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	<title>Duckipedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-08-17T07:48:52Z</updated>
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		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Goofy&amp;diff=61746</id>
		<title>Goofy</title>
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		<updated>2010-07-06T10:20:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DeLukilu: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Goofy.jpg|thumb|right|Goofy (©Disney)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Goofy&#039;&#039;&#039; ist der heitere, treue und stets hilfsbereite Freund von [[Micky Maus]]. Er ist sanftmütig, manchmal kindlich-naiv, häufig ungeschickt, manchmal erfinderisch, vor allem aber sehr exzentrisch. Kurz gesagt: Er ist das genaue Gegenteil von seinem bestem Freund Micky. Er wurde von Art Babbitt (Arthur Harold Babitsky, 1907–1992) erdacht. Die Comic-Figur gehört, wie auch [[Donald Duck]], mit zu den ersten Disneyfiguren. Ursprünglich hieß er Dippy Dawg (verdrehter Hund), 1939 wurde die Figur dann aber zu Goofy umbenannt. Als [[Supergoof]] ist er der dem [[Phantomias]] der Duck-Welt entsprechende Superheld. Das Auffallendste an ihm ist sein weltbekanntes Lachen. Gesprochen wurde Goofy in allen alten Filmen von Pinto Colvig. Goofy ist freundlich und treu, fällt aber eher durch seine Naivität und Tollpatschigkeit auf. Neben den Filmen und den Comics erschienen in Albanien und den Malediven auch mehrere Briefmarkenserien mit Goofy-Motiven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy im Zeichentrick ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Dippy Dawg.png|thumb|left|&#039;Dippy Dawg&#039; bei seinem ersten Auftritt (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Eine Ur-Version von Goofy mit Ziegenbärtchen und Zwicker tauchte erstmals 1932 im Trickfilm &#039;&#039;&amp;quot;Mickey&#039;s Revue&amp;quot;/&amp;quot;Mickys Revue&amp;quot;&#039;&#039; als störender Zuschauer auf. Eine verjüngte Version des Charakters fand anschließend in &amp;quot;The Whoopee Party&amp;quot; und einigen weiteren Cartoons Verwendung, hauptsächlich in Form von Kurzauftritten und Cameos. Charakterlich noch in der Experimentierphase, wurde Goofy damals fast ausschließlich über das typische Lachen charakterisiert, das ihm sein Originalsprecher Pinto Colvig verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 bekam Goofy im Cartoon &amp;quot;On Ice&amp;quot;/&amp;quot;Auf dem Eis&amp;quot; seine heutige Gestalt und seine eigene kleine Hymne &amp;quot;[[The World Owes Me a Living]]&amp;quot;/&amp;quot;Oh welch wunderbares Leben&amp;quot;, 1936 in &amp;quot;Moving Day&amp;quot; seine endgültige Kleidung samt Weste. Zunächst in &amp;quot;Mickey&#039;s Service Station&amp;quot; (1935) und dann gehäuft in den Jahren 1936 bis 1938 bildete er ein Trio mit [[Micky Maus]] und [[Donald Duck]]. Gleichzeitig setzte sich auch der Name Goofy durch, nachdem zuvor Chaos geherrscht hatte: Der Ur-Goofy aus &amp;quot;Mickey&#039;s Revue&amp;quot; (1932) war namenlos, die verjüngte Version in &amp;quot;The Whoopee Party&amp;quot; (1932) hieß Dippy the Goof, in &amp;quot;Ye Olden Days&amp;quot; (1933) war von Dippy Dawg die Rede, ein Name, der auch drei Jahre lang für die Comics adaptiert wurde. Einer hartnäckigen Legende nach soll der Name Goofy ab &amp;quot;Orphan&#039;s Benefit&amp;quot; (1934) endgültig gewesen sein, was den gleichzeitig erschienenen Comics und auch der Präsentation als The Goof in &amp;quot;Mickey&#039;s Polo Team&amp;quot; (Anfang 1936) widerspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er in &amp;quot;Polar Trappers&amp;quot; und &amp;quot;The Fox Hunt&amp;quot; 1938 im Duo mit Donald aufgetreten war, kam Goofy schließlich 1939 in &#039;&#039;&amp;quot;Goofy and Wilbur&amp;quot;/&amp;quot;Goofy und Wilbur&amp;quot;&#039;&#039; zu seinem ersten Soloauftritt. Mit &#039;&#039;&amp;quot;Goofy&#039;s Glider&amp;quot;/&amp;quot;Goofys Segelflugzeug&amp;quot;&#039;&#039; erschloss sich 1940 ein ganzes neues Genre von Goofy-Cartoons, in denen ein Erzähler erklärt, wie man schwimmt, Häuser baut oder das Rauchen aufgibt, und Goofy dazu alles falsch macht, was man falsch machen kann. Diese Cartoons zeichneten zwei Entwicklungen ab: zum einen bekam Goofy immer weniger Text in seinen Rollen und zum anderen wurde er ab &#039;&#039;&amp;quot;How to Play Baseball&amp;quot;/&amp;quot;Wie man Baseball spielt&amp;quot;&#039;&#039; (1942) immer generischer: Nicht Goofy sondern eine ganze Reihe Goofy-artiger Figuren spielen hier die Hauptfigur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später, in den 1950ern, wurde Goofy sogar zu einer Art cartoonigem &amp;quot;Herr Jedermann&amp;quot; degradiert, der nicht Goofy, sondern unter anderem &amp;quot;George Geef&amp;quot; oder &amp;quot;G.G. Geef&amp;quot; hieß. Dieser George Geef bekam ab &#039;&#039;&amp;quot;Fathers are People&amp;quot;/&amp;quot;Auch Väter sind Menschen&amp;quot;&#039;&#039; (1951) auch eine Gattin und einen Sohn, &amp;quot;Junior&amp;quot;, der später in der Fernsehserie &#039;&#039;&amp;quot;[[Goofy und Max]]&amp;quot;/&amp;quot;Goof Troop&amp;quot;&#039;&#039; als [[Max]] wieder auftauchen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy in den Zeitungsstrips ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Dippy Dawg Strip.png|thumb|right|&#039;Dippy Dawg&#039; im Tagesstreifen &amp;quot;The Crazy Crime Wave&amp;quot;/&amp;quot;Micky und die drei Diebe&amp;quot; - Es wird sich später herausstellen, dass Dippy weniger seinen Onkel und vielmehr sein Erbe vermisst (© Disney)]]&lt;br /&gt;
In den Zeitungsstrips erschien Goofy zu Beginn noch unter dem Urnamen Dippy Dawg und in seiner Urgestalt, die sich durch eine kürzere Schnauze und spärliche Kleidung auszeichnete. Zu seinem Debüt in den Comics verhalfen ihm [[Floyd Gottfredson]] und [[Webb Smith]] mit dem Sonntagsseiten-Gag vom 8. Januar 1933. Hier wurde Dippy auch zum ersten Mal bei seinem Namen genannt, als Micky ihn mit den recht harschen Worten &amp;quot;Oh, gosh! Here comes that pest, Dippy Dog!&amp;quot; (etwa: &amp;quot;Ach, Mensch! Da kommt der Plagegeist, Dippy Dog!&amp;quot;) vorstellte. 1934 erlebte Dippy erstmals zwei längere Abenteuer an der Seite von Micky: &#039;&#039;The Crazy Crime Wave&#039;&#039; und &#039;&#039;The Sacred Jewel&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im Film war Goofy in den Zeitungsstrips anfangs noch &amp;quot;unten ohne&amp;quot; herumgelaufen und kam erst Anfang 1936, im Sonntags-Vierteiler &#039;&#039;Mickey&#039;s Rival&#039;&#039;, zu Hosen. Den Namen Goofy wie auch seine endgültige, ausgereifte Kleidung erhielt er kurz darauf, am 24. Januar 1936, im Tagesstrip &#039;&#039;Oscar the Ostrich&#039;&#039;. Kleider machen Leute: Noch im selben Jahr löste Goofy [[Rudi Ross]] in der Rolle des bisherigen Haupt-Sidekicks von Micky in den Comics ab. Nach dem Trio-Auftritt von [[Micky Maus|Micky]], [[Donald Duck|Donald]] und Goofy in &#039;&#039;The Seven Ghosts&#039;&#039; kristallisierte sich ab Ende 1936 in den Dailies &#039;&#039;Island in the Sky&#039;&#039;, &#039;&#039;In Search of  Jungle Treasure&#039;&#039; und &#039;&#039;The Mighty Whale Hunter&#039;&#039; sowie dem Sonntagsstrip &#039;&#039;The Sheriff of  Nugget Gulch&#039;&#039; endgültig das Duo Micky und Goofy (das es im Film nicht gab - wenn, dann nur als Trio mit Donald) heraus. Mit dazu beigetragen haben dürfte der Umstand, dass der Erpel ab 1936 seine eigenen Silly Symphony-Sonntagsseiten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr viel später, 1969, verhalfen [[Del Connell]] und Gottfredson Goofy zu einer Freundin namens [[Gloria]]. Da sich aber der Tagesstrip zu der Zeit schon zum reinen Gag-auf-Gag-Format entwickelt hatte, konnte sich diese Figur leider nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy in den Comicheften ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Spuk-in-Stampede-City.jpg|thumb|left|Goofy zeichnet sich vor allem durch Freundlichkeit und Naivität aus (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
In den Comicheften, speziell ab 1953 in den Fortsetzungsgeschichten [[Paul Murry]]s, wurde das Duo Micky und Goofy ausgebaut und gefestigt. In unzähligen Abenteuern begleitete Goofy seinen Freund nun bei dessen Arbeiten als Hilfskraft der Polizei und Privatdetektiv. Auch wenn er bei den Ermittlungen oft im Wege zu stehen schien, war es doch zumeist er, der, wenn auch eher zufällig, Micky den alles entscheidenden Gedankenanstoß gab. Paul Murry verlieh Goofy auch die berühmte Pose mit der vor die Schnauze gehaltenen Hand. 1965 kam es zur Geburt von [[Supergoof]], geschaffen von Autor [[Del Connell]] und zeichnerisch geprägt von Murry. Goofys Superheldeninkarnation im roten Spielhöschen hatte auch einen Vorfahren, den [[Der Edle Ritter|Edlen Ritter]], geschaffen 1979 von Connell und Zeichner [[Pete Alvarado]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Zeichnerfeder von [[Bill Wright]] erhielt Goofy für seinen riesigen Stammbaum 1954 den Neffen [[Alfons]], während er in Italien von Autor [[Bruno Sarda]] 1988 den abenteuerlichen Vetter [[Indiana Goof]] verpasst bekam. Den S-Code-Stories entsprang 1976 Goofys schräge Tante Gudelgunde (Aunt Tessie) von Autor [[Ed Nofziger]]. Nicht vergessen werden soll hier auch Goofys Vetter Grooby, der in [[Romano Scarpa]]s &#039;&#039;Ein entfernter Verwandter&#039;&#039; (1957) einen einmaligen, aber unvergesslichen Auftritt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inkarnationen ==&lt;br /&gt;
Im Comic wie auch im Zeichentrick gibt es verschiedene Inkarnationen Goofys, die aber meistens als Teil einer anderen als der gewohnten Kontinuität zu betrachten sind:&lt;br /&gt;
* In den &#039;&#039;&#039;[[Supergoof]]&#039;&#039;&#039;-Comics erlangt Goofy durch Essen einer Supernuss Kräfte ähnlich derer Supermans und macht [[Entenhausen]]s Straßen sicher.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Der Edle Ritter&#039;&#039;&#039; ist im Prinzip [[Supergoof]], der in der Zeit des Mittelalters mit seiner Allzweck-Lanze gegen Schurken wie den Schwarzen Ritter, eine Preinkarnation vom [[Das schwarze Phantom|Schwarzen Phantom]], kämpft.&lt;br /&gt;
* Als James Bond-Verschnitt &#039;&#039;&#039;[[James Goof]]&#039;&#039;&#039; kämpft Goofy mit technischen Hilfsmitteln aus der Werkstatt [[Professor Wunderlich]]s gegen Entenhausens organisiertes Verbrechen.&lt;br /&gt;
* Als &#039;&#039;&#039;[[Sport-Goofy]]&#039;&#039;&#039; weiß Goofy sich in jeder Sportart zu behaupten. Sport-Goofy war u.&amp;amp;nbsp;a. offizielles Maskottchen der französischen Olympiamannschaft und brachte es immerhin auf einen eigenen Cartoon: Sport-Goofy im Fußballfieber&lt;br /&gt;
* In den 1970ern/80ern hatte Goofy mit &#039;&#039;&#039;[[Das große Goofy Album|Das große Goofy-Album: Eine komische Historie]]&#039;&#039;&#039; eine eigene Albumserie, in der er verschiedene historische und literarische Personen verkörperte, etwa unter anderem Leonardo da Vinci, Casanova, Christoph Columbus oder Herkules. In den meisten Alben spielte [[Micky Maus]] als Goofys Begleiter eine Nebenrolle.&lt;br /&gt;
* In der Comic- und Fernseh-Reihe &#039;&#039;&#039;[[Goofy und Max]]&#039;&#039;&#039; sowie in diversen Sequels für Kino und DVD ist Goofy Vater eines frechen [[Max|Sohnes]], lebt in einer anderen Stadt und wohnt neben dem zum friedliche Gebrauchtwagenhändler und Familienmenschen mutierten [[Kater Karlo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mittwochs bei Goofy ==&lt;br /&gt;
Eine bekannte Comic-Serie mit Goofy ist [[Mittwochs bei Goofy]]. Hier betätigt sich Goofy als Hobby-Schriftsteller und trägt seine Werke immer mittwochs seinem Freund Micky vor. Dieser ist allerdings selten von Goofys Romanen wirklich begeistert, denn meistens ist Goofy selbst der Held der Geschichte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandtschaft ==  &lt;br /&gt;
[[Bild:GoofyVerwandtschaft1.jpg|thumb|right|Goofys Verwandschaft (© Disney)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:GoofyVerwandtschaft2.jpg|thumb|right|Goofy und Grooby (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goofy ist bekannt für seine große Verwandtschaft, vor allem für die Vielzahl seiner Onkel und Großonkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Standardverwandtschaft===&lt;br /&gt;
*Neffe: [[Alfons]]&lt;br /&gt;
*Vetter: [[Indiana Goof]]&lt;br /&gt;
*In einigen älteren Cartoons und der Serie &#039;&#039;&#039;[[Goofy und Max]]&#039;&#039;&#039; hat Goofy einen Sohn: Junior bzw. [[Max]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere (Auswahl)===&lt;br /&gt;
*Vater: Amos Goofy (Quelle?)&lt;br /&gt;
*Großvater: Gilbert Goof ([[Jumbo Comics 70]])&lt;br /&gt;
*Großvater: Gisbert ([[LTB 251]])&lt;br /&gt;
*Großmutter: Goofine ([[LTB 230]])&lt;br /&gt;
*Urgroßvater: Goofy Goofhauer ([[LTB 67]] - &amp;quot;Die Magnetklaue schägt wieder zu&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Urgroßvater: Inventorus Goof ([[LTB 80]] - Ärger mit den Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gabriel ([[LTB 73]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gangster-Goofy ([[LTB 15]] - Micky und der Diamantenkaiser)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gerald ([[MMM 49/2006]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gero ([[MMM ???]])&lt;br /&gt;
*Onkel: [[Gildo]] [[LTB 109]]&lt;br /&gt;
*Onkel: Goofy Goofinger [[LTB 9]]&lt;br /&gt;
*Onkel: Gooferich [[LTB 251]]&lt;br /&gt;
*Onkel: Goofius ([[LTB 243]] – Der Sensationsreporter – auch [[LTB Sonderedition 4]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Goofos ([[LTB 87]] – Micky und die Operation Piranka Kinka Baruha)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gottfried ([[LTB 249]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Guffo ([[LTB 164]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Guggy ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gungoof ([[LTB 29 - Der Ausflug nach Gun-City)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gürgel ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gustel ([[MMM 46/2005]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Knallgoof ([[LTB 42]] – Micky und die Helios-Bande)&lt;br /&gt;
*Onkel: Stefan ([[MMM 32/2007]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Vincent van Goof ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Tante: Gabi ([[LTB 73]])&lt;br /&gt;
*Tante: Gila ([[LTB 109]])&lt;br /&gt;
*Tante: Goofygeniee ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Tante: Martha&lt;br /&gt;
*Großonkel: Goofy Goofman ([[LTB 15]] – Micky und die Nymphen von Silberbrunn)&lt;br /&gt;
*Großonkel: Pfeifenschleifer ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Großtante: Goofnelda ([[LTB 299]] – Der Imbisspalast)&lt;br /&gt;
*Urgroßonkel: Gary Goofer ([[LTB 157]])&lt;br /&gt;
*Urgroßonkel: Goorfrecht Pfiff ([[LTB Spezial 5]] – Ein himmlischer Schiri)&lt;br /&gt;
*Uronkel: Dr. Gundolfus ([[LTB 109]])&lt;br /&gt;
*Uronkel: Waldemar ([[LTB 301]] – Die Unglücksglocke von Krähenfels)&lt;br /&gt;
*Vetter: Albert Goofstein ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Vetter: [[Gernot Goof]] ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Giggy ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gisbert ([[MMM 21/1999]])&lt;br /&gt;
*Vetter: [[Gondolf Goof]] ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: [[Gordon Goof]] ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: [[Günsel Goof]] ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Grooby ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Cousine: Traudel ([[MMM 20/1998]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Buffalo-Goofy ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Galieo Goof ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Gaius Gufus ([[LTB 166]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Goofus Griffelius ([[LTB Sonderband 13]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Jaques de Goof ([[LTB 206]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: José Goofy ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Verwandter: MacGoof ([[LTB 253]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Marquis de Gofano ([[LTB ???]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Mick MacGoof ([[LTB 65]] – Die Werbekampagne)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Safari-Goofy ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Sir Oliver Goof ([[Jumbo Comics 70]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Verschwindibus Goof ([[LTB 80]] – Ärger mit den Vorfahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy in anderen Sprachen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ltb364.jpg|thumb|right|Goofy auf dem Cover des LTBs 364 (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
* Bulgarisch: Гуфи&lt;br /&gt;
* Chinesisch: 高飞, 高飛狗&lt;br /&gt;
* Dänisch: Fedtmule&lt;br /&gt;
* Englisch: Goofy, früher: Dippy Dawg, Dippy Dog, Dippy the Goof&lt;br /&gt;
* Estnisch: Kupi&lt;br /&gt;
* Finnisch: Hessu Hopo&lt;br /&gt;
* Französisch: Dingo, früher: Achille Nigaudot, Goofie, Piloche&lt;br /&gt;
* kanadisches Französisch: Goofy, selten: Cafard &lt;br /&gt;
* Griechisch: Γκούφυ&lt;br /&gt;
* Indonesisch: Gufi&lt;br /&gt;
* Isländisch: Guffi&lt;br /&gt;
* Italienisch: Pippo&lt;br /&gt;
* Japanisch: グーフィー&lt;br /&gt;
* Kroatisch: Šiljo&lt;br /&gt;
* Lettisch: Spruksts&lt;br /&gt;
* Niederländisch: Goofy, selten: Goofie&lt;br /&gt;
* Norwegisch: Langbein, selten: Goofy&lt;br /&gt;
* Polnisch: Goofy&lt;br /&gt;
* Portugiesisch: Pateta&lt;br /&gt;
* brasilianisches Portugiesisch: Pateta&lt;br /&gt;
* Russisch: Гуфи&lt;br /&gt;
* Samisch: Guhkesruoida&lt;br /&gt;
* Schwedisch: Långben, selten: Ben Långben, Jan Långben, Jan Rissel, Långe Krokben, Longeben, Longette, Moppe, Plinius, sjökadetten Longblower&lt;br /&gt;
* Serbisch: Шиља/Šilja&lt;br /&gt;
* Slovakisch: Goofy&lt;br /&gt;
* Slowenisch: Pepe&lt;br /&gt;
* Spanisch: Goofy&lt;br /&gt;
* columbianisches Spanisch: Tribilín&lt;br /&gt;
* mexikanisches Spanisch: Tribilín&lt;br /&gt;
* Tschechisch: Goofy&lt;br /&gt;
* Ungarisch: Goofy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Goofys Hut wurde in der Geschichte &amp;quot;Rätselraten am Weidenwaldsee&amp;quot;/&amp;quot;Topolino e il teletrasposto portatile&amp;quot; von Carlo Panaro und Massimo de Vita (LTB 362) der Name &amp;quot;Immerauf&amp;quot; verliehen.&lt;br /&gt;
* In einigen englischsprachigen Comics wurde behauptet, dass Goofy nur ein Kosename sei und er eigentlich &amp;quot;A. Goof&amp;quot;, &amp;quot;Gideon El Goofola&amp;quot; bzw. &amp;quot;Goofus D. Dawg&amp;quot; (&amp;quot;The Great Garwsh-Durn Champion&amp;quot; in WDC&amp;amp;S 681) heiße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Liste aller Goofy Cartoons]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.goofyundmax.de Goofy und Max Fanpage] Fanseite zur Serie Goofy und Max&lt;br /&gt;
*[http://www.stern.de/unterhaltung/comic/197207.html?eid=539669 Goofy - Disneys Tollpatsch] Artikel über Goofy bei stern.de&lt;br /&gt;
*[http://www.khalisi.com/comics/goofy/historie.html Das große Goofy-Album]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maus-Universum ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeLukilu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Goofy&amp;diff=57024</id>
		<title>Goofy</title>
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		<updated>2010-01-27T09:43:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DeLukilu: /* Inkarnationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Goofy.jpg|thumb|right|Goofy (©Disney)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Goofy&#039;&#039;&#039; ist der heitere, treue und stets hilfsbereite Freund von [[Micky Maus]]. Er ist sanftmütig, manchmal kindlich-naiv, häufig ungeschickt, manchmal erfinderisch, vor allem aber sehr exzentrisch. Er wurde von Art Babbitt (Arthur Harold Babitsky, 1907–1992) erdacht. Die Comic-Figur gehört, wie auch [[Donald Duck]], mit zu den ersten Disneyfiguren. Ursprünglich hieß er Dippy Dawg (verdrehter Hund), 1939 wurde die Figur dann aber zu Goofy umbenannt. Als [[Supergoof]] ist er der dem [[Phantomias]] der Duck-Welt entsprechende Superheld. Das Auffallendste an ihm ist sein weltbekanntes Lachen. Gesprochen wurde Goofy in allen alten Filmen von Pinto Colvig. Goofy ist freundlich und treu, fällt aber eher durch seine Naivität und Tollpatschigkeit auf. Neben den Filmen und den Comics erschienen in Albanien und den Malediven auch mehrere Briefmarkenserien mit Goofy-Motiven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy im Zeichentrick ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Dippy Dawg.png|thumb|left|&#039;Dippy Dawg&#039; bei seinem ersten Auftritt (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Eine Ur-Version von Goofy mit Ziegenbärtchen und Zwicker tauchte erstmals 1932 im Trickfilm &#039;&#039;&amp;quot;Mickey&#039;s Revue&amp;quot;/&amp;quot;Mickys Revue&amp;quot;&#039;&#039; als störender Zuschauer auf. Eine verjüngte Version des Charakters fand anschließend in &amp;quot;The Whoopee Party&amp;quot; und einigen weiteren Cartoons Verwendung, hauptsächlich in Form von Kurzauftritten und Cameos. Charakterlich noch in der Experimentierphase, wurde Goofy damals fast ausschließlich über das typische Lachen charakterisiert, das ihm sein Originalsprecher Pinto Colvig verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 bekam Goofy im Cartoon &amp;quot;On Ice&amp;quot;/&amp;quot;Auf dem Eis&amp;quot; seine heutige Gestalt und seine eigene kleine Hymne &amp;quot;[[The World Owes Me a Living]]&amp;quot;/&amp;quot;Oh welch wunderbares Leben&amp;quot;, 1936 in &amp;quot;Moving Day&amp;quot; seine endgültige Kleidung samt Weste. Zunächst in &amp;quot;Mickey&#039;s Service Station&amp;quot; (1935) und dann gehäuft in den Jahren 1936 bis 1938 bildete er ein Trio mit [[Micky Maus]] und [[Donald Duck]]. Gleichzeitig setzte sich auch der Name Goofy durch, nachdem zuvor Chaos geherrscht hatte: Der Ur-Goofy aus &amp;quot;Mickey&#039;s Revue&amp;quot; (1932) war namenlos, die verjüngte Version in &amp;quot;The Whoopee Party&amp;quot; (1932) hieß Dippy the Goof, in &amp;quot;Ye Olden Days&amp;quot; (1933) war von Dippy Dawg die Rede, ein Name, der auch drei Jahre lang für die Comics adaptiert wurde. Einer hartnäckigen Legende nach soll der Name Goofy ab &amp;quot;Orphan&#039;s Benefit&amp;quot; (1934) endgültig gewesen sein, was den gleichzeitig erschienenen Comics und auch der Präsentation als The Goof in &amp;quot;Mickey&#039;s Polo Team&amp;quot; (Anfang 1936) widerspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er in &amp;quot;Polar Trappers&amp;quot; und &amp;quot;The Fox Hunt&amp;quot; 1938 im Duo mit Donald aufgetreten war, kam Goofy schließlich 1939 in &#039;&#039;&amp;quot;Goofy and Wilbur&amp;quot;/&amp;quot;Goofy und Wilbur&amp;quot;&#039;&#039; zu seinem ersten Soloauftritt. Mit &#039;&#039;&amp;quot;Goofy&#039;s Glider&amp;quot;/&amp;quot;Goofys Segelflugzeug&amp;quot;&#039;&#039; erschloss sich 1940 ein ganzes neues Genre von Goofy-Cartoons, in denen ein Erzähler erklärt, wie man schwimmt, Häuser baut oder das Rauchen aufgibt, und Goofy dazu alles falsch macht, was man falsch machen kann. Diese Cartoons zeichneten zwei Entwicklungen ab: zum einen bekam Goofy immer weniger Text in seinen Rollen und zum anderen wurde er ab &#039;&#039;&amp;quot;How to Play Baseball&amp;quot;/&amp;quot;Wie man Baseball spielt&amp;quot;&#039;&#039; (1942) immer generischer: Nicht Goofy sondern eine ganze Reihe Goofy-artiger Figuren spielen hier die Hauptfigur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später, in den 1950ern, wurde Goofy sogar zu einer Art cartoonigem &amp;quot;Herr Jedermann&amp;quot; degradiert, der nicht Goofy, sondern unter anderem &amp;quot;George Geef&amp;quot; oder &amp;quot;G.G. Geef&amp;quot; hieß. Dieser George Geef bekam ab &#039;&#039;&amp;quot;Fathers are People&amp;quot;/&amp;quot;Auch Väter sind Menschen&amp;quot;&#039;&#039; (1951) auch eine Gattin und einen Sohn, &amp;quot;Junior&amp;quot;, der später in der Fernsehserie &#039;&#039;&amp;quot;[[Goofy und Max]]&amp;quot;/&amp;quot;Goof Troop&amp;quot;&#039;&#039; als [[Max]] wieder auftauchen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy in den Zeitungsstrips ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Dippy Dawg Strip.png|thumb|right|&#039;Dippy Dawg&#039; im Tagesstreifen &amp;quot;The Crazy Crime Wave&amp;quot;/&amp;quot;Micky und die drei Diebe&amp;quot; - Es wird sich später herausstellen, dass Dippy weniger seinen Onkel und vielmehr sein Erbe vermisst (© Disney)]]&lt;br /&gt;
In den Zeitungsstrips erschien Goofy zu Beginn noch unter dem Urnamen Dippy Dawg und in seiner Urgestalt, die sich durch eine kürzere Schnauze und spärliche Kleidung auszeichnete. Zu seinem Debüt in den Comics verhalfen ihm [[Floyd Gottfredson]] und [[Webb Smith]] mit dem Sonntagsseiten-Gag vom 8. Januar 1933. Hier wurde Dippy auch zum ersten Mal bei seinem Namen genannt, als Micky ihn mit den recht harschen Worten &amp;quot;Oh, gosh! Here comes that pest, Dippy Dog!&amp;quot; (etwa: &amp;quot;Ach, Mensch! Da kommt der Plagegeist, Dippy Dog!&amp;quot;) vorstellte. 1934 erlebte Dippy erstmals zwei längere Abenteuer an der Seite von Micky: &#039;&#039;The Crazy Crime Wave&#039;&#039; und &#039;&#039;The Sacred Jewel&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im Film war Goofy in den Zeitungsstrips anfangs noch &amp;quot;unten ohne&amp;quot; herumgelaufen und kam erst Anfang 1936, im Sonntags-Vierteiler &#039;&#039;Mickey&#039;s Rival&#039;&#039;, zu Hosen. Den Namen Goofy wie auch seine endgültige, ausgereifte Kleidung erhielt er kurz darauf, am 24. Januar 1936, im Tagesstrip &#039;&#039;Oscar the Ostrich&#039;&#039;. Kleider machen Leute: Noch im selben Jahr löste Goofy [[Rudi Ross]] in der Rolle des bisherigen Haupt-Sidekicks von Micky in den Comics ab. Nach dem Trio-Auftritt von [[Micky Maus|Micky]], [[Donald Duck|Donald]] und Goofy in &#039;&#039;The Seven Ghosts&#039;&#039; kristallisierte sich ab Ende 1936 in den Dailies &#039;&#039;Island in the Sky&#039;&#039;, &#039;&#039;In Search of  Jungle Treasure&#039;&#039; und &#039;&#039;The Mighty Whale Hunter&#039;&#039; sowie dem Sonntagsstrip &#039;&#039;The Sheriff of  Nugget Gulch&#039;&#039; endgültig das Duo Micky und Goofy (das es im Film nicht gab - wenn, dann nur als Trio mit Donald) heraus. Mit dazu beigetragen haben dürfte der Umstand, dass der Erpel ab 1936 seine eigenen Silly Symphony-Sonntagsseiten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr viel später, 1969, verhalfen [[Del Connell]] und Gottfredson Goofy zu einer Freundin namens [[Gloria]]. Da sich aber der Tagesstrip zu der Zeit schon zum reinen Gag-auf-Gag-Format entwickelt hatte, konnte sich diese Figur leider nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy in den Comicheften ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Spuk-in-Stampede-City.jpg|thumb|left|Goofy zeichnet sich vor allem durch Freundlichkeit und Naivität aus (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
In den Comicheften, speziell ab 1953 in den Fortsetzungsgeschichten [[Paul Murry]]s, wurde das Duo Micky und Goofy ausgebaut und gefestigt. In unzähligen Abenteuern begleitete Goofy seinen Freund nun bei dessen Arbeiten als Hilfskraft der Polizei und Privatdetektiv. Auch wenn er bei den Ermittlungen oft im Wege zu stehen schien, war es doch zumeist er, der, wenn auch eher zufällig, Micky den alles entscheidenden Gedankenanstoß gab. Paul Murry verlieh Goofy auch die berühmte Pose mit der vor die Schnauze gehaltenen Hand. 1965 kam es zur Geburt von [[Supergoof]], geschaffen von Autor [[Del Connell]] und zeichnerisch geprägt von Murry. Goofys Superheldeninkarnation im roten Spielhöschen hatte auch einen Vorfahren, den [[Der Edle Ritter|Edlen Ritter]], geschaffen 1979 von Connell und Zeichner [[Pete Alvarado]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Zeichnerfeder von [[Bill Wright]] erhielt Goofy für seinen riesigen Stammbaum 1954 den Neffen [[Alfons]], während er in Italien von Autor [[Bruno Sarda]] 1988 den abenteuerlichen Vetter [[Indiana Goof]] verpasst bekam. Den S-Code-Stories entsprang 1976 Goofys schräge Tante Gudelgunde (Aunt Tessie) von Autor [[Ed Nofziger]]. Nicht vergessen werden soll hier auch Goofys Vetter Grooby, der in [[Romano Scarpa]]s &#039;&#039;Ein entfernter Verwandter&#039;&#039; (1957) einen einmaligen, aber unvergesslichen Auftritt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inkarnationen ==&lt;br /&gt;
Im Comic wie auch im Zeichentrick gibt es verschiedene Inkarnationen Goofys, die aber meistens als Teil einer anderen als der gewohnten Kontinuität zu betrachten sind:&lt;br /&gt;
* In den &#039;&#039;&#039;[[Supergoof]]&#039;&#039;&#039;-Comics erlangt Goofy durch Essen einer Supernuss Kräfte ähnlich derer Supermans und macht [[Entenhausen]]s Straßen sicher.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Der Edle Ritter&#039;&#039;&#039; ist im Prinzip [[Supergoof]], der in der Zeit des Mittelalters mit seiner Allzweck-Lanze gegen Schurken wie den Schwarzen Ritter, eine Preinkarnation vom [[Das schwarze Phantom|Schwarzen Phantom]], kämpft.&lt;br /&gt;
* Als James Bond-Verschnitt &#039;&#039;&#039;[[James Goof]]&#039;&#039;&#039; kämpft Goofy mit technischen Hilfsmitteln aus der Werkstatt [[Professor Wunderlich]]s gegen Entenhausens organisiertes Verbrechen.&lt;br /&gt;
* Als &#039;&#039;&#039;[[Sport-Goofy]]&#039;&#039;&#039; weiß Goofy sich in jeder Sportart zu behaupten. Sport-Goofy war u.&amp;amp;nbsp;a. offizielles Maskottchen der französischen Olympiamannschaft und brachte es immerhin auf einen eigenen Cartoon: Sport-Goofy im Fußballfieber&lt;br /&gt;
* In den 1970ern/80ern hatte Goofy mit &#039;&#039;&#039;[[Das große Goofy Album|Das große Goofy-Album: Eine komische Historie]]&#039;&#039;&#039; eine eigene Albumserie, in der er verschiedene historische und literarische Personen verkörperte, etwa unter anderem Leonardo da Vinci, Casanova, Christoph Columbus oder Herkules. In den meisten Alben spielte [[Micky Maus]] als Goofys Begleiter eine Nebenrolle.&lt;br /&gt;
* In der Comic- und Fernseh-Reihe &#039;&#039;&#039;[[Goofy und Max]]&#039;&#039;&#039; sowie in diversen Sequels für Kino und DVD ist Goofy Vater eines frechen [[Max|Sohnes]], lebt in einer anderen Stadt und wohnt neben dem zum friedliche Gebrauchtwagenhändler und Familienmenschen mutierten [[Kater Karlo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mittwochs bei Goofy ==&lt;br /&gt;
Eine bekannte Comic-Serie mit Goofy ist [[Mittwochs bei Goofy]]. Hier betätigt sich Goofy als Hobby-Schriftsteller und trägt seine Werke immer mittwochs seinem Freund Micky vor. Dieser ist allerdings selten von Goofys Romanen wirklich begeistert, denn meistens ist Goofy selbst der Held der Geschichte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandtschaft ==  &lt;br /&gt;
[[Bild:GoofyVerwandtschaft1.jpg|thumb|right|Goofys Verwandschaft (© Disney)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:GoofyVerwandtschaft2.jpg|thumb|right|Goofy und Grooby (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goofy ist bekannt für seine große Verwandtschaft, vor allem für die Vielzahl seiner Onkel und Großonkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Standardverwandtschaft===&lt;br /&gt;
*Neffe: [[Alfons]]&lt;br /&gt;
*Vetter: [[Indiana Goof]]&lt;br /&gt;
*In einigen älteren Cartoons und der Serie &#039;&#039;&#039;[[Goofy und Max]]&#039;&#039;&#039; hat Goofy einen Sohn: Junior bzw. [[Max]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere (Auswahl)===&lt;br /&gt;
*Vater: Amos Goofy (Quelle?)&lt;br /&gt;
*Großvater: Gilbert Goof ([[Jumbo Comics 70]])&lt;br /&gt;
*Großvater: Gisbert ([[LTB 251]])&lt;br /&gt;
*Großmutter: Goofine ([[LTB 230]])&lt;br /&gt;
*Urgroßvater: Goofy Goofhauer ([[LTB 67]] - &amp;quot;Die Magnetklaue schägt wieder zu&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Urgroßvater: Inventorus Goof ([[LTB 80]] - Ärger mit den Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gabriel ([[LTB 73]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gangster-Goofy ([[LTB 15]] - Micky und der Diamantenkaiser)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gerald ([[MMM 49/2006]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gero ([[MMM ???]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gildo [[LTB 109]]&lt;br /&gt;
*Onkel: Goofy Goofinger [[LTB 9]]&lt;br /&gt;
*Onkel: Gooferich [[LTB 251]]&lt;br /&gt;
*Onkel: Goofius ([[LTB 243]] – Der Sensationsreporter – auch [[LTB Sonderedition 4]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Goofos ([[LTB 87]] – Micky und die Operation Piranka Kinka Baruha)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gottfried ([[LTB 249]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Guffo ([[LTB 164]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Guggy ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gungoof ([[LTB 29 - Der Ausflug nach Gun-City)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gürgel ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gustel ([[MMM 46/2005]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Knallgoof ([[LTB 42]] – Micky und die Helios-Bande)&lt;br /&gt;
*Onkel: Stefan ([[MMM 32/2007]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Vincent van Goof ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Tante: Gabi ([[LTB 73]])&lt;br /&gt;
*Tante: Gila ([[LTB 109]])&lt;br /&gt;
*Tante: Goofygeniee ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Großonkel: Goofy Goofman ([[LTB 15]] – Micky und die Nymphen von Silberbrunn)&lt;br /&gt;
*Großonkel: Pfeifenschleifer ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Großtante: Goofnelda ([[LTB 299]] – Der Imbisspalast)&lt;br /&gt;
*Urgroßonkel: Gary Goofer ([[LTB 157]])&lt;br /&gt;
*Urgroßonkel: Goorfrecht Pfiff ([[LTB Spezial 5]] – Ein himmlischer Schiri)&lt;br /&gt;
*Uronkel: Dr. Gundolfus ([[LTB 109]])&lt;br /&gt;
*Uronkel: Waldemar ([[LTB 301]] – Die Unglücksglocke von Krähenfels)&lt;br /&gt;
*Vetter: Albert Goofstein ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gernot Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Giggy ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gisbert ([[MMM 21/1999]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gondolf Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gordon Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Günsel Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Grooby ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Cousine: Traudel ([[MMM 20/1998]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Buffalo-Goofy ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Galieo Goof ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Gaius Gufus ([[LTB 166]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Goofus Griffelius ([[LTB Sonderband 13]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Jaques de Goof ([[LTB 206]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: José Goofy ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Verwandter: MacGoof ([[LTB 253]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Marquis de Gofano ([[LTB ???]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Mick MacGoof ([[LTB 65]] – Die Werbekampagne)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Safari-Goofy ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Sir Oliver Goof ([[Jumbo Comics 70]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Verschwindibus Goof ([[LTB 80]] – Ärger mit den Vorfahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy in anderen Sprachen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ltb364.jpg|thumb|right|Goofy auf dem Cover des LTBs 364 (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
* Bulgarisch: Гуфи&lt;br /&gt;
* Chinesisch: 高飞, 高飛狗&lt;br /&gt;
* Dänisch: Fedtmule&lt;br /&gt;
* Englisch: Goofy, früher: Dippy Dawg, Dippy Dog, Dippy the Goof&lt;br /&gt;
* Estnisch: Kupi&lt;br /&gt;
* Finnisch: Hessu Hopo&lt;br /&gt;
* Französisch: Dingo, früher: Achille Nigaudot, Goofie, Piloche&lt;br /&gt;
* kanadisches Französisch: Goofy, selten: Cafard &lt;br /&gt;
* Griechisch: Γκούφυ&lt;br /&gt;
* Indonesisch: Gufi&lt;br /&gt;
* Isländisch: Guffi&lt;br /&gt;
* Italienisch: Pippo&lt;br /&gt;
* Japanisch: グーフィー&lt;br /&gt;
* Kroatisch: Šiljo&lt;br /&gt;
* Lettisch: Spruksts&lt;br /&gt;
* Niederländisch: Goofy, selten: Goofie&lt;br /&gt;
* Norwegisch: Langbein, selten: Goofy&lt;br /&gt;
* Polnisch: Goofy&lt;br /&gt;
* Portugiesisch: Pateta&lt;br /&gt;
* brasilianisches Portugiesisch: Pateta&lt;br /&gt;
* Russisch: Гуфи&lt;br /&gt;
* Samisch: Guhkesruoida&lt;br /&gt;
* Schwedisch: Långben, selten: Ben Långben, Jan Långben, Jan Rissel, Långe Krokben, Longeben, Longette, Moppe, Plinius, sjökadetten Longblower&lt;br /&gt;
* Serbisch: Шиља/Šilja&lt;br /&gt;
* Slovakisch: Goofy&lt;br /&gt;
* Slowenisch: Pepe&lt;br /&gt;
* Spanisch: Goofy&lt;br /&gt;
* columbianisches Spanisch: Tribilín&lt;br /&gt;
* mexikanisches Spanisch: Tribilín&lt;br /&gt;
* Tschechisch: Goofy&lt;br /&gt;
* Ungarisch: Goofy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Goofys Hut wurde in der Geschichte &amp;quot;Rätselraten am Weidenwaldsee&amp;quot;/&amp;quot;Topolino e il teletrasposto portatile&amp;quot; von Carlo Panaro und Massimo de Vita (LTB 362) der Name &amp;quot;Immerauf&amp;quot; verliehen.&lt;br /&gt;
* In einigen englischsprachigen Comics wurde behauptet, dass Goofy nur ein Kosename sei und er eigentlich &amp;quot;A. Goof&amp;quot;, &amp;quot;Gideon El Goofola&amp;quot; bzw. &amp;quot;Goofus D. Dawg&amp;quot; (&amp;quot;The Great Garwsh-Durn Champion&amp;quot; in WDC&amp;amp;S 681) heiße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Liste aller Goofy Cartoons]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.goofyundmax.de Goofy und Max Fanpage] Fanseite zur Serie Goofy und Max&lt;br /&gt;
*[http://www.stern.de/unterhaltung/comic/197207.html?eid=539669 Goofy - Disneys Tollpatsch] Artikel über Goofy bei stern.de&lt;br /&gt;
*[http://www.khalisi.com/comics/goofy/historie.html Das große Goofy-Album]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maus-Universum ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeLukilu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Goofy&amp;diff=56645</id>
		<title>Goofy</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Goofy&amp;diff=56645"/>
		<updated>2010-01-18T17:33:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DeLukilu: /* Mittwochs bei Goofy */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Goofy.jpg|thumb|right|Goofy (©Disney)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Goofy&#039;&#039;&#039; ist der heitere, treue und stets hilfsbereite Freund von [[Micky Maus]]. Er ist sanftmütig, manchmal kindlich-naiv, häufig ungeschickt, manchmal erfinderisch, vor allem aber sehr exzentrisch. Er wurde von Art Babbitt (Arthur Harold Babitsky, 1907–1992) erdacht. Die Comic-Figur gehört, wie auch [[Donald Duck]], mit zu den ersten Disneyfiguren. Ursprünglich hieß er Dippy Dawg (verdrehter Hund), 1939 wurde die Figur dann aber zu Goofy umbenannt. Als [[Supergoof]] ist er der dem [[Phantomias]] der Duck-Welt entsprechende Superheld. Das Auffallendste an ihm ist sein weltbekanntes Lachen. Gesprochen wurde Goofy in allen alten Filmen von Pinto Colvig. Goofy ist freundlich und treu, fällt aber eher durch seine Naivität und Tollpatschigkeit auf. Neben den Filmen und den Comics erschienen in Albanien und den Malediven auch mehrere Briefmarkenserien mit Goofy-Motiven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy im Zeichentrick ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Dippy Dawg.png|thumb|left|&#039;Dippy Dawg&#039; bei seinem ersten Auftritt (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Eine Ur-Version von Goofy mit Ziegenbärtchen und Zwicker tauchte erstmals 1932 im Trickfilm &#039;&#039;&amp;quot;Mickey&#039;s Revue&amp;quot;/&amp;quot;Mickys Revue&amp;quot;&#039;&#039; als störender Zuschauer auf. Eine verjüngte Version des Charakters fand anschließend in &amp;quot;The Whoopee Party&amp;quot; und einigen weiteren Cartoons Verwendung, hauptsächlich in Form von Kurzauftritten und Cameos. Charakterlich noch in der Experimentierphase, wurde Goofy damals fast ausschließlich über das typische Lachen charakterisiert, das ihm sein Originalsprecher Pinto Colvig verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 bekam Goofy im Cartoon &amp;quot;On Ice&amp;quot;/&amp;quot;Auf dem Eis&amp;quot; seine heutige Gestalt und seine eigene kleine Hymne &amp;quot;[[The World Owes Me a Living]]&amp;quot;/&amp;quot;Oh welch wunderbares Leben&amp;quot;, 1936 in &amp;quot;Moving Day&amp;quot; seine endgültige Kleidung samt Weste. Zunächst in &amp;quot;Mickey&#039;s Service Station&amp;quot; (1935) und dann gehäuft in den Jahren 1936 bis 1938 bildete er ein Trio mit [[Micky Maus]] und [[Donald Duck]]. Gleichzeitig setzte sich auch der Name Goofy durch, nachdem zuvor Chaos geherrscht hatte: Der Ur-Goofy aus &amp;quot;Mickey&#039;s Revue&amp;quot; (1932) war namenlos, die verjüngte Version in &amp;quot;The Whoopee Party&amp;quot; (1932) hieß Dippy the Goof, in &amp;quot;Ye Olden Days&amp;quot; (1933) war von Dippy Dawg die Rede, ein Name, der auch drei Jahre lang für die Comics adaptiert wurde. Einer hartnäckigen Legende nach soll der Name Goofy ab &amp;quot;Orphan&#039;s Benefit&amp;quot; (1934) endgültig gewesen sein, was den gleichzeitig erschienenen Comics und auch der Präsentation als The Goof in &amp;quot;Mickey&#039;s Polo Team&amp;quot; (Anfang 1936) widerspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er in &amp;quot;Polar Trappers&amp;quot; und &amp;quot;The Fox Hunt&amp;quot; 1938 im Duo mit Donald aufgetreten war, kam Goofy schließlich 1939 in &#039;&#039;&amp;quot;Goofy and Wilbur&amp;quot;/&amp;quot;Goofy und Wilbur&amp;quot;&#039;&#039; zu seinem ersten Soloauftritt. Mit &#039;&#039;&amp;quot;Goofy&#039;s Glider&amp;quot;/&amp;quot;Goofys Segelflugzeug&amp;quot;&#039;&#039; erschloss sich 1940 ein ganzes neues Genre von Goofy-Cartoons, in denen ein Erzähler erklärt, wie man schwimmt, Häuser baut oder das Rauchen aufgibt, und Goofy dazu alles falsch macht, was man falsch machen kann. Diese Cartoons zeichneten zwei Entwicklungen ab: zum einen bekam Goofy immer weniger Text in seinen Rollen und zum anderen wurde er ab &#039;&#039;&amp;quot;How to Play Baseball&amp;quot;/&amp;quot;Wie man Baseball spielt&amp;quot;&#039;&#039; (1942) immer generischer: Nicht Goofy sondern eine ganze Reihe Goofy-artiger Figuren spielen hier die Hauptfigur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später, in den 1950ern, wurde Goofy sogar zu einer Art cartoonigem &amp;quot;Herr Jedermann&amp;quot; degradiert, der nicht Goofy, sondern unter anderem &amp;quot;George Geef&amp;quot; oder &amp;quot;G.G. Geef&amp;quot; hieß. Dieser George Geef bekam ab &#039;&#039;&amp;quot;Fathers are People&amp;quot;/&amp;quot;Auch Väter sind Menschen&amp;quot;&#039;&#039; (1951) auch eine Gattin und einen Sohn, &amp;quot;Junior&amp;quot;, der später in der Fernsehserie &#039;&#039;&amp;quot;[[Goofy und Max]]&amp;quot;/&amp;quot;Goof Troop&amp;quot;&#039;&#039; als [[Max]] wieder auftauchen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy in den Zeitungsstrips ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Dippy Dawg Strip.png|thumb|right|&#039;Dippy Dawg&#039; im Tagesstreifen &amp;quot;The Crazy Crime Wave&amp;quot;/&amp;quot;Micky und die drei Diebe&amp;quot; - Es wird sich später herausstellen, dass Dippy weniger seinen Onkel und vielmehr sein Erbe vermisst (© Disney)]]&lt;br /&gt;
In den Zeitungsstrips erschien Goofy zu Beginn noch unter dem Urnamen Dippy Dawg und in seiner Urgestalt, die sich durch eine kürzere Schnauze und spärliche Kleidung auszeichnete. Zu seinem Debüt in den Comics verhalfen ihm [[Floyd Gottfredson]] und [[Webb Smith]] mit dem Sonntagsseiten-Gag vom 8. Januar 1933. Hier wurde Dippy auch zum ersten Mal bei seinem Namen genannt, als Micky ihn mit den recht harschen Worten &amp;quot;Oh, gosh! Here comes that pest, Dippy Dog!&amp;quot; (etwa: &amp;quot;Ach, Mensch! Da kommt der Plagegeist, Dippy Dog!&amp;quot;) vorstellte. 1934 erlebte Dippy erstmals zwei längere Abenteuer an der Seite von Micky: &#039;&#039;The Crazy Crime Wave&#039;&#039; und &#039;&#039;The Sacred Jewel&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im Film war Goofy in den Zeitungsstrips anfangs noch &amp;quot;unten ohne&amp;quot; herumgelaufen und kam erst Anfang 1936, im Sonntags-Vierteiler &#039;&#039;Mickey&#039;s Rival&#039;&#039;, zu Hosen. Den Namen Goofy wie auch seine endgültige, ausgereifte Kleidung erhielt er kurz darauf, am 24. Januar 1936, im Tagesstrip &#039;&#039;Oscar the Ostrich&#039;&#039;. Kleider machen Leute: Noch im selben Jahr löste Goofy [[Rudi Ross]] in der Rolle des bisherigen Haupt-Sidekicks von Micky in den Comics ab. Nach dem Trio-Auftritt von [[Micky Maus|Micky]], [[Donald Duck|Donald]] und Goofy in &#039;&#039;The Seven Ghosts&#039;&#039; kristallisierte sich ab Ende 1936 in den Dailies &#039;&#039;Island in the Sky&#039;&#039;, &#039;&#039;In Search of  Jungle Treasure&#039;&#039; und &#039;&#039;The Mighty Whale Hunter&#039;&#039; sowie dem Sonntagsstrip &#039;&#039;The Sheriff of  Nugget Gulch&#039;&#039; endgültig das Duo Micky und Goofy (das es im Film nicht gab - wenn, dann nur als Trio mit Donald) heraus. Mit dazu beigetragen haben dürfte der Umstand, dass der Erpel ab 1936 seine eigenen Silly Symphony-Sonntagsseiten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr viel später, 1969, verhalfen [[Del Connell]] und Gottfredson Goofy zu einer Freundin namens [[Gloria]]. Da sich aber der Tagesstrip zu der Zeit schon zum reinen Gag-auf-Gag-Format entwickelt hatte, konnte sich diese Figur leider nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy in den Comicheften ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Spuk-in-Stampede-City.jpg|thumb|left|Goofy zeichnet sich vor allem durch Freundlichkeit und Naivität aus (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
In den Comicheften, speziell ab 1953 in den Fortsetzungsgeschichten [[Paul Murry]]s, wurde das Duo Micky und Goofy ausgebaut und gefestigt. In unzähligen Abenteuern begleitete Goofy seinen Freund nun bei dessen Arbeiten als Hilfskraft der Polizei und Privatdetektiv. Auch wenn er bei den Ermittlungen oft im Wege zu stehen schien, war es doch zumeist er, der, wenn auch eher zufällig, Micky den alles entscheidenden Gedankenanstoß gab. Paul Murry verlieh Goofy auch die berühmte Pose mit der vor die Schnauze gehaltenen Hand. 1965 kam es zur Geburt von [[Supergoof]], geschaffen von Autor [[Del Connell]] und zeichnerisch geprägt von Murry. Goofys Superheldeninkarnation im roten Spielhöschen hatte auch einen Vorfahren, den [[Der Edle Ritter|Edlen Ritter]], geschaffen 1979 von Connell und Zeichner [[Pete Alvarado]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Zeichnerfeder von [[Bill Wright]] erhielt Goofy für seinen riesigen Stammbaum 1954 den Neffen [[Alfons]], während er in Italien von Autor [[Bruno Sarda]] 1988 den abenteuerlichen Vetter [[Indiana Goof]] verpasst bekam. Den S-Code-Stories entsprang 1976 Goofys schräge Tante Gudelgunde (Aunt Tessie) von Autor [[Ed Nofziger]]. Nicht vergessen werden soll hier auch Goofys Vetter Grooby, der in [[Romano Scarpa]]s &#039;&#039;Ein entfernter Verwandter&#039;&#039; (1957) einen einmaligen, aber unvergesslichen Auftritt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inkarnationen ==&lt;br /&gt;
Im Comic wie auch im Zeichentrick gibt es verschiedene Inkarnationen Goofys, die aber meistens als Teil einer anderen als der gewohnten Kontinuität zu betrachten sind:&lt;br /&gt;
* In den &#039;&#039;&#039;[[Supergoof]]&#039;&#039;&#039;-Comics erlangt Goofy durch Essen einer Supernuss Kräfte ähnlich derer Supermans und macht Entenhausens Straßen sicher.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Der Edle Ritter]]&#039;&#039;&#039; ist im Prinzip Supergoof, der in der Zeit des Mittelalters mit seiner Allzweck-Lanze gegen Schurken wie den Schwarzen Ritter, eine Preinkarnation vom [[Das schwarze Phantom|Schwarzen Phantom]], kämpft.&lt;br /&gt;
* Als James Bond-Verschnitt &#039;&#039;&#039;[[James Goof]]&#039;&#039;&#039; kämpft Goofy mit technischen Hilfsmitteln aus der Werkstatt [[Professor Wunderlich]]s gegen Entenhausens organisiertes Verbrechen.&lt;br /&gt;
* Als &#039;&#039;&#039;[[Sport-Goofy]]&#039;&#039;&#039; weiß Goofy sich in jeder Sportart zu behaupten. Sport-Goofy war u.&amp;amp;nbsp;a. offizielles Maskottchen der französischen Olympiamannschaft und brachte es immerhin auf einen eigenen Cartoon: [[Sport-Goofy im Fußballfieber]]&lt;br /&gt;
* In den 1970ern/80ern hatte Goofy mit &#039;&#039;&#039;[[Das große Goofy Album|Das große Goofy-Album: Eine komische Historie]]&#039;&#039;&#039; eine eigene Albumserie, in der er verschiedene historische und literarische Personen verkörperte, etwa unter anderem Leonardo da Vinci, Casanova, Christoph Columbus oder Herkules. In den meisten Alben spielte [[Micky Maus]] als Goofys Begleiter eine Nebenrolle.&lt;br /&gt;
* In der Comic- und Fernseh-Reihe &#039;&#039;&#039;[[Goofy und Max]]&#039;&#039;&#039; sowie in diversen Sequels für Kino und DVD ist Goofy Vater eines frechen [[Max|Sohnes]], lebt in einer [[Hundshausen|anderen Stadt]] und wohnt neben dem zum friedliche Gebrauchtwagenhändler und Familienmenschen mutierten [[Kater Karlo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mittwochs bei Goofy ==&lt;br /&gt;
Eine bekannte Comic-Serie mit Goofy ist [[Mittwochs bei Goofy]]. Hier betätigt sich Goofy als Hobby-Schriftsteller und trägt seine Werke immer mittwochs seinem Freund Micky vor. Dieser ist allerdings selten von Goofys Romanen wirklich begeistert, denn meistens ist Goofy selbst der Held der Geschichte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandtschaft ==  &lt;br /&gt;
[[Bild:GoofyVerwandtschaft1.jpg|thumb|right|Goofys Verwandschaft (© Disney)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:GoofyVerwandtschaft2.jpg|thumb|right|Goofy und Grooby (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goofy ist bekannt für seine große Verwandtschaft, vor allem für die Vielzahl seiner Onkel und Großonkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Standardverwandtschaft===&lt;br /&gt;
*Neffe: [[Alfons]]&lt;br /&gt;
*Vetter: [[Indiana Goof]]&lt;br /&gt;
*In einigen älteren Cartoons und der Serie &#039;&#039;&#039;[[Goofy und Max]]&#039;&#039;&#039; hat Goofy einen Sohn: Junior bzw. [[Max]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere (Auswahl)===&lt;br /&gt;
*Vater: Amos Goofy (Quelle?)&lt;br /&gt;
*Großvater: Gilbert Goof ([[Jumbo Comics 70]])&lt;br /&gt;
*Großvater: Gisbert ([[LTB 251]])&lt;br /&gt;
*Großmutter: Goofine ([[LTB 230]])&lt;br /&gt;
*Urgroßvater: Goofy Goofhauer ([[LTB 67]] - &amp;quot;Die Magnetklaue schägt wieder zu&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Urgroßvater: Inventorus Goof ([[LTB 80]] - Ärger mit den Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gabriel ([[LTB 73]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gangster-Goofy ([[LTB 15]] - Micky und der Diamantenkaiser)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gerald ([[MMM 49/2006]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gero ([[MMM ???]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gildo [[LTB 109]]&lt;br /&gt;
*Onkel: Goofy Goofinger [[LTB 9]]&lt;br /&gt;
*Onkel: Gooferich [[LTB 251]]&lt;br /&gt;
*Onkel: Goofius ([[LTB 243]] – Der Sensationsreporter – auch [[LTB Sonderedition 4]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Goofos ([[LTB 87]] – Micky und die Operation Piranka Kinka Baruha)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gottfried ([[LTB 249]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Guffo ([[LTB 164]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Guggy ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gungoof ([[LTB 29 - Der Ausflug nach Gun-City)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gürgel ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gustel ([[MMM 46/2005]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Knallgoof ([[LTB 42]] – Micky und die Helios-Bande)&lt;br /&gt;
*Onkel: Stefan ([[MMM 32/2007]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Vincent van Goof ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Tante: Gabi ([[LTB 73]])&lt;br /&gt;
*Tante: Gila ([[LTB 109]])&lt;br /&gt;
*Tante: Goofygeniee ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Großonkel: Goofy Goofman ([[LTB 15]] – Micky und die Nymphen von Silberbrunn)&lt;br /&gt;
*Großonkel: Pfeifenschleifer ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Großtante: Goofnelda ([[LTB 299]] – Der Imbisspalast)&lt;br /&gt;
*Urgroßonkel: Gary Goofer ([[LTB 157]])&lt;br /&gt;
*Urgroßonkel: Goorfrecht Pfiff ([[LTB Spezial 5]] – Ein himmlischer Schiri)&lt;br /&gt;
*Uronkel: Dr. Gundolfus ([[LTB 109]])&lt;br /&gt;
*Uronkel: Waldemar ([[LTB 301]] – Die Unglücksglocke von Krähenfels)&lt;br /&gt;
*Vetter: Albert Goofstein ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gernot Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Giggy ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gisbert ([[MMM 21/1999]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gondolf Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gordon Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Günsel Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Grooby ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Cousine: Traudel ([[MMM 20/1998]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Buffalo-Goofy ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Galieo Goof ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Gaius Gufus ([[LTB 166]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Goofus Griffelius ([[LTB Sonderband 13]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Jaques de Goof ([[LTB 206]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: José Goofy ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Verwandter: MacGoof ([[LTB 253]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Marquis de Gofano ([[LTB ???]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Mick MacGoof ([[LTB 65]] – Die Werbekampagne)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Safari-Goofy ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Sir Oliver Goof ([[Jumbo Comics 70]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Verschwindibus Goof ([[LTB 80]] – Ärger mit den Vorfahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy in anderen Sprachen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ltb364.jpg|thumb|right|Goofy auf dem Cover des LTBs 364 (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
* Bulgarisch: Гуфи&lt;br /&gt;
* Chinesisch: 高飞, 高飛狗&lt;br /&gt;
* Dänisch: Fedtmule&lt;br /&gt;
* Englisch: Goofy, früher: Dippy Dawg, Dippy Dog, Dippy the Goof&lt;br /&gt;
* Estnisch: Kupi&lt;br /&gt;
* Finnisch: Hessu Hopo&lt;br /&gt;
* Französisch: Dingo, früher: Achille Nigaudot, Goofie, Piloche&lt;br /&gt;
* kanadisches Französisch: Goofy, selten: Cafard &lt;br /&gt;
* Griechisch: Γκούφυ&lt;br /&gt;
* Indonesisch: Gufi&lt;br /&gt;
* Isländisch: Guffi&lt;br /&gt;
* Italienisch: Pippo&lt;br /&gt;
* Japanisch: グーフィー&lt;br /&gt;
* Kroatisch: Šiljo&lt;br /&gt;
* Lettisch: Spruksts&lt;br /&gt;
* Niederländisch: Goofy, selten: Goofie&lt;br /&gt;
* Norwegisch: Langbein, selten: Goofy&lt;br /&gt;
* Polnisch: Goofy&lt;br /&gt;
* Portugiesisch: Pateta&lt;br /&gt;
* brasilianisches Portugiesisch: Pateta&lt;br /&gt;
* Russisch: Гуфи&lt;br /&gt;
* Samisch: Guhkesruoida&lt;br /&gt;
* Schwedisch: Långben, selten: Ben Långben, Jan Långben, Jan Rissel, Långe Krokben, Longeben, Longette, Moppe, Plinius, sjökadetten Longblower&lt;br /&gt;
* Serbisch: Шиља/Šilja&lt;br /&gt;
* Slovakisch: Goofy&lt;br /&gt;
* Slowenisch: Pepe&lt;br /&gt;
* Spanisch: Goofy&lt;br /&gt;
* columbianisches Spanisch: Tribilín&lt;br /&gt;
* mexikanisches Spanisch: Tribilín&lt;br /&gt;
* Tschechisch: Goofy&lt;br /&gt;
* Ungarisch: Goofy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Goofys Hut wurde in der Geschichte &amp;quot;Rätselraten am Weidenwaldsee&amp;quot;/&amp;quot;Topolino e il teletrasposto portatile&amp;quot; von Carlo Panaro und Massimo de Vita (LTB 362) der Name &amp;quot;Immerauf&amp;quot; verliehen.&lt;br /&gt;
* In einigen englischsprachigen Comics wurde behauptet, dass Goofy nur ein Kosename sei und er eigentlich &amp;quot;A. Goof&amp;quot;, &amp;quot;Gideon El Goofola&amp;quot; bzw. &amp;quot;Goofus D. Dawg&amp;quot; (&amp;quot;The Great Garwsh-Durn Champion&amp;quot; in WDC&amp;amp;S 681) heiße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Liste aller Goofy Cartoons]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.goofyundmax.de Goofy und Max Fanpage] Fanseite zur Serie Goofy und Max&lt;br /&gt;
*[http://www.stern.de/unterhaltung/comic/197207.html?eid=539669 Goofy - Disneys Tollpatsch] Artikel über Goofy bei stern.de&lt;br /&gt;
*[http://www.khalisi.com/comics/goofy/historie.html Das große Goofy-Album]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maus-Universum ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeLukilu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Donald_Duck&amp;diff=56145</id>
		<title>Donald Duck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Donald_Duck&amp;diff=56145"/>
		<updated>2010-01-02T16:43:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DeLukilu: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Figur &#039;&#039;Donald Duck&#039;&#039;. Für weitere Bedeutungen siehe [[Donald Duck (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:200px-Donald duck stor 121201c.jpg|thumb|right|Donald Duck (© Disney)]] &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donald Fauntleroy Duck&#039;&#039;&#039; ist neben [[Micky Maus]] wohl die bekannteste Figur Disneys. Er ist der Star zahlreicher [[Liste aller Donald Duck Cartoons|Cartoons]] und [[Comic]]s. Seine berühmte, nuschelnde Quackstimme wurde im englischen Original von [[Clarence Nash]] gesprochen. Nach seinem Tod im Jahr 1985 übernahm [[Tony Anselmo]] diesen Job, er spricht ihn auch noch heute.&lt;br /&gt;
Donald Ducks bekannteste Verwandten sind seine Neffen [[Tick, Trick und Track]] sowie sein Onkel [[Dagobert Duck]], der aber von Verwanten nur [[Onkel Dagobert]] genannt wird. Weiterhin ist er mit [[Daisy Duck]] verlobt und fährt den [[313]].&lt;br /&gt;
Nachts bekämpft er maskiert als [[Phantomias]] in [[Entenhausen]] die Kriminalität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehungsgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wiselittlehen7-1-.jpg|thumb|left|Eine der ersten Skizzen Donalds([http://www.disneyshorts.org Quelle])]]Aufgrund der gestiegenen Popularität von [[Micky Maus]] sah sich [[Walt Disney]] gezwungen, seinen bis dato größten Star &amp;quot;abzuschwächen&amp;quot;. Disney selbst sagte, dass Micky „niemanden in den Hintern treten“ könne, „ohne dass erboste Mütter wütende Briefe“ an Disney schreiben würden.&lt;br /&gt;
Deshalb entschied man sich in den [[Walt Disney Productions|Disney-Studios]] Micky mit einer Schar von frecheren und lustigeren Nebenfiguren zu umgeben.&lt;br /&gt;
Ab hier trennen sich die verschiedenen Geschichten um Donalds Schöpfung. Eine der populäreren besagt, dass [[Walt Disney]] selbst forderte, dass eine der Nebenfiguren eine Ente sein sollte, die Entwicklung an der Figur aber eingestellt wurde, weil man keine passende Stimme fand (aus dem selben Grund ließ man den Zwerg [[Seppl]] aus [[Schneewittchen und die sieben Zwerge]] stumm). &lt;br /&gt;
Als [[Walt Disney]] die verstellte Stimme &amp;quot;Mary&amp;quot; von [[Clarence Nash]] hörte, beschloss dieser sofort, dass Nash die Stimme der sprechenden Ente werden sollte.&lt;br /&gt;
Wie &#039;&#039;genau&#039;&#039; es dazu kam, dass Disney auf Nash aufmerksam wurde, ist eine weitere Frage, die man nur mit verschiedenen Legenden beantworten kann.&lt;br /&gt;
Mal heißt es, Disney hätte ihn im Radio gehört, ein anderes Mal stößt man in Disney-Fachliteratur über Aussagen, laut denen Nash auf Anraten seiner Freunde bei den [[Walt Disney Productions|Disney-Studios]] vorsprach, und [[Walt Disney]] die Stimme mehr oder weniger zufällig hörte, da er aus Versehen die Sprechanlage zum Büro des Direktors [[Wilfred Jackson]] betätigte. &lt;br /&gt;
Eine andere Version dieser Legende besagt, dass Jackson die Anlage &#039;&#039;absichtlich&#039;&#039; betätigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesichert dagegen ist der Fakt, dass [[Art Babbitt]] und [[Dick Huemer]] sowie [[Albert Hurter]] Donald für seinen ersten Auftritt in der [[Silly Symphony]] &#039;&#039;[[The Wise Little Hen]]&#039;&#039; (&#039;&#039;Die kluge kleine Henne&#039;&#039;) gestaltet haben. &lt;br /&gt;
Auch wenn seine Rolle in diesem Kurzfilm eher klein war, hatte er genügend Aufmerksamkeit erreicht, so dass er die Feuerprobe bestand und noch im selben Jahr gemeinsam mit [[Micky Maus]], [[Klara Kluck]], [[Goofy]], [[Klarabella Kuh]] und [[Rudi Ross]] in [[Orphan´s Benefit]] auftreten durfte. Dort wurde ihm bereits eine erstmalige größere Rolle zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Donald in den Cartoons==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Erstauftritt (1934)===&lt;br /&gt;
[[Bild:Donald19.jpg|thumb|right|Donald bei seinem ersten Auftritt(© Disney)]]Im Jahre 1934 kam die [[Silly Symphony]] &amp;quot;[[The Wise Little Hen]]&amp;quot; in die amerikanischen Kinos, die Regie dieses Cartoons führte [[Wilfred Jackson]]. In diesem Kurzfilm trat Donald Duck zum allerersten Mal auf, allerdings hatte er dort nur eine kleine Rolle. Man sieht ihn zum allerersten Mal, wie er auf seinem kleinen, klapprigen Schiff fröhlich singt und tanzt, diese Vorliebe Donalds kommt auch noch in folgenden Cartoons zur Geltung. Als die kluge, kleine Henne den Enterich, aber um einen Gefallen bittet, täuscht Donald plötzlich Bauchschmerzen vor, auch solche Täuschungen und auch die Arbeitsverweigerung kommt bei ihm in späteren Kurzfilmen vor, so gibt er sich also schon am Anfang seiner großen Karriere als unverlässiger und etwas fragwürdiger Charakter zu erkennen. Dank seiner darauffolgenden Beliebtheit trat er nach seinem Debüt auch in den [[Liste aller Micky Maus Cartoons|Micky Maus-Cartoons]] auf, schließlich wurde er dank seiner unverwechselbaren Stimme, die ihm seit seinem ersten Cartoon der Synchronsprecher Clarence Nash lieh, ziemlich schnell zu einer prominenten Ente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die frühen Jahre (1935-1937)===&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit [[Micky]], [[Pluto]] und [[Goofy]] fungierte Donald zu Beginn seiner Kariere als Co-Star in den [[Liste aller Micky Maus Cartoons|Micky-Cartoons]]. Der Erpel sorgte mit seinen Wutanfällen und seiner Ungeduld für viele Missgeschicke und somit auch für die meisten Lacher in den Kurzfilmen. Das Trio Micky, Donald und Goofy übte in den Cartoons der Jahre 1935 bis 1937 gemeinsam zahlreiche Berufe aus, und wenn die drei nicht zusammen arbeiteten, dann störte Donald Micky in seiner Freizeit oder bei seiner Arbeit. &lt;br /&gt;
Das bekannteste Beispiel sollte der Kurzfilm &amp;quot;[[The Band Concert]]&amp;quot; von 1935 sein; in diesem ersten farbigen [[Liste aller Micky Maus Cartoons|Micky Maus-Cartoon]] versucht sich Micky als Dirigent, wird aber vom Eisverkäufer Donald ständig gestört, der aus dem Nichts unendlich viele Querflöten herbeizaubert und das Lied &#039;&#039;&amp;quot;Turkey in the Straw&amp;quot;&#039;&#039; anstimmt.&lt;br /&gt;
Durch diese Filme erlangte Donald eine ungeahnte Popularität, sodass das Publikum mehr Auftritte Donalds forderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Donald als neue Hauptfigur (1936-1941)===&lt;br /&gt;
[[Bild:Don donald.jpg|thumb|right|Kinoplakat zu &amp;quot;[[Don Donald]]&amp;quot;, 1937(© Disney)]]&lt;br /&gt;
Aufgrund der Wünsche vom Publikum entschied man sich bei Disney dazu, Donald Auftritte ohne Micky zu geben. Der erste Cartoon, indem Donald ohne der Begleitung von Micky Maus zu sehen war, hieß &amp;quot;[[Donald und Pluto]]&amp;quot; aus dem Jahre 1936. Dieser Kurzfilm gehörte aber, obwohl Micky nicht mitwirkte, zur Reihe der [[Liste aller Micky Maus Cartoons|Micky Maus-Cartoons]]. &lt;br /&gt;
Donald bekam in diesem Cartoon zudem auch ein neues Design, welches ihn &amp;quot;niedlicher&amp;quot; und sympathischer erscheinen lies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im nächsten Jahr, 1937, startete die neue Serie der &amp;quot;[[Liste aller Donald Duck Cartoons|Donald Duck Cartoons]]&amp;quot; mit dem Cartoon &amp;quot;[[Don Donald]]&amp;quot;. Dieser Kurzfilm beinhaltet unteranderem den ersten Auftritt von [[Daisy Duck]], die hier noch als &#039;&#039;&amp;quot;Donna Duck&amp;quot;&#039;&#039; vorgestellt wird. Zu der neuen Disney-Serie, die, nachdem die Produktion der Silly Symphonies im Jahr 1939 endgültig eingestellt wurde, das meiste Geld für die Studios brachte, gehört auch der Kurzfilm &amp;quot;[[Modern Inventions]]&amp;quot;, dem ersten Cartoon, an dessen Story der spätere Comic-Zeichner [[Carl Barks]] mitarbeitete.&lt;br /&gt;
Donald musste in seinen ersten eigenen Filmen hauptsächlich gegen die Tücken der Technik kämpfen und gegen aufmüpfige Tiere (wie etwa in dem Cartoon &amp;quot;[[Donald´s Ostrich]]&amp;quot; ebenfalls von 1937).&lt;br /&gt;
Ein ebenfalls wichtiges Element waren Donalds weiterhin ausschweifenden Wutausbrüche.&lt;br /&gt;
Bereits 1938 bekam Donald dann mit seinen Neffen [[Tick, Trick und Track]] neue, regelmäßige &amp;quot;Widersacher&amp;quot;. In diesen Cartoon, der &amp;quot;[[Kurzbesuch bei Onkel Donald]]&amp;quot; heißt und wie schon erwähnt 1938 veröffentlicht wurde, werden Donald seine Neffen eigentlich nur zu einem Kurzbesuch vorbei geschickt, doch wie man den parallel dazu veröffentlichten Comicstrip vom Comic-Zeichner [[Al Taliaferro]] entnehmen konnte, blieben die Neffen einfach für immer bei ihrem Onkel. Auch in den Cartoons traten sie ab dem Kurzfilm &amp;quot;[[Good Scouts]]&amp;quot; von 1938 immer wieder auf.&lt;br /&gt;
In den Jahren 1938 bis 1941, also bevor der zweite Weltkrieg in Amerika begann, erschienen immer mehr neue [[Donald-Cartoons]], dafür aber immer weniger mit [[Micky Maus]]. &lt;br /&gt;
Grund dafür war, dass die Trickfilm-Zeichner die Arbeit mit Donald als wesentlich einfacher empfanden. Sein Charakter sei flexibler und es sei einfacher, neue Geschichten für ihn zu schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Die Kriegsjahre (1941-1945) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Donald Krieg.jpg|thumb|right|Mit diesem Bild fingen Donalds &amp;quot;Kriegsfilme&amp;quot; an (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Hauptartikel: [[Die Disney-Studios im Krieg]]&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kriegseintritt der USA im Jahr 1941 veränderte sich die Situation im Studio drastisch, und auch die Themen der Cartoons änderten sich. Donald selbst ließ sich durch Werbung für die Army beeinflussen und trat dieser sogar im Kurzfilm &amp;quot;[[Donald Gets Drafted]]&amp;quot; von 1942 bei. In diesem Cartoon wird auch Donalds zweiter Vorname, &#039;&#039;&#039;Fauntleroy&#039;&#039;&#039;,erstmals enthüllt. Fauntleroy ist wohl eine Anspielung auf die von Donald bevorzugte Seemannskleidung, denn die Seemannsmützen, die Donald beinahe immer trägt, werden so genannt.&lt;br /&gt;
In den Nachfolgecartoons von &amp;quot;[[Donald Gets Drafted]]&amp;quot; erlebt Donald, wie immer leicht übertrieben, die typischen Probleme der Soldaten. So bekommt er Ärger mit Sergeant [[Kater Karlo]], träumt davon in die Fliegerstaffel aufgenommen zu werden oder soll als Ein-Mann-Kommando den Feind infiltrieren.&lt;br /&gt;
Besondere Erwähnung verdienen zudem noch drei Propaganda-Filme mit Donald in der Hauptrolle. Der von dem Finanzministerium in Auftrag gegebene Film [[The New Spirit]] sollte den US-Bürgern zeigen, weshalb es wichtig ist, rechtzeitig seine Steuern zu bezahlen, in diesem Film läuft Donald von Los Angeles nach Washington, um dort persönlich seine Steuern zu bezahlen. Der Film war ein großer Erfolg und viele US-Bürger gaben an, dass sie aufgrund dieses Filmes rechtzeitig ihre Steuern bezahlt haben. &lt;br /&gt;
Außerdem bekam der Film eine Oscar-Nominierung in der Kategorie der besten Dokumentarfilme und eine Fortsetzung ([[The Spirit of &#039;43]]). [[Bild:Oscarwinner.jpg|thumb|left|Donald in [[Der Fuehrers Face]], 1943 (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Der für viele beste, aber zugleich auch ungewöhnlichste Donald-Cartoon stammt ebenfalls aus den Kriegsjahren: Im Anti-Nazi-Propaganda-Film &amp;quot;[[Der Fuehrers Face]]&amp;quot; von 1943 zeigt Donald, wie er in Nazi-Deutschland der irrsinnigen Ideologie des Nazi-Regimes ausgeliefert ist und u.a. in einer Munitionsfabrik arbeiten muss.&lt;br /&gt;
Dieser Cartoon erhielt als einziger Donald-Cartoon den Oscar für den besten animierten Kurzfilm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donald bekam zudem noch die Hauptrolle in den beiden Spielfilmen &amp;quot;[[Saludos Amigos]]&amp;quot; und &amp;quot;[[Drei Caballeros]]&amp;quot;, zwei abendfüllende Zeichentrickfilme die in Lateinamerika spielen und Ergebnis einer &amp;quot;Good-Will-Tour&amp;quot; sind, die [[Walt Disney]] im Auftrag des Koordinators für interamerikanische Beziehungen machte. Beide Filme wurden unerwartet große Erfolge, vorallem in den südamerikanischen Staaten, die auch in den Jahren 1941 bis 1944 von Walt Disney und seinem Team besucht worden sind, dazu gehören Chile, Argentinien, Brasilien, Peru und Mexico. &amp;quot;Saludos Amigos&amp;quot; wurde im Februar 1943 in den USA veröffentlicht und &amp;quot;Drei Caballeros&amp;quot; wurde im Februar 1945 in den amerikanischen Kinos gezeigt.[[Bild:Die drei Caballeros.jpeg|thumb|right|Die [[Drei Caballeros]] (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Micky Maus]] weiter an Popularität verlor, äußerte sich Donalds gestiegene Beliebtheit auch darin, dass er die meist gefragte Figur der Soldaten war. Hunderte von Soldaten baten die Studios darum ein Logo für ihre Einheit zu zeichnen, wobei Donald am meisten &amp;quot;bestellt&amp;quot; wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Kinoheldentaten während des 2. Weltkrieges wurde Donald Duck zu seinem 50. Geburtstag am 9. Juni 1984 zum &#039;&#039;Sergant&#039;&#039; ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegsanimation (1946-1962)===&lt;br /&gt;
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde Donald erneut neu designt, er wurde etwas größer gezeichnet. Dafür wurden aber seine Widersacher kleiner und einfallslose; Donald wurde immer häufiger das Opfer seiner Neffen und seine Problemen mit Vertretern der Tierwelt wurden dadurch verstärkt, dass er nun auch Bekanntschaft mit den neuen Figuren [[Chip und Chap]] machte, die ihn immer öfter quälen. Zudem wurden eine freche Biene und ein Ameisenstamm eingeführt, die Donald mehrfach in seiner Ruhe störten. Zur Abwechslung bekam Donald in einigen Filmen auch mit dem Bären [[Humprey]] zu tun, der sich gerne an Donalds Picknick vergreift. Ein anderer großer Widersacher ist ein Berglöwe, der in einigen Cartoons auftrat.&lt;br /&gt;
Aber es gab auch Cartoons, in denen Donald nicht von Tieren geplagt wurde und die dadurch wesentlich abwechslungsreicher erscheinen. Disney-Historiker [[Leonard Maltin]] lobt in seinem Werk [[The Disney Films]] zum Beispiel den Cartoon &amp;quot;[[Donald´s Dilemma]]&amp;quot; von 1947, in welchem der schnatternde Erpel dank einem Zufall zu einem weltberühmten Sänger wird. Ein weiterer empfehlenswerter Cartoon aus dieser Ära ist der Kurzfilm &amp;quot;[[Donald&#039;s Diary]]&amp;quot; aus dem Jahr 1954.&lt;br /&gt;
Da die Produktion von kurzen Trickfilmen immer unrentabler wurde, endete in den 1950er Jahren nach und nach die Ära der &amp;quot;Classic Cartoons&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Während [[Micky]] bereits 1953 seinen letzten Auftritt auf der Kinoleinwand hatte, durfte Donald noch bis 1956 regelmäßig in den Cartoons auftreten. Noch bis 1962 wurden in unregelmäßigen Abständen längere Kurzfilme, die teilweise auch als animierte Lehrfilme durchgehen könnten, fürs Kino produziert. Einer dieser &amp;quot;langen Cartoons&amp;quot; ist zum Beispiel &amp;quot;[[Donald im Land der Mathemagie]]&amp;quot; von 1958.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem bekam Donald 1948 in dem Spielfilm &amp;quot;[[Musik, Tanz und Rhythmus]]&amp;quot; eine Hauptrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach dem Ende der &amp;quot;Classic Cartoons&amp;quot; (1956-1966)===&lt;br /&gt;
Während seine Auftritte im Kino innerhalb der späten 1950er Jahre immer seltener wurden, setzte man Donald dafür in den Disney TV-Shows ein. In &amp;quot;[[Disneyland (Show)|Disneyland]]&amp;quot;, &amp;quot;[[Walt Disney presents]]&amp;quot; und später in &amp;quot;[[The Wonderful World of Walt Disney in Color]]&amp;quot; trat er regelmäßig mit [[Walt Disney]] auf und moderierte mit ihm gemeinsam das Programm, welches oft aus alten Kurzfilmen der 1940er Jahre bestand. Außerdem widmete man ihm mehrere Folgen, in denen altes Cartoon-Material gemeinsam mit neuer Animation verbunden wurde und neue Geschichten erzählte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am bekanntesten sind die Programme &amp;quot;[[Your Host, Donald Duck]]&amp;quot; und &amp;quot;[[This is your Life, Donald Duck]]&amp;quot;, ein weiteres berühmtes Beispiel ist der Fernsehfilm &amp;quot;[[A Day in the Life of Donald Duck]]&amp;quot;, der 1956 innerhalb der Serie &amp;quot;Disneyland&amp;quot; gezeigt wurde.&lt;br /&gt;
Außerdem war Donald fester Bestandteil der täglichen Kindersendung &amp;quot;[[Mickey Mouse Club]]&amp;quot;. Im Vorspann der Sendung versuchte Donald stets sich selbst in Szene zu setzen, indem er während dem Titelsong auf die Frage &amp;quot;Who is the Leader of our Club?&amp;quot; frech &amp;quot;Donald Duck&amp;quot; und nicht, wie alle anderen, &amp;quot;Mickey Mouse&amp;quot; antwortete.&lt;br /&gt;
Außerdem zeigte jede Folge ein neues Missgeschick Donalds beim Versuch den &amp;quot;Mickey Mouse Club&amp;quot;-Gong zu schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die letzten Cartoons und Donald im modernen Fernsehen (1983-Heute)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit Dauerkonkurrent [[Micky]], Comicfigur [[Dagobert Duck|Onkel Dagobert]] und zahlreichen anderen Disneystars trat Donald 1983 in [[Mickys Weihnachtsgeschichte]] auf, der beliebten und erfolgreichen Neuerzählung des Charles Dickens Klassikers &#039;&#039;Eine Weihnachtsgeschichte&#039;&#039;. Dies war der letzte Cartoon, in dem [[Clarence Nash]] der Ente seine Stimme lieh.&lt;br /&gt;
1987 schaffte Donald es zu einigen Kurzauftritten in einer Farbfernsehserie; in &amp;quot;[[Duck Tales]]&amp;quot; wurden Abenteuer der Familie Duck nacherzählt. Allerdings nur selten mit Donald, sondern hauptsächlich mit Onkel Dagobert, den es erst seit 20 Jahren als Zeichentrickfigur gab. Aus Angst, Donald könne allen anderen Figuren die Schau stehlen, schrieb man Donald aus den meisten Geschichten der neuen Serie heraus. Seit Donalds ersten Auftritten in &amp;quot;Duck Tales&amp;quot; wurde er von dem ursprünglichen Trickfilmzeichner [[Tony Anselmo]] gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits ein Jahr später konnte man den wütenden Erpel erneut auf der Leinwand sehen;  in dem Spielfilm &amp;quot;[[Falsches Spiel mit Roger Rabbit]]&amp;quot; aus dem Jahr 1988 kämpfte er gegen einen anderen Cartoonerpel, nämlich Daffy Duck. Dies war das erste und einzige Mal, dass diese beiden Figuren zusammen auftraten, denn sie stammten aus unterschiedlichen Produktionsgesellschaften. Außerdem war es für Donald das erste Mal seit 1948, als er im Film &amp;quot;[[Musik, Tanz und Rhythmus|Melody Time]]&amp;quot; auftrat, dass er in einem Spielfilm mitwirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 versuchte sich [[Micky Maus]] erneut an einem Literaturklassiker; &amp;quot;[[Der Prinz und der Bettelknabe]]&amp;quot; war ein erneuter langer Cartoon, mit dem die [[Walt Disney Pictures|Disney Studios]] ihre Zeichner trainierte und die Cartoontradition wiederbeleben wollte. Donald fand sich hier erneut in einer Nebenrolle wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Quack Pack Donald TV.JPG|thumb|left|Erst 1996 bekam Donald erstmals eine Hauptrolle im Farbfernsehen. (© Disney)]]Dies hat sich 1996 geändert, als er in der Serie &amp;quot;[[Quack Pack]]&amp;quot; moderne Abenteuer in einem modernen Umfeld erleben durfte, und zwar als Hauptfigur.&lt;br /&gt;
Seitdem ist Donald mit [[Micky]] und [[Goofy]] in jeder nächsteren gemeinsamen Fernsehserie, die nach 1996 produziert wurde, gleichberechtigt und bekam sogar als erster Gehilfe von Noah einen wichtigen Part im Spielfilm &amp;quot;[[Fantasia 2000]]&amp;quot;, indem auch Micky endlich wieder auf der Kino-Leinwand auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem erschienen drei [[DTV]]s mit Donald, in denen er stets mit Micky und Goofy auftrat. Zwei der Filme schildern Erlebnisse zur Weihnachtszeit (&amp;quot;[[Mickys fröhliche Weihnachten]]&amp;quot;, 1998 und &amp;quot;Mickys turbelente Weihnachten&amp;quot;, 2004 (Hier sieht man zum ersten Mal einen computer-animierten Donald)), der dritte Video-Film dagegen zeigte ebenfalls 2004 das Trio im klassischen 2D-animierten Cartoonstil und in gemeinsamen Abenteuern. Genau genommen: Micky, Donald und Goofy traten in [[Micky, Donald, Goofy: Die drei Musketiere|Die drei Musketiere]] als unzertrennliche, königliche Leibwache auf. Donald hatte außerdem Auftritte in den Serien &amp;quot;[[Neue Micky Maus Geschichten]]&amp;quot; (1998-1999), &amp;quot;[[Mickys Clubhaus]]&amp;quot; (2001-2004) und seit 2006 in der CGI-animierten Serie &amp;quot;[[Micky Maus Wunderhaus]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Donald in den Comics==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Comic-Strips===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Donalds Debüt und Gastauftritte in Gottfredsons Micky Maus-Strips====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Comic-Debüt gab Donald am 16.9.1934 innerhalb der [[Silly Symphony]]-Sonntagsseiten, als der erste von vierzehn Teilen des Strips [[The Wise Little Hen]] erschien, der keine Adaption des gleichnamigen Kurzfilms war, sondern dessen Protagonisten in zwei neuen kurzen Abenteuern präsentierte. Verantwortlich für diese Umsetzung, die bis zum 16.12.1934 lief, waren Zeichner [[Al Taliaferro]] und Texter [[Ted Osborne]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen nächsten Comic-Auftritt hatte Donald auf der Sonntagsseite vom 10.2.1935 innerhalb eines [[Micky Maus]]-Gags von [[Floyd Gottfredson]]. Bereits einen Sonntag später, ab dem 17. Februar, löste er an selber Stelle mit Micky &amp;quot;The Case of the Vanishing Coats&amp;quot;, wobei er fast gleichberechtigt neben dem Hauptdarsteller agieren durfte. In den Tagesstrips sah man den Enterich erstmals im März 1935 im Gottfredson-Klassiker &amp;quot;Editor-in-grief&amp;quot;: hier wurde Donald als Zeitungsjunge des Micky-Blatts vergleichsweise isoliert vom Hauptgeschehen eingesetzt, wobei die kunstvolle Verteilung seiner kürzeren Auftritte über die gesamte Geschichte seine Rolle größer wirken ließ, als sie tatsächlich war. Nach einem Cameo im letzten Panel von &amp;quot;Race for Riches&amp;quot;, einem effektiven Kurzauftritt auf dem Höhepunkt von &amp;quot;Oscar the Ostrich&amp;quot; sowie einigen weiteren Einsätzen in Sonntagsseiten-Gags hatte Donald in der zweiten Jahreshälfte 1936 seinen neben &amp;quot;Vanishing Coats&amp;quot; größten Gottfredson-Auftritt in &amp;quot;The Seven Ghosts&amp;quot;, wo er sich im Trio mit Micky und [[Goofy]] als Ghostbuster betätigte. Nach diesem vorerst letzten gemeinsamen Abenteuer von Maus und Ente, in dem Donald sich als angstbebender Klotz am Beine Mickys nach Kräften blamierte, musste unser Held nun noch ein paar Jahre warten, bis das große Abenteuer wieder bei ihm anklopfte und ihn schließlich zu einem echten Helden formte, der der Gefahr zunehmend stoisch ins Auge blickte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Taliaferro, die Silly Symphonies und Tick, Trick und Track====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich Donald nicht nur beim Kinopublikum, sondern auch bei den Zeitungslesern großer Beliebtheit erfreute, avancierte er ab dem 30.8.1936, also noch zu der Zeit, als er in den Tagesstrips mit Micky und Goofy den &amp;quot;Seven Ghosts&amp;quot; auf der Spur war, zur Hauptfigur der [[Silly Symphony]]-Sonntagsseiten (&amp;quot;Silly Symphony featuring Donald Duck&amp;quot;). Dort traf Donald weiterhin auf Charaktere des Maus-Universums - mit Ausnahme von Micky selbst. Obwohl die Figuren innerhalb der Symphonies in mehr oder minder regelmäßigen Abständen wechseln sollten, wurde die Reihe von Donald aufgrund dessen immer größer werdenden Popularität für außergewöhnlich lange Zeit in Beschlag genommen, nämlich bis zum 12.12.1937. Die Gags zeigten Donald in erster Linie als sorglosen Tagedieb, der anderen eine Grube gräbt, um dann meist selbst hineinzufallen. Wie zuvor schon Donalds Debütgeschichte wurden sie von [[Ted Osborne]] geschrieben und von [[Al Taliaferro]] gezeichnet, der selbst auch einige Gags beisteuerte. &lt;br /&gt;
[[Bild:Donald Head Taliaferro.jpg|thumb|right|Donald aus der Feder von [[Al Taliaferro]](© Disney)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taliaferro war auch derjenige, der sich dafür einsetzte, Donald Neffen an die Seite zu stellen. Um Micky zu übertreffen, sollte der Erpel einen Neffen mehr als die Maus haben. Vermutlich wurde der Zeichner durch die drei kleinen bösen Wölfe inspiriert, &amp;quot;Vorfahren&amp;quot; von [[Wölfchen]], die ihrem Onkel [[Ede Wolf]] im Jahr zuvor das Leben schwer gemacht hatten. Nach Absprache mit den Filmstudios bekam Donald auf der Silly Symphony-Sonntagsseite vom 17.10.1937 also unerwarteten Besuch von den Quälgeistern [[Tick, Trick und Track]], die ihn von heute auf morgen in eine verantwortungsvollere Rolle drängten und ein halbes Jahr später auch in den Cartoons auftauchten. Die Präsentation der Neffen stellte neben der späteren Einführung der Abenteuergeschichten den wohl radikalsten Einschnitt im Donald&#039;schen Universum dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Taliaferro und die Donald-Strips==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die [[Silly Symphonies]] von anderen Helden übernommen wurden, war die Zeit reif für den Donald Duck-Tagesstrip, der erstmals am 7.2.1938 erschien, wiederum gezeichnet von [[Charles Taliaferro|Taliaferro]], zunächst mit [[Homer Brightman]], dann mit [[Bob Karp]] als Texter. Mit Ausnahme eines einzigen Strips, in dem [[Klarabella Kuh|Klarabella]] ein Cameo hat, blieb das Maus-Universum hier außen vor. Ab dem 20.12.1939 gab es Donald auch wieder als farbige Sonntagsseite, die unabhängig von den Silly Symphonies erschien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den Cartoons legten die Zeitungsstrips den Schwerpunkt nicht auf Donald, den Wüterich, sondern eher auf Donald, den Unglücksvogel (was nicht heißen soll, dass die Cartoons auf sein Pech und die Comics auf seine Anfälle verzichteten). Sowohl Donalds Tagesstrips als auch seine Sonntagsseiten erschienen nicht in Fortsetzungen, sondern waren in sich abgeschlossene Gags. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner langen und fruchtbaren Zusammenarbeit verhalf das Team Taliaferro/Karp einer Reihe von Figuren zu ihren ersten Comic-Auftritten, darunter [[Bolivar]] (8. April 1938), [[Franz Gans]] (9. Mai 1938, ein Jahr vor seinem Filmdebüt), Donalds Auto &amp;quot;[[313]]&amp;quot; (1. Juli 1938, 3 x 13 = drei mal Unglück), [[Daisy Duck]] (4. November 1940) und die Taliaferro-Kreation [[Oma Duck]] (27. September 1943).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Strips nach Taliaferro====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach Taliaferros Tod erschienen weiterhin Donald-Zeitungscomics. Die neueren Strips jedoch sind seltener visuelle Gags, die Donalds Missgeschicke dokumentieren, sondern häufiger illustrierte Witze. Wiederkehrende Themen sind zum Beispiel Donalds stets misslingende Versuche, seinen Onkel [[Dagobert Duck]] zu einer Gehaltserhöhung zu überreden oder auch seine Probleme mit von [[Primus von Quack]] erfundenen Weckern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Comic-Hefte (USA)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Anfänge====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Heftform wurden in den Vereinigten Staaten zunächst ausschließlich die Zeitungsstrips nachgedruckt. Seine ersten Heft-Auftritte hatte Donald hier in den Nachdrucken der Gottfredson-Strips im [[Mickey Mouse Magazine]], das von 1935 bis 1940 erschien. Die Nummer 5 dieser Reihe aus dem Februar 1936 wurde von dem - zumindest im Bereich der Comics - ersten Donald-Titelbild überhaupt geziert. Das erste vollständig dem Erpel gewidmete Heft erschien im Februar 1940 innerhalb einer Reihe, aus der später die [[Four Color Comics]] hervorgingen. Es enthielt ausschließlich Donald-Tagesstrips und war schlicht &amp;quot;Walt Disney&#039;s Donald Duck&amp;quot; betitelt. [[Walt Disney&#039;s Comics and Stories]], eine Publikation, die später noch wichtig für Donald werden sollte, bot in den ersten 30 Ausgaben (1940-43) in punkto Donald ebenfalls lediglich die Strips, wobei hier auch Sonntagsseiten einbezogen wurden. &lt;br /&gt;
[[Bild:Donald duck finds pirate gold cover.jpg|thumb|right|Das Titelbild des ersten Donald Duck Comic-Heftes (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Für die neunte Ausgabe der Reihe [[Four Color Comics]] endlich, die im Gegensatz zu [[Walt Disney&#039;s Comics and Stories|WDC]] jeweils einem einzelnen Charakter (auch Non-Disney) gewidmet war, entstand erstmals eine Donald-Geschichte speziell für das Medium der Comic-Hefte: der 64-seitige Comic [[Donald Duck finds Pirate Gold]], der Donald zum ersten Mal auf große Fahrt schickte und ihm so zum Durchbruch im Abenteuer-Genre verhalf, wurde im August 1942 veröffentlicht. Die Story basierte auf der Handlung des nicht realisierten abendfüllenden Zeichentrickfilms [[Morgan&#039;s Ghost]] mit [[Micky Maus |Micky]], [[Goofy]] und Donald in den Hauptrollen. Die Idee, ein langes Abenteuer mit einer Disney-Figur in Heftform zu präsentieren, stammte von Disney-Redakteur [[Oscar Lebeck]], der auf Anraten von [[John Rose]] den Autor [[Bob Karp]] damit beauftragte, das Filmprojekt zu einem Donald-Comic umzuarbeiten. Das Skript wurde von [[Carl Barks]] und [[Jack Hannah]] zeichnerisch umgesetzt, wobei jeder der beiden 32 Seiten beisteuerte. [[Donald Duck finds Pirate Gold]] war nicht nur wichtig, um aus der Ente einen Abenteurer zu machen, sondern auch, weil hier eine der bedeutsamsten Comiczeichner-Karrieren ihren Anfang nahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Donald bei Barks====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Zehnseiter=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Reihe [[Walt Disney&#039;s Comics and Stories]] (kurz: &#039;&#039;WDC&#039;&#039;) schuf [[Carl Barks]] als Zeichner und Autor in Personalunion ab 1943 etliche lustige Zehnseiter, die Donalds Probleme im Alltag schilderten. Zu Beginn erinnerten sie mit ihren Themen und ihrer Dynamik noch stark an die Cartoons und zeigten Donald oft im Wettstreit mit [[Tick, Trick und Track]], beim Nachbarschaftskrieg oder im Clinch mit allerlei Getier, vom Herrenspecht bis zu hinterhältigen Wildpferden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War bei Taliaferro ein unerquickliches Ende der Erlebnisse des Erpels praktisch vorprogrammiert, konnte der Barks&#039;sche Donald mal verlieren, mal gewinnen. Dieser Umstand verlieh den Zehnseitern schon in der Anfangszeit sowohl größeren Realismus im Vergleich zu den Zeitungs-Strips als auch ein Element der Spannung, und mit der Zeit wurden auch die Themen vielfältiger. Ab 1946 machte Barks nicht nur verstärkt Gebrauch von Daisy, sondern griff nun auch regelmäßig das dankbare Thema von Donalds Missgeschicken in diversen Jobs auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&amp;quot;One-Shots&amp;quot;=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit an den Zehnseitern festigte Barks, angefangen mit [[Donald Duck and the Mummy&#039;s Ring]], das Genre der längeren Donald Duck-Abenteuergeschichten. Diese erschienen zumeist in den [[Four Color Comics]] und führten die Enten, abgesehen von den Weihnachtsgeschichten, mit schöner Regelmäßigkeit aus Entenhausen heraus. Hier erkundeten Donald und seine Neffen den Erdball und lüfteten das eine oder andere Mysterium der Weltgeschichte. Einige der Abenteuer beinhalteten das Motiv der Schatzsuche, andere handelten davon, dass ein oder mehrere Familienmitglieder in gefährliche Situationen gerieten und die restlichen Ducks zu Hilfe eilten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Ducks in der Gefahr zusammenstehen mussten, entwickelten sich Tick, Trick und Track nicht zuletzt deshalb von Donalds Gegenspielern zu dessen Verbündeten. Waren sie zu Taliaferros Zeiten noch schwer erziehbare Plagen, die ihren Onkel mit ihren Streichen zur Weißglut brachten (wobei Donald seinen Neffen gegenüber auch nicht stets der netteste war), entpuppten sie sich gerade in den langen Abenteuern oftmals als die eigentlichen Erwachsenen in einer Geschichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebräuche und Kulturen der Länder, die von den Ducks bereist wurden, recherchierte Barks mit Hilfe des Magazins &amp;quot;National Geographic&amp;quot; und schuf anhand der dortigen Abbildungen eine realistische Kulisse für die Comics. In &amp;quot;Mystery of the Swamp&amp;quot; ließ er die Ducks 1945 erstmals auf Phantasiewesen treffen, die in ihrem eigenen Mikrokosmos leben: eine Grundidee, die später zu einigen Klassikern führte. Die besten langen Geschichten aus der Zeit bis 1947 waren jedoch &amp;quot;The Terror of the River&amp;quot;, &amp;quot;Maharajah Donald&amp;quot; (aus den [[March of Comics]]-Giveaways) und vor allem &amp;quot;The Ghost of the Grotto&amp;quot;, wo erstmals wirkungsvoll das Pathos Einzug hielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Neue Figuren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Leichtfertig.jpg|thumb|right|Donald und seine Verwandten und Gegenspieler [[Dagobert Duck]] und [[Gustav Gans]] (© Disney/Ehapa)]]&lt;br /&gt;
Immer um Abwechslung bemüht, fügte Carl Barks den bereits bestehenden Figuren ab Ende 1947 schließlich eine Reihe neuer wiederkehrender Charaktere hinzu, die das Enten-Universum nicht nur ungemein bereicherten, sondern von Grund auf umkrempeln sollten. In den Zehnseitern waren dies vor allem [[Gustav Gans]] (1948), unerträgliches &amp;quot;Schoßkind des Glücks&amp;quot; und Nebenbuhler Donalds um die Gunst von Daisy, sowie der verrückte, liebenswerte, auf jeden Fall aber geniale Erfinder [[Daniel Düsentrieb]] (1952) samt [[Helferlein]] (1956). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Barks&#039;sche Schöpfung jedoch debütierte in &amp;quot;Christmas on Bear Mountain&amp;quot;, einer ansonsten eher durchschnittlichen langen Geschichte: Donalds Onkel [[Dagobert Duck]] (1947), der reichste Mann der Welt, dessen Lebensinhalt das liebe Geld ist. Da Dagobert dieses ständig zu vermehren suchte, hatte Barks nun endlich ein bequemes Motiv gefunden, die Enten auf Weltreisen zu schicken. Zudem inspirierte die Figur eine Reihe interessanter Gegenspieler, wie die [[Panzerknacker]] (1951), [[Mac Moneysac]] (1956) sowie [[Gundel Gaukeley]] (1962), die es auf Dagoberts [[Glückstaler]] (1953) abgesehen hatte. &lt;br /&gt;
[[Bild:Konkurentenstreit.jpg|thumb|left|Zwischen Gustav und Donald gibt es oft Streit (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Die zu vorbildlichen Charakteren herangereiften Tick, Trick und Track schließlich waren mittlerweile dem [[Fähnlein Fieselschweif]] (1951) beigetreten und halfen mit dessen Bibel, dem [[Das schlaue Buch|Schlauen Buch]] (1954), ihren Onkels mehr als einmal aus der Bredouille. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere von Barks geschaffene Figuren sind Nachbar [[Zacharias Zorngiebel|Zorngiebel]] (1943), Entenhausen-Gründer [[Emil Erpel]] (1952), Daisys Nichten [[Dicky, Dacky und Ducky]] (1953), die schöne [[Nelly]] (1953), Fähnlein-Hund [[Spurobold]] (1958), Dagoberts Rivale [[Klaas Klever]] (1961), die Sekretärin [[Rita Rührig|Fräulein Rührig]] (1962) und der [[Oberstwaldmeister]] (1971).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fazit=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Carl Barks]] machte Donald zu einer der wichtigsten Comic-Figuren überhaupt: er nahm den eindimensionalen Wüterich und Unglücksvogel der Cartoons und Zeitungsstrips aus seinem begrenzten Umfeld und wandelte ihn zu einem gefestigten, facettenreichen und sehr menschlichen Charakter innerhalb eines abwechslungsreichen, vielschichtigen Universums, auf dem seine Nachfolger aufbauen konnten. Die Ente war Mensch geworden: &amp;quot;&#039;&#039;Manchmal war er ein Schuft, aber oft auch ein wirklich guter Junge, und jederzeit eine Person mit Fehlern, so wie der Durchschnittsmensch.&#039;&#039;&amp;quot; ([[Carl Barks|Barks]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Empfohlene Primärliteratur=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zu finden u. a. in der Barks Library&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Maharajah Donald - Maharadscha für einen Tag (1947, beste der frühen Geschichten in der Kategorie &amp;quot;Tick, Trick und Track retten Donald&amp;quot;), (VÖ: [[Micky Maus präsentiert 11]])&lt;br /&gt;
*The Ghost of the Grotto - Der Geist der Grotte (1947, Meilenstein, möglicherweise Barks&#039; endgültiger Durchbruch, enthält sein erstes &amp;quot;Splash Panel&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*The Old Castle&#039;s Secret - Das Gespenst von Duckenburgh (1948, eher eine Abfolge von Gags als ein Abenteuer, aber sehr populär und atmosphärisch stark)&lt;br /&gt;
*Sheriff of Bullet Valley - Der Sheriff von Bullet Valley (1948, großer Klassiker mit dem möglicherweise bekanntesten Barks-Titelbild)&lt;br /&gt;
*Lost in the Andes - Im Land der viereckigen Eier (1949, großer Klassiker, Barks selbst erklärte diese Geschichte zu seiner &amp;quot;technisch perfektesten&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Voodoo Hoodoo - Wudu-Hudu-Zauber oder Ein Zombie geht durch die Stadt (1949, gelungener Mix aus Komödie, Exotik und Horror)&lt;br /&gt;
*Letter to Santa - Zu viele Weihnachtsmänner (1949, zweitbeste Barks&#039;sche Weihnachtsgeschichte, eines der beiden besten Abenteuer mit Dagobert als Gegenspieler)&lt;br /&gt;
*Luck of the North - Donald Duck auf Nordpolfahrt (1949, Donald gegen Gustav, mit klassischer Anfangssequenz)&lt;br /&gt;
*In Ancient Persia - Vor Neugier wird gewarnt (1950, neben &amp;quot;Grotte&amp;quot; die beste Horror-Geschichte von Barks, diesmal mit noch mehr Komik anstelle von Pathos)&lt;br /&gt;
*The Magic Hourglass - Die magische Sanduhr (1950, das andere beste Abenteuer mit Dagobert als Gegenspieler)&lt;br /&gt;
*Dangerous Disguise - Gefährliches Spiel (1951, Donald trifft auf &amp;quot;menschliche&amp;quot; Spione und die aufreizende Madame Triple-X)&lt;br /&gt;
*A Christmas for Shacktown - Weihnachten für Kummersdorf (1952, großer Klassiker, beste Barks&#039;sche Weihnachtsgeschichte)&lt;br /&gt;
*The Golden Helmet - Donald Duck und der Goldene Helm (1952, großer Klassiker, neben &amp;quot;Viereckige Eier&amp;quot; die gefeiertste lange Donald-Geschichte von Barks)&lt;br /&gt;
*The Gilded Man - Jagd nach der Roten Magenta (1952, Donald gegen Gustav, Briefmarkensammler und &amp;quot;El Dorado&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Forbidden Valley - Das verbotene Tal/Die Gurkenkrise (1957, exzellenter Nachzügler mit interessanter Fauna)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Donald nach Barks====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Donald vs. Dagobert=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Barks produzierte bis Mitte der 60er Jahre zwar noch die Donald-Zehnseiter, wandte sich jedoch in punkto Abenteuergeschichten ab 1953 seiner Kreation Onkel Dagobert zu. Bereits ab 1950 wurden die langen Comics mit Donald auch von anderen Zeichnern und Autoren gestaltet, von denen sie nun vollends übernommen wurden. Im November 1952, elf Jahre nach &amp;quot;Pirate Gold&amp;quot;, erhielt Donald in den USA endlich eine Heftreihe, die unter seinem Namen lief. Dagobert, von dem bereits drei lange Abenteuer in den [[Four Color Comics]] erschienen waren, erhielt wenig später ebenfalls eine eigene Reihe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Strobl &amp;amp; Co.=====&lt;br /&gt;
Nachdem sich für die Comic Books in den 40er Jahren nur sehr sporadisch andere Zeichner mit der Ente befasst hatten (vor allem [[Jack Hannah]], [[Al Taliaferro]] und [[Walt Kelly]]), bekam Barks in den frühen 50ern Unterstützung von einer ganzen Reihe weiterer DD-Zeichner. Neben [[Jack Bradbury]], [[Paul Murry]] und [[Tony Strobl]] (alle drei ab 1950) waren dies vor allem [[Riley Thomson]] (1950/51), [[Bob Moore]] (1950-53), [[Frank McSavage]] (1951), [[Dick Moores]] (1953-56) und [[Phil de Lara]] (1954-57). Alle diese Zeichner schufen auch längere Donald-Comics, aber ab Ende 1954 war es schließlich Strobl, der sich zum vorerst wichtigsten Barks-Nachfolger in diesem Genre entwickelte. Die häufigsten Szenaristen für die Abenteuer waren in den 50er und 60er Jahren [[Del Connell]], dessen Donald-Geschichten zum Großteil bis heute nicht identifiziert werden konnten, [[Carl Fallberg]], [[Bob Gregory]] (ab Ende 1958, auch als Zeichner aktiv) und [[Vic Lockman]] (vor allem in den 60ern). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die langen Donald-Geschichten aus der Post-Barks/Prä-Gladstone-Ära der US-amerikanischen Produktion ein eher unerforschtes Gebiet sind, seien hier die wichtigsten aufgezählt:&lt;br /&gt;
*Donald Duck in Panama (1953, Bradbury/?)&lt;br /&gt;
*White Christmas (1953, Bradbury/Connell, [[TGDD 3]])&lt;br /&gt;
*Safari From Komba Tomba - Safari nach Komba Tomba (1955, Strobl/?, drei Teile ab [[MM 19/56]])&lt;br /&gt;
*Secret Of Hondorica - Die Dokumente im Tropenwald (1956, Barks, [[TGDD 46]])&lt;br /&gt;
*The Secret Of The Glacier - Das Geheimnis des Gletschers (1957, Strobl/Fallberg, drei Teile ab [[MM 50/1960]])&lt;br /&gt;
*Forbidden Valley - Das verbotene Tal/Die Gurkenkrise (1957, Barks, [[TGDD 108]])&lt;br /&gt;
*One For The Whammy - Der Siegespokal (1959, Strobl/Gregory, [[TGDD 40]])&lt;br /&gt;
*The Fabulous Fiddlesticks - Die Meistergeige (1959, Strobl/Gregory, [[TGDD 41]])&lt;br /&gt;
*The Christmas Cha Cha - Ein poetisches Weihnachtsfest (1959, Barks/Gregory, [[TGDD 84]])&lt;br /&gt;
*Secret Of The Sargasso Sea - Das Geheimnis der Sargasso-See/Das Geheimnis der Saragossa-See (1960, Strobl/Gregory, [[TGDD 56]])&lt;br /&gt;
*Riverboat Shuffle - Abenteuer als Schiffsjungen (1960, Strobl/Gregory, [[TGDD 197]])&lt;br /&gt;
*The Incredible Golden Iceberg - Der goldene Eisberg (1965, Strobl/?, [[TGDD 63]])&lt;br /&gt;
*Og&#039;s Iron Bed - Die Bettstatt des Königs Og (1966, Strobl/Lockman, [[Die besten Comics aus Micky Maus 3]])&lt;br /&gt;
*Pawns of the Loup Garou - Irrungen und Wirrungen mit einem Werwolf (1968, Strobl/Barks, nur Neuversion von Jippes in [[Barks Library Special Donald Duck 26]])&lt;br /&gt;
*The Pirates of Ashcanistran (1974, Gregory)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freie Film-Adaptionen:&lt;br /&gt;
*Donald Duck In Mathmagic Land - Donald und die Mathemagie: Im Zauberland der Zahlen (1959, Strobl/Christensen, [[TGDD 101]])&lt;br /&gt;
*This Is Your Life, Donald Duck - So war mein Leben (1960, Strobl/Lockman, [[TGDD 131]])&lt;br /&gt;
*Donald and the Wheel - Die Geschichte des Rades (1961, Strobl/?, [[Mickyvision 1/1964]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die WDC-Zehnseiter wurden ab 1964 nur noch sporadisch von Barks gezeichnet, bis er sie 1966 ganz aufgab. Tony Strobl führte sie mit diversen Autoren bis Anfang 1969 fort, als sie durch Nachdrucke ersetzt wurden. Donalds Abenteuergeschichten wiederum waren schon seit den frühen 60er Jahren einem langsamen Siechtum ausgesetzt. Oft waren sie weder Fisch noch Fleisch, da sie selten die Länge von 14 Seiten überschritten. Diese Entwicklung mochte zum einen damit zusammenhängen, dass den Autoren die Ideen ausgingen, einem ohne Dagobert agierenden Donald das nötige Kleingeld für Weltreisen zu verschaffen, zum anderen aber auch mit einer zusätzlichen Arbeitsbelastung, der sich einige der wichtigeren US-amerikanischen Zeichner und Autoren jener Zeit aussetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====S-Code-Comics=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu ihrer Arbeit für Western Publishing produzierten sie, nicht zuletzt aufgrund der größeren Einträglichkeit, im Auftrag der Disney Studios ab 1962 eine große Zahl meist kürzerer Comics, die ausschließlich für den ausländischen Markt bestimmt waren. Unter diesen am sogenannten &amp;quot;S-Code&amp;quot; identifizierbaren Routine-Comics gab es durchaus auch längere Donald-Geschichten, auf die hier aber nicht näher eingegangen werden soll, da sie entweder längere Gag-Geschichten ohne Abenteuer-Flair oder aber (meistens) verkappte Dagobert-Abenteuer waren. Was Donald betrifft, so waren hier eher die kürzeren Geschichten von Interesse, vor allem die, in denen er erstmals auf einen bis dato unbekannten Vetter traf, mit dem zusammen er in den 70ern auch als Journalist beim Entenhausener Kurier tätig war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Weitere neue Figuren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zipfelbemützte Nervensäge [[Dussel Duck]], eine Kreation des Teams [[Al Hubbard|Hubbard]]/[[Dick Kinney|Kinney]], tauchte erstmals im Jahre 1964 auf. Die Debütgeschichte dieser US-amerikanischen Figur wurde zunächst in Europa und Australien sowie Brasilien veröffentlicht und erst sehr viel später in den USA nachgedruckt. Die erste Geschichte mit Dussel für den amerikanischen Markt, nämlich für die Heftreihe &amp;quot;Donald Duck&amp;quot;, zeichnete 1966 Tony Strobl. Der Wiener Gelehrte [[Primus von Quack]] (1961) und der Walfänger [[Moby Duck]] (1967) sind Figuren, die ursprünglich für das Fernsehen kreiert worden waren, wobei letzterer allerdings schon eineinhalb Jahre vor Erstausstrahlung seines einzigen TV-Films in den Comics auftrat. Beide Charaktere, deren Comic-Erstauftritte jeweils von Strobl gezeichnet wurden, hatten damals auch ihre eigenen Heftreihen. In einem WDC-Zehnseiter von Strobl/Lockman debütierte 1968 [[Doofy Duck]], eine Art Entenversion von [[Goofy]], der in den 70er Jahren ein Team mit Moby bilden sollte. [[Hugo Habicht]], der üble Erfinder, tauchte erstmals 1966 in einer für das &amp;quot;Uncle Scrooge&amp;quot;-Magazin produzierten Düsentrieb-Füllgeschichte von Bradbury/Lockman auf. Obwohl er gleichermaßen im Enten- wie im Maus-Universum Verwendung fand, ist er, wie alle anderen in diesem Abschnitt erwähnten Figuren, heute aus den amerikanischen Disney-Comics verschwunden. Der Vollständigkeit halber seien noch die [[Knackerknaben]] (1965) und Düsentriebs Neffe [[Dieter Düsentrieb|Dieter]] (1965, USA: 1966) erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Van Horn und Rosa=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 70er und 80er Jahren war das Genre der langen Donald-Geschichten in den USA praktisch ausgestorben - erwähnenswert ist aus diesem Zeitraum allenfalls &amp;quot;The Pirates of Ashcanistran&amp;quot; von [[Bob Gregory]] aus dem Jahre 1974. Erst ab 1988 erfuhr Donald, der Abenteurer, eine kleine Renaissance, zu der ihm seine heute wichtigsten amerikanischen Zeichner/Autoren [[William van Horn]] und [[Don Rosa]] verhalfen. Beide schufen für den neuen Verleger Gladstone neue Geschichten mit den Ducks und umgaben sie mit neuen Verwandten und Gegenspielern, die jedoch bislang von keinen anderen Zeichnern aufgegriffen wurden. Van Horn kümmert sich in erster Linie um die Donald-Zehnseiter, während Rosa sich vor allem seiner Lieblingsfigur [[Dagobert Duck]] widmet. Beide schufen aber auch einige lange Donald-Geschichten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Don Rosa:&lt;br /&gt;
*The Crocodile Collector - Auf der Suche nach dem heiligen Krokodil (1988, [[TGDD 155]])&lt;br /&gt;
*Return to Plain Awful - Zurück ins Land der viereckigen Eier (1989, [[TGDD Spezial 1]], verkappte Dagobert-Geschichte)&lt;br /&gt;
*The Duck Who Never Was - Kein Tag wie jeder andere (1994, [[60 Jahre Donald Duck]])&lt;br /&gt;
*The Lost Charts Of Columbus - Die Karten des Christoph Kolumbus (1995, [[TGDD 212]])&lt;br /&gt;
*The Once And Future Duck - Die Reise ins 6. Jahrhundert (1996, [[TGDD 218]]) &lt;br /&gt;
*The Three Caballeros Ride Again - Die drei Caballeros (2000, drei Teile ab [[MM 47/2000]]) &lt;br /&gt;
*The Magnificent Seven (Minus Four) Caballeros! - Die glorreichen sieben (minus vier) Caballeros (2005, drei Teile ab [[MM 6/2005]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
William van Horn:&lt;br /&gt;
*The Amazon Queen - Das Amulett der Amazonen (1990, mit [[John Lustig]], [[TGDD 181]]) &lt;br /&gt;
*A Tuft Luck Tale - Eine haarige Geschichte (1991, [[TGDD 185]]) &lt;br /&gt;
*The Black Moon - Der schwarze Mond (1993, [[TGDD 154]])&lt;br /&gt;
*The Hauntland Treasure - Der Sumpf des Grauens (1996, [[TGDD Spezial 5]])&lt;br /&gt;
*The Saphead Factor - Der Ruf des ewigen Eises (1997, zwei Teile ab [[MM 35/1997]])  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fazit=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufs Ganze gesehen steht die Anzahl der langen Donald-Abenteuer in keinem Verhältnis zu der Unzahl der langen Dagobert-Abenteuer, zumindest was die US-amerikanischen Enten-Comics betrifft. Während Donald von jeher der unbestrittene Star der kürzeren Geschichten war, muss er sich in den Abenteuergeschichten seit 1953 zumeist mit einer Nebenrolle hinter dem treibenden Motor [[Dagobert Duck]] begnügen. Dieses Dasein als Joker füllte er wechselweise als &amp;quot;Mann fürs Grobe&amp;quot;, als kritischer Gegenpol zu den Ansichten Dagoberts oder schlicht als &#039;&#039;comic relief&#039;&#039; aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Donald-Comics in Europa===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich den amerikanischen Comicheften bestanden die ersten europäischen Hefte hauptsächlich aus Nachdrucken der Zeitungsstrips, aber bereits in den 30er Jahren gab es die ersten Gehversuche europäischer Disney-Comics. Ab den 50er Jahren erreichten die Comics (zunächst in Italien) eine Qualität, die es qualitativ mit der US-Produktion aufnehmen konnte. Ab 1962 schuf auch der heute neben Disney Italia vorherrschende Egmont-Verlag (damals noch Gutenberghus) eigene Comics mit Donald. Während das Genre Disney-Comics in den USA heute praktisch tot ist, produzieren die italienischen und dänischen Studios nach wie vor mit Erfolg neue Geschichten um Donald und Co. Ähnlich wie Barks stellten auch die europäischen Autoren Donald kontinuierlich neue wiederkehrende Figuren zur Seite, ein Ende scheint nicht in Sicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====UK====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Großbritannien wurden wie in den USA anfangs noch die Zeitungsstrips von Taliaferro nachgedruckt. Da der Vorrat aus den USA jedoch schnell aufgebraucht war, musste man bald zur Eigenproduktion übergehen. So erschien am 15.5.1937 im [[Mickey Mouse Weekly]] Magazin der erste längere Comic überhaupt mit Donald als Hauptfigur, die 15-seitige Geschichte &amp;quot;Donald und Donna&amp;quot;, gezeichnet von [[William A. Ward]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Italien====&lt;br /&gt;
[[Bild:Paperino cover.jpg|thumb|right|Donald &amp;quot;Paperino&amp;quot; auf dem Cover seiner eigenen Publikation(© Disney)]]&lt;br /&gt;
Das italienische Magazin [[Topolino]] sorgte mit seiner wöchentlichen Erscheinungsweise schnell für ein Versiegen des amerikanischen Materials. Um dennoch die große Nachfrage nach neuen Geschichten zu stillen, wurden nach der Übernahme durch den Verlag [[Mondadori]] neue Geschichten produziert. Bald führte man ein zweites Heft ein, das nach Donald benannte Paperino giornale (aka Paperino e altre avventure), in dem am 30.12.1937 die erste längere italienische Donald-Eigenproduktion erschien. Die von [[Federico Pedrocchi]] geschriebene und gezeichnete 18-seitige Geschichte hieß &#039;&#039;Paolino Paperino e il mistero di Marte&#039;&#039; und wird als Donalds erste eigene Abenteuergeschichte angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich in Fahrt kamen die italienischen Disney-Comics ab 1949 [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wohl wichtigste italienische Neuerung Donald selbst betreffend ist die Erschaffung seines Alter Egos: Als [[Phantomias]] rächt er sich zunächst an seinen Verwandten und mausert sich schließlich zum ruhmreichen Beschützer der [[Entenhausen]]er Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Optik im Wandel der Jahre==&lt;br /&gt;
===Cartoons===&lt;br /&gt;
[[Bild:Donald Wandel.jpg|right|Donald im Laufe der Jahre (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Zu Beginn hatte Donald einen langen Schnabel und einen langen Hals, sein Gesicht und seine Augen waren kleiner als heute, seine Füße glichen eher Schwimmflossen, seine Arme Entenflügeln. Als der Erpel ab 1936 langsam zur Hauptfigur ausgebaut wurde, gab man ihm ein menschenähnlicheres Aussehen: er verlor seinen eher plumpen Körperbau, der Schnabel wurde kürzer, die Augen größer, die Arme verloren die Ähnlichkeit mit Flügeln, und Donald bekam eine kleinere Schuhgröße - lediglich der Matrosenanzug wurde kaum verändert. Die nächste Änderung erfolgte, als man Donalds weiße Matrosenmütze durch eine blaue ersetzte, die erstmals am 1.9.1939 bei der Uraufführung des Kurzfilms &amp;quot;The Autograph Hound&amp;quot; zu sehen war.[[Bild:Quack Pack Familie Duck.jpg|thumb|right|Donald und seine Neffen in [[Quack Pack]] (© Disney)]] Im Laufe der 40er Jahre änderte sich sein Aussehen kaum, wenn auch die Anzahl der Knöpfe auf seinem Anzug zwischen vier, zwei und gelegentlich überhaupt keinem variierte. Eine wirkliche Änderung gab es erst wieder Anfang der 50er, als man Donald größer machte. Im Zuge der &amp;quot;[[Limited Animation]]&amp;quot;-Filme rückte man allerdings bald wieder davon ab. In den Fernsehserien [[Duck Tales]] und [[Neue Micky Maus Geschichten]] trifft man heute auf einen für diese Serien spezifisch gestylten, moderneren Donald. Die Veränderungen in den letzten Jahrzehnten waren jedoch niemals so groß, als dass man ihn nicht wieder erkennen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist jedoch [[Quack Pack]], da in einigen Episoden dieser Serie der Matrosenanzug erstmals in Donalds Filmographie mit gelben Streifen und roter Fliege gezeigt wird - dieses Design kannte man sonst nur aus Comics, Merchandising und den Parks. Außerdem wurde in einer Folge suggeriert, Donalds Designveränderungen resultierten aus seinem Alterungsprozess: in einer Folge wird er durch ein Elixier verjüngt, das ihn wieder zum Teenager macht - als der er wie der Donald aus [[The Wise Little Hen]] aussieht. In Quack Pack erhält Donald zudem einen relativ abwechslungsreichen Fundus an Kleidung, wobei ein blaues Hawaiihemd mit roten Blumen am häufigsten genutzt wird. Die nur kurz gezeigte rote Fliege kehrt in [[Neue Micky Maus Geschichten]] zurück, wo sie wieder ein Matrosenhemd mit traditionell weißen Streifen ziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Mickys turbulente Weihnachtszeit]] und [[Micky Maus Wunderhaus]] sowie einer Folge der [[Neue Micky Maus Geschichten | Neuen Micky Maus Geschichten]] sieht man Donald zudem als dreidimensional animierte CGI-Figur, die jedoch nahe an dem Design ist, das man bei Donald aktuell am häufigsten sieht. Größter Unterschied ist die etwas gelblichere Farbe von Donalds Schnabel, Beinen und Füßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Comics===&lt;br /&gt;
====Frühe Optik====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der frühe Comic-Donald änderte sein Aussehen analog zum Cartoon-Donald. War er in der Comic-Adaption von &amp;quot;The Wise Little Hen&amp;quot; noch ganz Ente, entwickelte sich sein Äußeres in der Folge langsam weiter, bis er gegen Ende 1936 endlich auch seinen langen Schnabel verlor. Dies war sowohl in den &amp;quot;Silly Symphonies featuring Donald Duck&amp;quot; der Fall, als auch in dem zu der Zeit noch laufenden Micky-Fortsetzungsstrip &amp;quot;The Seven Ghosts&amp;quot;. Dort hatte sich Donald langschnabelig ins Geschehen gestürzt, sagte jedoch am Ende der Geschichte Micky aus kurzem Schnabel Adieu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Farben====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Donalds Matrosenhemd im Film generell blau dargestellt wird, ist es in den Comics schwarz. Bei Donalds frühen Comic-Auftritten innerhalb der farbigen Silly Symphonies und Mickys Sonntagsseiten hatte er noch das blaue Hemd, erst mit der Einführung seiner eigenen Tagesstrips kam es zur Änderung. Da die Dailies schwarz-weiß waren, tuschte man, um Donalds Äußerem mehr Kontrast zu geben, sein Hemd der Einfachheit halber schwarz, anstatt mit Folien umständlich einen bestimmten Grauton zu treffen, der das originale Blau imitiert hätte. Schon in seinen ersten beiden Strips war Donald in Schwarz gekleidet, erst im dritten jedoch, erschienen am 9.2.1938, trug er erstmals den nun ebenfalls schwarzen Matrosenanzug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich die neue &amp;quot;Farbe&amp;quot; bei den Lesern als die Norm einprägte, änderte man nichts daran, als die Comics bunt wurden. Lediglich in Italien erlaubte sich [[Giovan Battista Carpi]] in den 50er Jahren die Eigenart, in den dortigen abwechselnd bunten und schwarz-weißen Comics den Anzug nur alle zwei Seiten schwarz zu tuschen. Ansonsten sah man einen blau behemdeten Donald nur noch auf Titelbildern: hier wurde das Blau zum Standard, da diese Farbe an den Zeitungsständen besser geeignet ist, die Aufmerksamkeit des Käufers zu erregen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Donalds ehemals schwarze Fliege vom Hemd abheben zu können, wurde sie nun in den Dailies weiß. Ihre typische Farbe Rot erhielt sie erstmals in den Ende 1939 eingeführten farbigen Donald Duck-Sonntagsseiten. Dort trug Donald auch zum ersten Mal die blaue Mütze, die drei Monate zuvor in den Cartoons eingeführt worden war. Die weiße Mütze tauchte fortan nur noch gelegentlich auf Covern der 40er Jahre auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Barks und danach====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waren Mimik und Gestik des Erpels bei Taliaferro noch eher begrenzt gewesen, entwickelte er sich in den 40er Jahren unter der Obhut von Carl Barks zu einem visuell ungemein expressiven Charakter. Donald konnte die gesamte Gefühlspalette ausdrücken, anfangs noch karikaturhaft übersteigert, später auch nuancierter. In den späten 40ern wurden Donalds Schnabel und vor allem sein Hals verkürzt, nachdem Barks sie eine Weile recht lang gezeichnet hatte. Donalds Körper wurde runder, die zunächst typischen &amp;quot;Tortenstücke&amp;quot; in den Augen wurden kleiner und verschwanden in späteren Jahren fast vollständig. Den Matrosenanzug zierten ab Ende 1948 nur noch zwei statt vormals vier Knöpfe. Ab etwa 1950 hatte Donald bei Barks ein Aussehen, dass bis heute den Zeichnern mehr oder weniger zur Orientierung dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich seit den 50er Jahren unzählige verschiedene Comic-Künstler mit jeweils individuellem Zeichenstil Donald gewidmet haben, ist es schwierig, spätere allgemeingültige Entwicklungen in dessen Optik auszumachen. So gab es auch Einflüsse aus dem [[Manga]]. Auffällig ist jedoch, dass einige Zeichner heute einen eher nostalgischen Stil pflegen, indem sie einen Donald präsentieren, der stark dem von Barks aus den späten 40ern ähnelt. Ausgelöst wurde dieser Trend in den 70ern von [[Daan Jippes]] und [[Freddy Milton]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Donalds Lebensgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Donalds Persönlichkeit===&lt;br /&gt;
[[Bild:Wer-einmal-lügt.jpg|thumb|right|Donald wird hauptsächlich durch seinen Jähzorn charakterisiert(© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
Disney legte stets Wert darauf, dass die Charaktere nicht austauschbar sind, sondern eine Persönlichkeit haben. Donalds Persönlichkeit ist aus der Sicht der Disney-Künstler recht vielfältig, was dazu führte, dass Donald häufiger verwendet wird als beispielsweise [[Micky Maus]]. Häufig sprechen vor allem Donald-Fans davon, dass diese &amp;quot;Ente wie du und ich&amp;quot; die menschlichste aller Comicfiguren ist. Während [[Micky Maus]] als das &amp;quot;gute&amp;quot;, perfektionierte Alter Ego seines Schöpfers [[Walt Disney]] bezeichnet wird, sehen viele im nörgelnden, unzufriedenen und zugleich doch glücklichen Donald die menschliche, wahre und deshalb teils dunkle Seite von [[Walt Disney]].&lt;br /&gt;
Da Donald Duck wohl eine der meist verwendetesten Disneyfguren ist, gibt es natürlich auch große Differenzen zwischen den Cartoons und den Comics, zwischen einzelnen Künstlern und einzelnen Zeitabschnitten, in denen man ein bestimmtes Bild probagierte. Diese Aufzählung an Charaktereigenschaften soll jedoch das Gesamtbild Donalds zusammenfassen und kann somit nicht ganz wiederspruchsfrei sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ein-aufregendes-Agentenleben.jpg|thumb|left|An Selbstvertrauen fehlt es Donald nicht. (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
*Donald ist ein Choleriker: Er hat sein Temperament kaum unter Kontrolle und neigt zu heftigen Wutausbrüchen. Aufgrund seines Temperaments bricht Donald aber nicht nur in Wut aus, er führt auch teils schlimme Racheakte, wenn ihm etwas nicht passt. In [[Wet Paint]] zum Beispiel verfolgt er einen Vogel, der ihm beim Streichen des [[313]] stört mit einer Axt, um ihn zu töten (er verschont ihn aber am Ende). Oftmals rächt er sich an seinen Verwandten, indem er sie als [[Phantomias]] erpresst. Allerdings neigt er im bürgerlichen Leben auch häufig dazu, brutale Vergeltung zu üben, was vor allem [[Tick, Trick und Track|seine Neffen]], aber auch sein narzistischer Vetter [[Gustav Gans]] zu spüren bekommen. Mitunter muss dann auch sein despotischer [[Onkel Dagobert]] daran glauben - allerdings gibt er diesem gegenüber meistens eher klein bei und frisst seine Wut in sich hinein. Die Definition eines Cholerikers sagt aber auch aus, dass ein Choleriker furchtlos, willensstark und entschlossen ist. Zumindest die letzten beiden Punkte treffen auf Donald zu, Ideen die er sich in den Kopf gesetzt hat will er auch mit allen ihm möglichen Mitteln durchsetzen, er wird zum Fanatiker. Ob man Donald als mutig bezeichnen kann, ist eine weitaus problematischere Frage. Zwar gerät er in vielen Comics eher in Panik als etwa [[Dagobert Duck | Dagobert]] oder [[Tick, Trick und Track]], aber er reist durchs All, zum Mittelpunkt der Erde und erlebt zahlreiche andere gefährliche Situationen. Allerdings ist sein Mut oft auf Ahnungslosigkeit zurückzuführen, wäre also mehr als Leichtsinn zu bezeichnen. Hinzukommt, dass er sich nur sehr selten gegenüber seinem Onkel Dagobert wirklich durchsetzen kann, wenn es um pekuniäre Dinge jedweder Art geht. Wie furchtlos Donald wirklich ist, steht zur Diskussion.&lt;br /&gt;
[[Bild:Engel und teufel.JPG|right|Donalds gutes und schlechtes Ich in [[Donald´s Better Self]](© Disney)]] &lt;br /&gt;
[[Bild:Eine-heilsame-Erfahrung.jpg|thumb|right|Keinerlei Selbsteinschätzungsvermögen, der Mann... (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
*Donalds innere Stimmen führen oft Diskussionen gegeneinander, die regelmäßig in Kämpfe ausarten. Donalds innerer Teufel versucht Donald zu Faulheit, Racheakten und Unrecht zu überreden, während Donalds innerer Engel das Gegenteil versucht. Zum ersten Mal fanden Donalds innere Stimmen Verwendung in dem Cartoon [[Donald´s Better Self]], aber sie finden ihren Weg auch in einige Comics. Den &amp;quot;Besitz&amp;quot; innerer Stimmen hat Donald mit einigen Disneyfiguren, wie z.B. [[Pluto]] gemeinsam, ist jedoch für ihn besonders charakteristisch, da diese Methode der Darstellung innerer Handlung bei der Ente am häufigsten verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auch wenn Donald des öfteren bei Wettbewerben mit seinen Neffen und schummelt und teilweise sadistische Streiche ausheckt (Wofür er aber am Ende normalerweise die Rechnung kriegt), hat Donald einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, den er unter anderem als Polizist auslebt, oder indem er sich in &#039;&#039;Abenteuer im Regenwald&#039;&#039; ([[LTB 155]]) für den Umweltschutz einsetzt. In diesem Zusammenhang ist auch zu erwähnen, dass Donald (wenn er nicht gerade wütend ist) ein liebevoller Erpel ist, dem nichts wichtiger ist, als seine Freunde und Verwandten. Allein die Tatsache, dass er seine Neffen [[Tick, Trick und Track]] erzieht, obwohl er nicht dazu verpflichtet ist, zeugt von seinem guten Herz.[[Bild:That&#039;sDonaldVHS.jpg|thumb|right|Die Ente mit den über 1.000 Gesichtern (© Disney)]]&lt;br /&gt;
*Trotz einer geringen Allgemeinbildung (Was sich beim Rechnen und Geschäfteabwickeln in Bezug auf Eigenanteile gegenüber seinem Onkel Dagobert ausdrückt) ist Donald nicht dumm: Er erlernt schnell zahlreiche Berufe, die er aber aufgrund seines Charakters (Wutausbrüche, Ungeduld), seines Pechs, mitunter auch durch seine Verwandschaft, vor allem sein [[Onkel Dagobert]] oder seiner Bequemlichkeit (Donald verschläft regelmäßig) verliert. &lt;br /&gt;
In der erstaunlich großen Anzahl an Berufen, in denen sich Donald zunächst meistert, zeigt sich eine große stärke des Enterichs - seine Flexibilität. Vor allem [[Carl Barks]] schilderte Donald oft als &amp;quot;Meister seines Fachs&amp;quot; (z.B. in [[Der große Zerstörer]]). Außerdem beweist Donald in vielen [[Phantomias]]-Comics ein erstaunliches Kombiniervermögen (z.B.: [[Das mißbrauchte Geschenk]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Donald ist sehr schnell eifersüchtig. Dafür genügen schon sein Cousin Gustav oder sonst irgendwelche gutausehenden Männer, für die sich Daisy interessiert. Auch versucht er nicht selten, seine Rivalen oder Vorbilder an ihren Können zu überteffen bzw zu schlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Der-Reparierdoppler.jpg|thumb|right|Donalds Pech ist legendär (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
*Donald ist ein geborener Pechvogel. Die Gründe für Donalds häufiges Versagen sind dabei allerdings unterschiedlichster Natur. Sein Unglück wird zum einen von seinem Charakter hervorgerufen: Aufgrund seiner unkontrollierten Wutausbrüchen und seiner Eifersucht und/oder Ungeduld verliert Donald häufig die Kontrolle über die Situationen, in denen er sich befindet. Das widerum führt zu einigen Unglücken. Zugleich sind viele von Donalds Missgeschicken abergläubischer Natur: Donald rutsch auf Bananen aus, fällt durch Gullischächte und angelt alte Stiefel, weil Fortuna nunmal nicht auf seiner Seite steht. Diese zwei unterschiedlichen Gründe für Donalds Versagen zeugen jedoch nicht davon, dass Donald uneinheitlich geschildert wird: Donalds Charakter verdirbt eher Aufgaben, die er zu erledigen hat, seien sie beruflicher oder privater Natur. Sein sprichwörtliches Pech dagegen trifft ihn bei Alltagssituationen (etwa Spaziergänge) und bei Wettstreitereien mit Glückspilz [[Gustav Gans]]. Mitunter erweisen sich auch seine Neffen als Sendboten des Pechs, weil sie ihn gerne bei seinem Onkel ans Messer liefern, ihn letzten Endes dann eiskalt hängen lassen, oder sogar Sabotageakte durchführen, die ihn um sein Glück bringen. Sein Unglück, was unter Berücksichtigung der historischen Geschichten wie ein Familienfluch zu interpretieren ist, kann Donald nur schwer bekämpfen. Wenn es ihm gelingt, liegt es meistens an der Hilfe seiner Neffen (sofern es sich nicht um einen Kampf gegen seinen [[Onkel Dagobert]] handelt, da sie in diesem Fall für gewöhnlich Verrat begehen) oder daran, dass er in einer Sache besonders talentiert ist (etwa als [[Phantomias|Superheld]] oder als [[LTB 82|Fußballer]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Donalds gelegentlich aufkeimende Hab- und Geldgier ist wohl auf seinen verschwenderischen Lebensstil zurückzuführen. Allerdings spielt auch der Versuch einer Selbstbehauptung gegenüber dem Rest der Verwandschaft, besonders seinem despotischen Onkel und seinem narzistischen Vetter Gustav eine maßgebliche Rolle dabei. Wenn Donald etwas tut, was ihm wichtig ist, lässt er sich auch nicht von &amp;quot;Geldangelegenheiten&amp;quot; aufhalten. Dem Zufolge drehen sich auch viele Geschichten um seine - mehr oder weniger - andauernde Armut und Schuldknechtschaft gegenüber seinem Onkel Dagobert, die er ständig versucht, zu beenden, um nicht ständig zur Sklavenarbeit, die aber meißtens sehr gern von seinen Neffen gefördert wird, gepresst zu werden. Häufig versucht er es mit in seinen Augen revolutionären Geschäftsideen oder mit waghalsigen Schatzsuchen auf eigene Faust, die meißtens aber ihn in seine Ausgangsstellung stürzen lassen, sei es dadurch, dass seine Geschäftsidee ohne Skrupel von seinem Onkel unter den Nagel gerissen wird, und für Donald nichts als ein Haufen Ärger und Schulden übrig bleiben, oder dass er einem Sabotageakt seiner Neffen zum Opfer fällt, weil diese sich zwar der Wahrheit verpflichtet fühlen, aber nicht der Gerechtigkeit. Manchmal versucht Donald auch das Sparschwein seiner Neffen zu plündern, was diese aber meistens im Vorfeld erahnen und entsprechende Gegenmaßnahmen aufstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alter Egos und neue Lebensstandards ===&lt;br /&gt;
[[Bild:LTBEE8.jpg|thumb|right|Donalds bekanntestes Alter Ego ist der Superheld Phantomias. (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahre hat sich Donald eine stattliche Anzahl an Alter Egos aufgebaut, wobei die meisten dieser neuen Identitäten nur für in einem einzigen Comic oder Cartoon auftreten. In diesen Geschichten wird die gesamte Geschichte des Alter Egos gezeigt, von der Schöpfung dieser Identität (meistens durch eine fixe Idee Donalds) bis hin zu ihrem Ende, dass meistens aus der Erfolglosigkeit von Donald in seiner neuen Rolle resultiert. &lt;br /&gt;
Langlebigstes und berühmtestes Alter Ego von Donald ist [[Phantomias]], der zunächst als eigennütziger Rächer auftrat, der lediglich Donalds Interessen im Kopf hatte und dabei dessen Mitmenschen bestrafte oder schadete. Später setzte er sich auch für Dinge ein, die nicht nur in Donalds Interesse lagen, wie etwa Umweltschutz oder Wirtschaftskriminalität (häufig von [[Dagobert Duck | Donalds Onkel Dagobert]] oder dessen Konkurrent [[Klaas Klever]] ausgeführte Verbrechen). So entwickelte sich aus [[Phantomias]] schließlich ein echter Superheld, der auch mehrfach die Erde retten musste.&lt;br /&gt;
Ein weiteres, kurzzeitig populäres Alter Ego von Donald war [[Maui Mallard]], ein in der Südsee gestrandeter Privatdetektiv. Dieser wiederum hatte ebenfalls ein Alter Ego und verwandelte sich desöfteren in einen mystischen Ninja. &lt;br /&gt;
Die Häufigkeit, mit der sich Donald neue Identitäten ausdenkt lässt den geneigten Leser und Zuschauer vermuten, dass sich Donald in seiner gewöhnlichen Rolle, die ihm vom Alltag, seinem Umfeld, seinem Temperament und der gelegentlichen Arbeit aufgezwängt wird, nicht wohl fühlt und von ihr auf Dauer genervt ist. Da Donald, wie in den vorangegangenen Zeilen beschrieben, eine breit gefächerte Persönlichkeit hat und nur selten die Gelegenheit hat einige bestimmte Charakterzüge auszuleben, versucht er ihnen in alternativen Identitäten Erfüllung zu verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:MauiSupernes1.jpg|thumb|180px|left|Ein Alter Ego von Donald: Privatdetektiv und Ninja Maui Mallard (© Disney/Nintendo)]]&lt;br /&gt;
Vor allem sein Heldenmut, den er als Donald nur selten unter Beweis stellen kann, wird durch Rollen wie [[Phantomias]] zumindest ansatzweise befriedigt.&lt;br /&gt;
Aus ähnlichen Gründen kann man häufig erleben, dass Donald versucht seinen kompletten Lebensstil oder -standard zu verändern. Fast schon regelmäßig versucht sich Donald als Künstler, Filmstar oder Erfinder - manchmal sogar als Neureicher. Jede dieser Rollen wird von Donald intensiv verkörpert, so sehr, dass er sie nicht mit einem Alter Ego tarnt sondern als Ersatz für sein normales Leben nimmt. Dabei begnügt er sich jedoch nicht damit, einfach diesem Beruf nachzugehen (bzw. den Reichtum zu verwalten). Er stellt stattdessen seine sozialen Kontakte völlig auf den Kopf und auch sein Wohn- und Arbeitsumfeld sowie Kleidungsstil muss sich weitreichenden Veränderungen stellen.&lt;br /&gt;
Dies kann man als Folge davon sehen, dass sich die von Donald und seinem Umfeld unterdrückten Charakterzüge in Kombination mit seinem Temperament und Hang zur Übertreibung sämtlicher Kontrolle entziehen. Wie jeder andere inflationär ausgelebter Trend endet diese exzessive Veränderung von Donalds Lebensstandard sofort nach ihrem Höhepunkt und somit schneller, als sie begonnen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch stur (aber auch verzweifelt und um wirkliche und spürbare Annerkennung kämpfend) wie Donald ist, versucht er sich jedoch nach einer gewissen Zeit wieder in der selben Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere Alter Egos sind vor allem Agententätigkeiten. Zunächst wurde Donald von seinem Onkel Dagobert zum Schutz von dessen Vermögen als Agent des [[DGD|Duck&#039;schen Geheimdienstes]] (DGD) eingesetzt. Später wurde man mutiger und gestand Donald echte Heldenrollen zu: In [[LTB 290]] startete die Comicreihe um die [[O.M.A.|Organisation zur Bekämpfung von Monstern aller Art]] ([[O.M.A.]]) und ab [[LTB 384]] kam [[Agent DoppelDuck]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Donalds Geburt und Jugend===&lt;br /&gt;
Es ist bis heute unklar, wie und wo Donald zur Welt kam. Einer Hollywood-Legende nach schwebte er an einem 13. März in einer Schlammblase durch ein Fenster der Disney-Studios. Dem Zeichner [[Marco Rota]] zu Folge ist Donald ein Findelkind, das am 9. Juni 1934 dem Ei entsprang und zufällig von seinem eigenen [[Dagobert Duck|Onkel Dagobert]] und dessen Schwester [[Oma Duck]] auf einer Landstraße aufgegabelt wurde (siehe [[Alles Gute zum Geburtstag]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin ist ziemlich sicher, dass Donald einen großen Teil seiner Kindheit auf [[Oma Duck]]s Bauernhof verbrachte. Diese Theorie wird nicht nur in der oben erwähnten Rota-Story vertreten, sondern auch in dem lose auf dem TV-Film &amp;quot;[[This is your life, Donald Duck]]&amp;quot; basierenden Comic [[So war mein Leben]] von [[Tony Strobl]] sowie in den Werken des Zeichners [[Don Rosa]]. Letzterer ist der Ansicht, dass Donalds Eltern [[Degenhard Duck|Degenhard]] und [[Dortel Duck]] ihn und seine Zwillingsschwester [[Della Duck]] bei Oma unterbrachten. Seine dort verlebte Kindheit wird seit 1998 in den [[Donni Duck]]-Comics beleuchtet. Laut [[Johnny A. Grote]] in &#039;&#039;[[Der Stammbaum der Ducks]]&#039;&#039; hatte Donald noch einen Bruder namens Seppi, der aber durch die Heubodenluke fiel und dadurch eine geistige Behinderung bekam ([[WDC 49]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Donalds Grundschulzeit ([[LTB 8]]) künden eine Eselsmütze, ein zusammengeklebtes Rechenbuch und ein altes Zeugnis, das seine Neffen später einmal auf dem Dachboden fanden (&amp;quot;Betragen: 4! Anmerkung: Wird&#039;s im Leben nicht weit bringen!&amp;quot;). Schon damals unberechenbar, besuchte der Erpel anschließend das Gymnasium ([[So war mein Leben]]), wohl, um es allen mal richtig zu zeigen. Seine Zeit dort war allerdings vor allem geprägt durch das Aufstellen von Quatschrekorden wie Papierkorb- oder Tubastopfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile flügge geworden, verließ er den Bauernhof und verbrachte die letzten Tage seiner Jugend singend und tanzend auf einem Hausboot auf dem Lande, wie in seinem Comic-Debüt [[The Wise Little Hen]] geschildert. Dann wurde er des Faulenzerlebens überdrüssig - pekuniäre Erwägungen spielten wohl auch eine Rolle - und versuchte sich eine Zeitlang gemeinsam mit seinen Kindheitsfreunden (siehe [[So war mein Leben]]) [[Micky Maus]] und [[Goofy]] in den verschiedensten Berufen, z.B. als Zeitungsjunge für &amp;quot;The Daily War-Drum&amp;quot; oder als Geisterjäger (siehe [[Floyd Gottfredson|Gottfredson]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ließ sich in Entenhausen nieder, wo er eines Tages einen Brief von einer nahen Verwandten erhielt, die ihn bat, sich um seine drei Neffen zu kümmern. Laut [[Al Taliaferro|Taliaferro]] handelte es sich bei der Dame um Donalds Cousine Della, der spätere Kurzfilm machte daraus Schwester Dumbella, bei [[Don Rosa]] war sie als (Zwillings?)Schwester Della erstmals zu sehen. Trotz der Verantwortung, die Donald nun als Vormund von [[Tick, Trick und Track]] hatte, gelang es ihm auch weiterhin nicht, einer geregelten Tätigkeit nachzugehen, was ihn allerdings nicht daran hinderte, sich einen [[Bolivar|Bernhardiner]] und ein Auto (den [[313]]) zuzulegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schlusspunkt von Donalds wilden Jahren kann seine im Film [[Drei Caballeros]] dokumentierte, ohne die Neffen verbrachte Südamerikareise angesehen werden (siehe auch &amp;quot;Donald und die Liebe&amp;quot;). Nachdem er im Zweiten Weltkrieg seinem Vaterland gedient hatte, war der Enterich nun endgültig erwachsen. Ab diesem Zeitpunkt ist Donalds Lebenslauf eindeutiger dokumentiert (vor allem durch die Werke von [[Carl Barks]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Donald und die Liebe===&lt;br /&gt;
[[Bild:Daisy in love.jpg|thumb|left|[[Daisy Duck]] (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Donalds feste Freundin (und in vielen Geschichten auch Dauerverlobte) ist [[Daisy Duck]]. Sie trat in dem Cartoon [[Mr. Duck Steps Out]] in sein Leben, in dem kurioserweise auch [[Tick, Trick und Track]] ihrem Charme erlagen und heftig um sie warben. In wenig später erschienenen Zeitungsstrips wurde gezeigt, wie die beiden sich kennengelernt hatten, als Daisy eines Tages in Donalds Nachbarhaus eingezogen war. Die Rolle des ewigen Nebenbuhlers um Daisys Gunst sollte in den Comics Jahre später [[Gustav Gans]] zufallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donald hat im Laufe der Jahre jedoch auch zahlreiche andere Liebschaften gehabt. Noch vor Daisy war er während eines Mexikourlaubs von der heißblütigen [[Donna Duck]] entflammt (dokumentiert im Cartoon [[Don Donald]]). Anschließend ging er gemeinsam mit [[José Carioca]] und [[Panchito]] auf Damenfang in Lateinamerika (zu sehen im [[Walt Disney Meisterwerk]] [[Drei Caballeros]]). Selbst als er schon mit Daisy zusammen war, gelang es ihm nicht, seine Hormone unter Kontrolle zu bringen. Erwähnenswert ist eine sogar von seinen Neffen unterstützte (!) Strand-Affäre mit einer unbenannten Badenixe ([[WDC 33]]); eine hartnäckige Theorie besagt zudem, dass Donald ein Schäferstündchen mit Fräulein von Schwan ([[WDC 67]]) gehabt habe. Auch die außerirdische Prinzessin Ping ([[LTB 30]], [[US 65]]) verdrehte ihm den Kopf, und in unregelmäßigen Abständen packt Donald der Liebeskummer nach [[Prinzessin Marbella]]. Mehr als irgendwo sonst ließ Donald den Weiberhelden in den Strips [[Al Taliaferro|Al Taliaferros]] heraushängen. Dort (sowie in späteren brasilianischen Comicheften) sollte auch Donalds erste Liebe [[Donna Duck]] unvermittelt noch einmal auftauchen und seine Beziehung zu [[Daisy|Daisy Duck]] auf die Probe stellen. Zu dem Zeitpunkt war Donna allerdings schon mit [[Manuel Gonzales]] verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freundschaften===&lt;br /&gt;
Es ist schwierig eine allgemein gültige Aussage über Donalds Freundeskreis zu formulieren. In den Comics und Cartoons finden sich jedenfalls nur wenige wiederkehrende Freunde Donalds. Grund dafür könnte sein, dass die Geschichten entweder die Abenteuer der Ducks oder Donalds Kampf gegen Alltagsprobleme schildert, so dass seine Erlebnisse mit Freunden (zum Beispiel mit ihnen in eine Kneipe gehen) nicht interessant genug sind geschildert zu werden. Diese Theorie ist halbwegs sicher, denn das häufig genutzte Argument, Donald hätte aufgrund seines Charakters gar keine Freunde wird in mehreren Comics entkräftet: In &#039;&#039;Das Elixier der ewigen Jugend&#039;&#039; ([[LTB 194]]) zum Beispiel sagt Donald: &amp;quot;Freunde hab´ich viele, aber keine Freundinnen!&amp;quot;. Auch wird [[Bild:Donald und goofy.jpg|thumb|right|Donald und Goofy (© Disney)]]Donald öfters bei einem Fußballabend mit (nur einmal gezeigten) Freunden gesehen.&lt;br /&gt;
Eine gute Freundschaft verbindet Donald mit [[José Carioca]] und [[Panchito]], die allerdings in Brasilien beziehungsweise Mexiko leben, weshalb er sie sich nicht sonderlich häufig treffen kann. Wenn es aber der Fall ist, erleben sie [[Die drei Caballeros | wilde Abenteuer]], gehen auf [[Drei Caballeros | Reisen und &amp;quot;Weiberfang&amp;quot;]] oder versuchen sich in [[Mickys Clubhaus]] als Showact.&lt;br /&gt;
Donald ist außerdem mit [[Goofy]] befreundet, mit dem er auch ohne Micky die Welt bereist (siehe u.a. [[Crazy With The Heat]]). Möglicherweise versteht sich der Enterich deshalb gut mit den eher optimistischen Goofy, weil sich beide oft ungeschickt verhalten. Donalds Verhältnis zu seinem früheren Kollegen [[Micky]] ist da eher unklar. Es existiert zwar kein richtiger Hass zwischen ihnen, aber durchaus Konkurrenzkampf und es kommt öfters zu Streit. Allerdings ist Donald bei Mickys Geburtstagsfeiern anwesend (siehe [[LTB 318]] oder auch [[Mickey´s Birthday Party]]), was dann doch für eine Freundschaft spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Berufsleben===&lt;br /&gt;
[[Bild:LTBEE18.jpg|thumb|right|Das Cover der LTB Enten-Edition &amp;quot;Donald 1001 Jobs&amp;quot; (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
Donald hat in seinem Leben eine Unzahl von Berufen ausgeübt. Hier eine sehr unvollständige Liste: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuerwehrmann, Tierpfleger, Bademeister, Rettungsschwimmer, Museumsdiener, Glasermeister, Dorfschmied, Hühnerfarmer, Froschfarmer, Raketenschrottkehrer, Stationsvorsteher, Arbeiter im technischen Dienst des Wasserwerks, Hausmeister, Regenmacher, Straßenkehrer, Reinigungskraft im Nationalpark, Wurfbudenbetreiber, Ausfahrer für Bottichs Blecheimerfabrik, Pflanzendoktor, Landschaftsarchitekt, Gartenbaukünstler, Grenzpolizist, Schulpolizist, Verkehrspolizist, Installateur, Ausbilder des Amts für Entwicklungshilfe, Versicherungsvertreter, Vertreter von Dampforgeln, Wundermehl, Mini-Tonbandgeräten, Weihnachtskarten, antiken Schreibmaschinen und anderen Artikeln, Werbetexter, Lebende Schaufensterpuppe, Immobilienmakler, Briefträger, Landbriefträger, Hilfsbrieftaubenpostbote, Telegrammbote der Intertel, Testboxer für Maisbirnen, Rollmops-Eindoser, Oberkellner, Gastwirt des &amp;quot;Blutigen Butt&amp;quot;, Moteldirektor, Hoteldirektor, Kartoffelschalen-im-Abfalleimer-Feststampfer (vermutlich der absolute Tiefpunkt in Donalds Karriere), Liftboy, Sorgenmacher, Notschlosser, Sheriff von Bullet Valley, Kammerjäger, Schornsteinfeger, Kapitän in Sachen Import/Export, Tangfischer, Bergungsschiffer, Fährmann, Bootsverleiher, Spezial-Tiefseetaucher, Leuchtturmwärter, Fischzüchter, Tomatenzüchter, Autor des Schlagers &amp;quot;Der rührselige Cowboy&amp;quot;, Schauspieler, Stuntman, Pilot für die Perücken-Firma Glatznick &amp;amp; Co., Himmelsschreiber, Aushilfskraft der Bücherei, Lehrer, Geheimagent, Wissenschaftlich anerkannter Wünschelrutengänger, Chauffeur, Eistaxifahrer, Schlangenbeschwörer, Besitzer einer Fabrik für Flaumfederunterbetten, Detektiv, Kaufhausdetektiv, Nachtwächter, Geldeintreiber, Bäckermeister, Wachmann 4. Klasse der Küstenwache, Hundefänger, Erdnussverkäufer, Eis- und Popcornverkäufer, Reporter auf Knüllersuche, Schmetterlingsjäger, Bergschafzähler für das Forstamt, Gebäudereiniger, Fensterputzer, Flößer, Autor von &amp;quot;Hard Boiled&amp;quot;-Krimis, Transportunternehmer, Pop-Star (unter dem Namen &amp;quot;Donny-Donny, der tolle Typ mit dem irren Sound&amp;quot;), Haarkünstler, Besitzer eines Schönheitssalons, Glockendoktor, Kunstkritiker, Gewerbemäßiger Zerstörer, Milchmann, Profi-Fußballer beim FC Entenhausen, Brunnenbauer, Besitzer eines Pizza-Ladens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen diesen diversen Kurzzeit-Jobs, die oft mit einem Tritt in den Bürzel endeten, kam Donald immer mal wieder als Arbeiter in einer Margarinefabrik unter, wo er wechselweise als Laufbursche unterwegs war oder den Schaum aus dem Bottich schöpfte. In jüngerer Zeit wird er in den Entenhausener Margarinewerken auch verstärkt als Assistent an der Kleinstmengenverpackungsmaschine eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenher muss Donald oft unentgeltlich für seinen [[Dagobert Duck|Onkel Dagobert]] als Münzpolierer, Geldwender oder Lastesel auf dessen Expeditionen arbeiten, um seine Schuldenberge abzahlen zu können. Nicht vergessen werden soll auch Donalds mehrere Jahre andauernde Tätigkeit als Redakteur beim Entenhausener Kurier (siehe [[Tony Strobl]] und [[Donald Duck (Taschenbuch)|Donald Duck Taschenbuch]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Donald in seiner Karriere in vielen Berufen scheiterte, ist er keinesfalls unfähig. Regelmäßig bewies er sich als Meister seines Fachs, jedoch führten sein Temperament und ein fataler Hang zur Selbstüberschätzung immer wieder dazu, dass er trotz Talent kläglich scheitern musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bildergalerie: Donalds Jobs (alle Bilder © Egmont Ehapa) ====&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pech-auf-der-ganzen-Linie.jpg|150px]] || [[Bild:Der-größte-Knüller-aller-Zeiten.jpg|150px]] || [[Bild:Ein-blaublütiger-Rivale.jpg|250px]] || [[Bild:Der-betrügerische-Liebesberater.jpg|250px]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|als Verkehrspolizist || als angehender Reporter || als (falscher) Butler || als Blumenbote&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Bild:Der-unfreiwillige-Feuerwehrmann.jpg|150px]] || [[Bild:Der-Meisterdetektiv.jpg|150px]] || [[Bild:Wen-die-Muse-küsst.jpg|150px]] || [[Bild:Donaldus-der-vergessene-Erfinder.jpg|175px]] || [[Bild:Minnesängers-Freud-und-Leid.jpg|175px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|als Feuerwehrmann || als Privatdetektiv || als Schriftsteller || als Erfinder im antiken Rom || als Minnesänger im Mittelalter&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Bild:Donald-der-Superstürmer.jpg|175px]] || [[Bild:Machen-Kleider-glücklich.jpg|175px]] || [[Bild:Die-Geldfälscher-vom-Ahornwald.jpg|175px]] || [[Bild:Held-in-Badehosen.jpg|175px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|als Profi-Fußballer || als Unternehmer || als Pilot || als Würstchenverkäufer&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Bild:Sheriff-gesucht.jpg|300px]] || [[Bild:Auf-dem-Friedenspfad.jpg|175px]] || [[Bild:Der-schottische-Schlossgeist.jpg|175px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|als Sheriff || || als Führer in einem schottischen Schloss&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Bild:Grüne-Daumen.jpg|125px]] || [[Bild:LTB355.jpg|150px]] || [[Bild:LTB356.jpg|150px]] || [[Bild:Ltb359.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|als Gärtner || als Hundesitter (Cover)|| als Sheriff (Cover)|| als Spion (Cover)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Bild:Ltb361.jpg|150px]] || [[Bild:LTB363.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|als Ritter (Cover) || als Matrose (Cover)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hobbys ===&lt;br /&gt;
Ähnlich vielfältig wie seine Berufslaufbahn ist Donalds bisher angesammelte Liste von Steckenpferden. Neben beständigen Hobbys wie &amp;quot;Faulenzen&amp;quot;, &amp;quot;in der Hängematte liegen&amp;quot; und &amp;quot;Fernsehen&amp;quot; hat Donald auch diverse andere Freizeitgestaltungsmöglichkeiten für sich entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist Donald ein leidenschaftlicher Koch, dessen Gerichte in punkto Qualität (zumindest in den meisten italienischen Veröffentlichungen) innerhalb der Familie Duck nur von [[Oma Duck]] überflügelt werden. Am liebsten bäckt Donald für sich und seine Neffen Schmalzkringel, deren Duft regelmäißg [[Dagobert Duck|Onkel Dagobert]] anlockt. Dieser erschnorrt sich daraufhin zumeist ein ganzes Mittag- bzw. Abendessen von seinem Neffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des weiteren wurde Donald als talentierter Hausmusiker mit Hang zur Selbstinszenierung geschildert. In dem Bestreben, aus seinem Hobby einen Beruf zu machen, versuchte sich Donald hintereinander als Sänger, Basstubaspieler, Schlagzeuger und Ein-Mann-Orchester, um es an einer Orgel für Lokomotivpfeifen tatsächlich zu kurzzeitigem Ruhm zu bringen (WDC 165). Auch sein Schlager &amp;quot;[[Der rührselige Cowboy]]&amp;quot; wurde zu einem achtbaren Erfolg (WDC 137). Donalds breitgefächerter Musikgeschmack ist durch eine kurze Episode als Pop-Star &amp;quot;Donny-Donny&amp;quot; sowie seine Mitgliedschaft im Entenhausener Kammerorchester dokumentiert. Unglücklicherweise fielen dessen Streichinstrumente vollständig böhmischen Holzwürmern zum Opfer, woran Donald nicht ganz unschuldig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner frönte er diversen Sammelleidenschaften. Neben seltenen Münzen und Autogrammen prominenter Persönlichkeiten galt sein Interesse vor allem Briefmarken, auch wenn es ihm trotz vieler Mühen nicht gelang, seiner Sammlung die berühmte Rote Magenta einzuverleiben. Auch Disney-Comics haben es Donald angetan: er ist stolzer Besitzer von 3000 Micky-Maus-Heften, die allerdings bei einem Nachbarschaftsstreit mit [[Zacharias Zorngiebel|Zorngiebel]] einen beträchtlichen Wasserschaden erlitten haben dürften (WDC 38). Gerüchten zufolge liest er die Hefte sogar nachts im Bett (wo Lesen im Bett doch so ungesund sein soll).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer beim Kochen entspannt Donald am liebsten bei der Gartenarbeit und beim Angeln. Der Naturbursche kommt auch dadurch zum Vorschein, dass sein Interesse als Hobby-Fotograf vor allem Tiermotiven gilt, er ein anerkannter Echologe ist, und als Taucher die Wunderwelt des Meeres genießt. Weitere sportliche Interessen Donalds waren u.a. Wasserski, Body-Building, Autorennen und die Freuden des Drachensteigenlassens. Er ist ein exzellenter Schwimmer, Schlittschuhläufer und Bogenschütze, aber nur mäßig begabter Golfspieler, Skispringer und -langläufer. Seine tänzerischen Aktivitäten reichen von Rock&#039;n&#039;Roll bis Walzer, je nachdem, was in Entenhausen gerade in Mode ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit noch nicht ausgelastet, versuchte er sich als glückloser Laienschauspieler, vom Pech verfolgter Zauberkünstler und in der hohen Dichtkunst (&amp;quot;Holdes Wesen in Engelsgestalt, so wonniglich und wundersam zu schaun...&amp;quot;). Seine chemischen Experimente führten zu so explosiven Ergebnissen wie dem &amp;quot;Duckamit&amp;quot; und einer kosmischen Bombe. Donald war kurzzeitig Anhänger des Knoblismus und ist Mitglied der Entenhausener Elternvereinigung, des Klubs der Blumenfreunde, des städtischen Surf-Klubs und der Baseballmannschaft Popper-Süd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bildergalerie: Donalds liebste Aktivitäten (alle Bilder © Egmont Ehapa) ====&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Bild:Voll-versiebt.jpg|175px]] || [[Bild:Tor-oder-nicht-Tor.jpg|175px]] || [[Bild:Die-Supertaktik.jpg|175px]] || [[Bild:Unter-Rittern.jpg|175px]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fußball ||  ||  || Ritter-Rollenspiele&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Bild:Die-Algenplage-Panel.jpg|175px]] || [[Bild:Der-König-der-Windsurfer.jpg|175px]] || [[Bild:Urlaub-unter-Piraten.jpg|175px]] || [[Bild:Die-gestrandete-Galeone.jpg|175px]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Baden ||Surfen  ||Segeln  || Reisen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Bild:Mit-dem-Kopf-durch-die-Wand.jpg|175px]] || [[Bild:Alles-für-die-Fische.jpg|175px]] || [[Bild:Die-Sesterze-des-Serbulon.jpg|175px]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kochen ||Fischzucht ||Raufen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Bild:Meister-des-Origami.jpg|150px]] ||[[Bild:Kreuzfahrt-mit-Überraschungen.jpg|200px]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Origami ||Tanzen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Bild:LTBExtra1.jpg|175px]] || [[Bild:LTBEE10.jpg|175px]] || [[Bild:LTB353.jpg|175px]] || [[Bild:Ltb367.jpg|175px]] || [[Bild:LTB366.jpg|175px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fußball (Cover) || Reisen (Cover) || Baden (Cover) || Wasserski (Cover) || am Strand liegen (Cover)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Donald und Tiere===&lt;br /&gt;
Donald mag zwar äußerlich ein Erpel sein, ein Tier ist er allerdings noch lange nicht. Was auch Tick, Trick und Track wissen: &amp;quot;Onkel Donald ist kein Tier!&amp;quot; (&amp;quot;Jagd auf das Einhorn&amp;quot; von [[Carl Barks]]). Die Donaldisten haben diesen Zustand, in der eine Figur nur äußerlich Enten sind, Anatid getauft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch hat Donald es auch häufig mit Tieren im eigentlichen Sinne zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühesten Geschichten und Fernsehauftritten hat Donald eine höllische Abneigung gegenüber Tieren wie Ratten, Schweinen, zugelaufenen Hunden, Stinktieren und besonders den Backenhörnchen [[Chip und Chap|Ahörnchen und Behörnchen]].  Dies hält sich bis in die heutigen Comics. Ein häufig wiederkehrender Thematik sind etwa Tick, Trick und Tracks Versuche, mal heimlich und mal weniger Heimlich, wilde oder zugelaufene Tiere im Hause Duck aufzunehmen, eine Tatsache, die bei Donald häufig zu verstärkten Aggressionen führt (&amp;quot;Arturo, der Affe&amp;quot; (OS 29-03), &amp;quot;Der russische Rassehund&amp;quot; (WDC  70), &amp;quot;Hilfreiche Tiere&amp;quot; (WDC 106), etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später hat er aber häufig selber Haustiere, wie zum Beispiel den Bernhardiner [[Bolivar]] (auch &#039;&#039;Bernie&#039;&#039;). In der Geschichte &amp;quot;&#039;&#039;[[Joe from Singapore]]&#039;&#039;&amp;quot; (&#039;&#039;Lore aus Singapore&#039;&#039;) hat Donald neben ihm auch noch eine Katze namens [[Schnurrli]] (engl. &#039;&#039;Tabby&#039;&#039;). Diese Katze wurde später von [[Dick Kinney]] und [[Al Hubbard]] wieder eingeführt; in deren Geschichten um [[Dussel Duck]] hat Schnurrli, die hier aber je nach Übersetzung anders heißt, verständlicherweise Höllenpanik vor Besuchen Dussels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des weiteren sind ihm auch Vögel nicht fremd. Sie tauchen unter anderem in den Geschichten &#039;&#039;[[Talking Parrot]]&#039;&#039; (&#039;&#039;Klara will keinen Keks&#039;&#039;) als Papagei Klara auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Barks-Geschichten zeigen mit Fischen überfüllte Aquarien als Hintergrund-Gags. Barks hat solche Details aber unterlassen, nachdem seine Frau Garé ihn darauf aufmerksam machte, dass Kinder derartiges vielleicht nachmachen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Donald-Duck Sonderheft 230 hat Wolfgang J. Fuchs diesem Thema einen Artikel, mit dem Titel &amp;quot;Donald und das liebe Vieh&amp;quot; in der Reihe &amp;quot;Entenhausener Geschichte(n)&amp;quot; gewidmet. p&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donald Duck ist...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... der Neffe von [[Dagobert Duck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... der Onkel von [[Tick, Trick und Track]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... der Sohn von [[Degenhard Duck]] und [[Dortel Duck]] (nach [[Don Rosa]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... der Enkel von [[Dorette Duck]] (Oma Duck)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... der Ururenkel von [[Emil Erpel]], dem Gründer von [[Entenhausen]] (nach [[Don Rosa]] u.a.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... der Zwillingsbruder von [[Della Duck]] (nach [[Don Rosa]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... der Vetter von [[Gustav Gans]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... der Vetter von [[Dussel Duck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... der Verlobte von [[Daisy Duck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Donald Duck in anderen Sprachen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Chinesisch (Mandarin): 唐老鴨 (Táng Lăo Yā) (Táng = Tang Dynastie, Yā = Ente) &lt;br /&gt;
*Dänisch: Anders And &lt;br /&gt;
*Englisch: Donald Duck&lt;br /&gt;
*Finnisch: Aku Ankka &lt;br /&gt;
*Französisch: Donald Duck &lt;br /&gt;
*Italienisch: Paperino &lt;br /&gt;
*Japanisch: ドナルドダック (Donarudo Dakku) &lt;br /&gt;
*Kroatisch: Pajo Patak&lt;br /&gt;
*Niederländisch: Donald Duck &lt;br /&gt;
*Norwegisch: Donald Duck &lt;br /&gt;
*Polnisch: Kaczor Donald (kaczor = Erpel)&lt;br /&gt;
*Portugiesisch: Pato Donald (pato = Ente)&lt;br /&gt;
*Schwedisch: Kalle Anka&lt;br /&gt;
*Ungarisch: Donald Kacsa&lt;br /&gt;
*Russisch: Donald Dak&lt;br /&gt;
*Türkisch: Donal McVak&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Donald in der Musik ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Donaldelton2.jpg|thumb|right|Elton John in einem Donald-Kostüm]]&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner hohen Popularität wurde Donald auch außerhalb von Film und Cartoons genutzt, so auch im Bereich der Musik. Neben Platten mit Musik aus seinen Filmen und über ihn selbst, ließ man Donald (beziehungsweise [[Clarence Nash]] oder andere Donald-Sprecher) trotz seiner quakenden Stimme auch singen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ersten Fälle, in dem ein Song aus einem Donald Cartoon zu einem großen Erfolg in den Vereinigten Staaten wurde, war 1942, als das gleichnamige Titellied aus [[Der Fuehrers Face]] zu einem sehr beliebten Spottlied gegenüber den Nazis wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lied wurde damals von Spike Jones und seiner Band, den City Slikers, gesungen, 1983 wurde es von Mel Brooks in &#039;&#039;Sein oder Nichtsein&#039;&#039; wieder verwendet.&lt;br /&gt;
Bereits zum Zeitpunkt der Kinoveröffentlichung waren die Lieder aus den Donald-[[Meisterwerk]]en [[Saludos Amgigos]] und [[Drei Caballeros]] häufig gespielte und interpretierte Hits, und einige Jahre später nahm [[Bing Crosby]] &#039;&#039;You Belong to my Heart&#039;&#039; neu auf, worauf das Lied nochmal zu einem Erfolg wurde. Die Crosby-Version des Liedes wurde von den Disney-Studios im [[Pluto]]-Cartoon [[Pluto&#039;s Blue Note]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieder, in denen Donalds Stimme zu hören waren kamen schließlich auf, als Disney ins Fernsehgeschäft einstieg: In der [[Disneyland (Show) | Disneyland-Show]] und ihren Nachfolgern sowie im [[Mickey Mouse Club]] durften die klassischen Disney-Figuren öfter Mal ein Lied anstimmen und so auch Donald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der amerikanischen Popkultur am tiefsten verwurzelt ist der &#039;&#039;Mickey Mouse March&#039;&#039;, während dem Donald frech seinen Namen als Antwort auf die Frage &amp;quot;&#039;&#039;Who&#039;s the Leader of our Club&#039;&#039;&#039;&amp;quot; rief.&lt;br /&gt;
Ebenfalls sehr bekannt waren &#039;&#039;[[Quack Quack Quack, Donald Duck]]&#039;&#039;, das während einem Donald-Special der von [[Walt Disney]] moderierten [[Disneyland]]-Fernsehreihe gespielt wurde, sowie die in späteren Cartoons verwendete Erkennungsmelodie der Donald-Filme: Der von [[Oliver Wallace]] geschriebene &#039;&#039;[[Donald Duck Song]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 feierte der Discjockey [[Rick Dees and His Cast of Idiots]] mit seinem satirischen Disco Novelty Song &#039;&#039;[[Disco Duck (1976)|Disco Duck]]&#039;&#039; seinen einzigen Nummer Eins-Hit. Während des Songs, der die Geschichte einer Ente, die in die Disco geht und wild herumtanzt und dabei auch auf Elvis Presley trifft, ist eine Donald-ähnliche Stimme zu hören. Lange Zeit verbreiteten die Medien das Gerücht, dass Donald-Sprecher [[Clarence Nash]] dafür zuständig gewesen sei. Dies ist jedoch falsch, in Wahrheit hat Ken Pruett, ein Freund von Rick Dees, die Entenstimme eingesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 antwortete Disney jedoch auf den Disco-Boom und auch auf diesen Song, indem das Album [[Mickey Mouse Disco]] auf den Markt gebracht wurde. Auf dieser Schallplatte befand sich auch der Song &#039;&#039;Macho Duck&#039;&#039;, während dem Nash einige Zeilen mit Donalds Stimme singt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während den 70er Jahren machte außerdem [[Elton John]] auf sich aufmerksam, indem er in Donald-Kostümen auftrat. Eigener Aussage nach wollte er so seine Liebe zu Disney ausdrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem in den 90er Jahren veröffentlichte [[Walt Disney Records]] zahlreiche CDs mit von Disney-Figuren gesungenen Versionen von Charterfolgen und/oder neu geschriebenen Liedern, deren Zielgruppe vornehmlich Kinder waren. Auf diesen CDs wird Donald meistens seltener verwendet, um so die Verständlichkeit zu gewähren. Häufig spricht Donald auch nur vor, nach oder während der Lieder, und singt im Gegensatz zu anderen Figuren eher selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge ihres durch den ARD [[Disney Club]] geförderten Erfolges sang der Kinderstar [[Gwen]] Anfang der 90er Jahre ebenfalls einen Song namens &#039;&#039;[[Disco Duck (1990)|Disco Duck]]&#039;&#039;, der mit Ausnahme des Titels und einer ähnlichen Handlung nichts mit dem 70er Jahre Lieds gemein hat und im Gegensatz zu ihm auch von Donald Duck handelt. &lt;br /&gt;
1995 veröffentlichte der deutsche Musikverlag Polydor auf der Höhe des &#039;&#039;Eurodance&#039;&#039;-Booms und als Teil der internationalen Aktion &#039;&#039;[[That&#039;s Donald]]&#039;&#039; die Maxi CD &#039;&#039;[[Mr. Duck]]&#039;&#039;, die 5 Tracks enthält. Ein Videoclip zu diesem &#039;&#039;Eurodance&#039;&#039;-Song über Donald ist auf dem Video &#039;&#039;That&#039;s Donald&#039;&#039; von 1995 enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Serien, Spiele und Cartoons==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Oscar]]nominierte Cartoons===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kursiv&#039;&#039; geschriebene Titel gewannen den Oscar für den besten Cartoon.&lt;br /&gt;
*[[Good Scouts]] (1937)&lt;br /&gt;
*[[Truant Officer Donald]] (1941)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;[[Der Fuehrers Face]]&#039;&#039; (1943)&lt;br /&gt;
*[[Donald´s Crime]] (1945)&lt;br /&gt;
*[[Chip an´Dale]] (1947)&lt;br /&gt;
*[[Tea for Twohundred]] (1948)&lt;br /&gt;
*[[Toy Tinkers]] (1949)&lt;br /&gt;
*[[Rugged Bear]] (1953)&lt;br /&gt;
*[[No Hunting]] (1955)&lt;br /&gt;
*[[Donald im Land der Mathemagie]] (1959)&lt;br /&gt;
*[[Mickys Weihnachtsgeschichte]] (1983)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fernsehserien===&lt;br /&gt;
*[[DuckTales]] (1987-1990) (Gastauftritte in mehreren Folgen)&lt;br /&gt;
*[[Bonkers]] (1993-1995) (Cameo in der Pilotfolge) &lt;br /&gt;
*[[Quack Pack]] (1996-1997) (Hauptrolle)&lt;br /&gt;
*[[Neue Micky Maus Geschichten]] (1999-2000) (Eine der Hauptrollen)&lt;br /&gt;
*[[Mickys Clubhaus]](2001-2003) (Eine der Hauptrollen)&lt;br /&gt;
*[[Micky Maus Wunderhaus]] (ab 2006) (Eine der Hauptrollen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Donald Duck in Computer- und Videospielen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Commodore 64====&lt;br /&gt;
*Eines der ersten Computerspiele mit Donald Duck als einer der Haputfiguren war [[Al Lowe]]s [[Donald Duck&#039;s Playground]].&lt;br /&gt;
*Ein anderes Donald-Duck Spiel für den C 64 war &#039;&#039;[[Donald the Hero]]&#039;&#039; von [[Frank Abbing]] das 1988 auf einer &amp;quot;Magic Disk 64&amp;quot; veröffentlicht wurde. Das Spiel wurde wahrscheinlich ohne Lizenz von Disney veröffentlicht.&lt;br /&gt;
*DuckTales The Quest for Gold (1990)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Commodore Amiga====&lt;br /&gt;
*[[Ducktales-The Quest for Gold]] (1990)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Apple II====&lt;br /&gt;
*[[Ducktales-The Quest for Gold]] (1990)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sega Master System====&lt;br /&gt;
*[[Lucky Dime Caper]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sega Game Gear====&lt;br /&gt;
*[[Lucky Dime Caper]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sega Mega Drive====&lt;br /&gt;
*[[Quackshot]]&lt;br /&gt;
*[[World of Illusion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Super Nintendo====&lt;br /&gt;
*Donald in [[Maui Mallard]]&lt;br /&gt;
*[[Donald Mahou No Boushi]] (&#039;&#039;nur in Japan erschienen&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Game Boy Color====&lt;br /&gt;
*Donald Duck [[Quack Attack]] (eigentlich: Donald Duck &amp;quot;Qu@ck Att@ck&amp;quot; ?*!)&lt;br /&gt;
*[[Disneys Magical Tetris]]&lt;br /&gt;
*[[Mickeys Speedway]] USA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Game Boy Advance====&lt;br /&gt;
*[[Donald Duck Adv@nce]]&lt;br /&gt;
*[[Kingdom Hearts]]: Chain of Memories&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sony Playstation====&lt;br /&gt;
*Donald Duck - Qu@ck Att@ck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nintendo 64====&lt;br /&gt;
*Disneys Magical Tetris&lt;br /&gt;
*Mickeys Speedway USA&lt;br /&gt;
*Donald Duck - Qu@ck Att@ck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sony Playstation 2====&lt;br /&gt;
*[[Donald Duck Phantomias]]&lt;br /&gt;
*[[Kingdom Hearts]]&lt;br /&gt;
*[[Kingdom Hearts 2]]&lt;br /&gt;
*[[Disney Golf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nintendo GameCube====&lt;br /&gt;
*Donald Duck - Qu@ck Att@ck&lt;br /&gt;
*[[Donald Duck Phantomias]]&lt;br /&gt;
*[[Disney Sports Soccer]]&lt;br /&gt;
*[[Disney Sports Basketball]]&lt;br /&gt;
*[[Disney Sports Skateboarding]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====PC====&lt;br /&gt;
*[[Ducktales-The Quest for Gold]] / MS DOS (1990)&lt;br /&gt;
*Donald Duck - Qu@ck Att@ck&lt;br /&gt;
*[[Donald Duck&#039;s Playground]] (Download [http://www.dosgamesarchive.com/download/game/192 hier])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Liste aller Donald Duck Cartoons]]&lt;br /&gt;
*[[D.O.N.A.L.D.]]&lt;br /&gt;
*[[Donald Duck (Taschenbuch)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.donald.org/ Webpräsenz der Donaldisten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Duck-Universum ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeLukilu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Der_Stammbaum_der_Ducks&amp;diff=56144</id>
		<title>Der Stammbaum der Ducks</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Der_Stammbaum_der_Ducks&amp;diff=56144"/>
		<updated>2010-01-02T16:41:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DeLukilu: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Werk von &#039;&#039;J. A. Grote&#039;&#039;. Für &#039;&#039;Don Rosas&#039;&#039; Stammbaum der Ducks siehe [[Stammbaum der Ducks (Don Rosa)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Stammbaum der Ducks&#039;&#039;&#039; ist eines von drei Standardwerken von [[Johnny A. Grote]]. Darin dreht es sich um die Familie und die Vorfahren von [[Donald Duck]], die ein Detektiv im Auftrag von [[Dagobert Duck]] erforscht. Das ganze ist eine Art Roman mit vielen Illustrationen und einem beigefügten Stammbaum, der allerdings in der ersten Version einen groben Fehler enthielt, der [[Oma Duck]] zu [[Donald]]s Mutter machte. Es wurde aber lediglich ein Bild vergessen und der Fehler wurde später wieder behoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze basiert nur auf den Werken von [[Carl Barks]] und [[Erika Fuchs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachliteratur ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeLukilu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Das_h%C3%A4ssliche_Entlein&amp;diff=56105</id>
		<title>Das hässliche Entlein</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Das_h%C3%A4ssliche_Entlein&amp;diff=56105"/>
		<updated>2010-01-01T20:11:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DeLukilu: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Das hässliche Entlein&#039;&#039;&#039; ist ein Märchen von [[Hans Christian Andersen]] und der Titel zweier Cartoons aus der [[Silly Symphony]]-Reihe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Das hässliche Entlein (1931)]] (schwarz-weiß), Regie von [[Wilfred Jackson]]&lt;br /&gt;
*[[Das hässliche Entlein (1939)]] (farbig), Regie von [[Jack Cutting]][[Bild:Entlein.JPG|thumb|right|Das hässliche Entlein erblickt sein Spiegelbild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhalt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Entennmutter brütet sechs muntere und kleine Küken aus! Doch da gibt es noch ein siebtes Ei! Dieses Ei ist besonders groß und es dauerte lange, bis ein graues Entlein daraus schlüpfte! Die sechs Küken lernten schnell, doch das graue Entlein war nicht nur tollpatschig, sondern auch selten hässlich! Die Tiere verspotteten es, weil es dumm und hässlich war, und keines von ihnen wollte mit ihm spielen! Nachdem dem siebten Entlein alles zu viel wurde, beschloss es, davon zu laufen! Er traf zwei Gänse! Diese zwei Wesen wussten aber auch nicht wesshalb dieses außergewöhnliche Entlein so hässlich war! Die beiden Gänse warnten das Entlein vor den Jägern, denn alleine könnte es für das Entlein in der Gesellschaft der Jäger gefährlich werden! Doch das Entlein begegnete keinen Jägern, sondern einer alten Bäuerin die ihn für eine Gans hielt und desshalb in einen Käfig sperrte, damit er Eier legt! Es konnte da drinnen jedoch keine Eier legen! Eines Nachts jedoch öffnete die Bäuerin die Käfigtür aus Versehen! Das Entlein beschloss zu flüchten, weil er dachte, er würde eines Tages geschlachtet werden! Als am nächsten Tag die Sonne auf ging, da versteckte sich das Entlein in einem Schiff! Dieses Schiff lag am Ufer eines schönen Sees! Das Entlein beschloss eine Weile in seinem Versteck zu bleiben! Es beobachtete immer wieder die schönen, stolzen Schwäne und wünschte sich, auch einmal so schön zu sein! Als der Winter über das Land kam musste das Entlein sein Versteck verlassen um Nahrung zu suchen! Seine kräfte ließen ihn im stich als es zu schneien begann! Doch es hatte Glück, ein Bauer sah es und nahm es mit nach Hause! Die Familie kümmerte sich den Winter über um das Entlein! Doch als der Frühling kam brachte der Bauer das kleine Entlein wieder an den See! Traurig blickte das Entlein in den See in und erschrack! In seinem Spiegelbild sah es keine hässliches Entlein, sondern einen prächtigen und großen Schwan!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Begriffserklärung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffsklärung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeLukilu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Das_h%C3%A4ssliche_Entlein&amp;diff=56104</id>
		<title>Das hässliche Entlein</title>
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		<updated>2010-01-01T20:11:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DeLukilu: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Das hässliche Entlein&#039;&#039;&#039; ist ein Märchen von [[Hans Christian Andersen]] und der Titel zweier Cartoons aus der [[Silly Symphony]]-Reihe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Das hässliche Entlein (1931)]] (schwarz-weiß), Regie von [[Wilfred Jackson]]&lt;br /&gt;
*[[Das hässliche Entlein (1939)]] (farbig), Regie von [[Jack Cutting]][[Bild:Entlein.JPG|thumb|right|Das hässliche Entlein erblickt sein Spiegelbild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Begriffserklärung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriffsklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhalt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Entennmutter brütet sechs muntere und kleine Küken aus! Doch da gibt es noch ein siebtes Ei! Dieses Ei ist besonders groß und es dauerte lange, bis ein graues Entlein daraus schlüpfte! Die sechs Küken lernten schnell, doch das graue Entlein war nicht nur tollpatschig, sondern auch selten hässlich! Die Tiere verspotteten es, weil es dumm und hässlich war, und keines von ihnen wollte mit ihm spielen! Nachdem dem siebten Entlein alles zu viel wurde, beschloss es, davon zu laufen! Er traf zwei Gänse! Diese zwei Wesen wussten aber auch nicht wesshalb dieses außergewöhnliche Entlein so hässlich war! Die beiden Gänse warnten das Entlein vor den Jägern, denn alleine könnte es für das Entlein in der Gesellschaft der Jäger gefährlich werden! Doch das Entlein begegnete keinen Jägern, sondern einer alten Bäuerin die ihn für eine Gans hielt und desshalb in einen Käfig sperrte, damit er Eier legt! Es konnte da drinnen jedoch keine Eier legen! Eines Nachts jedoch öffnete die Bäuerin die Käfigtür aus Versehen! Das Entlein beschloss zu flüchten, weil er dachte, er würde eines Tages geschlachtet werden! Als am nächsten Tag die Sonne auf ging, da versteckte sich das Entlein in einem Schiff! Dieses Schiff lag am Ufer eines schönen Sees! Das Entlein beschloss eine Weile in seinem Versteck zu bleiben! Es beobachtete immer wieder die schönen, stolzen Schwäne und wünschte sich, auch einmal so schön zu sein! Als der Winter über das Land kam musste das Entlein sein Versteck verlassen um Nahrung zu suchen! Seine kräfte ließen ihn im stich als es zu schneien begann! Doch es hatte Glück, ein Bauer sah es und nahm es mit nach Hause! Die Familie kümmerte sich den Winter über um das Entlein! Doch als der Frühling kam brachte der Bauer das kleine Entlein wieder an den See! Traurig blickte das Entlein in den See in und erschrack! In seinem Spiegelbild sah es keine hässliches Entlein, sondern einen prächtigen und großen Schwan!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeLukilu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Weetabix&amp;diff=56070</id>
		<title>Weetabix</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Weetabix&amp;diff=56070"/>
		<updated>2009-12-30T13:36:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DeLukilu: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Weetabix, von der britischen Firma Weetabix Limited, ist ein Vollkorn-Weizen-Keks, der in Milch oder Saft eingeweicht in einer Schüssel typischerweise zum Frühstück gegessen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Weetabix seit etwa 60 Jahren ein klassischer Bestandteil des englischen Frühstücks ist, ist es in Deutschland kaum bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Vereinigten Staaten, Australien und Neuseeland werden von anderen Herstellern ähnliche Produkte wie Weet-Bix angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Weetabix wurden weitere Produkte abgeleitet, die mit Zusatzstoffen versehen sind, zum Beispiel Mini Weetabix Banane. Diese Frühstücksflocken sind speziell auf die Zielgruppe Kinder ausgerichtet. Auf den Looters ist Micky die Titelfigur, auf den Princess Stars die Disney-Prinzessinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.weetabix.de/ Deutsche Internetpräsenz von Weetabix]&lt;br /&gt;
*[http://www.weetabix.de/brands/disney/ Disney-Produkte von Weetabix]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebensmittel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeLukilu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Fluch_der_Karibik&amp;diff=56069</id>
		<title>Fluch der Karibik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Fluch_der_Karibik&amp;diff=56069"/>
		<updated>2009-12-30T13:29:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DeLukilu: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:403px-Pirates of the Caribbean movie.jpeg|thumb|right|Eines der US-Kinoposter (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039;&#039; (Originaltitel: &#039;&#039;Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl&#039;&#039;) ist eine gemeinsame Spielfilmproduktion von [[Walt Disney Pictures]] und [[Jerry Bruckheimer | Jerry Bruckheimer Films]]. Seine Weltpremiere erlebte der Film am 28. Juni 2003, regulär in die US Kinos kam er ab dem 9. Juli 2003. In Deutschland wurde &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; ab dem 2. September 2003 aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist zudem der erste Film unter dem Disney Namen, der in den USA eine &#039;&#039;PG-13&#039;&#039; Freigabe erhielt, die bisherigen Filme erhielten allesamt niedrigere Altersfreigaben. Zugleich wurde er zum bis dahin erfolgreichsten Spielfilm, sowohl von [[Walt Disney Pictures]], als auch von [[Jerry Bruckheimer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Action-Abenteuer-Comedy-Film basiert auf der Disneyland Attraktion [[Pirates of the Caribbean]] und spielt in der Piraten besetzten Karibik des frühen 18. Jahrhunderts. Regie führte [[Gore Verbinski]], die Hauptdarsteller sind [[Johnny Depp]], [[Geoffrey Rush]], [[Orlando Bloom]] und [[Keira Knightley]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 wurde &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; erfolgreich fortgesetzt: [[Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2]] spielte noch mehr ein als sein Vorgänger und 2007 erschien der [[Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt | dritte Teil]] der Kinoreihe. Für einen vierten Kinofilm soll Johnny Depp schon unterschrieben haben, wobei mit einem Kinostart nicht vor 2011 zu rechnen sei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Handlung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein britisches Schiff mit Kurs auf die Karibik, wo Weatherby Swann in Port Royal auf Jamaika neuer Gouverneur werden soll, fährt durch eine Nebelbank. Die noch junge Tochter des Gouverneurs, Elizabeth, steht am Bug und singt ein Lied über Piraten. Im Nebel entdeckt Elizabeth ein Schiffswrack und einen Jungen, der hilflos im Wasser treibt und der einzige Überlebende des Schiffes zu sein scheint. Die Besatzung des britischen Schiffes rettet den Jungen, der sich als [[Will Turner]] vorstellt. Elizabeth entdeckt an seinem Hals ein Medaillon  mit einem Totenkopf, welches sie erschrocken an sich nimmt. Sie glaubt, dass Will ein Pirat ist und will verhindern, dass jemand davon erfährt. Als Elizabeth das Medaillon genauer betrachtet, entdeckt sie im Wasser ein Schiff mit schwarzen, zerrissenen Segeln, an dessen Mast eine Piratenflagge weht.&lt;br /&gt;
[[Bild:MissSwann.jpeg|thumb|left|[[Keira Knightley]] als Elizabeth Swann (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Acht Jahre später: Elizabeth wacht aus einem Traum auf, in dem sie sich an dieses Ereignis zurückerinnert. Sie hängt sich das Medaillon um, welches sie in einem Geheimfach ihrer Schublade versteckt, als ihr Vater sich ankündigt. Sie versteckt ihren Halsschmuck in ihrem Dekolletee und erlaubt ihrem Vater den Eintritt. Dieser schenkt seiner Tochter ein Korsett und spricht darüber, das Norrington an diesem Tag zum Commodore ernannt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eingangshalle des Anwesens wartet währenddessen Will Turner auf den Gouverneur. Will ist mittlerweile ein talentierter Schmied und übergibt dem Gouverneur das Schwert, das er für Norringtons Feier schmieden sollte. Swann ist begeistert und lobt die Klinge. Elizabeth kommt die Treppen herunter und freut sich sehr darüber, Will wiederzusehen. Sie erzählt ihm, dass sie diese Nacht von ihrer ersten Begegnung träumte und bittet Will darum, sie zu duzen, was dieser jedoch aus Respekt vor ihrem Titel ablehnt.&lt;br /&gt;
Ungefähr zur selben Zeit nähert sich [[Captain Jack Sparrow]] in einem untergehenden Schiff dem Hafen von Port Royal. Dieser begibt sich sofort auf die Suche nach einem neuen Schiff, mit dem er wieder in See stechen kann.&lt;br /&gt;
[[Bild:Fluch d karibik.jpg|thumb|right|Deutsches Kinoposter zu &#039;&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039;&#039; (© Disney/Bruckheimer)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Elizabeth nach der Feier für Norrington aufgrund ihres engen Korsetts in Ohnmacht fällt und die Klippen herunterstürzt, während dieser versucht, ihr einen Heiratsantrag zu machen, befindet sich Jack Sparrow inmitten einer Diskussion mit zwei Aufsehern. Diese sprechen mit Sparrow unter anderem über das sagenumwobene Schiff &#039;&#039;Black Pearl&#039;&#039; und darüber, ob Sparrow nun ein meuternder und kapernder Pirat sei oder nicht. Sparrow erblickt, wie Elizabeth ins Meer stürzt und rettet diese vor dem Ertrinken. Er bemerkt das Medaillon an Elizabeths Hals, welches kurz zuvor eine mysteriöse Welle und einen Wetterumschwung auslöste. Sparrow fragt Swann nach der Herkunft ihres Medaillons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin wird er jedoch von der Garde umstellt und als Pirat enttarnt. Um sich aus der misslichen Lage zu befreien droht er an Elizabeth Leid zuzufügen, wenn man ihm nicht sofort sein Hab und Gut wiedergibt. Kaum ist dies Geschehen flieht Sparrow in die Werkstatt eines Schmieds. Dort versucht er zunächst sich von seinen Handschellen, die ihm die Garde anlegte, zu befreien. Allerdings wird sein Vorhaben von Will Turner gestört, der ihn sogleich zu einem Kampf herausfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kampf wird von Wills trunkenem Chef unterbrochen, der während des Gefechts aufwacht und Sparrow mit einer Flasche hinterrücks niederschlägt.&lt;br /&gt;
Norrington betritt mit seinem Gefolge die Werkstatt und nimmt Sparrow gefangen.&lt;br /&gt;
Als die Nacht über Port Royal hereinbricht erreicht die Black Pearl den Hafen und beginnt mit einem Angriff. Neben mehreren Kanonenschlägen auf die Türme und das Gefängnis der Hafenstadt besteht der Angriff hauptsächlich aus den plündernden Piraten. Einige von ihnen begeben sich in das Haus des Gouverneurs und versuchen Elizabeth das Medaillon zu stehlen. Da sie auf ihr Recht zu verhandeln besteht (mit dem Aufruf &amp;quot;Parlez!&amp;quot;) müssen die zwei Piraten Pintell und Ragetti Elizabeth ohne Anwendung von Gewalt auf das Schiff mitnehmen, wo Elizabeth mit dem Captain verhandeln kann. Währenddessen wird Will bei seinem Kampf gegen die Piraten niedergeschlagen. Des weiteren treffen zwei Piraten auf Jack, der im Gefängnis sitzt. In dem Gespräch zwischen ihnen wird klar, dass sie Sparrow von früher kennen. Als er erwähnt, dass Meuterer in den tiefsten Kreis der Hölle kommen packt eines der Black Pearl Besatzungsmitglieder Sparrow am Hals und beschimpft ihn. Der Arm des Piraten befindet sich im Mondlicht und erscheint nur als Knochengerippe.&lt;br /&gt;
Der Fluch aus den Geschichten über die &amp;quot;untote&amp;quot; Crew der Black Pearl ist also wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elizabeth versucht sich zur gleichen Zeit auf Deck der Black Pearl als Verhandlungsgegnerin von Barbossa, wird von ihm jedoch übervorteilt. Elizabeth, die sich als Elizabeth Turner ausgibt, übergibt ihm ihr Medaillon und wird dennoch von der Crew entführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen stürmt Will zu Norrington. In der vergangenen Nacht sah er noch, wie Elizabeth entführt wurde und möchte sich nun an ihrer Rettung beteiligen. Will wird jedoch nicht Ernst genommen, er sei nur ein Schmied und nicht beim Militär, weshalb er nicht an der Rettungsaktion beteiligt sein soll. Außerdem weist Norrington ihn darauf hin, dass er nicht der Einzige ist, der sich um Elizabeth sorgt.&lt;br /&gt;
[[Bild:JackandWill.jpeg|thumb|left|Jack und Will kapern die Interceptor (© Disney/Bruckheimer)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sucht Will heimlich Jack Sparrow auf. Dieser verspricht ihm seine Hilfe, als er Wills Namen erfährt. Will befreit Jack, und gemeinsam kapern sie mit einem Trick die Interceptor, das schnellste Schiff der Flotte. Sie steuern Tortuga an, wo sie eine Crew anheuern wollen, mit der sie die Black Pearl einholen und Elizabeth befreien möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese befindet sich in der Kabine von Barbossa bei einem fürstlichen Abendmahl. Nun wird der Plan der Piratencrew klar: Barbossa braucht das Medaillon und das Blut von einem Nachkommen des Crewmitglieds Turner um den Fluch aufzulösen. Barbossa erklärt Elizabeth beim Abendessen ausführlich, wie es dazu kam, dass die Crew verflucht wurde: Sie stahlen einen verfluchten Atztekenschatz, der jeden, der ihn nimmt zu Untoten verdammt, die nicht sterben können, aber auch nichts fühlen und schmecken können. Im Mondlicht soll sich ihre wahre Gestalt zeigen. Elizabeth glaubt Barbossa nicht und greift ihn an. Dieser bleibt unbeschadet und jagt Elizabeth aufs Deck, wo sich die Crew in Zombiegestalt um die Instandhaltung des Schiffes kümmert.&lt;br /&gt;
Elizabeth erschrickt sich fast zu Tode und flieht in eine Kabine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will dagegen erfährt am nächsten Tag von Jack, dass dieser seinen Vater kannte. Wills Vater hieß angeblich &amp;quot;Stiefelriemen Bill&amp;quot; und war ein mit Sparrow befreundeter Pirat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam löst sich die verworrene Story auf: Die Piraten der Black Pearl segelten ursprünglich unter Jack Sparrow, meuterten jedoch und ernannten Barbossa zum neuen Kapitän. Wills Vater hielt als einziger zu Sparrow und wurde deshalb in die Untiefen des Meeres geworfen. seine verfluchte Münze schickte er vor seinem Tod zu seinem letzten Nachkommen. Die Piraten denken, Elizabeth wäre Stiefelriemen Bills Tochter und möchten darum auf der Isla de Muerta den Fluch auflösen. In Wahrheit brauchen sie aber das Blut von Will Turner, was wiederum nur Sparrow weiß und ausnutzen möchte.&lt;br /&gt;
[[Bild:BarboosaZombie.jpeg|thumb|right|Der Untote Barbossa (© Disney/Bruckheimer)]] &lt;br /&gt;
In Tortuga heuert Sparrow eine Crew an und sticht am nächsten Morgen mitsamt seines &amp;quot;Druckmittels&amp;quot; in See. Die &#039;&#039;Black Pearl&#039;&#039; erreicht die Isla de Muerta, wo Elizabeths Blut in einer großen Zeremonie vergossen wird. Doch der Fluch wurde nicht aufgehoben, woraufhin die Situation eskaliert. Jack und Will erreichen die Insel in letzter Sekunde, wobei Jack von Will niedergeschlagen wird, da Will Jacks Intrigen durchschaut hat. Er und Elizabeth können fliehen, Jack wiederum verbündet sich mit der Crew der Black Pearl. Diese verfolgt die Interceptor, mitsamt Elizabeth und Will, was in eine gigantische Seeschlacht mündet.&lt;br /&gt;
Die Interceptor wird zerstört und die in Tortuga angeheuerte Crew sowie Elizabeth werden gefangen genommen. Als Jack versucht die Situation auszunutzen um alles wieder in die Bahnen zu lenken, die seinem eigentlichen Plan nützlich sind, taucht der kurzzeitig totgeglaubte Will Turner auf und offenbart Barbossa, dass er der letzte Nachfahre von Stiefelriemen Bill ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barbossa nutzt die Situation aus und setzt Jack und Elizabeth auf der Insel aus, auf der er Jack schon vor einigen Jahren nach der Meuterei aussetzte, während er mit Will zur verfluchten Insel zurücksteuert um den Fluch aufzuheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jack und Elizabeth trinken auf der Insel einige Flaschen Rum. Im alkoholisierten Zustand bringt Elizabeth Jack das Piratenlied bei, dass sie bei dem ersten treffen mit Will sang. Am nächsten morgen entfacht sie unter Jacks Protest - da sie den ganzen Rum verbrennt - ein großes Feuer, was ein Schiff der Royal Navy, die Dauntless, aufmerksam macht. Jack und Elizabeth werden von der Insel gerettet, jedoch sieht Norrington keinen Grund, Will zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nachdem Elizabeth ein ihm Heiratsversprechen abgibt, erfüllt dieser ihren Wunsch. So kommt es auf der Isla de Muerta zum Showdown: Die Soldaten der Dauntless begeben sich in einen von Sparrow geplanten Hinterhalt, während die Crew der Black Pearl im letzten Moment von Jack davon abgehalten wird, Will Turner zu töten. Stattdessen sollen sie die Dauntless kapern und danach erst Will töten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während es auf der Dauntless zu einem blutigen Kampf kommt, zeigt Jack in der Piratenhöhle sein wahres Gesicht - er befreit Will und ficht gegen den unsterblichen Barbossa, während Will und die von der Dauntless geflohene Elizabeth auf spektakuläre Art und Weise gegen einige Mitglieder der Black Pearl kämpfen. Als Babrossa Jack mit seinem Schwert durchstößt scheint alles vorbei. Doch Jack Sparrow hatte zuvor eine der Münzen gestohlen und ist nun ebenfalls unsterblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Barbossa Elizabeth bedroht schießt Sparrow in Barbossas Herz. Die Kugel bleibt stecken, und Will beendet den Fluch indem er eine Münze mit seinem und eine Münze mit Sparrows Blut in die Truhe von Cortez fallen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barbossa stirbt und die Crew der Black Pearl wird gefangen genommen, allerdings auch Jack Sparrow.&lt;br /&gt;
Dieser soll gehängt werden, doch im letzten Moment wird er von Will Turner gerettet. Nach einer Diskussion mit Norrington und dem Gouverneur wird Sparrow laufen gelassen, und Will sowie Elizabeth werden von jeglicher Schuld bezüglich Sparrows Flucht freigesprochen. Will und Elizabeth gestehen sich ihre Liebe und Norrington sieht ein, dass es falsch wäre Elizabeth zur Hochzeit zu zwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jack Sparrow wird von der von ihm auf Tortuga angeheuerten Crew, welche die Black Pearl an sich genommen hat, aufgelesen und zum Captain ernannt.&lt;br /&gt;
Jack ist sichtlich davon gerührt, sein Schiff wiederzuhaben und stimmt Elizabeths Piratenlied an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abspann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abspann sieht man, wie Barbossas Affe, Jack, eine Münze aus der verfluchten Truhe entwendet und sich wieder in einen Zombie verwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produktionsgeschichte==&lt;br /&gt;
===Die Idee für eine Attraktionenverfilmung===&lt;br /&gt;
[[Bild:Tower of Terror DVD.jpeg|thumb|left|Der Beginn eines neuen Genres: Filme, die auf einer Attraktion basieren (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Die amerikanische Filmindustrie und somit auch Disney sucht schon immer nach Stoffen, aus denen Filme gemacht werden können. Nachdem Theaterstücke, Bücher, Comics und seit neusten auch Videospiele als Vorlage für Filme hergehalten hatten, testete Disney im Jahre 1997, wie das Publikum auf Filme reagiert, die auf einer Themenparkattraktion basieren. Da diese Idee recht gewagt war, begann man das Projekt mit einem TV-Film, der auf einer verhältnismäßig jungen Attraktion basierte: [[Im Jenseits sind noch Zimmer frei]], der im Original [[Tower of Terror]] heißt, holte die Inspiration für die Story bei der beliebten [[E-Ticket]]-Ride-Attraktion [[The Twilight Zone Tower of Terror]] von 1994 aus den [[Disney-MGM-Studios]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Film positive Reaktionen hervorrief und lange Zeit (auch in Deutschland) zum Standardrepertoire des Halloween-TV-Programms gehörte, entschied man sich nun, das Projekt auf Kinofilme auszuweiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2000 folgte [[Mission to Mars]], ebenfalls basierend auf einer neuen Attraktion. Dieser spielte in den Staaten seine Kosten von 90 Millionen Dollar nicht ein, erhielt jedoch vor allem gute Kritiken. &lt;br /&gt;
Während der Produktion von [[Mission to Mars]] sponn man hinter den Kulissen das durchaus ehrgeizige Projekt der Attraktionenfilme weiter. Unter anderem tauchten erste Ideen und Konzepte für einen Film zu &#039;&#039;Pirates of the Caribbean&#039;&#039; auf. Die Idee zum Piratenfilm fand viel Gegenliebe, weshalb man ihm früh grünes Licht gab. Bereits im Ende 1999 erschienenen Buch [[Disney - Die ersten 100 Jahre]] wurde er zusammen mit anderen geplanten Filmen erwähnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Misserfolg von [[Mission to Mars]] schickte man jedoch erst eine andere Attraktion ins Kino. Ob man mit der bisherigen Pre-Production von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; noch nicht weit genug war, oder ob Disney einen Flop befürchtete und deshalb lieber einen weiteren &amp;quot;Testfilm&amp;quot; ins Kino schicken wollte, ist unbekannt, sicher ist jedoch der Fakt, das erst Anfang 2002 die Produktion von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; anfing. Währenddessen sollten im Juli 2002 [[Die Country Bears]] das Kino erobern. Der Film wurde ein mittelmäßiger Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entstehung===&lt;br /&gt;
Das Drehbuch des Films wurde von Ted Elliott und Terry Rossio geschrieben. Bereits zu Beginn der 1990er-Jahre wurde es den Leitern der Walt Disney Company vorgelegt, allerdings lehnten diese eine Verwirklichung vorerst ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Produktion des Films kostete 140 Millionen Dollar, zusätzlich fielen Marketingkosten von 40 Millionen Dollar an. Die Dreharbeiten wurden teilweise dadurch erschwert, dass viele Crewmitglieder an Seekrankheit litten und an einem Drehort Feuer ausbrach, das einen Schaden von 350.000 Dollar verursachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film enthält einige Hommagen an andere Filme: So ist die Szene, in der Jack Sparrow auf dem sinkenden Schiff in den Hafen Port Royals einläuft, eine Hommage an den Buster-Keaton-Film Der Navigator von 1924. Die Szene, in der Sparrow und Turner unter dem Ruderboot auf dem Meeresgrund langlaufen, bezieht sich auf den 1952 gedrehten Film Der rote Korsar mit Burt Lancaster. Das Motiv des erzwungenen gemeinsamen Abendessens mit Barbossa und das Kleid, das Elizabeth dazu tragen muss, stammen ursprünglich aus Jäger des verlorenen Schatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Jerry Bruckheimer übernimmt das Steuerrad===&lt;br /&gt;
[[Bild:03 pirates1.jpeg|thumb|right|Erstes Teaser Poster zum Film. Es erinnert noch stark an die grundlegende Attraktion (© Disney/Bruckheimer)]] &lt;br /&gt;
[[Jerry Bruckheimer]] erwies sich in seiner Karriere als Erfolgsgarant, vor allem für die [[Walt Disney Studios]], denen er, unter den Labeln [[Touchstone Pictures]] und [[Hollywood Pictures]], einige der erfolgreichsten Filme der Firmengeschichte bescherte. Um das ehrgeizige Projekt &#039;&#039;Pirates of the Caribbean&#039;&#039; auf Erfolgskurs zu bringen, sandte man Bruckheimer eine Kopie des damaligen Scripts.&lt;br /&gt;
Disney erhoffte sich, dass Bruckheimer (bekennender Piratenfilm-Fan und Anhänger großer Epen) erneut die richtigen Entscheidungen treffen und somit aus der &#039;&#039;Pirates of the Caribbean&#039;&#039; Idee einen großen Erfolg machen würde.&lt;br /&gt;
Doch [[Jerry Bruckheimer]] war von dem damaligen Skript von [[Jay Wolpert]] nicht sehr begeistert. &amp;quot;Ich weiß nicht, was ich damit machen soll.&amp;quot;, wird Bruckheimer oft über den ersten Entwurf zitiert. Diese reine, klassische Piratengeschichte war harmlos und &amp;quot;soft&amp;quot; und außerdem war das Skript eindeutig auf eine PG-Freigabe getrimmt, was dem Skript viel Potential raubte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruckheimer rief, nachdem er das Skript las, aus Eigeninitiative die Autoren [[Ted Elliott]] und [[Terry Rossio]] an und gab ihnen den Auftrag, die Story zu überarbeiten, da diese berühmt für ihre beim Publikum beliebten Drehbücher sowohl für Kinder- als auch für Erwachsenenfilme sind. Eine ihrer ersten Ideen war, dass die Piraten verflucht sein müssten.&lt;br /&gt;
Von Rossios und Elliotts Ideen überzeugt, war [[Jerry Bruckheimer]] überzeugt von dem Projekt. So versprach er der Disney Chefetage zwei Dinge: &amp;quot;Ich werde den bestmöglichen Film machen und er wird keine &amp;quot;R&amp;quot; Freigabe erhalten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruckheimers erste Schritte als neuer Produzent von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; erzeugten immer mehr Euphorie hinter den Kulissen: Mit dem neuen Entwurf für die Handlung meldete sich der Produzent bei Regisseur [[Gore Verbinski]]. Bruckheimer und Verbinski wollten schon seit längerem miteinander arbeiten, fanden aber keinen geeigneten Stoff. Da sie aber beide Piratenfans sind, bot sich &#039;&#039;Pirates of the Caribbean&#039;&#039; geradezu an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Bruckheimer den Komponisten [[Alan Silvestri]] vom Film abzog und stattdessen den [[Hans Zimmer]] Zögling [[Klaus Badelt]] engagierte, begann Bruckheimer mit dem Casting der Darsteller. Als erstes warb er [[Johnny Depp]] für den Film an. Dieser erwies sich zwar ebenfalls als Fan von Piraten und der Disneyland Attraktion, jedoch zweifelte er an der Idee eines &amp;quot;Bruckheimer-Disney-Piraten-Attraktionen-Films&amp;quot;. Doch genau dies war für Bruckheimer der Anlass gerade [[Johnny Depp]] anzufragen. Man würde ihn nicht in einem solchen Film erwarten, das wiederum würde den Film für das Publikum interessanter machen. Mit diesem Gedankenschluss und einer festen Zusage von [[Gore Verbinski]] in der Hand konnte auch [[Johnny Depp | Depp]] für die Produktion gewonnen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des weiteren schlug Bruckheimer dem damaligen Newcomer [[Orlando Bloom]] am Set von &#039;&#039;Black Hawk Down&#039;&#039; vor, an seinem nächsten Projekt mitzumachen. Auch Bloom sagte zu, obwohl das Drehbuch von Elliott und Rossio erst in einer Rohfassung vorlag. Nach und nach wurde die gesamte Besetzungsliste gefüllt.&lt;br /&gt;
Auch für eine glanzvolle Riege hinter der Kamera wurde gesorgt: [[Gore Verbinski]] engagierte den leitenden Kameramann [[Dariusz Wolski]], mit dem er bereits zusammengearbeitet hatte, und für die Koordination der Stunt- und Fechtszenen stellte man [[Robert Anderson]] ein, der bereits an Filmen mit Hollywoodlegende (und Piratendarsteller) Errol Flynn mitgewirkt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde klar, das Bruckheimer einen epochalen Actionkracher plante, der mit seinen rauen Seiten auch eine höhere Freigabe mit sich bringen konnte. Doch die Faustregel Hollywoods, &amp;quot;Wer mit Bruckheimer arbeitet, braucht sich keine Sorgen um das Studio machen&amp;quot;, erfüllte sich erneut: Die Geschäftsleitung der [[Walt Disney Company]] vertraute Bruckheimer und bot keinen Widerstand gegen seine Entscheidungen, da er mit seinen Erfolgen mehrfach bewies, dass er weiss, was er macht. Dies zeigte sich nicht nur in dem Stil des Filmes, sondern sogar in der Tatsache, dass er überhaupt in Produktion ging: Sechs Wochen vor Produktionsbeginn wollte die Disney Geschäftsleitung aufgrund des voraussichtlichen Budgets den Film wieder aus der Produktion nehmen, obwohl eine Crew bereits die Vorbereitungen traf und das Casting vollendet war. Bruckheimer, der sich mittlerweile in das Projekt verliebt hatte, traf sich mit den Disney Bossen, und handelte in einer zweistündigen Diskussion nicht nur eine erneute Produktionserlaubnis, sondern auch eine Budgeterhöhung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsequenterweise bewarb man &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; auch nicht als Disney Film, sondern als eine [[Jerry Bruckheimer]] Produktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Skript===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Skript von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; war ein pures Abenteuerfilmdrehbuch ohne große Actionsequenzen und Humor. In dieser Fassung sollte Norrington auf die Seite der Piraten um Captain Barbossa (damals noch &amp;quot;Blackheart&amp;quot;) wechseln, um seine scheinheiligen Ziele zu erreichen.&lt;br /&gt;
[[Bild:FluchDerKaribik3.jpeg|thumb|left|Jack Sparrow in heroischer Pose (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Da Bruckheimer diese Story zu schwach war und der Film im wahrsten Sinne des Wortes zu &amp;quot;blutleer&amp;quot; geworden wäre, heuerte er [[Terry Rossio]] und [[Ted Elliott]] an. Diese waren von Bruckheimers Angebot begeistert: Das Autorenduo wollte schon nach der Fertigstellung von [[Aladdin]] ein echtes Piratenabenteuer in die Kinos bringen. Zwar hatten sie während der Produktion von [[Aladdin]] schon am Buch zu [[Der Schatzplanet]] gearbeitet, doch das war ihnen nicht genug. Also hatten Rossio und Elliott gemeinsam an einem großen Epos geschrieben, das sie mehreren Studios, darunter auch Disney, anboten. Allerdings hatte kein Studio Interesse.&lt;br /&gt;
Nun aber erfüllte sich ihr lang gehegter Wunsch. Und als Bruckheimer erklärte, dass der Film auf der Disneyland-Attraktion [[Pirates of the Caribbean]] basieren sollte, gab es für die beiden kein Halten mehr. Denn [[Ted Elliott]] und [[Terry Rossio]] sind mit der Attraktion aufgewachsen und sind stets Fans geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Duo machte sich sofort an die Arbeit und machte sehr früh die Figur [[Captain Jack Sparrow]] um einiges extrovertierter. Außerdem verliehen sie dem Drehbuch zwei der Zutaten, die später nicht unerheblich für den Erfolg des Films werden sollten: Elliott und Rossio erfanden die Geschichte des aztekischen Fluchs und übernahmen den übernatürlichen Aspekt der originalen Themenparkattraktion [[Pirates of the Caribbean]], auf die sie auch Anspielungen versteckten. Außerdem gaben sie dem Film eine Portion Humor und fügten, ganz im Sinne Bruckheimers, mehr Action zu der Story hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund dafür, [[Ted Elliott]] und [[Terry Rossio]] einzustellen, war ihre beachtliche Reihe an Drehbüchern: Sie machten für Disney die Drehbücher von [[Aladdin]] und [[Der Schatzplanet]] und schrieben auch für [[Godzilla]], [[Shrek]] und [[Die Maske des Zorro]]. Mit diesen Werken bewiesen sie einen eigenwilligen (und dem Publikum angenehm erscheinenden) Humor und schafften außerdem den Spagat zwischen Kinder- und Erwachsenenunterhaltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz ihrer guten Referenzen bedeutete es nicht, dass die beiden Autoren besonders schnell arbeiteten. Und da sie zudem nicht von Grund auf am Projekt beteiligt waren, wurde das Drehbuch erst während den Dreharbeiten fertig gestellt. Diese Tatsache hatte Vor- und Nachteile: Zwar konnte sich der Regisseur [[Gore Verbinski]] nicht ständig an einem Buch orientieren und war deshalb teils unsicher, andererseits entschieden sich die Produzenten aufgrund des unfertigen Buchs dazu, die Autoren mit auf das Set zu nehmen.&lt;br /&gt;
Von dieser Entscheidung war [[Ted Elliott]] sehr beeindruckt:&lt;br /&gt;
[[Bild:Autoren.PNG|thumb|right|Elliott und Rossio durften ans Set und hatten dort viele Ideen]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Die Erfahrung, die Terry und ich bei diesem Film machten, ist eine, von der jeder Autor träumt. Es ist absolut ungewöhnlich für einen Autor, an jedem Drehtag anwesend zu sein. Vom Anfang bis zum Ende war es großartig. Es war eine wunderbare Lerngelegenheit, mit dem Regisseur, dem Produzenten, den Schauspielern und sogar jemandem wie dem Make-up-Künstler zu sprechen, Fragen zu stellen und herauszufinden, weshalb die Dinge in einer bestimmten Weise ausgeführt werden. Es macht Spaß, den Einfallsreichtum und die Kreativität, die ein jedes Crewmitglied in den Film einbringt, hautnah mitzuerleben. Die Produktion - vom Setdesign bis zu den Kostümen und dem Make-up - von Anfang an am Set zu erleben, war besser als alles, was wir uns erdacht und zu Papier gebracht hatten.&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Set schrieben Elliott und Rossio einige der größten Lacher des Films, aber sie gaben auch der Handlung einige neue Impulse oder verbesserten sie noch in letzter Minute.&lt;br /&gt;
Einige der letzten Änderungen am Skript betrafen den Fluch, der ursprünglich komplizierter war. Um Logikfehler und Verwirrungen beim Publikum zu vermeiden, schnitt man in Absprache mit den Autoren einige Szenen heraus und vereinfachte den Fluch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Leistungen des Duos beeindruckt, vor allem von denen am Set, entschloss sich [[Jerry Bruckheimer]], die beiden auf seine Favoritenliste zu setzen. Er gab ihnen das Skript zu [[Das Vermächtnis der Tempelritter]], um es zu verbessern und ernannte sie zu den Autoren sowie Co-Produzenten von [[Déjà Vu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch der Regisseur [[Gore Verbinski]] war mit daran beteiligt, dem Film eine Richtung zu geben. Er war besonders an der aufständischen Seite der Piraten interessiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Piraterie hat etwas Revolutionäres und Rebellisches an sich.&#039;&#039;&amp;quot;, meint er. Verbinski vertieft seine Ansicht wie folgt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Piraten erschienen zu einer Zeit, als die Dinge sehr repressiv waren und die Leute für den Diebstahl eines Stückes Brot gehängt wurden. Man hatte nichts zu verlieren. Für mich geht es in diesem Film um das Brechen von Regeln, darum, wann es angebracht ist, Regeln zu brechen, um zu bekommen, was man will. Alle Figuren versuchen letztendlich, ihre Wünsche durch Piraterie zu verwirklichen - sowohl durch die guten als auch die schlechten Aspekte davon.&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schatzjagd auf Informationen: Recherche über Piraterie===&lt;br /&gt;
[[Bild:Carib2.jpg|thumb|left|Nicht nur Sparrow, sondern auch die Autoren fanden die Informationen &amp;quot;&#039;&#039;Interessant... wirklich sehr interessant!&#039;&#039;&amp;quot; (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Bevor die Dreharbeiten anfangen konnten, stand eine umfangreiche Recherche bevor. Denn obwohl die Handlung und viele der Charaktere in &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; unrealistisch sind, so wollte man die Requisiten und Kostüme sowie die Sprache möglichst authentisch gestalten. Deshalb mussten möglichst viel über die Geschichte der Piraterie in Erfahrung gebracht werden.&lt;br /&gt;
Dazu engagierten die Disney-Studios die angesehenen Historiker und Piratenexperten [[Peter Twist]] und [[David Cordingly]]. Mit ihrem Wissen über die Sitten und Gebräuche, den damaligen Kleidungsstil und die alltäglichen und nautischen Gebrauchsgegenstände verliehen sie der Produktion die nötige Grundlage an Realismus. So basiert die Idee zum Piratenkodex und der „Parler“-Reglementierung auf Fakten, die das Produktionsteam von den Historikern kennen gelernt hat.&lt;br /&gt;
Auch das Piratenmekka Tortuga ist trotz seiner comichaften Überzeichnung nicht frei erfunden. Es gab im goldenen Zeitalter der Piraterie einige piratenfreundliche Häfen, in denen die Seeräuber ihre Beute für Essen, Alkohol und Frauen ausgaben. Dies ist auch der Grund, weshalb es in der Realität keine vergrabenen Schätze gibt: Die Piraten hatten nie genug zum vergraben über. Sie lebten sozusagen von einem Beutezug zum anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Aspekt hat &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; jedoch nicht völlig außer Acht gelassen: In seinem Monolog über den Fluch erzählt [[Barbossa]] Elizabeth, wie er und seine Mannschaft das Gold nahmen und alles ausgaben, bis sie bemerkten, dass die alten Geschichten über den Fluch der Wahrheit entsprachen. Darum ist Barbossas Mannschaft jahrelang auf der Suche nach den letzten Münzen.&lt;br /&gt;
Von den Fakten der Historikern inspiriert entschied man sich auch für das ungefähre Zeitalter, in welchem der Film spielen sollte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich denke, unsere Geschichte trägt sich gegen Ende des goldenen Zeitalters der Piraterie zu, als die Morgans lebten&amp;quot;, erklärt [[Gore Verbinski]]. &amp;quot;Vielleicht in den späten 1720ern. Barbossa gehört zum letzten verbleibenden Abschaum der Piraterie, der entfernt werden muss, und ist folglich mit am schwierigsten loszuwerden. So geraten wir in eine Welt, in der der Mythos der Piraten den eigentlichen Figuren weit voraus ist. Das Spiel damit machte viel Spaß.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreharbeiten eines Epos===&lt;br /&gt;
====Karibische Inseln und Hollywood Studios: Die Drehorte====&lt;br /&gt;
[[Bild:Setfoto14.jpg|thumb|right|Mit dem Produzenten am Set von Port Royal (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Die eigentlichen Dreharbeiten zu &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; waren ein ungeheurer Kraftakt.&lt;br /&gt;
Allein für den Bau des Schatzhöhlensets auf Bühne 2 in den Walt Disney Studios wurden 100 Handwerker benötigt.&lt;br /&gt;
Des weiteren baute man in den Studios des lokalen Nachrichtensenders KABC in Glendale das Set der Kapitänskajüte auf der Black Pearl. &lt;br /&gt;
In den Raleigh Studios in Manhattan Beach erstellten die Bühnenbauer einen beträchtlichen Teil der kunstvollen Villa des Gouverneurs - Esszimmer, Schlafzimmer, Gänge, Wäscheschrank, ein Foyer im ersten und zweiten Stock sowie einen Treppenaufgang, den die Crew prompt mit Kanonenfeuer zerstörte. &lt;br /&gt;
Port Royal wiederum steht auf dem drei Morgen großen Klippengelände des still gelegten Themenparks „Marineland“ in Palos Verde. Die Größe des Gebiets und der dort gebotene Ausblick auf den Pazifik waren genau richtig für die Absichten der Crew. Und da sich in der Nähe weder Hochhäuser noch Straßen oder Strommasten befanden konnte man überall filmen, ohne unerwünschte Dinge im Bild zu haben.&lt;br /&gt;
Die große künstliche Festung umfasste neben den Wachtürmen auch den Amtsraum des Kommandanten, einen feuchten Gefängniszellenblock und einen weiten Innenhof des Forts, der einen Galgen aufweisen kann.&lt;br /&gt;
Dieselbe Location beherbergte noch etliche weitere Setteile, inklusive der Innenräume und der Fassade der Gouverneursvilla, der Bucht von Port Royal und des Raums für die Arbeit mit dem Blue-Screen-Background.&lt;br /&gt;
Nachdem sämtliche Sets erstellt waren, konnten am 9. Oktober 2002 die Dreharbeiten zu &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; beginnen. Die ersten zwei Drehwochen verbrachte man ausschließlich in den Studios.&lt;br /&gt;
Ein ähnlich aufwändiges Verfahren wie das Erbauen der Sets war die Suche nach den richtigen Drehorten für die Karibik-Aufnahmen. Als erster möglicher Schauplatz für die Außendrehs zog man noch die Santa-Catalina-Insel vor der Küste von Long Beach in Kalifornien in Betracht, da sie nahe an Los Angeles ist (wo die Studiodrehs stattfinden sollten) und man so eine hohe Zeit- und Kostenersparnis gehabt hätte. Allerdings befand man bei näherem Hinsehen, dass diese Insel nicht tropisch genug aussah. Also musste man nach anderen Plätze Ausschau halten. So überlegte man die kostentechnisch ebenfalls günstigen Insel um Thailand und Australien zu wählen, doch die Produzenten forderten mehr Authentizität. Den kennzeichnenden und außergewöhnlichen Look der weißen Sandstrände und der typischen Palmen konnte man nur in der Karibik einfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Pirates7tu.jpg|thumb|left|Die einsame Insel gehörte zweifelsfrei zu den Lieblingsdrehorten der Crew (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Dennoch musste das Team monatelang nach den geeigneten Inseln suchen. Doch da beinahe jede Insel in der Karibik auf die Tourismusbranche ausgelegt ist und sich deshalb in den meist wohlgeformten Buchten stets große Hotelkomplexe befanden, fand man keine Insel, die perfekt war.&lt;br /&gt;
Schließlich fand man mit der Insel St. Vincent, bislang die am wenigsten bebaute Insel der Karibik, und den umliegenden Inseln Petite Tabac und den Grenadines die perfekten Drehorte.&lt;br /&gt;
St. Vincent bot zwar nicht die weißen Sandstrände, die man sich wünschte, lag allerdings geographisch gesehen günstig und war völlig frei von Touristen. Deshalb ernannte man St. Vincent zum Basispunkt der Produktion. Im August 2002 zog eine kleine Gruppe von 30 Mitarbeitern los, um die Produktionsbüros zu errichten und mit den Bauarbeiten in der Karibik zu beginnen. Die Hauptbesetzung und die Hauptcrew folgten erst am 18. Januar 2003. Von da an belegte die 400-köpfige Filmcrew jedes der 325 Hotelzimmer auf der Insel und mietete zudem sämtliche freie Appartements und Häuser. Außerdem engagierte das Filmteam mehrere hundert weitere Arbeitskräfte, allesamt Einwohner der umliegenden Inseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit begannen jedoch auch die zahlreichen Schwierigkeiten des Drehs: Sämtliche Schauplätze waren auf verschiedene Inseln verteilt. Einige Stadtszenen drehte man noch auf St. Vincent, Strandszenen dagegen auf Petite Tabac und die Außeninseln der Grenadines eigneten sich besonders gut für die verlassene Insel, auf der Jack und Elizabeth von Barbossa zurückgelassen werden.&lt;br /&gt;
Hinzu kam, dass man an den unterschiedlichsten Stellen auf dem Wasser drehte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schwierigste am Dreh selbst war die Tatsache, dass auf Wasser gedreht wurde. Wasserdrehs sind immer sehr aufwändig und teuer. Vor allem die Einflüsse des Wetters machten der Crew einige Probleme. [[Gore Verbinski]] fasste zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Alles, was schief laufen kann, geht schief, das ist einfach so. Sobald man das Boot in der richtigen Position hat, dreht der Wind. Selbst wenn man die Dinge verankert, bewegt sich alles, die Entfernung zwischen Gegenständen verändert sich. Die Kamera ist an einem Punkt und wir stellen die Aufnahme für einen Darsteller ein, und dann treibt alles davon. Endlich ist der Wind richtig, um die Segel zu füllen, aber dann kommt die Sonne aus der falschen Richtung. Wenn man andersrum gutes Hinterlicht haben möchte, passen die Segel wieder nicht ... &#039;&#039;&amp;quot; &lt;br /&gt;
Auch [[Geoffrey Rush]] erinnert sich an die Probleme mit dem Wind:&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Wir warteten darauf, eine wirklich substanzielle, aussagestarke, dialoglastige Szene auf Deck zu drehen und dann drehte der Wind und der Rauch wehte aus der falschen Richtung. Dann musste man warten, bis sechs Boote zur anderen Seite herumkamen. Wir arbeiteten mit peinlichster Detailsorgfalt - so, wie es sich gehört. &#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Piraten auf die Leinwand bannen: Produktionsdesign und Kameraführung====&lt;br /&gt;
[[Bild:Pressefluch3cols1.jpg|thumb|left|In der gigantischen Schatzhöhle (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Aufgrund des hohen Zeitdrucks, unter dem die Produktion startete und aufgrund des gründlichen aber deshalb langsamen Arbeitens der Autoren [[Terry Rossio]] und [[Ted Elliott]] mussten die Setbauer ohne ein fertiges Drehbuch die Sets aufbauen, Lediglich einige Storyboards dienten als Orientierung. Also gestaltete Ausstatter [[Brian Morris]] in Absprache mit Regisseur [[Gore Verbinski]] die Kulissen, wobei beide einige Ideen entwarfen, die sie wiederum mit den Autoren absprachen.&lt;br /&gt;
Zur Inspiration studierte Morris Gemälde der damaligen Periode, während [[Gore Verbinski]] mit seinem ersten Kameramann [[Dariusz Wolski]] klassische Piratenfilme analysierte. Die einhellige Meinung war, dass man einen majestätischeren und pompöseren Film drehen wolle, was auch Sets und Kameraführung beeinflusste. So entwickelte Wolski Pläne für einen bestimmten Stil, in dem er den Film drehen wollte. Er lehnte sich sowohl an die Dynamik heutiger Filme als auch an die Ästhetik klassischer Abenteuerfilme an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der Sets, die dem pompösen Stil des Films gerecht werden sollte, war die Schatzhöhle. 100 Handwerker erbauten das Set, eines der größten in der Geschichte Hollywoods, innerhalb von 5 Monaten. Auf dem Set befanden sich 1 Mio. Liter Wasser, 1 Millionen Münzen, 100 Kubikmeter Goldnuggets sowie mehrere hundert Meter Perlenketten. &lt;br /&gt;
Die Heimat des Sets war die Bühne Nummer Zwei in den Disney-Studios, wo man einst auch das Set für den Asteroiden in [[Armageddon]], einer anderen [[Jerry Bruckheimer]]-Produktion, erbaute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frisch vergrößerte Bühne war der perfekte Ort für eine üppig ausgeschmückte Höhle, die mit windenden Wasserwegen, einem Wassergraben, kleinen Grotten und trügerischem Felsgelände ausgestattet wurde. &lt;br /&gt;
Produktionsdesigner Brian Morris hatte völlig freie Hand beim Entwurf des perfekten Piratenverstecks, weshalb er seiner Fantasie auch freien Lauf ließ. [[Jerry Bruckheimer]] gefiel dieses Engagement und er versuchte deshalb gar nicht, ihn zu bremsen. &lt;br /&gt;
Auch der Innenrequisiteur [[Larry Dias]] und sein Team verbrachten geraume Zeit damit, sich Gedanken über das Set zu machen. Sie recherchierten die Ära, in der man den Film ansiedelte und entschied sich einerseits durch Authentizität und Realismus die Dramatik des Films zu unterstützen, aber zugleich durch überzeichneten Prunk die weniger ernsthafte Seite des Films zu unterstreichen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Münzen Fluch der Karibik.jpg|thumb|right|Die Objekte der Begierde: Die atztekischen Münzen (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Neben einigen Statuen entschied man sich aber hauptsächlich gegen Kunstgegenstände. Piraten, die nur auf Gold aus sind hätten wohl kaum was dafür übrig gehabt, weshalb man sich für Golddublonen und -münzen als Hauptbestandteil des Sets entschied.&lt;br /&gt;
Dias trieb deshalb zwei Hersteller von Imitationsmünzen auf. Einen in New Orleans, der normalerweise Schmuckstückchen für Mardi Gras herstellt, und eine weitere Firma in Kanada. Er bestellte annähernd eine Million Dublonen, die in drei Farben geprägt waren, allesamt Nachahmungen des &amp;quot;Piece of Eight&amp;quot;, des spanischen Silberdollars. &lt;br /&gt;
Die verfluchten Münzen dagegen entwarf das Team von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; selbstständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Schiffe des Piratenspektakels====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; kommen drei Schiffe zum Einsatz. Zwei davon sind teil der britischen Armada und das dritte ist die sagenumwobene Black Pearl.&lt;br /&gt;
Die britischen Schiffe sind die Interceptor, ein schnittiger, zweimastiger Klipper, der als das schnellste Schiff im Dienste Seiner Majestät gilt, sowie die HMS Dauntless, ein mächtiges Kriegsschiff.&lt;br /&gt;
[[Bild:18024-1-large.jpg|thumb|left|Das ist kein Geisterschiff, sondern der Stolz der britischen Marine (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Da nur wenige der heutigen Schiffe noch so aussehen, als wären sie im 18. Jahrhundert erbaut worden, befürchtete das Produktionsteam, dass es die drei Schiffe bauen lassen müsse, was die Kosten noch weiter in die Höhe getrieben hätte.&lt;br /&gt;
Diese Vermutung stellte sich jedoch als falsch heraus: Der für die Produktion engagierte Marinekoordinator Matt O&#039;Connor, der als Kontakt- und Beratungsperson fungieren sollte, bot an, dem Team von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; das wertvolle Schiff &amp;quot;Lady Washington&amp;quot; zu überlassen. Dieses Schiff ist eine zeitperioden- und maßstabsgetreue Reproduktion des Schiffs, das 1789 erstmals im pazifischen Nordwesten anlegte. Das Produktionsteam nahm das Angebot an, und so segelte die Crew der Lady Washington 6.500 Kilometer weit zum Drehort St. Vincent.&lt;br /&gt;
Die Mannschaft der Lady Washington durfte in Komparsenrollen mitspielen, während ihr Schiff sozusagen eine Hauptrolle hatte. &lt;br /&gt;
Als an einem Drehtag Segelaufnahmen des Schiffes gemacht werden sollten, entschied [[Gore Verbinski]] spontan zu filmen, wie Jack Sparrow das stolze Schiff steuert und Will Turner die Segel hisst.&lt;br /&gt;
Die unvorbereiteten Schauspieler spielten, wenn auch nervös, mit, als sich plötzlich die eigentliche Schiffscrew versteckte und sie allein an Deck waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Keiner hatte mir gesagt, dass ich das Schiff steuern würde. Es war eine Feuerprobe. Bei der zweiten Aufnahme dachte ich, wir würden die Dauntless rammen. Dann sagt Gore zu mir: ,Johnny, komm näher, bring das Boot näher&#039;. Und ich dachte: ,Oh, Mann, ich habe gerade zum ersten Mal ein riesiges Schiff mit scheinbar halsbrecherischer Geschwindigkeit gesteuert! Komm näher?&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, erinnert sich Depp an diesen Drehtag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orlando Bloom fügte in einem Interview hinzu:. &amp;quot;&#039;&#039;Wir segelten dieses riesige Schiff auf offenem Meer. Irgendwann blickte ich über meine Schulter, und da steht Johnny am Steuer mit seinem Hut und seinen Goldzähnen. Und ich ziehe an einem Tau und denke mir: ,Ich kann einfach nicht glauben, dass ich dies mache.&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
[[Bild:Pirates des caraibes la malediction du black pearl 0.jpg|thumb|right|Die sagenumwobene Black Pearl (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Die Lady Washington war allerdings das einzige echte Segelschiff am Drehort. Die anderen Schiffe lies man aus Kostengründen nicht komplett erbauen, sondern nur als Teilsets.&lt;br /&gt;
Bis zu 150 Leute arbeiteten dreieinhalb Monate lang an der Konstruktion des schwimmenden Sets der Dauntless. Bei seiner Fertigstellung war das Schiff 55 Meter lang und elf Meter breit, bestand aus etwa 20.000 Kilogramm Stahl und verfügte über 1.000 Quadratfuß an Segeln. Sieben Mobiltelefone, fünf Männer, drei Schweißmasken, zwei Dutzend Maßbänder, eine Metallsäge und zahllose Werkzeuge fielen während der Konstruktionsarbeiten über Bord. &lt;br /&gt;
Die Black Pearl wurde innerhalb von 3 Monaten erbaut und war etwas handlicher, da sich dieses Set lediglich auf einer beweglichen Rotationsscheibe befand. Das Set wurde von einem Schleppkahn gezogen und zu den einzelnen Drehorten gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl das Set selbst einfacher zu bauen war, bedeutet das nicht, dass man sich weniger Mühe beim Design gab. Denn die &amp;quot;Black Pearl&amp;quot; sollte auf Film sehr stolz aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Die Black Pearl musste die Quintessenz eines Piratenschiffs sein&#039;&#039;&amp;quot;, sagte Bruckheimer dazu. &amp;quot;&#039;&#039;Gore und ich waren uns einig, dass es wie eine Ikone sein sollte. Denn dieses Schiff ist die Ursache für den lebenslangen Streit zwischen Jack und Barbossa, dem Sieger gehört die Beute. Das Schiff ist ein Symbol für jeden Schatz, den sie je ins Auge gefasst haben.&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zombiepiraten und entfernte Telefonzellen: Visuelle Effekte====&lt;br /&gt;
[[Bild:Zombie.jpeg|thumb|left|Frühe Konzeptzeichnung für einen verfluchten Piraten (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Der übernatürliche Aspekt der Geschichte war [[Jerry Bruckheimer]] und [[Gore Verbinski]] sehr wichtig, da er der Geschichte ihrer Meinung nach noch zusätzliche Spannung und Originalität verlieh. Somit war klar, dass die Effekte mit äußerster Sorgfalt hergestellt werden mussten. Bruckheimer schlug daraufhin die von [[George Lucas]] gegründete Effekteschimede [[Industrial Light &amp;amp; Magic]] vor, mit der er schon in vergangenen Filmen, darunter [[Pearl Harbor]], gute Erfahrungen gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Fertigstellung von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; respektierte Bruckheimer dieses Effektstudio sogar noch mehr, da es unter sehr großem Zeitdruck sher beeindruckende Arbeit geleistet hatte.&lt;br /&gt;
[[John Knoll]] und der Animations-Supervisor [[Hal Hickel]] fertigten viele Skizzen und ein animatronisches Sample an, die als Grundlage für eine lange Diskussion zwischen Verbinski, Bruckheimer und den Künstlern von ILM diente. &lt;br /&gt;
Man suchte nämlich den Mittelweg zwischen Verwesung und Lebendigkeit, der die Darstellung der Schauspieler erhält, aber zugleich den Piraten ein gruseliges und gefährliches Aussehen gibt.&lt;br /&gt;
Als man sich auf einen &amp;quot;Verwesungsstatus&amp;quot; einigte, begann erst die richtige, harte Arbeit für das Effekteteam. Trotz jahrelange Erfahrung und leistungsfähigen Computern ließ sich nicht die richtige Oberflächenstruktur generieren, den man für die Haut der Zombiepiraten haben wollte. &lt;br /&gt;
Es war mehr oder weniger der Zufall, der zur Lösung führte: Auf der Suche nach der richtigen Struktur scannte einer der Animatoren spaßeshalber seinen Pausensnack, Truthahndörrfleisch, ein. Das Ergebnis erstaunte ihn, da es genau das war, was man erreichen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der richtige Look und die Methodik gefunden waren, ging es ans animieren der Piraten, das dem Team auch am meisten Spaß machte.&lt;br /&gt;
John Knoll erklärte den Spaß an diesem Aspekt seines Jobs wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Es ist solch ein kraftvoller Eindruck. Man sieht sie nur im Mondlicht als Gerippe, es fängt also schon mit gespenstischen Umständen an. Dies sind coole Aufnahmen.&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
[[Bild:Barbossa.jpg|thumb|right|Diese zwei verwandeln sich im Film mehrfach auf interessante Art und Weise in Zombies. (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Zuerst mussten alle Schauspieler in vollem Kostüm fotografiert werden, damit die Effektkünstler eine Referenz hatten. Dann malte VFX Art Director [[Aaron McBride]] von jedem eine Version in Skelettform.&lt;br /&gt;
Nach dieser Vorarbeit, die hauptsächlich für die Animatoren gedacht war, wurden die Informationen für den Computer eingeholt. Von jedem Darsteller wurde ein 3D-Scan des gesamten Körpers und ein detaillierter Scan des Kopfes gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Daten wurde gebraucht, um das genormte Skelett, das für den Computer geschaffen wurde, neu zu gestalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Wir kreierten ein sehr detailliertes Skelett, das über alle Knochen verfügte. Da das Skelett von jedem ein wenig anders ist, war der erste Schritt, das Skelett zu nehmen und es richtig in den 3-D-Abzug der jeweiligen Person einzufügen. Wir mussten viel mit den Maßstäben herummanipulieren und herumzerren, damit alles passte.&#039;&#039;&amp;quot;, erklärte Knoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin wurde das Knochengerüst mit der Oberfläche des eingescannten Truthahndörrfleisches überzogen, damit auf den blanken Knochen nun auch Haut im gewünschten Verwesungszustand zu sehen ist. Und um ein komplexes Aussehen zu erzielen, wurde diese Haut danach mit verschiedenen Texturen und transparenten Effekten bemalt. &lt;br /&gt;
Nachdem die Zombievariante des Darstellers geschaffen wurde, folgte bereits die nächste Herausforderung, so Knoll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Die Garderobe (der Darsteller) ist vielschichtig, daher müssen wir sie so simulieren, dass der Stoff richtig fällt und korrekt mit dem Zubehör interagiert. Viele von ihnen tragen Schärpen und Musketen und Schwerter und Halsketten und alle möglichen Sachen, um die herum der Stoff richtig fallen muss. (Und) ein paar haben bestimmte Kostümteile oder Gesichtsausdrücke, die wir versuchen rüberzubringen.&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um wirklich jede Nuance der Darsteller einzufangen, wurden viele Szenen mehrfach gedreht. Sowohl mit den Darstellern (als bloßes Referenzmaterial), als auch ohne sie (dies waren die Aufnahmen, in die man die computeranimierten Piraten einbaute).&lt;br /&gt;
[[Bild:Reporter-web.jpeg|thumb|left|Seit dem Erfolg von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; tauchen Skelette überall in den Disneyparks auf (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Einige darstellerisch besonders wichtige Szenen mussten die Darsteller zusätzlich mit Motion Capturing-Anzügen spielen. Der Computer merkte sich die Bewegungen verschiedener Referenzpunkte, um so später die Darstellung des Schauspielers 1:1 zu übernehmen. Nur sein Aussehen wurde am Computer verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die darstellerischen Szenen waren überraschenderweise einfacher zu gestalten als die Kampfszenen, bei denen [[Gore Verbinski]] und Kameraleiter [[Dariusz Wolski]] gezwungen waren, sich auf eine Kombination von Können und Raten zu verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Es war nicht nur für uns schwierig, sondern es war auch für unsere Stuntmänner, für unseren Stuntkoordinator und letztlich für unsere Kameraleute anspruchsvoll&#039;&#039;&amp;quot;, sagt Verbinski. &amp;quot;&#039;&#039;Während der Schwertgefechte mussten sie viele Szenen mit handgehaltenen Kameras drehen. Zuerst nahmen wir die britische Marine und die Piraten beim Kampf auf. Dann filmten wir eine Referenz nur mit der Marine, gefolgt von einer weiteren nur mit den Piraten. Die Jungs kämpfen im Prinzip nur mit der Luft, was für sich gesehen ziemlich albern aussieht. Wir filmten also Luft, um dann zu einem Skelett, das nicht vorhanden war, zu schwenken, das seine Dialogzeile aufsagt, und dann zu einem anderen Skelett. Wir führten viele technische Diskussionen darüber, wie man den Fokus auf einen fiktionalen Referenzpunkt lenkt, während man die Aufregung der Kampfszenen aufrechterhält. Wir wollten nicht auf Bewegungskontrolle und diese Art von statischer, steriler Komposition zurückgreifen.&#039;&#039;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Animationen der Zombiepiraten weist &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; noch drei weitere Arten von Spezialeffekten auf, die das Team von [[Industrial Light &amp;amp; Magic]] anfertigte. Zum einen mussten sie die Maskenmalerei für die Einführung der Umgebungen machen, zum anderen mussten sie die Teilsets der Dauntless und der Black Pearl am Computer so bearbeiten, dass sie wie ganze Schiffe aussehen.&lt;br /&gt;
Der letzte Punkt des Spezialeffektreigens war ein ganz besonderer, der vom engen Terminplan der Produktion herrührte.&lt;br /&gt;
Um Zeit zu sparen, filmte die Crew nämlich auch in Situationen, in denen normalerweise der Dreh angehalten wird: Wenn Öltanker, Touristen, Segelboote oder Telefonzellen im Bild waren, wurden diese nicht entfernt oder der Drehort gewechselt, sondern gefilmt. In der Post-Produktion wurden dann knapp 550 visuelle Effekte dazu genutzt, solche Dinge zu retuschieren.&lt;br /&gt;
Zum Vergleich: Laut Verbinski wurden 150 Effekte gebraucht um die Skelette darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Stunts====&lt;br /&gt;
[[Bild:Plankenlauf.jpg|thumb|right|Elizabeth muss über die Planke laufen (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Schon Anfang November 2002 begann man, die komplizierten Schiffsschlachten zu drehen. Einige Einstellungen wurden noch im Hafen von Los Angeles gedreht, bevor man für den Großteil der Actiondrehs in der Karibik filmte.&lt;br /&gt;
Zur Überraschung des Stuntteams begann man dort bereits mit den Aufnahmen des Überraschungsangriffes der verfluchten Piraten auf die Royal Navy. Diese Szenen mussten so früh gedreht werden, damit die Animationen rechtzeitig zum Kinostart fertig sind. Dies erforderte allerdings viel Improvisationstalent der Stuntcrew, da man noch nicht wusste, wie diese Szenen in den fertigen Film eingefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dreharbeiten an dem Überraschungsangriff dauerten knapp zwei Wochen und wurden ausschließlich in den kühlen (-10°C ) Karibiknächten gedreht.&lt;br /&gt;
Diese Szenen gehörten zu den brutalsten im gesamten Film. Sowohl was die Produktion, als auch den Inhalt anging: Die Drehs dauerten regelmäßig bis Sonnenaufgang, da sämtliche Szenen in vielfacher Ausführung gedreht werden mussten. Zum einen aus verschiedenen Kamerawinkeln, zum anderen weil jede Aufnahme sowohl mit den Piratendarstellern, als auch ohne sie gedreht werden musste, damit das Effekteteam von [[ILM]] die Szenen bearbeiten und die Zombiepiraten einfügen konnte.&lt;br /&gt;
Aufgrund der vielen Wiederholungen und der Temperaturen waren diese Drehs für einige Stuntleute unangenehmer als die restliche Produktion.&lt;br /&gt;
Die Brutalität des aufgenommenen Materials äußerte sich anderweitig: Während des Angriffes gibt es eine blutige Szene, in der ein Zombiepirat einen Vertreter der Royal Navy ersticht. Die Produzenten der Disney Company schreckten förmlich auf, als sie diese Szene sahen, da ihnen klar wurde, dass der Film tatsächlich neue Weiten für die Disneyfilme aufmachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Stunt, an den sich [[Johnny Depp]] und [[Keira Knightley]] besonders gut erinnern können, war der Sprung von der Planke. Drei Drehtage lang mussten die beiden auf der Planke stehen, bis es endlich hieß, man könne den Sprung filmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Als es so weit war, vom Brett zu springen, sagte mir Gore, dass ich es nicht tun müsse, sondern er dafür mein Stuntdouble Sonia einsetzen könne&#039;&#039;&amp;quot;, erinnerte sich Knightley an den Dreh. &amp;quot;&#039;&#039;Ich sagte: ,Ich habe seit zwei Tagen hier oben rumgestanden! Glaubst du wirklich, dass ich jetzt nicht von diesem Ding runterspringen werde?&#039; Also bin ich in diesem langen Kleid reingesprungen. Ich war völlig verängstigt. Ich fragte Gore, ob ich schreien solle, und er meinte nur: ,Alles, was rauskommt.&#039; Ich schrie wie am Spieß. Das einzig Interessante daran war, dass mein Kleid über meinen Kopf rutschte und meine Unterwäsche zu sehen war, als ich ins Wasser eintauchte. Ich war so mädchenhaft, aber ich war stolz auf mich. Ich weiß nicht, wie ich ausgesehen haben mag&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
[[Bild:Piratesdepp6.jpg|thumb|left|Auf (fast) alles im Kampfe vorbereitet: Jack Sparrow (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
[[Johnny Depp]] aber ließ man nicht springen, da es der Versicherung zu teuer wurde. Depp nahm es eher gelassen und scherzte darüber, dass er nur dann für sein Stuntdouble einspringen musste, wenn er Grimassen schneiden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwertkämpfe dagegen wurden hauptsächlich von den Darstellern selber gemacht, die deshalb vor der Produktion mehrere Trainingswochen mit dem Stuntkoordinator [[George Marshall Ruge]] und seinen Schwertmeistern [[Robert Anderson]] und [[Mark Ivie]] verbringen mussten.&lt;br /&gt;
Anderson, der auch schon Errol Flynn unterrichtete, richtete sein Augenmerk darauf, dass es beim Schwertkampf nicht um die schnelle Schrittabfolge geht, sondern genauso auch um die Pausen beim Kampf. Diese geben dem Kampf etwas besonderes und zudem den Figuren Zeit, ihre Dialogzeilen aufzusagen. Bei &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; war dies wichtiger als bei allen anderen Abenteuerfilmen. In den Pausen zwischen den Schritten fallen viele witzige Sprüche von [[Jack Sparrow]], aber auch charakteristische Sätze von Will oder Barbossa.&lt;br /&gt;
Doch neben den Dialogzeilen zwischen den einzelnen Kampfschritten sollte auch schon der Kampfstil die Figur beschreiben.&lt;br /&gt;
Anderson erläuterte diesen Aspekt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&amp;quot;Schwertkunst ist eine Konversation. Die Gegner sprechen miteinander durch ihre Klinge. Der Kampfstil variiert für jede Rolle. Wenn es mir gelingt, das Schwert sagen zu lassen, was im Skript passiert, in derselben Art, wie der Dialog die Story vermittelt, dann habe ich das Gefühl, erfolgreich gewesen zu sein.&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kostüme und Make-Up für eine wilde Meute====&lt;br /&gt;
[[Bild:Barbossa Crew Bild2.jpeg|thumb|left|Barbossa und seine Crew (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Auch wenn &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; mit vielen Klischees über das durch Hollywood romantisierte Piratenbild spielt, so wollte [[Gore Verbinski]] seinen Piraten kein klischeehaftes Aussehen verpassten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Ich wollte nicht, dass diese Piraten ähnlich aussahen, wie wir es alle schon zuvor gesehen hatten&#039;&#039;&amp;quot;, erklärt Verbinski seinen Standpunkt. &amp;quot;&#039;&#039;Keine Haken für fehlende Hände oder überall Augenklappen. Ich wollte keine Faschingsgürtel oder gestreiften Hemden sehen. Das Nachlesen über diese Zeitperiode verdeutlicht, dass die Leute damals nicht sehr lange lebten; im Wesentlichen faulten sie dahin. Die Schiffe waren leck, es gab keine medizinische Versorgung und nicht viel Körperhygiene. Die Dinge waren ziemlich ekelhaft. So seltsam es klingt, es hat Spaß gemacht, diese Ekel erregenden Qualitäten und Texturen zu finden, als wir begannen, die Statistenrollen zu besetzen und das Aussehen für alle Piraten zu entwerfen. Einige der Statisten waren so intensiv mit dabei, dass man es riechen konnte.&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Kostüme realistisch zu gestalten, besuchte die Kostümdesignerin [[Penny Rose]] zahlreiche Porträtgemäldegalerien und Schifffahrtsmuseen. So gewann sie das richtige Gefühl für den Kleidungsstil der damaligen Zeit. Zusätzliche Unterstützung fand Rose bei Historiker [[David Cordingly]], der sich mit der Piraterie bestens auskennt. Sie brachte schließlich sogar einen Spezialisten mit, der die Kleidung der Piraten dreckig und verbraucht aussehen lies.&lt;br /&gt;
Um den realistischen Look der Kleidung auch beim Makeup zu erreichen brauchte man zu Spitzenzeiten bis zu 30 Haarstylisten und 50 Makeup Künstler. Beim Dreh in den Höhlenszenen verpassten diese den Darstellern speziell dafür entworfenes Make up, damit sie nicht verwaschen aussahen. Depps Charakter sah damit nochmals besser und cooler aus, weshalb man es für den Rest des Filmes weiter verwendete. Des weiteren trugen einige der bösen Piraten gelbe Kontaktlinsen, um sie zugleich bedrohlicher als auch kränklicher erscheinen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Requisite bemühte man sich um zahlreiche täuschend echte Replikate. Bis auf Jack Sparrows Pistole, die ein Original aus dem Jahr 1760 ist sind sämtliche Pistolen Replikate. Bei den Schwertern dagegen konnte die Crew auf zahlreiche Originale zurückgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Darsteller und ihre Charaktere===&lt;br /&gt;
====Johnny Depp als Captain Jack Sparrow====&lt;br /&gt;
[[Bild:CaptainJackSparrow.jpg|thumb|right|[[Captain Jack Sparrow]]. &amp;quot;&#039;&#039;Klar soweit?!&#039;&#039;&amp;quot; (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
[[Johnny Depp]] nahm aus den verschiedensten Gründen die Rolle als Jack Sparrow an. Zum einen, weil es ihm reizte mit Gore Verbinski, Jerry Bruckheimer und Disney gleichzeitig zusammen zu arbeiten. Außerdem nahm er die Rolle an, weil er mit ihr endlich einen Kindheitstraum in Erfüllung gehen lassen konnte. Depp wollte schon seit seiner Kindheit einen Piraten verkörpern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Depp wollte nicht ins Blaue hinein die Rolle annehmen. Ihm war es wichtig, dass auch eine gute Geschichte vorhanden ist. Als er erfuhr, wer das Drehbuch schreibt, wusste er, dass dies der Fall sein würde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Sobald ich hörte, dass Ted und Terry das Drehbuch schrieben, wusste ich: Uns kann nichts mehr passieren. Mit Jerrys Background und Gores intensivem Fokus war mir klar, dass der Film auf einem soliden Fundament stand. Ich war angenehm überrascht, als ich Teds und Terrys Drehbuch las, sie übertrafen meine Erwartungen. Sie brachten großartigen Humor in die Story ein und legten Grundsteine, auf die die Schauspieler aufbauen und die Figuren wirklich ausarbeiten konnten.&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von Rossios und Elliotts Skript entwickelte [[Johnny Depp]] seinen Charakter [[Captain Jack Sparrow]] während er laut eigenen Angaben “zu lange in der Sauna” saß. Er entschied sich dazu, weil er das ständige Gefühl der Hitze, dem die Piraten ausgesetzt waren nachempfinden wollte. &lt;br /&gt;
In der Sauna kamen Depp schließlich einige Ideen, die er für Sparrow umsetzen wollte. So kam ihm der Gedanke, dass Sparrow das Laufen auf fahrenden Schiffen gewohnt ist, das Gehen auf Land dagegen ihm fremd sein müsste. So entwickelte er den schwankenden Gang Sparrows. Außerdem entwickelte Depp nach und nach die Sparrow eigene Sprechweise.&lt;br /&gt;
[[Bild:Pirati.jpg|thumb|left|Sparrow und seine geistigen Vorfahren]]&lt;br /&gt;
Besonders entscheidend für die Gestaltung des Charakters war aber Depps Gedankengang, dass Piraten so etwas wie die Rockstars des 18 Jahrhunderts waren. So beschloss Depp, dass er sich durch seinen Freund [[Keith Richards]] inspirieren lassen sollte. Nach genauer Beobachtung Richards lehnte er Sparrow an ihn an (nach der Produktion verriet Depp Richards, dass dieser in seinen Charakter mit einfloss).&lt;br /&gt;
Ein weiterer, wenn auch geringerer, Einfluss auf Sparrow war die Warner Brothers Cartoon Figur Pepe LePew. Besonders wichtig waren Depp die zahlreichen Schmuckstücke in Sparrows Haar (etwas, dass er ebenfalls von Richards übernahm). Alles in Sparrows Haar soll für ihn eine Bedeutung haben, da es ihn für ihn eine wichtige Erinnerung darstellt. Eine Idee, die Depp allerdings nicht weiter ausführte war die, dass er eine angenähte Nase haben sollte. Depp wollte ursprünglich, dass Sparrow früher (in der Zeit vor dem Film) bei einem Kampf die Nase abgeschnitten bekam, und er diese nur provisorisch annähen lies. Im Film selbst sollte dann Sparrows größte Angst nicht der Tod oder ein Kampf, sondern Pfeffer sein, von dem er niesen würde, was den Verlust seiner Nase bedeutete. [[Gore Verbinski]] riet von dieser Idee ab.&lt;br /&gt;
Davon abgesehen, ließ man [[Johnny Depp]] seine künstlerische Freiheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Johnny ist dafür bekannt, seine eigenen Charaktere zu erschaffen&#039;&#039;&amp;quot;, berichtet Bruckheimer. &amp;quot;&#039;&#039;Er hatte eine definitive Vision für Jack Sparrow, die völlig einzigartig ist. Wir ließen ihm freie Hand dabei, und er erdachte diesen ungewöhnlichen, schrägen, zugleich aber sehr gewitzten Piraten. Er kann nicht so recht seine Balance halten, seine Sprechweise ist leicht unartikuliert, woraufhin man annimmt, dass er entweder betrunken, seekrank oder zu lange auf einem Schiff gewesen ist. Doch das ist alles nur eine Show, die er voll auskostet. Und so seltsam es auch scheint, das macht zum Teil den Charme von Captain Jack aus.&#039;&#039;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennzeichnend für Sparrow ist, so führt Bruckheimer weiter aus, zu guter letzt sein Wissen darüber, was gut und was böse ist, auch wenn er sich nicht immer daran hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell waren es die schmalen Gratwanderungen zwischen Antiheld und Idol (viele schwärmten nach dem Film von einem Leben wie Jack) und die zwischen unrealistischer Cartoonfigur und realistisch gezeichneter Seele, die Depps Darstellung so beliebt machte. Der einzigartige Humor vervollständigte die Figur. Für Verbinski war es gerade der Spaß, den er hatte, wenn er dem Gauner bei seinen Gaunereien zusehen konnte, was ihm am meisten gefiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Jack Sparrow ist die Art von Figur, bei der es Spaß macht, zuzusehen, wie er einer alten Dame Geld stiehlt. Im Wesentlichen ist er ein Schwindler - er ist faul, er ist ein großartiger Pirat, aber er kämpft nicht, wenn es nicht sein muss. Er wählt immer den einfachsten Weg. Ich glaube, das Wichtigste für Captain Sparrow ist sein Mythos. Er ist sein eigener und bester Agent - er vermarktet sich selbst ausgezeichnet.&#039;&#039;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über seine Rolle sagte Depp selber folgendes:&lt;br /&gt;
[[Bild:FluchDerKaribik8.jpeg|thumb|right|Der verwegene Pirat und geschickte Verhandler ist eine von Depps Traumfiguren (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Es war eine ganz andere Art von Rolle für mich. Es war eine tolle Möglichkeit, diesen Piraten von Grund auf zu erfinden und eine Art von Pirat zu erschaffen, wie man ihn nie zuvor gesehen hat&#039;&#039;.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Er schätzte auch die verschmitzte Natur und todesmutige Art seiner Figur: &lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;In Jack sah ich einen Typ, der zwischen den Regentropfen rennen kann. Er kann über die entmilitarisierte Zone laufen, die Truppen unterhalten und dann zur anderen Seite zurückhüpfen, um dem Feind die genau gegenteilige Geschichte zu erzählen. Er versucht, mit allen gut auszukommen, da er klug genug ist zu wissen, dass er seine Kontakte möglicherweise in der Zukunft benötigen könnte. Egal wie schlecht die Dinge stehen, er hält immer diesen bizarren Optimismus aufrecht. Ich fand auch die Idee für seine Motivation sehr schön und ergreifend. Er will einfach nur sein Schiff zurückbekommen, das für ihn nichts mehr repräsentiert als pure Freiheit. Natürlich klaut er bei Gelegenheit und hat auch sonst keine weiße Weste, doch letztlich ist es sein Hauptziel, die Black Pearl um jeden Preis zurückzubekommen.&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johnny Depp vertiefte sich, wie man an seinen ausführlichen Aussagen sehen kann, sehr stark in seinen Charakter, weshalb sein jüngster Sohn in der Schule einmal sogar angab, sein Vater wäre von Beruf Pirat. Außerdem brachte er ein persönliches Schmuckstück, einen Ring, mit aufs Set. Die Ausstatter fanden, dass der Ring zur Figur passt, weshalb er ihn beim Drehen anbehielt.&lt;br /&gt;
Depp wurde für seine originelle und komplexe Darstellung der ungewöhnlichen Figur des [[Captain Jack Sparrow]] zum ersten Mal mit einer Oscar-Nomminierung belohnt. Und auch wenn er nicht gewonnen habe, so sei es eine große Ehre für ihn gewesen, meinte Depp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nicht von Anfang an erhielt [[Johnny Depp]] Lob für seine eigenwillige Performance. Die Produzenten und Verantwortlichen von [[Walt Disney Pictures]], darunter auch [[Michael Eisner]], nahmen Depp eines Tages während der Dreharbeiten bei Seite und fragten ihn, was das alles sollte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Was soll das bedeuten? Ist er [Jack Sparrow] schwul, oder betrunken? Wir verstehen nichts von dem, was du sagst! Es klingt, als würdest du die Worte nur so dahin nuscheln. Das macht alles keinen Sinn!&#039;&#039;&amp;quot;, zitierte Depp Disneys Vertreter in einem Interview. Daraufhin drohten sie damit, ihn zu feuern, wenn er seine Darstellung nicht ändern würde. Depp hatte zwar Verständnis für die Produzenten, doch er änderte seine Darstellung nicht, worin ihn die restlichen Beteiligten am Film auch bestärkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausmaße von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; waren für Johnny Depp übrigens eine echte Überraschung. Obwohl er das Drehbuch gelesen hatte und es auch sehr liebte und sich über alle Kleinigkeiten und Kniffe seiner Figur Gedanken gemacht hatte, war ihm nie klar gewesen, wie groß die Produktion selbst und die Reaktion der Öffentlichkeit darauf sein würden. &lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Ich habe das Projekt nie in irgendeiner Form als besonders gigantisch angesehen&#039;&#039;&amp;quot;, gesteht er. &amp;quot;&#039;&#039;Merkwürdigerweise dauerte es, bis ich den ersten Trailer gesehen hatte, dass mir klar wurde: ,Oh, mein Gott, das ist ja riesig!&#039; Es fühlte sich beim Dreh so an, als würden wir einen kleinen Piratenfilm drehen. Es war ein freundlicher, entspannter Set, alle zogen an einem Strang. Da hatte ich nie den Eindruck, dass es sich um eine solch enorme Produktion handeln würde.&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geoffrey Rush als Barbossa====&lt;br /&gt;
[[Bild:Pirates pair-thumb.jpg|thumb|left|Diese Szene war entscheidend für Barbossas Darstellung. (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
[[Gore Verbinski]], der immer wieder betonte, dass er stolz darauf sei, nur die erste Wahl für &#039;&#039;Fluch Der Karibik&#039;&#039; verpflichten zu können, scherzte in einem Interview, dass er die verstorbenen [[Alec Guiness]] und [[Peter Sellers]] nicht nehmen konnte und deshalb auf [[Geoffrey Rush]] zurückgreifen musste. Man wählte gerade ihn, da man den Bösewicht des Films auf ähnlich hohem Niveau und ungefähr gleich stark haben wollte, wie die Hauptfigur. Dazu benötigte es eines Schauspielers von Rushs Kaliber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Wir benötigten einen ebenbürtig fähigen Schauspieler als Johnnys Widersacher&#039;&#039;&amp;quot;, erklärte Bruckheimer die Wahl. &amp;quot;&#039;&#039;Geoffrey Rush ist enorm talentiert und bekannt dafür, eine große Bandbreite von Figuren spielen zu können. Glücklicherweise hatte er eine Lücke in seinem Terminkalender und wollte Teil dieser Produktion sein. Geoffreys Barbossa ist der quintessenzielle Schurke; es ist ein Vergnügen, ihn in die Rolle schlüpfen zu sehen.&#039;&#039;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geoffrey Rush]], der ähnlich wie Depp für anspruchsvollere Charaktere bekannt ist, wollte seine Figur nicht zu märchenhaft oder romantisiert darstellen, sondern auch einen gewissen Grad an Realismus und Tiefe in den Charakter [[Barbossa]]s einbringen. So entschied sich Rush dazu, Barbossa zwar an einigen Stellen als den typischen, zweidimensionalen Bösewicht aus einem Abenteuerfilm oder Fantasycomic zu spielen, aber dafür an anderen Stellen wieder Bedeutung in Barbossas Darstellung zu legen und ihm eine gewisse shakespearesche Würde zu verleihen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Pirates-of-the-caribbean-geoffrey-rush.jpg|thumb|right|Barbossas Kinoposter (© Disney/ Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Aspekt und Handlungsmoment, der Barbossas tiefsinnigere Seite betonte, war zum Beispiel seine Rede an Elizabeth, in der er den Fluch und seine Absichten erklärt. Dieser Monolog beginnt in seiner Kabine beim Abendessen und führt Elizabeth aufs Deck zu den verfluchten Piraten, wo sie dann wieder auf Barbossa trifft, der ihr erklärt, dass er nichts fühlt und dass er weder tot noch lebendig ist.&lt;br /&gt;
An dieser ausführlichen und für die Handlung unerlässlichen Textstelle hat [[Geoffrey Rush]] sehr lange gearbeitet, und war dabei so enthusiastisch, dass er seine Vorschläge zu jeder Uhrzeit entweder den Autoren, [[Ted Elliott]] und [[Terry Rossio]], oder dem Regisseur [[Gore Verbinski]] mitteilte. Rush lag viel daran, das &#039;&#039;was&#039;&#039; und vor allem auch das &#039;&#039;wie&#039;&#039; dieser Textstelle auszureifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem überlegte sich Rush für sich selbst eine Hintergrundgeschichte für Barbossa, die erklären sollte, warum Barbossa zum Pirat wurde und weshalb er trotz seines Alters weiterhin als Captain geduldet wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Ich spekuliere darauf, dass Barbossa den sehr aufrichtigen Wunsch gehabt haben könnte, ein Mann der See sein zu wollen. Doch er stellte recht bald fest, dass man sehr viel mehr erreichen kann, wenn man die Regeln bricht, die Leute belügt, ein paar Leute umbringt und die Macht an sich reißt. Dies ist vielleicht die eigentliche Vorstellung, die die Leute davon haben, ein Pirat zu sein. Er erlangte die Position des Kapitäns als meuternder erster Maat, der die Black Pearl in seine Gewalt bringt und seinen Besitzanspruch erklärt. Ich dachte mir, dieser Kerl müsste ein ausgezeichneter Schwertfechter und ein ausgesprochen hinterlistiger und unfairer Kämpfer sein. Er ging nicht mit einem Epée (einem doppelschneidigen Degen mit stumpfer Spitze) auf eine feine Schule, sondern hat wahrscheinlich ein Schwert an seinem Gürtel hängen, seit er 13 Jahre alt ist, und weiß genau, wie man Köpfe abhackt.&#039;&#039;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Barbossa ist tatsächlich ziemlich smart&#039;&#039;&amp;quot;, fährt Rush fort. &amp;quot;&#039;&#039;Er hat wahrscheinlich deshalb überlebt, weil er instinktiv und intuitiv handelt, um seine Pläne zu schmieden und Leute zu betrügen.&#039;&#039;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch wenn er das Gemeine an Barbossa betonte, so sollte er stets als ein Gentlemen der Meere auftreten, wenn es nötig ist. Dieses Auftreten rührt von Rushs Darstellung. Er spielte Barbossa nach außen hin als Bösewicht, doch innerlich stellte er sich darauf ein, dass er in Wahrheit der (gefallene) Held ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Orlando Bloom als Will Turner====&lt;br /&gt;
[[Bild:Poster5.jpeg|thumb|right|Orlando Bloom war für Bruckheimer die Idealbesetzung. Aber nicht für Disney (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Während den Dreharbeiten von &#039;&#039;Black Hawk Down&#039;&#039; traf sich Produzent [[Jerry Bruckheimer]] mit [[Orlando Bloom]], um mit ihm über sein nächstes Projekt zu sprechen. Es sollte ein großes und verrücktes Piratenspektakel werden, das auf der berühmten Disney Attraktion [[Pirates of the Caribbean]] basiert. Bloom war, obwohl das Drehbuch noch längst nicht fertig war, begeistert. Der große Piratenfan wollte an diesem Film mitwirken und erhielt von Bruckheimer die Rolle des [[Will Turner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Bloom für Bruckheimer die Wunsch- und Idealbesetzung für diese Rolle war, zeigte sich Disneys Studioleitung eher skeptisch. Bloom, der bisher nur als einer von vielen aus der &#039;&#039;Herr der Ringe&#039;&#039;-Crew bekannt war, hätte nicht genug Zugkraft und Ruhm, um Leute ins Kino zu ziehen, meinte sie.&lt;br /&gt;
Während den Dreharbeiten ebbte diese Kritik nicht ab. Zugleich freundete sich Orlando Bloom mit [[Johnny Depp]] an. Sie scherzten am Set und an einem freien Tag reisten sie mit einem Freund Depps durch die Karibik. Dabei floss viel Alkohol und sorgte somit für einige Schlagzeilen in der Klatschpresse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blooms Rolle sollte ursprünglich &#039;&#039;Will Bear&#039;&#039; heißen, in Analogie zu den Tiernamen Sparrow ( = Spatz) und Swann ( = Schwan).&lt;br /&gt;
Während Jack Sparrow frei wie ein Vogel sein möchte und sollte, war Elizabeth schön wie ein Schwan. Der Name &amp;quot;Will Bear&amp;quot; sollte Wills (bären-)starken Willen unterstreichen. Dies wurde aber nicht durchgesetzt, weil es den Autoren zu offensichtlich und albern wurde gleich drei Tiernamen zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Piratenangriffs auf Port Royal fällt Will dadurch auf, dass er hinterrücks eine Axt in den Rücken eines Piraten schleudert. Zwar stirbt der Pirat nicht, da er verflucht ist, aber da Will das nicht wusste, begeht er einen brutalen Angriff und ist aus seiner eigenen Sicht der erste im Film, der jemanden tötet.&lt;br /&gt;
Abseits von seinem anfänglichen Hass auf Piraten und damit verbundener Kampfeslust ist Will jedoch ein konservativer junger Mann, der die Standesgrenzen als Pflicht ansieht. Er besteht darauf Elizabeth zu siezen und zugleich wünscht er den &amp;quot;niedrigen&amp;quot; Piraten den Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Seite von Will hat Bloom weniger gefallen. Ähnlich wie [[Johnny Depp]] wollte [[Orlando Bloom]] nämlich unbedingt einen Piraten spielen. Dem entsprechend sieht er Wills Wandlung als zentralen Aspekt des Films an: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Zunächst ist Will noch recht spießig, doch dann entwickelt er sich beträchtlich. Er ist ausgesprochen ernsthaft, voller Standhaftigkeit - plötzlich findet er sich ohne Vorwarnung inmitten eines aufregenden sowie gefährlichen Abenteuers wieder. Dies ist die Coming-of-Age-Geschichte von Will. (Denn) Will ist ohne eine Vaterfigur aufgewachsen, daher sieht er sich nach Vorbildern in seiner Umgebung um. In Port Royal sind dies Marineoffiziere. Als Will und Jack zusammentreffen, öffnet Jack Will die Augen, was es bedeutet, ein Mann zu sein. Er bringt ihm bei, dass er nicht blind unsinnigen Regeln folgen kann; ein Mann muss seine eigenen Entscheidungen treffen, richtig oder falsch, und sich nehmen, was er sich im Leben wünscht.&#039;&#039;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Jerry Bruckheimer betont, dass Will im Film lernt, mit einem Piraten zu leben und das manche Regel gebrochen werden müssen. Johnny Depp sieht die Beziehung zwischen Jack und Will schlicht als die von &amp;quot;&#039;&#039;zwei Figuren, die zusammen eine vollständige ergeben&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Keira Knightley als Elizabeth Swann====&lt;br /&gt;
[[Bild:Pirateskeira.jpg|thumb|left|Knightley als starke Gouverneurstochter (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
[[Keira Knightley]] ist eine der wenigen Darsteller/innen des Hauptcasts, die &#039;&#039;nicht&#039;&#039; zu den ersten Besetzungswünschen gehört, sondern durch das Rollencasting zum Film stieß. Das umfangreiche Casting wurde abgehalten, da weder [[Gore Verbinski]] noch [[Jerry Bruckheimer]] persönliche Wunschkandidatinnen für diese Rolle hatten, und man deshalb vorsprechen lassen musste. Es sprachen Newcomerinnen und Stars vor.&lt;br /&gt;
Knightleys Vorstellungsgespräch lief allerdings besonders hervorragend, weshalb sie die Rolle auch ohne jedes zögern des Regisseurs bekam. [[Gore Verbinski]] kannte Knightley zu diesem Zeitpunkt übrigens gar nicht, er hatte keinen ihrer vorherigen Filme gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund dafür, dass man ein so großes Casting veranstaltete, war, dass man hohe Ansprüche an die Figur der Elizabeth und somit auch an ihre Darstellerin hatte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Natürlich waren wir auf der Suche nach einer schönen jungen Frau&#039;&#039;&amp;quot;, bekennt Bruckheimer. &amp;quot;&#039;&#039;Aber Schönheit allein war nicht genug. Wie viele der anderen Figuren im Film ist Elizabeth komplex, und was man an der Oberfläche sieht, ist nicht alles. Es war unerlässlich für die Schauspielerin, die zahlreichen Facetten ihrer Figur zu verstehen und nicht nur die Liebesgeschichte zwischen ihr und Will:  Elizabeth hat zu jeder der männlichen Hauptfiguren eine Verbindung, und sie findet sich in ziemlich gefährlichen Situationen mit ein paar von Barbossas Schurken wieder. Sie ist es gewohnt, ihren Willen durchzusetzen. Doch sie erkennt schnell, dass ihre übliche direkte und freimütige Art in diesem Fall nicht funktioniert. Daher ist sie nicht abgeneigt, ihre weiblichen Listen einzusetzen, wenn es sein muss. Wenn nötig kann Elizabeth eine raffinierte kleine Schauspielerin sein. Es war großartig, Keira zuzusehen, bei ihr wirkt alles so einfach. Sie ist wahrlich begabt.&#039;&#039;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Produktion zeigte sich, dass [[Keira Knightley]] neben der angesprochenen Komplexität ihrer Figur auch gerne ihr Frauenbild in den Film mit einbrachte. Sie wollte keine schwache Frau, sondern eine Figur, die in der Handlung aktiv und tough ist:&lt;br /&gt;
[[Bild:MissSwan.jpg|thumb|right|Sie ist jung, aus einem hohen Stand und ein moderner Piratenfan: Elizabeth Swann (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Elizabeth ist ein Mädchen des 21. Jahrhunderts, das in der Welt des 18. Jahrhunderts feststeckt. Sie ist bemerkesnwert! Elizabeth hat moderne Ansichten. Sie ist stark und sehr unabhängig. Als sie mit einigen Grauen erregenden Schwierigkeiten und entmutigenden Entscheidungen konfrontiert wird, geht sie in die Offensive!&#039;&#039;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend dafür (und zugleich ein unerlässlicher Teil der Figur), war die Piratenmanie Elizabeths. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Elizabeth hat ein morbides Interesse an Piraten&#039;&#039;&amp;quot;, sagt Verbinski über die Figur. &amp;quot;&#039;&#039;Sie hat zu viele Bücher über das Thema gelesen und ist jetzt eine Art Piraten-Groupie. Doch statt den Jon Bon Jovi der Piraten zu treffen, muss sie Sid Vicious entgegentreten. Und obwohl sie glaubt, eine Menge über Piraten zu wissen, muss sie bald feststellen, dass alle Regeln, an die sie glaubt, gebrochen werden müssen.&#039;&#039;&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knightley stimmt ihrem Regisseur zu. &amp;quot;&#039;&#039;Sie romantisiert das ganze Piraten-Ding, es ist ehrlich gesagt eine Obsession. Daher ist der Wandel von Elizabeths romantischer Vorstellung zur Erkenntnis der mörderisch-dreckigen Realität der Piraterie sehr interessant. Doch auch in ihren Adern steckt ein kleiner Pirat. Geht es nicht allen so?&#039;&#039;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem entsprechend zeigte Knightley sich beim Kampftraining sehr engagiert und bestand stets darauf, ihre Stunts selber machen zu dürfen.&lt;br /&gt;
Allerdings wünschte sie sich noch mehr Actionszenen, da sie in &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; nur mit Messern, Stangen und Bettpfannen kämpfen durfte. Knightley aber bestand auf Schweter, die sie von [[Jerry Bruckheimer]] in ihrem nächsten gemeinsamen Film, [[King Arthur]], auch angeboten bekam. &lt;br /&gt;
Des weiteren erfüllten [[Ted Elliott]] und [[Terry Rossio]] viele von  Knightleys Wünschen für [[Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2]]. Dies basierte darauf, dass Keira Bruckheimer und Verbinski das Versprechen abnahm, bei einem eventuellen zweiten Teil endlich als Piratenbraut mit Schwertern kämpfen zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Royal Navy und eine Horde Piraten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den vier Hauptdarstellern und ihren vier Charakteren gibt es in &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; noch zahlreiche andere Darsteller, die mit großem Engagement ihre Rollen verkörperten.&lt;br /&gt;
Unter ihnen ist [[Jonathan Pryce]], der zu den Wunschdarstellern Verbinskis und Bruckheimers gehört. Sie wollten ihn für die Rolle des Gouverneur Swann, Elizabeths Vater. Pryce schien geeignet für seine Rolle, die „&#039;&#039;nicht nur der arrogante britische Gouverneur (ist), sondern darüber hinaus auch der besorgte Vater, der nur das Beste für seine Tochter will. &#039;&#039;“, so Verbinski.&lt;br /&gt;
[[Bild:Pirates16.jpeg|thumb|left|Pintel, einer von Barbossas Mannen (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Ein Aspekt der Figur musste man jedoch opfern. Zwar erscheint er aufgrund seiner teils abwertenden Einstellung gegenüber Will, der aus einem niederen Stand kommt, weiterhin eingebildet, doch ursprünglich sollte er noch ignoranter gegenüber seinen Mitbürgern sein. Nachdem sich der Gouverneur und Elizabeth von Will verabschieden, um mit der Kutsche zur Feier für Norrington zu fahren, erzählte Swann seiner Tochter, wie gut es seinem Volk doch ginge und dass es dies nicht zu schätzen wisse. Kurz darauf sieht man einen hungernden Bettler. Die Szene musste geopfert werden, das sie das Tempo aus dem Film nahm und der direkt darauf folgende Auftritt Jack Sparrows nicht so kraftvoll wirkte wie es ohne die Szene der Fall ist.&lt;br /&gt;
Pryce nahm die ihm angebotene Rolle dankend an, da er das Drehbuch großartig fand. Es verband in seinen Augen Witz und Intelligenz, weshalb er unbedingt mitmachen wollte. Aber auch die Drehorte waren mit ausschlaggebend. Als nämlich klar wurde, dass man den Film auch in der Karibik drehen wird, war Pryce nicht mehr zu halten, da er dort regelmäßig seinen Urlaub verbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Jack Davenport]] gehörte zur Wunschbesetzung des Filmes. Er sollte Norrington verkörpern, den Kommandanten der Royal Navy, Schrecken der Piraten und Wills Nebenbuhler um die Gunst von Elizabeth.  Neben diesen drei Funktionen in der Handlung erfüllte Norrington zudem eine komische Funktion, da er die Zielscheibe einigen Spotts wird. Davenport war davon begeistert, dass Rossio und Elliott Norrington komplexer beschrieben hatten, als es zu erwarten war. Laut ihm hätte die Figur auch eindimensionaler ausfallen können.&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Norrington ist im Wesentlichen die Geißel der Piraterie in der Ostkaribik. Wenn mich ein Pirat kommen sieht, dann darf er Angst haben&#039;&#039;&amp;quot;, erklärt Davenport. &amp;quot;&#039;&#039;Mir gefiel an meiner Rolle, dass er nicht nur ein schnarrender englischer Bösewicht ist. Hinter ihm steckt mehr als bloß ein grimmiges Aussehen. Es ist auch gar nicht so einfach, Brokat grimmig aussehen zu lassen. Ich sah ein Foto von Johnny mit seinem Stirnband und Dreadlocks. Die Piraten sahen einfach so cool aus&#039;&#039;&amp;quot;, lacht er. &amp;quot;&#039;&#039;Ich habe diese lächerliche Kluft an und sehe wie Eiskrem aus. &#039;&#039;&amp;quot; Ähnlich wie [[Keira Knightley]] wünschte er sich eine wildere Rolle, falls man eine Fortsetzung drehen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem man diese wichtigen Nebenrollen besetzt hatte, bemühte man sich, vielfältige und auffällige Darsteller zu finden, die Mitglieder von [[Barbossa]]s Mannschaft verkörpern können.&lt;br /&gt;
Zuständig dafür war die Besetzungsleiterin [[Ronna Kress]], die von Produzent [[Jerry Bruckheimer]] für ihr Engagement ausgiebig gelobt wurde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Ronna hat nicht nur ein Geschick, interessante Gesichter aufzuspüren, sondern auch, ungeschliffenes Talent zu entdecken. Sie ist beim Casting jeder einzelnen Figur peinlich genau und investiert äußerste Sorgfalt und größten Aufwand selbst in die kleinsten Rollen. Ronna war bei vielen unserer Projekte ein unschätzbarer Gewinn. Und sie macht uns auch weiterhin auf vielversprechende neue Schauspieler aufmerksam. &#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
Während Kress an verschiedensten Orten der Welt Castings machte, um Darsteller für die Piratencrew zu finden, liefen im Studio bei Los Angeles die Telefone heiß.&lt;br /&gt;
Zahlreiche Agenten und Manager versuchten ihren Klienten eine Rolle zu beschaffen. Dies ist in Hollywood zwar gang und gäbe, doch das Interesse an den Piratenrollen in &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; war außergewöhnlich groß.&lt;br /&gt;
Aus dieser riesigen Auswahl wählte man ausschließlich unverbrauchte und neue Darsteller, die schon beim Vorsprechen in ihrer Rolle aufgingen.&lt;br /&gt;
Davon begeistert schuf man auch eine Hintergrundgeschichte für die Crew, deren Mitglieder (ähnlich wie die Darsteller) aus den verschiedensten Teilen der Welt stammen. Laut dieser findet Barbossa seine Männer in den gefährlichen Häfen, die er besucht, und auf den mysteriösen Inseln, die er überfällt. Sie kommen von überall her: Eine Figur ist aus dem Orient, eine andere aus der Karibik, einer ist aus Dover und eine weitere stammt aus Afrika - und damit ist die Liste noch lange nicht vollständig.&lt;br /&gt;
Barbossas Mannschaft umfasst unter anderem [[Isaac C. Singleton Jr]]. als Bo&#039;sun, [[Lee Arenberg]] als Pintel und [[Mackenzie Crook]] als Pintels holzäugigen Kumpan Ragetti. [[Treva Etienne]] ist Koehler an der Seite seines mörderischen Partners Twigg, der von [[Michael Berry Jr.]] gespielt wird. [[Trevor Goddard]] mimt Grapple und sein Sidekick Mallot wird von [[Brye Cooper]] darstellt.&lt;br /&gt;
[[Bild:Pirates28.jpeg|thumb|right|Ragetti, der holzäugige Pirat von der Black Pearl (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Diese „Stammgruppe“ von Barbossas Crew lebte während der Dreharbeiten zusammen in einem Wohnblock in der Karibik und scherzte viel herum. Sie spielten der Filmcrew einige Streiche und filmte auch ein humoristisches Drehtagebuch.  Außerdem bildeten sich Freundschaften und ein Mitglied des Drehteams verriet, dass sich einige der Darsteller so sehr in ihre Rolle einfühlten, so dass sie, wie echte Piraten, aufhörten sich zu waschen.&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Eine Gruppe wie diese zu besetzen, ist mit dem Kochen einer Suppe vergleichbar&#039;&#039;&amp;quot;, erklärt Verbinski abschließend. &amp;quot;&#039;&#039;Jeder Charakter ist unverkennbar und trägt zur Gesamtgeschmacksrichtung bei. Der Fluch, mit dem sie geschlagen sind, bringt ihre Frustration in einer Fußball-Hooligan-klebstoffschnüffelnden Art von Wahnsinn zu Tage.&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verrücktesten in dieser wahnsinnigen Truppe sind Pintel und Ragetti, die später auch beim Publikum zu beliebtesten Piraten in Barbossas Crew wurden.&lt;br /&gt;
Crook ist übrigens dank [[Johnny Depp]] im Film. Beide hatten Rollen in [[Wenn Träume fliegen lernen]]. Depp, der damals schon für &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; zugesagt hatte, freundete sich mit Crook an und wollte deshalb einen weiteren Film mit ihm drehen. Er empfahl ihn für eine noch unbesetzte Rolle in &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039;. Gemäß seiner Komikernatur bekam er die Rolle des kuriosen Pintels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Duo Pintel und Ragetti ist für zahlreiche Gags zuständig und ist in Barbossas Mannschaft eindeutig am wenigsten kampffähig. Für Verbinski stellen sie Dick und Doof auf LSD dar.&lt;br /&gt;
Den „normalen“ Gegenpol bilden [[Angus Barnett]] und [[Giles New]] als Mullroy und Murtogg, die tollpatschigen Untergebenen von Norrington. Sie lernten sich erst während des Drehs kennen,  freundeten sich aber sofort an und arbeiteten ihre Rollen weiter aus. So brachten sie einen von alten 30er Jahre Komödien inspirierten Humor mit in den Film hinein, indem sie unfähige Mitglieder der Navy spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich unfähig ist auch Jacks in Tortuga angeheurte Mannschaft. Diese umfasst [[Kevin R. McNally]] als Joshamee Gibbs, [[David Bailie]] als Cotton (zusammen mit seiner besseren Hälfte, einem Papageien) und [[Zoe Saldana]] als Anamaria. &lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Sie sind die letzten Heuler&#039;&#039;&amp;quot;, sagt Verbinski. &amp;quot;&#039;&#039;Es ist wie in Einer flog übers Kuckucksnest. Sie werden sich kaum in eine richtige Schlägerei verwickeln lassen oder sich mit Barbossa messen. Sie sind schlicht ein großartiger Kontrast zu Barbossas kunterbunter Truppe. &#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Soundtrack===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem [[Alan Silvestri]] aufgrund terminlicher Schwierigkeiten das Projekt &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; verlassen musste wurde mit [[Klaus Badelt]] ein Schüler des Disney- und Bruckheimer-Lieblings [[Hans Zimmer]] engagiert.&lt;br /&gt;
Dieser hat sich vornehmlich an zwei verschiedenen Seiten von Vorbildern orientiert: Den klassischen, geigenlastigen Piratenhymnen der 30er bis 50er Jahre auf der einen Seite, an den modernen Komponisten Harry Gregson-Williams und vornehmlich [[Hans Zimmer]] auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
Doch diese Mischung erfüllte ihre Aufgabe vollends und zeigte Wirkung: Die hauptsächlich in ruhigeren Szenen spürbare Annäherung an klassische Motive fügte sich auch zu den inhaltlich „romantisierten“ und somit an Klassiker angelehnte Szenen ein, während die opulenten Actionszenen mit Synthesizern und treibenden Posaunen unterlegt perfekt den Ansprüchen an einen [[Jerry Bruckheimer]]-Film genügten.&lt;br /&gt;
[[Bild:Klaus badelt.jpg|thumb|left|Der Deutsche [[Klaus Badelt]] kombinierte Piratenromantik mit Actionfilmscore.]]&lt;br /&gt;
Das Publikum nahm den Score sofort wohlwollend an. Das Album verkaufte sich für ein komplett gesangloses Album überraschend gut und viele Szenen des Films wurden direkt mit der Musik assoziiert. Vor allem die Mischung aus [[The Rock]]-ähnlichen Melodien mit klassischer Abentuerfilmfärbung fand gefallen. Das Jack Sparrow Theme, &#039;&#039;Barbossa is hungry&#039;&#039;, &#039;&#039;He&#039;s a Pirate&#039;&#039; und die Melodie zur &#039;&#039;Mondlicht Serenade&#039;&#039; wurden schließlich auch außerhalb des Films immer wieder verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kritiker nahmen den Score erst zögerlich auf. Während vor Veröffentlichung des Films viele bemängelten, dass ein solcher Actionscore kaum zur Piraten- und Karibikromantik passen könne und den Film unnötig lauter machen würde, fanden sich mit zunehmenden Alter von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; immer mehr Kritiker, die den Soundtrack aufgrund der vom Publikum erwähnten Gründen lobten. Schließlich fand der Score sogar dahingehend Lob, dass der Film ohne ihn gar nicht funktionieren könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Soundtrack gibt es in drei Versionen zu kaufen. Nachdem die erste, internationale CD aufgrund mittelmäßiger Tonqualität kritisiert wurde, gab es in Japan eine remasterte Version, die von vielen Soundtrackfans der ersten Veröffentlichung vorzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Zeit später gab [[Walt Disney Records]] als Reaktion auf diese Tatsache eine „Special Edition“ mit dickerem Booklet und verbessertem Soundmix heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Titel des Soundtracks sind folgende:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Fog Bound (2:16)&lt;br /&gt;
#The Medallion Calls (1:52)&lt;br /&gt;
#The Black Pearl (2:16)&lt;br /&gt;
#Will and Elizabeth (2:08)&lt;br /&gt;
#Sword&#039;s Crossed (3:15)&lt;br /&gt;
#Walk The Plank (1:58)&lt;br /&gt;
#Barbossa Is Hungry (4:06)&lt;br /&gt;
#Blood Ritual (3:32)&lt;br /&gt;
#Moonlight Serenade (2:08)&lt;br /&gt;
#To The Pirate&#039;s Cave!(3:30)&lt;br /&gt;
#Skull and Crossbones (3:24)&lt;br /&gt;
#Bootstrap&#039;s Bootstraps (2:38)&lt;br /&gt;
#Underwater March (4:12)&lt;br /&gt;
#One Last Shot (4:46)&lt;br /&gt;
#[[He&#039;s a Pirate]] (1:30)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Parallelen zwischen Film und Attraktion==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren versteckten als Hommage an die Disneyland Attraktion [[Pirates of the Caribbean]] mehrere Anspielungen an diese im Film. Dazu gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Lied &amp;quot;(Yo Ho, Yo Ho) A Pirate&#039;s Life for Me&amp;quot; von [[X. Atencio]] und [[George Bruns]] aus der Attraktion wird im Film dreimal verwendet: Zu Beginn singt es Elizabeth, im Mittelteil des Films singen es die betrunkenen Jack und Elizabeth, und ganz zum Schluss singt es [[Jack Sparrow]] auf der Black Pearl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sämtliche Gefängnisszenen, in denen die Gefangenen versuchen den Hund mit den Schlüsseln anzulocken. Jack Sparrrow versucht später den Hund mit einem Knochen anzulocken, genauso wie eine Figur aus der Attraktion.&lt;br /&gt;
[[Bild:Tour cursedtreas.jpeg|thumb|right|Auch manche Einstellungen in den Schatzhöhlenszenen sind von der Bahn inspiriert. (© Disney)]]&lt;br /&gt;
*Jacks Zeile &amp;quot;Der Hund wird sich nie von der Stelle wegbewegen&amp;quot; ist eine klare Anspielung darauf, dass die [[Audio Animatronics]] aus der Attraktion stets an der selben Stelle sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die erste Sequenz auf Tortuga ist voll von Anspielungen, darunter die Rothaarige und der betrunkene Mann auf den Fässern, die ihren Vorbildern aus der Attraktion sehr ähnlich sehen. Außerdem sieht man einen Mann, der in einen Brunnen getaucht wird. Dies ist ebenfalls von der Wasserbahn übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Zeile &amp;quot;Dead men tell no tales&amp;quot; stammt aus der Attraktion. Er wird zu Beginn der Fahrt von einem Totenkopf gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auf der Isla de Muerta sieht man ein von hinten erstochenes Skelett neben einer Krabbe. Dies ist 1:1 aus der Fahrt übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Barbossa trinkt nach seinem &amp;quot;Ich fühle nichts...&amp;quot;-Monolog zu Elizabeth als Zombie eine Flasche Wein, und der Wein tröpfelt aus seinen Eingeweiden wieder heraus. Auch dies stammt aus der Attraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Während der Seeschlacht zwischen der Black Pearl und der Interceptor spricht Barbossa von seiner Crew als &amp;quot;bloomin cockroaches&amp;quot;. Der Captain aus der Atrraktion macht dies während des Angriffs auf das Fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gibbs schläft bei den Schweinen und sieht so aus, wie ein Audio-Animatronic aus dem Park.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Parallelen zu Monkey Island==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Adventure/Comedy Computerspielreihe &#039;&#039;Monkey Island&#039;&#039; hat eine große Fangemeinde, darunter auch [[Ted Elliott]] und [[Terry Rossio]]. So verwundert es kaum, dass in &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; zahlreiche Anspielungen an diese Reihe eingebaut wurden.&lt;br /&gt;
Dass diese aber nicht negativ auffallen hat man einem interessanten Umstand zu verdanken: &#039;&#039;Monkey Island&#039;&#039; wurde von Fans der Disneyland Attraktion [[Pirates of the Caribbean]] entwickelt, die wiederum zahlreiche Anspielungen an Stimmung, Handlung und Details der Attraktion eingebaut haben.&lt;br /&gt;
Somit sind die &#039;&#039;Monkeys Island&#039;&#039;-Anspielungen in &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; am richtigen Platz und ein schöner Insidergag. Auch wenn manche die Parallelen als Zufall sehen (als Ergebnis der Tatsache, dass sie beide im selben Genre angesiedelt sind), so sind zumindest einige von ihnen Absicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind einige der Parallelen und Anspielungen zur Videospielreihe aufgelistet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sowohl Film als auch Spielereihe unterscheiden klar zwischen guten und bösen Piraten. Weder Jack Sparrow noch Threepwood aus Monkey Island töten andere grundlos, während ihre Gegner sehr wohl dem klassischen Piratenbild entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*In Monkey Island und in &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; sind die Bösewichte verflucht und, technisch gesehen, bereits tot/untot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*In beiden Plots muss der Held (der “gute” Pirat) eine Crew und ein Schiff finden, um auf einer Insel, an deren Existenz niemand glaubt, den Bösewichtern gegenübertreten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sowohl [[Will Turner]] als auch Threepwood aus Monkey Island wollen eine Frau (die Governeurein bzw. die Tochter des Gouverneurs) aus den Fängen eines untoten Piraten retten. Dabei wird ausführlich geschildert, wie sie ein Schiff stehlen und langsam zu Piraten werden. Zugleich wird klar, dass der einzig wahre Schatz Liebe ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Beide Verbinden Abenteuer mit sehr eigenwilligem Humor und Fantasyelementen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezeption und Erfolg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeine Infos zum Erfolg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Laufe der Produktion das Disney Studio immer euphorischer wurde und bereits vor dem Kinostart das Interesse bekundigte, Fortsetzungen und weitere Attraktionenverfilmungen zu drehen, äußerte sich die Öffentlichkeit im Vorfeld eher skeptisch. Zum einen lag es an den zahlreichen Flopps im Piratengenre. &#039;&#039;Die Piratenbraut&#039;&#039; zum Beispiel hat das produzierende Studio beinahe in den Ruin getrieben. &lt;br /&gt;
Zum anderen war man skeptisch, da &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; auf einer Freizeitparkattraktion basierte, ein Projekt, das bislang eher erfolglos verlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich zweifelte man die Mischung der Verantwortlichen an: Charakterdarsteller [[Johnny Depp]] in einem Disneyabenteuerstreifen von &amp;quot;Krach-Bumm-Produzent&amp;quot; [[Jerry Bruckheimer]], das schien vielen im Vorfeld zu kurios.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; dann aber am Startwochenende auf Platz 1 der US-Kinocharts vorstieß und somit &#039;&#039;Terminator 3&#039;&#039; entthronte zeigten sich alle überrascht. Nur Disney nicht. Ein Sprecher lies verlautbaren, dass man damit schon gerechnet hat.&lt;br /&gt;
[[Bild:Gekrönt.jpg|thumb|left|Mehrfach preisgekrönt: &#039;&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039;&#039; (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
So entwickelte sich &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; zu einem riesigen Erfolg, der sich 21 Wochen lang in den Top 3 der Kinocharts hielt. Doch neben einem kaum abebbendem Besucherstrom, zeugten auch die Reaktionen der Kritiker von einem Erfolg: &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; erhielt hauptsächlich Lobeshymnen. &lt;br /&gt;
Nach recht kurzer Zeit wurde er auch zum erfolgreichsten Disney Spielfilm aller Zeiten in den USA, und später auch weltweit. Außerdem äußerten viele Fans den Wunsch nach einer Fortsetzung, ein Schritt, den Disney nicht gewohnt ist (viel mehr protestieren Disneyfans gegen Fortsetzungen, so geschehen u.a. bei [[Schneewittchen und die sieben Zwerge]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erfolg und die Popularität von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; äußerten sich auch in anderen Formen: Nach dem großen Erfolg in den USA entschied sich [[Buena Vista International (Germany) GmbH]] dazu, den Film nicht wie ursprünglich geplant am 4. September in Deutschland zu veröffentlichen (ein Donnerstag, der in Deutschland reguläre Kinostarttag), sondern bereits am 2. September, ein Dienstag. Solche Sondertermine waren bislang nur bei teuren Epen (&#039;&#039;Herr der Ringe&#039;&#039;) oder bei Filmen, die weltweit am gleichen Tag starten (&#039;&#039;Matrix Reloaded&#039;&#039;) üblich. Begleitet wurde der deutsche Kinostart von einer groß angelegten Werbeaktion und einem unglaublich großen Medienecho. &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; war in zahlreichen Sendungen aufzufinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Zeichen für die Popularität ist der Erfolg des Soundtracks: Dieser befand sich mehrere Wochen lang in den Top 100 der Albumcharts, obwohl das Soundtrackalbum bloß aus &amp;quot;Score&amp;quot; (also der instrumentalen Hintergrundmusik) besteht. Solche Alben sind in der Regel eher unpopulär. Einige Titel vom Soundtrack werden mittlerweile oft in TV-Sendungen verwendet. &#039;&#039;Barbossa is hungry&#039;&#039; zum Beispiel wurde bei den Biathlon-Wettkämpfen der Olympischen Winterspiele 2006 regelmäßig gespielt, sobald die führende Person am Schießstand einlief. Auch bei zahlreichen Skisprung-Veranstaltungen und auch bei Champions-League-Spielen konnte man den Titel bereits hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Videospiel zum Film verkaufte sich gut, auch wenn es wenig mit dem Film zu tun hatte: Ubi Soft entwickelte ein Piratenspiel, und kaufte erst später die &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039;-Lizenz, mit der man das Spiel populärer machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des großen Erolgs beschloss man zudem die amerikanischen Versionen von [[Pirates of the Caribbean]] (also die in [[Disneyland Kalifornien]] und [[Walt Disney World]]) umzubauen. Zur Weltpremiere von [[Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2]] wird in Kalifornien die neue Version der Attraktion eröffnte. Diese soll neue Audio Animatronics beinhalten, die Captain Barbossa, Davey Jones und Jack Sparrow darstellen. Zudem soll die Attraktion nun eine echte Storyline erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vielleicht größte Urkunde des Erfolgs von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; waren möglicherweise die Oscars: Das der Film in den Technikkategorien nominiert wurde war nicht sonderlich überraschend, aber der Film erhielt auch eine Nominierung in der Kategorie &#039;&#039;&#039;Bester Hauptdarsteller&#039;&#039;&#039;. Das [[Johnny Depp]] mit seiner Action-Comedy Rolle diese Ehre erhielt ist sehr ungewöhnlich, denn die Academy of Motion Pictures Arts &amp;amp; Sciences, die ja den Oscar verleiht, zieht eher dramatische Rollen und Filme vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Kinostart der Fortsetzung [[Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2]] im Juli 2006 verriet Studiochef [[Richard Cook]], dass &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; mit Kinoauswertung, DVD-Verkäufen und Lizenzartikeln dem Disney Studio 1,2 Milliarden Dollar Gewinn einbrachte, die Tendenz sei weiterhin steigend. Brancheninsider [[Jim Hill]] machte außerdem die Ergebnisse einer von Nielsen ausgeführten Umfrage öffentlich, laut der 90% des generellen Kinopublikums &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; gesehen haben (dank Kino-, TV- und DVD-Auswertung). Von diesen Leuten bezeichnen sich 80% als Fans des Films, was &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; endgültig als einen klaren Erfolg kennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reaktionen auf die PG-13 Freigabe===&lt;br /&gt;
[[Bild:Fluch der karibik concept art.JPG|thumb|right|Gruselige Skelette sind nicht gerade förderlich für eine niedrige Jugendfreigabe. (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Mit der Einbindung von [[Jerry Bruckheimer]] in das Projekt war früh klar, dass der Film reich an Action sein wird, und somit möglicherweise &#039;&#039;&#039;kein&#039;&#039;&#039; PG-Rating erhalten wird. Bestätigt wurde dies durch Bruckheimers Versprechen: &amp;quot;&#039;&#039;I&#039;ll make the best movie possible and it won&#039;t be an R&#039;&#039;&amp;quot; (&amp;quot;&#039;&#039;Ich werde den bestmöglichen Film machen und es wird keiner ab 17.&#039;&#039;&amp;quot;).  So kam es dann auch: Als der Film der MPAA (das amerikanische Äquivalent zur FSK) vorgelegt wurde, erhielt er eine PG-13 Freigabe aufgrund &amp;quot;Action/Abenteuer Gewalt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionen darauf waren studiointern nicht durchgehend erfreulich, doch generell fand diese Tatsache durchaus Akzeptanz. [[Dick Cook]], Vorsitzender der Disney Studios, zum Beispiel verglich diese höhere Freigabe mit den Alters- und Größenbeschränkungen zu den Fahrattraktionen in den Themenparks. Ein &amp;quot;Thrill Ride&amp;quot; ist nicht jedem zugänglich, warum sollte es bei &amp;quot;Thrill Movies&amp;quot; anders sein? Als die Wahl auf Bruckheimer fiel, &amp;quot;wussten wir, wir würden einen Thrill Ride machen.&amp;quot;, sagte Cook.&lt;br /&gt;
Des weiteren sagte Cook, Disney würde niemals einen Film, der aufgrund Sex, Drogen oder vulgärer Sprache ein PG-13 Rating erhielt unter dem [[Walt Disney Pictures]] Label veröffentlich: &amp;quot;Es gibt keine Ausnahmen zu diesen Regeln.&amp;quot; Deshalb wurden die Filmmacher, vor allem Bruckheimer und Verbinski, gebeten auf Sexszenen, harte Sprache und zu viel Blut zu verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; erhielt die Freigabe allerdings aufgrund der Gewalt, der Action und den Abenteuerinhalten, sowie ein paar &amp;quot;grusligen&amp;quot; Momenten, etwas das unter dem Disney Label duldbar ist. So erklärte der Konzern, das Abenteuerfilme wie [[20.000 Meilen unter dem Meer]] heute auch ein PG-13 erhielten, würde man sie mit den heutigen Mitteln der Technik produzieren. Deshalb entschied man sich, &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; auch wirklich als Disney Film zu veröffentlichen, und &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; als eine [[Touchstone]] Produktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine blutige Erdolchungsszene wurde allerdings doch gedreht. Als die Geschäftsleitung diese sah, war diese zwar erschrocken, verzichtete allerdings darauf sie zu entfernen. Man verglich sie mit den Gefällen, Schrauben und Loopings auf den Achterbahnen in den Parks, die man ja auch nicht entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem man sich in den PG-13 Sektor wagte und auch indirekt die Regeln festsetzte machte Disney offiziell die Ankündigung, dass &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; nicht der letzte Film mit einer solchen Freigabe sein würde. [[Die Geistervilla]] zum Beispiel war ebenfalls lange Zeit ein Kandidat für ein PG-13 (diesesmal aufgrund der Gruselszenen), wurde aber doch noch mit einem PG freigegeben. [[Stick it!]] erhielt ebenfalls ein PG-13, jedoch aufgrund leichter sexueller Anspielungen. Da dies gegen die oben erwähnte Regel verstößt, wird der Film als [[Touchstone]] Film veröffentlicht. Weiteren PG-13 Filmen ist man trotz allem nicht abgeneigt, auch wenn sie weiterhin die Ausnahme, und nicht die Regel werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf privater Ebene verhielt man sich den Freigaben gegenüber unterschiedlich. Während Johnny Depp den Film mit seiner vierjährigen Tochter sah, drehte Verbinski so, dass ihn seiner Meinung nach achtjährige sehen könnten. Deshalb durfte seine damals siebenjährige Tochter ihn erst ein Jahr später sehen. Auch Produktionschefin [[Nina Jacobson]] verbat ihrer 5-jährigen den Film zu sehen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Potc17.jpeg|thumb|left|In Richtung PG-13 gedrängt. (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Filmwirtschaftsexperten begrüßten Disneys Entscheidung. Jugendliche seien heute, aufgrund der Massenmedien und vor allem Actionvideospielen, mehr gewohnt. Zudem sei PG-13 mittlerweile ein &amp;quot;cooles&amp;quot; Rating für Jugendliche. Actionfilme müssen es tragen, um von vielen nicht als &amp;quot;zu harmlos&amp;quot; abgestempelt zu werden, was schlechte Einspielergebnisse als Folge haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Produzent [[Jerry Bruckheimer]] erklärte die Akzeptanz des PG-13 Ratings von Seiten des Vorstandes von Disney damit, dass sie all die großen und erfolgreichen Filme sehen, die für Eltern akzeptabel sind und ein PG-13 haben. Deshalb bewege sich nun Disney mit dem Markt mit und lässt diese Jugendfreigabe zu. So könnten sie stärker im Filmgeschäft mitbestimmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland wurde die Freigabe von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; weniger öffentlich diskutiert. Zum einen lag es wohl daran, dass erst spät bekannt wurde, das es ein Disney Film ist. In Amerika, wo die Attraktion zur Popkultur gehört, war es dagegen jedem sofort klar.&lt;br /&gt;
Zugleich kann es daran liegen, dass in Deutschland einige [[Walt Disney Pictures]] Spielfilme eine FSK Freigabe ab 12 Jahren erhielten, &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; war kein Präzedenzfall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch versuchte [[Buena Vista International (Germany) GmbH]] eine Freigabe ab 6 durchzusetzen, weshalb man eine Prüfung auf diese Freigabe beantragte. Doch für FSK ab 6 war der Film zu &amp;quot;hart&amp;quot;. Kurios: Während einige Zeitschriften die Freigabe &amp;quot;ab 6 (beantragt)&amp;quot; für &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; angaben, druckten manche, darunter &amp;quot;Auf einen Blick&amp;quot;, sogar als Freigabe &amp;quot;FSK ab 16&amp;quot; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reaktionen auf das fehlende Disney Logo===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit der &#039;&#039;PG-13 Diskussion&#039;&#039; startete unter (vornehmlich amerikanischen) Branchenkennern und Disneyfans eine Diskussion darüber, dass &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; nicht mit dem Disney-Logo beworben wurde.&lt;br /&gt;
[[Bild:Pressefluchcols1.jpeg|thumb|right|Ob mit oder ohne Fernrohr: Am Anfang von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; wird man keine Studiologos erkennen können. (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Frühe Vermutungen waren, dass man den Film nicht mit Disney assoziieren wollte, da er zu hart wäre. Diese Vermutung schien vielen plausibel,  jedoch werden dabei zwei Aspekte außer acht gelassen: Zumindest in Amerika wird man den Film aufgrund der Popularität der Themenparkattraktion automatisch mit Disney verbinden und zweitens hätte man den Film, wenn er wirklich &amp;quot;Disney-untauglich&amp;quot; wäre als [[Touchstone Pictures]] Film beworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere These war, dass man den Film durchaus als Disney-Film stehen lassen wollte, ihn aber nicht als solchen bewerben konnte, da man sonst ein jüngeres Publikum gehabt hätte, was möglicherweise ältere Zuschauer abgeschreckt hätte und Eltern die Auffassung hätte geben können, es wäre ein Kinderfilm. Dies hätte aufgrund des Inhaltes aber Proteste erregen können. Ähnliches erlebte man einst mit [[Der Drachentöter]].&lt;br /&gt;
[[Bild:JackSparrowPotC1 24.jpg|thumb|left|Sparrow kehrt den Thesen den Rücken. Hauptsache der Film gefällt. (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
Doch wenn Fluch der Karibik zwar offiziell zu Disney gehört, aber man es nicht zwingend bekannt macht, wäre dieses Problem umgangen.&lt;br /&gt;
Ob Disney wirklich so dachte ist jedoch unbekannt, denn dies ist, wie bereits erwähnt, nur eine These von Fans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund dafür, dass man den Film aber klar als eine [[Jerry Bruckheimer]] Produktion bewarb ist bekannt: Zum einen, weil es wirklich mehr ein Ergebnis von Bruckheimers Arbeit als von Disney war, zum anderen weil Jerry Bruckheimer das Erwähnen seines Namens vertraglich abgesegnet hat.&lt;br /&gt;
Des weiteren setzte man auf die Zugkraft von Bruckheimers Namen. &lt;br /&gt;
Auf gewisse Weise erklärt dieser Fakt das Fehlen des Disney Logos zu Beginn der Trailer und über dem Filmlogo auf den Plakaten: Der starke Kontrast der Massenwirkung beider Namen (Disney = Familie, Bruckheimer = Action) hätte marketingtechnisch nicht gewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weshalb aber vor dem Film kein einziger Studioname gezeigt wird, ist bisher nie offiziell erklärt worden. Am wahrscheinlichsten sind die Vermutungen, dass man die Stimmung des Anfangs nicht zerstören wollte und/oder im Himblick auf die Attraktion, die ja schließlich ganz ohne irgendwelche Studionamen beginnt, auch den Film so beginnen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auszeichnungen===&lt;br /&gt;
[[Bild:03 pirates3.jpeg|thumb|right|Frühes Teaser Poster (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; erhielt zahlreiche Preise und wurde mehrfach für anerkannte Preise nominiert. Hier findet ihr eine Auflistung der Auszeichnungen für diesen Film.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(kursiv geschrieben = Gewonnen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;ASCAP Film and Television Music Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Top Box Office Films&#039;&#039; (für: [[Klaus Badelt]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Academy Awards(Oscars)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Bester Hauptdarsteller (für: [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
*Bestes Makeup (für [[Ve Neill]] und [[Martin Samuel]])&lt;br /&gt;
*Bester Ton (für: [[Christopher Boyes]], [[David Parker]], [[David E. Campbell]] und [[Lee Orloff]])&lt;br /&gt;
*Bester Tonschnitt (für [[Christopher Boyes]] und [[George Watters II]])&lt;br /&gt;
*Beste visuelle Effekte (für John Knoll, Hal T. Hickel, Charles Gibson und Terry D. Frazee)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;American Choreography Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Herausragende Kampfchoreographie&#039;&#039; (für: George Marshall Ruge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;American Cinema Editors&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester Schnitt in einem Hauptfilm Comedy oder Musical&#039;&#039; (für Craig Wood, Stephen E. Rivkin  und Arthur Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Empire Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester Darsteller&#039;&#039; (für: [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
*Beste britische Darstellerin (für: [[Keira Knightley]])&lt;br /&gt;
*Bester Film&lt;br /&gt;
*Bester Newcomer (für: [[Mackenzie Crook]])&lt;br /&gt;
*Szene des Jahres (für: &#039;&#039;Die Rum-Szene&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
[[Bild:Jacks Poster.jpg|thumb|right|[[Johnny Depp]] erhielt zahlreiche Preise für seine Rolle (© Disney/ Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Golden Globes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Bester Darsteller (Musical oder Comedy) (für: [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Golden Trailer Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Bester Action Trailer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Hollywood Film Festival&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Film des Jahres&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Hugo Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Beste dramatische Präsentation (Long Form) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;IFTA Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester internationaler Darsteller&#039;&#039; (für [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Beste internationale Darstellerin&#039;&#039; (für [[Keira Knightley]] in &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; und &#039;&#039;[[King Arthur]]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;MTV Movie Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Beste männliche Performance&#039;&#039; (für: [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
*Beste komödiantische Performance (für: [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
*Bester Film&lt;br /&gt;
*Bestes On-Screen Team (für [[Johnny Depp]] und [[Orlando Bloom]])&lt;br /&gt;
*Bester Bösewicht (für: [[Geoffrey Rush]])&lt;br /&gt;
*Beste Newcomerin (Breakthrough Female Performance) (für: [[Keira Knightley]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;MTV Movie Awards, Mexico&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester Look&#039;&#039; (für: [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Sexiest Held&#039;&#039; (für: [[Orlando Bloom]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;People&#039;s Choice Awards, USA&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Beliebtester Film&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Bild:Pirates-of-the-caribbean-9.jpg|thumb|right|Barbossas Crew in der &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; Schatzhöhle (© Disney/ Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Screen Actors Guild Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Herausragende Performance eines Darstellers in einer Hauptrolle&#039;&#039; (für: [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Teen Choice Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Movie Chemistry&#039;&#039; (für: [[Orlando Bloom]] und [[Keira Knightley]])&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester Filmkampf/Action Sequenz&#039;&#039; (für: [[Johnny Depp]] und [[Orlando Bloom]])&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester Lügner in einem Film&#039;&#039; (für: [[Johnny Depp]])&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester Filmkuss&#039;&#039; (für: [[Keira Knightley]] und [[Orlando Bloom]])&lt;br /&gt;
*Beste Newcomerin (für: [[Keira Knightley]])&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester Sommerfilm&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;World Stunt Awards&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bester Kampf&#039;&#039; (für: Tony Angelotti und Mark Aaron Wagner- Der Kampf beim Schmied)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einspielergebnisse und Besucherzahlen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;USA&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Starttag: 23.995.281 Dollar&lt;br /&gt;
*Startwochenende: 46.630.690 Dollar&lt;br /&gt;
*Startwoche: 98.972.817 Dollar&lt;br /&gt;
*Gesamtes Einspielergebnis: 305.413.918 Dollar&lt;br /&gt;
*Gesamtes Einspielergebnis unter Berücksichtigung der Inflation und den gestiegenen Eintrittspreisen: 324.660.564 Dollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Deutschland&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Startwoche: 2.637.931 Besucher&lt;br /&gt;
*Besucherzahlen insgesamt: 6.072.587 Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Frankreich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Besucherzahlen insgesamt: 3.755.228 Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Italien&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Besucherzahlen insgesamt: 2.798.735 Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Vereinigtes Königreich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Einspielergebnis Startwochenende: 3.765.450 Pfund&lt;br /&gt;
*Einspielergebnis insgesamt: 28.067.590 Pfund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Außerhalb der USA&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Gesamtes Einspielergebnis: 348.500.000 Dollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Weltweit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Gesamtes Einspielergebnis: 653.913.918 Dollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stab und weitere Filmangaben==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Regie&#039;&#039;&#039;: [[Gore Verbinski]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Story&#039;&#039;&#039;: [[Ted Elliott]] &amp;amp; [[Terry Rossio]], [[Stuart Beattie]] und [[Jay Wolpert]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Drehbuch&#039;&#039;&#039;:  [[Ted Elliott]] &amp;amp; [[Terry Rossio]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Darsteller&#039;&#039;&#039;: [[Johnny Depp]] (als [[Captain Jack Sparrow]]), [[Geoffrey Rush]] (als [[Barbossa]]), [[Orlando Bloom]] (als Will Turner), [[Keira Knightley]] (als Elizabeth Swann), [[Jack Davenport]] (als Norrington), [[Jonathan Pryce]] (als Governor Weatherby Swann), [[Lee Arenberg]] (als Pintel), [[Mackenzie Crook]] (als Ragetti), [[Kevin McNally]] (als Gibbs), [[Damian O&#039;Hare]] (als Lt. Gillette), [[Giles New]] (als Murtogg) und [[Angus Barnett]] (als Mullroy)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039;: [[Klaus Badelt]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Musik Supervisor&#039;&#039;&#039;: [[Bob Badami]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Produzent&#039;&#039;&#039;: [[Jerry Bruckheimer]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Ausführende Produzenten&#039;&#039;&#039;: [[Paul Deason]], [[Bruce Hendricks]], [[Chad Oman]] und [[Mike Stenson]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Associate Producer&#039;&#039;&#039;: [[Pat Sandston]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Leitender Kameramann&#039;&#039;&#039;: [[Dariusz Wolski]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Schnitt&#039;&#039;&#039;: [[Stephen Rivkin]], [[Arthur Schmidt]] und [[Craig Wood]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Casting&#039;&#039;&#039;: [[Jennifer Alessi]] und [[Ronna Kress]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Produktionsdesign&#039;&#039;&#039;: [[Brian Morris]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Künstlerische Leitung&#039;&#039;&#039;: [[Derek R. Hill]], [[James E. Tocci]] und [[Donald B. Woodruff]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Set Dekoration&#039;&#039;&#039;: [[Larry Dias]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kostüme&#039;&#039;&#039;: [[Liz Dann]] und [[Penny Rose]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Visuelle Effekte und Animation&#039;&#039;&#039;: [[Industrial Light &amp;amp; Magic]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Koordination der Stunt- und Fechtszenen&#039;&#039;&#039;: [[Robert Anderson]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Budget&#039;&#039;&#039;: 125 Millionen Dollar&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Marketingbudget&#039;&#039;&#039;: 40 Millionen Dollar&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Laufzeit&#039;&#039;&#039;:  circa 137 Minuten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;FSK&#039;&#039;&#039;: ab 12 Jahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Filminformationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Weltpremiere von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; fand am 28. Juni 2003 in Disneyland Anaheim statt. Dafür wurde der Park erstmals in seiner Geschichte frühzeitig geschlossen. Ab 16 Uhr wurde die Weltpremiere von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; mit 1500 Gästen gefeiert. Der, laut Disneys Angaben, längste rote Teppich aller Zeiten führte von der [[Main Street, U.S.A]] zu einer Wasserfläche nahe der Originalattraktion, wo der Film auf eine überdimensionale Leinwand projiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gegen Ende der Dreharbeiten an dem Film war man bei Disney so euphorisch gegenüber &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039;, dass man den Originaltitel &#039;&#039;Pirates of the Caribbean&#039;&#039; in &#039;&#039;Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl&#039;&#039; umbenannte. Man plante bereits bei Erfolg ein Franchise zu gründen und hoffte der Filmtitel wäre durch den Untertitel &amp;quot;Sequel tauglicher&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Am 10. August 2002 entfachte ein Feuer auf dem Set des Films. Niemand wurde verletzt aber es entstand ein Schaden in Höhe von 350.000 Dollar.&lt;br /&gt;
[[Bild:FluchderKaribik-dvd.jpeg|thumb|right|Die 3 Disc DVD von &#039;&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039;&#039; (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
*Laut einem der Audiokommentare verwendete man für die Schatzhöhle auch Requisiten aus den &#039;&#039;Indiana Jones&#039;&#039; Filmen. So stammt die Truhe, in der sich die verfluchten Münzen befinden aus &#039;&#039;Jäger des verlorenen Schatzes&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die letzte &#039;&#039;gesprochene&#039;&#039; Zeile im Film, &amp;quot;Bring mich zum Horizont&amp;quot;, wurde von [[Johnny Depp]] am Morgen vor dem Dreh vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Lied [[Yo ho, yo ho, a Pirate&#039;s Life for me]] aus der Attraktion [[Pirates of the Caribbean]] wird im Laufe des Films dreimal gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Johnny Depp]] sagt im Film 6mal  &amp;quot;&#039;&#039;Klar soweit?&#039;&#039;&amp;quot; (engl.&amp;quot;&#039;&#039;Savvy&#039;&#039;&amp;quot; )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Szene, in der Will Turner Jack Sparrow imitiert wurde von Bloom improvisiert, nachdem dieser den Produzenten [[Jerry Bruckheimer]] fragte, ob er so etwas in den Film einbauen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Obwohl [[Johnny Depp]] die erste Wahl von Bruckheimer war, wurden auch Michael Keaton, [[Jim Carrey]] und Christopher Walken für die Rolle des Jack Sparrows in Betracht gezogen. Des weiteren hat auch der professionelle Wrestler [[Kurt Angle]] für diese Rolle vorgesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Jude Law, Ewan McGregor, Tobey Maguire, und Christian Bale wurden allesamt als mögliche Darsteller von Will Turner vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Aus eigenem Antrieb ließ sich Johnny Depp von seinem Zahnarzt vier Zähne überkronen: einen in 14 Karat Gold, einen in 18 Karat Gold, einen weiteren in 22 Karat Gold und schließlich einen in Platin. [[Michael Eisner]] fand, es seien zu viele, weshalb er Depp bat ein paar rauszunehmen. Dies tat er zwar, doch nach einiger Zeit fügte er alle Goldzähne wieder hinzu, ohne dass es bemerkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; ist der bislang einzige Disney Film, der als 3 Disc DVD Set veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Während Norringtons Beförderungszeremonie spielt die Kapelle &amp;quot;Rule Britannica&amp;quot;, eine klare Anspielung auf Britanniens Regentschaft in der Karibik zur damaligen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die &amp;quot;Lady Washington&amp;quot; wurde zur &#039;&#039;Interceptor&#039;&#039; umgebaut und ist somit das einzige echte Schiff im Film. Deshalb gibt es auch keine Deko im eigentlichen Sinne auf ihr: Alles auf der Interceptor ist funktionsfähig. Die anderen Schiffe in &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; sind Modelle und/oder auf Bühnen und Gerüsten gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Szenen, in denen [[Jack Sparrow]] versucht die Interceptor zu steuern sind echt. Depp wurde überrascht, als plötzlich die ganze Crew weg war und er, unter Anleitung des Kapitäns des echten Schiffes, steuern musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Jack Sparrow sagt, kurz bevor Elizabeth nach ihrem Sturz aufs Wasser aufschlägt, &amp;quot;&#039;&#039;...and then they made me their chief!&#039;&#039;&amp;quot;. Dies ist eine Anspielung auf &amp;quot;The Fast Show&amp;quot; aus dem Vereinigten Königreich. Die Sendung heißt in den Staaten &amp;quot;Brilliant&amp;quot; und gehört zu Depps Lieblingsserien (er hatte auch eine Gastrolle). Dieser Satz wird regelmäßig von Mark Williams&#039; Charakter gesagt, worauf er mit einem &amp;quot;&#039;&#039;Which was nice.&#039;&#039;&amp;quot; abschließt.&lt;br /&gt;
[[Bild:Setfoto15.jpg|thumb|right|Depp, Bruckheimer und Verbinski im Port Royal Set (© Disney/ Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
*Eine andere &amp;quot;Fast Show&amp;quot; Anspielung befindet sich in der &amp;quot;Parle&amp;quot;-Szene mit Sparrow und Pintell und Ragetti. Sie wurde rausgeschnitten, ist aber auf der DVD im &amp;quot;Deleted Scenes&amp;quot; Menü zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Schiff &amp;quot;Lady Washington&amp;quot;, das als Interceptor in den Film Eingang fand, war auch in &#039;&#039;Star Trek: Generations&#039;&#039; zu sehen und diente als Vorlage für die RLS Legacy in [[Der Schatzplanet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bruckheimer und Verbinski wollten die Wasserszenen in einem großen Wassertank bei Baja, Mexiko drehen. In ihm wurden auch Szenen für &#039;&#039;Titanic&#039;&#039; und [[Pearl Harbor]] gedreht. Allerdings hat schon [[Peter Weir]] den Tank gebucht, um dort [[Master and Commander]] zu drehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Szene &amp;quot;unter dem Ruderboot gehen&amp;quot; ist eine direkte Hommage an &#039;&#039;Der rote Korsar&#039;&#039; von 1952.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Man überdeckte Depps zahlreiche Tattoos u.a. mit Holzkohle. Nach dem Dreh lies sich Depp das (falsche) Jack Sparrow Tattoo aus dem Film neu stechen, dieses Mal als echtes Tattoo. Er machte dies für seinen Sohn Jack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Port Royal Fort wurde für den Dreh in einem geschlossenen Vergnügungspark in Rancho Palos Verdes, Kalifornien aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Laut [[Gore Verbinski]] und [[Johnny Depp]] ist Governor Swann&#039;s Vorname Weatherby, Norringtons James, und Barbossa&#039;s Vorname Hector.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wie im Film erwähnt, brandmarkte die East India Company Piraten mit einem &amp;quot;P&amp;quot;, allerdings auf der Stirn. Da man befürchtete, dass dies zu auffällig wäre, platzierte man dies im Film am Arm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die zahlreichen &amp;quot;Eunuch&amp;quot; Sprüche stammen allesamt von [[Johnny Depp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Jimmy Buffet wurde eine Piratenrolle angeboten, die er wegen Terminkonflikten absagen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Worte &amp;quot;Pirat&amp;quot; und &amp;quot;Piraterie&amp;quot; werden im Film 56 Mal gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einige der Darsteller trugen Kontaktlinsen mit Sonnenbrillen-Funktion, damit diese nicht     dauernd blinzeln mussten.&lt;br /&gt;
[[Bild:Kampf Will Jack.jpg|thumb|right|Jacks und Wills Kampf in der Schmiede (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
*Laut den Drehbuchautoren ist Will Turner der beste Schwertkämpfer, gefolgt von den sich ebenbürtigen Barbossa und Norrington. Sparrow ist eigentlich der schlechteste Schwertkämpfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wurde vom britischen Channel 4 zum 4. besten Familienfilm gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Keira Knightley]] trug eine künstliche Haarverlängerung, da sie noch kurze Haare vom &#039;&#039;Kick it like Beckham&#039;&#039; Dreh hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Viele der Crewmitglieder wurden während den Dreharbeiten seekrank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Um nicht seekrank zu werden, nahm [[Keira Knightley]] Pillen gegen Reisekrankheit und schlief während den Drehpausen ständig ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Affe &amp;quot;Jack&amp;quot; wurde von zwei Capuchin Affen gespielt. Einem Weibchen namens Tara (10 Jahre alt) und einem Männchen namens Levi (8 Jahre alt). Die beiden Affen mussten sich an [[Geoffrey Rush]] gewöhnen und lernen, dass er es ist, der in Barbossas Kostüm steckt. Deshalb waren die Affen stets dabei, wenn sich Rush kostümierte. Dennoch durften die Affen keine Bindung zu ihm aufbauen, damit sie leichter zu kontrollieren sind. Für Rush ist die Figur des Affen übrigens die intelligenteste im Film: &amp;quot;&#039;&#039;Der Affe ist die schlaueste Person im Film, da er nie das Ziel aus den Augen verliert. Alle anderen haben eine menschliche Schwäche und stecken voller Verrat und Eifersucht und Eitelkeit, nur der Affe weiß, dass wir sämtliche Münzen zurück in die Truhe bekommen müssen.&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Man hatte drei Papageien, die &amp;quot;Cottons Papagei&amp;quot; darstellen sollten. Einer konnte sprechen, der andere fliegen und der letzte konnte sitzen. Da aber zur Drehzeit eine tödliche Vogelkrankheit in der Karibik grasierte, durften keine Vögel eingeflogen werden. Tiertrainer Mark Harden und Ursula Brauner suchten in der Karibik einen Vogel, der gleich aussieht, damit man das bereits gedrehte Material weiter verwenden konnte. Man fand einen Vogel und trainierte ihn in der Karibik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Trinkspruch von Gibbs und Sparrow, &amp;quot;&#039;&#039;Nimm was du kriegen kannst! – Und gib nichts wieder zurück.&#039;&#039;&amp;quot;, wurde von der Crew der Lady Washington inspiriert. Als diese das Schiff, das zur Interceptor umgbaut wurde, zum Drehort brachten verwendeten diese ihren typischen Spruch beim anbinden des Schiffes. Die Autoren schnappten dies auf und dachten, dass es ein perfekter Trinkspruch wäre. Also bauten sie diesen Spruch in den Film ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Laut den Autoren sind Barbossa und Jack Sparrow in diesem Film &amp;quot;larger than life&amp;quot; Figuren. Sie stehen über den anderen und das Handeln dieser beiden bestimmt den gesamten Verlauf. Sie seien, ähnlich wie die Kontrahenten in Spaghettiwestern, fast schon Götterfiguren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*In einer Anspielung auf Disneys bisherigen Attraktionenverfilmungen sagte [[Jerry Bruckheimer]] in einem Interview über [[Johnny Depp]], dass er ihn für die Rolle des [[Captain Jack Sparrow]] haben wollte, weil er ein Schauspieler ist, der &amp;quot;in einer Art und Weise der soften Qualität von Disneys [[Country Bears]] entgegentritt und Erwachsenen und Jugendlichen erzählen kann, dass sie damit Spaß haben werden.&amp;quot; (Englisches Original: &amp;quot;&#039;&#039;(Depp is) an edgy actor who will kind of counter the Disney Country Bears soft quality and tell an audience that an adult and teenager can go see this and have a good time with it.&#039;&#039;&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Markante Passagen des Soundtracks von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; liefen gemeinsam mit Soundtrackpassagen aus [[Der Schatzplanet]] während der Halloween Party 2003 im [[Disneyland Resort Paris]] als musikalische Untermalung im Hintergrund zu den einzelnen Veranstaltungen. Halloween 2006 waren erneut Melodien aus &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; im Disneyland Park zu hören - dieses Mal zusammen mit Musikstücken aus der Fortsetzung [[Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2]].&lt;br /&gt;
[[Bild:Cappirates5.jpg|thumb|right|[[Johnny Depp]] klingt als Sparrow irgendiwe anders... dank aufgesetztem Alk-Akzent und neuem Sprecher. (© Disney/Bruckheimer)]]&lt;br /&gt;
*Wie bei vielen Sommer- und Actionfilmen, so wurde auch &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; einiger Logikfehler, vor allem bezüglich des Fluchs, beschuldigt. In ihrem Audiokommentar erklären die Autoren stellenweise die Handlung nochmal detailliert und decken somit manche vermuteten Fehler als sehr wohl logisch auf. Bei einigen Stellen verwiesen sie jedoch auf die kommende Fortsetzungen. Dort sollen Unstimmigkeiten geklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Johnny Depp]] verwendet, absichtlich, in vielen seiner Filme das Wort &amp;quot;Interesting...&amp;quot; (in einer besonderen Betonung), sozusagen als persönliches Erkennungszeichen. In &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; verwendet er es mehrmals in der Szene, in der [[Jack Sparrow]] im Gefängnis von Port Royale sitzt und ehemalige Kameraden von der Black Pearl vorbeikommen, wobei Jack erfährt, dass die Gerüchte über den Fluch wahr sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Zombie-Versionen sämtlicher Piraten bestehen nur aus Computeranimation und den echten Augäpfeln der Darsteller, die aus Gründen der Authenzität nicht durch Animation ersetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Regisseur [[Gore Verbinski]] kam aufgrund der Dreharbeiten von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; zu spät zur Premierenfeier seines Films &#039;&#039;The Ring&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2006 feierten in [[Disneyland]] und [[Walt Disney World]] neue Versionen der Urattraktion [[Pirates of the Caribbean]] ihre Premiere. Sie involvieren die Filmhandlungen des ersten und zweiten Films mit in die alte Attraktion. Parallel dazu startete auch eine neue Improvisationscomedy-Show für die Parks Premiere. Ein [[Cast Member]] spielt [[Captain Jack Sparrow]] und versucht den Zuschauern beizubringen, wie man zum Piraten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; ist neben [[Tron]] der einzige Spielfilm, der in der [[Kingdom Hearts]] Videospielreihe vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Johnny Depp]] wird in der deutschen Fassung von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; nicht von seinem Stammsprecher [[David Nathan]] gesprochen, sondern von [[Marcus Off]]. Der ungeübte Zuschauer bzw. Zuhörer hat dies nicht oder nur kaum bemerkt, Synchronfans dagegen schon, weshalb einige Diskussionen in Fanforen starteten. Ein Mitarbeiter von [[Buena Vista International (Germany) GmbH | Buena Vista Deutschland]] lüftete schließlich das Geheimnis um den Sprecherwechsel. Man hatte Nathan bereits im Studio gehabt, wo er drei Tage lang am Film gearbeitet hatte. Dann aber bat man ihn, sämtliche Takes die er in den drei Tagen gemacht hat &#039;&#039;nochmal&#039;&#039; zu machen. Nun aber &amp;quot;irgendwie anders&amp;quot;. Nathan war über diese ungenaue Regieanweisung so erbost, dass er hinschmiss. Daraufhin engagierte Buena Vista den ähnlich klingenden Off, der den Film komplett sprach. Offs Arbeit wird von einigen als passender empfunden, da er den lustigen Charakter der Figur [[Jack Sparrow]] gut unterstreiche. Jedoch gibt es ähnlich viele Stimmen, die lieber Nathan gehabt hätten, da er halt Depps Stammsprecher ist. Im [[Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2 | zweiten Teil]] sollte ganz zu anfangs  [[David Nathan]] [[Johnny Depp]] wieder sprechen, weshalb man ihn für den Teaser und den Trailer ans Mikro holte. Dies führte zu neuen Diskussionen. Da Off für seine &amp;quot;lustigere&amp;quot; Darstellung gelobt wurde, fragten sich einige, ob Teil Zwei eventuell weniger lustig sein könnte und einen anderen Ton anschlägt. Eine andere Vermutung war, dass man Nathan nun genauere Anweisungen gab. Ungeübte Zuschauer bemerkten den erneuten Wechsel nicht, auch wenn manche sagten, dass Sparrow im neuen Trailer &amp;quot;besoffener&amp;quot; klingt. Kurz vor der Synchronisation des Filmes entschied sich der Verleih doch wieder für Off, da man eingesehn hatte, dass dieser für die Rolle des Jack Sparrow am besten geeignet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; ist der erste Film mit einer Altersempfehlung &#039;&#039;TV-14&#039;&#039; der im amerikanischen [[Disney Channel]] lief. In Deutschland wurde dies anders geregelt: Aufgrund der Jugendfreigabe, dem Zielpublikum und der Popularität lief &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; auf den Premiere Filmsendern und nicht auf dem [[Disney Channel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; wurde 2006 in der Juli Ausgabe des deutschen Kinomagazins &#039;&#039;Cinema&#039;&#039; auf Platz Drei der besten Filme aller Zeiten gewählt. Nur [[Pulp Fiction]] und &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039; schnitten besser ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das 3 Disc DVD-Set von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; wurde 2006 von der &#039;&#039;Widescreen&#039;&#039;-Redaktion zur achtbesten DVD aller Zeiten gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das englischsprachige &amp;quot;Premiere Magazine&amp;quot; listete [[Johnny Depp]]s Darstellung von [[Captain Jack Sparrow]] auf Platz 79 der besten Darstellungen in der Kinogeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das [[Kabel Eins]] Publikum wählte im Juli 2006 &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; zum besten Abenteuerfilm aller Zeiten. Somit schlug er unter anderem auch die &#039;&#039;Indiana Jones&#039;&#039;-Reihe, die sich auf Platz Drei befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Track der immer gespielt wird wenn Captain Jack Sparrow in den Filmen auftritt, wird auch in der Saison2006/2007 der Deutschen Bundesliga als Einlaufmelodie gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Am 15 Oktober 2006 lief &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; als Free-TV Premiere auf Pro7 sehr erfolgreich im deutschen Fernsehen. Fast 8,1 Millionen Zuschauer sahen das Piratenabenteuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zu der Trilogie wurde der Flipperautomat [[Pirates of the Caribbean (Pinball)|Pirates of the Caribbean]] hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; - Pressemappe&lt;br /&gt;
*Juni und Juli Ausgaben von &#039;&#039;Cinema&#039;&#039;, &#039;&#039;Widescreen&#039;&#039; und &#039;&#039;Moviestar&#039;&#039;, Jahrgang 2003&lt;br /&gt;
*Die 3 Disc-DVD von &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[http://www.jimhillmedia.com/ Jim Hill Media]&lt;br /&gt;
*[http://german.imdb.com imdb]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Realfilm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeLukilu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Dolly_Duck&amp;diff=56057</id>
		<title>Dolly Duck</title>
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		<updated>2009-12-30T09:32:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DeLukilu: /* Trivia */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage: Stub}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Dolly Duck.png|thumb|right| Dolly Duck]]&lt;br /&gt;
Dolly Duck wurde von Romano Scarpa für die Geschichte &amp;quot;Arriva Paperetta Yè-Yè&amp;quot; (I TL 577-A) geschaffen, die am 18. Dezember 1966 erstveröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
Ihr ursprünglicher italienischer Name ist &amp;quot;Paperetta Yè-Yè&amp;quot;, aber in Brasilien - nirgends wurde sie mehr verwendet wie dort - ist sie besser als &amp;quot;Pata Lee&amp;quot; (oder &amp;quot;Ieie&amp;quot;) bekannt. Sie wurde nach der populären brasilianischen Disko-Ikone &amp;quot;Rita Lee&amp;quot; benannt.&lt;br /&gt;
Ihr englischer Name &amp;quot;Dickie Duck&amp;quot; wurde aus den Entwürfen von Romano Scarpa übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sagt von sich selbst, daß sie die Enkelin von &amp;quot;[[Nelly]]&amp;quot; ist (&amp;quot;[[Micky]] and [[Donald]] Nr.6&amp;quot;). Sie nennt [[Dagobert Duck]] sogar einige Male &amp;quot;Opa&amp;quot;. Zwar mehr zum Scherz, aber seine damalige Verbindung mit Nelly gibt da zu denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scarpa schuf Dolly als eine Parodie darauf, was damals der &amp;quot;heutige Teenager&amp;quot; war: die zerzausten Haare, Rockmusik, unkontrolliertes Gezappel, etc.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Dollys Auto wird von ihr liebevoll &amp;quot;Töff-Töff&amp;quot; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auftritte in Deutschland ==&lt;br /&gt;
*Die Klingelbacher Kleinbahn (MM 15/1972)&lt;br /&gt;
*Phantomias schlägt wieder zu (LTB 41, Cameo als lebensgroße Puppe)&lt;br /&gt;
*Die Superköche von Entenhausen (DD 198)&lt;br /&gt;
*Wie geklaut, so versteckt (DD 228)&lt;br /&gt;
*Die Reportage vom Pol (DD 283, als Dolly Gans)&lt;br /&gt;
*Der Rekordjäger (DD 335)&lt;br /&gt;
*Die Abenteuer von Marco Polo (LTB 119)&lt;br /&gt;
*Mit 80 Talern um die Welt (LTB 123)&lt;br /&gt;
*Das Gespenst von Canterville (LTB 155)&lt;br /&gt;
*Marktforschungs-Kapriolen (DD 433)&lt;br /&gt;
*Der zerstreute Ingenieur (DD 460)&lt;br /&gt;
*Drachengold (LTB 197)&lt;br /&gt;
*Der Ritter ohne Furcht und Adel (LTB 203)&lt;br /&gt;
*Es ist wichtig, ernst zu sein (LTB 209)&lt;br /&gt;
*Der Geist aus der Kanne (LTB 226)&lt;br /&gt;
*Aktion &amp;quot;Rettet den Fluß&amp;quot; (Minnie 10/1996)&lt;br /&gt;
*Die &amp;quot;Müllsammel-Aktion&amp;quot; (Minnie 11/1996)&lt;br /&gt;
*Die Hochzeit von Dagobert Duck (DPB 2)&lt;br /&gt;
*Die O.M.A. schlägt zurück (LTB 296, Cameo)&lt;br /&gt;
*Die Schnupfenschlacht (LTB 306)&lt;br /&gt;
*Das Geheimnis des Luna-Parks (LTB 354)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Duck-Universum ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeLukilu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Dolly_Duck&amp;diff=56056</id>
		<title>Dolly Duck</title>
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		<updated>2009-12-30T09:32:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DeLukilu: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage: Stub}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Dolly Duck.png|thumb|right| Dolly Duck]]&lt;br /&gt;
Dolly Duck wurde von Romano Scarpa für die Geschichte &amp;quot;Arriva Paperetta Yè-Yè&amp;quot; (I TL 577-A) geschaffen, die am 18. Dezember 1966 erstveröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
Ihr ursprünglicher italienischer Name ist &amp;quot;Paperetta Yè-Yè&amp;quot;, aber in Brasilien - nirgends wurde sie mehr verwendet wie dort - ist sie besser als &amp;quot;Pata Lee&amp;quot; (oder &amp;quot;Ieie&amp;quot;) bekannt. Sie wurde nach der populären brasilianischen Disko-Ikone &amp;quot;Rita Lee&amp;quot; benannt.&lt;br /&gt;
Ihr englischer Name &amp;quot;Dickie Duck&amp;quot; wurde aus den Entwürfen von Romano Scarpa übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sagt von sich selbst, daß sie die Enkelin von &amp;quot;[[Nelly]]&amp;quot; ist (&amp;quot;[[Micky]] and [[Donald]] Nr.6&amp;quot;). Sie nennt [[Dagobert Duck]] sogar einige Male &amp;quot;Opa&amp;quot;. Zwar mehr zum Scherz, aber seine damalige Verbindung mit Nelly gibt da zu denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scarpa schuf Dolly als eine Parodie darauf, was damals der &amp;quot;heutige Teenager&amp;quot; war: die zerzausten Haare, Rockmusik, unkontrolliertes Gezappel, etc.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Dollys Auto wird von ihr liebevoll Töff-Töff genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auftritte in Deutschland ==&lt;br /&gt;
*Die Klingelbacher Kleinbahn (MM 15/1972)&lt;br /&gt;
*Phantomias schlägt wieder zu (LTB 41, Cameo als lebensgroße Puppe)&lt;br /&gt;
*Die Superköche von Entenhausen (DD 198)&lt;br /&gt;
*Wie geklaut, so versteckt (DD 228)&lt;br /&gt;
*Die Reportage vom Pol (DD 283, als Dolly Gans)&lt;br /&gt;
*Der Rekordjäger (DD 335)&lt;br /&gt;
*Die Abenteuer von Marco Polo (LTB 119)&lt;br /&gt;
*Mit 80 Talern um die Welt (LTB 123)&lt;br /&gt;
*Das Gespenst von Canterville (LTB 155)&lt;br /&gt;
*Marktforschungs-Kapriolen (DD 433)&lt;br /&gt;
*Der zerstreute Ingenieur (DD 460)&lt;br /&gt;
*Drachengold (LTB 197)&lt;br /&gt;
*Der Ritter ohne Furcht und Adel (LTB 203)&lt;br /&gt;
*Es ist wichtig, ernst zu sein (LTB 209)&lt;br /&gt;
*Der Geist aus der Kanne (LTB 226)&lt;br /&gt;
*Aktion &amp;quot;Rettet den Fluß&amp;quot; (Minnie 10/1996)&lt;br /&gt;
*Die &amp;quot;Müllsammel-Aktion&amp;quot; (Minnie 11/1996)&lt;br /&gt;
*Die Hochzeit von Dagobert Duck (DPB 2)&lt;br /&gt;
*Die O.M.A. schlägt zurück (LTB 296, Cameo)&lt;br /&gt;
*Die Schnupfenschlacht (LTB 306)&lt;br /&gt;
*Das Geheimnis des Luna-Parks (LTB 354)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Duck-Universum ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeLukilu</name></author>
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		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Daisy_Duck&amp;diff=56055</id>
		<title>Daisy Duck</title>
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		<updated>2009-12-30T08:56:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DeLukilu: /* Einzelnachweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Daisy in love.jpg|thumb|right|Daisy Duck (©Disney)]]&#039;&#039;&#039;Daisy Duck&#039;&#039;&#039; ist die ewige Verlobte von [[Donald Duck]], die allerdings auch oft mit dessen Vetter [[Gustav Gans]] anbändelt. Ihr Debüt fand offiziell 1937 im Kurzfilm &#039;&#039;[[Don Donald]]&#039;&#039; statt, obwohl dort eigentlich nur eine Vorläuferin namens &#039;&#039;Donna Duck&#039;&#039; auftritt. Dennoch wurde der 9. Januar 2007 als ihr 70. Geburtstag gefeiert, wobei in der Presse teilweise kritisch damit umgegangen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Don_Donald_1.jpg|250px|thumb|right|Donald und Donna Duck in &#039;&#039;Don Donald&#039;&#039;. (©Disney)]]&lt;br /&gt;
==Entwicklung==&lt;br /&gt;
Mehr als drei Jahre nach dem Auftritt Donna Ducks kam 1940 der Film &#039;&#039;[[Mr Duck Steps Out]]&#039;&#039;, zu deutsch &#039;&#039;Ein Tänzchen mit Daisy&#039;&#039; heraus, in dem Daisy ihren heutigen Namen erhielt. Anfangs klang ihre Stimme wenig damenhaft, eher nach Donald - tatsächlich wurde Daisy bei ihrem Erstauftritt auch von dessen Sprecher [[Clarence Nash]] synchronisiert. Nach ihrer ersten Filmrolle hatte sie 1941 noch zwei Cameos und war ansonsten eine Zeitlang lediglich in den Zeitungsstrips [[Al Taliaferro]]s zugegen (Debüt: 4. November 1940). Erst ab 1945 trat sie regelmäßig in den Cartoons auf, in den Comic Books von [[Carl Barks]] und anderen ab 1946.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daisys Charakter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisys Charakter ist gar nicht so einfach zu beschreiben. Daisy ist eine Frau die viele verrückte Ideen hat. Einmal wollte sie zum Beispiel in [[Mickys Clubhaus]] lebendige Leuchtreklame auf der Bühne auftreten. Beim Thema Wut und Zorn steht Daisy, Donald nichts nach. In dem Anfangsjahren als sie noch von  [[Clarence Nash]] synchronisiert wurde, konnte es passieren das Daisy wie Donald ausflippt und alles wütend zerstört. Ein Beispiel hierfür ist der umstrittene Cartoon [[Don Donald]]. Allerdings hat Daisy sich gewandelt und Donald ist immer ruhiger geworden. Wenn sie sich ärgert richtet sich ein ernstes Wort an die jenige Person die sie geärgert hat. Meistens trifft es Donald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy hat viele Freundinnen wie zum [[Minni Maus]] oder [[Klarabella Kuh]]. Allerdings kann es passieren das Daisy sie mit ihrer manchmal nervigen Art zur Weißglut bringt. Der beste Beweis dafür sind Cartoons wie z.B. [[Daisy nervt Minni]] oder [[Daisy&#039;s Big Sale]]. Hier nervt Daisy ihre Freundinnen mit ihrer Aufdringlichen Art. Doch keiner traut sich ihr das zu sagen und so jagt ein Fisako, das andere. Aber keiner macht so viel durch wie Donald, der sie seit vielen Jahren liebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist sie eine große Verehrerin von [[Phantomias]], was Donald zu seinem eigenen Rivalen macht. Daisy agiert jedoch sogar als Phantomias&#039; Gegenspielerin [[Phantomime]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy ist die Tante von [[Dicky, Dacky und Ducky]]. Ihre mütterlichen Seiten sind weitausgeprägt und sie übernimmt oftmals die Rolle der Mutter für Nichten oder für Donalds Neffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daisy, Donald und Gustav==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Donald Duck überhaupt zu kriegen musste sich Daisy einem Cartoon nach eine Menge Tricks einfallen lassen. Mal spielte sie die Ertrinkende, dann fiel sie ihm plötzlich vor die Füße. Bis Donald endlich &amp;quot;anbiss&amp;quot; dauerte es mehrere Monate. Dies ist in dem Donald Duck Cartoon [[Donald&#039;s Diary]] (Donald&#039;s Tagebuch) von 1954 zu sehen. Als sie ihn sah wollte sie nur mit ihm zusammensein, sie beobachtete ihn mit schmachtenden Blicken ewigen Entzückens. Doch Donald ignorierte die erste Zeit ihre Gefühle. Nachdem Donald auch noch ihre Eltern kennengelernt hat, waren sie offiziell verlobt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donald würde für Daisy alles tun. Wie man zum Beispiel im Spiel [[Quack Attack]], in dem Daisy vom Zauberer [[Mordock]] entführt wird, sieht, macht er sich ohne zu Überlegen auf die Suche nach ihr. Sie liebt ihn ohne Frage wie er ist, dennoch mäkelt sie öfters an ihm herum - eine Eigenschaft die sie einfach nicht ablegen kann. Ihr gefällt es nicht, dass er ein Faulpelz ist, der lieber auf der Hängematte schläft als zu arbeiten. Sie mag sein Auto den [[313]]er nicht, besonders wenn dieser liegen bleibt. Eigentlich hasst sie sogar deswegen diesen Wagen (es gibt aber auch Comics, in denen das nicht der Fall ist). Aber sie liebt Donald wie er ist; sie flirtet mit Gustav angeblich nur um Donald eifersüchtig zu machen (siehe auch &amp;quot;Daisys Charakter&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donalds Nebenbuhler ist [[Gustav Gans]] und der hat ja bekanntlich immer Glück. Als Donald in einem Comic seinen Führerschein wegen einiger Strafzettel verlor, versuchte Gustav Donald bei seiner neuen Fahrprüfung abzulenken. Und das gerade in einem Moment wo Daisy zur Schönheitskönigin von Entenhausen gewählt und er sie eigentlich fahren sollte. Gustav liebt neben sich selbst auch Daisy. Gustav ist zwar in Daisy verliebt und überhäuft sie immer wieder mit Geschenken, die er gerade findet oder gewinnt. Allerdings hat Gustav, das Problem, dass Daisy ihn einfach nur mag und ihn immer wieder als Mittel zur Eifersucht benutzt. Das kommt in vielen Comic-Geschichten heraus. So zum Beispiel in der oben aufgeführten Geschichte mit dem Führerschein, hier hat Donald zwar nicht den Wagen fahren dürfen, aber er durfte hinten bei Daisy und ihrer Vorgängerin sitzen. Während Gustav alle drei mit einem grimmigen Gesicht fahren durfte. Trotz allen Vorzügen die Gustav ihr mit seinem Glück bieten könnte, ist Donald der Favorit in ihrem Herzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber durch Donalds Fehler und durch seine rasende Eifersucht kommt ist die Beziehung zwischen Donald und Daisy immer eine nicht ganz so ernstzunhemende Dreiecksbeziehung mit Gustav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandtschaft mit den Ducks==&lt;br /&gt;
 Hilf mit, diesen Abschnitt mit Quellen zu belegen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy trägt den Namen [[Duck]], obwohl sie nicht mit Donald verheiratet ist. Auch bezeichnen [[Tick, Trick und Track]] sie als ihre Tante. [[Don Rosa]] hat daher den folgenden Zusammenhang aufgestellt: Daisy ist die Schwester von [[Vater Duck]], dem Vater von Tick, Trick und Track. Damit wäre Daisy ihre Tante väterlicherseits und Donald gleichzeitig ihr Onkel mütterlicherseits. Der Nachname ist jedoch auch so nicht erklärbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definitionsgemäß wird Daisy heute als Donalds Kusine bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Freundinnen und Damenkränzchen==&lt;br /&gt;
 Hilf mit, diesen Abschnitt zu verbessern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy ist die Vorsitzende des Damenkränzchens und hat desshalb eine Menge Freundinnen wie zum Beispiel [[Henriette Huhn]], doch ist sie besonders eng mit Mickys Freundin, [[Minnie Maus]], befreundet. Sie vertrauen sich und erzählen sich immer wieder die neusten Geheimnisse. Dennoch geht Daisy, Minnie Maus öfters als einmal auf die Nerven. Ein Beispiel dafür ist der Cartoon &#039;&#039;Daisy nervt Minnie&#039;&#039; in der Serie Micky&#039;s Clubhaus. Hier ruft Daisy, Minnie an und fragt,ob sie bei ihr baden darf. Minnie kommt gar nicht zum Antworten, so schnell steht Daisy (nur im Handtuch bekleidet) vor ihrer Tür. Sie erkundigt sich bei Minnie nach allem möglichen,und verursacht eine Überflutung ihres Hauses. Zu allem Unglück treibt noch ein Löwe in der Gegend sein Unwesen. Aber das kann ihre Freundschaft durchaus nicht trüben, denn wenn sie sich mal streiten, gibt Minnie meistens nach. Dennoch sind sie beide froh,dass sie sich haben dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte==&lt;br /&gt;
 Hilf mit, diesen Abschnitt zu erweitern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy hat als Pendant zu [[Donald]]s Neffen drei Nichten namens [[Dicky, Dacky und Ducky]]. Sie hat wie [[Donald]] den Nachnamen [[Duck]], doch trozdem sind sie nur Verlobt, und nicht verheiratet oder Verwant!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Donna Duck und Daisys 70. Geburtstag==&lt;br /&gt;
Immer wieder sorgt das ungeklärte Verhältnis zwischen Donna und Daisy für Diskussionen unter Disney-Fans. Eine Seite sieht die beiden als eine Person, die andere unterscheidet die Damen. [[Egmont Ehapa Verlag GmbH|Egmont Ehapa]] setzt die beiden heute gleich und damit das gemeinsame Debüt auf den 9. Januar 1937, was 2002 zum 65. und 2007 zum 70. Geburtstag Daisys führte. Das Jubiläum stieß die Diskussion erneut an. Auch in der Presse wurde die Streitfrage nun erwähnt und Ehapas Festlegung kritisch hinterfragt.&amp;lt;sup&amp;gt;[[#Einzelnachweise|[1]]]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für beide Meinungen gibt es Comicbelege. So trifft Donna Duck in Taliaferros Strips mehrmals auf Daisy. Daisy ist dort zunächst eifersüchtig über Donalds Schwärmerei um Donna, wird aber rasch beruhigt, als sich herausstellt, dass diese bereits mit [[Manuel Gonzales]] liiert ist. Andererseits werden in &#039;&#039;Das Geheimnis des 313&#039;&#039; aus [[LTB 220]] Szenen aus &#039;&#039;Don Donald&#039;&#039; gezeigt und behauptet, dass Donald und Daisy damals für einen Filmdreh nach Mexiko gereist waren, was den anderen Namen und die mexikanische Kleidung erklären würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auftritte (Auswahl)==&lt;br /&gt;
[[Bild:Quackpack_Daisy.jpg|230px|thumb|right|Daisy in &#039;&#039;Quack Pack&#039;&#039;.]]&lt;br /&gt;
===Cartoons===&lt;br /&gt;
*[[Don Donald]] (umstritten, 1937)&lt;br /&gt;
*[[Mr. Duck Steps Out]] / [[Ein Tänzchen mit Daisy]] (1940)&lt;br /&gt;
*[[Donald&#039;s Diary]]&lt;br /&gt;
*[[Donalds Crime]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Trickfilmserien===&lt;br /&gt;
*[[Quack Pack]]&lt;br /&gt;
*[[Neue Micky Maus Geschichten]]&lt;br /&gt;
*[[Mickys Clubhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Comics===&lt;br /&gt;
 Hilf mit, diesen Abschnitt zu erstellen!&lt;br /&gt;
* [[LTB 57]]:  Phantomime und der Ariadnefaden&lt;br /&gt;
* [[LTB 57]]:  Phantomias gegen Phantomime&lt;br /&gt;
* In eigentlich jedem LTB&lt;br /&gt;
* [[LTB Mini Pocket 5]] Faust auf Faust&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spiele===&lt;br /&gt;
* [[Quackshot]]&lt;br /&gt;
* [[Quack Attack]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trivia==&lt;br /&gt;
*Daisy Duck ist neben Minni Maus der beliebteste weibliche Charakter der Disney-Fans.&lt;br /&gt;
*Daisy hatte bisher ungefähr 600 Auftritte in den LTB-Geschichten.&lt;br /&gt;
*Als [[Phantomime]] ist Daisy von Zeit zu Zeit eine Superheldin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.lustige-taschenbuecher.de/figuren.php?id=3&amp;amp;kid=&amp;amp;kstart=&amp;amp;ktyp=&amp;amp;PHPSESSID=0af2eff1b585c911b77148c118e08f11 Artikel über Daisy auf Lustige-Taschenbuecher.de]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Bewohner_von_Entenhausen#Daisy_Duck Artikel bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Daisy_Duck Artikel bei Wikipedia (englisch)]&lt;br /&gt;
*[http://www.ehapa.de/ehapa/content/e7/e38/e5802/ Bilder zum 70. Geburtstag auf Ehapa.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.presseportal.de/pm/8146/922023/egmont_ehapa_verlag_gmbh &#039;&#039;Charmante 70 Jahre: Daisy Duck / Die First Lady von Entenhausen feiert Geburtstag&#039;&#039;, Ehapas Pressemeldung bei Presseportal.ch]&lt;br /&gt;
*[http://www.stern.de/unterhaltung/film/:Daisy-Duck-Die-Entendame-Welt-70/579888.html &#039;&#039;Die berühmteste Entendame der Welt wird 70&#039;&#039;, Stern.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/440/97343/ &#039;&#039;Amour fou in Entenhausen&#039;&#039;, Sueddeutsche.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.sueddeutsche.de/kultur/bildstrecke/471/97374/p0/ &#039;&#039;Zum 70.: Die Enthüllung des Geheimdienstlebens von Daisy Duck&#039;&#039;, Sueddeutsche.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0109/vermischtes/0056/index.html&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;http://www.comicforum.de/showpost.php?p=765938&amp;amp;postcount=17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;http://forum.fieselschweif.de/thread-104.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Duck-Universum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeLukilu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Goofy&amp;diff=56039</id>
		<title>Goofy</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Goofy&amp;diff=56039"/>
		<updated>2009-12-29T14:49:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DeLukilu: /* Mittwochs bei Goofy */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Goofy.jpg|thumb|right|Goofy (©Disney)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Goofy&#039;&#039;&#039; ist der heitere, treue und stets hilfsbereite Freund von [[Micky Maus]]. Er ist sanftmütig, manchmal kindlich-naiv, häufig ungeschickt, manchmal erfinderisch, vor allem aber sehr exzentrisch. Er wurde von Art Babbitt (Arthur Harold Babitsky, 1907–1992) erdacht. Die Comic-Figur gehört, wie auch [[Donald Duck]], mit zu den ersten Disneyfiguren. Ursprünglich hieß er Dippy Dawg (verdrehter Hund), 1939 wurde die Figur dann aber zu Goofy umbenannt. Als [[Supergoof]] ist er der dem [[Phantomias]] der Duck-Welt entsprechende Superheld. Das Auffallendste an ihm ist sein weltbekanntes Lachen. Gesprochen wurde Goofy in allen alten Filmen von Pinto Colvig. Goofy ist freundlich und treu, fällt aber eher durch seine Naivität und Tollpatschigkeit auf. Neben den Filmen und den Comics erschienen in Albanien und den Malediven auch mehrere Briefmarkenserien mit Goofy-Motiven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy im Zeichentrick ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Dippy Dawg.png|thumb|left|&#039;Dippy Dawg&#039; bei seinem ersten Auftritt (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Eine Ur-Version von Goofy mit Ziegenbärtchen und Zwicker tauchte erstmals 1932 im Trickfilm &#039;&#039;&amp;quot;Mickey&#039;s Revue&amp;quot;/&amp;quot;Mickys Revue&amp;quot;&#039;&#039; als störender Zuschauer auf. Eine verjüngte Version des Charakters fand anschließend in &amp;quot;The Whoopee Party&amp;quot; und einigen weiteren Cartoons Verwendung, hauptsächlich in Form von Kurzauftritten und Cameos. Charakterlich noch in der Experimentierphase, wurde Goofy damals fast ausschließlich über das typische Lachen charakterisiert, das ihm sein Originalsprecher Pinto Colvig verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 bekam Goofy im Cartoon &amp;quot;On Ice&amp;quot;/&amp;quot;Auf dem Eis&amp;quot; seine heutige Gestalt, 1936 in &amp;quot;Moving Day&amp;quot; seine endgültige Kleidung samt Weste. Zunächst in &amp;quot;Mickey&#039;s Service Station&amp;quot; (1935) und dann gehäuft in den Jahren 1936 bis 1938 bildete er ein Trio mit [[Micky Maus]] und [[Donald Duck]]. Gleichzeitig setzte sich auch der Name Goofy durch, nachdem zuvor Chaos geherrscht hatte: Der Ur-Goofy aus &amp;quot;Mickey&#039;s Revue&amp;quot; (1932) war namenlos, die verjüngte Version in &amp;quot;The Whoopee Party&amp;quot; (1932) hieß Dippy the Goof, in &amp;quot;Ye Olden Days&amp;quot; (1933) war von Dippy Dawg die Rede, ein Name, der auch drei Jahre lang für die Comics adaptiert wurde. Einer hartnäckigen Legende nach soll der Name Goofy ab &amp;quot;Orphan&#039;s Benefit&amp;quot; (1934) endgültig gewesen sein, was den gleichzeitig erschienenen Comics und auch der Präsentation als The Goof in &amp;quot;Mickey&#039;s Polo Team&amp;quot; (Anfang 1936) widerspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er in &amp;quot;Polar Trappers&amp;quot; und &amp;quot;The Fox Hunt&amp;quot; 1938 im Duo mit Donald aufgetreten war, kam Goofy schließlich 1939 in &#039;&#039;&amp;quot;Goofy and Wilbur&amp;quot;/&amp;quot;Goofy und Wilbur&amp;quot;&#039;&#039; zu seinem ersten Soloauftritt. Mit &#039;&#039;&amp;quot;Goofy&#039;s Glider&amp;quot;/&amp;quot;Goofys Segelflugzeug&amp;quot;&#039;&#039; erschloss sich 1940 ein ganzes neues Genre von Goofy-Cartoons, in denen ein Erzähler erklärt, wie man schwimmt, Häuser baut oder das Rauchen aufgibt, und Goofy dazu alles falsch macht, was man falsch machen kann. Diese Cartoons zeichneten zwei Entwicklungen ab: zum einen bekam Goofy immer weniger Text in seinen Rollen und zum anderen wurde er ab &#039;&#039;&amp;quot;How to Play Baseball&amp;quot;/&amp;quot;Wie man Baseball spielt&amp;quot;&#039;&#039; (1942) immer generischer: Nicht Goofy sondern eine ganze Reihe Goofy-artiger Figuren spielen hier die Hauptfigur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später, in den 1950ern, wurde Goofy sogar zu einer Art cartoonigem &amp;quot;Herr Jedermann&amp;quot; degradiert, der nicht Goofy, sondern unter anderem &amp;quot;George Geef&amp;quot; oder &amp;quot;G.G. Geef&amp;quot; hieß. Dieser George Geef bekam ab &#039;&#039;&amp;quot;Fathers are People&amp;quot;/&amp;quot;Auch Väter sind Menschen&amp;quot;&#039;&#039; (1951) auch eine Gattin und einen Sohn, &amp;quot;Junior&amp;quot;, der später in der Fernsehserie &#039;&#039;&amp;quot;[[Goofy und Max]]&amp;quot;/&amp;quot;Goof Troop&amp;quot;&#039;&#039; als [[Max]] wieder auftauchen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy in den Zeitungsstrips ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Dippy Dawg Strip.png|thumb|right|&#039;Dippy Dawg&#039; im Tagesstreifen &amp;quot;The Crazy Crime Wave&amp;quot;/&amp;quot;Micky und die drei Diebe&amp;quot; - Es wird sich später herausstellen, dass Dippy weniger seinen Onkel und vielmehr sein Erbe vermisst (© Disney)]]&lt;br /&gt;
In den Zeitungsstrips erschien Goofy zu Beginn noch unter dem Urnamen Dippy Dawg und in seiner Urgestalt, die sich durch eine kürzere Schnauze und spärliche Kleidung auszeichnete. Zu seinem Debüt in den Comics verhalfen ihm [[Floyd Gottfredson]] und [[Webb Smith]] mit dem Sonntagsseiten-Gag vom 8. Januar 1933. Hier wurde Dippy auch zum ersten Mal bei seinem Namen genannt, als Micky ihn mit den recht harschen Worten &amp;quot;Oh, gosh! Here comes that pest, Dippy Dog!&amp;quot; (etwa: &amp;quot;Ach, Mensch! Da kommt der Plagegeist, Dippy Dog!&amp;quot;) vorstellte. 1934 erlebte Dippy erstmals zwei längere Abenteuer an der Seite von Micky: &#039;&#039;The Crazy Crime Wave&#039;&#039; und &#039;&#039;The Sacred Jewel&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im Film war Goofy in den Zeitungsstrips anfangs noch &amp;quot;unten ohne&amp;quot; herumgelaufen und kam erst Anfang 1936, im Sonntags-Vierteiler &#039;&#039;Mickey&#039;s Rival&#039;&#039;, zu Hosen. Den Namen Goofy wie auch seine endgültige, ausgereifte Kleidung erhielt er kurz darauf, am 24. Januar 1936, im Tagesstrip &#039;&#039;Oscar the Ostrich&#039;&#039;. Kleider machen Leute: Noch im selben Jahr löste Goofy [[Rudi Ross]] in der Rolle des bisherigen Haupt-Sidekicks von Micky in den Comics ab. Nach dem Trio-Auftritt von [[Micky Maus|Micky]], [[Donald Duck|Donald]] und Goofy in &#039;&#039;The Seven Ghosts&#039;&#039; kristallisierte sich ab Ende 1936 in den Dailies &#039;&#039;Island in the Sky&#039;&#039;, &#039;&#039;In Search of  Jungle Treasure&#039;&#039; und &#039;&#039;The Mighty Whale Hunter&#039;&#039; sowie dem Sonntagsstrip &#039;&#039;The Sheriff of  Nugget Gulch&#039;&#039; endgültig das Duo Micky und Goofy (das es im Film nicht gab - wenn, dann nur als Trio mit Donald) heraus. Mit dazu beigetragen haben dürfte der Umstand, dass der Erpel ab 1936 seine eigenen Silly Symphony-Sonntagsseiten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr viel später, 1969, verhalfen [[Del Connell]] und Gottfredson Goofy zu einer Freundin namens [[Gloria]]. Da sich aber der Tagesstrip zu der Zeit schon zum reinen Gag-auf-Gag-Format entwickelt hatte, konnte sich diese Figur leider nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy in den Comicheften ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Spuk-in-Stampede-City.jpg|thumb|left|Goofy zeichnet sich vor allem durch Freundlichkeit und Naivität aus (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
In den Comicheften, speziell ab 1953 in den Fortsetzungsgeschichten [[Paul Murry]]s, wurde das Duo Micky und Goofy ausgebaut und gefestigt. In unzähligen Abenteuern begleitete Goofy seinen Freund nun bei dessen Arbeiten als Hilfskraft der Polizei und Privatdetektiv. Auch wenn er bei den Ermittlungen oft im Wege zu stehen schien, war es doch zumeist er, der, wenn auch eher zufällig, Micky den alles entscheidenden Gedankenanstoß gab. Paul Murry verlieh Goofy auch die berühmte Pose mit der vor die Schnauze gehaltenen Hand. 1965 kam es zur Geburt von [[Supergoof]], geschaffen von Autor [[Del Connell]] und zeichnerisch geprägt von Murry. Goofys Superheldeninkarnation im roten Spielhöschen hatte auch einen Vorfahren, den [[Der Edle Ritter|Edlen Ritter]], geschaffen 1979 von Connell und Zeichner [[Pete Alvarado]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Zeichnerfeder von [[Bill Wright]] erhielt Goofy für seinen riesigen Stammbaum 1954 den Neffen [[Alfons]], während er in Italien von Autor [[Bruno Sarda]] 1988 den abenteuerlichen Vetter [[Indiana Goof]] verpasst bekam. Den S-Code-Stories entsprang 1976 Goofys schräge Tante Gudelgunde (Aunt Tessie) von Autor [[Ed Nofziger]]. Nicht vergessen werden soll hier auch Goofys Vetter Grooby, der in [[Romano Scarpa]]s &#039;&#039;Ein entfernter Verwandter&#039;&#039; (1957) einen einmaligen, aber unvergesslichen Auftritt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inkarnationen ==&lt;br /&gt;
Im Comic wie auch im Zeichentrick gibt es verschiedene Inkarnationen Goofys, die aber meistens als Teil einer anderen als der gewohnten Kontinuität zu betrachten sind:&lt;br /&gt;
* In den &#039;&#039;&#039;[[Supergoof]]&#039;&#039;&#039;-Comics erlangt Goofy durch Essen einer Supernuss Kräfte ähnlich derer Supermans und macht Entenhausens Straßen sicher.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Der Edle Ritter]]&#039;&#039;&#039; ist im Prinzip Supergoof, der in der Zeit des Mittelalters mit seiner Allzweck-Lanze gegen Schurken wie den Schwarzen Ritter, eine Preinkarnation vom [[Das schwarze Phantom|Schwarzen Phantom]], kämpft.&lt;br /&gt;
* Als James Bond-Verschnitt &#039;&#039;&#039;[[James Goof]]&#039;&#039;&#039; kämpft Goofy mit technischen Hilfsmitteln aus der Werkstatt [[Professor Wunderlich]]s gegen Entenhausens organisiertes Verbrechen.&lt;br /&gt;
* Als &#039;&#039;&#039;[[Sport-Goofy]]&#039;&#039;&#039; weiß Goofy sich in jeder Sportart zu behaupten. Sport-Goofy war u.&amp;amp;nbsp;a. offizielles Maskottchen der französischen Olympiamannschaft und brachte es immerhin auf einen eigenen Cartoon: [[Sport-Goofy im Fußballfieber]]&lt;br /&gt;
* In den 1970ern/80ern hatte Goofy mit &#039;&#039;&#039;[[Das große Goofy Album|Das große Goofy-Album: Eine komische Historie]]&#039;&#039;&#039; eine eigene Albumserie, in der er verschiedene historische und literarische Personen verkörperte, etwa unter anderem Leonardo da Vinci, Casanova, Christoph Columbus oder Herkules. In den meisten Alben spielte [[Micky Maus]] als Goofys Begleiter eine Nebenrolle.&lt;br /&gt;
* In der Comic- und Fernseh-Reihe &#039;&#039;&#039;[[Goofy und Max]]&#039;&#039;&#039; sowie in diversen Sequels für Kino und DVD ist Goofy Vater eines frechen [[Max|Sohnes]], lebt in einer [[Hundshausen|anderen Stadt]] und wohnt neben dem zum friedliche Gebrauchtwagenhändler und Familienmenschen mutierten [[Kater Karlo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mittwochs bei Goofy ==&lt;br /&gt;
Eine bekannte Comic-Serie mit Goofy ist [[Mittwochs bei Goofy]]. Hier betätigt sich Goofy als Hobby-Schriftsteller und trägt seine Werke immer mittwochs seinem Freund Micky vor. Dieser ist allerdings selten von Goofys Romanen wirklich begeistert. Meistens ist [[Goofy]] selbst der Held der Geschichte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandtschaft ==  &lt;br /&gt;
[[Bild:GoofyVerwandtschaft1.jpg|thumb|right|Goofys Verwandschaft (© Disney)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:GoofyVerwandtschaft2.jpg|thumb|right|Goofy und Grooby (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goofy ist bekannt für seine große Verwandtschaft, vor allem für die Vielzahl seiner Onkel und Großonkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Standardverwandtschaft===&lt;br /&gt;
*Neffe: [[Alfons]]&lt;br /&gt;
*Vetter: [[Indiana Goof]]&lt;br /&gt;
*In einigen älteren Cartoons und der Serie &#039;&#039;&#039;[[Goofy und Max]]&#039;&#039;&#039; hat Goofy einen Sohn: Junior bzw. [[Max]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere (Auswahl)===&lt;br /&gt;
*Vater: Amos Goofy (Quelle?)&lt;br /&gt;
*Großvater: Gilbert Goof ([[Jumbo Comics 70]])&lt;br /&gt;
*Großvater: Gisbert ([[LTB 251]])&lt;br /&gt;
*Großmutter: Goofine ([[LTB 230]])&lt;br /&gt;
*Urgroßvater: Goofy Goofhauer ([[LTB 67]] - &amp;quot;Die Magnetklaue schägt wieder zu&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Urgroßvater: Inventorus Goof ([[LTB 80]] - Ärger mit den Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gabriel ([[LTB 73]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gangster-Goofy ([[LTB 15]] - Micky und der Diamantenkaiser)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gerald ([[MMM 49/2006]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gero ([[MMM ???]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gildo [[LTB 109]]&lt;br /&gt;
*Onkel: Goofy Goofinger [[LTB 9]]&lt;br /&gt;
*Onkel: Gooferich [[LTB 251]]&lt;br /&gt;
*Onkel: Goofius ([[LTB 243]] – Der Sensationsreporter – auch [[LTB Sonderedition 4]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Goofos ([[LTB 87]] – Micky und die Operation Piranka Kinka Baruha)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gottfried ([[LTB 249]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Guffo ([[LTB 164]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Guggy ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gungoof ([[LTB 29 - Der Ausflug nach Gun-City)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gürgel ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gustel ([[MMM 46/2005]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Knallgoof ([[LTB 42]] – Micky und die Helios-Bande)&lt;br /&gt;
*Onkel: Stefan ([[MMM 32/2007]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Vincent van Goof ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Tante: Gabi ([[LTB 73]])&lt;br /&gt;
*Tante: Gila ([[LTB 109]])&lt;br /&gt;
*Tante: Goofygeniee ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Großonkel: Goofy Goofman ([[LTB 15]] – Micky und die Nymphen von Silberbrunn)&lt;br /&gt;
*Großonkel: Pfeifenschleifer ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Großtante: Goofnelda ([[LTB 299]] – Der Imbisspalast)&lt;br /&gt;
*Urgroßonkel: Gary Goofer ([[LTB 157]])&lt;br /&gt;
*Urgroßonkel: Goorfrecht Pfiff ([[LTB Spezial 5]] – Ein himmlischer Schiri)&lt;br /&gt;
*Uronkel: Dr. Gundolfus ([[LTB 109]])&lt;br /&gt;
*Uronkel: Waldemar ([[LTB 301]] – Die Unglücksglocke von Krähenfels)&lt;br /&gt;
*Vetter: Albert Goofstein ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gernot Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Giggy ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gisbert ([[MMM 21/1999]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gondolf Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gordon Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Günsel Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Grooby ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Cousine: Traudel ([[MMM 20/1998]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Buffalo-Goofy ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Galieo Goof ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Gaius Gufus ([[LTB 166]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Goofus Griffelius ([[LTB Sonderband 13]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Jaques de Goof ([[LTB 206]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: José Goofy ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Verwandter: MacGoof ([[LTB 253]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Marquis de Gofano ([[LTB ???]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Mick MacGoof ([[LTB 65]] – Die Werbekampagne)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Safari-Goofy ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Sir Oliver Goof ([[Jumbo Comics 70]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Verschwindibus Goof ([[LTB 80]] – Ärger mit den Vorfahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy in anderen Sprachen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ltb364.jpg|thumb|right|Goofy auf dem Cover des LTBs 364 (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
* Bulgarisch: Гуфи&lt;br /&gt;
* Chinesisch: 高飞, 高飛狗&lt;br /&gt;
* Dänisch: Fedtmule&lt;br /&gt;
* Englisch: Goofy, früher: Dippy Dawg, Dippy Dog, Dippy the Goof&lt;br /&gt;
* Estnisch: Kupi&lt;br /&gt;
* Finnisch: Hessu Hopo&lt;br /&gt;
* Französisch: Dingo, früher: Achille Nigaudot, Goofie, Piloche&lt;br /&gt;
* kanadisches Französisch: Goofy, selten: Cafard &lt;br /&gt;
* Griechisch: Γκούφυ&lt;br /&gt;
* Indonesisch: Gufi&lt;br /&gt;
* Isländisch: Guffi&lt;br /&gt;
* Italienisch: Pippo&lt;br /&gt;
* Japanisch: グーフィー&lt;br /&gt;
* Kroatisch: Šiljo&lt;br /&gt;
* Lettisch: Spruksts&lt;br /&gt;
* Niederländisch: Goofy, selten: Goofie&lt;br /&gt;
* Norwegisch: Langbein, selten: Goofy&lt;br /&gt;
* Polnisch: Goofy&lt;br /&gt;
* Portugiesisch: Pateta&lt;br /&gt;
* brasilianisches Portugiesisch: Pateta&lt;br /&gt;
* Russisch: Гуфи&lt;br /&gt;
* Samisch: Guhkesruoida&lt;br /&gt;
* Schwedisch: Långben, selten: Ben Långben, Jan Långben, Jan Rissel, Långe Krokben, Longeben, Longette, Moppe, Plinius, sjökadetten Longblower&lt;br /&gt;
* Serbisch: Шиља/Šilja&lt;br /&gt;
* Slovakisch: Goofy&lt;br /&gt;
* Slowenisch: Pepe&lt;br /&gt;
* Spanisch: Goofy&lt;br /&gt;
* columbianisches Spanisch: Tribilín&lt;br /&gt;
* mexikanisches Spanisch: Tribilín&lt;br /&gt;
* Tschechisch: Goofy&lt;br /&gt;
* Ungarisch: Goofy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Goofys Hut wurde in der Geschichte &amp;quot;Rätselraten am Weidenwaldsee&amp;quot;/&amp;quot;Topolino e il teletrasposto portatile&amp;quot; von Carlo Panaro und Massimo de Vita (LTB 362) der Name &amp;quot;Immerauf&amp;quot; verliehen.&lt;br /&gt;
* In einigen englischsprachigen Comics wurde behauptet, dass Goofy nur ein Kosename sei und er eigentlich &amp;quot;A. Goof&amp;quot;, &amp;quot;Gideon El Goofola&amp;quot; bzw. &amp;quot;Goofus D. Dawg&amp;quot; (&amp;quot;The Great Garwsh-Durn Champion&amp;quot; in WDC&amp;amp;S 681) heiße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Liste aller Goofy Cartoons]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.goofyundmax.de Goofy und Max Fanpage] Fanseite zur Serie Goofy und Max&lt;br /&gt;
*[http://www.stern.de/unterhaltung/comic/197207.html?eid=539669 Goofy - Disneys Tollpatsch] Artikel über Goofy bei stern.de&lt;br /&gt;
*[http://www.khalisi.com/comics/goofy/historie.html Das große Goofy-Album]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maus-Universum ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeLukilu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Daisy_Duck&amp;diff=56038</id>
		<title>Daisy Duck</title>
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		<updated>2009-12-29T14:47:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DeLukilu: /* Comics */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Daisy in love.jpg|thumb|right|Daisy Duck (©Disney)]]&#039;&#039;&#039;Daisy Duck&#039;&#039;&#039; ist die ewige Verlobte von [[Donald Duck]], die allerdings auch oft mit dessen Vetter [[Gustav Gans]] anbändelt. Ihr Debüt fand offiziell 1937 im Kurzfilm &#039;&#039;[[Don Donald]]&#039;&#039; statt, obwohl dort eigentlich nur eine Vorläuferin namens &#039;&#039;Donna Duck&#039;&#039; auftritt. Dennoch wurde der 9. Januar 2007 als ihr 70. Geburtstag gefeiert, wobei in der Presse teilweise kritisch damit umgegangen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Don_Donald_1.jpg|250px|thumb|right|Donald und Donna Duck in &#039;&#039;Don Donald&#039;&#039;. (©Disney)]]&lt;br /&gt;
==Entwicklung==&lt;br /&gt;
Mehr als drei Jahre nach dem Auftritt Donna Ducks kam 1940 der Film &#039;&#039;[[Mr Duck Steps Out]]&#039;&#039;, zu deutsch &#039;&#039;Ein Tänzchen mit Daisy&#039;&#039; heraus, in dem Daisy ihren heutigen Namen erhielt. Anfangs klang ihre Stimme wenig damenhaft, eher nach Donald - tatsächlich wurde Daisy bei ihrem Erstauftritt auch von dessen Sprecher [[Clarence Nash]] synchronisiert. Nach ihrer ersten Filmrolle hatte sie 1941 noch zwei Cameos und war ansonsten eine Zeitlang lediglich in den Zeitungsstrips [[Al Taliaferro]]s zugegen (Debüt: 4. November 1940). Erst ab 1945 trat sie regelmäßig in den Cartoons auf, in den Comic Books von [[Carl Barks]] und anderen ab 1946.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daisys Charakter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisys Charakter ist gar nicht so einfach zu beschreiben. Daisy ist eine Frau die viele verrückte Ideen hat. Einmal wollte sie zum Beispiel in [[Mickys Clubhaus]] lebendige Leuchtreklame auf der Bühne auftreten. Beim Thema Wut und Zorn steht Daisy, Donald nichts nach. In dem Anfangsjahren als sie noch von  [[Clarence Nash]] synchronisiert wurde, konnte es passieren das Daisy wie Donald ausflippt und alles wütend zerstört. Ein Beispiel hierfür ist der umstrittene Cartoon [[Don Donald]]. Allerdings hat Daisy sich gewandelt und Donald ist immer ruhiger geworden. Wenn sie sich ärgert richtet sich ein ernstes Wort an die jenige Person die sie geärgert hat. Meistens trifft es Donald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy hat viele Freundinnen wie zum [[Minni Maus]] oder [[Klarabella Kuh]]. Allerdings kann es passieren das Daisy sie mit ihrer manchmal nervigen Art zur Weißglut bringt. Der beste Beweis dafür sind Cartoons wie z.B. [[Daisy nervt Minni]] oder [[Daisy&#039;s Big Sale]]. Hier nervt Daisy ihre Freundinnen mit ihrer Aufdringlichen Art. Doch keiner traut sich ihr das zu sagen und so jagt ein Fisako, das andere. Aber keiner macht so viel durch wie Donald, der sie seit vielen Jahren liebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist sie eine große Verehrerin von [[Phantomias]], was Donald zu seinem eigenen Rivalen macht. Daisy agiert jedoch sogar als Phantomias&#039; Gegenspielerin [[Phantomime]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy ist die Tante von [[Dicky, Dacky und Ducky]]. Ihre mütterlichen Seiten sind weitausgeprägt und sie übernimmt oftmals die Rolle der Mutter für Nichten oder für Donalds Neffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daisy, Donald und Gustav==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Donald Duck überhaupt zu kriegen musste sich Daisy einem Cartoon nach eine Menge Tricks einfallen lassen. Mal spielte sie die Ertrinkende, dann fiel sie ihm plötzlich vor die Füße. Bis Donald endlich &amp;quot;anbiss&amp;quot; dauerte es mehrere Monate. Dies ist in dem Donald Duck Cartoon [[Donald&#039;s Diary]] (Donald&#039;s Tagebuch) von 1954 zu sehen. Als sie ihn sah wollte sie nur mit ihm zusammensein, sie beobachtete ihn mit schmachtenden Blicken ewigen Entzückens. Doch Donald ignorierte die erste Zeit ihre Gefühle. Nachdem Donald auch noch ihre Eltern kennengelernt hat, waren sie offiziell verlobt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donald würde für Daisy alles tun. Wie man zum Beispiel im Spiel [[Quack Attack]], in dem Daisy vom Zauberer [[Mordock]] entführt wird, sieht, macht er sich ohne zu Überlegen auf die Suche nach ihr. Sie liebt ihn ohne Frage wie er ist, dennoch mäkelt sie öfters an ihm herum - eine Eigenschaft die sie einfach nicht ablegen kann. Ihr gefällt es nicht, dass er ein Faulpelz ist, der lieber auf der Hängematte schläft als zu arbeiten. Sie mag sein Auto den [[313]]er nicht, besonders wenn dieser liegen bleibt. Eigentlich hasst sie sogar deswegen diesen Wagen (es gibt aber auch Comics, in denen das nicht der Fall ist). Aber sie liebt Donald wie er ist; sie flirtet mit Gustav angeblich nur um Donald eifersüchtig zu machen (siehe auch &amp;quot;Daisys Charakter&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donalds Nebenbuhler ist [[Gustav Gans]] und der hat ja bekanntlich immer Glück. Als Donald in einem Comic seinen Führerschein wegen einiger Strafzettel verlor, versuchte Gustav Donald bei seiner neuen Fahrprüfung abzulenken. Und das gerade in einem Moment wo Daisy zur Schönheitskönigin von Entenhausen gewählt und er sie eigentlich fahren sollte. Gustav liebt neben sich selbst auch Daisy. Gustav ist zwar in Daisy verliebt und überhäuft sie immer wieder mit Geschenken, die er gerade findet oder gewinnt. Allerdings hat Gustav, das Problem, dass Daisy ihn einfach nur mag und ihn immer wieder als Mittel zur Eifersucht benutzt. Das kommt in vielen Comic-Geschichten heraus. So zum Beispiel in der oben aufgeführten Geschichte mit dem Führerschein, hier hat Donald zwar nicht den Wagen fahren dürfen, aber er durfte hinten bei Daisy und ihrer Vorgängerin sitzen. Während Gustav alle drei mit einem grimmigen Gesicht fahren durfte. Trotz allen Vorzügen die Gustav ihr mit seinem Glück bieten könnte, ist Donald der Favorit in ihrem Herzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber durch Donalds Fehler und durch seine rasende Eifersucht kommt ist die Beziehung zwischen Donald und Daisy immer eine nicht ganz so ernstzunhemende Dreiecksbeziehung mit Gustav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandtschaft mit den Ducks==&lt;br /&gt;
 Hilf mit, diesen Abschnitt mit Quellen zu belegen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy trägt den Namen [[Duck]], obwohl sie nicht mit Donald verheiratet ist. Auch bezeichnen [[Tick, Trick und Track]] sie als ihre Tante. [[Don Rosa]] hat daher den folgenden Zusammenhang aufgestellt: Daisy ist die Schwester von [[Vater Duck]], dem Vater von Tick, Trick und Track. Damit wäre Daisy ihre Tante väterlicherseits und Donald gleichzeitig ihr Onkel mütterlicherseits. Der Nachname ist jedoch auch so nicht erklärbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definitionsgemäß wird Daisy heute als Donalds Kusine bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Freundinnen und Damenkränzchen==&lt;br /&gt;
 Hilf mit, diesen Abschnitt zu verbessern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy ist die Vorsitzende des Damenkränzchens und hat desshalb eine Menge Freundinnen wie zum Beispiel [[Henriette Huhn]], doch ist sie besonders eng mit Mickys Freundin, [[Minnie Maus]], befreundet. Sie vertrauen sich und erzählen sich immer wieder die neusten Geheimnisse. Dennoch geht Daisy, Minnie Maus öfters als einmal auf die Nerven. Ein Beispiel dafür ist der Cartoon &#039;&#039;Daisy nervt Minnie&#039;&#039; in der Serie Micky&#039;s Clubhaus. Hier ruft Daisy, Minnie an und fragt,ob sie bei ihr baden darf. Minnie kommt gar nicht zum Antworten, so schnell steht Daisy (nur im Handtuch bekleidet) vor ihrer Tür. Sie erkundigt sich bei Minnie nach allem möglichen,und verursacht eine Überflutung ihres Hauses. Zu allem Unglück treibt noch ein Löwe in der Gegend sein Unwesen. Aber das kann ihre Freundschaft durchaus nicht trüben, denn wenn sie sich mal streiten, gibt Minnie meistens nach. Dennoch sind sie beide froh,dass sie sich haben dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte==&lt;br /&gt;
 Hilf mit, diesen Abschnitt zu erweitern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy hat als Pendant zu [[Donald]]s Neffen drei Nichten namens [[Dicky, Dacky und Ducky]]. Sie hat wie [[Donald]] den Nachnamen [[Duck]], doch trozdem sind sie nur Verlobt, und nicht verheiratet oder Verwant!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Donna Duck und Daisys 70. Geburtstag==&lt;br /&gt;
Immer wieder sorgt das ungeklärte Verhältnis zwischen Donna und Daisy für Diskussionen unter Disney-Fans. Eine Seite sieht die beiden als eine Person, die andere unterscheidet die Damen. [[Egmont Ehapa Verlag GmbH|Egmont Ehapa]] setzt die beiden heute gleich und damit das gemeinsame Debüt auf den 9. Januar 1937, was 2002 zum 65. und 2007 zum 70. Geburtstag Daisys führte. Das Jubiläum stieß die Diskussion erneut an. Auch in der Presse wurde die Streitfrage nun erwähnt und Ehapas Festlegung kritisch hinterfragt.&amp;lt;sup&amp;gt;[[#Einzelnachweise|[1]]]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für beide Meinungen gibt es Comicbelege. So trifft Donna Duck in Taliaferros Strips mehrmals auf Daisy. Daisy ist dort zunächst eifersüchtig über Donalds Schwärmerei um Donna, wird aber rasch beruhigt, als sich herausstellt, dass diese bereits mit [[Manuel Gonzales]] liiert ist. Andererseits werden in &#039;&#039;Das Geheimnis des 313&#039;&#039; aus [[LTB 220]] Szenen aus &#039;&#039;Don Donald&#039;&#039; gezeigt und behauptet, dass Donald und Daisy damals für einen Filmdreh nach Mexiko gereist waren, was den anderen Namen und die mexikanische Kleidung erklären würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auftritte (Auswahl)==&lt;br /&gt;
[[Bild:Quackpack_Daisy.jpg|230px|thumb|right|Daisy in &#039;&#039;Quack Pack&#039;&#039;.]]&lt;br /&gt;
===Cartoons===&lt;br /&gt;
*[[Don Donald]] (umstritten, 1937)&lt;br /&gt;
*[[Mr. Duck Steps Out]] / [[Ein Tänzchen mit Daisy]] (1940)&lt;br /&gt;
*[[Donald&#039;s Diary]]&lt;br /&gt;
*[[Donalds Crime]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Trickfilmserien===&lt;br /&gt;
*[[Quack Pack]]&lt;br /&gt;
*[[Neue Micky Maus Geschichten]]&lt;br /&gt;
*[[Mickys Clubhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Comics===&lt;br /&gt;
 Hilf mit, diesen Abschnitt zu erstellen!&lt;br /&gt;
* [[LTB 57]]:  Phantomime und der Ariadnefaden&lt;br /&gt;
* [[LTB 57]]:  Phantomias gegen Phantomime&lt;br /&gt;
* [[LTB Mini Pocket 5]] Faust auf Faust&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spiele===&lt;br /&gt;
* [[Quackshot]]&lt;br /&gt;
* [[Quack Attack]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trivia==&lt;br /&gt;
*Daisy Duck ist neben Minni Maus der beliebteste weibliche Charakter der Disney-Fans.&lt;br /&gt;
*Daisy hatte bisher ungefähr 600 Auftritte in den LTB-Geschichten.&lt;br /&gt;
*Als [[Phantomime]] ist Daisy von Zeit zu Zeit eine Superheldin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.lustige-taschenbuecher.de/figuren.php?id=3&amp;amp;kid=&amp;amp;kstart=&amp;amp;ktyp=&amp;amp;PHPSESSID=0af2eff1b585c911b77148c118e08f11 Artikel über Daisy auf Lustige-Taschenbuecher.de]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Bewohner_von_Entenhausen#Daisy_Duck Artikel bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Daisy_Duck Artikel bei Wikipedia (englisch)]&lt;br /&gt;
*[http://www.ehapa.de/ehapa/content/e7/e38/e5802/ Bilder zum 70. Geburtstag auf Ehapa.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.presseportal.de/pm/8146/922023/egmont_ehapa_verlag_gmbh &#039;&#039;Charmante 70 Jahre: Daisy Duck / Die First Lady von Entenhausen feiert Geburtstag&#039;&#039;, Ehapas Pressemeldung bei Presseportal.ch]&lt;br /&gt;
*[http://www.stern.de/unterhaltung/film/:Daisy-Duck-Die-Entendame-Welt-70/579888.html &#039;&#039;Die berühmteste Entendame der Welt wird 70&#039;&#039;, Stern.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/440/97343/ &#039;&#039;Amour fou in Entenhausen&#039;&#039;, Sueddeutsche.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.sueddeutsche.de/kultur/bildstrecke/471/97374/p0/ &#039;&#039;Zum 70.: Die Enthüllung des Geheimdienstlebens von Daisy Duck&#039;&#039;, Sueddeutsche.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0109/vermischtes/0056/index.html&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;http://www.comicforum.de/showpost.php?p=765938&amp;amp;postcount=17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Duck-Universum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeLukilu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Daisy_Duck&amp;diff=56037</id>
		<title>Daisy Duck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Daisy_Duck&amp;diff=56037"/>
		<updated>2009-12-29T14:46:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DeLukilu: /* Comics */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Daisy in love.jpg|thumb|right|Daisy Duck (©Disney)]]&#039;&#039;&#039;Daisy Duck&#039;&#039;&#039; ist die ewige Verlobte von [[Donald Duck]], die allerdings auch oft mit dessen Vetter [[Gustav Gans]] anbändelt. Ihr Debüt fand offiziell 1937 im Kurzfilm &#039;&#039;[[Don Donald]]&#039;&#039; statt, obwohl dort eigentlich nur eine Vorläuferin namens &#039;&#039;Donna Duck&#039;&#039; auftritt. Dennoch wurde der 9. Januar 2007 als ihr 70. Geburtstag gefeiert, wobei in der Presse teilweise kritisch damit umgegangen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Don_Donald_1.jpg|250px|thumb|right|Donald und Donna Duck in &#039;&#039;Don Donald&#039;&#039;. (©Disney)]]&lt;br /&gt;
==Entwicklung==&lt;br /&gt;
Mehr als drei Jahre nach dem Auftritt Donna Ducks kam 1940 der Film &#039;&#039;[[Mr Duck Steps Out]]&#039;&#039;, zu deutsch &#039;&#039;Ein Tänzchen mit Daisy&#039;&#039; heraus, in dem Daisy ihren heutigen Namen erhielt. Anfangs klang ihre Stimme wenig damenhaft, eher nach Donald - tatsächlich wurde Daisy bei ihrem Erstauftritt auch von dessen Sprecher [[Clarence Nash]] synchronisiert. Nach ihrer ersten Filmrolle hatte sie 1941 noch zwei Cameos und war ansonsten eine Zeitlang lediglich in den Zeitungsstrips [[Al Taliaferro]]s zugegen (Debüt: 4. November 1940). Erst ab 1945 trat sie regelmäßig in den Cartoons auf, in den Comic Books von [[Carl Barks]] und anderen ab 1946.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daisys Charakter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisys Charakter ist gar nicht so einfach zu beschreiben. Daisy ist eine Frau die viele verrückte Ideen hat. Einmal wollte sie zum Beispiel in [[Mickys Clubhaus]] lebendige Leuchtreklame auf der Bühne auftreten. Beim Thema Wut und Zorn steht Daisy, Donald nichts nach. In dem Anfangsjahren als sie noch von  [[Clarence Nash]] synchronisiert wurde, konnte es passieren das Daisy wie Donald ausflippt und alles wütend zerstört. Ein Beispiel hierfür ist der umstrittene Cartoon [[Don Donald]]. Allerdings hat Daisy sich gewandelt und Donald ist immer ruhiger geworden. Wenn sie sich ärgert richtet sich ein ernstes Wort an die jenige Person die sie geärgert hat. Meistens trifft es Donald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy hat viele Freundinnen wie zum [[Minni Maus]] oder [[Klarabella Kuh]]. Allerdings kann es passieren das Daisy sie mit ihrer manchmal nervigen Art zur Weißglut bringt. Der beste Beweis dafür sind Cartoons wie z.B. [[Daisy nervt Minni]] oder [[Daisy&#039;s Big Sale]]. Hier nervt Daisy ihre Freundinnen mit ihrer Aufdringlichen Art. Doch keiner traut sich ihr das zu sagen und so jagt ein Fisako, das andere. Aber keiner macht so viel durch wie Donald, der sie seit vielen Jahren liebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist sie eine große Verehrerin von [[Phantomias]], was Donald zu seinem eigenen Rivalen macht. Daisy agiert jedoch sogar als Phantomias&#039; Gegenspielerin [[Phantomime]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy ist die Tante von [[Dicky, Dacky und Ducky]]. Ihre mütterlichen Seiten sind weitausgeprägt und sie übernimmt oftmals die Rolle der Mutter für Nichten oder für Donalds Neffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daisy, Donald und Gustav==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Donald Duck überhaupt zu kriegen musste sich Daisy einem Cartoon nach eine Menge Tricks einfallen lassen. Mal spielte sie die Ertrinkende, dann fiel sie ihm plötzlich vor die Füße. Bis Donald endlich &amp;quot;anbiss&amp;quot; dauerte es mehrere Monate. Dies ist in dem Donald Duck Cartoon [[Donald&#039;s Diary]] (Donald&#039;s Tagebuch) von 1954 zu sehen. Als sie ihn sah wollte sie nur mit ihm zusammensein, sie beobachtete ihn mit schmachtenden Blicken ewigen Entzückens. Doch Donald ignorierte die erste Zeit ihre Gefühle. Nachdem Donald auch noch ihre Eltern kennengelernt hat, waren sie offiziell verlobt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donald würde für Daisy alles tun. Wie man zum Beispiel im Spiel [[Quack Attack]], in dem Daisy vom Zauberer [[Mordock]] entführt wird, sieht, macht er sich ohne zu Überlegen auf die Suche nach ihr. Sie liebt ihn ohne Frage wie er ist, dennoch mäkelt sie öfters an ihm herum - eine Eigenschaft die sie einfach nicht ablegen kann. Ihr gefällt es nicht, dass er ein Faulpelz ist, der lieber auf der Hängematte schläft als zu arbeiten. Sie mag sein Auto den [[313]]er nicht, besonders wenn dieser liegen bleibt. Eigentlich hasst sie sogar deswegen diesen Wagen (es gibt aber auch Comics, in denen das nicht der Fall ist). Aber sie liebt Donald wie er ist; sie flirtet mit Gustav angeblich nur um Donald eifersüchtig zu machen (siehe auch &amp;quot;Daisys Charakter&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donalds Nebenbuhler ist [[Gustav Gans]] und der hat ja bekanntlich immer Glück. Als Donald in einem Comic seinen Führerschein wegen einiger Strafzettel verlor, versuchte Gustav Donald bei seiner neuen Fahrprüfung abzulenken. Und das gerade in einem Moment wo Daisy zur Schönheitskönigin von Entenhausen gewählt und er sie eigentlich fahren sollte. Gustav liebt neben sich selbst auch Daisy. Gustav ist zwar in Daisy verliebt und überhäuft sie immer wieder mit Geschenken, die er gerade findet oder gewinnt. Allerdings hat Gustav, das Problem, dass Daisy ihn einfach nur mag und ihn immer wieder als Mittel zur Eifersucht benutzt. Das kommt in vielen Comic-Geschichten heraus. So zum Beispiel in der oben aufgeführten Geschichte mit dem Führerschein, hier hat Donald zwar nicht den Wagen fahren dürfen, aber er durfte hinten bei Daisy und ihrer Vorgängerin sitzen. Während Gustav alle drei mit einem grimmigen Gesicht fahren durfte. Trotz allen Vorzügen die Gustav ihr mit seinem Glück bieten könnte, ist Donald der Favorit in ihrem Herzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber durch Donalds Fehler und durch seine rasende Eifersucht kommt ist die Beziehung zwischen Donald und Daisy immer eine nicht ganz so ernstzunhemende Dreiecksbeziehung mit Gustav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandtschaft mit den Ducks==&lt;br /&gt;
 Hilf mit, diesen Abschnitt mit Quellen zu belegen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy trägt den Namen [[Duck]], obwohl sie nicht mit Donald verheiratet ist. Auch bezeichnen [[Tick, Trick und Track]] sie als ihre Tante. [[Don Rosa]] hat daher den folgenden Zusammenhang aufgestellt: Daisy ist die Schwester von [[Vater Duck]], dem Vater von Tick, Trick und Track. Damit wäre Daisy ihre Tante väterlicherseits und Donald gleichzeitig ihr Onkel mütterlicherseits. Der Nachname ist jedoch auch so nicht erklärbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definitionsgemäß wird Daisy heute als Donalds Kusine bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Freundinnen und Damenkränzchen==&lt;br /&gt;
 Hilf mit, diesen Abschnitt zu verbessern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy ist die Vorsitzende des Damenkränzchens und hat desshalb eine Menge Freundinnen wie zum Beispiel [[Henriette Huhn]], doch ist sie besonders eng mit Mickys Freundin, [[Minnie Maus]], befreundet. Sie vertrauen sich und erzählen sich immer wieder die neusten Geheimnisse. Dennoch geht Daisy, Minnie Maus öfters als einmal auf die Nerven. Ein Beispiel dafür ist der Cartoon &#039;&#039;Daisy nervt Minnie&#039;&#039; in der Serie Micky&#039;s Clubhaus. Hier ruft Daisy, Minnie an und fragt,ob sie bei ihr baden darf. Minnie kommt gar nicht zum Antworten, so schnell steht Daisy (nur im Handtuch bekleidet) vor ihrer Tür. Sie erkundigt sich bei Minnie nach allem möglichen,und verursacht eine Überflutung ihres Hauses. Zu allem Unglück treibt noch ein Löwe in der Gegend sein Unwesen. Aber das kann ihre Freundschaft durchaus nicht trüben, denn wenn sie sich mal streiten, gibt Minnie meistens nach. Dennoch sind sie beide froh,dass sie sich haben dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte==&lt;br /&gt;
 Hilf mit, diesen Abschnitt zu erweitern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy hat als Pendant zu [[Donald]]s Neffen drei Nichten namens [[Dicky, Dacky und Ducky]]. Sie hat wie [[Donald]] den Nachnamen [[Duck]], doch trozdem sind sie nur Verlobt, und nicht verheiratet oder Verwant!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Donna Duck und Daisys 70. Geburtstag==&lt;br /&gt;
Immer wieder sorgt das ungeklärte Verhältnis zwischen Donna und Daisy für Diskussionen unter Disney-Fans. Eine Seite sieht die beiden als eine Person, die andere unterscheidet die Damen. [[Egmont Ehapa Verlag GmbH|Egmont Ehapa]] setzt die beiden heute gleich und damit das gemeinsame Debüt auf den 9. Januar 1937, was 2002 zum 65. und 2007 zum 70. Geburtstag Daisys führte. Das Jubiläum stieß die Diskussion erneut an. Auch in der Presse wurde die Streitfrage nun erwähnt und Ehapas Festlegung kritisch hinterfragt.&amp;lt;sup&amp;gt;[[#Einzelnachweise|[1]]]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für beide Meinungen gibt es Comicbelege. So trifft Donna Duck in Taliaferros Strips mehrmals auf Daisy. Daisy ist dort zunächst eifersüchtig über Donalds Schwärmerei um Donna, wird aber rasch beruhigt, als sich herausstellt, dass diese bereits mit [[Manuel Gonzales]] liiert ist. Andererseits werden in &#039;&#039;Das Geheimnis des 313&#039;&#039; aus [[LTB 220]] Szenen aus &#039;&#039;Don Donald&#039;&#039; gezeigt und behauptet, dass Donald und Daisy damals für einen Filmdreh nach Mexiko gereist waren, was den anderen Namen und die mexikanische Kleidung erklären würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auftritte (Auswahl)==&lt;br /&gt;
[[Bild:Quackpack_Daisy.jpg|230px|thumb|right|Daisy in &#039;&#039;Quack Pack&#039;&#039;.]]&lt;br /&gt;
===Cartoons===&lt;br /&gt;
*[[Don Donald]] (umstritten, 1937)&lt;br /&gt;
*[[Mr. Duck Steps Out]] / [[Ein Tänzchen mit Daisy]] (1940)&lt;br /&gt;
*[[Donald&#039;s Diary]]&lt;br /&gt;
*[[Donalds Crime]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Trickfilmserien===&lt;br /&gt;
*[[Quack Pack]]&lt;br /&gt;
*[[Neue Micky Maus Geschichten]]&lt;br /&gt;
*[[Mickys Clubhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Comics===&lt;br /&gt;
 Hilf mit, diesen Abschnitt zu erstellen!&lt;br /&gt;
* [[LTB 57]]:  Phantomime und der Ariadnefaden&lt;br /&gt;
* [[LTB 57]]:  Phantomias gegen Phantomime&lt;br /&gt;
* [[Mini Pocket 5]] Faust auf Faust&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spiele===&lt;br /&gt;
* [[Quackshot]]&lt;br /&gt;
* [[Quack Attack]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trivia==&lt;br /&gt;
*Daisy Duck ist neben Minni Maus der beliebteste weibliche Charakter der Disney-Fans.&lt;br /&gt;
*Daisy hatte bisher ungefähr 600 Auftritte in den LTB-Geschichten.&lt;br /&gt;
*Als [[Phantomime]] ist Daisy von Zeit zu Zeit eine Superheldin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.lustige-taschenbuecher.de/figuren.php?id=3&amp;amp;kid=&amp;amp;kstart=&amp;amp;ktyp=&amp;amp;PHPSESSID=0af2eff1b585c911b77148c118e08f11 Artikel über Daisy auf Lustige-Taschenbuecher.de]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Bewohner_von_Entenhausen#Daisy_Duck Artikel bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Daisy_Duck Artikel bei Wikipedia (englisch)]&lt;br /&gt;
*[http://www.ehapa.de/ehapa/content/e7/e38/e5802/ Bilder zum 70. Geburtstag auf Ehapa.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.presseportal.de/pm/8146/922023/egmont_ehapa_verlag_gmbh &#039;&#039;Charmante 70 Jahre: Daisy Duck / Die First Lady von Entenhausen feiert Geburtstag&#039;&#039;, Ehapas Pressemeldung bei Presseportal.ch]&lt;br /&gt;
*[http://www.stern.de/unterhaltung/film/:Daisy-Duck-Die-Entendame-Welt-70/579888.html &#039;&#039;Die berühmteste Entendame der Welt wird 70&#039;&#039;, Stern.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/440/97343/ &#039;&#039;Amour fou in Entenhausen&#039;&#039;, Sueddeutsche.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.sueddeutsche.de/kultur/bildstrecke/471/97374/p0/ &#039;&#039;Zum 70.: Die Enthüllung des Geheimdienstlebens von Daisy Duck&#039;&#039;, Sueddeutsche.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0109/vermischtes/0056/index.html&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;http://www.comicforum.de/showpost.php?p=765938&amp;amp;postcount=17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Duck-Universum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeLukilu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Daisy_Duck&amp;diff=56036</id>
		<title>Daisy Duck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Daisy_Duck&amp;diff=56036"/>
		<updated>2009-12-29T14:44:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DeLukilu: /* Freundinnen und Damenkränzchen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Daisy in love.jpg|thumb|right|Daisy Duck (©Disney)]]&#039;&#039;&#039;Daisy Duck&#039;&#039;&#039; ist die ewige Verlobte von [[Donald Duck]], die allerdings auch oft mit dessen Vetter [[Gustav Gans]] anbändelt. Ihr Debüt fand offiziell 1937 im Kurzfilm &#039;&#039;[[Don Donald]]&#039;&#039; statt, obwohl dort eigentlich nur eine Vorläuferin namens &#039;&#039;Donna Duck&#039;&#039; auftritt. Dennoch wurde der 9. Januar 2007 als ihr 70. Geburtstag gefeiert, wobei in der Presse teilweise kritisch damit umgegangen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Don_Donald_1.jpg|250px|thumb|right|Donald und Donna Duck in &#039;&#039;Don Donald&#039;&#039;. (©Disney)]]&lt;br /&gt;
==Entwicklung==&lt;br /&gt;
Mehr als drei Jahre nach dem Auftritt Donna Ducks kam 1940 der Film &#039;&#039;[[Mr Duck Steps Out]]&#039;&#039;, zu deutsch &#039;&#039;Ein Tänzchen mit Daisy&#039;&#039; heraus, in dem Daisy ihren heutigen Namen erhielt. Anfangs klang ihre Stimme wenig damenhaft, eher nach Donald - tatsächlich wurde Daisy bei ihrem Erstauftritt auch von dessen Sprecher [[Clarence Nash]] synchronisiert. Nach ihrer ersten Filmrolle hatte sie 1941 noch zwei Cameos und war ansonsten eine Zeitlang lediglich in den Zeitungsstrips [[Al Taliaferro]]s zugegen (Debüt: 4. November 1940). Erst ab 1945 trat sie regelmäßig in den Cartoons auf, in den Comic Books von [[Carl Barks]] und anderen ab 1946.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daisys Charakter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisys Charakter ist gar nicht so einfach zu beschreiben. Daisy ist eine Frau die viele verrückte Ideen hat. Einmal wollte sie zum Beispiel in [[Mickys Clubhaus]] lebendige Leuchtreklame auf der Bühne auftreten. Beim Thema Wut und Zorn steht Daisy, Donald nichts nach. In dem Anfangsjahren als sie noch von  [[Clarence Nash]] synchronisiert wurde, konnte es passieren das Daisy wie Donald ausflippt und alles wütend zerstört. Ein Beispiel hierfür ist der umstrittene Cartoon [[Don Donald]]. Allerdings hat Daisy sich gewandelt und Donald ist immer ruhiger geworden. Wenn sie sich ärgert richtet sich ein ernstes Wort an die jenige Person die sie geärgert hat. Meistens trifft es Donald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy hat viele Freundinnen wie zum [[Minni Maus]] oder [[Klarabella Kuh]]. Allerdings kann es passieren das Daisy sie mit ihrer manchmal nervigen Art zur Weißglut bringt. Der beste Beweis dafür sind Cartoons wie z.B. [[Daisy nervt Minni]] oder [[Daisy&#039;s Big Sale]]. Hier nervt Daisy ihre Freundinnen mit ihrer Aufdringlichen Art. Doch keiner traut sich ihr das zu sagen und so jagt ein Fisako, das andere. Aber keiner macht so viel durch wie Donald, der sie seit vielen Jahren liebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist sie eine große Verehrerin von [[Phantomias]], was Donald zu seinem eigenen Rivalen macht. Daisy agiert jedoch sogar als Phantomias&#039; Gegenspielerin [[Phantomime]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy ist die Tante von [[Dicky, Dacky und Ducky]]. Ihre mütterlichen Seiten sind weitausgeprägt und sie übernimmt oftmals die Rolle der Mutter für Nichten oder für Donalds Neffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daisy, Donald und Gustav==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Donald Duck überhaupt zu kriegen musste sich Daisy einem Cartoon nach eine Menge Tricks einfallen lassen. Mal spielte sie die Ertrinkende, dann fiel sie ihm plötzlich vor die Füße. Bis Donald endlich &amp;quot;anbiss&amp;quot; dauerte es mehrere Monate. Dies ist in dem Donald Duck Cartoon [[Donald&#039;s Diary]] (Donald&#039;s Tagebuch) von 1954 zu sehen. Als sie ihn sah wollte sie nur mit ihm zusammensein, sie beobachtete ihn mit schmachtenden Blicken ewigen Entzückens. Doch Donald ignorierte die erste Zeit ihre Gefühle. Nachdem Donald auch noch ihre Eltern kennengelernt hat, waren sie offiziell verlobt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donald würde für Daisy alles tun. Wie man zum Beispiel im Spiel [[Quack Attack]], in dem Daisy vom Zauberer [[Mordock]] entführt wird, sieht, macht er sich ohne zu Überlegen auf die Suche nach ihr. Sie liebt ihn ohne Frage wie er ist, dennoch mäkelt sie öfters an ihm herum - eine Eigenschaft die sie einfach nicht ablegen kann. Ihr gefällt es nicht, dass er ein Faulpelz ist, der lieber auf der Hängematte schläft als zu arbeiten. Sie mag sein Auto den [[313]]er nicht, besonders wenn dieser liegen bleibt. Eigentlich hasst sie sogar deswegen diesen Wagen (es gibt aber auch Comics, in denen das nicht der Fall ist). Aber sie liebt Donald wie er ist; sie flirtet mit Gustav angeblich nur um Donald eifersüchtig zu machen (siehe auch &amp;quot;Daisys Charakter&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donalds Nebenbuhler ist [[Gustav Gans]] und der hat ja bekanntlich immer Glück. Als Donald in einem Comic seinen Führerschein wegen einiger Strafzettel verlor, versuchte Gustav Donald bei seiner neuen Fahrprüfung abzulenken. Und das gerade in einem Moment wo Daisy zur Schönheitskönigin von Entenhausen gewählt und er sie eigentlich fahren sollte. Gustav liebt neben sich selbst auch Daisy. Gustav ist zwar in Daisy verliebt und überhäuft sie immer wieder mit Geschenken, die er gerade findet oder gewinnt. Allerdings hat Gustav, das Problem, dass Daisy ihn einfach nur mag und ihn immer wieder als Mittel zur Eifersucht benutzt. Das kommt in vielen Comic-Geschichten heraus. So zum Beispiel in der oben aufgeführten Geschichte mit dem Führerschein, hier hat Donald zwar nicht den Wagen fahren dürfen, aber er durfte hinten bei Daisy und ihrer Vorgängerin sitzen. Während Gustav alle drei mit einem grimmigen Gesicht fahren durfte. Trotz allen Vorzügen die Gustav ihr mit seinem Glück bieten könnte, ist Donald der Favorit in ihrem Herzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber durch Donalds Fehler und durch seine rasende Eifersucht kommt ist die Beziehung zwischen Donald und Daisy immer eine nicht ganz so ernstzunhemende Dreiecksbeziehung mit Gustav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandtschaft mit den Ducks==&lt;br /&gt;
 Hilf mit, diesen Abschnitt mit Quellen zu belegen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy trägt den Namen [[Duck]], obwohl sie nicht mit Donald verheiratet ist. Auch bezeichnen [[Tick, Trick und Track]] sie als ihre Tante. [[Don Rosa]] hat daher den folgenden Zusammenhang aufgestellt: Daisy ist die Schwester von [[Vater Duck]], dem Vater von Tick, Trick und Track. Damit wäre Daisy ihre Tante väterlicherseits und Donald gleichzeitig ihr Onkel mütterlicherseits. Der Nachname ist jedoch auch so nicht erklärbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definitionsgemäß wird Daisy heute als Donalds Kusine bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Freundinnen und Damenkränzchen==&lt;br /&gt;
 Hilf mit, diesen Abschnitt zu verbessern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy ist die Vorsitzende des Damenkränzchens und hat desshalb eine Menge Freundinnen wie zum Beispiel [[Henriette Huhn]], doch ist sie besonders eng mit Mickys Freundin, [[Minnie Maus]], befreundet. Sie vertrauen sich und erzählen sich immer wieder die neusten Geheimnisse. Dennoch geht Daisy, Minnie Maus öfters als einmal auf die Nerven. Ein Beispiel dafür ist der Cartoon &#039;&#039;Daisy nervt Minnie&#039;&#039; in der Serie Micky&#039;s Clubhaus. Hier ruft Daisy, Minnie an und fragt,ob sie bei ihr baden darf. Minnie kommt gar nicht zum Antworten, so schnell steht Daisy (nur im Handtuch bekleidet) vor ihrer Tür. Sie erkundigt sich bei Minnie nach allem möglichen,und verursacht eine Überflutung ihres Hauses. Zu allem Unglück treibt noch ein Löwe in der Gegend sein Unwesen. Aber das kann ihre Freundschaft durchaus nicht trüben, denn wenn sie sich mal streiten, gibt Minnie meistens nach. Dennoch sind sie beide froh,dass sie sich haben dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte==&lt;br /&gt;
 Hilf mit, diesen Abschnitt zu erweitern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy hat als Pendant zu [[Donald]]s Neffen drei Nichten namens [[Dicky, Dacky und Ducky]]. Sie hat wie [[Donald]] den Nachnamen [[Duck]], doch trozdem sind sie nur Verlobt, und nicht verheiratet oder Verwant!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Donna Duck und Daisys 70. Geburtstag==&lt;br /&gt;
Immer wieder sorgt das ungeklärte Verhältnis zwischen Donna und Daisy für Diskussionen unter Disney-Fans. Eine Seite sieht die beiden als eine Person, die andere unterscheidet die Damen. [[Egmont Ehapa Verlag GmbH|Egmont Ehapa]] setzt die beiden heute gleich und damit das gemeinsame Debüt auf den 9. Januar 1937, was 2002 zum 65. und 2007 zum 70. Geburtstag Daisys führte. Das Jubiläum stieß die Diskussion erneut an. Auch in der Presse wurde die Streitfrage nun erwähnt und Ehapas Festlegung kritisch hinterfragt.&amp;lt;sup&amp;gt;[[#Einzelnachweise|[1]]]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für beide Meinungen gibt es Comicbelege. So trifft Donna Duck in Taliaferros Strips mehrmals auf Daisy. Daisy ist dort zunächst eifersüchtig über Donalds Schwärmerei um Donna, wird aber rasch beruhigt, als sich herausstellt, dass diese bereits mit [[Manuel Gonzales]] liiert ist. Andererseits werden in &#039;&#039;Das Geheimnis des 313&#039;&#039; aus [[LTB 220]] Szenen aus &#039;&#039;Don Donald&#039;&#039; gezeigt und behauptet, dass Donald und Daisy damals für einen Filmdreh nach Mexiko gereist waren, was den anderen Namen und die mexikanische Kleidung erklären würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auftritte (Auswahl)==&lt;br /&gt;
[[Bild:Quackpack_Daisy.jpg|230px|thumb|right|Daisy in &#039;&#039;Quack Pack&#039;&#039;.]]&lt;br /&gt;
===Cartoons===&lt;br /&gt;
*[[Don Donald]] (umstritten, 1937)&lt;br /&gt;
*[[Mr. Duck Steps Out]] / [[Ein Tänzchen mit Daisy]] (1940)&lt;br /&gt;
*[[Donald&#039;s Diary]]&lt;br /&gt;
*[[Donalds Crime]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Trickfilmserien===&lt;br /&gt;
*[[Quack Pack]]&lt;br /&gt;
*[[Neue Micky Maus Geschichten]]&lt;br /&gt;
*[[Mickys Clubhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Comics===&lt;br /&gt;
 Hilf mit, diesen Abschnitt zu erstellen!&lt;br /&gt;
* [[LTB 57]]:  Phantomime und der Ariadnefaden&lt;br /&gt;
* [[LTB 57]]:  Phantomias gegen Phantomime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spiele===&lt;br /&gt;
* [[Quackshot]]&lt;br /&gt;
* [[Quack Attack]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trivia==&lt;br /&gt;
*Daisy Duck ist neben Minni Maus der beliebteste weibliche Charakter der Disney-Fans.&lt;br /&gt;
*Daisy hatte bisher ungefähr 600 Auftritte in den LTB-Geschichten.&lt;br /&gt;
*Als [[Phantomime]] ist Daisy von Zeit zu Zeit eine Superheldin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.lustige-taschenbuecher.de/figuren.php?id=3&amp;amp;kid=&amp;amp;kstart=&amp;amp;ktyp=&amp;amp;PHPSESSID=0af2eff1b585c911b77148c118e08f11 Artikel über Daisy auf Lustige-Taschenbuecher.de]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Bewohner_von_Entenhausen#Daisy_Duck Artikel bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Daisy_Duck Artikel bei Wikipedia (englisch)]&lt;br /&gt;
*[http://www.ehapa.de/ehapa/content/e7/e38/e5802/ Bilder zum 70. Geburtstag auf Ehapa.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.presseportal.de/pm/8146/922023/egmont_ehapa_verlag_gmbh &#039;&#039;Charmante 70 Jahre: Daisy Duck / Die First Lady von Entenhausen feiert Geburtstag&#039;&#039;, Ehapas Pressemeldung bei Presseportal.ch]&lt;br /&gt;
*[http://www.stern.de/unterhaltung/film/:Daisy-Duck-Die-Entendame-Welt-70/579888.html &#039;&#039;Die berühmteste Entendame der Welt wird 70&#039;&#039;, Stern.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/440/97343/ &#039;&#039;Amour fou in Entenhausen&#039;&#039;, Sueddeutsche.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.sueddeutsche.de/kultur/bildstrecke/471/97374/p0/ &#039;&#039;Zum 70.: Die Enthüllung des Geheimdienstlebens von Daisy Duck&#039;&#039;, Sueddeutsche.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0109/vermischtes/0056/index.html&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;http://www.comicforum.de/showpost.php?p=765938&amp;amp;postcount=17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Duck-Universum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeLukilu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Daisy_Duck&amp;diff=56033</id>
		<title>Daisy Duck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Daisy_Duck&amp;diff=56033"/>
		<updated>2009-12-29T14:16:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DeLukilu: /* Freundinnen und Damenkränzchen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Daisy in love.jpg|thumb|right|Daisy Duck (©Disney)]]&#039;&#039;&#039;Daisy Duck&#039;&#039;&#039; ist die ewige Verlobte von [[Donald Duck]], die allerdings auch oft mit dessen Vetter [[Gustav Gans]] anbändelt. Ihr Debüt fand offiziell 1937 im Kurzfilm &#039;&#039;[[Don Donald]]&#039;&#039; statt, obwohl dort eigentlich nur eine Vorläuferin namens &#039;&#039;Donna Duck&#039;&#039; auftritt. Dennoch wurde der 9. Januar 2007 als ihr 70. Geburtstag gefeiert, wobei in der Presse teilweise kritisch damit umgegangen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Don_Donald_1.jpg|250px|thumb|right|Donald und Donna Duck in &#039;&#039;Don Donald&#039;&#039;. (©Disney)]]&lt;br /&gt;
==Entwicklung==&lt;br /&gt;
Mehr als drei Jahre nach dem Auftritt Donna Ducks kam 1940 der Film &#039;&#039;[[Mr Duck Steps Out]]&#039;&#039;, zu deutsch &#039;&#039;Ein Tänzchen mit Daisy&#039;&#039; heraus, in dem Daisy ihren heutigen Namen erhielt. Anfangs klang ihre Stimme wenig damenhaft, eher nach Donald - tatsächlich wurde Daisy bei ihrem Erstauftritt auch von dessen Sprecher [[Clarence Nash]] synchronisiert. Nach ihrer ersten Filmrolle hatte sie 1941 noch zwei Cameos und war ansonsten eine Zeitlang lediglich in den Zeitungsstrips [[Al Taliaferro]]s zugegen (Debüt: 4. November 1940). Erst ab 1945 trat sie regelmäßig in den Cartoons auf, in den Comic Books von [[Carl Barks]] und anderen ab 1946.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daisys Charakter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisys Charakter ist gar nicht so einfach zu beschreiben. Daisy ist eine Frau die viele verrückte Ideen hat. Einmal wollte sie zum Beispiel in [[Mickys Clubhaus]] lebendige Leuchtreklame auf der Bühne auftreten. Beim Thema Wut und Zorn steht Daisy, Donald nichts nach. In dem Anfangsjahren als sie noch von  [[Clarence Nash]] synchronisiert wurde, konnte es passieren das Daisy wie Donald ausflippt und alles wütend zerstört. Ein Beispiel hierfür ist der umstrittene Cartoon [[Don Donald]]. Allerdings hat Daisy sich gewandelt und Donald ist immer ruhiger geworden. Wenn sie sich ärgert richtet sich ein ernstes Wort an die jenige Person die sie geärgert hat. Meistens trifft es Donald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy hat viele Freundinnen wie zum [[Minni Maus]] oder [[Klarabella Kuh]]. Allerdings kann es passieren das Daisy sie mit ihrer manchmal nervigen Art zur Weißglut bringt. Der beste Beweis dafür sind Cartoons wie z.B. [[Daisy nervt Minni]] oder [[Daisy&#039;s Big Sale]]. Hier nervt Daisy ihre Freundinnen mit ihrer Aufdringlichen Art. Doch keiner traut sich ihr das zu sagen und so jagt ein Fisako, das andere. Aber keiner macht so viel durch wie Donald, der sie seit vielen Jahren liebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist sie eine große Verehrerin von [[Phantomias]], was Donald zu seinem eigenen Rivalen macht. Daisy agiert jedoch sogar als Phantomias&#039; Gegenspielerin [[Phantomime]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy ist die Tante von [[Dicky, Dacky und Ducky]]. Ihre mütterlichen Seiten sind weitausgeprägt und sie übernimmt oftmals die Rolle der Mutter für Nichten oder für Donalds Neffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daisy, Donald und Gustav==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Donald Duck überhaupt zu kriegen musste sich Daisy einem Cartoon nach eine Menge Tricks einfallen lassen. Mal spielte sie die Ertrinkende, dann fiel sie ihm plötzlich vor die Füße. Bis Donald endlich &amp;quot;anbiss&amp;quot; dauerte es mehrere Monate. Dies ist in dem Donald Duck Cartoon [[Donald&#039;s Diary]] (Donald&#039;s Tagebuch) von 1954 zu sehen. Als sie ihn sah wollte sie nur mit ihm zusammensein, sie beobachtete ihn mit schmachtenden Blicken ewigen Entzückens. Doch Donald ignorierte die erste Zeit ihre Gefühle. Nachdem Donald auch noch ihre Eltern kennengelernt hat, waren sie offiziell verlobt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donald würde für Daisy alles tun. Wie man zum Beispiel im Spiel [[Quack Attack]], in dem Daisy vom Zauberer [[Mordock]] entführt wird, sieht, macht er sich ohne zu Überlegen auf die Suche nach ihr. Sie liebt ihn ohne Frage wie er ist, dennoch mäkelt sie öfters an ihm herum - eine Eigenschaft die sie einfach nicht ablegen kann. Ihr gefällt es nicht, dass er ein Faulpelz ist, der lieber auf der Hängematte schläft als zu arbeiten. Sie mag sein Auto den [[313]]er nicht, besonders wenn dieser liegen bleibt. Eigentlich hasst sie sogar deswegen diesen Wagen (es gibt aber auch Comics, in denen das nicht der Fall ist). Aber sie liebt Donald wie er ist; sie flirtet mit Gustav angeblich nur um Donald eifersüchtig zu machen (siehe auch &amp;quot;Daisys Charakter&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donalds Nebenbuhler ist [[Gustav Gans]] und der hat ja bekanntlich immer Glück. Als Donald in einem Comic seinen Führerschein wegen einiger Strafzettel verlor, versuchte Gustav Donald bei seiner neuen Fahrprüfung abzulenken. Und das gerade in einem Moment wo Daisy zur Schönheitskönigin von Entenhausen gewählt und er sie eigentlich fahren sollte. Gustav liebt neben sich selbst auch Daisy. Gustav ist zwar in Daisy verliebt und überhäuft sie immer wieder mit Geschenken, die er gerade findet oder gewinnt. Allerdings hat Gustav, das Problem, dass Daisy ihn einfach nur mag und ihn immer wieder als Mittel zur Eifersucht benutzt. Das kommt in vielen Comic-Geschichten heraus. So zum Beispiel in der oben aufgeführten Geschichte mit dem Führerschein, hier hat Donald zwar nicht den Wagen fahren dürfen, aber er durfte hinten bei Daisy und ihrer Vorgängerin sitzen. Während Gustav alle drei mit einem grimmigen Gesicht fahren durfte. Trotz allen Vorzügen die Gustav ihr mit seinem Glück bieten könnte, ist Donald der Favorit in ihrem Herzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber durch Donalds Fehler und durch seine rasende Eifersucht kommt ist die Beziehung zwischen Donald und Daisy immer eine nicht ganz so ernstzunhemende Dreiecksbeziehung mit Gustav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandtschaft mit den Ducks==&lt;br /&gt;
 Hilf mit, diesen Abschnitt mit Quellen zu belegen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy trägt den Namen [[Duck]], obwohl sie nicht mit Donald verheiratet ist. Auch bezeichnen [[Tick, Trick und Track]] sie als ihre Tante. [[Don Rosa]] hat daher den folgenden Zusammenhang aufgestellt: Daisy ist die Schwester von [[Vater Duck]], dem Vater von Tick, Trick und Track. Damit wäre Daisy ihre Tante väterlicherseits und Donald gleichzeitig ihr Onkel mütterlicherseits. Der Nachname ist jedoch auch so nicht erklärbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definitionsgemäß wird Daisy heute als Donalds Kusine bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Freundinnen und Damenkränzchen==&lt;br /&gt;
 Hilf mit, diesen Abschnitt zu verbessern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy ist die Vorsitzende des Damenkränzchens und hat desshalb eine Menge Freundinnen, und dennoch ist sie besonders eng mit Mickys Freundin, [[Minnie Maus]], befreundet. Sie vertrauen sich und erzählen sich immer wieder die neusten Geheimnisse. Dennoch geht Daisy, Minnie Maus öfters als einmal auf die Nerven. Ein Beispiel dafür ist der Cartoon &#039;&#039;Daisy nervt Minnie&#039;&#039; in der Serie Micky&#039;s Clubhaus. Hier ruft Daisy, Minnie an und fragt,ob sie bei ihr baden darf. Minnie kommt gar nicht zum Antworten, so schnell steht Daisy (nur im Handtuch bekleidet) vor ihrer Tür. Sie erkundigt sich bei Minnie nach allem möglichen,und verursacht eine Überflutung ihres Hauses. Zu allem Unglück treibt noch ein Löwe in der Gegend sein Unwesen. Aber das kann ihre Freundschaft durchaus nicht trüben, denn wenn sie sich mal streiten, gibt Minnie meistens nach. Dennoch sind sie beide froh,dass sie sich haben dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte==&lt;br /&gt;
 Hilf mit, diesen Abschnitt zu erweitern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy hat als Pendant zu [[Donald]]s Neffen drei Nichten namens [[Dicky, Dacky und Ducky]]. Sie hat wie [[Donald]] den Nachnamen [[Duck]], doch trozdem sind sie nur Verlobt, und nicht verheiratet oder Verwant!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Donna Duck und Daisys 70. Geburtstag==&lt;br /&gt;
Immer wieder sorgt das ungeklärte Verhältnis zwischen Donna und Daisy für Diskussionen unter Disney-Fans. Eine Seite sieht die beiden als eine Person, die andere unterscheidet die Damen. [[Egmont Ehapa Verlag GmbH|Egmont Ehapa]] setzt die beiden heute gleich und damit das gemeinsame Debüt auf den 9. Januar 1937, was 2002 zum 65. und 2007 zum 70. Geburtstag Daisys führte. Das Jubiläum stieß die Diskussion erneut an. Auch in der Presse wurde die Streitfrage nun erwähnt und Ehapas Festlegung kritisch hinterfragt.&amp;lt;sup&amp;gt;[[#Einzelnachweise|[1]]]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für beide Meinungen gibt es Comicbelege. So trifft Donna Duck in Taliaferros Strips mehrmals auf Daisy. Daisy ist dort zunächst eifersüchtig über Donalds Schwärmerei um Donna, wird aber rasch beruhigt, als sich herausstellt, dass diese bereits mit [[Manuel Gonzales]] liiert ist. Andererseits werden in &#039;&#039;Das Geheimnis des 313&#039;&#039; aus [[LTB 220]] Szenen aus &#039;&#039;Don Donald&#039;&#039; gezeigt und behauptet, dass Donald und Daisy damals für einen Filmdreh nach Mexiko gereist waren, was den anderen Namen und die mexikanische Kleidung erklären würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auftritte (Auswahl)==&lt;br /&gt;
[[Bild:Quackpack_Daisy.jpg|230px|thumb|right|Daisy in &#039;&#039;Quack Pack&#039;&#039;.]]&lt;br /&gt;
===Cartoons===&lt;br /&gt;
*[[Don Donald]] (umstritten, 1937)&lt;br /&gt;
*[[Mr. Duck Steps Out]] / [[Ein Tänzchen mit Daisy]] (1940)&lt;br /&gt;
*[[Donald&#039;s Diary]]&lt;br /&gt;
*[[Donalds Crime]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Trickfilmserien===&lt;br /&gt;
*[[Quack Pack]]&lt;br /&gt;
*[[Neue Micky Maus Geschichten]]&lt;br /&gt;
*[[Mickys Clubhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Comics===&lt;br /&gt;
 Hilf mit, diesen Abschnitt zu erstellen!&lt;br /&gt;
* [[LTB 57]]:  Phantomime und der Ariadnefaden&lt;br /&gt;
* [[LTB 57]]:  Phantomias gegen Phantomime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spiele===&lt;br /&gt;
* [[Quackshot]]&lt;br /&gt;
* [[Quack Attack]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trivia==&lt;br /&gt;
*Daisy Duck ist neben Minni Maus der beliebteste weibliche Charakter der Disney-Fans.&lt;br /&gt;
*Daisy hatte bisher ungefähr 600 Auftritte in den LTB-Geschichten.&lt;br /&gt;
*Als [[Phantomime]] ist Daisy von Zeit zu Zeit eine Superheldin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.lustige-taschenbuecher.de/figuren.php?id=3&amp;amp;kid=&amp;amp;kstart=&amp;amp;ktyp=&amp;amp;PHPSESSID=0af2eff1b585c911b77148c118e08f11 Artikel über Daisy auf Lustige-Taschenbuecher.de]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Bewohner_von_Entenhausen#Daisy_Duck Artikel bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Daisy_Duck Artikel bei Wikipedia (englisch)]&lt;br /&gt;
*[http://www.ehapa.de/ehapa/content/e7/e38/e5802/ Bilder zum 70. Geburtstag auf Ehapa.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.presseportal.de/pm/8146/922023/egmont_ehapa_verlag_gmbh &#039;&#039;Charmante 70 Jahre: Daisy Duck / Die First Lady von Entenhausen feiert Geburtstag&#039;&#039;, Ehapas Pressemeldung bei Presseportal.ch]&lt;br /&gt;
*[http://www.stern.de/unterhaltung/film/:Daisy-Duck-Die-Entendame-Welt-70/579888.html &#039;&#039;Die berühmteste Entendame der Welt wird 70&#039;&#039;, Stern.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/440/97343/ &#039;&#039;Amour fou in Entenhausen&#039;&#039;, Sueddeutsche.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.sueddeutsche.de/kultur/bildstrecke/471/97374/p0/ &#039;&#039;Zum 70.: Die Enthüllung des Geheimdienstlebens von Daisy Duck&#039;&#039;, Sueddeutsche.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0109/vermischtes/0056/index.html&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;http://www.comicforum.de/showpost.php?p=765938&amp;amp;postcount=17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Duck-Universum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeLukilu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Daisy_Duck&amp;diff=56032</id>
		<title>Daisy Duck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Daisy_Duck&amp;diff=56032"/>
		<updated>2009-12-29T14:14:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DeLukilu: /* Verwandte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Daisy in love.jpg|thumb|right|Daisy Duck (©Disney)]]&#039;&#039;&#039;Daisy Duck&#039;&#039;&#039; ist die ewige Verlobte von [[Donald Duck]], die allerdings auch oft mit dessen Vetter [[Gustav Gans]] anbändelt. Ihr Debüt fand offiziell 1937 im Kurzfilm &#039;&#039;[[Don Donald]]&#039;&#039; statt, obwohl dort eigentlich nur eine Vorläuferin namens &#039;&#039;Donna Duck&#039;&#039; auftritt. Dennoch wurde der 9. Januar 2007 als ihr 70. Geburtstag gefeiert, wobei in der Presse teilweise kritisch damit umgegangen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Don_Donald_1.jpg|250px|thumb|right|Donald und Donna Duck in &#039;&#039;Don Donald&#039;&#039;. (©Disney)]]&lt;br /&gt;
==Entwicklung==&lt;br /&gt;
Mehr als drei Jahre nach dem Auftritt Donna Ducks kam 1940 der Film &#039;&#039;[[Mr Duck Steps Out]]&#039;&#039;, zu deutsch &#039;&#039;Ein Tänzchen mit Daisy&#039;&#039; heraus, in dem Daisy ihren heutigen Namen erhielt. Anfangs klang ihre Stimme wenig damenhaft, eher nach Donald - tatsächlich wurde Daisy bei ihrem Erstauftritt auch von dessen Sprecher [[Clarence Nash]] synchronisiert. Nach ihrer ersten Filmrolle hatte sie 1941 noch zwei Cameos und war ansonsten eine Zeitlang lediglich in den Zeitungsstrips [[Al Taliaferro]]s zugegen (Debüt: 4. November 1940). Erst ab 1945 trat sie regelmäßig in den Cartoons auf, in den Comic Books von [[Carl Barks]] und anderen ab 1946.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daisys Charakter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisys Charakter ist gar nicht so einfach zu beschreiben. Daisy ist eine Frau die viele verrückte Ideen hat. Einmal wollte sie zum Beispiel in [[Mickys Clubhaus]] lebendige Leuchtreklame auf der Bühne auftreten. Beim Thema Wut und Zorn steht Daisy, Donald nichts nach. In dem Anfangsjahren als sie noch von  [[Clarence Nash]] synchronisiert wurde, konnte es passieren das Daisy wie Donald ausflippt und alles wütend zerstört. Ein Beispiel hierfür ist der umstrittene Cartoon [[Don Donald]]. Allerdings hat Daisy sich gewandelt und Donald ist immer ruhiger geworden. Wenn sie sich ärgert richtet sich ein ernstes Wort an die jenige Person die sie geärgert hat. Meistens trifft es Donald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy hat viele Freundinnen wie zum [[Minni Maus]] oder [[Klarabella Kuh]]. Allerdings kann es passieren das Daisy sie mit ihrer manchmal nervigen Art zur Weißglut bringt. Der beste Beweis dafür sind Cartoons wie z.B. [[Daisy nervt Minni]] oder [[Daisy&#039;s Big Sale]]. Hier nervt Daisy ihre Freundinnen mit ihrer Aufdringlichen Art. Doch keiner traut sich ihr das zu sagen und so jagt ein Fisako, das andere. Aber keiner macht so viel durch wie Donald, der sie seit vielen Jahren liebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist sie eine große Verehrerin von [[Phantomias]], was Donald zu seinem eigenen Rivalen macht. Daisy agiert jedoch sogar als Phantomias&#039; Gegenspielerin [[Phantomime]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy ist die Tante von [[Dicky, Dacky und Ducky]]. Ihre mütterlichen Seiten sind weitausgeprägt und sie übernimmt oftmals die Rolle der Mutter für Nichten oder für Donalds Neffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daisy, Donald und Gustav==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Donald Duck überhaupt zu kriegen musste sich Daisy einem Cartoon nach eine Menge Tricks einfallen lassen. Mal spielte sie die Ertrinkende, dann fiel sie ihm plötzlich vor die Füße. Bis Donald endlich &amp;quot;anbiss&amp;quot; dauerte es mehrere Monate. Dies ist in dem Donald Duck Cartoon [[Donald&#039;s Diary]] (Donald&#039;s Tagebuch) von 1954 zu sehen. Als sie ihn sah wollte sie nur mit ihm zusammensein, sie beobachtete ihn mit schmachtenden Blicken ewigen Entzückens. Doch Donald ignorierte die erste Zeit ihre Gefühle. Nachdem Donald auch noch ihre Eltern kennengelernt hat, waren sie offiziell verlobt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donald würde für Daisy alles tun. Wie man zum Beispiel im Spiel [[Quack Attack]], in dem Daisy vom Zauberer [[Mordock]] entführt wird, sieht, macht er sich ohne zu Überlegen auf die Suche nach ihr. Sie liebt ihn ohne Frage wie er ist, dennoch mäkelt sie öfters an ihm herum - eine Eigenschaft die sie einfach nicht ablegen kann. Ihr gefällt es nicht, dass er ein Faulpelz ist, der lieber auf der Hängematte schläft als zu arbeiten. Sie mag sein Auto den [[313]]er nicht, besonders wenn dieser liegen bleibt. Eigentlich hasst sie sogar deswegen diesen Wagen (es gibt aber auch Comics, in denen das nicht der Fall ist). Aber sie liebt Donald wie er ist; sie flirtet mit Gustav angeblich nur um Donald eifersüchtig zu machen (siehe auch &amp;quot;Daisys Charakter&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donalds Nebenbuhler ist [[Gustav Gans]] und der hat ja bekanntlich immer Glück. Als Donald in einem Comic seinen Führerschein wegen einiger Strafzettel verlor, versuchte Gustav Donald bei seiner neuen Fahrprüfung abzulenken. Und das gerade in einem Moment wo Daisy zur Schönheitskönigin von Entenhausen gewählt und er sie eigentlich fahren sollte. Gustav liebt neben sich selbst auch Daisy. Gustav ist zwar in Daisy verliebt und überhäuft sie immer wieder mit Geschenken, die er gerade findet oder gewinnt. Allerdings hat Gustav, das Problem, dass Daisy ihn einfach nur mag und ihn immer wieder als Mittel zur Eifersucht benutzt. Das kommt in vielen Comic-Geschichten heraus. So zum Beispiel in der oben aufgeführten Geschichte mit dem Führerschein, hier hat Donald zwar nicht den Wagen fahren dürfen, aber er durfte hinten bei Daisy und ihrer Vorgängerin sitzen. Während Gustav alle drei mit einem grimmigen Gesicht fahren durfte. Trotz allen Vorzügen die Gustav ihr mit seinem Glück bieten könnte, ist Donald der Favorit in ihrem Herzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber durch Donalds Fehler und durch seine rasende Eifersucht kommt ist die Beziehung zwischen Donald und Daisy immer eine nicht ganz so ernstzunhemende Dreiecksbeziehung mit Gustav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandtschaft mit den Ducks==&lt;br /&gt;
 Hilf mit, diesen Abschnitt mit Quellen zu belegen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy trägt den Namen [[Duck]], obwohl sie nicht mit Donald verheiratet ist. Auch bezeichnen [[Tick, Trick und Track]] sie als ihre Tante. [[Don Rosa]] hat daher den folgenden Zusammenhang aufgestellt: Daisy ist die Schwester von [[Vater Duck]], dem Vater von Tick, Trick und Track. Damit wäre Daisy ihre Tante väterlicherseits und Donald gleichzeitig ihr Onkel mütterlicherseits. Der Nachname ist jedoch auch so nicht erklärbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definitionsgemäß wird Daisy heute als Donalds Kusine bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Freundinnen und Damenkränzchen==&lt;br /&gt;
 Hilf mit, diesen Abschnitt zu verbessern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy hat eine Menge Freundinnen, und dennoch ist sie besonders eng mit Mickys Freundin, [[Minnie Maus]], befreundet. Sie vertrauen sich und erzählen sich immer wieder die neusten Geheimnisse. Dennoch geht Daisy, Minnie Maus öfters als einmal auf die Nerven. Ein Beispiel dafür ist der Cartoon &#039;&#039;Daisy nervt Minnie&#039;&#039; in der Serie Micky&#039;s Clubhaus. Hier ruft Daisy, Minnie an und fragt,ob sie bei ihr baden darf. Minnie kommt gar nicht zum Antworten, so schnell steht Daisy (nur im Handtuch bekleidet) vor ihrer Tür. Sie erkundigt sich bei Minnie nach allem möglichen,und verursacht eine Überflutung ihres Hauses. Zu allem Unglück treibt noch ein Löwe in der Gegend sein Unwesen. Aber das kann ihre Freundschaft durchaus nicht trüben, denn wenn sie sich mal streiten, gibt Minnie meistens nach. Dennoch sind sie beide froh,dass sie sich haben dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte==&lt;br /&gt;
 Hilf mit, diesen Abschnitt zu erweitern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy hat als Pendant zu [[Donald]]s Neffen drei Nichten namens [[Dicky, Dacky und Ducky]]. Sie hat wie [[Donald]] den Nachnamen [[Duck]], doch trozdem sind sie nur Verlobt, und nicht verheiratet oder Verwant!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Donna Duck und Daisys 70. Geburtstag==&lt;br /&gt;
Immer wieder sorgt das ungeklärte Verhältnis zwischen Donna und Daisy für Diskussionen unter Disney-Fans. Eine Seite sieht die beiden als eine Person, die andere unterscheidet die Damen. [[Egmont Ehapa Verlag GmbH|Egmont Ehapa]] setzt die beiden heute gleich und damit das gemeinsame Debüt auf den 9. Januar 1937, was 2002 zum 65. und 2007 zum 70. Geburtstag Daisys führte. Das Jubiläum stieß die Diskussion erneut an. Auch in der Presse wurde die Streitfrage nun erwähnt und Ehapas Festlegung kritisch hinterfragt.&amp;lt;sup&amp;gt;[[#Einzelnachweise|[1]]]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für beide Meinungen gibt es Comicbelege. So trifft Donna Duck in Taliaferros Strips mehrmals auf Daisy. Daisy ist dort zunächst eifersüchtig über Donalds Schwärmerei um Donna, wird aber rasch beruhigt, als sich herausstellt, dass diese bereits mit [[Manuel Gonzales]] liiert ist. Andererseits werden in &#039;&#039;Das Geheimnis des 313&#039;&#039; aus [[LTB 220]] Szenen aus &#039;&#039;Don Donald&#039;&#039; gezeigt und behauptet, dass Donald und Daisy damals für einen Filmdreh nach Mexiko gereist waren, was den anderen Namen und die mexikanische Kleidung erklären würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auftritte (Auswahl)==&lt;br /&gt;
[[Bild:Quackpack_Daisy.jpg|230px|thumb|right|Daisy in &#039;&#039;Quack Pack&#039;&#039;.]]&lt;br /&gt;
===Cartoons===&lt;br /&gt;
*[[Don Donald]] (umstritten, 1937)&lt;br /&gt;
*[[Mr. Duck Steps Out]] / [[Ein Tänzchen mit Daisy]] (1940)&lt;br /&gt;
*[[Donald&#039;s Diary]]&lt;br /&gt;
*[[Donalds Crime]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Trickfilmserien===&lt;br /&gt;
*[[Quack Pack]]&lt;br /&gt;
*[[Neue Micky Maus Geschichten]]&lt;br /&gt;
*[[Mickys Clubhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Comics===&lt;br /&gt;
 Hilf mit, diesen Abschnitt zu erstellen!&lt;br /&gt;
* [[LTB 57]]:  Phantomime und der Ariadnefaden&lt;br /&gt;
* [[LTB 57]]:  Phantomias gegen Phantomime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spiele===&lt;br /&gt;
* [[Quackshot]]&lt;br /&gt;
* [[Quack Attack]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trivia==&lt;br /&gt;
*Daisy Duck ist neben Minni Maus der beliebteste weibliche Charakter der Disney-Fans.&lt;br /&gt;
*Daisy hatte bisher ungefähr 600 Auftritte in den LTB-Geschichten.&lt;br /&gt;
*Als [[Phantomime]] ist Daisy von Zeit zu Zeit eine Superheldin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.lustige-taschenbuecher.de/figuren.php?id=3&amp;amp;kid=&amp;amp;kstart=&amp;amp;ktyp=&amp;amp;PHPSESSID=0af2eff1b585c911b77148c118e08f11 Artikel über Daisy auf Lustige-Taschenbuecher.de]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Bewohner_von_Entenhausen#Daisy_Duck Artikel bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Daisy_Duck Artikel bei Wikipedia (englisch)]&lt;br /&gt;
*[http://www.ehapa.de/ehapa/content/e7/e38/e5802/ Bilder zum 70. Geburtstag auf Ehapa.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.presseportal.de/pm/8146/922023/egmont_ehapa_verlag_gmbh &#039;&#039;Charmante 70 Jahre: Daisy Duck / Die First Lady von Entenhausen feiert Geburtstag&#039;&#039;, Ehapas Pressemeldung bei Presseportal.ch]&lt;br /&gt;
*[http://www.stern.de/unterhaltung/film/:Daisy-Duck-Die-Entendame-Welt-70/579888.html &#039;&#039;Die berühmteste Entendame der Welt wird 70&#039;&#039;, Stern.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/440/97343/ &#039;&#039;Amour fou in Entenhausen&#039;&#039;, Sueddeutsche.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.sueddeutsche.de/kultur/bildstrecke/471/97374/p0/ &#039;&#039;Zum 70.: Die Enthüllung des Geheimdienstlebens von Daisy Duck&#039;&#039;, Sueddeutsche.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0109/vermischtes/0056/index.html&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;http://www.comicforum.de/showpost.php?p=765938&amp;amp;postcount=17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Duck-Universum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeLukilu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Daisy_Duck&amp;diff=56031</id>
		<title>Daisy Duck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Daisy_Duck&amp;diff=56031"/>
		<updated>2009-12-29T14:14:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DeLukilu: /* Verwandte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Daisy in love.jpg|thumb|right|Daisy Duck (©Disney)]]&#039;&#039;&#039;Daisy Duck&#039;&#039;&#039; ist die ewige Verlobte von [[Donald Duck]], die allerdings auch oft mit dessen Vetter [[Gustav Gans]] anbändelt. Ihr Debüt fand offiziell 1937 im Kurzfilm &#039;&#039;[[Don Donald]]&#039;&#039; statt, obwohl dort eigentlich nur eine Vorläuferin namens &#039;&#039;Donna Duck&#039;&#039; auftritt. Dennoch wurde der 9. Januar 2007 als ihr 70. Geburtstag gefeiert, wobei in der Presse teilweise kritisch damit umgegangen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Don_Donald_1.jpg|250px|thumb|right|Donald und Donna Duck in &#039;&#039;Don Donald&#039;&#039;. (©Disney)]]&lt;br /&gt;
==Entwicklung==&lt;br /&gt;
Mehr als drei Jahre nach dem Auftritt Donna Ducks kam 1940 der Film &#039;&#039;[[Mr Duck Steps Out]]&#039;&#039;, zu deutsch &#039;&#039;Ein Tänzchen mit Daisy&#039;&#039; heraus, in dem Daisy ihren heutigen Namen erhielt. Anfangs klang ihre Stimme wenig damenhaft, eher nach Donald - tatsächlich wurde Daisy bei ihrem Erstauftritt auch von dessen Sprecher [[Clarence Nash]] synchronisiert. Nach ihrer ersten Filmrolle hatte sie 1941 noch zwei Cameos und war ansonsten eine Zeitlang lediglich in den Zeitungsstrips [[Al Taliaferro]]s zugegen (Debüt: 4. November 1940). Erst ab 1945 trat sie regelmäßig in den Cartoons auf, in den Comic Books von [[Carl Barks]] und anderen ab 1946.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daisys Charakter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisys Charakter ist gar nicht so einfach zu beschreiben. Daisy ist eine Frau die viele verrückte Ideen hat. Einmal wollte sie zum Beispiel in [[Mickys Clubhaus]] lebendige Leuchtreklame auf der Bühne auftreten. Beim Thema Wut und Zorn steht Daisy, Donald nichts nach. In dem Anfangsjahren als sie noch von  [[Clarence Nash]] synchronisiert wurde, konnte es passieren das Daisy wie Donald ausflippt und alles wütend zerstört. Ein Beispiel hierfür ist der umstrittene Cartoon [[Don Donald]]. Allerdings hat Daisy sich gewandelt und Donald ist immer ruhiger geworden. Wenn sie sich ärgert richtet sich ein ernstes Wort an die jenige Person die sie geärgert hat. Meistens trifft es Donald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy hat viele Freundinnen wie zum [[Minni Maus]] oder [[Klarabella Kuh]]. Allerdings kann es passieren das Daisy sie mit ihrer manchmal nervigen Art zur Weißglut bringt. Der beste Beweis dafür sind Cartoons wie z.B. [[Daisy nervt Minni]] oder [[Daisy&#039;s Big Sale]]. Hier nervt Daisy ihre Freundinnen mit ihrer Aufdringlichen Art. Doch keiner traut sich ihr das zu sagen und so jagt ein Fisako, das andere. Aber keiner macht so viel durch wie Donald, der sie seit vielen Jahren liebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist sie eine große Verehrerin von [[Phantomias]], was Donald zu seinem eigenen Rivalen macht. Daisy agiert jedoch sogar als Phantomias&#039; Gegenspielerin [[Phantomime]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy ist die Tante von [[Dicky, Dacky und Ducky]]. Ihre mütterlichen Seiten sind weitausgeprägt und sie übernimmt oftmals die Rolle der Mutter für Nichten oder für Donalds Neffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daisy, Donald und Gustav==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Donald Duck überhaupt zu kriegen musste sich Daisy einem Cartoon nach eine Menge Tricks einfallen lassen. Mal spielte sie die Ertrinkende, dann fiel sie ihm plötzlich vor die Füße. Bis Donald endlich &amp;quot;anbiss&amp;quot; dauerte es mehrere Monate. Dies ist in dem Donald Duck Cartoon [[Donald&#039;s Diary]] (Donald&#039;s Tagebuch) von 1954 zu sehen. Als sie ihn sah wollte sie nur mit ihm zusammensein, sie beobachtete ihn mit schmachtenden Blicken ewigen Entzückens. Doch Donald ignorierte die erste Zeit ihre Gefühle. Nachdem Donald auch noch ihre Eltern kennengelernt hat, waren sie offiziell verlobt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donald würde für Daisy alles tun. Wie man zum Beispiel im Spiel [[Quack Attack]], in dem Daisy vom Zauberer [[Mordock]] entführt wird, sieht, macht er sich ohne zu Überlegen auf die Suche nach ihr. Sie liebt ihn ohne Frage wie er ist, dennoch mäkelt sie öfters an ihm herum - eine Eigenschaft die sie einfach nicht ablegen kann. Ihr gefällt es nicht, dass er ein Faulpelz ist, der lieber auf der Hängematte schläft als zu arbeiten. Sie mag sein Auto den [[313]]er nicht, besonders wenn dieser liegen bleibt. Eigentlich hasst sie sogar deswegen diesen Wagen (es gibt aber auch Comics, in denen das nicht der Fall ist). Aber sie liebt Donald wie er ist; sie flirtet mit Gustav angeblich nur um Donald eifersüchtig zu machen (siehe auch &amp;quot;Daisys Charakter&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donalds Nebenbuhler ist [[Gustav Gans]] und der hat ja bekanntlich immer Glück. Als Donald in einem Comic seinen Führerschein wegen einiger Strafzettel verlor, versuchte Gustav Donald bei seiner neuen Fahrprüfung abzulenken. Und das gerade in einem Moment wo Daisy zur Schönheitskönigin von Entenhausen gewählt und er sie eigentlich fahren sollte. Gustav liebt neben sich selbst auch Daisy. Gustav ist zwar in Daisy verliebt und überhäuft sie immer wieder mit Geschenken, die er gerade findet oder gewinnt. Allerdings hat Gustav, das Problem, dass Daisy ihn einfach nur mag und ihn immer wieder als Mittel zur Eifersucht benutzt. Das kommt in vielen Comic-Geschichten heraus. So zum Beispiel in der oben aufgeführten Geschichte mit dem Führerschein, hier hat Donald zwar nicht den Wagen fahren dürfen, aber er durfte hinten bei Daisy und ihrer Vorgängerin sitzen. Während Gustav alle drei mit einem grimmigen Gesicht fahren durfte. Trotz allen Vorzügen die Gustav ihr mit seinem Glück bieten könnte, ist Donald der Favorit in ihrem Herzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber durch Donalds Fehler und durch seine rasende Eifersucht kommt ist die Beziehung zwischen Donald und Daisy immer eine nicht ganz so ernstzunhemende Dreiecksbeziehung mit Gustav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandtschaft mit den Ducks==&lt;br /&gt;
 Hilf mit, diesen Abschnitt mit Quellen zu belegen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy trägt den Namen [[Duck]], obwohl sie nicht mit Donald verheiratet ist. Auch bezeichnen [[Tick, Trick und Track]] sie als ihre Tante. [[Don Rosa]] hat daher den folgenden Zusammenhang aufgestellt: Daisy ist die Schwester von [[Vater Duck]], dem Vater von Tick, Trick und Track. Damit wäre Daisy ihre Tante väterlicherseits und Donald gleichzeitig ihr Onkel mütterlicherseits. Der Nachname ist jedoch auch so nicht erklärbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definitionsgemäß wird Daisy heute als Donalds Kusine bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Freundinnen und Damenkränzchen==&lt;br /&gt;
 Hilf mit, diesen Abschnitt zu verbessern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy hat eine Menge Freundinnen, und dennoch ist sie besonders eng mit Mickys Freundin, [[Minnie Maus]], befreundet. Sie vertrauen sich und erzählen sich immer wieder die neusten Geheimnisse. Dennoch geht Daisy, Minnie Maus öfters als einmal auf die Nerven. Ein Beispiel dafür ist der Cartoon &#039;&#039;Daisy nervt Minnie&#039;&#039; in der Serie Micky&#039;s Clubhaus. Hier ruft Daisy, Minnie an und fragt,ob sie bei ihr baden darf. Minnie kommt gar nicht zum Antworten, so schnell steht Daisy (nur im Handtuch bekleidet) vor ihrer Tür. Sie erkundigt sich bei Minnie nach allem möglichen,und verursacht eine Überflutung ihres Hauses. Zu allem Unglück treibt noch ein Löwe in der Gegend sein Unwesen. Aber das kann ihre Freundschaft durchaus nicht trüben, denn wenn sie sich mal streiten, gibt Minnie meistens nach. Dennoch sind sie beide froh,dass sie sich haben dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandte==&lt;br /&gt;
 Hilf mit, diesen Abschnitt zu erweitern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy hat als Pendant zu Donalds Neffen drei Nichten namens [[Dicky, Dacky und Ducky]]. Sie hat wie [[Donald]] den Nachnamen [[Duck]], doch trozdem sind sie nur Verlobt, und nicht verheiratet oder Verwant!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Donna Duck und Daisys 70. Geburtstag==&lt;br /&gt;
Immer wieder sorgt das ungeklärte Verhältnis zwischen Donna und Daisy für Diskussionen unter Disney-Fans. Eine Seite sieht die beiden als eine Person, die andere unterscheidet die Damen. [[Egmont Ehapa Verlag GmbH|Egmont Ehapa]] setzt die beiden heute gleich und damit das gemeinsame Debüt auf den 9. Januar 1937, was 2002 zum 65. und 2007 zum 70. Geburtstag Daisys führte. Das Jubiläum stieß die Diskussion erneut an. Auch in der Presse wurde die Streitfrage nun erwähnt und Ehapas Festlegung kritisch hinterfragt.&amp;lt;sup&amp;gt;[[#Einzelnachweise|[1]]]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für beide Meinungen gibt es Comicbelege. So trifft Donna Duck in Taliaferros Strips mehrmals auf Daisy. Daisy ist dort zunächst eifersüchtig über Donalds Schwärmerei um Donna, wird aber rasch beruhigt, als sich herausstellt, dass diese bereits mit [[Manuel Gonzales]] liiert ist. Andererseits werden in &#039;&#039;Das Geheimnis des 313&#039;&#039; aus [[LTB 220]] Szenen aus &#039;&#039;Don Donald&#039;&#039; gezeigt und behauptet, dass Donald und Daisy damals für einen Filmdreh nach Mexiko gereist waren, was den anderen Namen und die mexikanische Kleidung erklären würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auftritte (Auswahl)==&lt;br /&gt;
[[Bild:Quackpack_Daisy.jpg|230px|thumb|right|Daisy in &#039;&#039;Quack Pack&#039;&#039;.]]&lt;br /&gt;
===Cartoons===&lt;br /&gt;
*[[Don Donald]] (umstritten, 1937)&lt;br /&gt;
*[[Mr. Duck Steps Out]] / [[Ein Tänzchen mit Daisy]] (1940)&lt;br /&gt;
*[[Donald&#039;s Diary]]&lt;br /&gt;
*[[Donalds Crime]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Trickfilmserien===&lt;br /&gt;
*[[Quack Pack]]&lt;br /&gt;
*[[Neue Micky Maus Geschichten]]&lt;br /&gt;
*[[Mickys Clubhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Comics===&lt;br /&gt;
 Hilf mit, diesen Abschnitt zu erstellen!&lt;br /&gt;
* [[LTB 57]]:  Phantomime und der Ariadnefaden&lt;br /&gt;
* [[LTB 57]]:  Phantomias gegen Phantomime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spiele===&lt;br /&gt;
* [[Quackshot]]&lt;br /&gt;
* [[Quack Attack]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trivia==&lt;br /&gt;
*Daisy Duck ist neben Minni Maus der beliebteste weibliche Charakter der Disney-Fans.&lt;br /&gt;
*Daisy hatte bisher ungefähr 600 Auftritte in den LTB-Geschichten.&lt;br /&gt;
*Als [[Phantomime]] ist Daisy von Zeit zu Zeit eine Superheldin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.lustige-taschenbuecher.de/figuren.php?id=3&amp;amp;kid=&amp;amp;kstart=&amp;amp;ktyp=&amp;amp;PHPSESSID=0af2eff1b585c911b77148c118e08f11 Artikel über Daisy auf Lustige-Taschenbuecher.de]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Bewohner_von_Entenhausen#Daisy_Duck Artikel bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Daisy_Duck Artikel bei Wikipedia (englisch)]&lt;br /&gt;
*[http://www.ehapa.de/ehapa/content/e7/e38/e5802/ Bilder zum 70. Geburtstag auf Ehapa.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.presseportal.de/pm/8146/922023/egmont_ehapa_verlag_gmbh &#039;&#039;Charmante 70 Jahre: Daisy Duck / Die First Lady von Entenhausen feiert Geburtstag&#039;&#039;, Ehapas Pressemeldung bei Presseportal.ch]&lt;br /&gt;
*[http://www.stern.de/unterhaltung/film/:Daisy-Duck-Die-Entendame-Welt-70/579888.html &#039;&#039;Die berühmteste Entendame der Welt wird 70&#039;&#039;, Stern.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/440/97343/ &#039;&#039;Amour fou in Entenhausen&#039;&#039;, Sueddeutsche.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.sueddeutsche.de/kultur/bildstrecke/471/97374/p0/ &#039;&#039;Zum 70.: Die Enthüllung des Geheimdienstlebens von Daisy Duck&#039;&#039;, Sueddeutsche.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0109/vermischtes/0056/index.html&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;http://www.comicforum.de/showpost.php?p=765938&amp;amp;postcount=17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Duck-Universum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeLukilu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_Mini_Pocket_5&amp;diff=56030</id>
		<title>LTB Mini Pocket 5</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_Mini_Pocket_5&amp;diff=56030"/>
		<updated>2009-12-29T14:10:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DeLukilu: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mini Pocket Nr. 5 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In den Fängen der Bürokratie ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Ab Seite 5 mit [[Phantomias]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schrott bleibt Schrott ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Ab Seite 40 mit [[Donald]] und [[Dussel Duck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eine andere Welt ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Ab Seite 71 mit [[Micky Maus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Rennschildkröte aus dem all ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Ab Seite 106 mit [[Donald]], [[Tick, Trick und Track]] und [[Dagobert Duck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Stimme des Duckadamus ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Ab Seite  135 mit [[Donald]], [[Tick, Trick und Track]] Duck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Wanderzirkus der 1000 Wunder ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Ab Seite 170 mit [[Micky Maus]] und [[Goofy]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Suche nach dem verlorenen Schatz ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Ab Seite 208 mit [[Dagobert Duck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Schlüsselerlebnis ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Ab Seite 239 mit [[Micky Maus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Faust auf Faust ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Ab Seite 268 mit [[Donald]] und [[Daisy Duck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sonstige Comicreihen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeLukilu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_Enten-Edition_8&amp;diff=56029</id>
		<title>LTB Enten-Edition 8</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_Enten-Edition_8&amp;diff=56029"/>
		<updated>2009-12-29T13:57:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DeLukilu: /* Kampf den Umweltsündern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox_LTB Enten-Edition |&lt;br /&gt;
LTBNR = 8|&lt;br /&gt;
LTBTITEL = Doppelleben|&lt;br /&gt;
EDATUM = 2003|&lt;br /&gt;
CRED = [[Peter Höpfner]]|&lt;br /&gt;
UEB= |&lt;br /&gt;
NRGESCH= 10|&lt;br /&gt;
PREIS=  4,95 €&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
BES= Zum dritten Mal innerhalb von 8 Bänden Enten–Edition ein Band, der ausschließlich Phantomias–Geschichten enthält! Nachdem im vergangenen Band die Storylänge stark abgenommen hatte, findet man dieses Mal wieder durchschnittlich 34 Seiten pro Geschichte vor! |&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTBEE8.jpg|thumb|right|(© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Pakt der Superhelden ==&lt;br /&gt;
*35 S.  &lt;br /&gt;
*Deutsche Erstveröffentlichung&lt;br /&gt;
*Story: [[Bruno Concina ]] &lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Lucio Leoni]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal im Jahr treffen sich die Superhelden der Städte Entenhausen, Hundlingen, Lurchfurt und Ochsenstett in der Pension eines ihrer „Fans“. An diesem Abend erzählen sich die vier Helden neues aus den jeweiligen Stätten und tauschen sich auch über persönliche Probleme aus. In diesem Jahr jedoch wartet eine Überraschung auf die Gäste, denn einer von ihnen, mit Namen Wunderwau, hat aus Altersgründen beschlossen, seinen Job als Beschützer von Hundlingen aufzugeben. Fortan setzen sich die vier Superhelden mit ihren jeweiligen Bürgermeistern auseinander, um eine Pension (oder wie Phantomias sagt: „Piepen für den Ruhestand“) für Helden durchzusetzen. Doch die Bürgermeister sind nicht so ohne weiteres bereit, Geld an ihre Beschützer zu überweisen und gehen in die Offensive... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kampf den Umweltsündern ==&lt;br /&gt;
* 27 S.  &lt;br /&gt;
* aus [[OD 32]] (1990)&lt;br /&gt;
* Story: [[Giorgio Pezzin]]  &lt;br /&gt;
* Zeichnungen: [[Massimo de Vita]]&lt;br /&gt;
* mit [[Donald Duck]] , [[Daniel Düsentrieb]] , [[Phantomias]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donald und Daniel Düsentrieb wollen angeln gehen, doch der gesamte Angelplatz ist zugemüllt. Da reicht es Donald. Er reicht einen Protestbrief beim Bürgermeister ein. Als dieser ihn abblitzen lässt, greift Donald als Phantomias zu härteren Mitteln, um die Bürger von Entenhausen wachzurütteln, weil ihm bewusst ist, dass es so nicht weiter gehen kann!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ärger mit den Superkräften ==&lt;br /&gt;
*36 S.  &lt;br /&gt;
*Deutsche Erstveröffentlichung&lt;br /&gt;
*Story: [[Lucio Leoni]] &amp;amp; [[Emanuela Negrin]]&lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Lucio Leoni]] &amp;amp; [[Emanuela Negrin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phantomias wird durch das Anfassen eines abgestürzten Kometen mit echten Superkräften ausgestattet. Doch wie er schon bald merkt, sind solche Riesenkräfte mit großer Vorsicht zu genießen... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ein toller Hecht ==&lt;br /&gt;
*26 S.  &lt;br /&gt;
*aus [[DD 500]] (1996)&lt;br /&gt;
*Story: [[Carlo Panaro]]  &lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Lucio Leoni]]&lt;br /&gt;
* mit [[Daisy Duck]] , [[Donald Duck]] , [[Oma Duck]] , [[Gustav Gans]] , [[Franz Gans]] , [[Tick Trick und Track]] , [[Phantomias]] , [[Onkel Dagobert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dimitri Duck, ein entfernter Vetter von Donald, mit dem dieser in seiner Kindheit immer gespielt hat, kommt nach Entenhausen zu Besuch. Doch irgendwas ist offensichtlich faul an dem Knaben und schon bald ist Phantomias’ Einsatz gefragt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterwegs in geheimer Mission ==&lt;br /&gt;
*40 S.  &lt;br /&gt;
*Deutsche Erstveröffentlichung&lt;br /&gt;
*Story: [[Diego Fasano]]  &lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Vincenzo Arcuri]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Story ist schnell erzählt: Phantomias begleitet als „Schutzengel“ für den Geheimdienst einen Gefahrentransport, der eine Wegstrecke von 6000 km zurücklegen muss. Als Begleiterin stellt man ihm ausgerechnet Daisy zur Verfügung... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Superauto in Schurkenhand ==&lt;br /&gt;
* 33 S.  &lt;br /&gt;
* aus [[OD 37]] (1990)&lt;br /&gt;
* Story: [[Bruno Concina ]] &lt;br /&gt;
* Zeichnungen: [[Massimo de Vita]]&lt;br /&gt;
* mit [[Die Panzerknacker]] , [[Opa Knack]] , [[Daniel Düsentrieb]] , [[Phantomias]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Phantomias in einem See badet, klauen die Panzerknacker sein Auto. Dank den eingebauten Geheimwaffen rauben sie ein Gebäude nach dem anderem aus!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Geruch der Gefahr ==&lt;br /&gt;
*34 S.  &lt;br /&gt;
*Deutsche Erstveröffentlichung&lt;br /&gt;
*Story: [[Carlo Panaro]]  &lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Salvatore Deiana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gewisser Professor Elektron hat künstliche Intelligenz in Form von Androiden erfunden. Diese ermorden schon bald ihren Erfinder und planen nun, alle Menschen auf der Erde durch Androiden zu ersetzen. Phantomias konnte diesen Plan verhindern, doch komplett ausgeschaltet hat er den elektronischen Professor Elektron offensichtlich nicht. Denn der plant seine fürchterliche Rache... &lt;br /&gt;
Diese Geschichte ist die Fortsetzing zu „Angriff der Androiden“ aus dem [[LTB 247]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Liebling der Damen ==&lt;br /&gt;
* 31 S.  &lt;br /&gt;
* aus [[DD 115]] (1980)&lt;br /&gt;
* Story: [[Giorgio Pezzin]] &lt;br /&gt;
* Zeichnungen: [[Massimo de Vita]]&lt;br /&gt;
* mit [[Daisy Duck]] , [[Donald Duck]] , [[Phantomias]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Entenhausener Damenwelt gibt es nur noch ein Thema: Phantomias. Die Frauen küren ihn sogar zum Mann des Jahres – und die Männer haben darunter zu leiden („Phantomias würde sich schämen, mit so einem Bierbauch rumzulaufen!“). Irgendwann haben die Männer die Schnauze gestrichen voll und verkleiden sich als Phantomias, um sich in seinem Namen bei den Frauen unbeliebt zu machen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entenhausen im Sammelwahn ==&lt;br /&gt;
*38 S.  &lt;br /&gt;
*aus [[OD 35]] (1990)&lt;br /&gt;
*Story: [[Giorgio Pezzin]] &lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Massimo de Vita]]&lt;br /&gt;
* mit [[Klaas Klever]] , [[Phantomias]] , [[Donald Duck]] , [[Opa Knack]] , [[Onkel Dagobert]] , [[Tick Trick und Track]] , [[Daisy Duck]] , [[Die Panzerknacker]] , [[Baptist]] , [[Klara Kluck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Entenhausen ist der reinste Sammelwahn ausgebrochen. Irgendwas sammelt jeder, manche kleben Blätter in Alben, manche sammeln Steine und so weiter. Da Dagobert natürlich die größte und beste Sammlung von allen haben will, beschließt er, Sachen von Phantomias zu sammeln. Und schon bald kann sich der Beschützer der Entenhausener nirgends mehr sicher fühlen, denn plötzlich Sammelt die ganze Stadt Phantomias Sachen, wie zum Beispiel Geheimwaffen von ihm! Besonders die Maske ist sehr begehrt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dem Wandler auf der Spur ==&lt;br /&gt;
*30 S. &lt;br /&gt;
*Deutsche Erstveröffentlichung&lt;br /&gt;
*Story: [[Sergio Tulipano]]&lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Luciano Gatto]] &amp;amp; [[Michele Mazzon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sogenannte Wandler schlägt in Entenhausen mehrfach zu. Der Wander kann perfekte Verkleidungen herstellen und Stimmen ebenso perfekt nachahmen, selbst wenn er sie nur ein einziges Mal gehört hat. Sogar Donald kann den als Dagobert verkleideten Wandler nicht von seinem echten Onkel unterscheiden. Phantomias macht sich daran, den Wandler endlich zu überführen. Zunächst läuft für den Verwandlungskünstler alles perfekt, doch dann begeht er einen schweren Fehler...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fortsetzung dieser Geschichte erschien im [[LTB 353]] unter dem Namen &amp;quot;Ein wandlungsfähiger Gegner&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lustiges Taschenbuch Enten-Edition]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeLukilu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_Enten-Edition_8&amp;diff=56028</id>
		<title>LTB Enten-Edition 8</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_Enten-Edition_8&amp;diff=56028"/>
		<updated>2009-12-29T13:55:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DeLukilu: /* Das Superauto in Schurkenhand */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox_LTB Enten-Edition |&lt;br /&gt;
LTBNR = 8|&lt;br /&gt;
LTBTITEL = Doppelleben|&lt;br /&gt;
EDATUM = 2003|&lt;br /&gt;
CRED = [[Peter Höpfner]]|&lt;br /&gt;
UEB= |&lt;br /&gt;
NRGESCH= 10|&lt;br /&gt;
PREIS=  4,95 €&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
BES= Zum dritten Mal innerhalb von 8 Bänden Enten–Edition ein Band, der ausschließlich Phantomias–Geschichten enthält! Nachdem im vergangenen Band die Storylänge stark abgenommen hatte, findet man dieses Mal wieder durchschnittlich 34 Seiten pro Geschichte vor! |&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTBEE8.jpg|thumb|right|(© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Pakt der Superhelden ==&lt;br /&gt;
*35 S.  &lt;br /&gt;
*Deutsche Erstveröffentlichung&lt;br /&gt;
*Story: [[Bruno Concina ]] &lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Lucio Leoni]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal im Jahr treffen sich die Superhelden der Städte Entenhausen, Hundlingen, Lurchfurt und Ochsenstett in der Pension eines ihrer „Fans“. An diesem Abend erzählen sich die vier Helden neues aus den jeweiligen Stätten und tauschen sich auch über persönliche Probleme aus. In diesem Jahr jedoch wartet eine Überraschung auf die Gäste, denn einer von ihnen, mit Namen Wunderwau, hat aus Altersgründen beschlossen, seinen Job als Beschützer von Hundlingen aufzugeben. Fortan setzen sich die vier Superhelden mit ihren jeweiligen Bürgermeistern auseinander, um eine Pension (oder wie Phantomias sagt: „Piepen für den Ruhestand“) für Helden durchzusetzen. Doch die Bürgermeister sind nicht so ohne weiteres bereit, Geld an ihre Beschützer zu überweisen und gehen in die Offensive... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kampf den Umweltsündern ==&lt;br /&gt;
* 27 S.  &lt;br /&gt;
* aus [[OD 32]] (1990)&lt;br /&gt;
* Story: [[Giorgio Pezzin]]  &lt;br /&gt;
* Zeichnungen: [[Massimo de Vita]]&lt;br /&gt;
* mit [[Donald Duck]] , [[Daniel Düsentrieb]] , [[Phantomias]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donald und Daniel Düsentrieb wollen angeln gehen, doch der gesamte Angelplatz ist zugemüllt. Da reicht es Donald. Er reicht einen Protestbrief beim Bürgermeister ein. Als dieser ihn abblitzen lässt, greift Donald als Phantomias zu härteren Mitteln, um die Bürger von Entenhausen wachzurütteln...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ärger mit den Superkräften ==&lt;br /&gt;
*36 S.  &lt;br /&gt;
*Deutsche Erstveröffentlichung&lt;br /&gt;
*Story: [[Lucio Leoni]] &amp;amp; [[Emanuela Negrin]]&lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Lucio Leoni]] &amp;amp; [[Emanuela Negrin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phantomias wird durch das Anfassen eines abgestürzten Kometen mit echten Superkräften ausgestattet. Doch wie er schon bald merkt, sind solche Riesenkräfte mit großer Vorsicht zu genießen... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ein toller Hecht ==&lt;br /&gt;
*26 S.  &lt;br /&gt;
*aus [[DD 500]] (1996)&lt;br /&gt;
*Story: [[Carlo Panaro]]  &lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Lucio Leoni]]&lt;br /&gt;
* mit [[Daisy Duck]] , [[Donald Duck]] , [[Oma Duck]] , [[Gustav Gans]] , [[Franz Gans]] , [[Tick Trick und Track]] , [[Phantomias]] , [[Onkel Dagobert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dimitri Duck, ein entfernter Vetter von Donald, mit dem dieser in seiner Kindheit immer gespielt hat, kommt nach Entenhausen zu Besuch. Doch irgendwas ist offensichtlich faul an dem Knaben und schon bald ist Phantomias’ Einsatz gefragt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterwegs in geheimer Mission ==&lt;br /&gt;
*40 S.  &lt;br /&gt;
*Deutsche Erstveröffentlichung&lt;br /&gt;
*Story: [[Diego Fasano]]  &lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Vincenzo Arcuri]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Story ist schnell erzählt: Phantomias begleitet als „Schutzengel“ für den Geheimdienst einen Gefahrentransport, der eine Wegstrecke von 6000 km zurücklegen muss. Als Begleiterin stellt man ihm ausgerechnet Daisy zur Verfügung... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Superauto in Schurkenhand ==&lt;br /&gt;
* 33 S.  &lt;br /&gt;
* aus [[OD 37]] (1990)&lt;br /&gt;
* Story: [[Bruno Concina ]] &lt;br /&gt;
* Zeichnungen: [[Massimo de Vita]]&lt;br /&gt;
* mit [[Die Panzerknacker]] , [[Opa Knack]] , [[Daniel Düsentrieb]] , [[Phantomias]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Phantomias in einem See badet, klauen die Panzerknacker sein Auto. Dank den eingebauten Geheimwaffen rauben sie ein Gebäude nach dem anderem aus!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Geruch der Gefahr ==&lt;br /&gt;
*34 S.  &lt;br /&gt;
*Deutsche Erstveröffentlichung&lt;br /&gt;
*Story: [[Carlo Panaro]]  &lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Salvatore Deiana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gewisser Professor Elektron hat künstliche Intelligenz in Form von Androiden erfunden. Diese ermorden schon bald ihren Erfinder und planen nun, alle Menschen auf der Erde durch Androiden zu ersetzen. Phantomias konnte diesen Plan verhindern, doch komplett ausgeschaltet hat er den elektronischen Professor Elektron offensichtlich nicht. Denn der plant seine fürchterliche Rache... &lt;br /&gt;
Diese Geschichte ist die Fortsetzing zu „Angriff der Androiden“ aus dem [[LTB 247]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Liebling der Damen ==&lt;br /&gt;
* 31 S.  &lt;br /&gt;
* aus [[DD 115]] (1980)&lt;br /&gt;
* Story: [[Giorgio Pezzin]] &lt;br /&gt;
* Zeichnungen: [[Massimo de Vita]]&lt;br /&gt;
* mit [[Daisy Duck]] , [[Donald Duck]] , [[Phantomias]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Entenhausener Damenwelt gibt es nur noch ein Thema: Phantomias. Die Frauen küren ihn sogar zum Mann des Jahres – und die Männer haben darunter zu leiden („Phantomias würde sich schämen, mit so einem Bierbauch rumzulaufen!“). Irgendwann haben die Männer die Schnauze gestrichen voll und verkleiden sich als Phantomias, um sich in seinem Namen bei den Frauen unbeliebt zu machen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entenhausen im Sammelwahn ==&lt;br /&gt;
*38 S.  &lt;br /&gt;
*aus [[OD 35]] (1990)&lt;br /&gt;
*Story: [[Giorgio Pezzin]] &lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Massimo de Vita]]&lt;br /&gt;
* mit [[Klaas Klever]] , [[Phantomias]] , [[Donald Duck]] , [[Opa Knack]] , [[Onkel Dagobert]] , [[Tick Trick und Track]] , [[Daisy Duck]] , [[Die Panzerknacker]] , [[Baptist]] , [[Klara Kluck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Entenhausen ist der reinste Sammelwahn ausgebrochen. Irgendwas sammelt jeder, manche kleben Blätter in Alben, manche sammeln Steine und so weiter. Da Dagobert natürlich die größte und beste Sammlung von allen haben will, beschließt er, Sachen von Phantomias zu sammeln. Und schon bald kann sich der Beschützer der Entenhausener nirgends mehr sicher fühlen, denn plötzlich Sammelt die ganze Stadt Phantomias Sachen, wie zum Beispiel Geheimwaffen von ihm! Besonders die Maske ist sehr begehrt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dem Wandler auf der Spur ==&lt;br /&gt;
*30 S. &lt;br /&gt;
*Deutsche Erstveröffentlichung&lt;br /&gt;
*Story: [[Sergio Tulipano]]&lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Luciano Gatto]] &amp;amp; [[Michele Mazzon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sogenannte Wandler schlägt in Entenhausen mehrfach zu. Der Wander kann perfekte Verkleidungen herstellen und Stimmen ebenso perfekt nachahmen, selbst wenn er sie nur ein einziges Mal gehört hat. Sogar Donald kann den als Dagobert verkleideten Wandler nicht von seinem echten Onkel unterscheiden. Phantomias macht sich daran, den Wandler endlich zu überführen. Zunächst läuft für den Verwandlungskünstler alles perfekt, doch dann begeht er einen schweren Fehler...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fortsetzung dieser Geschichte erschien im [[LTB 353]] unter dem Namen &amp;quot;Ein wandlungsfähiger Gegner&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lustiges Taschenbuch Enten-Edition]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeLukilu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_Enten-Edition_8&amp;diff=56027</id>
		<title>LTB Enten-Edition 8</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=LTB_Enten-Edition_8&amp;diff=56027"/>
		<updated>2009-12-29T13:53:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DeLukilu: /* Entenhausen im Sammelwahn */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox_LTB Enten-Edition |&lt;br /&gt;
LTBNR = 8|&lt;br /&gt;
LTBTITEL = Doppelleben|&lt;br /&gt;
EDATUM = 2003|&lt;br /&gt;
CRED = [[Peter Höpfner]]|&lt;br /&gt;
UEB= |&lt;br /&gt;
NRGESCH= 10|&lt;br /&gt;
PREIS=  4,95 €&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
BES= Zum dritten Mal innerhalb von 8 Bänden Enten–Edition ein Band, der ausschließlich Phantomias–Geschichten enthält! Nachdem im vergangenen Band die Storylänge stark abgenommen hatte, findet man dieses Mal wieder durchschnittlich 34 Seiten pro Geschichte vor! |&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTBEE8.jpg|thumb|right|(© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Pakt der Superhelden ==&lt;br /&gt;
*35 S.  &lt;br /&gt;
*Deutsche Erstveröffentlichung&lt;br /&gt;
*Story: [[Bruno Concina ]] &lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Lucio Leoni]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal im Jahr treffen sich die Superhelden der Städte Entenhausen, Hundlingen, Lurchfurt und Ochsenstett in der Pension eines ihrer „Fans“. An diesem Abend erzählen sich die vier Helden neues aus den jeweiligen Stätten und tauschen sich auch über persönliche Probleme aus. In diesem Jahr jedoch wartet eine Überraschung auf die Gäste, denn einer von ihnen, mit Namen Wunderwau, hat aus Altersgründen beschlossen, seinen Job als Beschützer von Hundlingen aufzugeben. Fortan setzen sich die vier Superhelden mit ihren jeweiligen Bürgermeistern auseinander, um eine Pension (oder wie Phantomias sagt: „Piepen für den Ruhestand“) für Helden durchzusetzen. Doch die Bürgermeister sind nicht so ohne weiteres bereit, Geld an ihre Beschützer zu überweisen und gehen in die Offensive... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kampf den Umweltsündern ==&lt;br /&gt;
* 27 S.  &lt;br /&gt;
* aus [[OD 32]] (1990)&lt;br /&gt;
* Story: [[Giorgio Pezzin]]  &lt;br /&gt;
* Zeichnungen: [[Massimo de Vita]]&lt;br /&gt;
* mit [[Donald Duck]] , [[Daniel Düsentrieb]] , [[Phantomias]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donald und Daniel Düsentrieb wollen angeln gehen, doch der gesamte Angelplatz ist zugemüllt. Da reicht es Donald. Er reicht einen Protestbrief beim Bürgermeister ein. Als dieser ihn abblitzen lässt, greift Donald als Phantomias zu härteren Mitteln, um die Bürger von Entenhausen wachzurütteln...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ärger mit den Superkräften ==&lt;br /&gt;
*36 S.  &lt;br /&gt;
*Deutsche Erstveröffentlichung&lt;br /&gt;
*Story: [[Lucio Leoni]] &amp;amp; [[Emanuela Negrin]]&lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Lucio Leoni]] &amp;amp; [[Emanuela Negrin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phantomias wird durch das Anfassen eines abgestürzten Kometen mit echten Superkräften ausgestattet. Doch wie er schon bald merkt, sind solche Riesenkräfte mit großer Vorsicht zu genießen... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ein toller Hecht ==&lt;br /&gt;
*26 S.  &lt;br /&gt;
*aus [[DD 500]] (1996)&lt;br /&gt;
*Story: [[Carlo Panaro]]  &lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Lucio Leoni]]&lt;br /&gt;
* mit [[Daisy Duck]] , [[Donald Duck]] , [[Oma Duck]] , [[Gustav Gans]] , [[Franz Gans]] , [[Tick Trick und Track]] , [[Phantomias]] , [[Onkel Dagobert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dimitri Duck, ein entfernter Vetter von Donald, mit dem dieser in seiner Kindheit immer gespielt hat, kommt nach Entenhausen zu Besuch. Doch irgendwas ist offensichtlich faul an dem Knaben und schon bald ist Phantomias’ Einsatz gefragt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterwegs in geheimer Mission ==&lt;br /&gt;
*40 S.  &lt;br /&gt;
*Deutsche Erstveröffentlichung&lt;br /&gt;
*Story: [[Diego Fasano]]  &lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Vincenzo Arcuri]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Story ist schnell erzählt: Phantomias begleitet als „Schutzengel“ für den Geheimdienst einen Gefahrentransport, der eine Wegstrecke von 6000 km zurücklegen muss. Als Begleiterin stellt man ihm ausgerechnet Daisy zur Verfügung... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Superauto in Schurkenhand ==&lt;br /&gt;
* 33 S.  &lt;br /&gt;
* aus [[OD 37]] (1990)&lt;br /&gt;
* Story: [[Bruno Concina ]] &lt;br /&gt;
* Zeichnungen: [[Massimo de Vita]]&lt;br /&gt;
* mit [[Die Panzerknacker]] , [[Opa Knack]] , [[Daniel Düsentrieb]] , [[Phantomias]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Phantomias in einem See badet, klauen die Panzerknacker sein Auto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Geruch der Gefahr ==&lt;br /&gt;
*34 S.  &lt;br /&gt;
*Deutsche Erstveröffentlichung&lt;br /&gt;
*Story: [[Carlo Panaro]]  &lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Salvatore Deiana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gewisser Professor Elektron hat künstliche Intelligenz in Form von Androiden erfunden. Diese ermorden schon bald ihren Erfinder und planen nun, alle Menschen auf der Erde durch Androiden zu ersetzen. Phantomias konnte diesen Plan verhindern, doch komplett ausgeschaltet hat er den elektronischen Professor Elektron offensichtlich nicht. Denn der plant seine fürchterliche Rache... &lt;br /&gt;
Diese Geschichte ist die Fortsetzing zu „Angriff der Androiden“ aus dem [[LTB 247]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Liebling der Damen ==&lt;br /&gt;
* 31 S.  &lt;br /&gt;
* aus [[DD 115]] (1980)&lt;br /&gt;
* Story: [[Giorgio Pezzin]] &lt;br /&gt;
* Zeichnungen: [[Massimo de Vita]]&lt;br /&gt;
* mit [[Daisy Duck]] , [[Donald Duck]] , [[Phantomias]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Entenhausener Damenwelt gibt es nur noch ein Thema: Phantomias. Die Frauen küren ihn sogar zum Mann des Jahres – und die Männer haben darunter zu leiden („Phantomias würde sich schämen, mit so einem Bierbauch rumzulaufen!“). Irgendwann haben die Männer die Schnauze gestrichen voll und verkleiden sich als Phantomias, um sich in seinem Namen bei den Frauen unbeliebt zu machen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entenhausen im Sammelwahn ==&lt;br /&gt;
*38 S.  &lt;br /&gt;
*aus [[OD 35]] (1990)&lt;br /&gt;
*Story: [[Giorgio Pezzin]] &lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Massimo de Vita]]&lt;br /&gt;
* mit [[Klaas Klever]] , [[Phantomias]] , [[Donald Duck]] , [[Opa Knack]] , [[Onkel Dagobert]] , [[Tick Trick und Track]] , [[Daisy Duck]] , [[Die Panzerknacker]] , [[Baptist]] , [[Klara Kluck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Entenhausen ist der reinste Sammelwahn ausgebrochen. Irgendwas sammelt jeder, manche kleben Blätter in Alben, manche sammeln Steine und so weiter. Da Dagobert natürlich die größte und beste Sammlung von allen haben will, beschließt er, Sachen von Phantomias zu sammeln. Und schon bald kann sich der Beschützer der Entenhausener nirgends mehr sicher fühlen, denn plötzlich Sammelt die ganze Stadt Phantomias Sachen, wie zum Beispiel Geheimwaffen von ihm! Besonders die Maske ist sehr begehrt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dem Wandler auf der Spur ==&lt;br /&gt;
*30 S. &lt;br /&gt;
*Deutsche Erstveröffentlichung&lt;br /&gt;
*Story: [[Sergio Tulipano]]&lt;br /&gt;
*Zeichnungen: [[Luciano Gatto]] &amp;amp; [[Michele Mazzon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sogenannte Wandler schlägt in Entenhausen mehrfach zu. Der Wander kann perfekte Verkleidungen herstellen und Stimmen ebenso perfekt nachahmen, selbst wenn er sie nur ein einziges Mal gehört hat. Sogar Donald kann den als Dagobert verkleideten Wandler nicht von seinem echten Onkel unterscheiden. Phantomias macht sich daran, den Wandler endlich zu überführen. Zunächst läuft für den Verwandlungskünstler alles perfekt, doch dann begeht er einen schweren Fehler...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fortsetzung dieser Geschichte erschien im [[LTB 353]] unter dem Namen &amp;quot;Ein wandlungsfähiger Gegner&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lustiges Taschenbuch Enten-Edition]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeLukilu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Donald_Duck&amp;diff=56026</id>
		<title>Donald Duck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Donald_Duck&amp;diff=56026"/>
		<updated>2009-12-29T13:23:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DeLukilu: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Figur &#039;&#039;Donald Duck&#039;&#039;. Für weitere Bedeutungen siehe [[Donald Duck (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:200px-Donald duck stor 121201c.jpg|thumb|right|Donald Duck (© Disney)]] &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donald Fauntleroy Duck&#039;&#039;&#039; ist neben [[Micky Maus]] wohl die bekannteste Figur Disneys. Er ist der Star zahlreicher [[Liste aller Donald Duck Cartoons|Cartoons]] und [[Comic]]s. Seine berühmte, nuschelnde Quackstimme wurde im englischen Original von [[Clarence Nash]] gesprochen. Nach seinem Tod im Jahr 1985 übernahm [[Tony Anselmo]] diesen Job, er spricht ihn auch noch heute.&lt;br /&gt;
Donald Ducks bekannteste Verwandten sind seine Neffen [[Tick, Trick und Track]] sowie sein Onkel [[Dagobert Duck]]. Weiterhin ist er mit [[Daisy Duck]] verlobt und fährt den [[313]].&lt;br /&gt;
Nachts bekämpft er maskiert als [[Phantomias]] in [[Entenhausen]] die Kriminalität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehungsgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wiselittlehen7-1-.jpg|thumb|left|Eine der ersten Skizzen Donalds([http://www.disneyshorts.org Quelle])]]Aufgrund der gestiegenen Popularität von [[Micky Maus]] sah sich [[Walt Disney]] gezwungen, seinen bis dato größten Star &amp;quot;abzuschwächen&amp;quot;. Disney selbst sagte, dass Micky „niemanden in den Hintern treten“ könne, „ohne dass erboste Mütter wütende Briefe“ an Disney schreiben würden.&lt;br /&gt;
Deshalb entschied man sich in den [[Walt Disney Productions|Disney-Studios]] Micky mit einer Schar von frecheren und lustigeren Nebenfiguren zu umgeben.&lt;br /&gt;
Ab hier trennen sich die verschiedenen Geschichten um Donalds Schöpfung. Eine der populäreren besagt, dass [[Walt Disney]] selbst forderte, dass eine der Nebenfiguren eine Ente sein sollte, die Entwicklung an der Figur aber eingestellt wurde, weil man keine passende Stimme fand (aus dem selben Grund ließ man den Zwerg [[Seppl]] aus [[Schneewittchen und die sieben Zwerge]] stumm). &lt;br /&gt;
Als [[Walt Disney]] die verstellte Stimme &amp;quot;Mary&amp;quot; von [[Clarence Nash]] hörte, beschloss dieser sofort, dass Nash die Stimme der sprechenden Ente werden sollte.&lt;br /&gt;
Wie &#039;&#039;genau&#039;&#039; es dazu kam, dass Disney auf Nash aufmerksam wurde, ist eine weitere Frage, die man nur mit verschiedenen Legenden beantworten kann.&lt;br /&gt;
Mal heißt es, Disney hätte ihn im Radio gehört, ein anderes Mal stößt man in Disney-Fachliteratur über Aussagen, laut denen Nash auf Anraten seiner Freunde bei den [[Walt Disney Productions|Disney-Studios]] vorsprach, und [[Walt Disney]] die Stimme mehr oder weniger zufällig hörte, da er aus Versehen die Sprechanlage zum Büro des Direktors [[Wilfred Jackson]] betätigte. &lt;br /&gt;
Eine andere Version dieser Legende besagt, dass Jackson die Anlage &#039;&#039;absichtlich&#039;&#039; betätigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesichert dagegen ist der Fakt, dass [[Art Babbitt]] und [[Dick Huemer]] sowie [[Albert Hurter]] Donald für seinen ersten Auftritt in der [[Silly Symphony]] &#039;&#039;[[The Wise Little Hen]]&#039;&#039; (&#039;&#039;Die kluge kleine Henne&#039;&#039;) gestaltet haben. &lt;br /&gt;
Auch wenn seine Rolle in diesem Kurzfilm eher klein war, hatte er genügend Aufmerksamkeit erreicht, so dass er die Feuerprobe bestand und noch im selben Jahr gemeinsam mit [[Micky Maus]], [[Klara Kluck]], [[Goofy]], [[Klarabella Kuh]] und [[Rudi Ross]] in [[Orphan´s Benefit]] auftreten durfte. Dort wurde ihm bereits eine erstmalige größere Rolle zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Donald in den Cartoons==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Erstauftritt (1934)===&lt;br /&gt;
[[Bild:Donald19.jpg|thumb|right|Donald bei seinem ersten Auftritt(© Disney)]]Im Jahre 1934 kam die [[Silly Symphony]] &amp;quot;[[The Wise Little Hen]]&amp;quot; in die amerikanischen Kinos, die Regie dieses Cartoons führte [[Wilfred Jackson]]. In diesem Kurzfilm trat Donald Duck zum allerersten Mal auf, allerdings hatte er dort nur eine kleine Rolle. Man sieht ihn zum allerersten Mal, wie er auf seinem kleinen, klapprigen Schiff fröhlich singt und tanzt, diese Vorliebe Donalds kommt auch noch in folgenden Cartoons zur Geltung. Als die kluge, kleine Henne den Enterich, aber um einen Gefallen bittet, täuscht Donald plötzlich Bauchschmerzen vor, auch solche Täuschungen und auch die Arbeitsverweigerung kommt bei ihm in späteren Kurzfilmen vor, so gibt er sich also schon am Anfang seiner großen Karriere als unverlässiger und etwas fragwürdiger Charakter zu erkennen. Dank seiner darauffolgenden Beliebtheit trat er nach seinem Debüt auch in den [[Liste aller Micky Maus Cartoons|Micky Maus-Cartoons]] auf, schließlich wurde er dank seiner unverwechselbaren Stimme, die ihm seit seinem ersten Cartoon der Synchronsprecher Clarence Nash lieh, ziemlich schnell zu einer prominenten Ente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die frühen Jahre (1935-1937)===&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit [[Micky]], [[Pluto]] und [[Goofy]] fungierte Donald zu Beginn seiner Kariere als Co-Star in den [[Liste aller Micky Maus Cartoons|Micky-Cartoons]]. Der Erpel sorgte mit seinen Wutanfällen und seiner Ungeduld für viele Missgeschicke und somit auch für die meisten Lacher in den Kurzfilmen. Das Trio Micky, Donald und Goofy übte in den Cartoons der Jahre 1935 bis 1937 gemeinsam zahlreiche Berufe aus, und wenn die drei nicht zusammen arbeiteten, dann störte Donald Micky in seiner Freizeit oder bei seiner Arbeit. &lt;br /&gt;
Das bekannteste Beispiel sollte der Kurzfilm &amp;quot;[[The Band Concert]]&amp;quot; von 1935 sein; in diesem ersten farbigen [[Liste aller Micky Maus Cartoons|Micky Maus-Cartoon]] versucht sich Micky als Dirigent, wird aber vom Eisverkäufer Donald ständig gestört, der aus dem Nichts unendlich viele Querflöten herbeizaubert und das Lied &#039;&#039;&amp;quot;Turkey in the Straw&amp;quot;&#039;&#039; anstimmt.&lt;br /&gt;
Durch diese Filme erlangte Donald eine ungeahnte Popularität, sodass das Publikum mehr Auftritte Donalds forderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Donald als neue Hauptfigur (1936-1941)===&lt;br /&gt;
[[Bild:Don donald.jpg|thumb|right|Kinoplakat zu &amp;quot;[[Don Donald]]&amp;quot;, 1937(© Disney)]]&lt;br /&gt;
Aufgrund der Wünsche vom Publikum entschied man sich bei Disney dazu, Donald Auftritte ohne Micky zu geben. Der erste Cartoon, indem Donald ohne der Begleitung von Micky Maus zu sehen war, hieß &amp;quot;[[Donald und Pluto]]&amp;quot; aus dem Jahre 1936. Dieser Kurzfilm gehörte aber, obwohl Micky nicht mitwirkte, zur Reihe der [[Liste aller Micky Maus Cartoons|Micky Maus-Cartoons]]. &lt;br /&gt;
Donald bekam in diesem Cartoon zudem auch ein neues Design, welches ihn &amp;quot;niedlicher&amp;quot; und sympathischer erscheinen lies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im nächsten Jahr, 1937, startete die neue Serie der &amp;quot;[[Liste aller Donald Duck Cartoons|Donald Duck Cartoons]]&amp;quot; mit dem Cartoon &amp;quot;[[Don Donald]]&amp;quot;. Dieser Kurzfilm beinhaltet unteranderem den ersten Auftritt von [[Daisy Duck]], die hier noch als &#039;&#039;&amp;quot;Donna Duck&amp;quot;&#039;&#039; vorgestellt wird. Zu der neuen Disney-Serie, die, nachdem die Produktion der Silly Symphonies im Jahr 1939 endgültig eingestellt wurde, das meiste Geld für die Studios brachte, gehört auch der Kurzfilm &amp;quot;[[Modern Inventions]]&amp;quot;, dem ersten Cartoon, an dessen Story der spätere Comic-Zeichner [[Carl Barks]] mitarbeitete.&lt;br /&gt;
Donald musste in seinen ersten eigenen Filmen hauptsächlich gegen die Tücken der Technik kämpfen und gegen aufmüpfige Tiere (wie etwa in dem Cartoon &amp;quot;[[Donald´s Ostrich]]&amp;quot; ebenfalls von 1937).&lt;br /&gt;
Ein ebenfalls wichtiges Element waren Donalds weiterhin ausschweifenden Wutausbrüche.&lt;br /&gt;
Bereits 1938 bekam Donald dann mit seinen Neffen [[Tick, Trick und Track]] neue, regelmäßige &amp;quot;Widersacher&amp;quot;. In diesen Cartoon, der &amp;quot;[[Kurzbesuch bei Onkel Donald]]&amp;quot; heißt und wie schon erwähnt 1938 veröffentlicht wurde, werden Donald seine Neffen eigentlich nur zu einem Kurzbesuch vorbei geschickt, doch wie man den parallel dazu veröffentlichten Comicstrip vom Comic-Zeichner [[Al Taliaferro]] entnehmen konnte, blieben die Neffen einfach für immer bei ihrem Onkel. Auch in den Cartoons traten sie ab dem Kurzfilm &amp;quot;[[Good Scouts]]&amp;quot; von 1938 immer wieder auf.&lt;br /&gt;
In den Jahren 1938 bis 1941, also bevor der zweite Weltkrieg in Amerika begann, erschienen immer mehr neue [[Donald-Cartoons]], dafür aber immer weniger mit [[Micky Maus]]. &lt;br /&gt;
Grund dafür war, dass die Trickfilm-Zeichner die Arbeit mit Donald als wesentlich einfacher empfanden. Sein Charakter sei flexibler und es sei einfacher, neue Geschichten für ihn zu schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Die Kriegsjahre (1941-1945) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Donald Krieg.jpg|thumb|right|Mit diesem Bild fingen Donalds &amp;quot;Kriegsfilme&amp;quot; an (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Hauptartikel: [[Die Disney-Studios im Krieg]]&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kriegseintritt der USA im Jahr 1941 veränderte sich die Situation im Studio drastisch, und auch die Themen der Cartoons änderten sich. Donald selbst ließ sich durch Werbung für die Army beeinflussen und trat dieser sogar im Kurzfilm &amp;quot;[[Donald Gets Drafted]]&amp;quot; von 1942 bei. In diesem Cartoon wird auch Donalds zweiter Vorname, &#039;&#039;&#039;Fauntleroy&#039;&#039;&#039;,erstmals enthüllt. Fauntleroy ist wohl eine Anspielung auf die von Donald bevorzugte Seemannskleidung, denn die Seemannsmützen, die Donald beinahe immer trägt, werden so genannt.&lt;br /&gt;
In den Nachfolgecartoons von &amp;quot;[[Donald Gets Drafted]]&amp;quot; erlebt Donald, wie immer leicht übertrieben, die typischen Probleme der Soldaten. So bekommt er Ärger mit Sergeant [[Kater Karlo]], träumt davon in die Fliegerstaffel aufgenommen zu werden oder soll als Ein-Mann-Kommando den Feind infiltrieren.&lt;br /&gt;
Besondere Erwähnung verdienen zudem noch drei Propaganda-Filme mit Donald in der Hauptrolle. Der von dem Finanzministerium in Auftrag gegebene Film [[The New Spirit]] sollte den US-Bürgern zeigen, weshalb es wichtig ist, rechtzeitig seine Steuern zu bezahlen, in diesem Film läuft Donald von Los Angeles nach Washington, um dort persönlich seine Steuern zu bezahlen. Der Film war ein großer Erfolg und viele US-Bürger gaben an, dass sie aufgrund dieses Filmes rechtzeitig ihre Steuern bezahlt haben. &lt;br /&gt;
Außerdem bekam der Film eine Oscar-Nominierung in der Kategorie der besten Dokumentarfilme und eine Fortsetzung ([[The Spirit of &#039;43]]). [[Bild:Oscarwinner.jpg|thumb|left|Donald in [[Der Fuehrers Face]], 1943 (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Der für viele beste, aber zugleich auch ungewöhnlichste Donald-Cartoon stammt ebenfalls aus den Kriegsjahren: Im Anti-Nazi-Propaganda-Film &amp;quot;[[Der Fuehrers Face]]&amp;quot; von 1943 zeigt Donald, wie er in Nazi-Deutschland der irrsinnigen Ideologie des Nazi-Regimes ausgeliefert ist und u.a. in einer Munitionsfabrik arbeiten muss.&lt;br /&gt;
Dieser Cartoon erhielt als einziger Donald-Cartoon den Oscar für den besten animierten Kurzfilm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donald bekam zudem noch die Hauptrolle in den beiden Spielfilmen &amp;quot;[[Saludos Amigos]]&amp;quot; und &amp;quot;[[Drei Caballeros]]&amp;quot;, zwei abendfüllende Zeichentrickfilme die in Lateinamerika spielen und Ergebnis einer &amp;quot;Good-Will-Tour&amp;quot; sind, die [[Walt Disney]] im Auftrag des Koordinators für interamerikanische Beziehungen machte. Beide Filme wurden unerwartet große Erfolge, vorallem in den südamerikanischen Staaten, die auch in den Jahren 1941 bis 1944 von Walt Disney und seinem Team besucht worden sind, dazu gehören Chile, Argentinien, Brasilien, Peru und Mexico. &amp;quot;Saludos Amigos&amp;quot; wurde im Februar 1943 in den USA veröffentlicht und &amp;quot;Drei Caballeros&amp;quot; wurde im Februar 1945 in den amerikanischen Kinos gezeigt.[[Bild:Die drei Caballeros.jpeg|thumb|right|Die [[Drei Caballeros]] (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Micky Maus]] weiter an Popularität verlor, äußerte sich Donalds gestiegene Beliebtheit auch darin, dass er die meist gefragte Figur der Soldaten war. Hunderte von Soldaten baten die Studios darum ein Logo für ihre Einheit zu zeichnen, wobei Donald am meisten &amp;quot;bestellt&amp;quot; wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Kinoheldentaten während des 2. Weltkrieges wurde Donald Duck zu seinem 50. Geburtstag am 9. Juni 1984 zum &#039;&#039;Sergant&#039;&#039; ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegsanimation (1946-1962)===&lt;br /&gt;
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde Donald erneut neu designt, er wurde etwas größer gezeichnet. Dafür wurden aber seine Widersacher kleiner und einfallslose; Donald wurde immer häufiger das Opfer seiner Neffen und seine Problemen mit Vertretern der Tierwelt wurden dadurch verstärkt, dass er nun auch Bekanntschaft mit den neuen Figuren [[Chip und Chap]] machte, die ihn immer öfter quälen. Zudem wurden eine freche Biene und ein Ameisenstamm eingeführt, die Donald mehrfach in seiner Ruhe störten. Zur Abwechslung bekam Donald in einigen Filmen auch mit dem Bären [[Humprey]] zu tun, der sich gerne an Donalds Picknick vergreift. Ein anderer großer Widersacher ist ein Berglöwe, der in einigen Cartoons auftrat.&lt;br /&gt;
Aber es gab auch Cartoons, in denen Donald nicht von Tieren geplagt wurde und die dadurch wesentlich abwechslungsreicher erscheinen. Disney-Historiker [[Leonard Maltin]] lobt in seinem Werk [[The Disney Films]] zum Beispiel den Cartoon &amp;quot;[[Donald´s Dilemma]]&amp;quot; von 1947, in welchem der schnatternde Erpel dank einem Zufall zu einem weltberühmten Sänger wird. Ein weiterer empfehlenswerter Cartoon aus dieser Ära ist der Kurzfilm &amp;quot;[[Donald&#039;s Diary]]&amp;quot; aus dem Jahr 1954.&lt;br /&gt;
Da die Produktion von kurzen Trickfilmen immer unrentabler wurde, endete in den 1950er Jahren nach und nach die Ära der &amp;quot;Classic Cartoons&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Während [[Micky]] bereits 1953 seinen letzten Auftritt auf der Kinoleinwand hatte, durfte Donald noch bis 1956 regelmäßig in den Cartoons auftreten. Noch bis 1962 wurden in unregelmäßigen Abständen längere Kurzfilme, die teilweise auch als animierte Lehrfilme durchgehen könnten, fürs Kino produziert. Einer dieser &amp;quot;langen Cartoons&amp;quot; ist zum Beispiel &amp;quot;[[Donald im Land der Mathemagie]]&amp;quot; von 1958.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem bekam Donald 1948 in dem Spielfilm &amp;quot;[[Musik, Tanz und Rhythmus]]&amp;quot; eine Hauptrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach dem Ende der &amp;quot;Classic Cartoons&amp;quot; (1956-1966)===&lt;br /&gt;
Während seine Auftritte im Kino innerhalb der späten 1950er Jahre immer seltener wurden, setzte man Donald dafür in den Disney TV-Shows ein. In &amp;quot;[[Disneyland (Show)|Disneyland]]&amp;quot;, &amp;quot;[[Walt Disney presents]]&amp;quot; und später in &amp;quot;[[The Wonderful World of Walt Disney in Color]]&amp;quot; trat er regelmäßig mit [[Walt Disney]] auf und moderierte mit ihm gemeinsam das Programm, welches oft aus alten Kurzfilmen der 1940er Jahre bestand. Außerdem widmete man ihm mehrere Folgen, in denen altes Cartoon-Material gemeinsam mit neuer Animation verbunden wurde und neue Geschichten erzählte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am bekanntesten sind die Programme &amp;quot;[[Your Host, Donald Duck]]&amp;quot; und &amp;quot;[[This is your Life, Donald Duck]]&amp;quot;, ein weiteres berühmtes Beispiel ist der Fernsehfilm &amp;quot;[[A Day in the Life of Donald Duck]]&amp;quot;, der 1956 innerhalb der Serie &amp;quot;Disneyland&amp;quot; gezeigt wurde.&lt;br /&gt;
Außerdem war Donald fester Bestandteil der täglichen Kindersendung &amp;quot;[[Mickey Mouse Club]]&amp;quot;. Im Vorspann der Sendung versuchte Donald stets sich selbst in Szene zu setzen, indem er während dem Titelsong auf die Frage &amp;quot;Who is the Leader of our Club?&amp;quot; frech &amp;quot;Donald Duck&amp;quot; und nicht, wie alle anderen, &amp;quot;Mickey Mouse&amp;quot; antwortete.&lt;br /&gt;
Außerdem zeigte jede Folge ein neues Missgeschick Donalds beim Versuch den &amp;quot;Mickey Mouse Club&amp;quot;-Gong zu schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die letzten Cartoons und Donald im modernen Fernsehen (1983-Heute)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit Dauerkonkurrent [[Micky]], Comicfigur [[Dagobert Duck|Onkel Dagobert]] und zahlreichen anderen Disneystars trat Donald 1983 in [[Mickys Weihnachtsgeschichte]] auf, der beliebten und erfolgreichen Neuerzählung des Charles Dickens Klassikers &#039;&#039;Eine Weihnachtsgeschichte&#039;&#039;. Dies war der letzte Cartoon, in dem [[Clarence Nash]] der Ente seine Stimme lieh.&lt;br /&gt;
1987 schaffte Donald es zu einigen Kurzauftritten in einer Farbfernsehserie; in &amp;quot;[[Duck Tales]]&amp;quot; wurden Abenteuer der Familie Duck nacherzählt. Allerdings nur selten mit Donald, sondern hauptsächlich mit Onkel Dagobert, den es erst seit 20 Jahren als Zeichentrickfigur gab. Aus Angst, Donald könne allen anderen Figuren die Schau stehlen, schrieb man Donald aus den meisten Geschichten der neuen Serie heraus. Seit Donalds ersten Auftritten in &amp;quot;Duck Tales&amp;quot; wurde er von dem ursprünglichen Trickfilmzeichner [[Tony Anselmo]] gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits ein Jahr später konnte man den wütenden Erpel erneut auf der Leinwand sehen;  in dem Spielfilm &amp;quot;[[Falsches Spiel mit Roger Rabbit]]&amp;quot; aus dem Jahr 1988 kämpfte er gegen einen anderen Cartoonerpel, nämlich Daffy Duck. Dies war das erste und einzige Mal, dass diese beiden Figuren zusammen auftraten, denn sie stammten aus unterschiedlichen Produktionsgesellschaften. Außerdem war es für Donald das erste Mal seit 1948, als er im Film &amp;quot;[[Musik, Tanz und Rhythmus|Melody Time]]&amp;quot; auftrat, dass er in einem Spielfilm mitwirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 versuchte sich [[Micky Maus]] erneut an einem Literaturklassiker; &amp;quot;[[Der Prinz und der Bettelknabe]]&amp;quot; war ein erneuter langer Cartoon, mit dem die [[Walt Disney Pictures|Disney Studios]] ihre Zeichner trainierte und die Cartoontradition wiederbeleben wollte. Donald fand sich hier erneut in einer Nebenrolle wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Quack Pack Donald TV.JPG|thumb|left|Erst 1996 bekam Donald erstmals eine Hauptrolle im Farbfernsehen. (© Disney)]]Dies hat sich 1996 geändert, als er in der Serie &amp;quot;[[Quack Pack]]&amp;quot; moderne Abenteuer in einem modernen Umfeld erleben durfte, und zwar als Hauptfigur.&lt;br /&gt;
Seitdem ist Donald mit [[Micky]] und [[Goofy]] in jeder nächsteren gemeinsamen Fernsehserie, die nach 1996 produziert wurde, gleichberechtigt und bekam sogar als erster Gehilfe von Noah einen wichtigen Part im Spielfilm &amp;quot;[[Fantasia 2000]]&amp;quot;, indem auch Micky endlich wieder auf der Kino-Leinwand auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem erschienen drei [[DTV]]s mit Donald, in denen er stets mit Micky und Goofy auftrat. Zwei der Filme schildern Erlebnisse zur Weihnachtszeit (&amp;quot;[[Mickys fröhliche Weihnachten]]&amp;quot;, 1998 und &amp;quot;Mickys turbelente Weihnachten&amp;quot;, 2004 (Hier sieht man zum ersten Mal einen computer-animierten Donald)), der dritte Video-Film dagegen zeigte ebenfalls 2004 das Trio im klassischen 2D-animierten Cartoonstil und in gemeinsamen Abenteuern. Genau genommen: Micky, Donald und Goofy traten in [[Micky, Donald, Goofy: Die drei Musketiere|Die drei Musketiere]] als unzertrennliche, königliche Leibwache auf. Donald hatte außerdem Auftritte in den Serien &amp;quot;[[Neue Micky Maus Geschichten]]&amp;quot; (1998-1999), &amp;quot;[[Mickys Clubhaus]]&amp;quot; (2001-2004) und seit 2006 in der CGI-animierten Serie &amp;quot;[[Micky Maus Wunderhaus]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Donald in den Comics==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Comic-Strips===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Donalds Debüt und Gastauftritte in Gottfredsons Micky Maus-Strips====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Comic-Debüt gab Donald am 16.9.1934 innerhalb der [[Silly Symphony]]-Sonntagsseiten, als der erste von vierzehn Teilen des Strips [[The Wise Little Hen]] erschien, der keine Adaption des gleichnamigen Kurzfilms war, sondern dessen Protagonisten in zwei neuen kurzen Abenteuern präsentierte. Verantwortlich für diese Umsetzung, die bis zum 16.12.1934 lief, waren Zeichner [[Al Taliaferro]] und Texter [[Ted Osborne]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen nächsten Comic-Auftritt hatte Donald auf der Sonntagsseite vom 10.2.1935 innerhalb eines [[Micky Maus]]-Gags von [[Floyd Gottfredson]]. Bereits einen Sonntag später, ab dem 17. Februar, löste er an selber Stelle mit Micky &amp;quot;The Case of the Vanishing Coats&amp;quot;, wobei er fast gleichberechtigt neben dem Hauptdarsteller agieren durfte. In den Tagesstrips sah man den Enterich erstmals im März 1935 im Gottfredson-Klassiker &amp;quot;Editor-in-grief&amp;quot;: hier wurde Donald als Zeitungsjunge des Micky-Blatts vergleichsweise isoliert vom Hauptgeschehen eingesetzt, wobei die kunstvolle Verteilung seiner kürzeren Auftritte über die gesamte Geschichte seine Rolle größer wirken ließ, als sie tatsächlich war. Nach einem Cameo im letzten Panel von &amp;quot;Race for Riches&amp;quot;, einem effektiven Kurzauftritt auf dem Höhepunkt von &amp;quot;Oscar the Ostrich&amp;quot; sowie einigen weiteren Einsätzen in Sonntagsseiten-Gags hatte Donald in der zweiten Jahreshälfte 1936 seinen neben &amp;quot;Vanishing Coats&amp;quot; größten Gottfredson-Auftritt in &amp;quot;The Seven Ghosts&amp;quot;, wo er sich im Trio mit Micky und [[Goofy]] als Ghostbuster betätigte. Nach diesem vorerst letzten gemeinsamen Abenteuer von Maus und Ente, in dem Donald sich als angstbebender Klotz am Beine Mickys nach Kräften blamierte, musste unser Held nun noch ein paar Jahre warten, bis das große Abenteuer wieder bei ihm anklopfte und ihn schließlich zu einem echten Helden formte, der der Gefahr zunehmend stoisch ins Auge blickte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Taliaferro, die Silly Symphonies und Tick, Trick und Track====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich Donald nicht nur beim Kinopublikum, sondern auch bei den Zeitungslesern großer Beliebtheit erfreute, avancierte er ab dem 30.8.1936, also noch zu der Zeit, als er in den Tagesstrips mit Micky und Goofy den &amp;quot;Seven Ghosts&amp;quot; auf der Spur war, zur Hauptfigur der [[Silly Symphony]]-Sonntagsseiten (&amp;quot;Silly Symphony featuring Donald Duck&amp;quot;). Dort traf Donald weiterhin auf Charaktere des Maus-Universums - mit Ausnahme von Micky selbst. Obwohl die Figuren innerhalb der Symphonies in mehr oder minder regelmäßigen Abständen wechseln sollten, wurde die Reihe von Donald aufgrund dessen immer größer werdenden Popularität für außergewöhnlich lange Zeit in Beschlag genommen, nämlich bis zum 12.12.1937. Die Gags zeigten Donald in erster Linie als sorglosen Tagedieb, der anderen eine Grube gräbt, um dann meist selbst hineinzufallen. Wie zuvor schon Donalds Debütgeschichte wurden sie von [[Ted Osborne]] geschrieben und von [[Al Taliaferro]] gezeichnet, der selbst auch einige Gags beisteuerte. &lt;br /&gt;
[[Bild:Donald Head Taliaferro.jpg|thumb|right|Donald aus der Feder von [[Al Taliaferro]](© Disney)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taliaferro war auch derjenige, der sich dafür einsetzte, Donald Neffen an die Seite zu stellen. Um Micky zu übertreffen, sollte der Erpel einen Neffen mehr als die Maus haben. Vermutlich wurde der Zeichner durch die drei kleinen bösen Wölfe inspiriert, &amp;quot;Vorfahren&amp;quot; von [[Wölfchen]], die ihrem Onkel [[Ede Wolf]] im Jahr zuvor das Leben schwer gemacht hatten. Nach Absprache mit den Filmstudios bekam Donald auf der Silly Symphony-Sonntagsseite vom 17.10.1937 also unerwarteten Besuch von den Quälgeistern [[Tick, Trick und Track]], die ihn von heute auf morgen in eine verantwortungsvollere Rolle drängten und ein halbes Jahr später auch in den Cartoons auftauchten. Die Präsentation der Neffen stellte neben der späteren Einführung der Abenteuergeschichten den wohl radikalsten Einschnitt im Donald&#039;schen Universum dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Taliaferro und die Donald-Strips==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die [[Silly Symphonies]] von anderen Helden übernommen wurden, war die Zeit reif für den Donald Duck-Tagesstrip, der erstmals am 7.2.1938 erschien, wiederum gezeichnet von [[Charles Taliaferro|Taliaferro]], zunächst mit [[Homer Brightman]], dann mit [[Bob Karp]] als Texter. Mit Ausnahme eines einzigen Strips, in dem [[Klarabella Kuh|Klarabella]] ein Cameo hat, blieb das Maus-Universum hier außen vor. Ab dem 20.12.1939 gab es Donald auch wieder als farbige Sonntagsseite, die unabhängig von den Silly Symphonies erschien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den Cartoons legten die Zeitungsstrips den Schwerpunkt nicht auf Donald, den Wüterich, sondern eher auf Donald, den Unglücksvogel (was nicht heißen soll, dass die Cartoons auf sein Pech und die Comics auf seine Anfälle verzichteten). Sowohl Donalds Tagesstrips als auch seine Sonntagsseiten erschienen nicht in Fortsetzungen, sondern waren in sich abgeschlossene Gags. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner langen und fruchtbaren Zusammenarbeit verhalf das Team Taliaferro/Karp einer Reihe von Figuren zu ihren ersten Comic-Auftritten, darunter [[Bolivar]] (8. April 1938), [[Franz Gans]] (9. Mai 1938, ein Jahr vor seinem Filmdebüt), Donalds Auto &amp;quot;[[313]]&amp;quot; (1. Juli 1938, 3 x 13 = drei mal Unglück), [[Daisy Duck]] (4. November 1940) und die Taliaferro-Kreation [[Oma Duck]] (27. September 1943).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Strips nach Taliaferro====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach Taliaferros Tod erschienen weiterhin Donald-Zeitungscomics. Die neueren Strips jedoch sind seltener visuelle Gags, die Donalds Missgeschicke dokumentieren, sondern häufiger illustrierte Witze. Wiederkehrende Themen sind zum Beispiel Donalds stets misslingende Versuche, seinen Onkel [[Dagobert Duck]] zu einer Gehaltserhöhung zu überreden oder auch seine Probleme mit von [[Primus von Quack]] erfundenen Weckern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Comic-Hefte (USA)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Anfänge====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Heftform wurden in den Vereinigten Staaten zunächst ausschließlich die Zeitungsstrips nachgedruckt. Seine ersten Heft-Auftritte hatte Donald hier in den Nachdrucken der Gottfredson-Strips im [[Mickey Mouse Magazine]], das von 1935 bis 1940 erschien. Die Nummer 5 dieser Reihe aus dem Februar 1936 wurde von dem - zumindest im Bereich der Comics - ersten Donald-Titelbild überhaupt geziert. Das erste vollständig dem Erpel gewidmete Heft erschien im Februar 1940 innerhalb einer Reihe, aus der später die [[Four Color Comics]] hervorgingen. Es enthielt ausschließlich Donald-Tagesstrips und war schlicht &amp;quot;Walt Disney&#039;s Donald Duck&amp;quot; betitelt. [[Walt Disney&#039;s Comics and Stories]], eine Publikation, die später noch wichtig für Donald werden sollte, bot in den ersten 30 Ausgaben (1940-43) in punkto Donald ebenfalls lediglich die Strips, wobei hier auch Sonntagsseiten einbezogen wurden. &lt;br /&gt;
[[Bild:Donald duck finds pirate gold cover.jpg|thumb|right|Das Titelbild des ersten Donald Duck Comic-Heftes (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Für die neunte Ausgabe der Reihe [[Four Color Comics]] endlich, die im Gegensatz zu [[Walt Disney&#039;s Comics and Stories|WDC]] jeweils einem einzelnen Charakter (auch Non-Disney) gewidmet war, entstand erstmals eine Donald-Geschichte speziell für das Medium der Comic-Hefte: der 64-seitige Comic [[Donald Duck finds Pirate Gold]], der Donald zum ersten Mal auf große Fahrt schickte und ihm so zum Durchbruch im Abenteuer-Genre verhalf, wurde im August 1942 veröffentlicht. Die Story basierte auf der Handlung des nicht realisierten abendfüllenden Zeichentrickfilms [[Morgan&#039;s Ghost]] mit [[Micky Maus |Micky]], [[Goofy]] und Donald in den Hauptrollen. Die Idee, ein langes Abenteuer mit einer Disney-Figur in Heftform zu präsentieren, stammte von Disney-Redakteur [[Oscar Lebeck]], der auf Anraten von [[John Rose]] den Autor [[Bob Karp]] damit beauftragte, das Filmprojekt zu einem Donald-Comic umzuarbeiten. Das Skript wurde von [[Carl Barks]] und [[Jack Hannah]] zeichnerisch umgesetzt, wobei jeder der beiden 32 Seiten beisteuerte. [[Donald Duck finds Pirate Gold]] war nicht nur wichtig, um aus der Ente einen Abenteurer zu machen, sondern auch, weil hier eine der bedeutsamsten Comiczeichner-Karrieren ihren Anfang nahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Donald bei Barks====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Zehnseiter=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Reihe [[Walt Disney&#039;s Comics and Stories]] (kurz: &#039;&#039;WDC&#039;&#039;) schuf [[Carl Barks]] als Zeichner und Autor in Personalunion ab 1943 etliche lustige Zehnseiter, die Donalds Probleme im Alltag schilderten. Zu Beginn erinnerten sie mit ihren Themen und ihrer Dynamik noch stark an die Cartoons und zeigten Donald oft im Wettstreit mit [[Tick, Trick und Track]], beim Nachbarschaftskrieg oder im Clinch mit allerlei Getier, vom Herrenspecht bis zu hinterhältigen Wildpferden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War bei Taliaferro ein unerquickliches Ende der Erlebnisse des Erpels praktisch vorprogrammiert, konnte der Barks&#039;sche Donald mal verlieren, mal gewinnen. Dieser Umstand verlieh den Zehnseitern schon in der Anfangszeit sowohl größeren Realismus im Vergleich zu den Zeitungs-Strips als auch ein Element der Spannung, und mit der Zeit wurden auch die Themen vielfältiger. Ab 1946 machte Barks nicht nur verstärkt Gebrauch von Daisy, sondern griff nun auch regelmäßig das dankbare Thema von Donalds Missgeschicken in diversen Jobs auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&amp;quot;One-Shots&amp;quot;=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit an den Zehnseitern festigte Barks, angefangen mit [[Donald Duck and the Mummy&#039;s Ring]], das Genre der längeren Donald Duck-Abenteuergeschichten. Diese erschienen zumeist in den [[Four Color Comics]] und führten die Enten, abgesehen von den Weihnachtsgeschichten, mit schöner Regelmäßigkeit aus Entenhausen heraus. Hier erkundeten Donald und seine Neffen den Erdball und lüfteten das eine oder andere Mysterium der Weltgeschichte. Einige der Abenteuer beinhalteten das Motiv der Schatzsuche, andere handelten davon, dass ein oder mehrere Familienmitglieder in gefährliche Situationen gerieten und die restlichen Ducks zu Hilfe eilten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Ducks in der Gefahr zusammenstehen mussten, entwickelten sich Tick, Trick und Track nicht zuletzt deshalb von Donalds Gegenspielern zu dessen Verbündeten. Waren sie zu Taliaferros Zeiten noch schwer erziehbare Plagen, die ihren Onkel mit ihren Streichen zur Weißglut brachten (wobei Donald seinen Neffen gegenüber auch nicht stets der netteste war), entpuppten sie sich gerade in den langen Abenteuern oftmals als die eigentlichen Erwachsenen in einer Geschichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebräuche und Kulturen der Länder, die von den Ducks bereist wurden, recherchierte Barks mit Hilfe des Magazins &amp;quot;National Geographic&amp;quot; und schuf anhand der dortigen Abbildungen eine realistische Kulisse für die Comics. In &amp;quot;Mystery of the Swamp&amp;quot; ließ er die Ducks 1945 erstmals auf Phantasiewesen treffen, die in ihrem eigenen Mikrokosmos leben: eine Grundidee, die später zu einigen Klassikern führte. Die besten langen Geschichten aus der Zeit bis 1947 waren jedoch &amp;quot;The Terror of the River&amp;quot;, &amp;quot;Maharajah Donald&amp;quot; (aus den [[March of Comics]]-Giveaways) und vor allem &amp;quot;The Ghost of the Grotto&amp;quot;, wo erstmals wirkungsvoll das Pathos Einzug hielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Neue Figuren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Leichtfertig.jpg|thumb|right|Donald und seine Verwandten und Gegenspieler [[Dagobert Duck]] und [[Gustav Gans]] (© Disney/Ehapa)]]&lt;br /&gt;
Immer um Abwechslung bemüht, fügte Carl Barks den bereits bestehenden Figuren ab Ende 1947 schließlich eine Reihe neuer wiederkehrender Charaktere hinzu, die das Enten-Universum nicht nur ungemein bereicherten, sondern von Grund auf umkrempeln sollten. In den Zehnseitern waren dies vor allem [[Gustav Gans]] (1948), unerträgliches &amp;quot;Schoßkind des Glücks&amp;quot; und Nebenbuhler Donalds um die Gunst von Daisy, sowie der verrückte, liebenswerte, auf jeden Fall aber geniale Erfinder [[Daniel Düsentrieb]] (1952) samt [[Helferlein]] (1956). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Barks&#039;sche Schöpfung jedoch debütierte in &amp;quot;Christmas on Bear Mountain&amp;quot;, einer ansonsten eher durchschnittlichen langen Geschichte: Donalds Onkel [[Dagobert Duck]] (1947), der reichste Mann der Welt, dessen Lebensinhalt das liebe Geld ist. Da Dagobert dieses ständig zu vermehren suchte, hatte Barks nun endlich ein bequemes Motiv gefunden, die Enten auf Weltreisen zu schicken. Zudem inspirierte die Figur eine Reihe interessanter Gegenspieler, wie die [[Panzerknacker]] (1951), [[Mac Moneysac]] (1956) sowie [[Gundel Gaukeley]] (1962), die es auf Dagoberts [[Glückstaler]] (1953) abgesehen hatte. &lt;br /&gt;
[[Bild:Konkurentenstreit.jpg|thumb|left|Zwischen Gustav und Donald gibt es oft Streit (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Die zu vorbildlichen Charakteren herangereiften Tick, Trick und Track schließlich waren mittlerweile dem [[Fähnlein Fieselschweif]] (1951) beigetreten und halfen mit dessen Bibel, dem [[Das schlaue Buch|Schlauen Buch]] (1954), ihren Onkels mehr als einmal aus der Bredouille. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere von Barks geschaffene Figuren sind Nachbar [[Zacharias Zorngiebel|Zorngiebel]] (1943), Entenhausen-Gründer [[Emil Erpel]] (1952), Daisys Nichten [[Dicky, Dacky und Ducky]] (1953), die schöne [[Nelly]] (1953), Fähnlein-Hund [[Spurobold]] (1958), Dagoberts Rivale [[Klaas Klever]] (1961), die Sekretärin [[Rita Rührig|Fräulein Rührig]] (1962) und der [[Oberstwaldmeister]] (1971).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fazit=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Carl Barks]] machte Donald zu einer der wichtigsten Comic-Figuren überhaupt: er nahm den eindimensionalen Wüterich und Unglücksvogel der Cartoons und Zeitungsstrips aus seinem begrenzten Umfeld und wandelte ihn zu einem gefestigten, facettenreichen und sehr menschlichen Charakter innerhalb eines abwechslungsreichen, vielschichtigen Universums, auf dem seine Nachfolger aufbauen konnten. Die Ente war Mensch geworden: &amp;quot;&#039;&#039;Manchmal war er ein Schuft, aber oft auch ein wirklich guter Junge, und jederzeit eine Person mit Fehlern, so wie der Durchschnittsmensch.&#039;&#039;&amp;quot; ([[Carl Barks|Barks]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Empfohlene Primärliteratur=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zu finden u. a. in der Barks Library&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Maharajah Donald - Maharadscha für einen Tag (1947, beste der frühen Geschichten in der Kategorie &amp;quot;Tick, Trick und Track retten Donald&amp;quot;), (VÖ: [[Micky Maus präsentiert 11]])&lt;br /&gt;
*The Ghost of the Grotto - Der Geist der Grotte (1947, Meilenstein, möglicherweise Barks&#039; endgültiger Durchbruch, enthält sein erstes &amp;quot;Splash Panel&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*The Old Castle&#039;s Secret - Das Gespenst von Duckenburgh (1948, eher eine Abfolge von Gags als ein Abenteuer, aber sehr populär und atmosphärisch stark)&lt;br /&gt;
*Sheriff of Bullet Valley - Der Sheriff von Bullet Valley (1948, großer Klassiker mit dem möglicherweise bekanntesten Barks-Titelbild)&lt;br /&gt;
*Lost in the Andes - Im Land der viereckigen Eier (1949, großer Klassiker, Barks selbst erklärte diese Geschichte zu seiner &amp;quot;technisch perfektesten&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Voodoo Hoodoo - Wudu-Hudu-Zauber oder Ein Zombie geht durch die Stadt (1949, gelungener Mix aus Komödie, Exotik und Horror)&lt;br /&gt;
*Letter to Santa - Zu viele Weihnachtsmänner (1949, zweitbeste Barks&#039;sche Weihnachtsgeschichte, eines der beiden besten Abenteuer mit Dagobert als Gegenspieler)&lt;br /&gt;
*Luck of the North - Donald Duck auf Nordpolfahrt (1949, Donald gegen Gustav, mit klassischer Anfangssequenz)&lt;br /&gt;
*In Ancient Persia - Vor Neugier wird gewarnt (1950, neben &amp;quot;Grotte&amp;quot; die beste Horror-Geschichte von Barks, diesmal mit noch mehr Komik anstelle von Pathos)&lt;br /&gt;
*The Magic Hourglass - Die magische Sanduhr (1950, das andere beste Abenteuer mit Dagobert als Gegenspieler)&lt;br /&gt;
*Dangerous Disguise - Gefährliches Spiel (1951, Donald trifft auf &amp;quot;menschliche&amp;quot; Spione und die aufreizende Madame Triple-X)&lt;br /&gt;
*A Christmas for Shacktown - Weihnachten für Kummersdorf (1952, großer Klassiker, beste Barks&#039;sche Weihnachtsgeschichte)&lt;br /&gt;
*The Golden Helmet - Donald Duck und der Goldene Helm (1952, großer Klassiker, neben &amp;quot;Viereckige Eier&amp;quot; die gefeiertste lange Donald-Geschichte von Barks)&lt;br /&gt;
*The Gilded Man - Jagd nach der Roten Magenta (1952, Donald gegen Gustav, Briefmarkensammler und &amp;quot;El Dorado&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Forbidden Valley - Das verbotene Tal/Die Gurkenkrise (1957, exzellenter Nachzügler mit interessanter Fauna)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Donald nach Barks====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Donald vs. Dagobert=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Barks produzierte bis Mitte der 60er Jahre zwar noch die Donald-Zehnseiter, wandte sich jedoch in punkto Abenteuergeschichten ab 1953 seiner Kreation Onkel Dagobert zu. Bereits ab 1950 wurden die langen Comics mit Donald auch von anderen Zeichnern und Autoren gestaltet, von denen sie nun vollends übernommen wurden. Im November 1952, elf Jahre nach &amp;quot;Pirate Gold&amp;quot;, erhielt Donald in den USA endlich eine Heftreihe, die unter seinem Namen lief. Dagobert, von dem bereits drei lange Abenteuer in den [[Four Color Comics]] erschienen waren, erhielt wenig später ebenfalls eine eigene Reihe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Strobl &amp;amp; Co.=====&lt;br /&gt;
Nachdem sich für die Comic Books in den 40er Jahren nur sehr sporadisch andere Zeichner mit der Ente befasst hatten (vor allem [[Jack Hannah]], [[Al Taliaferro]] und [[Walt Kelly]]), bekam Barks in den frühen 50ern Unterstützung von einer ganzen Reihe weiterer DD-Zeichner. Neben [[Jack Bradbury]], [[Paul Murry]] und [[Tony Strobl]] (alle drei ab 1950) waren dies vor allem [[Riley Thomson]] (1950/51), [[Bob Moore]] (1950-53), [[Frank McSavage]] (1951), [[Dick Moores]] (1953-56) und [[Phil de Lara]] (1954-57). Alle diese Zeichner schufen auch längere Donald-Comics, aber ab Ende 1954 war es schließlich Strobl, der sich zum vorerst wichtigsten Barks-Nachfolger in diesem Genre entwickelte. Die häufigsten Szenaristen für die Abenteuer waren in den 50er und 60er Jahren [[Del Connell]], dessen Donald-Geschichten zum Großteil bis heute nicht identifiziert werden konnten, [[Carl Fallberg]], [[Bob Gregory]] (ab Ende 1958, auch als Zeichner aktiv) und [[Vic Lockman]] (vor allem in den 60ern). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die langen Donald-Geschichten aus der Post-Barks/Prä-Gladstone-Ära der US-amerikanischen Produktion ein eher unerforschtes Gebiet sind, seien hier die wichtigsten aufgezählt:&lt;br /&gt;
*Donald Duck in Panama (1953, Bradbury/?)&lt;br /&gt;
*White Christmas (1953, Bradbury/Connell, [[TGDD 3]])&lt;br /&gt;
*Safari From Komba Tomba - Safari nach Komba Tomba (1955, Strobl/?, drei Teile ab [[MM 19/56]])&lt;br /&gt;
*Secret Of Hondorica - Die Dokumente im Tropenwald (1956, Barks, [[TGDD 46]])&lt;br /&gt;
*The Secret Of The Glacier - Das Geheimnis des Gletschers (1957, Strobl/Fallberg, drei Teile ab [[MM 50/1960]])&lt;br /&gt;
*Forbidden Valley - Das verbotene Tal/Die Gurkenkrise (1957, Barks, [[TGDD 108]])&lt;br /&gt;
*One For The Whammy - Der Siegespokal (1959, Strobl/Gregory, [[TGDD 40]])&lt;br /&gt;
*The Fabulous Fiddlesticks - Die Meistergeige (1959, Strobl/Gregory, [[TGDD 41]])&lt;br /&gt;
*The Christmas Cha Cha - Ein poetisches Weihnachtsfest (1959, Barks/Gregory, [[TGDD 84]])&lt;br /&gt;
*Secret Of The Sargasso Sea - Das Geheimnis der Sargasso-See/Das Geheimnis der Saragossa-See (1960, Strobl/Gregory, [[TGDD 56]])&lt;br /&gt;
*Riverboat Shuffle - Abenteuer als Schiffsjungen (1960, Strobl/Gregory, [[TGDD 197]])&lt;br /&gt;
*The Incredible Golden Iceberg - Der goldene Eisberg (1965, Strobl/?, [[TGDD 63]])&lt;br /&gt;
*Og&#039;s Iron Bed - Die Bettstatt des Königs Og (1966, Strobl/Lockman, [[Die besten Comics aus Micky Maus 3]])&lt;br /&gt;
*Pawns of the Loup Garou - Irrungen und Wirrungen mit einem Werwolf (1968, Strobl/Barks, nur Neuversion von Jippes in [[Barks Library Special Donald Duck 26]])&lt;br /&gt;
*The Pirates of Ashcanistran (1974, Gregory)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freie Film-Adaptionen:&lt;br /&gt;
*Donald Duck In Mathmagic Land - Donald und die Mathemagie: Im Zauberland der Zahlen (1959, Strobl/Christensen, [[TGDD 101]])&lt;br /&gt;
*This Is Your Life, Donald Duck - So war mein Leben (1960, Strobl/Lockman, [[TGDD 131]])&lt;br /&gt;
*Donald and the Wheel - Die Geschichte des Rades (1961, Strobl/?, [[Mickyvision 1/1964]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die WDC-Zehnseiter wurden ab 1964 nur noch sporadisch von Barks gezeichnet, bis er sie 1966 ganz aufgab. Tony Strobl führte sie mit diversen Autoren bis Anfang 1969 fort, als sie durch Nachdrucke ersetzt wurden. Donalds Abenteuergeschichten wiederum waren schon seit den frühen 60er Jahren einem langsamen Siechtum ausgesetzt. Oft waren sie weder Fisch noch Fleisch, da sie selten die Länge von 14 Seiten überschritten. Diese Entwicklung mochte zum einen damit zusammenhängen, dass den Autoren die Ideen ausgingen, einem ohne Dagobert agierenden Donald das nötige Kleingeld für Weltreisen zu verschaffen, zum anderen aber auch mit einer zusätzlichen Arbeitsbelastung, der sich einige der wichtigeren US-amerikanischen Zeichner und Autoren jener Zeit aussetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====S-Code-Comics=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu ihrer Arbeit für Western Publishing produzierten sie, nicht zuletzt aufgrund der größeren Einträglichkeit, im Auftrag der Disney Studios ab 1962 eine große Zahl meist kürzerer Comics, die ausschließlich für den ausländischen Markt bestimmt waren. Unter diesen am sogenannten &amp;quot;S-Code&amp;quot; identifizierbaren Routine-Comics gab es durchaus auch längere Donald-Geschichten, auf die hier aber nicht näher eingegangen werden soll, da sie entweder längere Gag-Geschichten ohne Abenteuer-Flair oder aber (meistens) verkappte Dagobert-Abenteuer waren. Was Donald betrifft, so waren hier eher die kürzeren Geschichten von Interesse, vor allem die, in denen er erstmals auf einen bis dato unbekannten Vetter traf, mit dem zusammen er in den 70ern auch als Journalist beim Entenhausener Kurier tätig war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Weitere neue Figuren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zipfelbemützte Nervensäge [[Dussel Duck]], eine Kreation des Teams [[Al Hubbard|Hubbard]]/[[Dick Kinney|Kinney]], tauchte erstmals im Jahre 1964 auf. Die Debütgeschichte dieser US-amerikanischen Figur wurde zunächst in Europa und Australien sowie Brasilien veröffentlicht und erst sehr viel später in den USA nachgedruckt. Die erste Geschichte mit Dussel für den amerikanischen Markt, nämlich für die Heftreihe &amp;quot;Donald Duck&amp;quot;, zeichnete 1966 Tony Strobl. Der Wiener Gelehrte [[Primus von Quack]] (1961) und der Walfänger [[Moby Duck]] (1967) sind Figuren, die ursprünglich für das Fernsehen kreiert worden waren, wobei letzterer allerdings schon eineinhalb Jahre vor Erstausstrahlung seines einzigen TV-Films in den Comics auftrat. Beide Charaktere, deren Comic-Erstauftritte jeweils von Strobl gezeichnet wurden, hatten damals auch ihre eigenen Heftreihen. In einem WDC-Zehnseiter von Strobl/Lockman debütierte 1968 [[Doofy Duck]], eine Art Entenversion von [[Goofy]], der in den 70er Jahren ein Team mit Moby bilden sollte. [[Hugo Habicht]], der üble Erfinder, tauchte erstmals 1966 in einer für das &amp;quot;Uncle Scrooge&amp;quot;-Magazin produzierten Düsentrieb-Füllgeschichte von Bradbury/Lockman auf. Obwohl er gleichermaßen im Enten- wie im Maus-Universum Verwendung fand, ist er, wie alle anderen in diesem Abschnitt erwähnten Figuren, heute aus den amerikanischen Disney-Comics verschwunden. Der Vollständigkeit halber seien noch die [[Knackerknaben]] (1965) und Düsentriebs Neffe [[Dieter Düsentrieb|Dieter]] (1965, USA: 1966) erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Van Horn und Rosa=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 70er und 80er Jahren war das Genre der langen Donald-Geschichten in den USA praktisch ausgestorben - erwähnenswert ist aus diesem Zeitraum allenfalls &amp;quot;The Pirates of Ashcanistran&amp;quot; von [[Bob Gregory]] aus dem Jahre 1974. Erst ab 1988 erfuhr Donald, der Abenteurer, eine kleine Renaissance, zu der ihm seine heute wichtigsten amerikanischen Zeichner/Autoren [[William van Horn]] und [[Don Rosa]] verhalfen. Beide schufen für den neuen Verleger Gladstone neue Geschichten mit den Ducks und umgaben sie mit neuen Verwandten und Gegenspielern, die jedoch bislang von keinen anderen Zeichnern aufgegriffen wurden. Van Horn kümmert sich in erster Linie um die Donald-Zehnseiter, während Rosa sich vor allem seiner Lieblingsfigur [[Dagobert Duck]] widmet. Beide schufen aber auch einige lange Donald-Geschichten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Don Rosa:&lt;br /&gt;
*The Crocodile Collector - Auf der Suche nach dem heiligen Krokodil (1988, [[TGDD 155]])&lt;br /&gt;
*Return to Plain Awful - Zurück ins Land der viereckigen Eier (1989, [[TGDD Spezial 1]], verkappte Dagobert-Geschichte)&lt;br /&gt;
*The Duck Who Never Was - Kein Tag wie jeder andere (1994, [[60 Jahre Donald Duck]])&lt;br /&gt;
*The Lost Charts Of Columbus - Die Karten des Christoph Kolumbus (1995, [[TGDD 212]])&lt;br /&gt;
*The Once And Future Duck - Die Reise ins 6. Jahrhundert (1996, [[TGDD 218]]) &lt;br /&gt;
*The Three Caballeros Ride Again - Die drei Caballeros (2000, drei Teile ab [[MM 47/2000]]) &lt;br /&gt;
*The Magnificent Seven (Minus Four) Caballeros! - Die glorreichen sieben (minus vier) Caballeros (2005, drei Teile ab [[MM 6/2005]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
William van Horn:&lt;br /&gt;
*The Amazon Queen - Das Amulett der Amazonen (1990, mit [[John Lustig]], [[TGDD 181]]) &lt;br /&gt;
*A Tuft Luck Tale - Eine haarige Geschichte (1991, [[TGDD 185]]) &lt;br /&gt;
*The Black Moon - Der schwarze Mond (1993, [[TGDD 154]])&lt;br /&gt;
*The Hauntland Treasure - Der Sumpf des Grauens (1996, [[TGDD Spezial 5]])&lt;br /&gt;
*The Saphead Factor - Der Ruf des ewigen Eises (1997, zwei Teile ab [[MM 35/1997]])  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fazit=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufs Ganze gesehen steht die Anzahl der langen Donald-Abenteuer in keinem Verhältnis zu der Unzahl der langen Dagobert-Abenteuer, zumindest was die US-amerikanischen Enten-Comics betrifft. Während Donald von jeher der unbestrittene Star der kürzeren Geschichten war, muss er sich in den Abenteuergeschichten seit 1953 zumeist mit einer Nebenrolle hinter dem treibenden Motor [[Dagobert Duck]] begnügen. Dieses Dasein als Joker füllte er wechselweise als &amp;quot;Mann fürs Grobe&amp;quot;, als kritischer Gegenpol zu den Ansichten Dagoberts oder schlicht als &#039;&#039;comic relief&#039;&#039; aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Donald-Comics in Europa===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich den amerikanischen Comicheften bestanden die ersten europäischen Hefte hauptsächlich aus Nachdrucken der Zeitungsstrips, aber bereits in den 30er Jahren gab es die ersten Gehversuche europäischer Disney-Comics. Ab den 50er Jahren erreichten die Comics (zunächst in Italien) eine Qualität, die es qualitativ mit der US-Produktion aufnehmen konnte. Ab 1962 schuf auch der heute neben Disney Italia vorherrschende Egmont-Verlag (damals noch Gutenberghus) eigene Comics mit Donald. Während das Genre Disney-Comics in den USA heute praktisch tot ist, produzieren die italienischen und dänischen Studios nach wie vor mit Erfolg neue Geschichten um Donald und Co. Ähnlich wie Barks stellten auch die europäischen Autoren Donald kontinuierlich neue wiederkehrende Figuren zur Seite, ein Ende scheint nicht in Sicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====UK====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Großbritannien wurden wie in den USA anfangs noch die Zeitungsstrips von Taliaferro nachgedruckt. Da der Vorrat aus den USA jedoch schnell aufgebraucht war, musste man bald zur Eigenproduktion übergehen. So erschien am 15.5.1937 im [[Mickey Mouse Weekly]] Magazin der erste längere Comic überhaupt mit Donald als Hauptfigur, die 15-seitige Geschichte &amp;quot;Donald und Donna&amp;quot;, gezeichnet von [[William A. Ward]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Italien====&lt;br /&gt;
[[Bild:Paperino cover.jpg|thumb|right|Donald &amp;quot;Paperino&amp;quot; auf dem Cover seiner eigenen Publikation(© Disney)]]&lt;br /&gt;
Das italienische Magazin [[Topolino]] sorgte mit seiner wöchentlichen Erscheinungsweise schnell für ein Versiegen des amerikanischen Materials. Um dennoch die große Nachfrage nach neuen Geschichten zu stillen, wurden nach der Übernahme durch den Verlag [[Mondadori]] neue Geschichten produziert. Bald führte man ein zweites Heft ein, das nach Donald benannte Paperino giornale (aka Paperino e altre avventure), in dem am 30.12.1937 die erste längere italienische Donald-Eigenproduktion erschien. Die von [[Federico Pedrocchi]] geschriebene und gezeichnete 18-seitige Geschichte hieß &#039;&#039;Paolino Paperino e il mistero di Marte&#039;&#039; und wird als Donalds erste eigene Abenteuergeschichte angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich in Fahrt kamen die italienischen Disney-Comics ab 1949 [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wohl wichtigste italienische Neuerung Donald selbst betreffend ist die Erschaffung seines Alter Egos: Als [[Phantomias]] rächt er sich zunächst an seinen Verwandten und mausert sich schließlich zum ruhmreichen Beschützer der [[Entenhausen]]er Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Optik im Wandel der Jahre==&lt;br /&gt;
===Cartoons===&lt;br /&gt;
[[Bild:Donald Wandel.jpg|right|Donald im Laufe der Jahre (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Zu Beginn hatte Donald einen langen Schnabel und einen langen Hals, sein Gesicht und seine Augen waren kleiner als heute, seine Füße glichen eher Schwimmflossen, seine Arme Entenflügeln. Als der Erpel ab 1936 langsam zur Hauptfigur ausgebaut wurde, gab man ihm ein menschenähnlicheres Aussehen: er verlor seinen eher plumpen Körperbau, der Schnabel wurde kürzer, die Augen größer, die Arme verloren die Ähnlichkeit mit Flügeln, und Donald bekam eine kleinere Schuhgröße - lediglich der Matrosenanzug wurde kaum verändert. Die nächste Änderung erfolgte, als man Donalds weiße Matrosenmütze durch eine blaue ersetzte, die erstmals am 1.9.1939 bei der Uraufführung des Kurzfilms &amp;quot;The Autograph Hound&amp;quot; zu sehen war.[[Bild:Quack Pack Familie Duck.jpg|thumb|right|Donald und seine Neffen in [[Quack Pack]] (© Disney)]] Im Laufe der 40er Jahre änderte sich sein Aussehen kaum, wenn auch die Anzahl der Knöpfe auf seinem Anzug zwischen vier, zwei und gelegentlich überhaupt keinem variierte. Eine wirkliche Änderung gab es erst wieder Anfang der 50er, als man Donald größer machte. Im Zuge der &amp;quot;[[Limited Animation]]&amp;quot;-Filme rückte man allerdings bald wieder davon ab. In den Fernsehserien [[Duck Tales]] und [[Neue Micky Maus Geschichten]] trifft man heute auf einen für diese Serien spezifisch gestylten, moderneren Donald. Die Veränderungen in den letzten Jahrzehnten waren jedoch niemals so groß, als dass man ihn nicht wieder erkennen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist jedoch [[Quack Pack]], da in einigen Episoden dieser Serie der Matrosenanzug erstmals in Donalds Filmographie mit gelben Streifen und roter Fliege gezeigt wird - dieses Design kannte man sonst nur aus Comics, Merchandising und den Parks. Außerdem wurde in einer Folge suggeriert, Donalds Designveränderungen resultierten aus seinem Alterungsprozess: in einer Folge wird er durch ein Elixier verjüngt, das ihn wieder zum Teenager macht - als der er wie der Donald aus [[The Wise Little Hen]] aussieht. In Quack Pack erhält Donald zudem einen relativ abwechslungsreichen Fundus an Kleidung, wobei ein blaues Hawaiihemd mit roten Blumen am häufigsten genutzt wird. Die nur kurz gezeigte rote Fliege kehrt in [[Neue Micky Maus Geschichten]] zurück, wo sie wieder ein Matrosenhemd mit traditionell weißen Streifen ziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Mickys turbulente Weihnachtszeit]] und [[Micky Maus Wunderhaus]] sowie einer Folge der [[Neue Micky Maus Geschichten | Neuen Micky Maus Geschichten]] sieht man Donald zudem als dreidimensional animierte CGI-Figur, die jedoch nahe an dem Design ist, das man bei Donald aktuell am häufigsten sieht. Größter Unterschied ist die etwas gelblichere Farbe von Donalds Schnabel, Beinen und Füßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Comics===&lt;br /&gt;
====Frühe Optik====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der frühe Comic-Donald änderte sein Aussehen analog zum Cartoon-Donald. War er in der Comic-Adaption von &amp;quot;The Wise Little Hen&amp;quot; noch ganz Ente, entwickelte sich sein Äußeres in der Folge langsam weiter, bis er gegen Ende 1936 endlich auch seinen langen Schnabel verlor. Dies war sowohl in den &amp;quot;Silly Symphonies featuring Donald Duck&amp;quot; der Fall, als auch in dem zu der Zeit noch laufenden Micky-Fortsetzungsstrip &amp;quot;The Seven Ghosts&amp;quot;. Dort hatte sich Donald langschnabelig ins Geschehen gestürzt, sagte jedoch am Ende der Geschichte Micky aus kurzem Schnabel Adieu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Farben====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Donalds Matrosenhemd im Film generell blau dargestellt wird, ist es in den Comics schwarz. Bei Donalds frühen Comic-Auftritten innerhalb der farbigen Silly Symphonies und Mickys Sonntagsseiten hatte er noch das blaue Hemd, erst mit der Einführung seiner eigenen Tagesstrips kam es zur Änderung. Da die Dailies schwarz-weiß waren, tuschte man, um Donalds Äußerem mehr Kontrast zu geben, sein Hemd der Einfachheit halber schwarz, anstatt mit Folien umständlich einen bestimmten Grauton zu treffen, der das originale Blau imitiert hätte. Schon in seinen ersten beiden Strips war Donald in Schwarz gekleidet, erst im dritten jedoch, erschienen am 9.2.1938, trug er erstmals den nun ebenfalls schwarzen Matrosenanzug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich die neue &amp;quot;Farbe&amp;quot; bei den Lesern als die Norm einprägte, änderte man nichts daran, als die Comics bunt wurden. Lediglich in Italien erlaubte sich [[Giovan Battista Carpi]] in den 50er Jahren die Eigenart, in den dortigen abwechselnd bunten und schwarz-weißen Comics den Anzug nur alle zwei Seiten schwarz zu tuschen. Ansonsten sah man einen blau behemdeten Donald nur noch auf Titelbildern: hier wurde das Blau zum Standard, da diese Farbe an den Zeitungsständen besser geeignet ist, die Aufmerksamkeit des Käufers zu erregen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Donalds ehemals schwarze Fliege vom Hemd abheben zu können, wurde sie nun in den Dailies weiß. Ihre typische Farbe Rot erhielt sie erstmals in den Ende 1939 eingeführten farbigen Donald Duck-Sonntagsseiten. Dort trug Donald auch zum ersten Mal die blaue Mütze, die drei Monate zuvor in den Cartoons eingeführt worden war. Die weiße Mütze tauchte fortan nur noch gelegentlich auf Covern der 40er Jahre auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Barks und danach====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waren Mimik und Gestik des Erpels bei Taliaferro noch eher begrenzt gewesen, entwickelte er sich in den 40er Jahren unter der Obhut von Carl Barks zu einem visuell ungemein expressiven Charakter. Donald konnte die gesamte Gefühlspalette ausdrücken, anfangs noch karikaturhaft übersteigert, später auch nuancierter. In den späten 40ern wurden Donalds Schnabel und vor allem sein Hals verkürzt, nachdem Barks sie eine Weile recht lang gezeichnet hatte. Donalds Körper wurde runder, die zunächst typischen &amp;quot;Tortenstücke&amp;quot; in den Augen wurden kleiner und verschwanden in späteren Jahren fast vollständig. Den Matrosenanzug zierten ab Ende 1948 nur noch zwei statt vormals vier Knöpfe. Ab etwa 1950 hatte Donald bei Barks ein Aussehen, dass bis heute den Zeichnern mehr oder weniger zur Orientierung dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich seit den 50er Jahren unzählige verschiedene Comic-Künstler mit jeweils individuellem Zeichenstil Donald gewidmet haben, ist es schwierig, spätere allgemeingültige Entwicklungen in dessen Optik auszumachen. So gab es auch Einflüsse aus dem [[Manga]]. Auffällig ist jedoch, dass einige Zeichner heute einen eher nostalgischen Stil pflegen, indem sie einen Donald präsentieren, der stark dem von Barks aus den späten 40ern ähnelt. Ausgelöst wurde dieser Trend in den 70ern von [[Daan Jippes]] und [[Freddy Milton]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Donalds Lebensgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Donalds Persönlichkeit===&lt;br /&gt;
[[Bild:Wer-einmal-lügt.jpg|thumb|right|Donald wird hauptsächlich durch seinen Jähzorn charakterisiert(© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
Disney legte stets Wert darauf, dass die Charaktere nicht austauschbar sind, sondern eine Persönlichkeit haben. Donalds Persönlichkeit ist aus der Sicht der Disney-Künstler recht vielfältig, was dazu führte, dass Donald häufiger verwendet wird als beispielsweise [[Micky Maus]]. Häufig sprechen vor allem Donald-Fans davon, dass diese &amp;quot;Ente wie du und ich&amp;quot; die menschlichste aller Comicfiguren ist. Während [[Micky Maus]] als das &amp;quot;gute&amp;quot;, perfektionierte Alter Ego seines Schöpfers [[Walt Disney]] bezeichnet wird, sehen viele im nörgelnden, unzufriedenen und zugleich doch glücklichen Donald die menschliche, wahre und deshalb teils dunkle Seite von [[Walt Disney]].&lt;br /&gt;
Da Donald Duck wohl eine der meist verwendetesten Disneyfguren ist, gibt es natürlich auch große Differenzen zwischen den Cartoons und den Comics, zwischen einzelnen Künstlern und einzelnen Zeitabschnitten, in denen man ein bestimmtes Bild probagierte. Diese Aufzählung an Charaktereigenschaften soll jedoch das Gesamtbild Donalds zusammenfassen und kann somit nicht ganz wiederspruchsfrei sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ein-aufregendes-Agentenleben.jpg|thumb|left|An Selbstvertrauen fehlt es Donald nicht. (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
*Donald ist ein Choleriker: Er hat sein Temperament kaum unter Kontrolle und neigt zu heftigen Wutausbrüchen. Aufgrund seines Temperaments bricht Donald aber nicht nur in Wut aus, er führt auch teils schlimme Racheakte, wenn ihm etwas nicht passt. In [[Wet Paint]] zum Beispiel verfolgt er einen Vogel, der ihm beim Streichen des [[313]] stört mit einer Axt, um ihn zu töten (er verschont ihn aber am Ende). Oftmals rächt er sich an seinen Verwandten, indem er sie als [[Phantomias]] erpresst. Allerdings neigt er im bürgerlichen Leben auch häufig dazu, brutale Vergeltung zu üben, was vor allem [[Tick, Trick und Track|seine Neffen]], aber auch sein narzistischer Vetter [[Gustav Gans]] zu spüren bekommen. Mitunter muss dann auch sein despotischer [[Onkel Dagobert]] daran glauben - allerdings gibt er diesem gegenüber meistens eher klein bei und frisst seine Wut in sich hinein. Die Definition eines Cholerikers sagt aber auch aus, dass ein Choleriker furchtlos, willensstark und entschlossen ist. Zumindest die letzten beiden Punkte treffen auf Donald zu, Ideen die er sich in den Kopf gesetzt hat will er auch mit allen ihm möglichen Mitteln durchsetzen, er wird zum Fanatiker. Ob man Donald als mutig bezeichnen kann, ist eine weitaus problematischere Frage. Zwar gerät er in vielen Comics eher in Panik als etwa [[Dagobert Duck | Dagobert]] oder [[Tick, Trick und Track]], aber er reist durchs All, zum Mittelpunkt der Erde und erlebt zahlreiche andere gefährliche Situationen. Allerdings ist sein Mut oft auf Ahnungslosigkeit zurückzuführen, wäre also mehr als Leichtsinn zu bezeichnen. Hinzukommt, dass er sich nur sehr selten gegenüber seinem Onkel Dagobert wirklich durchsetzen kann, wenn es um pekuniäre Dinge jedweder Art geht. Wie furchtlos Donald wirklich ist, steht zur Diskussion.&lt;br /&gt;
[[Bild:Engel und teufel.JPG|right|Donalds gutes und schlechtes Ich in [[Donald´s Better Self]](© Disney)]] &lt;br /&gt;
[[Bild:Eine-heilsame-Erfahrung.jpg|thumb|right|Keinerlei Selbsteinschätzungsvermögen, der Mann... (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
*Donalds innere Stimmen führen oft Diskussionen gegeneinander, die regelmäßig in Kämpfe ausarten. Donalds innerer Teufel versucht Donald zu Faulheit, Racheakten und Unrecht zu überreden, während Donalds innerer Engel das Gegenteil versucht. Zum ersten Mal fanden Donalds innere Stimmen Verwendung in dem Cartoon [[Donald´s Better Self]], aber sie finden ihren Weg auch in einige Comics. Den &amp;quot;Besitz&amp;quot; innerer Stimmen hat Donald mit einigen Disneyfiguren, wie z.B. [[Pluto]] gemeinsam, ist jedoch für ihn besonders charakteristisch, da diese Methode der Darstellung innerer Handlung bei der Ente am häufigsten verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auch wenn Donald des öfteren bei Wettbewerben mit seinen Neffen und schummelt und teilweise sadistische Streiche ausheckt (Wofür er aber am Ende normalerweise die Rechnung kriegt), hat Donald einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, den er unter anderem als Polizist auslebt, oder indem er sich in &#039;&#039;Abenteuer im Regenwald&#039;&#039; ([[LTB 155]]) für den Umweltschutz einsetzt. In diesem Zusammenhang ist auch zu erwähnen, dass Donald (wenn er nicht gerade wütend ist) ein liebevoller Erpel ist, dem nichts wichtiger ist, als seine Freunde und Verwandten. Allein die Tatsache, dass er seine Neffen [[Tick, Trick und Track]] erzieht, obwohl er nicht dazu verpflichtet ist, zeugt von seinem guten Herz.[[Bild:That&#039;sDonaldVHS.jpg|thumb|right|Die Ente mit den über 1.000 Gesichtern (© Disney)]]&lt;br /&gt;
*Trotz einer geringen Allgemeinbildung (Was sich beim Rechnen und Geschäfteabwickeln in Bezug auf Eigenanteile gegenüber seinem Onkel Dagobert ausdrückt) ist Donald nicht dumm: Er erlernt schnell zahlreiche Berufe, die er aber aufgrund seines Charakters (Wutausbrüche, Ungeduld), seines Pechs, mitunter auch durch seine Verwandschaft, vor allem sein [[Onkel Dagobert]] oder seiner Bequemlichkeit (Donald verschläft regelmäßig) verliert. &lt;br /&gt;
In der erstaunlich großen Anzahl an Berufen, in denen sich Donald zunächst meistert, zeigt sich eine große stärke des Enterichs - seine Flexibilität. Vor allem [[Carl Barks]] schilderte Donald oft als &amp;quot;Meister seines Fachs&amp;quot; (z.B. in [[Der große Zerstörer]]). Außerdem beweist Donald in vielen [[Phantomias]]-Comics ein erstaunliches Kombiniervermögen (z.B.: [[Das mißbrauchte Geschenk]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Donald ist sehr schnell eifersüchtig. Dafür genügen schon sein Cousin Gustav oder sonst irgendwelche gutausehenden Männer, für die sich Daisy interessiert. Auch versucht er nicht selten, seine Rivalen oder Vorbilder an ihren Können zu überteffen bzw zu schlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Der-Reparierdoppler.jpg|thumb|right|Donalds Pech ist legendär (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
*Donald ist ein geborener Pechvogel. Die Gründe für Donalds häufiges Versagen sind dabei allerdings unterschiedlichster Natur. Sein Unglück wird zum einen von seinem Charakter hervorgerufen: Aufgrund seiner unkontrollierten Wutausbrüchen und seiner Eifersucht und/oder Ungeduld verliert Donald häufig die Kontrolle über die Situationen, in denen er sich befindet. Das widerum führt zu einigen Unglücken. Zugleich sind viele von Donalds Missgeschicken abergläubischer Natur: Donald rutsch auf Bananen aus, fällt durch Gullischächte und angelt alte Stiefel, weil Fortuna nunmal nicht auf seiner Seite steht. Diese zwei unterschiedlichen Gründe für Donalds Versagen zeugen jedoch nicht davon, dass Donald uneinheitlich geschildert wird: Donalds Charakter verdirbt eher Aufgaben, die er zu erledigen hat, seien sie beruflicher oder privater Natur. Sein sprichwörtliches Pech dagegen trifft ihn bei Alltagssituationen (etwa Spaziergänge) und bei Wettstreitereien mit Glückspilz [[Gustav Gans]]. Mitunter erweisen sich auch seine Neffen als Sendboten des Pechs, weil sie ihn gerne bei seinem Onkel ans Messer liefern, ihn letzten Endes dann eiskalt hängen lassen, oder sogar Sabotageakte durchführen, die ihn um sein Glück bringen. Sein Unglück, was unter Berücksichtigung der historischen Geschichten wie ein Familienfluch zu interpretieren ist, kann Donald nur schwer bekämpfen. Wenn es ihm gelingt, liegt es meistens an der Hilfe seiner Neffen (sofern es sich nicht um einen Kampf gegen seinen [[Onkel Dagobert]] handelt, da sie in diesem Fall für gewöhnlich Verrat begehen) oder daran, dass er in einer Sache besonders talentiert ist (etwa als [[Phantomias|Superheld]] oder als [[LTB 82|Fußballer]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Donalds gelegentlich aufkeimende Hab- und Geldgier ist wohl auf seinen verschwenderischen Lebensstil zurückzuführen. Allerdings spielt auch der Versuch einer Selbstbehauptung gegenüber dem Rest der Verwandschaft, besonders seinem despotischen Onkel und seinem narzistischen Vetter Gustav eine maßgebliche Rolle dabei. Wenn Donald etwas tut, was ihm wichtig ist, lässt er sich auch nicht von &amp;quot;Geldangelegenheiten&amp;quot; aufhalten. Dem Zufolge drehen sich auch viele Geschichten um seine - mehr oder weniger - andauernde Armut und Schuldknechtschaft gegenüber seinem Onkel Dagobert, die er ständig versucht, zu beenden, um nicht ständig zur Sklavenarbeit, die aber meißtens sehr gern von seinen Neffen gefördert wird, gepresst zu werden. Häufig versucht er es mit in seinen Augen revolutionären Geschäftsideen oder mit waghalsigen Schatzsuchen auf eigene Faust, die meißtens aber ihn in seine Ausgangsstellung stürzen lassen, sei es dadurch, dass seine Geschäftsidee ohne Skrupel von seinem Onkel unter den Nagel gerissen wird, und für Donald nichts als ein Haufen Ärger und Schulden übrig bleiben, oder dass er einem Sabotageakt seiner Neffen zum Opfer fällt, weil diese sich zwar der Wahrheit verpflichtet fühlen, aber nicht der Gerechtigkeit. Manchmal versucht Donald auch das Sparschwein seiner Neffen zu plündern, was diese aber meistens im Vorfeld erahnen und entsprechende Gegenmaßnahmen aufstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alter Egos und neue Lebensstandards ===&lt;br /&gt;
[[Bild:LTBEE8.jpg|thumb|right|Donalds bekanntestes Alter Ego ist der Superheld Phantomias. (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahre hat sich Donald eine stattliche Anzahl an Alter Egos aufgebaut, wobei die meisten dieser neuen Identitäten nur für in einem einzigen Comic oder Cartoon auftreten. In diesen Geschichten wird die gesamte Geschichte des Alter Egos gezeigt, von der Schöpfung dieser Identität (meistens durch eine fixe Idee Donalds) bis hin zu ihrem Ende, dass meistens aus der Erfolglosigkeit von Donald in seiner neuen Rolle resultiert. &lt;br /&gt;
Langlebigstes und berühmtestes Alter Ego von Donald ist [[Phantomias]], der zunächst als eigennütziger Rächer auftrat, der lediglich Donalds Interessen im Kopf hatte und dabei dessen Mitmenschen bestrafte oder schadete. Später setzte er sich auch für Dinge ein, die nicht nur in Donalds Interesse lagen, wie etwa Umweltschutz oder Wirtschaftskriminalität (häufig von [[Dagobert Duck | Donalds Onkel Dagobert]] oder dessen Konkurrent [[Klaas Klever]] ausgeführte Verbrechen). So entwickelte sich aus [[Phantomias]] schließlich ein echter Superheld, der auch mehrfach die Erde retten musste.&lt;br /&gt;
Ein weiteres, kurzzeitig populäres Alter Ego von Donald war [[Maui Mallard]], ein in der Südsee gestrandeter Privatdetektiv. Dieser wiederum hatte ebenfalls ein Alter Ego und verwandelte sich desöfteren in einen mystischen Ninja. &lt;br /&gt;
Die Häufigkeit, mit der sich Donald neue Identitäten ausdenkt lässt den geneigten Leser und Zuschauer vermuten, dass sich Donald in seiner gewöhnlichen Rolle, die ihm vom Alltag, seinem Umfeld, seinem Temperament und der gelegentlichen Arbeit aufgezwängt wird, nicht wohl fühlt und von ihr auf Dauer genervt ist. Da Donald, wie in den vorangegangenen Zeilen beschrieben, eine breit gefächerte Persönlichkeit hat und nur selten die Gelegenheit hat einige bestimmte Charakterzüge auszuleben, versucht er ihnen in alternativen Identitäten Erfüllung zu verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:MauiSupernes1.jpg|thumb|180px|left|Ein Alter Ego von Donald: Privatdetektiv und Ninja Maui Mallard (© Disney/Nintendo)]]&lt;br /&gt;
Vor allem sein Heldenmut, den er als Donald nur selten unter Beweis stellen kann, wird durch Rollen wie [[Phantomias]] zumindest ansatzweise befriedigt.&lt;br /&gt;
Aus ähnlichen Gründen kann man häufig erleben, dass Donald versucht seinen kompletten Lebensstil oder -standard zu verändern. Fast schon regelmäßig versucht sich Donald als Künstler, Filmstar oder Erfinder - manchmal sogar als Neureicher. Jede dieser Rollen wird von Donald intensiv verkörpert, so sehr, dass er sie nicht mit einem Alter Ego tarnt sondern als Ersatz für sein normales Leben nimmt. Dabei begnügt er sich jedoch nicht damit, einfach diesem Beruf nachzugehen (bzw. den Reichtum zu verwalten). Er stellt stattdessen seine sozialen Kontakte völlig auf den Kopf und auch sein Wohn- und Arbeitsumfeld sowie Kleidungsstil muss sich weitreichenden Veränderungen stellen.&lt;br /&gt;
Dies kann man als Folge davon sehen, dass sich die von Donald und seinem Umfeld unterdrückten Charakterzüge in Kombination mit seinem Temperament und Hang zur Übertreibung sämtlicher Kontrolle entziehen. Wie jeder andere inflationär ausgelebter Trend endet diese exzessive Veränderung von Donalds Lebensstandard sofort nach ihrem Höhepunkt und somit schneller, als sie begonnen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch stur (aber auch verzweifelt und um wirkliche und spürbare Annerkennung kämpfend) wie Donald ist, versucht er sich jedoch nach einer gewissen Zeit wieder in der selben Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere Alter Egos sind vor allem Agententätigkeiten. Zunächst wurde Donald von seinem Onkel Dagobert zum Schutz von dessen Vermögen als Agent des [[DGD|Duck&#039;schen Geheimdienstes]] (DGD) eingesetzt. Später wurde man mutiger und gestand Donald echte Heldenrollen zu: In [[LTB 290]] startete die Comicreihe um die [[O.M.A.|Organisation zur Bekämpfung von Monstern aller Art]] ([[O.M.A.]]) und ab [[LTB 384]] kam [[Agent DoppelDuck]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Donalds Geburt und Jugend===&lt;br /&gt;
Es ist bis heute unklar, wie und wo Donald zur Welt kam. Einer Hollywood-Legende nach schwebte er an einem 13. März in einer Schlammblase durch ein Fenster der Disney-Studios. Dem Zeichner [[Marco Rota]] zu Folge ist Donald ein Findelkind, das am 9. Juni 1934 dem Ei entsprang und zufällig von seinem eigenen [[Dagobert Duck|Onkel Dagobert]] und dessen Schwester [[Oma Duck]] auf einer Landstraße aufgegabelt wurde (siehe [[Alles Gute zum Geburtstag]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin ist ziemlich sicher, dass Donald einen großen Teil seiner Kindheit auf [[Oma Duck]]s Bauernhof verbrachte. Diese Theorie wird nicht nur in der oben erwähnten Rota-Story vertreten, sondern auch in dem lose auf dem TV-Film &amp;quot;[[This is your life, Donald Duck]]&amp;quot; basierenden Comic [[So war mein Leben]] von [[Tony Strobl]] sowie in den Werken des Zeichners [[Don Rosa]]. Letzterer ist der Ansicht, dass Donalds Eltern [[Degenhard Duck|Degenhard]] und [[Dortel Duck]] ihn und seine Zwillingsschwester [[Della Duck]] bei Oma unterbrachten. Seine dort verlebte Kindheit wird seit 1998 in den [[Donni Duck]]-Comics beleuchtet. Laut [[Johnny A. Grote]] in &#039;&#039;[[Der Stammbaum der Ducks]]&#039;&#039; hatte Donald noch einen Bruder namens Seppi, der aber durch die Heubodenluke fiel und dadurch eine geistige Behinderung bekam ([[WDC 49]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Donalds Grundschulzeit ([[LTB 8]]) künden eine Eselsmütze, ein zusammengeklebtes Rechenbuch und ein altes Zeugnis, das seine Neffen später einmal auf dem Dachboden fanden (&amp;quot;Betragen: 4! Anmerkung: Wird&#039;s im Leben nicht weit bringen!&amp;quot;). Schon damals unberechenbar, besuchte der Erpel anschließend das Gymnasium ([[So war mein Leben]]), wohl, um es allen mal richtig zu zeigen. Seine Zeit dort war allerdings vor allem geprägt durch das Aufstellen von Quatschrekorden wie Papierkorb- oder Tubastopfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile flügge geworden, verließ er den Bauernhof und verbrachte die letzten Tage seiner Jugend singend und tanzend auf einem Hausboot auf dem Lande, wie in seinem Comic-Debüt [[The Wise Little Hen]] geschildert. Dann wurde er des Faulenzerlebens überdrüssig - pekuniäre Erwägungen spielten wohl auch eine Rolle - und versuchte sich eine Zeitlang gemeinsam mit seinen Kindheitsfreunden (siehe [[So war mein Leben]]) [[Micky Maus]] und [[Goofy]] in den verschiedensten Berufen, z.B. als Zeitungsjunge für &amp;quot;The Daily War-Drum&amp;quot; oder als Geisterjäger (siehe [[Floyd Gottfredson|Gottfredson]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ließ sich in Entenhausen nieder, wo er eines Tages einen Brief von einer nahen Verwandten erhielt, die ihn bat, sich um seine drei Neffen zu kümmern. Laut [[Al Taliaferro|Taliaferro]] handelte es sich bei der Dame um Donalds Cousine Della, der spätere Kurzfilm machte daraus Schwester Dumbella, bei [[Don Rosa]] war sie als (Zwillings?)Schwester Della erstmals zu sehen. Trotz der Verantwortung, die Donald nun als Vormund von [[Tick, Trick und Track]] hatte, gelang es ihm auch weiterhin nicht, einer geregelten Tätigkeit nachzugehen, was ihn allerdings nicht daran hinderte, sich einen [[Bolivar|Bernhardiner]] und ein Auto (den [[313]]) zuzulegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schlusspunkt von Donalds wilden Jahren kann seine im Film [[Drei Caballeros]] dokumentierte, ohne die Neffen verbrachte Südamerikareise angesehen werden (siehe auch &amp;quot;Donald und die Liebe&amp;quot;). Nachdem er im Zweiten Weltkrieg seinem Vaterland gedient hatte, war der Enterich nun endgültig erwachsen. Ab diesem Zeitpunkt ist Donalds Lebenslauf eindeutiger dokumentiert (vor allem durch die Werke von [[Carl Barks]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Donald und die Liebe===&lt;br /&gt;
[[Bild:Daisy in love.jpg|thumb|left|[[Daisy Duck]] (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Donalds feste Freundin (und in vielen Geschichten auch Dauerverlobte) ist [[Daisy Duck]]. Sie trat in dem Cartoon [[Mr. Duck Steps Out]] in sein Leben, in dem kurioserweise auch [[Tick, Trick und Track]] ihrem Charme erlagen und heftig um sie warben. In wenig später erschienenen Zeitungsstrips wurde gezeigt, wie die beiden sich kennengelernt hatten, als Daisy eines Tages in Donalds Nachbarhaus eingezogen war. Die Rolle des ewigen Nebenbuhlers um Daisys Gunst sollte in den Comics Jahre später [[Gustav Gans]] zufallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donald hat im Laufe der Jahre jedoch auch zahlreiche andere Liebschaften gehabt. Noch vor Daisy war er während eines Mexikourlaubs von der heißblütigen [[Donna Duck]] entflammt (dokumentiert im Cartoon [[Don Donald]]). Anschließend ging er gemeinsam mit [[José Carioca]] und [[Panchito]] auf Damenfang in Lateinamerika (zu sehen im [[Walt Disney Meisterwerk]] [[Drei Caballeros]]). Selbst als er schon mit Daisy zusammen war, gelang es ihm nicht, seine Hormone unter Kontrolle zu bringen. Erwähnenswert ist eine sogar von seinen Neffen unterstützte (!) Strand-Affäre mit einer unbenannten Badenixe ([[WDC 33]]); eine hartnäckige Theorie besagt zudem, dass Donald ein Schäferstündchen mit Fräulein von Schwan ([[WDC 67]]) gehabt habe. Auch die außerirdische Prinzessin Ping ([[LTB 30]], [[US 65]]) verdrehte ihm den Kopf, und in unregelmäßigen Abständen packt Donald der Liebeskummer nach [[Prinzessin Marbella]]. Mehr als irgendwo sonst ließ Donald den Weiberhelden in den Strips [[Al Taliaferro|Al Taliaferros]] heraushängen. Dort (sowie in späteren brasilianischen Comicheften) sollte auch Donalds erste Liebe [[Donna Duck]] unvermittelt noch einmal auftauchen und seine Beziehung zu [[Daisy|Daisy Duck]] auf die Probe stellen. Zu dem Zeitpunkt war Donna allerdings schon mit [[Manuel Gonzales]] verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freundschaften===&lt;br /&gt;
Es ist schwierig eine allgemein gültige Aussage über Donalds Freundeskreis zu formulieren. In den Comics und Cartoons finden sich jedenfalls nur wenige wiederkehrende Freunde Donalds. Grund dafür könnte sein, dass die Geschichten entweder die Abenteuer der Ducks oder Donalds Kampf gegen Alltagsprobleme schildert, so dass seine Erlebnisse mit Freunden (zum Beispiel mit ihnen in eine Kneipe gehen) nicht interessant genug sind geschildert zu werden. Diese Theorie ist halbwegs sicher, denn das häufig genutzte Argument, Donald hätte aufgrund seines Charakters gar keine Freunde wird in mehreren Comics entkräftet: In &#039;&#039;Das Elixier der ewigen Jugend&#039;&#039; ([[LTB 194]]) zum Beispiel sagt Donald: &amp;quot;Freunde hab´ich viele, aber keine Freundinnen!&amp;quot;. Auch wird [[Bild:Donald und goofy.jpg|thumb|right|Donald und Goofy (© Disney)]]Donald öfters bei einem Fußballabend mit (nur einmal gezeigten) Freunden gesehen.&lt;br /&gt;
Eine gute Freundschaft verbindet Donald mit [[José Carioca]] und [[Panchito]], die allerdings in Brasilien beziehungsweise Mexiko leben, weshalb er sie sich nicht sonderlich häufig treffen kann. Wenn es aber der Fall ist, erleben sie [[Die drei Caballeros | wilde Abenteuer]], gehen auf [[Drei Caballeros | Reisen und &amp;quot;Weiberfang&amp;quot;]] oder versuchen sich in [[Mickys Clubhaus]] als Showact.&lt;br /&gt;
Donald ist außerdem mit [[Goofy]] befreundet, mit dem er auch ohne Micky die Welt bereist (siehe u.a. [[Crazy With The Heat]]). Möglicherweise versteht sich der Enterich deshalb gut mit den eher optimistischen Goofy, weil sich beide oft ungeschickt verhalten. Donalds Verhältnis zu seinem früheren Kollegen [[Micky]] ist da eher unklar. Es existiert zwar kein richtiger Hass zwischen ihnen, aber durchaus Konkurrenzkampf und es kommt öfters zu Streit. Allerdings ist Donald bei Mickys Geburtstagsfeiern anwesend (siehe [[LTB 318]] oder auch [[Mickey´s Birthday Party]]), was dann doch für eine Freundschaft spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Berufsleben===&lt;br /&gt;
[[Bild:LTBEE18.jpg|thumb|right|Das Cover der LTB Enten-Edition &amp;quot;Donald 1001 Jobs&amp;quot; (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
Donald hat in seinem Leben eine Unzahl von Berufen ausgeübt. Hier eine sehr unvollständige Liste: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuerwehrmann, Tierpfleger, Bademeister, Rettungsschwimmer, Museumsdiener, Glasermeister, Dorfschmied, Hühnerfarmer, Froschfarmer, Raketenschrottkehrer, Stationsvorsteher, Arbeiter im technischen Dienst des Wasserwerks, Hausmeister, Regenmacher, Straßenkehrer, Reinigungskraft im Nationalpark, Wurfbudenbetreiber, Ausfahrer für Bottichs Blecheimerfabrik, Pflanzendoktor, Landschaftsarchitekt, Gartenbaukünstler, Grenzpolizist, Schulpolizist, Verkehrspolizist, Installateur, Ausbilder des Amts für Entwicklungshilfe, Versicherungsvertreter, Vertreter von Dampforgeln, Wundermehl, Mini-Tonbandgeräten, Weihnachtskarten, antiken Schreibmaschinen und anderen Artikeln, Werbetexter, Lebende Schaufensterpuppe, Immobilienmakler, Briefträger, Landbriefträger, Hilfsbrieftaubenpostbote, Telegrammbote der Intertel, Testboxer für Maisbirnen, Rollmops-Eindoser, Oberkellner, Gastwirt des &amp;quot;Blutigen Butt&amp;quot;, Moteldirektor, Hoteldirektor, Kartoffelschalen-im-Abfalleimer-Feststampfer (vermutlich der absolute Tiefpunkt in Donalds Karriere), Liftboy, Sorgenmacher, Notschlosser, Sheriff von Bullet Valley, Kammerjäger, Schornsteinfeger, Kapitän in Sachen Import/Export, Tangfischer, Bergungsschiffer, Fährmann, Bootsverleiher, Spezial-Tiefseetaucher, Leuchtturmwärter, Fischzüchter, Tomatenzüchter, Autor des Schlagers &amp;quot;Der rührselige Cowboy&amp;quot;, Schauspieler, Stuntman, Pilot für die Perücken-Firma Glatznick &amp;amp; Co., Himmelsschreiber, Aushilfskraft der Bücherei, Lehrer, Geheimagent, Wissenschaftlich anerkannter Wünschelrutengänger, Chauffeur, Eistaxifahrer, Schlangenbeschwörer, Besitzer einer Fabrik für Flaumfederunterbetten, Detektiv, Kaufhausdetektiv, Nachtwächter, Geldeintreiber, Bäckermeister, Wachmann 4. Klasse der Küstenwache, Hundefänger, Erdnussverkäufer, Eis- und Popcornverkäufer, Reporter auf Knüllersuche, Schmetterlingsjäger, Bergschafzähler für das Forstamt, Gebäudereiniger, Fensterputzer, Flößer, Autor von &amp;quot;Hard Boiled&amp;quot;-Krimis, Transportunternehmer, Pop-Star (unter dem Namen &amp;quot;Donny-Donny, der tolle Typ mit dem irren Sound&amp;quot;), Haarkünstler, Besitzer eines Schönheitssalons, Glockendoktor, Kunstkritiker, Gewerbemäßiger Zerstörer, Milchmann, Profi-Fußballer beim FC Entenhausen, Brunnenbauer, Besitzer eines Pizza-Ladens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen diesen diversen Kurzzeit-Jobs, die oft mit einem Tritt in den Bürzel endeten, kam Donald immer mal wieder als Arbeiter in einer Margarinefabrik unter, wo er wechselweise als Laufbursche unterwegs war oder den Schaum aus dem Bottich schöpfte. In jüngerer Zeit wird er in den Entenhausener Margarinewerken auch verstärkt als Assistent an der Kleinstmengenverpackungsmaschine eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenher muss Donald oft unentgeltlich für seinen [[Dagobert Duck|Onkel Dagobert]] als Münzpolierer, Geldwender oder Lastesel auf dessen Expeditionen arbeiten, um seine Schuldenberge abzahlen zu können. Nicht vergessen werden soll auch Donalds mehrere Jahre andauernde Tätigkeit als Redakteur beim Entenhausener Kurier (siehe [[Tony Strobl]] und [[Donald Duck (Taschenbuch)|Donald Duck Taschenbuch]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Donald in seiner Karriere in vielen Berufen scheiterte, ist er keinesfalls unfähig. Regelmäßig bewies er sich als Meister seines Fachs, jedoch führten sein Temperament und ein fataler Hang zur Selbstüberschätzung immer wieder dazu, dass er trotz Talent kläglich scheitern musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bildergalerie: Donalds Jobs (alle Bilder © Egmont Ehapa) ====&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pech-auf-der-ganzen-Linie.jpg|150px]] || [[Bild:Der-größte-Knüller-aller-Zeiten.jpg|150px]] || [[Bild:Ein-blaublütiger-Rivale.jpg|250px]] || [[Bild:Der-betrügerische-Liebesberater.jpg|250px]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|als Verkehrspolizist || als angehender Reporter || als (falscher) Butler || als Blumenbote&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Bild:Der-unfreiwillige-Feuerwehrmann.jpg|150px]] || [[Bild:Der-Meisterdetektiv.jpg|150px]] || [[Bild:Wen-die-Muse-küsst.jpg|150px]] || [[Bild:Donaldus-der-vergessene-Erfinder.jpg|175px]] || [[Bild:Minnesängers-Freud-und-Leid.jpg|175px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|als Feuerwehrmann || als Privatdetektiv || als Schriftsteller || als Erfinder im antiken Rom || als Minnesänger im Mittelalter&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Bild:Donald-der-Superstürmer.jpg|175px]] || [[Bild:Machen-Kleider-glücklich.jpg|175px]] || [[Bild:Die-Geldfälscher-vom-Ahornwald.jpg|175px]] || [[Bild:Held-in-Badehosen.jpg|175px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|als Profi-Fußballer || als Unternehmer || als Pilot || als Würstchenverkäufer&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Bild:Sheriff-gesucht.jpg|300px]] || [[Bild:Auf-dem-Friedenspfad.jpg|175px]] || [[Bild:Der-schottische-Schlossgeist.jpg|175px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|als Sheriff || || als Führer in einem schottischen Schloss&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Bild:Grüne-Daumen.jpg|125px]] || [[Bild:LTB355.jpg|150px]] || [[Bild:LTB356.jpg|150px]] || [[Bild:Ltb359.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|als Gärtner || als Hundesitter (Cover)|| als Sheriff (Cover)|| als Spion (Cover)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Bild:Ltb361.jpg|150px]] || [[Bild:LTB363.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|als Ritter (Cover) || als Matrose (Cover)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hobbys ===&lt;br /&gt;
Ähnlich vielfältig wie seine Berufslaufbahn ist Donalds bisher angesammelte Liste von Steckenpferden. Neben beständigen Hobbys wie &amp;quot;Faulenzen&amp;quot;, &amp;quot;in der Hängematte liegen&amp;quot; und &amp;quot;Fernsehen&amp;quot; hat Donald auch diverse andere Freizeitgestaltungsmöglichkeiten für sich entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist Donald ein leidenschaftlicher Koch, dessen Gerichte in punkto Qualität (zumindest in den meisten italienischen Veröffentlichungen) innerhalb der Familie Duck nur von [[Oma Duck]] überflügelt werden. Am liebsten bäckt Donald für sich und seine Neffen Schmalzkringel, deren Duft regelmäißg [[Dagobert Duck|Onkel Dagobert]] anlockt. Dieser erschnorrt sich daraufhin zumeist ein ganzes Mittag- bzw. Abendessen von seinem Neffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des weiteren wurde Donald als talentierter Hausmusiker mit Hang zur Selbstinszenierung geschildert. In dem Bestreben, aus seinem Hobby einen Beruf zu machen, versuchte sich Donald hintereinander als Sänger, Basstubaspieler, Schlagzeuger und Ein-Mann-Orchester, um es an einer Orgel für Lokomotivpfeifen tatsächlich zu kurzzeitigem Ruhm zu bringen (WDC 165). Auch sein Schlager &amp;quot;[[Der rührselige Cowboy]]&amp;quot; wurde zu einem achtbaren Erfolg (WDC 137). Donalds breitgefächerter Musikgeschmack ist durch eine kurze Episode als Pop-Star &amp;quot;Donny-Donny&amp;quot; sowie seine Mitgliedschaft im Entenhausener Kammerorchester dokumentiert. Unglücklicherweise fielen dessen Streichinstrumente vollständig böhmischen Holzwürmern zum Opfer, woran Donald nicht ganz unschuldig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner frönte er diversen Sammelleidenschaften. Neben seltenen Münzen und Autogrammen prominenter Persönlichkeiten galt sein Interesse vor allem Briefmarken, auch wenn es ihm trotz vieler Mühen nicht gelang, seiner Sammlung die berühmte Rote Magenta einzuverleiben. Auch Disney-Comics haben es Donald angetan: er ist stolzer Besitzer von 3000 Micky-Maus-Heften, die allerdings bei einem Nachbarschaftsstreit mit [[Zacharias Zorngiebel|Zorngiebel]] einen beträchtlichen Wasserschaden erlitten haben dürften (WDC 38). Gerüchten zufolge liest er die Hefte sogar nachts im Bett (wo Lesen im Bett doch so ungesund sein soll).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer beim Kochen entspannt Donald am liebsten bei der Gartenarbeit und beim Angeln. Der Naturbursche kommt auch dadurch zum Vorschein, dass sein Interesse als Hobby-Fotograf vor allem Tiermotiven gilt, er ein anerkannter Echologe ist, und als Taucher die Wunderwelt des Meeres genießt. Weitere sportliche Interessen Donalds waren u.a. Wasserski, Body-Building, Autorennen und die Freuden des Drachensteigenlassens. Er ist ein exzellenter Schwimmer, Schlittschuhläufer und Bogenschütze, aber nur mäßig begabter Golfspieler, Skispringer und -langläufer. Seine tänzerischen Aktivitäten reichen von Rock&#039;n&#039;Roll bis Walzer, je nachdem, was in Entenhausen gerade in Mode ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit noch nicht ausgelastet, versuchte er sich als glückloser Laienschauspieler, vom Pech verfolgter Zauberkünstler und in der hohen Dichtkunst (&amp;quot;Holdes Wesen in Engelsgestalt, so wonniglich und wundersam zu schaun...&amp;quot;). Seine chemischen Experimente führten zu so explosiven Ergebnissen wie dem &amp;quot;Duckamit&amp;quot; und einer kosmischen Bombe. Donald war kurzzeitig Anhänger des Knoblismus und ist Mitglied der Entenhausener Elternvereinigung, des Klubs der Blumenfreunde, des städtischen Surf-Klubs und der Baseballmannschaft Popper-Süd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bildergalerie: Donalds liebste Aktivitäten (alle Bilder © Egmont Ehapa) ====&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Bild:Voll-versiebt.jpg|175px]] || [[Bild:Tor-oder-nicht-Tor.jpg|175px]] || [[Bild:Die-Supertaktik.jpg|175px]] || [[Bild:Unter-Rittern.jpg|175px]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fußball ||  ||  || Ritter-Rollenspiele&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Bild:Die-Algenplage-Panel.jpg|175px]] || [[Bild:Der-König-der-Windsurfer.jpg|175px]] || [[Bild:Urlaub-unter-Piraten.jpg|175px]] || [[Bild:Die-gestrandete-Galeone.jpg|175px]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Baden ||Surfen  ||Segeln  || Reisen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Bild:Mit-dem-Kopf-durch-die-Wand.jpg|175px]] || [[Bild:Alles-für-die-Fische.jpg|175px]] || [[Bild:Die-Sesterze-des-Serbulon.jpg|175px]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kochen ||Fischzucht ||Raufen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Bild:Meister-des-Origami.jpg|150px]] ||[[Bild:Kreuzfahrt-mit-Überraschungen.jpg|200px]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Origami ||Tanzen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Bild:LTBExtra1.jpg|175px]] || [[Bild:LTBEE10.jpg|175px]] || [[Bild:LTB353.jpg|175px]] || [[Bild:Ltb367.jpg|175px]] || [[Bild:LTB366.jpg|175px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fußball (Cover) || Reisen (Cover) || Baden (Cover) || Wasserski (Cover) || am Strand liegen (Cover)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Donald und Tiere===&lt;br /&gt;
Donald mag zwar äußerlich ein Erpel sein, ein Tier ist er allerdings noch lange nicht. Was auch Tick, Trick und Track wissen: &amp;quot;Onkel Donald ist kein Tier!&amp;quot; (&amp;quot;Jagd auf das Einhorn&amp;quot; von [[Carl Barks]]). Die Donaldisten haben diesen Zustand, in der eine Figur nur äußerlich Enten sind, Anatid getauft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch hat Donald es auch häufig mit Tieren im eigentlichen Sinne zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühesten Geschichten und Fernsehauftritten hat Donald eine höllische Abneigung gegenüber Tieren wie Ratten, Schweinen, zugelaufenen Hunden, Stinktieren und besonders den Backenhörnchen [[Chip und Chap|Ahörnchen und Behörnchen]].  Dies hält sich bis in die heutigen Comics. Ein häufig wiederkehrender Thematik sind etwa Tick, Trick und Tracks Versuche, mal heimlich und mal weniger Heimlich, wilde oder zugelaufene Tiere im Hause Duck aufzunehmen, eine Tatsache, die bei Donald häufig zu verstärkten Aggressionen führt (&amp;quot;Arturo, der Affe&amp;quot; (OS 29-03), &amp;quot;Der russische Rassehund&amp;quot; (WDC  70), &amp;quot;Hilfreiche Tiere&amp;quot; (WDC 106), etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später hat er aber häufig selber Haustiere, wie zum Beispiel den Bernhardiner [[Bolivar]] (auch &#039;&#039;Bernie&#039;&#039;). In der Geschichte &amp;quot;&#039;&#039;[[Joe from Singapore]]&#039;&#039;&amp;quot; (&#039;&#039;Lore aus Singapore&#039;&#039;) hat Donald neben ihm auch noch eine Katze namens [[Schnurrli]] (engl. &#039;&#039;Tabby&#039;&#039;). Diese Katze wurde später von [[Dick Kinney]] und [[Al Hubbard]] wieder eingeführt; in deren Geschichten um [[Dussel Duck]] hat Schnurrli, die hier aber je nach Übersetzung anders heißt, verständlicherweise Höllenpanik vor Besuchen Dussels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des weiteren sind ihm auch Vögel nicht fremd. Sie tauchen unter anderem in den Geschichten &#039;&#039;[[Talking Parrot]]&#039;&#039; (&#039;&#039;Klara will keinen Keks&#039;&#039;) als Papagei Klara auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Barks-Geschichten zeigen mit Fischen überfüllte Aquarien als Hintergrund-Gags. Barks hat solche Details aber unterlassen, nachdem seine Frau Garé ihn darauf aufmerksam machte, dass Kinder derartiges vielleicht nachmachen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Donald-Duck Sonderheft 230 hat Wolfgang J. Fuchs diesem Thema einen Artikel, mit dem Titel &amp;quot;Donald und das liebe Vieh&amp;quot; in der Reihe &amp;quot;Entenhausener Geschichte(n)&amp;quot; gewidmet. p&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donald Duck ist...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... der Neffe von [[Dagobert Duck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... der Onkel von [[Tick, Trick und Track]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... der Sohn von [[Degenhard Duck]] und [[Dortel Duck]] (nach [[Don Rosa]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... der Enkel von [[Dorette Duck]] (Oma Duck)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... der Ururenkel von [[Emil Erpel]], dem Gründer von [[Entenhausen]] (nach [[Don Rosa]] u.a.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... der Zwillingsbruder von [[Della Duck]] (nach [[Don Rosa]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... der Vetter von [[Gustav Gans]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... der Vetter von [[Dussel Duck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... der Verlobte von [[Daisy Duck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Donald Duck in anderen Sprachen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Chinesisch (Mandarin): 唐老鴨 (Táng Lăo Yā) (Táng = Tang Dynastie, Yā = Ente) &lt;br /&gt;
*Dänisch: Anders And &lt;br /&gt;
*Englisch: Donald Duck&lt;br /&gt;
*Finnisch: Aku Ankka &lt;br /&gt;
*Französisch: Donald Duck &lt;br /&gt;
*Italienisch: Paperino &lt;br /&gt;
*Japanisch: ドナルドダック (Donarudo Dakku) &lt;br /&gt;
*Kroatisch: Pajo Patak&lt;br /&gt;
*Niederländisch: Donald Duck &lt;br /&gt;
*Norwegisch: Donald Duck &lt;br /&gt;
*Polnisch: Kaczor Donald (kaczor = Erpel)&lt;br /&gt;
*Portugiesisch: Pato Donald (pato = Ente)&lt;br /&gt;
*Schwedisch: Kalle Anka&lt;br /&gt;
*Ungarisch: Donald Kacsa&lt;br /&gt;
*Russisch: Donald Dak&lt;br /&gt;
*Türkisch: Donal McVak&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Donald in der Musik ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Donaldelton2.jpg|thumb|right|Elton John in einem Donald-Kostüm]]&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner hohen Popularität wurde Donald auch außerhalb von Film und Cartoons genutzt, so auch im Bereich der Musik. Neben Platten mit Musik aus seinen Filmen und über ihn selbst, ließ man Donald (beziehungsweise [[Clarence Nash]] oder andere Donald-Sprecher) trotz seiner quakenden Stimme auch singen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ersten Fälle, in dem ein Song aus einem Donald Cartoon zu einem großen Erfolg in den Vereinigten Staaten wurde, war 1942, als das gleichnamige Titellied aus [[Der Fuehrers Face]] zu einem sehr beliebten Spottlied gegenüber den Nazis wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lied wurde damals von Spike Jones und seiner Band, den City Slikers, gesungen, 1983 wurde es von Mel Brooks in &#039;&#039;Sein oder Nichtsein&#039;&#039; wieder verwendet.&lt;br /&gt;
Bereits zum Zeitpunkt der Kinoveröffentlichung waren die Lieder aus den Donald-[[Meisterwerk]]en [[Saludos Amgigos]] und [[Drei Caballeros]] häufig gespielte und interpretierte Hits, und einige Jahre später nahm [[Bing Crosby]] &#039;&#039;You Belong to my Heart&#039;&#039; neu auf, worauf das Lied nochmal zu einem Erfolg wurde. Die Crosby-Version des Liedes wurde von den Disney-Studios im [[Pluto]]-Cartoon [[Pluto&#039;s Blue Note]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieder, in denen Donalds Stimme zu hören waren kamen schließlich auf, als Disney ins Fernsehgeschäft einstieg: In der [[Disneyland (Show) | Disneyland-Show]] und ihren Nachfolgern sowie im [[Mickey Mouse Club]] durften die klassischen Disney-Figuren öfter Mal ein Lied anstimmen und so auch Donald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der amerikanischen Popkultur am tiefsten verwurzelt ist der &#039;&#039;Mickey Mouse March&#039;&#039;, während dem Donald frech seinen Namen als Antwort auf die Frage &amp;quot;&#039;&#039;Who&#039;s the Leader of our Club&#039;&#039;&#039;&amp;quot; rief.&lt;br /&gt;
Ebenfalls sehr bekannt waren &#039;&#039;[[Quack Quack Quack, Donald Duck]]&#039;&#039;, das während einem Donald-Special der von [[Walt Disney]] moderierten [[Disneyland]]-Fernsehreihe gespielt wurde, sowie die in späteren Cartoons verwendete Erkennungsmelodie der Donald-Filme: Der von [[Oliver Wallace]] geschriebene &#039;&#039;[[Donald Duck Song]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 feierte der Discjockey [[Rick Dees and His Cast of Idiots]] mit seinem satirischen Disco Novelty Song &#039;&#039;[[Disco Duck (1976)|Disco Duck]]&#039;&#039; seinen einzigen Nummer Eins-Hit. Während des Songs, der die Geschichte einer Ente, die in die Disco geht und wild herumtanzt und dabei auch auf Elvis Presley trifft, ist eine Donald-ähnliche Stimme zu hören. Lange Zeit verbreiteten die Medien das Gerücht, dass Donald-Sprecher [[Clarence Nash]] dafür zuständig gewesen sei. Dies ist jedoch falsch, in Wahrheit hat Ken Pruett, ein Freund von Rick Dees, die Entenstimme eingesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 antwortete Disney jedoch auf den Disco-Boom und auch auf diesen Song, indem das Album [[Mickey Mouse Disco]] auf den Markt gebracht wurde. Auf dieser Schallplatte befand sich auch der Song &#039;&#039;Macho Duck&#039;&#039;, während dem Nash einige Zeilen mit Donalds Stimme singt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während den 70er Jahren machte außerdem [[Elton John]] auf sich aufmerksam, indem er in Donald-Kostümen auftrat. Eigener Aussage nach wollte er so seine Liebe zu Disney ausdrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem in den 90er Jahren veröffentlichte [[Walt Disney Records]] zahlreiche CDs mit von Disney-Figuren gesungenen Versionen von Charterfolgen und/oder neu geschriebenen Liedern, deren Zielgruppe vornehmlich Kinder waren. Auf diesen CDs wird Donald meistens seltener verwendet, um so die Verständlichkeit zu gewähren. Häufig spricht Donald auch nur vor, nach oder während der Lieder, und singt im Gegensatz zu anderen Figuren eher selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge ihres durch den ARD [[Disney Club]] geförderten Erfolges sang der Kinderstar [[Gwen]] Anfang der 90er Jahre ebenfalls einen Song namens &#039;&#039;[[Disco Duck (1990)|Disco Duck]]&#039;&#039;, der mit Ausnahme des Titels und einer ähnlichen Handlung nichts mit dem 70er Jahre Lieds gemein hat und im Gegensatz zu ihm auch von Donald Duck handelt. &lt;br /&gt;
1995 veröffentlichte der deutsche Musikverlag Polydor auf der Höhe des &#039;&#039;Eurodance&#039;&#039;-Booms und als Teil der internationalen Aktion &#039;&#039;[[That&#039;s Donald]]&#039;&#039; die Maxi CD &#039;&#039;[[Mr. Duck]]&#039;&#039;, die 5 Tracks enthält. Ein Videoclip zu diesem &#039;&#039;Eurodance&#039;&#039;-Song über Donald ist auf dem Video &#039;&#039;That&#039;s Donald&#039;&#039; von 1995 enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Serien, Spiele und Cartoons==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Oscar]]nominierte Cartoons===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kursiv&#039;&#039; geschriebene Titel gewannen den Oscar für den besten Cartoon.&lt;br /&gt;
*[[Good Scouts]] (1937)&lt;br /&gt;
*[[Truant Officer Donald]] (1941)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;[[Der Fuehrers Face]]&#039;&#039; (1943)&lt;br /&gt;
*[[Donald´s Crime]] (1945)&lt;br /&gt;
*[[Chip an´Dale]] (1947)&lt;br /&gt;
*[[Tea for Twohundred]] (1948)&lt;br /&gt;
*[[Toy Tinkers]] (1949)&lt;br /&gt;
*[[Rugged Bear]] (1953)&lt;br /&gt;
*[[No Hunting]] (1955)&lt;br /&gt;
*[[Donald im Land der Mathemagie]] (1959)&lt;br /&gt;
*[[Mickys Weihnachtsgeschichte]] (1983)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fernsehserien===&lt;br /&gt;
*[[DuckTales]] (1987-1990) (Gastauftritte in mehreren Folgen)&lt;br /&gt;
*[[Bonkers]] (1993-1995) (Cameo in der Pilotfolge) &lt;br /&gt;
*[[Quack Pack]] (1996-1997) (Hauptrolle)&lt;br /&gt;
*[[Neue Micky Maus Geschichten]] (1999-2000) (Eine der Hauptrollen)&lt;br /&gt;
*[[Mickys Clubhaus]](2001-2003) (Eine der Hauptrollen)&lt;br /&gt;
*[[Micky Maus Wunderhaus]] (ab 2006) (Eine der Hauptrollen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Donald Duck in Computer- und Videospielen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Commodore 64====&lt;br /&gt;
*Eines der ersten Computerspiele mit Donald Duck als einer der Haputfiguren war [[Al Lowe]]s [[Donald Duck&#039;s Playground]].&lt;br /&gt;
*Ein anderes Donald-Duck Spiel für den C 64 war &#039;&#039;[[Donald the Hero]]&#039;&#039; von [[Frank Abbing]] das 1988 auf einer &amp;quot;Magic Disk 64&amp;quot; veröffentlicht wurde. Das Spiel wurde wahrscheinlich ohne Lizenz von Disney veröffentlicht.&lt;br /&gt;
*DuckTales The Quest for Gold (1990)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Commodore Amiga====&lt;br /&gt;
*[[Ducktales-The Quest for Gold]] (1990)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Apple II====&lt;br /&gt;
*[[Ducktales-The Quest for Gold]] (1990)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sega Master System====&lt;br /&gt;
*[[Lucky Dime Caper]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sega Game Gear====&lt;br /&gt;
*[[Lucky Dime Caper]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sega Mega Drive====&lt;br /&gt;
*[[Quackshot]]&lt;br /&gt;
*[[World of Illusion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Super Nintendo====&lt;br /&gt;
*Donald in [[Maui Mallard]]&lt;br /&gt;
*[[Donald Mahou No Boushi]] (&#039;&#039;nur in Japan erschienen&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Game Boy Color====&lt;br /&gt;
*Donald Duck [[Quack Attack]] (eigentlich: Donald Duck &amp;quot;Qu@ck Att@ck&amp;quot; ?*!)&lt;br /&gt;
*[[Disneys Magical Tetris]]&lt;br /&gt;
*[[Mickeys Speedway]] USA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Game Boy Advance====&lt;br /&gt;
*[[Donald Duck Adv@nce]]&lt;br /&gt;
*[[Kingdom Hearts]]: Chain of Memories&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sony Playstation====&lt;br /&gt;
*Donald Duck - Qu@ck Att@ck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nintendo 64====&lt;br /&gt;
*Disneys Magical Tetris&lt;br /&gt;
*Mickeys Speedway USA&lt;br /&gt;
*Donald Duck - Qu@ck Att@ck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sony Playstation 2====&lt;br /&gt;
*[[Donald Duck Phantomias]]&lt;br /&gt;
*[[Kingdom Hearts]]&lt;br /&gt;
*[[Kingdom Hearts 2]]&lt;br /&gt;
*[[Disney Golf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nintendo GameCube====&lt;br /&gt;
*Donald Duck - Qu@ck Att@ck&lt;br /&gt;
*[[Donald Duck Phantomias]]&lt;br /&gt;
*[[Disney Sports Soccer]]&lt;br /&gt;
*[[Disney Sports Basketball]]&lt;br /&gt;
*[[Disney Sports Skateboarding]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====PC====&lt;br /&gt;
*[[Ducktales-The Quest for Gold]] / MS DOS (1990)&lt;br /&gt;
*Donald Duck - Qu@ck Att@ck&lt;br /&gt;
*[[Donald Duck&#039;s Playground]] (Download [http://www.dosgamesarchive.com/download/game/192 hier])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Liste aller Donald Duck Cartoons]]&lt;br /&gt;
*[[D.O.N.A.L.D.]]&lt;br /&gt;
*[[Donald Duck (Taschenbuch)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.donald.org/ Webpräsenz der Donaldisten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Duck-Universum ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeLukilu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Goofy&amp;diff=55930</id>
		<title>Goofy</title>
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		<updated>2009-12-27T11:10:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DeLukilu: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Goofy.jpg|thumb|right|Goofy (©Disney)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Goofy&#039;&#039;&#039; ist der heitere, treue und stets hilfsbereite Freund von [[Micky Maus]]. Er ist sanftmütig, manchmal kindlich-naiv, häufig ungeschickt, manchmal erfinderisch, vor allem aber sehr exzentrisch. Er wurde von Art Babbitt (Arthur Harold Babitsky, 1907–1992) erdacht. Die Comic-Figur gehört, wie auch [[Donald Duck]], mit zu den ersten Disneyfiguren. Ursprünglich hieß er Dippy Dawg (verdrehter Hund), 1939 wurde die Figur dann aber zu Goofy umbenannt. Als [[Supergoof]] ist er der dem [[Phantomias]] der Duck-Welt entsprechende Superheld. Das Auffallendste an ihm ist sein weltbekanntes Lachen. Gesprochen wurde Goofy in allen alten Filmen von Pinto Colvig. Goofy ist freundlich und treu, fällt aber eher durch seine Naivität und Tollpatschigkeit auf. Neben den Filmen und den Comics erschienen in Albanien und den Malediven auch mehrere Briefmarkenserien mit Goofy-Motiven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy im Zeichentrick ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Dippy Dawg.png|thumb|left|&#039;Dippy Dawg&#039; bei seinem ersten Auftritt (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Eine Ur-Version von Goofy mit Ziegenbärtchen und Zwicker tauchte erstmals 1932 im Trickfilm &#039;&#039;&amp;quot;Mickey&#039;s Revue&amp;quot;/&amp;quot;Mickys Revue&amp;quot;&#039;&#039; als störender Zuschauer auf. Eine verjüngte Version des Charakters fand anschließend in &amp;quot;The Whoopee Party&amp;quot; und einigen weiteren Cartoons Verwendung, hauptsächlich in Form von Kurzauftritten und Cameos. Charakterlich noch in der Experimentierphase, wurde Goofy damals fast ausschließlich über das typische Lachen charakterisiert, das ihm sein Originalsprecher Pinto Colvig verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 bekam Goofy im Cartoon &amp;quot;On Ice&amp;quot;/&amp;quot;Auf dem Eis&amp;quot; seine heutige Gestalt, 1936 in &amp;quot;Moving Day&amp;quot; seine endgültige Kleidung samt Weste. Zunächst in &amp;quot;Mickey&#039;s Service Station&amp;quot; (1935) und dann gehäuft in den Jahren 1936 bis 1938 bildete er ein Trio mit [[Micky Maus]] und [[Donald Duck]]. Gleichzeitig setzte sich auch der Name Goofy durch, nachdem zuvor Chaos geherrscht hatte: Der Ur-Goofy aus &amp;quot;Mickey&#039;s Revue&amp;quot; (1932) war namenlos, die verjüngte Version in &amp;quot;The Whoopee Party&amp;quot; (1932) hieß Dippy the Goof, in &amp;quot;Ye Olden Days&amp;quot; (1933) war von Dippy Dawg die Rede, ein Name, der auch drei Jahre lang für die Comics adaptiert wurde. Einer hartnäckigen Legende nach soll der Name Goofy ab &amp;quot;Orphan&#039;s Benefit&amp;quot; (1934) endgültig gewesen sein, was den gleichzeitig erschienenen Comics und auch der Präsentation als The Goof in &amp;quot;Mickey&#039;s Polo Team&amp;quot; (Anfang 1936) widerspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er in &amp;quot;Polar Trappers&amp;quot; und &amp;quot;The Fox Hunt&amp;quot; 1938 im Duo mit Donald aufgetreten war, kam Goofy schließlich 1939 in &#039;&#039;&amp;quot;Goofy and Wilbur&amp;quot;/&amp;quot;Goofy und Wilbur&amp;quot;&#039;&#039; zu seinem ersten Soloauftritt. Mit &#039;&#039;&amp;quot;Goofy&#039;s Glider&amp;quot;/&amp;quot;Goofys Segelflugzeug&amp;quot;&#039;&#039; erschloss sich 1940 ein ganzes neues Genre von Goofy-Cartoons, in denen ein Erzähler erklärt, wie man schwimmt, Häuser baut oder das Rauchen aufgibt, und Goofy dazu alles falsch macht, was man falsch machen kann. Diese Cartoons zeichneten zwei Entwicklungen ab: zum einen bekam Goofy immer weniger Text in seinen Rollen und zum anderen wurde er ab &#039;&#039;&amp;quot;How to Play Baseball&amp;quot;/&amp;quot;Wie man Baseball spielt&amp;quot;&#039;&#039; (1942) immer generischer: Nicht Goofy sondern eine ganze Reihe Goofy-artiger Figuren spielen hier die Hauptfigur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später, in den 1950ern, wurde Goofy sogar zu einer Art cartoonigem &amp;quot;Herr Jedermann&amp;quot; degradiert, der nicht Goofy, sondern unter anderem &amp;quot;George Geef&amp;quot; oder &amp;quot;G.G. Geef&amp;quot; hieß. Dieser George Geef bekam ab &#039;&#039;&amp;quot;Fathers are People&amp;quot;/&amp;quot;Auch Väter sind Menschen&amp;quot;&#039;&#039; (1951) auch eine Gattin und einen Sohn, &amp;quot;Junior&amp;quot;, der später in der Fernsehserie &#039;&#039;&amp;quot;[[Goofy und Max]]&amp;quot;/&amp;quot;Goof Troop&amp;quot;&#039;&#039; als [[Max]] wieder auftauchen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy in den Zeitungsstrips ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Dippy Dawg Strip.png|thumb|right|&#039;Dippy Dawg&#039; im Tagesstreifen &amp;quot;The Crazy Crime Wave&amp;quot;/&amp;quot;Micky und die drei Diebe&amp;quot; - Es wird sich später herausstellen, dass Dippy weniger seinen Onkel und vielmehr sein Erbe vermisst (© Disney)]]&lt;br /&gt;
In den Zeitungsstrips erschien Goofy zu Beginn noch unter dem Urnamen Dippy Dawg und in seiner Urgestalt, die sich durch eine kürzere Schnauze und spärliche Kleidung auszeichnete. Zu seinem Debüt in den Comics verhalfen ihm [[Floyd Gottfredson]] und [[Webb Smith]] mit dem Sonntagsseiten-Gag vom 8. Januar 1933. Hier wurde Dippy auch zum ersten Mal bei seinem Namen genannt, als Micky ihn mit den recht harschen Worten &amp;quot;Oh, gosh! Here comes that pest, Dippy Dog!&amp;quot; (etwa: &amp;quot;Ach, Mensch! Da kommt der Plagegeist, Dippy Dog!&amp;quot;) vorstellte. 1934 erlebte Dippy erstmals zwei längere Abenteuer an der Seite von Micky: &#039;&#039;The Crazy Crime Wave&#039;&#039; und &#039;&#039;The Sacred Jewel&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im Film war Goofy in den Zeitungsstrips anfangs noch &amp;quot;unten ohne&amp;quot; herumgelaufen und kam erst Anfang 1936, im Sonntags-Vierteiler &#039;&#039;Mickey&#039;s Rival&#039;&#039;, zu Hosen. Den Namen Goofy wie auch seine endgültige, ausgereifte Kleidung erhielt er kurz darauf, am 24. Januar 1936, im Tagesstrip &#039;&#039;Oscar the Ostrich&#039;&#039;. Kleider machen Leute: Noch im selben Jahr löste Goofy [[Rudi Ross]] in der Rolle des bisherigen Haupt-Sidekicks von Micky in den Comics ab. Nach dem Trio-Auftritt von [[Micky Maus|Micky]], [[Donald Duck|Donald]] und Goofy in &#039;&#039;The Seven Ghosts&#039;&#039; kristallisierte sich ab Ende 1936 in den Dailies &#039;&#039;Island in the Sky&#039;&#039;, &#039;&#039;In Search of  Jungle Treasure&#039;&#039; und &#039;&#039;The Mighty Whale Hunter&#039;&#039; sowie dem Sonntagsstrip &#039;&#039;The Sheriff of  Nugget Gulch&#039;&#039; endgültig das Duo Micky und Goofy (das es im Film nicht gab - wenn, dann nur als Trio mit Donald) heraus. Mit dazu beigetragen haben dürfte der Umstand, dass der Erpel ab 1936 seine eigenen Silly Symphony-Sonntagsseiten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr viel später, 1969, verhalfen [[Del Connell]] und Gottfredson Goofy zu einer Freundin namens [[Gloria]]. Da sich aber der Tagesstrip zu der Zeit schon zum reinen Gag-auf-Gag-Format entwickelt hatte, konnte sich diese Figur leider nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy in den Comicheften ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Spuk-in-Stampede-City.jpg|thumb|left|Goofy zeichnet sich vor allem durch Freundlichkeit und Naivität aus (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
In den Comicheften, speziell ab 1953 in den Fortsetzungsgeschichten [[Paul Murry]]s, wurde das Duo Micky und Goofy ausgebaut und gefestigt. In unzähligen Abenteuern begleitete Goofy seinen Freund nun bei dessen Arbeiten als Hilfskraft der Polizei und Privatdetektiv. Auch wenn er bei den Ermittlungen oft im Wege zu stehen schien, war es doch zumeist er, der, wenn auch eher zufällig, Micky den alles entscheidenden Gedankenanstoß gab. Paul Murry verlieh Goofy auch die berühmte Pose mit der vor die Schnauze gehaltenen Hand. 1965 kam es zur Geburt von [[Supergoof]], geschaffen von Autor [[Del Connell]] und zeichnerisch geprägt von Murry. Goofys Superheldeninkarnation im roten Spielhöschen hatte auch einen Vorfahren, den [[Der Edle Ritter|Edlen Ritter]], geschaffen 1979 von Connell und Zeichner [[Pete Alvarado]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Zeichnerfeder von [[Bill Wright]] erhielt Goofy für seinen riesigen Stammbaum 1954 den Neffen [[Alfons]], während er in Italien von Autor [[Bruno Sarda]] 1988 den abenteuerlichen Vetter [[Indiana Goof]] verpasst bekam. Den S-Code-Stories entsprang 1976 Goofys schräge Tante Gudelgunde (Aunt Tessie) von Autor [[Ed Nofziger]]. Nicht vergessen werden soll hier auch Goofys Vetter Grooby, der in [[Romano Scarpa]]s &#039;&#039;Ein entfernter Verwandter&#039;&#039; (1957) einen einmaligen, aber unvergesslichen Auftritt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inkarnationen ==&lt;br /&gt;
Im Comic wie auch im Zeichentrick gibt es verschiedene Inkarnationen Goofys, die aber meistens als Teil einer anderen als der gewohnten Kontinuität zu betrachten sind:&lt;br /&gt;
* In den &#039;&#039;&#039;[[Supergoof]]&#039;&#039;&#039;-Comics erlangt Goofy durch Essen einer Supernuss Kräfte ähnlich derer Supermans und macht Entenhausens Straßen sicher.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Der Edle Ritter]]&#039;&#039;&#039; ist im Prinzip Supergoof, der in der Zeit des Mittelalters mit seiner Allzweck-Lanze gegen Schurken wie den Schwarzen Ritter, eine Preinkarnation vom [[Das schwarze Phantom|Schwarzen Phantom]], kämpft.&lt;br /&gt;
* Als James Bond-Verschnitt &#039;&#039;&#039;[[James Goof]]&#039;&#039;&#039; kämpft Goofy mit technischen Hilfsmitteln aus der Werkstatt [[Professor Wunderlich]]s gegen Entenhausens organisiertes Verbrechen.&lt;br /&gt;
* Als &#039;&#039;&#039;[[Sport-Goofy]]&#039;&#039;&#039; weiß Goofy sich in jeder Sportart zu behaupten. Sport-Goofy war u.&amp;amp;nbsp;a. offizielles Maskottchen der französischen Olympiamannschaft und brachte es immerhin auf einen eigenen Cartoon: [[Sport-Goofy im Fußballfieber]]&lt;br /&gt;
* In den 1970ern/80ern hatte Goofy mit &#039;&#039;&#039;[[Das große Goofy Album|Das große Goofy-Album: Eine komische Historie]]&#039;&#039;&#039; eine eigene Albumserie, in der er verschiedene historische und literarische Personen verkörperte, etwa unter anderem Leonardo da Vinci, Casanova, Christoph Columbus oder Herkules. In den meisten Alben spielte [[Micky Maus]] als Goofys Begleiter eine Nebenrolle.&lt;br /&gt;
* In der Comic- und Fernseh-Reihe &#039;&#039;&#039;[[Goofy und Max]]&#039;&#039;&#039; sowie in diversen Sequels für Kino und DVD ist Goofy Vater eines frechen [[Max|Sohnes]], lebt in einer [[Hundshausen|anderen Stadt]] und wohnt neben dem zum friedliche Gebrauchtwagenhändler und Familienmenschen mutierten [[Kater Karlo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mittwochs bei Goofy ==&lt;br /&gt;
Eine bekannte Comic-Serie mit Goofy ist [[Mittwochs bei Goofy]]. Hier betätigt sich Goofy als Hobby-Schriftsteller und trägt seine Werke immer mittwochs seinem Freund Micky vor. Dieser ist allerdings selten von Goofys Romanen wirklich begeistert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandtschaft ==  &lt;br /&gt;
[[Bild:GoofyVerwandtschaft1.jpg|thumb|right|Goofys Verwandschaft (© Disney)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:GoofyVerwandtschaft2.jpg|thumb|right|Goofy und Grooby (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goofy ist bekannt für seine große Verwandtschaft, vor allem für die Vielzahl seiner Onkel und Großonkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Standardverwandtschaft===&lt;br /&gt;
*Neffe: [[Alfons]]&lt;br /&gt;
*Vetter: [[Indiana Goof]]&lt;br /&gt;
*In einigen älteren Cartoons und der Serie &#039;&#039;&#039;[[Goofy und Max]]&#039;&#039;&#039; hat Goofy einen Sohn: Junior bzw. [[Max]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere (Auswahl)===&lt;br /&gt;
*Vater: Amos Goofy (Quelle?)&lt;br /&gt;
*Großvater: Gilbert Goof ([[Jumbo Comics 70]])&lt;br /&gt;
*Großvater: Gisbert ([[LTB 251]])&lt;br /&gt;
*Großmutter: Goofine ([[LTB 230]])&lt;br /&gt;
*Urgroßvater: Goofy Goofhauer ([[LTB 67]] - &amp;quot;Die Magnetklaue schägt wieder zu&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Urgroßvater: Inventorus Goof ([[LTB 80]] - Ärger mit den Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gabriel ([[LTB 73]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gangster-Goofy ([[LTB 15]] - Micky und der Diamantenkaiser)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gerald ([[MMM 49/2006]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gero ([[MMM ???]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gildo [[LTB 109]]&lt;br /&gt;
*Onkel: Goofy Goofinger [[LTB 9]]&lt;br /&gt;
*Onkel: Gooferich [[LTB 251]]&lt;br /&gt;
*Onkel: Goofius ([[LTB 243]] – Der Sensationsreporter – auch [[LTB Sonderedition 4]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Goofos ([[LTB 87]] – Micky und die Operation Piranka Kinka Baruha)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gottfried ([[LTB 249]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Guffo ([[LTB 164]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Guggy ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gungoof ([[LTB 29 - Der Ausflug nach Gun-City)&lt;br /&gt;
*Onkel: Gürgel ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Gustel ([[MMM 46/2005]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Knallgoof ([[LTB 42]] – Micky und die Helios-Bande)&lt;br /&gt;
*Onkel: Stefan ([[MMM 32/2007]])&lt;br /&gt;
*Onkel: Vincent van Goof ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Tante: Gabi ([[LTB 73]])&lt;br /&gt;
*Tante: Gila ([[LTB 109]])&lt;br /&gt;
*Tante: Goofygeniee ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Großonkel: Goofy Goofman ([[LTB 15]] – Micky und die Nymphen von Silberbrunn)&lt;br /&gt;
*Großonkel: Pfeifenschleifer ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Großtante: Goofnelda ([[LTB 299]] – Der Imbisspalast)&lt;br /&gt;
*Urgroßonkel: Gary Goofer ([[LTB 157]])&lt;br /&gt;
*Urgroßonkel: Goorfrecht Pfiff ([[LTB Spezial 5]] – Ein himmlischer Schiri)&lt;br /&gt;
*Uronkel: Dr. Gundolfus ([[LTB 109]])&lt;br /&gt;
*Uronkel: Waldemar ([[LTB 301]] – Die Unglücksglocke von Krähenfels)&lt;br /&gt;
*Vetter: Albert Goofstein ([[Goofy &amp;amp; Max 53]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gernot Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Giggy ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gisbert ([[MMM 21/1999]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gondolf Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Gordon Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Günsel Goof ([[LTB 376]])&lt;br /&gt;
*Vetter: Grooby ([[LTB 76]] bzw. [[LTB 172]])&lt;br /&gt;
*Cousine: Traudel ([[MMM 20/1998]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Buffalo-Goofy ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Galieo Goof ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Gaius Gufus ([[LTB 166]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Goofus Griffelius ([[LTB Sonderband 13]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Jaques de Goof ([[LTB 206]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: José Goofy ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Verwandter: MacGoof ([[LTB 253]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Marquis de Gofano ([[LTB ???]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Mick MacGoof ([[LTB 65]] – Die Werbekampagne)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Safari-Goofy ([[LTB 15]] – Goofys abenteuerliche Vorfahren)&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Sir Oliver Goof ([[Jumbo Comics 70]])&lt;br /&gt;
*Vorfahre: Verschwindibus Goof ([[LTB 80]] – Ärger mit den Vorfahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goofy in anderen Sprachen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ltb364.jpg|thumb|right|Goofy auf dem Cover des LTBs 364 (© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
* Bulgarisch: Гуфи&lt;br /&gt;
* Chinesisch: 高飞, 高飛狗&lt;br /&gt;
* Dänisch: Fedtmule&lt;br /&gt;
* Englisch: Goofy, früher: Dippy Dawg, Dippy Dog, Dippy the Goof&lt;br /&gt;
* Estnisch: Kupi&lt;br /&gt;
* Finnisch: Hessu Hopo&lt;br /&gt;
* Französisch: Dingo, früher: Achille Nigaudot, Goofie, Piloche&lt;br /&gt;
* kanadisches Französisch: Goofy, selten: Cafard &lt;br /&gt;
* Griechisch: Γκούφυ&lt;br /&gt;
* Indonesisch: Gufi&lt;br /&gt;
* Isländisch: Guffi&lt;br /&gt;
* Italienisch: Pippo&lt;br /&gt;
* Japanisch: グーフィー&lt;br /&gt;
* Kroatisch: Šiljo&lt;br /&gt;
* Lettisch: Spruksts&lt;br /&gt;
* Niederländisch: Goofy, selten: Goofie&lt;br /&gt;
* Norwegisch: Langbein, selten: Goofy&lt;br /&gt;
* Polnisch: Goofy&lt;br /&gt;
* Portugiesisch: Pateta&lt;br /&gt;
* brasilianisches Portugiesisch: Pateta&lt;br /&gt;
* Russisch: Гуфи&lt;br /&gt;
* Samisch: Guhkesruoida&lt;br /&gt;
* Schwedisch: Långben, selten: Ben Långben, Jan Långben, Jan Rissel, Långe Krokben, Longeben, Longette, Moppe, Plinius, sjökadetten Longblower&lt;br /&gt;
* Serbisch: Шиља/Šilja&lt;br /&gt;
* Slovakisch: Goofy&lt;br /&gt;
* Slowenisch: Pepe&lt;br /&gt;
* Spanisch: Goofy&lt;br /&gt;
* columbianisches Spanisch: Tribilín&lt;br /&gt;
* mexikanisches Spanisch: Tribilín&lt;br /&gt;
* Tschechisch: Goofy&lt;br /&gt;
* Ungarisch: Goofy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Goofys Hut wurde in der Geschichte &amp;quot;Rätselraten am Weidenwaldsee&amp;quot;/&amp;quot;Topolino e il teletrasposto portatile&amp;quot; von Carlo Panaro und Massimo de Vita (LTB 362) der Name &amp;quot;Immerauf&amp;quot; verliehen.&lt;br /&gt;
* In einigen englischsprachigen Comics wurde behauptet, dass Goofy nur ein Kosename sei und er eigentlich &amp;quot;A. Goof&amp;quot;, &amp;quot;Gideon El Goofola&amp;quot; bzw. &amp;quot;Goofus D. Dawg&amp;quot; (&amp;quot;The Great Garwsh-Durn Champion&amp;quot; in WDC&amp;amp;S 681) heiße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Liste aller Goofy Cartoons]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.goofyundmax.de Goofy und Max Fanpage] Fanseite zur Serie Goofy und Max&lt;br /&gt;
*[http://www.stern.de/unterhaltung/comic/197207.html?eid=539669 Goofy - Disneys Tollpatsch] Artikel über Goofy bei stern.de&lt;br /&gt;
*[http://www.khalisi.com/comics/goofy/historie.html Das große Goofy-Album]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maus-Universum ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeLukilu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Gamma&amp;diff=55929</id>
		<title>Gamma</title>
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		<updated>2009-12-27T11:05:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DeLukilu: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Gamma.gif|right|thumb|Gamma, Fips und Komet Beta]]&#039;&#039;&#039;Gamma&#039;&#039;&#039; (engl. &#039;&#039;Eega Beeva&#039;&#039;) ist [[Micky Maus]]&#039; Freund aus der Zukunft, bzw. in italienischen Geschichten ein Außerirdischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Schlafplatz ist, wenn er bei Micky zu Besuch ist, in der Schwebe über einem der Bettpfosten der Maus. Außerdem besitzt er eine aus einem speziellem Material hergestellte Hose, aus der er praktisch alles hervorziehen kann. Er ist allergisch gegen Geldscheine. In manchen Geschichten hat er einen Hund namens [[Fips]]. Manchmal tritt er mit [[Atömchen]] auf, ein Freund von Gamma. Atömchen ernährt sich aus der Steckdose und kann mit seinem Mesonen-Atem Stahl schmelzen. Außerdem kann er mit seinem Mund Licht, Lachstrahlen und Hypnosestrahlen erzeugen. In einer Geschichte ersetzt er sogar den Motor, der Micky gestohlen wurde. Atömchen tritt fast ausschließlich in älteren LTB-Geschichten auf. Band 98 der LTB-Reihe enthält ausschließlich Geschichten, in denen Gamma mitspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gamma ernährt sich von Kumquats. In italienischen Geschichten wurde dies allerdings zu Naphthalinkugeln bzw. Mottenkugeln abgeändert. Weitere übernatürliche Fähigkeiten: Er hat keine Knochen und verspeist mit Vorliebe Quecksilber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprünge und Wandlung ==&lt;br /&gt;
Bei Gammas ersten Auftritt wirkte er noch recht unterentwickelt, konnte nicht richtig sprechen und stellte sich zum Schluss als Mensch der Zukunft heraus, der wieder in seine Zeit zurückkehrt. Erst in späteren Comics wurde er ein Außerirdischer, auch wenn er bis dahin seine übermenschliche Kraft behielt. Doch in einigen Geschichten ist er immer noch ein Wesen aus der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gamma in anderen Sprachen==&lt;br /&gt;
*Englisch: Eega Beeva&lt;br /&gt;
*Italienisch: Eta Beta&lt;br /&gt;
*Französisch: Iga Biva&lt;br /&gt;
*Spanisch: Bip-Bip&lt;br /&gt;
*Dänisch: Alfa Beta&lt;br /&gt;
*Finnisch: Eka Vekara&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Bill Walsh, Floyd Gottfredson: &#039;&#039;Gamma,der Mensch aus der Zukunft (The Man of Tomorrow)&#039;&#039;. Micky Maus - 70 Jahre Micky Maus (1998).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage: Stub}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stub]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maus-Universum ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeLukilu</name></author>
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		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Micky_Maus&amp;diff=55926</id>
		<title>Micky Maus</title>
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		<updated>2009-12-27T10:58:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DeLukilu: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Disney-Figur Micky Maus. Für weitere Verwendungen des Begriffes siehe [[Micky Maus (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Micky.jpg|thumb|200px|right|Micky Maus (© Disney)]] &lt;br /&gt;
[[Bild:Goofy_&amp;amp;_Micky.jpg‎|thumb|250px|right|Micky Maus mit Goofy (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Micky Maus&#039;&#039;&#039; ist der deutsche Name der von [[Walt Disney]] geschaffenen Zeichentrick- und Comic-Figur &#039;&#039;Mickey Mouse&#039;&#039;, die neben [[Donald Duck]] wohl die bekannteste Figur in [[Entenhausen]] ist und mittlerweile zum Symbol für die [[Walt Disney Company]] wurde. Walt Disney selbst sprach dabei den Charakter von 1928 bis 1946, von wo an [[James G. MacDonald]] bis 1977 diesen Part übernahm. Von 1977 an wurde er neu von [[Wayne Allwine]] vertont, nach Allwine&#039;s Tod im Mai 2009, spricht [[Bret Iwan]] die weltberühmte Maus. Micky ist der Freund von [[Minnie Maus]], [[Gamma]] und [[Goofy]] sowie der Besitzer des Hundes [[Pluto]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Micky in den Cartoons==&lt;br /&gt;
===Entstehungsgeschichte (1923-1928)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:A02a3b.jpg|thumb|right|Plakat zu einem der Cartoons von Mickys Vorreiter [[Oswald the Lucky Rabbit|Oswald]] (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Schon seit 1923 in den &amp;quot;[[Alice Comedies]]&amp;quot; waren kleine Vorgänger der Micky Maus zu sehen. Meist wurden diese kleinen Mäuse von [[Ub Iwerks]] gezeichnet, der ja auch später Micky zeichnete. Als Walt Disney 1927 die Produktion der Alice-Cartoons einstellte, und seine Zeichner anfingen eine neue Cartoon-Reihe zu entwerfen, wurde ein neuer Charakter erschaffen. &amp;quot;[[Oswald the Lucky Rabbit]]&amp;quot; ähnelte den späteren Micky nicht nur in seinem Handeln, sondern auch vom Aussehen. Später, als Micky bereits auf der Leinwand berühmt war, verwendete Disney des Öfteren Gags oder Cartoon-Ideen, die es damals auch schon für Oswald gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee zu einer der später bekanntesten Figuren der Welt kam [[Walt Disney]] angeblich auf einer langen Zugfahrt zwischen New York und Hollywood, wobei er zuerst plante, seinen neuen Charakter &#039;&#039;Mortimer Maus&#039;&#039; zu nennen. Seine Frau [[Lillian Disney]] brachte ihn dann jedoch auf den Namen Mickey. Dennoch tauchte der Name Mortimer im Laufe der Zeit wieder auf; und zwar als Rivale Mickys um die Hand von [[Minnie Maus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:1928 - Oswald.JPG|thumb|left|200px|[[Oswald the Lucky Rabbit|Oswald]] im Jahr 1928 (© Disney)]]Die Erfindung der kleinen Maus war dabei buchstäblich eine Notlösung für [[Walt Disney]] gewesen. Erst kurz zuvor hatte er im Februar 1928 nach einem Streit mit [[Charles Mintz]], der damals die Disney-Productionen vertrieb, die Rechte an der Serie &amp;quot;[[Oswald the Lucky Rabbit]]&amp;quot; verloren. Mintz wollte Disney das Budget für seine Zeichentrickgeschichten von 2500 auf 1800 Dollar hinunterkürzen. Als dieser sich weigerte, drohte er damit, Disneys Trickzeichner abzuwerben und Oswald selbstständig weiterzuführen, da die gesamten Rechte der Serie bei ihm lagen. Aus diesem Grunde hielt Disney auch seine neue Idee vor den Mitarbeitern geheim, da viele von ihnen nach den letzten Oswald-Cartoons zu Mintz wechselten. Lediglich seinen Bruder [[Roy Disney]] sowie seinen Partner [[Ub Iwerks]] weihte er ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die allerersten Kurzfilme (1928)===&lt;br /&gt;
Um seine Figur bekannt zu machen wählte Disney ein Thema für deren ersten Auftritt, welches zu dieser Zeit in aller Munde war; der Transatlantikflug von Charles Lindbergh. Dabei zeigte sich besonders [[Ub Iwerks]] als sehr tatkräftig und fertigte zeitweise bis zu 700 einzelnen Bildern pro Tag an. [[Bild:PlaneCrazy.jpg|thumb|right|Szene aus Plane Crazy (© Disney)]] Das Ergebnis war Mickys erster Cartoon, &amp;quot;[[Plane Crazy]]&amp;quot;, der am 15. Mai 1928 seine Premiere in einem Kino am &#039;&#039;Sunset Boulevard&#039;&#039; feiern konnte. Doch obwohl der Kurzfilm bei Kritikern und Publikum nicht schlecht ankam hatte er noch nicht den Effekt, den Disney sich gewünscht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichtsdestotrotz startete kurz darauf die Arbeit am zweiten Film mit Micky, diesmal unter dem Namen &amp;quot;[[The Gallopin&#039; Gaucho]]&amp;quot;, der in der südamerikanischen Pampa spielte. Besonders interessant ist der Film aufgrund der Tatsache, dass er zugleich den ersten Auftritt von &#039;&#039;Pegleg Pete&#039;&#039; ([[Kater Karlo]]) als Gegenspieler von Micky markierte, der damals noch den Namen &#039;&#039;Black Pete&#039;&#039; besaß. Doch der Film scheiterte daran, dass Disney nicht in der Lage war, einen Verleiher zu finden, da viele eine zu große Ähnlichkeit zwischen Micky und Oswald sahen. Aus diesem Grund konnte der Film erst am 30. Dezember 1928 uraufgeführt werden und ist somit in der Reihe der Veröffentlichungen gesehen der dritte Micky Cartoon, denn zuvor wurde der Cartoon &amp;quot;[[Steamboat Willie]]&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die ersten Sound-Cartoons (1928-1929)===&lt;br /&gt;
Um den Vorwürfen über die Ähnlichkeit von Oswald und Micky entgegenzuwirken, beschloss Disney, mit seinem dritten Film etwas Sensationelles zu leisten. Die Anregung dazu holte er sich vom Spielfilm &#039;&#039;The Jazz Singer&#039;&#039;, der am 6. Oktober 1927 seine Premiere feierte. Dort sprach die Hauptfigur &#039;&#039;Al Jonson&#039;&#039; einige Sätze synchron zum Bild, was eine der revolutionärsten Erfindungen in der Filmindustrie darstellte, den Tonfilm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Steamboat Willie Plakat.jpg|thumb|left|Micky steuert dem Ruhm entgegen (© Disney)]] So plante Disney, seinen neusten Kurzfilm komplett zu vertonen und damit völlig neue Dimensionen im Animationsbereich zu erreichen. Dazu veranstaltete er in seiner Garage eine Vorführung des fertigen Filmes, während nebenan die Geräusche gemacht wurden. Dieser &amp;quot;Probelauf&amp;quot; verlief völlig zu Zufriedenheit der Anwesenden und schon kurz darauf fand sich in New York ein Orchester, welches sich bereit erklärte, den Film zu vertonen. Doch das bedeutete wiederum einen ungeheuren Aufwand und dementsprechend große Kosten. Das Ergebnis wurde Mickys dritter Cartoon &amp;quot;[[Steamboat Willie]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch nach dieser Neuheit zeigten sich die Verleiher skeptisch und verzichteten auf die Gelegenheit, den Film zu übernehmen. Erst [[Harry Reichenbach]] war vom Film beeindruckt und wollte ihn im &#039;&#039;Colony Theatre&#039;&#039;, welches er für [[Universal Pictures]] leitete, vor dem Hauptfilm zeigen. Disney war von der Idee nicht sonderlich angetan, da er befürchtete, wenn er Film erst einmal vorgeführt wäre, würde ihn kein Verleiher mehr verkaufen. Dennoch ließ er sich überzeugen, nicht zuletzt deshalb, weil Reichenbach ihm 500 Dollar pro Woche anbot, mehr als je zuvor jemand anders bezahlt hatte, um einen Trickfilm im Kino vorzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. November 1928 wurde der Film schließlich erstmals aufgeführt, vor dem Tonfilm &#039;&#039;Gang War&#039;&#039;. Sobald sein Werk angelaufen war, vergaß Disney all seine Nervosität, als er die Reaktionen des Publikums sah. Tatsächlich sprach der Grossteil der an diesem Abend anwesenden Journalisten hauptsächlich von &amp;quot;[[Steamboat Willie]]&amp;quot;. So schrieb die &#039;&#039;New York Times&#039;&#039; unter anderem: &amp;quot;Er ist eine einfallsreiche Arbeit, die viel Spaß bereitet. Er knurrt, jault, quietscht und bietet verschiedene andere Geräusche, die zu seiner erheiternden Wirkung beitragen.&amp;quot; Auch die Fachzeitung &#039;&#039;Film Daily&#039;&#039; war nicht um Lob verlegen: &amp;quot;&#039;&#039;Steamboat Willie&#039;&#039; bietet zum einen eine witzige und amüsante Geschichte, zum anderen Musik und Geräusche, die nach der Cinephone-Methode angefügt wurden. Das Resultat ist ein echter Leckerbissen der Unterhaltung&amp;quot;. Und um das Ganze zu krönen, besuchten die Zuschauer scharenweise das Kino, um den Film zu sehen. Damit hatte Micky Maus seinen Durchbruch geschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Kurzfilm den Anfang einer glorreichen Film-Revolution, den Sound-Cartoons, bedeutete und ein so großer Erfolg wurde, ließ Disney die beiden ersten Kurzfilme &amp;quot;[[Plane Crazy]]&amp;quot; und &amp;quot;[[The Gallopin&#039; Gaucho]]&amp;quot; auch vertonen. Schließlich wurden auch sie ein zweites Mal, und zwar dieses Mal mit Ton, veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erfolg [[Steamboat Willie]]s und der anderen beiden Cartoons machte, wie [[Harry Reichenbach]] vorhergesagt hatte, die Verleiher auf Micky aufmerksam. Doch wie bereits bei der [[Oswald the Lucky Rabbit|Oswald-Serie]] wollten sie nicht nur die Filme verleihen, sondern gleichzeitig auch die ganzen Rechte an der Figur haben, was Disney aufgrund seiner schlechten Erfahrungen ablehnte. So vertrieb zuerst [[Pat Powers]], der Disney mit dem Cinephone-Tonsystem ausgestattet hatte, die neuen Cartoons. Als dieser jedoch wie zuvor Mintz seinen Vertrag mithilfe eines Tricks verlängern wollte, führte dies Disney endgültig zu seiner Unabhängigkeit und er unterschrieb einen Vertrag bei einem renommierten Filmverleih, der seine Konditionen akzeptierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die negative Folge der Geschichte mit Powers war, dass [[Ub Iwerks]] sich von selbigem abwerben ließ, woraufhin Disney nicht mehr bereit war mit ihm zu arbeiten. Iwerks verkaufte seinen Anteil von 20% der Firma für 2920 Dollar an seinen ehemaligen Partner. Zehn Jahre später versöhnten sich die beiden jedoch wieder und Ub Iwerks kehrte zu den Disney Studios zurück. Er zeichnete allerdings nicht mehr, sondern arbeitete an besonders komplizierten Trickaufnahmeverfahren für spezielle Bildeffekte, wofür er auch später mit dem Oscar ausgezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die frühen Jahre (1929-1935)===&lt;br /&gt;
Obwohl [[Walt Disney]] Micky bereits seit &amp;quot;[[Steamboat Willie]]&amp;quot;, 1928, vertonte, war die Figur längere Zeit lediglich auf verschiedene Ausdrücke wie Lachen, Schreien oder Pfeifen beschränkt. Seine erste Sprechrolle bekam er erst im Film &amp;quot;[[The Karnival Kid]]&amp;quot;, 1929. Seine ersten Worte waren dabei &#039;&#039;Hot Dog!&#039;&#039;, als er bei einem Verkäufer ebendiesen verlangte. Der Cartoon ist zeitgleich der erste Auftritt der Figur [[Klarabella Kuh]], die später insbesondere bei den Comics zu einem Stammgast wurde, aber auch noch später in den [[Liste aller Micky Maus Cartoons|Mickey-Cartoons]] auftrat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwähnenswert ist auch der Kurzfilm &amp;quot;[[The Opry House]]&amp;quot; von 1929, der etwas früher in die Kinos kam. Hier inszeniert Micky nicht nur ein Musical, sondern trägt gleichzeitig auch zum ersten Mal die später zum Markenzeichen gewordenen Handschuhe. Der Hauptgrund für diese Neuerung war der Umstand, dass die schwarzen Handflächen sich nicht gut vom Hintergrund abheben, da Mickys Filme bis zu 1935 schwarz-weiß blieben. Walt Disney meinte, man müsse die Micky-Cartoons nicht einfärben, da sie sich auch im traditionellen Schwarz-Weiß an Beliebtheit erfreuen. Disney&#039;s andere Cartoon-Serie &amp;quot;Silly Symphonies&amp;quot; brachte seit 1932 nur farbige Kurzfilme hervor, die Möglichkeit Micky schon vor 1935 einzufärben wäre also da gewesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nicht nur sein äußeres Wesen, auch Mickys Persönlichkeit änderte sich mit der Zeit. War er zu Beginn seines Lebens noch ein eher rüde und zu Streichen aufgelegter Junge, der außerdem ziemlich frech war, so wurde er mit dem wachsenden Erfolg immer ernster und vernünftiger. Dies ist allerdings nicht allein auf Disney zurückzuführen, sondern auch auf zahlreiche Mütter, die in einer unsittlichen Maus kein Vorbild für ihre Kinder sahen. Aus diesem Grund erfand Disney auch den neuen Charakter [[Donald Duck]], der mit seinem emotionalen Auftreten und seinem starken Temperament einen Gegensatz zum bereits seriös gewordenen Micky bilden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Micky in Farbe (1935-1939)===&lt;br /&gt;
Bis 1935 blieben die Cartoons mit Micky schwarz-weiß. Erst im Kurzfilm &amp;quot;The Band Concert&amp;quot; sah man Micky in einem seiner Cartoons farbig. Von nun an wurden alle [[Liste aller Micky Maus Cartoons|Micky-Cartoons]] farbig produziert. Die schwarzen Knopfaugen wiederum behielt Micky allerdings auch in den ersten farbigen Kurzfilmen noch bis 1937. Seine neue Augenform erschien auch nicht zuerst in einem Cartoon, sondern in einem Programmheft, das [[Ward Kimball]] anlässlich der Fertigstellung [[Schneewittchen]]s anfertigte. Walt Disney war von dieser neuen Darstellung Mickys beeindruckt und etwas später wurde die neue Augenform auch in den Kurzfilmen von Micky verwendet. So entwickelte sich das Aussehen der Figur in sehr kurzer Zeit ziemlich stark. Seine neuen Cartoons wurde aber destotrotz wahre Klassiker; neben &amp;quot;[[The Band Concert]]&amp;quot; von 1935 sind auch unteranderen die Kurzfilme &amp;quot;The Brave Little Taylor&amp;quot; von 1938 und &amp;quot;The Pointer&amp;quot; von 1939 zu erwähnen. In &amp;quot;The Brave Little Taylor&amp;quot; ist die Animation viel perfekter und umwerfender echt als man es von Filmen aus dem Jahr 1938 erwarten kann, für viele Disney-Animatoren ist dieser Kurzfilm immer noch ein wahres Meisterwerk und ein Vorbild für Animationen in modernen Cartoons der 1980er und 1990er Jahre, wie auch für abendfüllende, animierte Spielfilme aus dieser modernen Ära. In dem Cartoon &amp;quot;[[The Pointer]]&amp;quot; sind auch die Animationen auf dem höchsten Niveau, aber hier hatte Walt Disney persönlich auch viel mehr als bei anderen Kurzfilmen mitgewirkt. Auch in Deutschland ist &amp;quot;The Pointer&amp;quot; bei Disney-Spezialisten ein echter Klassiker, da man Disneys Mitwirken in diesem Cartoon auch erkennen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Micky im Spielfilm (1940)===&lt;br /&gt;
[[Bild:Fantasia.jpg|thumb|right|Diese Szene aus &amp;quot;[[Fantasia]]&amp;quot; (1940) half mit Mickys Weltruhm zu begründen (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Nach dem Kurzfilm &amp;quot;[[The Pointer]]&amp;quot; von 1939 sank die Beliebtheit von Micky immer mehr, da sein Konkurrent [[Donald Duck]] immer beliebter wurde. Während für Donald ab 1940 immer mehr Cartoons pro Jahr gedreht wurden, bekam Micky immer weniger Cartoons im Jahr hin. Diese Statistik begeisterte Walt Disney natürlich überhaupt nicht, noch heute mögen die Nachkommen Disneys Donald nicht, da er Walts Lieblingsfigur die Show stahl. Um Micky wieder ruhmreicher zu machen, hatte Disney den glorreichen Einfall ihn in einem auf höchstem Niveau gezeichneten Spielfilm auftreten zu lassen. Natürlich bot sich geradezu nichts geeigneteres als der gerade in Produktion gewesenen Experimental-Spielfilm &amp;quot;[[Fantasia]]&amp;quot;, der die Musik in den Vordergrund stellte, da hier die Kombination von Musik und Animation darstellen sollte. Schließlich wählten die Regisseure die Ballade &amp;quot;&#039;&#039;Der Zauberlehrling&#039;&#039;&amp;quot; von Johann Wolfgang von Goethe als Inhalt des Kurzfilmes, der innerhalb &amp;quot;[[Fantasia]]&amp;quot; gezeigt werden sollte. Die Komponisten wählten zur Animation die Musik für &amp;quot;Der Zauberlehrling&amp;quot; von Paul Dukas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Element des dritten Meisterwerks &amp;quot;[[Fantasia]]&amp;quot; wurde bei der Premiere des Films vom Publikum am meisten begutachtet, schließlich ist es der einzige Fantasia-Kurzfilm, indem eine bekannte Disney-Figur auftauchte. Und auch wenn der Spielfilm &amp;quot;[[Fantasia]]&amp;quot; erst kein großer Erfolg war, so brachter er aber auf jeden Fall Micky zum Symbol der Walt Disney Productions, so wie es sich Disney gewünscht hatte. Der Cartoon &amp;quot;[[The Sorcerer&#039;s Apprentice]]&amp;quot; (&#039;&#039;Der Zauberlehrling&#039;&#039;) ist ein einzigartiges Meisterstück, das durch seine Qualität und der bezaubernden Musik von Paul Dukas eines der wichtigsten Kurzfilme der Micky Maus wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der zweite Weltkrieg und Nachkriegsanimation (1941-1949)===&lt;br /&gt;
Anders als beispielsweise [[Donald Duck]] war Micky während des Zweiten Weltkrieges nie als Soldat in einem Kurzfilm zu sehen, was wohl auch damit zusammenhängen mag, dass seine Popularität gegenüber der Ente 1940 bis 1941 immer mehr schwand und auch, dass er durch den Spielfilmauftritt im Jahr 1940 die Beliebtheit in den klassischen Cartoons nicht zurück gewinnen konnte. Zu sagen, er wäre nie Soldat gewesen, ist allerdings falsch. Bereits 1929 kämpfte er im Film &amp;quot;[[The Barnyard Battle]]&amp;quot; mit anderen Mäusen gegen eine Armee von Katzen unter der Führung [[Kater Karlo]]s. Dabei trugen diese allesamt Helme, die auch von der deutschen Armee im Ersten Weltkrieg getragen worden waren. Die Mäuse wiederum ziehen in die Schlacht mit einem Song namens &#039;&#039;Dixie&#039;&#039;, der im Zusammenhang mit dem Amerikanischen Bürgerkrieg bekannt wurde. Auch in den Comics blieb Micky von den Kriegsgeschehnissen nicht unberührt, so betätigte er sich beispielsweise zusammen mit [[Goofy]] als Erntehelfer, um seinem Land zu dienen (siehe [[Ich Goofy, Band 2]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem wurden Micky, wie auch Pluto, auf vielen Kriegsflugzeugen aufgemalt. Micky wurde also genau wie Donald und Pluto ein Maskottchen der US-Armee. Als Symbol oder halt Maskottchen wurde Micky in den Jahren 1941-1942 bekannt, nicht nur für die Armee, sondern vorallem für die Disney Studios. Aber Cartoons mit Micky wurden immer weniger im Jahr produziert. Nach &amp;quot;[[Symphony Hour]]&amp;quot; von 1942 wurde die Produktion dann völlig eingestellt, Donald war mit seinen Kriegs-Cartoons einfach erfolgreicher und wurde nun auch am beliebtesten. &amp;quot;[[Pluto and the Armadillo]]&amp;quot; von 1943 wurde zwar noch unter der Micky Maus-Titlecard veröffentlicht, aber Micky kam schon gar nicht mehr drin vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1946 begann Disney wieder [[Liste aller Micky Maus Cartoons|Micky Maus-Cartoons]] in Produktion zu geben. Es wurden zwar jetzt wieder einigermaßen regelmäßig Kurzfilme mit der Maus gedreht, aber immer noch nur einen oder zwei im Jahr. Wie auch bei den [[Liste aller Donald Duck Cartoons|Donald-Cartoons]], die nur in größerer Menge pro Jahr verfilmt wurden, war die Qualität der Micky-Cartoons in der frühen Nachkriegsanimation sehr gut. Einige sehr gelungene Kurzfilme diser Nachkriegsanimations-Ära sind zum Beispiel der Oscar-nominierte Cartoon &amp;quot;[[Mickey and the Seal]]&amp;quot; von 1948 oder auch der Cartoon &amp;quot;Pueblo Pluto&amp;quot; von 1949. Aber auch zu erwähnen ist natürlich Mickys zweiter Auftritt in einem Spielfilm der Disney-Meisterwerkreihe; der Film &amp;quot;[[Fröhlich, Frei, Spaß dabei]]&amp;quot;, von 1947, präsentiert zwei längere, animierte Segmente in einer Realfilm-Rahmenhandlung, die teilweise animiert ist. In dem einen Segment, &amp;quot;[[Micky and the Beanstalk]]&amp;quot;, spielen Micky, [[Donald]] und [[Goofy]] die Hauptrollen. Ein auf hohem Niveau gezeichneter Kurzfilm, den es jedoch ein wenig an Höhepunkte fehlt, weshalb er auch nicht wirklich an &amp;quot;&#039;&#039;Der Zauberlehrling&#039;&#039;&amp;quot; rankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die letzten Cartoons (1950-1953)===&lt;br /&gt;
In der folgenden Zeit wurden nicht mehr Kurzfilme mit Micky pro Jahr gedreht. Es blieb bei einen bis zwei Kurzfilme im Jahr, und neben dem verloren die Cartoons bis 1953 auch an Qualität und Aufwand der Produktion. Ein Beispiel dafür ist &amp;quot;[[The Simple Things]]&amp;quot; von 1953, er ist der letzte Kurzfilm der Micky-Serie, hier kann man deutlich erkennen, dass nicht viel Aufwand in den Cartoon hinein gesteckt worden ist, da er optisch einfach und kantig aussieht. Weil auch dieser Kurzfilm kein Erfolg wurde, ließ Disney das Produzieren der Serie einstellen. Weitere Gründe dafür sind einerseits, da die Cartoons zu teuer wurden und andererseits, da Disneys Aufmerksamkeit bereits bei anderen Dingen lagen (die abendfüllenden Spielfilme (&amp;quot;[[Susi und Strolch]]&amp;quot; oder auch &amp;quot;[[Dornröschen]]&amp;quot;) sowie die Planung seines ersten Themenparks &amp;quot;[[Disneyland Park|Disneyland]]&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wiedergeburt klassischer Cartoons (1983-1995)===&lt;br /&gt;
[[Bild:Cristmas_Carol_Micky.jpg|thumb|left|Plakat zum Oscar-nominierten Cartoon &amp;quot;[[Mickys Weihnachtsgeschichte]]&amp;quot;, 1983 (© Disney)]]Genau 30 Jahre lang wurden keine Cartoons mit Micky mehr produziert. 1983 aber kam der Oscar-nominierte Cartoon &amp;quot;[[Mickys Weihnachtsgeschichte]]&amp;quot; in die Kinos. Dieser längere Cartoon bedeutete den Anfang der modernen Cartoons, auch wenn dieser Kurzfilm von der Qualität her nicht so sensationell war wie seine beiden Nachfolger in den Jahren 1990 bis 1995. Ersteinmal hatte Micky aber einen Auftritt im Rahmen der Oscar-Verleihung 1988 (der Oscar wurde damals genau wie auch Micky 60 Jahre alt), er war als Figur anwesend um den Gewinner in der Kategorie &#039;&#039;Bester Kurztrickfilm&#039;&#039; zu verkünden und &#039;&#039;Tom Selleck&#039;&#039; auf die Bühne zu zaubern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Spielfilm &amp;quot;[[Falsches Spiel mit Roger Rabbit]]&amp;quot; der Tochterfirma Disneys [[Touchstone Pictures]], fing die Ära der modernen Cartoons 1989 eigentlich erst richtig an, denn nun wurden bis 1995 wieder einigermaßen regelmäßig Cartoons mit modernsten Animationstechniken und bester Qualität produziert. In zwei dieser insgesamt 5 Cartoons spielt Micky die Hauptrolle. In &amp;quot;Der Prinz und der Bettelknabe&amp;quot; von 1990 stand eine neue Herausforderung für die Zeichner und Regisseure an, denn es kamen zwei Mickys vor, die zwar äußerlich identisch aussehen, aber vom Handeln ganz anders sind. In diesem längeren Cartoon erkennt man deutlich die Anwendung von Spezial-Effekten und auch die sensationelle Animation. Noch besser wurde die Qualität dann in dem bis jetzt letzten Cartoon mit Micky; &amp;quot;[[Micky Monstermaus]]&amp;quot; lief 1995 vor dem Spielfilm &amp;quot;[[Der Goofy Film]]&amp;quot; aus den [[Disney Toon Studios]]. &amp;quot;Micky Monstermaus&amp;quot; ist der letzte Micky-Cartoon und von Qualität der Animation her auch der Beste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Micky im Fernsehen==&lt;br /&gt;
[[Bild:250px-Houseofmousecdcover.jpg|thumb|left|Micky begrüsst die Gäste in seinem Clubhaus (© Disney)]]Mitte der 50er Jahre wurden zwar die Cartoons mit Micky weitgehend eingestellt, doch das bedeutete keineswegs, dass er sich lediglich auf die Comics zurückzog. War er früher einer der Vorreiter gewesen was den Tonfilm anbelangt, so plante [[Walt Disney]] nun das neu aufkommende Fernsehen zu erforschen, das nach einer guten Einnahmequelle aussah. Als einer der ersten kam er so auf die Idee, spezielle Sendungen anzufertigen. Das Ergebnis war die Show &#039;&#039;The Mickey Mouse Club&#039;&#039;, die hierzulande unter dem Namen &#039;&#039;Micky Maus Magazin&#039;&#039; bekannt wurde und in Amerika beim Sender ABC lief. Insgesamt wurden 390 Episoden zu je 25 Minuten erstellt, die vom 3. Oktober 1955 bis zum 25. September 1959 über den Bildschirm liefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Senderreihe war jeweils montags bis freitags zu sehen, wobei jedem Tag ein anderes Motto zugrunde lag. Am Montag wurden verschiedene musikalische Auftritte gezeigt, am Dienstag gab es Gaststars zu sehen, der Mittwoch war ein zusammengewürfelter Tag, am Donnerstag wurde ein Zirkus aufgeführt und am Freitag schlussendlich konnten sich einige Jungtalente vorstellen. Zudem gab es noch Zeichentrickfilme und dokumentarische Beiträge über die Disney Studios. Als besonders populär erwiesen sich auch die so genannten &#039;&#039;Mausketiere&#039;&#039;. Damit bezeichnete man spezielle Kinder und Jugendliche, die unter anderem auch Lieder sangen und den Zuschauer zum mitmachen motivierten. Von vielen ebenfalls sehr geschätzt wurde das von [[Jimmie Dodd]] komponierte Titellied, bei welchem auch Donald einen Auftritt hatte, was seine hohe Popularität unterstreichen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ABC liefen auch einige weitere Serien, beispielsweise die ab 1954 im Hauptabendprogramm laufende Fernsehreihe &#039;&#039;Disneyland&#039;&#039;, aus der später die Sendungen &#039;&#039;Walt Disney Presents&#039;&#039; und &#039;&#039;Walt Disney&#039;s Adventure Time&#039;&#039; hervorgingen und ab 1959 unter der Bezeichnung &#039;&#039;Walt Disney World&#039;&#039; weitergeführt wurde. Es kam jedoch kurz darauf zu einem Streit zwischen Disney und ABC, da Walt seine Serien allesamt in Farbe ausstrahlen wollte, was von den Produzenten bei ABC nicht gestattet wurde. Daraufhin wechselte Disney zu NBC, wo er 1961 &#039;&#039;Walt Disney&#039;s Wonderful Word of Disney&#039;&#039; produzieren ließ, ehe 1983 Disneys eigener Fernsehsender, der [[Disney Channel]], eingeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:DC_logo2002.jpg|thumb|left|Das heutige Logo des Disney Channel (© Disney)]]Doch bereits früher, in den 70er Jahren wurde das Interesse vieler ehemaliger Fans des &#039;&#039;Micky Maus Magazins&#039;&#039; wieder geweckt. Deshalb plante man bei Disney zuerst, die alten Folgen wieder im Fernsehen zu zeigen, was jedoch nicht viel Anklang fand. Stattdessen beschloss man, eine auf dem ursprünglichen Konzept basierende neue Show zu kreieren, die man auf den Namen &#039;&#039;New Mickey Mouse Club&#039;&#039; taufte. Unter dieser Bezeichnung startete das Format im Januar 1977 und stieß, wie bereits sein Vorgänger, auf viel Gegenliebe. Einige der Folgen wurden auch später noch auf dem [[Disney Channel]] gezeigt und teilweise sogar auf Video veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Beginn der 80er war dabei vom Studio festgehalten worden, dass die Trickfilme nur im Rahmen einzelner Sendungen, der Grossteil davon aber gar nicht im Fernsehen veröffentlicht werden durften, damit man sie mit regelmäßigen Abständen wieder in die Kinos bringen könnte, was mehr Gewinn versprach. Zu dieser Zeit aber zeigte sich zunehmend das Interesse an diesen Cartoons, besonders im deutschen Fernsehen. So ließ sich die [[Walt Disney Company]] breitschlagen, einen Testlauf durchzuführen. In einer eigens dafür produzierten Sendung mit dem Namen &#039;&#039;Mickey and Donald&#039;&#039; wurden verschiedene Kurzfilme wieder aufgeführt und somit der Öffentlichkeit auch außerhalb der Kinos zugänglich gemacht. Die Produktion erwies sich als voller Erfolg und wurde dementsprechend auch weitergeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mickymouseclub.jpg|thumb|right|Der Mickey Mouse Club (© Disney)]]Auch heutzutage sind Sendungen von Micky Maus noch anzutreffen, besonders auf dem Sender Super RTL. Dort wird die in den USA zwischen 2001 und 2003 speziell für den [[Disney Channel]] produzierte Serie &#039;&#039;Disney&#039;s House of Mouse&#039;&#039; (auf Deutsch: [[Mickys Clubhaus]]) aufgeführt, in der nebst Micky, Donald, Goofy, Minnie und Daisy in den Hauptrollen auch zahlreiche Charaktere aus den verschiedensten [[Walt Disney Meisterwerk]] auftreten. Insgesamt brachte es die Sendung auf 53 Episoden.  Speziell für die jüngsten Zuschauer wurde 2006 auch die Serie &#039;&#039;Mickey Mouse Clubhouse&#039;&#039; ([[Micky Maus Wunderhaus]]) ins Leben gerufen, in der die Zuschauer verschiedene Rätsel lösen müssen. Sie wurde komplett in CGI gedreht und brachte es bisher auf 13 Folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Micky in den Comics==&lt;br /&gt;
===Die Comicstrips===&lt;br /&gt;
[[Bild:Gottfredson_gemälde.jpg|thumb|right|Gemälde von Gottfredson nach der 1936 erschienen Geschichte &#039;&#039;Mickey Mouse and the Seven Ghosts&#039;&#039;]]Nebst diversen Filmverleihern und Kinobesitzern gab es in New York auch verschiedene Pressedienste, die es sich zur Aufgabe gemacht hatten, Comic Strips an möglichst viele Tages- und Sonntagszeitungen zu verkaufen. Einer der grössten solcher Anbieter war damals [[King Features Syndicate]], die in &#039;&#039;Micky Maus&#039;&#039; die Möglichkeit sahen, einen neuen, erfolgreichen Strip zu kreieren. Auch früher schon gabe es diverse Comics mit Kinodarstellern, beispielsweise mit &#039;&#039;Charlie Chaplin&#039;&#039;. So rief der Vorstand von King Features Disney an und unterbreitete ihm diesen Vorschlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser zögerte nicht lange. Comic Strips bedeuteten eine zusätzliche Einnahmequelle und die Studios konnten das Geld gut für die neuen Filme brauchen. So erschienen ab Januar 1930 täglich (ausser Sonntags) verschiedene Abenteuer um die Maus. Die ersten Fortsetzungsgeschichten waren dabei eine um viele Episoden erweiterte Fassung des ersten Filmes, [[Plane Crazy]]. Disney schrieb die Texte und [[Ub Iwerks]] setzte das Ganze grafisch um, wobei die Tuschereinzeichnungen von [[Win Smith]] angefertigt wurden. Als Iwerks später das Studio verliess, blieb die gesamte zeichnerische Arbeit an Smith hängen, was diesem jedoch alles andere als recht war. Zudem hatte auch [[Walt Disney]] keine Zeit, die ganzen Texte zu verfassen, da er zusätzlich noch an den Filmen arbeiten musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund wurde Ersatz gesucht, der im seit 1929 in den Studios beschäftigten [[Floyd Gottfredson]] gefunden wurde. Dieser wollte bei seinem Eintritt ursprünglich bereits an den Comic Strips arbeiten, doch Disney setzte ihn stattdessen für die Trickfilme ein. Dock als nun Smith seine Arbeit beendete, machte Walt Gottfredson das Angebot, nun doch an den Comics zu arbeiten, was dieser allerdings ablehnte, da er sich mittlerweile bei der Arbeit an den Cartoons wohl fühlte. So einigte man sich darauf, dass er zwei Wochen lang bei den Strips aushelfen solle. Gottfredson fertigte ersten Strip im März 1930 an, der im Mai veröffentlicht wurde. Dabei gefiel ihm die Arbeit so gut, dass er insgesamt über 45 Jahre lang &amp;quot;Aushilfe&amp;quot; war, bis er im Oktober 1975 in den Ruhestand ging. Dabei verzichtete er bei seiner Arbeit darauf, einfach Abenteuer aus den Filmen zu übernehmen, sondern dachte sich selbständig Geschichten aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interesse an den Comics um Micky Maus wuchs so rasch an, dass nebst den schwarzweiß gehaltenen Strips auch farbig angelegte Comicseiten angefertigt wurden, die für die Sonntagsbeilagen der amerikanischen Zeitungen produziert wurden. Die erste Seite wurde von [[Earl Duvall]] am 17. Januar 1932 erstellt. Noch in der darauf folgenden Woche übernahm allerdings [[Floyd Gottfredson]] auch die Arbeit an den Sonntagsfolgen, die im Unterschied zu den täglichen Geschichten keine Fortsetzungen waren. Mitte 1938 trat er diese Beschäftigung jedoch an [[Manuel Gonzales]] ab, dessen Einseiter auch heute noch immer wieder in dem [[Micky Maus Magazin]] zu sehen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit textete Gottfredson seine Geschichten allesamt selbst und sein einziger Assistent war &#039;&#039;Charles Alfred Taliaferro&#039;&#039;, der sich später selbst unter dem Namen [[Al Taliaferro]] in der Riege der Disneyzeichner einen Namen machte, da er zusammen mit [[Bob Karp]] für die Zeitungsstrips um [[Donald Duck]] verantwortlich war. Ab Mitte der 40er Jahre kümmerte sich Gottfredson jedoch ausschließlich um die Zeichenarbeit, während [[Bill Walsh]] - der auch mit Gonzales zusammenarbeitete - die Texte schrieb. Der aber wohl größte Einschnitt in die Welt der Zeitungsstrips um Micky war die Tatsache, dass [[King Features Syndicate]] ab 1955 beschloss, keine weiteren Fortsetzungsgeschichten als Comics zu führen, woraufhin die Maus auf kurze Gagsstrips beschränkt war. Gleichzeitig ebnete das allerdings auch den Weg für das neu aufkommende Gebiet der Comichefte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Comichefte===&lt;br /&gt;
Wie bereits oben angedeutet, wurde in den 30ern das Geschäft mit Comicheften immer lukrativer, so dass man hierbei auch mit Micky auf den fahrenden Zug aufsprang. Seit 1931 kann man in den USA verschiedene Hefte um die Maus kaufen. Zuerst druckte man dafür lediglich bereits in den Zeitungen erschienene Abenteuer nach, doch schon kurz darauf wurden eigene Stories geschrieben und gezeichnet. Es erschienen auch verschiedene Hefte, beispielsweise das &#039;&#039;Mickey Mouse Magazine&#039;&#039;, das 1933 ins Leben gerufen worden war. Darauf basierend entstand 1940 [[Walt Disney&#039;s Comics and Stories]], welches später auch Geschichten von [[Donald Duck]] enthielt. Dieses Magazin, mit seiner Mischung verschiedenster Serien des Disney Kosmos wurde zum Vorbild des späteren deutschen [[Micky Maus Magazin]]es. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Paul_murry.jpg|thumb|left|Aufgrund seiner Leistungen wurde Murry ein Band der &#039;&#039;Hall of Fame&#039;&#039; Reihe gewidmet (© Disney)]] Dieses Heft ebnete auch zwei der berühmtesten Disney Künstler ihren Weg. Zum einen [[Carl Barks]], der jedoch nur eine einzige Micky Maus Geschichte angefertigt hat (Das Rätsel des Roten Hutes), und zum anderen [[Paul Murry]], der seine Zeichnerlaufbahn in den Disney Studios begonnen hatte und später zu einem der populärsten Mauszeichner wurde. Er führte dabei das weiter, was bereits in den Cartoons begonnen wurde. Die Maus wurde weg vom eher rauhen Auftreten ihrer Frühzeit geführt und entwickelte sich zunehmend zu einem ernsten Charakter. Oftmals war er in den Comics daraufhin als schlauer Detektiv zu sehen, welcher der Polizei bei ihren Ermittlungen helfen sollte. Murry führte aber auch Charaktere wie [[Supergoof]] (zusammen mit dem Texter [[Del Connel]]) ein und war in seiner Laufbahn unglaublich produktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gipfel der kriminalistischen Tätigkeit war dabei in den &#039;&#039;Mickey Mouse Heften&#039;&#039; 107, 108 und 109 erreicht, die allesamt 1960 erschienen und in denen der Mäuserich einen Geheimagenten im Stile &#039;&#039;James Bonds&#039;&#039; spielte. Besonders auffallend waren die übrigen Charaktere, die abgesehen von [[Goofy]] vollkommen menschlich gezeichnet waren, wie man es oftmals in amerikanischen Superheldencomics findet. Micky und Goofy wurden dabei von Murry in die Umgebung eingesetzt, um sie so wie immer aussehen zu lassen, während Dan Spiegle sich für die realistischen Hintergründe und Figuren verantwortlich zeigte. Nach diesen drei Heften wurde Micky allerdings wieder in seine gewohnte Umgebung transportiert und parodierte &#039;&#039;James Bond&#039;&#039; höchstens noch im Umfeld der Disneyschen Darsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Yellowcities-2082-micky_maus_1_jahr.jpg|thumb|right|Eine neuere Ausgabe des Micky Maus Magazines (© Disney)]]Eine ähnliche Darstellung fand sich auch in den später erschienenen [[Egmont]] Geschichten [[Ein Fall für Micky]]. In dieser Nebenserie wurde weniger Wert auf den Humor gelegt, sondern vielmehr auf eine starke Atmosphäre gesetzt, wobei Micky nicht als der sympathische Mäuserich, sondern als kühler Detektiv dargestellt wurde, ähnlich den Darstellern in den &#039;&#039;Film noir&#039;&#039;. Charakteristisch für diese Geschichten war auch, dass der größte Teil der bekannten Figuren fehlte, so beispielsweise [[Goofy]] oder [[Pluto]]. Lediglich [[Kommissar Hunter]] und hie und da [[Minnie Maus]] hatten einige Auftritte. Obwohl die Serie besonders unter erwachsenen Leser viele Anhänger fand, war sie nicht sehr erfolgreich und wurde nach einigen Folgen wieder eingestellt.&lt;br /&gt;
[[Bild:MickyundDonald.jpg|thumb|left| Micky und Donald]]&lt;br /&gt;
Auch auf internationaler Ebene wurden die Comics um Micky bald sehr populär. Ein Vorreiter in Europa war und ist dabei Italien, das schon früh begann, nicht nur die Geschichten aus Amerika zu übernehmen, sondern auch selber solche Abenteuer zu entwickeln. Auf dieser Grundlage entstand 1932 die Zeitschrift [[Topolino]] (italienisch für Mäuschen und zugleich der dortige Namen für Micky), welches auch heute noch besteht und ähnlich wie das [[LTB|Lustiges Taschenbuch]] dem Leser Disneystories im dreireihigen Format bietet. In Frankreich bekam Micky 1934 seine eigene Zeitschrift, die unter dem Namen [[Journal de Micky]] geführt wurde und England markierte ebenfalls eine Vorreiterstellung, indem es das erste &amp;quot;Micky Maus Magazin&amp;quot; kreierte, das  eine wöchentliche Erscheinungsweise vorzeigen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland war der Maus lange Zeit kein eigenes Heft zugewiesen worden. Die Geschichten wurden dort ab 1930 größtenteils  in der &#039;&#039;Kölner Illustrierten Zeitung&#039;&#039; abgedruckt und erst 1937 erstellte man in der Schweiz die erste deutschsprachige [[Micky Maus Zeitschrift]], die sich sehr stark an der englischen Ausgabe orientierte, es jedoch lediglich auf achtzehn Hefte und eine Probenummer brachte. Im selben Verlag war kurz zuvor bereits ein &#039;&#039;Filmbilderbuch&#039;&#039; erschienen, welches zwei in Comics umgesetzte Cartoons mit Micky beinhaltete. Wirklich bekannt wurde Micky Maus in Deutschland allerdings erst, als 1951 die damals noch monatliche gleichnamige Zeitschrift erschien. Das [[Micky Maus Magazin]] wurde und ist auch heute noch ein gewaltiger Erfolg, erscheint heutzutage wöchentlich und ist seit seinem Erscheinen unbestrittener Marktführer im Heftbereich. Der Höhepunkt wurde dabei in den 90ern erreicht, wo man eine Auflage von über einer Million verkauften Exemplaren erzielte. Inzwischen erscheint das Heft in 27 Sprachen und 29 verschiedenen Ländern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Europäische Zeichner===&lt;br /&gt;
In Italien erreichten Micky und die Disney Comics im Allgemeinen eine grosse Beliebtheit und wurden, wie schon erwähnt, auch von Italienern gezeichnet und getextet. Ein Vorreiter markierte dabei der Künstler [[Romano Scarpa]], der auch heute noch für viele als der beste der europäischen Zeichner gilt. Scarpa entwickelte dabei besonders zu Beginn das Gottfredsonsche Werk weiter. So ist es auch nicht verwunderlich, dass eines seiner frühsten und vielleicht bekanntesten Geschichten &#039;&#039;Das doppelte Geheimnis des Schwarzen Phantoms&#039;&#039; (erschienen in [[LTB 62]]) die Fortsetzung der Geschichte des Amerikaners darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Atömchen.jpg|thumb|left|Micky trifft zum ersten Mal auf Atömchen (© Disney/Ehapa)]]Scarpa wurde aber zunehmend immer eigenständiger und bevölkerte den Micky-Kosmos (ebenso wie den Donald-Kosmos) mit eigenen Figuren, beispielsweise [[Gamma]] oder [[Atömchen]]. Anders als in vielen amerikanischen Geschichten war aber Scarpas Micky oftmals nicht der übermächtige Detektiv, sondern ein eher menschliches Wesen, dem bisweilen auch Fehler unterlaufen, auch wenn er schlussendlich jeden Fall aufklärt. Gegenüber diesem Charakter steht die Aussage [[Byron Ericksons]], der viele Comics mit Micky aus dieser Ära als langweilig titulierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war aber keineswegs der einzige, der sich mit der Maus befasste. Inzwischen finden sich zahlreiche weitere, europäische Zeichner, darunter auch Scarpas ehemaligen Schüler [[Giorgio Cavazzano]] oder [[Massimo de Vita]], die, wie viele andere Zeichner auch, ebenfalls schon Geschichten mit [[Donald Duck]] veröffentlicht haben. Von Italien schwappte die Welle dann über in das gesamte Europa, besonders in die nordischen Staaten, wo heute hauptsächlich die Geschichten mit Micky für das LTB produziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutige Maus-Geschichten, besonders im Lustigen Taschenbuch, werden von vielen Fans heftig kritisiert. Nachdem Micky sich durch [[Romano Scarpa]] und andere Zeichner zum seriösen Detektiv mit scharfem Verstand entwickelt hatte, wurden in letzter Zeit immer mehr Geschichten veröffentlicht, in denen laut einigen Kritikern die Maus genausowenig Verstand hat, wie [[Dussel Duck]] aus dem [[Duck-Kosmos]]. Symbolisch dazu steht die Abkehr von einer seriöseren, Kleidung wie Polohemd, Fliege und langer Hose zurück zur kurzen, roten Hose mit den zwei gelben Knöpfen. Siehe auch [[Kaschperlmicky]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Zeichner dieser neuerer Maus-Geschichten sind z.B. die Ehapa-Zeichner [[Joaquin]] und [[Miguel]]. Im Interview mit LTB-Online äußerte [[Miguel]], dass die Rückkehr zur &amp;quot;alten&amp;quot; Maus quasi eine Verordnung &amp;quot;von oben&amp;quot; sei. So war es Erickson, der sich dazu entschloss, die Maus wieder weg vom seriösen Gesellen zu den Wurzeln (beziehungsweise zu Gottfredson) zurückzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optik im Wandel der Jahre ==&lt;br /&gt;
===In den Cartoons===&lt;br /&gt;
[[Bild:Maus-entwicklung.gif|right]]Micky wandelte sein Aussehen in seinen Kurzfilmen mehrere Male. Beispiele sind die bereits angesprochenen Handschuhe oder die neue Augenform. Vielleicht die gewichtigste Veränderung ist allerdings das Verschwinden der ursprünglichen roten Hose und das Aufkommen des ernsteren Anzuges. Das sollte die Abkehr Mickys vom spaßigen Gesellen, dessen Platz nun Donald einnahm, zum eher vorbildhafteren Charakter unterstreichen. Dabei trug er allerdings auch kein standardmäßiges Outfit, sondern änderte seine Kleidung nach Belieben und nach der Thematik des Cartoons. Während man ihn bei [[Magician Micky]] (1937) in voller Zauberausrüstung sehen kann, so ist er in seinem für lange Zeit letzten Film [[The Simple Things]] in Freizeitausrüstung zu beobachten. Sein letzter Cartoon, [[Runaway Brain]] führte ihn dann aber wieder zurück zur kurzen Hose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===In den Comics===&lt;br /&gt;
[[Bild:Langhosenmicky.jpg|thumb|right|1944: Micky erhält lange Hosen, &amp;quot;The World of Tomorrow&amp;quot;  (© Disney)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:EFFM.jpg|thumb|right|&#039;&#039;Ein Fall für Micky&#039;&#039; (© Disney/Ehapa)]] Auch in den Comics wurde die kurze Hose nach den Geschichten Gottfredsons ausgetauscht. In Amerika setzte sich dabei die lange rote Hose gepaart mit einem weißen Hemd und teilweise grünem Hut durch, der besonders durch die Comics von Murry oder Tello ins Bewusstsein der Leute geriet. In Italien dagegen entschied man sich schon früh für die rote Hose in Kombination mit einem blauen Hemd, dabei wurde auf den Hut verzichtet. Zudem erhielt Micky hier oftmals eine rote Fliege, wie auf obigem Bild zu erkennen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Punkt, in dem Italien und Amerika manchmal nicht übereinstimmten war die Hautfarbe. Blieb sie in Mickys Heimatland oftmals weiß, so ist sie in Europa gemischt, teils wird dem Vorbild nachgeeifert, teils das Gesicht jedoch auch fleischfarben koloriert. Oft wurde auch der Mittelweg begangen, das heißt, eine Mischung zwischen weiß und fleischfarben verwendet, ersteres in der oberen Gesichtshälfte, letzteres um die Nase und den Mund herum. In den neueren Kolorierungen beugt sich Micky aber mehrheitlich dem weißen Gesichtsschema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den heutigen Geschichten ist Mickys Aussehen wie bereits erwähnt wieder verstärkt dem Gottfredsons angepasst worden, kurze, rote Hose und gelbe Schuhe, die übrigen Figuren behielten jedoch ihre heutige Erscheinung. Auch gilt es zu beachten, dass diese Änderung oftmals nur bei den dänischen Geschichten zu sehen ist, während die Italiener ihrer Linie treu geblieben sind und auch heute noch Geschichten im Stile Scarpas kreieren. Die meisten davon schaffen es jedoch nicht ins LTB sondern nur ins [[Topolino]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Sonderstatus nimmt hier die Serie [[Ein Fall für Micky]] ein, in der Micky einen typischen Privatdetektive Anzug trug, der zusammen mit einer roten Hose gepaart war und über alle Folgen hinweg gleich blieb. Sein Aussehen hier hatte jedoch keine weiteren Auswirkungen auf die restlichen Comics.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Micky in den Videospielen==&lt;br /&gt;
Wie eine Vielzahl anderer, berühmter Figuren auch trat und tritt &#039;&#039;Micky Maus&#039;&#039; in verschiedenen Videospielen auf, darunter  [[Mickey Mousecapade]] für das Nintendo Entertainment System, [[Mickey Mania]] und [[Disney&#039;s Magical Quest]] für das Super Nintendo Entertainment System, [[Castle Of Illusion starring: Mickey Mouse]] für Sega Genesis und Sony PlayStation, Mickey Mouse: Magic Wands für den Game Boy und eine Menge anderer. Im Jahr 2000 wurde die &#039;&#039;Disney&#039;s Magical Quest&#039;&#039;-Serie auch für den Game Boy Advance verfügbar gemacht, während Micky mit [[Disney&#039;s Magical Mirror]], einem Spiel für die jüngere Generation, seinen Sprung ins 21. Jahrhundert vollbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bekanntesten dürften jedoch seine Auftritte in der Videospielreihe [[Kingdom Hearts]] sein, in der die Rolle des König Micky übernimmt, der zusammen mit Königin Minnie über das Disneyschloss regiert. [[Donald Duck]] ist dabei der königliche Zauberer, während [[Goofy]] den Kommandanten der königlichen Garde stellt. Anders als die beiden letztgenannten, die zusammen mit einem weiteren Helden, &#039;&#039;Sora&#039;&#039;, das Spiel bestreiten, ist Micky jedoch nur am Ende zu sehen. im Game Boy Advance Sequel [[Kingdom Hearts: Chain of Memories]] bekommt er schon einen grösseren Part zugestanden und in [[Kingdom Hearts II]] wird er zu einem spielbaren Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vermarktung==&lt;br /&gt;
[[Bild:TascheGruenMicky.jpg|thumb|right|Auch Taschen mit Micky erfreuen sich grosser Beliebtheit]] Walt Disney erkannte schon sehr früh die Möglichkeit, seine Maus gewinnbringend zu vermarkten und sie somit populärer zu machen. So wurden bereits 1929 die ersten Lizenzprodukte mit Micky - verschiedene Schulmappen mit dessen Konterfei - gegen eine Gebühr von 300 Dollar erstellt werden. Der große Erfolg dieser Produkte spornte Disney an, noch weiter in den Markt einzugreifen. Drei Jahre später war die Macht dabei so gewachsen, dass sie ein ganzes Unternehmen retten konnte. Die Uhrenfabrik Ingersoll-Waterbury widerstand der sicher drohenden Pleite dank der Lizenz zur Produktion von Mickey-Mouse-Uhren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem schnellen und überwältigenden Erfolg der Mickey Mouse zeichnete sich schon sehr früh ab, dass Merchandising, also die Vermarktung von Produkten, mit dem Konterfei von Mickey und Minnie, in der ganzen Welt ein gutes Geschäft war. Im Januar 1930 begann die Näherin Charlotte Clark aus Los Angeles mit der Produktion von Mickey-Mouse-Plüsch-figuren. In Deutschland waren die Menschen von Anfang so begeistert, dass es innerhalb kürzester Zeit Micky-Maus-Shows, Micky-Maus-Orchester, Micky-Maus-Jazzmusik, usw. gab. Auch Spielzeug mit der Maus wurde schon sehr früh in Deutschland produziert, damals allerdings noch ohne Lizenz der Disney Studios, weshalb sie sich auch teilweise sehr stark von der ursprünglichen Figur unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zweitauswertung der Mickey Mouse (und anderer Disneyfiguren) war 1935 bereits ein Multimillionengeschäft. Ende der 1930er Jahre gab es praktisch kein Produkt das nicht mit dem verkaufsfördenden Bild der Mickey (oder Minnie) Mouse geschmückt war. Ob Marmelade, Eierbecher, Korsetts mit aufgestickten Mickey Mäusen, Alltagsgegenstände, Spielsachen, Bilderbücher oder Schmuck wie z.B. ein Diamantenarmband mit dem Ebenbild von Mickey bei Cartier zum Preis von 1000 Dollar. Mickey war allgegenwärtig. Auch in der Werbung, wo er in Frankreich beispielsweise für das Getränk &#039;&#039;Fanta&#039;&#039; warb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 70er und 80er Jahren eroberte Micky ein neues Gebiet, die Mode. Plötzlich galt es als &amp;quot;in&amp;quot;, wenn man Kleidungsstücke  mit dem Konterfei der Maus oder einem seiner Freunde oder Verwandten zu tragen. Auch Promis, wie beispielsweise Schlagersänger Roy Black oder die Adelige Lady Sarah ließen sich von diesem Trend anstecken. Und auch wenn diese Welle der Micky Maus Moder in den folgenden Jahren wieder etwas abgenommen hat, kann man auch heute noch in Katalogen oder Kinderfachgeschäften auf solche Kleider stoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute soll die [[Walt Disney Company]] angeblich über 60&#039;000 verschiedene Lizenzen umfassen, auf deren Einhaltung sie streng achtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Informationen==&lt;br /&gt;
[[Bild:Lendapaw-plakat.jpg|thumb|right|Wurde als einziger Kurzfilm mit Micky mit dem Oscar ausgezeichnet: &#039;&#039;[[Lend a Paw]]&#039;&#039; (© Disney)]]&lt;br /&gt;
===Oscar-nominierte Cartoons===&lt;br /&gt;
Kursiv geschriebene Titel erhielten den Oscar&lt;br /&gt;
*[[Mickey&#039;s Orphans]] (1931)&lt;br /&gt;
*[[Building a Building]] (1933)&lt;br /&gt;
*[[Brave Little Taylor]] (1938)&lt;br /&gt;
*[[The Pointer]] (1939)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;[[Lend a Paw]]&#039;&#039; (1941)&lt;br /&gt;
*[[Micky and the Seal]] (1948)&lt;br /&gt;
*[[Mickys Weihnachtsgeschichte]] (1983)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Für eine vollständige Auflistung aller Kurzfilme siehe [[Micky Maus Cartoons]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Micky Maus in verschiedenen Sprachen===&lt;br /&gt;
*Englisch: Mickey Mouse&lt;br /&gt;
*Deutsch: Micky Maus&lt;br /&gt;
*Dänisch: Mickey Mouse, Mikkel Mus&lt;br /&gt;
*Finnisch: Mikki Hiiri&lt;br /&gt;
*Französisch: Mickey Mouse&lt;br /&gt;
*Italienisch: Topolino&lt;br /&gt;
*Niederländisch: Mickey Mouse&lt;br /&gt;
*Norwegisch: Mikke Mus&lt;br /&gt;
*Schwedisch: Musse Pigg&lt;br /&gt;
*Portugiesisch: Mickey&lt;br /&gt;
*Russisch: Микки Маус&lt;br /&gt;
*Spanisch: Mickey, Miki&lt;br /&gt;
*Chinesisch: 米老鼠 ／ 米奇&lt;br /&gt;
*Tschechisch: Mickey Mouse&lt;br /&gt;
*mexikanisches Spanisch: Mickey Mouse&lt;br /&gt;
*Estnisch: Miki-Hiir&lt;br /&gt;
*Griechisch: Μίκυ Μάους&lt;br /&gt;
*Ungarisch: Mickey Mouse, Miki Egér&lt;br /&gt;
*Isländisch: Mikki Mús&lt;br /&gt;
*Japanisch: ミッキーマウス&lt;br /&gt;
*Litauisch: Peliukas Mikis&lt;br /&gt;
*Polnisch: Myszka Miki&lt;br /&gt;
*Slowenisch: Miki&lt;br /&gt;
*Serbisch: Miki&lt;br /&gt;
*Samisch: Mihkkal Sáhpán&lt;br /&gt;
*Bulgarisch: Мики Маус&lt;br /&gt;
*Lettisch: Mikijs Mauss&lt;br /&gt;
*Slowakisch: Mickey Mouse&lt;br /&gt;
===Weiteres===&lt;br /&gt;
*Nach den ursprünglichen gesetzlichen Regelungen der USA wäre Mickey Mouse ab 2016 kein markenrechtlich geschütztes Produkt mehr, da das Urheberrecht einer Figur nur bis zu 50 Jahre nach dem Tod seines Autors endet. Da Die Disney Company sich aber dagegen wehrte, wurde 1998 im &#039;&#039;Copyright Term Extension Act&#039;&#039; der Schutz auf 70 Jahre hochgeschraubt. Dieser Umstand gab dem Gesetz den Beinamen &amp;quot;Das Micky Maus-Schutzgesetz&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*Der Begriff Mickey Mouse ist in den USA sogar in den Sprachgebrauch eingeflossen. So bezeichnet man damit umgangssprachlich eine amateurhafte oder triviale Sache.&lt;br /&gt;
*Im Jahre 1932 wurde Walt Disney mit einem Ehrenoscar für die Erschaffung der Figur Micky Maus ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
*Im Jahre 2003 kam Micky Maus auf Platz 17 in der &#039;&#039;VH1&#039;s 200 Greatest Pop Culture Icons&#039;&#039; Liste.&lt;br /&gt;
*Laut [[Walt Disney]] selbst beträgt Mickys Größe 4 Fuß, was etwa 1.20 Meter entspricht.&lt;br /&gt;
*Im Jahre 1935 wurde Micky aus den rumänischen Kinos verbannt, da man dort befürchtete, er könne die Kinder mit seinem Auftreten erschrecken.&lt;br /&gt;
*Die Ohren von Micky Maus sind immer nur von vorne zu sehen, egal in welche Richtung er sich dreht.&lt;br /&gt;
*Entgegen vieler anders lautender Gerüchte sind Micky und [[Minnie Maus]] nicht verheiratet, dennoch wurde ein Gedicht zu einer möglichen Hochzeit der beiden angefertigt.&lt;br /&gt;
*1944 landeten die Alliierten während des Zweiten Weltkriegs in der Normandie, wobei das Codewort für diese Operation &#039;&#039;Mickey Mouse&#039;&#039; war.&lt;br /&gt;
*Der erste Club um Micky Maus entstand bereits 1929 im &#039;&#039;Fox Dome Theatre&#039;&#039; im Ocean Park, der nur zwei Jahre später eine Million Mitglieder umfasste.&lt;br /&gt;
*1934 bekam Micky einen eigenen Eintrag in der &#039;&#039;Encyclopedia Britannica&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
*Die von Micky am Meisten verwendeten Worte lauten: &amp;quot;Gosh!&amp;quot;, &amp;quot;Oh boy!&amp;quot;, &amp;quot;That sure is swell!&amp;quot;, &amp;quot;Aw, gee...&amp;quot; und &amp;quot;See ya soon!&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Im Jahr 2007 verwendete die Hamas für die weltweit umstrittene Kindersendung &#039;&#039;Tomorrow&#039;s Pioneers&#039;&#039; eine Mickey Maus Kopie namens &#039;&#039;Farfour&#039;&#039; um die Kinder zu Selbstmordattentäter auszubilden. Im Juni 2007 wurde diese Kopie vor den Augen der Kinder verprügelt und wenig später wurde Farfour für tot und zum Märtyrer erklärt. Darauf reagierte [[Diane Disney Miller]] die Tochter von [[Walt Disney]] mit der Erklärung das die Hamas Teufel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Micky und Entenhausen ==&lt;br /&gt;
Micky Maus lebt in [[Entenhausen]]. Sein Haus sieht in verschiedenen Geschichten jedoch oft anders aus, da Micky oft umzieht. &lt;br /&gt;
Hier eine Liste von Mickys verschiedenen Adressen, übernommen von [http://www.donald-club.de/thread.php?threadid=394&amp;amp;page=3 Donald-Club] Übrigens fährt Micky ein Auto, seinen [[113]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Blumenweg 9 (&#039;&#039;MMM 44/1978&#039;&#039;, S.17)&lt;br /&gt;
*Blumenstraße 17 (&#039;&#039;MMM 34/1974&#039;&#039;, S.11)&lt;br /&gt;
*Fliedergasse 11 ([[DD 134]], S.48)&lt;br /&gt;
*Geranienweg 15 ([[OD 69]], S.46)&lt;br /&gt;
*Lindenstraße 8 ([[LTB 106]], S.227)&lt;br /&gt;
*Mühlenstraße 31 (&#039;&#039;MMM 40/1980&#039;&#039;, S.12)&lt;br /&gt;
*Ottostraße 17 (&#039;&#039;MMM 23/1977&#039;&#039;, S.11)&lt;br /&gt;
*Platanenweg 16 ([[LTB 29]], S.243)&lt;br /&gt;
*Platanenweg 20 ([[DD 262]], S.43)&lt;br /&gt;
*Platanenstraße 10 ([[LTB 154]], S.222)&lt;br /&gt;
*Ulmengasse 321 ([[DD 49]], S.77)&lt;br /&gt;
*Ulmenstraße 34 (&#039;&#039;MMM 23/1995&#039;&#039;, S.54)&lt;br /&gt;
*Zwiebelweg 12 ([[LTB 76]], S.42)&lt;br /&gt;
*Zypressenweg ? ([[DD 300]], S.28)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandtschaft von Micky Maus ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Reif-für-die-Insel.jpg|thumb|right|Tick, Trick und Track bezeichnen Micky als ihren Onkel ([[LTB 353]]).]]&lt;br /&gt;
Liste mit freundlicher Genehmigung von [[Boemund von Hunoltstein]] übernommen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neffen===&lt;br /&gt;
*[[Mack und Muck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwester===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Amalia ([[MMM 18/2002]], S.26)&lt;br /&gt;
* [[Mona]] ([[SV Entenhausen|SVE-Comics]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Onkel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Albert ([[MMM 07/1997]], S.50ff)&lt;br /&gt;
* Balduin ([[DD 255]], S.27ff)&lt;br /&gt;
* Berni ([[MMM 27/1991]], S.16ff)&lt;br /&gt;
* Fietje ([[MMM 28/1997]], S.55ff)&lt;br /&gt;
* Fred ([[MV 09/1982]], S.13ff)&lt;br /&gt;
* Fridolin ([[MV 11/1979]], S.16ff)&lt;br /&gt;
* Fritz ([[DD 28]], S.30)&lt;br /&gt;
* Gutbrod ([[MMM 31/1981]], S.35ff)) - Besitzer einer Privatbahn&lt;br /&gt;
* Lord Malcolm MacMaus ([[MMM 16/1961]], S.34ff)&lt;br /&gt;
* Martin Maus ([[MMM 12/1983]], S.34ff)&lt;br /&gt;
* Massel ([[MMM 07/1998]], S.18ff)&lt;br /&gt;
* Matz Maus ([[MMM 40/1964]], S.34ff)&lt;br /&gt;
* Max Maus ([[MMM 19/1970]], S.12ff)&lt;br /&gt;
* Maxi ([[MMM 04/1984]], S.14ff)&lt;br /&gt;
* Maximilian ([[MM 48/1993]], S.44)&lt;br /&gt;
* Melvin ([[MV 06/1984]], S.14)&lt;br /&gt;
* Miroslaw ([[MMM 48/1986]], S.35ff)&lt;br /&gt;
* Moritz Maus ([[MMM 18/1960]], S.37ff u.a.)&lt;br /&gt;
* Mortimer Maus ([[LTB 109]], S.222f u.a.) - Professor&lt;br /&gt;
* Mümmel ([[MMM 01/1979]], S.13)&lt;br /&gt;
* Mulle Maus ([[MMM 07/1962]], S.2ff)&lt;br /&gt;
* Murdoch ([[MMM 03/1966]], S.2ff)&lt;br /&gt;
* Murkel Maus ([[MMM 48/1964]], S.3ff)&lt;br /&gt;
* Paule Puhvogel ([[MM 26/1967]], S.2) - Kapitän&lt;br /&gt;
* Sibelius Maus ([[DD 43]], S.23ff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tanten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Agathe ([[MMM 21/1998]], S.30ff)&lt;br /&gt;
* Betty Maus ([[DD 332]], S.38ff)&lt;br /&gt;
* Klara ([[MMM 40/1997]], S.21)&lt;br /&gt;
* Linda Toponi([[LTB 9]], S.7ff)&lt;br /&gt;
* Marion Maus ([[MMM 18/1966]], S.13ff)&lt;br /&gt;
* Martha Maus ([[LTB 189]], S.186)&lt;br /&gt;
* Melba ([[MM 27/1991]], S.22)) - aus Mausdorf&lt;br /&gt;
* Mia ([[LTB 131]], S.223)&lt;br /&gt;
* Mimi ([[MM 06/1995]], S.33)&lt;br /&gt;
* Mineola ([[LTB 259]], S.100ff)&lt;br /&gt;
* Ophelia ([[DD 476]], S.30ff)&lt;br /&gt;
* Thea ([[MMM 33/1975]], S.13)&lt;br /&gt;
* Tilda ([[MMM 27/1991]], S.16ff)&lt;br /&gt;
* Trudchen ([[MM 03/1971]], S.30)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vettern===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ali Ben Ma&#039;us ([[MMM 05/1961]], S.10ff))&lt;br /&gt;
* Ben ([[MV 03/1991]], S.23ff))&lt;br /&gt;
* Bruno ([[MMM 29/1982]], S.34)&lt;br /&gt;
* Jonas ([[MMM 46/1985]], S.22)&lt;br /&gt;
* Martino ([[MMM 50/1965]], S.11ff)&lt;br /&gt;
* Moritz ([[MMM 08/1964]], S.15)&lt;br /&gt;
* Mukluk ([[MMM 50/1961]], S.10ff)&lt;br /&gt;
* Murks ([[MMM 27/1961]], S.2ff) - Mickys &amp;quot;fauler Vetter&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Wayne ([[MM 15/1987]], S.19ff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sonstige Verwandte/Vorfahren===&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB333Mausepierre.jpg|thumb|right|Mausepierre (© Disney)]]&lt;br /&gt;
* Amanda Springmaus ([[MMM 14/1965]], S.3ff) - entfernte Verwandte&lt;br /&gt;
* D&#039;Artanmaus ([[DD 446]], S.31ff) - frankonischer Vorfahre&lt;br /&gt;
* Edgar Allan Maus ([[LTB 207]], S.107f) - Vorfahre / Schriftsteller&lt;br /&gt;
* Kid-Micky ([[LTB 11]], S.187ff) - Großvater&lt;br /&gt;
* Mandy ([[LTB 284]], S.111ff) - Nichte&lt;br /&gt;
* Manislaus Maus ([[MMM 07/1998]], S.18ff) - Vorfahre&lt;br /&gt;
* Manni ([[MMM 07/1998]], S.18ff) - Großonkel&lt;br /&gt;
* Matje Maus ([[MMM 07/1998]], S.18ff) - Vorfahre&lt;br /&gt;
* [[Mausepierre]] ([[LTB 333]], Die Spur des purpurnen Rächers) - Vorfahre aus der Zeit der franz. Revolution&lt;br /&gt;
* Maximilian Maus ([[MMM 07/1998]], S.18ff) - Vorfahre&lt;br /&gt;
* Dr. Melchior Maus ([[ATT 8]], S.36ff) - Urgroßonkel&lt;br /&gt;
* Sir Michael Mauser ([[LTB 268]], S.92ff) - Vorfahre&lt;br /&gt;
* Möbius ([[MMM 51/1978]], S.14) - Großonkel&lt;br /&gt;
* Mona Maus ([[MMM 20/2003]], S.63) - Mutter von Mack &amp;amp; Muck&lt;br /&gt;
* Mortel Maus ([[MMM 2/2003]], S.44ff) - Großonkel&lt;br /&gt;
* Mortimer ([[MMM 18/1981]], S.12) - Großonkel / keine Mausfigur!&lt;br /&gt;
* Mortimer ([[LTB 221]], S.38) - Ururgroßvater&lt;br /&gt;
* Muriel ([[DD 482]], S.40) - Großtante&lt;br /&gt;
* Wilma ([[DD 502]], S.50) - Tante von Mack &amp;amp; Muck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eltern=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Walter Elias Maus &amp;amp; Lilian Toponi (Quelle?) (Der Schöpfer des Charakters hieß Walter Elias mit Vornamen und seine Frau Lilian.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.sbznet.de/?rubrik=kultur&amp;amp;thema=03-11-14-01 Artikel vom 14.11.2003: &amp;quot;Mickys Geburtstag: 75 Jahre im Leben einer Maus&amp;quot;] ([http://www.sbznet.de sbznet.de])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maus-Universum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeLukilu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Micky_Maus&amp;diff=55925</id>
		<title>Micky Maus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Micky_Maus&amp;diff=55925"/>
		<updated>2009-12-27T10:57:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DeLukilu: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Disney-Figur Micky Maus. Für weitere Verwendungen des Begriffes siehe [[Micky Maus (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Micky.jpg|thumb|200px|right|Micky Maus (© Disney)]] &lt;br /&gt;
[[Bild:Goofy_&amp;amp;_Micky.jpg‎|thumb|250px|right|Micky Maus mit Goofy (© Disney)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Micky Maus&#039;&#039;&#039; ist der deutsche Name der von [[Walt Disney]] geschaffenen Zeichentrick- und Comic-Figur &#039;&#039;Mickey Mouse&#039;&#039;, die neben [[Donald Duck]] wohl die bekannteste Figur in [[Entenhausen]] ist und mittlerweile zum Symbol für die [[Walt Disney Company]] wurde. Walt Disney selbst sprach dabei den Charakter von 1928 bis 1946, von wo an [[James G. MacDonald]] bis 1977 diesen Part übernahm. Von 1977 an wurde er neu von [[Wayne Allwine]] vertont, nach Allwine&#039;s Tod im Mai 2009, spricht [[Bret Iwan]] die weltberühmte Maus. Micky ist der Freund von [[Minnie Maus]], Gamma und [[Goofy]] sowie der Besitzer des Hundes [[Pluto]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Micky in den Cartoons==&lt;br /&gt;
===Entstehungsgeschichte (1923-1928)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:A02a3b.jpg|thumb|right|Plakat zu einem der Cartoons von Mickys Vorreiter [[Oswald the Lucky Rabbit|Oswald]] (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Schon seit 1923 in den &amp;quot;[[Alice Comedies]]&amp;quot; waren kleine Vorgänger der Micky Maus zu sehen. Meist wurden diese kleinen Mäuse von [[Ub Iwerks]] gezeichnet, der ja auch später Micky zeichnete. Als Walt Disney 1927 die Produktion der Alice-Cartoons einstellte, und seine Zeichner anfingen eine neue Cartoon-Reihe zu entwerfen, wurde ein neuer Charakter erschaffen. &amp;quot;[[Oswald the Lucky Rabbit]]&amp;quot; ähnelte den späteren Micky nicht nur in seinem Handeln, sondern auch vom Aussehen. Später, als Micky bereits auf der Leinwand berühmt war, verwendete Disney des Öfteren Gags oder Cartoon-Ideen, die es damals auch schon für Oswald gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee zu einer der später bekanntesten Figuren der Welt kam [[Walt Disney]] angeblich auf einer langen Zugfahrt zwischen New York und Hollywood, wobei er zuerst plante, seinen neuen Charakter &#039;&#039;Mortimer Maus&#039;&#039; zu nennen. Seine Frau [[Lillian Disney]] brachte ihn dann jedoch auf den Namen Mickey. Dennoch tauchte der Name Mortimer im Laufe der Zeit wieder auf; und zwar als Rivale Mickys um die Hand von [[Minnie Maus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:1928 - Oswald.JPG|thumb|left|200px|[[Oswald the Lucky Rabbit|Oswald]] im Jahr 1928 (© Disney)]]Die Erfindung der kleinen Maus war dabei buchstäblich eine Notlösung für [[Walt Disney]] gewesen. Erst kurz zuvor hatte er im Februar 1928 nach einem Streit mit [[Charles Mintz]], der damals die Disney-Productionen vertrieb, die Rechte an der Serie &amp;quot;[[Oswald the Lucky Rabbit]]&amp;quot; verloren. Mintz wollte Disney das Budget für seine Zeichentrickgeschichten von 2500 auf 1800 Dollar hinunterkürzen. Als dieser sich weigerte, drohte er damit, Disneys Trickzeichner abzuwerben und Oswald selbstständig weiterzuführen, da die gesamten Rechte der Serie bei ihm lagen. Aus diesem Grunde hielt Disney auch seine neue Idee vor den Mitarbeitern geheim, da viele von ihnen nach den letzten Oswald-Cartoons zu Mintz wechselten. Lediglich seinen Bruder [[Roy Disney]] sowie seinen Partner [[Ub Iwerks]] weihte er ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die allerersten Kurzfilme (1928)===&lt;br /&gt;
Um seine Figur bekannt zu machen wählte Disney ein Thema für deren ersten Auftritt, welches zu dieser Zeit in aller Munde war; der Transatlantikflug von Charles Lindbergh. Dabei zeigte sich besonders [[Ub Iwerks]] als sehr tatkräftig und fertigte zeitweise bis zu 700 einzelnen Bildern pro Tag an. [[Bild:PlaneCrazy.jpg|thumb|right|Szene aus Plane Crazy (© Disney)]] Das Ergebnis war Mickys erster Cartoon, &amp;quot;[[Plane Crazy]]&amp;quot;, der am 15. Mai 1928 seine Premiere in einem Kino am &#039;&#039;Sunset Boulevard&#039;&#039; feiern konnte. Doch obwohl der Kurzfilm bei Kritikern und Publikum nicht schlecht ankam hatte er noch nicht den Effekt, den Disney sich gewünscht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichtsdestotrotz startete kurz darauf die Arbeit am zweiten Film mit Micky, diesmal unter dem Namen &amp;quot;[[The Gallopin&#039; Gaucho]]&amp;quot;, der in der südamerikanischen Pampa spielte. Besonders interessant ist der Film aufgrund der Tatsache, dass er zugleich den ersten Auftritt von &#039;&#039;Pegleg Pete&#039;&#039; ([[Kater Karlo]]) als Gegenspieler von Micky markierte, der damals noch den Namen &#039;&#039;Black Pete&#039;&#039; besaß. Doch der Film scheiterte daran, dass Disney nicht in der Lage war, einen Verleiher zu finden, da viele eine zu große Ähnlichkeit zwischen Micky und Oswald sahen. Aus diesem Grund konnte der Film erst am 30. Dezember 1928 uraufgeführt werden und ist somit in der Reihe der Veröffentlichungen gesehen der dritte Micky Cartoon, denn zuvor wurde der Cartoon &amp;quot;[[Steamboat Willie]]&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die ersten Sound-Cartoons (1928-1929)===&lt;br /&gt;
Um den Vorwürfen über die Ähnlichkeit von Oswald und Micky entgegenzuwirken, beschloss Disney, mit seinem dritten Film etwas Sensationelles zu leisten. Die Anregung dazu holte er sich vom Spielfilm &#039;&#039;The Jazz Singer&#039;&#039;, der am 6. Oktober 1927 seine Premiere feierte. Dort sprach die Hauptfigur &#039;&#039;Al Jonson&#039;&#039; einige Sätze synchron zum Bild, was eine der revolutionärsten Erfindungen in der Filmindustrie darstellte, den Tonfilm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Steamboat Willie Plakat.jpg|thumb|left|Micky steuert dem Ruhm entgegen (© Disney)]] So plante Disney, seinen neusten Kurzfilm komplett zu vertonen und damit völlig neue Dimensionen im Animationsbereich zu erreichen. Dazu veranstaltete er in seiner Garage eine Vorführung des fertigen Filmes, während nebenan die Geräusche gemacht wurden. Dieser &amp;quot;Probelauf&amp;quot; verlief völlig zu Zufriedenheit der Anwesenden und schon kurz darauf fand sich in New York ein Orchester, welches sich bereit erklärte, den Film zu vertonen. Doch das bedeutete wiederum einen ungeheuren Aufwand und dementsprechend große Kosten. Das Ergebnis wurde Mickys dritter Cartoon &amp;quot;[[Steamboat Willie]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch nach dieser Neuheit zeigten sich die Verleiher skeptisch und verzichteten auf die Gelegenheit, den Film zu übernehmen. Erst [[Harry Reichenbach]] war vom Film beeindruckt und wollte ihn im &#039;&#039;Colony Theatre&#039;&#039;, welches er für [[Universal Pictures]] leitete, vor dem Hauptfilm zeigen. Disney war von der Idee nicht sonderlich angetan, da er befürchtete, wenn er Film erst einmal vorgeführt wäre, würde ihn kein Verleiher mehr verkaufen. Dennoch ließ er sich überzeugen, nicht zuletzt deshalb, weil Reichenbach ihm 500 Dollar pro Woche anbot, mehr als je zuvor jemand anders bezahlt hatte, um einen Trickfilm im Kino vorzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. November 1928 wurde der Film schließlich erstmals aufgeführt, vor dem Tonfilm &#039;&#039;Gang War&#039;&#039;. Sobald sein Werk angelaufen war, vergaß Disney all seine Nervosität, als er die Reaktionen des Publikums sah. Tatsächlich sprach der Grossteil der an diesem Abend anwesenden Journalisten hauptsächlich von &amp;quot;[[Steamboat Willie]]&amp;quot;. So schrieb die &#039;&#039;New York Times&#039;&#039; unter anderem: &amp;quot;Er ist eine einfallsreiche Arbeit, die viel Spaß bereitet. Er knurrt, jault, quietscht und bietet verschiedene andere Geräusche, die zu seiner erheiternden Wirkung beitragen.&amp;quot; Auch die Fachzeitung &#039;&#039;Film Daily&#039;&#039; war nicht um Lob verlegen: &amp;quot;&#039;&#039;Steamboat Willie&#039;&#039; bietet zum einen eine witzige und amüsante Geschichte, zum anderen Musik und Geräusche, die nach der Cinephone-Methode angefügt wurden. Das Resultat ist ein echter Leckerbissen der Unterhaltung&amp;quot;. Und um das Ganze zu krönen, besuchten die Zuschauer scharenweise das Kino, um den Film zu sehen. Damit hatte Micky Maus seinen Durchbruch geschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Kurzfilm den Anfang einer glorreichen Film-Revolution, den Sound-Cartoons, bedeutete und ein so großer Erfolg wurde, ließ Disney die beiden ersten Kurzfilme &amp;quot;[[Plane Crazy]]&amp;quot; und &amp;quot;[[The Gallopin&#039; Gaucho]]&amp;quot; auch vertonen. Schließlich wurden auch sie ein zweites Mal, und zwar dieses Mal mit Ton, veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erfolg [[Steamboat Willie]]s und der anderen beiden Cartoons machte, wie [[Harry Reichenbach]] vorhergesagt hatte, die Verleiher auf Micky aufmerksam. Doch wie bereits bei der [[Oswald the Lucky Rabbit|Oswald-Serie]] wollten sie nicht nur die Filme verleihen, sondern gleichzeitig auch die ganzen Rechte an der Figur haben, was Disney aufgrund seiner schlechten Erfahrungen ablehnte. So vertrieb zuerst [[Pat Powers]], der Disney mit dem Cinephone-Tonsystem ausgestattet hatte, die neuen Cartoons. Als dieser jedoch wie zuvor Mintz seinen Vertrag mithilfe eines Tricks verlängern wollte, führte dies Disney endgültig zu seiner Unabhängigkeit und er unterschrieb einen Vertrag bei einem renommierten Filmverleih, der seine Konditionen akzeptierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die negative Folge der Geschichte mit Powers war, dass [[Ub Iwerks]] sich von selbigem abwerben ließ, woraufhin Disney nicht mehr bereit war mit ihm zu arbeiten. Iwerks verkaufte seinen Anteil von 20% der Firma für 2920 Dollar an seinen ehemaligen Partner. Zehn Jahre später versöhnten sich die beiden jedoch wieder und Ub Iwerks kehrte zu den Disney Studios zurück. Er zeichnete allerdings nicht mehr, sondern arbeitete an besonders komplizierten Trickaufnahmeverfahren für spezielle Bildeffekte, wofür er auch später mit dem Oscar ausgezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die frühen Jahre (1929-1935)===&lt;br /&gt;
Obwohl [[Walt Disney]] Micky bereits seit &amp;quot;[[Steamboat Willie]]&amp;quot;, 1928, vertonte, war die Figur längere Zeit lediglich auf verschiedene Ausdrücke wie Lachen, Schreien oder Pfeifen beschränkt. Seine erste Sprechrolle bekam er erst im Film &amp;quot;[[The Karnival Kid]]&amp;quot;, 1929. Seine ersten Worte waren dabei &#039;&#039;Hot Dog!&#039;&#039;, als er bei einem Verkäufer ebendiesen verlangte. Der Cartoon ist zeitgleich der erste Auftritt der Figur [[Klarabella Kuh]], die später insbesondere bei den Comics zu einem Stammgast wurde, aber auch noch später in den [[Liste aller Micky Maus Cartoons|Mickey-Cartoons]] auftrat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwähnenswert ist auch der Kurzfilm &amp;quot;[[The Opry House]]&amp;quot; von 1929, der etwas früher in die Kinos kam. Hier inszeniert Micky nicht nur ein Musical, sondern trägt gleichzeitig auch zum ersten Mal die später zum Markenzeichen gewordenen Handschuhe. Der Hauptgrund für diese Neuerung war der Umstand, dass die schwarzen Handflächen sich nicht gut vom Hintergrund abheben, da Mickys Filme bis zu 1935 schwarz-weiß blieben. Walt Disney meinte, man müsse die Micky-Cartoons nicht einfärben, da sie sich auch im traditionellen Schwarz-Weiß an Beliebtheit erfreuen. Disney&#039;s andere Cartoon-Serie &amp;quot;Silly Symphonies&amp;quot; brachte seit 1932 nur farbige Kurzfilme hervor, die Möglichkeit Micky schon vor 1935 einzufärben wäre also da gewesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nicht nur sein äußeres Wesen, auch Mickys Persönlichkeit änderte sich mit der Zeit. War er zu Beginn seines Lebens noch ein eher rüde und zu Streichen aufgelegter Junge, der außerdem ziemlich frech war, so wurde er mit dem wachsenden Erfolg immer ernster und vernünftiger. Dies ist allerdings nicht allein auf Disney zurückzuführen, sondern auch auf zahlreiche Mütter, die in einer unsittlichen Maus kein Vorbild für ihre Kinder sahen. Aus diesem Grund erfand Disney auch den neuen Charakter [[Donald Duck]], der mit seinem emotionalen Auftreten und seinem starken Temperament einen Gegensatz zum bereits seriös gewordenen Micky bilden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Micky in Farbe (1935-1939)===&lt;br /&gt;
Bis 1935 blieben die Cartoons mit Micky schwarz-weiß. Erst im Kurzfilm &amp;quot;The Band Concert&amp;quot; sah man Micky in einem seiner Cartoons farbig. Von nun an wurden alle [[Liste aller Micky Maus Cartoons|Micky-Cartoons]] farbig produziert. Die schwarzen Knopfaugen wiederum behielt Micky allerdings auch in den ersten farbigen Kurzfilmen noch bis 1937. Seine neue Augenform erschien auch nicht zuerst in einem Cartoon, sondern in einem Programmheft, das [[Ward Kimball]] anlässlich der Fertigstellung [[Schneewittchen]]s anfertigte. Walt Disney war von dieser neuen Darstellung Mickys beeindruckt und etwas später wurde die neue Augenform auch in den Kurzfilmen von Micky verwendet. So entwickelte sich das Aussehen der Figur in sehr kurzer Zeit ziemlich stark. Seine neuen Cartoons wurde aber destotrotz wahre Klassiker; neben &amp;quot;[[The Band Concert]]&amp;quot; von 1935 sind auch unteranderen die Kurzfilme &amp;quot;The Brave Little Taylor&amp;quot; von 1938 und &amp;quot;The Pointer&amp;quot; von 1939 zu erwähnen. In &amp;quot;The Brave Little Taylor&amp;quot; ist die Animation viel perfekter und umwerfender echt als man es von Filmen aus dem Jahr 1938 erwarten kann, für viele Disney-Animatoren ist dieser Kurzfilm immer noch ein wahres Meisterwerk und ein Vorbild für Animationen in modernen Cartoons der 1980er und 1990er Jahre, wie auch für abendfüllende, animierte Spielfilme aus dieser modernen Ära. In dem Cartoon &amp;quot;[[The Pointer]]&amp;quot; sind auch die Animationen auf dem höchsten Niveau, aber hier hatte Walt Disney persönlich auch viel mehr als bei anderen Kurzfilmen mitgewirkt. Auch in Deutschland ist &amp;quot;The Pointer&amp;quot; bei Disney-Spezialisten ein echter Klassiker, da man Disneys Mitwirken in diesem Cartoon auch erkennen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Micky im Spielfilm (1940)===&lt;br /&gt;
[[Bild:Fantasia.jpg|thumb|right|Diese Szene aus &amp;quot;[[Fantasia]]&amp;quot; (1940) half mit Mickys Weltruhm zu begründen (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Nach dem Kurzfilm &amp;quot;[[The Pointer]]&amp;quot; von 1939 sank die Beliebtheit von Micky immer mehr, da sein Konkurrent [[Donald Duck]] immer beliebter wurde. Während für Donald ab 1940 immer mehr Cartoons pro Jahr gedreht wurden, bekam Micky immer weniger Cartoons im Jahr hin. Diese Statistik begeisterte Walt Disney natürlich überhaupt nicht, noch heute mögen die Nachkommen Disneys Donald nicht, da er Walts Lieblingsfigur die Show stahl. Um Micky wieder ruhmreicher zu machen, hatte Disney den glorreichen Einfall ihn in einem auf höchstem Niveau gezeichneten Spielfilm auftreten zu lassen. Natürlich bot sich geradezu nichts geeigneteres als der gerade in Produktion gewesenen Experimental-Spielfilm &amp;quot;[[Fantasia]]&amp;quot;, der die Musik in den Vordergrund stellte, da hier die Kombination von Musik und Animation darstellen sollte. Schließlich wählten die Regisseure die Ballade &amp;quot;&#039;&#039;Der Zauberlehrling&#039;&#039;&amp;quot; von Johann Wolfgang von Goethe als Inhalt des Kurzfilmes, der innerhalb &amp;quot;[[Fantasia]]&amp;quot; gezeigt werden sollte. Die Komponisten wählten zur Animation die Musik für &amp;quot;Der Zauberlehrling&amp;quot; von Paul Dukas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Element des dritten Meisterwerks &amp;quot;[[Fantasia]]&amp;quot; wurde bei der Premiere des Films vom Publikum am meisten begutachtet, schließlich ist es der einzige Fantasia-Kurzfilm, indem eine bekannte Disney-Figur auftauchte. Und auch wenn der Spielfilm &amp;quot;[[Fantasia]]&amp;quot; erst kein großer Erfolg war, so brachter er aber auf jeden Fall Micky zum Symbol der Walt Disney Productions, so wie es sich Disney gewünscht hatte. Der Cartoon &amp;quot;[[The Sorcerer&#039;s Apprentice]]&amp;quot; (&#039;&#039;Der Zauberlehrling&#039;&#039;) ist ein einzigartiges Meisterstück, das durch seine Qualität und der bezaubernden Musik von Paul Dukas eines der wichtigsten Kurzfilme der Micky Maus wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der zweite Weltkrieg und Nachkriegsanimation (1941-1949)===&lt;br /&gt;
Anders als beispielsweise [[Donald Duck]] war Micky während des Zweiten Weltkrieges nie als Soldat in einem Kurzfilm zu sehen, was wohl auch damit zusammenhängen mag, dass seine Popularität gegenüber der Ente 1940 bis 1941 immer mehr schwand und auch, dass er durch den Spielfilmauftritt im Jahr 1940 die Beliebtheit in den klassischen Cartoons nicht zurück gewinnen konnte. Zu sagen, er wäre nie Soldat gewesen, ist allerdings falsch. Bereits 1929 kämpfte er im Film &amp;quot;[[The Barnyard Battle]]&amp;quot; mit anderen Mäusen gegen eine Armee von Katzen unter der Führung [[Kater Karlo]]s. Dabei trugen diese allesamt Helme, die auch von der deutschen Armee im Ersten Weltkrieg getragen worden waren. Die Mäuse wiederum ziehen in die Schlacht mit einem Song namens &#039;&#039;Dixie&#039;&#039;, der im Zusammenhang mit dem Amerikanischen Bürgerkrieg bekannt wurde. Auch in den Comics blieb Micky von den Kriegsgeschehnissen nicht unberührt, so betätigte er sich beispielsweise zusammen mit [[Goofy]] als Erntehelfer, um seinem Land zu dienen (siehe [[Ich Goofy, Band 2]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem wurden Micky, wie auch Pluto, auf vielen Kriegsflugzeugen aufgemalt. Micky wurde also genau wie Donald und Pluto ein Maskottchen der US-Armee. Als Symbol oder halt Maskottchen wurde Micky in den Jahren 1941-1942 bekannt, nicht nur für die Armee, sondern vorallem für die Disney Studios. Aber Cartoons mit Micky wurden immer weniger im Jahr produziert. Nach &amp;quot;[[Symphony Hour]]&amp;quot; von 1942 wurde die Produktion dann völlig eingestellt, Donald war mit seinen Kriegs-Cartoons einfach erfolgreicher und wurde nun auch am beliebtesten. &amp;quot;[[Pluto and the Armadillo]]&amp;quot; von 1943 wurde zwar noch unter der Micky Maus-Titlecard veröffentlicht, aber Micky kam schon gar nicht mehr drin vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1946 begann Disney wieder [[Liste aller Micky Maus Cartoons|Micky Maus-Cartoons]] in Produktion zu geben. Es wurden zwar jetzt wieder einigermaßen regelmäßig Kurzfilme mit der Maus gedreht, aber immer noch nur einen oder zwei im Jahr. Wie auch bei den [[Liste aller Donald Duck Cartoons|Donald-Cartoons]], die nur in größerer Menge pro Jahr verfilmt wurden, war die Qualität der Micky-Cartoons in der frühen Nachkriegsanimation sehr gut. Einige sehr gelungene Kurzfilme diser Nachkriegsanimations-Ära sind zum Beispiel der Oscar-nominierte Cartoon &amp;quot;[[Mickey and the Seal]]&amp;quot; von 1948 oder auch der Cartoon &amp;quot;Pueblo Pluto&amp;quot; von 1949. Aber auch zu erwähnen ist natürlich Mickys zweiter Auftritt in einem Spielfilm der Disney-Meisterwerkreihe; der Film &amp;quot;[[Fröhlich, Frei, Spaß dabei]]&amp;quot;, von 1947, präsentiert zwei längere, animierte Segmente in einer Realfilm-Rahmenhandlung, die teilweise animiert ist. In dem einen Segment, &amp;quot;[[Micky and the Beanstalk]]&amp;quot;, spielen Micky, [[Donald]] und [[Goofy]] die Hauptrollen. Ein auf hohem Niveau gezeichneter Kurzfilm, den es jedoch ein wenig an Höhepunkte fehlt, weshalb er auch nicht wirklich an &amp;quot;&#039;&#039;Der Zauberlehrling&#039;&#039;&amp;quot; rankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die letzten Cartoons (1950-1953)===&lt;br /&gt;
In der folgenden Zeit wurden nicht mehr Kurzfilme mit Micky pro Jahr gedreht. Es blieb bei einen bis zwei Kurzfilme im Jahr, und neben dem verloren die Cartoons bis 1953 auch an Qualität und Aufwand der Produktion. Ein Beispiel dafür ist &amp;quot;[[The Simple Things]]&amp;quot; von 1953, er ist der letzte Kurzfilm der Micky-Serie, hier kann man deutlich erkennen, dass nicht viel Aufwand in den Cartoon hinein gesteckt worden ist, da er optisch einfach und kantig aussieht. Weil auch dieser Kurzfilm kein Erfolg wurde, ließ Disney das Produzieren der Serie einstellen. Weitere Gründe dafür sind einerseits, da die Cartoons zu teuer wurden und andererseits, da Disneys Aufmerksamkeit bereits bei anderen Dingen lagen (die abendfüllenden Spielfilme (&amp;quot;[[Susi und Strolch]]&amp;quot; oder auch &amp;quot;[[Dornröschen]]&amp;quot;) sowie die Planung seines ersten Themenparks &amp;quot;[[Disneyland Park|Disneyland]]&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wiedergeburt klassischer Cartoons (1983-1995)===&lt;br /&gt;
[[Bild:Cristmas_Carol_Micky.jpg|thumb|left|Plakat zum Oscar-nominierten Cartoon &amp;quot;[[Mickys Weihnachtsgeschichte]]&amp;quot;, 1983 (© Disney)]]Genau 30 Jahre lang wurden keine Cartoons mit Micky mehr produziert. 1983 aber kam der Oscar-nominierte Cartoon &amp;quot;[[Mickys Weihnachtsgeschichte]]&amp;quot; in die Kinos. Dieser längere Cartoon bedeutete den Anfang der modernen Cartoons, auch wenn dieser Kurzfilm von der Qualität her nicht so sensationell war wie seine beiden Nachfolger in den Jahren 1990 bis 1995. Ersteinmal hatte Micky aber einen Auftritt im Rahmen der Oscar-Verleihung 1988 (der Oscar wurde damals genau wie auch Micky 60 Jahre alt), er war als Figur anwesend um den Gewinner in der Kategorie &#039;&#039;Bester Kurztrickfilm&#039;&#039; zu verkünden und &#039;&#039;Tom Selleck&#039;&#039; auf die Bühne zu zaubern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Spielfilm &amp;quot;[[Falsches Spiel mit Roger Rabbit]]&amp;quot; der Tochterfirma Disneys [[Touchstone Pictures]], fing die Ära der modernen Cartoons 1989 eigentlich erst richtig an, denn nun wurden bis 1995 wieder einigermaßen regelmäßig Cartoons mit modernsten Animationstechniken und bester Qualität produziert. In zwei dieser insgesamt 5 Cartoons spielt Micky die Hauptrolle. In &amp;quot;Der Prinz und der Bettelknabe&amp;quot; von 1990 stand eine neue Herausforderung für die Zeichner und Regisseure an, denn es kamen zwei Mickys vor, die zwar äußerlich identisch aussehen, aber vom Handeln ganz anders sind. In diesem längeren Cartoon erkennt man deutlich die Anwendung von Spezial-Effekten und auch die sensationelle Animation. Noch besser wurde die Qualität dann in dem bis jetzt letzten Cartoon mit Micky; &amp;quot;[[Micky Monstermaus]]&amp;quot; lief 1995 vor dem Spielfilm &amp;quot;[[Der Goofy Film]]&amp;quot; aus den [[Disney Toon Studios]]. &amp;quot;Micky Monstermaus&amp;quot; ist der letzte Micky-Cartoon und von Qualität der Animation her auch der Beste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Micky im Fernsehen==&lt;br /&gt;
[[Bild:250px-Houseofmousecdcover.jpg|thumb|left|Micky begrüsst die Gäste in seinem Clubhaus (© Disney)]]Mitte der 50er Jahre wurden zwar die Cartoons mit Micky weitgehend eingestellt, doch das bedeutete keineswegs, dass er sich lediglich auf die Comics zurückzog. War er früher einer der Vorreiter gewesen was den Tonfilm anbelangt, so plante [[Walt Disney]] nun das neu aufkommende Fernsehen zu erforschen, das nach einer guten Einnahmequelle aussah. Als einer der ersten kam er so auf die Idee, spezielle Sendungen anzufertigen. Das Ergebnis war die Show &#039;&#039;The Mickey Mouse Club&#039;&#039;, die hierzulande unter dem Namen &#039;&#039;Micky Maus Magazin&#039;&#039; bekannt wurde und in Amerika beim Sender ABC lief. Insgesamt wurden 390 Episoden zu je 25 Minuten erstellt, die vom 3. Oktober 1955 bis zum 25. September 1959 über den Bildschirm liefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Senderreihe war jeweils montags bis freitags zu sehen, wobei jedem Tag ein anderes Motto zugrunde lag. Am Montag wurden verschiedene musikalische Auftritte gezeigt, am Dienstag gab es Gaststars zu sehen, der Mittwoch war ein zusammengewürfelter Tag, am Donnerstag wurde ein Zirkus aufgeführt und am Freitag schlussendlich konnten sich einige Jungtalente vorstellen. Zudem gab es noch Zeichentrickfilme und dokumentarische Beiträge über die Disney Studios. Als besonders populär erwiesen sich auch die so genannten &#039;&#039;Mausketiere&#039;&#039;. Damit bezeichnete man spezielle Kinder und Jugendliche, die unter anderem auch Lieder sangen und den Zuschauer zum mitmachen motivierten. Von vielen ebenfalls sehr geschätzt wurde das von [[Jimmie Dodd]] komponierte Titellied, bei welchem auch Donald einen Auftritt hatte, was seine hohe Popularität unterstreichen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ABC liefen auch einige weitere Serien, beispielsweise die ab 1954 im Hauptabendprogramm laufende Fernsehreihe &#039;&#039;Disneyland&#039;&#039;, aus der später die Sendungen &#039;&#039;Walt Disney Presents&#039;&#039; und &#039;&#039;Walt Disney&#039;s Adventure Time&#039;&#039; hervorgingen und ab 1959 unter der Bezeichnung &#039;&#039;Walt Disney World&#039;&#039; weitergeführt wurde. Es kam jedoch kurz darauf zu einem Streit zwischen Disney und ABC, da Walt seine Serien allesamt in Farbe ausstrahlen wollte, was von den Produzenten bei ABC nicht gestattet wurde. Daraufhin wechselte Disney zu NBC, wo er 1961 &#039;&#039;Walt Disney&#039;s Wonderful Word of Disney&#039;&#039; produzieren ließ, ehe 1983 Disneys eigener Fernsehsender, der [[Disney Channel]], eingeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:DC_logo2002.jpg|thumb|left|Das heutige Logo des Disney Channel (© Disney)]]Doch bereits früher, in den 70er Jahren wurde das Interesse vieler ehemaliger Fans des &#039;&#039;Micky Maus Magazins&#039;&#039; wieder geweckt. Deshalb plante man bei Disney zuerst, die alten Folgen wieder im Fernsehen zu zeigen, was jedoch nicht viel Anklang fand. Stattdessen beschloss man, eine auf dem ursprünglichen Konzept basierende neue Show zu kreieren, die man auf den Namen &#039;&#039;New Mickey Mouse Club&#039;&#039; taufte. Unter dieser Bezeichnung startete das Format im Januar 1977 und stieß, wie bereits sein Vorgänger, auf viel Gegenliebe. Einige der Folgen wurden auch später noch auf dem [[Disney Channel]] gezeigt und teilweise sogar auf Video veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Beginn der 80er war dabei vom Studio festgehalten worden, dass die Trickfilme nur im Rahmen einzelner Sendungen, der Grossteil davon aber gar nicht im Fernsehen veröffentlicht werden durften, damit man sie mit regelmäßigen Abständen wieder in die Kinos bringen könnte, was mehr Gewinn versprach. Zu dieser Zeit aber zeigte sich zunehmend das Interesse an diesen Cartoons, besonders im deutschen Fernsehen. So ließ sich die [[Walt Disney Company]] breitschlagen, einen Testlauf durchzuführen. In einer eigens dafür produzierten Sendung mit dem Namen &#039;&#039;Mickey and Donald&#039;&#039; wurden verschiedene Kurzfilme wieder aufgeführt und somit der Öffentlichkeit auch außerhalb der Kinos zugänglich gemacht. Die Produktion erwies sich als voller Erfolg und wurde dementsprechend auch weitergeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mickymouseclub.jpg|thumb|right|Der Mickey Mouse Club (© Disney)]]Auch heutzutage sind Sendungen von Micky Maus noch anzutreffen, besonders auf dem Sender Super RTL. Dort wird die in den USA zwischen 2001 und 2003 speziell für den [[Disney Channel]] produzierte Serie &#039;&#039;Disney&#039;s House of Mouse&#039;&#039; (auf Deutsch: [[Mickys Clubhaus]]) aufgeführt, in der nebst Micky, Donald, Goofy, Minnie und Daisy in den Hauptrollen auch zahlreiche Charaktere aus den verschiedensten [[Walt Disney Meisterwerk]] auftreten. Insgesamt brachte es die Sendung auf 53 Episoden.  Speziell für die jüngsten Zuschauer wurde 2006 auch die Serie &#039;&#039;Mickey Mouse Clubhouse&#039;&#039; ([[Micky Maus Wunderhaus]]) ins Leben gerufen, in der die Zuschauer verschiedene Rätsel lösen müssen. Sie wurde komplett in CGI gedreht und brachte es bisher auf 13 Folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Micky in den Comics==&lt;br /&gt;
===Die Comicstrips===&lt;br /&gt;
[[Bild:Gottfredson_gemälde.jpg|thumb|right|Gemälde von Gottfredson nach der 1936 erschienen Geschichte &#039;&#039;Mickey Mouse and the Seven Ghosts&#039;&#039;]]Nebst diversen Filmverleihern und Kinobesitzern gab es in New York auch verschiedene Pressedienste, die es sich zur Aufgabe gemacht hatten, Comic Strips an möglichst viele Tages- und Sonntagszeitungen zu verkaufen. Einer der grössten solcher Anbieter war damals [[King Features Syndicate]], die in &#039;&#039;Micky Maus&#039;&#039; die Möglichkeit sahen, einen neuen, erfolgreichen Strip zu kreieren. Auch früher schon gabe es diverse Comics mit Kinodarstellern, beispielsweise mit &#039;&#039;Charlie Chaplin&#039;&#039;. So rief der Vorstand von King Features Disney an und unterbreitete ihm diesen Vorschlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser zögerte nicht lange. Comic Strips bedeuteten eine zusätzliche Einnahmequelle und die Studios konnten das Geld gut für die neuen Filme brauchen. So erschienen ab Januar 1930 täglich (ausser Sonntags) verschiedene Abenteuer um die Maus. Die ersten Fortsetzungsgeschichten waren dabei eine um viele Episoden erweiterte Fassung des ersten Filmes, [[Plane Crazy]]. Disney schrieb die Texte und [[Ub Iwerks]] setzte das Ganze grafisch um, wobei die Tuschereinzeichnungen von [[Win Smith]] angefertigt wurden. Als Iwerks später das Studio verliess, blieb die gesamte zeichnerische Arbeit an Smith hängen, was diesem jedoch alles andere als recht war. Zudem hatte auch [[Walt Disney]] keine Zeit, die ganzen Texte zu verfassen, da er zusätzlich noch an den Filmen arbeiten musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund wurde Ersatz gesucht, der im seit 1929 in den Studios beschäftigten [[Floyd Gottfredson]] gefunden wurde. Dieser wollte bei seinem Eintritt ursprünglich bereits an den Comic Strips arbeiten, doch Disney setzte ihn stattdessen für die Trickfilme ein. Dock als nun Smith seine Arbeit beendete, machte Walt Gottfredson das Angebot, nun doch an den Comics zu arbeiten, was dieser allerdings ablehnte, da er sich mittlerweile bei der Arbeit an den Cartoons wohl fühlte. So einigte man sich darauf, dass er zwei Wochen lang bei den Strips aushelfen solle. Gottfredson fertigte ersten Strip im März 1930 an, der im Mai veröffentlicht wurde. Dabei gefiel ihm die Arbeit so gut, dass er insgesamt über 45 Jahre lang &amp;quot;Aushilfe&amp;quot; war, bis er im Oktober 1975 in den Ruhestand ging. Dabei verzichtete er bei seiner Arbeit darauf, einfach Abenteuer aus den Filmen zu übernehmen, sondern dachte sich selbständig Geschichten aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interesse an den Comics um Micky Maus wuchs so rasch an, dass nebst den schwarzweiß gehaltenen Strips auch farbig angelegte Comicseiten angefertigt wurden, die für die Sonntagsbeilagen der amerikanischen Zeitungen produziert wurden. Die erste Seite wurde von [[Earl Duvall]] am 17. Januar 1932 erstellt. Noch in der darauf folgenden Woche übernahm allerdings [[Floyd Gottfredson]] auch die Arbeit an den Sonntagsfolgen, die im Unterschied zu den täglichen Geschichten keine Fortsetzungen waren. Mitte 1938 trat er diese Beschäftigung jedoch an [[Manuel Gonzales]] ab, dessen Einseiter auch heute noch immer wieder in dem [[Micky Maus Magazin]] zu sehen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit textete Gottfredson seine Geschichten allesamt selbst und sein einziger Assistent war &#039;&#039;Charles Alfred Taliaferro&#039;&#039;, der sich später selbst unter dem Namen [[Al Taliaferro]] in der Riege der Disneyzeichner einen Namen machte, da er zusammen mit [[Bob Karp]] für die Zeitungsstrips um [[Donald Duck]] verantwortlich war. Ab Mitte der 40er Jahre kümmerte sich Gottfredson jedoch ausschließlich um die Zeichenarbeit, während [[Bill Walsh]] - der auch mit Gonzales zusammenarbeitete - die Texte schrieb. Der aber wohl größte Einschnitt in die Welt der Zeitungsstrips um Micky war die Tatsache, dass [[King Features Syndicate]] ab 1955 beschloss, keine weiteren Fortsetzungsgeschichten als Comics zu führen, woraufhin die Maus auf kurze Gagsstrips beschränkt war. Gleichzeitig ebnete das allerdings auch den Weg für das neu aufkommende Gebiet der Comichefte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Comichefte===&lt;br /&gt;
Wie bereits oben angedeutet, wurde in den 30ern das Geschäft mit Comicheften immer lukrativer, so dass man hierbei auch mit Micky auf den fahrenden Zug aufsprang. Seit 1931 kann man in den USA verschiedene Hefte um die Maus kaufen. Zuerst druckte man dafür lediglich bereits in den Zeitungen erschienene Abenteuer nach, doch schon kurz darauf wurden eigene Stories geschrieben und gezeichnet. Es erschienen auch verschiedene Hefte, beispielsweise das &#039;&#039;Mickey Mouse Magazine&#039;&#039;, das 1933 ins Leben gerufen worden war. Darauf basierend entstand 1940 [[Walt Disney&#039;s Comics and Stories]], welches später auch Geschichten von [[Donald Duck]] enthielt. Dieses Magazin, mit seiner Mischung verschiedenster Serien des Disney Kosmos wurde zum Vorbild des späteren deutschen [[Micky Maus Magazin]]es. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Paul_murry.jpg|thumb|left|Aufgrund seiner Leistungen wurde Murry ein Band der &#039;&#039;Hall of Fame&#039;&#039; Reihe gewidmet (© Disney)]] Dieses Heft ebnete auch zwei der berühmtesten Disney Künstler ihren Weg. Zum einen [[Carl Barks]], der jedoch nur eine einzige Micky Maus Geschichte angefertigt hat (Das Rätsel des Roten Hutes), und zum anderen [[Paul Murry]], der seine Zeichnerlaufbahn in den Disney Studios begonnen hatte und später zu einem der populärsten Mauszeichner wurde. Er führte dabei das weiter, was bereits in den Cartoons begonnen wurde. Die Maus wurde weg vom eher rauhen Auftreten ihrer Frühzeit geführt und entwickelte sich zunehmend zu einem ernsten Charakter. Oftmals war er in den Comics daraufhin als schlauer Detektiv zu sehen, welcher der Polizei bei ihren Ermittlungen helfen sollte. Murry führte aber auch Charaktere wie [[Supergoof]] (zusammen mit dem Texter [[Del Connel]]) ein und war in seiner Laufbahn unglaublich produktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gipfel der kriminalistischen Tätigkeit war dabei in den &#039;&#039;Mickey Mouse Heften&#039;&#039; 107, 108 und 109 erreicht, die allesamt 1960 erschienen und in denen der Mäuserich einen Geheimagenten im Stile &#039;&#039;James Bonds&#039;&#039; spielte. Besonders auffallend waren die übrigen Charaktere, die abgesehen von [[Goofy]] vollkommen menschlich gezeichnet waren, wie man es oftmals in amerikanischen Superheldencomics findet. Micky und Goofy wurden dabei von Murry in die Umgebung eingesetzt, um sie so wie immer aussehen zu lassen, während Dan Spiegle sich für die realistischen Hintergründe und Figuren verantwortlich zeigte. Nach diesen drei Heften wurde Micky allerdings wieder in seine gewohnte Umgebung transportiert und parodierte &#039;&#039;James Bond&#039;&#039; höchstens noch im Umfeld der Disneyschen Darsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Yellowcities-2082-micky_maus_1_jahr.jpg|thumb|right|Eine neuere Ausgabe des Micky Maus Magazines (© Disney)]]Eine ähnliche Darstellung fand sich auch in den später erschienenen [[Egmont]] Geschichten [[Ein Fall für Micky]]. In dieser Nebenserie wurde weniger Wert auf den Humor gelegt, sondern vielmehr auf eine starke Atmosphäre gesetzt, wobei Micky nicht als der sympathische Mäuserich, sondern als kühler Detektiv dargestellt wurde, ähnlich den Darstellern in den &#039;&#039;Film noir&#039;&#039;. Charakteristisch für diese Geschichten war auch, dass der größte Teil der bekannten Figuren fehlte, so beispielsweise [[Goofy]] oder [[Pluto]]. Lediglich [[Kommissar Hunter]] und hie und da [[Minnie Maus]] hatten einige Auftritte. Obwohl die Serie besonders unter erwachsenen Leser viele Anhänger fand, war sie nicht sehr erfolgreich und wurde nach einigen Folgen wieder eingestellt.&lt;br /&gt;
[[Bild:MickyundDonald.jpg|thumb|left| Micky und Donald]]&lt;br /&gt;
Auch auf internationaler Ebene wurden die Comics um Micky bald sehr populär. Ein Vorreiter in Europa war und ist dabei Italien, das schon früh begann, nicht nur die Geschichten aus Amerika zu übernehmen, sondern auch selber solche Abenteuer zu entwickeln. Auf dieser Grundlage entstand 1932 die Zeitschrift [[Topolino]] (italienisch für Mäuschen und zugleich der dortige Namen für Micky), welches auch heute noch besteht und ähnlich wie das [[LTB|Lustiges Taschenbuch]] dem Leser Disneystories im dreireihigen Format bietet. In Frankreich bekam Micky 1934 seine eigene Zeitschrift, die unter dem Namen [[Journal de Micky]] geführt wurde und England markierte ebenfalls eine Vorreiterstellung, indem es das erste &amp;quot;Micky Maus Magazin&amp;quot; kreierte, das  eine wöchentliche Erscheinungsweise vorzeigen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland war der Maus lange Zeit kein eigenes Heft zugewiesen worden. Die Geschichten wurden dort ab 1930 größtenteils  in der &#039;&#039;Kölner Illustrierten Zeitung&#039;&#039; abgedruckt und erst 1937 erstellte man in der Schweiz die erste deutschsprachige [[Micky Maus Zeitschrift]], die sich sehr stark an der englischen Ausgabe orientierte, es jedoch lediglich auf achtzehn Hefte und eine Probenummer brachte. Im selben Verlag war kurz zuvor bereits ein &#039;&#039;Filmbilderbuch&#039;&#039; erschienen, welches zwei in Comics umgesetzte Cartoons mit Micky beinhaltete. Wirklich bekannt wurde Micky Maus in Deutschland allerdings erst, als 1951 die damals noch monatliche gleichnamige Zeitschrift erschien. Das [[Micky Maus Magazin]] wurde und ist auch heute noch ein gewaltiger Erfolg, erscheint heutzutage wöchentlich und ist seit seinem Erscheinen unbestrittener Marktführer im Heftbereich. Der Höhepunkt wurde dabei in den 90ern erreicht, wo man eine Auflage von über einer Million verkauften Exemplaren erzielte. Inzwischen erscheint das Heft in 27 Sprachen und 29 verschiedenen Ländern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Europäische Zeichner===&lt;br /&gt;
In Italien erreichten Micky und die Disney Comics im Allgemeinen eine grosse Beliebtheit und wurden, wie schon erwähnt, auch von Italienern gezeichnet und getextet. Ein Vorreiter markierte dabei der Künstler [[Romano Scarpa]], der auch heute noch für viele als der beste der europäischen Zeichner gilt. Scarpa entwickelte dabei besonders zu Beginn das Gottfredsonsche Werk weiter. So ist es auch nicht verwunderlich, dass eines seiner frühsten und vielleicht bekanntesten Geschichten &#039;&#039;Das doppelte Geheimnis des Schwarzen Phantoms&#039;&#039; (erschienen in [[LTB 62]]) die Fortsetzung der Geschichte des Amerikaners darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Atömchen.jpg|thumb|left|Micky trifft zum ersten Mal auf Atömchen (© Disney/Ehapa)]]Scarpa wurde aber zunehmend immer eigenständiger und bevölkerte den Micky-Kosmos (ebenso wie den Donald-Kosmos) mit eigenen Figuren, beispielsweise [[Gamma]] oder [[Atömchen]]. Anders als in vielen amerikanischen Geschichten war aber Scarpas Micky oftmals nicht der übermächtige Detektiv, sondern ein eher menschliches Wesen, dem bisweilen auch Fehler unterlaufen, auch wenn er schlussendlich jeden Fall aufklärt. Gegenüber diesem Charakter steht die Aussage [[Byron Ericksons]], der viele Comics mit Micky aus dieser Ära als langweilig titulierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war aber keineswegs der einzige, der sich mit der Maus befasste. Inzwischen finden sich zahlreiche weitere, europäische Zeichner, darunter auch Scarpas ehemaligen Schüler [[Giorgio Cavazzano]] oder [[Massimo de Vita]], die, wie viele andere Zeichner auch, ebenfalls schon Geschichten mit [[Donald Duck]] veröffentlicht haben. Von Italien schwappte die Welle dann über in das gesamte Europa, besonders in die nordischen Staaten, wo heute hauptsächlich die Geschichten mit Micky für das LTB produziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutige Maus-Geschichten, besonders im Lustigen Taschenbuch, werden von vielen Fans heftig kritisiert. Nachdem Micky sich durch [[Romano Scarpa]] und andere Zeichner zum seriösen Detektiv mit scharfem Verstand entwickelt hatte, wurden in letzter Zeit immer mehr Geschichten veröffentlicht, in denen laut einigen Kritikern die Maus genausowenig Verstand hat, wie [[Dussel Duck]] aus dem [[Duck-Kosmos]]. Symbolisch dazu steht die Abkehr von einer seriöseren, Kleidung wie Polohemd, Fliege und langer Hose zurück zur kurzen, roten Hose mit den zwei gelben Knöpfen. Siehe auch [[Kaschperlmicky]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Zeichner dieser neuerer Maus-Geschichten sind z.B. die Ehapa-Zeichner [[Joaquin]] und [[Miguel]]. Im Interview mit LTB-Online äußerte [[Miguel]], dass die Rückkehr zur &amp;quot;alten&amp;quot; Maus quasi eine Verordnung &amp;quot;von oben&amp;quot; sei. So war es Erickson, der sich dazu entschloss, die Maus wieder weg vom seriösen Gesellen zu den Wurzeln (beziehungsweise zu Gottfredson) zurückzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optik im Wandel der Jahre ==&lt;br /&gt;
===In den Cartoons===&lt;br /&gt;
[[Bild:Maus-entwicklung.gif|right]]Micky wandelte sein Aussehen in seinen Kurzfilmen mehrere Male. Beispiele sind die bereits angesprochenen Handschuhe oder die neue Augenform. Vielleicht die gewichtigste Veränderung ist allerdings das Verschwinden der ursprünglichen roten Hose und das Aufkommen des ernsteren Anzuges. Das sollte die Abkehr Mickys vom spaßigen Gesellen, dessen Platz nun Donald einnahm, zum eher vorbildhafteren Charakter unterstreichen. Dabei trug er allerdings auch kein standardmäßiges Outfit, sondern änderte seine Kleidung nach Belieben und nach der Thematik des Cartoons. Während man ihn bei [[Magician Micky]] (1937) in voller Zauberausrüstung sehen kann, so ist er in seinem für lange Zeit letzten Film [[The Simple Things]] in Freizeitausrüstung zu beobachten. Sein letzter Cartoon, [[Runaway Brain]] führte ihn dann aber wieder zurück zur kurzen Hose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===In den Comics===&lt;br /&gt;
[[Bild:Langhosenmicky.jpg|thumb|right|1944: Micky erhält lange Hosen, &amp;quot;The World of Tomorrow&amp;quot;  (© Disney)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:EFFM.jpg|thumb|right|&#039;&#039;Ein Fall für Micky&#039;&#039; (© Disney/Ehapa)]] Auch in den Comics wurde die kurze Hose nach den Geschichten Gottfredsons ausgetauscht. In Amerika setzte sich dabei die lange rote Hose gepaart mit einem weißen Hemd und teilweise grünem Hut durch, der besonders durch die Comics von Murry oder Tello ins Bewusstsein der Leute geriet. In Italien dagegen entschied man sich schon früh für die rote Hose in Kombination mit einem blauen Hemd, dabei wurde auf den Hut verzichtet. Zudem erhielt Micky hier oftmals eine rote Fliege, wie auf obigem Bild zu erkennen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Punkt, in dem Italien und Amerika manchmal nicht übereinstimmten war die Hautfarbe. Blieb sie in Mickys Heimatland oftmals weiß, so ist sie in Europa gemischt, teils wird dem Vorbild nachgeeifert, teils das Gesicht jedoch auch fleischfarben koloriert. Oft wurde auch der Mittelweg begangen, das heißt, eine Mischung zwischen weiß und fleischfarben verwendet, ersteres in der oberen Gesichtshälfte, letzteres um die Nase und den Mund herum. In den neueren Kolorierungen beugt sich Micky aber mehrheitlich dem weißen Gesichtsschema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den heutigen Geschichten ist Mickys Aussehen wie bereits erwähnt wieder verstärkt dem Gottfredsons angepasst worden, kurze, rote Hose und gelbe Schuhe, die übrigen Figuren behielten jedoch ihre heutige Erscheinung. Auch gilt es zu beachten, dass diese Änderung oftmals nur bei den dänischen Geschichten zu sehen ist, während die Italiener ihrer Linie treu geblieben sind und auch heute noch Geschichten im Stile Scarpas kreieren. Die meisten davon schaffen es jedoch nicht ins LTB sondern nur ins [[Topolino]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Sonderstatus nimmt hier die Serie [[Ein Fall für Micky]] ein, in der Micky einen typischen Privatdetektive Anzug trug, der zusammen mit einer roten Hose gepaart war und über alle Folgen hinweg gleich blieb. Sein Aussehen hier hatte jedoch keine weiteren Auswirkungen auf die restlichen Comics.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Micky in den Videospielen==&lt;br /&gt;
Wie eine Vielzahl anderer, berühmter Figuren auch trat und tritt &#039;&#039;Micky Maus&#039;&#039; in verschiedenen Videospielen auf, darunter  [[Mickey Mousecapade]] für das Nintendo Entertainment System, [[Mickey Mania]] und [[Disney&#039;s Magical Quest]] für das Super Nintendo Entertainment System, [[Castle Of Illusion starring: Mickey Mouse]] für Sega Genesis und Sony PlayStation, Mickey Mouse: Magic Wands für den Game Boy und eine Menge anderer. Im Jahr 2000 wurde die &#039;&#039;Disney&#039;s Magical Quest&#039;&#039;-Serie auch für den Game Boy Advance verfügbar gemacht, während Micky mit [[Disney&#039;s Magical Mirror]], einem Spiel für die jüngere Generation, seinen Sprung ins 21. Jahrhundert vollbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bekanntesten dürften jedoch seine Auftritte in der Videospielreihe [[Kingdom Hearts]] sein, in der die Rolle des König Micky übernimmt, der zusammen mit Königin Minnie über das Disneyschloss regiert. [[Donald Duck]] ist dabei der königliche Zauberer, während [[Goofy]] den Kommandanten der königlichen Garde stellt. Anders als die beiden letztgenannten, die zusammen mit einem weiteren Helden, &#039;&#039;Sora&#039;&#039;, das Spiel bestreiten, ist Micky jedoch nur am Ende zu sehen. im Game Boy Advance Sequel [[Kingdom Hearts: Chain of Memories]] bekommt er schon einen grösseren Part zugestanden und in [[Kingdom Hearts II]] wird er zu einem spielbaren Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vermarktung==&lt;br /&gt;
[[Bild:TascheGruenMicky.jpg|thumb|right|Auch Taschen mit Micky erfreuen sich grosser Beliebtheit]] Walt Disney erkannte schon sehr früh die Möglichkeit, seine Maus gewinnbringend zu vermarkten und sie somit populärer zu machen. So wurden bereits 1929 die ersten Lizenzprodukte mit Micky - verschiedene Schulmappen mit dessen Konterfei - gegen eine Gebühr von 300 Dollar erstellt werden. Der große Erfolg dieser Produkte spornte Disney an, noch weiter in den Markt einzugreifen. Drei Jahre später war die Macht dabei so gewachsen, dass sie ein ganzes Unternehmen retten konnte. Die Uhrenfabrik Ingersoll-Waterbury widerstand der sicher drohenden Pleite dank der Lizenz zur Produktion von Mickey-Mouse-Uhren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem schnellen und überwältigenden Erfolg der Mickey Mouse zeichnete sich schon sehr früh ab, dass Merchandising, also die Vermarktung von Produkten, mit dem Konterfei von Mickey und Minnie, in der ganzen Welt ein gutes Geschäft war. Im Januar 1930 begann die Näherin Charlotte Clark aus Los Angeles mit der Produktion von Mickey-Mouse-Plüsch-figuren. In Deutschland waren die Menschen von Anfang so begeistert, dass es innerhalb kürzester Zeit Micky-Maus-Shows, Micky-Maus-Orchester, Micky-Maus-Jazzmusik, usw. gab. Auch Spielzeug mit der Maus wurde schon sehr früh in Deutschland produziert, damals allerdings noch ohne Lizenz der Disney Studios, weshalb sie sich auch teilweise sehr stark von der ursprünglichen Figur unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zweitauswertung der Mickey Mouse (und anderer Disneyfiguren) war 1935 bereits ein Multimillionengeschäft. Ende der 1930er Jahre gab es praktisch kein Produkt das nicht mit dem verkaufsfördenden Bild der Mickey (oder Minnie) Mouse geschmückt war. Ob Marmelade, Eierbecher, Korsetts mit aufgestickten Mickey Mäusen, Alltagsgegenstände, Spielsachen, Bilderbücher oder Schmuck wie z.B. ein Diamantenarmband mit dem Ebenbild von Mickey bei Cartier zum Preis von 1000 Dollar. Mickey war allgegenwärtig. Auch in der Werbung, wo er in Frankreich beispielsweise für das Getränk &#039;&#039;Fanta&#039;&#039; warb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 70er und 80er Jahren eroberte Micky ein neues Gebiet, die Mode. Plötzlich galt es als &amp;quot;in&amp;quot;, wenn man Kleidungsstücke  mit dem Konterfei der Maus oder einem seiner Freunde oder Verwandten zu tragen. Auch Promis, wie beispielsweise Schlagersänger Roy Black oder die Adelige Lady Sarah ließen sich von diesem Trend anstecken. Und auch wenn diese Welle der Micky Maus Moder in den folgenden Jahren wieder etwas abgenommen hat, kann man auch heute noch in Katalogen oder Kinderfachgeschäften auf solche Kleider stoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute soll die [[Walt Disney Company]] angeblich über 60&#039;000 verschiedene Lizenzen umfassen, auf deren Einhaltung sie streng achtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Informationen==&lt;br /&gt;
[[Bild:Lendapaw-plakat.jpg|thumb|right|Wurde als einziger Kurzfilm mit Micky mit dem Oscar ausgezeichnet: &#039;&#039;[[Lend a Paw]]&#039;&#039; (© Disney)]]&lt;br /&gt;
===Oscar-nominierte Cartoons===&lt;br /&gt;
Kursiv geschriebene Titel erhielten den Oscar&lt;br /&gt;
*[[Mickey&#039;s Orphans]] (1931)&lt;br /&gt;
*[[Building a Building]] (1933)&lt;br /&gt;
*[[Brave Little Taylor]] (1938)&lt;br /&gt;
*[[The Pointer]] (1939)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;[[Lend a Paw]]&#039;&#039; (1941)&lt;br /&gt;
*[[Micky and the Seal]] (1948)&lt;br /&gt;
*[[Mickys Weihnachtsgeschichte]] (1983)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Für eine vollständige Auflistung aller Kurzfilme siehe [[Micky Maus Cartoons]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Micky Maus in verschiedenen Sprachen===&lt;br /&gt;
*Englisch: Mickey Mouse&lt;br /&gt;
*Deutsch: Micky Maus&lt;br /&gt;
*Dänisch: Mickey Mouse, Mikkel Mus&lt;br /&gt;
*Finnisch: Mikki Hiiri&lt;br /&gt;
*Französisch: Mickey Mouse&lt;br /&gt;
*Italienisch: Topolino&lt;br /&gt;
*Niederländisch: Mickey Mouse&lt;br /&gt;
*Norwegisch: Mikke Mus&lt;br /&gt;
*Schwedisch: Musse Pigg&lt;br /&gt;
*Portugiesisch: Mickey&lt;br /&gt;
*Russisch: Микки Маус&lt;br /&gt;
*Spanisch: Mickey, Miki&lt;br /&gt;
*Chinesisch: 米老鼠 ／ 米奇&lt;br /&gt;
*Tschechisch: Mickey Mouse&lt;br /&gt;
*mexikanisches Spanisch: Mickey Mouse&lt;br /&gt;
*Estnisch: Miki-Hiir&lt;br /&gt;
*Griechisch: Μίκυ Μάους&lt;br /&gt;
*Ungarisch: Mickey Mouse, Miki Egér&lt;br /&gt;
*Isländisch: Mikki Mús&lt;br /&gt;
*Japanisch: ミッキーマウス&lt;br /&gt;
*Litauisch: Peliukas Mikis&lt;br /&gt;
*Polnisch: Myszka Miki&lt;br /&gt;
*Slowenisch: Miki&lt;br /&gt;
*Serbisch: Miki&lt;br /&gt;
*Samisch: Mihkkal Sáhpán&lt;br /&gt;
*Bulgarisch: Мики Маус&lt;br /&gt;
*Lettisch: Mikijs Mauss&lt;br /&gt;
*Slowakisch: Mickey Mouse&lt;br /&gt;
===Weiteres===&lt;br /&gt;
*Nach den ursprünglichen gesetzlichen Regelungen der USA wäre Mickey Mouse ab 2016 kein markenrechtlich geschütztes Produkt mehr, da das Urheberrecht einer Figur nur bis zu 50 Jahre nach dem Tod seines Autors endet. Da Die Disney Company sich aber dagegen wehrte, wurde 1998 im &#039;&#039;Copyright Term Extension Act&#039;&#039; der Schutz auf 70 Jahre hochgeschraubt. Dieser Umstand gab dem Gesetz den Beinamen &amp;quot;Das Micky Maus-Schutzgesetz&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*Der Begriff Mickey Mouse ist in den USA sogar in den Sprachgebrauch eingeflossen. So bezeichnet man damit umgangssprachlich eine amateurhafte oder triviale Sache.&lt;br /&gt;
*Im Jahre 1932 wurde Walt Disney mit einem Ehrenoscar für die Erschaffung der Figur Micky Maus ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
*Im Jahre 2003 kam Micky Maus auf Platz 17 in der &#039;&#039;VH1&#039;s 200 Greatest Pop Culture Icons&#039;&#039; Liste.&lt;br /&gt;
*Laut [[Walt Disney]] selbst beträgt Mickys Größe 4 Fuß, was etwa 1.20 Meter entspricht.&lt;br /&gt;
*Im Jahre 1935 wurde Micky aus den rumänischen Kinos verbannt, da man dort befürchtete, er könne die Kinder mit seinem Auftreten erschrecken.&lt;br /&gt;
*Die Ohren von Micky Maus sind immer nur von vorne zu sehen, egal in welche Richtung er sich dreht.&lt;br /&gt;
*Entgegen vieler anders lautender Gerüchte sind Micky und [[Minnie Maus]] nicht verheiratet, dennoch wurde ein Gedicht zu einer möglichen Hochzeit der beiden angefertigt.&lt;br /&gt;
*1944 landeten die Alliierten während des Zweiten Weltkriegs in der Normandie, wobei das Codewort für diese Operation &#039;&#039;Mickey Mouse&#039;&#039; war.&lt;br /&gt;
*Der erste Club um Micky Maus entstand bereits 1929 im &#039;&#039;Fox Dome Theatre&#039;&#039; im Ocean Park, der nur zwei Jahre später eine Million Mitglieder umfasste.&lt;br /&gt;
*1934 bekam Micky einen eigenen Eintrag in der &#039;&#039;Encyclopedia Britannica&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
*Die von Micky am Meisten verwendeten Worte lauten: &amp;quot;Gosh!&amp;quot;, &amp;quot;Oh boy!&amp;quot;, &amp;quot;That sure is swell!&amp;quot;, &amp;quot;Aw, gee...&amp;quot; und &amp;quot;See ya soon!&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Im Jahr 2007 verwendete die Hamas für die weltweit umstrittene Kindersendung &#039;&#039;Tomorrow&#039;s Pioneers&#039;&#039; eine Mickey Maus Kopie namens &#039;&#039;Farfour&#039;&#039; um die Kinder zu Selbstmordattentäter auszubilden. Im Juni 2007 wurde diese Kopie vor den Augen der Kinder verprügelt und wenig später wurde Farfour für tot und zum Märtyrer erklärt. Darauf reagierte [[Diane Disney Miller]] die Tochter von [[Walt Disney]] mit der Erklärung das die Hamas Teufel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Micky und Entenhausen ==&lt;br /&gt;
Micky Maus lebt in [[Entenhausen]]. Sein Haus sieht in verschiedenen Geschichten jedoch oft anders aus, da Micky oft umzieht. &lt;br /&gt;
Hier eine Liste von Mickys verschiedenen Adressen, übernommen von [http://www.donald-club.de/thread.php?threadid=394&amp;amp;page=3 Donald-Club] Übrigens fährt Micky ein Auto, seinen [[113]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Blumenweg 9 (&#039;&#039;MMM 44/1978&#039;&#039;, S.17)&lt;br /&gt;
*Blumenstraße 17 (&#039;&#039;MMM 34/1974&#039;&#039;, S.11)&lt;br /&gt;
*Fliedergasse 11 ([[DD 134]], S.48)&lt;br /&gt;
*Geranienweg 15 ([[OD 69]], S.46)&lt;br /&gt;
*Lindenstraße 8 ([[LTB 106]], S.227)&lt;br /&gt;
*Mühlenstraße 31 (&#039;&#039;MMM 40/1980&#039;&#039;, S.12)&lt;br /&gt;
*Ottostraße 17 (&#039;&#039;MMM 23/1977&#039;&#039;, S.11)&lt;br /&gt;
*Platanenweg 16 ([[LTB 29]], S.243)&lt;br /&gt;
*Platanenweg 20 ([[DD 262]], S.43)&lt;br /&gt;
*Platanenstraße 10 ([[LTB 154]], S.222)&lt;br /&gt;
*Ulmengasse 321 ([[DD 49]], S.77)&lt;br /&gt;
*Ulmenstraße 34 (&#039;&#039;MMM 23/1995&#039;&#039;, S.54)&lt;br /&gt;
*Zwiebelweg 12 ([[LTB 76]], S.42)&lt;br /&gt;
*Zypressenweg ? ([[DD 300]], S.28)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandtschaft von Micky Maus ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Reif-für-die-Insel.jpg|thumb|right|Tick, Trick und Track bezeichnen Micky als ihren Onkel ([[LTB 353]]).]]&lt;br /&gt;
Liste mit freundlicher Genehmigung von [[Boemund von Hunoltstein]] übernommen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neffen===&lt;br /&gt;
*[[Mack und Muck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwester===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Amalia ([[MMM 18/2002]], S.26)&lt;br /&gt;
* [[Mona]] ([[SV Entenhausen|SVE-Comics]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Onkel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Albert ([[MMM 07/1997]], S.50ff)&lt;br /&gt;
* Balduin ([[DD 255]], S.27ff)&lt;br /&gt;
* Berni ([[MMM 27/1991]], S.16ff)&lt;br /&gt;
* Fietje ([[MMM 28/1997]], S.55ff)&lt;br /&gt;
* Fred ([[MV 09/1982]], S.13ff)&lt;br /&gt;
* Fridolin ([[MV 11/1979]], S.16ff)&lt;br /&gt;
* Fritz ([[DD 28]], S.30)&lt;br /&gt;
* Gutbrod ([[MMM 31/1981]], S.35ff)) - Besitzer einer Privatbahn&lt;br /&gt;
* Lord Malcolm MacMaus ([[MMM 16/1961]], S.34ff)&lt;br /&gt;
* Martin Maus ([[MMM 12/1983]], S.34ff)&lt;br /&gt;
* Massel ([[MMM 07/1998]], S.18ff)&lt;br /&gt;
* Matz Maus ([[MMM 40/1964]], S.34ff)&lt;br /&gt;
* Max Maus ([[MMM 19/1970]], S.12ff)&lt;br /&gt;
* Maxi ([[MMM 04/1984]], S.14ff)&lt;br /&gt;
* Maximilian ([[MM 48/1993]], S.44)&lt;br /&gt;
* Melvin ([[MV 06/1984]], S.14)&lt;br /&gt;
* Miroslaw ([[MMM 48/1986]], S.35ff)&lt;br /&gt;
* Moritz Maus ([[MMM 18/1960]], S.37ff u.a.)&lt;br /&gt;
* Mortimer Maus ([[LTB 109]], S.222f u.a.) - Professor&lt;br /&gt;
* Mümmel ([[MMM 01/1979]], S.13)&lt;br /&gt;
* Mulle Maus ([[MMM 07/1962]], S.2ff)&lt;br /&gt;
* Murdoch ([[MMM 03/1966]], S.2ff)&lt;br /&gt;
* Murkel Maus ([[MMM 48/1964]], S.3ff)&lt;br /&gt;
* Paule Puhvogel ([[MM 26/1967]], S.2) - Kapitän&lt;br /&gt;
* Sibelius Maus ([[DD 43]], S.23ff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tanten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Agathe ([[MMM 21/1998]], S.30ff)&lt;br /&gt;
* Betty Maus ([[DD 332]], S.38ff)&lt;br /&gt;
* Klara ([[MMM 40/1997]], S.21)&lt;br /&gt;
* Linda Toponi([[LTB 9]], S.7ff)&lt;br /&gt;
* Marion Maus ([[MMM 18/1966]], S.13ff)&lt;br /&gt;
* Martha Maus ([[LTB 189]], S.186)&lt;br /&gt;
* Melba ([[MM 27/1991]], S.22)) - aus Mausdorf&lt;br /&gt;
* Mia ([[LTB 131]], S.223)&lt;br /&gt;
* Mimi ([[MM 06/1995]], S.33)&lt;br /&gt;
* Mineola ([[LTB 259]], S.100ff)&lt;br /&gt;
* Ophelia ([[DD 476]], S.30ff)&lt;br /&gt;
* Thea ([[MMM 33/1975]], S.13)&lt;br /&gt;
* Tilda ([[MMM 27/1991]], S.16ff)&lt;br /&gt;
* Trudchen ([[MM 03/1971]], S.30)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vettern===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ali Ben Ma&#039;us ([[MMM 05/1961]], S.10ff))&lt;br /&gt;
* Ben ([[MV 03/1991]], S.23ff))&lt;br /&gt;
* Bruno ([[MMM 29/1982]], S.34)&lt;br /&gt;
* Jonas ([[MMM 46/1985]], S.22)&lt;br /&gt;
* Martino ([[MMM 50/1965]], S.11ff)&lt;br /&gt;
* Moritz ([[MMM 08/1964]], S.15)&lt;br /&gt;
* Mukluk ([[MMM 50/1961]], S.10ff)&lt;br /&gt;
* Murks ([[MMM 27/1961]], S.2ff) - Mickys &amp;quot;fauler Vetter&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Wayne ([[MM 15/1987]], S.19ff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sonstige Verwandte/Vorfahren===&lt;br /&gt;
[[Bild:LTB333Mausepierre.jpg|thumb|right|Mausepierre (© Disney)]]&lt;br /&gt;
* Amanda Springmaus ([[MMM 14/1965]], S.3ff) - entfernte Verwandte&lt;br /&gt;
* D&#039;Artanmaus ([[DD 446]], S.31ff) - frankonischer Vorfahre&lt;br /&gt;
* Edgar Allan Maus ([[LTB 207]], S.107f) - Vorfahre / Schriftsteller&lt;br /&gt;
* Kid-Micky ([[LTB 11]], S.187ff) - Großvater&lt;br /&gt;
* Mandy ([[LTB 284]], S.111ff) - Nichte&lt;br /&gt;
* Manislaus Maus ([[MMM 07/1998]], S.18ff) - Vorfahre&lt;br /&gt;
* Manni ([[MMM 07/1998]], S.18ff) - Großonkel&lt;br /&gt;
* Matje Maus ([[MMM 07/1998]], S.18ff) - Vorfahre&lt;br /&gt;
* [[Mausepierre]] ([[LTB 333]], Die Spur des purpurnen Rächers) - Vorfahre aus der Zeit der franz. Revolution&lt;br /&gt;
* Maximilian Maus ([[MMM 07/1998]], S.18ff) - Vorfahre&lt;br /&gt;
* Dr. Melchior Maus ([[ATT 8]], S.36ff) - Urgroßonkel&lt;br /&gt;
* Sir Michael Mauser ([[LTB 268]], S.92ff) - Vorfahre&lt;br /&gt;
* Möbius ([[MMM 51/1978]], S.14) - Großonkel&lt;br /&gt;
* Mona Maus ([[MMM 20/2003]], S.63) - Mutter von Mack &amp;amp; Muck&lt;br /&gt;
* Mortel Maus ([[MMM 2/2003]], S.44ff) - Großonkel&lt;br /&gt;
* Mortimer ([[MMM 18/1981]], S.12) - Großonkel / keine Mausfigur!&lt;br /&gt;
* Mortimer ([[LTB 221]], S.38) - Ururgroßvater&lt;br /&gt;
* Muriel ([[DD 482]], S.40) - Großtante&lt;br /&gt;
* Wilma ([[DD 502]], S.50) - Tante von Mack &amp;amp; Muck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eltern=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Walter Elias Maus &amp;amp; Lilian Toponi (Quelle?) (Der Schöpfer des Charakters hieß Walter Elias mit Vornamen und seine Frau Lilian.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.sbznet.de/?rubrik=kultur&amp;amp;thema=03-11-14-01 Artikel vom 14.11.2003: &amp;quot;Mickys Geburtstag: 75 Jahre im Leben einer Maus&amp;quot;] ([http://www.sbznet.de sbznet.de])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maus-Universum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeLukilu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Dagobert_Duck&amp;diff=55923</id>
		<title>Dagobert Duck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Dagobert_Duck&amp;diff=55923"/>
		<updated>2009-12-27T10:51:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DeLukilu: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[en:Scrooge McDuck]]&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt die Figur &#039;&#039;Dagobert Duck&#039;&#039;. Für die Taschenbuchreihe siehe [[Onkel Dagobert (Taschenbuch)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTBEE20.jpg|thumb|right|Dagobert Duck auf dem Cover der ihm gewidmeten LTB Enten-Edition(© Egmont Ehapa)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dagobert Duck&#039;&#039;&#039; ist der 1947 von [[Carl Barks]] erfundene Onkel [[Donald Duck]]s. Er ist die reichste Ente der Welt – sein riesiges Barvermögen hortet er in seinem [[Geldspeicher]]. Sein Originalname &#039;&#039;Scrooge McDuck&#039;&#039; spielt auf den Ebenezer Scrooge der Weihnachtsgeschichte Charles Dickens&#039; (&amp;quot;&#039;&#039;A Christmas Carol&#039;&#039;&amp;quot;) an, den er später sogar in deren Adaption &amp;quot;&#039;&#039;Ein Weihnachtsmärchen&#039;&#039;&amp;quot; von [[Guido Martina]] und [[José Colomer Fonts]] darstellte ([[DD 284]]). Der deutsche Name &#039;&#039;Dagobert&#039;&#039; bezieht sich hingegen auf den gleichnamigen Merowingerkönig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung und Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Bild:Dagobert Duck Gesicht.jpg|thumb|right|Dagobert Duck (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Dagobert Duck kam erstmals in der Geschichte &amp;quot;&#039;&#039;[[Die Mutprobe]]&#039;&#039;&amp;quot; (auch &amp;quot;&#039;&#039;Weihnachten auf dem Bärenberg&#039;&#039;&amp;quot;, engl. &#039;&#039;Christmas on Bear Mountain&#039;&#039;) als [[Donald Duck|Donalds]] reicher, griesgrämiger Onkel zum Einsatz. Anfangs noch ein kränklicher alter Mann, änderte und verjüngte sich allmählich sein Erscheinungsbild von Comic zu Comic. 1950, in Barks&#039; &amp;quot;&#039;&#039;[[Der zählende Papagei]]&#039;&#039;&amp;quot; (auch &amp;quot;&#039;&#039;Donald Duck und das mathematische Wundertier&#039;&#039;&amp;quot;, engl. &#039;&#039;The Pixilated Parrot&#039;&#039;) entsprachen Aussehen und Kleidung, bestehend aus einem zumeist roten Gehrock, Zylinder, Zwicker, Gamaschen und Spazierstöckchen, erstmals vollständig der heute bekannten Norm. 1951 bekam die Figur mit den [[Panzerknacker]]n ihre ersten eigenen Gegenspieler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Dagobert regen Zuspruch unter den Lesern gefunden hatte, erhielt er 1952 eine eigene Comic-Reihe: &amp;quot;Walt Disney&#039;s Uncle $crooge&amp;quot;. Gleichzeitig wurde sein Charakter erkennbar entschärft und gelegentlich seine weiche Seite gezeigt. 1956 tauchte mit dem reichen Südafrikaner [[Mac Moneysac]] ein weiterer Gegenspieler auf, 1961 gefolgt von [[Klaas Klever]], der vor allem in den italienischen Comics und damit in den LTBs häufiger anzutreffen ist, und der Hexe [[Gundel Gaukeley]], die es auf Dagoberts [[Glückstaler]] abgesehen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dagoberts Lebensgeschichte==&lt;br /&gt;
Über Dagoberts Lebensgeschichte ist viel geschrieben worden, und in Folge dessen auch viel Widersprüchliches. [[Carl Barks]] erfand als erster zu seiner Figur auch Informationen zu deren Leben. Aus diesen &amp;quot;Fakten&amp;quot; entwickelte später Don Rosa seine eigene Saga &amp;quot;[[Sein Leben seine Milliarden]]&amp;quot;. Aber auch Italien und andere Länder haben ihre eigenen Versionen und Vorstellungen eingebracht, wobei sich einige Behauptungen fast überall als &amp;quot;Fakten&amp;quot; durchgesetzt haben. In vielen Fällen basieren diese auf Aussagen in Barks&#039; Geschichten, die nur leicht variiert werden. Auch wenn beispielsweise der Italiener [[Guido Martina]] gern die dunklen und skrupellosen Seiten des alten Erpels zeigte, sind sich die meisten Autoren darüber einig, dass Dagobert sein Geld hart und ehrlich erarbeitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LTBEE11 Alaska.jpg|250px|thumb|left|Auch bei den Italienern nimmt Dagobert am Goldrausch teil]]&lt;br /&gt;
Ein Motiv, das in allen Versionen von Dagoberts Lebens auftaucht, war seine Teilnahme am Goldrausch, wobei allerdings zwischen dem Kalifornischen Goldrausch, dem Goldrausch am Colorado, dem Goldrausch am Klondike, dem in Australien, dem in Südafrika und dem in Neuseeland unterschieden werden muss. Vor allen Dingen der Goldrausch am Klondike wird oft zitiert: In zahlreichen italienischen Geschichten &amp;quot;beglückt&amp;quot; Dagobert seine Verwandtschaft mit nostalgischen Anekdoten aus jener Zeit, Carl Barks schickte ihn direkt wieder an den Ort seiner Jugend zurück (&#039;&#039;Wiedersehn mit Klondyke&#039;&#039;) und Don Rosa schuf gleich drei Geschichten über den jungen Dagobert als Goldschürfer am Klondike (&#039;&#039;Der Einsiedler am White Agony Creek&#039;&#039;, &#039;&#039;Verschwörung der Gauner&#039;&#039;, &#039;&#039;Die Gefangene am White Agony Creek&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oftmals wird behauptet, Dagobert sei ein gebürtiger Schotte. In einigen Geschichten stammen jedoch nur seine Vorfahren aus Schottland, so zum Beispiel in &#039;&#039;Dynastie Duck&#039;&#039;, einer Erzählung über die Geschichte der Ducks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich Dagoberts Kindheit ist das Bild eines Schuhputzers sehr verbreitet. Es tauchte in &#039;&#039;Die Geschichte von Onkel Dagoberts Bett&#039;&#039; von [[Vic Lockman]] und Barks sowie in &#039;&#039;Die große Langeweile&#039;&#039; von [[Carl Fallberg]] und [[Tony Strobl]] auf und wurde von Rosa übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fortwährende Suche des jungen Dagobert nach Reichtum in aller Herren Länder hat den Disney-Autoren die Möglichkeit gegeben, ihn alle nur erdenklichen Sprachen sprechen lassen zu können. So beherrscht er beispielsweise tibetisch, da er angeblich anno 1892 bereits einmal in der Gegend geweilt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Don Rosas Version===&lt;br /&gt;
[[Bild:TLaToSMD.jpg|thumb|right|Amerikanisches Cover]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hauptartikel: [[Sein Leben, seine Milliarden]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des relativen Chaos bezüglich Dagoberts Lebensgeschichte wurde Don Rosa von [[Egmont]] beauftragt, Ordnung in das Wirrwarr zu bringen. Rosa orientierte sich fast ausschließlich an Angaben, die Barks in seinen Geschichten gemacht hatte, und machte daraus eine umfassende Biografie über den berühmten Enterich. Während sein Werk bei manchen Fans schnell den Status absoluter Gültigkeit erreichte, entzaubert es für andere Leser und Autoren (darunter Barks) das Mysterium um Dagoberts Jugend. „Es ging nie darum, eine amtliche Vita zu schreiben, sondern nur um meine persönliche Version“, so Rosa selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Don Rosa wurde Dagobert 1867 in Glasgow (Schottland) als Sohn von [[Dietbert Duck|Dietbert]] und [[Dankrade Duck]] geboren. Zu seiner Familie zählen ferner seine Schwestern [[Mathilda Duck|Mathilda]] und [[Dortel Duck|Dortel]] sowie sein Onkel [[Jakob Duck|Jakob „Jungerpel“ Duck]]. Der kleine Dagobert wächst in ärmlichen Verhältnissen auf und verdient sich seinen ersten Zehner als Schuhputzer. Im zarten Alter von 12 bis 13 Jahren wandert er zu seinem Onkel Diethelm in die USA aus. Dort betätigt er sich zunächst als Flussdampferkapitän, um anschließend über Umwege Cowboy in Montana zu werden. Während seiner darauffolgenden Zeit als „Kupferschürfer“ kann er mit Hilfe einer Gesetzeslücke eine große Mine erstehen, die er jedoch aufgeben muss, da seine Familie in Schottland Geld benötigt, um die Grundsteuer für die [[Duckenburgh]] zahlen zu können. Nach weiteren erfolglosen Unternehmungen in Afrika und Australien kommt er nach einem Goldfund am Klondike endlich zu Reichtum. Er lässt sich in Entenhausen nieder, verschreibt sich unerbittlich seinem Ziel, reichster Mann der Welt zu werden, und entzweit sich darüber mit seinen Schwestern. Erst sein Neffe Donald und seine Großneffen Tick, Trick und Track reißen ihn aus Vereinsamung, Lethargie und Altersstarrsinn und können in ihm wieder den alten „Abenteuergeist“ wecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Charakter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Figur Dagobert von verschiedenen Zeichnern in verschiedenen Ländern benutzt wurde, sind zu ihm auch verschiedene Charakterbilder entstanden. Grob kann man die einzelnen Darstellungen seiner Persönlichkeit in den italienischen und den amerikanischen Dagobert unterteilen. Bei dem amerikanischen Dagobert empfiehlt sich eine weitere Unterscheidung zwischen den Zeichnern [[Don Rosa|Rosa]] und [[Carl Barks|Barks]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Amerika===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Barks&#039;scher Dagobert====&lt;br /&gt;
[[Carl Barks]], der Erfinder von Dagobert, hat sich in seinen Geschichten intensiv mit dessen Charakter auseinandergesetzt und ihn im Laufe der Jahre mehr geformt als die meisten anderen Zeichner. &lt;br /&gt;
Die Entwicklung Dagoberts bei [[Carl Barks|Barks]] lässt sich grob in drei Phasen beschreiben: den frühbarks&#039;schen Dagobert, den klassischen Dagobert und den spätbarks&#039;schen Dagobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Der frühbarks&#039;sche Dagobert=====&lt;br /&gt;
In der Zeit kurz nach [[Carl Barks|Barks]] ersten Dagobert-Geschichte ist Dagobert ausschließlich mit negativen Charaktereigenschaften versehen. Dieser Dagobert ist ein Gebilde aus Machthunger, Habgier, Falschheit und Hinterlist - das Musterbild eines Bösewichts und Fieslings. Tatsächlich nimmt Dagobert damals vor allen Dingen in den kürzeren Donald-Duck-Geschichten die Rolle des Antagonisten ein. In diesen ersten Geschichten wird sein Geld dabei fast nie optisch dargestellt und auch für ihn selbst scheint es keine große Rolle zu spielen. Im Gegenteil - er hat keinerlei Skrupel, es in großen Mengen für Anerkennung und Macht auszugeben. Das große Merkmal des heutigen Dagoberts, der Geiz, ist hier also noch nicht ausgeprägt. Gerade in der ersten Geschichte kommt hingegen zum Vorschein, dass Dagobert ein Machtmensch ist, der alle anderen kontrollieren und im Dienste seiner Interessen mittels seines Reichtums manipulieren will. Damit stellt er sich – in geradezu menschenverachtender Manier – über alles und jeden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Der klassische Dagobert=====&lt;br /&gt;
Damals erschienen die ersten Dagobert-Geschichten in Donald-Duck-Heftchen, oder den [[Walt Disneys Comics and Stories]]. Als Disney später die Herausgabe einer Onkel-Dagobert-Reihe erlaubte, da konnte deren größte Hauptperson natürlich nicht gleichzeitig Held und Bösewicht sein. Also musste an der Persönlichkeit des Knausers etwas geändert werden. &lt;br /&gt;
Barks zeichnete Dagobert nun erstmals vielseitiger. Er zeigte, wie er durch harte Arbeit und festen Willen zum reichsten Mann der Welt wurde, erklärte also seinen Charakter aufgrund seiner Lebensgeschichte, er erregte Mitleid für ihn beim Leser, ließ diesem Dagoberts Beziehung zum Geld eher als verschrullt erscheinen - kurz er beleuchtete ihn von anderen und auch positiveren Seiten. In einem Interview, geführt von Bruce Hamilton, erklärte Barks: „Ich ging zurück, bis in die Tage, als (Dagobert) noch Blasen an den Händen und erfrorene Füße hatte, alles nur um zu beweisen, dass er diesen unverschämten Reichtum wirklich verdient hat.“ Zu diesen Aspekten ist vor allen Dingen die Geschichte &#039;&#039;[[Der arme reiche Mann]]&#039;&#039; (&#039;&#039;Only A Poor Old Man&#039;&#039;) interessant.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie schon eben betont machte Dagobert keine Metamorphose vom bösen zum guten Dagobert durch, er wurde nur aus anderen Perspektiven betrachtet. Doch öfters tauchte wie ein Geist der „böse“ Dagobert auf und erinnert den Leser, dass wir uns kein allzu simples Bild von seiner Wesensart machen dürfen. &lt;br /&gt;
Dagobert selbst scheint diese Seite selbst zu verdrängen und so ficht er, als [[Mac Moneysac]] in der ersten und zweiten Moneysacgeschichte als die unerwünschte andere Seite auftaucht, symbolisch Wettkämpfe aus, welche Seite seines Charakters die stärkere ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagobert spielte lang genug die Nebenrolle, dass sein Charakter klare Konturen annehmen konnte, sodass er durch seine Umfunktionierung in eine Hauptfigur nur bereichert werden konnte, aber nicht verwässert wurde. Er ist Symbiose einer Nebenrolle und einer Hauptrolle. Die Entscheidung des „Golden-Key“-Verlags, eine „Uncle-Scrooge“-Heftreihe zu veröffentlichen, sollte den entscheidenden Umbruch im Charakter Dagoberts hervorrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Der spätbarks&#039;sche Dagobert=====&lt;br /&gt;
In den späteren Geschichten wird die markante Persönlichkeit Dagoberts, die er in den „klassischen Jahren“ erhielt, verwässert und verfälscht. Er mutierte zu einem liebenswürdigen Opa, zu einem netten älteren Herrn - ein starker Kontrast zum Dagobert aus &#039;&#039;[[Die Mutprobe]]&#039;&#039;. Allgemein befasst sich [[Carl Barks]] aber auch nicht mehr so sehr mit Dagoberts Charakter, wie in der &amp;quot;klassischen Zeit&amp;quot;, in der er fast Charakterstudien in seinen Geschichten unterbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fazit der Entwicklung=====&lt;br /&gt;
In diesem letzten Beispiel zeigt sich ein letztes Mal, wie er seiner Aufgabe, seiner Rolle, die je nach Geschichte eine andere ist, andauernd angepasst wurde. Dagoberts Charakter wurde durch die vielen Formen, Typen von Geschichten, durch die einzelnen Schaffensphasen Barks’ geprägt. Die Einteilung in die drei Phasen „frühbarks’scher Dagobert“, „klassischer Dagobert“ und „spätbarks’scher Dagobert“ ist nur eine grobe und darf dem Leser nicht die Vorstellung von voneinander unabhängigen Charakterbildern lediglich der gleichen Figur erzeugen. Dagobert ist eine Sammlung von verschiedenen Charaktereigenschaften, die sich zu immer wieder verschiedenen Charakterbildern zusammenfügten, was auf die Inkonsistenz des barks’schen Werkes zurückzuführen ist. &lt;br /&gt;
Diese Anzahl an immer wieder verschiedenen Interpretationen seines Charakters macht die Vielseitigkeit und damit verbundene Komplexität seines Wesens aus. Teilweise eine Ansammlung sich ergänzender und auch widersprechender Stereotypen als auch abgeschlossener Charakteristika in zahlreichen Geschichten bilden den Dagobert, den wir kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Autobiografische Züge im Charakter Dagoberts=====&lt;br /&gt;
Dagobert ist die Figur, die [[Carl Barks|Barks]] wohl am häufigsten verwendet und mit deren Charakter er sich am meisten auseinandergesetzt hat. Viele Fans haben sich über autobiografische Züge im Charakter Dagoberts Gedanken gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Autor eine Figur entwickelt und sie solange verwendet, wie [[Carl Barks|Barks]] es mit Onkel Dagobert handhabte, dann erscheint es fast unmöglich, dass nicht mal hier oder dort etwas vom Charakter des Autors und seinen Überzeugungen mit in die Person einfließt.&lt;br /&gt;
[[Carl Barks|Barks]], der sich meist weigerte, sich zu dem Thema zu äußern, hat nur einmal ausführlicher darüber geredet. In einem Interview mit Bruce Hamilton sagte er: „Onkel Dagobert hatte seine liebe Not damit, zu retten, was er entweder duch harte Arbeit oder durch krumme Geschäfte verdient hatte - mit anderen Worten, er kämpfte permanent um den Erhalt seines Status quo. Er hat sich ein nettes, angenehmes Plätzchen geschaffen, wo er reich und sicher ist, und das will er bewahren. Natürlich kenne ich dieses Gefühl, das bisschen finanzielle Sicherheit bewahren zu wollen, das man sich erarbeitet hat.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch geht das Autobiografische nach Meinungen verschiedener Fans (darunter auch [[Geoffrey Blum]]) weit über dieses nicht unnormale Verhalten hinaus. &lt;br /&gt;
Auf den ersten Blick fallen ähnliche Lebensweisen des Erfinders und seiner Schöpfung auf. Da wäre einmal die Abgeschiedenheit, in der der Autor lebte, um seine Comics zu produzieren, die Dagoberts Abschottung in seinem Geldspeicher entspräche. „Ganz klar ist Onkel Dagoberts Bedürfnis nach Privatssphäre und räumlicher Abgeschiedenheit eigentlich das, was [[Carl Barks]] empfindet“, schreibt [[Geoffrey Blum]] in seinem Artikel &#039;&#039;Ausgebrannt&#039;&#039;. Und wenn man sich den Dagobert anschaut, der allem Fortschritt und der übrigen Außenwelt kritisch gegenübersteht, so wird man schnell dazu verleitet, Parallelen zu Barks zu ziehen, der genau diesen Aspekt vor allem in seinem Spätwerk zum Thema seiner Geschichten gemacht hat. [[Geoffrey Blum|Blum]] spricht sogar von einer „Angst vor der Außenwelt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ließen sich genauso große Differenzen zwischen [[Carl Barks|Barks]] und Dagobert finden und so kann man diese Frage nicht mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten.&lt;br /&gt;
Der einzige, der dazu fähig wäre, war [[Carl Barks]], doch dieser zog es, bis auf die hier erwähnten Aussagen, vor, sich bis zu seinem Tod in Schweigen zu hüllen und somit bleibt es wohl Spekulationssache, wieviel Barks in Dagobert oder wie viel Dagobert in [[Carl Barks|Barks]] steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rosa&#039;scher Dagobert==== &lt;br /&gt;
[[Don Rosa]], der ja auch die oben erwähnte Lebensgeschichte Dagoberts schrieb, betont bei Dagobert meist seine romantische Seite, seine träumerische und nostalgische Art. Er lässt Dagobert sich mit glasigen Augen in Erinnerungen schwelgen und bringt dabei einen sehr starken Kontrast zu dem italienischen Dagobert, der ja sehr in der Gegenwart lebt.&lt;br /&gt;
[[Don Rosa|Rosa]] hebt vor allen Dingen den Konflikt zwischen dieser „romantischen Art“ und seiner anderen, „harten Seite“, die nichts mit „Gefühlsduseleien“ zu tun haben will, hervor.&lt;br /&gt;
Teilweise erscheint Dagobert dadurch zum Gefangenen seiner eigenen Härte.&lt;br /&gt;
Hier stellt sich die Frage, ob in diesem Fall das Sprichwort „Harte Schale - weicher Kern“, wie es in vielen Duck-Geschichten verwendet wird, zutrifft, wenn wir die „harte Schale“ eben nur als Fassade und den „weichen Kern“ als eigentliches Wesen Dagoberts sehen. Denn schließlich würde das alleinige Vorhandensein dieser „Schale“ tiefere Fragen auf seinen Charakter zurückwerfen.&lt;br /&gt;
Viele Autoren führen dies auch auf einen frühbarks&#039;schen Zug in seiner Wesensart zurück, andere und darunter eben auch [[Don Rosa|Rosa]] erklären dies anhand seiner Lebensgeschichte (siehe [[Sein Leben, seine Milliarden]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Italien===&lt;br /&gt;
Da im italienischen Duckkosmos (anders als bei Rosa und Barks) Texter und Zeichner oft getrennt sind, ist eine spezielle Charakterisierung der einzelnen Zeichner nicht möglich. Die Aussagen treffen im Allgemeinen zu, doch es gibt immer Ausnahmen, wie zum Beispiel bei [[Romano Scarpa]], der den Charakter in vielen Fällen anders dargestellt hat als seine Kollegen. &lt;br /&gt;
[[Bild:Grimmbarts-Schatz-Panel.jpg|thumb|right|Wenn es um sein Geld geht, neigt der italienische Dagobert zu emotionalen Übertreibungen.]]&lt;br /&gt;
Wie schon erwähnt stellt der italienische Dagobert praktisch das Gegenstück zum rosa&#039;schen Dagobert dar. Der italienische Dagobert lebt sehr in der Gegenwart, ist weniger nostalgisch, aber auch weniger überlegt vorausschauend, handelt oft vorschnell und unüberdacht. So „verplappert“ (wie er selbst es formuliert) er sich oft in Streitgesprächen mit seinem Rivalen Klaas Klever. Tatsächlich neigt der italienische Dagobert zur Prahlerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein reagiert Dagobert in Italien um einiges emotionaler als in Amerika. In den meisten Geschichten neigt Dagobert zur Überreaktion, schwankt zwischen absoluter Verzweiflung und Resignation, Wutanfällen, wie wir sie eigentlich nur noch vom Donald der Zeichentrickfilme kennen, und großer Hektik und Aktivität. &lt;br /&gt;
Der italienische Dagobert ist in mancher Hinsicht vitaler als sein amerikanisches Pendant und beschwert sich seltener über Altersbeschwerden, wie sein Rheuma, sondern ist immer bereit zu zeigen, dass er sich noch jung fühlt. Auch das „gute“ Verhältnis zu Donald schwankt manchmal so stark ins Gegenteil, dass er seinen Neffen mit Äxten und Messern verfolgt, um sich für einen millionenschweren Verlust zu rächen, der auf dessen Konto geht.&lt;br /&gt;
Auch hier ein großer Gegensatz zu [[Don Rosa]]: Während nämlich dessen Dagobert von grundauf ehrlich ist, flunkert Italiens Dagobert mehr und scheut auch nicht, zu illegalen Mitteln zu greifen. Allerdings ist er deshalb keine negativ besetzte Figur, wie etwa der frühbarks&#039;sche Dagobert, denn zum einem reagiert er so auf [[Klaas Klever]], der meistens noch unehrlicher und fieser ist, zum anderen geht er mit seinen „Makeln“ mit einem solch augenzwinkernden Charme um, dass der Leser dem verschmitzten alten Herrn mit dem Zylinder nichts ankreiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Harte Schale, weicher Kern - Dagoberts Beziehung zu Geld und zu seinen Verwandten===&lt;br /&gt;
[[Bild:Only A Poor Old Man.jpg|thumb|300px|left|„Du bist bloß ein &#039;&#039;&#039;armer, alter Mann&#039;&#039;&#039;.“]]&lt;br /&gt;
Da sein Geld viel mit seinem Charakterbild zusammenhängt, wird dieser Aspekt genauer behandelt. Über Dagoberts Beziehung zum [[Geld]] wurde schon viel diskutiert. Auch die Beziehung zu seiner Verwandtschaft wurde bereits sehr verschieden dargestellt. Dieser Artikel soll möglichst allgemeingültig sein, bezieht sich jedoch insbesondere auf die Geschichten von [[Carl Barks|Barks]]. Da man in den Geschichten nur sehr selten direkte Charakterisierungen findet, kann es durchaus verschiedene Interpretationen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voraussetzung, auf die alles Weitere aufbaut, ist, dass Dagobert kein Kapitalist im eigentlichen Sinne ist, denn er lagert das größte Vermögen der Welt in einem Speicher, statt es anzulegen, und interessiert sich nicht für den „Sammlerwert“ seiner Münzen (das behauptet zumindest [[Don Rosa]] in &#039;&#039;Der Wert des Geldes&#039;&#039;). Für ihn liegt der Wert seines Geldes nicht im Materiellen (für das Geld eigentlich ein Sinnbild ist), sondern eher in Dagoberts ideellen Werten, die es symbolisiert (dies wird weiter unten noch genauer behandelt). [[Geoffrey Blum]] spricht von „ideellen Dollars“. Insofern stellt es für Herrn Duck einen Selbstzweck dar (Zitat Dagobert, [[WDC 135]]: „&#039;&#039;Ausgeben? Du spinnst wohl! Dann hab ich es ja nicht mehr&#039;“&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Spieler-Tore-und-Moneten.jpg|210px|thumb|right|Dagobert Duck in seltener Geberlaune.]]&lt;br /&gt;
Gewöhnlich werden zu dem Thema große, bekannte Geschichten wie &#039;&#039;[[Der arme reiche Mann]]&#039;&#039; herangezogen. Deshalb wird eine kleine Geschichte, wie z.&amp;amp;nbsp;B. &#039;&#039;Weihnachtsüberraschungen&#039;&#039;, oft übersehen. Dabei enthält sie durchaus interessante Elemente, die eine genauere Betrachtung verdienen. Sie wird als Beispiel gebracht und daher etwas ausführlicher behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es ist eine Weihnachtsgeschichte und Dagobert muss in alter Tradition, zumindest eine zeitlang, die „Weihnachtsmuffel-Rolle“ einnehmen. Er verhält sich gegenüber seinen Verwandten ignorant, eigenmächtig, kalt, engstirnig und egoistisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zitat Dagobert: „&#039;&#039;Mich versteht niemand. Ist doch klar, dass ein einsamer Mensch wie ich sich vor Weihnachten graut. Ich ließe mir auch gern was schenken. Aber wer schenkt schon alten reichen Männern etwas! Wenn ich die Kuspidoria&#039;&#039; [ein gesunkenes Schiff] &#039;&#039;allerdings finde, dann hab ich mein Weihnachtsgeschenk.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Mann plagt ein schlechtes Gewissen und er versucht, sein Handeln vor sich selbst zu rechtfertigen. Er ergeht sich in Selbstmitleid, will seine Ignoranz entschuldigen. Er verdrängt die Probleme, zu denen er mit seinem Verhalten beigetragen hat. Er flüchtet vor den Problemen mit dem Kontakt zu seinen Verwandten zu seinem künstlichen Freund, dem Geld. &lt;br /&gt;
Dieses stellt für ihn einen sicheren Raum dar, wo er sich vor der Welt und den Problemen abschotten kann. Immer wenn sich Dagobert unsicher fühlt, sucht er Festigkeit im Geld. &lt;br /&gt;
Letztlich dient ihm aber das Geld auch als Ersatz für Zuneigung und Liebe - er schenkt sich sogar selbst sein Geld, weil es sonst niemanden gibt, der ihm etwas schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als die [[Tick, Trick und Track|Kinder]] ihm dann schließlich, entgegen seinen Erwartungen, etwas schenken, bricht diese Festung zeitweilig und Dagobert erkennt, wie er mit ihnen umgegangen ist. Das schlechte Gewissen taucht auf und es folgt eine Schutzreaktion Dagoberts - er schottet sich wieder ab und begegnet den drei Knaben wieder hart und gefühllos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anscheinend ist Dagobert nicht sehr belastbar. Ihm würden, wenn er sich ernsthaft mit seinen Gefühlen auseinandersetzen würde, zu viele Zweifel an seiner bisherigen Einstellung zum Leben kommen. Darauf finden sich jedoch keine direkten Hinweise in den Comics von Barks. Eher fündig werden wir bei [[Don Rosa|Rosa]]: In seiner Geschichte &#039;&#039;[[Rückkehr ins verbotene Tal]]&#039;&#039; lässt [[Don Rosa|Rosa]] Dagobert auf die Aussage seiner [[Tick, Trick und Track|Neffen]], er sei vielleicht neidisch auf [[Donald]], weil dieser im Gegensatz zu ihm frei ist, &amp;quot;die Träume zu träumen, die Onkel Dagobert nicht mehr hat&amp;quot;, mürrisch (und damit wieder verdrängend) reagieren (er verbietet ihnen sogar zu reden), nachdem der Leser vorher an seinem Gesicht erkennen konnte, dass der Kommentar ins Schwarze traf.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der springende Punkt: Es geht hier um einen Teufelskreis. Dagoberts Härte kommt durch die Probleme, die der Kontakt mit der Umwelt mit sich bringt, und ist gleichzeitig eine der Ursachen dieser Probleme. Teilweise leidet Dagobert darunter und wird von Gewissensbissen geplagt, teilweise wünscht er sich es auch selbst, weil er Angst vor dem Zweifel hat.&lt;br /&gt;
Vor dem Zweifel an seiner bisherigen Lebenseinstellung, vor dem Zweifel daran, ob er glücklich ist, vor dem Zweifel an sich selbst. Insofern könnte man daraus schlussfolgern, dass Dagobert in seiner Schale gefangen ist, ein &amp;quot;armer, reicher Mann&amp;quot; ist, wie es [[Donald]] einmal ausdrückte.&lt;br /&gt;
[[Bild:Dago03 glatze prasseln.JPG|230px|thumb|Schlusspanel von &#039;&#039;Der arme reiche Mann&#039;&#039;.]]&lt;br /&gt;
Doch wenn wir ehrlich sind, zeigt sich Dagobert in den letzten vier Panels von &#039;&#039;[[Der arme reiche Mann]]&#039;&#039; trotz der nachklingenden Melancholie als ein glücklicher Mensch, denn &#039;&#039;Kein Mensch ist arm zu nennen, der ab und zu tun kann, was immer ihm Spaß macht&#039;&#039; und einem Dagobert Duck macht es eben Spaß, in seinem Geld schwimmen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Babylonlinsen.jpg|thumb|left|Das Panel aus LTB 76.]]&lt;br /&gt;
Mit Geld ist jedoch für einen Menschen wie Dagobert auch der Aspekt der Sicherheit verbunden. Leonardi Gori hat ein Panel in der Geschichte &#039;&#039;[[LTB 76|Linsen aus Babylonien]]&#039;&#039; von [[Romano Scarpa]], indem Dagobert als ärmlicher Straßensänger einhergeht, während oben ein Flugzeug den Himmel kreuzt, folgendermaßen interpretiert:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:„Ein [...] Bild für einen kraftlosen Plutokraten, der unabänderlich an der Vergangenheit hängt. Die Zeit für romantische und leidenschaftliche Kapitalisten - halb Seeräuber und halb Abenteurer - in einer Welt mit unbegrenzten Möglichkeiten [ist abgelaufen]. Im technikbegeisterten Amerika der 60er Jahre [...] hat ein alter, angeschlagener und müder Dagobert keine Chance mehr.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obgleich es fraglich ist, dass [[Romano Scarpa]] diesen Gedanken hatte, als er das Bild zeichnete, trifft der Kommentar von Gori durchaus auf Dagoberts Situation zu. &amp;quot;Wie wir in &#039;Der arme reiche Mann&#039; und der Geschichte über den Geldspeicherumzug gesehen haben, lehnen diejenigen, die eisern an der Vergangenheit festhalten, jegliche Form von Veränderung und Fortschritt ab&amp;quot;, schreibt [[Geoffrey Blum]] in &amp;quot;Einstürzende Imperien&amp;quot; in der Barks Library Onkel Dagobert 19. Als ein Beamter in eben dieser Geschichte &amp;quot;Moderne Zeiten&amp;quot; sagt: &amp;quot;Die Welt bleibt doch nicht stehen!&amp;quot;, antwortet Dagobert energisch: &amp;quot;Ich will aber, dass sie stehen bleibt!&amp;quot; &lt;br /&gt;
Er sucht Sicherheit und Halt, um so zu bleiben, wie er ist. Und auch hier findet er das Gesuchte im Geld. &amp;quot;&#039;&#039;Hier auf meinen zehn Hektar werde ich mich niemals ändern.&#039;&#039;&amp;quot; &amp;quot;&#039;&#039;Ich werde einfach nur jedes Jahr ein wenig reicher! Mein [[Geldspeicher]] und Boden und meine Marotten werden ewig so bestehen bleiben!&#039;&#039;&amp;quot; (US 15/2), sagt Dagobert überzeugt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Weiter oben wurde schon angesprochen, dass sein Geld für ihn einen &amp;quot;sicheren Raum&amp;quot;, eine Festung darstellt. Diese finden wir sogar symbolisch als [[Geldspeicher]] in den Comics wieder. Hier hat er die Kontrolle, ist der &amp;quot;souveräne Herrscher über seine Burg&amp;quot;, wie ihn [[Don Rosa]] in seiner Geschichte &amp;quot;[[Seine Majestät Dagobert Duck]]&amp;quot; sinnbildlich dargestellt hat. Doch, wie wir aus dieser wie aus einer großen Zahl anderer Geschichten wissen, kann auch dieses Wunschbild nicht halten, wenn die [[Panzerknacker]] angreifen. Eigentlich bringt ihm sein Geld keine Sicherheit und Ruhe - im Gegenteil, er muss fast genausoviel Energie aufwenden, seinen Reichtum zu behalten, wie ihn zu vergrößern. Und die energischen Mittel, mit denen er kämpft, lassen uns wieder erkennen, dass es bei Geld nicht nur um den &amp;quot;schnöden Mammon&amp;quot; geht, denn was wäre es dann? &amp;quot;Nichts als ein Haufen Metall und Papier&amp;quot;, wie Dagobert es selbst sagt. Interessanterweise gibt es nämlich, neben dem immer noch sehr materiellen Wunschbild der Sicherheit, zahlreiche dieser Wunschbilder, die Dagobert auf sein Geld projeziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seien wir ehrlich: Wenn Dagobert sein Geld dermaßen glorifiziert, will er sich insgeheim selbst verklären, denn &amp;quot;jedes Geldstück, das ihr hier seht, hat für mich eine Geschichte.&amp;quot; - sein Geld bedeutet seine Vergangenheit. Tatsächlich erkennen wir in den Sequenzen in den Dagobertgeschichten, in denen sich Dagobert an seine Vergangenheit erinnert, einige Unstimmigkeiten. Hier stellt sich Dagobert als Held dar, stellt Dinge in ein anderes Licht, um teilweise kriminelle Handlungen zu vertuschen. In der Geschichte &amp;quot;[[Wiedersehn mit Klondike]]&amp;quot; erzählt Onkel Dagobert, wie er, nachdem er am Klondike von der schönen [[Nelly]] bestohlen wurde, zu ihr in den Saloon zurückkehrt, um sich sein Gut wieder zu holen. Doch statt dieses einzufordern, zettelt er eine vollkommen unnötige Schlägerei mit der ganzen Bargesellschaft an, zu der es überhaupt keinen Anlass gibt und aus der er dank plötzlich auftretender Superkräfte als Sieger hervorgeht, nachdem er über zehn Männer auf einmal zusammengeschlagen hat. Diese unrealistische Sequenz ist offensichtlich der Fantasie Dagoberts entsprungen. Anschließend verschleiert er, dass er Nelly daraufhin entführt und als billige Arbeitskraft missbraucht, indem er erklärt, dass er ihr zeigen wollte, wie hart der Goldschürfer seine Nuggets erarbeitet. In einer Fortsetzungsgeschichte &amp;quot;Die Verschwörung der Gauner&amp;quot; von [[Don Rosa]] kommt der junge Dagobert deshalb auch in einen Konflikt mit der Polizei. [[Don Rosa|Rosa]] selbst hat diese persönliche Verherrlichung Dagoberts in der Geschichte &amp;quot;[[Die Gefangene am White Agony Creek]]&amp;quot; auf die Spitze getrieben. Hier vollbringt der junge Dagobert, in der Erinnerung des alten Dagobert, schier unmögliche Wunder, agiert fast als &amp;quot;Superman&amp;quot;. Dagobert weiß, dass er sich hier seine eigene ruhmreiche Vergangenheit schafft, aber je mehr er davon erzählt, desto mehr glaubt er es selbst. Der Aspekt des Vertuschens und des Kompensierens spielt eine große Rolle bei seinem Charakter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Goldie.jpg|thumb|Nelly wurde später vom Zeichner [[Don Rosa]] wieder aufgegriffen (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Diese Geschichte „[[Wiedersehen mit Klondike]]“ beinhaltet einen vierseitigen Rückblick auf Dagoberts Biografie, indem auch die Beziehung zur Bardame „Nelly“ genauer behandelt wird. Dies ist die einzige Geschichte bei Barks, in der der jüngere Dagobert eine Beziehung zu einer Dame hat. Ob es nun die Liebe zu einer Frau oder zu seinen Eltern ist, nimmt die Projektionsfläche Geld hier eine ähnliche Rolle ein wie schon in der Geschichte „Weihnachtsüberraschungen“ beschrieben. [[Geoffrey Blum]] hatte schon angemerkt, dass Dagobert nie von seinen Eltern redet (er bezieht sich ausschließlich auf Barks). Mit zwölf Jahren soll er nach [[Don Rosa]] dann nach Amerika ausgereist sein. Dagobert war Zeit seines Lebens auf sich gestellt. Frank Schätzing hat bereits schonmal die Bedeutung von Dagoberts Besitz als Liebesersatz untersucht. Sein Geld hat in jeder Hinsicht Fetischcharakter und so erscheint es mehr als klar, dass Dagobert seine verlorene Kindheit, den Mangel an Liebe durch sein Geld zu kompensieren versucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle genannten Themen, die sich um Dagoberts Charakter ziehen, wurzeln stark in der Biografie Dagoberts. Er ist ein Mensch, der sich über seine Vergangenheit definiert. Gerade diese Thematik ist stark mit Dagoberts Lebenslauf verstrickt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geoffrey Blum]] hat dies in dem Artikel &amp;quot;Eine Liebesgeschichte vom Geld&amp;quot; in der [[Carl Barks|Barks]] Library Special Onkel Dagobert weiter untersucht, indem er die Motive des Sammelns hinterfragt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Um sich ein Ideal zu schaffen, mit dessen Hilfe sie die Mängel in ihrem Leben oder ihrem Charakter vertuschen, schaffen sich die Sammler häufig eine Identität mittels einer bestimmten Sache.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dagobert bedeutet sein Geld eine Erinnerung, sein Leben, seine Prinzipien und Ideale. Er identifiziert sich mit seinem Geld, denn es manifestiert seine Sicht der Welt (eben diese Prinzipien und Ideale) und stellt für ihn ein Lebenswerk dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demgemäß erscheint einem die Verehrung, die Dagobert seinem Geld entgegenbringt, verständlicher. &amp;quot;Seht ihr? Es hat mich zum reichsten Mann der Welt gemacht&amp;quot;, sagt Dagobert überzeugt. &amp;quot;Aber damit verdreht er die Tatsachen: Er selbst ist derjenige, der das Geld verdient hat. Indem er es aber so glorifiziert, verliert er seine Tüchtigkeit aus den Augen&amp;quot;, kommentiert [[Geoffrey Blum]] diesen Satz in seinem Artikel &amp;quot;Onkel Dagoberts Doppelgänger&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Es ist fast so, als hätte Dagobert einen Teil seiner Persönlichkeit in seinen Besitz angelegt. Ein Dagobert ohne sein Geld ist kein Dagobert mehr, ein Dagobert, der nicht mehr der reichste Mann der Welt ist, will nicht mehr Dagobert sein. Insofern sind Gegner wie [[Mac Moneysac]] besonders gefährlich für ihn. Wie schon oben angesprochen symbolisieren sie eine dunkle Seite in ihm. Wenn Dagobert mit [[Mac Moneysac]] um den Titel &amp;quot;Reichster Mann der Welt&amp;quot; kämpft, dann kämpft er um seine Identität. Womit man wieder bei dem Thema &amp;quot;Sicherheit&amp;quot; und &amp;quot;Moralisches, seelisches Gleichgewicht&amp;quot; wäre&amp;amp;nbsp;... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Glorifizierung seines Geldes und damit seines Lebens komprimiert sich im sogenannten [[Glückszehner]]. Er wirkt als einzelner Gegenstand ohne jeglichen materiellen Wert noch viel mehr als Symbol für das besagte Ideal, das sich Dagobert geschaffen hat (siehe oben Zitat [[Geoffrey Blum]]). &amp;quot;Er ist Dagoberts Lebensspender und sein Lebenszweck, man könnte sagen, seine komplette Potenz ist eingeschmolzen in der unscheinbaren kleinen Münze. Wer ihm den Zehner nimmt, raubt ihm die Kraft&amp;quot;, erklärt [[Frank Schätzing]] dieses Phänomen, das uns aus den [[Gundel Gaukeley]]-Geschichten bekannt ist. &lt;br /&gt;
(siehe auch [[Glückszehner]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Komplexe in Dagoberts Charakter entsteht durch die vielen (Teufels-)kreisläufe, in denen A Einfluss auf B hat und B Einfluss auf A hat. Diese Kreisläufe machen oft das Paradoxe in seinem Verhalten aus und erschweren es, sich ein klares Bild von ihm zu machen. Letztendlich ist Dagobert durch seine Undurchschaubarkeit, die nur wenige Figuren mit ihm gemein haben, für viele Leser erst ein so interessanter Charakter. &lt;br /&gt;
Dagobert ist nicht gut oder böse, nicht wohlwollend oder bösartig, weder ein Ideal noch ein schlechter Mensch. Onkel Dagobert weigert sich, in Schablonen gezwängt zu werden, denn er ist ein individueller Charakter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Deshalb ist Onkel Dagobert auch ohne den ihn umgebenden unternehmerischen Mythos eine nach wie vor attraktive Figur. In einer Zeit der Gleichmacherei, der Globalisierung, der kleinlichen Querelen und des allgemeinen Verlustes von Selbstwertgefühl behält ein Mann seine Individualität und seinen Traum. Jeder neue Temperamentsausbruch, jeder egoistische Akt und jede Pfennigfuchserei entzückt uns, nicht weil Barks Witze daraus macht, sondern weil sie ein Bemühen um Unsterblichkeit sind. &lt;br /&gt;
Noch ist die Sonne für Dagobert nicht untergegangen.“ – ([[Geoffrey Blum]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Onkel Dagobert in den Abenteuergeschichten===&lt;br /&gt;
====Die Verbundenheit der Figur zum Genre====&lt;br /&gt;
Abenteuergeschichten nehmen zusammen mit kurzen Gagstorys den großen Raum der Duckgeschichten ein. Dabei ist auffällig, dass Donald stets die Hauptfigur der Kurzgeschichten ist, während Dagobert in den Abenteuergeschichten die führende Rolle spielt. Insofern ist auch gar nicht verwunderlich, dass [[William Van Horn]], der sich in seinen Geschichten meist auf Donald konzentriert, hauptsächlich Kurzgeschichten schreibt, während [[Don Rosa|Rosa]], dessen Lieblingsfigur Dagobert ist, sich auf lange Abenteuergeschichten spezialisiert hat. Da Dagobert fast nur noch in diesen Geschichten die führende Rolle hat, ist der Einfluss des Typus „Abenteuergeschichte“ auf Dagobert größer als der jeder anderen Form und hat erheblich zu seinem Charakterbild beigetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Dagobert fast ganz den Bereich der Abenteuergeschichten übernommen hat und [[Donald]] dort nur noch selten bedeutende Rollen einnimmt, mag verwunderlich erscheinen, wo doch Donald in frühen Jahren, als sein reicher Onkel noch nicht erfunden war, die Kategorie der Abenteuergeschichten erfolgreich anführte, und es ist erstaunlich, dass ein alter Mann mit Zwicker, Backenbart und Gehstock von den meisten Autoren passender für Abenteuergeschichten gehalten wird als ein dynamischer &amp;quot;Jungspund&amp;quot;, wenn man ihn so bezeichnen darf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man sich den frühbark&#039;schen Dagobert aus &#039;&#039;[[Die Mutprobe]]&#039;&#039; ansieht, so ist es offensichtlich, dass dieser Typ nicht als Held einer Abenteuergeschichte fungieren kann. Schon früh wurde für die Abenteuergeschichten sein Charakter abgeändert, und so finden wir in &#039;&#039;[[Das Gespenst vom Gumpensund]]&#039;&#039; keine Anzeichen von der Griesgrämigkeit, die den frühen Dagobert ausmacht. Doch erst nach &#039;&#039;Der arme reiche Mann&#039;&#039; waren die Abenteuergeschichten, wie wir sie heutzutage von den Ducks kennen, möglich. Gleichzeitig war mit der neuen Uncle-Scrooge-Reihe viel neuer Platz für das Genre. Mit der Zeit entstanden immer mehr Abenteuergeschichten, in denen Dagobert die Hauptrolle spielt, und sie hatten einen dementsprechend großen Einfluss auf ihn.&lt;br /&gt;
Die Abenteuergeschichten haben den alten Knauser aus &#039;&#039;Die Mutprobe&#039;&#039; offensichtlich genauso stark mit verändert wie er selbst den Rhythmus und die Erzählweise der Abenteuergeschichten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während Donald meist als ein Tourist in fernen Landen verwendet wurde und so vielseitig einsetzbar war, ist das ganze Streben Dagoberts, zumindest anfangs, auf die Vergrößerung seines Vermögens konzentriert, was einen ebenso zielstrebigen Handlungsablauf bewirkte. Andererseits musste sich auch Dagobert dem neuen Geschichtentyp anpassen, damit sie miteinander harmonieren können. In späteren Geschichten bemerken wir einen neuen Zug im Charakter Dagoberts: die Liebe zum Abenteuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Geschichten, insbesondere denen von Rosa, gewinnt Dagobert am Ende der Geschichte gar nicht mal einen Schatz oder verliert sogar welche (s. &#039;&#039;[[Wiedersehen mit Tralla La]]&#039;&#039;). Ein Großteil der Abenteuer hat sich nie für ihn rentiert!&lt;br /&gt;
In der Geschichte &#039;&#039;[[Das Geheimnis der verschollenen Mine]]&#039;&#039; lässt Rosa Tick, Trick und Track sagen: „Ein gutes Abenteuer ist ihm allemal wichtiger als die Kohle“. Auch wenn die Aussage im folgenden Teil der Geschichte wieder relativiert wird, trifft es zum Großteil Dagoberts Einstellung zum Abenteuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon weiter oben angemerkt erschien der Dagobert der Kurzgeschichten der frühbarks&#039;schen Zeit anders als in den Abenteuergeschichten. So zeigt der Dagobert in &#039;&#039;Das Gespenst vom Gumpensund&#039;&#039; keinerlei Anzeichen von Geiz, Missgunst oder Hass. Onkel Dagobert geht durch die Liebe zum Abenteuer in diesem auf. Don Rosa hebt den Abenteurer in ihm als Kern seines Wesens mehr als alle anderen Zeichner hervor („Ich sah den Duck in ihnen [Donald und seinen Neffen], den Durst nach Wissen, Abenteuer und Spaß! Alles wonach auch ich einst suchte, als ich noch meinen Idealen folgte“, sagt Dagobert in &#039;&#039;[[Ein Brief von daheim]]&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abenteuergeschichten haben einen beträchtlichen Anteil an der Entwicklung seines Charakters vom frühbarks&#039;schen bis zum spätbarks&#039;schen Dagobert gehabt. Durch die Veränderungen im Stil der Abenteuergeschichten sind auch notwendige Veränderungen in seinem Charakter aufgetreten. Viele Umformungen seines Charakters auf die Art der Geschichte haben ihn vielschichtiger werden lassen und dadurch paradoxerweise ein kompakteres, abgeschlosseneres Bild von ihm geschaffen.&lt;br /&gt;
Die Abenteuergeschichten und ihr größter Held sind eine Zweckgemeinschaft, deren Produkt ein neuer Dagobert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gestaltung der Abenteuergeschichten====&lt;br /&gt;
Die Abenteuergeschichte hat eine lange Tradition im Disneykosmos und ist fast so alt wie Dagobert selbst. Mit der Zeit haben sich gewisse Schemen mit häufig wiederkehrenden Elementen entwickelt, sodass die Abenteuergeschichte mit Dagobert einen bestimmten Charakter erhalten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barks, der für die ersten Abenteuergeschichten mit Dagobert verantwortlich ist, hatte ein besonderes Faible für Geschichte und so fließen in die ersten Abenteuergeschichten viele historische Elemente (wie die Eroberung Amerikas durch die Spanier in &#039;&#039;Die Sieben Städte von Cibola&#039;&#039;). Auch Sagen und Mythen fanden in großer Zahl Eingang in die Geschichten (z.B. &#039;&#039;Das goldene Vlies&#039;&#039;, sehr interessant auch die Geschichte &#039;&#039;Der magische Hammer von Walhalla&#039;&#039;, die zu beweisen versucht, dass es die Sagenhelden wirklich gibt). Diese Betonung des Alten, Historischen, Sagenhaften hängt eng mit Dagoberts Charakter zusammen, der persönlich viel mehr mit der Vergangenheit verbunden ist als zum Beispiel sein Neffe Donald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei Barks jedoch die Verwandtschaft in den meisten Fällen bereitwillig mithilft, wird insbesondere Donald in Italien von Dagobert gezwungen mitzugehen (häufig mit seiner Schuldenliste) oder trickst ihn aus. Ein weiteres Merkmal sind die merkwürdigen Fortbewegunsmittel, die Dagobert auf Reisen benutzt. Wenngleich sich in den italienischen Geschichten genauso historische Anleihen finden, sind diese oft freier und weniger bedeutend - in Übereinstimmung zu dem wesentlich gegenwartsorientierteren italienischen Dagobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorlieben und Leiden===&lt;br /&gt;
[[Bild:Dago01 hineinspringen.JPG|250px|thumb|Wie ein Seehund hineinspringen...]]&lt;br /&gt;
Er pflegt - meist früh morgens - ein erquickendes Bad in seinem [[Geld]] zu nehmen: Er liebt es, „wie ein Seehund hineinzuspringen, wie ein Maulwurf darin herumzuwühlen und es in die Luft zu werfen“, dass es ihm „auf die Glatze prasselt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider führt der ständige Kontakt zu seinem Geld oft auch zu gesundheitlichen Problemen. So hat der Multimilliardär oft auch unter [[Geld#Nachteile von großen Vermögen|Geldkrankheiten]] wie der „Goldallergie“ zu leiden. Sie verbieten oft den Kontakt mit Geld oder machen ihn lebensnotwendig.&lt;br /&gt;
Auch an Gedächtnisschwächen wie „Perduftia spiriti“ (engl. „blinkus of the thinkus“) leidet Dagobert in einigen Geschichten (&#039;&#039;Wiedersehn mit Klondike&#039;&#039;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Krankheit anderer Art, eine realistische Erkrankung, die nicht in den Comics ausdrücklich erwähnt wird, aber deren Anzeichen sehr oft auftauchen, ergibt sich ebenfalls aus seiner physischen Bindung zu seinem Geld. Man kann in gewissem Sinne von infantilen, verspielten, „quasi erotischen Ausführungen [seines Umgangs mit Geld] (‚Money feels so good and smells so good! It&#039;s the only thing in the world that I can never get enough‘)“ sprechen, die laut Henner Löffler sogar „eine neurotische Zwangsfixierung“ vermuten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingegen erscheint sein Rheumatismus, über den Dagobert öfters klagt, bei einer Ente in seinem Alter, die in ihrem Leben (körperlich) hart arbeiten musste, eher normal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Empfohlene Primärliteratur===&lt;br /&gt;
Die meisten Geschichten, die hier aufgezählt werden, wurden bereits im Absatz &amp;quot;Charakter&amp;quot; erwähnt. Hier lediglich eine Aufzählung der wichtigsten Geschichten, die nötig sind, um sich ein vollständiges Bild der Ente machen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Der arme reiche Mann]] (Carl Barks, 1952 &amp;quot;Only a Poor Old Man&amp;quot;, z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Micky_Maus_pr%C3%A4sentiert_22#Der_arme_reiche_Mann|MM präsentiert, Nr. 22]])&lt;br /&gt;
:Eine einzige Charakterstudie, in der Barks zum ersten Mal ein neues Bild der Ente vermitteln wollte &lt;br /&gt;
*[[Wiedersehn mit Klondike]] (Carl Barks, 1953 &amp;quot;Back to the Klondike&amp;quot;, z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Micky_Maus_pr%C3%A4sentiert_22#Wiedersehn_mit_Klondike|MM präsentiert, Nr. 22]])&lt;br /&gt;
:Beschreibt Onkel Dagoberts Begegnung mit Nelly in seinen Jugendjahren &lt;br /&gt;
*[[Der zweitreichste Mann der Welt]] (Carl Barks 1956 &amp;quot;The Second-Richest Duck&amp;quot;)&lt;br /&gt;
:Erster Auftritt Mac Moneysacs als „zweites Ich“ Dagoberts&lt;br /&gt;
*[[Moderne Zeiten]] (Carl Barks 1956 unbenannt)&lt;br /&gt;
:Thematisiert Onkel Dagoberts Verhältnis zum Fortschritt&lt;br /&gt;
*[[Ein Brief von Daheim]] (Don Rosa 2004 &amp;quot;A Letter from Home or The Old Castle&#039;s OTHER Secret&amp;quot;)&lt;br /&gt;
:Dagobert wird durch seine Schwester mit seiner Vergangenheit konfrontiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das größte Vermögen der Welt==&lt;br /&gt;
[[Bild:DagobertsVermoegen.jpg|300px|thumb|right|Dagoberts Vermögen (50 Oktillionen Taler), die Angaben variieren allerdings laufend (© Disney)]]&lt;br /&gt;
Das riesige Vermögen, welches er heute in dem extra dafür gebauten, ja erfundenen [[Geldspeicher]] lagert, verdiente und verdient er in zahlreichen Gebieten der Erde auf unterschiedlichste Art und Weise. Einst sogar auf illegale, das gehöre aber nach einem besonderen Erlebnis der Vergangenheit an, so Don Rosa.&lt;br /&gt;
Bei der Frage, wieviel Geld Dagobert Duck denn nun eigentlich habe, kommt man häufig zu unterschiedlichen Zahlen. Die Zeichner, Texter und Übersetzer lassen dabei gerne ihrer Fantasie freien Lauf, obgleich Dagobert sein Geld üblicherweise per Pegelstand und auch in Kubikhektar misst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vermögensquantifizierungen===&lt;br /&gt;
Je nach Quelle besitzt Onkel Dagobert (in der deutschen Version)...&lt;br /&gt;
*13 Trillionen, 224 Billionen, 567 Milliarden, 778 Millionen Taler und 16 Kreuzer [TGDD 7, S.3][[Bild:Dagoberts Taler.jpg|thumb|right|Dagoberts Vermögen in einer anderen Version(© Disney)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*500 Trillionen, 253 Billiarden, 675 Billionen, 123 Milliarden, 934 Millionen, 300&amp;amp;nbsp;500 Taler und 13 Kreuzer [TGDD 18, S.49]&lt;br /&gt;
*9 Phantastilliarden, 657 Zentrifugillionen Taler und 16 Kreuzer [TGDD 8, S.59]&lt;br /&gt;
*336 Trillionen Taler [LTB 27, S.68]&lt;br /&gt;
*13 Trillionen Taler und 13 Kreuzer [Barvermögen - TGDD 2, S.35]&lt;br /&gt;
*50 Phantasilliarden Taler&lt;br /&gt;
*5 Billionen, 48 Milliarden, 25 Millionen, 103 409 Taler und 65 Kreuzer [Gesamtvermögen - [[LTB 3]], S.7]&lt;br /&gt;
*5 Pimpillionen, 396 Tripstrillionen [Gesamtvermögen - TGDD 78, S.50] &lt;br /&gt;
*29 Fantastillionen, 42 Quadrillionen, 87 Billionen, 978 Milliarden, 313 Millionen, 461356 Taler und 18 Kreuzer [Vermögen - [[LTB 373]], S.21]&lt;br /&gt;
*5 Fantastilliarden, 9 Trillionen Taler und 16 Kreuzer [Barvermögen - [[Sein Leben, seine Milliarden]], S.9]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Quelle besitzt Onkel Dagobert (in der amerikanischen Version)...&lt;br /&gt;
*Five Billion Quadroplatillion Umptuplatillion Multiplatillion Fantasticatillion Centrifugalillion Dollars and sixteen cents &lt;br /&gt;
*Three cubic acres (das entspräche etwa 772000 Kubikmeter)&lt;br /&gt;
*Nine Fantasticatillion, four Billion Jillion Centriffugalillion Dollars and sixteen cents&lt;br /&gt;
*Four Fantasticatillion, nine Trillion Dollars and sixteen cents&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Angaben sind natürlich prinzipiell mit Vorsicht zu genießen, denn man weiß oft nicht, wie sie eigentlich gemeint sind: Beziehen sie sich bspw. nur auf den Bargeldbestand oder umfassen sie auch das Giralgeld, sind sämtliche Vermögenswerte (Kapitalanlagen, Wertsachen, Fabriken, ...) mit eingerechnet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn ein Großunternehmer wie Dagobert Duck hat natürlich kein ruhendes Vermögen, sondern verzeichnet ständig Vermögenszu- und -abgänge. Zu nennen ist etwa die „halbstündige Zuwachsrate aus den Duck&#039;schen Unternehmungen“ ([[LTB 16]], S.141). Man sieht auch, wie Hubschrauber den Geldspeicher aus der Luft mit Geld befüllen ([[DD 111]], S.71).&lt;br /&gt;
Dagobert selbst umschreibt seine Geldeinnahmen pro Tag folgendermaßen: &amp;quot;Knapp eine Milliarde! Den Sonntag nicht mitgerechnet.&amp;quot; (MM 23/82, S.4). Laut Tick, Trick und Track betragen seine Tageseinnahmen 10 bis 12 Millionen Taler ([[LTB 100]], S.70).&lt;br /&gt;
Wie er auch selbst einräumt, steigt und fällt die Höhe seines Einkommens immer recht schnell (MM 37/03, S.36).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein derartig riesiges Vermögen muss Dagobert entsprechend riesige Steuersummen zahlen. Laut Don Rosa sichern einzig Dagoberts Steuern den Erhalt der Stadt Entenhausen.&lt;br /&gt;
Dagoberts Verhältnis mit dem Finanzamt wird in Geschichten wie &#039;&#039;[[Kampf um Duckland]]&#039;&#039; ([[Don Rosa]]) oder &#039;&#039;[[Die Steuerprüfung]]&#039;&#039; ([[Flemming Andersen]], [[LTB 268]]) beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen um ihn==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dagoberts Angestellte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Butler====&lt;br /&gt;
[[Bild:Kunstvoll-gescheitert.jpg|200px|thumb|right|Dagobert mit seinem treuen Butler Baptist.]]&lt;br /&gt;
Es kommen mehrere Butler von Onkel Dagobert in den Comics vor: &lt;br /&gt;
*In den LTB bis ca. Band 100 war &#039;&#039;&#039;Johann&#039;&#039;&#039; normalerweise sein Butler, obwohl er &lt;br /&gt;
*in den Bänden zwischen 10 und 20 teilweise durch &#039;&#039;&#039;Albert&#039;&#039;&#039; ersetzt wurde und &lt;br /&gt;
*im [[LTB 33]] kurzfristig &#039;&#039;&#039;Alfons&#039;&#039;&#039; auftritt. &lt;br /&gt;
*Im [[LTB 145]] gab es dann zum ersten Mal einen Butler mit dem Namen &#039;&#039;&#039;[[Baptist]]&#039;&#039;&#039;, der bis heute normalerweise für den Haushalt zuständig ist. &lt;br /&gt;
*Im [[LTB 107]], sowie in anderen Comics (z.B. [[Disney Paperback]] - Der Dax der Ducks), gab es auch einen Butler namens &#039;&#039;&#039;Josef&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
*In der Serie &amp;quot;[[Duck Tales]]&amp;quot; heißt Dagoberts Diener &#039;&#039;&#039;[[Johann]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sekretärinnen und Sekretäre====&lt;br /&gt;
*Bis heute am häufigsten verwendet wird Fräulein [[Rita Rührig]], eine nette, ältere Sekretärin, die auch mal die ein oder andere Geschichte über Dagobert erzählt.&lt;br /&gt;
*Auch Fräulein Emsig ist eine öfters auftauchende Sekretärin Dagoberts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwandschaft===&lt;br /&gt;
[[Bild:Redlich-verdient.jpg|200px|thumb|right|Manchmal muss die Verwandtschaft Onkel Dago ins Gewissen reden.]]&lt;br /&gt;
Dagobert Duck ist laut Barks...&lt;br /&gt;
*der Onkel von [[Donald Duck]]&lt;br /&gt;
*der Großonkel von [[Tick, Trick und Track]] Duck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...laut Rosa und dessen Stammbaum der Ducks...&lt;br /&gt;
*der Sohn von [[Dietbert Duck]] (&#039;&#039;Fergus McDuck&#039;&#039;) und [[Dankrade Duck]] (&#039;&#039;Downy McDuck&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
*der Bruder von [[Dortel Duck]] (&#039;&#039;Hortense McDuck&#039;&#039;) und [[Mathilda Duck]] (&#039;&#039;Matilda McDuck&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
*der Onkel von [[Della Duck]] (er ist bei Rosa nicht der Onkel von [[Dussel Duck]] und [[Gustav Gans]]: Dussel und Gustav stammen laut Rosas Stammbaum von der Seite von Donalds Vater, Onkel Dagobert von der Seite von Donalds Mutter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...laut Van Horn...&lt;br /&gt;
*der Halbbruder von [[Dietram Duck]] (&#039;&#039;Rumpus McFowl&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den italienischen Geschichten ist er...&lt;br /&gt;
*der Sohn von Douglas und Gila Duck (letztere vermutlich geborene Gans) &lt;br /&gt;
*der Bruder von [[Dorette Duck]]&lt;br /&gt;
*der Halbbruder von [[Herr Feilmeier|Onkel Dettmar]] (&#039;&#039;Gedeone de Paperoni&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
*Laut [[Marco Rota]] nahm Dagobert zusammen mit Dorette das Findelkind Donald auf, später stellte sich heraus, dass dieser sogar sein leiblicher Neffe ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feinde===&lt;br /&gt;
[[Bild:Alittlesomethingspecial.jpg|thumb|370px|Dagoberts Feinde rotten sich in &#039;&#039;[[Sein goldenes Jubiläum]]&#039;&#039; von Don Rosa zusammen.]]&lt;br /&gt;
Die meisten Erzfeinde Dagoberts haben es auf sein sauber verdientes Vermögen abgesehen, allen voran die [[Panzerknacker]] (&#039;&#039;Beagle Boys&#039;&#039;), die schon bei Barks ihre Finger nicht vom Geldspeicher lassen können. Die Hexe [[Gundel Gaukeley]] hat es speziell auf Dagoberts [[Glückszehner]] abgesehen, den sie braucht, um aus ihm ein Amulett anzufertigen, das sie zur mächtigsten Hexe der Welt machen soll. Daneben muss Dagobert seinen Titel als reichster Mann der Welt gegen [[Mac Moneysac]], [[Klaas Klever]] und viele andere Konkurrenten der Hochfinanz verteidigen, die gern auch mal zu illegalen Maßnahmen greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle oben genannten Gegner Dagoberts hat Carl Barks ins Leben gerufen. Von anderen Zeichnern stammen z.&amp;amp;nbsp;B. [[Kuno Knäul]] (Romano Scarpa) und [[Arpin Lusene]] (Don Rosa).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Figur von Barks ist noch Wert zu legen, obwohl sie immer nur am Rande auftauchte. Es ist der schweinsgesichtige [[Shandy Schofel]], der Vorbild für viele andere Schurken war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Veröffentlichungen===&lt;br /&gt;
[[Bild:Gut gemeinter Geldraub.jpg|200px|thumb|left|Dagobert geht meist nicht sehr zimperlich mit seinen Gegnern um.]]&lt;br /&gt;
Dagobert Duck wurde vom Egmont Ehapa Verlag zur Titelfigur für das Taschenbuch &amp;quot;[[Dagobert Duck (Taschenbuch)|Dagobert Duck]]&amp;quot; gemacht. Dieses Heft ist ähnlich wie ein [[Donald Duck (Taschenbuch)|Donald Duck]] Heftchen aufgebaut, z.&amp;amp;nbsp;B. umfasst das Heft auch [[Micky Maus]] Geschichten.&lt;br /&gt;
Onkel Dagobert war eine Comicreihe, die von 1987 bis 1993 beim Egmont Ehapa Verlag im Taschenbuchformat erschien. Sie hat das gleiche Format wie die Comicreihen Donald Duck und Panzerknacker &amp;amp; Co. Insgesamt gab es 82 Ausgaben. Jede Ausgabe hatte 100 Seiten und wurde für 3,80&amp;amp;nbsp;DM verkauft.&lt;br /&gt;
Die Ausgaben 1 bis 4 waren deutsche Versionen der dänischen Panzerknacker-Hefte „Bjørne-Banden“, die meisten folgenden Ausgaben waren Übersetzungen der dänischen Micky-Maus-Hefte.&lt;br /&gt;
Eine Liste der Onkel-Dagobert-Taschenbücher gibt es [[Liste aller Onkel Dagobert Taschenbücher]].&lt;br /&gt;
Eine weitere Veröffentlichung mit Dagobert in der Hauptrolle ist die 2-er Bücherserie [[Ich Onkel Dagobert]].&lt;br /&gt;
Die Reihe [[Onkel Dagobert von Don Rosa]] behandelt ebenfalls Dagobert. Ebenfalls von [[Don Rosa]] gezeichnet ist der Gesamtband [[Sein Leben, seine Milliarden]], welcher zeigt, wie Dagobert Duck sein Vermögen erlangt hat. &lt;br /&gt;
===Onkel Dagobert in Film und Fernsehen===&lt;br /&gt;
Dagobert, eine der wenigen Disneyhauptfiguren, die nicht aus dem Filmgeschäft stammte, wurde auch später nur sehr selten für dieses Medium verwendet. Deshalb ist die folgende Liste, im Vergleich zu anderen Figuren, auch klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kino===&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[Scrooge McDuck and Money]]&amp;quot; (1967)&lt;br /&gt;
Dieser Kurzfilm stellte das Filmdebüt Dagoberts dar.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[Mickys Weihnachtsgeschichte]]&amp;quot; (1983, &amp;quot;Mickey&#039;s Christmas Carol&amp;quot;)&lt;br /&gt;
In diesen Film, der eine Anlehnung an &amp;quot;Ein Weihnachtslied in Prosa&amp;quot; von Dickens ist, kommt Dagobert (engl. Scrooge Mc Duck) wieder zu seinen Anfängen, indem er als Ebenezer auftritt, der Vorbild für die Figur war.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[DuckTales der Film: Jäger der verlorenen Lampe]]&amp;quot; (1990, &amp;quot;Duck Tales: The Movie, Treasure of the Lost Lamp&amp;quot;) &lt;br /&gt;
Hier tritt der Dagobert aus der Serie &amp;quot;[[Duck Tales]]&amp;quot; in einer Abenteuergeschichte auch im Kino auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fernsehen===&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[Sport Goofy im Fußballfieber]]&amp;quot; (TV-Special, 1986, &amp;quot;Sport Goofy in Soccer Mania&amp;quot;)&lt;br /&gt;
Onkel Dagobert (gesprochen von Will Ryan) spendet einen alten, verbeulten Pokal als Siegestrophäe für Tick, Trick und Tracks Fußballturnier.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;[[DuckTales]]&amp;quot; (TV-Serie, 1987-1990)&lt;br /&gt;
In dieser Serie wurde eine ganz neue Welt mit vollkommen anderer Figurenkonstellation um Dagobert erschaffen. Er selbst, als Hauptperson, war hier zu einem gutmütigen, sanften Opa verändert.&lt;br /&gt;
* Außerdem sind noch Auftritte in den TV-Serien [[Raw Toonage]] (1992) und [[Mickys Clubhaus]] (2001) verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Direct-to-DVD-Produktionen===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Mickey&#039;s Once Upon a Christmas&amp;quot; im Segment &amp;quot;Stuck On Christmas&amp;quot; (1999)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Mickey&#039;s Twice Upon a Christmas&amp;quot; im Segment &amp;quot;Christmas: Impossible&amp;quot; (2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dagobert in anderen Sprachen==&lt;br /&gt;
Hier sind einige Beispiele dafür aufgelistet, wie Dagobert Duck in anderen Sprachen genannt wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Deutsch: Dagobert Duck&lt;br /&gt;
*Englisch: Uncle Scrooge&lt;br /&gt;
*Spanisch: Tío Gilito&lt;br /&gt;
*Italienisch: Zio Paperone&lt;br /&gt;
*Französisch: Oncle Picsou&lt;br /&gt;
*Dänisch: Onkel Joakim&lt;br /&gt;
*Türkisch: Varyemez Amca&lt;br /&gt;
*Tschechisch: Strýček Skrblík&lt;br /&gt;
*Ungarisch: Dagobert McCsip&lt;br /&gt;
*Polnisch: Wujek Sknerus&lt;br /&gt;
*Niederländisch: Oom Dagobert&lt;br /&gt;
*Schwedisch: Farbror Joakim&lt;br /&gt;
*Indonesisch: Paman Gober&lt;br /&gt;
*Vietnamesisch: Bác Scrooge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abschnitt &amp;quot;Charakter&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*[[Geoffrey Blum]]: &amp;quot;Eine Liebesgeschichte vom Geld&amp;quot;, Barks Library Onkel Dagobert 3&lt;br /&gt;
*[[Geoffrey Blum]]: &amp;quot;Einstürzende Imperien Teil 1: Die Zeit als Goldgräber&amp;quot;, Barks Library Onkel Dagobert 19&lt;br /&gt;
*[[Geoffrey Blum]]: &amp;quot;Ausgebrannt&amp;quot; Barks Library Onkel Dagobert 17&lt;br /&gt;
*[[Geoffrey Blum]]: &amp;quot;Onkel Dagoberts Doppelgänger&amp;quot; Barks Library Onkel Dagobert 11&lt;br /&gt;
*[[Frank Schätzing]]: &amp;quot;Die Abenteuer der Ducks auf hoher See&amp;quot; (Kommentare)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abschnitt &amp;quot;Das größte Vermögen der Welt&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Henner Löffler]]: &amp;quot;[[Wie Enten hausen - Die Ducks von A bis Z]]&amp;quot; (Abschnitt: Dagobert Duck)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abschnitt &amp;quot;Onkel Dagobert in Film und Fernsehen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Dave Smith und Steven Clark: &amp;quot;Disney - die ersten 100 Jahre&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abschnitt &amp;quot;Dagobert in anderen Sprachen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[http://coa.inducks.org/character.php?c=US Inducks: Dagobert Duck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
===Duckipedia===&lt;br /&gt;
*[[Geld]]&lt;br /&gt;
*[[Glückstaler]]&lt;br /&gt;
*[[Geldspeicher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===WWW===&lt;br /&gt;
*[http://www.dagobert-duck.com Fanpage Dagobert-Duck.com]&lt;br /&gt;
*[http://coa.inducks.org/simp.php?d1=Dagobert+Duck&amp;amp;kind=0 Dagobert Duck beim Inducks]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Dagobert_Duck Wikipedia-Artikel über Dagobert Duck]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Fantastilliarde Wikipedia-Artikel über die erfundene Zahl &amp;quot;Fantastilliarde&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.uni-koblenz.de/~antonina/onkel-dagobert.html Erörterung zu &amp;quot;sagenhaften Elementen in Onkel-Dagobert-Geschichten&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Duck-Universum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeLukilu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.duckipedia.org/index.php?title=Walt_Disneys_wunderbare_Welt_und_ihre_europ%C3%A4ischen_Wurzeln&amp;diff=55921</id>
		<title>Walt Disneys wunderbare Welt und ihre europäischen Wurzeln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.duckipedia.org/index.php?title=Walt_Disneys_wunderbare_Welt_und_ihre_europ%C3%A4ischen_Wurzeln&amp;diff=55921"/>
		<updated>2009-12-27T10:49:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DeLukilu: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Walt Disneys wunderbare Welt und ihre europäischen Wurzeln&#039;&#039;&#039; ist eine Kunstausstellung die sich mit dem Ursprüngen der Bilder aus den Filmen von Walt Disney beschäftigt. Diese faszinierende, multimediale Ausstellung bietet überraschende Einblicke in die Bildwelt des Meistererzählers Walt Disney (1901-1966). Jeder kennt die großen Klassiker des Zeichentrickfilms, wie Schneewittchen und die sieben Zwerge (1937), Fantasia (1940) oder Das Dschungelbuch (1967). Dennoch bemerken nur die wenigsten, wie tief die Bilder dieser Filme in der europäischen Kunst des 19. und frühen 20. Jahrhunderts wurzeln. In der Gegenüberstellung von Originalzeichnungen, Malereien, Figurmodellen und Filmausschnitten des frühen Disney Studios (1928-1967) mit Gemälden und Skulpturen von Künstlern der deutschen Romantik, des französischen Symbolismus, der Viktorianischen Malerei und des Surrealismus zeigt die Ausstellung konkrete Verbindungen zwischen der populären und der hohen Kunst, zwischen Literatur und Film sowie zwischen der amerikanischen und europäischen Kultur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{stub}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstellung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeLukilu</name></author>
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