bis 12 Millionen Taler (LT 100, S.70).&lt;br /&gt;
Wie er auch selbst einräumt, steigt und fällt die Höhe seines Einkommens immer recht schnell (MM 37/03, S.36).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein derartig riesiges Vermögen muss Dagobert entsprechend riesige Steuersummen zahlen. Laut Don Rosa sichern einzig Dagoberts Steuern den Erhalt der Stadt Entenhausen.&lt;br /&gt;
Dagoberts Verhältnis mit dem Finanzamt wird in Geschichten wie &#039;&#039;[[Kampf um Duckland]]&#039;&#039; ([[Don Rosa]]) oder &#039;&#039;[[Die Steuerprüfung]]&#039;&#039; ([[Flemming Andersen]], [[LTB 268]]) beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen um ihn==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dagoberts Angestellte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Butler====&lt;br /&gt;
[[Bild:Kunstvoll-gescheitert.jpg|thumb|right|Dagobert mit seinem treuen Butler Baptist (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
Es kommen mehrere Butler von Onkel Dagobert in den Comics vor: &lt;br /&gt;
*In den LTB bis ca. Band 100 war &#039;&#039;&#039;Johann&#039;&#039;&#039; normalerweise sein Butler, obwohl er &lt;br /&gt;
*in den Bänden zwischen 10 und 20 teilweise durch &#039;&#039;&#039;Albert&#039;&#039;&#039; ersetzt wurde und &lt;br /&gt;
*im [[LTB 33]] kurzfristig &#039;&#039;&#039;Alfons&#039;&#039;&#039; auftritt. &lt;br /&gt;
*Im [[LTB 145]] gab es dann zum ersten Mal einen Butler mit dem Namen &#039;&#039;&#039;[[Baptist]]&#039;&#039;&#039;, der bis heute normalerweise für den Haushalt zuständig ist. &lt;br /&gt;
*Im [[LTB 107]], sowie in anderen Comics (z.B. [[Disney Paperback]] - Der Dax der Ducks), gab es auch einen Butler namens &#039;&#039;&#039;Josef&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
*In der Serie &amp;quot;[[Duck Tales]]&amp;quot; heißt Dagoberts Diener &#039;&#039;&#039;[[Johann]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sekretärinnen und Sekretäre====&lt;br /&gt;
*Bis heute am häufigsten verwendet wird Fräulein [[Rita Rührig]], eine nette, ältere Sekretärin, die auch mal die ein oder andere Geschichte über Dagobert erzählt.&lt;br /&gt;
*Auch Fräulein Emsig ist eine öfters auftauchende Sekretärin Dagoberts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandschaft===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dagobert Duck ist laut Barks&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*der Onkel von [[Donald Duck]]&lt;br /&gt;
*der Großonkel von [[Tick, Trick und Track]] Duck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;laut Rosa und dessen Stammbaum der Ducks&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*der Sohn von [[Dietbert Duck]] (&#039;&#039;Fergus McDuck&#039;&#039;) und [[Dankrade Duck]] (&#039;&#039;Downy McDuck&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
*der Bruder von [[Dortel Duck]] (&#039;&#039;Hortense McDuck&#039;&#039;) und [[Mathilda Duck]] (&#039;&#039;Matilda McDuck&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
*der Onkel von [[Della Duck]] (er ist bei Rosa nicht der Onkel von [[Dussel Duck]] und [[Gustav Gans]]: Dussel und Gustav stammen laut Rosas Stammbaum von der Seite von Donalds Vater, Onkel Dagobert von der Seite von Donalds Mutter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;laut Van Horn&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*der Halbbruder von [[Dietram Duck]] (&#039;&#039;Rumpus McFowl&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In den italienischen Geschichten ist er&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*der Sohn von Douglas und Gila Duck (letztere vermutlich geborene Gans) &lt;br /&gt;
*der Bruder von [[Dorette Duck]]&lt;br /&gt;
*der Halbbruder von [[Herr Feilmeier|Onkel Dettmar]] (&#039;&#039;Gedeone de Paperoni&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
*Laut [[Marco Rota]] nahm Dagobert zusammen mit Dorette das Findelkind Donald auf, später stellte sich heraus, dass dieser sogar sein leiblicher Neffe ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feinde===&lt;br /&gt;
[[Bild:Alittlesomethingspecial.jpg|thumb|350px|Dagoberts Feinde rotten sich in &#039;&#039;[[Sein goldenes Jubiläum]]&#039;&#039; von Don Rosa zusammen.]]&lt;br /&gt;
Die meisten Erzfeinde Dagoberts haben es auf sein sauber verdientes Vermögen abgesehen, allen voran die [[Panzerknacker]] (&#039;&#039;Beagle Boys&#039;&#039;), die schon bei Barks ihre Finger nicht vom Geldspeicher lassen können. Die Hexe [[Gundel Gaukeley]] hat es speziell auf Dagoberts [[Glückszehner]] abgesehen, den sie braucht, um aus ihm ein Amulett anzufertigen, das sie zur mächtigsten Hexe der Welt machen soll. Daneben muss Dagobert seinen Titel als reichster Mann der Welt gegen [[Mac Moneysac]], [[Klaas Klever]] und viele andere Konkurrenten der Hochfinanz verteidigen, die gern auch mal zu illegalen Maßnahmen greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle oben genannten Gegner Dagoberts hat Carl Barks ins Leben gerufen. Von anderen Zeichnern stammen z.&amp;amp;nbsp;B. [[Kuno Knäul]] (Romano Scarpa) und [[Arpin Lusene]] (Don Rosa).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Figur von Barks ist noch Wert zu legen, obwohl sie immer nur am Rande auftauchte. Es ist der schweinsgesichtige [[Shandy Schofel]], der Vorbild für viele andere Schurken war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Veröffentlichungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagobert Duck wurde vom Egmont Ehapa Verlag zur Titelfigur für das Taschenbuch &amp;quot;[[Dagobert Duck (Heft)|Dagobert Duck]]&amp;quot; gemacht. Dieses Heft ist ähnlich wie ein [[Donald Duck Heft|Donald Duck]] Heftchen aufgebaut, z.&amp;amp;nbsp;B. umfasst das Heft auch [[Micky Maus]] Geschichten.&lt;br /&gt;
Onkel Dagobert war eine Comicreihe, die von 1987 bis 1993 beim Egmont Ehapa Verlag im Taschenbuchformat erschien. Sie hat das gleiche Format wie die Comicreihen Donald Duck und Panzerknacker &amp;amp; Co. Insgesamt gab es 82 Ausgaben. Jede Ausgabe hatte 100 Seiten und wurde für 3,80&amp;amp;nbsp;DM verkauft.&lt;br /&gt;
Die Ausgaben 1 bis 4 waren deutsche Versionen der dänischen Panzerknacker-Hefte „Bjørne-Banden“, die meisten folgenden Ausgaben waren Übersetzungen der dänischen Micky-Maus-Hefte.&lt;br /&gt;
Eine Liste der Onkel-Dagobert-Taschenbücher gibt es hier: [http://www.duckipedia.de/index.php5?title=Kategorie:Onkel_Dagobert_%28Taschenbuch%29].&lt;br /&gt;
Eine weitere Veröffentlichung mit Dagobert in der Hauptrolle ist die 2-er Bücherserie [[Ich Onkel Dagobert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Onkel Dagobert in Film und Fernsehen===&lt;br /&gt;
Dagobert, eine der wenigen Disneyhauptfiguren, die nicht aus dem Filmgeschäft stammte, wurde auch später nur sehr selten für dieses Medium verwendet. Deshalb ist die folgende Liste, im Vergleich zu anderen Figuren, auch klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kino===&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[Scrooge McDuck and Money]]&amp;quot; (1967)&lt;br /&gt;
Dieser Kurzfilm stellte das Filmdebüt Dagoberts dar.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[Mickys Weihnachtsgeschichte]]&amp;quot; (1983, &amp;quot;Mickey&#039;s Christmas Carol&amp;quot;)&lt;br /&gt;
In diesen Film, der eine Anlehnung an &amp;quot;Ein Weihnachtslied in Prosa&amp;quot; von Dickens ist, kommt Dagobert (engl. Scrooge Mc Duck) wieder zu seinen Anfängen, indem er als Ebenezer auftritt, der Vorbild für die Figur war.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[DuckTales der Film: Jäger der verlorenen Lampe]]&amp;quot; (1990, &amp;quot;Duck Tales: The Movie, Treasure of the Lost Lamp&amp;quot;) &lt;br /&gt;
Hier tritt der Dagobert aus der Serie &amp;quot;[[Duck Tales]]&amp;quot; in einer Abenteuergeschichte auch im Kino auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fernsehen===&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[Sport Goofy im Fußballfieber]]&amp;quot; (TV-Special, 1986, &amp;quot;Sport Goofy in Soccer Mania&amp;quot;)&lt;br /&gt;
Onkel Dagobert (gesprochen von Will Ryan) spendet einen alten, verbeulten Pokal als Siegestrophäe für Tick, Trick und Tracks Fußballturnier.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[DuckTales]]&amp;quot; (TV-Serie, 1987-1990)&lt;br /&gt;
In dieser Serie wurde eine ganz neue Welt mit vollkommen anderer Figurenkonstellation um Dagobert erschaffen. Er selbst, als Hauptperson, war hier zu einem gutmütigen, sanften Opa verändert.&lt;br /&gt;
* Außerdem sind noch Auftritte in den TV-Serien [[Raw Toonage]] (1992) und [[Mickys Clubhaus]] (2001) verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Direct-to-DVD-Produktionen===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Mickey&#039;s Once Upon a Christmas&amp;quot; im Segment &amp;quot;Stuck On Christmas&amp;quot; (1999)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Mickey&#039;s Twice Upon a Christmas&amp;quot; im Segment &amp;quot;Christmas: Impossible&amp;quot; (2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dagobert in anderen Sprachen==&lt;br /&gt;
Hier sind einige Beispiele dafür aufgelistet, wie Dagobert Duck in anderen Sprachen genannt wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Deutsch: Dagobert Duck&lt;br /&gt;
*Englisch: Uncle Scrooge&lt;br /&gt;
*Spanisch: Tío Gilito&lt;br /&gt;
*Italienisch: Zio Paperone&lt;br /&gt;
*Französisch: Oncle Picsou&lt;br /&gt;
*Dänisch: Onkel Joakim&lt;br /&gt;
*Türkisch: Varyemez Amca&lt;br /&gt;
*Tschechisch: Strýček Skrblík&lt;br /&gt;
*Ungarisch: Dagobert McCsip&lt;br /&gt;
*Polnisch: Wujek Sknerus&lt;br /&gt;
*Niederländisch: Oom Dagobert&lt;br /&gt;
*Schwedisch: Farbror Joakim&lt;br /&gt;
*Indonesisch: Paman Gober&lt;br /&gt;
*Vietnamesisch: Bác Scrooge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abschnitt &amp;quot;Charakter&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*[[Geoffrey Blum]]: &amp;quot;Eine Liebesgeschichte vom Geld&amp;quot;, Barks Library Onkel Dagobert 3&lt;br /&gt;
*[[Geoffrey Blum]]: &amp;quot;Einstürzende Imperien Teil 1: Die Zeit als Goldgräber&amp;quot;, Barks Library Onkel Dagobert 19&lt;br /&gt;
*[[Geoffrey Blum]]: &amp;quot;Ausgebrannt&amp;quot; Barks Library Onkel Dagobert 17&lt;br /&gt;
*[[Geoffrey Blum]]: &amp;quot;Onkel Dagoberts Doppelgänger&amp;quot; Barks Library Onkel Dagobert 11&lt;br /&gt;
*[[Frank Schätzing]]: &amp;quot;Die Abenteuer der Ducks auf hoher See&amp;quot; (Kommentare)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abschnitt &amp;quot;Das größte Vermögen der Welt&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Henner Löffler]]: &amp;quot;[[Wie Enten hausen - Die Ducks von A bis Z]]&amp;quot; (Abschnitt: Dagobert Duck)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abschnitt &amp;quot;Onkel Dagobert in Film und Fernsehen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Dave Smith und Steven Clark: &amp;quot;Disney - die ersten 100 Jahre&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abschnitt &amp;quot;Dagobert in anderen Sprachen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[http://coa.inducks.org/character.php?c=US Inducks: Dagobert Duck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
===Duckipedia===&lt;br /&gt;
*[[Geld]]&lt;br /&gt;
*[[Glückstaler]]&lt;br /&gt;
*[[Geldspeicher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===WWW===&lt;br /&gt;
*[http://www.dagobert-duck.com Fanpage Dagobert-Duck.com]&lt;br /&gt;
*[http://coa.inducks.org/simp.php?d1=Dagobert+Duck&amp;amp;kind=0 Dagobert Duck beim Inducks]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Dagobert_Duck Wikipedia-Artikel über Dagobert Duck]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Fantastilliarde Wikipedia-Artikel über die erfundene Zahl &amp;quot;Fantastilliarde&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.uni-koblenz.de/~antonina/onkel-dagobert.html Erörterung zu &amp;quot;sagenhaften Elementen in Onkel-Dagobert-Geschichten&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Duck-Universum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Haarnasenwombat</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Dagobert_Duck&amp;diff=50370</id>
		<title>Dagobert Duck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Dagobert_Duck&amp;diff=50370"/>
		<updated>2009-06-29T17:05:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Haarnasenwombat: /* Das größte Vermögen der Welt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[en:Scrooge McDuck]]&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt die Figur &#039;&#039;Dagobert Duck&#039;&#039;. Für die Taschenbuchreihe siehe [[Onkel Dagobert (Taschenbuch)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dagobert Duck Gesicht.jpg|thumb|right|Dagobert Duck (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dagobert Duck&#039;&#039;&#039; ist ein von [[Carl Barks]]  erfundener Bewohner der Stadt [[Entenhausen]] und der reichste Mann der Welt. Sein Barvermögen hortet er in seinem [[Geldspeicher]], welcher auf dem [[Glatzenkogel]] steht und ihm und seinen Angestellten gleichzeitig als Arbeitsplatz dient, heutzutage wohnt er sogar darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Dagobert Duck wurde 1947 von [[Carl Barks]] erfunden und kam erstmals in der Geschichte &amp;quot;&#039;&#039;[[Die Mutprobe]]&#039;&#039;&amp;quot; (auch &amp;quot;&#039;&#039;Weihnachten auf dem Bärenberg&#039;&#039;&amp;quot;, engl. &#039;&#039;Christmas on Bear Mountain&#039;&#039;) als [[Donald Duck|Donalds]] reicher, griesgrämiger Onkel zum Einsatz. Anfangs noch ein kränklicher alter Mann, änderte sich allmählich sein Erscheinungsbild von Comic zu Comic zu seinem heutigen Aussehen: ein roter (manchmal allerdings auch blauer oder grüner) Gehrock, Zylinder, Zwicker und Spazierstöckchen. Sein erstes Auftreten mit seiner heutigen Gestalt findet man erst 1950 in Barks&#039; &amp;quot;&#039;&#039;[[Der zählende Papagei]]&#039;&#039;&amp;quot; (auch &amp;quot;&#039;&#039;Donald Duck und das mathematische Wundertier&#039;&#039;&amp;quot;, engl. &#039;&#039;The Pixilated Parrot&#039;&#039;) wieder. Aber auch sein Charakter wurde entschärft und gelegentlich seine weiche Seite gezeigt.&lt;br /&gt;
Nachdem die Figur regen Zuspruch unter den Lesern fand, bekam sie 1952 eine erste eigene Comicreihe: &amp;quot;Walt Disney&#039;s Uncle $crooge&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Sein Originalname &#039;&#039;Scrooge McDuck&#039;&#039; spielt auf den Ebenezer Scrooge der Weihnachtsgeschichte Charles Dickens&#039; (&amp;quot;&#039;&#039;A Christmas Carol&#039;&#039;&amp;quot;) an. Der deutsche Name &#039;&#039;Dagobert&#039;&#039; bezieht sich hingegen auf den gleichnamigen Merowingerkönig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 bekommt Dagobert in dem Südafrikaner [[Mac Moneysac]] seinen ersten größeren Konkurrenten, 5 Jahre später wird auch [[Klaas Klever]] eingeführt. Letzterer ist gerade in den italienischen Comics und damit in den LTBs häufiger anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dagoberts Lebensgeschichte==&lt;br /&gt;
Über Dagoberts Lebensgeschichte ist erstaunlich viel geschrieben worden, und in Folge dessen auch viel Verschiedenes bzw. Widersprüchliches. [[Carl Barks]] erfand als erster zu seiner Figur auch Informationen zu seinem Leben. Aus diesen &amp;quot;Fakten&amp;quot; entwickelte später Don Rosa seine Saga &amp;quot;[[Sein Leben seine Milliarden]]&amp;quot;. Aber auch Italien und andere Länder haben ihre Versionen und dort jeder Zeichner wieder andere Vorstellungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeine Fakten===&lt;br /&gt;
Jedoch haben sich einige Behauptungen fest überall durchgesetzt, ob in Italien, Amerika, Deutschland oder Unstetistan, sodass man von allgemeinen Fakten sprechen kann. Diese bauen meistens auf dem verständlichen Gedanken, dass Dagobert sein Geld hart erarbeitet hat. In vielen Fällen basieren sie auch auf einigen Aussagen in Barks&#039; Geschichten und variieren diese nur leicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTBEE11 Alaska.jpg|thumb|left|Auch bei den Italienern nimmt Dagobert am Goldrausch teil (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
Einmal wäre dort der Goldrausch. Ein Motiv, das in allen Versionen Dagoberts Lebens auftaucht. Allgemein unterscheidet man in den amerikanischen Landen zwischen dem Kalifornischen Goldrausch, dem Goldrausch am Colorado, dem Goldrausch am Klondike, ansonsten zwischen dem in Australien, dem in Südafrika und dem in Neuseeland. &lt;br /&gt;
Vor allen Dingen der Goldrausch am Klondike wird oft verwendet. In zahlreichen italienischen Geschichten redet Dagobert nostalgisch über ihn, während Carl Barks Dagobert direkt wieder an den Ort seiner Jugend zurückschickt (&amp;quot;Wiedersehn mit Klondike&amp;quot;). Don Rosa hat direkt drei Geschichten über den jungen Dagobert als Goldschürfer am Klondike gezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fortwährende Suche des jungen Dagoberts nach Reichtum in aller Herren Länder, hat den Disneyautoren die Möglichkeit gegeben, ihn alle Sprachen, die es nur gibt, sprechen lassen zu können. So kann er tibetisch, weil er angeblich anno 1892 bereits einmal dort weilte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird behauptet, dass er in Schottland geboren wurde. Das konnte sich wahrscheinlich durch den sprichwörtlichen Geiz der Schotten durchsetzten. In einigen Geschichten stammen jedoch nur seine Vorfahren aus Schottland, während er waschechter Amerikaner ist. So zum Beispiel in &amp;quot;Dynastie Duck&amp;quot;, einer Erzählung über die Geschichte der Ducks, in der Dagoberts Ahnen von Schottland schon mit Kolumbus persönlich nach Amerika kamen.&lt;br /&gt;
Auch das Bild des Schuhputzers ist sehr verbreitet. So taucht es auch in &amp;quot;Die große Langeweile&amp;quot; von [[Carl Fallberg]] und [[Tony Strobl]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Don Rosa===&lt;br /&gt;
[[Bild:TLaToSMD.jpg|thumb|right|Amerikanisches Cover]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Hauptartikel: [[Sein Leben, seine Milliarden]]&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des oben bereits schon angesprochenen Chaos bezüglich Dagoberts Lebensgeschichte wurde Don Rosa von [[Egmont]] beauftragt, endlich Ordnung in dieses schwammige Wirrwarr zu bringen. Rosa orientierte sich fast ausschließlich an Angaben, die Barks in seinen Geschichten gemacht hatte und baute daraus eine Biografie für den berühmten Enterich. &amp;quot;&#039;&#039;Es ging nie darum, eine amtliche Vita zu schreiben, sondern nur um meine persönliche Version&#039;&#039;&amp;quot;, so Rosa selbst. Trotzdem hat dieses Werk bei vielen Fans den Status absoluter Gültigkeit erreicht und andere Zeichner, wie Marco Rota, versuchen, auch auf Drängen vieler Leser, ihre eigenen Geschichten von Dagoberts Jugend in Rosas Biografie zu integrieren. So erzählt etwa Dagobert in der Geschichte &amp;quot;Ein wahrer Held im Wilden Westen&amp;quot;, dass man ihn &amp;quot;Glasgow Kid genannt&amp;quot; habe – ein Name aus dem zweiten Kapitel der Don-Rosa-Saga. Andere Leser und Autoren hingegen argumentieren, eine komplette Biografie entzaubere das Mysterium um Dagoberts Jugend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagobert ist laut Don Rosa 1867 in Glasgow (Schottland) als Sohn von [[Dietbert Duck|Dietbert]] und [[Dankrade Duck]] zur Welt gekommen und unter ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen. Zu seiner Familie zählen, so Rosa weiter, seine Schwestern [[Mathilda Duck|Mathilda]] und [[Dortel Duck|Dortel]] sowie sein Onkel [[Jakob Duck|Jakob &amp;quot;Jungerpel&amp;quot; Duck]]. Seinen ersten Zehner verdient er sich als Schuhputzer (Ein Fakt, den sich Rosa, anders als sonst, bei [[Tony Strobl]] entliehen hat). Inspiriert durch diese ausländische Münze wandert er im zarten Alter von 12 bis 13 Jahren zu seinem Onkel Diethelm nach Amerika aus. Dort betätigt er sich als Flussdampferkapitän, bis er, nach dem Bankrott seines Geschäfts, über Umwege Cowboy in Montana wird.&lt;br /&gt;
Im vierten Kapitel versucht er sich als &amp;quot;Kupferschürfer&amp;quot;, und ersteht durch eine Gesetzeslücke eine große Mine, die er jedoch aufgeben muss, da die Ducks in Schottland Geld benötigen, um die Grundsteuer für die [[Duckenburgh]] zahlen zu können.&lt;br /&gt;
Später treibt er sich noch immer erfolglos in Afrika und Australien rum, bis er endlich am Klondike zu Reichtum kommt.  &lt;br /&gt;
Nach einem Besuch als reicher Mann in Schottland lässt er sich in Entenhausen nieder und arbeitet – teilweise auch mit unehrlichen Mitteln – auf sein Ziel hin, reichster Mann der Welt zu werden. Durch einen Streit mit seinen Schwestern entzweit, vereinsamt er, nachdem er dieses Ziel erreicht hat.&lt;br /&gt;
Erst seine Neffen und Großneffen können in ihm wieder den &amp;quot;Abenteuergeist&amp;quot; wecken und durch abrupte Änderung seines Wesens wird er wieder der aktive Kerl, wie wir ihn aus den Geschichten kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Charakter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Figur Dagobert von verschiedenen Zeichnern in verschiedenen Ländern benutzt wurde, sind auch verschiedene Charakterbilder des großen Ducks entstanden. Grob kann man die einzelnen Darstellungen seiner Persönlichkeit in den italienischen und den amerikanischen Dagobert unterteilen. Bei dem amerikanischen Dagobert empfiehlt sich eine weitere Unterscheidung zwischen den Zeichnern [[Don Rosa|Rosa]] und [[Carl Barks|Barks]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Amerika===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Barks&#039;scher Dagobert====&lt;br /&gt;
[[Carl Barks]], der Erfinder von Dagobert, hat sich in seinen Geschichten intensiv mit dessen Charakter auseinandergesetzt und ihn im Laufe der Jahre mehr geformt als die meisten anderen Zeichner. &lt;br /&gt;
Die Entwicklung Dagoberts bei [[Carl Barks|Barks]] lässt sich grob in drei Phasen beschreiben: den frühbarks&#039;schen Dagobert, den klassischen Dagobert und den spätbarks&#039;schen Dagobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Der frühbarks&#039;sche Dagobert=====&lt;br /&gt;
In der Zeit kurz nach [[Carl Barks|Barks]] ersten Dagobert-Geschichte ist Dagobert ausschließlich mit negativen Charaktereigenschaften versehen. Dieser Dagobert ist ein Gebilde aus Machthunger, Habgier, Falschheit und Hinterlist - das Musterbild eines Bösewichts und Fieslings. Tatsächlich nimmt Dagobert damals vor allen Dingen in den kürzeren Donald-Duck-Geschichten die Rolle des Antagonisten ein. In diesen ersten Geschichten wird sein Geld dabei fast nie optisch dargestellt und auch für ihn selbst scheint es keine große Rolle zu spielen. Im Gegenteil - er hat keinerlei Skrupel, es in großen Mengen für Anerkennung und Macht auszugeben. Das große Merkmal des heutigen Dagoberts, der Geiz, ist hier also noch nicht ausgeprägt. Gerade in der ersten Geschichte kommt hingegen zum Vorschein, dass Dagobert ein Machtmensch ist, der alle anderen kontrollieren und im Dienste seiner Interessen mittels seines Reichtums manipulieren will. Damit stellt er sich – in geradezu menschenverachtender Manier – über alles und jeden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Der klassische Dagobert=====&lt;br /&gt;
Damals erschienen die ersten Dagobertgeschichten in Donald Duck-Heftchen, oder den &amp;quot;[[Walt Disneys Comics and Stories]]&amp;quot;. Als Disney später die Herausgabe einer Onkel-Dagobert-Reihe erlaubte, da konnte deren größte Hauptperson natürlich nicht gleichzeitig Held und Bösewicht sein. Also musste an der Persönlichkeit des Knausers etwas geändert werden. &lt;br /&gt;
[[Carl Barks|Barks]] zeichnete Dagobert nun erstmals vielseitiger. Er zeigte, wie er durch harte Arbeit und festen Willen zum reichsten Mann der Welt wurde, erklärte also seinen Charakter aufgrund seiner Lebensgeschichte, er erregte Mitleid für ihn beim Leser, ließ diesem Dagoberts Beziehung zum Geld eher als verschrullt erscheinen - kurz er beleuchtete ihn von anderen und auch positiveren Seiten. In einem Interview, geführt von Bruce Hamilton, erklärte [[Carl Barks|Barks]]: „Ich ging zurück, bis in die Tage, als (Dagobert) noch Blasen an den Händen und erfrorene Füße hatte, alles nur um zu beweisen, dass er diesen unverschämten Reichtum wirklich verdient hat.“ Zu diesen Aspekten ist vor allen Dingen die Geschichte &amp;quot;Only A Poor Old Man&amp;quot; / &amp;quot;[[Der arme reiche Mann]]&amp;quot; interessant.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie schon eben betont machte Dagobert keine Metamorphose vom bösen zum guten Dagobert durch, er wurde nur aus anderen Perspektiven betrachtet. Doch öfters tauchte wie ein Geist der &amp;quot;böse&amp;quot; Dagobert auf und erinnert den Leser, dass wir uns kein allzu simples Bild von seiner Wesensart machen dürfen. &lt;br /&gt;
Dagobert selbst scheint diese Seite selbst zu verdrängen und so fechtet er, als [[Mac Moneysac]] in der ersten und zweiten Moneysacgeschichte als die unerwünschte andere Seite auftaucht, symbolisch Wettkämpfe aus, welche Seite seines Charakters die stärkere ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagobert spielte lang genug die Nebenrolle, dass sein Charakter klare Konturen annehmen konnte, sodass er durch seine Umfunktionierung in eine Hauptfigur nur bereichert werden konnte, aber nicht verwässert wurde. Er ist Symbiose einer Nebenrolle und einer Hauptrolle. Die Entscheidung des „Golden Key“-Verlags, eine „Uncle Scrooge“-Heftreihe zu veröffentlichen, sollte den entscheidenden Umbruch im Charakter Dagoberts hervorrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Der spätbarks&#039;sche Dagobert=====&lt;br /&gt;
In den späteren Geschichten wird die markante Persönlichkeit Dagoberts, die er in den &amp;quot;klassischen Jahren&amp;quot; erhielt, verwässert und verfälscht. Er mutierte zu einem liebenswürdigen Opa, zu einem netten älteren Herrn - ein starker Kontrast zum Dagobert aus &#039;&#039;[[Die Mutprobe]]&#039;&#039;. Allgemein befasst sich [[Carl Barks]] aber auch nicht mehr so sehr mit Dagoberts Charakter, wie in der &amp;quot;klassischen Zeit&amp;quot;, in der er fast Charakterstudien in seinen Geschichten unterbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fazit der Entwicklung=====&lt;br /&gt;
In diesem letzten Beispiel zeigt sich ein letztes Mal, wie er seiner Aufgabe, seiner Rolle, die je nach Geschichte eine andere ist, andauernd angepasst wurde. Dagoberts Charakter wurde durch die vielen Formen, Typen von Geschichten, durch die einzelnen Schaffensphasen Barks’ geprägt. Die Einteilung in die drei Phasen „frühbarks’scher Dagobert“, „klassischer Dagobert“ und „spätbarks’scher Dagobert“ ist nur eine grobe und darf dem Leser nicht die Vorstellung von voneinander unabhängigen Charakterbildern lediglich der gleichen Figur erzeugen. Dagobert ist eine Sammlung von verschiedenen Charaktereigenschaften, die sich zu immer wieder verschiedenen Charakterbildern zusammenfügten, was auf die Inkonsistenz des barks’schen Werkes zurückzuführen ist. &lt;br /&gt;
Diese Anzahl an immer wieder verschiedenen Interpretationen seines Charakters macht die Vielseitigkeit und damit verbundene Komplexität seines Wesens aus. Teilweise eine Ansammlung sich ergänzender und auch widersprechender Stereotypen als auch abgeschlossener Charakteristika in zahlreichen Geschichten bilden den Dagobert, den wir kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Autobiografische Züge im Charakter Dagoberts=====&lt;br /&gt;
Dagobert ist die Figur, die [[Carl Barks|Barks]] wohl am häufigsten verwendet und mit deren Charakter er sich am meisten auseinandergesetzt hat. Viele Fans haben sich über autobiografische Züge im Charakter Dagoberts Gedanken gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Autor eine Figur entwickelt und sie solange verwendet, wie [[Carl Barks|Barks]] es mit Onkel Dagobert handhabte, dann erscheint es fast unmöglich, dass nicht mal hier oder dort etwas vom Charakter des Autors und seinen Überzeugungen mit in die Person einfließt.&lt;br /&gt;
[[Carl Barks|Barks]], der sich meist weigerte, sich zu dem Thema zu äußern, hat nur einmal ausführlicher darüber geredet. In einem Interview mit Bruce Hamilton sagte er:&amp;quot;Onkel Dagobert hatte seine liebe Not damit, zu retten, was er entweder duch harte Arbeit oder durch krumme Geschäfte verdient hatte - mit anderen Worten, er kämpfte permanent um den Erhalt seines Status quo. Er hat sich ein nettes, angenehmes Plätzchen geschaffen, wo er reich und sicher ist, und das will er bewahren. Natürlich kenne ich dieses Gefühl, das bisschen finanzielle Sicherheit bewahren zu wollen, das man sich erarbeitet hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch geht das Autobiografische nach Meinungen verschiedener Fans (darunter auch [[Geoffrey Blum]]) weit über dieses nicht unnormale Verhalten hinaus. &lt;br /&gt;
Auf den ersten Blick fallen ähnliche Lebensweisen des Erfinders und seiner Schöpfung auf. Da wäre einmal die Abgeschiedenheit, in der der Autor lebte, um seine Comics zu produzieren, die Dagoberts Abschottung in seinem Geldspeicher entspräche. &amp;quot;Ganz klar ist Onkel Dagoberts Bedürfnis nach Privatssphäre und räumlicher Abgeschiedenheit eigentlich das, was [[Carl Barks]] empfindet&amp;quot;, schreibt [[Geoffrey Blum]] in seinem Artikel &amp;quot;Ausgebrannt&amp;quot;. Und wenn man sich den Dagobert anschaut, der allem Fortschritt und der übrigen Außenwelt kritisch gegenübersteht, so wird man schnell dazu verleitet, Paralellen zu Barks zu ziehen, der genau diesen Aspekt vor allem in seinem Spätwerk zum Thema seiner Geschichten gemacht hat. [[Geoffrey Blum|Blum]] spricht sogar von einer &amp;quot;Angst vor der Außenwelt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ließen sich genauso große Differenzen zwischen [[Carl Barks|Barks]] und Dagobert finden und so kann man diese Frage nicht mit &amp;quot;Ja&amp;quot; oder &amp;quot;Nein&amp;quot; beantworten.&lt;br /&gt;
Der einzige, der dazu fähig wäre, war [[Carl Barks]], doch dieser zog es, bis auf die hier erwähnten Aussagen, vor, sich bis zu seinem Tod in Schweigen zu hüllen und somit bleibt es wohl Spekulationssache, wieviel Barks in Dagobert oder wie viel Dagobert in [[Carl Barks|Barks]] steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im vorletzten Abschnitt erwähnten Paralellen beziehen sich hauptsächlich auf den Artikel &amp;quot;Ausgebrannt&amp;quot; von [[Geoffrey Blum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rosa&#039;scher Dagobert==== &lt;br /&gt;
[[Don Rosa]], der ja auch die oben erwähnte Lebensgeschichte Dagoberts schrieb, betont bei Dagobert meist seine romantische Seite, seine träumerische und nostalgische Art. Er lässt Dagobert sich mit glasigen Augen in Erinnerungen schwelgen und bringt dabei einen sehr starken Kontrast zu dem italienischen Dagobert, der ja sehr in der Gegenwart lebt.&lt;br /&gt;
[[Don Rosa|Rosa]] hebt vor allen Dingen den Konflikt zwischen dieser &amp;quot;romantischen Art&amp;quot; und seiner anderen &amp;quot;harten Seite&amp;quot;, die nichts mit &amp;quot;Gefühlsduseleien&amp;quot; zu tun haben will hervor.&lt;br /&gt;
Teilweise erscheint Dagobert dadurch zum Gefangenen seiner eigenen &amp;quot;harten Seite&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Hier stellt sich die Frage, ob in diesem Fall das Sprichwort &amp;quot;Harte Schale - weicher Kern&amp;quot;, wie es in vielen Duck-Geschichten verwendet wird, zutrifft, wenn wir die &amp;quot;harte Schale&amp;quot; eben nur als Fassade und den &amp;quot;weichen Kern&amp;quot; als eigentliches Wesen Dagoberts sehen. Denn schließlich würde das alleinige Vorhandensein dieser &amp;quot;Schale&amp;quot; tiefere Fragen auf seinen Charakter zurückwerfen.&lt;br /&gt;
Viele Autoren führen dies auch auf einen frühbarks&#039;schen Zug in seiner Wesensart zurück, andere und darunter eben auch [[Don Rosa|Rosa]] erklären dies anhand seiner Lebensgeschichte (siehe [[Sein Leben, seine Milliarden]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Italien===&lt;br /&gt;
Da im italienischen Duckkosmos (anders als bei Rosa und Barks) Texter und Zeichner oft getrennt sind, ist eine spezielle Charakterisierung der einzelnen Zeichner nicht möglich. Die Aussagen treffen im Allgemeinen zu, doch es gibt immer Ausnahmen, wie zum Beispiel bei [[Romano Scarpa]], der den Charakter in vielen Fällen anders dargestellt hat als seine Kollegen. &lt;br /&gt;
[[Bild:Grimmbarts-Schatz-Panel.jpg|thumb|right|Wenn es um sein Geld geht, neigt der italienische Dagobert zu emotionalen Übertreibungen. (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
Wie schon erwähnt stellt der italienische Dagobert praktisch das Gegenstück zum rosa&#039;schen Dagobert dar. Der italienische Dagobert lebt sehr in der Gegenwart, ist weniger nostalgisch, aber auch weniger überlegt vorausschauend, handelt oft vorschnell und unüberdacht. So &amp;quot;verplappert&amp;quot; (wie er selbst es formuliert) er sich oft in Streitgesprächen mit seinem Rivalen Klaas Klever. Tatsächlich neigt der italienische Dagobert zur Prahlerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein reagiert Dagobert in Italien um einiges emotionaler als in Amerika. In den meisten Geschichten neigt Dagobert zur Überreaktion, schwankt zwischen absoluter Verzweiflung und Resignation, Wutanfällen, wie wir sie eigentlich nur noch vom Donald der Zeichentrickfilme kennen, und großer Hektik und Aktivität. &lt;br /&gt;
Der italienische Dagobert ist in mancher Hinsicht vitaler als sein amerikanisches Pendant und beschwert sich seltener über Altersbeschwerden, wie sein Rheuma, sondern ist immer bereit zu zeigen, dass er sich noch jung fühlt. Auch das &amp;quot;gute&amp;quot; Verhältnis zu Donald schwankt manchmal so stark ins Gegenteil, dass er seinen Neffen mit Äxten und Messern verfolgt, um sich für einen millionenschweren Verlust zu rächen, der auf dessen Konto geht.&lt;br /&gt;
Auch hier ein großer Gegensatz zu [[Don Rosa]]: Während nämlich dessen Dagobert von grundauf ehrlich ist, flunkert Italiens Dagobert mehr und scheut auch nicht, zu illegalen Mitteln zu greifen. Allerdings ist er deshalb keine negativ besetzte Figur, wie etwa der frühbarks&#039;sche Dagobert, denn zum einem reagiert er so auf [[Klaas Klever]], der meistens noch unehrlicher und fieser ist, zum anderen geht er mit seinen &amp;quot;Makeln&amp;quot; mit einem solch augenzwinkernden Charme um, dass der Leser dem verschmitzten alten Herrn mit dem Zylinder nichts ankreiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Harte Schale, weicher Kern - Dagoberts Beziehung zu Geld und zu seinen Verwandten===&lt;br /&gt;
[[Bild:Only A Poor Old Man.jpg|thumb|300px|left|„Du bist bloß ein &#039;&#039;&#039;armer, alter Mann&#039;&#039;&#039;.“]]&lt;br /&gt;
Da sein Geld viel mit seinem Charakterbild zusammenhängt, wird dieser Aspekt genauer behandelt. Über Dagoberts Beziehung zum [[Geld]] wurde schon viel diskutiert. Auch die Beziehung zu seiner Verwandtschaft wurde bereits sehr verschieden dargestellt. Dieser Artikel soll möglichst allgemeingültig sein, bezieht sich jedoch insbesondere auf die Geschichten von [[Carl Barks|Barks]]. Da man in den Geschichten nur sehr selten direkte Charakterisierungen findet, kann es durchaus verschiedene Interpretationen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voraussetzung, auf die alles Weitere aufbaut, ist, dass Dagobert kein Kapitalist im eigentlichen Sinne ist, denn er lagert das größte Vermögen der Welt in einem Speicher, statt es anzulegen, und interessiert sich nicht für den &amp;quot;Sammlerwert&amp;quot; seiner Münzen (das behauptet zumindest [[Don Rosa]] in &amp;quot;Der Wert des Geldes&amp;quot;). Für ihn liegt der Wert seines Geldes nicht im Materiellen (für das Geld eigentlich ein Sinnbild ist), sondern eher in Dagoberts ideellen Werten, die es symbolisiert (dies wird weiter unten noch genauer behandelt). [[Geoffrey Blum]] spricht von &amp;quot;ideellen Dollars&amp;quot;. Insofern stellt es für Herrn Duck einen Selbstzweck dar (Zitat Dagobert, [[WDC 135]]: &amp;quot;&#039;&#039;Ausgeben? Du spinnst wohl! Dann hab ich es ja nicht mehr&#039;&#039;&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Spieler-Tore-und-Moneten.jpg|thumb|right|Dagobert Duck in seltener Geberlaune (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
Gewöhnlich werden zu dem Thema große, bekannte Geschichten wie &#039;&#039;[[Der arme reiche Mann]]&#039;&#039; herangezogen. Deshalb wird eine kleine Geschichte, wie z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;quot;Weihnachtsüberraschungen&amp;quot;, oft übersehen. Dabei enthält sie durchaus interessante Elemente, die eine genauere Betrachtung verdienen. Sie wird als Beispiel gebracht und daher etwas ausführlicher behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es ist eine Weihnachtsgeschichte und Dagobert muss in alter Tradition, zumindest eine zeitlang, die &amp;quot;Weihnachtsmuffel-Rolle&amp;quot; einnehmen. Er verhält sich gegenüber seinen Verwandten ignorant, eigenmächtig, kalt, engstirnig und egoistisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zitat Dagobert: „&#039;&#039;Mich versteht niemand. Ist doch klar, dass ein einsamer Mensch wie ich sich vor Weihnachten graut. Ich ließe mir auch gern was schenken. Aber wer schenkt schon alten reichen Männern etwas! Wenn ich die Kuspidoria&#039;&#039; [ein gesunkenes Schiff] &#039;&#039;allerdings finde, dann hab ich mein Weihnachtsgeschenk.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Mann plagt ein schlechtes Gewissen und er versucht, sein Handeln vor sich selbst zu rechtfertigen. Er ergeht sich in Selbstmitleid, will seine Ignoranz entschuldigen. Er verdrängt die Probleme, zu denen er mit seinem Verhalten beigetragen hat. Er flüchtet vor den Problemen mit dem Kontakt zu seinen Verwandten zu seinem künstlichen Freund, dem Geld. &lt;br /&gt;
Dieses stellt für ihn einen sicheren Raum dar, wo er sich vor der Welt und den Problemen abschotten kann. Immer wenn sich Dagobert unsicher fühlt, sucht er Festigkeit im Geld. &lt;br /&gt;
Letztlich dient ihm aber das Geld auch als Ersatz für Zuneigung und Liebe - er schenkt sich sogar selbst sein Geld, weil es sonst niemanden gibt, der ihm etwas schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als die [[Tick, Trick und Track|Kinder]] ihm dann schließlich, entgegen seinen Erwartungen, etwas schenken, bricht diese Festung zeitweilig und Dagobert erkennt, wie er mit ihnen umgegangen ist. Das schlechte Gewissen taucht auf und es folgt eine Schutzreaktion Dagoberts - er schottet sich wieder ab und begegnet den drei Knaben wieder hart und gefühllos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anscheinend ist Dagobert nicht sehr belastbar. Ihm würden, wenn er sich ernsthaft mit seinen Gefühlen auseinandersetzen würde, zu viele Zweifel an seiner bisherigen Einstellung zum Leben kommen. Darauf finden sich jedoch keine direkten Hinweise in den Comics von Barks. Eher fündig werden wir bei [[Don Rosa|Rosa]]: In seiner Geschichte &#039;&#039;[[Rückkehr ins verbotene Tal]]&#039;&#039; lässt [[Don Rosa|Rosa]] Dagobert auf die Aussage seiner [[Tick, Trick und Track|Neffen]], er sei vielleicht neidisch auf [[Donald]], weil dieser im Gegensatz zu ihm frei ist, &amp;quot;die Träume zu träumen, die Onkel Dagobert nicht mehr hat&amp;quot;, mürrisch (und damit wieder verdrängend) reagieren (er verbietet ihnen sogar zu reden), nachdem der Leser vorher an seinem Gesicht erkennen konnte, dass der Kommentar ins Schwarze traf.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der springende Punkt: Es geht hier um einen Teufelskreis. Dagoberts Härte kommt durch die Probleme, die der Kontakt mit der Umwelt mit sich bringt, und ist gleichzeitig eine der Ursachen dieser Probleme. Teilweise leidet Dagobert darunter und wird von Gewissensbissen geplagt, teilweise wünscht er sich es auch selbst, weil er Angst vor dem Zweifel hat.&lt;br /&gt;
Vor dem Zweifel an seiner bisherigen Lebenseinstellung, vor dem Zweifel daran, ob er glücklich ist, vor dem Zweifel an sich selbst. Insofern könnte man daraus schlussfolgern, dass Dagobert in seiner Schale gefangen ist, ein &amp;quot;armer, reicher Mann&amp;quot; ist, wie es [[Donald]] einmal ausdrückte.&lt;br /&gt;
[[Bild:Dago03 glatze prasseln.JPG|thumb|Schlusspanel von &amp;quot;Der arme reiche Mann&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Doch wenn wir ehrlich sind, zeigt sich Dagobert in den letzten vier Panels von &#039;&#039;[[Der arme reiche Mann]]&#039;&#039; trotz der nachklingenden Melancholie als ein glücklicher Mensch, denn &#039;&#039;Kein Mensch ist arm zu nennen, der ab und zu tun kann, was immer ihm Spaß macht&#039;&#039; und einem Dagobert Duck macht es eben Spaß, in seinem Geld schwimmen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Babylonlinsen.jpg|thumb|left|Das Panel aus LTB 76]]&lt;br /&gt;
Mit Geld ist jedoch für einen Menschen wie Dagobert auch der Aspekt der Sicherheit verbunden. Leonardi Gori hat ein Panel in der Geschichte &amp;quot;[[LTB 76|Linsen aus Babylonien]]&amp;quot; von [[Romano Scarpa]], indem Dagobert als ärmlicher Straßensänger einhergeht, während oben ein Flugzeug den Himmel kreuzt, folgendermaßen interpretiert:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ein [...] Bild für einen kraftlosen Plutokraten, der unabänderlich an der Vergangenheit hängt. Die Zeit für romantische und leidenschaftliche Kapitalisten - halb Seeräuber und halb Abenteurer - in einer Welt mit unbegrenzten Möglichkeiten [ist abgelaufen]. Im technikbegeisterten Amerika der 60er Jahre [...] hat ein alter, angeschlagener und müder Dagobert keine Chance mehr.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obgleich es fraglich ist, dass [[Romano Scarpa]] diesen Gedanken hatte, als er das Bild zeichnete, trifft der Kommentar von Gori durchaus auf Dagoberts Situation zu. &amp;quot;Wie wir in &#039;Der arme reiche Mann&#039; und der Geschichte über den Geldspeicherumzug gesehen haben, lehnen diejenigen, die eisern an der Vergangenheit festhalten, jegliche Form von Veränderung und Fortschritt ab&amp;quot;, schreibt [[Geoffrey Blum]] in &amp;quot;Einstürzende Imperien&amp;quot; in der Barks Library Onkel Dagobert 19. Als ein Beamter in eben dieser Geschichte &amp;quot;Moderne Zeiten&amp;quot; sagt: &amp;quot;Die Welt bleibt doch nicht stehen!&amp;quot;, antwortet Dagobert energisch: &amp;quot;Ich will aber, dass sie stehen bleibt!&amp;quot; &lt;br /&gt;
Er sucht Sicherheit und Halt, um so zu bleiben, wie er ist. Und auch hier findet er das Gesuchte im Geld. &amp;quot;&#039;&#039;Hier auf meinen zehn Hektar werde ich mich niemals ändern.&#039;&#039;&amp;quot; &amp;quot;&#039;&#039;Ich werde einfach nur jedes Jahr ein wenig reicher! Mein [[Geldspeicher]] und Boden und meine Marotten werden ewig so bestehen bleiben!&#039;&#039;&amp;quot; (US 15/2), sagt Dagobert überzeugt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Weiter oben wurde schon angesprochen, dass sein Geld für ihn einen &amp;quot;sicheren Raum&amp;quot;, eine Festung darstellt. Diese finden wir sogar symbolisch als [[Geldspeicher]] in den Comics wieder. Hier hat er die Kontrolle, ist der &amp;quot;souveräne Herrscher über seine Burg&amp;quot;, wie ihn [[Don Rosa]] in seiner Geschichte &amp;quot;[[Seine Majestät Dagobert Duck]]&amp;quot; sinnbildlich dargestellt hat. Doch, wie wir aus dieser wie aus einer großen Zahl anderer Geschichten wissen, kann auch dieses Wunschbild nicht halten, wenn die [[Panzerknacker]] angreifen. Eigentlich bringt ihm sein Geld keine Sicherheit und Ruhe - im Gegenteil, er muss fast genausoviel Energie aufwenden, seinen Reichtum zu behalten, wie ihn zu vergrößern. Und die energischen Mittel, mit denen er kämpft, lassen uns wieder erkennen, dass es bei Geld nicht nur um den &amp;quot;schnöden Mammon&amp;quot; geht, denn was wäre es dann? &amp;quot;Nichts als ein Haufen Metall und Papier&amp;quot;, wie Dagobert es selbst sagt. Interessanterweise gibt es nämlich, neben dem immer noch sehr materiellen Wunschbild der Sicherheit, zahlreiche dieser Wunschbilder, die Dagobert auf sein Geld projeziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seien wir ehrlich: Wenn Dagobert sein Geld dermaßen glorifiziert, will er sich insgeheim selbst verklären, denn &amp;quot;jedes Geldstück, das ihr hier seht, hat für mich eine Geschichte.&amp;quot; - sein Geld bedeutet seine Vergangenheit. Tatsächlich erkennen wir in den Sequenzen in den Dagobertgeschichten, in denen sich Dagobert an seine Vergangenheit erinnert, einige Unstimmigkeiten. Hier stellt sich Dagobert als Held dar, stellt Dinge in ein anderes Licht, um teilweise kriminelle Handlungen zu vertuschen. In der Geschichte &amp;quot;[[Wiedersehn mit Klondike]]&amp;quot; erzählt Onkel Dagobert, wie er, nachdem er am Klondike von der schönen [[Nelly]] bestohlen wurde, zu ihr in den Saloon zurückkehrt, um sich sein Gut wieder zu holen. Doch statt dieses einzufordern, zettelt er eine vollkommen unnötige Schlägerei mit der ganzen Bargesellschaft an, zu der es überhaupt keinen Anlass gibt und aus der er dank plötzlich auftretender Superkräfte als Sieger hervorgeht, nachdem er über zehn Männer auf einmal zusammengeschlagen hat. Diese unrealistische Sequenz ist offensichtlich der Fantasie Dagoberts entsprungen. Anschließend verschleiert er, dass er Nelly daraufhin entführt und als billige Arbeitskraft missbraucht, indem er erklärt, dass er ihr zeigen wollte, wie hart der Goldschürfer seine Nuggets erarbeitet. In einer Fortsetzungsgeschichte &amp;quot;Die Verschwörung der Gauner&amp;quot; von [[Don Rosa]] kommt der junge Dagobert deshalb auch in einen Konflikt mit der Polizei. [[Don Rosa|Rosa]] selbst hat diese persönliche Verherrlichung Dagoberts in der Geschichte &amp;quot;[[Die Gefangene am White Agony Creek]]&amp;quot; auf die Spitze getrieben. Hier vollbringt der junge Dagobert, in der Erinnerung des alten Dagobert, schier unmögliche Wunder, agiert fast als &amp;quot;Superman&amp;quot;. Dagobert weiß, dass er sich hier seine eigene ruhmreiche Vergangenheit schafft, aber je mehr er davon erzählt, desto mehr glaubt er es selbst. Der Aspekt des Vertuschens und des Kompensierens spielt eine große Rolle bei seinem Charakter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Goldie.jpg|thumb|Nelly wurde später vom Zeichner [[Don Rosa]] wieder aufgegriffen (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Diese Geschichte „[[Wiedersehen mit Klondike]]“ beinhaltet einen vierseitigen Rückblick auf Dagoberts Biografie, indem auch die Beziehung zur Bardame „Nelly“ genauer behandelt wird. Dies ist die einzige Geschichte bei Barks, in der der jüngere Dagobert eine Beziehung zu einer Dame hat. Ob es nun die Liebe zu einer Frau oder zu seinen Eltern ist, nimmt die Projektionsfläche Geld hier eine ähnliche Rolle ein wie schon in der Geschichte „Weihnachtsüberraschungen“ beschrieben. [[Geoffrey Blum]] hatte schon angemerkt, dass Dagobert nie von seinen Eltern redet (er bezieht sich ausschließlich auf Barks). Mit zwölf Jahren soll er nach [[Don Rosa]] dann nach Amerika ausgereist sein. Dagobert war Zeit seines Lebens auf sich gestellt. Frank Schätzing hat bereits schonmal die Bedeutung von Dagoberts Besitz als Liebesersatz untersucht. Sein Geld hat in jeder Hinsicht Fetischcharakter und so erscheint es mehr als klar, dass Dagobert seine verlorene Kindheit, den Mangel an Liebe durch sein Geld zu kompensieren versucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle genannten Themen, die sich um Dagoberts Charakter ziehen, wurzeln stark in der Biografie Dagoberts. Er ist ein Mensch, der sich über seine Vergangenheit definiert. Gerade diese Thematik ist stark mit Dagoberts Lebenslauf verstrickt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geoffrey Blum]] hat dies in dem Artikel &amp;quot;Eine Liebesgeschichte vom Geld&amp;quot; in der [[Carl Barks|Barks]] Library Special Onkel Dagobert weiter untersucht, indem er die Motive des Sammelns hinterfragt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Um sich ein Ideal zu schaffen, mit dessen Hilfe sie die Mängel in ihrem Leben oder ihrem Charakter vertuschen, schaffen sich die Sammler häufig eine Identität mittels einer bestimmten Sache.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dagobert bedeutet sein Geld eine Erinnerung, sein Leben, seine Prinzipien und Ideale. Er identifiziert sich mit seinem Geld, denn es manifestiert seine Sicht der Welt (eben diese Prinzipien und Ideale) und stellt für ihn ein Lebenswerk dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demgemäß erscheint einem die Verehrung, die Dagobert seinem Geld entgegenbringt, verständlicher. &amp;quot;Seht ihr? Es hat mich zum reichsten Mann der Welt gemacht&amp;quot;, sagt Dagobert überzeugt. &amp;quot;Aber damit verdreht er die Tatsachen: Er selbst ist derjenige, der das Geld verdient hat. Indem er es aber so glorifiziert, verliert er seine Tüchtigkeit aus den Augen&amp;quot;, kommentiert [[Geoffrey Blum]] diesen Satz in seinem Artikel &amp;quot;Onkel Dagoberts Doppelgänger&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Es ist fast so, als hätte Dagobert einen Teil seiner Persönlichkeit in seinen Besitz angelegt. Ein Dagobert ohne sein Geld ist kein Dagobert mehr, ein Dagobert, der nicht mehr der reichste Mann der Welt ist, will nicht mehr Dagobert sein. Insofern sind Gegner wie [[Mac Moneysac]] besonders gefährlich für ihn. Wie schon oben angesprochen symbolisieren sie eine dunkle Seite in ihm. Wenn Dagobert mit [[Mac Moneysac]] um den Titel &amp;quot;Reichster Mann der Welt&amp;quot; kämpft, dann kämpft er um seine Identität. Womit man wieder bei dem Thema &amp;quot;Sicherheit&amp;quot; und &amp;quot;Moralisches, seelisches Gleichgewicht&amp;quot; wäre&amp;amp;nbsp;... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Glorifizierung seines Geldes und damit seines Lebens komprimiert sich im sogenannten [[Glückszehner]]. Er wirkt als einzelner Gegenstand ohne jeglichen materiellen Wert noch viel mehr als Symbol für das besagte Ideal, das sich Dagobert geschaffen hat (siehe oben Zitat [[Geoffrey Blum]]). &amp;quot;Er ist Dagoberts Lebensspender und sein Lebenszweck, man könnte sagen, seine komplette Potenz ist eingeschmolzen in der unscheinbaren kleinen Münze. Wer ihm den Zehner nimmt, raubt ihm die Kraft&amp;quot;, erklärt [[Frank Schätzing]] dieses Phänomen, das uns aus den [[Gundel Gaukeley]]-Geschichten bekannt ist. &lt;br /&gt;
(siehe auch [[Glückszehner]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Komplexe in Dagoberts Charakter entsteht durch die vielen (Teufels-)kreisläufe, in denen A Einfluss auf B hat und B Einfluss auf A hat. Diese Kreisläufe machen oft das Paradoxe in seinem Verhalten aus und erschweren es, sich ein klares Bild von ihm zu machen. Letztendlich ist Dagobert durch seine Undurchschaubarkeit, die nur wenige Figuren mit ihm gemein haben, für viele Leser erst ein so interessanter Charakter. &lt;br /&gt;
Dagobert ist nicht gut oder böse, nicht wohlwollend oder bösartig, weder ein Ideal noch ein schlechter Mensch. Onkel Dagobert weigert sich, in Schablonen gezwängt zu werden, denn er ist ein individueller Charakter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deshalb ist Onkel Dagobert auch ohne den ihn umgebenden unternehmerischen Mythos eine nach wie vor attraktive Figur. In einer Zeit der Gleichmacherei, der Globalisierung, der kleinlichen Querelen und des allgemeinen Verlustes von Selbstwertgefühl behält ein Mann seine Individualität und seinen Traum. Jeder neue Temperamentsausbruch, jeder egoistische Akt und jede Pfennigfuchserei entzückt uns, nicht weil Barks Witze daraus macht, sondern weil sie ein Bemühen um Unsterblichkeit sind. &lt;br /&gt;
Noch ist die Sonne für Dagobert nicht untergegangen.&amp;quot; ([[Geoffrey Blum]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Onkel Dagobert in den Abenteuergeschichten===&lt;br /&gt;
====Die Verbundenheit der Figur zum Genre====&lt;br /&gt;
Abenteuergeschichten nehmen zusammen mit kurzen Gagstorys den großen Raum der Duckgeschichten ein. Dabei ist auffällig, dass Donald stets die Hauptfigur der Kurzgeschichten ist, während Dagobert in den Abenteuergeschichten die führende Rolle spielt. Insofern ist auch gar nicht verwunderlich, dass [[William Van Horn]], der sich in seinen Geschichten meist auf Donald konzentriert, hauptsächlich Kurzgeschichten schreibt, während [[Don Rosa|Rosa]], dessen Lieblingsfigur Dagobert ist, sich auf lange Abenteuergeschichten spezialisiert hat. Da Dagobert fast nur noch in diesen Geschichten die führende Rolle hat, ist der Einfluss des Typus &amp;quot;Abenteuergeschichte&amp;quot; auf Dagobert größer als der jeder anderen Form und hat erheblich zu seinem Charakterbild beigetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Dagobert fast ganz den Bereich der Abenteuergeschichten übernommen hat und [[Donald]] dort nur noch selten bedeutende Rollen einnimmt, mag verwunderlich erscheinen, wo doch Donald in frühen Jahren, als sein reicher Onkel noch nicht erfunden war, die Kategorie der Abenteuergeschichten erfolgreich anführte, und es ist erstaunlich, dass ein alter Mann mit Zwicker, Backenbart und Gehstock von den meisten Autoren passender für Abenteuergeschichten gehalten wird als ein dynamischer &amp;quot;Jungspund&amp;quot;, wenn man ihn so bezeichnen darf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man sich den frühbark&#039;schen Dagobert aus &amp;quot;[[Die Mutprobe]]&amp;quot; ansieht, so ist es offensichtlich, dass dieser Typ nicht als Held einer Abenteuergeschichte fungieren kann. Schon früh wurde für die Abenteuergeschichten sein Charakter abgeändert, und so finden wir in &amp;quot;[[Das Gespenst vom Gumpensund]]&amp;quot; keine Anzeichen von der Griesgrämigkeit, die den frühen Dagobert ausmacht. Doch erst nach &amp;quot;Der arme reiche Mann&amp;quot; waren die Abenteuergeschichten, wie wir sie heutzutage von den Ducks kennen, möglich. Gleichzeitig war mit der neuen &amp;quot;Uncle Scrooge&amp;quot;-Reihe viel neuer Platz für das Genre. Mit der Zeit entstanden immer mehr Abenteuergeschichten, in denen Dagobert die Hauptrolle spielt, und sie hatten einen dementsprechend großen Einfluss auf ihn.&lt;br /&gt;
Die Abenteuergeschichten haben den alten Knauser aus &amp;quot;[[Die Mutprobe]]&amp;quot; offensichtlich genauso stark mit verändert wie er selbst den Rhythmus und die Erzählweise der Abenteuergeschichten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während Donald meist als ein Tourist in fernen Landen verwendet wurde und so vielseitig einsetzbar war, ist das ganze Streben Dagoberts, zumindest anfangs, auf die Vergrößerung seines Vermögens konzentriert, was einen ebenso zielstrebigen Handlungsablauf bewirkte. Andererseits musste sich auch Dagobert dem neuen Geschichtentyp anpassen, damit sie miteinander harmonieren können. In späteren Geschichten bemerken wir einen neuen Zug im Charakter Dagoberts: die Liebe zum Abenteuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Geschichten, insbesondere denen von Rosa, gewinnt Dagobert am Ende der Geschichte gar nicht mal einen Schatz oder verliert sogar welche (s. &amp;quot;[[Wiedersehen mit Tralla La]]&amp;quot;). Ein Großteil der Abenteuer hat sich nie für ihn rentiert!&lt;br /&gt;
In der Geschichte &amp;quot;[[Das Geheimnis der verschollenen Mine]]&amp;quot; lässt Rosa Tick, Trick und Track sagen: &amp;quot;Ein gutes Abenteuer ist ihm allemal wichtiger als die Kohle&amp;quot;. Auch wenn die Aussage im folgenden Teil der Geschichte wieder relativiert wird, trifft es zum Großteil Dagoberts Einstellung zum Abenteuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon weiter oben angemerkt erschien der Dagobert der Kurzgeschichten der frühbarks&#039;schen Zeit anders als in den Abenteuergeschichten. So zeigt der Dagobert in &amp;quot;[[Das Gespenst vom Gumpensund]]&amp;quot; keinerlei Anzeichen von Geiz, Missgunst oder Hass. Onkel Dagobert geht durch die Liebe zum Abenteuer in diesem auf. Don Rosa hebt den Abenteurer in ihm als Kern seines Wesens mehr als alle anderen Zeichner hervor (&amp;quot;Ich sah den Duck in ihnen ([[Donald]] und seinen [[Tick Trick und Track|Neffen]]), den Durst nach Wissen, Abenteuer und Spaß! Alles wonach auch ich einst suchte, als ich noch meinen Idealen folgte&amp;quot;, sagt Dagobert in &amp;quot;[[Ein Brief von daheim]]&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abenteuergeschichten haben einen beträchtlichen Anteil an der Entwicklung seines Charakters vom frühbarks&#039;schen bis zum spätbarks&#039;schen Dagobert gehabt. Durch die Veränderungen im Stil der Abenteuergeschichten sind auch notwendige Veränderungen in seinem Charakter aufgetreten. Viele Umformungen seines Charakters auf die Art der Geschichte haben ihn vielschichtiger werden lassen und dadurch paradoxerweise ein kompakteres, abgeschlosseneres Bild von ihm geschaffen.&lt;br /&gt;
Die Abenteuergeschichten und ihr größter Held sind eine Zweckgemeinschaft, deren Produkt ein neuer Dagobert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gestaltung der Abenteuergeschichten====&lt;br /&gt;
Die Abenteuergeschichte hat eine lange Tradition im Disneykosmos und ist fast so alt wie Dagobert selbst. Mit der Zeit haben sich gewisse Schemen mit häufig wiederkehrenden Elementen entwickelt, sodass die Abenteuergeschichte mit Dagobert einen bestimmten Charakter erhalten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barks, der für die ersten Abenteuergeschichten mit Dagobert verantwortlich ist, hatte ein besonderes Faible für Geschichte und so fließen in die ersten Abenteuergeschichten viele historische Elemente (wie die Eroberung Amerikas durch die Spanier in &amp;quot;Die Sieben Städte von Cibola&amp;quot;). Auch Sagen und Mythen fanden in großer Zahl Eingang in die Geschichten (z.B. &amp;quot;Das goldene Vlies&amp;quot;, sehr interessant auch die Geschichte &amp;quot;Der magische Hammer von Walhalla&amp;quot;, die zu beweisen versucht, dass es die Sagenhelden wirklich gibt). Diese Betonung des Alten, Historischen, Sagenhaften hängt eng mit Dagoberts Charakter zusammen, der persönlich viel mehr mit der Vergangenheit verbunden ist als zum Beispiel sein Neffe Donald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei Barks jedoch die Verwandtschaft in den meisten Fällen bereitwillig mithilft, wird insbesondere Donald in Italien von Dagobert gezwungen mitzugehen (häufig mit seiner Schuldenliste) oder trickst ihn aus. Ein weiteres Merkmal sind die merkwürdigen Fortbewegunsmittel, die Dagobert auf Reisen benutzt. Wenngleich sich in den italienischen Geschichten genauso historische Anleihen finden, sind diese oft freier und weniger bedeutend - in Übereinstimmung zu dem wesentlich gegenwartsorientierteren italienischen Dagobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorlieben und Leiden===&lt;br /&gt;
[[Bild:Dago01 hineinspringen.JPG|thumb|Wie ein Seehund hineinspringen]]&lt;br /&gt;
Er pflegt - meist früh morgens - ein erquickendes Bad in seinem [[Geld]] zu nehmen: Er liebt es, „wie ein Seehund hineinzuspringen, wie ein Maulwurf darin herumzuwühlen und es in die Luft zu werfen“, dass es ihm „auf die Glatze prasselt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider führt der ständige Kontakt zu seinem Geld oft auch zu gesundheitlichen Problemen. So hat der Multimilliardär oft auch unter [[Geld#Nachteile von großen Vermögen|Geldkrankheiten]] wie der &amp;quot;Goldallergie&amp;quot; zu leiden. Sie verbieten oft den Kontakt mit Geld oder machen ihn lebensnotwendig.&lt;br /&gt;
Auch an Gedächtnisschwächen wie &amp;quot;Perduftia spiriti&amp;quot; (engl. &amp;quot;blinkus of the thinkus&amp;quot;) leidet Dagobert in einigen Geschichten (&#039;&#039;Wiedersehn mit Klondike&#039;&#039;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Krankheit anderer Art, eine realistische Erkrankung, die nicht in den Comics ausdrücklich erwähnt wird, aber deren Anzeichen sehr oft auftauchen, ergibt sich ebenfalls aus seiner physischen Bindung zu seinem Geld. Man kann in gewissem Sinne von infantilen, verspielten, &amp;quot;quasi erotischen Ausführungen [seines Umgangs mit Geld] (&amp;quot;Money feels so good and smells so good! It&#039;s the only thing in the world that I can never get enough&amp;quot;)&amp;quot; sprechen, die laut Henner Löffler sogar &amp;quot;eine &#039;&#039;neurotische Zwangsfixierung&#039;&#039;&amp;quot; vermuten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingegen erscheint sein &#039;&#039;Rheumatismus&#039;&#039;, über den Dagobert öfters klagt, bei einer Ente in seinem Alter, die in ihrem Leben (körperlich) hart arbeiten musste, eher normal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Empfohlene Primärliteratur===&lt;br /&gt;
Die meisten Geschichten, die hier aufgezählt werden, wurden bereits im Absatz &amp;quot;Charakter&amp;quot; erwähnt. Hier lediglich eine Aufzählung der wichtigsten Geschichten, die nötig sind, um sich ein vollständiges Bild der Ente machen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Der arme reiche Mann&amp;quot; (Carl Barks, 1952 &amp;quot;Only a Poor Old Man&amp;quot;, z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Micky_Maus_pr%C3%A4sentiert_22#Der_arme_reiche_Mann|MM präsentiert, Nr. 22]])&lt;br /&gt;
:Eine einzige Charakterstudie, in der Barks zum ersten Mal ein neues Bild der Ente vermitteln wollte &lt;br /&gt;
*&amp;quot;Wiedersehn mit Klondike&amp;quot; (Carl Barks, 1953 &amp;quot;Back to the Klondike&amp;quot;, z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Micky_Maus_pr%C3%A4sentiert_22#Wiedersehn_mit_Klondike|MM präsentiert, Nr. 22]])&lt;br /&gt;
:Beschreibt Onkel Dagoberts Begegnung mit Nelly in seinen Jugendjahren &lt;br /&gt;
*&amp;quot;Der zweitreichste Mann der Welt&amp;quot; (Carl Barks 1956 &amp;quot;The Second-Richest Duck&amp;quot;)&lt;br /&gt;
:Erster Auftritt Mac Moneysacs als &amp;quot;zweites Ich&amp;quot; Dagoberts&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Moderne Zeiten&amp;quot; (Carl Barks 1956 unbenannt)&lt;br /&gt;
:Thematisiert Onkel Dagoberts Verhältnis zum Fortschritt&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Ein Brief von Daheim (Don Rosa 2004 &amp;quot;A Letter from Home or The Old Castle&#039;s OTHER Secret&amp;quot;)&lt;br /&gt;
:Dagobert wird durch seine Schwester mit seiner Vergangenheit konfrontiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das größte Vermögen der Welt==&lt;br /&gt;
Das riesige Vermögen, welches er heute in dem extra dafür gebauten, ja erfundenen [[Geldspeicher]] lagert, verdiente und verdient er in zahlreichen Gebieten der Erde auf unterschiedlichste Art und Weise. Einst sogar auf illegale, das gehöre aber nach einem besonderen Erlebnis der Vergangenheit an, so Don Rosa.&lt;br /&gt;
[[Bild:DagobertsVermögen.jpg|thumb|right|Dagoberts Vermögen (50 Oktillionen Taler), die Angaben variieren allerdings laufend (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Bei der Frage, wieviel Geld Dagobert Duck denn nun eigentlich habe, kommt man häufig zu unterschiedlichen Zahlen. Die Zeichner, Texter und Übersetzer lassen dabei gerne ihrer Fantasie freien Lauf, obgleich Dagobert sein Geld üblicherweise per Pegelstand und auch in Kubikhektar misst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vermögensquantifizierungen===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Je nach Quelle besitzt Onkel Dagobert (in der deutschen Version)&amp;amp;nbsp;...&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 13 Trillionen, 224 Billionen, 567 Milliarden, 778 Millionen Taler und 16 Kreuzer [TGDD 7, S.3]&lt;br /&gt;
* 500 Trillionen, 253 Billiarden, 675 Billionen, 123 Milliarden, 934 Millionen, 300&amp;amp;nbsp;500 Taler und 13 Kreuzer [TGDD 18, S.49]&lt;br /&gt;
* 9 Phantastilliarden, 657 Zentrifugillionen Taler und 16 Kreuzer [TGDD 8, S.59]&lt;br /&gt;
* 336 Trillionen Taler [LT 27, S.68]&lt;br /&gt;
* 13 Trillionen Taler und 13 Kreuzer [Barvermögen - TGDD 2, S.35]&lt;br /&gt;
* 50 Phantasilliarden Taler&lt;br /&gt;
* 5 Billionen, 48 Milliarden, 25 Millionen, 103 409 Taler und 65 Kreuzer [Gesamtvermögen - LT 3, S.7]&lt;br /&gt;
* 5 Pimpillionen, 396 Tripstrillionen [Gesamtvermögen - TGDD 78, S.50] &lt;br /&gt;
* 29 Fantastillionen, 42 Quadrillionen, 87 Billionen, 978 Milliarden, 313 Millionen, 461356 Taler und 18 Kreuzer [Vermögen - LT 373, S.21]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Je nach Quelle besitzt Onkel Dagobert (in der amerikanischen Version)&amp;amp;nbsp;...&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Five Billion Quadroplatillion Umptuplatillion Multiplatillion Fantasticatillion Centrifugalillion Dollars and sixteen cents &lt;br /&gt;
*Three cubic acres (das entspräche etwa 772000 Kubikmeter)&lt;br /&gt;
*Nine Fantasticatillion, four Billion Jillion Centriffugalillion Dollars and sixteen cents&lt;br /&gt;
*Four Fantasticatillion, nine Trillion Dollars and sixteen cents&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Angaben sind natürlich prinzipiell mit Vorsicht zu genießen, denn man weiß oft nicht, wie sie eigentlich gemeint sind: Beziehen sie sich nur auf den Bargeldbestand oder umfassen sie auch das Giralgeld, sind sämtliche Vermögenswerte (Kapitalanlagen, Wertsachen, Fabriken,&amp;amp;nbsp;...) mit eingerechnet, etc?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn ein Großunternehmer wie Dagobert Duck hat natürlich kein ruhendes Vermögen, sondern verzeichnet ständig Vermögenszu- und -abgänge. Zu nennen ist etwa die &amp;quot;halbstündige Zuwachsrate aus den Duck&#039;schen Unternehmungen&amp;quot; (LT 16, S.141). Man sieht auch, wie Hubschrauber den Geldspeicher aus der Luft mit Geld befüllen (DDT 111, S.71).&lt;br /&gt;
Dagobert selbst umschreibt seine Geldeinnahmen pro Tag folgendermaßen: &amp;quot;Knapp eine Milliarde! Den Sonntag nicht mitgerechnet.&amp;quot; (MM 23/82, S.4). Laut Tick, Trick und Track betragen seine Tageseinnahmen 10 bis 12 Millionen Taler (LT 100, S.70).&lt;br /&gt;
Wie er auch selbst einräumt, steigt und fällt die Höhe seines Einkommens immer recht schnell (MM 37/03, S.36).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein derartig riesiges Vermögen muss Dagobert entsprechend riesige Steuersummen zahlen. Laut Don Rosa sichern einzig Dagoberts Steuern den Erhalt der Stadt Entenhausen.&lt;br /&gt;
Dagoberts Verhältnis mit dem Finanzamt wird in Geschichten wie &#039;&#039;[[Kampf um Duckland]]&#039;&#039; ([[Don Rosa]]) oder &#039;&#039;[[Die Steuerprüfung]]&#039;&#039; ([[Flemming Andersen]], [[LTB 268]]) beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen um ihn==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dagoberts Angestellte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Butler====&lt;br /&gt;
[[Bild:Kunstvoll-gescheitert.jpg|thumb|right|Dagobert mit seinem treuen Butler Baptist (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
Es kommen mehrere Butler von Onkel Dagobert in den Comics vor: &lt;br /&gt;
*In den LTBs bis ca. Band 100 war &#039;&#039;&#039;Johann&#039;&#039;&#039; normalerweise sein Butler, obwohl er &lt;br /&gt;
*in den Bänden zwischen 10 und 20 teilweise duch &#039;&#039;&#039;Albert&#039;&#039;&#039; ersetzt wurde und &lt;br /&gt;
*im [[LTB 33]] kurzfristig &#039;&#039;&#039;Alfons&#039;&#039;&#039; auftritt. &lt;br /&gt;
*Im [[LTB 145]] gab es dann zum ersten Mal einen Butler mit dem Namen &#039;&#039;&#039;[[Baptist]]&#039;&#039;&#039;, der bis heute normalerweise für den Haushalt zuständig ist. &lt;br /&gt;
*Im [[LTB 107]], sowie in anderen Comics (z.B. [[Disney Paperback]] - Der Dax der Ducks), gab es auch einen Butler namens &#039;&#039;&#039;Josef&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
*In der Serie &amp;quot;[[Duck Tales]]&amp;quot; heißt Dagoberts Diener &#039;&#039;&#039;[[Johann]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sekretärinnen und Sekretäre====&lt;br /&gt;
*Bis heute am häufigsten verwendet wird Fräulein [[Rita Rührig]], eine nette, ältere Sekretärin, die auch mal die ein oder andere Geschichte über Dagobert erzählt.&lt;br /&gt;
*Auch Fräulein Emsig ist eine öfters auftauchende Sekretärin Dagoberts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandschaft===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dagobert Duck ist laut Barks&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*der Onkel von [[Donald Duck]]&lt;br /&gt;
*der Großonkel von [[Tick, Trick und Track]] Duck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;laut Rosa und dessen Stammbaum der Ducks&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*der Sohn von [[Dietbert Duck]] (&#039;&#039;Fergus McDuck&#039;&#039;) und [[Dankrade Duck]] (&#039;&#039;Downy McDuck&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
*der Bruder von [[Dortel Duck]] (&#039;&#039;Hortense McDuck&#039;&#039;) und [[Mathilda Duck]] (&#039;&#039;Matilda McDuck&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
*der Onkel von [[Della Duck]] (er ist bei Rosa nicht der Onkel von [[Dussel Duck]] und [[Gustav Gans]]: Dussel und Gustav stammen laut Rosas Stammbaum von der Seite von Donalds Vater, Onkel Dagobert von der Seite von Donalds Mutter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;laut Van Horn&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*der Halbbruder von [[Dietram Duck]] (&#039;&#039;Rumpus McFowl&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In den italienischen Geschichten ist er&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*der Sohn von Douglas und Gila Duck (letztere vermutlich geborene Gans) &lt;br /&gt;
*der Bruder von [[Dorette Duck]]&lt;br /&gt;
*der Halbbruder von [[Herr Feilmeier|Onkel Dettmar]] (&#039;&#039;Gedeone de Paperoni&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
*Laut [[Marco Rota]] nahm Dagobert zusammen mit Dorette das Findelkind Donald auf, später stellte sich heraus, dass dieser sogar sein leiblicher Neffe ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feinde===&lt;br /&gt;
[[Bild:Alittlesomethingspecial.jpg|thumb|350px|Dagoberts Feinde rotten sich in &#039;&#039;[[Sein goldenes Jubiläum]]&#039;&#039; von Don Rosa zusammen.]]&lt;br /&gt;
Die meisten Erzfeinde Dagoberts haben es auf sein sauber verdientes Vermögen abgesehen, allen voran die [[Panzerknacker]] (&#039;&#039;Beagle Boys&#039;&#039;), die schon bei Barks ihre Finger nicht vom Geldspeicher lassen können. Die Hexe [[Gundel Gaukeley]] hat es speziell auf Dagoberts [[Glückszehner]] abgesehen, den sie braucht, um aus ihm ein Amulett anzufertigen, dass sie zur mächtigsten Hexe der Welt machen soll. Daneben muss Dagobert seinen Titel als reichster Mann der Welt gegen [[Mac Moneysac]], [[Klaas Klever]] und viele andere Konkurrenten der Hochfinanz verteidigen, die gern auch mal zu illegalen Maßnahmen greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle oben genannten Gegner Dagoberts hat Carl Barks ins Leben gerufen. Von anderen Zeichnern stammen z. B. [[Kuno Knäul]] (Romano Scarpa) und [[Arpin Lusene]] (Don Rosa).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Figur von Barks ist noch Wert zu legen, obwohl sie immer nur am Rande auftauchte. Es ist der schweinsgesichtige [[Shandy Schofel]], der Vorbild für viele andere Schurken war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Veröffentlichungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagobert Duck wurde vom Egmont-Ehapa-Verlag zur Titelfigur für das Taschenbuch &amp;quot;[[Dagobert Duck (Heft)|Dagobert Duck]]&amp;quot; gemacht. Dieses Heft ist ähnlich wie ein [[Donald Duck Heft|Donald Duck]] Heftchen aufgebaut, z.B. umfasst das Heft auch [[Micky Maus]] Geschichten.&lt;br /&gt;
Onkel Dagobert war eine Comicreihe, die von 1987 bis 1993 beim Egmont Ehapa Verlag im Taschenbuchformat erschien. Sie hat das gleiche Format wie die Comicreihen Donald Duck und Panzerknacker &amp;amp; Co. Insgesamt gab es 82 Ausgaben. Jede Ausgabe hatte 100 Seiten und wurde für 3,80 DM verkauft.&lt;br /&gt;
Die Ausgaben 1 bis 4 waren deutsche Versionen der dänischen Panzerknacker-Hefte „Bjørne-Banden“, die meisten folgenden Ausgaben waren Übersetzungen der dänischen Micky-Maus-Hefte.&lt;br /&gt;
Eine Liste der Onkel-Dagobert-Taschenbücher gibt es hier: [http://www.duckipedia.de/index.php5?title=Kategorie:Onkel_Dagobert_%28Taschenbuch%29].&lt;br /&gt;
Eine weitere Veröffentlichung mit Dagobert in der Hauptrolle ist die 2-er Bücherserie [[Ich Onkel Dagobert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Onkel Dagobert in Film und Fernsehen===&lt;br /&gt;
Dagobert, eine der wenigen Disneyhauptfiguren, die nicht aus dem Filmgeschäft stammte, wurde auch später nur sehr selten für dieses Medium verwendet. Deshalb ist die folgende Liste, im Vergleich zu anderen Figuren, auch klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kino===&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[Scrooge McDuck and Money]]&amp;quot; (1967)&lt;br /&gt;
Dieser Kurzfilm stellte das Filmdebüt Dagoberts dar.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[Mickys Weihnachtsgeschichte]]&amp;quot; (1983, &amp;quot;Mickey&#039;s Christmas Carol&amp;quot;)&lt;br /&gt;
In diesen Film, der eine Anlehnung an &amp;quot;Ein Weihnachtslied in Prosa&amp;quot; von Dickens ist, kommt Dagobert (engl. Scrooge Mc Duck) wieder zu seinen Anfängen, indem er als Ebenezer auftritt, der Vorbild für die Figur war.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[DuckTales der Film: Jäger der verlorenen Lampe]]&amp;quot; (1990, &amp;quot;Duck Tales: The Movie, Treasure of the Lost Lamp&amp;quot;) &lt;br /&gt;
Hier tritt der Dagobert aus der Serie &amp;quot;[[Duck Tales]]&amp;quot; in einer Abenteuergeschichte auch im Kino auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fernsehen===&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[Sport Goofy im Fußballfieber]]&amp;quot; (TV-Special, 1986, &amp;quot;Sport Goofy in Soccer Mania&amp;quot;)&lt;br /&gt;
Onkel Dagobert (gesprochen von Will Ryan) spendet einen alten, verbeulten Pokal als Siegestrophäe für Tick, Trick und Tracks Fußballturnier.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[DuckTales]]&amp;quot; (TV-Serie, 1987-1990)&lt;br /&gt;
In dieser Serie wurde eine ganz neue Welt mit vollkommen anderer Figurenkonstellation um Dagobert erschaffen. Er selbst, als Hauptperson, war hier zu einem gutmütigen, sanften Opa verändert.&lt;br /&gt;
* Außerdem sind noch Auftritte in den TV-Serien [[Raw Toonage]] (1992) und [[Mickys Clubhaus]] (2001) verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Direct-to-DVD-Produktionen===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Mickey&#039;s Once Upon a Christmas&amp;quot; im Segment &amp;quot;Stuck On Christmas&amp;quot; (1999)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Mickey&#039;s Twice Upon a Christmas&amp;quot; im Segment &amp;quot;Christmas: Impossible&amp;quot; (2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dagobert in anderen Sprachen==&lt;br /&gt;
Hier sind einige Beispiele dafür aufgelistet, wie Dagobert Duck in anderen Sprachen genannt wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Deutsch: Dagobert Duck&lt;br /&gt;
*Englisch: Uncle Scrooge&lt;br /&gt;
*Spanisch: Tío Gilito&lt;br /&gt;
*Italienisch: Zio Paperone&lt;br /&gt;
*Französisch: Oncle Picsou&lt;br /&gt;
*Dänisch: Onkel Joakim&lt;br /&gt;
*Türkisch: Varyemez Amca&lt;br /&gt;
*Tschechisch: Strýček Skrblík&lt;br /&gt;
*Ungarisch: Dagobert McCsip&lt;br /&gt;
*Polnisch: Wujek Sknerus&lt;br /&gt;
*Niederländisch: Oom Dagobert&lt;br /&gt;
*Schwedisch: Farbror Joakim&lt;br /&gt;
*Indonesisch: Paman Gober&lt;br /&gt;
*Vietnamesisch: Bác Scrooge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abschnitt &amp;quot;Charakter&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*[[Geoffrey Blum]]: &amp;quot;Eine Liebesgeschichte vom Geld&amp;quot;, Barks Library Onkel Dagobert 3&lt;br /&gt;
*[[Geoffrey Blum]]: &amp;quot;Einstürzende Imperien Teil 1: Die Zeit als Goldgräber&amp;quot;, Barks Library Onkel Dagobert 19&lt;br /&gt;
*[[Geoffrey Blum]]: &amp;quot;Ausgebrannt&amp;quot; Barks Library Onkel Dagobert 17&lt;br /&gt;
*[[Geoffrey Blum]]: &amp;quot;Onkel Dagoberts Doppelgänger&amp;quot; Barks Library Onkel Dagobert 11&lt;br /&gt;
*[[Frank Schätzing]]: &amp;quot;Die Abenteuer der Ducks auf hoher See&amp;quot; (Kommentare)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abschnitt &amp;quot;Das größte Vermögen der Welt&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Henner Löffler]]: &amp;quot;[[Wie Enten hausen - Die Ducks von A bis Z]]&amp;quot; (Abschnitt: Dagobert Duck)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abschnitt &amp;quot;Onkel Dagobert in Film und Fernsehen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Dave Smith und Steven Clark: &amp;quot;Disney - die ersten 100 Jahre&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abschnitt &amp;quot;Dagobert in anderen Sprachen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[http://coa.inducks.org/character.php?c=US Inducks: Dagobert Duck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
===Duckipedia===&lt;br /&gt;
*[[Geld]]&lt;br /&gt;
*[[Glückstaler]]&lt;br /&gt;
*[[Geldspeicher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===WWW===&lt;br /&gt;
*[http://www.dagobert-duck.com Fanpage Dagobert-Duck.com]&lt;br /&gt;
*[http://coa.inducks.org/simp.php?d1=Dagobert+Duck&amp;amp;kind=0 Dagobert Duck beim Inducks]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Dagobert_Duck Wikipedia-Artikel über Dagobert Duck]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Fantastilliarde Wikipedia-Artikel über die erfundene Zahl &amp;quot;Fantastilliarde&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.uni-koblenz.de/~antonina/onkel-dagobert.html Erörterung zu &amp;quot;sagenhaften Elementen in Onkel-Dagobert-Geschichten&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Duck-Universum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Haarnasenwombat</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Dagobert_Duck&amp;diff=50369</id>
		<title>Dagobert Duck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Dagobert_Duck&amp;diff=50369"/>
		<updated>2009-06-29T17:00:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Haarnasenwombat: /* Charakter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[en:Scrooge McDuck]]&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt die Figur &#039;&#039;Dagobert Duck&#039;&#039;. Für die Taschenbuchreihe siehe [[Onkel Dagobert (Taschenbuch)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dagobert Duck Gesicht.jpg|thumb|right|Dagobert Duck (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dagobert Duck&#039;&#039;&#039; ist ein von [[Carl Barks]]  erfundener Bewohner der Stadt [[Entenhausen]] und der reichste Mann der Welt. Sein Barvermögen hortet er in seinem [[Geldspeicher]], welcher auf dem [[Glatzenkogel]] steht und ihm und seinen Angestellten gleichzeitig als Arbeitsplatz dient, heutzutage wohnt er sogar darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Dagobert Duck wurde 1947 von [[Carl Barks]] erfunden und kam erstmals in der Geschichte &amp;quot;&#039;&#039;[[Die Mutprobe]]&#039;&#039;&amp;quot; (auch &amp;quot;&#039;&#039;Weihnachten auf dem Bärenberg&#039;&#039;&amp;quot;, engl. &#039;&#039;Christmas on Bear Mountain&#039;&#039;) als [[Donald Duck|Donalds]] reicher, griesgrämiger Onkel zum Einsatz. Anfangs noch ein kränklicher alter Mann, änderte sich allmählich sein Erscheinungsbild von Comic zu Comic zu seinem heutigen Aussehen: ein roter (manchmal allerdings auch blauer oder grüner) Gehrock, Zylinder, Zwicker und Spazierstöckchen. Sein erstes Auftreten mit seiner heutigen Gestalt findet man erst 1950 in Barks&#039; &amp;quot;&#039;&#039;[[Der zählende Papagei]]&#039;&#039;&amp;quot; (auch &amp;quot;&#039;&#039;Donald Duck und das mathematische Wundertier&#039;&#039;&amp;quot;, engl. &#039;&#039;The Pixilated Parrot&#039;&#039;) wieder. Aber auch sein Charakter wurde entschärft und gelegentlich seine weiche Seite gezeigt.&lt;br /&gt;
Nachdem die Figur regen Zuspruch unter den Lesern fand, bekam sie 1952 eine erste eigene Comicreihe: &amp;quot;Walt Disney&#039;s Uncle $crooge&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Sein Originalname &#039;&#039;Scrooge McDuck&#039;&#039; spielt auf den Ebenezer Scrooge der Weihnachtsgeschichte Charles Dickens&#039; (&amp;quot;&#039;&#039;A Christmas Carol&#039;&#039;&amp;quot;) an. Der deutsche Name &#039;&#039;Dagobert&#039;&#039; bezieht sich hingegen auf den gleichnamigen Merowingerkönig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 bekommt Dagobert in dem Südafrikaner [[Mac Moneysac]] seinen ersten größeren Konkurrenten, 5 Jahre später wird auch [[Klaas Klever]] eingeführt. Letzterer ist gerade in den italienischen Comics und damit in den LTBs häufiger anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dagoberts Lebensgeschichte==&lt;br /&gt;
Über Dagoberts Lebensgeschichte ist erstaunlich viel geschrieben worden, und in Folge dessen auch viel Verschiedenes bzw. Widersprüchliches. [[Carl Barks]] erfand als erster zu seiner Figur auch Informationen zu seinem Leben. Aus diesen &amp;quot;Fakten&amp;quot; entwickelte später Don Rosa seine Saga &amp;quot;[[Sein Leben seine Milliarden]]&amp;quot;. Aber auch Italien und andere Länder haben ihre Versionen und dort jeder Zeichner wieder andere Vorstellungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeine Fakten===&lt;br /&gt;
Jedoch haben sich einige Behauptungen fest überall durchgesetzt, ob in Italien, Amerika, Deutschland oder Unstetistan, sodass man von allgemeinen Fakten sprechen kann. Diese bauen meistens auf dem verständlichen Gedanken, dass Dagobert sein Geld hart erarbeitet hat. In vielen Fällen basieren sie auch auf einigen Aussagen in Barks&#039; Geschichten und variieren diese nur leicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTBEE11 Alaska.jpg|thumb|left|Auch bei den Italienern nimmt Dagobert am Goldrausch teil (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
Einmal wäre dort der Goldrausch. Ein Motiv, das in allen Versionen Dagoberts Lebens auftaucht. Allgemein unterscheidet man in den amerikanischen Landen zwischen dem Kalifornischen Goldrausch, dem Goldrausch am Colorado, dem Goldrausch am Klondike, ansonsten zwischen dem in Australien, dem in Südafrika und dem in Neuseeland. &lt;br /&gt;
Vor allen Dingen der Goldrausch am Klondike wird oft verwendet. In zahlreichen italienischen Geschichten redet Dagobert nostalgisch über ihn, während Carl Barks Dagobert direkt wieder an den Ort seiner Jugend zurückschickt (&amp;quot;Wiedersehn mit Klondike&amp;quot;). Don Rosa hat direkt drei Geschichten über den jungen Dagobert als Goldschürfer am Klondike gezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fortwährende Suche des jungen Dagoberts nach Reichtum in aller Herren Länder, hat den Disneyautoren die Möglichkeit gegeben, ihn alle Sprachen, die es nur gibt, sprechen lassen zu können. So kann er tibetisch, weil er angeblich anno 1892 bereits einmal dort weilte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird behauptet, dass er in Schottland geboren wurde. Das konnte sich wahrscheinlich durch den sprichwörtlichen Geiz der Schotten durchsetzten. In einigen Geschichten stammen jedoch nur seine Vorfahren aus Schottland, während er waschechter Amerikaner ist. So zum Beispiel in &amp;quot;Dynastie Duck&amp;quot;, einer Erzählung über die Geschichte der Ducks, in der Dagoberts Ahnen von Schottland schon mit Kolumbus persönlich nach Amerika kamen.&lt;br /&gt;
Auch das Bild des Schuhputzers ist sehr verbreitet. So taucht es auch in &amp;quot;Die große Langeweile&amp;quot; von [[Carl Fallberg]] und [[Tony Strobl]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Don Rosa===&lt;br /&gt;
[[Bild:TLaToSMD.jpg|thumb|right|Amerikanisches Cover]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Hauptartikel: [[Sein Leben, seine Milliarden]]&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des oben bereits schon angesprochenen Chaos bezüglich Dagoberts Lebensgeschichte wurde Don Rosa von [[Egmont]] beauftragt, endlich Ordnung in dieses schwammige Wirrwarr zu bringen. Rosa orientierte sich fast ausschließlich an Angaben, die Barks in seinen Geschichten gemacht hatte und baute daraus eine Biografie für den berühmten Enterich. &amp;quot;&#039;&#039;Es ging nie darum, eine amtliche Vita zu schreiben, sondern nur um meine persönliche Version&#039;&#039;&amp;quot;, so Rosa selbst. Trotzdem hat dieses Werk bei vielen Fans den Status absoluter Gültigkeit erreicht und andere Zeichner, wie Marco Rota, versuchen, auch auf Drängen vieler Leser, ihre eigenen Geschichten von Dagoberts Jugend in Rosas Biografie zu integrieren. So erzählt etwa Dagobert in der Geschichte &amp;quot;Ein wahrer Held im Wilden Westen&amp;quot;, dass man ihn &amp;quot;Glasgow Kid genannt&amp;quot; habe – ein Name aus dem zweiten Kapitel der Don-Rosa-Saga. Andere Leser und Autoren hingegen argumentieren, eine komplette Biografie entzaubere das Mysterium um Dagoberts Jugend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagobert ist laut Don Rosa 1867 in Glasgow (Schottland) als Sohn von [[Dietbert Duck|Dietbert]] und [[Dankrade Duck]] zur Welt gekommen und unter ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen. Zu seiner Familie zählen, so Rosa weiter, seine Schwestern [[Mathilda Duck|Mathilda]] und [[Dortel Duck|Dortel]] sowie sein Onkel [[Jakob Duck|Jakob &amp;quot;Jungerpel&amp;quot; Duck]]. Seinen ersten Zehner verdient er sich als Schuhputzer (Ein Fakt, den sich Rosa, anders als sonst, bei [[Tony Strobl]] entliehen hat). Inspiriert durch diese ausländische Münze wandert er im zarten Alter von 12 bis 13 Jahren zu seinem Onkel Diethelm nach Amerika aus. Dort betätigt er sich als Flussdampferkapitän, bis er, nach dem Bankrott seines Geschäfts, über Umwege Cowboy in Montana wird.&lt;br /&gt;
Im vierten Kapitel versucht er sich als &amp;quot;Kupferschürfer&amp;quot;, und ersteht durch eine Gesetzeslücke eine große Mine, die er jedoch aufgeben muss, da die Ducks in Schottland Geld benötigen, um die Grundsteuer für die [[Duckenburgh]] zahlen zu können.&lt;br /&gt;
Später treibt er sich noch immer erfolglos in Afrika und Australien rum, bis er endlich am Klondike zu Reichtum kommt.  &lt;br /&gt;
Nach einem Besuch als reicher Mann in Schottland lässt er sich in Entenhausen nieder und arbeitet – teilweise auch mit unehrlichen Mitteln – auf sein Ziel hin, reichster Mann der Welt zu werden. Durch einen Streit mit seinen Schwestern entzweit, vereinsamt er, nachdem er dieses Ziel erreicht hat.&lt;br /&gt;
Erst seine Neffen und Großneffen können in ihm wieder den &amp;quot;Abenteuergeist&amp;quot; wecken und durch abrupte Änderung seines Wesens wird er wieder der aktive Kerl, wie wir ihn aus den Geschichten kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Charakter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Figur Dagobert von verschiedenen Zeichnern in verschiedenen Ländern benutzt wurde, sind auch verschiedene Charakterbilder des großen Ducks entstanden. Grob kann man die einzelnen Darstellungen seiner Persönlichkeit in den italienischen und den amerikanischen Dagobert unterteilen. Bei dem amerikanischen Dagobert empfiehlt sich eine weitere Unterscheidung zwischen den Zeichnern [[Don Rosa|Rosa]] und [[Carl Barks|Barks]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Amerika===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Barks&#039;scher Dagobert====&lt;br /&gt;
[[Carl Barks]], der Erfinder von Dagobert, hat sich in seinen Geschichten intensiv mit dessen Charakter auseinandergesetzt und ihn im Laufe der Jahre mehr geformt als die meisten anderen Zeichner. &lt;br /&gt;
Die Entwicklung Dagoberts bei [[Carl Barks|Barks]] lässt sich grob in drei Phasen beschreiben: den frühbarks&#039;schen Dagobert, den klassischen Dagobert und den spätbarks&#039;schen Dagobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Der frühbarks&#039;sche Dagobert=====&lt;br /&gt;
In der Zeit kurz nach [[Carl Barks|Barks]] ersten Dagobert-Geschichte ist Dagobert ausschließlich mit negativen Charaktereigenschaften versehen. Dieser Dagobert ist ein Gebilde aus Machthunger, Habgier, Falschheit und Hinterlist - das Musterbild eines Bösewichts und Fieslings. Tatsächlich nimmt Dagobert damals vor allen Dingen in den kürzeren Donald-Duck-Geschichten die Rolle des Antagonisten ein. In diesen ersten Geschichten wird sein Geld dabei fast nie optisch dargestellt und auch für ihn selbst scheint es keine große Rolle zu spielen. Im Gegenteil - er hat keinerlei Skrupel, es in großen Mengen für Anerkennung und Macht auszugeben. Das große Merkmal des heutigen Dagoberts, der Geiz, ist hier also noch nicht ausgeprägt. Gerade in der ersten Geschichte kommt hingegen zum Vorschein, dass Dagobert ein Machtmensch ist, der alle anderen kontrollieren und im Dienste seiner Interessen mittels seines Reichtums manipulieren will. Damit stellt er sich – in geradezu menschenverachtender Manier – über alles und jeden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Der klassische Dagobert=====&lt;br /&gt;
Damals erschienen die ersten Dagobertgeschichten in Donald Duck-Heftchen, oder den &amp;quot;[[Walt Disneys Comics and Stories]]&amp;quot;. Als Disney später die Herausgabe einer Onkel-Dagobert-Reihe erlaubte, da konnte deren größte Hauptperson natürlich nicht gleichzeitig Held und Bösewicht sein. Also musste an der Persönlichkeit des Knausers etwas geändert werden. &lt;br /&gt;
[[Carl Barks|Barks]] zeichnete Dagobert nun erstmals vielseitiger. Er zeigte, wie er durch harte Arbeit und festen Willen zum reichsten Mann der Welt wurde, erklärte also seinen Charakter aufgrund seiner Lebensgeschichte, er erregte Mitleid für ihn beim Leser, ließ diesem Dagoberts Beziehung zum Geld eher als verschrullt erscheinen - kurz er beleuchtete ihn von anderen und auch positiveren Seiten. In einem Interview, geführt von Bruce Hamilton, erklärte [[Carl Barks|Barks]]: „Ich ging zurück, bis in die Tage, als (Dagobert) noch Blasen an den Händen und erfrorene Füße hatte, alles nur um zu beweisen, dass er diesen unverschämten Reichtum wirklich verdient hat.“ Zu diesen Aspekten ist vor allen Dingen die Geschichte &amp;quot;Only A Poor Old Man&amp;quot; / &amp;quot;[[Der arme reiche Mann]]&amp;quot; interessant.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie schon eben betont machte Dagobert keine Metamorphose vom bösen zum guten Dagobert durch, er wurde nur aus anderen Perspektiven betrachtet. Doch öfters tauchte wie ein Geist der &amp;quot;böse&amp;quot; Dagobert auf und erinnert den Leser, dass wir uns kein allzu simples Bild von seiner Wesensart machen dürfen. &lt;br /&gt;
Dagobert selbst scheint diese Seite selbst zu verdrängen und so fechtet er, als [[Mac Moneysac]] in der ersten und zweiten Moneysacgeschichte als die unerwünschte andere Seite auftaucht, symbolisch Wettkämpfe aus, welche Seite seines Charakters die stärkere ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagobert spielte lang genug die Nebenrolle, dass sein Charakter klare Konturen annehmen konnte, sodass er durch seine Umfunktionierung in eine Hauptfigur nur bereichert werden konnte, aber nicht verwässert wurde. Er ist Symbiose einer Nebenrolle und einer Hauptrolle. Die Entscheidung des „Golden Key“-Verlags, eine „Uncle Scrooge“-Heftreihe zu veröffentlichen, sollte den entscheidenden Umbruch im Charakter Dagoberts hervorrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Der spätbarks&#039;sche Dagobert=====&lt;br /&gt;
In den späteren Geschichten wird die markante Persönlichkeit Dagoberts, die er in den &amp;quot;klassischen Jahren&amp;quot; erhielt, verwässert und verfälscht. Er mutierte zu einem liebenswürdigen Opa, zu einem netten älteren Herrn - ein starker Kontrast zum Dagobert aus &#039;&#039;[[Die Mutprobe]]&#039;&#039;. Allgemein befasst sich [[Carl Barks]] aber auch nicht mehr so sehr mit Dagoberts Charakter, wie in der &amp;quot;klassischen Zeit&amp;quot;, in der er fast Charakterstudien in seinen Geschichten unterbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fazit der Entwicklung=====&lt;br /&gt;
In diesem letzten Beispiel zeigt sich ein letztes Mal, wie er seiner Aufgabe, seiner Rolle, die je nach Geschichte eine andere ist, andauernd angepasst wurde. Dagoberts Charakter wurde durch die vielen Formen, Typen von Geschichten, durch die einzelnen Schaffensphasen Barks’ geprägt. Die Einteilung in die drei Phasen „frühbarks’scher Dagobert“, „klassischer Dagobert“ und „spätbarks’scher Dagobert“ ist nur eine grobe und darf dem Leser nicht die Vorstellung von voneinander unabhängigen Charakterbildern lediglich der gleichen Figur erzeugen. Dagobert ist eine Sammlung von verschiedenen Charaktereigenschaften, die sich zu immer wieder verschiedenen Charakterbildern zusammenfügten, was auf die Inkonsistenz des barks’schen Werkes zurückzuführen ist. &lt;br /&gt;
Diese Anzahl an immer wieder verschiedenen Interpretationen seines Charakters macht die Vielseitigkeit und damit verbundene Komplexität seines Wesens aus. Teilweise eine Ansammlung sich ergänzender und auch widersprechender Stereotypen als auch abgeschlossener Charakteristika in zahlreichen Geschichten bilden den Dagobert, den wir kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Autobiografische Züge im Charakter Dagoberts=====&lt;br /&gt;
Dagobert ist die Figur, die [[Carl Barks|Barks]] wohl am häufigsten verwendet und mit deren Charakter er sich am meisten auseinandergesetzt hat. Viele Fans haben sich über autobiografische Züge im Charakter Dagoberts Gedanken gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Autor eine Figur entwickelt und sie solange verwendet, wie [[Carl Barks|Barks]] es mit Onkel Dagobert handhabte, dann erscheint es fast unmöglich, dass nicht mal hier oder dort etwas vom Charakter des Autors und seinen Überzeugungen mit in die Person einfließt.&lt;br /&gt;
[[Carl Barks|Barks]], der sich meist weigerte, sich zu dem Thema zu äußern, hat nur einmal ausführlicher darüber geredet. In einem Interview mit Bruce Hamilton sagte er:&amp;quot;Onkel Dagobert hatte seine liebe Not damit, zu retten, was er entweder duch harte Arbeit oder durch krumme Geschäfte verdient hatte - mit anderen Worten, er kämpfte permanent um den Erhalt seines Status quo. Er hat sich ein nettes, angenehmes Plätzchen geschaffen, wo er reich und sicher ist, und das will er bewahren. Natürlich kenne ich dieses Gefühl, das bisschen finanzielle Sicherheit bewahren zu wollen, das man sich erarbeitet hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch geht das Autobiografische nach Meinungen verschiedener Fans (darunter auch [[Geoffrey Blum]]) weit über dieses nicht unnormale Verhalten hinaus. &lt;br /&gt;
Auf den ersten Blick fallen ähnliche Lebensweisen des Erfinders und seiner Schöpfung auf. Da wäre einmal die Abgeschiedenheit, in der der Autor lebte, um seine Comics zu produzieren, die Dagoberts Abschottung in seinem Geldspeicher entspräche. &amp;quot;Ganz klar ist Onkel Dagoberts Bedürfnis nach Privatssphäre und räumlicher Abgeschiedenheit eigentlich das, was [[Carl Barks]] empfindet&amp;quot;, schreibt [[Geoffrey Blum]] in seinem Artikel &amp;quot;Ausgebrannt&amp;quot;. Und wenn man sich den Dagobert anschaut, der allem Fortschritt und der übrigen Außenwelt kritisch gegenübersteht, so wird man schnell dazu verleitet, Paralellen zu Barks zu ziehen, der genau diesen Aspekt vor allem in seinem Spätwerk zum Thema seiner Geschichten gemacht hat. [[Geoffrey Blum|Blum]] spricht sogar von einer &amp;quot;Angst vor der Außenwelt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ließen sich genauso große Differenzen zwischen [[Carl Barks|Barks]] und Dagobert finden und so kann man diese Frage nicht mit &amp;quot;Ja&amp;quot; oder &amp;quot;Nein&amp;quot; beantworten.&lt;br /&gt;
Der einzige, der dazu fähig wäre, war [[Carl Barks]], doch dieser zog es, bis auf die hier erwähnten Aussagen, vor, sich bis zu seinem Tod in Schweigen zu hüllen und somit bleibt es wohl Spekulationssache, wieviel Barks in Dagobert oder wie viel Dagobert in [[Carl Barks|Barks]] steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im vorletzten Abschnitt erwähnten Paralellen beziehen sich hauptsächlich auf den Artikel &amp;quot;Ausgebrannt&amp;quot; von [[Geoffrey Blum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rosa&#039;scher Dagobert==== &lt;br /&gt;
[[Don Rosa]], der ja auch die oben erwähnte Lebensgeschichte Dagoberts schrieb, betont bei Dagobert meist seine romantische Seite, seine träumerische und nostalgische Art. Er lässt Dagobert sich mit glasigen Augen in Erinnerungen schwelgen und bringt dabei einen sehr starken Kontrast zu dem italienischen Dagobert, der ja sehr in der Gegenwart lebt.&lt;br /&gt;
[[Don Rosa|Rosa]] hebt vor allen Dingen den Konflikt zwischen dieser &amp;quot;romantischen Art&amp;quot; und seiner anderen &amp;quot;harten Seite&amp;quot;, die nichts mit &amp;quot;Gefühlsduseleien&amp;quot; zu tun haben will hervor.&lt;br /&gt;
Teilweise erscheint Dagobert dadurch zum Gefangenen seiner eigenen &amp;quot;harten Seite&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Hier stellt sich die Frage, ob in diesem Fall das Sprichwort &amp;quot;Harte Schale - weicher Kern&amp;quot;, wie es in vielen Duck-Geschichten verwendet wird, zutrifft, wenn wir die &amp;quot;harte Schale&amp;quot; eben nur als Fassade und den &amp;quot;weichen Kern&amp;quot; als eigentliches Wesen Dagoberts sehen. Denn schließlich würde das alleinige Vorhandensein dieser &amp;quot;Schale&amp;quot; tiefere Fragen auf seinen Charakter zurückwerfen.&lt;br /&gt;
Viele Autoren führen dies auch auf einen frühbarks&#039;schen Zug in seiner Wesensart zurück, andere und darunter eben auch [[Don Rosa|Rosa]] erklären dies anhand seiner Lebensgeschichte (siehe [[Sein Leben, seine Milliarden]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Italien===&lt;br /&gt;
Da im italienischen Duckkosmos (anders als bei Rosa und Barks) Texter und Zeichner oft getrennt sind, ist eine spezielle Charakterisierung der einzelnen Zeichner nicht möglich. Die Aussagen treffen im Allgemeinen zu, doch es gibt immer Ausnahmen, wie zum Beispiel bei [[Romano Scarpa]], der den Charakter in vielen Fällen anders dargestellt hat als seine Kollegen. &lt;br /&gt;
[[Bild:Grimmbarts-Schatz-Panel.jpg|thumb|right|Wenn es um sein Geld geht, neigt der italienische Dagobert zu emotionalen Übertreibungen. (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
Wie schon erwähnt stellt der italienische Dagobert praktisch das Gegenstück zum rosa&#039;schen Dagobert dar. Der italienische Dagobert lebt sehr in der Gegenwart, ist weniger nostalgisch, aber auch weniger überlegt vorausschauend, handelt oft vorschnell und unüberdacht. So &amp;quot;verplappert&amp;quot; (wie er selbst es formuliert) er sich oft in Streitgesprächen mit seinem Rivalen Klaas Klever. Tatsächlich neigt der italienische Dagobert zur Prahlerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein reagiert Dagobert in Italien um einiges emotionaler als in Amerika. In den meisten Geschichten neigt Dagobert zur Überreaktion, schwankt zwischen absoluter Verzweiflung und Resignation, Wutanfällen, wie wir sie eigentlich nur noch vom Donald der Zeichentrickfilme kennen, und großer Hektik und Aktivität. &lt;br /&gt;
Der italienische Dagobert ist in mancher Hinsicht vitaler als sein amerikanisches Pendant und beschwert sich seltener über Altersbeschwerden, wie sein Rheuma, sondern ist immer bereit zu zeigen, dass er sich noch jung fühlt. Auch das &amp;quot;gute&amp;quot; Verhältnis zu Donald schwankt manchmal so stark ins Gegenteil, dass er seinen Neffen mit Äxten und Messern verfolgt, um sich für einen millionenschweren Verlust zu rächen, der auf dessen Konto geht.&lt;br /&gt;
Auch hier ein großer Gegensatz zu [[Don Rosa]]: Während nämlich dessen Dagobert von grundauf ehrlich ist, flunkert Italiens Dagobert mehr und scheut auch nicht, zu illegalen Mitteln zu greifen. Allerdings ist er deshalb keine negativ besetzte Figur, wie etwa der frühbarks&#039;sche Dagobert, denn zum einem reagiert er so auf [[Klaas Klever]], der meistens noch unehrlicher und fieser ist, zum anderen geht er mit seinen &amp;quot;Makeln&amp;quot; mit einem solch augenzwinkernden Charme um, dass der Leser dem verschmitzten alten Herrn mit dem Zylinder nichts ankreiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Harte Schale, weicher Kern - Dagoberts Beziehung zu Geld und zu seinen Verwandten===&lt;br /&gt;
[[Bild:Only A Poor Old Man.jpg|thumb|300px|left|„Du bist bloß ein &#039;&#039;&#039;armer, alter Mann&#039;&#039;&#039;.“]]&lt;br /&gt;
Da sein Geld viel mit seinem Charakterbild zusammenhängt, wird dieser Aspekt genauer behandelt. Über Dagoberts Beziehung zum [[Geld]] wurde schon viel diskutiert. Auch die Beziehung zu seiner Verwandtschaft wurde bereits sehr verschieden dargestellt. Dieser Artikel soll möglichst allgemeingültig sein, bezieht sich jedoch insbesondere auf die Geschichten von [[Carl Barks|Barks]]. Da man in den Geschichten nur sehr selten direkte Charakterisierungen findet, kann es durchaus verschiedene Interpretationen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voraussetzung, auf die alles Weitere aufbaut, ist, dass Dagobert kein Kapitalist im eigentlichen Sinne ist, denn er lagert das größte Vermögen der Welt in einem Speicher, statt es anzulegen, und interessiert sich nicht für den &amp;quot;Sammlerwert&amp;quot; seiner Münzen (das behauptet zumindest [[Don Rosa]] in &amp;quot;Der Wert des Geldes&amp;quot;). Für ihn liegt der Wert seines Geldes nicht im Materiellen (für das Geld eigentlich ein Sinnbild ist), sondern eher in Dagoberts ideellen Werten, die es symbolisiert (dies wird weiter unten noch genauer behandelt). [[Geoffrey Blum]] spricht von &amp;quot;ideellen Dollars&amp;quot;. Insofern stellt es für Herrn Duck einen Selbstzweck dar (Zitat Dagobert, [[WDC 135]]: &amp;quot;&#039;&#039;Ausgeben? Du spinnst wohl! Dann hab ich es ja nicht mehr&#039;&#039;&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Spieler-Tore-und-Moneten.jpg|thumb|right|Dagobert Duck in seltener Geberlaune (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
Gewöhnlich werden zu dem Thema große, bekannte Geschichten wie &#039;&#039;[[Der arme reiche Mann]]&#039;&#039; herangezogen. Deshalb wird eine kleine Geschichte, wie z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;quot;Weihnachtsüberraschungen&amp;quot;, oft übersehen. Dabei enthält sie durchaus interessante Elemente, die eine genauere Betrachtung verdienen. Sie wird als Beispiel gebracht und daher etwas ausführlicher behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es ist eine Weihnachtsgeschichte und Dagobert muss in alter Tradition, zumindest eine zeitlang, die &amp;quot;Weihnachtsmuffel-Rolle&amp;quot; einnehmen. Er verhält sich gegenüber seinen Verwandten ignorant, eigenmächtig, kalt, engstirnig und egoistisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zitat Dagobert: „&#039;&#039;Mich versteht niemand. Ist doch klar, dass ein einsamer Mensch wie ich sich vor Weihnachten graut. Ich ließe mir auch gern was schenken. Aber wer schenkt schon alten reichen Männern etwas! Wenn ich die Kuspidoria&#039;&#039; [ein gesunkenes Schiff] &#039;&#039;allerdings finde, dann hab ich mein Weihnachtsgeschenk.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Mann plagt ein schlechtes Gewissen und er versucht, sein Handeln vor sich selbst zu rechtfertigen. Er ergeht sich in Selbstmitleid, will seine Ignoranz entschuldigen. Er verdrängt die Probleme, zu denen er mit seinem Verhalten beigetragen hat. Er flüchtet vor den Problemen mit dem Kontakt zu seinen Verwandten zu seinem künstlichen Freund, dem Geld. &lt;br /&gt;
Dieses stellt für ihn einen sicheren Raum dar, wo er sich vor der Welt und den Problemen abschotten kann. Immer wenn sich Dagobert unsicher fühlt, sucht er Festigkeit im Geld. &lt;br /&gt;
Letztlich dient ihm aber das Geld auch als Ersatz für Zuneigung und Liebe - er schenkt sich sogar selbst sein Geld, weil es sonst niemanden gibt, der ihm etwas schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als die [[Tick, Trick und Track|Kinder]] ihm dann schließlich, entgegen seinen Erwartungen, etwas schenken, bricht diese Festung zeitweilig und Dagobert erkennt, wie er mit ihnen umgegangen ist. Das schlechte Gewissen taucht auf und es folgt eine Schutzreaktion Dagoberts - er schottet sich wieder ab und begegnet den drei Knaben wieder hart und gefühllos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anscheinend ist Dagobert nicht sehr belastbar. Ihm würden, wenn er sich ernsthaft mit seinen Gefühlen auseinandersetzen würde, zu viele Zweifel an seiner bisherigen Einstellung zum Leben kommen. Darauf finden sich jedoch keine direkten Hinweise in den Comics von Barks. Eher fündig werden wir bei [[Don Rosa|Rosa]]: In seiner Geschichte &#039;&#039;[[Rückkehr ins verbotene Tal]]&#039;&#039; lässt [[Don Rosa|Rosa]] Dagobert auf die Aussage seiner [[Tick, Trick und Track|Neffen]], er sei vielleicht neidisch auf [[Donald]], weil dieser im Gegensatz zu ihm frei ist, &amp;quot;die Träume zu träumen, die Onkel Dagobert nicht mehr hat&amp;quot;, mürrisch (und damit wieder verdrängend) reagieren (er verbietet ihnen sogar zu reden), nachdem der Leser vorher an seinem Gesicht erkennen konnte, dass der Kommentar ins Schwarze traf.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der springende Punkt: Es geht hier um einen Teufelskreis. Dagoberts Härte kommt durch die Probleme, die der Kontakt mit der Umwelt mit sich bringt, und ist gleichzeitig eine der Ursachen dieser Probleme. Teilweise leidet Dagobert darunter und wird von Gewissensbissen geplagt, teilweise wünscht er sich es auch selbst, weil er Angst vor dem Zweifel hat.&lt;br /&gt;
Vor dem Zweifel an seiner bisherigen Lebenseinstellung, vor dem Zweifel daran, ob er glücklich ist, vor dem Zweifel an sich selbst. Insofern könnte man daraus schlussfolgern, dass Dagobert in seiner Schale gefangen ist, ein &amp;quot;armer, reicher Mann&amp;quot; ist, wie es [[Donald]] einmal ausdrückte.&lt;br /&gt;
[[Bild:Dago03 glatze prasseln.JPG|thumb|Schlusspanel von &amp;quot;Der arme reiche Mann&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Doch wenn wir ehrlich sind, zeigt sich Dagobert in den letzten vier Panels von &#039;&#039;[[Der arme reiche Mann]]&#039;&#039; trotz der nachklingenden Melancholie als ein glücklicher Mensch, denn &#039;&#039;Kein Mensch ist arm zu nennen, der ab und zu tun kann, was immer ihm Spaß macht&#039;&#039; und einem Dagobert Duck macht es eben Spaß, in seinem Geld schwimmen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Babylonlinsen.jpg|thumb|left|Das Panel aus LTB 76]]&lt;br /&gt;
Mit Geld ist jedoch für einen Menschen wie Dagobert auch der Aspekt der Sicherheit verbunden. Leonardi Gori hat ein Panel in der Geschichte &amp;quot;[[LTB 76|Linsen aus Babylonien]]&amp;quot; von [[Romano Scarpa]], indem Dagobert als ärmlicher Straßensänger einhergeht, während oben ein Flugzeug den Himmel kreuzt, folgendermaßen interpretiert:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ein [...] Bild für einen kraftlosen Plutokraten, der unabänderlich an der Vergangenheit hängt. Die Zeit für romantische und leidenschaftliche Kapitalisten - halb Seeräuber und halb Abenteurer - in einer Welt mit unbegrenzten Möglichkeiten [ist abgelaufen]. Im technikbegeisterten Amerika der 60er Jahre [...] hat ein alter, angeschlagener und müder Dagobert keine Chance mehr.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obgleich es fraglich ist, dass [[Romano Scarpa]] diesen Gedanken hatte, als er das Bild zeichnete, trifft der Kommentar von Gori durchaus auf Dagoberts Situation zu. &amp;quot;Wie wir in &#039;Der arme reiche Mann&#039; und der Geschichte über den Geldspeicherumzug gesehen haben, lehnen diejenigen, die eisern an der Vergangenheit festhalten, jegliche Form von Veränderung und Fortschritt ab&amp;quot;, schreibt [[Geoffrey Blum]] in &amp;quot;Einstürzende Imperien&amp;quot; in der Barks Library Onkel Dagobert 19. Als ein Beamter in eben dieser Geschichte &amp;quot;Moderne Zeiten&amp;quot; sagt: &amp;quot;Die Welt bleibt doch nicht stehen!&amp;quot;, antwortet Dagobert energisch: &amp;quot;Ich will aber, dass sie stehen bleibt!&amp;quot; &lt;br /&gt;
Er sucht Sicherheit und Halt, um so zu bleiben, wie er ist. Und auch hier findet er das Gesuchte im Geld. &amp;quot;&#039;&#039;Hier auf meinen zehn Hektar werde ich mich niemals ändern.&#039;&#039;&amp;quot; &amp;quot;&#039;&#039;Ich werde einfach nur jedes Jahr ein wenig reicher! Mein [[Geldspeicher]] und Boden und meine Marotten werden ewig so bestehen bleiben!&#039;&#039;&amp;quot; (US 15/2), sagt Dagobert überzeugt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Weiter oben wurde schon angesprochen, dass sein Geld für ihn einen &amp;quot;sicheren Raum&amp;quot;, eine Festung darstellt. Diese finden wir sogar symbolisch als [[Geldspeicher]] in den Comics wieder. Hier hat er die Kontrolle, ist der &amp;quot;souveräne Herrscher über seine Burg&amp;quot;, wie ihn [[Don Rosa]] in seiner Geschichte &amp;quot;[[Seine Majestät Dagobert Duck]]&amp;quot; sinnbildlich dargestellt hat. Doch, wie wir aus dieser wie aus einer großen Zahl anderer Geschichten wissen, kann auch dieses Wunschbild nicht halten, wenn die [[Panzerknacker]] angreifen. Eigentlich bringt ihm sein Geld keine Sicherheit und Ruhe - im Gegenteil, er muss fast genausoviel Energie aufwenden, seinen Reichtum zu behalten, wie ihn zu vergrößern. Und die energischen Mittel, mit denen er kämpft, lassen uns wieder erkennen, dass es bei Geld nicht nur um den &amp;quot;schnöden Mammon&amp;quot; geht, denn was wäre es dann? &amp;quot;Nichts als ein Haufen Metall und Papier&amp;quot;, wie Dagobert es selbst sagt. Interessanterweise gibt es nämlich, neben dem immer noch sehr materiellen Wunschbild der Sicherheit, zahlreiche dieser Wunschbilder, die Dagobert auf sein Geld projeziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seien wir ehrlich: Wenn Dagobert sein Geld dermaßen glorifiziert, will er sich insgeheim selbst verklären, denn &amp;quot;jedes Geldstück, das ihr hier seht, hat für mich eine Geschichte.&amp;quot; - sein Geld bedeutet seine Vergangenheit. Tatsächlich erkennen wir in den Sequenzen in den Dagobertgeschichten, in denen sich Dagobert an seine Vergangenheit erinnert, einige Unstimmigkeiten. Hier stellt sich Dagobert als Held dar, stellt Dinge in ein anderes Licht, um teilweise kriminelle Handlungen zu vertuschen. In der Geschichte &amp;quot;[[Wiedersehn mit Klondike]]&amp;quot; erzählt Onkel Dagobert, wie er, nachdem er am Klondike von der schönen [[Nelly]] bestohlen wurde, zu ihr in den Saloon zurückkehrt, um sich sein Gut wieder zu holen. Doch statt dieses einzufordern, zettelt er eine vollkommen unnötige Schlägerei mit der ganzen Bargesellschaft an, zu der es überhaupt keinen Anlass gibt und aus der er dank plötzlich auftretender Superkräfte als Sieger hervorgeht, nachdem er über zehn Männer auf einmal zusammengeschlagen hat. Diese unrealistische Sequenz ist offensichtlich der Fantasie Dagoberts entsprungen. Anschließend verschleiert er, dass er Nelly daraufhin entführt und als billige Arbeitskraft missbraucht, indem er erklärt, dass er ihr zeigen wollte, wie hart der Goldschürfer seine Nuggets erarbeitet. In einer Fortsetzungsgeschichte &amp;quot;Die Verschwörung der Gauner&amp;quot; von [[Don Rosa]] kommt der junge Dagobert deshalb auch in einen Konflikt mit der Polizei. [[Don Rosa|Rosa]] selbst hat diese persönliche Verherrlichung Dagoberts in der Geschichte &amp;quot;[[Die Gefangene am White Agony Creek]]&amp;quot; auf die Spitze getrieben. Hier vollbringt der junge Dagobert, in der Erinnerung des alten Dagobert, schier unmögliche Wunder, agiert fast als &amp;quot;Superman&amp;quot;. Dagobert weiß, dass er sich hier seine eigene ruhmreiche Vergangenheit schafft, aber je mehr er davon erzählt, desto mehr glaubt er es selbst. Der Aspekt des Vertuschens und des Kompensierens spielt eine große Rolle bei seinem Charakter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Goldie.jpg|thumb|Nelly wurde später vom Zeichner [[Don Rosa]] wieder aufgegriffen (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Diese Geschichte „[[Wiedersehen mit Klondike]]“ beinhaltet einen vierseitigen Rückblick auf Dagoberts Biografie, indem auch die Beziehung zur Bardame „Nelly“ genauer behandelt wird. Dies ist die einzige Geschichte bei Barks, in der der jüngere Dagobert eine Beziehung zu einer Dame hat. Ob es nun die Liebe zu einer Frau oder zu seinen Eltern ist, nimmt die Projektionsfläche Geld hier eine ähnliche Rolle ein wie schon in der Geschichte „Weihnachtsüberraschungen“ beschrieben. [[Geoffrey Blum]] hatte schon angemerkt, dass Dagobert nie von seinen Eltern redet (er bezieht sich ausschließlich auf Barks). Mit zwölf Jahren soll er nach [[Don Rosa]] dann nach Amerika ausgereist sein. Dagobert war Zeit seines Lebens auf sich gestellt. Frank Schätzing hat bereits schonmal die Bedeutung von Dagoberts Besitz als Liebesersatz untersucht. Sein Geld hat in jeder Hinsicht Fetischcharakter und so erscheint es mehr als klar, dass Dagobert seine verlorene Kindheit, den Mangel an Liebe durch sein Geld zu kompensieren versucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle genannten Themen, die sich um Dagoberts Charakter ziehen, wurzeln stark in der Biografie Dagoberts. Er ist ein Mensch, der sich über seine Vergangenheit definiert. Gerade diese Thematik ist stark mit Dagoberts Lebenslauf verstrickt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geoffrey Blum]] hat dies in dem Artikel &amp;quot;Eine Liebesgeschichte vom Geld&amp;quot; in der [[Carl Barks|Barks]] Library Special Onkel Dagobert weiter untersucht, indem er die Motive des Sammelns hinterfragt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Um sich ein Ideal zu schaffen, mit dessen Hilfe sie die Mängel in ihrem Leben oder ihrem Charakter vertuschen, schaffen sich die Sammler häufig eine Identität mittels einer bestimmten Sache.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dagobert bedeutet sein Geld eine Erinnerung, sein Leben, seine Prinzipien und Ideale. Er identifiziert sich mit seinem Geld, denn es manifestiert seine Sicht der Welt (eben diese Prinzipien und Ideale) und stellt für ihn ein Lebenswerk dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demgemäß erscheint einem die Verehrung, die Dagobert seinem Geld entgegenbringt, verständlicher. &amp;quot;Seht ihr? Es hat mich zum reichsten Mann der Welt gemacht&amp;quot;, sagt Dagobert überzeugt. &amp;quot;Aber damit verdreht er die Tatsachen: Er selbst ist derjenige, der das Geld verdient hat. Indem er es aber so glorifiziert, verliert er seine Tüchtigkeit aus den Augen&amp;quot;, kommentiert [[Geoffrey Blum]] diesen Satz in seinem Artikel &amp;quot;Onkel Dagoberts Doppelgänger&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Es ist fast so, als hätte Dagobert einen Teil seiner Persönlichkeit in seinen Besitz angelegt. Ein Dagobert ohne sein Geld ist kein Dagobert mehr, ein Dagobert, der nicht mehr der reichste Mann der Welt ist, will nicht mehr Dagobert sein. Insofern sind Gegner wie [[Mac Moneysac]] besonders gefährlich für ihn. Wie schon oben angesprochen symbolisieren sie eine dunkle Seite in ihm. Wenn Dagobert mit [[Mac Moneysac]] um den Titel &amp;quot;Reichster Mann der Welt&amp;quot; kämpft, dann kämpft er um seine Identität. Womit man wieder bei dem Thema &amp;quot;Sicherheit&amp;quot; und &amp;quot;Moralisches, seelisches Gleichgewicht&amp;quot; wäre&amp;amp;nbsp;... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Glorifizierung seines Geldes und damit seines Lebens komprimiert sich im sogenannten [[Glückszehner]]. Er wirkt als einzelner Gegenstand ohne jeglichen materiellen Wert noch viel mehr als Symbol für das besagte Ideal, das sich Dagobert geschaffen hat (siehe oben Zitat [[Geoffrey Blum]]). &amp;quot;Er ist Dagoberts Lebensspender und sein Lebenszweck, man könnte sagen, seine komplette Potenz ist eingeschmolzen in der unscheinbaren kleinen Münze. Wer ihm den Zehner nimmt, raubt ihm die Kraft&amp;quot;, erklärt [[Frank Schätzing]] dieses Phänomen, das uns aus den [[Gundel Gaukeley]]-Geschichten bekannt ist. &lt;br /&gt;
(siehe auch [[Glückszehner]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Komplexe in Dagoberts Charakter entsteht durch die vielen (Teufels-)kreisläufe, in denen A Einfluss auf B hat und B Einfluss auf A hat. Diese Kreisläufe machen oft das Paradoxe in seinem Verhalten aus und erschweren es, sich ein klares Bild von ihm zu machen. Letztendlich ist Dagobert durch seine Undurchschaubarkeit, die nur wenige Figuren mit ihm gemein haben, für viele Leser erst ein so interessanter Charakter. &lt;br /&gt;
Dagobert ist nicht gut oder böse, nicht wohlwollend oder bösartig, weder ein Ideal noch ein schlechter Mensch. Onkel Dagobert weigert sich, in Schablonen gezwängt zu werden, denn er ist ein individueller Charakter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deshalb ist Onkel Dagobert auch ohne den ihn umgebenden unternehmerischen Mythos eine nach wie vor attraktive Figur. In einer Zeit der Gleichmacherei, der Globalisierung, der kleinlichen Querelen und des allgemeinen Verlustes von Selbstwertgefühl behält ein Mann seine Individualität und seinen Traum. Jeder neue Temperamentsausbruch, jeder egoistische Akt und jede Pfennigfuchserei entzückt uns, nicht weil Barks Witze daraus macht, sondern weil sie ein Bemühen um Unsterblichkeit sind. &lt;br /&gt;
Noch ist die Sonne für Dagobert nicht untergegangen.&amp;quot; ([[Geoffrey Blum]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Onkel Dagobert in den Abenteuergeschichten===&lt;br /&gt;
====Die Verbundenheit der Figur zum Genre====&lt;br /&gt;
Abenteuergeschichten nehmen zusammen mit kurzen Gagstorys den großen Raum der Duckgeschichten ein. Dabei ist auffällig, dass Donald stets die Hauptfigur der Kurzgeschichten ist, während Dagobert in den Abenteuergeschichten die führende Rolle spielt. Insofern ist auch gar nicht verwunderlich, dass [[William Van Horn]], der sich in seinen Geschichten meist auf Donald konzentriert, hauptsächlich Kurzgeschichten schreibt, während [[Don Rosa|Rosa]], dessen Lieblingsfigur Dagobert ist, sich auf lange Abenteuergeschichten spezialisiert hat. Da Dagobert fast nur noch in diesen Geschichten die führende Rolle hat, ist der Einfluss des Typus &amp;quot;Abenteuergeschichte&amp;quot; auf Dagobert größer als der jeder anderen Form und hat erheblich zu seinem Charakterbild beigetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Dagobert fast ganz den Bereich der Abenteuergeschichten übernommen hat und [[Donald]] dort nur noch selten bedeutende Rollen einnimmt, mag verwunderlich erscheinen, wo doch Donald in frühen Jahren, als sein reicher Onkel noch nicht erfunden war, die Kategorie der Abenteuergeschichten erfolgreich anführte, und es ist erstaunlich, dass ein alter Mann mit Zwicker, Backenbart und Gehstock von den meisten Autoren passender für Abenteuergeschichten gehalten wird als ein dynamischer &amp;quot;Jungspund&amp;quot;, wenn man ihn so bezeichnen darf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man sich den frühbark&#039;schen Dagobert aus &amp;quot;[[Die Mutprobe]]&amp;quot; ansieht, so ist es offensichtlich, dass dieser Typ nicht als Held einer Abenteuergeschichte fungieren kann. Schon früh wurde für die Abenteuergeschichten sein Charakter abgeändert, und so finden wir in &amp;quot;[[Das Gespenst vom Gumpensund]]&amp;quot; keine Anzeichen von der Griesgrämigkeit, die den frühen Dagobert ausmacht. Doch erst nach &amp;quot;Der arme reiche Mann&amp;quot; waren die Abenteuergeschichten, wie wir sie heutzutage von den Ducks kennen, möglich. Gleichzeitig war mit der neuen &amp;quot;Uncle Scrooge&amp;quot;-Reihe viel neuer Platz für das Genre. Mit der Zeit entstanden immer mehr Abenteuergeschichten, in denen Dagobert die Hauptrolle spielt, und sie hatten einen dementsprechend großen Einfluss auf ihn.&lt;br /&gt;
Die Abenteuergeschichten haben den alten Knauser aus &amp;quot;[[Die Mutprobe]]&amp;quot; offensichtlich genauso stark mit verändert wie er selbst den Rhythmus und die Erzählweise der Abenteuergeschichten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während Donald meist als ein Tourist in fernen Landen verwendet wurde und so vielseitig einsetzbar war, ist das ganze Streben Dagoberts, zumindest anfangs, auf die Vergrößerung seines Vermögens konzentriert, was einen ebenso zielstrebigen Handlungsablauf bewirkte. Andererseits musste sich auch Dagobert dem neuen Geschichtentyp anpassen, damit sie miteinander harmonieren können. In späteren Geschichten bemerken wir einen neuen Zug im Charakter Dagoberts: die Liebe zum Abenteuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Geschichten, insbesondere denen von Rosa, gewinnt Dagobert am Ende der Geschichte gar nicht mal einen Schatz oder verliert sogar welche (s. &amp;quot;[[Wiedersehen mit Tralla La]]&amp;quot;). Ein Großteil der Abenteuer hat sich nie für ihn rentiert!&lt;br /&gt;
In der Geschichte &amp;quot;[[Das Geheimnis der verschollenen Mine]]&amp;quot; lässt Rosa Tick, Trick und Track sagen: &amp;quot;Ein gutes Abenteuer ist ihm allemal wichtiger als die Kohle&amp;quot;. Auch wenn die Aussage im folgenden Teil der Geschichte wieder relativiert wird, trifft es zum Großteil Dagoberts Einstellung zum Abenteuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon weiter oben angemerkt erschien der Dagobert der Kurzgeschichten der frühbarks&#039;schen Zeit anders als in den Abenteuergeschichten. So zeigt der Dagobert in &amp;quot;[[Das Gespenst vom Gumpensund]]&amp;quot; keinerlei Anzeichen von Geiz, Missgunst oder Hass. Onkel Dagobert geht durch die Liebe zum Abenteuer in diesem auf. Don Rosa hebt den Abenteurer in ihm als Kern seines Wesens mehr als alle anderen Zeichner hervor (&amp;quot;Ich sah den Duck in ihnen ([[Donald]] und seinen [[Tick Trick und Track|Neffen]]), den Durst nach Wissen, Abenteuer und Spaß! Alles wonach auch ich einst suchte, als ich noch meinen Idealen folgte&amp;quot;, sagt Dagobert in &amp;quot;[[Ein Brief von daheim]]&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abenteuergeschichten haben einen beträchtlichen Anteil an der Entwicklung seines Charakters vom frühbarks&#039;schen bis zum spätbarks&#039;schen Dagobert gehabt. Durch die Veränderungen im Stil der Abenteuergeschichten sind auch notwendige Veränderungen in seinem Charakter aufgetreten. Viele Umformungen seines Charakters auf die Art der Geschichte haben ihn vielschichtiger werden lassen und dadurch paradoxerweise ein kompakteres, abgeschlosseneres Bild von ihm geschaffen.&lt;br /&gt;
Die Abenteuergeschichten und ihr größter Held sind eine Zweckgemeinschaft, deren Produkt ein neuer Dagobert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gestaltung der Abenteuergeschichten====&lt;br /&gt;
Die Abenteuergeschichte hat eine lange Tradition im Disneykosmos und ist fast so alt wie Dagobert selbst. Mit der Zeit haben sich gewisse Schemen mit häufig wiederkehrenden Elementen entwickelt, sodass die Abenteuergeschichte mit Dagobert einen bestimmten Charakter erhalten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barks, der für die ersten Abenteuergeschichten mit Dagobert verantwortlich ist, hatte ein besonderes Faible für Geschichte und so fließen in die ersten Abenteuergeschichten viele historische Elemente (wie die Eroberung Amerikas durch die Spanier in &amp;quot;Die Sieben Städte von Cibola&amp;quot;). Auch Sagen und Mythen fanden in großer Zahl Eingang in die Geschichten (z.B. &amp;quot;Das goldene Vlies&amp;quot;, sehr interessant auch die Geschichte &amp;quot;Der magische Hammer von Walhalla&amp;quot;, die zu beweisen versucht, dass es die Sagenhelden wirklich gibt). Diese Betonung des Alten, Historischen, Sagenhaften hängt eng mit Dagoberts Charakter zusammen, der persönlich viel mehr mit der Vergangenheit verbunden ist als zum Beispiel sein Neffe Donald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei Barks jedoch die Verwandtschaft in den meisten Fällen bereitwillig mithilft, wird insbesondere Donald in Italien von Dagobert gezwungen mitzugehen (häufig mit seiner Schuldenliste) oder trickst ihn aus. Ein weiteres Merkmal sind die merkwürdigen Fortbewegunsmittel, die Dagobert auf Reisen benutzt. Wenngleich sich in den italienischen Geschichten genauso historische Anleihen finden, sind diese oft freier und weniger bedeutend - in Übereinstimmung zu dem wesentlich gegenwartsorientierteren italienischen Dagobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorlieben und Leiden===&lt;br /&gt;
[[Bild:Dago01 hineinspringen.JPG|thumb|Wie ein Seehund hineinspringen]]&lt;br /&gt;
Er pflegt - meist früh morgens - ein erquickendes Bad in seinem [[Geld]] zu nehmen: Er liebt es, „wie ein Seehund hineinzuspringen, wie ein Maulwurf darin herumzuwühlen und es in die Luft zu werfen“, dass es ihm „auf die Glatze prasselt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider führt der ständige Kontakt zu seinem Geld oft auch zu gesundheitlichen Problemen. So hat der Multimilliardär oft auch unter [[Geld#Nachteile von großen Vermögen|Geldkrankheiten]] wie der &amp;quot;Goldallergie&amp;quot; zu leiden. Sie verbieten oft den Kontakt mit Geld oder machen ihn lebensnotwendig.&lt;br /&gt;
Auch an Gedächtnisschwächen wie &amp;quot;Perduftia spiriti&amp;quot; (engl. &amp;quot;blinkus of the thinkus&amp;quot;) leidet Dagobert in einigen Geschichten (&#039;&#039;Wiedersehn mit Klondike&#039;&#039;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Krankheit anderer Art, eine realistische Erkrankung, die nicht in den Comics ausdrücklich erwähnt wird, aber deren Anzeichen sehr oft auftauchen, ergibt sich ebenfalls aus seiner physischen Bindung zu seinem Geld. Man kann in gewissem Sinne von infantilen, verspielten, &amp;quot;quasi erotischen Ausführungen [seines Umgangs mit Geld] (&amp;quot;Money feels so good and smells so good! It&#039;s the only thing in the world that I can never get enough&amp;quot;)&amp;quot; sprechen, die laut Henner Löffler sogar &amp;quot;eine &#039;&#039;neurotische Zwangsfixierung&#039;&#039;&amp;quot; vermuten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingegen erscheint sein &#039;&#039;Rheumatismus&#039;&#039;, über den Dagobert öfters klagt, bei einer Ente in seinem Alter, die in ihrem Leben (körperlich) hart arbeiten musste, eher normal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Empfohlene Primärliteratur===&lt;br /&gt;
Die meisten Geschichten, die hier aufgezählt werden, wurden bereits im Absatz &amp;quot;Charakter&amp;quot; erwähnt. Hier lediglich eine Aufzählung der wichtigsten Geschichten, die nötig sind, um sich ein vollständiges Bild der Ente machen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Der arme reiche Mann&amp;quot; (Carl Barks, 1952 &amp;quot;Only a Poor Old Man&amp;quot;, z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Micky_Maus_pr%C3%A4sentiert_22#Der_arme_reiche_Mann|MM präsentiert, Nr. 22]])&lt;br /&gt;
:Eine einzige Charakterstudie, in der Barks zum ersten Mal ein neues Bild der Ente vermitteln wollte &lt;br /&gt;
*&amp;quot;Wiedersehn mit Klondike&amp;quot; (Carl Barks, 1953 &amp;quot;Back to the Klondike&amp;quot;, z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Micky_Maus_pr%C3%A4sentiert_22#Wiedersehn_mit_Klondike|MM präsentiert, Nr. 22]])&lt;br /&gt;
:Beschreibt Onkel Dagoberts Begegnung mit Nelly in seinen Jugendjahren &lt;br /&gt;
*&amp;quot;Der zweitreichste Mann der Welt&amp;quot; (Carl Barks 1956 &amp;quot;The Second-Richest Duck&amp;quot;)&lt;br /&gt;
:Erster Auftritt Mac Moneysacs als &amp;quot;zweites Ich&amp;quot; Dagoberts&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Moderne Zeiten&amp;quot; (Carl Barks 1956 unbenannt)&lt;br /&gt;
:Thematisiert Onkel Dagoberts Verhältnis zum Fortschritt&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Ein Brief von Daheim (Don Rosa 2004 &amp;quot;A Letter from Home or The Old Castle&#039;s OTHER Secret&amp;quot;)&lt;br /&gt;
:Dagobert wird durch seine Schwester mit seiner Vergangenheit konfrontiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das größte Vermögen der Welt==&lt;br /&gt;
Das riesige Vermögen, welches er heute in dem extra dafür gebauten, ja erfundenen [[Geldspeicher]] lagert, verdiente und verdient er in zahlreichen Gebieten der Erde auf unterschiedlichste Art und Weise. Einst sogar auf illegale, das gehöre aber nach einem besonderen Erlebnis der Vergangenheit an, so Don Rosa.&lt;br /&gt;
[[Bild:DagobertsVermögen.jpg|thumb|right|Dagoberts Vermögen (50 Oktillionen Taler), die Angaben variieren allerdings laufend (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Bei der Frage, wieviel Geld Dagobert Duck den nun eigentlich habe, kommt man häufig zu unterschiedlichen Zahlen. Die Zeichner, Texter und Übersetzer lassen dabei gerne ihrer Fantasie freien Lauf, obgleich Dagobert sein Geld üblicherweise per Pegelstand und auch in Kubikhektar misst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vermögensquantifizierungen===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Je nach Quelle besitzt Onkel Dagobert (in der deutschen Version)...&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 13 Trillionen, 224 Billionen, 567 Milliarden, 778 Millionen Taler und 16 Kreuzer [TGDD 7, S.3]&lt;br /&gt;
* 500 Trillionen, 253 Billiarden, 675 Billionen, 123 Milliarden, 934 Millionen, 300 500 Taler und 13 Kreuzer [TGDD 18, S.49]&lt;br /&gt;
* 9 Phantastilliarden, 657 Zentrifugillionen Taler und 16 Kreuzer [TGDD 8, S.59]&lt;br /&gt;
* 336 Trillionen Taler [LT 27, S.68]&lt;br /&gt;
* 13 Trillionen Taler und 13 Kreuzer [Barvermögen - TGDD 2, S.35]&lt;br /&gt;
* 50 Phantasilliarden Taler&lt;br /&gt;
* 5 Billionen, 48 Milliarden, 25 Millionen, 103 409 Taler und 65 Kreuzer [Gesamtvermögen - LT 3, S.7]&lt;br /&gt;
* 5 Pimpillionen, 396 Tripstrillionen [Gesamtvermögen - TGDD 78, S.50] &lt;br /&gt;
* 29 Fantastillionen, 42 Quadrillionen, 87 Billionen, 978 Milliarden, 313 Millionen, 461356 Taler und 18 Kreuzer [Vermögen - LT 373, S.21]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Je nach Quelle besitzt Onkel Dagobert (in der amerikanischen Version)...&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Five Billion Quadroplatillion Umptuplatillion Multiplatillion Fantasticatillion Centrifugalillion Dollars and sixteen cents &lt;br /&gt;
*Three cubic acres (das entspräche etwa 772000 Kubikmeter)&lt;br /&gt;
*Nine Fantasticatillion, four Billion Jillion Centriffugalillion Dollars and sixteen cents&lt;br /&gt;
*Four Fantasticatillion, nine Trillion Dollars and sixteen cents&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Angaben sind natürlich prinzipiell mit Vorsicht zu genießen, denn man weiß oft nicht, wie sie eigentlich gemeint sind: Beziehen sie sich nur auf den Bargeldbestand, oder umfassen sie auch das Giralgeld, sind sämtliche Vermögenswerte (Kapitalanlagen, Wertsachen, Fabriken, ...) mit eingerechnet, etc?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn ein Großunternehmer wie Dagobert Duck hat natürlich kein ruhendes Vermögen, sondern verzeichnet ständig Vermögenszu- und abgänge. Zu nennen ist etwa die &amp;quot;halbstündige Zuwachsrate aus den Duck&#039;schen Unternehmungen&amp;quot; (LT 16, S.141). Man sieht auch, wie Hubschrauber den Geldspeicher aus der Luft mit Geld befüllen (DDT 111, S.71).&lt;br /&gt;
Dagobert selbst umschreibt seine Geldeinnahmen pro Tag folgendermaßen: &amp;quot;Knapp eine Milliarde! Den Sonntag nicht mitgerechnet.&amp;quot; (MM 23/82, S.4). Laut Tick, Trick und Track betragen seine Tageseinnahmen 10 bis 12 Millionen Taler (LT 100, S.70).&lt;br /&gt;
Wie er auch selbst einräumt, steigt und fällt die Höhe seines Einkommens immer recht schnell (MM 37/03, S.36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein derartig riesiges Vermögen muss Dagobert entsprechend riesige Steuersummen zahlen. Laut Don Rosa sichern einzig Dagoberts Steuern den Erhalt der Stadt Entenhausen.&lt;br /&gt;
Dagoberts Verhältnis mit dem Finanzamt wird in Geschichten wie &#039;&#039;[[Kampf um Duckland]]&#039;&#039; ([[Don Rosa]]) oder &#039;&#039;[[Die Steuerprüfung]]&#039;&#039; ([[Flemming Andersen]], [[LTB 268]]) beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen um ihn==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dagoberts Angestellte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Butler====&lt;br /&gt;
[[Bild:Kunstvoll-gescheitert.jpg|thumb|right|Dagobert mit seinem treuen Butler Baptist (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
Es kommen mehrere Butler von Onkel Dagobert in den Comics vor: &lt;br /&gt;
*In den LTBs bis ca. Band 100 war &#039;&#039;&#039;Johann&#039;&#039;&#039; normalerweise sein Butler, obwohl er &lt;br /&gt;
*in den Bänden zwischen 10 und 20 teilweise duch &#039;&#039;&#039;Albert&#039;&#039;&#039; ersetzt wurde und &lt;br /&gt;
*im [[LTB 33]] kurzfristig &#039;&#039;&#039;Alfons&#039;&#039;&#039; auftritt. &lt;br /&gt;
*Im [[LTB 145]] gab es dann zum ersten Mal einen Butler mit dem Namen &#039;&#039;&#039;[[Baptist]]&#039;&#039;&#039;, der bis heute normalerweise für den Haushalt zuständig ist. &lt;br /&gt;
*Im [[LTB 107]], sowie in anderen Comics (z.B. [[Disney Paperback]] - Der Dax der Ducks), gab es auch einen Butler namens &#039;&#039;&#039;Josef&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
*In der Serie &amp;quot;[[Duck Tales]]&amp;quot; heißt Dagoberts Diener &#039;&#039;&#039;[[Johann]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sekretärinnen und Sekretäre====&lt;br /&gt;
*Bis heute am häufigsten verwendet wird Fräulein [[Rita Rührig]], eine nette, ältere Sekretärin, die auch mal die ein oder andere Geschichte über Dagobert erzählt.&lt;br /&gt;
*Auch Fräulein Emsig ist eine öfters auftauchende Sekretärin Dagoberts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandschaft===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dagobert Duck ist laut Barks&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*der Onkel von [[Donald Duck]]&lt;br /&gt;
*der Großonkel von [[Tick, Trick und Track]] Duck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;laut Rosa und dessen Stammbaum der Ducks&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*der Sohn von [[Dietbert Duck]] (&#039;&#039;Fergus McDuck&#039;&#039;) und [[Dankrade Duck]] (&#039;&#039;Downy McDuck&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
*der Bruder von [[Dortel Duck]] (&#039;&#039;Hortense McDuck&#039;&#039;) und [[Mathilda Duck]] (&#039;&#039;Matilda McDuck&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
*der Onkel von [[Della Duck]] (er ist bei Rosa nicht der Onkel von [[Dussel Duck]] und [[Gustav Gans]]: Dussel und Gustav stammen laut Rosas Stammbaum von der Seite von Donalds Vater, Onkel Dagobert von der Seite von Donalds Mutter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;laut Van Horn&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*der Halbbruder von [[Dietram Duck]] (&#039;&#039;Rumpus McFowl&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In den italienischen Geschichten ist er&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*der Sohn von Douglas und Gila Duck (letztere vermutlich geborene Gans) &lt;br /&gt;
*der Bruder von [[Dorette Duck]]&lt;br /&gt;
*der Halbbruder von [[Herr Feilmeier|Onkel Dettmar]] (&#039;&#039;Gedeone de Paperoni&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
*Laut [[Marco Rota]] nahm Dagobert zusammen mit Dorette das Findelkind Donald auf, später stellte sich heraus, dass dieser sogar sein leiblicher Neffe ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feinde===&lt;br /&gt;
[[Bild:Alittlesomethingspecial.jpg|thumb|350px|Dagoberts Feinde rotten sich in &#039;&#039;[[Sein goldenes Jubiläum]]&#039;&#039; von Don Rosa zusammen.]]&lt;br /&gt;
Die meisten Erzfeinde Dagoberts haben es auf sein sauber verdientes Vermögen abgesehen, allen voran die [[Panzerknacker]] (&#039;&#039;Beagle Boys&#039;&#039;), die schon bei Barks ihre Finger nicht vom Geldspeicher lassen können. Die Hexe [[Gundel Gaukeley]] hat es speziell auf Dagoberts [[Glückszehner]] abgesehen, den sie braucht, um aus ihm ein Amulett anzufertigen, dass sie zur mächtigsten Hexe der Welt machen soll. Daneben muss Dagobert seinen Titel als reichster Mann der Welt gegen [[Mac Moneysac]], [[Klaas Klever]] und viele andere Konkurrenten der Hochfinanz verteidigen, die gern auch mal zu illegalen Maßnahmen greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle oben genannten Gegner Dagoberts hat Carl Barks ins Leben gerufen. Von anderen Zeichnern stammen z. B. [[Kuno Knäul]] (Romano Scarpa) und [[Arpin Lusene]] (Don Rosa).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Figur von Barks ist noch Wert zu legen, obwohl sie immer nur am Rande auftauchte. Es ist der schweinsgesichtige [[Shandy Schofel]], der Vorbild für viele andere Schurken war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Veröffentlichungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagobert Duck wurde vom Egmont-Ehapa-Verlag zur Titelfigur für das Taschenbuch &amp;quot;[[Dagobert Duck (Heft)|Dagobert Duck]]&amp;quot; gemacht. Dieses Heft ist ähnlich wie ein [[Donald Duck Heft|Donald Duck]] Heftchen aufgebaut, z.B. umfasst das Heft auch [[Micky Maus]] Geschichten.&lt;br /&gt;
Onkel Dagobert war eine Comicreihe, die von 1987 bis 1993 beim Egmont Ehapa Verlag im Taschenbuchformat erschien. Sie hat das gleiche Format wie die Comicreihen Donald Duck und Panzerknacker &amp;amp; Co. Insgesamt gab es 82 Ausgaben. Jede Ausgabe hatte 100 Seiten und wurde für 3,80 DM verkauft.&lt;br /&gt;
Die Ausgaben 1 bis 4 waren deutsche Versionen der dänischen Panzerknacker-Hefte „Bjørne-Banden“, die meisten folgenden Ausgaben waren Übersetzungen der dänischen Micky-Maus-Hefte.&lt;br /&gt;
Eine Liste der Onkel-Dagobert-Taschenbücher gibt es hier: [http://www.duckipedia.de/index.php5?title=Kategorie:Onkel_Dagobert_%28Taschenbuch%29].&lt;br /&gt;
Eine weitere Veröffentlichung mit Dagobert in der Hauptrolle ist die 2-er Bücherserie [[Ich Onkel Dagobert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Onkel Dagobert in Film und Fernsehen===&lt;br /&gt;
Dagobert, eine der wenigen Disneyhauptfiguren, die nicht aus dem Filmgeschäft stammte, wurde auch später nur sehr selten für dieses Medium verwendet. Deshalb ist die folgende Liste, im Vergleich zu anderen Figuren, auch klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kino===&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[Scrooge McDuck and Money]]&amp;quot; (1967)&lt;br /&gt;
Dieser Kurzfilm stellte das Filmdebüt Dagoberts dar.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[Mickys Weihnachtsgeschichte]]&amp;quot; (1983, &amp;quot;Mickey&#039;s Christmas Carol&amp;quot;)&lt;br /&gt;
In diesen Film, der eine Anlehnung an &amp;quot;Ein Weihnachtslied in Prosa&amp;quot; von Dickens ist, kommt Dagobert (engl. Scrooge Mc Duck) wieder zu seinen Anfängen, indem er als Ebenezer auftritt, der Vorbild für die Figur war.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[DuckTales der Film: Jäger der verlorenen Lampe]]&amp;quot; (1990, &amp;quot;Duck Tales: The Movie, Treasure of the Lost Lamp&amp;quot;) &lt;br /&gt;
Hier tritt der Dagobert aus der Serie &amp;quot;[[Duck Tales]]&amp;quot; in einer Abenteuergeschichte auch im Kino auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fernsehen===&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[Sport Goofy im Fußballfieber]]&amp;quot; (TV-Special, 1986, &amp;quot;Sport Goofy in Soccer Mania&amp;quot;)&lt;br /&gt;
Onkel Dagobert (gesprochen von Will Ryan) spendet einen alten, verbeulten Pokal als Siegestrophäe für Tick, Trick und Tracks Fußballturnier.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[DuckTales]]&amp;quot; (TV-Serie, 1987-1990)&lt;br /&gt;
In dieser Serie wurde eine ganz neue Welt mit vollkommen anderer Figurenkonstellation um Dagobert erschaffen. Er selbst, als Hauptperson, war hier zu einem gutmütigen, sanften Opa verändert.&lt;br /&gt;
* Außerdem sind noch Auftritte in den TV-Serien [[Raw Toonage]] (1992) und [[Mickys Clubhaus]] (2001) verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Direct-to-DVD-Produktionen===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Mickey&#039;s Once Upon a Christmas&amp;quot; im Segment &amp;quot;Stuck On Christmas&amp;quot; (1999)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Mickey&#039;s Twice Upon a Christmas&amp;quot; im Segment &amp;quot;Christmas: Impossible&amp;quot; (2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dagobert in anderen Sprachen==&lt;br /&gt;
Hier sind einige Beispiele dafür aufgelistet, wie Dagobert Duck in anderen Sprachen genannt wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Deutsch: Dagobert Duck&lt;br /&gt;
*Englisch: Uncle Scrooge&lt;br /&gt;
*Spanisch: Tío Gilito&lt;br /&gt;
*Italienisch: Zio Paperone&lt;br /&gt;
*Französisch: Oncle Picsou&lt;br /&gt;
*Dänisch: Onkel Joakim&lt;br /&gt;
*Türkisch: Varyemez Amca&lt;br /&gt;
*Tschechisch: Strýček Skrblík&lt;br /&gt;
*Ungarisch: Dagobert McCsip&lt;br /&gt;
*Polnisch: Wujek Sknerus&lt;br /&gt;
*Niederländisch: Oom Dagobert&lt;br /&gt;
*Schwedisch: Farbror Joakim&lt;br /&gt;
*Indonesisch: Paman Gober&lt;br /&gt;
*Vietnamesisch: Bác Scrooge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abschnitt &amp;quot;Charakter&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*[[Geoffrey Blum]]: &amp;quot;Eine Liebesgeschichte vom Geld&amp;quot;, Barks Library Onkel Dagobert 3&lt;br /&gt;
*[[Geoffrey Blum]]: &amp;quot;Einstürzende Imperien Teil 1: Die Zeit als Goldgräber&amp;quot;, Barks Library Onkel Dagobert 19&lt;br /&gt;
*[[Geoffrey Blum]]: &amp;quot;Ausgebrannt&amp;quot; Barks Library Onkel Dagobert 17&lt;br /&gt;
*[[Geoffrey Blum]]: &amp;quot;Onkel Dagoberts Doppelgänger&amp;quot; Barks Library Onkel Dagobert 11&lt;br /&gt;
*[[Frank Schätzing]]: &amp;quot;Die Abenteuer der Ducks auf hoher See&amp;quot; (Kommentare)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abschnitt &amp;quot;Das größte Vermögen der Welt&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Henner Löffler]]: &amp;quot;[[Wie Enten hausen - Die Ducks von A bis Z]]&amp;quot; (Abschnitt: Dagobert Duck)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abschnitt &amp;quot;Onkel Dagobert in Film und Fernsehen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Dave Smith und Steven Clark: &amp;quot;Disney - die ersten 100 Jahre&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abschnitt &amp;quot;Dagobert in anderen Sprachen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[http://coa.inducks.org/character.php?c=US Inducks: Dagobert Duck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
===Duckipedia===&lt;br /&gt;
*[[Geld]]&lt;br /&gt;
*[[Glückstaler]]&lt;br /&gt;
*[[Geldspeicher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===WWW===&lt;br /&gt;
*[http://www.dagobert-duck.com Fanpage Dagobert-Duck.com]&lt;br /&gt;
*[http://coa.inducks.org/simp.php?d1=Dagobert+Duck&amp;amp;kind=0 Dagobert Duck beim Inducks]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Dagobert_Duck Wikipedia-Artikel über Dagobert Duck]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Fantastilliarde Wikipedia-Artikel über die erfundene Zahl &amp;quot;Fantastilliarde&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.uni-koblenz.de/~antonina/onkel-dagobert.html Erörterung zu &amp;quot;sagenhaften Elementen in Onkel-Dagobert-Geschichten&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Duck-Universum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Haarnasenwombat</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Dagobert_Duck&amp;diff=50337</id>
		<title>Dagobert Duck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Dagobert_Duck&amp;diff=50337"/>
		<updated>2009-06-29T13:24:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Haarnasenwombat: /* Allgemeine Fakten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[en:Scrooge McDuck]]&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt die Figur &#039;&#039;Dagobert Duck&#039;&#039;. Für die Taschenbuchreihe siehe [[Onkel Dagobert (Taschenbuch)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dagobert Duck Gesicht.jpg|thumb|right|Dagobert Duck (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dagobert Duck&#039;&#039;&#039; ist ein von [[Carl Barks]]  erfundener Bewohner der Stadt [[Entenhausen]] und der reichste Mann der Welt. Sein Barvermögen hortet er in seinem [[Geldspeicher]], welcher auf dem [[Glatzenkogel]] steht und ihm und seinen Angestellten gleichzeitig als Arbeitsplatz dient, heutzutage wohnt er sogar darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Dagobert Duck wurde 1947 von [[Carl Barks]] erfunden und kam erstmals in der Geschichte &amp;quot;&#039;&#039;[[Die Mutprobe]]&#039;&#039;&amp;quot; (auch &amp;quot;&#039;&#039;Weihnachten auf dem Bärenberg&#039;&#039;&amp;quot;, engl. &#039;&#039;Christmas on Bear Mountain&#039;&#039;) als [[Donald Duck|Donalds]] reicher, griesgrämiger Onkel zum Einsatz. Anfangs noch ein kränklicher alter Mann, änderte sich allmählich sein Erscheinungsbild von Comic zu Comic zu seinem heutigen Aussehen: ein roter (manchmal allerdings auch blauer oder grüner) Gehrock, Zylinder, Zwicker und Spazierstöckchen. Sein erstes Auftreten mit seiner heutigen Gestalt findet man erst 1950 in Barks&#039; &amp;quot;&#039;&#039;[[Der zählende Papagei]]&#039;&#039;&amp;quot; (auch &amp;quot;&#039;&#039;Donald Duck und das mathematische Wundertier&#039;&#039;&amp;quot;, engl. &#039;&#039;The Pixilated Parrot&#039;&#039;) wieder. Aber auch sein Charakter wurde entschärft und gelegentlich seine weiche Seite gezeigt.&lt;br /&gt;
Nachdem die Figur regen Zuspruch unter den Lesern fand, bekam sie 1952 eine erste eigene Comicreihe: &amp;quot;Walt Disney&#039;s Uncle $crooge&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Sein Originalname &#039;&#039;Scrooge McDuck&#039;&#039; spielt auf den Ebenezer Scrooge der Weihnachtsgeschichte Charles Dickens&#039; (&amp;quot;&#039;&#039;A Christmas Carol&#039;&#039;&amp;quot;) an. Der deutsche Name &#039;&#039;Dagobert&#039;&#039; bezieht sich hingegen auf den gleichnamigen Merowingerkönig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 bekommt Dagobert in dem Südafrikaner [[Mac Moneysac]] seinen ersten größeren Konkurrenten, 5 Jahre später wird auch [[Klaas Klever]] eingeführt. Letzterer ist gerade in den italienischen Comics und damit in den LTBs häufiger anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dagoberts Lebensgeschichte==&lt;br /&gt;
Über Dagoberts Lebensgeschichte ist erstaunlich viel geschrieben worden, und in Folge dessen auch viel Verschiedenes bzw. Widersprüchliches. [[Carl Barks]] erfand als erster zu seiner Figur auch Informationen zu seinem Leben. Aus diesen &amp;quot;Fakten&amp;quot; entwickelte später Don Rosa seine Saga &amp;quot;[[Sein Leben seine Milliarden]]&amp;quot;. Aber auch Italien und andere Länder haben ihre Versionen und dort jeder Zeichner wieder andere Vorstellungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeine Fakten===&lt;br /&gt;
Jedoch haben sich einige Behauptungen fest überall durchgesetzt, ob in Italien, Amerika, Deutschland oder Unstetistan, sodass man von allgemeinen Fakten sprechen kann. Diese bauen meistens auf dem verständlichen Gedanken, dass Dagobert sein Geld hart erarbeitet hat. In vielen Fällen basieren sie auch auf einigen Aussagen in Barks&#039; Geschichten und variieren diese nur leicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTBEE11 Alaska.jpg|thumb|left|Auch bei den Italienern nimmt Dagobert am Goldrausch teil (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
Einmal wäre dort der Goldrausch. Ein Motiv, das in allen Versionen Dagoberts Lebens auftaucht. Allgemein unterscheidet man in den amerikanischen Landen zwischen dem Kalifornischen Goldrausch, dem Goldrausch am Colorado, dem Goldrausch am Klondike, ansonsten zwischen dem in Australien, dem in Südafrika und dem in Neuseeland. &lt;br /&gt;
Vor allen Dingen der Goldrausch am Klondike wird oft verwendet. In zahlreichen italienischen Geschichten redet Dagobert nostalgisch über ihn, während Carl Barks Dagobert direkt wieder an den Ort seiner Jugend zurückschickt (&amp;quot;Wiedersehn mit Klondike&amp;quot;). Don Rosa hat direkt drei Geschichten über den jungen Dagobert als Goldschürfer am Klondike gezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fortwährende Suche des jungen Dagoberts nach Reichtum in aller Herren Länder, hat den Disneyautoren die Möglichkeit gegeben, ihn alle Sprachen, die es nur gibt, sprechen lassen zu können. So kann er tibetisch, weil er angeblich anno 1892 bereits einmal dort weilte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird behauptet, dass er in Schottland geboren wurde. Das konnte sich wahrscheinlich durch den sprichwörtlichen Geiz der Schotten durchsetzten. In einigen Geschichten stammen jedoch nur seine Vorfahren aus Schottland, während er waschechter Amerikaner ist. So zum Beispiel in &amp;quot;Dynastie Duck&amp;quot;, einer Erzählung über die Geschichte der Ducks, in der Dagoberts Ahnen von Schottland schon mit Kolumbus persönlich nach Amerika kamen.&lt;br /&gt;
Auch das Bild des Schuhputzers ist sehr verbreitet. So taucht es auch in &amp;quot;Die große Langeweile&amp;quot; von [[Carl Fallberg]] und [[Tony Strobl]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Don Rosa===&lt;br /&gt;
[[Bild:TLaToSMD.jpg|thumb|right|Amerikanisches Cover]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Hauptartikel: [[Sein Leben, seine Milliarden]]&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des oben bereits schon angesprochenen Chaos bezüglich Dagoberts Lebensgeschichte wurde Don Rosa von [[Egmont]] beauftragt, endlich Ordnung in dieses schwammige Wirrwarr zu bringen. Rosa orientierte sich fast ausschließlich an Angaben, die Barks in seinen Geschichten gemacht hatte und baute daraus eine Biografie für den berühmten Enterich. &amp;quot;&#039;&#039;Es ging nie darum, eine amtliche Vita zu schreiben, sondern nur um meine persönliche Version&#039;&#039;&amp;quot;, so Rosa selbst. Trotzdem hat dieses Werk bei vielen Fans den Status absoluter Gültigkeit erreicht und andere Zeichner, wie Marco Rota, versuchen, auch auf Drängen vieler Leser, ihre eigenen Geschichten von Dagoberts Jugend in Rosas Biografie zu integrieren. So erzählt etwa Dagobert in der Geschichte &amp;quot;Ein wahrer Held im Wilden Westen&amp;quot;, dass man ihn &amp;quot;Glasgow Kid genannt&amp;quot; habe – ein Name aus dem zweiten Kapitel der Don-Rosa-Saga. Andere Leser und Autoren hingegen argumentieren, eine komplette Biografie entzaubere das Mysterium um Dagoberts Jugend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagobert ist laut Don Rosa 1867 in Glasgow (Schottland) als Sohn von [[Dietbert Duck|Dietbert]] und [[Dankrade Duck]] zur Welt gekommen und unter ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen. Zu seiner Familie zählen, so Rosa weiter, seine Schwestern [[Mathilda Duck|Mathilda]] und [[Dortel Duck|Dortel]] sowie sein Onkel [[Jakob Duck|Jakob &amp;quot;Jungerpel&amp;quot; Duck]]. Seinen ersten Zehner verdient er sich als Schuhputzer (Ein Fakt, den sich Rosa, anders als sonst, bei [[Tony Strobl]] entliehen hat). Inspiriert durch diese ausländische Münze wandert er im zarten Alter von 12 bis 13 Jahren zu seinem Onkel Diethelm nach Amerika aus. Dort betätigt er sich als Flussdampferkapitän, bis er, nach dem Bankrott seines Geschäfts, über Umwege Cowboy in Montana wird.&lt;br /&gt;
Im vierten Kapitel versucht er sich als &amp;quot;Kupferschürfer&amp;quot;, und ersteht durch eine Gesetzeslücke eine große Mine, die er jedoch aufgeben muss, da die Ducks in Schottland Geld benötigen, um die Grundsteuer für die [[Duckenburgh]] zahlen zu können.&lt;br /&gt;
Später treibt er sich noch immer erfolglos in Afrika und Australien rum, bis er endlich am Klondike zu Reichtum kommt.  &lt;br /&gt;
Nach einem Besuch als reicher Mann in Schottland lässt er sich in Entenhausen nieder und arbeitet – teilweise auch mit unehrlichen Mitteln – auf sein Ziel hin, reichster Mann der Welt zu werden. Durch einen Streit mit seinen Schwestern entzweit, vereinsamt er, nachdem er dieses Ziel erreicht hat.&lt;br /&gt;
Erst seine Neffen und Großneffen können in ihm wieder den &amp;quot;Abenteuergeist&amp;quot; wecken und durch abrupte Änderung seines Wesens wird er wieder der aktive Kerl, wie wir ihn aus den Geschichten kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Charakter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Figur Dagobert von verschiedenen Zeichnern in verschiedenen Ländern benutzt wurde, sind auch verschiedene Charakterbilder des großen Ducks entstanden. Grob kann man die einzelnen Darstellungen seiner Persönlichkeit in den Italienischen und den amerikanischen Dagobert unterteilen. Bei dem amerikanischen Dagobert empfiehlt sich eine weitere Unterscheidung zwischen den Zeichnern [[Don Rosa|Rosa]] und [[Carl Barks|Barks]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Amerika===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Barks&#039;scher Dagobert====&lt;br /&gt;
[[Carl Barks]], der Erfinder von Dagobert hat sich in seinen Geschichten intensiv mit dessen Charakter auseinandergesetzt und ihn im Laufe der Jahre mehr geformt als die meisten anderen Zeichner. &lt;br /&gt;
Die Entwicklung Dagoberts bei [[Carl Barks|Barks]] lässt sich grob in drei Phasen beschreiben: den frühbarks&#039;schen Dagobert, den klassischen Dagobert und den spätbarks&#039;schen Dagobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Der frühbarks&#039;sche Dagobert=====&lt;br /&gt;
In der Zeit kurz nach [[Carl Barks|Barks]] ersten Dagobert-Geschichte ist Dagobert ausschließlich mit negativen Charaktereigenschaften versehen. Dieser Dagobert ist ein Gebilde aus Machthunger, Habgier, Falschheit und Hinterlist - das Musterbild eines Bösewichts und Fieslings. Tatsächlich nimmt Dagobert damals vor allen Dingen in den kürzeren Donald-Duck-Geschichten die Rolle des Antagonisten ein. In diesen ersten Geschichten wird sein Geld dabei fast nie optisch dargestellt und auch für ihn selbst scheint es keine große Rolle zu spielen. Im Gegenteil - er hat keinerlei Skrupel es in großen Mengen für Anerkennung und Macht auszugeben. Das große Merkmal des heutigen Dagoberts, der Geiz, ist hier also noch nicht ausgeprägt. Gerade in der ersten Geschichte kommt hingegen zum Vorschein, dass Dagobert ein Machtmensch ist, der alle anderen kontrollieren und im Dienste seiner Interessen mittels seines Reichtums manipulieren will. Damit stellt er sich – in geradezu menschenverachtenden Manier – über alles und jeden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Der klassische Dagobert=====&lt;br /&gt;
Damals erschienen die ersten Dagobertgeschichten in Donald Duck - Heftchen, oder den &amp;quot;[[Walt Disneys Comics and Stories]]&amp;quot;. Als Disney später die Herausgabe einer Onkel-Dagobert-Reihe erlaubte, da konnte deren größte Hauptperson natürlich nicht gleichzeitig Held und Bösewicht sein. Also musste an der Persönlichkeit des Knausers etwas geändert werden. &lt;br /&gt;
[[Carl Barks|Barks]] zeichnete Dagobert nun erstmals vielseitiger. Er zeigte wie er durch harte Arbeit und festen Willen zum reichsten Mann der Welt wurde, erklärte also seinen Charakter aufgrund seiner Lebensgeschichte, er erregte Mitleid für ihn beim Leser, ließ diesem Dagoberts Beziehung zum Geld eher als verschrullt erscheinen - kurz er beleuchtete ihn von anderen und auch positiveren Seiten. In einem Interview, geführt von Bruce Hamilton, erklärte [[Carl Barks|Barks]]: „Ich ging zurück, bis in die Tage, als (Dagobert) noch Blasen an den Händen und erfrorene Füße hatte, alles nur um zu beweisen, dass er diesen unverschämten Reichtum wirklich verdient hat“. Zu diesen Aspekten ist vor allen Dingen die Geschichte &amp;quot;Only A Poor Old Man&amp;quot; / &amp;quot;[[Der arme reiche Mann]]&amp;quot; interessant.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie schon eben betont machte Dagobert keine Metamorphose vom bösen zu guten Dagobert durch, er wurde nur aus anderen Perspektiven betrachtet. Doch öfters tauchte wie ein Geist der &amp;quot;böse&amp;quot; Dagobert auf und erinnert den Leser, dass wir uns kein allzu simples Bild von seiner Wesensart machen dürfen. &lt;br /&gt;
Dagobert selbst scheint diese Seite selbst zu verdrängen und so fechtet er, als [[Mac Moneysac]] in der ersten und zweiten Moneysacgeschichte als die unerwünschte andere Seite auftaucht, symbolisch Wettkämpfe aus welche Seite seines Charakters die stärkere ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagobert spielte lang genug die Nebenrolle, dass sein Charakter klare Konturen annehmen konnte, sodass er durch seine Umfunktionierung in eine Hauptfigur nur bereichert werden konnte, aber nicht verwässert wurde. Er ist Symbiose einer Nebenrolle und einer Hauptrolle. Die Entscheidung des „Golden Key“ - Verlags eine „Uncle Scrooge“ – Heftreihe zu veröffentlichen sollte den entscheidenden Umbruch im Charakter Dagoberts hervorrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Der spätbarks&#039;sche Dagobert=====&lt;br /&gt;
In den späteren Geschichten wird die markante Persönlichkeit Dagoberts, die er in den &amp;quot;klassischen Jahren&amp;quot; erhielt, verwässert und verfälscht. Er mutierte zu einem liebenswürdigen Opa, zu einem netten älteren Herrn - Ein starker Kontrast zum Dagobert aus &#039;&#039;[[Die Mutprobe]]&#039;&#039;. Allgemein befasst sich [[Carl Barks]] aber auch nicht mehr so sehr mit Dagoberts Charakter, wie in der &amp;quot;klassischen Zeit&amp;quot;, in der er fast Charakterstudien in seinen Geschichten unterbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fazit der Entwicklung=====&lt;br /&gt;
In diesem letzten Beispiel zeigt sich ein letztes Mal, wie er seiner Aufgabe, seiner Rolle, die je nach Geschichte eine andere ist, andauernd angepasst wurde. Dagoberts Charakter wurde durch die vielen Formen, Typen von Geschichten, durch die einzelnen Schaffensphasen Barks’  geprägt. Die Einteilung in die drei Phasen „frühbarks’scher Dagobert“, der „klassische Dagobert“ und der „spätbarks’sche Dagobert“ ist nur eine grobe und darf dem Leser nicht die Vorstellung von voneinander unabhängigen Charakterbildern lediglich der gleichen Figur erzeugen. Dagobert ist eine Sammlung von verschiedenen Charaktereigenschaften, die sich zu immer wieder verschiedenen Charakterbildern zusammenfügten, was auf die Inkonsistenz des barks’schen Werkes zurückzuführen ist. &lt;br /&gt;
Diese Anzahl an immer wieder verschiedenen Interpretationen seines Charakters macht die Vielseitigkeit und damit verbundene Komplexität seines Wesens aus. Teilweise eine Ansammlung sich ergänzender und auch widersprechender Stereotypen, als auch abgeschlossener Charakteristiken in zahlreichen Geschichten bilden den Dagobert, den wir kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Autobiografische Züge im Charakter Dagoberts=====&lt;br /&gt;
Dagobert ist die Figur, die [[Carl Barks|Barks]] wohl am häufigsten verwendet und mit deren Charakter er sich am meisten auseinandergesetzt hat. Viele Fans haben sich über autobiografische Züge im Charakter Dagoberts Gedanken gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Autor eine Figur entwickelt und sie solange verwendet, wie [[Carl Barks|Barks]] es mit Onkel Dagobert handhabte, dann erscheint es fast unmöglich, dass nicht mal hier oder dort etwas vom Charakter des Autors und seiner Überzeugungen mit in die Person einfließt.&lt;br /&gt;
[[Carl Barks|Barks]], der sich meist weigerte sich zu dem Thema zu äußern, hat sich nur einmal ausführlicher darüber geredet. In einem Interview mit Bruce Hamilton sagte er:&amp;quot;Onkel Dagobert hatte seine liebe Not damit, zu retten, was er entweder duch harte Arbeit oder durch krumme Geschäfte verdient hatte - mit anderen Worten, er kämpfte permanent um den Erhalt seines Staus quo. Er hat sich ein nettes, angenehmes Plätzchen geschaffen, wo er reich und sicher ist, und das will er bewahren. Natürlich kenne ich dieses Gefühl, das bisschen finanzielle Sicherheit bewahren zu wollen, das man sich erarbeitet hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch geht das Autobiografische, nach Meinungen verschiedener Fans (darunter auch [[Geoffrey Blum]]) weit über dieses nicht unnormale Verhalten hinaus. &lt;br /&gt;
Auf den ersten Blick fallen ähnliche Lebensweisen, des Erfinders und seiner Schöpfung auf. Da wäre einmal die Abgescheidenheit, in der der Autor lebte um seine Comics zu produzieren, die Dagoberts Abschottung in seinem Geldspeicher entspräche. &amp;quot;Ganz klar ist Onkel Dagoberts Bedürfnis nach Privatssphäre und räumlicher Abgeschiedenheit eigentlich das, was [[Carl Barks]] empfindet&amp;quot; schreibt [[Geoffrey Blum]] in seinem Artikel &amp;quot;Ausgebrannt&amp;quot;. Und wenn man sich den Dagobert anschaut, der allem Fortschritt und der übrigen Außenwelt kritisch gegenübersteht, so wird man schnell dazu verleitet Paralellen zu Barks zu ziehen, der genau diesen Aspekt vor allem in seinem Spätwerk zum Thema seiner Geschichten gemacht hat. [[Geoffrey Blum|Blum]] spricht sogar von einer &amp;quot;Angst vor der Außenwelt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ließen sich genauso große Differenzen zwischen [[Carl Barks|Barks]] und Dagobert finden und so kann man diese Frage nicht mit &amp;quot;Ja&amp;quot; oder &amp;quot;Nein&amp;quot; beantworten.&lt;br /&gt;
Der einzige der dazu fähig wäre, war [[Carl Barks]], doch dieser zog es, bis auf die hier erwähnten Aussagen, vor, sich bis zu seinem Tod in Schweigen zu hüllen und somit bleibt es wohl Spekulationssache wieviel Barks in Dagobert oder wie viel Dagobert in [[Carl Barks|Barks]] steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im vorletzten Abschnitt erwähnten Paralellen beziehen hauptsächlich auf den Artikel &amp;quot;Ausgebrannt&amp;quot; von [[Geoffrey Blum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rosa&#039;scher Dagobert==== &lt;br /&gt;
[[Don Rosa]], der ja auch die oben erwähnte Lebensgeschichte Dagoberts schrieb, betont bei Dagobert meist seine romantische Seite, seine träumerische und nostalgische Art. Er lässt Dagobert sich mit glasigen Augen in Erinnerungen schwelgen und bringt dabei einen sehr starken Kontrast zu dem Italienischen Dagobert, der ja sehr in der Gegenwart lebt.&lt;br /&gt;
[[Don Rosa|Rosa]] hebt vor allen Dingen den Konflikt zwischen dieser &amp;quot;romantischen Art&amp;quot; und seiner anderen &amp;quot;harten Seite&amp;quot;, die nichts mit &amp;quot;Gefühlsduseleien&amp;quot; zu tun haben will hervor.&lt;br /&gt;
Teilweise erscheint Dagobert dadurch zum Gefangenen seiner eigenen &amp;quot;harten Seite&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Hier stellt sich die Frage, ob in diesem Fall das Sprichwort &amp;quot;Harte Schale - Weicher Kern&amp;quot;, wie es in vielen Duck - Geschichten verwendet wird, zutrifft wenn die &amp;quot;Harte Schale&amp;quot; eben nur als Fassade und den &amp;quot;weichen Kern&amp;quot; als eigentliches Wesen Dagoberts sehen. Denn schließlich würde das alleinige Vorhandensein dieser &amp;quot;Schale&amp;quot; tiefere Fragen auf seinen Charakter zurückwerfen.&lt;br /&gt;
Viele Autoren führen dies auch auf einen frühbarks&#039;schen Zug in seiner Wesensart zurück, andere und darunter eben auch [[Don Rosa|Rosa]] erklären dies anhand seiner Lebensgeschichte (siehe [[Sein Leben, seine Milliarden]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Italien===&lt;br /&gt;
Da im italienischen Duckkosmos (anders als bei Rosa und Barks) Texter und Zeichner oft getrennt sind, ist eine spezielle Charakterisierung der einzelnen Zeichner nicht möglich. Die Aussagen treffen im Allgemeinen zu, doch es gibt immer Ausnahmen, wie zum Beispiel bei [[Romano Scarpa]], der den Charakter in vielen Fällen anders dargestellt hat als seine Kollegen. &lt;br /&gt;
[[Bild:Grimmbarts-Schatz-Panel.jpg|thumb|right|Wenn es um sein Geld geht, neigt der italienische Dagobert zu emotionalen Übertreibungen. (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
Wie schon erwähnt stellt der italienische Dagobert praktisch das Gegenstück zum rosa&#039;schen Dagobert dar. Der italienische Dagobert lebt sehr in der Gegenwart, ist weniger nostalgisch, aber auch weniger überlegt vorrausschauend, handelt oft vorschnell und unüberdacht. So &amp;quot;verplappert&amp;quot; (wie er selbst es formuliert) oft in Streitgesprächen mit seinem Rivalen Klaas Klever. Tatsächlich neigt der italienische Dagobert zur Prahlerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein reagiert Dagobert um einiges emotionaler in Italien als in Amerika. In den meisten Geschichten neigt Dagobert zur Überreaktion, schwankt zwischen absoluter Verzweiflung und Resignation, Wutanfällen, wie wir sie eigentlich nur noch vom Donald der Zeichentrickfilme kennen, und großer Hektik und Aktivität. &lt;br /&gt;
Der italienische Dagobert ist in mancher Hinsicht vitaler als sein amerikanisches Pendant und beschwert sich seltener über Altersbeschwerden, wie sein Rheuma, sondern ist immer bereit zu zeigen, dass er sich noch jung fühlt. Auch das &amp;quot;gute&amp;quot; Verhältnmis zu Donald schwankt manchmal so stark ins Gegenteil, dass er seinen Neffen mit Äxten und Messern verfolgt, um sich für einen millionenschweren Verlust zu rächen, der auf dessen Konto geht.&lt;br /&gt;
Auch hier ein großer Gegensatz zu [[Don Rosa]]: Während nämlich dessen Dagobert von grundauf ehrlich ist, flunkert Italiens Dagobert mehr und scheut auch nicht zu illegalen Mitteln zu greifen. Allerdings ist er deshalb keine negativ besetzte  Figur, wie etwa der frühbarks&#039;sche Dagobert, denn zum einem reagiert er so auf [[Klaas Klever]], der meistens noch unehrlicher und fieser ist, zum anderen geht er mit seinen &amp;quot;Makeln&amp;quot; mit einem solch augenzwinkerndem Charme um, dass der Leser dem verschmitzten alten Herrn mit dem Zylinder nicht ankreiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Harte Schale, weicher Kern - Dagoberts Beziehung zu Geld und zu seinen Verwandten===&lt;br /&gt;
[[Bild:Only A Poor Old Man.jpg|thumb|300px|left|„Du bist bloß ein &#039;&#039;&#039;armer, alter Mann&#039;&#039;&#039;.“]]&lt;br /&gt;
Da sein Geld viel mit seinem Charakterbild zusammenhängt, wird dieser Aspekt genauer behandelt. Über Dagoberts Beziehung zum [[Geld]] wurde schon viel diskutiert. Auch die Beziehung zu seiner Verwandtschaft wurde bereits sehr verschieden dargestellt. Dieser Artikel soll möglichst allgemeingültig sein, bezieht sich jedoch insbesondere auf die Geschichten von [[Carl Barks|Barks]]. Da man in den Geschichten nur sehr selten direkte Charakterisierungen findet, kann es durchaus verschiedene Interpretationen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorraussetzung, auf die alles weitere aufbaut ist, dass Dagobert kein Kapitalist im eigentlichen Sinne ist, denn er lagert das größte Vermögen der Welt in einem Speicher, statt es anzulegen und interessiert sich nicht für den &amp;quot;Sammlerwert&amp;quot; seiner Münzen (das behauptet zumindest [[Don Rosa]] in &amp;quot;Der Wert des Geldes&amp;quot;). Für ihn liegt der Wert seines Geldes nicht im Materiellen (für das Geld eigentlich ein Sinnbild ist) sondern eher in Dagoberts ideellen Werten, die es symbolisiert (dies wird weiter unten noch genauer behandelt). [[Geoffrey Blum]] spricht von &amp;quot;ideellen Dollars&amp;quot;. Insofern stellt es für Herrn Duck einen Selbstzweck dar (Zitat Dagobert, [[WDC 135]]: &amp;quot;&#039;&#039;Ausgeben? Du spinnst wohl! Dann hab ich es ja nicht mehr&#039;&#039;&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Spieler-Tore-und-Moneten.jpg|thumb|right|Dagobert Duck in seltener Geberlaune (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
Gewöhnlich werden zu dem Thema große, bekannte Geschichten wie &#039;&#039;[[Der arme reiche Mann]]&#039;&#039; herangezogen. Deshalb wird eine kleine Geschichte, wie z. B. &amp;quot;Weihnachtsüberraschungen&amp;quot; oft übersehen. Dabei enthält sie durchaus interessante Elemente, die einer genauere Betrachtung verdienen. Sie wird als Beispiel gebracht und daher etwas ausführlicher behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es ist eine Weihnachtsgeschichte, und Dagobert muss in alter Tradition, zumindest eine zeitlang, die &amp;quot;Weihnachtsmuffel-Rolle&amp;quot; einnehmen. Er verhält sich gegenüber seinen Verwandten ignorant, eigenmächtig, kalt, engstirnig und egoistisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zitat Dagobert: „&#039;&#039;Mich versteht niemand. Ist doch klar, dass ein einsamer Mensch wie ich sich vor Weihnachten graut. Ich ließe mir auch gern was schenken. Aber wer schenkt schon alten reichen Männern etwas! Wenn ich die Kuspidoria&#039;&#039; [ein gesunkenes Schiff] &#039;&#039;allerdings finde, dann hab ich mein Weihnachtsgeschenk.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Mann plagt ein schlechtes Gewissen, und er versucht, sein Handeln vor sich selbst zu rechtfertigen. Er ergeht sich in Selbstmitleid, will seine Ignoranz entschuldigen. Er verdrängt die Probleme, zu denen er mit seinem Verhalten beigetragen hat. Er flüchtet vor den Problemen mit dem Kontakt zu seinen Verwandten zu seinem künstlichen Freund, dem Geld. &lt;br /&gt;
Dieses stellt für ihn einen sicheren Raum dar, wo er sich vor der Welt und den Problemen abschotten kann. Immer wenn sich Dagobert unsicher fühlt, sucht er Festigkeit im Geld. &lt;br /&gt;
Letztlich dient ihm aber das Geld auch als Ersatz für Zuneigung und Liebe - er schenkt sich sogar selbst sein Geld, weil es sonst niemanden gibt, der ihm etwas schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als die [[Tick, Trick und Track|Kinder]] ihm dann schließlich, entgegen seinen Erwartungen, etwas schenken, bricht diese Festung zeitweilig und Dagobert erkennt, wie er mit ihnen umgegangen ist. Das schlechte Gewissen taucht auf und es folgt eine Schutzreaktion Dagoberts - er schottet sich wieder ab und begegnet den drei Knaben wieder hart und gefühllos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anscheinend ist Dagobert nicht sehr belastbar. Ihm würden, wenn er sich ernsthaft mit seinen Gefühlen auseinandersetzen würde, zu viele Zweifel an seiner bisherigen Einstellung zum Leben kommen. Darauf finden sich jedoch keine direkten Hinweise in den Comics von Barks. Eher fündig werden wir bei [[Don Rosa|Rosa]]: In seiner Geschichte &#039;&#039;[[Rückkehr ins verbotene Tal]]&#039;&#039; lässt [[Don Rosa|Rosa]] Dagobert auf die Aussage seiner [[Tick, Trick und Track|Neffen]], er sei vielleicht neidisch auf [[Donald]], weil dieser im Gegensatz zu ihm frei ist, &amp;quot;die Träume zu träumen, die Onkel Dagobert nicht mehr hat&amp;quot;, mürrisch (und damit wieder verdrängend) reagieren (er verbietet ihnen sogar zu reden), nachdem der Leser vorher an seinem Gesicht erkennen konnte, dass der Kommentar ins Schwarze traf.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der springende Punkt: Es geht hier um einen Teufelskreis. Dagoberts Härte kommt durch die Probleme, die der Kontakt mit der Umwelt mit sich bringt und ist gleichzeitig einer der Ursachen dieser Probleme. Teilweise leidet Dagobert darunter und wird von Gewissensbissen geplagt, teilweise wünscht er sich es auch selbst, weil er Angst vor dem Zweifel hat.&lt;br /&gt;
Vor dem Zweifel an seiner bisherigen Lebenseinstellung, vor dem Zweifel daran, ob er glücklich ist, vor dem Zweifel an ihm selbst. Insofern könnte man daraus schlussfolgern, dass Dagobert in seiner Schale gefangen ist, ein &amp;quot;armer, reicher Mann&amp;quot; ist, wie es [[Donald]] einmal ausdrückte.&lt;br /&gt;
[[Bild:Dago03 glatze prasseln.JPG|thumb|Schlusspanel von &amp;quot;Der arme reiche Mann&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Doch wenn wir ehrlich sind, zeigt sich Dagobert in den letzten vier Panels von &#039;&#039;[[Der arme reiche Mann]]&#039;&#039; trotz der nachklingenden Melancholie als ein glücklicher Mensch, denn &#039;&#039;Kein Mensch ist arm zu nennen, der ab und zu tun kann, was immer ihm Spaß macht&#039;&#039; und einem Dagobert Duck macht es eben Spaß, in seinem Geld schwimmen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Babylonlinsen.jpg|thumb|left|Das Panel aus LTB 76]]&lt;br /&gt;
Mit Geld ist jedoch für einen Menschen wie Dagobert auch der Aspekt der Sicherheit verbunden. Leonardi Gori hat ein Panel in der Geschichte &amp;quot;[[LTB 76|Linsen aus Babylonien]]&amp;quot; von [[Romano Scarpa]], indem Dagobert als ärmlicher Straßensänger einhergeht, während oben ein Flugzeug den Himmel kreuzt, folgendermaßen interpretiert:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ein [...] Bild für einen kraftlosen Plutokraten, der unabänderlich an der Vergangenheit hängt. Die Zeit für romantische und leidenschaftliche Kapitalisten - halb Seeräuber und halb Abenteurer - in einer Welt mit unbegrenzten Möglichkeiten [ist abgelaufen]. Im technikbegeisterten Amerika der 60er Jahre [...] hat ein alter, angeschlagener und müder Dagobert keine Chance mehr.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obgleich es fraglich ist, dass [[Romano Scarpa]] diesen Gedanken hatte, als er das Bild zeichnete, trifft der Kommentar von Gori durchaus auf Dagoberts Situation zu. &amp;quot;Wie wir in &#039;Der arme reiche Mann&#039; und der Geschichte über den Geldspeicherumzug gesehen haben, lehnen diejenigen, die eisern an der Vergangenheit festhalten, jegliche Form von Veränderung und Fortschritt ab.&amp;quot; schreibt [[Geoffrey Blum]] in &amp;quot;Einstürzende Imperien&amp;quot; in der Barks Library Onkel Dagobert 19. Als ein Beamter in eben dieser Geschichte &amp;quot;Moderne Zeiten&amp;quot; sagt:  &amp;quot;Die Welt bleibt doch nicht stehen!&amp;quot; antwortet Dagobert ernergisch: &amp;quot;Ich will aber, dass sie stehen bleibt!&amp;quot; &lt;br /&gt;
Er sucht Sicherheit und Halt um so zu bleiben, wie er ist. Und auch hier findet er das Gesuchte im Geld. &amp;quot;&#039;&#039;Hier auf meinen zehn Hektar werde ich mich niemals ändern.&#039;&#039;&amp;quot; &amp;quot;&#039;&#039;Ich werde einfach nur jedes Jahr ein wenig reicher! Mein [[Geldspeicher]] und Boden und meine Marotten werden ewig so bestehen bleiben!&#039;&#039;&amp;quot; (US 15/2) sagt Dagobert überzeugt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Weiter oben wurde schon angesprochen, dass sein Geld für ihn einen &amp;quot;sicheren Raum&amp;quot;, eine Festung darstellt. Diese finden wir sogar symbolisch als [[Geldspeicher]] in den Comics wieder. Hier hat er die Kontrolle, ist der &amp;quot;souveräne Herscher über seine Burg&amp;quot;, wie ihn [[Don Rosa]]  in seiner Geschichte &amp;quot;[[Seine Majestät Dagobert Duck]]&amp;quot; sinnbildlich dargestellt hat. Doch, wie wir aus dieser , wie aus einer großen Zahl anderer Geschichten wissen, kann auch dieses Wunschbild nicht halten, wenn die [[Panzerknacker]] angreifen. Eigentlich bringt ihm sein Geld keine Sicherheit und Ruhe - im Gegenteil, er muss fast genausoviel Energie aufwenden seinen Reichtum zu behalten, wie ihn zu vergrößern. Und die energischen Mittel mit denen er kämpft, lassen uns wieder erkennen, dass es bei Geld nicht nur um &amp;quot;schnöden Mammon&amp;quot; geht, denn was wäre es dann? &amp;quot;Nichts als ein Haufen Metall und Papier&amp;quot;, wie Dagobert es selbst sagt. Interessanterweise gibt es nämlich, neben dem immer noch sehr materiellen Wunschbild der Sicherheit zahlreiche dieser Wunschbilder, die Dagobert auf sein Geld projeziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seien wir ehrlich: Wenn Dagobert sein Geld dermaßen glorifiziert, will er sich insgeheim selbst verklären, denn &amp;quot;jedes Geldstück, das ihr hier seht, hat für mich eine Geschichte.&amp;quot; - sein Geld bedeutet seine Vergangenheit. Tatsächlich erkennen wir in den Sequenzen in den Dagobertgeschichten, in denen sich Dagobert an seine Vergangenheit erinnert, einige Unstimmigkeiten. Hier stellt sich Dagobert als Held dar, stellt Dinge in ein anderes Licht, um teilweise kriminelle Handlungen zu vertuschen. In der Geschichte &amp;quot;[[Wiedersehn mit Klondike]]&amp;quot; erzählt Onkel Dagobert, wie er nachdem er am Klondike von der schönen [[Nelly]] bestohlen wurde zu ihr in den Saloon zurückkehrt, um sich sein Gut wieder zu holen. Doch statt dieses einzufordern zettelt er eine vollkommen unnötige Schlägerei mit der ganzen Bargesellschaft an, zu der es überhaupt keinen Anlass gibt und aus der er dank plötzlich auftretender Superkräfte als Sieger hervorgeht, nachdem er über zehn Männer auf einmal zusammengeschlagen hat. Diese unrealistische Sequenz ist offensichtlich der Fantasie Dagoberts entsprungen. Anschließend verschleiert er, dass er Nelly daraufhin entführt und als billige Arbeitskraft missbraucht, indem er erklärt, dass er ihr zeigen wollte, wie hart der Goldschürfer seine Nuggets erarbeitet. In einer Fortsetzungsgeschichte &amp;quot;Die Verschwörung der Gauner&amp;quot; von [[Don Rosa]] kommt der junge Dagobert deshalb auch in einen Konflikt mit der Polizei. [[Don Rosa|Rosa]] selbst hat diese persönliche Verherrlichung Dagoberts in der Geschichte &amp;quot;[[Die Gefangene am White Agony Creek]]&amp;quot; auf die Spitze getrieben. Hier vollbringt der junge Dagobert, in der Erinnerung des alten Dagobert, schier unmögliche Wunder, agiert fast als &amp;quot;Superman&amp;quot;. Dagobert weiß, dass er sich hier seine eigene ruhmreiche Vergangenheit schafft, aber desto mehr er davon erzählt, desto mehr glaubt er es selbst. Der Aspekt des Vertuschens und des Kompensierens spielt eine große Rolle bei seinem Charakter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Goldie.jpg|thumb|Nelly wurde später vom Zeichner [[Don Rosa]] wieder aufgegriffen (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Diese Geschichte „[[Wiedersehen mit Klondike]]“  beinhaltet einen vierseitigen Rückblick auf Dagoberts Biografie, indem auch die Beziehung zur Bardame „Nelly“ genauer behandelt wird. Dies ist die einzige Geschichte bei Barks, in der der jüngere Dagobert eine Beziehung zu einer Dame hat. Ob es nun die Liebe zu einer Frau oder zu seinen Eltern ist, nimmt hier die Projektionsfläche Geld hier eine ähnliche Rolle ein, wie schon in der Geschichte „Weihnachtsüberraschungen“ beschrieben.  [[Geoffrey Blum]] hatte schon angemerkt, dass Dagobert nie von seinen Eltern redet (er bezieht sich ausschließlich auf Barks). Mit zwölf Jahren soll er nach [[Don Rosa]] dann nach Amerika ausgereist sein. Dagobert war Zeit seines Lebens auf sich gestellt. Frank Schätzing hat bereits schon mal die Bedeutung von Dagoberts Besitz als Liebesersatz untersucht. Sein Geld hat in jeder Hinsicht Fetischcharakter und so erscheint es mehr klar, dass Dagobert seine verlorene Kindheit, den Mangel an Liebe durch sein Geld zu kompensieren versucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle genannten Themen, die sich um Dagoberts Charakter ziehen, wurzeln stark in der Biografie Dagoberts. Er ist ein Mensch, der sich über seine Vergangenheit definiert. Gerade diese Thematik ist stark mit Dagoberts Lebenslauf verstrickt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geoffrey Blum]] hat dies in dem Artikel &amp;quot;Eine Liebesgeschichte vom Geld&amp;quot; in der [[Carl Barks|Barks]] Library Special Onkel Dagobert weiter untersucht, indem er die Motive des Sammelns hinterfragt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Um sich ein Ideal zu schaffen, mit dessen Hilfe sie die Mängel in ihrem Leben oder ihrem Charakter vertuschen, schaffen sich die Sammler häufig eine Identität mittels einer bestimmten Sache.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dagobert bedeutet sein Geld eine Erinnerung, sein Leben, seine Prinzipien und Ideale. Er identifiziert sich mit seinem Geld, denn es manifestiert seine Sicht der Welt (eben diese Prinzipien und Ideale) und stellt für ihn ein Lebenswerk dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demgemäß erscheint einem die Verehrung, die Dagobert seinem Geld entgegenbringt verständlicher. &amp;quot;Seht ihr? Es hat mich zum reichsten Mann der Welt gemacht&amp;quot; sagt Dagobert überzeugt. &amp;quot;Aber damit verdreht er die Tatsachen: Er selbst ist derjenige, der das Geld verdient hat. Indem er es aber so glorifiziert, verliert er seine Tüchtigkeit aus den Augen&amp;quot; kommentiert [[Geoffrey Blum]] diesen Satz in seinem Artikel &amp;quot;Onkel Dagoberts Doppelgänger&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Es ist fast so als hätte Dagobert einen Teil seiner Persönlichkeit in seinen Besitz angelegt. Ein Dagobert ohne sein Geld ist kein Dagobert mehr, ein Dagobert, der nicht mehr der reichste Mann der Welt ist, will nicht mehr Dagobert sein. Insofern sind Gegner wie [[Mac Moneysac]] besonders gefährlich für ihn. Wie schon oben angesprochen symbolisieren sie eine dunkle Seite in ihm. Wenn Dagobert mit [[Mac Moneysac]] um den Titel &amp;quot;Reichster Mann der Welt&amp;quot; kämpft, dann kämpft er um seine Identität. Womit man wieder bei dem Thema &amp;quot;Sicherheit&amp;quot; und &amp;quot;Moralisches, seelisches Gleichgewicht&amp;quot; wäre... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Glorifizierung seines Geldes und damit seines Lebens komprimiert sich im sogenannten [[Glückszehner]]. Er wirkt als einzelner Gegenstand ohne jeglichen materiellen Wert noch viel mehr als Symbol für das besagte Ideal, das sich Dagobert geschaffen hat (siehe oben Zitat [[Geoffrey Blum]]). &amp;quot;Er ist Dagoberts Lebensspender und sein Lebenszweck, man könnte sagen, seine komplette Potenz ist eingeschmolzen in der unscheinbaren kleinen Münze. Wer ihm den Zehner nimmt raubt ihm die Kraft.&amp;quot;, erklärt [[Frank Schätzing]] dieses Phänomen, das uns aus den [[Gundel Gaukeley]]-Geschichten bekannt ist. &lt;br /&gt;
(siehe auch [[Glückszehner]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Komplexe in Dagoberts Charakter entsteht durch die vielen (Teufels-)kreisläufe, in denen A Einfluss auf B hat, und B Einfluss auf A hat. Diese Kreisläufe machen oft das Paradoxe in seinem Verhalten aus und erschweren es sich ein klares Bild von ihm zu machen. Letztendlich ist Dagobert durch seine Undurchschaubarkeit, die nur wenige Figuren mit ihm gemein haben für viele Leser erst ein so interessanter Charakter. &lt;br /&gt;
Dagobert ist nicht gut oder böse, nicht wohlwollend oder bösartig, weder ein Ideal noch ein schlechter Mensch. Onkel Dagobert weigert sich in Schablonen gezwängt zu werden, denn er ist ein individueller Charakter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deshalb ist Onkel Dagobert auch ohne den ihn umgebenden unternehmerischen Mythos eine nach wie vor attraktive Figur. In einer Zeit der Gleichmacherei, der Globalisierung, der kleinlichen Querelen und des allgemeinen Verlustes von Selbstwertgefühl behält ein Mann seine Individualität und seinen Traum. Jeder neue Temperamentsausbruch, jeder egoistische Akt und jede Pfennigfuchserei entzückt uns, nicht weil Barks Witze daraus macht, sondern weil sie ein Bemühen um Unsterblichkeit sind. &lt;br /&gt;
Noch ist die Sonne für Dagobert nicht untergegangen&amp;quot; ([[Geoffrey Blum]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Onkel Dagobert in den Abenteuergeschichten===&lt;br /&gt;
====Die Verbundenheit der Figur zum Genre====&lt;br /&gt;
Abenteuergeschichten nehmen zusammen mit kurzen Gagstorys den großen Raum der Duckgeschichten ein. Dabei ist auffällig, dass Donald stets die Hauptfigur der Kurzgeschichten ist, während Dagobert in den Abenteuergeschichten die führende Rolle spielt. Insofern ist auch gar nicht verwunderlich, dass [[William Van Horn]], der sich in seinen Geschichten meist auf Donald konzentriert hauptsächlich Kurzgeschichten schreibt, während [[Don Rosa|Rosa]], dessen Lieblingsfigur Dagobert ist, sich auf lange Abenteuergeschichten spezialisiert hat. Da Dagobert fast nur noch in diesen Geschichten die führende Rolle hat, ist der Einfluss des Typus &amp;quot;Abenteuergeschichte&amp;quot; auf Dagobert größer als der jeder anderen Form und hat erheblich zu seinem Charakterbild beigetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Dagobert fast ganz den Bereich der Abenteuergeschichten übernommen hat und [[Donald]] dort nur noch selten bedeutende Rollen einnimmt, mag verwunderlich erscheinen, wo doch Donald in frühen Jahren, als sein reicher Onkel noch nicht erfunden war, die Kategorie der Abenteuergeschichten erfolgreich anführte, und es ist erstaunlich, dass ein alter Mann mit Zwicker, Backenbart und Gehstock von den meisten Autoren passender für Abenteuergeschichten gehalten wird, als ein dynamischer &amp;quot;Jungspund&amp;quot;, wenn man ihn so bezeichnen darf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man sich den frühbark&#039;schen Dagobert aus &amp;quot;[[Die Mutprobe]]&amp;quot; ansieht, so ist es offensichtlich, dass dieser Typ nicht als Held einer Abenteuergeschichte fungieren kann. Schon früh wurde für die Abenteuergeschichten sein Charakter abgeändert, und so finden wir in &amp;quot;[[Das Gespenst vom Gumpensund]]&amp;quot; keine Anzeichen von der Griesgrämigkeit, die den frühen Dagobert ausmacht. Doch erst nach &amp;quot;Der arme reiche Mann&amp;quot; waren die Abenteuergeschichten, wie wir sie heutzutage von den Ducks kennen, möglich. Gleichzeitig war mit der neuen &amp;quot;Uncle Scrooge&amp;quot; - Reihe viel neuer Platz für das Genre. Mit der Zeit entstanden immer mehr Abenteuergeschichten, in denen Dagobert die Hauptrolle spielt und sie hatten einen dementsprechend großen Einfluss auf ihn.&lt;br /&gt;
Die Abenteuergeschichten haben den alten Knauser aus &amp;quot;[[Die Mutprobe]]&amp;quot; offensichtlich genauso stark mit verändert, wie er selbst den Rhythmus und die Erzählweise der Abenteuergeschichten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während Donald, meist als ein Tourist in fernen Landen verwendet wurde und so vielseitig einsetzbar war, ist das ganze Streben Dagoberts, zumindest anfangs, auf die Vergrößerung seines Vermögens konzentriert, was eine ebenso zielstrebigen Handlungsablauf bewirkte. Andererseits musste sich auch Dagobert dem neuen Geschichtentyp anpassen, damit sie miteinander harmonieren können. In späteren Geschichten bemerken wir einen neuen Zug im Charakter Dagoberts: Die Liebe zum Abenteuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Geschichten, insbesondere denen von Rosa, gewinnt Dagobert am Ende der Geschichte gar nicht mal einen Schatz, oder verliert sogar welche (s. &amp;quot;[[Wiedersehen mit Tralla La]]&amp;quot;). Ein Großteil der Abenteuer hat sich nie für ihn rentiert!&lt;br /&gt;
In der Geschichte &amp;quot;[[Das Geheimnis der verschollenen Mine]]&amp;quot; lässt Rosa Tick, Trick und Track sagen:&amp;quot;Ein gutes Abenteuer ist ihm allemal wichtiger als die Kohle&amp;quot;. Auch wenn die Aussage im folgenden Teil der Geschichte wieder relativiert wird trifft es zum Großteil Dagoberts Einstellung zum Abenteuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon weiter oben angemerkt erschien der Dagobert der Kurzgeschichten der frühbarksschen Zeit anders als in den Abenteuergeschichten. So zeigt der Dagobert in &amp;quot;[[Das Gespenst vom Gumpensund]]&amp;quot; keinerlei Anzeichen von Geiz, Missgunst oder Hass. Onkel Dagobert geht durch die Liebe zum Abenteuer in diesem auf. Don Rosa hebt den Abenteurer in ihm, als Kern seines Wesens mehr als alle anderen Zeichner hervor (&amp;quot;Ich sah den Duck in ihnen ([[Donald]] und seinen [[Tick Trick und Track|Neffen]]), den Durst nach Wissen, Abenteuer und Spaß! Alles wonach auch ich einst suchte, als ich noch meinen Idealen folgte.&amp;quot; sagt Dagobert in &amp;quot;[[Ein Brief von daheim]]&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abenteuergeschichten haben einen beträchtlichen Anteil an der Entwicklung seines Charakters vom frühbarks&#039;schen bis zum spätbarks&#039;schen Dagobert gehabt. Durch die Veränderungen im Stil der Abenteuergeschichten sind auch notwendige Veränderungen in seinem Charakter aufgetreten. Viele Umformungen seines Charakters auf die Art der Geschichte haben ihn vielschichtiger werden lassen, und dadurch paradoxerweise ein kompakteres, abgeschlosseneres Bild von ihm geschaffen.&lt;br /&gt;
Die Abenteuergeschichten und ihr größter Held sind eine Zweckgemeinschaft, deren Produkt ein neuer Dagobert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gestaltung der Abenteuergeschichten====&lt;br /&gt;
Die Abenteuergeschichten hat eine lange Tradition im Disneykosmos und ist fast so alt wie Dagobert selbst. Mit der Zeit haben sich gewisse Schemen mit häufig wiederkehrenden Elementen entwickelt, sodass die die Abenteuergeschichte mit Dagobert einen bestimmten Charakter erhalten hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barks, der für die ersten Abenteuergeschichten mit Dagobert verantwortlich ist, hatte ein besonderes Faible für Geschichte und so fließen in die ersten Abenteuergeschichten viele historische Elemente (wie die Eroberung Amerikas durch die Spanier in &amp;quot;Die Sieben Städte von Cibola&amp;quot;). Auch Sagen und Mythen fanden in großer Zahl Eingang in die Geschichten (z.B. &amp;quot;Das goldene Vlies&amp;quot;, sehr interessant auch die Geschichte &amp;quot;Der magische Hammer von Walhalla&amp;quot;, die zu beweisen versucht, dass es die Sagenhelden wirklich gibt). Diese Betonung des alten, historischen, sagenhaften hängt eng mit Dagoberts Charakter zusammen, der persönlich vielmehr mit der Vergangenheit verbunden ist, als zum Beispiel sein Neffe Donald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei Barks jedoch die Verwandtschaft in den meisten Fällen bereitwillig mithilft, wird insbesondere Donald in Italien von Dagobert gezwungen mitzugehen (häufig mit seiner Schuldenliste) oder trickst ihn aus. Ein weiteres Merkmal sind die merkwürdigen Fortbewegunsmittel, die Dagobert auf Reisen benutzt. Wenngleich sich in den italienischen Geschichten genauso historische Anleihen finden, sind diese oft freier und weniger bedeutend - in Übereinstimmung zu dem wesentlich gegenwartsorientierteren italienischen Dagobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorlieben und Leiden===&lt;br /&gt;
[[Bild:Dago01 hineinspringen.JPG|thumb|Wie ein Seehund hineinspringen]]&lt;br /&gt;
Er pflegt - meist früh morgens - ein erquickendes Bad in seinem [[Geld]] zu nehmen: er liebt es „wie ein Seehund hineinzuspringen, wie ein Maulwurf darin herumzuwühlen und es in die Luft zu werfen“, dass es ihm „auf die Glatze prasselt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider führt der ständige Kontakt zu seinem oft auch zu gesundheitlichen Problemen. So hat der Multimilliardär oft auch unter [[Geld#Nachteile von großen Vermögen|Geldkrankheiten]] wie der &amp;quot;Goldallergie&amp;quot; zu leiden. Sie verbieten oft den Kontakt mit Geld oder machen ihn lebnsnotwendig.&lt;br /&gt;
Auch an Gedächtnisschwächen wie &amp;quot;Perduftia spiriti&amp;quot; (engl. &amp;quot;blinkus of the thinkus&amp;quot;) leidet Dagobert in einigen Geschichten (&#039;&#039;Wiedersehn mit Klondike&#039;&#039;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Krankheit anderer Art, eine realistische Erkrankung, die nicht in den Comics ausdrücklich erwähnt wird, aber deren Anzeichen sehr oft auftauchen, ergibt sich ebenfalls aus seiner physischen Bindung zu seinem Geld. Man kann in gewissen Sinne von infantilen, verspielten &amp;quot;quasi erotischen Ausführungen [seines Umgangs mit Geld] (&amp;quot;Money feels so good and smells so good! It&#039;s the only thing in the world that I can never get enough&amp;quot;)&amp;quot; sprechen, die laut Henner Löffler sogar &amp;quot;eine &#039;&#039;neurotische Zwangsfixierung&#039;&#039;&amp;quot; vermuten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingegen erscheint sein &#039;&#039;Rheumatismus&#039;&#039;, über den Dagobert öfters klagt, bei einer Ente in seinem Alter, die in ihrem Leben (körperlich) hart arbeiten musste, eher normal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Empfohlene Primärliteratur===&lt;br /&gt;
Die meisten Geschichten, die hier aufgezählt werden, wurden bereits im Absatz &amp;quot;Charakter&amp;quot; erwähnt. Hier lediglich eine Aufzählung der wichtigsten Geschichten, die nötig sind um sich ein vollständiges Bild der Ente machen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Der arme reiche Mann&amp;quot; (Carl Barks, 1952 &amp;quot;Only a Poor Old Man&amp;quot;, z. B. in [[Micky_Maus_pr%C3%A4sentiert_22#Der_arme_reiche_Mann|MM präsentiert, Nr. 22]])&lt;br /&gt;
:Eine einzige Charakterstudie, in der Barks zum ersten Mal ein neues Bild der Ente vermitteln wollte &lt;br /&gt;
*&amp;quot;Wiedersehn mit Klondike&amp;quot; (Carl Barks, 1953 &amp;quot;Back to the Klondike&amp;quot;, z. B. in [[Micky_Maus_pr%C3%A4sentiert_22#Wiedersehn_mit_Klondike|MM präsentiert, Nr. 22]])&lt;br /&gt;
:Beschreibt Onkel Dagoberts Begegnung mit Nelly in seinen Jugendjahren &lt;br /&gt;
*&amp;quot;Der zweitreichste Mann der Welt&amp;quot; (Carl Barks 1956 &amp;quot;The Second-Richest Duck&amp;quot;)&lt;br /&gt;
:Erster Auftritt Mac Moneysacs als &amp;quot;zweites Ich&amp;quot; Dagoberts&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Moderne Zeiten&amp;quot; (Carl Barks 1956 unbenannt)&lt;br /&gt;
:Thematisiert Onkel Dagoberts Verhältnis zum Fortschritt&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Ein Brief von Daheim (Don Rosa 2004 &amp;quot;A Letter from Home or The Old Castle&#039;s OTHER Secret&amp;quot;)&lt;br /&gt;
:Dagobert wird durch seine Schwester mit seiner Vergangenheit konfrontiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das größte Vermögen der Welt==&lt;br /&gt;
Das riesige Vermögen, welches er heute in dem extra dafür gebauten, ja erfundenen [[Geldspeicher]] lagert, verdiente und verdient er in zahlreichen Gebieten der Erde auf unterschiedlichste Art und Weise. Einst sogar auf illegale, das gehöre aber nach einem besonderen Erlebnis der Vergangenheit an, so Don Rosa.&lt;br /&gt;
[[Bild:DagobertsVermögen.jpg|thumb|right|Dagoberts Vermögen (50 Oktillionen Taler), die Angaben variieren allerdings laufend (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Bei der Frage, wieviel Geld Dagobert Duck den nun eigentlich habe, kommt man häufig zu unterschiedlichen Zahlen. Die Zeichner, Texter und Übersetzer lassen dabei gerne ihrer Fantasie freien Lauf, obgleich Dagobert sein Geld üblicherweise per Pegelstand und auch in Kubikhektar misst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vermögensquantifizierungen===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Je nach Quelle besitzt Onkel Dagobert (in der deutschen Version)...&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 13 Trillionen, 224 Billionen, 567 Milliarden, 778 Millionen Taler und 16 Kreuzer [TGDD 7, S.3]&lt;br /&gt;
* 500 Trillionen, 253 Billiarden, 675 Billionen, 123 Milliarden, 934 Millionen, 300 500 Taler und 13 Kreuzer [TGDD 18, S.49]&lt;br /&gt;
* 9 Phantastilliarden, 657 Zentrifugillionen Taler und 16 Kreuzer [TGDD 8, S.59]&lt;br /&gt;
* 336 Trillionen Taler [LT 27, S.68]&lt;br /&gt;
* 13 Trillionen Taler und 13 Kreuzer [Barvermögen - TGDD 2, S.35]&lt;br /&gt;
* 50 Phantasilliarden Taler&lt;br /&gt;
* 5 Billionen, 48 Milliarden, 25 Millionen, 103 409 Taler und 65 Kreuzer [Gesamtvermögen - LT 3, S.7]&lt;br /&gt;
* 5 Pimpillionen, 396 Tripstrillionen [Gesamtvermögen - TGDD 78, S.50] &lt;br /&gt;
* 29 Fantastillionen, 42 Quadrillionen, 87 Billionen, 978 Milliarden, 313 Millionen, 461356 Taler und 18 Kreuzer [Vermögen - LT 373, S.21]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Je nach Quelle besitzt Onkel Dagobert (in der amerikanischen Version)...&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Five Billion Quadroplatillion Umptuplatillion Multiplatillion Fantasticatillion Centrifugalillion Dollars and sixteen cents &lt;br /&gt;
*Three cubic acres (das entspräche etwa 772000 Kubikmeter)&lt;br /&gt;
*Nine Fantasticatillion, four Billion Jillion Centriffugalillion Dollars and sixteen cents&lt;br /&gt;
*Four Fantasticatillion, nine Trillion Dollars and sixteen cents&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Angaben sind natürlich prinzipiell mit Vorsicht zu genießen, denn man weiß oft nicht, wie sie eigentlich gemeint sind: Beziehen sie sich nur auf den Bargeldbestand, oder umfassen sie auch das Giralgeld, sind sämtliche Vermögenswerte (Kapitalanlagen, Wertsachen, Fabriken, ...) mit eingerechnet, etc?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn ein Großunternehmer wie Dagobert Duck hat natürlich kein ruhendes Vermögen, sondern verzeichnet ständig Vermögenszu- und abgänge. Zu nennen ist etwa die &amp;quot;halbstündige Zuwachsrate aus den Duck&#039;schen Unternehmungen&amp;quot; (LT 16, S.141). Man sieht auch, wie Hubschrauber den Geldspeicher aus der Luft mit Geld befüllen (DDT 111, S.71).&lt;br /&gt;
Dagobert selbst umschreibt seine Geldeinnahmen pro Tag folgendermaßen: &amp;quot;Knapp eine Milliarde! Den Sonntag nicht mitgerechnet.&amp;quot; (MM 23/82, S.4). Laut Tick, Trick und Track betragen seine Tageseinnahmen 10 bis 12 Millionen Taler (LT 100, S.70).&lt;br /&gt;
Wie er auch selbst einräumt, steigt und fällt die Höhe seines Einkommens immer recht schnell (MM 37/03, S.36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein derartig riesiges Vermögen muss Dagobert entsprechend riesige Steuersummen zahlen. Laut Don Rosa sichern einzig Dagoberts Steuern den Erhalt der Stadt Entenhausen.&lt;br /&gt;
Dagoberts Verhältnis mit dem Finanzamt wird in Geschichten wie &#039;&#039;[[Kampf um Duckland]]&#039;&#039; ([[Don Rosa]]) oder &#039;&#039;[[Die Steuerprüfung]]&#039;&#039; ([[Flemming Andersen]], [[LTB 268]]) beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen um ihn==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dagoberts Angestellte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Butler====&lt;br /&gt;
[[Bild:Kunstvoll-gescheitert.jpg|thumb|right|Dagobert mit seinem treuen Butler Baptist (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
Es kommen mehrere Butler von Onkel Dagobert in den Comics vor: &lt;br /&gt;
*In den LTBs bis ca. Band 100 war &#039;&#039;&#039;Johann&#039;&#039;&#039; normalerweise sein Butler, obwohl er &lt;br /&gt;
*in den Bänden zwischen 10 und 20 teilweise duch &#039;&#039;&#039;Albert&#039;&#039;&#039; ersetzt wurde und &lt;br /&gt;
*im [[LTB 33]] kurzfristig &#039;&#039;&#039;Alfons&#039;&#039;&#039; auftritt. &lt;br /&gt;
*Im [[LTB 145]] gab es dann zum ersten Mal einen Butler mit dem Namen &#039;&#039;&#039;[[Baptist]]&#039;&#039;&#039;, der bis heute normalerweise für den Haushalt zuständig ist. &lt;br /&gt;
*Im [[LTB 107]], sowie in anderen Comics (z.B. [[Disney Paperback]] - Der Dax der Ducks), gab es auch einen Butler namens &#039;&#039;&#039;Josef&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
*In der Serie &amp;quot;[[Duck Tales]]&amp;quot; heißt Dagoberts Diener &#039;&#039;&#039;[[Johann]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sekretärinnen und Sekretäre====&lt;br /&gt;
*Bis heute am häufigsten verwendet wird Fräulein [[Rita Rührig]], eine nette, ältere Sekretärin, die auch mal die ein oder andere Geschichte über Dagobert erzählt.&lt;br /&gt;
*Auch Fräulein Emsig ist eine öfters auftauchende Sekretärin Dagoberts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandschaft===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dagobert Duck ist laut Barks&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*der Onkel von [[Donald Duck]]&lt;br /&gt;
*der Großonkel von [[Tick, Trick und Track]] Duck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;laut Rosa und dessen Stammbaum der Ducks&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*der Sohn von [[Dietbert Duck]] (&#039;&#039;Fergus McDuck&#039;&#039;) und [[Dankrade Duck]] (&#039;&#039;Downy McDuck&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
*der Bruder von [[Dortel Duck]] (&#039;&#039;Hortense McDuck&#039;&#039;) und [[Mathilda Duck]] (&#039;&#039;Matilda McDuck&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
*der Onkel von [[Della Duck]] (er ist bei Rosa nicht der Onkel von [[Dussel Duck]] und [[Gustav Gans]]: Dussel und Gustav stammen laut Rosas Stammbaum von der Seite von Donalds Vater, Onkel Dagobert von der Seite von Donalds Mutter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;laut Van Horn&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*der Halbbruder von [[Dietram Duck]] (&#039;&#039;Rumpus McFowl&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In den italienischen Geschichten ist er&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*der Sohn von Douglas und Gila Duck (letztere vermutlich geborene Gans) &lt;br /&gt;
*der Bruder von [[Dorette Duck]]&lt;br /&gt;
*der Halbbruder von [[Herr Feilmeier|Onkel Dettmar]] (&#039;&#039;Gedeone de Paperoni&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
*Laut [[Marco Rota]] nahm Dagobert zusammen mit Dorette das Findelkind Donald auf, später stellte sich heraus, dass dieser sogar sein leiblicher Neffe ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feinde===&lt;br /&gt;
[[Bild:Alittlesomethingspecial.jpg|thumb|350px|Dagoberts Feinde rotten sich in &#039;&#039;[[Sein goldenes Jubiläum]]&#039;&#039; von Don Rosa zusammen.]]&lt;br /&gt;
Die meisten Erzfeinde Dagoberts haben es auf sein sauber verdientes Vermögen abgesehen, allen voran die [[Panzerknacker]] (&#039;&#039;Beagle Boys&#039;&#039;), die schon bei Barks ihre Finger nicht vom Geldspeicher lassen können. Die Hexe [[Gundel Gaukeley]] hat es speziell auf Dagoberts [[Glückszehner]] abgesehen, den sie braucht, um aus ihm ein Amulett anzufertigen, dass sie zur mächtigsten Hexe der Welt machen soll. Daneben muss Dagobert seinen Titel als reichster Mann der Welt gegen [[Mac Moneysac]], [[Klaas Klever]] und viele andere Konkurrenten der Hochfinanz verteidigen, die gern auch mal zu illegalen Maßnahmen greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle oben genannten Gegner Dagoberts hat Carl Barks ins Leben gerufen. Von anderen Zeichnern stammen z. B. [[Kuno Knäul]] (Romano Scarpa) und [[Arpin Lusene]] (Don Rosa).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Figur von Barks ist noch Wert zu legen, obwohl sie immer nur am Rande auftauchte. Es ist der schweinsgesichtige [[Shandy Schofel]], der Vorbild für viele andere Schurken war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Veröffentlichungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagobert Duck wurde vom Egmont-Ehapa-Verlag zur Titelfigur für das Taschenbuch &amp;quot;[[Dagobert Duck (Heft)|Dagobert Duck]]&amp;quot; gemacht. Dieses Heft ist ähnlich wie ein [[Donald Duck Heft|Donald Duck]] Heftchen aufgebaut, z.B. umfasst das Heft auch [[Micky Maus]] Geschichten.&lt;br /&gt;
Onkel Dagobert war eine Comicreihe, die von 1987 bis 1993 beim Egmont Ehapa Verlag im Taschenbuchformat erschien. Sie hat das gleiche Format wie die Comicreihen Donald Duck und Panzerknacker &amp;amp; Co. Insgesamt gab es 82 Ausgaben. Jede Ausgabe hatte 100 Seiten und wurde für 3,80 DM verkauft.&lt;br /&gt;
Die Ausgaben 1 bis 4 waren deutsche Versionen der dänischen Panzerknacker-Hefte „Bjørne-Banden“, die meisten folgenden Ausgaben waren Übersetzungen der dänischen Micky-Maus-Hefte.&lt;br /&gt;
Eine Liste der Onkel-Dagobert-Taschenbücher gibt es hier: [http://www.duckipedia.de/index.php5?title=Kategorie:Onkel_Dagobert_%28Taschenbuch%29].&lt;br /&gt;
Eine weitere Veröffentlichung mit Dagobert in der Hauptrolle ist die 2-er Bücherserie [[Ich Onkel Dagobert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Onkel Dagobert in Film und Fernsehen===&lt;br /&gt;
Dagobert, eine der wenigen Disneyhauptfiguren, die nicht aus dem Filmgeschäft stammte, wurde auch später nur sehr selten für dieses Medium verwendet. Deshalb ist die folgende Liste, im Vergleich zu anderen Figuren, auch klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kino===&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[Scrooge McDuck and Money]]&amp;quot; (1967)&lt;br /&gt;
Dieser Kurzfilm stellte das Filmdebüt Dagoberts dar.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[Mickys Weihnachtsgeschichte]]&amp;quot; (1983, &amp;quot;Mickey&#039;s Christmas Carol&amp;quot;)&lt;br /&gt;
In diesen Film, der eine Anlehnung an &amp;quot;Ein Weihnachtslied in Prosa&amp;quot; von Dickens ist, kommt Dagobert (engl. Scrooge Mc Duck) wieder zu seinen Anfängen, indem er als Ebenezer auftritt, der Vorbild für die Figur war.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[DuckTales der Film: Jäger der verlorenen Lampe]]&amp;quot; (1990, &amp;quot;Duck Tales: The Movie, Treasure of the Lost Lamp&amp;quot;) &lt;br /&gt;
Hier tritt der Dagobert aus der Serie &amp;quot;[[Duck Tales]]&amp;quot; in einer Abenteuergeschichte auch im Kino auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fernsehen===&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[Sport Goofy im Fußballfieber]]&amp;quot; (TV-Special, 1986, &amp;quot;Sport Goofy in Soccer Mania&amp;quot;)&lt;br /&gt;
Onkel Dagobert (gesprochen von Will Ryan) spendet einen alten, verbeulten Pokal als Siegestrophäe für Tick, Trick und Tracks Fußballturnier.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[DuckTales]]&amp;quot; (TV-Serie, 1987-1990)&lt;br /&gt;
In dieser Serie wurde eine ganz neue Welt mit vollkommen anderer Figurenkonstellation um Dagobert erschaffen. Er selbst, als Hauptperson, war hier zu einem gutmütigen, sanften Opa verändert.&lt;br /&gt;
* Außerdem sind noch Auftritte in den TV-Serien [[Raw Toonage]] (1992) und [[Mickys Clubhaus]] (2001) verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Direct-to-DVD-Produktionen===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Mickey&#039;s Once Upon a Christmas&amp;quot; im Segment &amp;quot;Stuck On Christmas&amp;quot; (1999)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Mickey&#039;s Twice Upon a Christmas&amp;quot; im Segment &amp;quot;Christmas: Impossible&amp;quot; (2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dagobert in anderen Sprachen==&lt;br /&gt;
Hier sind einige Beispiele dafür aufgelistet, wie Dagobert Duck in anderen Sprachen genannt wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Deutsch: Dagobert Duck&lt;br /&gt;
*Englisch: Uncle Scrooge&lt;br /&gt;
*Spanisch: Tío Gilito&lt;br /&gt;
*Italienisch: Zio Paperone&lt;br /&gt;
*Französisch: Oncle Picsou&lt;br /&gt;
*Dänisch: Onkel Joakim&lt;br /&gt;
*Türkisch: Varyemez Amca&lt;br /&gt;
*Tschechisch: Strýček Skrblík&lt;br /&gt;
*Ungarisch: Dagobert McCsip&lt;br /&gt;
*Polnisch: Wujek Sknerus&lt;br /&gt;
*Niederländisch: Oom Dagobert&lt;br /&gt;
*Schwedisch: Farbror Joakim&lt;br /&gt;
*Indonesisch: Paman Gober&lt;br /&gt;
*Vietnamesisch: Bác Scrooge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abschnitt &amp;quot;Charakter&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*[[Geoffrey Blum]]: &amp;quot;Eine Liebesgeschichte vom Geld&amp;quot;, Barks Library Onkel Dagobert 3&lt;br /&gt;
*[[Geoffrey Blum]]: &amp;quot;Einstürzende Imperien Teil 1: Die Zeit als Goldgräber&amp;quot;, Barks Library Onkel Dagobert 19&lt;br /&gt;
*[[Geoffrey Blum]]: &amp;quot;Ausgebrannt&amp;quot; Barks Library Onkel Dagobert 17&lt;br /&gt;
*[[Geoffrey Blum]]: &amp;quot;Onkel Dagoberts Doppelgänger&amp;quot; Barks Library Onkel Dagobert 11&lt;br /&gt;
*[[Frank Schätzing]]: &amp;quot;Die Abenteuer der Ducks auf hoher See&amp;quot; (Kommentare)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abschnitt &amp;quot;Das größte Vermögen der Welt&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Henner Löffler]]: &amp;quot;[[Wie Enten hausen - Die Ducks von A bis Z]]&amp;quot; (Abschnitt: Dagobert Duck)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abschnitt &amp;quot;Onkel Dagobert in Film und Fernsehen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Dave Smith und Steven Clark: &amp;quot;Disney - die ersten 100 Jahre&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abschnitt &amp;quot;Dagobert in anderen Sprachen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[http://coa.inducks.org/character.php?c=US Inducks: Dagobert Duck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
===Duckipedia===&lt;br /&gt;
*[[Geld]]&lt;br /&gt;
*[[Glückstaler]]&lt;br /&gt;
*[[Geldspeicher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===WWW===&lt;br /&gt;
*[http://www.dagobert-duck.com Fanpage Dagobert-Duck.com]&lt;br /&gt;
*[http://coa.inducks.org/simp.php?d1=Dagobert+Duck&amp;amp;kind=0 Dagobert Duck beim Inducks]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Dagobert_Duck Wikipedia-Artikel über Dagobert Duck]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Fantastilliarde Wikipedia-Artikel über die erfundene Zahl &amp;quot;Fantastilliarde&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.uni-koblenz.de/~antonina/onkel-dagobert.html Erörterung zu &amp;quot;sagenhaften Elementen in Onkel-Dagobert-Geschichten&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Duck-Universum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Haarnasenwombat</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Die_Unglaublichen&amp;diff=50220</id>
		<title>Die Unglaublichen</title>
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		<updated>2009-06-27T17:44:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Haarnasenwombat: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:200px-The_incredibles_poster.jpg|thumb|right|US-Filmplakat (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Unglaublichen&#039;&#039;&#039; (engl. Originaltitel: &#039;&#039;The Incredibles&#039;&#039;) ist der sechste computeranimierte Film aus der Pixarschmiede. Der von [[Walt Disney Pictures]] produzierte und durch [[Buena Vista Distribution]] vertriebene Blockbuster feierte seine US Premiere am 5. November 2004. Rund einen Monat später, am 9. Dezember 2004, startete er dann auch in den deutschen Kinos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
In der fiktiven Stadt Municiberg tummeln sich Superhelden in großen Massen, stets bestrebt, die Welt vor dem Bösen zu bewahren. Einer von ihnen ist Mr. Incredible, der mit einer ungeheuren Kraft und einem schier unzerstörbaren Körper ausgestattet ist und dessen Leben durch seine Tätigkeit vollkommen ausgefüllt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schicksal ändert sich jedoch, als er einem Selbstmörder, der von einem hohen Bankgebäude springt, das Leben rettet. Er kann den Mann gerade noch rechtzeitig abfangen und in einen Raum des Gebäudes bringen. Zufälligerweise trifft er dort auf seinen Erzfeind, Bomb Voyage, einen Franzosen, der gerade dabei war, die Bank auszurauben. Mr. Incredible kann ihn festnehmen, doch in diesem Moment taucht jemand anderes auf: Buddy, der sich selbst als Incredibles größten Fan bezeichnet und dessen Wunsch es ist, gemeinsam mit seinem Idol Verbrecher zu jagen. Wütend versucht Mr. Incredible, den Jungen fortzuschicken, doch Bomb Voyage gelingt es, an dessen selbst gefertigtem Kostüm eine Bombe anzubringen. Im letzten Moment kann Mr. Incredible Buddy davon befreien, stürzt dann jedoch gemeinsam mit dem Sprengstoff in die Tiefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er landet auf den Schienen der Hochbahn, welche die ganze Stadt durchzieht. Die Bombe explodiert und sprengt ein gewaltiges Loch in das Transportnetz. Nur ganz knapp gelingt es Mr. Incredible, den näher kommenden Zug noch rechtzeitig zu bremsen. Sein Gegner Bomb Voyage ist in der Zwischenzeit jedoch entkommen und zu allem Überfluss kommt er auch noch zu spät zu seiner eigenen Hochzeit mit Elastigirl, einer weiteren Superheldin. Nichtsdestotrotz heiraten die beiden noch in derselben Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen folgt der Schock; der Selbstmörder hat Anzeige gegen Mr. Incredible erstattet, weil dieser ihn gegen seinen Willen gerettet und ihm schwere körperliche Verletzungen zugeführt hat. Auch die Passagiere der Hochbahn reichen eine Klage ein, da sie durch den überraschenden Halt Verletzungen davontrugen. Diese beiden Gerichtsfälle bildeten den Anfang einer ganzen Serie von Nachahmern aus der ganzen Welt, die ebenso Klagen gegen Superhelden einreichten. Das Ganze geht soweit, dass die Superhelden von der Regierung aufgefordert werden, ihre Geheimidentitäten niederzulegen, ihre Superkräfte zu verbergen und sich als normale, bürgerliche Menschen zu geben. Die einstigen Streiter der Gerechtigkeit verschwinden aus der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Parr3.jpg|thumb|left|Geht er oder geht er nicht? (© Disney)]]15 Jahre später lebt Mr. Incredible unter dem Namen Bob Parr mit Elastigirl in einem kleinen Haus in einem Vorort namens Metroville. Er hat eine Stelle in einer Versicherung gefunden, wo er sich um die Probleme der Kunden kümmerte. Doch das eintönige Büroleben ermüdet ihn, er hat einen dicken Bauch bekommen und auch seine Ehe läuft nicht so, wie sie sollte. Seine Frau Elastigirl, die den Namen Helen angenommen hat, muss sich nun als Hausfrau um die drei Kinder kümmern: um ihre Tochter Violetta, ihren Sohn Flash und das Baby Jack-Jack. Während erstere heimlich in einen Jungen aus der Schule verliebt ist, leidet Flash unter dem Problem, seine Superkräfte nicht einsetzen zu dürfen. Aufgrund seiner Begabung unglaublich schnell zu rennen, ist ihm auch jede Art von Sport untersagt, da die verborgenen Fähigkeiten um keinen Preis auffallen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Regierung jeden Einsatz der Superhelden untersagt hat, geht Bob weiterhin heimlich jeden Mittwochabend seiner früheren Berufung nach und hilft, zusammen mit seinem alten Freund Frozone, ebenfalls ein Superheld, Leuten in Not. Damit seine Frau nichts davon bemerkt, gibt er vor, zum Kegeln zu gehen. Als sie eines Nachts jedoch Menschen aus einem brennenden Gebäude retten, brechen sie durch eine Mauer und landen aus Versehen in einem Juweliergeschäft. Dort lösen sie den Alarm aus, worauf die Polizei in das Juweliergeschäft stürmt und die beiden für Einbrecher hält. Nur mit Mühe gelingt es ihnen, den Gesetzeshütern zu entkommen, nicht ahnend, dass sie die ganze Zeit von einer Frau beobachtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen wird Bob von seinem unzufriedenen Boss zur Rede gestellt. Dieser ist erzürnt über die Arbeitsweise seines Mitarbeiters und die Tatsache, dass jeder Klient, der zu ihm kommt, eine hohe Versicherungssumme erhält. Als er Bob etwas über die Einstellung der Firma erzählen will, bemerkt dieser, dass draußen ein Mann von einem Räuber überfallen wird. Er will Hilfe leisten, doch sein Chef lässt ihn nicht gehen. Hilflos muss der ehemalige Mr. Incredible mit ansehen, wie der Räuber den Mann niederschlägt und mit der Brieftasche entkommt. Voller Wut über seinen Chef ergreift er diesen und schmettert ihn durch die Wand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Incrediblesfamily.jpg|thumb|right|Die Familie ist wieder vereint (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Als er an diesem Abend nach Hause fährt ist er verzweifelt. Er hat seinen Job in der Firma verloren und dazu sein Leben als Superheld. Am Abend bemerkt er jedoch erstaunt, dass ihm jemand einen Umschlag in seinen Aktenkoffer gesteckt hat, während er bei seinem Boss war. Als er den Umschlag öffnet, findet er darin eine Videobotschaft, auf der sich eine Frau namens Mirage meldet. Sie weiß von der Identität Mr. Incredibles und erzählt ihm, sie stehe im Dienst eines reichen Auftraggebers, dessen Ziel es war, einen perfekten Roboter zu erschaffen. Doch leider ist betreffender Roboter außer Kontrolle geraten. Sie brauchen nun seine Hilfe, um ihn zu stoppen. Würde er annehmen, so erwarte ihn das Dreifache seines Jahresgehaltes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigem Zögern erklärt Bob sich bereit. Er erzählt seiner Frau, die Firma schicke ihn auf eine Tagung und macht sich mit seinem Kostüm zum vereinbarten Treffpunkt auf. Mit einem Flugzeug wird er zu einer Insel gebracht, während ihm Mirage die letzten Instruktionen gibt. Schlussendlich springt er mit dem Fallschirm über dem Gebiet ab. Es gelingt ihm auch tatsächlich, nach einem kurzen Kampf, den Roboter auszuschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder zuhause ist Bob wie ausgewechselt. Sein tristes Leben als Büroangestellter hat ein Ende. Mit dem neuen Gehalt kann er sich ein besseres Auto leisten, er kümmert sich mehr um seine Kinder und seine Frau und beginnt zu trainieren, um seinen Körper wieder in die alte Form zurückzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er bemerkt, dass sein Superheldenanzug ein Loch hat, besucht er Edna Mode. Sie war einst die einzige Schneiderin für Superhelden-Kostüme, musste sich aber nach deren Rücktritt als Modedesignerin verdingen. Umso erfreuter ist sie, als Bob ihr den Anzug überbringt, doch statt ihn einfach zu stopfen, schlägt sie vor, gleich einen völlig neuen Anzug zu kreieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag wird er wieder zu einem Notfall gerufen. Kurzfristig verabschiedet er sich von seiner Frau und bricht zur Insel auf. Dort wird er von Mirage empfangen, die ihm mitteilt, die Besprechung erfolge im Raum A-113 um zwei Uhr. Als er dann zur besagten Zeit dort auftaucht, muss er feststellen, dass er in eine Falle gelockt wurde. Er wird von einem Mann namens Syndrom attackiert. Es stellt sich heraus, dass Syndrom Buddy ist, der einstige größte Fan von Mr. Incredible, der nun seine Rache an ihm nehmen will, weil ihn dieser nicht an seiner Seite geduldet hat. In einem anschließenden Gefecht kann sich Bob ins Wasser retten, wird jedoch beinahe von einer Bombe von Syndrom ausgeschaltet. Er versteckt sich in einer Höhle und lässt seinen Rivalen glauben, er sei umgekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu gleichen Zeit bemerkt Helen zuhause, dass Bobs ehemaliger Superheldenanzug erst vor kurzem genäht wurde. Sie weiß, dass Bob seinen Anzug nur Edna in die Hände geben würde. Als sie bei ihr anruft, lässt diese sie gar nicht erst zu Wort kommen, sondern besteht darauf, dass sie in ihrem Anwesen vorbeikommen soll. Dort stellt Edna ihr die neuen Superheldenanzüge vor, die sie erstellt hat. Nicht nur für Bob, sondern gleich noch Anzüge für die ganze Familie. Auf die Frage Ednas, ob Helen wirklich sicher weiß, wo sich ihr Mann gerade befindet, weiß Helen keine Antwort. Daraufhin erklärt ihr Edna, dass jedes Kostüm auch einen Peilsender hat und man so den genauen Aufenthaltsort jedes Familienmitglieds herausfinden kann. Daraufhin ist Helens Skepsis gegenüber den neuen Anzügen verschwunden und sie beschließt, ihrem Mann nachzureisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterdessen versucht Bob, auf der Insel mehr über Syndromes Ziele herauszufinden. Es gelingt ihm, bis in den Zentralrechner des Stützpunktes einzudringen. Dort muss er erschreckt feststellen, dass Syndrom plant, mit einem neuen, noch stärkeren Roboter als zuvor die Insel zu verlassen und Metroville anzugreifen. Gerade in diesem Moment blinkt der Peilsender auf seinem Anzug auf. Durch das Geräusch schaltet sich das Überwachungssystem ein und er wird gefangen genommen. Syndrom offenbart ihm nun den Rest seines perfiden Planes. Sobald der Roboter beginnt, die Stadt anzugreifen, wird er ihn mithilfe seiner Fernbedienung ausschalten. Dadurch würde er zum Beschützer und einzigen Superhelden der Stadt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:2738capture_incredibles11.jpg|thumb|left|Edna Mode und Helen bei der Besichtigung der Anzüge (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Helen hat inzwischen von einem Freund einen Jet erhalten und fliegt ihrem Mann auf die Insel nach. Unterwegs muss sie jedoch erschreckt feststellen, dass ihre beiden Kinder Violetta und Flash sich heimlich im Flugzeug versteckt haben. Doch ihr bleibt keine Zeit zurückzufliegen: Als Syndrom bemerkt, dass ein Jet im Anflug ist, gibt er sofort den Befehl, diesen abzuschießen. Das Flugzeug wird von Raketen in die Luft gejagt und Helen, Violetta und Flash entkommen gerade noch in letzter Sekunde, während Bob selbst glaubt, seine Familie habe den Absturz nicht überlebt. Die drei haben sich unterdessen in einer Höhle auf der Insel versteckt und Helen beschließt, in das Hauptquartier einzudringen und nach Bob zu suchen, während ihre Kinder in der Höhle auf sie warten sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bob selbst ist immer noch Syndroms Gefangener. Doch während dieser dabei ist, den Start der Rakete zu überwachen, beschließt Mirage, angewidert von den Methoden ihres Bosses, Mr. Incredible zu befreien. Sie erzählt ihm, dass seine Familie den Absturz überlebt habe und auf der Insel sei. In diesem Moment tritt auch Elastigirl auf und beschließt gemeinsam mit Bob, wieder die Kinder zu holen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese wurden aber unterdessen aufgespürt und von den Helfern Syndroms angegriffen. Sie können zwar entkommen, werden jedoch weitergejagt und müssen ihre Superkräfte einsetzen, um am Leben zu bleiben. Während der Flucht treffen sie wieder auf ihre Eltern und gemeinsam nimmt man den Kampf mit dem überzähligen Gegner auf. Sie schaffen es tatsächlich, die Helfer auszuschalten, doch als Syndrom auftritt, gelingt es ihm, die ganze Familie zu lähmen. Sie werden alle eingesperrt und müssen hilflos mit ansehen, wie der mittlerweile an dem Festland angekommene Roboter beginnt, die Stadt zu zerstören. Auch Syndrome selbst bricht auf, um seinen Plan zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Situation kann Violetta mithilfe des Kraftfeldes, das sie bilden kann, sich und die anderen befreien. Gemeinsam wollen sie ebenfalls zum Festland aufbrechen, um den Roboter zu stoppen. Sie kapern eine Rakete und schaffen es, sicher nach Municiberg zu gelangen. Dort hat Syndrom inzwischen versucht, den Roboter zu zerstören, doch dieser ist lernfähgig und inzwischen zu intelligent geworden und verweigert die Befehle seines Erbauers. Er besiegt Syndrom und setzt die Zerstörung der Stadt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bob und die Anderen sind inzwischen zum Roboter gelangt und versuchen, ihn auszuschalten. Hilfe erhalten sie dabei von Frozone, der bereits vergeblich versucht, die Kampfmaschine zu bremsen. Ihre Attacken sind völlig nutzlos und der Roboter scheint unzerstörbar, bis Mr. Incredible die rettende Idee kommt: Er benutzt einen bereits abgefallenen Arm und Syndroms Fernbedienung, um den Roboter sich selbst zerstören zu lassen. Der Plan geht auf und das Ungetüm bricht auseinander. Die Leute jubeln den erfolgreichen Superhelden zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie jedoch wieder bei sich zuhause ankommen, müssen sie erschreckt feststellen, dass Syndrome ihnen zuvorgekommen ist. Er hat das Baby an sich gerissen und will mit ihm fliehen. Als er jedoch in der Luft ist, zeigt Jack-Jack zum ersten Mal seine Superkräfte. Er verwandelt sich zuerst in reines Feuer und dann in ein Ungeheuer. Syndrom verliert die Kontrolle, lässt das Baby fallen und wird in die Turbine seines eigenen Flugzeuges gezogen, welches daraufhin explodiert. Die Bedrohung ist nun endgültig ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktionsgeschichte ==&lt;br /&gt;
===Brad Bird übernimmt die Führung===&lt;br /&gt;
[[Bild:Brad_Bird.jpg|thumb|left|Brad Bird hatte die Idee zu &#039;&#039;Die Unglaublichen&#039;&#039; bereits vor über 10 Jahren]] Für ihren sechsten Film übernahm bei [[Pixar]] das erste Mal jemand von außerhalb die Führung, [[Brad Bird]], der Mann, der acht Staffeln lang die Simpsons prägte und von deren Fans als Kultregisseur gefeiert wird. Unter den Animationsliebhabern machte sich Bird vor allem aufgrund seines, im klassischen 2D Stil gedrehten, &amp;quot;Der Gigant aus dem All&amp;quot; (US Titel: The Iron Gigant) einen Namen. Der Film floppte an den Kinokassen, doch die Kritiker schätzten Birds Werk, das schon bald eine nicht zu unterschätzende Fangemeinde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &amp;quot;Die Unglaublichen&amp;quot;, zu dem er selbst das Drehbuch verfasste, wollte er dann auch einen zweiten Versuch in diese Richtung wagen. So ist es nicht verwunderlich, dass er ursprünglich beabsichtigte, aus dem Stoff einen herkömmlichen Zeichentrickfilm zu machen. Doch als [[Warner Bros.]] seine Animationsabteilung schloss, wurde [[Brad Bird]] von [[John Lasseter]] zu [[Pixar]] gerufen. Jener war es auch, der Brad aufgrund der aufwendigen Action-Sequenzen vorschlug, den Film in CGI zu drehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bird und Lasseter waren sich keinesfalls unbekannt. Die beiden hatten bereits zusammen die [[CalArts Animation School]] besucht und waren auch nach ihrem Abschluss enge Freunde geblieben. [[John Lasseter]] selbst sagte einst über seinen Freund, er sei einer dieser Menschen, deren Verrücktheit und deren Begabung man wohl nur einmal antrifft. Der enge Kontakt zwischen den beiden dürfte wahrscheinlich einer der Gründe sein, warum sich Bird dazu breitschlagen ließ, den gesamten Film zusammen mit [[Pixar]] zu drehen. Fast die ganze Crew wurde dann von diesen gestellt, lediglich einige enge Vertraute kamen mit [[Brad Bird]] nach Kalifornien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vom Storyboard zum Endergebnis===&lt;br /&gt;
Obwohl Bird bei diesem Film beinahe freie Hand hatte, war die Idee des Ganzen doch nie ganz umstritten. &amp;quot;Die Unglaublichen&amp;quot; kommt mit seinen vielen Actioneinlagen und den Themen wie Tod oder Krise in der Familie für [[Pixar]] ungewohnt erwachsen daher. Der Niedlichkeitsfaktor aus anderen Produktionen wurde hier bewusst sehr niedrig gehalten und die Ausstattung spricht im Gesamten eher Jugendliche an. In der USA reagierte man auf den Filminhalt mit dem höchsten, bisher für einen Pixarfilm freigegeben Rating und auch Disney soll über dieses Projekt im Zweifel gestanden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Incredibles-die-unglaublichen-wallpaper-2.jpg|thumb|right|Frühlingsputz im Hause Parr (© Disney)]]Ebenfalls eine große Hürde stellten die zu animierenden Figuren dar. Zum ersten Mal machte [[Pixar]] Menschen zu den Hauptdarstellern in ihren Filmen. Eine gewaltige Herausforderung für die zuständigen Animatoren, die die Aufgabe hatten, Menschen mit möglichst natürlichen Bewegungen darzustellen, ohne dabei billig zu wirken. Anders als der Konkurrent [[Dreamworks]], der bei Shrek auf realistisch gestaltete Menschen setzte, wollte [[Brad Bird]] jedoch Figuren, die zwar menschlich wirken, aber deren Style dennoch eher ins Comichafte gehen. Er wollte, nach Aussagen einiger Mitarbeiter, einen Animationsfilm, keinen Realfilm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und um dieses Ziel zu erreichen, wurde ein großer Aufwand betrieben. Gab es bei [[Findet Nemo]] in etwa 30 aktive Sets, so waren es bei &amp;quot;Die Unglaublichen&amp;quot; über hundert. Es gab mehr Mitwirkende als je zuvor, für jeden Charakter wurde ein detailgetreues Modell gestaltet, um die Bewegungen besser zu analysieren. Es gab sogar ein kleines Zimmer, das mit einer Kamera ausgestattet war und den Leuten die Möglichkeit bot, einzelne Szenen, wie etwa der Dialog zwischen Edna und Bob, nachzuspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brads unglaubliche Fülle an Ideen sorgte einige Male für hitzige Diskussionen zwischen ihm und John Walker, der sich für das Budget verantwortlich zeigte. Der Eine wollte seinen Film perfekt abschließen, so wie er es von Anfang an geplant hat, der Andere musste stets die Finanzen im Auge behalten. &amp;quot;Die Unglaublichen&amp;quot; verbrauchte gesamthaft ein Budget von 92 Millionen Dollar und niemand hatte die Gewissheit, dass der Film den Erfolg seiner Vorgänger halten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herausgefallene Szenen===&lt;br /&gt;
Unter der neuen Führung von Pixar erfuhr [[Brad Bird]]s Drechbuch einige starke Änderungen, unter anderem wurde der komplette Anfang ausgetauscht. Die ursprüngliche Version sah vor, Bob und Helen zuerst als ein ganz normales Paar mit einem Baby zu zeigen, welches erst kürzlich in ein neue Gegend gezogen ist und bei einer Grillparty die Nachbarn begrüßen würde. Erst als Bob sich in die Finger schneidet und ohne Kratzer davonkommt, würde dem Zuschauer klar, dass die beiden übernatürliche Kräfte haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem sollte Syndrom bereits am Anfang seinen großen Auftritt haben. Er dringt mitten in der Nacht in das Haus der Parrs ein, um sich an Bob zu rächen, da dieser ihn in die Irrenanstalt gebracht hat. In der darauffolgenden Szene kommt es zu einem Kampf und schlussendlich explodiert das ganze Haus, während Bob, Helen und das Baby nur knapp entkommen können. Nach einigen Debatten zu diesem Thema entschloss man sich, diese Einstellungen wegzulassen und den Film gleich mit der Vorgeschichte der Superhelden zu beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Figuren wurden von den Umstrukturierungen nicht verschont. Helens Freund Snug, der im Film nur am Telefon zu hören ist, sollte ursprünglich eine weitaus größere Rolle erhalten und den Jet zur Insel fliegen. Im darauffolgenden Angriff durch die Raketen wäre er dann jedoch gestorben. Der Hauptgrund dafür, dass dies nicht so umgesetzt wurde, lag in der Tatsache, dass es zu kompliziert geworden wäre. Bird selbst sagte sinngemäß: &amp;quot;Damit die Figur Snug funktionieren könnte, müsste man ihn gründlich einführen, ansonsten würde sein Tod den Zuschauer kalt lassen. Solch eine Einführung würde den Film jedoch unnötig in die Länge ziehen und den Zuschauer bloß ermüden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere, weniger wichtige Szenen, die der Schere zum Opfer fielen, waren eine Sequenz, die Bob im Stau zeigte und ein Albtraum von Helen, die den von Frauen umschwärmten Mr. Incredible zeigte, während sie selbst Wäschedienst verrichtete. Beide Szenen sowie der alternative Anfang und die Figur Snug können auf der deutschen Doppel-DVD betrachtete werden, allerdings nur im Rohstadium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rezeption und Erfolg===&lt;br /&gt;
[[Bild:150px-The_Incredibles_movie_cover.jpg|thumb|left|Cover der Doppel-DVD (© Disney)]]Allen Befürchtungen, der Film könne aufgrund seines düsteren Tones nicht einmal annähernd an den Erfolg von [[Monster AG]] oder [[Findet Nemo]] anknüpfen, zum Trotz übertraf &#039;&#039;Die Unglaublichen&#039;&#039; die Erwartungen drastisch. Bereits am Startwochenende spielte er mehr ein, als die übrigen Pixarfilme und platzierte sich somit hinter Harry Potter und der Gefangene von Askaban, Shrek 2, Spider-Man 2 und Die Passion Christi an fünfter Stelle der besten Starts 2004. Insgesamt liegt er an 14. Stelle der erfolgreichsten Startwochenenden aller Zeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der darauffolgenden Woche spielte der Film über 70 Millionen Dollar ein, eine Zahl, die selbst die kühnsten Erwartungen der Macher übertraf. Insgesamt reichte es für 259 Millionen Dollar allein in den USA und 336 Millionen Dollar weltweit. Er rutschte damit direkt hinter [[Findet Nemo]] auf den Rang des zweiterfolgreichsten Film in der Geschichte [[Pixar]]s. Besonders erfolgreich zeigte sich der Film in Großbritannien, wo er zum erfolgreichsten Animationsfilm aufstieg. Aber auch in Frankreich, Italien und Spanien lieferte der Film ein äußerst positives Ergebnis ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Syndrome.gif|thumb|right|Syndrome (© Disney)]]Nicht nur die Zahlen redeten eine eindeutige Sprache, auch die Kritiker lobten den Film in den Himmel. Brad Birds Meisterwerk, so lautete eine vielfache Äußerung, Der Spiegel schrieb dazu: &amp;quot;Hinreißend komisch und zugleich eine hintersinnige Geschichte über Superhelden.&amp;quot; Auch der Film-Dienst war voll des Lobes: &amp;quot;Amüsanter, sehr vergnüglicher Animationsfilm, der an Rasanz realen Actionfilmen in Nichts nachsteht und zudem auf humorvolle Weise die gängigen Superheldenfilme persifliert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschend war auch das Interesse der Oscarverleihung. In insgesamt vier Sparten war der Film nominiert und zwei der begehrten Goldmännchen durfte er nach Hause nehmen, für den besten Animationsfilm und für den besten Tonschnitt. Noch besser erging es ihm bei der Verleihung des [[Annie Award]]. Zehn verschiedene Auszeichnungen, darunter auch die für den besten Animationsfilm, für die besten animierten Charaktere und für das beste Drehbuch eines Animationfilms. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enttäuschend waren nur die DVD Verkäufe, die gesamthaft 7% hinter den eigentlichen Erwartungen lagen, was zu einem Minus von 6 Millionen führte. Analytiker sehen die Ursache hier hauptsächlich in der Schnelllebigkeit des Geschäftes mit Videos und DVDs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stab und weitere Filmangaben ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regie&#039;&#039;&#039;: [[Brad Bird]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Drehbuch&#039;&#039;&#039;: [[Brad Bird]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Produktion&#039;&#039;&#039;: [[John Walker]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Vertrieb&#039;&#039;&#039;: [[Buena Vista Distribution]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kosten&#039;&#039;&#039;: 92 Millionen US Dollar&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039;: [[Michael Giacchino]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kamera&#039;&#039;&#039;: Andrew Jimenez, Patrick Lin, Janet Lucroy&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Schnitt&#039;&#039;&#039;: [[Stephen Schaffer]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Erstveröffentlichung&#039;&#039;&#039;: 5. November, 2004&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Länge&#039;&#039;&#039;: 115 Minuten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;FSK&#039;&#039;&#039;: ab 6 Jahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Synchronisation ==&lt;br /&gt;
=== Amerikanische Sprecher ===&lt;br /&gt;
*Mr. Incredible/Bob Parr - [[Craig T. Nelson]]&lt;br /&gt;
*Elastigirl/Helen Parr - [[Holly Hunter]]&lt;br /&gt;
*Violetta Parr - [[Sarah Vowell]]&lt;br /&gt;
*Flash Parr - [[Spencer Fox]]&lt;br /&gt;
*Frozone - [[Samuel L. Jackson]]&lt;br /&gt;
*Edna &amp;quot;E&amp;quot; Mode - [[Brad Bird]]&lt;br /&gt;
*Mirage - [[Elisabeth Peña]]&lt;br /&gt;
*Syndrom/Buddy Pine - [[Jason Lee]]&lt;br /&gt;
*Gilbert Huph - [[Wallace Shawn]]&lt;br /&gt;
*Rick Dicker - [[Bud Luckey]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsche Sprecher===&lt;br /&gt;
*Mr. Incredible/Bob Parr - [[Markus-Maria Profitlich]]&lt;br /&gt;
*Elastigirl/Helen Parr - [[Kathrin Fröhlich]]&lt;br /&gt;
*Violetta Parr - [[Felicitas Woll]]&lt;br /&gt;
*Flash Parr - [[Marco Iannotta]]&lt;br /&gt;
*Frozone - [[Kai Pflaume]]&lt;br /&gt;
*Edna &amp;quot;E&amp;quot; Mode - [[Mechthild Grossmann]]&lt;br /&gt;
*Mirage - [[Barbara Schöneberger]]&lt;br /&gt;
*Syndrom/Buddy Pine - [[Manuel Straube]]&lt;br /&gt;
*Gilbert Huph - [[Herbert Feuerstein]]&lt;br /&gt;
*Rick Dicker - [[Norbert Gastell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
*[[Bild:180px-Jack-jack-attack-1.jpg|thumb|right|Jack-Jack im Kurzfilm &amp;quot;Jack-Jack Attack&amp;quot; (© Disney)]]Zu &#039;&#039;Die Unglaublichen&#039;&#039; gab es insgesamt 2 Videospiele. Eines basiert direkt auf dem Film, das andere handelt von dem Angriff des Tunnelgräbers (der im Film nur ganz zuletzt zu sehen ist) und dessen Ziel, die Welt zu unterjochen.&lt;br /&gt;
*Ein Insiderwitz versteckt sich etwa in der Mitte des Films, als Mirage Mr. Incredible sagt, die Konferenz finde im Zimmer A-113 statt. Dies ist eine Anspielung auf den echten Raum A-113 in der [[CalArts Animation School]], in der Lasseter und Bird studiert haben.  &lt;br /&gt;
*Die Straßennamen in der ersten Szene, wie &#039;&#039;San Pablo&#039;&#039;, &#039;&#039;Adeline&#039;&#039;, &#039;&#039;Stanford&#039;&#039;, &#039;&#039;Christie&#039;&#039;, und &#039;&#039;Powell&#039;&#039; sind allesamt Namen von echten Straßen in Emeryville, Kalifornien, wo sich die Pixar Studios befinden.&lt;br /&gt;
*Frozones Gezeter &amp;quot;Say what again!&amp;quot; ist eine Anspielung auf eine Figur, die Samuel L. Jackson in Pulp Fiction gespielt hat.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die Unglaublichen&#039;&#039; hat die höchste Todesrate von allen Disney Animationsfilmen überhaupt (der Disneyfilm mit den meisten Toten war zur Zeit, als &#039;&#039;Die Unglaublichen&#039;&#039; erschien, [[Fluch der Karibik ]], mittlerweile ist es dessen [[Fluch der Karibik 2|Fortsetzung]]). Das bezieht die Superhelden, die durch Syndrom umgebracht wurden, die die durch ihr Cape starben, Syndroms Helfer, sowie die Leute, die durch Explosionen umkamen, mit ein. &lt;br /&gt;
*Dynaguy, Meta-Man, Stratogale und Thunderhead sind alles Superhelden, die durch ihr Cape zu Tode kamen. Alle vier sind aber auch während der Hochzeit der Parrs im Film zu sehen. Sie sitzen in der Bank direkt hinter Gazerbeam, Edna und Rick Dicker. &lt;br /&gt;
*Einige der Superhelden wurden nach Spielen benannt. So ist der Name Blazestone eine Anspielung auf das Spiel Blake stone, das von Apogee entwickelt wurde.&lt;br /&gt;
*Wenn der von [[Jason Lee]] entworfene Charakter Buddy das erste Mal im Film auftaucht, versucht Mr. Incredible, sich an seinen Namen zu erinnern. Er nennt ihn zuerst &amp;quot;Brodie&amp;quot;, was auf [[Jason Lees]] Rolle in &#039;Mallrats zurückzuführen ist.&lt;br /&gt;
*Einige Kostüme im Film basieren auf den Kostümen der Musikband The Aquabats, die vor ein paar Jahren sogar eine eigene TV-Serie in Zusammenarbeit mit Disney hatte. Ein Grund dafür dürfte sein, dass [[Brad Bird]] schon seit längerem Fan der Band ist.&lt;br /&gt;
*In Metroville trinkt man Blert Cola (eine Werbung dafür kann auf einer Tafel ausgemacht werden, an der Frozone und Mr. Incredible vorbeifahren, um zum brennenden Gebäude zu gelangen). &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die Unglaublichen&#039;&#039; ist der erste Pixarfilm, der keine &amp;quot;G&amp;quot; Freigabe erhielt und dessen Score keine Texte enthält.&lt;br /&gt;
*Es ist auch der erste Pixarfilm, in welchem mehrere Leute sterben.&lt;br /&gt;
*Wenn Bob Probleme mit der Tür seines Wagen hat, kann man ihn im englischen Original &amp;quot;Oh geez.&amp;quot; rufen hören. Dieser Satz ist ein beliebtes Zitat aus der TV Sitcom &#039;&#039;Coach&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*Die Produktion von &#039;&#039;Die Unglaublichen&#039;&#039; begann bereits im Jahre 2000.&lt;br /&gt;
*Der Score aus dem Film stammt von [[Michael Giacchino]]. Er ist [[Brad Birds]] Tribut an die Scores aus den 60ern, zum Beispiel an den James Bond franchise von John Barry und stellt eine Mischung aus Jazz und Swinging dar. Für diesen Soundrack verzichtete [[Michael Giacchino]] auch darauf, wie es eigentlich heutzutage üblich ist, jedes Instrument seperat aufzunehmen und anschließend alles zusammenzumischen. Das ganze Stück wurde in einem einzigen Raum gespielt.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die Unglaublichen&#039;&#039; weist deutliche Parallelen zum Comic &#039;&#039;Fantastic Four&#039;&#039; auf. Zum Beispiel die Idee der Superheldengruppe, deren Mitglieder unterschiedliche Kräfte aufweisen und die, der ganzen Gruppe gemeinsamen, Kostüme (die durchaus vergleichbar sind). Zudem haben beide Teamanführer ein Mister in ihrem Namen und auch das Baby Jack-Jack, welches viele verschiedene Fähigkeiten besitzt, ist mit Franklin Richards zu vergleichen, dem Mutantensohn von Mister Fantastic und Invisible Woman, der ebenfalls unendlich viele verschiedene Kräfte aufweist. Der Name Mr. Incredible ist ähnlich wie der Name Mr. Fantastic. &lt;br /&gt;
*Es gibt neben den Gemeinsamkeiten mit den Fantastic Four auch etliche mit anderen Superhelden. Mr. Incredible repräsentiert Superman in seinen goldenen Jahren, mit einem Teil Batman darin (beispielsweise das mit Gadgets ausgerüstete Auto) und Elastigirl weist Parallelen zu Plastic Man auf. Der junge Incrediboy ähnelt optisch Batmans Sidekick Robin.&lt;br /&gt;
*Der Name Baron von Ruchlos, der im Film auftaucht, wurde auch vom Profiwrestler Steve Austin in Betracht gezogen, als er auf der Suche nach einem guten Namen wie Ice Dagger und Chilly McFreeze war. Er entschied sich dann aber stattdessen für Stone Cold.&lt;br /&gt;
*[[Bild:Photo_29_thumb.jpg|thumb|right|Der Tunnelgräber. Obwohl er im Film bloß eine Randfigur war, so erhielt er doch sein eigenes Videospiel (© Disney)]]Die Disneyzeichner [[Ollie Johnson]] und [[Frank Thomas]] haben beide gegen Ende des Films einen Gastauftritt. Sie sind die beiden Männer, die, nachdem der Roboter besiegt wurde, von der &amp;quot;alten Schule&amp;quot; sprechen, eine Referenz an den Zeichentrickfilm. Die beiden hatten ebenfalls eine Sprechrolle in [[Brad Birds]] &#039;&#039;Der Gigant aus dem All&#039;&#039;. Leider lebte Thomas nicht lang genug, um die Fertigstellung von &#039;&#039;Die Unglaublichen&#039;&#039; zu sehen.&lt;br /&gt;
*Die amerikanische DVD besitzt auch eine indische Sprachversion, in der Bob Parr von [[Sharukh Khan]] gesprochen wird.&lt;br /&gt;
*Basierend auf dem Film entstand sowohl ein Comic (&#039;&#039;Holiday Heroes&#039;&#039;) wie auch eine Eisshow (&#039;&#039;A Magic Kingdom Adventure&#039;&#039;). In beiden geht es darum, dass die Familie Parr Urlaub macht und durch ein Ereignis gestört wird (im Comic ein Vulkanausbruch, in der Eisshow ein Angriff von Syndroms Roboter).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die Unglaublichen&#039;&#039; kann nicht später als 1976 spielen. Der Todestag vieler Superhelden, die durch ihr Cape starben, war auf die späten 50er datiert. Daraus wiederum resultieren einige Ungereimtheiten. So gab es damals noch keine CDs.&lt;br /&gt;
*Die Handlung des Films weist einige deutliche Parallelen zu Alan Moores &#039;&#039;Watchmen&#039;&#039; auf. Einige Beispiele für die Gemeinsamkeiten:&lt;br /&gt;
#Beide beginnen damit, dass Superhelden verklagt werden.&lt;br /&gt;
#Die Hauptperson beginnt, außerhalb des Gesetzes gegen Verbrecher zu kämpfen (vgl. Mr. Incredible und Rorschach).&lt;br /&gt;
#Syndrom wurde als Kind schwer enttäuscht, ebenso wie Walter Korvacs alias Rorschach.&lt;br /&gt;
#Beide zeigen Superhelden in deren bürgerlichen Leben.&lt;br /&gt;
#Sowohl Bob Parr als auch Nite-Owl wurden gezeigt als frühere, starke Athleten, die nun Fett angesetzt haben.&lt;br /&gt;
*Brad Bird konnte lange Zeit keine passende Stimme für Edna Mode finden. Als er eines Tages die Schauspielerin [[Lily Tomlin]] fragte, ob sie diesen Job übernehmen wolle, machte er ihr die gewünschte Stimme vor. Tomlin sagte zu Bird, er spreche die Modedesignerin so gut, dass er doch ihre Synchronisation selbst übernehmen solle, was dieser schlussendlich auch tat.&lt;br /&gt;
*Syndroms rotes, aufstehendes Haar ist eine Anspielung auf den Superman Sidekick Jimmy Olsen.&lt;br /&gt;
*Zu den Unglaublichen erschien eine Figurenserie im [[Überraschungsei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PixarL}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pixar (Langfilm)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Haarnasenwombat</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=%C3%9Cberraschungsei&amp;diff=50219</id>
		<title>Überraschungsei</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=%C3%9Cberraschungsei&amp;diff=50219"/>
		<updated>2009-06-27T16:56:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Haarnasenwombat: /* Sammelfiguren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 1974 werden die &#039;&#039;&#039;Überraschungseier&#039;&#039;&#039; (Eigenbezeichnung: &#039;&#039;&#039;kinder Überraschung&#039;&#039;&#039;) von der italienischen Firma [[Ferrero]] vertrieben und erfreuen sich besonders bei Sammlern großer Beliebtheit. Die hohlen Eier aus 20 g Milchschokolade enthalten ein kleines Spielzeug, das sich in einer gelben Schale versteckt. Auch die verschiedensten Figuren Disneys konnten und können in den Eiern gefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das Ü-Ei erfreut, wie bereits oben genannt, seit 1974 die Herzen der Kinder wie auch älterer Sammler. Während der 70er war das Maskottchen der Ü-Eier ein spielender Jungen mit blauer Hose und grün-weißem Hemd. Ab 1980 wurde der berühmte rotweiße Eiermann &amp;quot;Üi&amp;quot; zum Maskottchen erwählt. Er stand zu Beginn der 80er Jahre mit Barcode am Fuß an jeder Supermarktkasse, weil der Barcode an den Eiern selbst aufgrund der komplexen Faltung der Verpackung schlecht zu lesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 kreierte der Künstler [[André Roche]], der auch an einigen Donald Duck und Micky Maus Comicgeschichten arbeitete, die &#039;&#039;Happy Hippos&#039;&#039;, die ebenfalls zu einem Markenzeichen der Eier wurden. Auch für die Modelle einiger Disney-Sammelfiguren war Roche verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2008 beherrschten die Eier auch die Presse, weil die Kinderkommission des Deutschen Bundestages der Ansicht war, dass die Eier für Kinder wegen der Kleinteile gefährlich seien. Deshalb sind die Eier auch in den USA verboten. Aber am 07.08.2008 verkündete die Vorsitzende der Kommission, Frau Miriam Gruß (FDP), dass ein Verbot für die Eier nicht in Frage käme. Man wollte nur die Hersteller etwa von Überraschungseiern und Cornflakesverpackungen wachrütteln, die Spielzeug direkt zwischen Nahrungsmittel bringen. Zynische Zungen behaupten, dass die Eier nur das sogenannte Sommerloch in der Politik füllen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sammelfiguren==&lt;br /&gt;
Jährlich kommen weltweit etwa ca. 20 neue Figurenserien und 150 Bastelspielzeuge hinzu. Der Absatz ist gewaltig. 1976 kam die erste Disneysammelserie unter dem Titel [[Alte Disney Figuren]] auf den Markt. Von 1981-1983 feierte die erste fortlaufende Figurenserie &#039;&#039;Erkennst du deinen Schlumpf&#039;&#039; große Erfolge. Ferrero konnte sich die Lizenzen für viele Disneyfigurenserien wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Bernhard und Bianca]] (1977), [[Die Sieben Zwerge]] (1978) oder [[Die Unglaublichen]] (2005) sichern. Auch die Figuren zu den drei Teilen der Saga &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039; wurden durch die Ü-Eier abgesetzt. Weitere Figurenreihen erschienen beispielsweise zu den Serien &#039;&#039;Simpsons&#039;&#039;, &#039;&#039;Pumuckl&#039;&#039; und &#039;&#039;Biene Maja&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sammelwert===&lt;br /&gt;
Der Sammelwert von einzelnen Figuren richtet sich teilweise nach dem Angebot und der Nachfrage und teilweise nach dem Katalog. Viele Figuren sind besonders selten und sehr schwer zu bekommen, das steigert natürlich ihren Wert. Einige beliebte und besonders teure Figuren sind z.&amp;amp;nbsp;B. die Sonderedition der Figur &amp;quot;Dark Laser&amp;quot; (2004) oder das &#039;&#039;Mädchen im Hauskleid&#039;&#039; aus den 70er Jahren. Allerdings existieren seit mehreren Jahren gerissene Fälscher, die den Sammlern das Sammlerleben schwer machen. Der erzielte Verkaufspreis einer Figur liegt meistens bei etwa 30-40&amp;amp;nbsp;% unter dem Katalogpreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größte Sammelbörse findet 4x jährlich in Dreieich statt. Zusätzlich gibt es auch noch viele kleinere Börsen, z.&amp;amp;nbsp;B. in Hamburg, Berlin, Hamm, Oberhausen, Klein-Gerau und Regensburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Disney-Figurenserien (Auswahl)===&lt;br /&gt;
*[[Alte Disney Figuren]] &lt;br /&gt;
*[[Robin Hood]] &lt;br /&gt;
*[[Bernhard und Bianca]] &lt;br /&gt;
*[[Die Sieben Zwerge]] &lt;br /&gt;
*[[Dschungelbuch]] &lt;br /&gt;
*[[Aristocats]] &lt;br /&gt;
*[[Die Unglaublichen]]&lt;br /&gt;
*[[Micky und seine tollen Freunde]] &lt;br /&gt;
*[[Donalds flotte Familie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Andere wichtige Figurenserien (Auswahl)===&lt;br /&gt;
*Die Happy Hippos &lt;br /&gt;
*Blumentopfzwerge &lt;br /&gt;
*Asterix &lt;br /&gt;
*Alte Uniformen Soldaten &lt;br /&gt;
*Erkennst Du Deinen Schlumpf &lt;br /&gt;
*Herr der Ringe I - III &lt;br /&gt;
*Die Simpsons&lt;br /&gt;
*Mission Maulwurf &lt;br /&gt;
*Tao Tao und seine Freunde &lt;br /&gt;
*Die Dapsy Dinos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberraschungsei Wikipedia Eintrag]&lt;br /&gt;
*[http://www.eierlei.de Fanseite]&lt;br /&gt;
*[http://www.ferrero.de/ferrero2.aspx?bereichAufruf=produkte&amp;amp;markenAufruf=kue Offizielle Seite vom Ü-Ei]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebensmittel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Haarnasenwombat</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=%C3%9Cberraschungsei&amp;diff=50218</id>
		<title>Überraschungsei</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=%C3%9Cberraschungsei&amp;diff=50218"/>
		<updated>2009-06-27T16:50:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Haarnasenwombat: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 1974 werden die &#039;&#039;&#039;Überraschungseier&#039;&#039;&#039; (Eigenbezeichnung: &#039;&#039;&#039;kinder Überraschung&#039;&#039;&#039;) von der italienischen Firma [[Ferrero]] vertrieben und erfreuen sich besonders bei Sammlern großer Beliebtheit. Die hohlen Eier aus 20 g Milchschokolade enthalten ein kleines Spielzeug, das sich in einer gelben Schale versteckt. Auch die verschiedensten Figuren Disneys konnten und können in den Eiern gefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das Ü-Ei erfreut, wie bereits oben genannt, seit 1974 die Herzen der Kinder wie auch älterer Sammler. Während der 70er war das Maskottchen der Ü-Eier ein spielender Jungen mit blauer Hose und grün-weißem Hemd. Ab 1980 wurde der berühmte rotweiße Eiermann &amp;quot;Üi&amp;quot; zum Maskottchen erwählt. Er stand zu Beginn der 80er Jahre mit Barcode am Fuß an jeder Supermarktkasse, weil der Barcode an den Eiern selbst aufgrund der komplexen Faltung der Verpackung schlecht zu lesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 kreierte der Künstler [[André Roche]], der auch an einigen Donald Duck und Micky Maus Comicgeschichten arbeitete, die &#039;&#039;Happy Hippos&#039;&#039;, die ebenfalls zu einem Markenzeichen der Eier wurden. Auch für die Modelle einiger Disney-Sammelfiguren war Roche verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2008 beherrschten die Eier auch die Presse, weil die Kinderkommission des Deutschen Bundestages der Ansicht war, dass die Eier für Kinder wegen der Kleinteile gefährlich seien. Deshalb sind die Eier auch in den USA verboten. Aber am 07.08.2008 verkündete die Vorsitzende der Kommission, Frau Miriam Gruß (FDP), dass ein Verbot für die Eier nicht in Frage käme. Man wollte nur die Hersteller etwa von Überraschungseiern und Cornflakesverpackungen wachrütteln, die Spielzeug direkt zwischen Nahrungsmittel bringen. Zynische Zungen behaupten, dass die Eier nur das sogenannte Sommerloch in der Politik füllen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sammelfiguren==&lt;br /&gt;
Jährlich kommen etwa weltweit ca. 20 neue Figurenserien und 150 Bastelspielzeuge hinzu. Der Absatz ist gewaltig. 1976 kam die erste Disneysammelserie unter dem Titel [[Alte Disney Figuren]] auf den Markt. Von 1981-1983 feierte die erste fortlaufende Figurenserie &#039;&#039;Erkennst du deinen Schlumpf&#039;&#039; große Erfolge. Feroreo konnte sich die Lizenzen für viele Disneyfigurenserien wie z. B. [[Bernhard und Bianca]] (1977), [[Die Sieben Zwerge]] (1978) oder [[Die Unglaublichen]] (2005) sichern. Auch die Figuren zu den drei Teilen der Saga &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039; wurden durch die Ü-Eier abgesetzt. Weitere Figurenreihen erschienen beispielsweise zu den Serien &#039;&#039;Simpsons&#039;&#039;, &#039;&#039;Pumuckl&#039;&#039; und &#039;&#039;Biene Maja&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sammelwert===&lt;br /&gt;
Der Sammelwert von einzelnen Figuren richtet sich teilweise nach dem Angebot und der Nachfrage und teilweise nach dem Katalog. Viele Figuren sind besonders selten und sehr schwer bekommen, das steigert natürlich ihren Wert. Einige beliebte und besonders teure Figuren sind z.B. die Sonderedition der Figur &amp;quot;Dark Laser&amp;quot; (2004) oder das &#039;&#039;Mädchen im Hauskleid&#039;&#039; aus den 70er Jahren. Allerdings existieren seit mehreren Jahren gerissene Fälscher die den Sammlern das Sammlerleben schwer machen. Der erzielte Verkaufspreis einer Figur, meistens liegt etwa 30 - 40 % unter dem Katalogpreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größte Sammelbörse findet 4 mal jährlich in Dreieich statt. Zusätzlich gibt es auch noch viele kleinere Börsen, z. B. in Hamburg, Berlin, Hamm, Oberhausen, Klein-Gerau und Regensburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Disney-Figurenserien (Auswahl)===&lt;br /&gt;
*[[Alte Disney Figuren]] &lt;br /&gt;
*[[Robin Hood]] &lt;br /&gt;
*[[Bernhard und Bianca]] &lt;br /&gt;
*[[Die Sieben Zwerge]] &lt;br /&gt;
*[[Dschungelbuch]] &lt;br /&gt;
*[[Aristocats]] &lt;br /&gt;
*[[Die Unglaublichen]]&lt;br /&gt;
*[[Micky und seine tollen Freunde]] &lt;br /&gt;
*[[Donalds flotte Familie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Andere wichtige Figurenserien (Auswahl)===&lt;br /&gt;
*Die Happy Hippos &lt;br /&gt;
*Blumentopfzwerge &lt;br /&gt;
*Asterix &lt;br /&gt;
*Alte Uniformen Soldaten &lt;br /&gt;
*Erkennst Du Deinen Schlumpf &lt;br /&gt;
*Herr der Ringe I - III &lt;br /&gt;
*Die Simpsons&lt;br /&gt;
*Mission Maulwurf &lt;br /&gt;
*Tao Tao und seine Freunde &lt;br /&gt;
*Die Dapsy Dinos &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberraschungsei Wikipedia Eintrag]&lt;br /&gt;
*[http://www.eierlei.de Fanseite]&lt;br /&gt;
*[http://www.ferrero.de/ferrero2.aspx?bereichAufruf=produkte&amp;amp;markenAufruf=kue Offizielle Seite vom Ü-Ei]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebensmittel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Haarnasenwombat</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Duckipedia:Lesenswerte_Artikel&amp;diff=50217</id>
		<title>Duckipedia:Lesenswerte Artikel</title>
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		<updated>2009-06-27T16:45:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Haarnasenwombat: /* Kriterien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Lesenswerte Artikel&#039;&#039;&#039; sind besonders gute Artikel in der Duckipedia. Für die Wahl gelten unten genannten Kriterien. Lesenswerte Artikel können auf der dortigen Seite als [[Duckipedia:Artikel des Monats|Artikel des Monats]] vorgeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriterien ==&lt;br /&gt;
* Jeder angemeldete Benutzer mit mehr als 50 Bearbeitungen in der Duckipedia darf sich &#039;&#039;beteiligen&#039;&#039;. Dazu zählt:&lt;br /&gt;
:– Vorschlagen eines Artikel&lt;br /&gt;
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* Ein Vorschlag kommt erst dann zur Abstimmung, wenn der Artikel korrigiert ist. Der Vorschlagende darf nicht mit dem oder den Korrigierenden übereinstimmen. Personen, die einen Artikel vorschlagen, ist es natürlich erlaubt, andere Benutzer auf ihrer Diskussionsseite darum zu bitten, einen Artikel zu korrigieren. Wer fahrlässig falsch und mangelhaft korrigiert, wird dauerhaft von der Beteiligung bei Lesenswert-Wahlen ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
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:– Einzelnachweise, Bildquellen: Wahrheitsgehalt der Aussagen im Artikel prüfen und eventuell Einzelnachweise einholen, überprüfen, ob alle Bilder korrekt mit Rechtshinweisen versehen sind&lt;br /&gt;
:– Darstellung und Form: Einbindung von Vorlagen, richtige Kategorien, gute Aufteilung des Artikels in Unterüberschriften, korrekte Einleitung&lt;br /&gt;
* Der Vorschlagende muss &amp;lt;u&amp;gt;oben&amp;lt;/u&amp;gt; im Artikel die Vorlage &amp;lt;nowiki&amp;gt;{{Lesenswerte Wahl}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt; einfügen&lt;br /&gt;
* Ist ein Artikel auf eine der drei Kriterien hin überprüft worden, setzen die Korrigierenden einfach ihre Unterschrift hinter die entsprechenden Punkte. Der letzte, der eine Korrekturunterschrift setzt, fügt in der ersten Zeile hinter dem Artikelnamen das Datum hinzu, was folgend aussehen sollte: &amp;lt;nowiki&amp;gt;„== Artikelname (~~~) ==“&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nun steht der Artikel 14 Tage ab diesem Datum zur Abstimmung. Über den Artikel kann in der Diskussion abgestimmt werden. Jeder Artikel, der in dieser Zeit mehr Pro- als Contra-Stimmen bekommen hat, ist fortan lesenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorlage ==&lt;br /&gt;
Es sollte folgenden Vorlage eingesetzt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 == Artikelname ==&lt;br /&gt;
 === Begründung ===&lt;br /&gt;
 === Korrektur ===&lt;br /&gt;
 *Rechtschreibung, Grammatik, etc.:&lt;br /&gt;
 *Einzelnachweise, Bildquellen:&lt;br /&gt;
 *Darstellung und Form:&lt;br /&gt;
 === Abstimmung ===&lt;br /&gt;
 *Pro&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 *Contra&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 === Diskussion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der lesenswerten Artikel ==&lt;br /&gt;
In gewählte Artikel sollte die Vorlage &amp;lt;nowiki&amp;gt;{{Lesenswerte Artikel}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt; eingebunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zur Wahl stehende Artikel ==&lt;br /&gt;
== [[Albert Hurter]] ==&lt;br /&gt;
=== Begründung ===&lt;br /&gt;
Der Artikel wurde von mir vor etwa einem Jahr auf den jetzigen Stand erweitert. Dabei wurden allen möglichen Quellen verwendet und im Artikel umgesetzt. Der Artikel besitzt Zitate, Bilder und ist an den nötigen Stellen mit Quellen belegt, weitere Quellen kann ich, wenn gewünscht, auch nachreichen. Gerade habe ich ihn sprachlich und inhaltlich noch einmal etwas bearbeitet und die Einzelnachweise dem nun möglichen Stand der Technik angepasst. Ich denke, der Artikel wäre nach einer erneuten Korrektur durchaus in der Lage, als &#039;lesenswert&#039; zu gelten. --[[Benutzer:Kevin|Kevin]] 13:26, 9. Apr. 2009 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Korrektur ===&lt;br /&gt;
*Rechtschreibung, Grammatik, etc.:nach bestem Wissen erledigt --[[Benutzer:Schaffi|Schaffi]] 16:24, 16. Apr. 2009 (UTC)&lt;br /&gt;
*Einzelnachweise, Bildquellen:&lt;br /&gt;
*Darstellung und Form: sind angemessen, keine weiteren Korrekturen nötig. --[[Benutzer:Sir Donnerbold|Sir Donnerbold]] 11:01, 10. Apr. 2009 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abstimmung ===&lt;br /&gt;
*Pro&lt;br /&gt;
# Da mich der Artikel, bereits damals beeindruckt hat. [[Benutzer:Onkelosi|Onkelosi]] 16:42, 16. Apr. 2009 (UTC)&lt;br /&gt;
# Artikel ist informativ und in Ordnung --[[Benutzer:Schaffi|Schaffi]] 16:27, 29. Mai 2009 (UTC)&lt;br /&gt;
*Contra&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussion ===&lt;br /&gt;
== Archiv ==&lt;br /&gt;
*[[Duckipedia:Lesenswerte Artikel/Archiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Duckipedia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Haarnasenwombat</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Mary_Poppins&amp;diff=50216</id>
		<title>Mary Poppins</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Mary_Poppins&amp;diff=50216"/>
		<updated>2009-06-27T16:39:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Haarnasenwombat: /* Inhalt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Mary3.jpg|thumb|right|Originalposter der Uraufführung (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mary Poppins&#039;&#039;&#039; ist ein US Amerikanischer Spielfilm mit Zeichentrick- und Musicalsequenzen, der am 29. August 1964 seine Premiere feierte. Am 22. Oktober 1965 startete er auch in den deutschen Kinos. Der Film basiert auf der gleichnamigen Kinderbuchreihe von [[P.L. Travers]], die selbst in die Arbeiten involviert war. Regie führte [[Robert Stevenson]] und für den Verleih war die [[Buena Vista International (Germany) GmbH|Buena Vista Pictures]] zuständig. Die Hauptdarsteller sind [[Julie Andrews]], [[Dick Van Dyke]], [[David Tomlinson]] und [[Glynis Johns]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Nach einem Flug über London wird der Zuschauer von Bert, einem Straßenmusiker, zum Kirschbaumweg 17 geführt, wo die Familie Banks wohnt, eine nach außen hin seriöse, aber zerrüttete Familie, die vom kalten Geschäftsmann Mr. Banks geführt wird. Da das letzte Kindermädchen gerade gekündigt hat, wird dringend Ersatz gesucht für die beiden Kinder Jane und Michael Banks. Um endlich eine geeignete Nanny zu finden, beschließt Mr. Banks, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und eine Anzeige in der Times aufzugeben. Die beiden Kinder haben unterdessen ebenfalls eine Anzeige erstellt, wie sie sich das perfekte Kindermädchen vorstellen. Als sie diese jedoch ihrem Vater vorstellen, zerreißt er selbige und wirft sie in den Kamin, ohne zu bemerken, dass die Zettel oben wieder hinausfliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen hat sich tatsächlich eine große Anzahl Damen vor dem Kirschbaumweg 17 eingefunden, die sich für den freigewordenen Posten bewerben wollen. Plötzlich kommt jedoch ein Wind auf, der die Wartenden wegweht und vom Himmel steigt eine Dame mit Schirm herab, sehr zur Verwunderung der Banks-Kinder. Ihr Gespräch mit Mr. Banks verläuft sehr kurz, als dieser verwundert feststellt, dass das Kindermädchen auf die Anzeige der Kinder geantwortet hat, die er selbst in den Kamin geworfen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder staunen nicht schlecht, als sie feststellen, dass ihre neue Nanny, Mary Poppins, einige spezielle Fähigkeiten aufweist. So zieht sie die verschiedensten Dinge aus einer Tasche, die normalerweise gar nicht hineinpassen würden und räumt das Kinderzimmer mit Hilfe eines Liedes und Fingerschnipsen auf. Als die Kinder später in den Park gehen, hüpfen sie zudem zusammen mit Bert, der Mary Poppins schon seit längerem kennt, in ein Straßenbild und machen bei einem Pferderennen mit. Sie machen auch Bekanntschaft mit Marys Onkel Albert, der, immer wenn er lacht, in die Luft geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Marypcover.jpg|thumb|left|(© Disney)]] Mr. Banks wird derweil immer ungemütlicher, wenn die Kinder ihm von ihren neuesten Erlebnissen erzählen. So bittet er Mary Poppins einmal zu sich, um ihr zu kündigen. Diese unterbreitet ihm jedoch den Vorschlag, er solle doch die Kinder zur Bank mitnehmen, wo sie den Ernst des Lebens lernen könnten, was dieser am nächsten Tag auch in die Tat umsetzt. Unglücklicherweise kommt es zu einem Zwischenfall in der Bank, als Mr. Dawes Senior, der Direktor, Michael versucht zu überreden, zwei Penny zu investieren, für die dieser eigentlich Vogelfutter hatte kaufen wollen. Das geht soweit, dass Mr. Dawes dem Jungen das Geld aus der Hand nimmt. Als dieser lauthals protestiert, kommt es zu einem Sturm auf die Bank. In dem entstehenden Trubel fliehen die Banks Kinder und treffen auf Bert, der nun als Kaminfeger arbeitet und sie nach Hause bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort angekommen, wird er allerdings von Mrs. Banks gebeten, auf die Kinder aufzupassen, da sie zu einem Treffen für die Frauenrechte muss und Mary Poppins ihren freien Tag hat. Als Bert sich zu entschuldigen versucht, beauftragt sie ihn, den Kamin des Hauses zu putzen, da er zugleich auch Jane und Michael hüten kann. Kurz darauf kommt Mary zurück und warnt die Kinder, vom Kamin wegzustehen, doch es ist zu spät und die beiden werden nach oben gezogen. Mary Poppins und Bert reisen ihnen hinterher und gemeinsam unternehmen sie eine Tour über die Dächer Londons. Hier treffen sie auch auf Berts Kameraden, die ihr akrobatisches Geschick zum Lied &amp;quot;Schritt und Tritt&amp;quot; unter Beweis stellen. Verschiedene Feuerwerksraketen von Banks exzentrischem Nachbarn Admiral Boom, der in den tanzenden Kaminfegern eine Bedrohung sieht, zwingen sie jedoch, wieder durch den Kamin der Familie Banks zu fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mr. Banks zurückkommt und das Chaos bemerkt, verlangt er eine Erklärung von Mary Poppins, die ihm jedoch sagt, sie erkläre nie etwas. Kurz darauf kommt ein Anruf von der Bank, die verlangt, dass Banks um neun Uhr dort erscheinen soll. Dieser erzählt daraufhin Bert von seinem erfüllten Leben, das Mary Poppins zerstört habe. Bert erwidert jedoch, dass die Kindheit viel zu schnell verfliege und Banks sich als Vater um seine Kinder kümmern soll, solange er noch kann. Ein nachdenklicher Banks geht daraufhin zur Bank, wo er gefeuert wird. Gleichzeitig realisiert er die wichtigen Dinge in seinem Leben und gebraucht Mary Poppins Wort &amp;quot;Superkalifragilistiexpialigetisch&amp;quot;. Daraufhin erzählt er Mr. Dawes Senior einen Witz von Onkel Albert und läuft freudig hinaus. Dawes Senior grübelt über die Bedeutung des Witzes, bis er ihn schließlich versteht und vor Lachen in die Luft geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen dreht sich der Wind um 180 Grad und Mary Poppins macht sich bereit zum Aufbruch. Gleichzeitig wird nach Mr. Banks gesucht, der die ganze Nacht über verschwunden blieb, bis er schlussendlich am nächsten Morgen aus dem Keller kommt. Er zeigt den Kindern ihren Drachen, der einst kaputtgegangen war und den er nun repariert hat. Gemeinsam gehen sie nach draußen, um den Drachen fliegen zu lassen, wo sie auch auf die Mitarbeiter der Bank treffen. Mr. Dawes Junior erzählt Banks, dass sein Vater vor Lachen in die Luft gegangen sei und den Direktionsposten an Banks abgetreten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie ihre Arbeit erledigt hat, fliegt Mary Poppins wieder weg, mit einem Abschied von Bert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produktionsgeschichte==&lt;br /&gt;
===Vorgeschichte===&lt;br /&gt;
====Der Kampf um die Rechte====&lt;br /&gt;
Der Anfang für das Filmprojekt &#039;&#039;Mary Poppins&#039;&#039; war alles andere als einfach. Beinahe 20 Jahre lang kämpfte [[Walt Disney]] für die Rechte einer cineastischen Umsetzung der Bücherreihe von [[P.L. Travers]]. Angeblich soll er von seiner Tochter Diane, welche alle damals erschienen Geschichten um das Kindermädchen gelesen hatte, auf die Bücher und eine mögliche Verfilmung derselben aufmerksam gemacht worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 fragte Disney das erste Mal bei Travers wegen der Rechte an. Diese lehnte jedoch sein Schreiben ab, mit der Begründung, sie habe schon mehrere filmische Umsetzungen von Büchern gesehen und ihr gefiele nicht, was Hollywood mit den Vorlagen mache. Doch Disney gab sich nicht geschlagen und schickte sechs Jahre später, 1944, seinen Bruder [[Roy Disney|Roy]] nach New York, wo sich die englische Schriftstellerin gerade aufhielt, um abermals über die Rechte zu sprechen. Doch abermals erhielt er eine negative Antwort. Im Laufe der folgenden Jahre griff er das Thema immer wieder auf und fragte bei Travers an, hatte jedoch nie den gewünschten Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 war Disney dann für einige Zeit in London, wo er die Arbeiten an einer seiner Filmproduktion überwachen wollte. Dabei entschloss er sich spontan, Travers persönlich aufzusuchen und einen neuen Versuch zu starten. Später sagte diese über das Treffen, mit [[Walt Disney]] zu sprechen sei wie mit  einem guten Onkel zu sprechen, der eine goldene Taschenuhr herausholt und sie verlockend vor einem hin- und herbaumeln lässt. Jedenfalls ließ sie sich schlussendlich breitschlagen, die Rechte an Disney abzutreten, womit dieser endlich die Möglichkeit hatte, die Reihe auf die Leinwand zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig hatte er jedoch nur eine Option auf die Rechte, was bedeutet, dass der Film erst möglich wäre, wenn Travers mit der fertigen Leistung zufrieden ist und ihre Zustimmung zur Veröffentlichung gibt. So hatte sie zwar einer Umsetzung zugestimmt, gleichzeitig aber auch sichergestellt, dass das Ganze in ihren Sinne ablaufen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Drehbuch====&lt;br /&gt;
Nachdem die Frage um die Rechte geklärt war, holte Disney die Sherman Brüder, [[Robert Sherman|Robert]] und [[Richard Sherman]] zu sich, die seit 1960 für ihn als Songschreiber arbeiteten. Er stellte ihnen das erste Buch der &#039;&#039;Mary Poppins&#039;&#039;-Reihe vor und fragte sie, ob sie bei diesem Projekt mitarbeiten wollten. Beide sagten zu und machten sich kurz darauf an die Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Pltravers_200x291.jpg|thumb|right|P.L. Travers, die Autorin von Mary Poppins]]Es gab jedoch noch kein wirkliches Drehbuch und so mussten sie sich bei ihrer Arbeit ganz auf das Buch stützen, welches jedoch im Wesentlichen aus mehreren kurzen Abenteuern bestand. Sie wählten deshalb einige Sequenzen aus, die ihnen besonders gefielen und konstruierten ein Grundgerüst einer Geschichte darum. Hilfe erhielten sie von [[Don DaGradi]], der zu den verschiedenen Szenen Kohlezeichnungen anfertigte. Insgesamt dauerte ihre Arbeit rund zweieinhalb Jahre, bis [[Walt Disney]] ihnen mitteilte, dass [[P.L. Travers]] persönlich nach Hollywood käme, um den aktuellen Stand der Produktion zu überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schriftstellerin zeigte sich von den Werken der Songschreiber alles andere als beeindruckt und stellte eine Liste von Änderungen auf, die in der fertigen Version vorkommen sollten. So legte sie beispielsweise fest, dass Mary Poppins nie zu jemandem unhöflich sein dürfe und die Verwendung des Messbandes, welches den Charakter der Kinder aufzeigt, musste genauso erfolgen, wie er im Buch beschrieben stand. Sie wollte auch keine charakterliche Veränderung der Eltern gegen Ende des Films, da diese ihrer Meinung nach niemals falsch handeln, sondern lediglich um gewisse Dinge besorgt seien. Den Sherman Brüdern war aber ein solcher Konflikt sehr wichtig, da es ihrer Meinung nach einen Grund geben sollte, wieso Mary Poppins ausgerechnet zur Banks Familie kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab einige erhitzte Gespräche zwischen ihnen und Travers, bis letztere sich nach etwa dreißig Tagen geschlagen gab und aufhörte, den beiden ihre Sicht der Dinge aufdrängen zu wollen. Sie beendete ihre Mitarbeit am Skript, blieb jedoch noch weiter als Beraterin für die Arbeiten tätig. Disney holte zudem noch [[Bill Walsh]] mit an Bord, der in Zusammenarbeit mit [[Don DaGradi]] das endgültige Drehbuch fertig stellte, während sich [[Richard Sherman]] und sein Bruder nun ganz auf die Lieder konzentrierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Effekte===&lt;br /&gt;
Ein zentrales Element der Bücher sind die unzähligen Tricks, mit denen Mary Poppins die Kinder verblüfft. [[Walt Disney]] war dieser Aspekt der Geschichte sehr wichtig, weshalb er eine Vielzahl von Effektspezialisten mit der Aufgabe betreute, die zahlreichen &amp;quot;magischen&amp;quot; Sequenzen der Vorlage auch auf den Film zu übertragen. Dazu wurden Unmengen, teilweise bis dato gänzlich unbekannte, Tricks und Effekte verwendet. Von fliegenden Personen bis hin zur realistischen Verschmelzung zwischen Realfilm- und Zeichentrickaufnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um letzteres zu erreichen, war ein gewaltiger Aufwand nötig. Damit es so aussah, als ob die Schauspieler sich tatsächlich in einer gezeichneten Welt befinden, wurden zuerst die realen Aufnahmen gedreht, jedoch lediglich vor einem schwarzen Hintergrund, den man im Film später nicht sehen kann. Auch die übrigen, gezeichneten Figuren fehlten und so galt es nur auf Pappfiguren oder oftmals sogar auf nichts Vorhandenes zu reagieren. Waren diese Aufnahmen getätigt, wurden von den Trickzeichnern die gezeichneten Sequenzen hergestellt und mit dem bereits erstellten Material zusammen geschnitten. Dabei musste darauf geachtet werden, dass sich die beiden Teile nicht in die Quere kamen und wirklich interagierten. Hatte man das geschafft, galt es noch die Zeichnungen zu kolorieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Aufräumen des Kinderzimmers wurden mehrere Effekte verwendet. Das Rotkehlchen, welches auf Poppins Hand sitzt und pfeift war ein von den Disney Imagineers geschaffener [[Audio-Animatronic]], der von Andrews gesteuert werden konnte. Sie hatte dabei große Mühe, ihre Hand gerade zu halten, da ihr Arm vollständig verdrahtet war. Das Pfeifen wurde von [[Julie Andrews]] selbst übernommen. Ursprünglich hatte man dafür einen professionellen Pfeifer angestellt, doch [[Walt Disney]] meinte, dessen Aufnahmen haben zu wenig Seele, worauf Julie sich anbot, das Pfeifen zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Einstellung, in der die Spielzeugsoldaten von selbst in die Spielkiste zurückgehen, wurde die „Stop Motion Technik“ verwendet, die auch bei Zeichentrickfilmen verwendet wird. Dabei werden die Gegenstände (in diesem Fall die Soldaten) für jedes einzelne Bild geringfügig geändert, woraufhin der Eindruck entsteht, sie würden sich von selbst bewegen. Andere Tricks gingen verhältnismäßig einfach. So liess man bei gewissen Einstellungen, wie beispielsweise dem Aufstehen des umgekippten Tisches, der Film einfach rückwärts laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oftmals waren dabei die Kinder gar nicht eingeweiht. So hatten sie keine Ahnung, dass die Medizin, die ihnen nach der &amp;quot;Schöner Ferientag&amp;quot;-Szene verteilt wurde zweifarbig war. Auch von der Teppichtasche und den Gegenständen, die Mary Poppins daraus zieht, wussten sie nichts und mussten dementsprechend spontan reagieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Teeparty an der Decke verwendete man ebenfalls verschiedene Effekte. Bei Weitaufnahmen ließ man die Darsteller an Seilen in die Luft schweben, bei Nahaufnahmen ließ man sie hingegen einfach stehen, da man ihre Füße nicht sehen konnte. Es wurden auch verschiedene Sets vom gleichen Zimmer angefertigt, mit dem Unterschied, dass bei einem die Decke der Fußboden und beim anderen die Wand war. Einmal vergaß die Crew, dass die Darsteller noch an der Decke schwebten und gingen zum Mittagessen. erst später bemerkte einer, dass einige Personen fehlten. Erschwerend kam noch hinzu, dass [[Matthew Garber]], der im Film Michael spielt, Höhenangst hatte. Deshalb gab man ihm jedes Mal zehn Penny, wenn die Szene an der Decke gedreht werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speziell war zudem, dass der gesamte Film komplett indoor gedreht wurde. Um trotzdem den Eindruck zu erwecken man befände sich in London wurde neben einer Vielzahl von Handwerkern auch [[Peter Ellenshaw]] engagiert. Der Zeichner hatte zuvor bereits an einer Vielzahl von Disneyfilmen mitgewirkt, darunter [[20.000 Meilen unter dem Meer]] und [[Die Schatzinsel]]. Für Mary Poppins fertigte er diverse Hintergünde von London an, die im fertigen Film mit den Aufnahmen im Studio kombiniert wurden. Seine Bilder sind besonders zu Beginn, gegen Ende und in der &amp;quot;Schritt und Tritt&amp;quot; Szene zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Charaktere===&lt;br /&gt;
====Julie Andrews als Mary Poppins====&lt;br /&gt;
Mary Poppins ist die Hauptfigur der gesamten Geschichte und, wenn man ihrem Messband glauben kann, &amp;quot;so gut wie vollkommen&amp;quot;. Als Kindermädchen kommt sie immer vom Himmel herab, um zerrütteten Familien zu helfen, wobei sie im Film auf die Anzeige der beiden Banks Kinder reagiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Julie mary.jpg|thumb|left|Julie Andrews in der &amp;quot;Ein Löffelchen voll Zucker&amp;quot;-Sequenz (© Disney)]]Für diese Figur hatten der Regisseur [[Robert Stevenson]] und Produzent [[Walt Disney]] mehrere Frauen im Auge, darunter auch &#039;&#039;Mary Martin&#039;&#039;, &#039;&#039;Bette Davis&#039;&#039; und &#039;&#039;Angelina Lansbury&#039;&#039;. Die Entscheidung fiel eines Abends, als in der TV Show &#039;&#039;The Ed SulliVan Show&#039;&#039; ein Ausschnitt aus dem Musical &#039;&#039;Camelot&#039;&#039; kam, der [[Julie Andrews]] und Richard Burton zeigte, die zusammen sangen. [[Richard Sherman]] zeigte sich von der gebotenen Leistung beeindruckt und rief sogleich seinen Bruder an. Am nächsten Morgen trafen sie auf [[Don DaGradi]], der die Show ebenfalls gesehen hatte und auf die Gleiche Idee gekommen war. Sie gingen zu Disney und unterbreiteten diesem den Vorschlag Julie Andrews als Mary Poppins zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser ging nach New York und schaute sich dort eine Vorstellung des Musicals an. Nach der Darbietung ging er zu Andrews und fragte sie bezüglich seines Films an. Sie hatte ursprünglich vorgehabt, sich an der Verfilmung des berühmten Broadway Musicals &#039;&#039;My Fair Lady&#039;&#039; in der Hauptrolle als Eliza Doolittle zu beteiligen, wurde jedoch von &#039;&#039;Jack Warner&#039;&#039; abgelehnt, da sie damals relativ unbekannt war und dieser kein Risiko eingehen wollte. Er stellte an ihrer Stelle &#039;&#039;Audrey Hepburn&#039;&#039; an. So folgte sie nun [[Walt Disney]] nach Los Angeles, zusammen mit ihrem Mann [[Tony Andrews]], der am Film an den Kostümen und Sets mithalf. Ironischerweise gewann Andrews später sowohl beim Oscar als auch beim Golden Globe die Auszeichnung für die beste Schauspielerin gegenüber ihrer Konkurrentin &#039;&#039;Audrey Hepburn&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Travers ihre Zustimmung für jede besetzte Rolle im Film geben musste reiste [[Julie Andrews]] zusammen mit Disney für ein Vorstellungsgespräch nach London. Die Begegnung der beiden Frauen dauerte nicht lange und schlussendlich akzeptierte die Schriftstellerin Julie als Mary Poppins. Es heißt, sie soll später sogar gesagt haben, dass von allen Darstellern im Film Andrews am nächsten ihrer Vorstellung gekommen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch [[Julie Andrews]] spielte nicht nur ihre Rolle, sondern griff auch ins Skript ein. Als sie zu einer Anhörung der verschiedenen Lieder der Sherman Brüder ging, sagte sie im Nachhinein, dass alle Lieder großartig wären, mit einer Ausnahme, dem Song &amp;quot;The Eyes of Love&amp;quot;. Sie drehte die Szene, in der dieser vorkam, solange nicht, bis ein neues Lied geschrieben wurde, welches &amp;quot;Ein Löffelchen voll Zucker&amp;quot; heißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Andrews bei den meisten Effekten selbst agierte, nahm man für eine der bekanntesten Szenen des Films, in der man Mary Poppins das Haus anfliegen sieht, ein Double zu Hilfe, da sie ein gewisses Risiko birgt. Doch selbst wenn man von diesem Umstand weiss, so ist es doch beinahe unmöglich, den Unterschied zu bemerken. Das Double hat im späteren Film auch noch einen kurzen Auftritt, sie ist die Frau, die Bert von der Kutsche aus einen Kuss zuwirft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dick Van Dyke als Bert====&lt;br /&gt;
Bert ist der Freund von Mary Poppins und zugleich ein Alleskünstler, der sich sein Geld mit den verschiedensten Tätigkeiten verdient. Dabei ist er unter anderem auch als One-Man-Band, als Strassenmaler, als Strassenkehrer und als Verkäufer von Flugdrachen zu sehen. Der Charakter ist eine Zusammensetzung der verschiedensten Freunde, die Mary Poppins in den Büchern hat, durfte aber auf strikte Anweisung von Travers keine Liebesbeziehung zu selbiger haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dick-Van-Dyke-Posters.jpg|thumb|left|Dick Van Dyke als Bert (© Disney)]]Auch für diese Rolle waren mehrere Personen im Gespräch gewesen, darunter [[Fred Astaire]], [[Danny Kaye]] und [[Cary Grant]]. Auf [[Dick Van Dyke]] kam man eher zufällig, als [[Walt Disney]] in einer Zeitschrift zufällig einen Artikel von ihm las, in dem er schrieb, dass er es schade finde, dass heutzutage vielerorts mehr zu &amp;quot;dreckigen Filmen&amp;quot; tendiert werde. Disney dachte in dieser Hinsicht ganz ähnlich und so fragte er kurz darauf bei Van Dyke für sein Projekt an. Dieser sagte sofort zu, da es ein Kindheitswunsch von ihm gewesen war, einmal in einem Disneyfilm mitzuwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch Andrews besass er so gut wie keine Erfahrung auf der grossen Leinwand und hatte erst in einem Film mitgespielt. Dafür hatte dafür aber seine eigene Fernsehshow (&amp;quot;The Dick Van Dyke Show&amp;quot;). Dabei versuchte er im Film eine Art Cockney Dialekt zu imitieren, der Dialekt der in London sehr verbreitet ist. Seine Versuche wurden aber im Nachhinein von Vielen als misslungen angesehen und auch oftmals verspottet. Erst vor wenigen Jahren wählte ihn eine Zeitschrift deshalb zu den 20 schlechtesten Dialektikern aller Zeiten. Auf der anderen Seite loben allerdings viele Leute sein sonstiges schaupielerisches Talent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als die meisten anderen Schauspielern hatte Van Dyke auch keine Probleme während der Trickszenen mit unsichtbaren Figuren zu reden, da eine grosse Leidenschaft von ihm die Pantomime war. Zudem zeigte er sich begeistert von der Figur des alten Mr. Dawes Senior. Er bot Disney sogar an, die Rolle gratis zu spielen. Dieser zeigte sich nach einer kurzen Vorführung einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Musik===&lt;br /&gt;
Nachdem klar wurde, dass der Film 1910 spielt, begannen die Sherman Brüder die Lieder zu komponieren. Dabei war es ihnen besonders wichtig, dass sie damit den Geist der damaligen Zeit einfangen würden, weshalb sie sich mehrere Filme von damals anschauten. Sie holten sich auch Anregungen beim englischen Varieté Theater und dessen Liedern um die Jahrhundertwende. Für manche Lieder wurde sogar recherchiert, so informierten sie sich bei &amp;quot;Schwester Suffragette&amp;quot; genau über die damaligen Zustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chimchimcheree.jpg|thumb|right|Der Oscar Gewinner Chim-Chim-Cheree (© Disney)]] Nachdem Andrews das Lied &amp;quot;The Eyes of Love&amp;quot; abgelehnt hatte, überlegte [[Robert Sherman]] beinahe zwei Wochen um eine geeignete Alternative zu finden. Er fand sie, als eines Tages seine sieben Jahre alte Tochter Laurie nach Hause kam und erzählte, dass sie in der Schule gegen Kinderlähmung geimpft worden sei. Robert dachte, die Impfung sei mit einer Spritze erfolgt und fragte ob es sehr wehgetan habe, worauf sie antwortete: &amp;quot;Nein. Sie gaben ihn mir mit einem Zuckerwürfel und ich schluckte ihn runter&amp;quot; (O-Ton: &amp;quot;No. They just gave it to me on a cube of sugar and I swallowed it down.&amp;quot;). Robert erzählte am folgenden Tag seinem Bruder davon und dieser schrieb eine passende Melodie zum Satz. So entstand &amp;quot;Wenn ein Löffelchen voll Zucker&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Lied &amp;quot;Wenn hoch sein Drache fliegt&amp;quot; holten sich die Sherman Brüder Inspiration bei ihrem eigenen Vater &#039;&#039;Al Sherman&#039;&#039;, der an den Wochenenden für die Nachbarkinder als Hobby Drachen angefertigt hatte. Sie wollten dass der Drache das Bindeglied zwischen der Familie symbolisierte. Für den &amp;quot;Schritt und Tritt&amp;quot;-Song war die Inspiration wiederum ein altes, englisches Volkslied mit dem Titel &amp;quot;Knees up Mother Brown&amp;quot;. Die Szene wurde dabei sechs Wochen lang geprobt, bis man endlich Tanz und Musik genau durch choreographiert hatte. Ähnlich kompliziert war die Aufnahme des Liedes &amp;quot;Schlaft nicht ein&amp;quot;. [[Julie Andrews]] brauchte beinahe 50 Takes, bis sie die richtige Stimmlage erreicht hatte. Hingegen brauchte [[Dick Van Dyke]] für &amp;quot;Fidelity, Fiduciary Bank&amp;quot; lediglich einen Take.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Themensong für Bert war bereits sehr früh im Gespräch, da es wichtig erschien, den Charakter einzuführen. Doch anfangs taten sich [[Robert Sherman|Robert]] und [[Richard Sherman]] schwer ein geeignetes Stück zu schreiben, bis der Erstgenannte auf den einfachen Text &amp;quot;One Chimney, Two Chimney, Three Chimney Sweep&amp;quot; kam, der Richard so lange begleitete, bis er eine passende Melodie dazu gefunden hatte. So entstand &amp;quot;Chim-Chim-Cheree&amp;quot;, der später den Oscar für den Besten Song gewann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die spätere Gesellschaft am meisten Einfluss hatte wohl Supercalifragilisticexpialigetisch (auf englisch Supercalifragilisticexpialidocious). Es scheint älter als der Film zu sein, wobei Sprachwissenschaftler bis heute noch nicht herausgefunden haben, woher es ursprünglich stammt. Gerüchten zufolge soll es etwas mit irischer (oder schottischer) Prostitution zu tun haben. Die Sherman Brüder sollen es in einem Sommercamp kennen gelernt haben, als Wort welches nur von Kindern verstanden werden konnte. Die Banks Kinder sollten auch so eins haben und so entschloss man sich dazu, es in den Film einzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fertige Songliste lautet wie folgt:&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Sister Suffragette&amp;quot; (&amp;quot;Schwester Suffragette&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;The Life I Lead&amp;quot; (&amp;quot;Mein Leben das ist lebenswert&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;The Perfect Nanny&amp;quot; (&amp;quot;Die perfekte Nanny&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[A Spoonful of Sugar]]&amp;quot; (&amp;quot;Wenn ein Löffelchen voll Zucker&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Jolly Holiday&amp;quot; (&amp;quot;So ein schöner Ferientag&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[Supercalifragilisticexpialidocious]]&amp;quot; (&amp;quot;Superkalifragilicstiexpialigetisch&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Stay Awake&amp;quot; (&amp;quot;Schlaft nicht ein&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[I Love to Laugh]]&amp;quot; (&amp;quot;Ich lach so gern&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[Feed the Birds]]&amp;quot; (&amp;quot;Füttert die Vögelchen&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Fidelity Fiduciary Bank&amp;quot; &lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[Chim-Chim-Cheree]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Step in Time&amp;quot; (&amp;quot;Schritt und Tritt&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Let&#039;s Go Fly a Kite&amp;quot; (&amp;quot;Wenn hoch sein Drache fliegt&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verworfene Lieder====&lt;br /&gt;
Nebst den dreizehn Liedern, die es schlussendlich in den Film schafften, komponierten die Sherman Brüder noch viele weitere Stücke, die entweder verworfen oder abgeändert wurden. Einige von ihnen wurden ganz aufgegeben, andere kann man zumindest teilweise noch in anderen Disneyfilmen vorfinden. Die Änderungen waren, was die Lieder betrifft, dabei zum Teil sehr kurzfristig, so wurde der &amp;quot;Chimpanzoo&amp;quot;-Song erst am Vortag des Drehs herausgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Practically Perfect&amp;quot; war ursprünglich gedacht um Mary Poppins besser einzuführen, stattdessen verwendete man Teile der Melodie für das Lied &amp;quot;Schwester Suffragette&amp;quot;, das Mrs. Winifred Banks einführt.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;The Eyes of Love&amp;quot;, eine romantische Ballade, war für Mary und Bert gedacht, doch da er [[Julie Andrews]] nicht gefiel wurde er weggelassen.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Mary Poppins Melody&amp;quot; war für den Teil gedacht, bei dem Mary sich gegenüber den Kindern vorstellt, stattdessen wurden Teile davon für die &amp;quot;Schlaft nicht ein&amp;quot;-Sequenz verwendet.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;A Name&#039;s a Name&amp;quot; war ursprünglich für den Part mit dem Aufräumen des Kinderzimmers gedacht, der später durch &amp;quot;Ein Löffelchen voll Zucker&amp;quot; musikalisch unterlegt wurde. Die Melodie wurde für &amp;quot;Mary Poppins Melody&amp;quot; wieder verwendet.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;You Think, You Blink&amp;quot; war ein kurzes Stück, das Bert singen sollte, bevor sie in das Gemälde springen. Es wurde jedoch aufgegeben, da [[Walt Disney]] sagte, es sei nicht notwendig. Stattdessen wird der Vers im fertigen Film gesprochen.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;West Wind&amp;quot; war eine kurze Ballade, die Mary Poppins singen sollte. Das Lied wurde später in &amp;quot;Mon Amor Perdu&amp;quot;  umgetauft und im Disneyfilm [[Big Red]] verwendet.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;The Right Side&amp;quot; war als Song gedacht, den Mary für Michael Banks singen sollte, als dieser übellaunig wird. Das Lied wurde jedoch mitsamt der Szene, für die es gedacht war, gestrichen.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Measure Up&amp;quot; sollte in der Szene gesungen werden, in der Mary die beiden Banks Kinder misst.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Admiral Boom&amp;quot; sollte der Themensong des exzentrischen Nachbarn der Banks Familie werden, der pünktlich jede Stunde seine Kanone abfeuert. Das Lied wurde gestrichen, doch Teile der Melodie können immer noch gehört werden, wenn man den Admiral sieht. Eine Zeile des Liedes (&amp;quot;Greenwich, they say, takes its time from Admiral Boom!&amp;quot;) wurde auch für den fertigen Film behalten.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;The Chimpanzoo&amp;quot; sollte ursprünglich auf &amp;quot;Ich lach so gern&amp;quot; folgen und von Menschen erzählen, die von Tieren in Käfigen gehalten werden. Zudem sollte er die zweite Vermischung von Real- und Zeichentricksequenzen darstellen. Auf der Special Collection DVD kann der Song noch in voller Länge gehört werden, gesungen von [[Richard Sherman]].&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Sticks, Paper and Strings&amp;quot; war eine frühe Version von &amp;quot;Wenn hoch sein Drache fliegt&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Lead the Righteous Life&amp;quot; sollte von Katie Nanna gesungen werden zusammen mit Jane and Michael Banks. Die Melodie wurde später im Musical The Happiest Millionaire wiederverwendet.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;The Pearly Song&amp;quot; wurde in &amp;quot;Superkalifragilisticexpialigetisch&amp;quot; umgewandelt.&lt;br /&gt;
*The Compass Sequence war eine frühe Version von &amp;quot;So ein schöner Ferientag&amp;quot; und bestand aus mehreren Einzelstücken, von denen einige identifiziert wurden:&lt;br /&gt;
**&amp;quot;South Sea Island Symphony&amp;quot;&lt;br /&gt;
**&amp;quot;Chinese Festival Song&amp;quot; &lt;br /&gt;
**&amp;quot;Tim-buc-too&amp;quot;, Elemente davon wurden für &amp;quot;The Chimpanzoo&amp;quot; verwendet, der ebenfalls hinausfiel.&lt;br /&gt;
**&amp;quot;Tiki Town&amp;quot;, die Melodie wurde für &amp;quot;The Chimpanzoo&amp;quot; verwendet.&lt;br /&gt;
**&amp;quot;North Pole Polka&amp;quot; &lt;br /&gt;
**&amp;quot;Land of Sand&amp;quot;, wurde als &amp;quot;Hör auf mich&amp;quot; in [[Das Dschungelbuch]] genutzt.&lt;br /&gt;
**&amp;quot;Beautiful Briny&amp;quot;, kam später in [[Die tollkühne Hexe in ihrem fliegenden Bett]] bei der Unterwassersequenz zum Einsatz&lt;br /&gt;
**&amp;quot;East is East&amp;quot;, eine Variation der &amp;quot;Mary Poppins Melody&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Im fertigen des Films endet das &amp;quot;Schritt und Tritt&amp;quot;-Lied mit dem Angriff durch Admiral Boom. In einer früheren Version war die folgende Szene jedoch ebenfalls noch vertont, in einem komplexen Musikstück, welches Teile von &amp;quot;Schritt und Tritt&amp;quot;, &amp;quot;Wenn ein Löffelchen voll Zucker&amp;quot; und &amp;quot;Admiral Boom&amp;quot; verwendete. [[Walt Disney]] ließ sie hinausfallen weil er damit die Wirkung der sonstigen Geräusche verstärken wollte.&lt;br /&gt;
*Für den Marsch auf den Dächern Londons sollte ursprünglich die Melodie von &amp;quot;Chim-Chim-Cheree&amp;quot; verwendet werden, man entschloss sich dann aber für &amp;quot;Wenn ein Löffelchen voll Zucker&amp;quot;, da es fröhlicher klang.&lt;br /&gt;
*Ebenfalls beim Marsch über den Dächern sollte [[Julie Andrews]] in der ersten Fassung jodeln, damit der schwarze Rauch eine Treppe bildet. Das erschien aber zu albern und nicht passend für den Charakter, so dass in der fertigen Fassung Mary den Rauch mithilfe ihres Schirms formt. Auf der DVD ist der Jodel jedoch noch zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezeption und Erfolg==&lt;br /&gt;
===Einspielergebnisse===&lt;br /&gt;
Die grossen Erwartungen, die sowohl von Seiten der Zuschauer, als auch von den Verantwortlichen bei Disney in diesen Film gesteckt wurden, wurden nicht enttäuscht. Die Premiere verlief zu voller Zufriedenheit der Anwesenden und die Einspielergebnisse überschatteten schnell das Budget von 6&#039;000&#039;000 US Dollar. Auch international gesehen konnte sich der Film durchsetzen und wurde besonders in Grossbritannien zu einem Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute steht &#039;&#039;Mary Poppins&#039;&#039; inflationsbereinigt auf Platz 23 der erfolgreichsten Filme und ist so gesehen auch der erfolgreichste Spielfilm der Disney Studios. Laut [http://www.imdb.com| imdb.com] belaufen sich die Einspielergebnisse auf 102&#039;300&#039;000 US Dollar allein in den USA, sowie 44&#039;000&#039;000 US Dollar weltweit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kritiken===&lt;br /&gt;
[[Bild:Maryvhs.jpg|thumb|right|Mary Poppins auf VHS (© Disney)]] Wie auch die Einspielergebnisse waren die Kritiken durchaus positiv. Viele renommierte Filmzeitschriften bezeichneten den Film als [[Walt Disney]]s Meisterwerk und andere hielten ihn für den &amp;quot;perfekten Familienfilm&amp;quot;. Auch in Deutschland wurde der Film mit viel Wohlwollen aufgenommen, so schreibt das Lexikon des internationalen Films: &amp;quot;Als Kindermädchen Mary Poppins schwebt eine gute Fee in die Familie eines Londoner Bankiers, um alle Griesgrämigkeit aus dem viktorianischen Haus zu vertreiben. Der märchenhafte Stoff der englischen Kinderbuchautorin Travers wird in der Disney-Produktion zu einem Showmusical in reicher Ausstattung; effektvolle Tricks, groteske Komik, schwungvolle Tanzeinlagen und einige inzwischen zu Klassikern gewordene Songs sorgen für gelungene Familienunterhaltung.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mary Poppins&#039;&#039; war für eine Vielzahl verschiedener Awards nominiert, wobei der wichtigste sicher der Oscar war. Insgesamt 12 Nominationen und fünf Oscars erhielt der Film, für die &#039;&#039;Beste Hauptdarstellerin&#039;&#039; ([[Julie Andrews]]), die &#039;&#039;Besten Spezialeffekte&#039;&#039;, &#039;&#039;Bester Schnitt&#039;&#039;, Bester Song (Chim-Chim-Cheree) und &#039;&#039;Bester Score&#039;&#039;. Niemals zuvor oder in späterer Zeit erhielt die [[Walt Disney Company]] so viele Auszeichnungen in einer Nacht. Es war zugleich das einzige Mal zu Lebzeiten Walt Disneys, dass einer seiner Filme für den Oscar für den &#039;&#039;Besten Film&#039;&#039; nominiert war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezeichnend für den großen Erfolg sind auch die vielen Ranglisten, in denen der Film vertreten ist. So wurde er vom britischen Sender &#039;&#039;Channel 4&#039;&#039; sowohl auf Platz 5 der besten Musical- wie auch auf Platz 3 der besten Familienfilme gewählt. Das Lied &amp;quot;Superkalifragilisticexpialigetisch&amp;quot; wurde vom &#039;&#039;American Film Institut&#039;&#039; (AFI) auf Platz 36 der besten Filmsong der letzten hundert Jahre gesetzt, womit er nach &amp;quot;Wenn ein Stern in finstrer Nacht&amp;quot; ([[Pinocchio]]) und &amp;quot;Someday my Price will come&amp;quot; ([[Schneewittchen]]) der dritthöchst platzierte Disneysong in der Liste ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stab und weitere Filmangaben==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regie&#039;&#039;&#039;: [[Robert Stevenson]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Produktion&#039;&#039;&#039;: [[Walt Disney]], [[Bill Walsh]] (Ko-Produktion)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Drehbuch&#039;&#039;&#039;: [[P.L. Travers]] (Vorlage), [[Bill Walsh]], [[Don DaGradi]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039;: [[Robert Sherman]], [[Richard Sherman]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kamera&#039;&#039;&#039;: [[Edward Colman]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Schnitt&#039;&#039;&#039;: [[Cotton Warburton]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Animation&#039;&#039;&#039;: [[Carroll Clark]], [[William H. Tuntke]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Sets&#039;&#039;&#039;: [[Hal Gausman]], [[Emile Kuri]], [[Tony Andrews]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Maske&#039;&#039;&#039;: [[La Rue Matheron]], [[Pat McNalley]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Visuelle Effekte&#039;&#039;&#039;: [[Peter Ellenshaw]], [[Eustace Lycett]], [[Robert A. Mattey]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Stunts&#039;&#039;&#039;: [[May Boss]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Schauspieler&#039;&#039;&#039;: [[Julie Andrews]] (als Mary Poppins), [[Dick Van Dyke]] (als Bert und Mr. Dawes Senior), [[David Tomlinson]] (als Mr. Banks), [[Glynis Johns]] (als Mrs. Banks), [[Karen Dotrice]] (als Jane Banks), Matthew Garber (als Michael Banks), [[Hermione Baddeley]] (als Ellen), [[Reta Shaw]] (als Mrs. Brill), [[Elsa Lanchester]] (als Katie Nanna), [[Arthur Treacher]] (als Constable Jones), [[Reginald Owen]] (als Admirall Boom), [[Ed Wynn]] (als Onkel Albert), [[Jane Darwell]] (als Vorgelfrau), [[Arthur Malet]] (als Mr. Dawes Junior)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Produktionsland&#039;&#039;&#039;: USA&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Länge&#039;&#039;&#039;: 132 Minuten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;FSK&#039;&#039;&#039;: o.A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Musical==&lt;br /&gt;
Am 15. Dezember 2004 startete in London das Musical zum [[Walt Disney]] Film, umgesetzt von &#039;&#039;Cameron Mackintosh&#039;&#039;. Den Part der Mary Poppins übernahm &#039;&#039;Laura Michelle Kelly&#039;&#039;, die für diese Rolle später den &amp;quot;Olivier Award&amp;quot; als Beste Musicaldarstellerin gewann. Die Musik war dabei von den beiden Sherman Brüdern übernommen worden, wobei die Komponisten George Stiles &amp;amp; Anthony Drewe noch einige weitere Lieder beisteuerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Musical wurde grösstenteils gut aufgenommen und auch für einige Preise nominiert. Der Erfolg der Produktion sorgte auch dafür, dass ein ähnliches mit anderem Cast und einer leicht unterschiedlichen Version (einige der Lieder wurden ausgelassen) ab dem 14. Oktober 2006 auch am Broadway, im &#039;&#039;New Amsterdam Theatre&#039;&#039;, aufgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
*[[Bild:Poppins.jpg|thumb|right|Mary Poppins in der Special Collection (© Disney)]]In der &amp;quot;Ein Löffelchen voll Zucker&amp;quot; Sequenz findet sich ein interessanter Doppelfehler. An einer Stelle singt Mary Poppins zusammen mit einem Rotkehlchen. Es handelt sich jedoch klar um ein amerikanisches Rotkehlchen, anstatt eines europäischen Rotkehlchens, wie man es in London finden würde. Zudem sind es zwei männliche Vögel, die draußen ein Nest errichten, was normalerweise nicht vorkommt.&lt;br /&gt;
*[[David Tomlinson]], der im Film Mr. Banks spielt, spricht auch verschiedene Charaktere, auf die Mary und Bert im Gemälde treffen, darunter ein Pinguinkellner und der Jockey, der Mary Poppins vorbeilässt. Er ist zudem die Stimme des Papageien Schirms am Ende des Films.&lt;br /&gt;
*In der deutschen Version wurde der Schluss abgeändert. Im englischen Original wird über den Bankchef Mr. Dawes, Sr. von seinem Sohn gesagt &amp;quot;Father died laughing&amp;quot; (wörtlich „Vater starb lachend“, kann aber auch &amp;quot;Vater hat sich totgelacht&amp;quot; im übertragenen Sinn bedeuten), während im Deutschen lediglich erwähnt wird, dass &amp;quot;Vater vor Lachen in die Luft ging.&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Die Pinguine, die in der &amp;quot;Schöner Ferientag&amp;quot;-Szene auftauchen, sind auch in [[Mickys Clubhaus]] als Kellner vertreten.&lt;br /&gt;
*Mrs. Banks spricht nie direkt zu Mary Poppins.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Füttert die Vögel&amp;quot; wurde nicht nur zu [[Walt Disney]]s Lieblingslied, es heisst auch, dass jedesmal wenn er die Sherman Brüder besuchte, ihnen lediglich sagte &amp;quot;Play it&amp;quot; (&amp;quot;Spielt es&amp;quot;), womit er &amp;quot;Füttert die Vögel&amp;quot; meinte.&lt;br /&gt;
*Die Eröffnungsszene, in der Mary Poppins auf einer Wolke sitzt und abwechslungsweise ihren Schirm und ihre Tasche nach oben zieht ist eine Anspielung auf den Film [[Dumbo]], in dem der Storch das Gleiche mit dem Elefantenbaby macht.&lt;br /&gt;
*Mrs. Banks ursprünglicher Vorname lautet Cynthia. Doch [[P.L. Travers]] erschien er nicht englisch genug und so überredete sie Disney, ihn in das &amp;quot;englischere&amp;quot; Winifred zu ändern.&lt;br /&gt;
*Dieser Film markiert gleichzeitig den letzten Auftritt von Jane Darwell (die hier als Vogelfrau zu sehen ist). Sie war 1959 in den Ruhestand gegangen und lebte im Motion Picture Country Home in Woodland Hills, California, als sie von [[Walt Disney]] für diesen Film angefragt wurde. &lt;br /&gt;
*Der Film markiert auch den letzten Auftritt von Arthur Treacher, der als Constable Jones zu sehen ist.&lt;br /&gt;
*In der &amp;quot;Schöner Ferientag&amp;quot;-Szene werden insgesamt 19 Namen erwähnt, als Bert und die Pinguine diskutieren, dass niemand besser als Mary ist. Die Namen lauten Mavis, Prudence, Gwendolyn, Phoebe, Maude, Janis, Felicia, Lydia, Cynthia, Vivian, Stephanie, Priscilla, Veronica, Millicent, Agnes, Jane, Doris, Phyllis und Gwyneth.&lt;br /&gt;
*Travers wollte ursprünglich alle Animationssequenzen aus dem Film hinausgeschnitten haben, doch [[Walt Disney]] konnte sie davon überzeugen, diese beizubehalten.&lt;br /&gt;
*Die &#039;&#039;Simpsons&#039;&#039; Folge &#039;&#039;&amp;quot;Supercalifragilisticexpiali(d&#039;oh)cious&amp;quot;&#039;&#039; mit der Figur Shary Bobbins ist eine Anspielung auf Mary Poppins. Auch einige der im Film vorkommenden Lieder wie &amp;quot;Ein Löffelchen voll Zucker&amp;quot; und &amp;quot;Füttert die Vögel&amp;quot; werden parodiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mischfilm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Haarnasenwombat</name></author>
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